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	<title>Italien &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Italien &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
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		<title>1666-14 &#8211; Meditation: Von Ruhe und Kraft getrieben, von Schönheit, Metaphorik und Metaphysik #Foto des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197813-meditation-von-ruhe-und-kraft-getrieben-von-schoenheit-metaphorik-und-metaphysik-foto-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 12:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Hans&#8220; &#8222;Jetzt nicht. Ich fotografier´&#8220; &#8222;Hans&#8220; &#8222;Jetzt nicht&#8220; &#8222;Hans&#8220; &#8222;Wassss?&#8220; &#8222;Du stehst direkt auf der Lava&#8220; So ein Foto. Ein &#8222;burner&#8220;. Genieße diesen Augenblick. Lässt sich das aufs Leben im Allgemeinen übertragen, metaphorisch? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Die Szene, der Kurzdialog, ich gebe zu ist eine Metapher, hinzu gesetzt zum vorhandenen Foto. ... <a title="1666-14 &#8211; Meditation: Von Ruhe und Kraft getrieben, von Schönheit, Metaphorik und Metaphysik #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197813-meditation-von-ruhe-und-kraft-getrieben-von-schoenheit-metaphorik-und-metaphysik-foto-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1666-14 &#8211; Meditation: Von Ruhe und Kraft getrieben, von Schönheit, Metaphorik und Metaphysik #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15701" alt="Mann Fotograf Lava" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Mann.Fotograf.Lava_.jpg" width="506" height="337" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Mann.Fotograf.Lava_.jpg 506w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Mann.Fotograf.Lava_-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Hans&#8220;<br />
&#8222;Jetzt nicht. Ich fotografier´&#8220;<br />
&#8222;Hans&#8220;<br />
&#8222;Jetzt nicht&#8220;<br />
&#8222;Hans&#8220;<br />
&#8222;Wassss?&#8220;<br />
&#8222;Du stehst direkt auf der Lava&#8220;</p></blockquote>
<p>So ein Foto. Ein &#8222;burner&#8220;. Genieße diesen Augenblick. Lässt sich das aufs Leben im Allgemeinen übertragen, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher" target="_blank">metaphorisch</a>? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Die Szene, der Kurzdialog, ich gebe zu ist eine Metapher, hinzu gesetzt zum vorhandenen Foto. Hans ist mit Leib &amp; Seele bei seiner Sache.</p>
<p>Ein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metaphysik" target="_blank">metaphysischer</a> Augenblick: Foto machen, in Szene setzen, szenieren, um genau zu sezieren. Ganz still halten. Ruhig sein, sich konzentrieren, auf das eine. Auf das Unwiederbringliche: Ein Foto, das es so noch nie gegeben hat.</p>
<p><strong>Wo?</strong> Im Berliner Speckgürtel, natürlich. Auf Island. In Italien nahe Pompeji, wo auch immer Vulkane Asche und Schutt schloten, klettern die Pioniere der Fotografie herum, um für uns das eine Foto auszuloten. Einige von denen sind schon bei den Toten.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Via G+ Ali Utlu, metaphorisch szeniert mit Peter Glaser</span></em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>787-11 &#8211; Positionen: Und dann war da noch der Testosteron-schwangere Rechtsanwalt mit Durchblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 09:01:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Erwerb von Wohnungseigentum in Deutschland ist inzwischen längst eine internationale Angelegenheit, Typ &#8222;foreign affairs&#8220;. Ob dabei noch das Gebot wechselseitiger Höflichkeit zählt? Mitnichten. Junge, dynamische Rechtsanwälte mit &#8222;reichlich Testosteron&#8220; und inländischem Wohnsitz an Kudamm und anderswo machen sich die Sache zu Eigen. Der eigene Erfahrungssprengel zeigt uns, dass der Erwerb von ausländischem Wohnungseigentum mit ... <a title="787-11 &#8211; Positionen: Und dann war da noch der Testosteron-schwangere Rechtsanwalt mit Durchblick" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113011/" aria-label="Mehr Informationen über 787-11 &#8211; Positionen: Und dann war da noch der Testosteron-schwangere Rechtsanwalt mit Durchblick">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-311" title="Rechtsanwalt 2.0" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconrechtsanwalt20.