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	<title>Kneipe &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Kneipe &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 10:45:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der perfekte Laden um Bier zu trinken! Manchmal stinken die Klos 🙁 (Usermeinung von XzuXzu auf qype, Link unten) Endlich Schluss mit den hartnäckigen &#8222;Gerüchen&#8220; um das &#8222;Kneipensterben&#8220;, &#8222;Rauchverbot&#8220; und alle anderen mäandernden Meinungen. In Berlin-Mitte ist &#8222;seit 1983&#8220; ein gastronomisches Ausnahmepärchen am Start: Heinz &#38; Inge bieten einen &#8222;schnellen Schluck&#8220; an, und das nun ... <a title="995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133811/" aria-label="Mehr Informationen über 995-11 &#8211; FotoPodcast: Ein schneller Schluck bei Heinz &#038; Inge &#8211; seit 1893 (Berlin-Mitte) #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10354" aria-describedby="caption-attachment-10354" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5076.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-10354  " title="Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5076.jpg" alt="Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-10354" class="wp-caption-text">Ein schneller Schluck bei Heinz &amp; Inge, Berlin-Mitte</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der perfekte Laden um Bier zu trinken! Manchmal stinken die Klos <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (Usermeinung von <strong>XzuXzu</strong> auf qype, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Endlich Schluss mit den hartnäckigen &#8222;Gerüchen&#8220;</strong> um das &#8222;Kneipensterben&#8220;, &#8222;Rauchverbot&#8220; und alle anderen mäandernden Meinungen. In Berlin-Mitte ist &#8222;seit 1983&#8220; ein gastronomisches Ausnahmepärchen am Start: Heinz &amp; Inge bieten einen &#8222;schnellen Schluck&#8220; an, und das nun schon seit so vielen Jahren, wie die Beschriftung des Schaufensters insgesamt gesehen beweist. Niemand hat beim Vorbeiflanieren Leichengeruch bemerkt und es heißt auch nicht umgekehrt: &#8222;Das schnellste aller Dinge ein schöner Schluck bei Heinz &amp; Inge&#8220;.  Eventuell ist es ja &#8222;das längste aller stadtbekannten Dinge&#8220;, das am längsten Währende, ein Schluck auf die Ewigkeit. <strong>Rülps</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastritisch-kritisch: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/3444-Bierstube-Alt-Berlin-Berlin" target="_blank">Userbewertungen auf qype</a></li>
</ul>
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		<title>430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 07:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zepter der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen ... <a title="430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7742010/" aria-label="Mehr Informationen über 430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<p><strong>Das Zepter</strong> der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen diese beiden Gastronomen behaupten, er munde vorzüglich und eigne sich sogar für das Kerngeschäft, <strong>dort in Berlin-Kreuzberg</strong>.</p>
<p><strong>Das Begehren</strong> ist einfach: Im Sommer sollen die Gäste auch vor der Tür, auf dem öffentlichen Straßenland Sekt schlürfen dürfen. Dazu muss eine Art Sitzlandschaft entstehen, mit Möblierungsplan und -so ist es dort nun mal- Tischen und Stühlen vor dem unsererseits verwalteten Grundstück. Schanklärm in Berlin, das ist ein empfindliches Thema. Als die Verwalterin dies Ansinnen telefonisch mitgeteilt bekommt, muss sie erst einmal<strong> kurz überlegen</strong>.</p>
<p><span id="more-6395"></span><br />
