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	<title>iPhone &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>iPhone &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 16:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewertungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kraft des Faktischen bestätigt sich in der vorhergegangenen Fernseh-Gernsehwerbung. Der Spruch &#8222;Mit dem Zweiten sieht man besser.&#8220; ist durch einen Elchtest von gesichtspunkte.de im Kern wie folgt bestätigt. Das Szenario ist folgendes: Familie hat einen VDSL 50-Anschluss mit daher guter Performance. Über den WLAN-Anschluss im Hause gucken die Liebsten (Kinder) und die Eltern hier ... <a title="1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301815-elchtest-das-erste-zdf-zuschauer-apps-fliegende-schweine-dysfunktionierende-maschinen-apfelschaelapparaturen-ein-ueberblick/" aria-label="Mehr Informationen über 1806-15 &#8211; Elchtest: Das Erste, ZDF, Zuschauer-Apps, fliegende Schweine, dysfunktionierende Maschinen, Apfelschälapparaturen &#8211; Ein Überblick">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16625" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen.jpg" alt="Mit dem Zweiten sieht man besser #zdf" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Zweites.Deutsches.Fernsehen-300x162.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Kraft des Faktischen bestätigt sich in der vorhergegangenen Fernseh-Gernsehwerbung. Der Spruch &#8222;Mit dem Zweiten sieht man besser.&#8220; ist durch einen Elchtest von gesichtspunkte.de im Kern wie folgt bestätigt.</p>
<p>Das Szenario ist folgendes:</p>
<p>Familie hat einen VDSL 50-Anschluss mit daher guter Performance. Über den WLAN-Anschluss im Hause gucken die Liebsten (Kinder) und die Eltern hier und da auch streamingartige Inhalte an. Hochattraktiv: Das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender, in Mediatheken nachzuschauen und verpasste Sendungen noch anzusehen. Beispiel: Der letzte &#8222;tatort&#8220;.  Doch hier ist die Gernsehfernsehfreude eingetrübt: Besonders das Sendeangebot der ARD-mediathek ist einfach nur störanfällig. Das Ergebnis mehrerer Tests lässt sich wie folgt zusammenfassen.</p>
<p><span id="more-16624"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16633" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner.jpg" alt="bug_Banner #fail #Fehler" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/bug_Banner-300x162.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Es gibt tatsächlich ein Problem mit der App für iOs-Geräte (Apple) für &#8222;Das Erste&#8220;.</p>
<p>Bei Benutzung der App über einen 50iger TELEKOM-Anschluss (DSL) und mit Einsatz eines Telekomtechnikers werden &#8222;fast alle&#8220; Sendungen aus der ARD-Mediathek nicht angespielt. Sie verlaufen mit Sanduhren &#8222;auf ewig&#8220; im Anwerfen-Modus.</p>
<p>Das Problem wurde an vier bis fünf Endgeräten überprüft und ist überall identisch im Ergebnis: Benutzt wurden unterschiedliche Apple-Endgeräte (iPads verschiedener Generationen). Auf einem iPhone 5s lief es unproblematisch. Alle Geräte wurden zuvor auf den neuesten Software-Release-Stand gebracht.</p>
<figure id="attachment_11903" aria-describedby="caption-attachment-11903" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11903" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg" alt="Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf" width="650" height="864" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859.jpg 903w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0859-770x1024.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11903" class="wp-caption-text">Apple @ Neue Wohnkultur, Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<p>Die Lösung dieses Bugs (beim zdf nicht existent) war wie folgt:</p>
<p>Öffnet man Das Erste mittels Safari Browser über Internet, so gibt es keine Probleme mehr. Es ist, als hätte die App eine Art &#8222;Flaschenhals&#8220;, an dem die Daten nicht durchdringen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/9qEsTCTuajE?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<span style="color: #999999;">Pink Floyd &#8211; Welcome to the Machine [HD]</span></p>
<blockquote><p>Über das &#8222;Animals&#8220;-Konzert von Pink Floyd im Januar 1977 in der Berliner Deutschlandhalle <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=7726" target="_blank">berichtet dieser Artikel</a>, in dem es auch um fliegende Schweine geht&#8230;</p></blockquote>
<p>Sind Das Erste derartige Probleme bekannt? Was macht der Profi? Die App zu benutzen, ist viel besser, wenn es funktioniert, als einen Browser einzusetzen. Alle Prüfungen wurden mit einem versierten Telekomtechniker zusammen durchgeführt. Dieser hatte zu Testzwecken sein Windows-Laptop-Dienstgerät benutzt und über Browser gute Ergebnisse erzielt.</p>
<p>Das wurde nachgestellt und es war die Lösung.</p>
<blockquote><p>App-Pro-Po: Vorläufig ist also die Lösung, die von Das Erste zur Verfügung gestellte App auf iOs-Geräten (Apple) nicht zu benutzen, sondern solche Sendungen stets mit dem verwendeten Browser aufzurufen.</p></blockquote>
<p>Die richtige Lösung wäre jedoch, dass die App funktioniert. Was wissen Menschen darüber, die vergleichbare Geräte- und Anwendungskonstellationen haben? &#8222;Das Erste&#8220; weiß seit heute von dem Problem: Es wurde als &#8222;buggy Bug&#8220; (technischer Fehler) dorthin gemeldet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Auf die Antwort ist der Berichterstatter sehr gespannt. Möglicherweise kommt die Antwort nicht im Ersten. Und wenn schon: Erst wenn das Problem gelöst ist, ließe sich ja die Berichterstattung hierüber ansehen, zum Beispiel zeitversetzt.</p>
<p>Bis dahin gilt: Mit dem Zweiten sieht man besser.</p>
<p>Was man mit Apple-Machines alles machen kann, dazu ein paar Ideen:  Welcome to the Machine!</p>

<a href='https://gesichtspunkte.de/301815-elchtest-das-erste-zdf-zuschauer-apps-fliegende-schweine-dysfunktionierende-maschinen-apfelschaelapparaturen-ein-ueberblick/dsc00040/#main'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serie: Apfelschälmaschine" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00040-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00040-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/301815-elchtest-das-erste-zdf-zuschauer-apps-fliegende-schweine-dysfunktionierende-maschinen-apfelschaelapparaturen-ein-ueberblick/dsc00031/#main'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00031-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Serie: Apfelschälmaschine" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00031-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00031-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://gesichtspunkte.de/301815-elchtest-das-erste-zdf-zuschauer-apps-fliegende-schweine-dysfunktionierende-maschinen-apfelschaelapparaturen-ein-ueberblick/dsc00044/#main'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00044-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00044-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC00044-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