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7326" title="Banner Italien" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien.jpg" alt="Banner Italien" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der Erwerb von Wohnungseigentum in Deutschland ist inzwischen längst eine internationale Angelegenheit, Typ &#8222;foreign affairs&#8220;. Ob dabei noch das Gebot wechselseitiger Höflichkeit zählt? Mitnichten. Junge, dynamische Rechtsanwälte mit &#8222;reichlich Testosteron&#8220; und inländischem Wohnsitz an Kudamm und anderswo machen sich die Sache zu Eigen. Der eigene Erfahrungssprengel zeigt uns, dass der Erwerb von ausländischem Wohnungseigentum mit teils harschen Rechtsregelungen einher geht. Schlagzeilen machten u.a. die spanischen Regelungen, wonach der säumige Grundsteuerzahler seitens der Finanzbehörden sehr schnell in die Zwangsversteigerung gerät. So offenbar noch nicht in Deutschland. Bei aller Sympathie für die Niederkämpfung von Protektionismus und dergleichen: Muss am Ende das Wohnungseigentumsgesetz in diesem Punkt noch konkretere Ausgestaltung erfahren? Einiges spricht dafür.</p></blockquote>
<p><strong>Das Rubrum</strong>, das sein Schreiben führt, ist fettgedruckt, warum auch nicht. Es heißt &#8222;B. S. R. L.  S.r.L.&#8220; &#8211; Beratung&#8220;. Was vielleicht viele nicht wissen: &#8222;S.r.L.&#8220;, das ist eine GmbH nach italienischem Recht. <strong>Carbonara per favore&#8230;</strong></p>
<p><strong>Eine italienische GmbH</strong> -nicht ganz so bekömmlich wie eine italienische Minestrone vermutlich- schickt sich an, Wohnungseigentum in Berlin-Kreuzberg zu erwerben. Sie sitzt in Rom. Kein Problem. Es entspricht europäischem Recht, dass &#8222;Ausländer&#8220; (nicht Inländer mit Migrantenhintergrund&#8230;, sondern im Ausland lebende Nichtinländer&#8230;) nicht schlechter gestellt werden dürfen als Inländer. <strong>Mal ganz allgemein gesagt</strong>.</p>
<p><span id="more-8815"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Tonero &#8211; I Santo Califorinia (1975) &#8211; via Youtube</span></em></p>
<p><strong>Jetzt muss die Verwalterin</strong> der kleinen, aus 16 Einheiten bestehenden Anlage den Kaufvertrag prüfen. Nein, besser, sie muss prüfen, ob &#8222;in der Person des Erwerbers Gründe vorliegen&#8220;, die die Erteilung der Verwalterzustimmung verhindern? Gute Frage. Gefährliche Frage. Für alle Seiten. In erster Linie geht es darum, ein Geschäft zu besiegeln, dessen Tinte bereits trocken ist. <strong>Unterschriften wurden bereits geleistet, der notarielle Akt des Kaufvertrages ist mehrere Wochen her</strong>.</p>
<p><strong>Der Herr Rechtsanwalt gebiert sich</strong> auf die katalogartig aufgestellten Fragen der Verwalterin als Testosteronschläger. Rücksichtslos wie ein Elefant im Porzellanladen. Denkt der Verwalter, als er liest, was der Herr Rechtsanwalt jetzt schreibt. Er schreibt Mist. Auf das Schreiben der Verwalterin an den Vertragsnotar der Parteien empfiehlt sich der rechtliche Berater der italienischen Erwerber:</p>
