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	<title>Historie &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 12:17:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Schrecken hat längst einen großen Namen, das weiß man ja. Es ist zweifelsohne Deutschlands dunkelste Dauernacht, die in jenen Jahren 1933 bis zum Mai 1945 wütete. Dann kam der Bolschewik und machte eine vermutlich gerechtere Nachkriegsordnung bereit, im Potsdamer Zusammmenwirken mit England, Frankreich und den Vereinigten Emiraten von Amerika. Diese enthielt rückblickend betrachtet Besserungs- ... <a title="2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3268-22-review-von-der-wannseekonferenz-zdfmediathek/" aria-label="Mehr Informationen über 2119-22 &#8211; #Review &#8211; Von der Wannseekonferenz #ZDFmediathek">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Der Schrecken hat längst einen großen Namen, das weiß man ja. Es ist zweifelsohne Deutschlands dunkelste Dauernacht, die in jenen Jahren 1933 bis zum Mai 1945 wütete. Dann kam der Bolschewik und machte eine vermutlich gerechtere Nachkriegsordnung bereit, im Potsdamer Zusammmenwirken mit England, Frankreich und den Vereinigten Emiraten von Amerika. Diese enthielt rückblickend betrachtet Besserungs- und Demutzeiten für den Großkotz Deutschland und ging dann in ein wiedervereinigtes, besseres Deutschland über.</p></blockquote>
<p>Nur dass jetzt schimmlige Sporen drüber wachsen, mittlerweile, das macht einem Sorge. Wenn Menschen heute blaue Fahnen wählen, eine fragwürdige &#8222;Alternative&#8220;, die ewiggestriges, beängstigendes Gedankengut abbildet, als wären wir nicht längst schlauer, gebildeter, gewiefter. Jede neue Generation sagt ja immer, früher war eben nichts besser, erst jetzt ist alles gut wie es ist. Und das ist neu: der beißende Konservatismus, die Rückwärtsgewandtheit, der Hass gegenüber Anderen, ein Glauben an Sonderrechte bestimmter (eigener) Ethnien, gedacht von &#8222;Stupid White Men&#8220; &#8211; Man denkt, wenn man nachdenklich ist, in Deutschland 2022: So issus, Missus. So wenig aus der Vergangenheit gelernt haben wir doch noch nie. Man denkt so: Zuweilen.</p>
<p><strong>In diese Zeit JETZT</strong> fallen ambitionierte Geschichtenerzähler, die nicht aufhören Geschichten von früher zu erzählen. Es ist gut so. Noch lang nicht gut genug, es reicht nicht, es müsste mehr erzählt werden. Wir haben die DDR-Geschichte verdrängt, Jüngere wissen nichts davon. Den Nationalsozialismus verdrängt. Heute darf jeder relativieren, weiß es eben nicht besser. JETZT Protestmärsche und es Spaziergänge bezeichnen. Heften sich welche gelbe Sterne an die Kleidung, schreiben &#8222;Ungeimpft&#8220; drauf. Jana aus Kassel wird berühmt, weil sie sich fühlt wie Sophie Scholl, früher. Dumme, dumme Jana. Was für ein Sprachdurchfall doch herrscht. Anfang 1942 war Deutschland in Berlin am Großen Wannsee staubtrocken und zielorientiert. Adolf Eichmann erhielt Rückendeckung und Aktualisierung seiner Marschbefehle. Bereits erfolgreich umgesetzte Befehle und Aktionen dienten bereits als Unterfütterung künftiger Großvorhaben, die den Judenmord effektiver vorantreiben. Zuverlässig, gesamtdenkend, auf Erledigung bedacht: 11 Millionen Menschen eine Zielmarke. Dazu gibt es Cognac für die Sitzungsteilnehmer und ein Büfett.</p>
<p><span id="more-18961"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Heinrich Himmler und Adolf Hitler ließen im ersten Quartal 1939 ansehnlich konkret Gesamtvernichtungspläne durchblicken, wie Reichstagsreden AH filmisch belegen. Sehr viel früher hatte Hermann Göring die Nürnberger Rassegesetze verlesen, hanebüchenen Unsinn, menschliche Verachtung der Juden, rassetechnisches Schwachmatentum von Viertel-, Halb- und Volljuden, Herkunftsjuden, und deutschem Quark vom Misthaufen ehrgeiziger Gesamtvernichtungspläne.</p>
<p>Auf der Wannseekonferenz machen sich Regierungsbeamte und Bürokraten Gedanken, wie man gesundes Volksempfinden umschifft. Wie man die Berliner Bevölkerung nicht verunsichert, Teile der Vollzugsmaßnahmen wie der Abtransport von 1.000 Juden vom Bahnhof Berlin-Grunewald, hätten Teile der Berliner Bevölkerung verunsichert. Mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4" target="_blank" rel="noopener">Aktion T4</a> lagen umfassende wertvolle Erkenntnisse vor. Dass man lebensunwertes Leben effizient vernichtet, war bereits gang und gäbe. Zum Kotzen.</p>
<p>In dieser Zeit hat Reinhard Heydrich in Deutschland den Hut auf und regierte von Prag über die gesamte deutsche Einflusssphäre. Wie auch immer man sich Heydrich vorstellt, ist viel von Fotos jener Zeit beeinflusst und weniger von filmischen Dokumenten. Das spielt uns einen Streich.</p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Hochmair" target="_blank" rel="noopener">Philipp Hochmair</a></strong> spielt den Heydrich nett, zugewandt und teils liebenswürdig. Man erwartet aber einen käsig, fistelstimmenbewehrten Groben, einen Fiesian. Heydrich sei sehr gebildet und musisch kulturell gewesen. Bis auf das, was er wirklich tut, ist man verführt, ihn sympathisch zu finden. Einige Andere auf der Konferenz erscheinen zunächst brillant wehrhaft wie Dr. Stuckart. Dann doch wieder nicht wg. der Juden, sondern aus Sorge um die damit befasste deutsche Seele. Es ist so abgrundtief, aber das wussten wir ja…</p>
<p>Es wird einem speiübel.</p>
<p>Nicht um schlauen Keks nochmal hervorzuwürgen: Man muss sich immer wieder klarmachen, dass die Wannseekonferenz nicht an und für sich die Ursache der Judenvernichtung war. Sie war ein hinzugefügtes Mosaiksteinchen. Die Ursachen waren im Jahre 1933 klargelegt mit einem gesetzlos wirkenden Ermächtigungsgesetz und ersten Vollstreckungen durch die SS in sofort hergerichteten, provisorischen Konzentrationslagern. Rund 200 gab es allein in Berlin, gleich 1935 wurde formaljuristisch durchgeklärt, wer die Zielgruppe ist. Sehr kurz nach dem 1. September 1939 fing die systematische Ausrottung &#8222;unsystematisch&#8220; an. Hier hatte im Ergebnis die Wannseekonferenz bestimmenden, &#8222;ordentlichen Verwaltungscharakter&#8220; einer Ergebnisschärfung und Systematisierung über den gesamten Einflussbereich. Maßgebliche Massenmassaker wie Babi Jar waren den ordnungsliebenden Häschern zu unordentlich und man sorgte sich um das Seelenwohl von nicht geeigneten Personen in der Wehrmacht, Massenerschießungen durchzuführen. Was ich also kurz gesagt sagen will ist: Die Wannseekonferenz ordnete nur noch buchhalterisch und in Spaltenform, wie rund 11 Mio. Menschen umgebracht werden würden. Die dazu erforderlichen Maßnahmen in den Außenkammern des Reichs standen zu jener Zeit konkret in Baumaßnahmen. Mit deutscher Gründlichkeit und nicht zu freundlichen Grüßen.</p>
<p>Und die Verfilmung ist sehenswert. Mein lieber Mann, Max Liebermann, fasst zusammen, was ich dabei denk. Denk ich an Deutschland in der Nacht&#8230;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong><br />
* Fernsehen <a href="https://www.zdf.de/filme/die-wannseekonferenz/die-wannseekonferenz-104.html" target="_blank" rel="noopener">Die Wannseekonferenz auf ZDFmediathek</a></p>
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		<title>1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/302715-positionen-wo-sind-wir-gruene-rosa-elefanten-weisse-ritter-exossis-exwessis-und-die-verkommenkeit-der-begriffe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 14:14:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist sie ungeheuerlich interessant, meine Arbeit. Und nun zeigt sie mir auch noch ein wenig auf, wohin dieses Land gerade abdriften könnte. Eine Band diskutiert die Gefahr einer eventuellen Indizierung eines Titels wegen zweier Textzeilen von mir. Das Thema Zweifassungstext kommt auf (einmal als Produktion, einmal als Livefassung) und eine sachte Überlegung in Richtung ... <a title="1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302715-positionen-wo-sind-wir-gruene-rosa-elefanten-weisse-ritter-exossis-exwessis-und-die-verkommenkeit-der-begriffe/" aria-label="Mehr Informationen über 1815-15 &#8211; Positionen: Wo sind wir? &#8211; Grüne + rosa Elefanten, Weiße Ritter, exOssis + exWessis, und die Verkommenkeit der Begriffe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16745" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland.png" alt="Bundesrepublik.Deutschland" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesrepublik.Deutschland-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Manchmal ist sie ungeheuerlich interessant, meine Arbeit. Und nun zeigt sie mir auch noch ein wenig auf, wohin dieses Land gerade abdriften könnte. Eine Band diskutiert die Gefahr einer eventuellen Indizierung eines Titels wegen zweier Textzeilen von mir. Das Thema Zweifassungstext kommt auf (einmal als Produktion, einmal als Livefassung) und eine sachte Überlegung in Richtung &#8222;grüner Elefant&#8220; kam gar bei mir auf. (Andreas Hähle auf facebook, 03.03.15)</p></blockquote>
<p>In der Bunten Republik Deutschland, im Speckgürtel Berlins, werden Gedanken wach an Begrifflichkeiten. Der exOssi findet den Begriff an sich schon blöd. Der exWessi (ich) denkt darüber nach. Für &#8222;Nicht-Bewohner&#8220; der DDR erklärt Andreas Hähle, Songtexter, Autor und Kundiger in Sachen deutscher Sprache das System des &#8222;grünen Elefanten&#8220;. Der Begriff ist fest geregelt und verankert im ostdeutschen Sprach- und Wertesystem,  <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Elefant" target="_blank">hier gibt es eine plausible Erläuterung</a>.</p>
<p><span id="more-16744"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3K57Ffnf4Eo?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<span style="color: #999999;"><em>Barry Ryan &#8211; Zeit macht nur vor dem Teufel halt (1971)</em></span></p>
<blockquote><p>Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Tanz und Tänzer,<br />
die Zeit, die trennt auch jeden Sänger und sei Lied,<br />
denn die Zeit ist das, was bald geschieht.</p>
<p>Die Zeit, sie ist nicht nur für immer Traum und Träumer,<br />
die Zeit, die trennt auch jeden Dichter und sein Wort<br />
denn die Zeit läuft vor sich selber fort.</p>
<p>Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn er wird niemals alt,<br />
die Hölle wird nicht kalt.<br />
Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn heute ist schon beinah&#8216; morgen.</p>
<p>Die Zeit, die trennt nicht nur für immer Sohn und Vater.<br />
Die Zeit, die trennt auch eines Tages Dich und mich,<br />
denn die Zeit zieht den längsten Strich.</p>
<p>Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt, denn er wird niemals alt, die Hölle wird nicht kalt.<br />
Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt,<br />
denn heute ist schon beinah&#8217;morgen.</p>
<p>Barry Ryan (1971)</p></blockquote>
<p>Gemeint ist nicht Vietnam und auch nicht Zündapp, Motorräder gleichen Namens, sondern ein System zur sprachlichen Versteckung von Wesentlichem unter einem Mantel des Unwesentlichen. Das nennt man aber auch einen rosa Elefanten. Und damit sind wir im Wertesystem unserer Sprache in der Tiefendeutung: Mir fällt noch ein, dass in ganz anderem Zusammenhang mit westlicher Konnotation der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Ritter" target="_blank">weiße Ritter</a> ähnliches leiste. Um die Verwirrung aber auch komplett zu machen.</p>
<p>Um die Verwirrung aber insgesamt abzubrechen, ist zu betonen, dass wir jetzt ein unaufgeteiltes Land sind. Wir haben zwar eine Herkunft. Diese können wir auf T-Shirts drucken lassen: &#8222;Born in the GDR&#8220; oder made in GDR. Wir können über korrekte Herkunftsnachweise und eine Pflicht zur Kennzeichnung von Menschen nachdenken, um auch ja sicher sein zu können, mit wem wir es zu tun haben. Wie aber schon das eingangs angefertigte Bildchen zeigt, verschwimmen mit der Zeit die Grenzen.</p>
<blockquote><p>Davon ist vieles &#8222;oldschool&#8220;, wie es Nena dieser Tage gerade als neues Album im Hinblick auf die &#8222;guten, alten Zeiten&#8220; herausbringt, nur anders herum. All diese Begrifflichkeiten haben sich überlebt und sterben langsam aus, mit den Menschen, die sie (noch) benutzen. Es wachsen andere nach, die jünger sind und sich an derlei gar nicht mehr erinnern können. Die diese Zeit noch miterlebt haben, werden irgendwann in der Minderheit sein, und ihren/unseren Begriffen geht es dann ähnlich.</p></blockquote>
<p>Sehr schön aber, hat uns die Summa cum laude heute noch einmal zum Nachdenken über Gesamtdeutschland und die ganzen Separationsfragen gebracht.  Auf einem Dominokarton ließ ich 2009 folgendes direkt am Brandenburger Tor stehen.</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4002" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>(Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/20-jahre-mauerfall-am-07-11-2009-war-am-brandenburger-tor-die-holle-los-wie-20-jahre-zuvor/" target="_blank">hier</a> aber auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=4001">hier</a>) &#8211; pdf <a title="pdf Dokument downloaden!" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Dominostein-Vorderseite.pdf" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Und die Zeit macht nur vor dem Teufel halt</strong>. Deswegen: Besucht auch mal die Homepage von Andreas Hähle&#8230; &#8211; ein erster gesamtdeutscher Stammtisch, das wäre ja auch mal was. Zur Überwindung jeder Extraklasse: Hinein in eine strahlende Zukunft, vorwärts immer, rückwärts nimmer und für eine ganz und gar klassenlose Gesellschaft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachdenklich: <a title="externer Link" href="http://www.andreas-haehle.de/" target="_blank">Andreas Hähle wirkt an Texten, Songs und Vokabular zum Verführen</a></li>
<li>Zum Besten gehört: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12512">Dirk Zöllners Song &#8222;Idylle im Krieg&#8220;, Text Andreas Hähle, Chapeau!</a> (Lied des Tages vom 1. Juni 2012)</li>
<li>Verlinkt: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=6025" target="_blank">Andreas Hähle (Text) und Karsten Schützler (Musik) komponierten Letzter Tag</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/301415-kommentar-darf-oder-sollte-es-ein-vergessen-geben-von-tagesschau-kommentatoren-hugo-egon-balder-und-dresden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 07:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz &#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer ... <a title="1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301415-kommentar-darf-oder-sollte-es-ein-vergessen-geben-von-tagesschau-kommentatoren-hugo-egon-balder-und-dresden/" aria-label="Mehr Informationen über 1802-15 &#8211; Kommentar: Darf oder sollte es ein Vergessen geben? &#8211; Von Tagesschau-Kommentatoren, Hugo Egon Balder und Dresden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16589" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg" alt="Hugo.Egon.Balder_Nie.wieder" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Hugo.Egon_.Balder_Nie.wieder-300x162.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/eZhLCD4aTrY?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich&#8220;: Kommentar zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz</p>
<blockquote><p>&#8222;Es gibt keinen Schlussstrich in der Geschichte – in keiner. Klar, lieber erinnern wir uns an Karl den Großen, Bismarck oder die Wiedervereinigung – aber Auschwitz ist nun mal passiert. Wieso sollten wir ausgerechnet das Kapitel der Judenverfolgung hinter uns lassen? Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.&#8220; Von Anja Reschke (NDR)</p></blockquote>
<p>Ganz ehrlich, Hand aufs Herz: Normalerweise mag ich die Übung der öffentlich Rechtlichen nicht, wenn in der ‪Tagesschau‬ Kommentare im Rotationsprinzip, fair und ausgewogen, für den Senderländerproporz, gesprochen werden dürfen: Dieser Kommentar in der Tagessschau allerdings trifft mich mitten ins Herz und ich begrüße ihn mit Zustimmung. Und deswegen verteile ich ihn noch einmal weiter. Mit Dank dafür.</p>
<p><span id="more-16588"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16580" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg" alt="&quot;Danke&quot; - Banner" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/IMG_0061_Danke.Banner-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16598" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/audio.podcast_Button.png" alt="audio.podcast_Button" width="80" height="15" /></p>
[audio:wdr5scala_2015-01-07.mp3]
<p><span style="color: #800000;">Audio: Fremdbeitrag vom WDR3, Udo Eling über &#8222;Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen&#8220; (Quelle: <a style="color: #800000;" title="externer Link" href="http://www.wdr5.de/sendungen/scala/pediga102.html" target="_blank">hier</a>)</span></p>
<blockquote><p>Ländersenderproporz bzw. andersrum: Ein Schachtelwort. Es bezeichnet die altbackene Tradition der ARD, den angeschlossenen Sendern der Anstalt im Rotationsprinzip vergleichbar lange, also &#8222;ausgewogene&#8220; Sendeplätze für den Kommentar einzuräumen. Diese Praxis steht seit langem in der Kritik von Fernsehzuschauern. Viele Kommentare kann man wie Werbung wegschalten oder was zu trinken holen. Anja Reschke allerdings hat einen wohlfeilen Kommentar abgesondert.</p></blockquote>
<p>Sich bei Hugo Egon Balder zu bedanken, nicht für Tutti Frutti, obwohl das seinerzeit hier und da ganz schön anzusehen war. Erdbeere, Kiwi und Orange sind mir im Gedächtnis hängen geblieben. Einiges andere, was Hugo Egon Balder fernsehtechnisch verzapft hat, ebenfalls. Ferner, dass er Gründungsmitglied der deutschen Krautrockband Birth Control als Schlagzeuger war.</p>
<p>Was Hugo Egon Balder jetzt an- und aus-, ja tiefenmoderiert hat, berührte. Im ZDF moderierte Balder &#8222;Mit dem Mut der Verzweiflung&#8220; im ZDF und erzählte die Geschichte seiner Familie. Da war weniges, nichts gut. Aber dass er es tat, wie er es tat: Das war wirklich gut so.</p>
<p>Dafür ein Chapeau, der fast höchste Award dieser Website, der nur selten vergeben wird. Sein Laudator, Charlie Chaplin, ist wie wir wissen, stets ein schwieriger Ehemann und Familienvater gewesen, aber immer ein Mensch mit dem Herzen auf dem rechten Fleck.</p>
<p>Wenn wir in diesen Tagen mehrmals Chapeau rufen (zuletzt für Herbert Grönemeyer, der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=16579">in Dresden weise Worte sagte</a>), so liegt diese Anhäufung von Glückwünschen auch daran, dass die Zeit ins Kraut schießt. Es ist jetzt siebzig Jahre her, dass die Russen Auschwitz befreiten im Januar. In diesen Monaten des Jahres 1945 wurden mehrere solcher Verbrecherlager befreit von unterschiedlichen Alliierten. Es ist soviel Zeit ins Kraut geschossen, dass nachwachsende Generationen und viele früher Jugendliche, inzwischen erwachsene, so sehr danach trachten, endlich <strong>vergessen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Diese Frage ist von zentraler Bedeutung für Deutschland.</p>
<figure id="attachment_16308" aria-describedby="caption-attachment-16308" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16308" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg" alt="Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt." width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-16308" class="wp-caption-text">Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt.</figcaption></figure>
<p>Für das Vergessen von zwölf Jahren Terror, Unrecht und Menschenverachtung in einer um ein vielfaches größeren Zeitgeschichte der Deutschen insgesamt ist dabei <span style="text-decoration: underline;">kein </span>Raum. Ohne sich in Grund und Boden zu schämen fürs deutsch sein, kann und darf, ja sollte man sich für Hitler-, Himmler-, Eichmann-Deutschland (das dunkle der Spießer und von Gott verlassenen) in Grund und Boden schämen, indem man sicher weiß: Wir waren als Deutsche nie davor und nie danach so schlecht. Aber das waren wir. Kein Zweifel.</p>
<blockquote><p>Nicht persönlich wir alle, wenn wir persönlich darin nicht involviert waren, aus welchen Gründen auch immer. Wir als Kulturnation  Deutschland  schon, in unserer Geschichte. Ähnlich dürfen Russen und Georgier über Stalin denken, ohne dass es eine nationale Schande wäre und so können die Chinesen noch heute an die große Kulturrevolution von Mao Tse Tung in Andacht verfallen: Dass sich derartiges niemals mehr wiederholen dürfe und welche klaren Ursachen es hat, dürfte sich -wenn wir so weiter machen- auch sogar schon bald bis Dresden herumsprechen. Ja, gut, dass wir mal drüber reden. Denn gerade wenn wir so &#8222;gutdeutsch&#8220; sind, müssen wir nicht gegen andere zu Felde ziehen: Wir sind einfach viel zu klug dafür. Außer die da&#8230;von der &#8230;.</p></blockquote>
<p>Genau das macht uns Mut, diese Dreifaltigkeit der Hölle niemals wieder zuzulassen.</p>
<p>Dresden hat im Zweiten Weltkrieg so gelitten. Sobald die Demonstranten gegen was weiß ich in Europa sinnvoll im gesamtdeutschen Zusammenhang denken lernen, werden sie verstehen, dass das, was sie verlangen in der Zeitgeschichte erprobt ist: Dresden wurde fast vollständig vernichtet. Es tut einem in der Seele leid, dass wir nun schon bundesweit über &#8222;die Dresdner&#8220; so reden, als wären ein paar Klopse mit braunverschimmelten Kapern schon ein fertiges Gericht.  Bitte differenziert.</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
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		<title>1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209714-positionen-mercedes-oder-skoda-wie-man-eine-gute-heizungsanlage-erwirbt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 08:01:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache ... <a title="1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209714-positionen-mercedes-oder-skoda-wie-man-eine-gute-heizungsanlage-erwirbt/" aria-label="Mehr Informationen über 1785-14 &#8211; Positionen: Mercedes oder Skoda? &#8211; Wie man eine gute Heizungsanlage erwirbt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></a></p>
<blockquote><p>sagen Sie mal, was ist eigentlich das Problem? Ich wundere mich gerade sehr, ich versuche seit Wochen und Monaten bestimmte grundlegende Eckpfeiler einer erfolgreichen Investitionsentscheidung zu zimmern und habe mich durch Angebote überzeugen lassen, wir hätten mit dem XXXX von XXXXXX eine gute Wahl getroffen. Jetzt muss ich feststellen, dass Sie uns mit dieser Sache einfach komplett hängen lassen.<br />
Nochmal kurz zur Sache selbst: Man kann eine Heizung bauen und sagen wir 25.000,‐ EUR dafür ausgeben. Oder man kann das Dreifache für eine gute, durchdachte Lösung ausgeben. Finden Sie es nicht auch haarsträubend, wenn jemand, der versucht einen Mercedes zu kaufen, bedient wird wie ein Skoda‐Käufer? Also, ich ärgere mich inzwischen über die Permanenz der Nichtklärung von Fragen, die für Sie so einfach sein müssen wie „Alltagsgeschäft“. Bis wann, also jetzt das dritte Mal, darf ich eine Antwort erwarten? (Aus einer Beschwerdeemail)</p></blockquote>
<p>Nein, man tut Skoda sicherlich Unrecht damit. Die haben viel gemacht in den letzten zwanzig Jahren. Der Vergleich ist historisch zu verstehen. Sekt oder Selters? Oder tolle Heizungsanlage oder Mainstreamlösung von der Stange? Dass der Kunde, der diese Email geschrieben hat, sich so ärgert, ist verständlich: Er will eine Heizungsanlage projektieren, die zugleich als Blockheizkraftwerk fungiert, Strom erzeugt. Diese Anlage ist förderfähig oder nicht förderfähig nach bestimmten, komplizierten Kriterien der BAFA und der KfW mit ungefähr 100 verschiedenen Förderungskatalognummern. Das muss vorher richtig eingeschätzt werden, denn darauf fußt die Überlegung: &#8222;Ist eine solch aufwändige Anlage wirtschaftlich sinnvoll?&#8220; &#8211; Es ist also eine ganz elementare Angelegenheit. &#8211; Aber antworten, auf Fragen, das ist nicht inkludiert.</p>
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		<title>1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 08:24:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp) Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der ... <a title="1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209214-positionen-von-der-groesse-und-erbaermlichkeit-im-exil-1933-1945-hier-und-heute-und-von-empathie-umarmungen-mitgefuehl/" aria-label="Mehr Informationen über 1780-14 &#8211; Positionen: Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945, hier und heute und von Empathie, Umarmungen + Mitgefühl">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16431" aria-describedby="caption-attachment-16431" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16431" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg" alt="Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8753-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16431" class="wp-caption-text">Von der Größe + Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945</figcaption></figure>
<blockquote><p>In vielen Berichten von Menschen über Menschen haben wir schon von ihnen gehört. Hinz und Kunz sind häufig anzutreffende Deutsche, jedenfalls in den Erzählungen derselben. #frequently met people (fmp)</p></blockquote>
<p>Am Neuruppiner Schinkel-Gymnasium gibt es regelmäßig Tage der Offenen Tür und &#8222;Hinz + Kunz&#8220; verströmt sich interessehalber dahin. Ein Wandbild, das die Überschrift trägt: &#8222;Von der Größe und Erbärmlichkeit im Exil 1933-1945&#8220;, darunter notiert persönliche Befindlichkeiten, zum Ausdruck gebracht mit Empathie. Was Exilanten wohl fühlen, denken, leben müssen? &#8211; So ging es ihnen wohl 1933-1945 oder so ähnlich.</p>
<p>Wahr ist, dass Exilanten jetzt bei uns auftreffen, weil sie immigrieren! Dass daher die geschichtsbasierte Zusammenstellung von Ängsten, Einschränkungen, persönlichen Befindlichkeiten 1933-1945 heute, hier in Echtzeit, anzutreffen ist. Nicht, dass wir verantwortlich wären, für das Glücksgeschmeide anderer Menschen aus aller Welt, aber dass wir ein bisschen (Häppchen) -ganz vorsichtig- versuchen, empfindsam zu bleiben und &#8222;Heimat zu geben&#8220;.  &#8222;Hug your neighbour&#8220;, umarme die Welt: Neue Heimat Deutschland. Denn wir werden immer besser, siehe oben!</p>
<p>Empathie von Schülern, schön empfindsam: Brainstorming auf hohem Gefühlsniveau. Das Wandbild &#8222;hat was&#8220;. Je mehr man überlegt, desto besser. Nicht gleich jeden Gedanken intellektuell ausschlagen. Sehr schön, Schinkel-Gymnasium.</p>
<p><strong>Noch was</strong>: Hat Erich Fried gesagt&#8230;.(<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8754.jpg" target="_blank">Bild aus demselben Raum</a>) &#8211; Walter Mehring übrigens <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_8755_rechts_und_links.jpg" target="_blank">hat das gesagt&#8230;</a> &#8211; Zitate aus dem Zusammenhang.</p>
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		<title>1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 11:22:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berlin zur Kaiserzeit Glanz und Schatten einer Epoche &#8211; Doku über Berlin Glanz, das galt für die Bewohner der feinen Gegenden, in der Stadtmitte, bedeutete Gesellschaft, Tiergarten, &#8222;Unter den Linden&#8220; mit Paraden, Theatern, eleganten Geschäften. Schatten lag über den Mietskasernen in den Arbeiterbezirken im Norden und Osten der Stadt, bedeutete harte Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse, Hunger, ... <a title="1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208614-video-rhythmus-und-rausch-einer-grossstadt-berlin-zur-kaiserzeit-doku/" aria-label="Mehr Informationen über 1774-14 &#8211; Video: Rhythmus und Rausch einer Großstadt &#8211; Berlin zur Kaiserzeit #Doku">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="1280" height="695" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/oOFKfnoQc38?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Berlin zur Kaiserzeit Glanz und Schatten einer Epoche &#8211; Doku über Berlin</p>
<blockquote><p>Glanz, das galt für die Bewohner der feinen Gegenden, in der Stadtmitte, bedeutete Gesellschaft, Tiergarten, &#8222;Unter den Linden&#8220; mit Paraden, Theatern, eleganten Geschäften. Schatten lag über den Mietskasernen in den Arbeiterbezirken im Norden und Osten der Stadt, bedeutete harte Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse, Hunger, aber auch bescheidene Vergnügungen am Sonntag: Biergarten, Wannsee, Rummel. Dieser Film zeigt die Auswirkungen des 1.Weltkrieges auf die Bevölkerung und endet mit der Ausrufung der Republik. (Aus dem Youtube-Ankündigungstext)</p></blockquote>
<p>1913: Jahr der Feste und Jubiläen. Viel Filmmaterial aus dem alten Berlin zur Kaiserzeit. Die mittlere Pforte des Brandenburger Tors war dem deutschen Kaiser zur Durchfahrt vorbehalten. Gold strotzende Uniformen, bunte Uniformbänder, alles in schwarzweiß abgedreht. Kurzweilig: Im Lustgarten wird der russische Zar vom Regiment empfangen. Die Welffen und die Hohenzollern beendigten ihren Zwist. Alle sonnten sich im &#8222;Glück des Friedens&#8220;, feiern das 25-jährige Jubiläum des Kaisers. 7.000 Schulkinder bringen dem Kaiser ein Ständchen. Der Huldigungszug der Berliner Handwerker flaniert am Kaiser vorbei. Um 1914 in einen Ersten Weltkrieg zu ziehen: Auf in den Kampf! Mir jucket die Säbelspitze.</p>
<p>Damals herrschte die &#8222;monarchische Gesinnung&#8220; vor, sagt der Sprecher aus dem Off. Viel später, im Mai 1945 herrscht eine archaische vor. Glanz und Gloria im Ascheeimer der Weltmachtsträume, direkt hinter dem Führerbunker zu Asche verbrannt: Der Rest ist Geschichte.</p>
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		<title>1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 10:56:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Internationale Bauausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des ... <a title="1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208514-video-menschen-haeuser-eine-dokumentation-von-peter-mueller/" aria-label="Mehr Informationen über 1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="650" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/_8uUA1j3-Bs?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Menschen, Häuser&#8220;</p>
