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	<title>Hannah Arendt &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Hannah Arendt &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2019-18 &#8211; Filmtipp: In der #Ard #Mediathek noch bis 25.04. vorhanden &#8211; Hannah Arendt und ihre Sicht von der Banalität des Bösen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3239-18-filmtipp-in-der-ard-mediathek-noch-bis-25-04-vorhanden-hannah-arendt-und-ihre-sicht-von-der-banalitaet-des-boesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 08:45:55 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-17954 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/moviecamera.gif" alt="" width="800" height="600" /></p>
<blockquote><p>Es gibt und es gab immer Menschen, die einem Tränen der Berührung in die Augen trieben. Wenn man nur offen ist für Empfindungen bzw. mit dem Herzen unverstellt geradeaus sehen kann. Eine solche Frau des Herzens ist zweifelsohne Hannah Arendt, die jüdische Prozessbeobachterin, Schriftstellerin, Politik-Sachverständige. Die dabei hart zupackend, nüchtern analysierend und kühl und in wohl durchdachten Worten schrieb bzw. redete. Die den Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem <strong>ergebnisoffen</strong> besuchte und forschte bzw. ergründete, bevor sie schließlich berichtete.</p></blockquote>
<p>Nicht wie man es von ihr als Jüdin erwartete, sondern mit großem Zeithorizont. Weder die Chefredaktion des New Yorker, noch irgendeine andere beliebige Einflussnahme dieser Zeit konnte sie unter Druck setzen und veranlassen, undurchdachte Dinge zu äußern und ihr Urteil wirkte am Ende für viele verstörend, weil sie damit keineswegs gerechnet hatten. Sie braucht ihre Zeit und nachdem es ausgegoren erschien, veröffentlichte Arendt ihre unkonventionellen Gedanken zur persönlichen Schuld von Menschen, die langweilig und banal waren und gerade deswegen so megaböse. Es ging um die bösesten Verbrechen gegen die Menschheit.</p>
<p>So feinfühlig, dass sie die Zeitschreibung korrigierte: Es dürfe nicht heißen &#8222;Menschlichkeit&#8220;, denn darum ginge es nicht. Es ginge um die Menschheit an und für sich, denn auch Juden waren und sind zweifelsohne Menschen und damit Gottesgeschöpfe und vor der Schöpfung gleich. Hier sind wir nun ganz aktuell in der Gegenwart zurück:  Sogar &#8211; und das bleibt festzuhalten, so deutsche, fette Wohlstandskinder wie die Rapper + Kackbratzen Kollegah und Farid Bang, Echo-Musikpreisgewinner, denen man mit ergebnisoffenen Überlegungen zum Schlechten der Welt nicht kommen kann, weil sie gern laut und bedrohlich reden, um in Ruhe gelassen zu werden. Sie rappen ihre Texte ergebnissoffen: Um sich zu berauschen am Ergebnis der gesamtgesellschaftlichen Empörung. Aber so waren auch die Strickmuster totalitärer Machtergreifungen. Am besten, man hält die Fresse und kauft ihre Sujets&#8230;und ist damit böse, fies, gemein &#8230;und so banal wie Kollegah und Bäng. Oder wie es die Internetikone Jay Jay ausdrücken würde: Pow!</p>
<p>Deutschland 2018: Lasst uns weinen über die Abwesenheit von Empathie schon wieder.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Zeitbefristet: Der <a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Filme-im-Ersten/Hannah-Arendt/Das-Erste/Video?bcastId=1933898&amp;documentId=51731838" target="_blank" rel="noopener">Film in der ARD-Mediathek</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #999999;">Recherchetipp</span></p>
<p><span style="color: #999999;">YouTube: Videos mit Interviews mit Hannah Arendt </span></p>
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		<title>1730-14 &#8211; Erinnerung: Hannah Arendt schuf den Begriff der &#8222;Banalität des Bösen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2014 10:34:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banalität des Bösen]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Arendt]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
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					<description><![CDATA[Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus In voller Länge! &#8222;Das beste Gespräch, das ich je geführt habe.&#8220; (G. Gaus). Das legendäre Interview mit Günter Gaus in ungekürzter Fassung! Filmmaterial ergänzt mit Standbildern. Im Zentrum stehen Gegenwartsfragen zu politischem Denken und Handeln. Einleitend wird das Spannungsfeld von Philosophie und politischer Theorie erörtert. Ein weiterer Aspekt ... <a title="1730-14 &#8211; Erinnerung: Hannah Arendt schuf den Begriff der &#8222;Banalität des Bösen&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/204214-erinnerung-hannah-arendt-schuf-den-begriff-der-banalitaet-des-boesen/" aria-label="Mehr Informationen über 1730-14 &#8211; Erinnerung: Hannah Arendt schuf den Begriff der &#8222;Banalität des Bösen&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-16126" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt-1024x850.jpg" alt="Erinnerung: Hannah Arendt" width="640" height="531" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt-1024x850.