<blockquote><p>Aus unserer Sicht hat der Verwalter die Verwalterzustimmung zu erteilen. Gründe, eine Zustimmung zu versagen, bestehen nicht ansatzweise&#8230;.. &#8211; Sagt er. Und dann noch das: &#8222;Es wäre sinnvoll, den WEG-Verwalter darauf hinzuweisen, dass er sich schadenersatzpflichtig macht, soweit die Verwalterzustimmung nicht erfolgt. Zugleich dürfen wir anregen, das Thema &#8222;Neuwahl der WEG-Verwaltung&#8220; so schnell als möglich auf die Tagesordnung der nächsten ordentlichen Wohnungseigentümerversammlung setzen zu lassen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Es ist eine kraftstrotzende, überhebliche Amtssprache</strong>, die der Notar dem Verkäufer der Wohnung angedeihen lässt. Die Sprache soll jeden Zweifel darüber wegwischen, dass hier eine Sache durchgefochten werden wird, die ihresgleichen sucht. Energie, Maß und Ziel stecken in einem Leuchtkandelaber, der nur noch angeknipst zu werden braucht. Wenn die Frist abläuft. Und wenn der Verwalter bis dahin nicht, dann&#8230;.</p>
<p><strong>Die Formulierung ist kurz, präzise und prägnant</strong>. Aber auch unsympathisch. Die Vertragsparteien sind Laien, der eine ist Erbe eines Verstorbenen, eine Erbengemeinschaft. Der andere ist eine italienische GmbH mit Sitz in Rom, der deutschen Sprache nicht mächtig. Dass die &#8222;rechtlichen Berater&#8220; der Käuferin, die hier agieren, vorher schon mal bei der Verwalterin angerufen haben, verschweigen sie jetzt allerdings. Ihr Auftrag lautete auf etwas wie &#8222;due diligence&#8220;, es sollte rechtlich, wirtschaftlich und irgendwie sachverständig überprüft werden, ob der Ankauf dieser Immobilie nach menschlichem Ermessen negative Folgen zeitigen könne? &#8222;Könne nicht&#8220;, hatte die Verwalterin gesagt, &#8222;nach menschlichem Ermessen nicht&#8220;. Denn die WEG, so die Verwalterin, sei kaufmännisch und verwalterisch jetzt in Ordnung. &#8222;Ob denn Wohngeldrückstände&#8220; bestünden, fragte der Due Diligencler-Rechtsanwalt namens seiner italienischen Mandanten die Verwalterin. &#8222;Nein&#8220;, auch das nicht, versicherte die Verwalterin.</p>
<p><strong>Und nun will die italienische GmbH mit Sitz in Rom</strong>, der Hauptstadt Italiens sich nicht in die Karten gucken lassen? Damit es auch künftig keine Wohngeldrückstände in dieser Anlage gibt? Die Verwalterin hatte überlegt. Einerseits ist es üblich, dass sich ein Erwerber der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwirft, auch hinsichtlich des Anspruchs der WEG auf Wohngeld. Man nimmt ein Jahreswohngeld auf, das ist eine Art Nebenklausel des Kaufvertrages. Aus &#8222;ausländischen Erfahrungen&#8220; im EU-Gebiet, wozu auch Italien gehört, ist die Erfahrung seit ein, zwei Jahren die, dass die Zustellung von solchen Vollstreckungsklauseln zwar geht, aber unter der Möglichkeit der Einrede durch den Schuldner steht, sie sei nicht muttersprachlich lesbar gewesen, könne mithin unwirksam sein. Das lehrt Verwalter, Rechtspfleger, Rechtsanwälte, Übersetzungen durch beeidigte Dolmetscher anfertigen zu lassen. Summa summarum kostet die Übersetzung eines Kaufvertrages rund 750,- € aufwärts. Wir hatten es schon geschrieben: Die Zwangsvollstreckung offenen Wohngelds in Israel <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109111/">sieht ganz einfach aus</a>!</p>
<p><strong>Und nun nimmt die Verwalterin ihren Job sehr ernst und prüft</strong>, ob in der Person des Erwerbers ein wichtiger Grund vorliegt, die Zustimmung zu versagen. Nicht dass die Verwalterin dies wirklich will. Man kann dies als eine kreuzunglückliche Sache ansehen, als ein zwischen Mühl- bzw. Mahlsteine von internationalem Zuschnitt zu geraten sehen. Doch die Formulierungen, die der junge, dynamische, erfolgreiche&#8230;Rechtsanwalt ausdünstet, werden dieser kaufmännischen Sorgfaltspflicht kaum gerecht. Nun kann die Verwalterin nicht anders als zu telefaxen:</p>
<blockquote><p>Das hier angehängte Schreiben spricht &#8222;aus sich selbst&#8220;. Die WEG hat zu prüfen, ob in der Person des Erwerbers Gründe liegen, die Verwalterzustimmung zu versagen. Erst wenn dies überprüft ist, kann die Zustimmung erteilt werden. Sollten Sie hierzu fachliche Fragen haben, können Sie mich anrufen!</p></blockquote>