<a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><strong>Anders als</strong> der russische Präsident Jelzin ist der polnische Ministerpräsident am Wochenende ohne jeden Restalkohol abgestürzt und mit ihm etliche weitere Hochrangige aus der polnischen Regierung. Dass die Polen insgesamt stark erschüttert sind, auch junge Polen, überrascht uns. Wie es wohl gewesen wäre, wenn eine gleichrangige Ministerpräsidentin, bei uns die Bundeskanzlerin, überlegt man? Eine Staatstrauer von insgesamt einer Kalenderwoche ist angeordnet. In Russland, einem unendlichen Land, gibt es ebenfalls eine Staatstrauer. Auch wenn dieser Ministerpräsident in Sachen Deutschland und Nachbarschaftsverhältnis immer eine äußerst grenzwertige Meinung vertreten hat, die aus Geschichtlichem herrührt: unser Mitgefühl gilt den Polen. Dass in Deutschland ähnlich gefühlt würde, wenn wie eingangs angedeutet, ist ein verbotenes Gedankenspiel, allerdings ist schwer vorstellbar, dass hier in Deutschland ähnlich &#8230;.wir stellen allerdings heute eine virtuelle Trauerkerze für die Gestorbenen auf und <strong>gedenken ihrer</strong>.</p>
<figure id="attachment_4314" aria-describedby="caption-attachment-4314" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4314" title="Biertischzettel mit Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg" alt="Biertischzettel mit Meinung" width="300" height="116" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg 860w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4314" class="wp-caption-text">Biertischzettel mit Meinung</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Kreuzberg</strong>, um zum Thema zurück zu kommen, soll der gastronomische Kick ausgeweitet werden. Seit wir wissen, dass in den Niederungen der deutschen Gastronomie so wichtige, essenzielle Entscheidungen getroffen werden (Bild), wissen wir ferner, dass es eine unserer vornehmsten Aufgaben ist, die Entwicklung einer gedeihlichen Gastronomieszene nach Kräften zu fördern. Die Bestuhlung, die Möbellandschaft, die auf dem öffentlichen Trottoir entstehen soll, erstreckte sich auf das Haus, in dem die Sektkneipe ansässig ist und darüber hinaus. Vor dem Nachbarhaus, das unserer Verwaltung unterliegt, ist eine Insel auf dem Gehweg gezogen. Der sonst nur drei bis dreieinhalb Meter breite Bürgersteig hat dort eine inselähnliche Auskerbung und ist mindestens das Doppelte so breit, dort auch Straßenbäume und Laternen. Die Menschen stellen dort gern ihre Fahrräder hin.</p>
<p><strong>Die antragstellenden Gastronomen</strong> bedürfen unserer Erlaubnis eigentlich nicht. Denn das ist das öffentliche Straßenland. Allerdings müssen wir zustimmen, finden sie, weil wir Betroffene sind. Das ist im Grundsatz richtig. Auch das Tiefbauamt Kreuzberg hat denen das gesagt. Und würden wir das genehmigen? Was wäre der Vorteil für uns? Nicht in erster Linie finanziell, sondern gäbe es eine Art Zugewinn an Lebensqualität in einem hoch bzw. dicht besiedelten Ballungsraum wie dieser &#8222;Szenestraße&#8220;?</p>
<p><strong>Ein Verwalter</strong> von Wohnungseigentümern muss hier anders denken, als ein Verwalter eines Mietwohn-Mehrfamilienhauses. Es gilt zunächst, die Bewohnerbefragung in richtiger, zielführender Weise anzuschubsen. Die Bewohner (Miteigentümer) wählen einen Verwaltungsbeirat, der besteht aus drei Personen und ist &#8222;Vorfilter&#8220; eines eventuellen Vorgehens. Also fragt die Verwalterin als erstes in dieses Gremium hinein und bittet um O-Töne. Über das Wochenende sind bei drei Beiratsmitgliedern drei O-Töne gewachsen und es liegen Antworten in drei Emails vor.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6279" title="UW_Flaschenbiergeschaeft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Ein Mitglied</strong> des dortigen Beirats schreibt uns:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Eine Zustimmung ist sicher in erster Linie eine Frage an die Bewohner des Vorderhauses. Ich als Seitenflügelbewohnerin würde nur Wert darauf legen, dass nicht die gesamte Länge vor<br />