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		<title>1313-12 &#8211; Award: Der diesmonatige Eierkopf-Award geht an die Telekom, Geschäftskundenbereich</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/165512-award-der-diesmonatige-eierkopf-award-geht-an-die-telekom-geschaftskundenbereich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 09:18:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Award des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Eierkopf Award]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 4s]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
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					<description><![CDATA[Großartig auch der Anruf eines schlecht Deutsch sprechenden &#8222;Freundes im Auftrag seiner Bekannten&#8220;, die Mieterin in einem Haus ist, bei dem die Hausnummern 76/77 offiziell existieren: Die Telefongesellschaft will wissen, auf welchem Grundstück? 76 oder 77? Ich sage: Ich verstehe das Problem nicht, da sind doch schon rund 50 Anschlussinhaber mit genau derselben Faktenlage. Er ... <a title="1313-12 &#8211; Award: Der diesmonatige Eierkopf-Award geht an die Telekom, Geschäftskundenbereich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165512-award-der-diesmonatige-eierkopf-award-geht-an-die-telekom-geschaftskundenbereich/" aria-label="Mehr Informationen über 1313-12 &#8211; Award: Der diesmonatige Eierkopf-Award geht an die Telekom, Geschäftskundenbereich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5319" aria-describedby="caption-attachment-5319" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5319 " title="Eierkopf Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg" alt="Eierkopf Award" width="450" height="552" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5319" class="wp-caption-text">Eierkopf Award</figcaption></figure>
<blockquote><p>Großartig auch der Anruf eines schlecht Deutsch sprechenden &#8222;Freundes im Auftrag seiner Bekannten&#8220;, die Mieterin in einem Haus ist, bei dem die Hausnummern 76/77 offiziell existieren: Die Telefongesellschaft will wissen, auf welchem Grundstück? 76 oder 77? Ich sage: Ich verstehe das Problem nicht, da sind doch schon rund 50 Anschlussinhaber mit genau derselben Faktenlage. Er legt beleidigt auf und sagt: Na ja, Sie haben mir sehr geholfen. Doch das ist nicht das Thema dieses Artikels. Es geht um die große magentafarbene Tante Telekom.</p></blockquote>
<p>Das Wort &#8222;bloggen&#8220; stammt vom Wortstamm her ab von &#8222;Blöken&#8220; bzw. dem ähnlichen Wortschaft &#8222;blocken&#8220;, wobei letzteres als Schreiben, um Fehlentwicklungen aufzuhalten, diese zu blocken, zu verstehen ist. In diesem Sinne wird der Eierkopf-Award der Redaktion von gesichtspunkte.de im Grunde viel zu selten vergeben. Doch von Zeit zu Zeit wird er wieder herausgeholt. Als scharfes Schwert gegen die Kanuten der Saumseligkeit. Diesen Monat ließ sich die Erneut-Vergabe (nicht: &#8222;Erneuerbare Energie) nicht vermeiden: Die Telekom arbeite monatelang zielstrebig an ihrer Bewerbung, hieß es dazu auf Anfrage beim Generalstab.</p>
<p>Das hat auch die Jury überzeugt. Herzlichen Glückwunsch! Zur Begründung:</p>
<p><span id="more-13273"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_383" aria-describedby="caption-attachment-383" style="width: 415px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-383" title="Telekom" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg" alt="" width="425" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg 425w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption id="caption-attachment-383" class="wp-caption-text">Telekom</figcaption></figure>
<blockquote><p>Neben dem Ursprung des weiterentwickelten Modeworts &#8222;bloggen&#8220; aus &#8222;blöken&#8220; und &#8222;blocken&#8220; soll gutes Bloggen auch rocken, also etwas verändern. #Sinnstiftungen, Entwürfe</p></blockquote>
<p><span style="color: #888888;">(Aus einer Email an die Telekom, Abt. Geschäftskundenvertrieb)</span></p>
<p>Hallo Herr Telekom (* Name geändert)<br />
Es ist, als hätte man nichts anderes zu tun. Und es bewegt sich nichts.<br />
Kein Millimeter Aufgabenerledigung, seit Monaten.</p>
<p>1. Der ursprüngliche Auftrag &#8222;Umzug&#8220; ist immer noch nicht restlos abgearbeitet.<br />
Sämtliche Erinnerungen laufen ins Leere. Der Versuch, zutreffende Rechnungen<br />
über verabredungsgemäße Leistungen, vielleicht wenigstens in zutreffenden<br />
Teilen, von Ihnen zu erhalten, erscheint aussichtslos.</p>
<p>2. Die Beanstandungen, was zwei iPhone 4S betrifft, ging jetzt aktuell zu<br />
50% in eine Erledigungsphase. Für ein Gerät mit 16 GB Speicher, weiß, haben<br />
wir dieses zweimal einsenden müssen, nachdem beim ersten Mal die Fa. datrepair (Anm. der Redaktion: im Auftrage der Telekom) mit Prüfbericht zurückschickte: &#8222;Alles schick, kein Fehler feststellbar&#8220;.</p>
<p>Beim zweiten Mal nach sofortiger Rücksendung wurde das Gerät gegen ein anderes,<br />
neuwertig sein sollendes ausgetauscht. Das ist jetzt nach einer 100%-tigen<br />
Rücksendungsquote kundenseitig eine zu 100% erfolgversprechende Problemlösung.<br />
Bei äußerst ärgerlichen, unnützen Mehrfachauslieferungen des beanstandeten<br />
Geräts. (Anm. der Redaktion: In Szenekreisen &#8222;Radio Gaga&#8220; genannter Umstand mehrfacher Doppel- und Sinnlosbeschäftigung mit ein und derselben Sache)</p>
<p>3. Dass mein Gerät (64 GB Hauptspeicher) denselben Fehler zeigt, Akku läuft<br />
binnen eines Vormittags komplett leer, Gerät wird heiß, Akku also offensichtlich<br />
kaputt) hatte ich gesagt. Im T-Punkt, der anders als verabredet, kein Leih-<br />
gerät hatte (das funktioniert), kaufte ich daher auf die Schnelle ein anderes<br />
Telefon (Auslaufmodell für 99,- €), um überhaupt telefonieren zu können.<br />
Jetzt holte ich nach &#8222;Erledigungsmeldung&#8220; das Gerät im T-Punkt wieder ab.<br />
Wie an dem anderen Gerät zuvor, wieder ein Laufzettel &#8222;Alles schick, kein<br />
Fehler feststellbar.&#8220; Ominös die Befundung: Wir haben noch Softwareupdates<br />
gemacht. (Falschmeldung, denn das Gerät war auf dem aktuellen Stand &#8211; Anmerkung der Redaktion)</p>