<p><strong>Die Verwalterin verlangt aussagekräftige Unterlagen über den Erwerber</strong>. Dazu gehört als Mindestanforderung ein Handelsregisterauszug über die Firma. In Deutschland gilt für GmbHs das Publizitätsprinzip, die Jahresabschlüsse werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Wer auch als juristischer Laie davon ausgeht, dass wir einen europäischen Rechtsrahmen haben, der eine gewisse Einheitlichkeit besitzt, fragt sich, wie die Rechtslage dazu in Italien ist? Und dürfte dies alles verweigert werden, um stattdessen zu schlussfolgern, die Erteilung einer Verwalterzustimmung sei eine  reine Formsache, unangenehme Fragen dürfe eine Verwalterin nicht stellen? Mitnichten.</p>
<p><strong>Das Thema wird weiter vertieft werden</strong>. Ganz so einfach, wie es sich Herr Testosteron macht, weil er noch zu jung ist, sich verständig in eine kaufvertragliche Rahmensituation einzufühlen, wird es nicht gehen. Schon unken die rechtlichen Berater der Parteien, dass wer zu viel fragt, nur dämliche Antworten bekommt. Die Verwalterin steht am Ende da wie eine deutsche Eiche:  als Fels in der Brandung und in dem beruflichen Ansinnen, der Wohnungseigentümergemeinschaft nur solche Erwerber zu spendieren, die wenigstens mittelfristig ihr Wohngeld zu zahlen in der Lage sind. Als Positivum zu vermerken ist: Der oben verlinkte Fall eines israelischen Erwerbers mit Sitz in Tel Aviv zeitigte positive Folgen, als die Verwalterin hebräische Übersetzungen forderte: Der amtierende Notar erklärte sich bereit, die Vollstreckungsklausel in hebräisch übersetzen zu lassen und eine Vollstreckbare Ausfertigung der Verwalterin jetzt zur Verfügung zu stellen. Die Verwalterin wird damit umgehen, wie es wohl dem Usus der deutschen Geschäftsbanken in  vergleichbaren Fällen entspricht: Sie stellt die Vollstreckungsklausel daraufhin unverzüglich nach Israel zu und kann damit im Falle eines Falles (später, wenn es so weit ist) den Zustellnachweis zuverlässig führen. Denn das dauert nach Lage der Erfahrungen, die andere bereits besitzen, schon mal ein Jahr.</p>
<p><strong>Es ist ein Jahr wie eine Zitterpartie</strong>, eine Art &#8222;unerträgliche Leichtigkeit einer gewissen Unverbindlichkeit&#8220; aus internationalen Gründen und die WEG kann nur hoffen, dass der Erwerber kein ausländischer Betrüger ist und sich zwischenzeitlich artig und pünktlich an die Wohngeldzahlungsverpflichtungen hält, deren Zustandekommen er schon sprachlich nicht versteht, in deutsch geschriebenen Protokollen kaum richtig versteht und vieles, vieles mehr&#8230;.<strong>es sind internationale Gesichtspunkte</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Internationale Fragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/91910/">Tu parlare Italiano, Hausverwaltung</a>?</li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/93410/">In Italien ist man mit dem &#8222;laissez faire&#8220; schon etwas weiter&#8230;</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6172010-foto-podcast-von-italienischen-kuchen/">Von italienischen Küchen&#8230;</a></li>
<li>Zwangsvollstreckungsbericht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6812010/">Entschuldigung, können Sie Schwyzerdütsch</a>?</li>
<li>Internationale Fragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/italienische-sprachprobleme/">Italienische Sprachprobleme</a></li>
</ul>
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		<title>591-10 &#8211; Positionen: In Italien ist man mit dem &#8222;laissez faire&#8220; schon etwas weiter, eine Art Modus vivendi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 14:31:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza-Connection]]></category>