unserem Haus bestuhlt wird, dass z.B. in der Breite unseres Tores der Zugang zur Straße frei bliebe (Thema: Zugänglichkeit auch mit Kinderwagen, von denen wir viele haben etc.) Kneipenlandschaften im Freien haben ja bekanntlich &#8211; besonders in unserem Kiez &#8211; einen Hang zur Expansion und ein Selbstbewusstsein, dass die (verzweifelten) Passanten auf die Plätze<br />
verweist.</p></blockquote>
<p><strong>Ein weiteres Mitglied</strong> des Beirats sagt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich bin in der Beziehung traumatisiert. Hab jahrelang über einer Kneipe, bzw. deren &#8222;Aussenanlage&#8220; gewohnt. Die sagten auch: 22 Uhr ist Schluß. Ehe dann die letzten Gäste weg waren, abgeräumt war und die Tische zusammengestellt waren, zeigte die Uhr meistens auch schon 1 Uhr. Zu der Zeit mußte ich meistens gegen 5.30 Uhr raus. Ich finde es auch nicht so toll, wenn sich dann alles vor unserer Tür abspielt. Auch wenn die Dame jetzt sagt, dass alles begrenzt ist. Erfahrungsgemäß weitet sich so etwas nach einer Weile von selber aus. Der Dreck bleibt liegen und man muss sich mit irgendwelchen Einkäufen etc. zum Eingang &#8222;durchkämpfen&#8220;. Sieht man ja teilweise schon beim Cafe nebenan mit den zwei, drei Tischen. Mich reißt die Idee also nicht vom Hocker&#8230; und &#8222;ruhiges Wohnen&#8220; ist sicherlich anders &#8211; wir haben ja auch schon den Bolzplatz&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Die dritte Meinung</strong> trägt weitere <strong>Gesichtspunkte</strong>:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir sollten vorher darauf hinweisen, dass sich alle die räumlichen Gegebenheiten nochmal in Ruhe anschauen. Ich persönlich bin auch unentschieden. Wir sind ja jetzt hier eh Ausgehgegend, wodurch unser Kiez beträchtlich aufgewertet wurde, insofern ist es eigentlich schlüssig, das auch zu unterstützen, wenn unser Zugang dabei nicht beinträchtigt wird. Und laut ist es durch das (Name anderer Kneipe) eh schon&#8230; Wenn wir dem zustimmen sollten, dann auf alle Fälle zeitlich befristet, so dass wir das Ganze &#8218;mal ausprobieren&#8216; können.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<ul>
<li>Vorderhaus und Garten und Seitenflügel: Sind drei verschiedene, betroffene Gebäude auch solche, die unterschiedlich stark hiervon betroffen sind?</li>
<li>Muss eine derartige Zustimmung unwiderruflich erteilt werden, falls man zumindest erst einmal ausprobieren will, ob das -gutnachbarschaftlich- ginge? Um nicht gleich &#8222;nein&#8220; zu sagen?</li>
<li>Man will selbst stets gut und &#8222;mit offenem Ohr&#8220; behandelt werden, und insofern verbietet sich ein striktes Nein von vornherein als etwas, dass die Atmosphäre vergiften könnte. Man muss ordentlich abwägen. Sich damit auseinandersetzen. Ob was draus wird?</li>
<li>Klar ist: Der Beirat hat nur Beratungsfunktionen und entscheidet das nicht. Klar ist auch, dass auch die Verwalterin dies nicht entscheidet. Klar ist, das muss auf eine Eigentümerversammlung und dort entschieden werden. Alle wesentlichen <strong>Gesichtspunkte </strong>sind bereits benannt. Der Gastronom muss, wenn er das Ziel ernstlich weiterverfolgen will, jetzt &#8222;Butter bei die Fische&#8220; bringen und sich klar und unmissverständlich einlassen, die Sache verbindlich beschreiben, sie zeichnen maßstäblich und von der Ansicht her und innerlich ausgestalten. Dafür ist weder die Nachbarin, noch die Verwalterin der Nachbarin (huch, ist die Welt weiblich) zuständig, das muss von &#8222;Dänen&#8220; (denen) kommen.</li>
</ul>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
