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	<title>Goldene Tulpe &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Goldene Tulpe &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2014 11:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch ... <a title="1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197514-goldene-worte-goldene-tulpe-begehrte-auszeichnung-fuer-gute-leistungen-geht-heute-an-das-wort-ordnungswidrigkeit/" aria-label="Mehr Informationen über 1663-14 &#8211; Goldene Worte: &#8218;Goldene Tulpe&#8216; &#8211; Begehrte Auszeichnung für gute Leistungen geht heute an das Wort &#8218;Ordnungswidrigkeit&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" alt="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Das Wort &#8222;Ordnungswidrigkeit&#8220; impliziert spießbürgerliche Bräsigkeit. Oder ist ein Aphorismus: Wer wider die Ordnung handelt, ist wirklich frei von bürgerlicher Konvention. #Taggedanken</p></blockquote>
<p>Der Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220; (* Name geändert) -Umweltamt- schreibt: &#8222;Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass eine weitere Nutzung der Kleinkläranlage ohne wasserrechtliche Erlaubnis als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.&#8220; So sagt der Verwaltungs-Harry Hirsch und Michel Kohlhaas antwortet: &#8222;Wer dreimal mit der Knute spricht, den zerrt man vors Verwaltungsgericht.&#8220; &#8211; Witz im Unwitz: Durch einen Schreibfehler der öffentlichen Verwaltung gilt der Bescheid bis zum Jahr 20013. Von wegen &#8222;ausgelaufen&#8220;. Ausgelaufene Kleinkläranlage? Igitt.</p>
<p><span id="more-15669"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15676" alt="Glück!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg" width="500" height="416" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Glueck-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Die eingebildete Stärke der öffentlichen Verwaltung, in gutem Recht und für eine demokratische Gesellschaft zu arbeiten bzw. zu verwalten und ihre Eigendynamik in kraftstrotzendem Wort, Belehrung, Oberlehrerhaftigkeit und dämlich wirkender Attitüde: So wie vieles, was von Ämtern verfasst wird, aus nichtigem Anlass und gespickt mit Wortgerüsten, die den Sachverhalt aufplustern.</p></blockquote>
<p>Die (öffentliche) Verwaltung ist nicht (nichtöffentlich, auch nicht) &#8222;Diener dieses Staats&#8220; und seiner Bürger, sondern hat sich aufgemacht, die Menschen mit Vorschriften und mainstream-Sprech (Bescheide, Briefe, Korrespondenz) zu beherrschen. Schon am Beispiel von berlin.de, der Hauptstadt-Website, sieht man, wie hilflos die Auftritte der öffentlichen Verwaltung angelegt werden und wie unmöglich man sie sich schlicht einprägen kann.</p>
<p>Sein Wohnsitzfinanzamt in Berlin mit Website abzuspeichern, ist schwer. So lange URLs, wie berlin.de dafür braucht, benutzt wirklich niemand. So lang die URLs, so kurz der Verstand. Emailadresse gefällig? Pah, ohne mehrmaliges Nachfragen sind die Buchstaben, Strich- und Minusketten von aneinandergereihten Akronymen schlicht nicht zu verstehen. Wer sich diese nicht gewissenhaft in sein Adressbuch einspeichert, handelt unordentlich. Nein, ordnungswidrig. Denn Ordnung, was sich die Verwaltung ausdenkt und alles, was das nicht versteht, handelt ordnungswidrig. Jetzt ist es aufgeklärt. Bürger: Handelt ordentlich.</p>
<blockquote><p>Alles klar, Günni, machen wir! #Zurufe aus dem Publikum</p></blockquote>
<p>Wer einen Kraftwagen steuerlich richtig behandeln will, muss Steuergesetzgebung studieren und für einen selbstverständlichen alltäglichen Vorgang Nebenbuchführungen führen, deren Angemessenheit nicht mehr im Verhältnis steht zur Vorschrift selbst. Es ist die Vorschrift, die regiert: &#8222;Law rules&#8220;. Niemand ist noch in der Lage, Vorschriften eindämmend zu wirken, die Zahl der Regularien zu verringern und für eine Vereinfachung des Lebens zu streiten. Alles wird zerredet in nutzlosen Diskursen, die als Expertenwissen daher kommen.</p>