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					<description><![CDATA[OK, die Italiener sind heißblütig, emotionaler als wir, geraten schneller in Rage. Aber das ist noch lange kein Grund, Abneigung gegen die einzigen Stiefeletten Europas zu hegen. Ganz im Gegenteil: ein sympathisches, ätherisch freundliches Völkchen sind sie, die Italiener, darunter auch eine Vielzahl von italienischen Kunden im eigenen Bestand. Also sage nie etwas gegen das ... <a title="591-10 &#8211; Positionen: In Italien ist man mit dem &#8222;laissez faire&#8220; schon etwas weiter, eine Art Modus vivendi" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/93410/" aria-label="Mehr Informationen über 591-10 &#8211; Positionen: In Italien ist man mit dem &#8222;laissez faire&#8220; schon etwas weiter, eine Art Modus vivendi">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7326" title="Banner Italien" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien.jpg" alt="Banner Italien" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Italien-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>OK, die Italiener sind heißblütig</strong>, emotionaler als wir, geraten schneller in Rage. Aber das ist noch lange kein Grund, Abneigung gegen die einzigen Stiefeletten Europas zu hegen. Ganz im Gegenteil: ein sympathisches, ätherisch freundliches Völkchen sind sie, die Italiener, darunter auch eine Vielzahl von italienischen Kunden im eigenen Bestand. Also sage nie etwas gegen das Land der Spaghettis, Tortellinis, der Sophia Loren, eines Marcello Mastroianni und nicht zuletzt einer Gina Lolloferrari, oder wie hieß die Frau gleich noch? Auch in puncto Städtebau haben uns die Italiener viel voraus: ihr Hang zur Ehrlichkeit, zur ungefilterten Wahrheit und zur Konzentration <strong>auf das Wesentliche ist legendär</strong>.</p>
<p><span id="more-7444"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Piazza.Affari.Italien.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7445" title="Piazza Affari, irgendwo in Italien" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Piazza.Affari.Italien.jpg" alt="Piazza Affari, irgendwo in Italien" width="421" height="445" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Piazza.Affari.Italien.jpg 601w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Piazza.Affari.Italien-283x300.jpg 283w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a></p>
<p><strong>Ja, es ist richtig</strong>, wir haben beim Italiener gern gesessen und -richtig- wir haben gut gegessen! Nein, es störte uns nicht im mindesten, dass die Tischgespräche am Nachbartisch nun einmal lauter als üblich waren, wir haben -niemals!- behauptet, die Italiener führten ihre Tischgespräche um ein Vielfaches lauter, als es unter wohlerzogenen Menschen&#8230;.doch, doch, das haben wir schon richtig verstanden, als am Nachbartisch von <strong>einer Pizza-Affäre</strong> gesprochen wurde, <strong>irgendwo in Italien</strong>!</p>
<p><strong>Und als wir</strong> uns dazu noch einmal näher sachkundig machten, <strong>stellte sich heraus</strong>:</p>
<ul>
<li>Es ging nicht um eine Pizza, sondern um eine Piazza.</li>
<li>Es ging auch nicht um eine Affäre, sondern um eine Affari.</li>
<li>Es ging um die Piazza Affari, einen Platz mitten in Italien, und zwar genau irgendwo.</li>
</ul>
<p><strong>Warum nur haben</strong> diese Italiener vom Nachbartisch mir dann, als ich mich lautstark in ihr Gespräch einmischte, sämtlichst die rechte Hand, zur Faust geballt entgegen gereckt, einzig und allein herausragend der mittlere Finger, straff aufgestellt? <strong>Ist das ein geheimes, verschwörerisches Zeichen der Revolution</strong>?</p>
<p><strong>Ich habe ihnen dann erklärt</strong>, dass die Zeiten der Brigade Rosso längst vorbei sind und wir nun gefälligst gemeinsam einen Vino Rosso trinken möchten, oder hieß es Vino Tinto?</p>
<p><strong>Italiener zu verstehen</strong> ist echt schwer!</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> fasst heiße Eisen an. Ausschlaggebend für den Mut und die Zivilcourage, dies zu tun, solche Geschichten anzupacken, ist die Verwendung äußerst seriöser Quellen. Wie es hier auch eindeutig der Fall war. Wir bitte um Verständnis: <strong>Das Redaktionsgeheimnis verbietet es uns, dies öffentlich zu tun</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Pizza Connection: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/91910/" target="_self">Tu parlare Italiano</a>?</li>
</ul>
