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	<title>Heinrich Zille &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Heinrich Zille &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3252-19-positionen-wenn-der-milieuschutz-klingelt-und-was-bewohner-ueber-diese-information-sagen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 17:03:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man lebt so rein im persönlichen Milieuschutz und hat schon eine Weile sehr gelitten. An der ganzen Gegend. An der Situation. An dem speziellen Haus. Man hofft, dass sich da mal was dreht: Dass die Vermieter unter den Eigentümern ihre Wohnung mal an bessere Mieter vermieten. Die alten Mieter sind schließlich gebrauchte und das freundliche ... <a title="2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3252-19-positionen-wenn-der-milieuschutz-klingelt-und-was-bewohner-ueber-diese-information-sagen/" aria-label="Mehr Informationen über 2103-19 &#8211; #Positionen Wenn der Milieuschutz klingelt &#8211; Und was Bewohner über diese Information sagen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_18692" aria-describedby="caption-attachment-18692" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18692" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner.png" alt="Kinder der Straße (Heinrich Zille, 1923, Titelblatt der Ausgabe, nachbearbeitet) #Milljöh #Milieu" width="850" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner-650x344.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Milieu_Banner-768x407.png 768w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18692" class="wp-caption-text">Kinder der Straße (Heinrich Zille, 1923, Titelblatt der Ausgabe, nachbearbeitet) #Milljöh #Milieu</figcaption></figure>
<blockquote><p>Man lebt so rein im persönlichen Milieuschutz und hat schon eine Weile sehr gelitten. An der ganzen Gegend. An der Situation. An dem speziellen Haus. Man hofft, dass sich da mal was dreht: Dass die Vermieter unter den Eigentümern ihre Wohnung mal an bessere Mieter vermieten. Die alten Mieter sind schließlich gebrauchte und das freundliche Verhältnis hat sich durch deren schlechtes Benehmen deutlich abgenutzt.</p></blockquote>
<p>Jetzt vorläufiger Milieuschutz, DAS Instrument gegen Vertreibung von Mietern. Mieter, die aus ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten zugezogen waren. In manchen Häusern und Gegenden sind Häuser wie Waffen. Man kann Menschen mit Wohnungen erschlagen, wussten früher kluge Leute. Anders herum: Damit alles so bleibt, wie es schon immer war. Wären in einem Hause im Milieuschutzgebiet schlechte Mieter angestammt, Menschen, die einer Gegend nicht gut tun, manifestierte sich durch Milieuschutz und ein Verbot von Mieterhöhungen (Mietendeckel) deren Angestammtheit.</p>
<p><span id="more-18693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier sind wir beim vielbeschriebenen Milljöh des Berliners Heinrich Zille, dessen Milieukenntnis und Beschreibung in Fotos und Zeichnungen drastisch nachgewirkt hat und beispielgebend illustrierte, warum moderne Stadtplaner übereinkamen, ganze Kiezen nach Kahlschlagsanierung (negativ) in behutsame Stadterneuerung (besser) zu überführen. Für diesen Ausgleich haben im Westen Berlins die Hausbesetzer gesorgt Anfang der Achtziger Jahre. So wurde aus behutsamer bedeutsame Stadtsanierung. Nun kamen monetäre Kalmücken, kauften für Ein-EURO-Beträge die Wohnungen des Berliner Senats raus. Dass dieser Basisschutz der Berliner Bevölkerung wegfiel, lässt Mängel bei der Bedarfsdeckung auf die übrigen Immobilienbestand hinüberschwappen. Die ganze Strukturkrise eines unausgeglichenen Wohnungsmarkts hat der Berliner Senat selbst verzapft. Leider. Ich schreibe nichts zum Ideallösungsersatz: Ich habe keinen und rede nicht einfach daher, indem ich nur einfach ein paar Sätze schreibe.</p>
<p>Simone Müller-Piepenbrink (Name geändert) aus Spandau fasst die Benachrichtigung des Bezirksamts Spandau so auf (aus einer Email):</p>
<blockquote><p>Kurz zusammengefasst: Wir wollen keine potenten, gebildeten Mieter und Eigentümer in Spandau haben und auf gar keinen Fall Spandau aufwerten. Interessant. Und habe ich das richtig verstanden, dämmen dürfen wir auch nicht, weil dann die Miete teurer wird? Das ist super, sparen wir eine Menge Geld.</p></blockquote>