<blockquote><p>&#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des Stadtteils. (Beschreibung auf Youtube)</p></blockquote>
<p>Gingen die Architekten früher davon aus, man müsse es einem Haus auch ansehen, dass an ihm gearbeitet wurde, so setzte sich später die Erkenntnis der &#8222;behutsamen Stadtsanierung&#8220; durch. Beispiel Fenster: Alle raus, neue rein? Oder Reparatur und behutsame, resourcenschonende Instandsetzung der alten Kastendoppelfenster. Wir haben etliche andere, vergleichbare Filme &#8222;gesammelt&#8220; und hier wiederveröffentlicht. Ziel der digitalen Sammlung ist die Bündelung von solchen Stadtansichten früherer Jahre aus dem &#8222;alten Berlin&#8220;. Denn so geht Geschichte: Wir sind, was wir sind, weil wir was erlebt haben. U.a. das, was wir hier sehen. Das hat uns geprägt. Für die Jüngeren eventuell interessant, für die Älteren auf jeden Fall. Hier im West-Berliner Kreuzberger Fokus: Der städtebauliche Urknall der Stadtsanierung.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1768-14 &#8211; Historie: Was Loriot über die Reichsprogromnacht vom 09. November 1938 erinnerte&#8230; #Video</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 16:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
		<category><![CDATA[Reichskristallnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Reichsprogromnacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Loriot über die &#8222;Reichskristallnacht&#8220; Aus: 3 nach 9, November 1988. Interviewer: Axel Corti]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" alt="Historie: Hurra! Wir leben noch." width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/2OLBkUMvs7Y?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Loriot über die &#8222;Reichskristallnacht&#8220;</p>
<blockquote><p>Aus: 3 nach 9, November 1988. Interviewer: Axel Corti</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207814-historie-zum-mauerfall-09-11-89-dem-gedenktag-09-11-14-wolf-biermann-und-west-erinnerungen-von-marcus-kluge-linktipp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2014 09:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Historische Sprüche]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Kluge]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Biermann]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Bloggwart findet den Auftritt von Wolf Biermann im Deutschen Bundestag insgesamt nicht unangemessen oder gar unanständig. Was Westdeutsche sich vornehmen könnten von den Ostdeutschen interessiert zu lernen: Zu verstehen, warum dieser Auftritt Gefühle -vor allem im Ex-Ostdeutschland- verletzt haben könnte. Mir persönlich ist nicht klar, warum? &#8211; Sein Vortrag ist historisch ja nicht verkehrt einzuordnen. ... <a title="1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/207814-historie-zum-mauerfall-09-11-89-dem-gedenktag-09-11-14-wolf-biermann-und-west-erinnerungen-von-marcus-kluge-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1766-14 &#8211; Historie: Zum Mauerfall 09.11.89, dem Gedenktag 09.11.14, Wolf Biermann und West-Erinnerungen von Marcus Kluge #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4217" aria-describedby="caption-attachment-4217" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4217" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg" alt="Graffito Büro Gotthal - 20 Jahre Mauerfall" width="600" height="457" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Buero.Gotthal_Bild.Mauerfal-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4217" class="wp-caption-text">Graffito Büro Gotthal &#8211; 20 Jahre Mauerfall</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Bloggwart findet den Auftritt von Wolf Biermann im Deutschen Bundestag insgesamt nicht unangemessen oder gar unanständig. Was Westdeutsche sich vornehmen könnten von den Ostdeutschen interessiert zu lernen: Zu verstehen, warum dieser Auftritt Gefühle -vor allem im Ex-Ostdeutschland- verletzt haben könnte. Mir persönlich ist nicht klar, warum? &#8211; Sein Vortrag ist historisch ja nicht verkehrt einzuordnen. Mit einer gewissen Befriedigung festzuhalten, es sei nun möglich, diese Moritat vor einem deutschen demokratischen Parlament zu singen, ist doch in der Tat ein Fortschritt, in geschichtlichen Dimensionen gedacht.</p></blockquote>
<p>Als vor fünf Jahren dieses Pixeltrickserei angefertigt wurde, war Bildpersonalisierung gerade stark im Kommen. Inzwischen gang und gäbe und  nichts Ungewöhnliches mehr, befand sich diese Technologie damals noch in den Kinderschuhen.</p>
<p>Jetzt liefen klasse Filme teils erstmals (Bornholmer Str.) und als Wiederholung (Das Leben der Anderen). Wolf Biermann hat dem Deutschen Demokratischen Bundestag, der nach seinen Worten einen gewissen Fortschritt gegenüber der Vergangenheit darstellt, ein Ständchen gesungen. Bundestagspräsident Lammert hat ihn gelehrt, wäre er als Volksvertreter gewählt, so hätte er hier ein Rederecht. Und trotzdem hat er sich eins genommen, hat sich als Drachentöter bezeichnet und den Linken eine Ohrfeige gegeben. So ist er nun mal, der Wolf Biermann, der unbeugsame.</p>
<p><span id="more-16360"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4044" aria-describedby="caption-attachment-4044" style="width: 1190px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4044" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg" alt="20 Jahre Mauerfall: 09.11.1989 - 09.11.2009 (Idee: Thomas Gotthal)" width="1200" height="803" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC05794_20.Jahre.Mauerfall-1024x685.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4044" class="wp-caption-text">20 Jahre Mauerfall: 09.11.1989 &#8211; 09.11.2009 (Idee: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #999999;">Wimpel der Dankbarkeit: 2009 angefertigte Fotoarbeit zum zwanzigjährigen Geschichtsdatum: Es ist vieles besser geworden in Deutschland!<br />
</span></p>
<blockquote><p>Verletzt Wolf Biermann mit seinem Auftritt im Deutschen Bundestag vor allem die Gefühle derjenigen, die sich an Deutschland (Ost) in einem liebenden Sinne zurückerinnern und mit einem gewissen Gewicht auf &#8222;Es war nicht alles nur schlecht.&#8220;? Natürlich war nicht alles nur schlecht, das wäre ja anmaßend, eine komplette Vernichtung auch guter Erinnerungen an die alte DDR zu betreiben. Nein, Biermann hätte wohl auch 1976 gerne weiterhin in Ostberlin gelebt: Er durfte es nur nicht. Genau dieser Aspekt aber ist es, der Biermann zweifelsohne zu einem der profiliertesten und gefährlichsten Kritiker des Regimes an sich machte. So oder so, es wird alles rot, hatte er gesungen, Brecht zitiert und vom großen Streben nach individueller Freiheit skandiert. Unerträglich 1976 fürs Politbüro. Eine ostdeutsche Schande, in der Wahrnehmung der Politbüroterrier.</p></blockquote>
<p>Viele mit ostdeutscher Herkunft haben ihn ziemlich stark gescholten und einen &#8222;eitlen, selbstverliebten Fatzke&#8220; genannt, einen selbstverliebten Gockel, dem es nur um seine Selbstdarstellung ginge.</p>
<p>Ich verstehe diesen &#8222;abgrundtief sitzenden Hass&#8220; auf den vermeintlichen Vaterlandsverräter Wolf Biermann, der nämlich nie einer war, nicht. Irgendetwas nehmen ihm viele ehemals Ostdeutsche so krumm, dass sie in &#8222;dissen&#8220;, um es jugendlich auszudrücken.</p>
<blockquote><p>Etwa drei Stunden stand ich da, umarmte fremde Menschen, trank mit ihnen Rotkäppchen-Sekt, immer wieder liefen mir Freudentränen über die Wangen. Tatsächlich weinte ich zum ersten Mal seit neun Jahren, das letzte Mal hatte ich geweint, nachdem am 8. Dezember 1980 John Lennon erschossen wurde, doch damals weinte ich aus Trauer, nun weil mir ein Stein vom Herzen fiel, von dem ich gar nicht gewusst hatte, das er da war. 28 Jahre hatte ich mit der Mauer gelebt, mein gesamtes Leben als „zoon politikon“, als politisch denkendes Wesen. (Marcus Kluge, zum Abend des 09.11.89, Link unten)</p></blockquote>
<p>Dabei ist Wolf Biermann selbstverständlich &#8222;ein Kind seiner Zeit&#8220;. Sieht man sich heute im Nachhinein nochmals das legendäre Konzert von 1976 in der Kölner Sportarena an, so ist vieles, was er dort sagt, im Kontext seiner damaligen Zeit absolut wahr, reinen Herzens und von einer großen humanistischen, freiheitliche Gesamtidee durchsetzt. Es war auf diese Weise kein Wunder, dass Wolf Biermann seinerzeit ausgeostdeutscht wurde, werden musste, denn für das damalige orwell´sche System des Politbüros war Wolf Biermann untragbar geworden. Der Mann war zu gefährlich.</p>
<blockquote><p>Ermutigung (Wolf Biermann)</p>
<p>Du, laß dich nicht verhärten<br />
in dieser harten Zeit.<br />
Die allzu hart sind, brechen,<br />
die allzu spitz sind, stechen<br />
und brechen ab sogleich.</p>
<p>Du, laß dich nicht verbittern<br />
in dieser bittren Zeit.<br />
Die Herrschenden erzittern<br />
&#8211; sitzt du erst hinter Gittern &#8211;<br />
doch nicht vor deinem Leid.</p>
<p>Du, laß dich nicht erschrecken<br />
in dieser Schreckenszeit.<br />
Das wolln sie doch bezwecken<br />
daß wir die Waffen strecken<br />
schon vor dem großen Streit.</p>
<p>Du, laß dich nicht verbrauchen,<br />
gebrauche deine Zeit.<br />
Du kannst nicht untertauchen,<br />
du brauchst uns und wir brauchen<br />
grad deine Heiterkeit.</p>
<p>Wir wolln es nicht verschweigen<br />
in dieser Schweigezeit.<br />
Das Grün bricht aus den Zweigen,<br />
wir wolln das allen zeigen,<br />
dann wissen sie Bescheid</p></blockquote>
<p>Sein Auftritt im Deutschen Bundestag war einigen nicht &#8222;gehörig genug&#8220;, der Mann habe die Entwicklung verschlafen und nicht mitbekommen, dass wir heute 25 Jahre nach dem Mauerfall in einer insgesamt abgeänderten Republik säßen. Das sagen auch die mit dem Ost-West-Überblick.</p>
<blockquote><p>Heute, 2014, ist auch die letzte Brache bebaut, jeder Kiez mit einer auswechselbaren Mall versorgt und jeder Freiraum zum Zwecke des Gelderwerbs vernichtet. Es fehlt mir mein altes West-Berlin, heute mehr denn je. In ein paar Tagen 60 zu werden macht es nicht besser. Oder vielleicht doch ein wenig. Denn im Alter hat man ja das Recht, sich mit frohen Gedanken an eine Zeit zu erinnern, „als alles besser war.“ (Marcus Kluge, fast 60, zurückschauend, verlinkt nachfolgend)</p></blockquote>
<p>Was Westberlin betrifft, gibt es auch nachdenkliche Autoren, wie Marcus Kluge, der in &#8222;Berlinische Leben&#8220; ausführlich über den heutigen Tag und wie früher alles war, reüssiert. Dieser lesenswerte Artikel <a title="externer Link" href="http://marcuskluge.wordpress.com/2014/11/09/berlinische-leben-halber-mensch-die-poesie-des-unfertigen-9-11-1989/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wird als Linktipp hier</a>  aufgenommen. Vorsicht, viel Text.</p>
<p>Der Münsteraner Berliner <a href="https://gesichtspunkte.de/?s=%23Flurbereinigung&amp;submit=Suchen">#Flurbereinigung</a> hat sich ebenfalls rückschauend Gedanken gemacht, auch diese empfehlen wir hier&#8230;.</p>
<p>Aber gut.</p>
<p>Wen es interessiert, hier nochmal der gesamte <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=kUheTVZTPNI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auftritt von Wolf Biermann</a> vor dem Deutschen Bundestag&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207014-news-der-film-im-labyrinth-des-schweigens-erzaehlt-ueber-einen-deutschen-meilenstein-den-frankfurter-auschwitz-prozess/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2014 22:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#News]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Filmstart]]></category>
		<category><![CDATA[Im Labyrinth des Schweigens]]></category>
		<category><![CDATA[Titel Thesen Temperamente]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war der größte Schwurgerichtsprozess der deutschen Justizgeschichte, ein Meilenstein der NS-Aufarbeitung: Der Frankfurter Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre. Doch gegen welche Widerstände dieser Prozess damals, 18 Jahre nach Kriegsende, durchgesetzt werden musste, lässt sich heute nur noch schwer vorstellen. Der Spielfilm „Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt von dieser Vorgeschichte, packend und berührend. Titel, Thesen, ... <a title="1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/207014-news-der-film-im-labyrinth-des-schweigens-erzaehlt-ueber-einen-deutschen-meilenstein-den-frankfurter-auschwitz-prozess/" aria-label="Mehr Informationen über 1758-14 &#8211; News: Der Film &#8222;Im Labyrinth des Schweigens&#8220; erzählt über einen deutschen Meilenstein, den Frankfurter Auschwitz-Prozess">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16315" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg" alt="Kinostart_Im.Labyrinth.des.Schweigens" width="649" height="303" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens.jpg 876w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Kinostart_Im.Labyrinth.des_.Schweigens-300x140.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<blockquote><p>Es war der größte Schwurgerichtsprozess der deutschen<br />
Justizgeschichte, ein Meilenstein der NS-Aufarbeitung:<br />
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre.<br />
Doch gegen welche Widerstände dieser Prozess damals,<br />
18 Jahre nach Kriegsende, durchgesetzt werden musste,<br />
lässt sich heute nur noch schwer vorstellen. Der Spielfilm<br />
„Im Labyrinth des Schweigens“ erzählt von dieser<br />
Vorgeschichte, packend und berührend.<br />
Titel, Thesen, Temperamente<br />
(Sendung vom 26.10.14)</p></blockquote>
<p>Im Berliner Speckgürtel, in Frankfurt/Main, fand der so genannte Auschwitz-Prozess statt. Dieser Prozess spielt in einem Bericht meinerseits, der schon etwas älter ist, eine große, entscheidende Rolle und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">ist hier verlinkt</a>.</p>
<p>Dass diese Wendemarke der deutschen Versuche, Aufarbeitung zu leisten, nun zum Handlungsstoff einer Verfilmung wird, ist zu begrüßen. Denn wer einmal in Auschwitz war, so habe ich es jedenfalls empfunden, fand folgendes wichtig: Jeder Deutsche sollte einmal in seinem Leben dort gewesen sein. Wie ich auch hier <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim" target="_blank">u.a. schlussfolgerte&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1756-14 &#8211; Philosophie-Cluster: Man kann nicht alles haben &#8211; Was von Helmut Kohl übrig geblieben ist&#8230; #Gnade #Ungnade</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206814-philosophie-cluster-man-kann-nicht-alles-haben-was-von-helmut-kohl-uebrig-geblieben-ist-gnade-ungnade/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/206814-philosophie-cluster-man-kann-nicht-alles-haben-was-von-helmut-kohl-uebrig-geblieben-ist-gnade-ungnade/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2014 11:51:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Kohl]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Kluge]]></category>
		<category><![CDATA[Salatisten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=16307</guid>

					<description><![CDATA[Heute war anderswo zu lesen: &#8222;Auf der Suche nach den richtigen Worten für seine Erinnerungen findet Marcus kluge&#8230;&#8220; (das hier) &#8211; Inhaltlich ging es um Marcus Kluges schlaue Erinnerungen an ein Pink-Floyd-Konzert 1970. Kluge war 15 damals. Man kann sein Erinnerungen nachlesen. Wer schreibt, der bleibt. So sind auch unsere Erinnerungen. Helmut Kohl taugt selten ... <a title="1756-14 &#8211; Philosophie-Cluster: Man kann nicht alles haben &#8211; Was von Helmut Kohl übrig geblieben ist&#8230; #Gnade #Ungnade" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206814-philosophie-cluster-man-kann-nicht-alles-haben-was-von-helmut-kohl-uebrig-geblieben-ist-gnade-ungnade/" aria-label="Mehr Informationen über 1756-14 &#8211; Philosophie-Cluster: Man kann nicht alles haben &#8211; Was von Helmut Kohl übrig geblieben ist&#8230; #Gnade #Ungnade">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16308-2" aria-describedby="caption-attachment-16308-2" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16308" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg" alt="Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt." width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Yin.und_.Yang_Gnade.Ungnade-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-16308-2" class="wp-caption-text">Die Gnade und die Ungnade zur späten Geburt.</figcaption></figure>
<p>Heute war anderswo zu lesen: &#8222;Auf der Suche nach den richtigen Worten für seine Erinnerungen findet Marcus kluge&#8230;&#8220; (das <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=7726" target="_blank">hier</a>) &#8211; Inhaltlich ging es um Marcus Kluges schlaue Erinnerungen an ein Pink-Floyd-Konzert 1970. Kluge war 15 damals. Man kann sein Erinnerungen <a title="externer Link" href="http://marcuskluge.wordpress.com/2014/10/25/familienportrait-a-saucerful-of-loschpapier-audi-max-der-tu-13-marz-1970-von-marcus-kluge/" target="_blank">nachlesen</a>. Wer schreibt, der bleibt.</p>
<p>So sind auch unsere Erinnerungen. Helmut Kohl taugt selten als &#8222;Leitfaden&#8220; für &#8222;von Gott geborene Ideen&#8220;, er war Zeit seiner Regentschaft einer, der aussaß. Anders ausgedrückt hat Gerd Schröder (Nachfolger) seine &#8222;Politik der ruhigen Hand&#8220; &#8211; das sind &#8222;geflügelte Worte&#8220;. Unterm Strich bleiben uns Erinnerungen an verflossene Zeiten und Gedankenblitze wie jener. Kohl hatte die Gnade der späten Geburt ins Feld geführt, an der nationalsozialistischen Gräuelepoche von dreizehn Jahren Terror, Krieg und Verbrechen gegen die Menschlichkeit maßgeblich unbeteiligt gewesen zu sein. Gorbi wusste: &#8222;Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.&#8220; Ein jeder legt sich seins zurecht. Wir müssen nur noch die Salatisten ruhig stellen. Dann funktioniert´s.  Sonst: Rübe ab. Mohrrübe.</p>
<p>Die ganze Wahrheit ist, all diesen Ausflüchten zum Trotze: Ein jeder lebt in seiner eigenen &#8230;.Zeit. Dies ist das wesentliche Ansinnen am Tage der Zeitrechnungsumstellung 2014. Schönen Sonntag allerseits.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206114-foto-des-tages-sean-connery-schreibt-an-steve-jobs-ihm-fehle-die-license-to-will-historie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 21:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Er würde das iPad nicht schütteln, um die Kompassapp &#8222;einzunorden&#8220;, wie es das Betriebssystem vorschlägt. James Bond hätte es gerührt. Und widersetzte sich doch stets zu zeitgeistigen Avancen. Dieser Mann, der wie kaum ein zweiter Maßstäbe setzte und selbst als Ikone eines Zeitgeschmacks gilt, ist ein widerborstiges, schottisch anmutendes Fossil der Sechziger Jahre. Wofür er ... <a title="1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206114-foto-des-tages-sean-connery-schreibt-an-steve-jobs-ihm-fehle-die-license-to-will-historie/" aria-label="Mehr Informationen über 1749-14 &#8211; Foto des Tages: Sean Connery schreibt an Steve Jobs, ihm fehle die &#8222;License to will&#8220; #Historie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_908" aria-describedby="caption-attachment-908" style="width: 198px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-908 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jamesbuntlicense2will.jpg" alt="James Bunt - License to will..." width="208" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-908" class="wp-caption-text">James Bunt &#8211; License to will&#8230;</figcaption></figure>
<figure id="attachment_16238" aria-describedby="caption-attachment-16238" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16238" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg" alt="Sean Connery schreibt an Steve Jobs" width="650" height="846" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_.jpg 738w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/10/Sean.Connery_Steve.Jobs_-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16238" class="wp-caption-text">Sean Connery schreibt an Steve Jobs (aufs Bild klicken)</figcaption></figure>
<p>Er würde das iPad nicht schütteln, um die Kompassapp &#8222;einzunorden&#8220;, wie es das Betriebssystem vorschlägt. James Bond hätte es gerührt.</p>
<p>Und widersetzte sich doch stets zu zeitgeistigen Avancen. Dieser Mann, der wie kaum ein zweiter Maßstäbe setzte und selbst als Ikone eines Zeitgeschmacks gilt, ist ein widerborstiges, schottisch anmutendes Fossil der Sechziger Jahre. Wofür er von allen seinen Fans bewundert und hoch geachtet wird. Ob er den Brief  in New York in seinem Penthaus verfasst hat, ist nicht überliefert. Dass es ihm ein inneres Bedürfnis war, ist dem Wortlaut nach zu vermuten. Wir denken an Chuck Norris. Der hätte allerdings nicht abgesagt, sondern wäre gleich hingefahren. Sean Connery, so ist nachzurecherchieren, hat diesen Brief nie geschrieben und sein Briefpapier ist frei erfunden. Allerdings: Zuzutrauen wäre ihm ein Brief wie dieser. Keine Frage.</p>
<p>Steve Jobs ist von uns gegangen vor einiger Zeit. Chuck Norris hat er nicht mehr gefragt. Zu gefährlich.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1744-14 &#8211; Historie: Vergißmalnicht die Nazizeit</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/205614-historie-vergissmalnicht-die-nazizeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2014 20:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergißmalnicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist doch schön: Jetzt hat Julius Wohlauf, Polizist, in der Nazizeit, einen virtuellen Gedenkstein. Hatte er bislang nicht. Der Sinn davon: Steht in der Überschrift.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16207" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg" alt="Julius.Wohlauf_Tadellos" width="650" height="362" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos.jpg 1405w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-300x166.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-1024x569.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Julius.Wohlauf_Tadellos-900x500.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p>Ist doch schön: Jetzt hat Julius Wohlauf, Polizist, in der Nazizeit, einen virtuellen Gedenkstein.</p>
<p>Hatte er bislang nicht. Der Sinn davon: Steht in der Überschrift.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/204114-historie-was-unklar-geblieben-ist-woraus-ist-der-chiemsee-kessel-wirklich-und-warum-interessiert-sich-niemand-dafuer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2014 18:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzteprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Chiemsee-Kessel]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Nürnberger Ärzte Prozess Der Nürnberger Ärzteprozess fand vom 9.12.1946 bis zum 20.8.1947 als erster der zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus im Nürnberger Justizpalast vor einem amerikanischen Militärgericht (Military Tribunal I) statt. Angeklagt waren 20 KZ-Ärzte sowie ein Jurist und zwei Verwaltungsfachleute als Organisatoren von Medizinverbrechen. Urteilsverkündung am ... <a title="1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204114-historie-was-unklar-geblieben-ist-woraus-ist-der-chiemsee-kessel-wirklich-und-warum-interessiert-sich-niemand-dafuer/" aria-label="Mehr Informationen über 1729-14 &#8211; Historie: Was unklar geblieben ist&#8230;: Woraus ist der Chiemsee-Kessel wirklich? Und warum interessiert sich niemand dafür?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/tu4hvHzN7i4?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Der Nürnberger Ärzte Prozess</em></p>
<blockquote><p>Der Nürnberger Ärzteprozess fand vom 9.12.1946 bis zum 20.8.1947 als erster der zwölf Nürnberger Nachfolgeprozesse gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus im Nürnberger Justizpalast vor einem amerikanischen Militärgericht (Military Tribunal I) statt. Angeklagt waren 20 KZ-Ärzte sowie ein Jurist und zwei Verwaltungsfachleute als Organisatoren von Medizinverbrechen. Urteilsverkündung am 20.8.1947:<br />
7 Angeklagte: Todesstrafe<br />
5 Angeklagte: lebenslänglich<br />
4 Angeklagte: Haftstrafe 10 bis 20 Jahre<br />
7 Angeklagte: Freispruch</p>
<p>Medizinische Experimente, Konzentrationslager, Dachau, Ravensbrück, Walter B. Beals, Richter, Sulfonamid-Versuche, Erfrierungen, Zyklon B, Krematorien, Auschwitz, Majdanek, Lepraversuche, Gasbrand, Röntgen-Sterilisation, Sterilisationsversuche, Euthanasie, Fleckfieberversuche, Fleckfieberinfektionen, Unterdruckkammern, Experimente an Brüsten, Unterkühlungsversuche</p>
<p>Die Angeklagten:<br />
Viktor Brack, SS-Oberführer, Oberdienstleiter „Kanzlei des Führers&#8220;<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Karl Brandt, SS-Arzt, SS-Obergruppenführer und Generalleutnant Waffen-SS, Reichskommissar Sanitäts- und Gesundheitswesen, Generalkommissar für Kampfstofffragen, Euthanasiebevollmächtigter, Begleitarzt Hitlers<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Rudolf Brandt, SS-Standartenführer, Persönlicher Referent des Reichsführers-SS, Leiter Minister-Büro im Reichsinnenministerium, Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-16117"></span>&#8230;</p>
<p>Karl Gebhardt, SS-Arzt, Generalmajor der Waffen-SS und SS-Gruppenführer, Chefarzt der Heilanstalt Hohenlychen, Oberster Kliniker beim Reichsarzt SS und Polizei, Leibarzt Heinrich Himmlers, Präsident Deutsches Rotes Kreuz<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Waldemar Hoven, SS-Hauptsturmführer Lagerarzt KZ Buchenwald<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Joachim Mrugoswski, SS-Arzt, SS-Oberführer, Chef Hygiene-Institut der Waffen-SS, Oberster Hygieniker beim Reichsarzt SS<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet,</p>
<p>Wolfram Sievers, SS-Standartenführer, Reichsgeschäftsführer SS-Ahnenerbes und Direktor Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung<br />
Todesstrafe &#8211; am 02.06.1948 hingerichtet</p>
<p>Fritz Fischer, KZ-Arzt, SS-Sturmbannführer Waffen-SS, Assistenzarzt in Hohenlychen<br />
Lebenslänglich &#8211; am 31.01.1951 durch John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 1.4.1954 vorzeitig entlassen</p></blockquote>
<p>Der Ärzte-Prozess in Nürnberg versuchte das Unmögliche, die unglaublichen Verbrechen der Ärzte in Nazi-Deutschland aufzuarbeiten und juristisch zu sühnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/2FJVW2Bh54o?rel=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Der geheime Tempel der Nazis</p>
<p>In einer weiteren Dokumentation, die auf Youtube ebenfalls verfügbar ist, wird der &#8222;Chiemsee-Kessel&#8220;, mutmaßlich eine groteske Nazi-Trophäe, die in der Wewelsburg in der Nähe von Paderborn gelagert war und kurz vor Kriegsende von Nazi-Sondertruppen 200 m vor dem Ufer im Chiemsee versenkt worden war.</p>
<p>Eine historische Frage beantwortet sich nicht und möglicherweise ist der Zusammenhang falsch, abwegig aber ist er keineswegs. Es ist bekannt, dass in allen Konzentrationslagern den toten Häftlingen die Goldzähne herausgebrochen wurden. Die metallurgische Untersuchung ergab zweifelsfrei, dass der Fund aus dem Chiemsee nicht älter sein kann, als spätestens 20. Jahrhundert. Dass dieser Zusammenhang offenbar bislang noch nicht näher untersucht wurde, verwundert. Dass der &#8222;keltische Jahrhundertfund&#8220; in offenbar belangloser, gedankenloser Art und Weise mit Gewinnaufteilung zwischen dem Auffinder (und Hobbytaucher) und dem bayerischen Staat gewinnbringend versilbert werden konnte, empört.</p>
<p>Die gezeigte Dokumentation ist schon etwas veraltet. Die endet mit Spekulationen, ob der Schatz überhaupt noch existiere? Diese Frage ist allerdings inzwischen beantwortet.</p>
<p>Das Relikt wurde <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chiemsee-Kessel" target="_blank">zwischenzeitlich verkauft</a> vom schweizerischen Insolvenzamt.</p>
<p>Das übrige Gold, etwa aus Reichsbankbeständen, wurde ja relativ <a title="externer Link" href="https://www.youtube.com/watch?v=kBG4z_7bPxg" target="_blank">lückenlos wiedergefunden&#8230;.</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/203414-gedenken-erinnerungen-an-den-20-juli-1944/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2014 10:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Graf von Stauffenberg]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA. Plötzensee]]></category>
		<category><![CDATA[Paul von Hase]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsschanze]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wäre ja doppelt schmerzlich, sonst denkst Du, die sind umsonst gestorben. Und das wäre das Fürchterlichste (Friedrich Wilhelm von Hase, Sohn von Paul von Hase) Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe: Das Attentat auf Adolf Hitler nahm an diesem Tage vor 60 Jahren seinen Verlauf, in Polen im Führerhauptquartier, in der Wolfsschanze. Details zum ... <a title="1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/203414-gedenken-erinnerungen-an-den-20-juli-1944/" aria-label="Mehr Informationen über 1722-14 &#8211; Gedenken: Erinnerungen an den 20. Juli 1944">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16072" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944.jpg" alt="Gedenken.20.Juli.1944" width="650" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944.jpg 935w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944-300x174.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/07/Gedenken.20.Juli_.1944-900x524.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das wäre ja doppelt schmerzlich, sonst denkst Du, die sind umsonst gestorben. Und das wäre das Fürchterlichste (Friedrich Wilhelm von Hase, Sohn von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hase" target="_blank">Paul von Hase</a>)</p></blockquote>
