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	<title>Klaus Kinski &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Klaus Kinski &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 16:30:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus ... <a title="2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3267-18-history-nosferatu-eine-symphonie-des-grauens-1922-wieviel-erdbeereise-muessen-wir-noch-essen/" aria-label="Mehr Informationen über 2047-18 &#8211; HIStory: Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; Wieviel Erdbeereise müssen wir noch essen?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17954" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/GYfTUiYKtes" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Nosferatu &#8211; Eine Symphonie des Grauens (1922) &#8211; digital optimiert</p>
<blockquote><p>Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau in fünf Akten. Der Stummfilm ist eine – nicht autorisierte – Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten, der in Liebe zur schönen Ellen entbrennt und Schrecken über ihre Heimatstadt Wisborg bringt. Nosferatu gilt als einer der ersten Vertreter des Horrorfilms und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als eines der wichtigsten Werke des Kinos der Weimarer Republik. Der Film sollte nach einem verlorenen Urheberrechtsstreit 1925 vernichtet werden, überlebte aber in unzähligen Schnittversionen und ist heute in mehreren restaurierten Fassungen verfügbar. Quelle: Wikipedia Lizenz Originalversion: http://creativecommons.org/publicdoma&#8230; Digitale Nachbearbeitung: Dirk Berns Multimedia http://www.dirk-berns.de</p></blockquote>
<p>Überschäumender Bordelaise, feinste Sahne Fischfilet. Gegen die Mitteilsamkeit des Internets ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn nun auch Angela Merkel ankündigt, bald nicht mehr zur Ausstaffage der Bundesrepublik Deutschland zu gehören, nach der Wahl in Hessen, so nimmt doch der Fluch der Vergangenheit hier heimelige, ja saumselige Fahrt auf. Viel Spaß damit.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18291"></span>&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18294" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-850x850.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Nosferatu_Kinski-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/uekZpkYf7-E" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)</p>
<p>Zu Asche, zu Staub. Wird Nosferatu.</p>
<p>Wird die Weimarer Republik in Berlin am Ende von 1929 in dem Film. Der erste Film ist schwarzweiß gedreht in Stummfilm. Der zweite mit allen Kniffs der Gegenwart.</p>
<p>Fesselnd sind nicht nur die Sexszenen in den Katakomben, den Berliner Lustkellern.</p>
<p>In Sachen Nosferatu-Erforschung begeben wir uns cineastisch vorhutartig seit geraumen Wochen in die Forschung, die Vergangenheit auszuweiden. Hier geht es momentan um Babylon Berlin, jenen Serien-Mehrteiler, den zu sehen sich nicht gerade wenige Menschen fest vorgenommen haben. So ist auch der Berichterstatter schon da hingegangen, in die ARD-Mediathek. Zeit, die roaring twenties am Ende jener Dekade anzusehen, so 1929 herum.</p>
<p>Paar Jahre vorher schuf ein gewisser Murnau jenes Dingensbummsens namens Nosferatu.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Element Of Crime: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZMx5Q94Z0DY" target="_blank" rel="noopener">Am Ende denke ich immer nur an Dich!</a></li>
<li>Konquistador: <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=18283">Zu Asche, zu Staub</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1894-16 &#8211; Video: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund &#8211; mit lebenslangen Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Feb 2016 18:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Pola Kinski &#8211; Sexueller Missbrauch durch Klaus Kinski Veröffentlicht am 08.04.2014 &#8211; Lebenslinien: Pola Kinski &#8211; Die Berührte &#8211; Obwohl Pola Kinski von ihrem berühmten Vater Klaus Kinski 14 Jahre lang missbraucht wurde, hat es die Schauspielerin, Ehefrau und Mutter von drei Kindern geschafft, sich ein intaktes Leben aufzubauen. Die Filmautorin erzählt die Geschichte einer ... <a title="1894-16 &#8211; Video: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund &#8211; mit lebenslangen Folgen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310616-video-er-war-so-wild-nach-ihrem-erdbeermund-mit-lebenslangen-folgen/" aria-label="Mehr Informationen über 1894-16 &#8211; Video: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund &#8211; mit lebenslangen Folgen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17299" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/02/Nosferatu_Kinski2.gif" alt="Nosferatu (gif)" width="650" height="364" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/mBLJgWvGAPg?