<p>Müller-Piepenbrink sagt es lakonisch und zusammengefasst. Es steckt Wahrheit drin.</p>
<p>Ob Angela Merkel Wärmedämmmaßnahmen, die gezielt nicht durchgeführt werden können, gut fände, angesichts Kyoto stand bei Redaktionsschluss noch nicht abschließend fest. Milieuschutz ist Ländersache: Inzwischen wird schon an der Idee geschraubt, in Berlin auch Gewerbemieten einzufrieren. Dieser Weg wird auch kein leichter sein. Fachleute drücken die Sache momentan so aus:</p>
<p>Die Lage ist extrem unübersichtlich und könnte weite Teile der investitionsfreudigen Immobilienbranche erheblich verunsichern. So weit ist es jetzt schon.</p>
<p>Die Liste der lustigsten Fragen eines sozialen Netzwerks wird angeführt von Facebook, wo ein Algorithmus (anderes Wort für Alcopop?) bereits insinuiert und wer weiß schon die Antwort?</p>
<p>Screenshot</p>
<figure id="attachment_18695" aria-describedby="caption-attachment-18695" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-18695" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg" alt="Ist das eine Immobilie? #Landgericht #Berlin #Facebook" width="850" height="233" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet.jpg 1488w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-650x178.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-768x211.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0892-Bearbeitet-850x233.jpg 850w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18695" class="wp-caption-text">Ist das eine Immobilie? #Landgericht #Berlin #Facebook (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)</figcaption></figure>
<p>Dahinter steckt bestimmt Tetsche (Der Stern), dessen Bauernweisheit lautete: Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. Und ein Land- als Leibgericht bietet sich da an. In Berlin lautet die sicher verbriefte, richtige Antwort auf diese Frage allerdings: Das schon, aber nicht für Dich!</p>
<p>Bämm. Fertig.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 15:42:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand. Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und ... <a title="2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/" aria-label="Mehr Informationen über 2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18593" aria-describedby="caption-attachment-18593" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18593" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/07/Denkpause.Regierung.gif" alt="Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche" width="850" height="850" /><figcaption id="caption-attachment-18593" class="wp-caption-text">Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche</figcaption></figure>
<blockquote><p>Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause</p></blockquote>
<p>Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand.</p>
<p>Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und Weise gegen, wie sich noch zeigt. In Berlin geht im Grunde genommen gar nichts mehr. Überall herrscht (Über-)Regulierung. Das tut der Arbeit nicht gut. Denn die Arbeit ist und bleibt dieselbe. Hinzu kommt, was von unzuständiger Seite (bspw. vom Gesetz- und Verordnungsgeber) zwischen Vertragsparteien zivilrechtlicher Vorgänge hinein gedrückt wird. Inzwischen muss jede Wasseruhr an das Bundesaufsichtsamt für das Eichwesen gemeldet werden. Was das Amt mit den Daten tut? Vermutlich erst mal nichts. Denn Personal dafür fehlt, andererseits. Ach ja, richtig. So weit haben sie jetzt auch nicht gedacht. Wozu auch?</p>
<p>Was ist das überhaupt für ein Milieu?</p>
<p>Ein Wohnungseigentümer in Berlin-Schöneberg beabsichtigt, hinfällige Fenster auszutauschen. Die Alten sind rott. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Ein Hausaushang hängt übers Wochenende: Man werde sich bemühen, Beeinträchtigungen klein zu halten. Beeinträchtigung fängt mit &#8222;B&#8220; an wie z.B. Behörden. Da hat sich (übers Wochenende) ein Bürger ans Amt gewendet, heute ist Montag. Wie schaffen es Bürger, sich übers Wochenende an ein Amt zu wenden und am Montag früh ruft bereits der Sachbearbeiter an? Das funktioniert ja umgekehrt nie. Niemals: Ich kenne in den letzten fünf Jahren keinen Fall von problemlos anrufen auf irgendeiner Dienststelle im Land Berlin. Magical Moments.</p>