<figure id="attachment_13274" aria-describedby="caption-attachment-13274" style="width: 270px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13274" title="Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/Teelicht.jpg" alt="Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht" width="280" height="250" /><figcaption id="caption-attachment-13274" class="wp-caption-text">Innovatives Telekomprodukt in Planung: Das T-Licht</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das innovative Neuprodukt T-Licht steht wie das Tamagotchi für persönliche, intensive und bessere Beziehungen des magentafarbenen, gutwilligen Riesen zu seiner Zielgruppe. Erste Flashmobs, die den Namen &#8222;Ein T-Licht der Hoffnung für unsere Geschäftskunden&#8220; tragen, sind aktuell in Berlin, Frankfurt und Rheda-Wiedenbrück bereits in Planung. Weitere sollen folgen.  #Kampagnenentwurf</p></blockquote>
<p>Das kann nicht zutreffen. Denn ich bin ein erfahrener Anwender und halte<br />
das Gerät immer auf dem neuesten Stand. Nach der ersten Erfahrung mit dem<br />
16 GB-Gerät sagte ich dem T-Punkt: &#8222;Datrepair meint wohl, Kunden sind blöd,<br />
vielleicht zu blöd, technische Defekte zu bemerken. In jedem Fall soll bei<br />
Nullbefund notiert werden: Erst Gerätekunde anrufen und dieses Ergebnis<br />
mitteilen, Gerät nicht einfach zurückschicken&#8220; wurde dieses erneut missachtet.</p>
<p>Ich bin total verärgert über diesen zeitaufwändigen Scheiß eines Nullsummen-<br />
spiels und fordere eine massive Abänderung dieser &#8222;nervtötenden und irgend-<br />
wie nicht ganz gesunden&#8220; Handhabung. Ich lasse uns nicht mit &#8222;falschen Fakten-<br />
lagen&#8220; erschlagen. Das Gerät ist nach der gestern tagsüber vorgenommenen<br />
Datenrücksicherung und erneutem Erstmalbetrieb heute Morgen nahezu unver-<br />
ändert defekt und weist einen Abbau der Akkuleistung von morgens um 8 Uhr<br />
bis jetzt um 9 Uhr von schon 30% auf. Ich werde das Gerät heute wieder<br />
&#8222;absichtlich leerlaufen&#8220; lassen und beobachten.</p>
<figure id="attachment_13275" aria-describedby="caption-attachment-13275" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_93971.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13275 " title="Screenshot: Zustand um 10 Uhr: Ladestand ca. 40% - 60% in zwei Stunden" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_93971.png" alt="Screenshot: Zustand um 10 Uhr: Ladestand ca. 40% - 60% in zwei Stunden" width="512" height="768" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_93971.png 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_93971-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13275" class="wp-caption-text">Screenshot: Zustand um 10 Uhr: Ladestand ca. 40% &#8211; 60% in zwei Stunden</figcaption></figure>
<p>Deutlich wird: Ich muss erneut eine Gerätebeanstandung vornehmen, obwohl<br />
ich das bei dem anderen und bei diesem Gerät bereits mehrmals machte, die<br />
Geräte eingeschickt und nicht ordnungsgemäß abgewickelt wurden.</p>
<p><span style="color: #808080;">(Ende der Kundenmail)</span></p>
<p>2 be continued bei Gelegenheit! &#8211; Wir dürfen gespannt bleiben. Dies ist keine abschließende Bewertung und eins möchte man bei der Gelegenheit hervorheben: Beispielsweise Erfahrungen mit der Firma &#8222;o2&#8220; sind noch viel gräuslicher, auch über diese hatten wir dieses Jahr noch berichtet.</p>
<p>Die Frage ist also nicht, ob es eine bessere Alternative gibt: Niemand kann der Telekom ernstlich vorwerfen, partout unfair und ignorant sein zu wollen. Richtig ist, dass die Telekom nach hiesiger Meinung noch die beste aller vorhandenen Alternativen darstellte und an Ansprechpartnern mangelt es ja nicht. Jedenfalls, was die Anzahl derjenigen betrifft. Ob dies auch entscheidenden Einfluss auf die Prozessqualität bei der Abarbeitung von Bestellungen, Beanstandungen und Schriftverkehr hat, muss man durch eine gute-altersgerechte Lesebrille anschauen. Die Verleihung eines &#8222;Eierkopf-Award&#8220; war insgesamt nicht unumstritten. Führende Jurymitglieder führten am Rande der preisgebenden Sitzung noch aus, es müsse ein weiterer Award eingeführt werden namens &#8222;waterhead award&#8220;. Dazu konnte sich die Jury am Ende nicht durchringen. Es verbleibt beim Eierkopf. Zur angesprochenen Lesebrille gilt folgende dringende Redaktionsempfehlung. Diese sollte in jedem Fall einen Magenta-Lichtfilter haben. Soweit die Empfehlung der Redaktion von gesichtspunkte.de</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 06:57:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot Die Werbe- und Vertriebskanäle der städtischen Entsorgungsbetriebe ändern sich. In Zeiten des Web 2.0 hat sich jetzt die Berliner Stadtreinigung entschieden, nicht mehr wie früher in &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220; für die städtischen Mülldienste zu werben (Link unten), sondern jedem Apple-iPhone und -iPad-Benutzer eine so genannte App kostenfrei ... <a title="1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/153311/" aria-label="Mehr Informationen über 1190-12 &#8211; News: Die BSR hat jetzt für iPhone &#038; iPad-Besitzer erstmals eine Abfallberatungs-App herausgebracht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<dl id="attachment_12206" class="wp-caption alignnone" style="width: 421px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12206" title="BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png" alt="BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot" width="411" height="548" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75.png 411w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/93B7128D-62FB-4A5D-92EE-373A6AD67A75-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">BSR-App für iPhone und iPad, Screenshot</dd>
</dl>
<blockquote><p>Die Werbe- und Vertriebskanäle der städtischen Entsorgungsbetriebe ändern sich. In Zeiten des Web 2.0 hat sich jetzt die Berliner Stadtreinigung entschieden, nicht mehr wie früher in &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220; für die städtischen Mülldienste zu werben (Link unten), sondern jedem Apple-iPhone und -iPad-Benutzer eine so genannte App kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Praktisch: Es wurden Kartendaten des Berliner Straßen- und Verkehrswegekenners kaupert media gmbh integriert.</p></blockquote>
<p>Praktisch, praktisch: Man blättert das Abfall-Abc auf und sucht nach einem eigenen Suchbegriff, in unserem Beispiel: Kondome. Aha! Kondome sind Hausmüll und an den meisten Stationen abzugeben. Klasse, endlich eine fundierte und hochoffizielle Beratung darüber, wo ich welchen Müll entsorge. Was sollen wir lange herumreden, einfach sich so einen runterholen, installieren, fertig ist die Laube. Letzteres alte Berliner Redensart.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>iTunes: <a title="externer Link" href="http://itunes.apple.com/de/app/bsr-berliner-stadtreinigung/id510910166?mt=8" target="_blank">Die BSR-Abfallapp kannst du hier kostenlos downloaden</a>!</li>