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Pola Kinski &#8211; Sexueller Missbrauch durch Klaus Kinski</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 08.04.2014 &#8211; Lebenslinien: Pola Kinski &#8211; Die Berührte &#8211; Obwohl Pola Kinski von ihrem berühmten Vater Klaus Kinski 14 Jahre lang missbraucht wurde, hat es die Schauspielerin, Ehefrau und Mutter von drei Kindern geschafft, sich ein intaktes Leben aufzubauen. Die Filmautorin erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz jahrelangen Missbrauchs durch den berühmten Vater Klaus Kinski ihren eigenen Weg gefunden hat. Hin und her gerissen zwischen Liebe, Angst und Ekel hat Pola Kinski den wahnsinnigen Vater erduldet und das schreckliche Geheimnis mit niemandem geteilt. (Hinweis: Aufgrund von Urheberrechtsansprüchen des Bayerischen Rundfunk ist der Film immer wieder weg, während ihn dann ein weiterer Mensch wieder hochlädt. Weil der Film ja wichtig ist.)</p></blockquote>
<p>Heimlich, still und leise nahm Kinski Tochter Pola in ein Hotelzimmer mit und verging sich an ihr. Der Dämon, der Unbeherrschte, Eitle, der Radikale, Grenzüberschreiter, der seine Tochter nicht hergeben wollte. Ein durch und durch mieser Typ, der heute -diesen Geschehnissen zum Trotz- von Max Giermann kongenial persifliert wird.</p>
<p><span id="more-17298"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Still und leise kommt die Sendung &#8222;Lebenslinien &#8211; Pola Kinski&#8220; daher, nicht sensationsheischend, sondern betroffen machend.</p>
<p>Absolut einfühlsam, erzählerisch richtig, erzählt die Sendung, wie Pola Kinski versucht, die Erlebnisse zu verarbeiten, im Wärmschatten ihrer funktionierenden Familie mit Mann und drei Kindern. Sehr berührend.</p>
<p>Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund, lautete der Titel eines Buchs von Kinski-Klaus. Im Buch bekommt man eine Ahnung, wie es mit Tochter Pola so weit hat kommen können. Die Wiege des Missbrauchs findet in der eigenen Kindheit statt, vermutlich. Es ist lange her, dass ich es gelesen habe.</p>
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		<title>1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2014 06:56:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &#38; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere ... <a title="1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201314-positionen-frank-schirrmacher-bettina-roehl-ulrike-meinhof-fussball-wm-ista-deutschland-workflows-des-grauens-trendforschung/" aria-label="Mehr Informationen über 1718-14 &#8211; Positionen: Frank Schirrmacher, Bettina Röhl, Ulrike Meinhof, Fußball WM, Ista Deutschland, Workflows des Grauens #Trendforschung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15780" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1797520_10201721969515641_2102918262_n.jpg" alt="Inder Tat" width="285" height="264" /></p>
<blockquote><p>Die Lage der Nation: Die Rente ist sischer. (Norbert Blüm) &#8211; &#8222;Der Urlaubsanspruch geht mit dem Tod nicht unter.&#8220; (Europäischer Gerichtshof) &#8211; Yin &amp; Yang im Leben und im Sterben des europäischen Menschen</p></blockquote>
<p>Frankfurt/Main (Berliner Speckgürtel) Frank Schirrmacher ist tot. Deutschland beklagt den zu frühen Abgang des FAZ-Mitherausgebers und Journalisten. Die einen lieben ihn. Andere &#8222;haten&#8220; ihn jetzt und rechnen mit ihm ab. Die Journalistin Bettina Röhl hat gestern &#8222;aus gegebenem Anlass&#8220; nochmal mit Schirrmacher abgerechnet. Sie hatte als Tochter von Ulrike Meinhof früher eine &#8222;braune Suada&#8220; persönlicher Anfeindungen hinnehmen müssen, beklagt sie, gegen die sie auch vorzugehen hatte, um der publizistischen Sudelschlacht um Erbgene, braunes Gedankengut und persönliche Abwertung zu entgehen.</p>