<p>Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe: Das Attentat auf Adolf Hitler nahm an diesem Tage vor 60 Jahren seinen Verlauf, in Polen im Führerhauptquartier, in der Wolfsschanze. Details zum genauen Ablauf sind bekannt, das Attentat fand direkt im &#8222;inneren Sperrkreis&#8220; statt, unter einem schweren Eichentisch, von dem einige Historiker mutmaßen, seine hölzerne Schwere und Massivität habe den Tod von Hitler verhindert. Mit IKEA-Möbeln wäre das wohl anders gelaufen. Reine Spekulation.</p>
<p>Einige der Widerständler wurden an &#8222;Fleischerhaken&#8220; aufgehängt in Plötzensee. Die Konstruktion, die auf dem Banner oben zu stehen ist, wurde für das Aufhängen der Attentäter auf Adolf Hitler eigens angefertigt. Die Hingerichteten sind und bleiben die wahren &#8222;deutsche Helden&#8220;. In unseren Erinnerungen bewahren wir uns ein liebendes, ehrendes Andenken an die mutigen Männer und Frauen des 20. Juli 44. Hitler bezeichnete sie als &#8222;eine ganz kleine Clique ehrgeiziger, gewissenloser und zugleich verbrecherischer, dummer Offiziere.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202814-video-im-gedenken-an-heinz-erhardt-mein-maedchen-lied-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 07:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Erhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Mein Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Todestag]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus der Sendung &#8222;Fernsehfibel&#8220;, ausgestrahlt am 15.11.1939 vom Sender Paul Nipkow Berlin. (Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, Mag.-Nr. SP 17290) Text: Alle kleinen Mädchen lieben die Liebe &#8211; ja die Liebe und sie fragen mich immer wo bei mir denn die Liebe eigentlich bliebe, doch ich kann nicht, denn ich lieb&#8216; nur eine &#8211; meine und die anderen ... <a title="1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202814-video-im-gedenken-an-heinz-erhardt-mein-maedchen-lied-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1716-14 &#8211; Video: Im Gedenken an Heinz Erhardt &#8222;Mein Mädchen&#8220; #Lied des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/7ie34hctgbo?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<blockquote><p>Aus der Sendung &#8222;Fernsehfibel&#8220;, ausgestrahlt am 15.11.1939 vom Sender <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehsender_Paul_Nipkow" target="_blank">Paul Nipkow</a> Berlin. (Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, Mag.-Nr. SP 17290)</p>
<p>Text:<br />
Alle kleinen Mädchen lieben die Liebe &#8211; ja die Liebe<br />
und sie fragen mich immer wo bei mir denn die Liebe eigentlich bliebe, doch ich kann nicht, denn ich lieb&#8216; nur eine &#8211; meine<br />
und die anderen sind für mich nur &#8211; ffff &#8211; Luft, denn:</p></blockquote>
<p>35 Jahre ist er jetzt tot: Heinz Erhardt, der großartigste Wortwitzler des letzten Jahrhunderts auf deutschem Boden. Aus diesem Anlass das Stück Mein Mädchen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201214-historie-von-der-jahreszahl-her-mit-der-artikel-aufgeschlossen-ein-interview-der-zeit-mit-renate-lasker-harpprecht-90/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 17:36:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni di Lorenzo]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Lasker-Harpprecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Eins ist klar. Auschwitz liegt nicht im Berliner Speckgürtel, wie sonst hier steif und fest behauptet wird. Dafür ist die Scham über das erlittene Unrecht von Millionen von Menschen während der 12 Jahre andauernden Terrordiktatur Hitler-Deutschlands zu groß, als das man Kosmopolit spielen könnte. Das Interview hat Giovanni di Lorenzo einfühlsam geführt. Das macht es ... <a title="1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201214-historie-von-der-jahreszahl-her-mit-der-artikel-aufgeschlossen-ein-interview-der-zeit-mit-renate-lasker-harpprecht-90/" aria-label="Mehr Informationen über 1700-14 &#8211; Historie: Ein Interview der #Zeit mit Renate Lasker-Harpprecht (90)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15917" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg" alt="Lesezeichen" width="492" height="246" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen.jpg 492w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lesezeichen-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 492px) 100vw, 492px" /></p>
<p>Eins ist klar. Auschwitz liegt nicht im Berliner Speckgürtel, wie sonst hier steif und fest behauptet wird. Dafür ist die Scham über das erlittene Unrecht von Millionen von Menschen während der 12 Jahre andauernden Terrordiktatur Hitler-Deutschlands zu groß, als das man Kosmopolit spielen könnte. Das Interview hat Giovanni di Lorenzo einfühlsam geführt.</p>
<p>Das macht es zusätzlich lesenswert. Weil es fein, zärtlich und vorsichtig ist, Nuancierungen freilegt und Befindlichkeiten einer &#8222;großen, alten Dame&#8220; berücksichtigt. Man möchte weinen und darf es nicht.</p>
<p><span id="more-15930"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>ZEIT: In den wenigen Interviews, die Sie gegeben haben, haben Sie sich mehrmals über ehemalige KZ-Häftlinge mokiert, die sich die Haare raufen und weinen, wenn sie von Auschwitz berichten.<br />
Lasker-Harpprecht: Ja, das macht mich wirklich verrückt.<br />
ZEIT: Haben die denn kein Anrecht darauf?<br />
Lasker-Harpprecht: Nein.<br />
ZEIT: Warum nicht?<br />
Lasker-Harpprecht:(stöhnt) Ich weiß es nicht, ich schäme mich für sie, wenn ich das sehe. Auschwitz erlaubt keine Altmänner-, keine Altweiber-Rührung. Das ist meine Meinung, aber ich bin vielleicht sehr ungerecht.<br />
(Aus dem Interview Die Zeit, unten verlinkt)</p></blockquote>
<p>Der hier gleich drüber zitierte Satz von Renate Lasker-Harpprecht (90) beschämt in seiner glasklaren, unverstellten Altersweisheit. Das Zitat aus obigem Interview und die Erkenntnis, dass wir uns wirklich dafür schämen müssten, banalerweise noch zu greinen.</p>
<p>So oder so wird es ein Auschwitz in dieser Art wohl nie mehr geben. Je stärker wir daran erinnern, desto größer die Hoffnung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Holocaust-Überlebende: <a title="externer Link" href="http://www.zeit.de/2014/19/auschwitz-ueberlebende-renate-lasker-harpprecht" target="_blank">&#8222;Auschwitz erlaubt keine Rührung&#8220;</a> (Die Zeit)</li>
<li>Auschwitz-Besuch: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Was ich seinerzeit über Auschwitz schrieb (auf yelp)</a></li>
<li>Auschwitz: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Beachte die Toilettenregeln! Verhalte dich ruhig.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1672-14 &#8211; Video: Ganz Berlin träumt von der Liebe #Lied des Tages</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198414-video-ganz-berlin-traeumt-von-der-liebe-lied-des-tages/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 12:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Maria Haas]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwolke]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerfrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Trümmerstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt Swing Orchester]]></category>
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					<description><![CDATA[Clemens Maria Haas &#38; sein WELT SWING ORCHESTER. Eine Liebeserklärung an das befreite Berlin der Nachkriegstage und an den Frühling im Frieden. Regie: Claudia Mielke, Kamera: Klaus Janschewsky Dieses Video wurde u.E. noch zu wenig abgespielt. Große Klasse.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" alt="Historie: Hurra! Wir leben noch." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Clemens Maria Haas und sein Swing-Orchester - GANZ BERLIN TRÄUMT VON DER LIEBE" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/nLM8WrVHd6I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Clemens Maria Haas &amp; sein WELT SWING ORCHESTER.</p>
<p>Eine Liebeserklärung an das befreite Berlin der Nachkriegstage und an den Frühling im Frieden. Regie: Claudia Mielke, Kamera: Klaus Janschewsky</p>
<p>Dieses Video wurde u.E. noch zu wenig abgespielt. Große Klasse.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/190013-linktipp-auschwitz-vor-gericht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 12:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist das Schwerste: sich verschenken und wissen, dass man überflüssig ist, sich ganz zu geben und zu denken, dass man wie Rauch ins Nichts verfließt. Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942) In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess. Linktipp: Auschwitz vor Gericht ... <a title="1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/190013-linktipp-auschwitz-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 1588-13 &#8211; Linktipp: Auschwitz vor Gericht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15185" aria-describedby="caption-attachment-15185" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15185" alt="Redensarten Hölle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg" width="650" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Redensarten_Hoelle-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15185" class="wp-caption-text">Redensarten Hölle</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924  + 1942)</p></blockquote>
<p>In der ARD-mediathek ist derzeit die filmische Dokumentation &#8222;Auschwitz vor Gericht&#8220; zu sehen. Das Thema ist der Frankfurter Auschwitz-Prozess.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/auschwitz-vor-gericht?documentId=18559300" target="_blank">Auschwitz vor Gericht</a> (ARD-Mediathek)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.de/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim" target="_blank">Zu meinem Besuch in Auschwitz</a> (auf yelp)</li>
<li>Erinnerungen: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Die Toilettenregeln in Auschwitz</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Zur &#8222;Redensart&#8220;: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jehuda_Bacon" target="_blank">Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt. &#8211; Yehuda Bacon</a> (auf wikipedia)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/188913-historie-frueher-hatte-die-presse-eine-eindeutigere-meinung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 12:21:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Historische Sprüche]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Haschisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historiker]]></category>
		<category><![CDATA[Koks]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Kluge]]></category>
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		<category><![CDATA[West-Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Willy Brandt]]></category>
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					<description><![CDATA[Gammler &#8211; Westberlin, früher, dem Volk auf´s Maul geschaut Haschisch, Koks und Meskalin für ein freies Westberlin! (&#8222;Gammlerlosung&#8220;, früher, oft gehört) #Erinnerungen Früher hatte die Presse eine viel eindeutigere Meinung. Was Randthema war und was Nischenthema, ganz klar. Der liebe Sendeauftrag. Beispielsweise, dem Volk aufs Maul zu schauen, war vornehme Pflicht, dem Volke im großen ... <a title="1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188913-historie-frueher-hatte-die-presse-eine-eindeutigere-meinung/" aria-label="Mehr Informationen über 1577-13 &#8211; Historie: Früher hatte die Presse eine eindeutigere Meinung! Vom Gammeln, Herumlungern, Hungern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6898" alt="_banner.Der.Historiker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Gammler" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/5vhNW9kk62s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
Gammler &#8211; Westberlin, früher, dem Volk auf´s Maul geschaut</p>
<blockquote><p>Haschisch, Koks und Meskalin für ein freies Westberlin! (&#8222;Gammlerlosung&#8220;, früher, oft gehört) #Erinnerungen</p></blockquote>
<p>Früher hatte die Presse eine viel eindeutigere Meinung. Was Randthema war und was Nischenthema, ganz klar. Der liebe Sendeauftrag. Beispielsweise, dem Volk aufs Maul zu schauen, war vornehme Pflicht, dem Volke im großen ganzen Gehör verschaffen. Oder war´s gar nicht die Presse, die derartiges aufzuzeichnen und auszustrahlen hatte? War die Presse der Chronist, Berichterstatter?</p>
<p>Peter Fleischmann vom Bayerischen Fernsehen drehte den Film, von dem hier Ausschnitte zu sehen sind. Ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte.</p>
<p><span id="more-15103"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=1p-d2FlNuIA<br />
Herbst der Gammler &#8211; Teil 1/8</p>
<blockquote><p>Wenn man sich fünf Jahre nicht gewaschen hat, kann man sich als Gammler bezeichnen. (sagt ein Interviewter in dem Film)</p></blockquote>
<p>Unser Bürgermeister wurde Whiskey-Willy genannt, im Volksmund. Schöne Erinnerungen an das Westberlin von früher sind in einem lesenswerten Blog &#8222;da draußen&#8220; nachzulesen. Es ist verlinkt. Weil früher sowieso alles viel besser war. Schabba du&#8230;.und schabba da&#8230;.!</p>
<blockquote><p>&#8222;Sind Sie ein Gammler?&#8220; &#8222;Ja, ich rechne mich dazu.&#8220; &#8222;Wie lange gammeln Sie schon?&#8220; &#8211; &#8222;Im Herbst ist in Marrakesch das internationale Gammlertreffen.&#8220; (Auszüge aus dem Video oben)</p></blockquote>
<p>Heute gammeln die Menschen vor ihrem PC, im Internet. Gammeln ist privater geworden. Also jetzt, PC aus, und raus, zurück zur Natur.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://marcuskluge.wordpress.com/" target="_blank">Marcus Kluge schreibt ein 100-jähriges Familienporträt und zeichnet &#8222;feinste Fäden&#8220; der Gesellschaft in (späterem) Westberlin der Fünfziger/Sechziger, aber auch früher</a></li>
<li>Lesetipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=2770" target="_blank">Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche über Geheimbünde? </a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/188213-lied-des-tages-michelle-the-beatles-historiker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 17:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Beatles]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentümerversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Michelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie sind die berühmtesten Popmusiker aller Zeiten: Die Beatles. Und ich telefoniere mit Michelle beim &#8222;krkkkssss-Hotel&#8220; (* Name geändert) in Lichtenberg. Rrring. Krkkkkss-Hotel Berlin, guten Tag, Michelle mein Name. Hallo, hier Thomas Gotthal. Ich will eine Eigentümerversammlung bei Euch abhalten. Sag, Michelle, hab ich das richtig verstanden? Michelle? Ja, stimmt. Einer der schönsten Songs von ... <a title="1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188213-lied-des-tages-michelle-the-beatles-historiker/" aria-label="Mehr Informationen über 1570-13 &#8211; Lied des Tages: &#8222;Michelle&#8220; &#8211; The Beatles #Historiker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6898" alt="_banner.Der.Historiker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Der_.Historiker-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Sie sind die berühmtesten Popmusiker aller Zeiten: Die Beatles. Und ich telefoniere mit Michelle beim &#8222;krkkkssss-Hotel&#8220; (* Name geändert) in Lichtenberg.</p>
<p>Rrring. Krkkkkss-Hotel Berlin, guten Tag, Michelle mein Name.</p>
<p>Hallo, hier Thomas Gotthal. Ich will eine Eigentümerversammlung bei Euch abhalten. Sag, Michelle, hab ich das richtig verstanden? Michelle?</p>
<p>Ja, stimmt.</p>
<p>Einer der schönsten Songs von den Beatles.</p>
<p><span id="more-15053"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=qEFaL6JFSRo<br />
Paul McCartney &#8211; solo &#8211; &#8222;Michelle&#8220;</p>
<blockquote><p>Das Originalstück ist via Youtube nicht verfügbar. Als gelungene Ersatzbefriedigung bietet der Berichterstatter dieses Video mit Paul McCartney an, das man in Verwendung nehmen dürfte, um dem Original zu huldigen.</p></blockquote>
<p>Ja? Gibt´s das? Michelle?</p>
<p>Ja, von den Beatles.</p>
<p>Na ja, noch nie gehört. Muss ich das mal googlen. Sagt Michelle.</p>
<p>Michelle, ma belle, bin ich wirklich schon so alt?</p>
<p>Ich werde Michelle Michelle schicken. Das muss sie unbedingt kennen. Wenn man so heißt, darf einem das aber  nicht egal sein. Oder werden wir mit zunehmendem Alter etwa seltsam? &#8211; Weiter arbeiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/186313-lied-des-tages-juedischer-tango-ich-hab-kein-heimatland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2013 11:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;I have no Motherland &#8211; Jewish tango&#8220; &#8211; full title. Marek Weber Orchester Refraingesang: John Hendrik Electrola E.G. 3072 Matr.: OB 690-1 1933. Die Musik der Zwanziger/Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war hier und da &#8222;klasse&#8220;. Die Aufnahme datiert aus dem Jahre 1933. Der Text trägt Wahrheit bzw. Klarheit in sich. Schon kurze Zeit später ... <a title="1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186313-lied-des-tages-juedischer-tango-ich-hab-kein-heimatland/" aria-label="Mehr Informationen über 1551-13 &#8211; Lied des Tages: Jüdischer Tango: Ich hab kein Heimatland">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="&quot;Jüdischer Tango: Ich hab&amp;apos; kein Heimatland&quot;" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/m6tyesDCEgk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>&#8222;I have no Motherland &#8211; Jewish tango&#8220; &#8211; full title.<br />
Marek Weber Orchester<br />
Refraingesang: John Hendrik<br />
Electrola E.G. 3072<br />
Matr.: OB 690-1<br />
1933.</p></blockquote>
<p>Die Musik der Zwanziger/Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war hier und da &#8222;klasse&#8220;. Die Aufnahme datiert aus dem Jahre 1933. Der Text trägt Wahrheit bzw. Klarheit in sich. Schon kurze Zeit später wurden Menschen in Deutschland gen Osten vertrieben, dort aufgerieben, durch Schornsteine getrieben.</p>
<p>Dabei war die Musik so zärtlich, voller Sehnsucht und tiefempfundener Menschlichkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">In Oswiecim gab es genaue Toilettenregeln</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim#hrid:uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Oswiecim auf yelp</a></li>
</ul>
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		<title>1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 06:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Eleven]]></category>
		<category><![CDATA[Osama bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerkerze]]></category>
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					<description><![CDATA[Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht ... <a title="1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/" aria-label="Mehr Informationen über 1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht wird. Sicher hatte er ADHS und Ritalin vergessen zu essen. Ein unglücklicher, geschasster Sohn. Wir danken für grenzenloses Misstrauen, Überwachung und Schnüffeln ohne Ende: Dies der Preis für Frieden und Freiheit in der restlichen Welt. So wie Edward Snowdon es entlarvt hat. Snowdon hat´s veröffentlicht, ohne die historische Komponente zu erwähnen. Ist jünger, der Snowdon. Ihn ficht nicht an, warum. Und uns?</p>
<p>Bin Laden dürfen wir dies verdanken und seiner Dummheit, sich mit der Weltmacht USA angelegt zu haben. Barack Obama lässt jetzt dem russischen Vorschlag, Syrien möge seine Chemiewaffen aushändigen und vernichten lassen, den Vortritt vor immer neuen Kriegen in der gefährlichsten Region des Nahen Ostens. Ohne &#8222;nine eleven&#8220; war die alte Welt eine andere, mit ist sie nicht schöner geworden, und bin Laden war der Architekt dieser &#8222;besseren Welt&#8220;. Ein Narr, ein gefährlicher, ein vollkommen untalentierter Weltverbesserer, an den man angesichts dieser Entwicklung der &#8222;freien Welt&#8220; nur mit Abscheu und Ekel denken kann. Den Opfern unser Gedenken, den Hinterbliebenen in New York, Afghanistan, Pakistan, Irak und anderswo unser Mitgefühl. Nine eleven war und ist die Zäsur in der jüngsten Weltgeschichte. Kaum etwas anderes hat ähnliche, durchgreifendere Veränderungen bewirkt, wie dieser untalentierteste aller saudischen Bauunternehmer-Erben.  Dieser &#8222;Sohn aus gutem Haus&#8220; hat keine bessere Welt hinterlassen. Dank &#8222;nine eleven&#8220; nimmt die Katastrophe ihren unweigerlichen Lauf.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 13:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[John F. Kennedy]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin ... <a title="1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181213-historie-eine-interaktive-analyse-der-kennedy-rede-ich-bin-ein-berliner/" aria-label="Mehr Informationen über 1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10008" alt="Goldbroiler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg" width="400" height="289" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin Merkel hat genug damit zu tun, den eingetretenen Vertrauensschaden zu begrenzen. So wenig Zeit nach der letzten präsidialen Rede eines amerikanischen Präsidenten verstrichen ist: Ja, das Internet macht die Welt schneller drehend. Wo jetzt die bunten Fahnen wehen. Ahoi, Seemann! Und Bundespräsident Gauck sagt: &#8222;Das mit dem Kadavergehorsam in Deutschland gibt es jetzt so nicht mehr.&#8220; Ja, er war gerührt, der Bundespräsident, als Obama ihn besuchte. Das sah man. Gerührt, nicht geschüttelt.</p>
<p>Beide Reden gern nochmal gesehen. Präsidial. Gute Idee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/50-jahre-jfk-berlin/article117317814/Interaktive-Analyse-der-JFK-Rede-in-Berlin.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der historischen Kennedy-Rede</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/politik/article117125948/Die-interaktive-Analyse-der-Berlin-Rede-von-Obama.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der Rede von Barack Obama vor dem Brandenburger Tor (nicht der Bundeskanzlerin)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff. Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ... <a title="1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/" aria-label="Mehr Informationen über 1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14275" alt="Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff.</p></blockquote>
<p>Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ihrer Arbeit. Manche streicheln alte, gestrichene Fensterflügel, doch der Lack ist ab. Sie sagen: &#8222;Ich liebe Holzfenster.&#8220; Das sind keine Perversen, sondern Handwerker mit Liebe zum Detail. Eben etwas Ähnliches kann man von Hausverwaltern sagen, die eine spürbare Affinität zum historischen Diskurs verspüren. Ein altes Haus beherbergt lustwandlerische Tendenzen, der Hausverwalter streift durch die Kellergänge und wird eines Schildes gewahr, das da hängt. Es ist uralt und handbeschriftet, und drauf steht in Sütterlin:</p>
<p><span id="more-14274"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F90898934" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Achtung! Das Abstellen von Fahrrädern und Gegenständen jeglicher Art in den Kellergängen, ist wegen Behinderung zu den einzelnen Mieterkellern, nicht gestattet. Im Auftrag Bellerbaum</strong></span></p></blockquote>
<p>In rot, aber nicht in Fettdruck. Aber hübsch unterstrichen, sozusagen &#8222;mit Rädern unten dran&#8220;. Es waren ganz andere Zeiten, jene Jahre, als dieses Schild entstand. Das Kopfkino macht &#8222;plopp&#8220; und schon gehen uns die Gedanken durch, wie wilde Pferde.</p>
<p>&#8222;Die die wo keine Ahnung haben&#8220; von Rechtschreibung, über die soll man nicht ulken. In jedem eigenen, selbstverfassten Text findet der Korrekteur Rechtschreibfehler. Nobody ist perfekt. Jedem kann ein Lapsus passieren. Hier sind es gleich mehrere. Sütterlin ist eine altdeutsche Handschrift. Wir kennen sie auch von Feldpostkarten aus dem Russlandfeldzug, die ihren Liebsten heimatliche Grüße von der Ostfront übersandten.</p>
<p>Man lernte diese Schrift zu lesen, in der Grundschule, als der Berichterstatter zur Grundschule ging. Das war so 1968/69. Gleich eingangs.</p>
<p>Wieder aufgefrischt wurden jene verblichenen Erkenntnisse im Berufsschulturnus der Berufsausbildung. Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft lernten Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts (nicht Jahrtausends) &#8222;Sütterlin&#8220; aus beruflichem Grunde. Aus gutem: Bspw. alte Grundbücher sind noch häufig in dieser Schrift abgefasst gewesen. In jener Zeit reifte auch im nachwachsenden Erwachsenen (das bin ich!) der Entschluss, fortan in Sütterlin zu signieren, Unterschriften in &#8222;altdeutsch&#8220; zu geben, die in den späteren Jahren zu &#8222;Kryptolin&#8220; verrotteten, angesichts zunehmender &#8222;Handschreibfäule&#8220;. Bei inzwischen einsetzender Digitalisierung verfaulte das Handgeschriebene. Es verweste als persönlicher Vorzug und stank wie moderne Blaufäule. Man schreibt heute handschriftlich viel weniger. Handschrift ist Luxus. Büttenpapier ist handgeschöpft, hat sich als Trendpapier aber inzwischen erschöpft. So wie Büttenpapier ist inzwischen auch Handschriftliches: total erschöpft. Die lahme Hand.</p>
<p>Inzwischen gibt es elektronische Grundbücher und die Steuerverwaltung verlangt elektronische Steuererklärungen, maschinenlesbar, doch das nur am Rande.</p>
<p>Sütterlin ist eine Chimäre seiner Zeit. Die liegt weit zurück. Wir können die offizielle Gesetzeslage nachgooglen und erfahren was von 1915 und 1942, NSDAP-Befehlshaber Martin Bormann verbot die Schrift wieder. Gehalten hat sie sich noch länger. Wenn wir im Kellergang lustwandeln und uns vergegenwärtigen, dass Herr oder Frau Bellermann mit apostolischem Getue Verordnungen gegen die Wand nagelte, so wissen wir nun zumindest, in welcher jener deutschen Stilepochen so kunstvollendete Kulturdiktate ausgesprochen wurden. Genagelt übrigens mit Dachpappennägeln.</p>
<p>Die Kommasetzung ist tollkühn und dass &#8222;die Behinderung zu den einzelnen Kellergängen anzunehmen wäre&#8220;, eine stilistische Noblesse besonderer Art. Denn irgendeinen Grund muss jenes Verdikt gehabt haben. Es wurde angefertigt &#8222;Im Auftrage&#8220; eines Herrn. Verbote und Verordnungen wurden stets &#8222;Im Auftrag&#8220; angefertigt. Zu befolgen aber hatte die der Mob, das gemeine Volk, auch und sogar im Hauskeller, pflichtbeflissen.</p>
<p>Frauen hatten zu jener Zeit noch nicht so viel beizutragen, nicht einmal in Kellergängen. Das Ganze auf Blech, mit ordentlich handverzogenen Schreibe-Hilfslinien und rostrot eingerahmt. Jedoch vermutlich später, denn niemand wäre so beknackt gewesen, das eigene Geschriebene mit rostrotem Touch zu überpinseln. Mit Sütterlin hatte man noch Achtung vor dem &#8222;geschriebenen Wort&#8220;. Erst später verfochten Schlendriane und kaufmännische Ehrenleute  das &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; wieder. Deutschland hatte einen Kaiser, der wurde verjagt. &#8222;Der Untertan&#8220; wurde geschrieben und es begann eine Zeit ketzerischer Verbrämungen. Widerstand hatte Fuß und Hand in den Wirren der Weimarer Republik, Philipp Scheidemann wurde ins Ausland abgeschoben.  Stresemann wünschte man &#8222;verwese man&#8220;. Wäre da nicht jemand in Berlin-Schöneberg gewesen, wie Herr oder Frau Bellerbaum, die wichtige, handgeschriebene Verbotsschilder aufschrieben. Im Auftrag. Im Auftrag wessen?</p>
<p>War es &#8222;Onkel Fritz aus Neuruppin&#8220;? Gut möglich. Das ist nicht überliefert. Wahrscheinlich war es nicht Zicken-Schulze aus Bernau, der hatte den Kopf voll mit anderen, wichtigeren Dingen.</p>
<p>Für all dieses kann heute niemand mehr ein Urheberrecht geltend machen. Es gilt als sicher, dass Herr oder Frau Bellerbaum längst verstorben sind. Die Erinnerung bleibt. Das Schild hängt nach wie vor da im Jahre 2013 im Keller des mehrteiligen Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg, Gartenhaus, Keller, Gang links, hinten an der Wand.</p>
<p>Auf dem Schild fehlt für heutige Verhältnisse ein Button &#8222;Newsletter bestellen&#8220; und ein weiterer &#8222;Newsletter abbestellen&#8220;. Niemand misst dem Schild heute noch Aktualität zu und die wenigsten glauben, dass noch Neues von Herrn oder Frau Bellerbaum zu erwarten ist. Die ganz unverfrorene Wahrheit lautet daher: Ein solches Schild braucht solche Buttons gar nicht. Sie wären vollkommen überflüssig.</p>
<p>Im Übrigen liegt am Schild nachweislich kein DSL-Anschluss an. Das wäre ja auch noch schöner.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 13:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[Jonathan C. Dralle]]></category>
		<category><![CDATA[Pfennigartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wucherpfennig]]></category>
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					<description><![CDATA[Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die Fermate (ital. fermare: anhalten) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten) &#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. ... <a title="1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/171113-positionen-was-einst-der-wucherpfennig-war-ist-seit-2002-praktisch-ungeklart-geblieben/" aria-label="Mehr Informationen über 1399-13 &#8211; Positionen: Was einst der Wucherpfennig war, ist seit 2002 praktisch ungeklärt geblieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10915" aria-describedby="caption-attachment-10915" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10915" alt="Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6008.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10915" class="wp-caption-text">Was gut ist, kostet Geld, sagte Jonathan C. Dralle!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Musikalisch denkt sich Schwieriges leichter: Die <b>Fermate</b> (ital. <i>fermare</i>: <i>anhalten</i>) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird oder Innehalten in der Bewegung anzeigt. (Link unten)</p></blockquote>