<li>Kenntnisreich: <a title="externer Link" href="http://www.kauperts.de" target="_blank">kauperts.de kennt sich seit 1947 in Berlin bestens aus</a></li>
<li>Highlight: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_blank">Die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
<p> ;</p>
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		<title>962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 08:14:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erfreulich: die Astern stehen in voller Blüte und sehen gar nicht mal so schlecht aus. Weniger erfreulich: iTunes und das dazugehörige iPhone von Apple, das ist keine Blüte, sondern eher ein Früchtchen, bzw. ne Marke. Die ganze Firmenpolitik von Apple nervt und reglementiert deren User. Wer sich einige Zeit schon mit open source und anderen ... <a title="962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130511/" aria-label="Mehr Informationen über 962-11 &#8211; Alltag: Dies &#038; das beschäftigt uns: das iPhone, die Softwareindustrie, facebook, google+ und devote Rechtsanwälte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_10046" aria-describedby="caption-attachment-10046" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC07947.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10046  " title="Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/DSC07947.jpg" alt="Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-10046" class="wp-caption-text">Aster in Blüte in Berlin-Zehlendorf</figcaption></figure>
<p><strong>Erfreulich</strong>: die Astern stehen in voller Blüte und sehen gar nicht mal so schlecht aus.</p>
<p><strong>Weniger erfreulich</strong>: iTunes und das dazugehörige iPhone von Apple, das ist keine Blüte, sondern eher ein Früchtchen, bzw. ne Marke. Die ganze Firmenpolitik von Apple nervt und reglementiert deren User. Wer sich einige Zeit schon mit open source und anderen Systemlösungen befasst ist, ist eher verärgert über die äußerst strenge &#8222;proprietäre&#8220; Handhabung von Daten auf Apple-Geräten. So schön die Geräte auch sein mögen, lassen sich Mobiltelefone dieses Herstellers bedauerlicherweise nicht einmal sinnvoll synchronisieren. Was aus dem Windows-Bereich als &#8222;drag &amp; drop&#8220; überraschend einfach bekannt ist, Pustekuchen, wenn es um Apple-Endgeräte geht. Die Frage ist, ob man sich das gefallen lassen muss? Muss man eben nicht. <strong>Gerätewechsel stehen an, zu prüfen ist Google Android</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10045"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;XcUD12BARYM&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Kroatien 2011: Im Garten eines Kraken möchte ich sein! (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Wir sind edv-technisch nicht im Garten Eden, sondern eher im Garten verschiedener (Daten-)Kraken. Google ist die älteste &#8222;Datenkrake&#8220;. Das Unternehmen besitzt den Vorzug, der Erste gewesen zu sein, der das Such- und Bewegungsverhalten von Internetnutzern gezielt auswertet, filtert und kommerziell in Verwendung bringt. Apple ist inzwischen zu einer Datenkrake geworden. Durch den Erfolg der Gerätepolitik, die Schaffung von iTunes und später auch iPhone wurde es möglich, weitere, neue Daten, wie z.B. Standort- und Bewegungsdaten von Menschen auszuspionieren. Eine Technik, die sich inzwischen sogar die Polizei zunutze zu machen weiß. Handyortung ist eine Lappalie. Glasnost, Freunde. Mark Zuckerbergs Facebook fasste dieses alles noch zusammen und komprimierte sogar den Anschaffungszeitraum für veritable, unglaubliche Datenmengen. In der Industrie der Dosentomaten ist mithin Facebook das Tomatenmark. Inzwischen sehnen sich wieder erste Internetuser nach leckeren, italienischen Antipasti. Sie möchten das Unmögliche möglich machen: dem Tomatenmark und der gemeinen Dosentomate das Wasser wieder entziehen und &#8222;getrocknete Tomaten&#8220; der EDV-Industrie ihrem Schicksal überlassen.</p></blockquote>
<figure id="attachment_10049" aria-describedby="caption-attachment-10049" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_4645.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10049" title="Trocknende, bald getrocknete Tomaten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_4645.jpg" alt="Trocknende, bald getrocknete Tomaten" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10049" class="wp-caption-text">Trocknende, bald getrocknete Tomaten</figcaption></figure>
<p><strong>facebook bekommt nun Konkurrenz</strong> in spürbarer Form von google+ und was wir bislang &#8222;like&#8220;-ten, wird nun verstärkt geplust, also mit +1 gekennzeichnet. Ob dies ähnlich besitzergreifend wird wie facebook, bleibt abzuwarten. Erste Gehversuche mit google+ fallen positiv aus; im Moment erscheint uns google´s schöne, bunte Welt als ein Stück sachlicher, übersichtlicher und leichter zu handhaben. Was vor allem gefällt: man muss nicht erst Informatik studieren, eine Vielzahl von Foren und Meinungen nachlesen und recherchieren, um selbstverständliche &#8222;default-Einstellungen&#8220; für sich einzusetzen, die über das Gewollte hinausgehen. Ein abschließendes Urteil ist noch nicht möglich. <strong>Wir testen google+ mit Spaß</strong>.</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;_pUZMjhOehg&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Sesamstrasse Kermit der Frosch &#8211; Im Garten eines Kraken! (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Rechtsanwälte stellen große Textbausteinbibliotheken auf</strong>, mit Hilfe derer sie ihre ReNo-Gehilfinnen (Rechtsanwalts- &amp; Notargehilfinnen) anweisen, Post wegzuarbeiten. Dabei fällt heute der irgendwie &#8222;devote&#8220; Textbaustein auf, mit dem ein Rechtsanwalt bittet, seitens seines Herrn &#8222;Anweisung&#8220; zu erhalten, die Zwangsvollstreckung zu beginnen. Aus der Sicht des Rechtsanwalts ist das eigentlich geschickt, denn wenn der Mandant nicht weiß, was er ihm darauf erwidern möchte, muss er erst einmal nichts tun. Im Grunde genommen ist der Textbaustein überflüssig. Ein Mandant, der eine Titulierung von Räumungsansprüchen durch &#8222;seinen Dienstleistungssklaven&#8220;, den Rechtsanwalt erwirken lässt, möchte nichts sehnlicher als die Zwangsvollstreckung. Denn der in Zahlungsverzug befindliche Schuldner (Mieter) hat ohnehin schon mindestens sechs Monate (Berliner Fristenlage) zu lange nicht gezahlt. <strong>Währenddessen war der Mandant in ständigem Kontakt mit seinem Rechtsanwalt</strong>.</p>