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		<title>62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 14:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind in Berlin im &#8218;Land der untergehenden Sonnen&#8216;. Wie das woanders ist, dazu fehlt mir der ausreichende Horizont. Als Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften spüren wir (bereits telefonisch) einem Trend nach, den wir anderswo ebenso vermuten. Es geht darum, dass es für uns zunehmend schwieriger wird, geeignete Versammlungslokale für unsere Eigentümerversammlungen zu finden. In Berlin hingen ... <a title="62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/untergehende-sonnen/" aria-label="Mehr Informationen über 62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="Prognosen" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Quelle: gotthal.de" src="http://www.gotthal.de/images/stories/gotthal_img/DSC04803_web01.jpg" alt="Schultheiss - typisch Berlin!" width="200" height="302" /><figcaption class="wp-caption-text">Schultheiss - typisch Berlin!</figcaption></figure>
<p>Wir sind in Berlin im &#8218;Land der untergehenden Sonnen&#8216;. Wie das woanders ist, dazu fehlt mir der ausreichende Horizont. Als Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften spüren wir (bereits telefonisch) einem Trend nach, den wir anderswo ebenso vermuten. Es geht darum, dass es für uns zunehmend schwieriger wird, geeignete Versammlungslokale für unsere Eigentümerversammlungen zu finden. In Berlin hingen früher überall &#8218;Biersonnen&#8216;, wie etwa die vom Wimpel des <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flaschenturm" target="_blank">Charlottenburger Pilsner</a>. &#8218;Engelhardt macht Stängel hart&#8216;, lautete die witzig bemühte Losung von pubertierenden Jungs in den Siebzigern. Oder die Wimpel der <a title="externer Link" href="http://www.schultheiss.de" target="_blank">Schultheiss-Brauerei</a>, remember?</p>
<p>Sie hießen Sonnen, weil ihre Form an die einer Sonne erinnerte, und für viele engagierte Trinker verhieß diese Assoziation auch in der Tat nur gutes und vielversprechendes. Solche Art Hoffnung weckten die bunten Wimpel, die über vielen Türen hingen. Im Brauereimarkt hat ein riesiger Fusionenkampf angefangen und längst sind viele der vormals berühmten Lokalkolorite untergegangen, verschmolzen und irreversibel ersäuft worden. Selbiges gilt auch für die Berliner Eckstampe. Diese darbt nun besonders nach dem Zick-Zack-Kurs des Berliner Senats ums Rauchverbot und inzwischen fanden Lockerungen statt, wonach Räumlichkeiten unter 75 m², die inhabergeführt sind, rauchen lassen dürfen, alle anderen jedoch nicht.</p>
<p>So absurde Erscheinungen gibt es, dass zum Beispiel in Berlin-Spandau ein Wirt einen Gastraum mit einer dicken Wand hochmauert, um unter die 75 m²-Marke zu springen und in den Genuss der Befreiung vom Rauchverbot zu kommen. Einen anderen, in der Spandauer Bismarckstr. rufen wir heute an. Wir haben dort des Öfteren getagt. Nö, sagt er, das geht nicht mehr. Ich: Wieso? Er: Den Versammlungsraum musste ich abgeben! Ich wusste bislang auch als Immobilienverwalter gar nicht, dass man Kneipen filettieren kann und in einzelne Scheiben geschnitten abgeben, zurückgeben kann. Ja, ja, das Rauchverbot macht&#8217;s möglich. Er bestätigt, es ist die eingangs bereits erwähnte Maßnahme. Ein völlig absurder Zustand: Aber es ist Realität.  Wir werden unsere Versammlungen künftig wohl eher in edlen, schicken Hotels veranstalten.</p>
<figure style="width: 152px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.schultheiss.de"><img loading="lazy" decoding="async" title="Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de" src="http://www.schultheiss.de/standard/img/sh_logo_web.gif" alt="Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de" width="162" height="151" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de</figcaption></figure>
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