<p>&#8222;Was gut ist, kostet Geld,&#8220; sagt Jonathan C. Dralle. An den ich denke, weil mich eine Formulierung anderswo erinnert, jemand schreibt: &#8222;Warum wurde an Pfennigartikeln wie einer Dichtung und Abdeckungen gespart&#8230;&#8220;. Dralle ist Gartenbau-Unternehmer, hat mit der Sache gar nichts zu tun. Aber die Diskussion über Werthaltigkeit, die hatte hier schon mal Spuren hinterlassen. Ich denke: &#8222;Sind eigentlich &#8222;Pfennigartikel&#8220; seit Anfang 2002 im Wert adäquat der EURO-Umstellung im Wert gestiegen? Und warum hat sich der Begriff &#8222;Centartikel&#8220; im Volksmund noch nicht durchgesetzt? Was ist eigentlich aus dem guten, alten Wucherpfennig geworden? Ist jetzt den Euro nicht wert, wer den Cent nicht ehrt?&#8220; #Fragen, offene</p>
<p>Da die Fragen offen sind, brauchen sie jetzt nicht geklärt zu werden. Sie erleiden in ihrem geparkten Zustand eine Aufklärungs<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fermate" target="_blank">fermate</a>. Mit längerem Haltebogen. Wenn auch unsere Ungeduld auf Sport-Flitzebogen&#8230;.seid duldsam: Ich hab´s aufgeschrieben, das kommt nicht weg. Und weil es Kunst ist, darf das auch nicht weg. Das klären wir &#8222;gleich morgen&#8220;. Vielleicht fällt mir an einem anderen Tag dazu etwas Sinnvolles ein. Wenn nicht, ist übermorgen auch noch ein Tag. Dralle übrigens ist ein &#8222;Garten-Kolumner&#8220; bei der Süddeutschen Zeitung. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Weggelotst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=10914">Was gut ist, kostet Geld: Über Tulpentruppen, Tiny Tim &amp; Philosophie</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/" target="_blank">Jonathan C. Dralle, Boris Becker und eine ganz besondere Gartentruppe</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.amber-gartenbau.de/home/83">Jonathan C. Dralle, der Garten-Kolumner im &#8222;Hortus Conclusus&#8220;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170413-linktipp-die-bz-berlin-berichtet-uber-ein-interessantes-landkarten-online-projekt-superwow/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 15:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[BZ Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Landkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplan]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab Ende März sind erstmals preußische Landkarten aus den Archiven für jedermann im Internet verfügbar. (meldet die BZ Berlin in ihrer Online Ausgabe) Landkarten von Berlin aus allen möglichen Zeiten. Superwow. Das ist interessant. Wir schicken unseren Lesern ein #Lesezeichen. Damit die Karten nicht verbleichen. Wer will das schon: Geografische Leichen? Erst mal lesen: Landkarten ... <a title="1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170413-linktipp-die-bz-berlin-berichtet-uber-ein-interessantes-landkarten-online-projekt-superwow/" aria-label="Mehr Informationen über 1392-13 &#8211; Linktipp: Die BZ Berlin berichtet über ein interessantes Landkarten-online-Projekt, superwow!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></a></p>
<figure id="attachment_6008" aria-describedby="caption-attachment-6008" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6008 " alt="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg" width="640" height="560" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6008" class="wp-caption-text">Berliner Speckgürtel? Was ist denn das&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Ab Ende März sind erstmals preußische Landkarten aus den Archiven für jedermann im Internet verfügbar.</strong> (meldet die BZ Berlin in ihrer Online Ausgabe)</p></blockquote>
<p>Landkarten von Berlin aus allen möglichen Zeiten. Superwow. Das ist interessant. Wir schicken unseren Lesern ein #Lesezeichen.</p>
<p>Damit die Karten nicht verbleichen. Wer will das schon: Geografische Leichen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Erst mal lesen: <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/das-war-berlin-um-1770-eine-kleine-stadt-article1652678.html" target="_blank">Landkarten Online &#8211; BZ-Onlineausgabe vom 14.03.2013</a></li>
<li>Dann ma kieken: <a title="externer Link" href="http://www.geobasis-bb.de/" target="_blank">Das Angebot selbst via Onlinezugriff</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 20:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichterfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Lichterfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber ... <a title="1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/" aria-label="Mehr Informationen über 1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" alt="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" width="246" height="54" /></p>
<blockquote><p>In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber damals, da waren sie ganz ohne jeden Zweifel berührend und besondere Ausnahmeerscheinungen eines recht umfassenden Berufsbildes. Solcher Art gestrickte Geschichten passieren einem nur einmal. Und dann nie wieder. Dafür gibt es allerdings andere Geschichten, die einem später passieren, die sind wieder auf eine ganze Art und Weise &#8222;vollkommen bekloppt&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ganz ohne Zweifel hatte Alfred Kramer (* Name geändert) aus Berlin-Lichterfelde eine richtige &#8222;Ratsche&#8220;. Nachts schlich er um die Mülleimer des Hausgrundstücks in Berlin-Zehlendorf herum und sammelte im Altpapier &#8222;handfeste Beweise&#8220; gegen die Verschwörer von der Hausverwaltung.</p>
<p>Er hatte 2000 selbst dafür gesorgt, dass die Hausverwaltung in Amt und Würden geriet. Die kleine WEG war heftig zerstritten. Sie ist es bestimmt auch heute noch.</p>
<p>Jetzt allerdings ist die Zeit gekommen, alte Akten, die mehr als 10 Jahre alt sind, zu vernichten und so kommt der Berichterstatter wieder in Gedanken zurück in jene wilden, bewegten Jahre um die Jahrtausendwende in Berlin-Lichterfelde.</p>
<p><span id="more-13716"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9399" aria-describedby="caption-attachment-9399" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9399 " title="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" alt="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9399" class="wp-caption-text">T-Shirt-Spruch: &#8222;Ich hab nichts gegen Gott&#8230;.&#8220;</figcaption></figure>
<p>Weggelegt wird die Strafsache ./. den Verwalter. Dieser hatte Schriftverkehr geführt mit einem Universitätsprofessor a.D. (im Ruhestand), an den sich Alfred Kramer gewendet hatte.</p>
<p>Auf dem Anhörungsbogen der Polizei, Dienststelle Gallwitzallee, Lankwitz, steht als Tatzeit der 27.10.2001 (* Datum geändert) um (ohne Uhrzeit). Es geht um Verleumdung. Begangen hat sie der Mitarbeiter der Verwaltung gegen den Hausmülldurchsuchungstäter Alfred Kramer aus Berlin-Lichterfelde. In ehrenrühriger Art und Weise sei Alfred Kramer von ihm &#8222;einem Taliban (Gotteskrieger)&#8220; gegen die Verwalterin bezeichnet worden. Und offensichtlich geht das zu weit. Es ist kurz nach den Anschlägen am 11. September 2001 in New York.</p>
<p>Ja, sagt der Verwalter bei der Hauptverhandlung zum Vorsitzenden: Das war eine schlimme Zeit kürzlich. Ein Freund von mir lag im sterben, Gehirntumor. Und Alfred Kramer hat in unseren Mülleimern nachts vor dem Haus herumgewühlt. Hat den Universitätsprofessor &#8222;rechercherchiert&#8220;, einen Kunden. Hat ihm gesagt, ich sei ein ganz schlimmer Finger. Es war &#8222;Al Kaida&#8220;-gleich, ein Krieg im Auftrage des Propheten, einem Gotteskrieger (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8626">Taliban</a>) gleich. Und der Verwalter setzte noch hinzu: Das war sicherlich nicht eine angemessene Formulierung. Ich würde sie wohl nicht wiederholen. Es tut mir leid.</p>
<p>Das Strafverfahren wurde eingestellt. Der Anzeigende, Albert Kramer, wurde gerichtlich darauf hingewiesen, sich besser von dieser Hausverwaltung künftig fern zu halten. Ein bisschen wechselseitiges Blabla und &#8222;Das darf er doch nicht&#8220; und &#8222;Das könnte ja jeder sagen&#8220;, doch das Verfahren ist tot.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5698" alt="Zwiegespräche mit Gott - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Seit diesem Tag hat der Verwalter diesen Sonderling nur noch einmal wieder gesehen. Er trippelte auf Zehenspitzen an ihm vorbei, so als könnte ein leises, belangloses Trippeln ihn unsichtbar machen. Im Yorckschlösschen gab es Rudi Böhne, der schon lange verblichen ist: Den nannten sie dort nur &#8222;Das Gespenst&#8220;. Er konnte sich nachtschattenartig unsichtbar machen, indem er immer dann ganz leise durch die Kneipe schlurfte, wenn der Wirt die aufgelaufenen Zechrechnungen zusammenaddierte. Doch das ist eine andere Geschichte. Wir alle nehmen solche Gespenster noch viel besser wahr, wenn sie sich unsichtbar zu machen versuchen.</p>
<p>Die Prozessakte ist seit mehr als zehn Jahren geschlossen. Die Geschichte ist abgeschlossen. Aber genau so hat sie sich zugetragen, sehr gerafft erzählt. T<strong>raumberuf Hausverwalter</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169613-historie-was-dipl-ing-bunn-vom-tuv-bezirk-1-machte-ist-bekannt-aktenbekannt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 16:38:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt ... <a title="1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169613-historie-was-dipl-ing-bunn-vom-tuv-bezirk-1-machte-ist-bekannt-aktenbekannt/" aria-label="Mehr Informationen über 1354-13 &#8211; Historie: Was Dipl.-Ing. Bunn vom TÜV-Bezirk 1 machte, ist bekannt: Aktenbekannt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13588" aria-describedby="caption-attachment-13588" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13588" alt="Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/IMG_0294.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13588" class="wp-caption-text">Der Sachverständige Dipl. Ing. Bunn am 27.07.1962</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dass sich Verwalter zuweilen auch in älteren Aktenarchiven herumtreiben, ist fast ein bisschen &#8222;Nudistentum&#8220;. Sie suchen hart, aber herzlich nach &#8222;nackten Fakten&#8220;. Über die Baugeschichte, die Historie, wie sie war und was sich noch so zugetragen hat. Dipl. Ing Bunn kann ganz sicher nicht mehr befragt werden: Aber seine Unterschrift hat heute noch Gültigkeit. Verjährt wäre nur der Abnahmeirrtum.</p></blockquote>
<p>&#8222;Ach, Marlene, lass doch das Geweene!&#8220; &#8211; Aus Datenschutzgründen geht es aber niemanden etwas an. Fest steht nur so viel: Mit seinem &#8222;Federstrich&#8220; besiegelte der Prüfingenieur für den TÜV Berlin, dass die Aufzugsanlage in Berlin-Schöneberg nach Beseitigung erheblicher Schäden wieder in Betrieb genommen werden dürfe. Die Anlage fährt übrigens heute noch: Oft rauf und genau so oft wieder hinunter. Bzw. herunter.  Nach dem Weltkrieg Nr. II hatte es gedauert, bis der alte Aufzug mit Holzkabine, Baujahr 1909, wieder fahren durfte. Es ist ein modernes Märchen, eine Art Wiederinbetriebnahmegeschichte. So wie die Sache mit dem abdankenden Papst: Der schrieb bekanntlich die Erschöpfungsgeschichte ganz neu. Doch das ist eine andere Geschichte. Sie hat wohlweislich nichts zu tun mit dem bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin. Obwohl: Vielleicht zieht ja Benedetto, der Sechszehnte in Kudamm-Nähe: Einfach mal schwoofen jehn! Großartiger Gedanke. Habemus Benetton! Oder so ähnlich.</p>
<p>Marlene jedenfalls liegt wieder ganztags in Berlin-Schöneberg, mit Nachtzeitklausel und garantierter Liegefrist.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Liegen gelassen: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/III._St%C3%A4dtischer_Friedhof_Stubenrauchstra%C3%9Fe" target="_blank">Wo man Marlene Dietrich heute besuchen kann&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168213-bild-des-tages-die-dusseldorfer-fehlfarben-schrieben-musikgeschichte-keine-atempause-geschichte-wird-gemacht/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/168213-bild-des-tages-die-dusseldorfer-fehlfarben-schrieben-musikgeschichte-keine-atempause-geschichte-wird-gemacht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 07:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer Lämpel]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Busch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13481</guid>

					<description><![CDATA[Der Zeigefinger wurde zwischenzeitlich substituiert: Inzwischen zeigen Jugendliche lieber mal den Stinkefinger, der sich in der Mitte von fünfen befindet. Dessen Fingerrücken wird dem Angesprochenen rücklings entgegen gehalten. Worüber sich die Meinungen spalten&#8230; Beide schrieben Geschichte: Die Düsseldorfer Band Fehlfarben und ihr Song. Geschichte wird gemacht. Womit auch immer. Es hieß: Graue Titelhelden regieren bald ... <a title="1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168213-bild-des-tages-die-dusseldorfer-fehlfarben-schrieben-musikgeschichte-keine-atempause-geschichte-wird-gemacht/" aria-label="Mehr Informationen über 1340-13 &#8211; Bild des Tages: Die Düsseldorfer Fehlfarben schrieben Musikgeschichte: Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Zeigefinger wurde zwischenzeitlich substituiert: Inzwischen zeigen Jugendliche lieber mal den Stinkefinger, der sich in der Mitte von fünfen befindet. Dessen Fingerrücken wird dem Angesprochenen rücklings entgegen gehalten. Worüber sich die Meinungen spalten&#8230;</p></blockquote>
<p>Beide schrieben Geschichte: Die Düsseldorfer Band Fehlfarben und ihr Song. Geschichte wird gemacht. Womit auch immer. Es hieß: Graue Titelhelden regieren bald die Welt. Und wir fürchten uns vor der Vision, graue Titelhelden verwalteten mal die Welt.  Weil Verwaltung auch immer emotional ist. Scheiß-Verwaltung. Die tun überhaupt nüscht. Oder so ähnlich. &#8211; Lehrer Lämpel schrieb auch Geschichte: Mit Wilhelm Busch, seinem Erfinder und der stets Zeigefinger hoch erhobenen, moralinsauren Lehrerattitüde, mit der heute kein Lehrer mehr Held sein dürfte. Pädagogik geht anders, inzwischen.</p>
<p>Beides zusammen würde man neudeutsch daher als Mashup bezeichnen. Von mir aus tun wir das. Auf die Fehlfarben wird noch Urheberrecht fällig. Auf Wilhelm Buschs Lehrer Lämpel nicht mehr. Abgelaufen. Gott sei Dank.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Dec 2012 10:46:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;xT_r4lezDm0&#8243;] Theme from Schindler´s List &#8211; John Williams &#8211; Matthias Dobler(via Youtube) „Weit entfernt davon bin ich, ein Heiliger zu sein, habe als maßloser Mensch viel mehr Fehler als der große Durchschnitt derer, die so sehr gesittet durchs Leben schreiten.“ (Brief vom 09.09.1956 von Oskar Schindler an Dr. Ball-Kaduri) Trägt Musik eine große Traurigkeit ... <a title="1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167712-lied-des-tages-theme-from-schindlers-list-performed-by-matthias-dobler-erding/" aria-label="Mehr Informationen über 1335-12 &#8211; Lied des Tages: Theme From Schindler´s List &#8211; performed by Matthias Dobler, Erding">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13448" aria-describedby="caption-attachment-13448" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13448" alt="Dekoration des Lebens!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08958.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13448" class="wp-caption-text">Dekoration des Lebens!</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;xT_r4lezDm0&#8243;]<br />
<em>Theme from Schindler´s List &#8211; John Williams &#8211; Matthias Dobler(via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>„Weit entfernt davon bin ich, ein Heiliger zu sein, habe als maßloser Mensch viel mehr Fehler als der große Durchschnitt derer, die so sehr gesittet durchs Leben schreiten.“ (Brief vom 09.09.1956 von Oskar Schindler an Dr. Ball-Kaduri)</p></blockquote>
<p>Trägt Musik eine große Traurigkeit in sich selbst, kann, nein muss sie uns berühren und kann uns nicht kalt lassen. So wie solche Musik ist auch das Leben: von einer gewissen Tragweite. Danke, Matthias Dobler aus Erding, gelegen direkt im Berliner Speckgürtel bei München. Da glänzen die Tasten vor trauriger Schönheit, als hätte ein Speckgürteltier deren Bedienreihenfolge auf unsere Gefühle sorgfältig abgestimmt. Hurra. Gut gemacht.</p>
<p>Das ist erstens mehr als nur &#8222;nice &amp; easy talken&#8220;, &#8222;walk like A Boarischen´ auffer Wiesn´.  Erdinger Weißbier, während eine blonde, stämmige Vollbusige uns auf &#8222;boarisch&#8220; nach Wünschen ausfragt. Zweitens die Erinnerung, der mit diesen Klängen ein toternstes Gesicht gegeben, nein verliehen wird. Jemand, der oft und vielschichtig an vielerlei erinnert, ist heute als Linktipp des Tages hier unten erwähnt. Rena Jacob schreibt &#8222;wider des Vergessens&#8220;. Sie wirbt um die Erinnerung an Genozid, Diktator hybrid und findet viel Fleisch für Geschichten an die totale Erinnerung, indem sie den Genitiv rettet. Große Klasse.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://sunday-news.wider-des-vergessens.de/" target="_blank">Wider das Vergessen &#8211; Rena Jacob erinnert uns an unsere Schattenseiten</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164612-fotowelt-der-eingangsstempel-ist-abgelaufen-und-nun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 08:35:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als er angefertigt wurde, anno dunnemals, waren &#8222;Versalien&#8220; schick bzw. Kapitälchen, alles schick in Großbuchstaben: Für die Corporate Identity. Ist alles aus der Zeit gekommen, so wie das Datum-Einstellrad mit verschiedenen Zahnrädern. Die Jahreszahlen enden 2006. Zeit, über Neuanschaffungen nachzudenken. Oder über die Abänderung alter Gewohnheiten. Die Frage ist nur: Bestellt man einen nach? Oder ... <a title="1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164612-fotowelt-der-eingangsstempel-ist-abgelaufen-und-nun/" aria-label="Mehr Informationen über 1304-12 &#8211; Fotowelt: Der Eingangsstempel ist abgelaufen! Und nun?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13206" aria-describedby="caption-attachment-13206" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13206" title="Der Eingangsstempel ist abgelaufen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-1024x768.jpg" alt="Der Eingangsstempel ist abgelaufen!" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_0083.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13206" class="wp-caption-text">Der Eingangsstempel ist abgelaufen!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als er angefertigt wurde, anno dunnemals, waren &#8222;Versalien&#8220; schick bzw. Kapitälchen, alles schick in Großbuchstaben: Für die Corporate Identity. Ist alles aus der Zeit gekommen, so wie das Datum-Einstellrad mit verschiedenen Zahnrädern. Die Jahreszahlen enden 2006. Zeit, über Neuanschaffungen nachzudenken. Oder über die Abänderung alter Gewohnheiten.</p></blockquote>
<p>Die Frage ist nur: Bestellt man einen nach? Oder ignoriert man dieses &#8222;überkommene Tool&#8220; aus zeitgeschichtlichen Gründen? Im Zuge schleichender Digitalisierung. Um es nochmal klarzustellen: Man fragt sich, ob der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posteingangsstempel" target="_blank">Eingangsstempel</a> überhaupt künftig noch Bedeutung haben wird? Der 2. November 2006 (obiges Datum) ist bereits seit geraumer Zeit abgelaufen. Das ist das Üble an solchen Geräten: Ihr Verfalldatum ist von vornherein manifestiert. Und dann ins firmeneigene Museum damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/164112-positionen-von-einem-einheitlichen-ansprechpartner-ist-berlin-noch-weit-entfernt-aber-der-gute-wille-ist-zu-sehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 08:52:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Einheitlicher Ansprechpartner]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten. Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß ... <a title="1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/164112-positionen-von-einem-einheitlichen-ansprechpartner-ist-berlin-noch-weit-entfernt-aber-der-gute-wille-ist-zu-sehen/" aria-label="Mehr Informationen über 1299-12 &#8211; Positionen: Von einem &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; ist Berlin noch weit entfernt, aber der gute Wille ist zu sehen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Berlin hat gute Vorsätze, das ist unbestritten.</p>
<p>Einer davon heißt schon seit mehr als zwanzig Jahren &#8222;Verwaltung vereinfachen&#8220;, verschlanken, reorganisieren. Das war schon lustig, wenn man früher Post vom Rathaus bekam. Die Briefumschläge hatten eine Corporate Identity wie nichts anderes: auf den Frankaturen aus blauer Tinte entnahm der Bürger das Verwaltungsziel von Berlin. Es hieß &#8222;Unternehmen Berlin&#8220;. Hahahaha&#8230;.von wegen. Unternehmerisch denkt Berlins Verwaltung mitnichten.</p>
<p>Es ist zum Haare raufen. Beispiel: Ein Firmenumzug. Sängerisch Begabte können ein Lied davon singen. Es gibt lauter Laufereien und Dinge, die zu erledigen angeblich unglaublich wichtig ist.</p>
<p><span id="more-13170"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13172" aria-describedby="caption-attachment-13172" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13172" title="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg" alt="Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9881.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13172" class="wp-caption-text">Zuviel gelacht: Das Huhn hat ausgelacht!</figcaption></figure>
<p>Beispiel Finanzamt: Es schickt den GmbH-Geschäftsführern wichtige Vordrucke, die sich &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; nennen und unbedingt ausgefüllt werden müssen. Von &#8222;elektronisch ausfüllen&#8220; via Mausklick und Internetformular keine Spur. Pustekuchen. Altbackene Altpapier-Recycling-Formulare, alles politisch korrekt. Wozu denn dieser dämliche Fragebogen. Gesellschaften zeigen ihre Sitzverlegung beim Registergericht an. Das ist der &#8222;gesetzlich dokumentierte Wille&#8220; der Geschäftsführung: Wir verlegen unseren Sitz von Kreuzberg nach Wilmersdorf (Beispiel).</p>
<p>Beispiel Wirtschaftsamt: Auch das Wirtschaftsamt verschickt wichtige, kleinzeilige gelbfarbene Vordrucke, die komplett überflüssig sind. Denn wie oben schon ausgeführt, ist eine Registergerichtsanzeige doch eigentlich ausreichend.</p>
<p>Wenn nur die rechte Hand wüsste, was die linke&#8230;..Unternehmen Berlin. Hahahaha&#8230;.da beäumeln sich die Hühner, weil sie nicht lachen dürfen. Ziviler Gehorsam.</p>
<p>Natürlich bekommt, wer das zur Sprache bringt und sagt, es wäre überflüssig, auch Bußgelder angedroht. Zwangsgelder zur Durchsetzung. Die fettleibige, fettwanstige Verwaltung ertrinkt in ihrer Selbstgerechtigkeit. Doch weit gefehlt.</p>
<p>In Wirklichkeit gibt es längst politisch gewollte, zuversichtliche Vorhaben, den Gewerbetreibenden diesen ganzen &#8222;verwaltungstechnischen Nippelkram&#8220; vom Hals zu halten. Denn Gewerbetreibende wollen arbeiten, arbeiten, arbeiten. Sie wollen nicht verwalten, verwalten, verwalten. Da verdienen sie nämlich nichts. Die Verwaltung aber mauert, ist unfreundlich, bockbeinig und obendrein noch schlecht geschult, pardon gelaunt.</p>
<p>Die Nachfrage beim Wirtschaftsamt bringt nichts zutage. Zwei Berliner Abgeordnete von CDU und SPD werden daraufhin angesprochen. Sie bestätigen, im Prinzip stimmt diese Art der Beschwerdeführung über unnötige Gänge zur Verwaltung und lästige Doppelarbeiten. Nach einigen Recherchen hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin eines SPD-Abgeordneten eine sehr hilfreiche Hinweisung zur Hand: Es gäbe seit kurzem den &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220;, ein Einloggbereich auf berlin.de, der Website von Berlin. Die Kontrolle bringt zutage: Da gibt es tatsächlich ein ganz sinnvoll ausgedachtes Portal, das dem Anspruch des Berichterstatters in bemühter Art und Weise huldigt. Gut so.</p>
<p>Prima.</p>
<p>Also: Account anlegen, also Zugangsdaten und nun los. Zwei Vorgänge testweise durchgearbeitet. In Kurzform:</p>
<p>&#8211; Das Wirtschaftsamt hat die Gewerbeummeldung nun erhalten, wenn auch der Sinn doppelter Meldungen (siehe oben) ganz massiv bestritten wird. Da es nicht von der verwaltenden Beamtenschaft abzuschaffen ist, na klar, wird es eben gemacht, wenigstens muss man da nicht mehr hin. Allerdings: Man legt sich zwar einen Account mit Zugangsdaten dort an und insofern autorisiert man sich auch. Aber &#8222;Unterschriften&#8220;, wie sie bestimmte Vordrucke eben fordern, sind damit noch nicht erledigt. Es muss also neben dem elektronischen Ummeldevorgang noch zusätzlich doch ein Papierdruck vom Formular per &#8222;Schneckenpost&#8220; dorthin gesandt werden. Überflüssige Doppelarbeit. Wozu autorisiert sich denn der Accountinhaber dann?</p>
<figure id="attachment_13173" aria-describedby="caption-attachment-13173" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13173" title="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg" alt="Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9904.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13173" class="wp-caption-text">Selbstmörderisches Massensterben! Herbstlaub</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Vielzahl der erforderlichen Behördengänge kann man auch als Gängelei bezeichnen, die öffentlichen Behörden bieten Gewerbetreibenden nicht &#8222;freies Geleit&#8220;. Es gilt, Vorschriften zu beachten, die kleinlich sind, ausgefeilt ausgedacht, aber fern von jeder inhaltlichen Wichtigkeit. Der Korpus beamtus verschafft sich seinen Arbeitsplatz und hält ihn fest als &#8222;öffentliches Interesse&#8220;. Dieses Jahr war das nicht wenigen Blättern genug. Seit kurzem wird landesweit ein mörderisches Massensterben beobachtet. Blätter stürzen sich mit Verve von den Bäumen, in der Absicht, sich zu töten. Eine Expertenkommission hat dem Forschungsprojekt den Namen &#8222;Operation Herbstlaub&#8220; gegeben. Abzuwarten bleibt, ob sich die Natur nochmal erholt? #Trends</p></blockquote>
<p>Die Website-Administratoren vom &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; müssen sich da dringend noch was ausdenken.</p>
<p>&#8211; Das Finanzamt für Körperschaften scheint sich nicht für die Teilnahme am Einheitlichen Ansprechpartner auf berlin.de zu interessieren. Deswegen gibt es zwar einen Orga-Bereich möglicher Anfragen auf dem Einheitlichen Ansprechpartner, mit dessen Hilfe man auch &#8222;nicht recht zuordenbare&#8220; Aufgaben &#8222;mit der Berliner Verwaltung&#8220; (oder &#8222;gegen&#8220;?) zu bewältigen versuchen kann. Doch ist dieser Versuch im Moment noch zwecklos. Also ein Formular &#8222;Ort der Geschäftsleitung&#8220; gibt es dort nicht und wer einen Vorgang anlegt, um das Finanzamt zu bitten, diesen Vorgang mit Hilfe des Einheitlichen Ansprechpartners abzuarbeiten, scheitert mit diesem Wunsch. Und riskiert selbst bei fristgerechter Bearbeitung, dass die Sache versackt.</p>
<p>Übrigens sehr ähnlich ist die rechtliche Unzuverlässigkeit, die der Berichterstatter in  dem Elektronischen Gerichtspostfach entdeckt. Anders als beim Einheitlichen Ansprechpartner besteht hier bundesweit die Absicht, mit europäischer Rückendeckung Kommunikationsstrukturen zu vereinfachen. Das System ist nicht durch die Justiz gedrungen und wird von ihr nur auf freiwilliger Basis angewendet. Ob es überhaupt zulässig ist, muss man erst umständlich auf dem Gerichtszimmer erfragen. Wo bleibt denn da die Vereinfachung? &#8211; Gute Erfahrungen allerdings mit dem Support für Anwender: Der Mann, der dort sitzt, macht einen ganz vorzüglichen Job und weiß Bescheid.</p>
<blockquote><p>Wohl &#8222;systemimmanent&#8220; besteht in der öffentlichen Verwaltung immer ein hoher Druck, Aufgaben mit Sonderregelungen und Technologien abzuarbeiten, anstatt flüssige, gängige Standards zu gebrauchen. Warum sich ein Anwender des EGVP (Gericht) einen kompletten Java-Client installieren soll und unabhängig vom eigenen Emailclient Post durch eine Sonderhölle schicken soll, ist und bleibt unverständlich. Zu kompliziert gedacht. Ganz zu schweigen davon, dass alle möglichen Strukturen immer wieder ganz unterschiedliche Passwort-Mindestregeln mit Überraschungen bereithalten. Dies alles lässt die Anwendungen unattraktiv, kompliziert und &#8222;irgendwie vergeistigt/verschachtelt&#8220; erscheinen. Der Anwender sagt sich irgendwann: &#8222;Normal ist das nicht.&#8220; Genau.</p></blockquote>
<p>In beiden Fällen ist die öffentliche Verwaltung noch weit davon entfernt, Vorgänge zu vereinfachen und dafür zu sorgen, dass sie gut flutschen. Die Strukturen sind unübersichtlich, voller Lücken und zudem von rechtlicher Unbestimmtheit durchdrungen. Es lohnt sich im Grunde genommen noch nicht, sich mit diesen angedachten &#8222;Verwaltungsvereinfachungen&#8220; ernsthaft zu beschäftigen. Und Antwort darüber zu bekommen, ist mehr oder minder noch ein Vabanque-Spiel.</p>
<p>Nur um nicht in dem Ansinnen der öffentlichen Verwaltung insgesamt unterzugehen, sei nochmals auf Hitler hingewiesen. Besonders berühmt geworden ist die Verwendung dieses Begriffs in einem überlieferten Gespräch zwischen Hermann Göring und Adolf Hitler anlässlich der britischen Kriegserklärung 1939. Göring riet Hitler: „Wir wollen doch das Vabanque-Spiel lassen.“, worauf Hitler antwortete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt.“ So sagt es die deutsche Wikipedia. Womit sie recht hat.</p>