<figure id="attachment_10050" aria-describedby="caption-attachment-10050" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Screenshot_RA.Vollstreckung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10050 " title="Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Screenshot_RA.Vollstreckung.jpg" alt="Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;" width="450" height="108" /></a><figcaption id="caption-attachment-10050" class="wp-caption-text">Screenshot Rechtsanwalt-Textbaustein &quot;Zwangsvollstreckung&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Seit wann muss man einen Rechtsanwalt anweisen, wie er aus einem Urteil zu vollstrecken hat? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Dass der Titel nun vollstreckbar vom Gericht ausgefertigt wurde</strong>, dauert erstens nachweislich bereits wiederum viel zu lange. Das muss man dringend ändern  und Gläubigern vertragsbrüchig gewordener Schuldner das Leben erleichtern und nicht erschweren. Nun auch noch viel weiteren Schriftverkehr ins Feld zu führen, hat etwas Rechthaberisches. Interessant ist aber, wie die Formulierung ist: irgendwie devot, unterwürfig und nicht frei von S/M-Gedanken: &#8222;Ich bin dein Sklave, weise mich an!&#8220; &#8211; <strong>So ein Quatsch</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>875-11 &#8211; Ausnahmerecht: Das in die Hand nehmen eines Handys mit den Pfoten ist verboten beim Autofahren!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 13:48:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[﻿Was aber, wenn es ein Apple iPhone ist? Also ein Äpfelchen? Das Äpfelchen als &#8222;forbidden fruit&#8220; und die Vorschrift heißt: § 23 StVO, § 1: (1a) Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Das gilt nicht, wenn das Fahrzeug ... <a title="875-11 &#8211; Ausnahmerecht: Das in die Hand nehmen eines Handys mit den Pfoten ist verboten beim Autofahren!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/121711/" aria-label="Mehr Informationen über 875-11 &#8211; Ausnahmerecht: Das in die Hand nehmen eines Handys mit den Pfoten ist verboten beim Autofahren!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8573" title="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg" alt="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>﻿Was aber, wenn es ein Apple iPhone ist? Also ein Äpfelchen? Das Äpfelchen als &#8222;forbidden fruit&#8220; und die Vorschrift heißt: <strong>§ 23 StVO, § 1</strong>: (1a) Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Das gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Es ist bekannt, dass der Gesetzgeber reagiert</strong>. Auf Entwicklungen. Der Gesetzgeber muss Gesetze erlassen, die den Zustand, wie er gestern war, regeln. Dem steht die Innovation der Technik manchmal im Weg. Beispiel: Smartphones, wie z.B. das iPhone von Apple, ein Verkaufsschlager, mit dem Apple inzwischen den weltweit besten Unternehmenswert generierte. Auch wenn Unternehmensführer Steve Jobs krank ist, sehr ernsthaft krank. Bleibt abzuwarten, ob Apple auch später&#8230;., doch das ist eine andere Geschichte. <strong>Folgende Geschichte zeitigte jetzt eine Petition an den Deutschen Bundestag mit dem Ziel, diese Vorschrift aufzuheben</strong>.</p>
<p><span id="more-9382"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2329" aria-describedby="caption-attachment-2329" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2329 " title="Gute Kommunikation? Telefon" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg" alt="Gute Kommunikation? Telefon" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/telefon.gut.zuhoeren-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2329" class="wp-caption-text">Gute Kommunikation? Telefon</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Autofahrer fuhr eines Tages</strong> vor kurzem mit einem PKW durch die Innenstadt von Berlin. Dabei nahm der ein betriebsbereites Apple-iPhone in die Hand, auf dem diverse Applikationen installiert waren, so u.a. und insbesondere die Navigationssoftware &#8222;NAVIGON&#8220;. Er nahm das Telefon bereits rund 500 m vor einer roten Ampel in die Hand, um es woanders hinzulegen und fuhr zur Ampelanlage, die auf rot sprang. Dort stoppte er und legte das Smartphone schliesslich woanders hin. Das hatte die Polizei gesehen, die neben ihm gefahren war. Er wurde nun von dem Polizeiwagen scharf geschnitten, aus dem ihm ein Polizeibeamter unmißverständlich zu verstehen gab, er habe unverzüglich rechts heranzufahren. Dieser Aufforderung folgte der Autofahrer und nach einer Kontrolle der Papiere entspann sich eine Anschuldigung, er habe das iPhone in der Hand gehalten. <strong>Der PKW-Fahrer entgegnete nun</strong>, <strong>das sei richtig und was daran zu beanstanden sei</strong>?</p>
<blockquote><p>Die Vorschrift ist am 12.12.2000 in Kraft getreten und technisch kompletter Unsinn (geworden). Die Benutzung von mobilen Navis, iPads, iPods, alles das ist rechtlich nicht zu beanstanden. Offenbar ist also die Vorschrift in meinem Fall eine „lex iPhone“. Das wird auf Dauer keinen Bestand haben können. #Aus einem Einspruchschreiben an den Polizeipräsidenten</p></blockquote>
<p><strong>Der Polizeibeamte verwies auf eine mitgebrachte Druckfassung</strong> des eingangs genannten Paragraphen und notierte alles. Vier Wochen später bekam der PKW-Fahrer einen Bußgeldbescheid über 90,- € plus Gebühren, summa summarum 113,50 € und einen Eintrag von 1 Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.<br />
<strong>Bereits am Tag nach der &#8222;Missetat&#8220; wendete sich der PKW-Fahrer</strong> in einer schriftlichen Petition an den Deutschen Bundestag. Nachdem der Bußgeldbescheid nun auch schriftlich vorlag, begründete er seinen Einspruch gegenüber dem Polizeipräsidenten von Berlin sinngemäß wie folgt:</p>
<ul>
<li>Wer einen Apfel aus der Tüte holt, während er Auto fährt, kann dies tun, ihn beiläufig anschauen und dann reinbeißen.</li>
<li>Eine zu rauchen, ist ebenfalls drin. Dazu den Zigarrettenanzünder aus der Bordsteckdose zu ziehen und sich vor´s Gesicht zu halten, um die Fluppe anzuzünden, ist nicht verboten.</li>
<li>Wer ein mobiles Navigationsgerät (ohne Telefonfunktion) in der Hand hält, ist nicht zu belangen.</li>
<li>Wer ein iPad bei der Autofahrt betreibt, kann ebenfalls nicht erfolgreich &#8222;verknackt&#8220; werden.</li>
<li>Sehr beliebt: iPod hören während der Fahrt! Noch moderner: Autoradio mit USB-Stick, den vom Hals abmachen und reinstecken? Kein Problem.</li>
</ul>