<p><span id="more-18594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_3122" aria-describedby="caption-attachment-3122" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3122" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3122" class="wp-caption-text">Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als Stakeholder (dt. „Teilhaber“) wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. In der Betriebswirtschaft wird Stakeholder als Anspruchsgruppe übersetzt. Mit dem Vorgang, im Garten zu grillen, hat also der Stakeholder gar nichts zu tun. Warum stoßen wir auf diese Frage? Sie ist naheliegend, ganz einfach: Inzwischen werden tatsächlich die ersten DWA-geprüften Fachplaner für Starkregenvorsorge geprüft und dann zertifiziert. Kurz gesagt weiß sich die Fachwelt schon zu helfen, wenn der Planet quietscht und eiert.</p></blockquote>
<p>Na, das ging ja schnell, denke ich. Der Mitarbeiter des Stadtplanungsamts sagt was von Milieuschutz und so ein erhaltungsrechtlicher Antrag sei noch nicht da. Welches Milieu schützen wir denn? Ist ja auch egal, Gott sei Dank gibt es Behörden. Die denken für uns mit.</p>
<p>Das Milieu ist das der angestammten Wohnbevölkerung in einem Kiez. Wir ahnen: So werden aus Bewohnern richtige Kiezgrößen, denn jetzt hat jeder Einzelne auch Bedeutung. Klasse.</p>
<p>Auf den ersten Blick klappt das im vorliegenden Fall jedoch eher nicht. Der Eigentümer ist Eigentümer seiner Wohnung und wohnt seit 1994 hier. Er trägt zwar dies Transparent nicht und auch kein T-Shirt mit dem Spruch #WirsinddasMilieu. In Berlin hieße es dann auch Milljöh. Milieuschutz heißt, das weiß ich (jetzt), dass ein Antrag gestellt werden muss. Immer dann wenn Maßnahmen in und um Wohnungen durchgeführt würden, die eine Verdrängungsgefahr für die Bestandsbevölkerung darstellen würden. Der Gesetzgeber unterscheidet nicht zwischen Eigentümern und Mieter, weiß ich nun. Ganz einfach gesagt:</p>
<p>Hast Du Laminat im Wohnzimmer, reiß es lieber nicht raus, ohne vorher beim Amt nachzufragen. Stelle einen Antrag, das neue Holzparkett könnte eine Modernisierung darstellen. Oder die neue Einbauküche, die hochwertiger ist als die alte bzw. viel mehr Wert darstellt als gar keine? Bei Einführung des Milieuschutzes (in Schöneberg im März 2018) wohnte das Bodenpersonal seit mehr als zwanzig Jahren dort. Der Milieuschutz gilt hier auch gegen selbstnutzende Eigentümer, die hier seit 1994 wohnen und nun wegziehen, damit sie endlich nach eigenen Vorstellungen durchrenovieren können? So richtig ätzend ist der Fenstergedanke: Tatsächlich erörtern wir am Telefon, der Mitarbeiter der Stadtplanung und ich, dass Maßnahmen wie diese (Fensteraustausch) &#8222;die Mindestanforderungen an Fenster nicht überschreiten dürfen.&#8220; Das ist mir vollkommen neu und ich wittere sofort Hochverrat: Unsere Kanzlerin Angela Merkel wird verraten und all ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele. Es ist wahr, also es steht jetzt hier schwarz auf weiß: Hat das alte Fenster von 1994 einen (schlechten) k-Wert von 2,1 (Beispiel), so hat ein zeitgemäßes Fenster inzwischen bei Zweifachverglasung leicht 1,1. Ist also fast &#8222;doppelt so gut&#8220;. Nimmt man eine Dreifachverglasung, um noch mehr Energie zu sparen (k-Wert ca. 0,6 &#8211; 0,7), so wäre das nach Ansicht der Milieuschützer im Amt ein KO-Kriterium und abzulehnen. Denn diese Vorgehensweise wäre eine Wertverbesserung und würde die Bevölkerung vertreiben.</p>
<p>Ich bin zwar kein Garten- und Landschaftsbauer, aber im amtlichen Einfriedungszaun suche ich jetzt die Vollständigkeit der Latten zu Fuß unterwegs systematisch ab. Haben die noch alle Latten am Zaun? Gut, für diese Untersuchung werde ich nicht bezahlt.</p>
<p>Au ja, der Spott ist beißend. Sorry.</p>
<p>Selbiges gilt auch für die Klingel-/Gegensprechanlage. Soll die nun anders als bisher künftig eine Videosichtverbindung nach unten ermöglichen, ist das schon wieder auf der Liste der bedrohten vier Arten. Denn dort wird wieder nachhaltig an der Mietenschraube gedreht werden können. Ja, so allgemein klingt das alles prima. Allerdings fragen viele Besorgtbürger auch schon nach, wie denn das Amt diese ganzen Behördenaufgaben stemmen will? Mit welchem Personal denn?</p>