<p>Allerdings, das soll noch einmal betont werden: Der gute Wille ist zu sehen. Mühe allerdings allein &#8230;&#8230;, sagt zumindest eine alte Redensart.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="https://www.ea.berlin.de/" target="_blank">Der Einheitliche Ansprechpartner auf berlin.de</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="www.egvp.de" target="_blank">Das Elektronische Gerichtspostfach</a></li>
</ul>
<p>(EP)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 09:04:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich ... <a title="1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163912-prognosen-es-ist-jetzt-was-los-in-verwalterland-deutschland-die-karten-werden-neu-gemischt-fur-2013/" aria-label="Mehr Informationen über 1297-12 &#8211; Prognosen: Es ist jetzt was los in Verwalterland Deutschland, die Karten werden neu gemischt für 2013">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13150" aria-describedby="caption-attachment-13150" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13150" title="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg" width="576" height="651" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_.jpg 576w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Innsbrucker.Str_-265x300.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13150" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan, Stand Mai 1930, Gebiet Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man merkt diesem Blog an, wenn es hyperaktiv geschrieben wird, wie die Leserzahlen sind. Dann ist hier richtig was los. Das schreibe ich ja ehrenamtlich, so wie &#8222;Geschäftsführung ohne Auftrag&#8220;, juristendeutschtechnisch ausgedrückt. Momentan habe ich kaum Zeit zu bloggen, viel zu tun. Doch heute Morgen ist das Telefon still und niemand ruft mich an. Ich bin nicht böse. Alles gut. Zeit zu bloggen!</p></blockquote>
<p>Es ist viel los in Hausverwaltungs-Deutschland dieser Tage und in Berlin. Jetzt werden gerade wieder die Karten gemischt, so wie jedes Jahr um diese Zeit. Wohnungseigentümer aller Stadtteile sind mit ihren Verwaltungen unzufrieden. Aber auch Verwalter sind mit ihren Wohnungseigentümern teils unzufrieden. Man will sich voneinander trennen, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Alte Verwalterbestellungen werden nicht verlängert. Neue sind noch auf Orientierungssuchpfad. Wen nehmen? Alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter, das ist normal. Wenn es nach dem schriftsätzlichen Angebot geht oder nach dem Reden, sind einige der Verwaltungsbewerber Anwärter auf die goldene Peperoni: Sie sind einfach rattenscharf. Andere wiederum sind gähnend langweilig vor lauter Sachlichkeit und ihre Angebote sind bereits irgendwie einschläfernd.</p>
<p><span id="more-13148"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13151" aria-describedby="caption-attachment-13151" style="width: 507px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13151" title="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg" alt="Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930" width="517" height="674" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf.jpg 517w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Pharus-Plan.Mai1930.Wilmersdorf-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13151" class="wp-caption-text">Quelle: Pharus-Plan von Wilmersdorf, Stand Mai 1930</figcaption></figure>
<p>Was für Typen sind das eigentlich, so Hausverwalter? Sind es &#8222;graue Mäuse&#8220;, &#8222;anthrazitfarbene Stadtratten&#8220; oder gar &#8222;Stadtaffen&#8220;, so wie Peter Fox sie besang? Sie tragen mausgraue Zweireiher, Schlips und reden sich um Kopf und Kragen? Glaubwürdigkeit ist wohl wichtiger als Kostümchen tragen und Pumps. &#8222;Ein Verwalter muss auch ein Typ sein&#8220;, irgendwie. Sagte mal jemand zu mir und sagte: &#8222;Du bist ein Typ.&#8220; Aber was für einer?</p>
<p>Mit unseren Bewerbungen bin ich im Grunde unglücklich. Sie entstanden als Arbeitsentwürfe vor vielen Jahren und wurden immer wieder angepasst, überarbeitet und inhaltlich neu gefasst. Aber man hat so &#8222;sein System&#8220;, wie man es macht. Erfolgreich sind die Bewerbungen rückblickend gewesen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/23032353?title=1&amp;byline=1&amp;portrait=1" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/23032353">Silly-Erinnert feat. Jan Josef Liefers</a> from <a href="http://vimeo.com/sillychannel">sillychannel</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Ich danke dir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Mich und mich, Porzellan und Elefant<br />
Ich komm zu mir. Du hast mich an mich erinnert<br />
Ohne dich hätte ich mich nicht erkannt</p>
<div>Silly &#8222;Erinnert&#8220; &#8211; Album &#8222;Alles rot&#8220;, Text: <a title="externer Link" href="http://www.rockpoet.de/Der_Autor/der_autor.html" target="_blank">Werner Karma</a></div>
<div> </div>
</blockquote>
<p>Alles was andere mit Firmenautos, Anzeigen und &#8222;Imagebroschüren&#8220; machen, hielt ich im Grunde immer für Quatsch. Früher war eine rechenbare, jedoch teure Größe die Telefonbuchwerbung in den Gelben Seiten. Mein &#8222;Schwiegervater in spe&#8220; suchte sich seinerzeit gleich als erstes die Gelbe Seiten-Werbeanzeige heraus und verglich sie mit der von dem Reisebüro, in dem er arbeitet. Er beschied seine Tochter: &#8222;Die ist ja größer als unsere&#8220; und gab ihr den Segen. Urbi et orbi. Jetzt habe ich vier Kinder und würde gern von mir sagen, ich führe seit vielen Jahren eine glückliche Ehe mit einer großartigen Frau.</p>
<figure id="attachment_13154" aria-describedby="caption-attachment-13154" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13154" title="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg" alt="Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07621.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13154" class="wp-caption-text">Paparazzi bei der Arbeit: Architekt fotografiert Giebelwände!</figcaption></figure>
<p>Seit den Achtzigern habe ich menschlich viele, viele Veränderungen durchgemacht. Erst war ich ein junger Karrierist, fuhr einen weißen Mercedes Benz (mit stoffbraunen Bezügen) und einem Bosch-Autotelefon, C-Netz, Anschaffungspreis für das Telefon: 6.500,- Deutschbucks. Später fuhr ich einen Mercedes Benz 220 Coupé, Baujahr 1964 in weiß mit schwarzem Dach und Eichenholzinterieur. Drinnen eine großartige Stereoanlage mit CD-Wechsler und hörte vorzugsweise Steve Vai, Toto und Prince. Was für eine Mischung. Dann entdeckte ich das Motorradfahren und war sukzessive &#8222;karrieristische Attitüden&#8220; über Bord. Ich entdeckte mich und meine Neigungen Stück für Stück mehr und gewann an innerer Freiheit, schwamm weg vom beruflichen mainstream und zog mein Ding stärker durch. Das hat mir gut getan.</p>
<p>Inzwischen sind mir viele dieser Dinge überhaupt nicht mehr wichtig, ich bin fünfzig Jahre alt und bin weitgehend &#8222;nicht einzuordnen&#8220; für andere. Darauf lege ich auch Wert. Beruflich finde ich Authentizität wichtig, Ehrlichkeit und offenes Miteinander. Durch die verschiedenen Erfahrungen meines beruflichen Lebens bin ich viel sicherer geworden und manchmal belächele ich die Unsicherheit viel jüngerer Kollegen mit einem Augenzwinkern. Ja, dann erinnere ich mich an mich selbst &#8222;Ich danke Dir, du hast mich an mich erinnert,&#8220; singt die Band SILLY auf einem ihrer großartigen Songs auf dem Album &#8222;ALLES ROT&#8220;. Genau so ist es. Die Leute von SILLY sind alle ähnlich alt wie ich, aber haben ganz andere Lebensläufe.</p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg schmeißen sie an der Hauptstr. gerade ihren Verwalter raus. Das Haus kenne ich schon sehr lange, weil berufliche Kollegen von mir es früher verwalteten. Nun werden wir gefragt und geben ein Angebot ab.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf liegen vor dem Haus fünfzehn Stolpersteine verlegt, denn in diesem Haus haben fünfzehn Juden gelebt, die während des Nationalsozialismus von hier, ihrem letzten Berliner Wohnsitz nach Auschwitz und Treblinka, Sobibor und Maidjanek deportiert wurden. Weil ich das Projekt &#8222;Stolpersteine&#8220; stets besonders aufmerksam beobachtet und gefördert habe, spricht mich die Idee an, dieses geschichtsbehaftete Haus zu verwalten. Wir würden das gern tun, denke ich, es passt zu uns. Weil wir uns dessen so bewusst sind.</p>
<figure id="attachment_13152" aria-describedby="caption-attachment-13152" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13152" title="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg" alt="&quot;Du willst es. Du kriegst es!" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/IMG_9563.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13152" class="wp-caption-text">&#8222;Du willst es. Du kriegst es!</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Schöneberg haben wir aufgrund unseres Umzugs kein Angebot abgegeben, in dem Haus, in dem die Familie von Graf zu Stauffenberg einst ihre Stadtwohnung hatte. In Berlin-Nikolassee wohnte die Familie von Graf zu Stauffenberg in der Tristanstr.. Dort im Wohnzimmer stand die Aktentasche mit der Bombe, die Hitler zerreißen sollte, was misslang. Jetzt ist das Haus eine kleine WEG, die wieder einen Verwalter sucht. Schon 2008 suchten sie einen, ach, es wird öfter gesucht, als gut ist.</p>
<p>Denn Verwalterwechsel schleifen ja auch die Unterlagen und Aktenbestände. Bei jedem Verwalterwechsel geht ein Stück Identität des Hauses verloren. Mit Ausnahme derjenigen Wechsel, die um gut durchgeführt zu werden, auch ein Stück Aufarbeitung unzulänglicher Vorverwaltung betreffen. Häufig steht das an.</p>
<p>Anderswo in Berlin-Schöneberg wohnen heute die Menschen um einen Innenhof herum, der schwarz-weiß kariert verlegt ist und an dessen oberem Ende ein gut abdeckendes Glasdach draufgebaut ist. Es ist wetttergeschützt dort und die Kellerabgangstreppe zu den mehr als 2,80 m hohen Kellergängen ist trockenen Fußes auch bei schlechtem Wetter erreichbar. Sehr schön ist der alte Aufzug des Hauses, das 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Das ist schön, schöner als schön.</p>
<p>All diese Wohnungseigentümer suchen rastlos und ruhig nach neuen Verwaltern. Wir sind im Gespräch, werden um Angebote gebeten und geben dieser Tage unsere ab. Ob sie sich wohl positiv von den anderen Angebotstexten abheben werden?</p>
<figure id="attachment_13153" aria-describedby="caption-attachment-13153" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13153" title="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg" alt="Aufzugsschild von &quot;anno zwirn&quot;, Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC07550.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13153" class="wp-caption-text">Aufzugsschild von &#8222;anno zwirn&#8220;, Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<p>Schreiben kann ich inzwischen besser. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt. Ob ich aber auch die Herzen der Angebotsempfänger erreiche, ist ungewiss. Ich werde es bald wissen. Und wieder etwas aus mir selbst und unseren angedachten Vorhaben lernen, Konsequenzen ziehen. Nur eins werde ich mit Sicherheit nicht tun. Wir werden uns nicht verbiegen. Es gilt das Prinzip des &#8222;aufrechten Gangs&#8220;. Mit Verve.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 16:49:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[♪♫♪ Flutschfinger: He´s the man with the &#8230;. ♪♫♪ &#8211; So in etwa könnte das Lied mit leichter, unbekümmerter Hand umgeschrieben werden! Und trotzdem: Wir können mit dem Kiffergerede (siehe unten) nicht viel anfangen. Schon seit 2007 fordern wir lautstark: Legalize IT! Wobei das &#8222;IT&#8220; für &#8222;EI TIII&#8220; steht, also Elektrozeugs und die Forderung nach ... <a title="1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161112/" aria-label="Mehr Informationen über 1268-12 &#8211; Wunschträume: Berufliche Wunschträume und das Eis &#8222;Flutschfinger&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12904" aria-describedby="caption-attachment-12904" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12904 " title="Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger.jpg" alt="Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!" width="640" height="528" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Flutschfinger-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-12904" class="wp-caption-text">Gestatten? Hausverwaltung Flutschfinger, guten Tag!</figcaption></figure>
<blockquote><p>♪♫♪ Flutschfinger: He´s the man with the &#8230;. ♪♫♪ &#8211; So in etwa könnte das Lied mit leichter, unbekümmerter Hand umgeschrieben werden! Und trotzdem: Wir können mit dem Kiffergerede (siehe unten) nicht viel anfangen. Schon seit 2007 fordern wir lautstark: Legalize IT! Wobei das &#8222;IT&#8220; für &#8222;EI TIII&#8220; steht, also Elektrozeugs und die Forderung nach Legalisierung der Reglementierung von zu viel sinnlosen Emailzeugs dient. (bei Interesse: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Im Ernst: Die Flutschfinger-Hausverwaltung gibt es noch nicht. Eine Marktlücke? Eine &#8222;Goldfinger&#8220;-Hausverwaltung, das wäre nur zu erwartungsgemäß. Eine solche namens Flutschfinger hingegen, nicht auszudenken!</p>
<p><span id="more-12903"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;MagCoUYvIXE&#8220;]<br />
<em>Noch: Goldfinger, bald: Flutschfinger! Noch: von Shirley Bassey gesungen (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Was Mr. Goldfinger antrieb, hat die Haus- &amp; Grundbesitzverwaltung Heide 2012 im Programm: Geld verdienen! Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie, sagt eine alte Bauernweisheit. Stimmt nicht, weiß Stefan Heide zu berichten, Erfolg hat heute nur, wer dranbleibt. Der sympathische Grundstücksmakler redet nicht gern um den heißen Brei und kommt schnell zur Sache. Für Wissbegierige, <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/2324571-Haus-und-Grundbesitzverwaltung-Heide-Berlin" target="_blank">hier entlang</a> (Qype)</p></blockquote>
<p>Mithin werden wir nun Unternehmens-Neugründungen vermerken und so lange niemand auf die Idee kommt, eine Hausverwaltung &#8222;Tri Top&#8220; zu gründen, muss uns das auch nicht merkwürdig stimmen. Ein beruflicher Wunschtraum: die Arbeit flutscht. Das läuft ja wie geleckt. In der TAZ wird heute geschrieben: Kiffen macht dumm. Stimmt das?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flutschfinger" target="_blank">Was genau war eigentlich Flutschfinger?</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.taz.de/Studie-ueber-Auswirkungen-von-Cannabis/!100497/" target="_blank">Kiffen macht dumm! Langzeitstudie beweist das&#8230;.(angeblich)</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2012/149_august/s42_0812_nachplappern_macht_dumm.php" target="_blank">Das &#8222;Hanf-Journal&#8220; weiß es aber besser, behauptet es&#8230;.(unüberprüft)</a></li>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.tritop.de/" target="_blank">Das Tritop-Original, eine Wiederauflage des richtigen Originals</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2012 07:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Speckgürtel &#8222;Cölln&#8220;: Die auf der Spreeinsel gelegene Stadt Cölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, sagt die deutsche Wikipedia. Das muss vermutlich bald korrigiert werden. Ein neuer Fund macht Schlagzeilen. &#8211; Speckgürtel Köln: Dass Tiger angreifen, sobald sie Gelegenheit dazu finden, dürfte eigentlich bekannt sein. Auf Anweisung der Polizei muss dennoch der Zoodirektor den Tiger erschießen. ... <a title="1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160712/" aria-label="Mehr Informationen über 1264-12 &#8211; Berliner Speckgürtel-Nachrichten: Berlin ist viel älter, im Kölner Zoo und in Alaska schlägt die Wildnis zurück">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="36" height="60" /></p>
<figure id="attachment_6008-2" aria-describedby="caption-attachment-6008-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6008 " title="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg" alt="Berliner Speckgürtel? Was ist denn das..." width="640" height="560" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner.Speckguertel-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6008-2" class="wp-caption-text">Berliner Speckgürtel? Was ist denn das&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Speckgürtel &#8222;Cölln&#8220;: Die auf der Spreeinsel gelegene Stadt Cölln wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt, sagt die deutsche Wikipedia. Das muss vermutlich bald korrigiert werden. Ein neuer Fund macht Schlagzeilen. &#8211; Speckgürtel Köln: Dass Tiger angreifen, sobald sie Gelegenheit dazu finden, dürfte eigentlich bekannt sein. Auf Anweisung der Polizei muss dennoch der Zoodirektor den Tiger erschießen. Warum das denn? Sein Angriff war doch gerade nicht wider seine Natur. #Morgengedanken</p></blockquote>
<p>Speckgürtel Alaska: Dass in Kanada Rucksack-Touristen auf Wanderschaft gehen (dürfen), ist nicht ungewöhnlich. Dieses erfolgt stets auf eigene Gefahr. Dass dabei von Zeit zu Zeit gereist wird, bis die Fetzen fliegen, ebenfalls nicht. Grizzly zerfetzt Touri. So ist nun mal das Leben. Der Bär ist jetzt tot, erschossen.</p>
<p><span id="more-12865"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>In Berlin-Halensee kann das Gesimsband auf einer Breite von ca. 1,50 direkt unter der Dachrinne heute nicht repariert werden. Dort hat sich ein großes Wespennest eingenistet. Mit diesen Arbeiten wird abgewartet, bis die Tiere wieder ausgeflogen sind. Die Joachim-Friedrich-Str. in Berlin-Wilmersdorf ist sonst nicht dafür bekannt, große Wespenfamilien zu beherbergen. Mit einer <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wespentaille" target="_blank">Wespentaille</a> hingegen lebt es sich dort schöner. Sagt der Volksmund, das gerüchteweise auch Berliner Schnauze genannte Organ der Verlautbarungen.</p></blockquote>
<p>Fest steht heute Morgen so viel: Es war nicht der Berliner Bär.</p>
<p>So wie der Tourist, der von ihm zerfetzt wurde und Stück für Stück da lag.  &#8211; Zoo in Köln: Sibirischer Tiger bringt Tierpflegerin hinterrücks um.  Zoos abzuschaffen, wie PETA und andere fordern, hat was für sich: Tiere gehören nicht in den Zoo. Dort bleiben sie so gefährlich. Wer sie zurückbringt dorthin, wo sie herkommen, übersieht nur, dass die Wildnis ebenso gefährlich ist. Da gibt es nicht einmal mehr &#8222;Referenztiere&#8220;, wie in einer Arche Noah, die sich aus den Speckgürtel-Zoos der Welt zusammensetzt. Furchtbare Vorstellung das.</p>
<blockquote>
<dl>
<dd>
<dl>
<dd>„Wie Gazellen, wie goldene Dinare, lieblich in weißen Gewändern sind sie. Palmsonntag hat sie zu uns geführt mit ihren schönen Gürteln Lange Locken haben sie, Schwalbenschwänzen gleichen sie. Zarte Taillen haben sie, Wespen gleichen sie.“ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ma%27mun" target="_blank">Kalif Al Mu´Mann</a> zugeschriebene Lobpreisung der Wespentaille, hier eines Christenmädchens</dd>
</dl>
</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Dafür wurde die älteste Sau Berlins gefunden, skelettiert: Berlin ist älter als angenommen. Von wegen 750 Jahre Berlin feiern., wie es 1987 in Ost wie West geschah. Berlin steht heute Morgen im Zeichen des getigerten Bären: Dir wurde keiner aufgebunden. Am Ort des Geschehens in Alaska wurde die Digitalkamera seines Opfers entdeckt. Im bewohnten Berliner Mehrfamilienhaus sind weder Bär- noch Tigerhaltung erwünscht bzw. erlaubt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://de.nachrichten.yahoo.com/berlin-ist-%C3%A4lter-als-gedacht--hausreste-aus-dem-jahr-1174-entdeckt-.html" target="_blank">Berlin ist älter als gedacht</a> (yahoo)</li>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiger-greifen-nun-mal-von-hinten-an-zoo-weist-schuld-an-tod-von-pflegerin-von-sich_aid_807110.html" target="_blank">Der Tiger ist los und zerfleischt eine Tierpflegerin in Köln</a> (focus)</li>
<li>Nachrichten: <a title="externer Link" href="http://www.focus.de/panorama/welt/abenteurer-stirbt-bei-alaska-tour-grizzly-zerfleischt-rucksack-touristen-_aid_807130.html" target="_blank">Grizzly zerfleischt Wandersmann </a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 07:10:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? ... <a title="1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/158112/" aria-label="Mehr Informationen über 1238-12 &#8211; In eigener Sache: Mit einem Umzug ist auch der Anspruch verbunden, Ordnung wiederherzustellen! Auf meinen Baustellen&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8135" title="In eigener Sache!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/In.eigener.Sache_.jpg" alt="In eigener Sache!" width="90" height="150" /></p>
<blockquote><p>Neue versus Alte Welt: Beim Umzug des Büros gibt es eine Art Meditationsraster der eigenen Gedanken. Auf dem Okular meines Umzugsmikroskops steht jedes Teil (&#8222;Alte Welt&#8220;), das man wenden, drehen und von mehreren Seiten betrachten kann. Ob es für den künftigen Gebrauch in der &#8222;Neuen Welt&#8220; überhaupt taugt. Ist das Kunst oder kann das weg? Brauch ich das noch? Oder ist das Müll? Taucht das letztlich unter, auf irgendeiner gottvergessenen Müllkippe oder im Müllverbrennungsofen Ruhleben, aber mit Rauchgasreinigung und Abgassonderuntersuchungsbescheinigung (*)?- So verhält es letztendlich sich mit allen Dingen, die wir einst unbedingt besitzen wollten, die wir dann besaßen und sie schließlich vergaßen. Entrümpelung tut not: in Maßen!</p></blockquote>
<p>Das Internet gibt es nun schon eine Weile und ich erinnere mich gern an das Jahr 1997, als ich anfing, Internet begreifen zu wollen. Ich reservierte zuallererst die Domain <a href="http://www.wohnungseigentum.com">www.wohnungseigentum.com</a>. Die habe ich noch heute: Sie ist jetzt eine Baustelle.</p>
<p><span id="more-12638"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" title="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" width="103" height="144" /></p>
<blockquote><p>&#8222;blinken lights&#8220;: gif ist schon ganz lange ein weltweiter Internetstandard und mir gefiel gif immer gut. Teils erledigte ich damit kleine Banner fürs Design der Homepage. Früher waren solchen &#8222;Grafikschnipsel&#8220; wichtiger als heute. Mit ihnen konnte man dramaturgisch durchdachte &#8222;Mehrschichtgeschichten&#8220; (*) inszenieren, so wie Kuhno von Oyten (Urheber: Tetsche) die &#8222;in sich abgeschlossene Geschichte im Stern inszenierte, die zugegebenermaßen aus nur einem Bild bestand. Diesen Grad schöpferischer Genialität besaß ich nie, weswegen ich die gif-Datei als probate Fortsetzungsgeschichten-Verhüllung ansah. Ich sah, kam und vergnügte&#8230;.mich. Das obige, links angeordnete Bild ist so ein Spielkram. Zehn Bilder von mir mit &#8222;3-Tage-Rasur&#8220; und jeweils einem anderen Bildfilter, hintereinander gesetzt und zum Laufen gebracht, fertig.</p></blockquote>
<p>Diese Sache mit den äußerst &#8222;geilen&#8220; Domainnamen wird m.E. stark überschätzt, denke ich inzwischen. Inzwischen, das heißt, ich habe Gelassenheit in diesem Punkt entwickelt. Eine Domain namens Wohnungseigentum, was war ich doch für ein schlauer Platzhirsch? Ich röhrte durch den virtuellen Wald oder setzte ich mir nur selbst Hörner auf, deren Gewicht mich auf Dauer überfordern würde? Ja. Die Sache hat sich anders entwickelt. Ich bloggte, also wurde ich. U.a. nicht fertig. Mit all meinen verschiedenen Plänen, ach hätte doch der Tag nur 36 Stunden, wäre ich dann heute fertig? Mitnichten.</p>
<p>Ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es sein eigenes Begehr ist, ist immer ein Narr, wusste schon Goethe und ich lernte daraus nicht, obwohl Jürgen S. (* vollständiger Name tut nichts zur Sache) es vor mehr als hundertfünfzigtausend Jahren (geringfügige Übertreibung) an den Fregattenkapitän Klaus F., Vorstandsmitglied der DeGeWo, zur Begründung seiner eigenen Demission schrieb.</p>
<p>Frank Bielka war früher Staatssekretär für &#8222;die Sozis&#8220; und ist Nachfolger von Klaus F., dem vergessenen Fregattenkapitän, dem man in Sachen Autobahnüberbauung Schlangenbader Str. an die Kapitänswäsche wollte. Ist die Uniform des Kapitäns zur See eigentlich weiß? Oder grau? Oder am Ende durchdrungen von Compliance (welche Farbe hat die?)? Das tut nichts zur Sache. Frank Bielka hat gestern Abend dem RBB gegenüber im Interview erklärt, wie gern Menschen als Mieter inzwischen in der Gropiusstadt wohnen. Das war nicht immer so, erzählte der RBB seinen Zuschauern. Von Christiane F. war die Rede und von &#8222;Wir Kinder vom Bahnhof Zoo&#8220;. Ja, ich erinnere das.</p>
<p>Christiane F. ist übrigens dort schon weggezogen. Sie war es schon als Kind leid, Kochlöffel mitzunehmen, um die Aufzugsknöpfe in ihrem Wohnhaus überhaupt bedienen zu können, auch in den oberen Etagen. So haben die Städteplaner inzwischen gelernt, kindgerechte Aufzugsanlagen zu bauen? Die Tendenz lautet ja eher, Kinder nicht allein fahren zu lassen, sondern nur unter Aufsicht ihrer Erziehungsberechtigten. Deswegen fahre ich selten Aufzug, sondern lieber Fahrstuhl. Jeder Fahrstuhlgang macht schlank, so meine Hoffnung.</p>
<p>Mit meinem digitalen Altmüll haderte ich heute Morgen wieder. Auf den Homepages, die ich betreibe, habe ich früher auch Subdomains eingerichtet. Früher. Heute finde ich Subdomains weitgehend überflüssig. Gif-Dateien (siehe ganz oben) und Subdomains, das alles sind Sachen zum Entsorgen, inzwischen. Doch weit gefehlt: die obige Gif-Datei kommt jetzt in mein digitales Artefaktenmuseum (das ist der Platz hier oben links, wo es so furchtbar blinkt in meiner Fresse).</p>
<p>Auf facebook beispielsweise ist die Funktionsfähigkeit von gif-Dateien (siehe oben) schon beschnitten. Nix blinken. Ruhig und besonnen steht das in die Jahre gekommene Bild auf meiner Pinnwand, ehern wie eine Honigmelonenschüssel am Strand von Timbuktu. Schlimm nur ist, dass Timbuktu vollkommen strandlos ist und was nun? Die Lösung für dieses Debakel liegt aber in der Karte der Esoterischen Republik Deutschland, die auf Jonathan Meyers Handatlas aller Theile der Erde und über das Weltgebäude begraben liegt. Mit Genehmigung des Nachlassverwalters Lorenz Meyer, Peking, veröffentlichen wir hier einen Vorabdruck der Karte.</p>
<figure id="attachment_12643" aria-describedby="caption-attachment-12643" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12643 " title="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg" alt="Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)" width="560" height="720" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland.jpg 700w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Esoterische.Republik.Deutschland-233x300.jpg 233w" sizes="auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12643" class="wp-caption-text">Esoterische Republik Deutschland (© www.sheng-fui.de, 2012)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob im Zen von Baut (&#8222;Baut Zen&#8220;) jemand zur eigenen Beruhigung Senfsaat kaut oder in Schwingen am Rhein oder in Unbehagen, überall wartet schon jemand auf Dich, der verschlungene Wege gegangen ist, ganz im Lichte von Kurt Tucholskys Grunderkenntnis: Es gibt keinen Neuschnee! Mühe dich nicht, strebe nicht, vergiss es! Was genau, habe ich ehrlich gesagt vergessen. Vermessen.</p></blockquote>
<p>Wie auch immer wir persönlich die Baustellen unseres Lebens auswerten: So richtig in Schwung kommt man mit der Bauschlussreinigung im Leben erst, wenn man einen vollständigen Ortswechsel vollzogen hat. Vollzogen, nicht eingeleitet. Plusquamperfekt. Eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Lorenz Meyer <a title="externer Link" href="http://www.feng-shui.de" target="_blank">ist der Gralshüter der Esoterischen Landkarte Deutschlands</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Liste der außergewöhnlichen Worte: Meditationsraster &#8211; Abgassonderuntersuchungsbescheinigung &#8211; Mehrschichtgeschichten &#8211;</span></p>
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		<title>1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 09:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Celan]]></category>
		<category><![CDATA[Selma Meerbaum-Eisinger]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau. Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970) Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht ... <a title="1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/157512/" aria-label="Mehr Informationen über 1232-12 &#8211; Positionen: Toilettenregeln, Tod, Deutschland und youtube-Sendungen über die Herkunft von Adolf Hitler #yelp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17211" aria-describedby="caption-attachment-17211" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" rel="attachment wp-att-17211"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17211" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg" alt="Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)" width="651" height="410" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-300x189.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/Auschwitzfoto_1-768x484.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17211" class="wp-caption-text">Auschwitz-Birkenau (Historienfoto)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Tod ist ein Meister aus Deutschland<br />
sein Auge ist blau<br />
er trifft dich mit bleierner Kugel<br />
er trifft dich genau.<br />
Paul Celan (* 1920 &#8211; + 1970)</p></blockquote>
<p>Fünf Sterne deluxe für ein Vernichtungslager, aber es müssten Judensterne sein. Alles andere ist nicht angemessen. Als ich mal dort war, in Auschwitz-Birkenau, hat es mir nicht gut geschmeckt. Es blieb mehr als ein im Vergleich zu banaler, bitterer Nachgeschmack. Überrascht war ich nicht. Ich hatte damit gerechnet.</p>