<p><strong>Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen</strong>. Es gibt vieles auf der Welt, dass erlaubt ist und mit steigender Tendenz mehr, dass man versucht zu verbieten. Dazu gehört die Unsitte, im Straßenverkehr zu telefonieren, SMS zu schreiben und zu empfangen undsoweiter. Das alles ist zweifelsohne verkehrsgefährdend und ein Verbot ist nicht zu beanstanden, fand der Petent. Zwischen ihm und den Polizisten sei auch unstreitig gewesen, dass er nicht telefoniert habe. Er bot den Polizisten an, im Gesprächsjournal nachzusehen. Diese lehnten das ab und verwiesen darauf, dass sie nicht das Telefonieren, sondern das &#8222;in die Hand nehmen&#8220; zu bestrafen trachteten.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oHDwKT564Kk&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>iDriver &#8211; iPhone remote controlled car &#8211; via Youtube</em></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Zu beachten ist auch in diesem Videobeitrag, der von Studenten der Freien Universtität Berlin stammt: Das Ganze riecht dermaßen nach Rechtswidrigkeit, dass bereits das Betrachten dieses Videos in hohem Maße ordnungswidrigkeitenbewehrt sein könnte. Ein ganz heißes Eisen das! Und möglicherweise ist das vielleicht ein Fall für die gerichtsnotorische Linkhaftung dieses Blogs! </p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ein Ausflug in die Rechtsprechung trägt mehrere Gesichtspunkte</strong>. Zunächst ist festzuhalten, dass die Vorschrift am 12.12.2000 in Kraft gesetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es die heute üblichen Smartphone-Handys noch nicht. Der Gesetzgeber zog dieses daher nicht in Erwägung. Inzwischen gibt es einen Trend zum &#8222;mobilen Computing&#8220; und es ist üblich und wird als technische Neuerung aufgefasst, dass die Geräte kleiner, kompakter, mobiler und damit flexibler geworden sind. Während um die Jahrtausendwende der Einbau von Navigationsgeräten noch gang und gäbe und verhältnismässig teuer war, erfüllen diese Aufgabe inzwischen leicht händelbare mobile Geräte mit Kosten schon ab ca. 75,- €/Gerät. Ein Verbot, solche -im übrigen baugleichen- Geräte mit Displays und Tastaturen zu benutzen, gibt es aktuell nicht. Deswegen kann eine Bestrafung nur derjenigen Besitzer eines Smartphones nicht mit überzeugenden Argumenten durchgeführt werden, außer man neigt zu einer staats- bzw. strafverfolgungsgetreuen Doktrin, wonach der Staat die Anwendung seiner Vorschriften schützen müsse, indem er &#8222;Vereinfachungskriterien&#8220; für Bestrafungen einführt. Diese liegen dann vor, wenn der Sinn der Vorschrift selbst im Grunde genommen zwischenzeitlich komplett weggerutscht ist in die &#8222;rechtliche Unsinnigkeit&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die Geräte haben sich weiter entwickelt</strong>, als es das Gesetz festzuhalten vermag. In der Rechtsliteratur wird denn auch &#8222;uralte Rechtsprechung&#8220; herangezogen und für grundlagenwürdig gehalten, wie z.B. eine Entscheidung aus dem Jahr 1998 des Oberlandesgerichts Hamm (Aktenzeichen: NZV 2003/98). Es verstand unter „Benutzung“ im Sinne der Bestimmung jegliche Nutzung des Mobiltelefones, sei es als Telefon, als Organisator oder auch als Internetzugang. Noch strikter das OLG Hamm in einer weiteren Entscheidung, in der es bereits durch das Schauen auf das Display und Ablesen der Uhrzeit ein tatbestandsmäßiges Benutzen sah (OLG Hamm, NZV 2005/548). Ja, wo sammer denn inzwischen?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Weniger strikt als das Oberlandesgericht Hamm</strong> (wie vor) war das Oberlandesgericht Köln. Es entschied (OLG Köln, NZV 2005/247), dass in der bloßen Aufnahme des Mobiltelefons, um es lediglich von einem Ablageort zum anderen zu legen,  nicht als &#8222;Benutzung&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Doch das ist alles Kokolores</strong> und wird der heutigen Wirklichkeit dieser schicken, praktischen Helfer nicht (mehr) gerecht. Weg mit dieser blödsinnigen Vorschrift, befand der Mobiltelefonbesitzer und scherzte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Wenn ich mein Äppelsche in die Hand nehmen, ist das noch lange keine verbotene Frucht. Denn der Apfel stammt vom Baum der Erkenntnis, und was kann ich dafür, wenn der Gesetzgeber davon (noch) nichts versteht. Der Aufruf zur (technischen) Revolution kommt zum Ausdruck in dem Crescendo: &#8222;Smartphones für alle&#8220;, gebt den Polizisten endlich  iPhones als Dienstgeräte und sie werden es verstehen lernen! Denn erst wenn das letzte Mobiltelefon aus dem Vertrag gelaufen ist und der Gesetzgeber das letzte sinnlose Verbot gekippt hat, werdet Ihr sehen, dass man iPhones nicht messen kann.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Von solchen Haßtiraden weit entfernt</strong>, beobachten wir jetzt mit Interesse, wie dieser Vorgang ausgehen mag. Wir haben darum gebeten, laufend unterrichtet zu werden. Denn der Fall ist tatsächlich interessant. <strong>Fortsetzung kommt</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Hundsgefährlich? <a title="externer Link" href="http://autonomos-labs.com/" target="_blank">Das Autonomos Projekt mit dem &#8222;spirit of Berlin&#8220;</a></li>
<li>Auch nicht ungefährlich: <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__23.html" target="_blank">Wortlaut von § 23 StVO im Volltext</a></li>
</ul>
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		<title>82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[   Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen) Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in ... <a title="82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/freiheit-freiheit/" aria-label="Mehr Informationen über 82-09 &#8211; Freiheit &#8211; Menschen, die von Freiheit träumen, solltens feiern nicht versäumen &#8211; und den Mobilfunkprovider mal wechseln..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /> </p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2253" title="card-umts" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/vodafone-mobile-connect-card-umts.jpg" alt="card-umts" width="166" height="119" /></a></p>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert&#8230;&#8220; (Freiheit, Marius Müller Westernhagen)</p></blockquote>
<p><strong>Alle paar Jahre denkt der mobil telefonierende Mensch grundsätzlicher nach</strong>. Es ist Zeit: die 24-monatige Bindungsfrist ist abgelaufen. Was bietet mir mein Mobilfunk-Provider an Neuem und Nützlichen an? Ein &#8218;Geräte-Update&#8216; steht an. Kommt der Mensch in die Jahre, langweilt ihn allerdings &#8218;der große Bohei&#8216; um die neuesten, schnellsten und schicksten tragbaren Telefonapparaturen eventuell sogar. &#8218;Es muss nicht immer Kaviar sein,&#8216; nur seniorengerechte Handys, dafür ist die Reinkarnation von <strong>gesichtspunkte.de </strong>noch zu jung. Ganz sicher. Und dennoch hat sie großes Verständnis für die Forderung von Senioren nach maßgeblicher Beschneidung von Multifunktionshandys, die immer mehr können. Ich will telefonieren, lautet die Forderung der Alten, das reicht. Die Tasten für die Nummernwahl dürfen nicht zu klein ausfallen, sonst ist das Tippen der Nummer fatal. Das Gedächtnis des älteren Menschen ist zumeist auch ganz gut. Also könnte man, so eine oft gehörte Forderung, auch das Telefon-Adressbuch weglassen, weil das viel zu umständlich ist. Wozu braucht ein Handy eine Fotofunktion? Die brauchen nur Schüler, die auf <a title="externer link" href="http://www.schuelervz.net" target="_blank">SchülerVZ</a> die ewig gleiche Pose fotografisch abbilden. Die Kamera, das Telefon, wird dabei ca. auf 30 Grad über den Kopf angewinkelt und der Teenager schaut möglichst cool in die Linse. Eventuell spreizt den Zeigefinger und den kleinen Finger der Hand noch ab, aber was dieser Gruß bedeutet, das wissen die gar nicht.</p>