<p>Eine Liste der antragsbedürftigen Maßnahmen dieser Art gibt es tatsächlich nicht (mehr), erfahre ich im Telefonat, und der Sachbearbieter Herr Hoffmann ist freundlich und kann ja auch gar nichts dafür. Er arbeitet ja da nur. Richtig. Es gibt also keine Liste und daher schickt er mir nun was zu, was allgemein als Anforderungsprofil gelten muss. Später telefoniere ich noch mit zwei Architekten, einer davon ist Bauleiter einer Maßnahme wie dieser. Wir kennen uns lange.</p>
<p>Als das Gespräch darauf kommt, erfahre ich noch, dass man in Neukölln auch ganz bewusst nicht sagt, amtlicherseits, was genau die Kriterien sind, wenn man (beispielsweise) einen Balkon anbauen will: Denn dann wüsste man das ja.</p>
<p>Hinzu gesellt sich jetzt der Mietendeckel.</p>
<p>Und noch was, denn heute ist ein ereignisreicher Tag wie kaum ein zweiter ähnlich ereignisreich ist:<br />
Der Europäische Gerichtshof EuGH hat das Architektenrecht teils kassiert und die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in bestimmten Bereichen hinsichtlich der Vergütungsansprüche für unwirksam erklärt.</p>
<p>Es gibt Tage, da wollte ich, ich wär mein Hund.</p>
<p>Wuff.</p>
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		<title>955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 09:57:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[© RTL, Eigenüberarbeitung &#8222;Viele Leute wollen zu viel auf zu wenig Platz. Zu viele zu klobige Möbel, zu wenige Lichtquellen. Man darf die Räume nicht zu voll stellen. Ein Raum muss atmen können.&#8220; (Tine Wittler im Interview mit Merkur Online, Lesetipp, Link unten) &#8211; Wozu der Berliner Milieuprofi Heinrich Zille übrigens meinte: &#8222;Man kann einen ... <a title="955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129711/" aria-label="Mehr Informationen über 955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10001" title="_banner Xperts Of Lifestyle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><span style="color: #999999;">© RTL, Eigenüberarbeitung</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Viele Leute wollen zu viel auf zu wenig Platz. Zu viele zu klobige Möbel, zu wenige Lichtquellen. Man darf die Räume nicht zu voll stellen. Ein Raum muss atmen können.&#8220; (Tine Wittler im Interview mit Merkur Online, Lesetipp, Link unten) &#8211; Wozu der Berliner Milieuprofi Heinrich Zille übrigens meinte: &#8222;Man kann einen Menschen mit einer Axt erschlagen, aber man kann ihn auch mit einer Wohnung erschlagen.&#8220; Nur dass das fremdbestimmt gemeint war, also übergestülpt. Im Unterschied dazu kassiert Tine Wittler sozusagen das Eigenverschulden untalentierter Lebensleute.</p></blockquote>
<p><strong>Sie ist die zarteste Versuchung</strong>, seit es missglückte Wohn- und Schlafzimmereinrichtungen gibt und kommt nur noch <strong>in wirklich krassen Fällen</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10000"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10005" title="Bonjour Tristesse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse.jpg" alt="Bonjour Tristesse" width="450" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse-300x100.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Einrichtungs-Frolleinwunder</strong> <strong>Tine Wittler</strong> weiß, was die Menschen in ihren Behausungen falsch machen. Sie ist irgendwie ein Tausendsassa, Stilberaterin, Putzfrau, Einrichtungsberaterin und Ratgeber in psychologischen Notfällen. Sie macht sozusagen ihre eigens gestrickte &#8222;Operation Zukunft&#8220; und hilft Menschen wohnlich wieder auf die Beine. Der Satz, den sie dem Onlinemagazin <strong>Merkur Online</strong> gab, regt ja schon zum Nachdenken an. <strong>Weniger ist mehr</strong>. <strong>Ebend</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link" href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/viele-wollen-viel-wenig-platz-mm-1334564.html" target="_blank">Tine Wittler plaudert aus dem Wohnkästchen</a></li>
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