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		<title>52-09 &#8211; Italienische Sprachprobleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus einer Email an den Eigentümer einer Eigentumswohnung in Berlin, der in Rom lebt, spricht &#38; arbeitet: We don´t have to meet @ your appartement to solve tech problemes like that. I am not in a duty to do that, I am only fixing problems in the area of the communityproperty. Your special property (inside flat) is not ... <a title="52-09 &#8211; Italienische Sprachprobleme" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/italienische-sprachprobleme/" aria-label="Mehr Informationen über 52-09 &#8211; Italienische Sprachprobleme">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" title="Flagge von Italien (Quelle: Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/03/Flag_of_Italy.svg/200px-Flag_of_Italy.svg.png" alt="Flagge von Italien (Quelle: Wikipedia)" width="200" height="133" /><figcaption class="wp-caption-text">Flagge von Italien (Quelle: Wikipedia)</figcaption></figure>
<p>Aus einer Email an den Eigentümer einer Eigentumswohnung in Berlin, der in Rom lebt, spricht &amp; arbeitet:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span style="font-family: Courier New;">We don´t have to meet @ your appartement to </span><span style="font-family: Courier New;">solve tech problemes like that. I am not in </span><span style="font-family: Courier New;">a duty to do that, I am only fixing problems </span><span style="font-family: Courier New;">in the area of the communityproperty. Your </span>special property (inside flat) is not ours. <span style="font-family: Courier New;">But -please- give me a phone call, in order </span><span style="font-family: Courier New;">to solute key problems and Your accessibility.&#8216;</span></p></blockquote>
<p>Deutsch übersetzt etwa: &#8218;Wir müssen uns nicht in Ihrem Appartement treffen, technische Probleme wie dieses zu lösen. Ich bin nicht der Pflicht (nicht zuständig), das zu tun. Wir lösen Probleme im Bereich des Gemeinschaftseigentums (der Wohnanlage). Ihr Sondereigentum (innerhalb der Wohnung) ist nicht unsers. Aber -bitte- geben Sie mir einen Anruf, in erster Linie um Schlüsselprobleme zu lösen und Ihre Erreichbarkeit (Kontaktdaten).</p>
<p>Hintergrund: Der italienische Eigentümer hatte der Verwalterin nichts davon gesagt, wer die (leerstehende) Wohnung nutzt. Ein Schlüsselinhaber in Berlin wurde nicht benannt. Durch langwierige Recherchen mit einem deutsch-italienischen Rechtsanwaltsbüro wurde dann geklärt, dass es tatsächlich jemanden in Berlin gibt, der einen Schlüssel hat. Der musste überredet werden, wegen dieses Wasserschadens, der gerade auftrat, tatsächlich hinzufahren und aufzuschließen. Sonst hätte die Wohnung aufgebrochen werden müssen. Der Schaden wurde auf Veranlassung der Verwalterin sofort beseitigt, aber zur Kostenlast des betreffenden Eigentümers. Er wird nun als Rohrbruchschaden bei der Versicherung eingereicht. Die Verwalterin hat einfach gehandelt, ganz einfach, um größeren Schaden abzuwenden. Auf diese Weise ziehen nun Eigentümer und Verwalterin die Probleme klar und lösen sie, allerdings unter großen Schwierigkeiten. Und die immer mehr vorhandenen ausländischen Eigentümer bringen auch das eine oder andere neue Problem mit sich, mit Fragen wie einer guten sprachlichen Verständigung. Kaum ein Verwalter spricht gleichzeitig englisch, russisch, dänisch, schwedisch und spanisch. Die Amtssprache gewöhnlicher Verwalter ist überwiegend deutsch. Für viele Wörter im deutschen gibt es keine Schulbuch-Entsprechung bspw. in Englisch. Was bedeutet &#8218;Wohngeldabrechnung&#8216;, wie übersetzt man &#8218;Wirtschaftsplan&#8216;? Auch das Wort &#8218;Gemeinschaftseigentum&#8216; kommt in Übersetzungsdiensten nicht vor.  Also behelfen wir uns mit Umschreibungen, denn selbst ein Mehrsprachenseminar &#8218;face to face&#8216; zu unserem Beruf wäre mindestens zwei bis drei Jahre tieferer Beschäftigung wert. Für sowas keine Zeit.</p>
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