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt-300x249.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt-900x747.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/08/Erinnerung_Hannah.Arendt.jpg 1300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/J9SyTEUi6Kw?rel=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em><span style="color: #c0c0c0;">Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus</span></em></p>
<blockquote><p>In voller Länge! &#8222;Das beste Gespräch, das ich je geführt habe.&#8220; (G. Gaus). Das legendäre Interview mit Günter Gaus in ungekürzter Fassung! Filmmaterial ergänzt mit Standbildern. Im Zentrum stehen Gegenwartsfragen zu politischem Denken und Handeln. Einleitend wird das Spannungsfeld von Philosophie und politischer Theorie erörtert. Ein weiterer Aspekt sind Geschlechterrollen sowie insbesondere der Prozess gegen Adolf Eichmann. Das Buch von Hannah Arendt (´Eichmann in Jerusalem´) war im Herbst 1964 in der Bundesrepublik und 1963 in den USA erschienen,  Arendt nimmt hierzu Stellung (&#8222;Zur Person&#8220;, 28.10.1964). &#8211; Hier gibt&#8217;s noch ein sehenswertes Portrait über Hannah Arendt (64 Min.): <a class="yt-uix-redirect-link" dir="ltr" title="http://www.youtube.com/watch?v=HDKHevKaiR8" href="http://www.youtube.com/watch?v=HDKHevKaiR8" target="_blank" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=HDKHev&#8230;</a><br />
Teil der Playlist &#8222;Hannah Arendt (Vorträge, Gespräche und ein Portrait)&#8220; hier: <a class="yt-uix-redirect-link" dir="ltr" title="http://www.youtube.com/playlist?list=PL5rv0LxqofNo1_Z-VfkABAIqUe5tbdqW-" href="http://www.youtube.com/redirect?q=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fplaylist%3Flist%3DPL5rv0LxqofNo1_Z-VfkABAIqUe5tbdqW-&amp;redir_token=l3fbZ76ekER3k1tEAzXD65ZFDQt8MTQwOTU2NTA5OUAxNDA5NDc4Njk5" target="_blank" rel="nofollow" data-redirect-href-updated="true">http://www.youtube.com/playlist?list=&#8230;</a></p></blockquote>
<p>Weiter geht es auf Seite 2 mit einem Gespräch zwischen Hannah Arendt und Joachim Fest aus dem Jahre 1964.</p>
<p><span id="more-16125"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/GN6rzHemaY0?rel=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em><span style="color: #c0c0c0;">Hannah Arendt im Gespräch mit Joachim Fest (1964)</span></em></p>
<blockquote><p>Vollständige Fassung: Joachim Fest hat zur selben Zeit wie Hannah Arendt &#8222;Eichmann in Jerusalem&#8220; sein Werk &#8222;Das Gesicht des Dritten Reiches&#8220; veröffentlicht, welches zu einem ähnlichen Schluss kam wie Arendt, nämlich dass man mit dem Problem konfrontiert sei, wie „so viel Unvermögen, so viel Durchschnittlichkeit und charakterliche Nichtigkeit“ mit den ungeheuren Verbrechen , die hiervon ausgingen, in einen begrifflichen Zusammenhang zu bringen sind. Das Gespräch behandelt Themen wie die Definition eines neuen Verbrechertypus, welcher eben keine kriminelle Energie hat, sondern aus (oft blindem) Gehorsam handelt, es handelt von der Frage nach Verantwortung und Schuld in einem totalitären System, von Gerechtigkeit nach einem historischen Unrecht solchen Ausmaßes, sowie von Gut und Böse als moralischen Urteilen. Dieses Gespräch wurde am 9. November 1964 im Südwestrundfunk (SWR) in der Reihe „Das Thema“ gesendet.<br />
Transkription sowie Briefe zur Vor- und Nachbereitung des Radiogesprächs in: Arendt, Hannah; Fest, Joachim Titel: Eichmann war von empörender Dummheit. Gespräche und Briefe.</p></blockquote>
<p>Ein Stückchen deutsche Normalität in den Jahren 1964/5 von Nachkriegsdeutschland. Die Zeit richtig einzuordnen, während der Nationalsozialismus über Deutschland hereingebrochen war (1933-1945) gehört allen anderslautenden Rufen zum Trotz auch heute noch zu den erwähnenswerten, bzw. erinnerungswürdigen Tatbeständen. Dass Häftlinge in Auschwitz sich ruhig zu verhalten hätten, während des Abortbesuchs, ist dabei nur ein Gesichtspunkt, wie <a title="externer Link" href="http://wp.me/p4dVhm-q" target="_blank">in folgendem Artikel beschrieben ist</a>.</p>
<p>Das Konzentrationslager Auschwitz habe ich besichtigt. Erinnerungen <a title="externer Link" href="http://www.yelp.com/biz/pa%C5%84stwowe-muzeum-auschwitz-birkenau-o%C5%9Bwi%C4%99cim?hrid=uY4f7ccYDfq5k5B694lHiw" target="_blank">daran hier</a>.</p>
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