<p>Wir waren nicht dabei, lesen aus der Distanz mit, was im sozialen Netzwerk dazu für Senf von vermeintlich Wissenden im Dunstkreis ausgesagt wird. Ob es um Pietät und Mitgefühl für die Hinterbliebenen geht? Oder um Abrechnung zum falschen Zeitpunkt. Mit dem Tod eines Menschen ende jede persönliche Verantwortung.</p>
<p><span id="more-16031"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg" alt="Präzision &amp; Konfusion - The Fog, Nebel des Grauens" width="650" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Was die Journalistin Bettina Röhl ausfechten muss, sind aufgedrückte Themen und immer wieder die höchst unsinnige, zweifelhafte Frage, die gar keine ist: Niemand kann etwas für seine Herkunft. Familie nennt man ein Ideal. Herkunft ist unverzeihlich, aber nicht zu ändern.</p></blockquote>
<p>Wir können es nicht sagen. Deutschland spaltet sich gerade in Kulturversessene und Hobby-Feuilletonisten und solche, die sich Fußballfähnchen, Wimpel vom Gimpel, ans Brustrevers heften. Wir aber fühlen uns damit allein gelassen.</p>
<p>Eine merkwürdige betriebswirtschaftliche Taktik bei der Fa. ISTA Deutschland wurde uns so richtig bewusst. Angesichts von Nachfragen zu einer Verbrauchsaufstellung von abgelesenen Werten in einer Wohnanlage in Berlin-Pankow ergibt die Befassung mit 2013, dass die Datenlage sorgfältiger, besser und verwendbarer als im Vorjahr ist. Mit kleinen Ausnahmen.</p>
<p>Der Mensch lebt erst in seinen Erinnerungen. Dann gewinnt er neue Erkenntnisse dazu und bestenfalls helfen ihm diese, schlechte wieder abzustreifen. So bleibt man jung und unvoreingenommen.</p>
<figure id="attachment_16040" aria-describedby="caption-attachment-16040" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16040" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg" alt="Jo Lendle - Brief an TELEKOM" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/06/Jo.Lendle_Telekombrief-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16040" class="wp-caption-text">Jo Lendle &#8211; Brief an TELEKOM</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Sie machen mich rasant&#8220;, sagt Jo Lendle. Bringt den Irrsinn marktschreierischer Werbung gut auf den Punkt: Der Autor Jo Lendle führt Nonsens-Schriftverkehr mit der Telekom und  veröffentlicht diese Briefe im sozialen Netzwerk. Das hat inzwischen eine Menge Fans. Die Briefe sind das Gegenteil von schwarz weiß in sprachlicher Hinsicht: Sie sind mindestens magentafarbene Farbtupfer im alltäglichen Wahnsinn von schwachsinnigem Unternehmensbohei im Akquisitionsfeld Kundengewinnung der Großunternehmen. Dafür von hieraus Chapeau!</p></blockquote>
<p>Die zugrunde liegende Frage, zunächst per Email abgesetzt, entpuppt sich zwischenzeitlich als geklärte Frage. Das macht eine zweite Email, eine Korrektur, erforderlich. Und nun kommt´s hohe Thema Kommunikationsfrust ins Spiel. Auf dem Anrufbeantworter der Hausverwaltung hat sich eine sächsisch anmutende, weibliche Telefonstimme verewigt, sie sagt: &#8222;Ihre Email haben wir erhalten. Ich wollte nur sagen, dass wir uns da drum kümmern.&#8220; Da die Nummer mitübertragen ist, kann ich zurückrufen. Der folgende Dialog gibt mir versehentlich tiefe Einsichten in die Organisation großer Konzerne. ISTA sitzt mit der Abteilung Abrechnung in Dresden, dort wird Deutschland in großen Teilen die Abrechnung erteilt.</p>
<p>Interessant ist der Workflow: Welche Email, frage ich. Wir klamüsern es aus. Ich schicke viele Emails, welche genau? Genau die. Ach, die. Genau, die. Übrigens, sage ich, ich habe zu der Email noch eine zweite geschickt, zwei Stunden später. Das Thema der ersten Email waren zwei Fragen. Einmal &#8222;Was?&#8220; Fragen (rot markiert), für drei Nutzer im Haus. Die, habe ich in der zweiten Email mitgeteilt, haben sich erledigt und sind grün markiert. Erledigt haben sich die drei &#8222;Was?&#8220;-Fragen in rot, nicht erledigt sind die weiteren, darunter stehenden, übrigen Fragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15727" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg" alt="gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates" width="314" height="336" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates.jpg 314w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/gesichtspunkt.Erstaunen.Sokrates-280x300.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px" /></p>