<p>Zu gut hatte ich jedes Detail des deutschen Nationalsozialismus von vielen, verschiedenen, nie ausgewogenen Seiten beleuchtet. Mit den Leugnern, Zweiflern und mit Menschen, die sich wie ich nichts Vergleichbares hätten vorstellen können. Ich hatte immer verstehen wollen: Wie hatte es so kommen können? Das Deutsche Reich in Perfektion: Eine arische Tötungsmaschine, deutsche Perfektion, made in Germany, im Reich der Wurm des Unerträglichen. Und Hannah Ahrendt hat den Hauptbuchhalter der Reichsgasverwesung Adolf Eichmann im Prozess beobachtet und die von ihm ausgehende Banalität des Bösen.</p>
<p><span id="more-12587"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12588" aria-describedby="caption-attachment-12588" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12588" title="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg" alt="2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!" width="310" height="315" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion.jpg 310w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/auschwitz_champion-295x300.jpg 295w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" /><figcaption id="caption-attachment-12588" class="wp-caption-text">2 be A champion in Auschwitz? Nein, danke!</figcaption></figure>
<p>Wäre die Zeit, die verstreicht, ein Fluidum, in dem Menschen mit der Zeit klüger werden?</p>
<p>Wir schauen immer etwas hochmütig zurück und lächeln über zeitgeistige Angelegenheiten, verstrichene Zeitepochen wie z.B. Biedermeier, Barock, Gelsenkirchener Barock, Pilzkopffrisuren, Schlaghosen, Afrolook und vieles andere.</p>
<p>Der Nationalsozialismus ist in Deutschland aus der Mode gekommen. Die ihn noch hegen, dürfen wir nicht belächeln, nicht hochmütig noch süffisant, wir müssen diese Irren ernst nehmen. Sie sind und bleiben gefährlich, wenn sie auch dumm sind, erkennbar dumm. Aus deutscher Weltkriegsnachgeschichte blubbert auf geschichtslos gebliebenen Straßen im Beitrittsgebiet der deutsch-deutschen Wiedervereinigung brauner Morast hoch. Er ist ohne genauere Kenntnis von der Geschichte 1933 bis 1945 entstanden und die sich auf  rassistische Abgrenzung berufen, handeln ohne schlechtes Gewissen. Gewissen kommt von Wissen. Gewissen braucht auch Mitgefühl und Empathie, Einfühlungsvermögen in das unerträgliche Früher. Nichts wissen macht nichts, deswegen sind die großdeutschen Amplituden dummdreister Rechtsradikaler so gottvergessen. In Auschwitz finden wir diese Menschen nicht.</p>
<p>Dabei hat Deutschland traditionell besseres vorgehabt, früher. Ein schönes Land zu jener Zeit. Seit 1933 wurde unter Regierungsverantwortung die Rolle Germaniens umchiffriert: Dass der Tod ein Meister aus Deutschland ist, hat vor längerem <a href="http://www.lea-rosh.de" target="_blank">Lea Rosh</a> zum Titel einer Dokumentation über den Holocaust gemacht und ein Gedicht von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Celan" target="_blank">Paul Celan</a> ordnungsgemäß gebraucht, wie ich finde. Als ich sie einmal am Flughafen traf, habe ich ihr das gesagt. Sie war sehr erfreut, dass jemand so zufälliges wie ich sich an diesen Aspekt ihres Schaffens präzise erinnert. Die Todesfuge als Titel jener Dokumentation war meine Eselsbrücke, mich daran noch viele Jahre später erinnern zu können.</p>
<p>Später haben Zankfrüchte (Äpfel) Lea Rosh gescholten. Sie hat gleichwohl durchgesetzt, dass es in Berlin ein Stelenfeld zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust gibt. Wenn sich heute dort einige gern fotografieren lassen oder Skateboard fahren, war das natürlich so nicht gewollt. Das sind die, die nicht fühlen bzw. wissen, was gewesen ist.</p>
<p>Mein Besuch in Auschwitz-Birkenau war noch einmal ein Stempel drauf, eine Art Verstärkung meines fundamentalistischen Weltbildes, wonach derjenige, der Andersartige ins Gas schickt nichts anderes als das verdient hätte. Wäre ich nicht zutiefst gegen Vergasung und biblisch motivierte Rache. Auschwitz-Birkenau, eine tiefe Erinnerung an das braune Deutschland gewissenloser, hässlicher Geister. Aufzählung derjenigen, die Täter waren, ist namensmäßig unmöglich. Anders ist es mit den Opfern, so wie beispielsweise die Verlesung der zu Tode gekommenen an der Jüdischen Gemeinde Berlin in der Fasanenstr. . Schauerlich. Zum Weinen. Und wie schön die Tradition, an die Opfer gewissenhaft zu erinnern.</p>
<p>Nein, ich werde mich nie daran gewöhnen. Unlängst stellte ich via youtube eine Fernsehdokumentation über die Herkunft von Adolf Hitler ins Netz. Wie oft dieses Video angeklickt wird, erschraken mich in erster Linie die dümmlichen, kreuzdämlichen Kommentare von Leuten, die nie Arbeit am Vergangenen abgeleistet haben. Die Leute im Internet fühlen sich sicher und sie sagen Sachen daher. Dann steht da Beton. Ich lösche diese Kommentare und lasse mich von Giftverspritzern beschimpfen dafür, ich sei ein Zensor. Na und? Dann bin ich eben einer. Wir sind das dem Respekt ggü. den Millionen Opfern schuldig.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das ist das Schwerste: sich verschenken<br />
und wissen, dass man überflüssig ist,<br />
sich ganz zu geben und zu denken,<br />
dass man wie Rauch ins Nichts verfließt.&#8220;<br />
Selma Meerbaum-Eisinger (* 1924 &#8211; + 1942)</p></blockquote>
<p>Auschwitz-Birkenau, &#8222;Verhalte Dich ruhig&#8220; steht dort auf den Toilettenwänden geschrieben. Ich schrieb meine Erinnerungen an den Besuch auf &#8211; ich habe geweint um  die Opfer, deren Haare, Brillen und Schuhe vor mir aufgetürmt herumlagen. Nie wieder das, Du unsäglichste aller deutschen Epochen! (<a href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=26" target="_blank">Artikel hier</a>)</p>
<p>Aus zutreffendem und gegebenem Anlass möchte ich auf die Arbeit des Schweizer Musikers David Klein hinweisen, über die sich alle informieren können. Klein hat mit einer Vielzahl von bedeutenden, bekannten, deutschsprachigen Künstlern das Album &#8222;Selma &#8211; Ich bin in Sehnsucht eingehüllt.&#8220; mit Gedichten der jüdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger vertont. Die Gedichte der früh verstorbenen, talentierten Jungdichterin jagen einem Tsunamis schauriger Schönheit über den Rücken, im Volksmund: Gänsehäute. Hört mal rein, ein Zugewinn:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="externer Link" href="http://www.selma.tv" target="_blank">http://www.selma.tv</a></p>
<p>P.S.: Mit Schreck las ich von der Möglichkeit, Champion in Auschwitz zu werden, indem ich mich hier oft genug einchecke. Ich gebe zu, ich habe auf diese Möglichkeit gern verzichtet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ursprung: <a href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">Dieser Artikel auf yelp</a></li>
<li>Selma Meerbaum-Eisinger, <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/meerbaum-eisinger/" target="_blank">eine jüdische Poetin</a></li>
<li>pdf-Booklet: <a title="externer Link" href="http://www.jmonikawalther.de/downloads/meerbaumeisinger.pdf" target="_blank">Text zu Selma Meerbaum-Eisinger</a></li>
<li>Das <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/projekt-stolpersteine/" target="_blank">Projekt Stolpersteine braucht Sponsoren</a></li>
<li>Lea Rosh: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/133211/" target="_blank">Der Tod ist ein Meister aus Deutschland</a></li>
<li>NS-Zeit: <a href="http://www.zeit.de/2012/36/Deutschland-Vergangenheit-Erinnerung-Schuld/komplettansicht" target="_blank">Wer sind wir, heute?</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Artikel erschien gekürzt auf yelp)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:49:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel) Ich haue ab von hier, verkündet der Reporter, dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart. (Moritz von Uslar, ... <a title="1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148411/" aria-label="Mehr Informationen über 1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_10844" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel)</dd>
</dl>
<blockquote><p><em></em><em>Ich haue ab von hier, </em><em>verkündet der Reporter, </em><em>dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart.</em> (Moritz von Uslar, Deutschboden)</p></blockquote>
<p>Die digitale Revolution ist ein lüsterner Schwellkörper. Über diese digitale Reizschwelle, die eine Wulst ist, kann ich derzeit nicht kommen, aus Zeitgründen. Auch aus Umfangsgründen. Zu viele Bücher noch, die ungelesen hier herumliegen. An die ich erinnert werde, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich als nächstes zu lesen beabsichtige. Und dann lauter Lebensratgeber, die sollen doch die Fre&#8230;.. halten. Ansonsten verleihen mir Menschen auch gern täglich neue Bücher. Lies mal.</p>
<p>Bin ich etwa immer noch nicht erwachsen? Wer schreibt, muss vielleicht selbst nichts lesen? Mitnichten. Schreiben ist Output. Lesen ist Input, so wie in dem Film: &#8222;Nr. 5 lebt&#8220; aus dem Jahre 1985, ein Jahr nach Orwells 1984, das 1948 geschrieben wurde. Nr. 5, ein Roboter auf Rädern mit menschlichen Zügen, ist äußerst wissbegierig: er scannt Wind pustend die Seiten umblätternd das städtische Telefonbuch. Liest es leer in wenigen Sekunden und sagt dann: &#8222;Noch eins&#8220;. Neugierig.</p>
<p><span id="more-11751"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, so bin ich auch. Zumindest ähnlich.</p>
<p>Will ich dünner werden, kaufe ich einen Ernährungsberater in Buchform. Will ich umziehen, ist ein Umzugsratgeber nicht schlecht. Sehr gut laufen auch Lifestyle-Bücher prominenter Journalisten wie z.B. von Moritz von Uslar (Buchtitel: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/article10085340/Moritz-von-Uslar-wo-die-wilden-Kerle-wohnen.html" target="_blank">Deutschboden</a>&#8222;).</p>
<p>Indem irgendjemand irgendwo einen Furz über ein Problem lässt, findet er seine Buchkäufer. Häme, Spott, sogar Niedertracht kann dem Stoff zugrunde liegen, es wird gekauft. Wie ist es, nach Brandenburg aufs Land zu ziehen? Das fragen sich viele Berliner. Berlin hat seit ein paar Jahren einen negativen Bevölkerungszuwachs. Es verblutet, ganz langsam. Grund sind die Wanderungsbewegungen, gen Umland.</p>
<p>Menschen wollen wohnen, wie das Grüngemüse, am liebsten &#8222;allein unter Gurken&#8220;, wovon das Buch von Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe handelt. Auch wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139411/">berichteten hier</a>, sogar noch über Gurken. So wie sich die WELTonline jetzt fragt,</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass (Moritz von) Uslar auf seinem Spezialgebiet, der Beschreibung ästhetischer Details, sehr nachlässig vorging, um eine möglichst krasse Ost-Exotik zu schaffen? Ein Denker geht auf Reisen und sucht den edlen Wilden.  (Link oben)</p></blockquote>
<p>&#8230;so fragt sich jetzt die WELToffline (nicht die Printausgabe der so genannten Zeitung, übrigens) nämlich, wie man jetzt erst in den Oderbruch ziehen könne, um dann den Medienbruch, das &#8222;xmedia&#8220; (sprich: crossmedia) hinzuzubekommen? Das Buch geht on-line, genauer &#8222;goes digital&#8220;. Schon erscheinen für Autoren erste Ratgeber: Wie schreibe ich ein eBook? &#8211; Na, am besten ganz langsam, oder? Die Mehrheit der Menschheit besteht im Übrigen nicht aus Autoren, sondern nachweislich aus Lesern. Vermutlich gibt es mehr Nichtleser als Leser auf der Welt, oder?</p>
<p>Lesen blendet. Lesen verblödet. Lesen sortiert den Kopf und manipuliert das Gedankengut, versaut den Menschen mit fremden, teils befremdlichen Einflüssen, die daherkommen wie Einschüsse an der Scheunenwand. Rechnet man die Zahl der abgelagerten, ins Regal gestellten und in Kartons verpackten Bücher Deutschlands zusammen, würde platzmäßig vermutlich München wegfallen: für den &#8222;self storage&#8220; aller Bücherwürmer Deutschlands. Die Münchner müssen mir verzeihen, aber im Englischen Garten waren schon länger unerträglich viele Nackedeis am Liegen. Damit ist es jetzt Schluss, alles Bücher oder was?</p>
<p>Ein Problem mit dieser Schwellung Deutschlands, der digitalen Revolution, ist die Selbstbeschneidung und der Fortfall bereits erworbener Möglichkeiten. Das Buchregal ist zu groß. Am Ende eines Lebens ist das Bücherregal voll. Vollkommen nutzlos. Es sind etliche Leseschinken darunter und immer, wenn ich daran vorbeilaufe, würdige ich sie keines Blickes. Es ist so gewöhnlich, Bücher in der Wohnung abgestellt zu haben. So nutzlos das auch sein mag. So wie alles andere, was wir zum Bewohnen ins Inventarium stellen, die Wohnung als vollgestopfte Hülle, als &#8222;self storage&#8220;. In Wirklichkeit ist es überwiegend abgestandener &#8222;Hausrat&#8220;, der das Leben füllt, aber nicht mit Inhalten. Wohnungen werden kleiner, verkramter, unübersichtlicher &#8211; der freie Geist der büchernen, bleiern schweren Schriften entreißt uns allen Lebensraum, engt unsere Ausbreitung in Wirklichkeit ein und ist eigentlich unerträglich. Leute, ich kann so net arbeite&#8230;.</p>
<p>Die letzte Revolution war meiner Erinnerung nach die Abschaffung schwarzer Schallplatten und die Einführung der CD. Bei einem Versandhandel namens 2001 habe ich lange vor 2001 bereits Silberlinge als &#8222;reissue&#8220; (Wiedererscheinung) bestellt von Tonträgern, die ich zuvor als schwarze &#8222;33er&#8220; besessen hatte und nun nochmals erwerben musste. I wanted to go modern und so bezahlte ich für mein persönliches Weltkulturerbe doppelt. Es musste mir das nur wert sein. Jetzt stehen die Silberlinge in einem zu großen Regal und werden nicht mehr gespielt. Ich habe die Privatkopie digitalisiert. Auf einem iPhone mit jetzt 64 GB Speicher kann ich sämtliche -ich wiederhole: sämtliche!- Audiostücke meiner CD-Sammlung in hörbarer Qualität problemlos abbilden. Wozu noch CD-Rohlinge, Plattencover und duftige Booklets.</p>
<p>Genau. Und wozu noch Bücher?</p>
<p>In der Name der Rose (Verfilmung) frisst der böse Klosterschurke die vergifteten Blätter des Buches der Komödie am Ende auf, damit die Menschheit nichts vom nutzlosen Lachen erfährt. Es muss übrigens eigentlich kein eBook &#8222;Wie lese ich ein eBook&#8220; geben, denn wer es lesen kann, braucht diesen Ratgeber in Wirklich nicht mehr. Siehste.</p>
<p>Fakt ist: Die Abschaffung von Büchern ist nicht mehr aufzuhalten. In vielleicht fünfzig Jahren haben nur noch altersversessene Antiquare welche, alle anderen wurden, ja, &#8222;verbrannt&#8220;. Womit sich der deutsche Kreidekreis schließt. Bis ich selbst &#8222;den Rubikon&#8220; der Bücherwelt (zitiert &#8222;nach Wulff&#8220;) überschreite und Bücher weggeworfen werden, muss ich erst noch meine emotionalen Bindungen ans Kleingedruckte überwinden. Im Übrigen habe ich nicht wenige, sondern äußerst viele gedruckte Bücher noch zu lesen. Hinzu kommt der &#8222;gute Rat&#8220; meiner Umwelt. Wer mich sogar gern mag, drückt mir noch jetzt und ohne weiteres im persönlichen Gespräch weitere Bücher &#8222;leihweise&#8220; in die Hand. Das -so sagt er mit wissendem Blick- solle ich unbedingt mal lesen. Aber wann?</p>
<p>Ich werde wohl wegziehen und mich fragen, welche Art von Büchern brauche ich noch? Und überlegen, ob ich schon bereit bin für die digitale eBook-Schnittstelle zu Amazon, buecher.de oder thalia.de &#8211; und schon jetzt sehe ich die zugeschnürten Kommerz-Schnittstellen und Unverträglichkeiten verschiedener eBook-Systeme, insgeheim angelegt in der (heimlichen) Überlegung, den Bücherbezug künftig monopolartig zu beherrschen. Der gute alte Guttenberg, bzw. Gutenberg. Da kommt das &#8222;copy &#038; paste&#8220; nicht weit, mit digitalem Rechtemanagement.</p>
<p>In meiner künftigen Wohnstätte werde ich mit Sicherheit nicht vollkommen bücherlos dahinvegetieren und auf meinem eBook-Reader &#8222;Alleine unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe lesen. Ich müsste überhaupt erst mal die Zeit dafür besitzen zu erkunden, ob dieses Buch schon &#8222;buch- und ruchlos&#8220; digital gegangen ist, mithin als eBook erhältlich? Fakt aber ist: Ich leih mir jetzt und in meiner momentanen Verunsicherung, was den genauen, weiteren Verlauf meines Lebens betrifft, keine neuen Bücher und Ratgeber mehr aus. Ich muss mit einiger Gewalt einen mächtigen Schnitt in meinem Leben veranstalten. Meine Karten mische ich selbst neu. Ohne Ratgeber. Zu meinen Lieblingen, erinnere ich Udo Lindenberg, der sang: &#8222;Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich. Ich hab alles knallbunt angemalt.&#8220; &#8211; Auch die Wände, an denen einst Bücherregale standen. Neue Bücherregale, das sind kleine Icons auf dem Smartphone, iPad und dem eBook-Reader &#8211; mit Internetanschluss. Deutschland wird kalt, lichtern und digital.</p>
<p>Ich werde einen echten Ofen einbauen und alles verheizen. Aber vorher muss ich, allein aus wirtschaftlichen Gründen, die bereits bezahlten Bücher alle noch lesen. Sie reichen schon jetzt bis über mein vermutliches Lebensende weit hinaus. Leicht ist es nicht, ein noch modernerer Mensch zu werden.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:34:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten ... <a title="1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147612/" aria-label="Mehr Informationen über 1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><em>Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten Zugriff. Fast jeder Anruf kann sofort vollständig abgearbeitet werden. Das war nicht immer so, und woran es lag, davon erzählt dieses Märchen. Und vom Umbruch: Denn oben steht rot &#8222;Prognosen&#8220;. Das Märchen &#8222;Vergangenheit&#8220;, die Zukunft &#8222;Prognose&#8220;. Moderne Märchen tragen alle Gesichtspunkte menschlicher Problembewältigung in sich. Gebrüder Grimm, das war gestern!</em></p></blockquote>
<p>&#8230;vor lange Zeit in Wohnungseigentümerland, Kinder, da stanzten sich die verwalterisch tätigen Menschen aus grober Pappe vom Baum so genannte Akten. Sie bogen noch kleine Metallteilchen drum und nagelten ein zweistäbiges Gitterkonstrukt hinein, das nannten sie die Heftung. Und dann fingen alle an, froh zu sein, es bedurfte dazu wenig. Einfach machen.</p>
<p>Sie sammelten holzbelastetes Altpapier ein und unterzogen es dem Gilb der Jahre. Damit es richtig gilben bzw. darben konnte, ließen sie es in rauchgeschwängerten Arbeitsbüros unter Neonlicht brüten und prokrastinierten über dem Akteninhalt. Zuweilen zogen sie eins der bunten Sammelsurien aus Regalschränken, klappten sie auf. Um das trocken gewordene, öde Papier umzublättern, kauften sie sich zur Erleichterung kleine orange farbene Kissenschwämmchen in grünen Plastikgehäusen, die sie von Zeit zu Zeit auf der Angestelltentoilette mit Wasser vollsogen. Umblättern leichter gemacht.</p>
<p><span id="more-11693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="posted by mobyshooting.com" src="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg" alt="posted by mobyshooting.com" width="450" height="600" /></a><figcaption class="wp-caption-text">posted by mobyshooting.com</figcaption></figure>
<p>Viel, viel später kam die digitale Revolution.</p>
<p>Onkel Bill Gates aus Amerika ersann ein kryptisches Dateisystem und ordnete die Daten neu. Er war der Gott der Festplatte. Sein Neffe Steve Jobs machte es ihm nach, überholte ihn aber haptisch und optisch bald. Seine Computer waren schöner, besser zu bedienen und entstammten im Grundsatz wie Onkel Bills Rechner einer Garagenwerkstatt der Langhaarigen.</p>
<p>Digitaler Schnitt. Laser.</p>
<p>Jetzt sind die Festplatten so groß, dass die ewig Künftigen immer mehr nette Fotos und Bildchen herstellen können, die sie darauf parken, dass es schon wirtschaftlich erscheint, die in grauer Vorzeit der Fünfziger, Sechziger und Siebziger angesammelten Altakten digital wieder loszuwerden.</p>
<p>Natürlich, liebe Kinder, werdet Ihr jetzt fragen, ob man so alte Akten überhaupt noch braucht? Ja ja, Kinder, da fällt es auch dem Onkel Märchenerzähler auf, dass da sicher noch reiflich drüber nachgedacht werden könnte. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich Euch ein andermal erzählen werde.</p>
<p>Und nun, liebe Kinder, kam der Neuverwalter zu dem Vorverwalter und holte alle alten Aktenordner ab. Es waren leicht hundert Stück, für eine Wohnanlage von ungefähr 32 Eigentumswohnungen in Berlin-Charlottenburg, OT Halensee. Ja, die Akten waren noch nicht einmal gewissenhaft abgestaubt worden, von der Putzfrau im Büro der Vorverwalterin. Ihre Patina klassisch, die Stäubchen ein leicht flusend wirkender Belag oben drauf. Sind schmutzig geworden, die Hände, beim Einladen ins Auto.</p>
<p>Und wenn der frische, neugewählte, nachtaktive Neuverwalter nicht gestorben ist, dann sortiert er noch in sechs Monaten die altgewordenen Altakten unterlassener Altverwaltung. Denn eins müsst Ihr wissen, liebe Kinder: Es gab mal Zeiten, da dachte man noch nicht einmal sonderlich nach. Da heftete man die Papiere und Dokumentenstücke einfach immer oben drauf und niemand fragte sich, wie lange diese Praxis wirklich Sinn macht? Drum merket, liebe Kinder: Erfolgreich eine Verwaltung von einem in dieser Hinsicht zu unbelasteten Vorverwalter zu übernehmen, das ist erst mal für mindestens eine &#8222;Saure-Gurken-Zeit&#8220;, aber auch eine Zeit der innersten Einkehr.</p>
<blockquote><p><em>Wir wissen heute auch kaum noch, ob solche Türme von Akten historisch gerechtfertigt sind. Ob sie byzantinisch sind oder eher babylonisch? Insgeheim aber wissen wir: In jedem auch noch so großen, wichtigen Verwalterbüro liegt bei bedenkenloser Geschäftstätigkeit ein Gros an bewältigter Vergangenheit vollkommen nutzlos in viel zu großen Regalabstellflächen. Es gälte allein, Altakten abzusondern, sie aus dem Alltag auszuscheiden, überfällige Unterlagen zu vernichten und unwichtig gewordene Vergangenheit zu archivieren außerhalb der täglichen Bewegungs- und sogar Bewährungsbüroflächen. Niemand kann arbeiten, wenn rechts und links die Vergangenheit einen erdrückt und letztendlich sogar zu erschlagen droht.</em></p></blockquote>
<p>Ja, neue Verwalter müssen sich einarbeiten, viel lesen, studieren. Und indem sie jedes noch so unbedeutende Blatt mit persönlichen, frischen Fingerabdrücken benetzen, machen sie sich selbst auch ein Stück weit unsterblich. Sie sind überall in den Akten schon mal gewesen. Schon Onkel Kurt Tucholsky fabulierte darüber und erkannte: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon einer vor Dir da, und in diesem Fall auf diesem Dokument von 1966, einer Telefonnotiz des verstorbenen Sachbearbeiters Müller aus der Vor-Vor-Vorverwaltung der Vorverwaltung. Er hatte aufgeschrieben: Bei Mieter Maier tropft der Badeofen-Türverschluss.</p>
<p>Siehste, liebe Kinder, das ist auch historisch interessant. Denn den Badeofen gibt es jetzt schon seit 1980 nicht mehr. Aber es ist immer gut zu wissen, dass da dereinst ein schöner Badeofen stand und wenn er auch defekt war, so weiß doch jedes Stück alte Akte bedeutsame, interessante Geschichten des Lebens zu erzählen.</p>
<p>Nun schlaft schön und träumet süß. Ich muss mir jetzt die angestaubten Finger waschen und weitere der inzwischen nur noch 99 Altakten durcharbeiten. Morgen erzähle ich Euch eine andere, bedeutsame Geschichte aus Wohnungseigentümerland. Aber eines schönen Tages, und der liegt jetzt nicht mehr fern: Da werden alle Eigentümer und der neue Verwalter zusammensitzen und diese wichtige Phase des Lebens erinnern: Das waren noch Zeiten, als Altakten einfach nicht aussortiert wurden, um Platz zu machen für einen freien, unvorbelasteten Geist. Und alle werden darüber lachen. Diese Prognose nannten an diesem heiteren Abend alle das &#8222;Konzept langfristiger Geschäftsverbindungen&#8220;. Niemand bestritt, es war notwendig gewesen, diese Entschlackung, diesen Verjüngungsprozess jetzt zu durchleben und die Essenzen der Vergangenheit zu kennen. Um in Zukunft, &#8230;., aber auch das, liebe Kinder, ist eine vollkommen andere Geschichte, die ich euch ein andermal&#8230;.und nun, macht schnell das Licht aus!</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit. James Joyce Die Kundenstruktur einer auf Wohnungseigentum spezialisierten Hausverwaltung ist nicht homogen. Auch nicht homophob. Oder homophil. Am besten vielleicht &#8222;unhomo&#8220;? Geschlechterneutral. Anti-rassistisch: Und wäre der Mensch auch von blauer Hautfarbe und mit weißer Zipfelmütze: auch schlumpfophob güldet nicht. Streng verboten. Verwaltet wird grundsätzlich ... <a title="1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146712/" aria-label="Mehr Informationen über 1123-12 &#8211; Sinnfragen: Wie aber geht man mit dem Vorstrafenregister eines Neukunden angemessen um?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-261" title="Sinnsuche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconsinnsuche_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_1905" aria-describedby="caption-attachment-1905" style="width: 399px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1905" title="Strafrechtsreform (c) Klaus Staeck, 1969" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform.jpg" alt="" width="409" height="550" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform.jpg 409w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/_strafrechtsreform-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption id="caption-attachment-1905" class="wp-caption-text">Strafrechtsreform (c) Klaus Staeck, 1969</figcaption></figure>
<blockquote>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1}"><em>Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit.</em><br />
<em>James Joyce</em></h6>
</blockquote>
<p>Die Kundenstruktur einer auf Wohnungseigentum spezialisierten Hausverwaltung ist nicht homogen. Auch nicht homophob. Oder homophil. Am besten vielleicht &#8222;unhomo&#8220;? Geschlechterneutral. Anti-rassistisch: Und wäre der Mensch auch von blauer Hautfarbe und mit weißer Zipfelmütze: auch schlumpfophob güldet nicht. Streng verboten.</p>
<p>Verwaltet wird grundsätzlich &#8222;ohne Ansehen der Person&#8220;. Jeder Einzelne ist Teil einer Menge, genauer: Einer ist eine Teilmenge. Auf ihn bzw. sie kommt es nicht entscheidend an. Es kommt auf das Ganze an, auf die Menge, also auf die Gemeinschaft. Da das weltweite Marxsche Manifest offenbar gescheitert ist, ist Wohnungseigentum auch nie Weltkommunismus geworden. Das vorläufige Übergangsmodell namens &#8222;Sozialismus&#8220; ist ebenfalls bankrott. Dort galt es noch, dass alle gleich seien. Im Wohnungseigentum sind nicht alle gleich. Aber ähnlich, also vergleichbar, müssen alle Eigentümer behandelt werden. Schwieriges Feld.</p>
<p><span id="more-11607"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6164" aria-describedby="caption-attachment-6164" style="width: 171px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6164 " title="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bouillon.vom_.schwierigen.Wo_.jpg" alt="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" width="181" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-6164" class="wp-caption-text">(Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Übel, übel sprach der Dübel und verschwand in der Wand. #Redensarten-Index</em></p></blockquote>
<p>Der Wohnungseigentümer selbst gilt hier und da als &#8222;netter Mensch&#8220;, das ist bekannt. Andere wiederum gelten als eigenbrötlerisch und schwierig. Hinzukommt eine Art &#8222;Wirtschaftsfaktor&#8220; und &#8222;eingebildete&#8220; oder &#8222;zugestandene&#8220; Macht. Das System der Wohnungseigentümer selbst ist grundstrukturell &#8222;demokratisch&#8220; ausgebildet. Mit allen bekannten Schwachstellen, die überall woanders im täglichen Leben anzutreffen sind.</p>
<p>Im dezidierten Aktenübergabeprotokoll hat der alte Verwalter zusammengestellt, was er dem neuen Verwalter zu übergeben gedenkt: die Verwaltungsakten.</p>
<p>Und dann sind da noch die &#8222;flirrenden, fliegenden Vorgänge&#8220;, das sind Aktenstücke, die zwar übergeben werden, die aber nicht in der offiziellen Liste auftauchen. Der Grund dafür ist mannigfaltig: Das kann sein, weil das einzelne Aktenstück zu unbedeutend ist, um über einer gutfunktionierenden Überschrift &#8222;zu brillieren&#8220; bzw. hervorzustechen.</p>
<p>Es kann auch sein, dass man das Aktenstück gar nicht als &#8222;irgendwie zugehörig&#8220; benennen mag. Oder es existiert gar nicht offiziell, ist aber &#8222;als Kolorit&#8220; wichtig. Das kann der Fall sein, wenn einem ein anderer subversiv &#8222;fremde Aktenstücke&#8220; zugespielt hat, die er für hilfreich befand, um einen bestimmten Kunden, einen einzelnen der mehreren Eigentümer richtig einschätzen zu können.</p>
<figure id="attachment_11614" aria-describedby="caption-attachment-11614" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-11614 " title="Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse-300x161.jpg" alt="Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)" width="300" height="161" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse-300x161.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/In.die_.Fresse.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11614" class="wp-caption-text">Und immer in die Fresse hauen! (Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<p>So ein Aktenstück kann man ein &#8222;briefing&#8220; nennen oder eine &#8222;informelle Hintergrundinformation&#8220;, ist ja auch egal. Im vorliegenden Fall handelt es sich um die gut lesbare Kopie eines Landgerichtsurteils der &#8222;kleinen Strafkammer&#8220; des Landgerichts Berlin zum &#8222;Aktenzeichen XY gelöst&#8220;.  Nein, das Aktenstück hat für die Verwaltung der WEG, die neu übernommen wird, nur peripher Bedeutung. Das Urteil listet auf rund 10 Seiten auf, in welcher Weise der Angeklagte dieses Strafverfahrens seit 1978 straffällig auffällig wurde und mit welchem Ergebnis.</p>