<p><strong>Und dann gibt es noch</strong> die <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierlegende_Wollmilchsau" target="_blank">&#8218;eierlegende Wollmichsau&#8216;</a>.</p>
<p><span id="more-2252"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*</strong><span style="color: #ff0000;">*</span><strong>*</strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Es handelt sich dabei um das Kulthandy schlechthin</strong> und geschaffen hat es ein in die späten Jahre gekommener Mann, der erst weltweit Computergeschichte schrieb, indem er bedienbare Personalcomputer mit einem Apfellogo entwarf. Sogar Senioren behaupten, sie verstünden die Funktionen dieser Computer besser als die updateträchtigen, ständig nach Hause telefonierenden Windoofs-PCs eines (anderen) Vermarktungsgenies in Seattle. Freiheit ohne Grenzen &#8211; Windows (Fenster)- Jobs (Arbeitsplätze) &#8211; Gates (Tore). Erst gab es noch den Rechtsstreit zwischen der <a title="externer link" href="http://beatles.com" target="_blank">Beatles-Firma Apple</a> und Steve Jobs&#8216; Firma <a title="externer link" href="http://www.apple.de" target="_blank">gleichen Namens</a>. Dann wurde ihm eine neue Leber verpasst und wie um die krankheitsbedingte Abwesenheit des Masterminds als Konzern inzwischen überleben zu können, warf Apple vorher noch schnell das<strong> iPhone</strong>auf den Markt. Und nun ist es voll angekommen und jeder will es haben. Die Telefonierstrategie dieses iPhones<strong> trotzt zwar obigem Ruf nach Funktionenreduzierung</strong>, ist aber -man staune!- <strong>intuitiv erfahrbar</strong>. Man wischt, streichelt und zuppelt mit den Fingerspitzen über den sensiblen Touchscreen. Eine zärtliche Grenzerfahrung mit einer insgesamt gelungenen Haptik. <strong>Erfolg fühlt sich jetzt so an!</strong></p>
<p><strong>Nach dem iPhone lechzen nun viele</strong>, eins zu besitzen ist praktisch <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/State_of_the_Art" target="_blank">&#8217;state of the art&#8216;</a>, Stand der Technik, kurz: geil! Die mobilfunktelefonierende Masse der Menschen teilt sich nun in zwei Lager: die einen, die stöhnen, weil sie den falschen Mobilfunkprovider haben und noch eine Rest-Vertragsdauer. Und die anderen, &#8218;Hänschen im Glück&#8216; und Überläufer zum magentafarbenen Koloss. Denn das <strong>iPhone</strong> wird in Deutschland exklusiv über <a title="externer link" href="http://www.t-mobile.de" target="_blank">t-mobile</a> vermarktet, und zwar wenigstens noch bis zum Ende diesen Jahres. Derzeit laufen schon Verhandlungen, u.a. O2 und Vodafone sind &#8218;heiß wie Schmidt´s Katze&#8216;, das edle Teil ebenfalls vermarkten zu dürfen. Ein namentlich hier ungenannt bleibender &#8218;inoffizieller Informant&#8216; (vorläufiges Kürzel: inIM) steckte <strong>gesichtspunkte.de</strong>, dass t-mobile für 24 Monate Leben eines iPhones ca. 20% der entstehenden Mobilfunkgebühren an den Apfelkonzern weiterreicht. Kein schlechter Deal. Spitz auf Knopf gerechnet, kommt ein erklecklicher Betrag zusammen, für den man leicht mehrere Organe ersatzweise einpflanzen kann, könnte. Ob diese Information stimmt, who knows?</p>
<figure style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41TTC0JCWVL._SL500_AA240_.jpg" alt="Buch Sorge Dich nicht, lebe! (Quelle: amazon)" width="240" height="240" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Buch &quot;Sorge Dich nicht, lebe!&quot; (Quelle: amazon)</figcaption></figure>
<p><strong>Und dann ist da noch die grundlegende Frage</strong>: Soll ich die Nummer portieren lassen, also bspw. bei einem Wechsel von o2 (Kündigung) zu t-mobile (neuer Vertrag) die alte Nummer zu t-mobile portieren lassen? Wozu? Viele Menschen haben das Handy rund um die Uhr an und eine große Zahl von Menschen in Deutschland verlagert auf diese Weise sogar die eigenen Gesprächskosten auf die Angerufenen, wie kürzlich eine Studie unter Beweis stellte. Darüber wurde von <strong>gesichtspunkte.de</strong> <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/handy/" target="_self">hier kurz berichtet</a>. Eine neu zugeteilte Rufnummer hat ihre Vorteile: vorbei sind die Zeiten, in denen nervige Anrufer einen belästigen, während man an der Wursttheke über die Frage nachdenkt, ob 200 g luftgetrocknete Salami tatsächlich ausreichen übers Wochenende. &#8218;Geben sie mir doch 300 g, Moment, ja, nö, ich steh hier an der Wursttheke, nein, es passt gerade, nö super, klar treffen wir uns bald,&#8216; oder du bist dabei, die schwefligen Jagdgründe in Pompeji (Italien, bei Neapel) zu begehen und es ringt: &#8218;Ja, mein Wasserhahn tropft,&#8216; meldet der Mieter dem Kulturreisenden. &#8218;Dann ruf doch das Büro an, ich bin in Italien.&#8216; &#8211; Skurile Nonkommunikation in Zeiten grenzenlosen Kommunizierens. Eine neue Rufnummer und eingestellte Rufnummern-Unterdrückung, und schon hast du wieder <a title="externer link" href="http://www.amazon.de/Sorge-dich-nicht-lebe-Carnegie/dp/3502151040" target="_blank">Zeit zu leben, dich nicht zu sorgen</a>.</p>
<p><strong>Um Kunden an sich zu binden, ist die Welt der Mobilfunkgesellschaften eine bunte</strong>. Bei der telefonica-Tochter o2 beispielsweise gibt es <a title="externer Link" href="http://www.o2online.de/nw/meino2/vorteilswelt/index.html" target="_blank">auf der Website allen Ernstes eine Vorteilswelt</a>. Das Ziel der gluckernden, Wasserblasen blubbernden Gesellschaft ist es, ihren Geschäftskunden die Welt als eine solche zu erklären, die aus vier Elementen &#8211; <a title="externer link" href="http://www.o2online.de/nw/business/hilfe/download/magazin/pageframe.html" target="_blank">der Name der Zeitschrift: elements </a>&#8211; ist: Luft, Wasser, Erde, Feuer. In edel anmutenden Hochglanzbeiträgen dieser Zeitschrift erklärt uns o2, wie die Welt funktioniert und warnt zugleich davor, dass wir eines Tages nicht mehr funktionieren. Als Kunden? Operation Geistesblitz (Ausgabe 02/09) behauptet, das unser Gehirn eigentlich gar nicht darauf eingestellt ist, kreativ zu sein (zu bleiben). Doch die Rettung kann sich der gestresste Kunde auf dem Klo in der Zeitschrift erlesen: Wie wir unserem faulen Gehirn ein Schnippchen schlagen. &#8218;Ein Blitz kommt selten aus heiterem Himmel und braucht für seine Entstehung immer eine aufgeladene Atmosphäre. Denn wo keine Spannung, da keine Entladung.&#8216; Richtig, beim Sex ist das auch so. &#8218;So oder so ähnlich verhält es sich auch mit den meisten übrigen Geistesblitzen&#8216;, führt o2 den Gedanken weiter und -auch hier Zustimmung- der Gedanke, den Mobilfunkprovider zu wechseln, kommt nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema.</p>