<p>Nun sagt mir weiblich Dresden etwas, dass ich kaum glauben kann. Ista Berlin sitzt in Potsdam und die bekommen tagtäglich ca. 10.000 Emails zu den betreuten Sachen. &#8222;Wir arbeiten hier mit SAP&#8220;, sagt sie, das geht so, sinngemäß: Die herein kommenden Emails werden vorsortiert und nach Zuständigkeitsbereichen aufgeteilt und aufgearbeitet. Dann werden sie ausgedruckt und ins SAP-System eingescannt in schwarz-weiß (Anmerkung: farbliche Hervorhebungen in Emails werden hier vernichtet). Dieses SAP-Vorgangssystem bekommt dann die Probleme gefüttert und deutschlandweit verteilt. Aha, sage ich, so läuft der Hase, im rosa Pfeffer.</p>
<p>Da machen wir uns also Mühe, eindeutig zu sein, auf den ersten Blick auf die richtigen Punkte fokussierend. Wichtig ist &#8222;rot&#8220;, &#8222;grün&#8220; ist erledigt und am Ende sagt jemand in Dreschden, dös hamma hier nich in Farbe. 1969 wurde in BR Deutschland von Willy Brandt das Farbfernsehen angeschaltet.</p>
<p>Okay, Dresden, das war früher schwarzweiß.</p>
<p>Wie auch immer:</p>
<p>Für mich eine ganz bahnbrechende Erkenntnis.</p>
<p>Alles Bemühen um Deutlichkeit, Hervorhebung und Konzentration auf einen wesentlichen Sachverhalt ist zu großzügig gedacht. Kannst du deutlich nicht in der niedrigsten 1-Bit-Auflösung sein, vergiss es.</p>
<p>Schirrmacher war´s, der hat andererseits ja auch gewarnt vorm gesellschaftlichen Werteverfall durch die zunehmende Durchsetzung mit zu technikaffinen Informations- und Vernetzungsstrukturen, vor der Allmacht von Handys, Handhelds und Konsorten. ISTA, ein kluges Unternehmen, hat´s wohl gelesen. &#8222;Dem Schirrmacher seine Erben&#8220;, soviel ist sicher, können sich die nicht gewährten Urlaubs-Restansprüche des zu früh verstorbenen Journalisten auszahlen lassen. So entschied jetzt ohne den Fall Schirrmacher bereits ins Kalkül gezogen zu haben, der Europäische Gerichtshof, <a title="externer Link" href="http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/erben-koennen-sich-urlaubstage-auszahlen-lassen-aid-1.4305497" target="_blank">herrlich skurril&#8230;</a></p>
<p>Die Bestie Vater in Menschengestalt Klaus Kinski: Er war so wild nach ihrem Erdbeermund, hieß es in seinem gleichnamigen Buch. Schon aus seiner Kindheit wusste er viel zu berichten, das eine schräge Anscheinsvermutung rechtfertigt. Seine Tochter Pola kam kürzlich nach vielen Jahrzehnten mit ihrer Geschichte vom unerträglichen Vater in die Öffentlichkeit. Ihr Therapeut habe ihr jahrelang abgeraten. Eine empfindsame, sehr verletzte Tochter erzählt von sich in &#8222;Pola Kinski &#8211; Die Berührte&#8220;, die Musik zum Film hat der Berliner Musiker Christoph Rinnert beigesteuert. Der Film wird nur kurze Zeit verfügbar sein, <a title="externer Link" href="http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/menschen-hautnah/sendungen/polakinski100.html" target="_blank">bei Interesse unbedingt hier einmal vorbeischauen&#8230;</a></p>
<p>Wir haben noch Kultur im Fernsehen, was wir früher für Kultur hielten, hieß Kinski und bekommt post mortem andere Drehungen. Was wir deutlich farbig sagen und uns bemühen, mit Couleur auf den Punkt zu bringen, wird bei großen Heizkostenablesefirmen schwarz zu grau zu weiß zurückgefärbt, den Ball flacher zu halten und eine deutliche Meinung zu vertreten konterkariert. Deutschland brauchte Schirrmacher, kein Zweifel. Deutschland braucht Bettina Röhl. Aber braucht Deutschland Konzerne, die Meinung durch Filter schicken und farblos zu schwarz-weißen Vorgängen reduzieren? S´wird einem schwindlig, man muss sich übergeben. Zeit, dass sich was dreht: trotz Fußball. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8211; Die Rente ist keineswegs sischer. Das nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>158-09 &#8211; Zitat des Tages: Klaus Kinski sagt etwas über Besitz, gut, ist schon &#8217;n bisschen her&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 17:19:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aber weil es Klaus Kinski war, und weil Klaus Kinski oft kluge Dinge gesagt hat, veröffentlichen wir es post mortem, aber nur, weil wir es erst heute als Webschnipsel fanden . Kluge Worte von Klaus Kinski. Kurz, präzise und knackig.]]></description>
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<p>Aber weil es Klaus Kinski war, und weil Klaus Kinski oft kluge Dinge gesagt hat, veröffentlichen wir es post mortem, aber nur, weil wir es erst heute als Webschnipsel fanden .</p>
<p><strong>Kluge Worte von Klaus Kinski. Kurz, präzise und knackig.</strong></p>
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