<p>Ein solches Stück &#8222;Historie&#8220; kann für jeden Hausverwalter interessant sein. Sagt es doch etwas aus über denjenigen, der sich als Teil einer Gemeinschaft wiederholt in kontraproduktiver Art und Weise am gemeinschaftlichen Vorgehen &#8222;vergangen&#8220; hat. Und lautet diese Information auch noch so subjektiv, jemand sei ein &#8222;ganz Schlimmer&#8220;, so besteht die vornehmste Aufgabe des neuen Verwalters ja unbestreitbar, sich ein eigenes Bild zu machen.</p>
<p>Dabei kann das Vorstrafenregister des betreffenden Eigentümers von großer Aussagekraft sein. Und geht über das rein Mündliche im Treppenhausflur, über Geschnack, Getratsche und Blabla doch deutlich hinaus. Es ist eine zielgerichtete, zutreffende Informationsquelle. Nein, es ist keine Stasiakte, sondern das Urteil eines bundesdeutschen Straf-Landgerichts, dessen Entscheidungsgründe unter anderem auch ein Vorstrafenregister nachrichtlich in Erwägung ziehen.</p>
<p>Das betreffende Verfahren betrifft die Frage der Geldstrafe in einem festgestellten Tatbestand namens Stalking. Darüber was Stalking (zu deutsch: Nachstellung) ist, haben wir hier schon ausführlich berichtet. Auch und sogar in eigener Sache. Ein Irrer hatte uns monatelang persönlich nachgestellt.</p>
<p>Neue Besen kehren gut. Ein neuer Verwalter eventuell auch. Dass die Zeiten schwierig waren bisher, ist festzuhalten. Aber nun will die WEG zu neuen Ufern aufbrechen. Wird sie das -unter neuer Führung- schaffen? Wird man den schwierigen Eigentümer loswerden? Oder wird sich die Sache von selbst erledigen? Das schwierige Profil desjenigen, dessen Vorstrafenregister nun zur informellen Auswertung beim neuen, noch unbeeinflussten Verwalter vorliegt, muss von Anfang an gewissenhaft und mit der notwendigen Konsequenz fürs künftige gemeinschaftliche Verwalten durchdacht werden.</p>
<p>Ach, wäre doch das Leben nicht so tief und voll von lauernden Gefahren! Aber im Ernst: die seitenlange Auflistung lässt kaum der Vermutung Platz, dass dieser Eigentümer nicht irgendwie &#8222;Dreck am Stecken&#8220; hat. Man kann sich ein-, zwei- ja dreimal irren und jemanden einer Sache auch zu Unrecht anzeigen. Eine Verurteilungshistorie von zehn langen Auflistungsseiten, das hat schon was von &#8222;permanentem Justizirrtum&#8220;. Hält man auch noch so wenig von der Justiz, so doof kann selbst Justiz nicht sein.</p>
<p>Beileibe nicht.</p>
<figure id="attachment_11616" aria-describedby="caption-attachment-11616" style="width: 547px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11616 " title="Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg" alt="Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)" width="557" height="372" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes.jpg 557w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/Im.Namen_.des_.Volkes-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 557px) 100vw, 557px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11616" class="wp-caption-text">Im Namen des Volkes (Kopf eines Urteils)</figcaption></figure>
<p>Merke: Ein Vorstrafenregister eines Menschen, der listenmäßig 23 vormalige Vorstrafen vorweisen  kann, wenn es gilt, über die 24-ste angemessen zu urteilen, beinhaltet im Grundsatz keine Unschuldsvermutung. Sie allein ist mindestens ein Indiz dafür, dass die Zahl der in Wirklichkeit begangenen Straftaten länger ist, möglicherweise doppelt, dreifach oder gar mehrfach so hoch. Denn die Menschen besitzen ja erfahrungsgemäß auch Schamgrenzen: nicht alles wird angezeigt. Nur wenig wird strafrechtlich überhaupt verfolgt. Und für das Strafrecht gilt ja sowieso: Es werden oft die Falschen verfolgt und/oder die Nebensächlichkeiten und je korrekter der Mensch auch im Übrigen lebt, umso leichter bestraft dieser Staat auch die Bagatellen wie Falschparken.</p>
<p>Vorurteilsfrei bleibt festzustellen: Es ist gut zu wissen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[„Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, wie die antiken Bauten, wie die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, ... <a title="1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/145811/" aria-label="Mehr Informationen über 1114-12 &#8211; Historie: Das Vermächtnis von Michael und Dr. Bernhard Grzimek geht über die Steinlaus weit hinaus!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<blockquote>
<dl>
<dd><em>„Diese letzten Reste des afrikanischen Tierlebens sind ein kultureller Gemeinbesitz der ganzen Menschheit, genau wie unsere Kathedralen, wie die antiken Bauten, wie die Akropolis, der Petersdom und der Louvre in Paris. Vor einigen Jahrhunderten hat man noch die römischen Tempel abgebrochen, um aus den Quadern Bürgerhäuser zu bauen. Würde heute eine Regierung, gleich welchen Systems, es wagen, die Akropolis in Athen abzureißen, um Wohnungen zu bauen, dann würde ein Aufschrei der Empörung durch die ganze zivilisierte Menschheit gehen. Genau so wenig dürfen schwarze oder weiße Menschen diese letzten lebenden Kulturschätze Afrikas antasten. Gott machte seine Erde den Menschen untertan, aber nicht, damit er sein Werk völlig vernichte.</em>“ (Dr. Bernhard Grzimek, im Film)</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Es waren Jahre des Aufbruchs in Sachen Tierschutz. So rund herum 1957, ich war noch nicht geboren und demzufolge bloggte auch noch niemand &#8222;wichtige Sachen&#8220; wie diese Gesichtspunkte. Ach, eigentlich war es doch sinnlos zu leben anno 1957, 1958&#8230;, oder?</p>
<p><span id="more-11454"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Y6p5AiWtFhU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Serengeti darf nicht sterben (via Youtube) </em></span></p>
<p>Michael und Dr. Bernhard Grzimek, Sohn und Vater, waren in diesen Jahren viel in Afrika unterwegs, genauer in Serengeti. Sie überarbeiteten die Zähl- und Abschätzverfahren und ermittelten ggü. einer Ursprungsmeinung, die von Millionen Großtieren sprach, eine Schätzung, die sich auf noch ca. 367.000 freilebende Großtiere konzentrierte. Im Zuge der Dreharbeiten zu Filmaufnahmen für den Film &#8222;Serengeti darf nicht sterben&#8220; starb Sohn Michael Grzimek an den Folgen einer Geier-Kollision und stürzte mit seinem Flugzeug ab. Serengeti darf nicht sterben, aber Michael Grzimek schon, er starb in Pflichterfüllung.</p>
<p>Der Film ist von purer Ursprünglichkeit, schön und zeigt umfassend die bunte Tierwelt Afrikas. Der Ausgangspunkt, diese Art der Welt noch einmal schnell zu retten, führte dann auch dazu, dass die westliche Welt in großer Zahl Anteil nahm. Der Film erhielt 1960 einen Oscar für die beste Dokumentation.</p>
<p>Vater Dr. Grzimek hatte viele Schattenkämpfe zu kämpfen. Wie in der deutschen Wikipedia nachzulesen ist, auch diesen in kulturbürokratischer Hinsicht wieder einmal exemplarischen Spiegelgefecht, Zitat:</p>
<blockquote><p>Damit <em>Serengeti darf nicht sterben</em> überhaupt eine Chance bekam, in den Kinos mit wirtschaftlichem Erfolg gezeigt zu werden, benötigte der Dokumentarfilm für den entsprechenden Nachlass der Vergnügungsteuer das Prädikat <em>wertvoll</em> oder <em>besonders wertvoll</em>. Dr. Bernhard Grzimek legte das fertig geschnittene Werk daher der dafür zuständigen Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) vor. Nach ihrer Prüfung hatte diese nicht etwa dagegen Bedenken, dass in einer Szene unbekleidete junge Frauen recht freizügig beim Baden gezeigt werden, sondern sie wollte das Prädikat <em>wertvoll</em> nur dann vergeben, wenn Grzimek zwei Textstellen in seinem Film streichen würde.</p></blockquote>
<p>Hier prüfen sie wieder, die deutschen Beamten, und verwehren diesem Film zunächst die benötigten Prädikate. Dr. Grzimek, der seinen Sohn bei den Dreharbeiten verloren hatte, hatte nur wenig Verständnis für die Bemängelungen der &#8222;Zensurbehörde&#8220;. Zitat eins von zwei ist das oben einleitende Zitat, das wir diesem Artikel vorangestellt haben. Zitat zwei betrifft die Menschen im Vergleich zu den Löwen. Dr. Grzimek hatte im Film kommentiert: <em>„Löwen töten ihre eigenen Artgenossen nicht, daher wäre es um Mensch besser gestellt, wenn sie sich wie Löwen benähmen</em>“.</p>
<p>Der behördliche Kampf endete schließlich doch noch in der Verleihung der notwendigen Prädikate. Laut seiner Autobiografie <em>Auf den Mensch gekommen</em> sagte er in einer öffentlichen Erklärung, dass er in Deutschland nie wieder einen Kinofilm drehen würde, „<em>solange ich mich damit der Zensur einer geheim gehaltenen Gruppe von Menschen unterwerfen muss</em>“. (hier teils zitiert aus der deutschen Wikipedia)</p>
<p><span style="color: #888888;">Dieser Artikel ist der ehrenden Erinnerung an Dr. Bernhard Grzimek und seinen Sohn Michael Grzimek gewidmet, die viel für den Tierschutz in der Welt auf den Weg gebracht haben.</span></p>
<p> (EP)</p>
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		<title>1110-11 &#8211; TV-Tipp: Die wilde Hilde wurde 2009 kongenial von Heike Makatsch gegeben! (ZDF, 29.12.11 um 22:40) #Personen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/145411/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:17:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Makatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard Knef]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;p-9X2NeQPOw&#8220;]  Interview: Heike Makatsch singt Hildegard Knef &#8211; HILDE Soundtrack EPK (via Youtube) 2009 war die Zeit des Nichtsingens vorbei. Hatte Makatsch viel früher noch &#8222;Stand By Your Man&#8220; zelebriert, wobei es jedem schauerlich über den Rücken lief, gar schröcklich ;-), singt sie 2009 Hildegard Knef und adaptiert, nein saugt die Berliner Protagonistin Hildegard ... <a title="1110-11 &#8211; TV-Tipp: Die wilde Hilde wurde 2009 kongenial von Heike Makatsch gegeben! (ZDF, 29.12.11 um 22:40) #Personen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/145411/" aria-label="Mehr Informationen über 1110-11 &#8211; TV-Tipp: Die wilde Hilde wurde 2009 kongenial von Heike Makatsch gegeben! (ZDF, 29.12.11 um 22:40) #Personen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11432" title="Banner Fernsehtipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg" alt="Banner Fernsehtipp" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/banner.Fernsehtipps-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;p-9X2NeQPOw&#8220;]<br />
<em> Interview: Heike Makatsch singt Hildegard Knef &#8211; HILDE Soundtrack EPK (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>2009 war die Zeit des Nichtsingens vorbei. Hatte Makatsch viel früher noch &#8222;Stand By Your Man&#8220; zelebriert, wobei es jedem schauerlich über den Rücken lief, gar schröcklich ;-), singt sie 2009 Hildegard Knef und adaptiert, nein saugt die Berliner Protagonistin Hildegard Knef regelrecht in sich auf. Was vorher schauerlich gewesen war, war nun fulminant: wiewohl Heike Makatsch der ganz überwiegenden Anzahl deutscher Filmzuschauer in dieser Rolle gefallen dürfte. Uns Männern sowieso&#8230; &#8211; Superhilde! war schon SuperWoman. Superheike? Na klar.</p></blockquote>
<p>2009 wurde ein neuer, großer deutscher Star geboren: Hildegard Makatsch stürmte die deutschen Kinokassen. In dem Film &#8222;Hilde&#8220; erzählt Kai Wessels nicht das ganze Leben, aber einen beträchtlichen Teil der deutschen &#8222;Sünderin&#8220; Heike Knef. Die zwei Personen verschmolzen zur altdeutschen, weltweit bekannten Hildegard Knef. Puh, diesen Bogen haben wir nochmal bekommen. Kurz gesagt ist der Film großartig und gefällt. Weswegen er es heute in unsere stets gern kritischen Rankings schafft und sogar zum TV-Tipp!</p>
<p>Bitte unbedingt ansehen! Hilde war und bleibt &#8222;Groß-Berlinerin&#8220;! In immer ehrendem Andenken. Und Heike? Klar, auch in Berlin! Sogar schon mit Nachwuchs. Wird bestimmt mal ein BRAVO-Girl, Töchterchen Mieke? Bleibende Erinnerungen&#8230;.kolportiert in die Zukunft!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Website <a title="externer Link" href="http://www.hilde-derfilm.de/" target="_blank">zum Film &#8222;Hilde&#8220;</a></li>
<li>Buchtipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/12/144611/">&#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220;</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8002010/">Die große Hilde singt von Sommersprossen und landet, wo´s jetzt damit vorbei ist</a></li>
<li>Manna manna: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/">Für uns soll´s rote Rosen regnen</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 15:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Nie war er g´sunder, der Berliner Bär, nu brummt´a! Die Autorinnen Birgit Jochens und Soja Miltenberger haben für das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (als Herausgeber) ein Buch verfasst, das man getrost als &#8222;Kracher&#8220; verkünden kann. Das Buch heißt &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm &#8211; Geschichte und Geschichten über Berlins ersten Boulevard&#8220;. Erschienen ist das ... <a title="1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144611/" aria-label="Mehr Informationen über 1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7742" title="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg" alt="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" width="400" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Nie war er g´sunder, der Berliner Bär, nu brummt´a!</p></blockquote>
<p>Die Autorinnen Birgit Jochens und Soja Miltenberger haben für das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (als Herausgeber) ein Buch verfasst, das man getrost als &#8222;Kracher&#8220; verkünden kann. Das Buch heißt &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm &#8211; Geschichte und Geschichten über Berlins ersten Boulevard&#8220;. Erschienen ist das Buch im text-Verlag (edition Berlin). Ein übriges aberwitziges Projekt, dies Buch.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-11345"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_11346" aria-describedby="caption-attachment-11346" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11346" title="Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-1024x939.jpg" alt="Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)" width="640" height="586" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-1024x939.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-300x275.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover.jpg 1201w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11346" class="wp-caption-text">Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>In dem neuen Buch wird jedes einzelne Gebäude am Kurfürstendamm mit seiner Geschichte, seinen Eigentümern, Architekten und einstigen Bewohnerinnen und Bewohnern vorgestellt – von den Anfängen in den 1880er Jahren bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, bisweilen auch bis in die Gegenwart. Die Wohn- und Lebenssituation am Kurfürstendamm und ihr Wandel im Lauf der Epochen werden hier nachvollziehbar. (sagte Marc Schulte, Wirtschaftsstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf am 16.08.2011 zur Buchveröffentlichung)</em></p></blockquote>
<p>Ein Exemplar davon liegt uns seit gestern vor und wird die Tage bis zum Jahreswechsel kurzweilig gestalten.</p>
<p>Das Buch wendet sich an all diejenigen, die es interessiert. Architekten verschenken es aktuell zu Weihnachten an gute Kunden. Aber auch andere sind herzlich eingeladen. Nicht nur ist es ein Abriss verschiedener bauhistorischer Zeitabläufe und damit sozusagen ein ganz guter Überblick über verschiedene Epochen des Bauens. Irgendwie ist es nämlich auch eine Art &#8222;street view&#8220; der besonders übersichtlichen Printgattung. Also &#8222;old school&#8220;. Ganz ohne Strom kommt es aus, und ob es als eBook schon erhältlich ist, wurde von hieraus gar nicht überprüft. Die Sortierreihenfolge ist demzufolge nicht eine Datenbankabfrage, sondern schlichtweg die von rechts nach links geblätterte Seitenzahl. Wisst Ihr noch? Wie früher&#8230;..</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;ZEu4g6HN9I0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em> Hildegard Knef &#8211; Heimweh nach dem Kurfürstendamm (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Das Buch beruht auf einer systematischen Auswertung der Berliner Adressbücher, aller verfügbaren Bauakten und auf gründlichen Recherchen im Berlin-Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam. Drei Jahre lang hat ein Historiker-Team die beiden Autorinnen bei der umfangreichen Recherche unterstützt. Auf 256 Seiten mit etwa 200 Abbildungen, darunter viele erstmals veröffentlichte Fotos, Innenansichten, Bauzeichnungen und anderes aus dem reichen Fundus des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf ist zum 125. Geburtstag des Boulevards ein neues, beeindruckendes Portrait entstanden</p>
<p><em>(Marc Schulte, wie oben)</em></p></blockquote>
<p>Die Seitenzahl, eigentlich alle, konkurrieren das ganze Buch hindurch gegen die gleichsam mitlaufende Hausnummer (aufwärts), den Kudamm hoch und runter. Kämpfe wie diese erzeugen Reibung, Reibung erzeugt Wärme und Wärme erzeugt Wohlsein. Mit dem Lesen dieses Buchs entsteht die Idee vom Wohlsein als Kontrast zum Hohlsein. Eine Libertinage der Extraklasse.</p>
<p>Das wissen wir schon lange. Die Gedanken, die waren vielleicht mal frei, doch das ist vorbei, hei hei. Jahrelang waren sie gefangen im Kopf als Götterdämmerung und unfähig auszubrechen. Alle haben sich gefragt, wo denn nur die Berliner Geschichte geblieben war?</p>
<p>Richtig: Gefangen im Kopf. Jedem geht das so. Man läuft einen Boulevard entlang, sieht geschichtsträchtiges Gemäuer und schon setzen die Gedanken an, sich befreien zu wollen. Wie war es gewesen, als &#8222;Witwe Bolte&#8220; hier Kohlsuppe kochte? Was hatte es auf sich mit &#8222;Zickenschulze aus Bernau&#8220; und war er hier Stammgast? Am Kudamm wohnte früher Klaus Kinski. Das ist bekannt. Oder Alexander von Bentheim. Jetzt wohnt da auch &#8222;Wowireit&#8220;. Mit Wachtmeister vor der Türe. Ist besser so.</p>
<p>An der Krumme Lanke sind die Spuren von Emma längst verwischt, obwohl ihr Unterhaltsprozess von Fredl Sieg für die Ewigkeit in Liedform konserviert wurde und heute vielen noch vom Hörensagen bekannt geblieben ist. Ja, die Berliner Geschichte.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F3379215" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F3379215" allowscriptaccess="always" /></object> <span style="color: #888888;"><em>Das Lied von der Krummen Lanke </em></span></p>
<p>Das ist der handgreifliche Vorteil dieses bebilderten und illustrierten Buchs. Es ist die Übersichtlichkeit: zur Abhandlung kommt der Kurfürstendamm. Es ist die ordentliche Sortierung nach Hausnummern. Und man findet nach einigem Hineinlesen immer wieder ordentlich hinein: ich sagte schon, dass mit den Hausnummern die Seitenzahlen eigentlich ständig mitlaufen. Aufwärts immer, als Eselsbrücke dient die Differenz zwischen Haus- und Seitennummer. So schreibt man interaktive Bücher.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11347" title="Franz Besch, Architekt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-660x1024.jpg" alt="Franz Besch, Architekt" width="640" height="992" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-660x1024.jpg 660w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-193x300.jpg 193w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_.jpg 774w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Großes Kino, große Begeisterung. Wir übrigens haben es vom Architekten Frank Besch aus Berlin-Kreuzberg geschenkt bekommen, dem wir bei dieser Gelegenheit dafür herzlich danken. Ein sehr gutes, kurzweiliges Geschenk. Franz Besch ist ein guter, engagierter und fleißiger Architekt mit großer Bauerfahrung, permanenter Beschäftigung und vielen, vielen Stücken Stadtverbesserung, die Ansätze dazu liefert er als Bauüberwacher und Bauleiter, Architekt und sachverständiger Begleiter von ahnungslosen zu Instandhaltung und Bauwerk Verpflichteten. Die Geschichte und die Städteentwicklung des Kudamms sind  jetzt in Buchform zu lesen. Großartig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>HowTo buy: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Kurf%C3%BCrstendamm-Geschichte-Geschichten-Berlins-Boulevard/dp/3938414316" target="_blank">Das Buch bei Amazon erwerben</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.stadler-besch.de/" target="_blank">Die Homepage von Architekt Franz Besch</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/134111/">Michael T. Glaser erzählt von Weinbrandt-Willy Brandt, &#8230;..</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/fredy-sieg-schrieb-das-lied-von-der-krummen-lanke-im-jahre-1923/">Fredy Sieg schrieb das Lied von der Krummen Lanke 1923</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 13:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[James Bond]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Seymour]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und sterben lassen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich komme zurück auf das Jahr 1973. Der Film &#8222;Leben und Sterben lassen&#8220; wurde gestern Abend ausgestrahlt. Sollte ich das neue facebook-Profil mit diesem Wissen ebenso gewissenhaft füttern, meine (neue) Timeline mit Erinnerungen füttern? Damit jeder weltweit sehen kann, was ich 1973 von diesem Bond-Film hielt? Nein nein, die Diskussion um &#8222;Euro-Bonds&#8220; ist mir nicht entgangen. Ich bin ebenso dagegen, ... <a title="1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144011/" aria-label="Mehr Informationen über 1096-11 &#8211; Lied des Tages: Leben &#038; Sterben lassen &#8211; Live &#038; Let Die &#8211; Paul McCartney (1973), und facebook ist der Spion, bei dem´s piepte!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00697_Header.Profil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-11286" title="DSC00697_Header.Profil" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00697_Header.Profil.jpg" alt="" width="450" height="210" /></a></p>
<blockquote><p>Ich komme zurück auf das Jahr 1973. Der Film &#8222;Leben und Sterben lassen&#8220; wurde gestern Abend ausgestrahlt. Sollte ich das neue facebook-Profil mit diesem Wissen ebenso gewissenhaft füttern, meine (neue) Timeline mit Erinnerungen füttern? Damit jeder weltweit sehen kann, was ich 1973 von diesem Bond-Film hielt? Nein nein, die Diskussion um &#8222;Euro-Bonds&#8220; ist mir nicht entgangen. Ich bin ebenso dagegen, wie die derzeitige Regierung. Mein Bond gehört nach Europa, die Briten sind auch dagegen und dem Zuckerberg werd ich nichts stecken, diesbezüglich. Klara Fall, Klara Kopp und &#8222;klar wie dicke Tinte &amp; Plumpudding&#8220;, letzteres sagte früher immer mein Englisch-Lehrer.</p></blockquote>
<p><strong>So langsam, Stück für Stück</strong>, rollt mein zweites Leben in der &#8222;digitalen, zweiten Lebensrolle&#8220; aus. Ich werde nun aufgefordert, auch die rückwärtigen Aspekte meines Lebens zu bearbeiten. Es geht darum, sein ganzes Leben vor den anderen facebook-Usern dahin zu blättern. Nacktbilder sind allerdings weiterhin verboten. Bei gewissenhafter Bedienung eine transparente Rückschau auf ein Leben. Die Frage ist, wie viel Transparenz verträgt das eigene Leben und die andere Frage lautet, was es bringen soll, ein so rückwärts gerichtetes Leben zu führen, <strong>bzw. sich in der Rückschau in konkrete Arbeit zu begeben</strong>?</p>
<p><strong>Abgesehen davon</strong>: Wer im Hier und Jetzt lebt, der wird aber -ab sofort- bzw. nach der Umstellung auf das neue Profil, auch hinsichtlich aller &#8222;Phasen seines jetzigen Lebens&#8220; transparenter. Denn Andere dürfen dann in der timeline scrollen und so lässt sich prima herausfinden, wie jemand -sagen wir im Januar 2012- gerade so drauf war. <strong>Der Spion, der mich liebte. Bzw. Der Spion, der mein Leben siebte. Durchsiebte</strong>. <strong>facebook ist auch der Spion, bei dem´s piepte</strong>.</p>
<p><span id="more-11285"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;FOv9QlLIAvU&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;">Paul McCartney (1973) &#8211; Live &amp; Let Die (James Bond-Titelsong (via Youtube)</span></p>
<blockquote><p>Lasst uns das Leben lebenswert machen. Lasst uns das Altern erstrebenswert machen. Lasst uns das Sterben erträglich gestalten. Und wenn´s soweit ist, lasst und darüber nicht Haare spalten. Weil wir am Ende ja alle erkalten.</p></blockquote>
<p><strong>Womit ich nun beim Teilen meines Lebens angelangt bin</strong>, allerdings nicht auf facebook, und dort nur partiell. Wenn ich das hier fertig geschrieben habe, lässt mein System eine Meldung via Twitter los und schickt sie weltweit um die Reise. Wem meine tweets gefallen, der followed mir. Wenn er oder sie Twitterer ist. Das tut aber nicht not. Denn meine Tweets werden via Rohrpost (Twitter) auch an facebook weiter gemeldet. Dort sind derzeit über 450 Personen meine &#8222;Freunde&#8220;. Das schreibe ich in Anführungszeichen, <strong>weil ich zu unterscheiden weiß zwischen richtigen und falschen Freunden</strong>.</p>
<p><strong>Wer eine Menge &#8222;falscher&#8220; Freunde hat</strong>, führt der das System facebook an der Nase herum? <strong>Vielleicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Die Crux sind die Privateinstellungen von Usern auf facebook, die sinngemäß regeln, dass Freundanfragen Dritter nicht erwünscht sind. Kann man einstellen. In diesem Fall lehnt der facebook-User die Freundanfrage eines Dritten dann ab, wenn er ihn nicht kennt. Aufgrund seiner Einstellungen erfolgt die Ablehnung dann mit dem automatisierten Hinweis an facebook, dass eine Spam-Anfrage vorliegt. Mit Folgen für den Anfragenden: er erhält eine Kontaktsperre von bspw. sieben Tagen. Was für ein hanebüchener Unsinn, wonach bei Anfragen nach neuen Bekanntschaften derjenige bestraft wird, der den neurotischen Fremdkontaktblockator in kontakftreudiger Art und Weise fragt. Auf die Frage: &#8222;Du, wollen wir uns kennenlernen?&#8220; kann man doch auch einfach &#8222;Nein&#8220; antworten. So schwierig ist das doch nicht. Und die Frage muss doch erlaubt sein in einem social network.</p></blockquote>
<p><strong>Im Kern geht es mir im virtuellen Zweitleben</strong> &#8211; Living 2.0 &#8211; nicht um Darstellung privater Intimitäten oder um heimlichen Betrug meiner echten, funktionierenden Lebensbeziehungen als verheirateter Mann mit vier Kindern, sondern um das Gewinnen neuer Leserschichten. Dies Blog befasst sich mit dem Leben in bewohnten Mehrfamilienhäusern. Um das Leben und (vor allem auch) um das Leben lassen. Bzw. später um das das &#8222;Leben lassen&#8220;, gallus meus mortus est. <strong>Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot</strong>.</p>
<p><strong>Leben und sterben lassen</strong>, live &amp; let die, war 1973 und bei Einführung in den deutschen Kinos ca. Anfang 1974 der erste James Bond mit Roger Moore in der Hauptrolle, weitere Hauptrolle Jane Seymour, eine atemberaubende, schöne Frau, noch heute. Ich war so während des Programmstarts in den deutschen Kinos ungefähr 12, 13 Jahre alt. Dieser James Bond war mein erster James Bond, vorher hatte ich nie einen gesehen. Noch während dieses Films saß ich im Kino und verliebte mich ernstlich in <del>Jane Seymour</del> Paul McCartney, <strong>der den Titelsong geschrieben hatte</strong>.</p>
<p><strong>Im Ernst</strong>: Auch heute noch halte ich den Titelsong dieses Bond-Films für einen der größten Filmmusik-Songs aller Zeiten, wenn er irgendwo anläuft, gefrieren alle meine sonstigen Lebensbeteiligungen augenblicklich, ich verstumme  und bitte zeternd jeden weiteren mit mir am Set redseligen Gesprächspartner, <strong>für diesen Moment die Klappe zu halten</strong>.</p>
<p><strong>Gestern Abend lief der Film im Fernsehen</strong>. Ich habe ihn natürlich noch mindestens 150 weitere Male gesehen und kann fast die Dialoge auswendig rezitieren. Das ist nicht der Punkt. James Bond-Filme und insbesondere dieser sind für mich Filme, die ich mir mein gesamtes Leben lang weiterhin immer und immer wieder anschauen kann und in denen ich auch heute noch immer noch neue Kleinigkeiten und Details entdecke. So wie beispielsweise die Darstellung der schwarzen Bevölkerung von Amerika in diesem Film, über die man im Netz viel Kritisches lesen kann. Nein, ich find die Darstellung zwar klischeehaft, aber klasse. <strong>Ich habe die Siebziger ähnlich in Erinnerung</strong>.</p>
<p><strong>Es gab Afrofrisuren, Schlaghosen, lange Koteletten</strong>. Ich war nie in New Orleans, aber genau so, wie diese Stadt in dem Bond-Film dargestellt wird, mit diesen &#8222;Fillet of Soul&#8220;-Clubs und mit genau denselben Beerdigungsriten und -szenarien stelle ich mir New Orleans vor, jedenfalls früher und ich wache gern eifersüchtig darüber, dass mir niemand diese bloße Einbildung mit dämlichen Gequatsche auf Hochsoziologendeutsch zerstört. San Monique, eine Perle in der Karibik, Jamaica und was Paul McCartney ja auch in dem Film WINGS SPAN darüber erzählt, also wie ihn der Aufenthalt dort seinerzeit dazu inspiriert hatte, in den Bond-Titelsong ein bisschen Reggae einzustreuen, zu einer Zeit, als Reggae in Europa und fast überall <strong>woanders noch gar nicht akzeptiert und verbreitet war</strong>.</p>
<p><strong>Allein schon der Titelsong</strong> sagt ja auch heute noch im Kern, was wir uns wünschen zu erinnern: Wir wollen leben und leben lassen. Wir werden mit Sicherheit irgendwann einmal unser Leben lassen. Wir lassen leben und einige von uns lassen sterben. Leben und sterben lassen. <strong>Einzig und allein eins geht gar nicht: wir können das Sterben nicht lassen. Unmöglich</strong>.</p>
<p><strong>Ich werde bis dahin immer Paul McCartney hören</strong>. Soviel allerdings steht unabänderlich fest.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1069-11 &#8211; Historie: Aus Gründen der Erinnerung an einen großartigen Boxer: Joe Frazier ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 18:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Cassius Clay]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Frazier]]></category>
		<category><![CDATA[Muhamad Ali]]></category>