<p><strong>Der eigentliche Geistesblitz besteht nun darin</strong>, die Premium-Zeitschrift &#8218;elements&#8216; fortan nicht mehr zu lesen, ein echter Verlust, denn die Texte sind wirklich hochwertig. Stattdessen kann man sich die Freiheit nehmen, mit einem iPhone zu telefonieren, und sogar eine pdf-Ausgabe der Zeitschrift &#8218;elements&#8216; im Rahmen einer echten Flatrate für Internetverbindungen zur Lektüre auf die Toilette holen, wo viele Männer gern und ausgiebig lesen. Halten wir also fest: Es ist nicht nur die Freiheit der vier Elemente von großem Nutzen, sondern auch die ständig verfügbare Internetanbindung des Telefons, und das auch und sogar in den gekachelten Zubehörräumen der <strong>gesichtspunkte.de</strong>-Redaktion. Dass eine derartige Nasszelle <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_K%C3%A4fig" target="_blank">eine Art Fahradayscher Käfig</a> sei, der die nichtöffentlichen Sitzungen der Redaktion zu außenwelt-abgeschirmten Einzelsitzungen macht, ist ein Gerücht, denn wie immer kommt es auf die Sendeleistung der Apparatur an, die von Kennern als ausreichend auskömmlich beschrieben wird.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/30veJxrgX6I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object> </p>
<p><strong>Die manchen eventuell bedrückende Wahrheit ist aber</strong>. Auch sehr gut gemachte Kundenzeitschriften wie die Zeitschrift elements der Firma o2 können Reisende nicht aufhalten, wenn der Nutzen dieser Geschäftsbeziehung in seinem Aufgabenkern nicht wie gewünscht erfüllt wird. Der Kernansatz der Geschäftsbeziehung ist und bleibt das günstige Telefonieren in einer Welt voll von weiteren Elementen, die sich -neudeutsch ausgedrückt- als <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" target="_blank">mashups der vier Elemente</a> verstehen bzw. begreifen lassen. Eine andere Frage sind bei der Telefonierei, beispielsweise mit <a title="externer link" href="http://www.vodafone.de" target="_blank">vodafone</a>, diese Verträge nun aufzulösen, sich als extrem schwierig und vor allem langatmig herausstellt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat bereits verschiedene Male auf <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/10/farewell-my-friend/" target="_self">unvorteilhafte Kündigungsfristen</a> in unwesentlichen <a title="externer link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Nebenverträgen des Lebens</a> hingewiesen. Am Beispiel von Mülltonnen für Papier-Recycling wurde harsche Kritik geäußert. Die Sache muss auf ihren Kernnutzen zurückgeführt werden: Eine Mülltonne ist eine Mülltonne ist eine Mülltonne. Nicht anders dürften heutzutage Mobilfunkverträge anzusehen sein. Sie sind Dinge des täglichen Bedarfs. Verständlich bleibt  eine 24-monatige Vertragsbindung eines Kunden in dem Fall, in dem dieser eine subventionierte Gerätevermittlung hierfür als wirtschaftliche Gegenleistung entgegennimmt. Unverständlich bleibt aber, warum beispielsweise nach Ablauf dieser festen Laufzeit für die Kunden <em>unvorteilhafte Kündigungsfristen</em>(in Verträgen versteckt) geregelt werden. Wer ein vier bis fünf Jahre altes Handy beim selben Provider ohne 24-monatiges Update benutzt, muss u.E. rechtlich künftig generell so gestellt werden, dass die Kündigung jederzeit mit Vierwochenfrist möglich ist. Ist auch das ein Ansatz, um das neue Instrument der <a title="externer link" href="https://epetitionen.bundestag.de" target="_blank">ePetitionen beim Deutschen Bundestag</a> einmal mit einer Initiative in dieser Richtung zu belegen? Am Beispiel eines Aufrufs zum Widerstand gegen eine gängelnde Praxis der GEMA als Rechtevertreter von Kulturschaffenden (Musik) berichtete beispielsweise das <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">Berliner Szenemagazin blackbirds.tv</a> ausführlicher über das recht einfache Verfahren, sich beim Deutschen Bundestag registrieren zu lassen und eine Petition auf den Weg zu bringen. Die Petentin der GEMA-Petition machte in der aktuellen <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv/website/2009/07/die-gema/" target="_blank">GEMA-Praxis den praktischen Kulturtod der Kleinstbühnen für Livemusik</a> aus, weil durch die Gebührenmodelle der GEMA derartige Kleinkunst praktisch unfinanzierbar wird. Mehr als 80.000 Mitunterzeichner brachte die Petentin in kürzester Zeit zusammen. Die Petition zur GEMA hört sich dabei vernünftig und nachvollziehbar an und soll den Kleinstkulturbetrieb, also den Kleinclub an der Ecke, vor allzu stringenter Überregulierung mit einschränkenden Auflagen, Bestimmungen und zu hohen Urheberrechts-Gebühren bewahren. <strong>Freiheit, Freiheit &#8211; zu sagen, was mir stinkt.</strong> Wir überlegen uns noch die <strong>gesichtspunkte</strong>, wie sie als Mobiltelefonierer zu vergleichbaren Initiativen führen. Bis dahin ist Brüssel ohnehin schon auf dem Plan und mächtig daran interessiert, beispielsweise an der Roaminggebühren-Praxis der Gesellschaften zu drehen. In ähnlichem Zusammenhang eine durchaus grandiose Idee: In einer Selbstverpflichtung hat sich die Industrie bereit erklärt, die elektrischen Ladegeräte europaweit zu vereinheitlichen, um das Wirrwarr der zu vielfältigen Geräte endlich zu beenden und einen gewissen Normdruck zu stellen. Für die Kündigungsfristen von Mobilfunkprovidern ruft <strong>gesichtspunkte.de </strong>nach einer ähnlichen Normierung, die die Verkürzung auf einheitliche Laufzeitstandards zum Ziel hat. Bis dahin sind wir frei. Frei wie ein Vogel: Wir könnten uns das Kleingedruckte der Gesellschaften durchlesen und individualschriftliche Zusatzvereinbarungen treffen, die zu lange Laufzeiten unmöglich machen. Müssen wir nur noch einen finden, der das auch zulässt. Womit wir wieder ziemlich am Anfang dieser heutigen Geschichte sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Ausriss aus der Zeitschrift &#8218;elements&#8216;, Ausgabe 02.09 &#8211; Beispieltext einer sehr gut gemachten Kundenzeitschrift</p>
<figure id="attachment_2256" aria-describedby="caption-attachment-2256" style="width: 145px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2256 " title="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/elements_02_09_ausriss.jpg" alt="Ausriss Zeitschrift elements 02.09" width="155" height="259" /></a><figcaption id="caption-attachment-2256" class="wp-caption-text">Ausriss Zeitschrift elements 02.09</figcaption></figure>
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