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	<title>IBM &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>456-10 &#8211; Lied des Tages: Jerry Lewis, die IBM-Kugelkopfmaschine &#038; menschlichere Arbeitsbedingungen (Alltag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der unermüdliche Einsatz der gesamten Comedy-Branche für menschliche Arbeitsbedingungen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon spätestens in den frühen Siebzigern war der Einsatz dieser Branche für die &#8222;verarbeitenden Berufe&#8220; gang und gäbe. Hieran sei ausdrücklich erinnert. Ohne gleich in den Verdacht zu geraten, allzu gewerkschaftsnahe oder sozialistenfreundlich zu sein, versuchte Otto Waalkes die graue ... <a title="456-10 &#8211; Lied des Tages: Jerry Lewis, die IBM-Kugelkopfmaschine &#038; menschlichere Arbeitsbedingungen (Alltag)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8012010/" aria-label="Mehr Informationen über 456-10 &#8211; Lied des Tages: Jerry Lewis, die IBM-Kugelkopfmaschine &#038; menschlichere Arbeitsbedingungen (Alltag)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<p><strong>Der unermüdliche Einsatz</strong> der gesamten Comedy-Branche für menschliche Arbeitsbedingungen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon spätestens in den frühen Siebzigern war der Einsatz dieser Branche für die &#8222;verarbeitenden Berufe&#8220; gang und gäbe. Hieran sei ausdrücklich erinnert.</p>
<p><strong>Ohne gleich in den Verdacht zu geraten</strong>, allzu gewerkschaftsnahe oder sozialistenfreundlich zu sein, versuchte Otto Waalkes die graue Arbeitswelt schön zu reden. Er empfahl menschlichere Arbeitsbedingungen bei VW, dem Wolfsburger Autokonzern und hatte auch gleich <strong>die passende Idee</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-6592"></span><br />
<img decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5192" aria-describedby="caption-attachment-5192" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5192  " title="Nicht hinter jeder Bürotür ..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/dsc06806_hv_480x360.jpg" alt="Nicht hinter jeder Bürotür ..." width="450" height="350" /><figcaption id="caption-attachment-5192" class="wp-caption-text">Nicht hinter jeder Bürotür ...</figcaption></figure>
<p><strong>Otto Waalkes </strong>sprach menschlicheren Arbeitsbedingungen Tribut und forderte daher folgerichtig <strong>&#8222;bunten Schraubenzieher&#8220; für die Werksarbeiter von VW.</strong> Das Auto-Kultmodell &#8222;RO 80&#8220; <strong>empfahl Otto &#8222;gekocht 160&#8220; zu fahren.</strong></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.kfz.de/hersteller/nsu/ro80/RO80-1972.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="NSU RO80 (Foto: kfz.de)" src="http://www.kfz.de/hersteller/nsu/ro80/RO80-1972.jpg" alt="NSU RO80 (Foto: kfz.de)" width="450" height="300" /></a><figcaption class="wp-caption-text">NSU RO80 (Foto: kfz.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Für die Branche</strong> der büroverarbeitenden Menschen (&#8230;) war der berühmteste Mentor Jerry Lewis, der amerikanische Komiker. Seine Darstellung des üblichen Arbeitstages einer Büroschreibkraft färbte auch auf ganze Haus- und Grundstücksverwalter nachhaltig ab.  Lewis verstand es 1973 wie kein anderer, die Sorgen und Nöte der verwalterischen Zunft mit intellektuellem Habitus darzustellen und in den berühmten Typewriter-Song umzusetzen. Aus Gründen der nachhaltigen Erinnerung bilden wir diesen Song hier noch einmal ab und grüßen damit auch und insbesondere die jüngeren Kollegen da draußen in der mausgrauen Haus- und Grundstücksverwalterbranche: Ja, richtig, so waren früher Schreibmaschinen der Weltmarke IBM (Typ: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">Kugelkopf, sehr trendy</a>) bestückt, deren Sound uns nun schon seit längerem fehlt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-6593" title="IBM_Kugelkopfschreibmaschine" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/IBM_Kugelkopfschreibmaschine.jpg" alt="" width="300" height="268" /></p>
<p><strong>Tastaturen ohne Druckpunkt</strong>, Billigfabrikate aus Taiwan, China und von anderswo überschwemmten den Weltmarkt und ersetzten nach und nach die beliebten Schreibmaschinen der Firmen Triumph Adler (Modell: Gabriele), die Kugelkopf- und Typenradschreibmaschinen von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olivetti" target="_blank">Olivetti</a>, IBM und Konsorten. Das berufliche Leben hat empfindliche Lücken bekommen und der Alltag wurde mausgrauer, schlichter und vor allem erheblich leiser mit Einführung von Personalcomputern, wobei Olivetti inzwischen komplett aus unserer Erinnerung verschwunden ist, während IBM nach wie vor unter uns weilt und nicht nur von Walfreunden &#8222;big blue&#8220; genannt wird.</p>
<p><strong>Das alles macht&#8217;s einem warm ums Herz</strong>: Jetzt erinnern wir uns dran, wie in den Siebzigern Suchmaschinenabfragen via Google (damals noch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/google-postkarte/" target="_self">google-Classic</a>) bürotechnisch abgewickelt wurden. Die Karte eingespannt, die Suchanfrage drauf getippt, Briefmarke drauf und weg mit der Anfrage. Bereits nach 30 Tagen war in der Regel mit einer Antwort zu rechnen. Unsern Lesern ist <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/google-noodle-die-url-mundet-in-die-ybbs-und-visitenkarten-ersetzen-nicht-das-internet/" target="_self">das alles vertraut</a>. <strong>Ja, das waren Zeiten</strong>.</p>
<figure id="attachment_4284" aria-describedby="caption-attachment-4284" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4284" title="google-Classics Postkarte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte-300x213.jpg" alt="google-Classics Postkarte" width="300" height="213" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte-300x213.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte.jpg 499w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4284" class="wp-caption-text">google-Classics Postkarte</figcaption></figure>
<p><strong>Für Jüngere kaum vorstellbar</strong>, haben schon die Älteren in den frühen Siebzigern immer einen distanzierten und kritischen Blick auf die Welt der Arbeitsknechte geworfen und mit teils grundlegenden und weitgehenden Forderungen dafür gesorgt, dass der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/7922010/" target="_self">Aufbruch nach Pandora</a> (wie im Film <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/der-welterfolg-von-avatar-bringt-uns-taglich-neue-uberraschungen-man-muss-mit-der-zeit-gehen/" target="_self">AVATAR</a>) nicht ohne Grund bedenkenlos auf mindestens das Jahr 2225 n.Chr. verschoben werden kann. Erst dann, so unser heutiges Resümee, wird niemand mehr die gute alte Kugelkopfmaschine von IBM noch erinnern. Dass dieses auch ganz sicher ist, erfolgte daher heute und hier die totale Erinnerung (neudeutsch: total recall) an diesen Dinosaurier modernster Büromaschinentechnik des vergangenen Jahrtausends.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gWJBfvWjlk0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/gWJBfvWjlk0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Jerry Lewis &#8211; Typewriter (via Youtube)</span></p>
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