		<category><![CDATA[Thrilla in Manila]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;QzG1WsCzXJk&#8220;] Muhammad Ali vs Joe Frazier Thrilla in Manila 1975 (via Youtube) Joe Frazier ist tot. Das war sein berühmtester Kampf. Großartiger Boxer, der Geschichte schrieb. Unschwer zu erkennen: Wer diese Website regelmäßig liest, bzw. anschaut, der feiert heute angesichts der beiden letzten Einträge eine lange Kinonacht. Viel Spaß. &#160; (EP)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;QzG1WsCzXJk&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Muhammad Ali vs Joe Frazier Thrilla in Manila 1975 (via Youtube)</span></em></p>
<p>Joe Frazier ist tot. Das war sein berühmtester Kampf. Großartiger Boxer, der Geschichte schrieb.</p>
<p>Unschwer zu erkennen: Wer diese Website regelmäßig liest, bzw. anschaut, der feiert heute angesichts der beiden letzten Einträge eine lange Kinonacht. Viel Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1057-11 &#8211; Foto des Tages: Maggi wird 125 Jahre alt &#8211; und stellt historische Etiketten im Nachdruck zur Verfügung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 15:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Denke ich an Maggi, gehen meine Erinnerungen bis in meine früheste Kindheit zurück! Juchei! Wie man Kinder für eine Sache gefangen nimmt? Ganz einfach. Man bietet ihnen Spielzeug an. Oder verspieltes Trallala. So wie das &#8222;Knax-Sparbuch&#8220; der Sparkasse. Irgendwann werden die Kleinen sich schon an den Gedanken gewöhnen, dass eine Sparkasse etwas ist, das man ... <a title="1057-11 &#8211; Foto des Tages: Maggi wird 125 Jahre alt &#8211; und stellt historische Etiketten im Nachdruck zur Verfügung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/140111/" aria-label="Mehr Informationen über 1057-11 &#8211; Foto des Tages: Maggi wird 125 Jahre alt &#8211; und stellt historische Etiketten im Nachdruck zur Verfügung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" title="Fotowelt! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<blockquote><p>Denke ich an Maggi, gehen meine Erinnerungen bis in meine früheste Kindheit zurück! Juchei!</p></blockquote>
<p><strong>Wie man Kinder für eine Sache gefangen nimmt</strong>? Ganz einfach. Man bietet ihnen Spielzeug an. <strong>Oder verspieltes Trallala</strong>.</p>
<p><strong>So wie das &#8222;Knax-Sparbuch&#8220; der Sparkasse</strong>. Irgendwann werden die Kleinen sich schon an den Gedanken gewöhnen, dass eine Sparkasse etwas ist, das man benötigt. Dass es sinnvoll ist, Geld nicht nur auszugeben, sondern Teile davon auf &#8222;hohe Kanten&#8220; zu legen! Nicht so hoch, dass jeder es sieht und es stibitzt wird. &#8222;Auf die hohe Kante legen&#8220; ist in Wirklichkeit, Geld vor der Weltöffentlichkeit wegzusperren. Auf geheimen Konten mit unbekannten  Kontonummern. Oder die Sache mit Maggi, der &#8222;Stammwürze&#8220; jedes fortschrittlichen Lebens: 125 Jahre wird die Marke jetzt alt. Aus Anlass dieses Jubiläums druckt Maggi auf die kaum veränderten Maggiflaschen <strong>die alten, historischen Etiketts vergangener Zeiten</strong>.</p>
<p><span id="more-10928"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10929" aria-describedby="caption-attachment-10929" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6094.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10929  " title="Maggi - historisches Etikett (Nachdruck, release 2011)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6094.jpg" alt="Maggi - historisches Etikett (Nachdruck, release 2011)" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10929" class="wp-caption-text">Maggi - historisches Etikett (Nachdruck, release 2011)</figcaption></figure>
<p><strong>Die Geschichte von Maggi ist so alt</strong> wie die eigenen Erinnerungen und eben noch älter.</p>
<p><strong>Nie hat jemand von Maggi gesagt</strong>, überall muss welches ran. <strong>Ganz im Gegenteil</strong>.</p>
<p><strong>Die Geschmackswächter der Schweizer Maggi-Gruppe</strong> (jetzt Nestlé) haben es sogar aufgedruckt, dort heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8222;Maggi´s Würze ist sehr ausgiebig, daher sparsam zu verwenden! Es ist nicht nötig, jede Suppe und Speise zu würzen; lediglich die schwachen Suppen und Speisen bedürfen der Verbesserung und zwar nur soweit, bis sie den ihnen eigenen Wohlgeschmack bekommen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>In diesem Geschmacksraster bewegt sich Maggi-Würze mit Verve</strong>, weltumspannenden Erfolg und beweist sich als Produkt in Nachhaltigkeit.</p>
<p><strong>Schon als kleiner Junge</strong> durfte ich bei meiner Schwester in ihrem Einkaufsladen einkaufen. Er war damals noch aus Holz und nicht, wie heute, aus Plastikformteilen. Dazu gehörte als eins meiner Lieblingsprodukte zu kaufen: kleine gläserne, braune Maggiflaschen. Der Grund: Es war echte Maggi-Würze drin, man konnte die kleinen Flaschen vorsichtig aufschneiden und dann wie an einem Strohhalm ziehen und das braune Zeugs einziehen. Schlürf. <strong>Das schmeckte überwältigend</strong>.</p>
<p><strong>Ich beschloss mithin, künftig Maggi zu lieben</strong> und immer wieder aufs Neue zu verwenden. <strong>Wozu auch immer</strong>.</p>
<p><strong>Ein paar Jahre später machte ich in Münster</strong> bei Teilen der dorthin verzogenen Familie eine regelrechte Sensations-Entdeckung. Es gab Frühstückseier, weich gekocht. Wie selbstverständlich stellte die Münsteraner Familie eine Flasche Maggi auf den Tisch. Ich probierte das Frühstücksei und träufelte sorgfältig braune Tröpfchen Maggi drauf. Ich habe seit diesem denkwürdigen Tag mein Frühstücksei, <strong>wann immer ich konnte, nur noch mit Maggi genossen</strong>.</p>
<p><strong>Auf Reisen und bei Abwesenheit von zuhause</strong> denke ich rechtzeitig vor dem Antritt der Reise darüber nach, ob ich eine große Flasche Maggi als Reiseproviant mitnehmen muss oder ob man mit einiger Sicherheit erwarten kann, dort wo ich hinfahre auch Maggi kaufen zu können. Nur wenn ich ganz sicher bin, verzichte ich auf Reiseproviant. Eine Reiseproviant-Tasche mit gekochten Eiern als Reiseproviant während einer Autofahrt, das kann schon mal zu einer bräunlichen, stinkenden Maggi-Innentaschen-Gesamtwürzung verkommen. Denn unterwegs fallen bereits offene Maggiflaschen gern um. Das bräunliche Nass ergießt sich dann in die gesamte Reiseprovianttasche. Das Auto riecht noch Wochen nach Maggi, alle anderen schimpfen. <strong>Ich find´s schön</strong>.</p>
<p><strong>Es ist schon furchtbar für alle Anderen</strong>, dass ich bin, was ich zweifelsohne bin: ein Maggi-Junkie! Und das schon von Kindesbeinen an. <strong>Großartiges Zeugs</strong>.</p>
<p><strong>Und wäre ich Don MacDonald</strong>, würde ich singen: <strong>Da da da da, ich liebe es</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://www.maggi.de/maggi-kochstudios/frankfurt/" target="_blank">Maggi Kochstudio Frankfurt/Main</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1028-11 &#8211; Positionen: Zum Wahlsonntag tauchen überall &#8222;Suaden&#8220; der Unfreiheit und Selbstzerstörung auf. Mir ist das zuwider!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 08:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausländer]]></category>
		<category><![CDATA[Du bist Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur bevorstehenden Wahl 2011 in Berlin bin ich gedanklich noch einmal durch unser politisches Mehrfamilienhaus gelaufen, die Treppenstufen auf und ab. Habe nochmal überall geklingelt und dann überlegt! Ich gebe zu, mein Vorhaben dieses Blog weitgehend unpolitisch zu führen, ist auf eine harte Probe gestellt, dieser Tage. Denn ich fühle mich eingeengt, meiner persönlichen Lebensfreiheit ... <a title="1028-11 &#8211; Positionen: Zum Wahlsonntag tauchen überall &#8222;Suaden&#8220; der Unfreiheit und Selbstzerstörung auf. Mir ist das zuwider!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/137211/" aria-label="Mehr Informationen über 1028-11 &#8211; Positionen: Zum Wahlsonntag tauchen überall &#8222;Suaden&#8220; der Unfreiheit und Selbstzerstörung auf. Mir ist das zuwider!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10513" title="Ich bin Ausländer überall!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg" alt="Ich bin Ausländer überall!" width="396" height="498" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall.jpg 396w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Auslaender.ueberall-238x300.jpg 238w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /></a></p>
<blockquote><p>Zur bevorstehenden Wahl 2011 in Berlin bin ich gedanklich noch einmal durch unser politisches Mehrfamilienhaus gelaufen, die Treppenstufen auf und ab. Habe nochmal überall geklingelt und dann überlegt!</p></blockquote>
<p><strong>Ich gebe zu, mein Vorhaben dieses Blog weitgehend unpolitisch zu führen</strong>, ist auf eine harte Probe gestellt, dieser Tage. Denn ich fühle mich eingeengt, meiner persönlichen Lebensfreiheit beraubt. Immer wenn ich Wahlplakate irgendwo hängen sehe, kommt mir das zuletzt Gegessene wieder hoch. Was sich vor allem die Partei der NPD im Wahlkampf herausnimmt, ist schon ein starker Angriff auf meine persönliche Lebens- und Denkfreiheit. <strong>Ich kann diesen Scheiß kaum ertragen</strong>.</p>
<p><strong>Auch wenn ich die Meinung derjenigen nicht teile</strong>, die in dem Spruch &#8222;Gas geben&#8220; und einem grauhaarigen NPD-Vorsitzenden auf dem Motorrad eine &#8222;absichtliche Verbreitung möglichst mehrdeutiger Aussagen&#8220; besonders in der Nähe jüdischer Einrichtungen sehen. Das ist Humbug. Hier eine unselige Parallele zu Zyklon B und den Nationalsozialisten zu ziehen, halte ich schlicht für abwegig. Ich hab mir da meine Meinung gebildet. Die bezeugt mir das. Anders aber sieht es aus, beispielsweise, mit diesen unseligen, ausländerfeindlichen Parolen der &#8222;new Nazis&#8220;, der &#8222;braunen Kackbratzen&#8220; (<strong>Krömers Schimpfwort, einmal sinnvoll in Verwendung gebracht, nicht von ihm</strong>).</p>
<p><span id="more-10632"></span></p>
<figure id="attachment_10633" aria-describedby="caption-attachment-10633" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/NPD_Rueckflugticket.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10633  " title="NPD-Rückflugticket: Ohne Worte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/NPD_Rueckflugticket.jpg" alt="NPD-Rückflugticket: Ohne Worte" width="450" height="333" /></a><figcaption id="caption-attachment-10633" class="wp-caption-text">NPD-Rückflugticket: Ohne Worte</figcaption></figure>
<p><strong>Hier möchte ich mich eigentlich schämen, Deutscher zu sein</strong>. Einen fliegenden Teppich zu zeichnen, auf dem Ausländer nach Hause fliegen dürfen, das hat ja, was es ist. Es ist eine Art Märchen, und bei jedem Märchen muss man doch das Mythische in seinem Erzählkern erst heraus polken. Wenn Ausländer in Deutschland eines Tages (wieder) beschließen, besser heimzufliegen, ist es mit Deutschland eigentlich auch schon zu Ende. Als ich diesen Vorgang, mich dafür fremdschämen zu wollen, zur Sprache bringe, widerspricht mir jemand und sagt: Wir sollen uns nicht dafür schämen, Deutsche zu sein. <strong>Ich habe darüber noch einen weiteren Moment nachgedacht und nun schäme ich mich nicht mehr dafür</strong>.</p>
<p><strong>Einige sagen jetzt</strong>, man sei in Deutschland auf dem richtigen Weg, das Frühere werde sich nicht mehr wiederholen. Dazu hätten wir schon zu viel gelernt zwischen Früher und Jetzt. Das mag sein. Wenn wir aber nun eindeutige Position gegen etwas wie dieses aufbauen und als Text veröffentlichen, wird uns dann die Rache dieser &#8222;zu kurz Gekommenen&#8220; widerfahren? Werden sie, wie früher, so bräunliche Schlägertrupps zusammenstellen und besonders gewiefte Kritiker ihrer zu kurz gedachten Theorien als Systemfeinde verkloppen? <strong>Oder ihre Autos anzünden</strong>?</p>
<p><strong>Wer sind sie denn, diese deutschnationalen Wähler</strong>, wer sind ihre Kandidaten und kann man die &#8222;Psychologie eines solchen Phänomens&#8220; irgendwie soziologisch erklären? Ohne in Unschärfe zu verfallen, also in der gutgemeinten Absicht, den Menschen diese Kaste &#8222;besonderer Menschen&#8220; aufklärerisch zu erklären? Ich glaube, man kann das nicht, ohne alle über einen Kamm zu scheren. Wenn es auch übergeordnete Begriffe und Systematisierungen für sie gibt: <strong>da habe ich kein Zweifel</strong>.</p>
<p><strong>Man kann aber den Versuch unternehmen</strong>, sie zu karikieren, das tatsächliche Leben um uns herum und in unserer deutschen Kulturlandschaft zu beschreiben, wie es gewöhnlich ist. Und wie es denn wäre, <strong>wenn die Forderungen dieser nationalen Sozialisten erfüllt würden</strong>.</p>
<p><strong>Die Ablehnung ausländischen Lebens</strong> ist eigentlich ganz unspezifiziert und ergo ist in der alltäglichen Suada dieser &#8222;abgekürzt nur Denkenden&#8220;, der NPD-Klientel, was wir unter &#8222;Ausländer&#8220; verstehen, alles außerhalb der deutschen Staatsgrenzen. Insofern Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Belgien, Niederlande, England, Amerika, Asien, Australien undsoweiter. Das Existenzrecht dieser  &#8222;Ausländer&#8220; wird eigentlich programmatisch nicht verneint, <strong>nur dürften sie hier nicht wohnen</strong>.</p>
<p><strong>Konsequenterweise dürfen wir dann auch ihre Musik nicht hören</strong>, ihr Essen nicht essen, ihre Gebräuche nicht feiern oder gar &#8222;Karnevals derer Kulturen&#8220; veranstalten. Das muss ich mir gerade mal genauer durchdenken. Wir werden dann zu &#8222;Joa, wir san mit´m Radl da&#8220; und &#8222;Im Frühtau zu Berge&#8220; gen Urlaub ziehen, an die Ostsee oder Nordsee. Wir werden vorbildliche Touristen sein. <strong>So wie diese Touristen am Hafen von Heiligenhafen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10634" aria-describedby="caption-attachment-10634" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC08064.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10634  " title="Deutsche Touristen in Heiligenhafen, 2011" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC08064.jpg" alt="Deutsche Touristen in Heiligenhafen, 2011" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-10634" class="wp-caption-text">Deutsche Touristen in Heiligenhafen, 2011</figcaption></figure>
<p><strong>Wir führen, anstatt &#8222;Amerikanische Volksfeste&#8220; dann deutsche durch</strong>, ohne gekochte Maiskolben, mit Schweine- und Krustenbraten. Sind Zuckerwatte und kandierte Äpfel deutsch?  Und singen gemeinsam &#8222;Rucki Zucki&#8220;. In der Gastronomie würden in Deutschland relativ viele Arbeitsplätze wegfallen. Ich habe die genauen Zahlen jetzt nicht recherchiert. Wie viele Deutsche leben eigentlich vom Handel, von der Zubereitung und vom <strong>Interesse an ausländischen Produkten, Zubereitungen</strong>? <strong>Würde schon ein Appenzeller theoretisch mich verdächtig machen, also ein Schweizer Käse</strong>?</p>
<p><strong>Stattdessen überall Eisbein, Erbspüree und Sauerkraut</strong>. Geradezu unlösbar das Problem vom Mischbeziehungen, die undurchdachte Menschen vor der Machtergreifung der NPD eingingen, ohne die denkbaren Folgen zu gegenwärtigen. Und wie löst man das Problem: Ab welchem Prozentsatz &#8222;Ausländeranteil&#8220; müssen solche Lebenspartner dann ausreisen ins Ausland und dürfen sie ihre &#8222;sehr deutschen&#8220; Lebenspartner mitnehmen? Auch das ist progammatisch nicht gelöst. In Neukölln müssen viele Schulen geschlossen werden, <strong>weil es nicht genügend Schüler mehr gibt</strong>.</p>
<p><strong>Ich kann es eigentlich kaum ertragen, diese Gedanken weiter zu führen</strong>. Sie führen zu nichts als alle nur zu einem. <strong>Was die NPD sagt, ist einfach saudumm und voll von &#8222;brüllenden Widersprüchen&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Und deswegen ist es richtig zu sagen</strong>: &#8222;Wir sind Deutschland&#8220;, gerade weil wir nicht dumm sind. Wenn wir diesen Faden noch ein Stückchen weiterspinnen, dann schämen wir uns eben nicht dafür Deutsche zu sein. Wir schämen uns im Namen aller anständigen Deutschen. Aber wir begreifen auch unseren unendlichen Reichtum und den Zugewinn an Freiheit, dass es politische Positionen geben darf, die eigentlich verboten gehören, deren wir uns aber im freien Wort zu erwehren wissen mit dem, was diesen gesellschaftlichen Verlierern nicht zuteilwurde: die Fähigkeit, durch gezieltes Nachdenken zu intelligenten, <strong>weiterführenden politischen Positionen zu gelangen</strong>.</p>
<p><strong>Sie sind eben arm</strong>, haben wenig Fantasie, keine innere Ausgeglichenheit, sie strahlen Morbidität, Dummheit und mangelnde Lebensfreude aus, Brutalität, Ausgrenzung und Unmenschlichkeit. Ihre Kindheit war vielleicht schwer, sie haben nie gelernt zu lieben, affirmativ zu sein, die Welt, wie sie ist, zu begreifen und ganzheitlich zu umarmen: Sie wie sie ist zu lieben. Und genau das zu lieben. Vater hat die Mutter geschlagen, vergewaltigt und gegen Ausländer gehetzt. Sie sind noch nicht erwachsen geworden, haben sich nicht abgenabelt aus der &#8222;Alten Welt&#8220;, haben keine zu Herzen gehende Literatur gelesen. Lesen ist ihnen zu anstrengend, Worte zu schwer und das Ertragen verschiedener Meinungen ihnen wesensfremd. Ihre Welt ist eindimensional, ohne Licht, kalt und frei von Gefühlen der Mitmenschlichkeit. <strong>Nein, mir graust vor denen</strong>.</p>
<p><strong>So will ich niemals werden</strong>. Berlin im September 2011: Am Sonntag wird gewählt. Es ist sehr wichtig, dass alle Wahlberechtigten ihr Wahlrecht gebrauchen. Die Wahlbeteiligung und das Wahlergebnis, das wird morgen Abend ab 18 Uhr ein &#8222;Spiegelbild der deutschen Befindlichkeit&#8220; sein. Und ich bin gespannt, wie das für die NPD ausgeht. <strong>Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir so dumm sind</strong>.  <strong>Wir sind doch Deutschland und das nicht mehr so wie früher, oder</strong>?</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/berliner-gedenktafeln-heinz-kapelle-wohnte-in-der-weserstr-168-in-neukolln/"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Denn Du bist Deutschland! (Quelle: mugshooting.de)" src="http://www.mugshooting.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/denn_du_bist_deutschland-600x437.jpg" alt="Denn Du bist Deutschland! (Quelle: mugshooting.de)" width="450" height="336" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Denn Du bist Deutschland! (Quelle: mugshooting.de)</figcaption></figure>
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		<title>1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:33:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;] Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!) Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ... <a title="1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136511/" aria-label="Mehr Informationen über 1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)</span></em></p>
<blockquote><p>Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/guenther-jauch-stellt-neue-show-vor-lass-es-erstmal-laufen-1724301.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Vor meinem geistigen Auge</strong> erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich &#8222;Dusty Springfield&#8220;, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige (&#8222;dusty&#8220;) &#8222;Spring ins Feld&#8220;, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. <strong>Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr</strong>.</p>
<p><span id="more-10573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5604 aligncenter" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<p><object width="450" height="399" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><param name="src" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><embed width="450" height="399" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Eingebettet via BILD &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142.bild.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></span></p>
<blockquote><p>Als Seiten- bzw. Absatztrenner dieser Website ist es Usus, ein Flugzeug dazwischen zu setzen. Es ist ein Usus, der durchbrochen wird aus Anlass des hiesigen Themas. Fliegende Flugzeuge gehören einfach als grafische Ikonen nicht in einen Artikel hinein, der thematisch auf &#8222;nine eleven&#8220; aufsetzt. Wenn auch der alternativ gewählte Seitentrenner (siehe hier oben) auslegungsfähig ist: Denn will man die Erinnerung an &#8222;nine eleven&#8220; einfach herunter spülen und nochmal nachbürsten? Wie es einige fordern, in diesen Tagen?</p></blockquote>
<p><strong>Im Reigen der verschiedenen Talkformate im Ersten</strong> ist nun ganz neu der öffentlich rechtlich einst wohlgeborene Sohn und Wunsch-Schwiegersohn aller älteren Damen um die siebzig: Günther Jauch, Potsdam, fährt jetzt nicht mehr nach Köln, wo stern.tv abgedreht wurde, sondern nach Berlin-Schöneberg, in die Studios am Gasometer, das übrigens eine ganz hervorragende Kulisse für derartige Talktechtelmechtel abgibt. Gleich die erste Ausstrahlung von Günter &#8222;Fettdruck&#8220; Jauch heißt schlicht wie ihr Moderator und <strong>so wird es auch künftig bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Vom flachen Palaver eines Flachberg</strong>, einer Maischenberger, von Anne &#8222;Yes, we will!&#8220;  und aller weiteren &#8222;reden wir mal drüber&#8220;-Heinis ist Günther Jauch der Allerbeste aller Reußen! Es ist inzwischen nicht mehr so hemdsärmelig und schlaksig, sondern etwas staatstragen, Typ Anchorman, gesetzt, gediegen und irgendwie sonor. Geschichten, die uns dieser öffentliche Mann nahebringt, sind weder Schnurren noch Schnarren. Sie klingen irgendwie ergreifend, persönlich und wie ein Therapeuticum maximum. <strong>Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan von Günther Jauch</strong>.</p>
<blockquote><p>Vor längerem entschied ich, der Sendung stern.tv insgesamt überdrüssig geworden, diese Sendung komplett zu verweigern. Das hatte viel damit zu tun, dass erstens das Privatfernsehen schon immer Fluch und viel weniger Segen für mich bereithielt. Dieses kontinuierliche &#8222;Geld verdienen&#8220; müssen der privaten Sendeanstalten, ein nahezu vollkommen beliebiger Sendeinhalt und die zunehmende Ausbreitung von &#8222;Lebenstrivia&#8220; machten das Sehen dieser Sendungen immer unerträglicher. Und die Wahrheit ist doch auch: stern.tv war ausgelutscht, lustlos und zunehmend anachronistisch geworden, und das trotz, nicht wegen Günther Jauch. Auch deswegen ein &#8222;Chapeau&#8220;, dieses hat er begriffen und nun am 11.09.2011 einen geglückten Wiederbelebungsversuch gestartet. Aber abwarten, was daraus wird!</p></blockquote>
<p><strong>Dass nun gleich der erste öffentlich rechtliche Auftritt</strong> seit längerem ein &#8222;memorial day&#8220; ist und dazu ein so ergreifender, ist Glück und Pech der Erstausstrahlung. Wir Zuschauer haben nun Glück und begreifen, dass uns unsere Erinnerung in Vielem gar nicht trügt. Dass wir genauer erinnern, als einige Gäste im Talk bei Günther Jauch, dass die Vergangenheit so unbegreiflich wie unglaublich war. Dieser Tage haben alle möglichen Internetseiten ihren Besuchern angeboten zu erzählen, &#8222;was hast du eigentlich am 11. September 2001&#8243; gerade gemacht&#8220;, als es gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit die ersten Nachrichten von einem Sportflugzeug gab, <strong>das versehentlich in einen der zwei Zwillingstürme des WTC geflogen war</strong>?</p>
<p><strong>Pech und Glück für Günther Jauch</strong>, als Talkgast auch Jürgen Todenhöfer eingeladen zu haben. Der stand früher mal in Richterdiensten und verurteilte RAF-Strafgefangene, stand selbst auf Abschusslisten, wie er sagt. Stand später in Regierungsverantwortung in der Ära Kohl. Und steht heute in &#8222;viel internationaler Verantwortung&#8220;, bereist ein geschundenes, zerbombtes Land wie Afghanistan und gehört zu den wenigen Mahnern, die immer wieder gebetsmühlenartig den historischen Fehler dieses Krieges betonen. Auch wenn dies gar nicht mehr so viel Sinn macht: Denn es gibt ja jetzt (endlich) einen breiten politischen Konsens weltweit, dass das Engagement in Afghanistan beendet werden muss. <strong>Ab 2014 soll´s damit losgehen, zu recht</strong>.</p>
<p><strong>Pech für die Zuschauer</strong>, dass Günther Jauch auch Jürgen Klinsmann, Fußballtrainer der Amerikaner und seit 13 Jahren &#8222;drüben&#8220; wohnhaft, zu Wort kommen lässt. Denn buchstäblich nichts, was er sagt, trägt viel zum Erkenntnisgewinn der Debützuschauer von Jauch bei. Immer wenn &#8222;Klinsi&#8220; was sagt, schaut man sich um und fragt sich, warum &#8222;Klinsi&#8220; Gast ist. Und wünscht sich, dass vielleicht eher Dr. Mathias Döpfner, Vorstandschef vom Springer-Verlag noch was hinzu steuert. Für mich steht Dr. Döpfner für vieles: Für eine radikale Verjüngung der überalterten Vorstandsspitze im Springer-Verlag, für den Bruch von Tabus bei der Aufarbeitung von &#8222;schwarzen Flecken&#8220; auf der Firmenverlagsgeschichte in Nachkriegsdeutschland, für transparentes Handeln, glaubwürdiges Veröffentlichen der Verlagsarchive zum Zwecke der Dokumentation von &#8222;Untaten&#8220; des Springer-Verlags in Bezug auf die Studentenbewegung und vieles mehr. <strong>Mit diesem Vorstandsvorsitzenden hat der Verlag viel gewonnen</strong>.</p>
<p><strong>So sehr ich Elke Heidenreich für ihr Lebenswerk verehre</strong>, so wenig konnte sie zum Themenfokus beitragen. Eine allerdings streng &#8222;pazifistische&#8220; Grundhaltung kann man nicht bemängeln und muss verstehen, dass diese Haltung immer &#8222;alternativlos&#8220; ist. Dabei erfahren wir noch, dass Harald Schmidt sie davor bewahrt hatte, in New York geblieben zu sein, seinerzeit. &#8222;Einem Harald Schmidt sagt man nicht ab&#8220;, sagt Heidenreich, als sie erklärt, warum sie ein paar Tage früher zurückgekehrt ist aus New York, damals. Elke Heidenreich kann nur gebetsmühlenartig sagen: &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; und &#8222;Es war ein Fehler&#8220; und &#8222;Macht schnellstens Schluss damit&#8220;. Na, wenn die Wahrheit eben so einfach ist? <strong>Siehste</strong>.</p>
<p><strong>Die ganze Sendung inhaliert</strong>, hatte ich am Morgen danach keinen Kater und kein schlechtes Gefühl. Allerdings hat Jauch auch den Ball flach gehalten. Zu tief ging die Sendung nicht. Dafür durften eigentlich alle ausreden, und das ist im Vergleich zu vielen anderen Sendungen doch schon mal, was wir vorsichtig &#8222;Kultur in diesem, unseren Lande&#8220; nennen können. <strong>Dann hat die Sendung ja durchaus etwas Anständiges verströmt, wofür Günther Jauch ja unbedingt steht</strong>.</p>
<p><strong>Der Sendung &#8222;Günther Jauch&#8220; drücke ich</strong> von heute an beide Daumen, aber meine eigenen: mir selbst zuliebe, meinem Sonntagabend zuliebe und ganz Deutschland zuliebe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6933" title="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg" alt="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" width="400" height="305" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nein, ich sagte ja schon: Ich mag Günther Jauch und oute mich als Fan</strong>. Ich wünsche seinem (neuen) Baby, dass es erwachsen wird, respektable Quoten erarbeitet und freue mich, dass Anne Will nun um eine andere Zeit ausgestrahlt werden muss. Denn Sonntagabend hatte ich früher selten Lust, den Fernseher überhaupt mal anzuschalten. Günther Jauch wird seinen Weg bei diesem Sender, auf diesem Sendeplatz und in seiner ganz eigenen Art machen, da besteht kein Zweifel.  <strong>Es ist ja nicht jeden Sonntag ein 11. September, Gott sei Dank</strong>.</p>
<p><strong>Peter Struck (SPD, Ex-Verteidigungsminister</strong>, tätschelte &#8222;dem Jungen&#8220; Günther Jauch die Wange: &#8222;Ich finde, Sie haben das auch gut gemacht&#8220;, tröstete er Jauch. Und Günther Jauch lachte, da blitzte schnell der Schalk in seinem Nacken auf, nur sah man ihn nicht, <strong>denn der Nacken leuchtet stets auf der der Kamera abgewendeten Rückenseite</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Maße: </strong><br />
&#8211; Gasometer: 2.922m² mit einer Höhe von: 77m und einem ø von 61m<br />
&#8211; Kuppelbau: 740m² mit einer Höhe von: 21m und einem ø von 30,7m<br />
&#8211; Außenfläche: 2.000m² davon 400m² Nutzfläche zzgl. 250 Besucherparkplätze</p>
<p><strong>Kapazität (auf Anfrage mit Tribünenbauten zu erweitern): </strong><br />
&#8211; maximal 600 (bestuhlt oder stehend)<br />
#Fakten zum &#8222;BERLIN GASOMETER&#8220; (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.berlin-gasometer.de/fakten.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was nun die neu entstandenen Fernsehstudios &#8222;auf dem Gasometer&#8220;</strong> in Berlin-Schöneberg angeht, überlege ich noch einen Moment. Ich hatte ein Projekt am Start, dessen Rahmen wir mit einem Hintergrundgespräch &#8222;auf dem Gasometer&#8220; verortet hatten. Ich wollte mich dort mit Klaus treffen, wir wollten das Gasometer besteigen und währenddessen wollte ich ihm ein paar, mir wichtige Fragen stellen, die die Gesamtberliner Kulturszene betreffen und seine Rolle hierbei. Ob das noch geht? <strong>&#8222;Jauch statt Klaus&#8220;, würde mich das erwarten</strong>? <strong>Von nirgendwo anders könnte man sich vermutlich besser in ein solches Gespräch stürzen, oder</strong>?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1013-11 &#8211; Historie: Remember 9/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:09:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für den Moment ohne Worte. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10520" title="Remember 9/11 - 'The falling man' " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg" alt="Remember 9/11 - 'The falling man' " width="450" height="560" /></a></p>
<p>Für den Moment ohne Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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