<blockquote><p>Die käufliche Republik: Man handelt frei von jeder Ordnung, um frei zu sein. Wird das Handeln wider diese Ordnung festgestellt, wird die Ordnungswidrigkeit festgestellt, von der man sich nur noch mit einem Ordnungsgeld freikaufen kann. Erst nach Eingang der Ordnungsstrafe ist die öffentliche Ordnung wieder hergestellt. Ob das in Ordnung ist?</p></blockquote>
<p>Für vieles aber braucht der Mensch nur einen klaren Kopf, Herz und &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220;. Der größte Fehler des Bürgers wäre es, solche Schreiben in all ihren kranken gedanklichen Verästelungen ansatzweise ernst zu nehmen.</p>
<p>Tut es einmal, aus Spaß: Die öffentliche Verwaltung würde sofort bankrott gehen und könnte die einfachsten Dinge nicht mehr regeln, wenn die Menschen diese Art von Belehrungen ernst und Drohgerüste wie diese mit Antwortbriefen ausführlich auseinander nähmen, mit der Folge, dass die öffentliche Verwaltung nun auch noch verpflichtet wäre, aus Rechtsgründen freilich, derartige &#8222;berechtigte Anfragen&#8220; schriftlich -rechtssicher- zu beantworten.</p>
<blockquote><p>Das Ziel dieses &#8222;zu ausführlichen Schwachsinns ist immer die Begrenzung, die Deckelung der Menschen auf eine vermeintlich richtige &#8222;bürgerliche Normgröße&#8220;, auf Passgerechtigkeit und Kontrolle über das Denken. Dafür bricht sich der Verwaltungsakt Bahn in sinnentleerten, textbausteinartigen Fragmenten für jede schon mal erlebte Eventualität. Das hat auch sein gutes: Man kann mit derlei &#8222;Textbibliothek&#8220; eben  hirnrissige Idioten als Mitarbeiter beschäftigen, die dafür nicht mehr näher nachdenken müssen, was sie tun. Prima.</p></blockquote>
<p>Es ist die Sprache, die vor vermeintlicher Ordnung strotzt, in der Ordnung ist, was öffentliche Verwaltung ausspricht und Unordnung alles, was öffentliche Verwaltung in ihrer Bräsigkeit und Piefigkeit stört. Geradezu widerlich, würde man dies noch weiter inhaltlich vertiefen und den ganzen Sachverhalt &#8222;ordentlich&#8220; einer öffentlichen Leserschaft darlegen. Hinter diesem Satz steckt nichts anderes als der verzweifelte Gedanke, Bürger zur Ordnung zu rufen, für was für einen nichtigen Anlass auch immer.  Zur Benutzung der obigen Kleinkläranlage übrigens, gibt es gar keine Alternative, denn wo das Grundstück liegt, ist nichts anderes als das: &#8222;Stand der Technik&#8220;. Ein überflüssiger Verwaltungsakt, daher. Dafür die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;, der Award für besonders gute Leistungen. Herzlichen Glückwunsch, Landkreis &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;.</p>
<p>Gut gemacht. &#8211; Fazit? Halten wir säuberlich Ordnung in unserem Kopf, denn er legt die Gedanken für die Tat. Wenn wir diesen Zustand nicht akzeptieren möchten, so nennen wir die Ratio in unserer rechten Hirnhälfte (bei Linkshändern links) in Zukunft klar und deutlich &#8222;Wut&#8220;. Und lassen nicht zu, dass uns die piefigen Spießigen an ihre bürgerlichen Messlatten nageln. Howgh, ich habe gerochen. Und zwar den Braten, den zarten. Haben wir einen Riss im Hirn? &#8211; Eine Band, in der ich ca. 1986 mitmischte als Schlagzeuger, mit dem Namen &#8222;Minimaler Konsens&#8220; (kurz: MOK), hatten einen gleichlautenden Titel. War 1986 schon abzusehen, was die zwingende Folge all dessen wäre? Vermutlich.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/05-Riss-im-Hirn.mp3">05 Riss im Hirn</a><br />
<em><span style="color: #888888;">Musik: &#8222;Riss im Hirn&#8220; (Proberaum-Aufnahme ca. 1986, Berliner Band &#8222;Minimaler Konsens&#8220;)</span></em></p>
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		<title>1376-13 &#8211; Goldene Worte: Vom tot sein und vom blöd sein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 07:23:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;wird für folgenden Spruch verliehen, also bitte wieder zurückgeben, den Wanderpokal, der sporadisch verliehen wird und daher nicht behalten werden darf: Wenn Du tot bist, weißt Du das nicht. Es ist nur schwer für die Anderen. Genau so ist es, wenn Du blöd bist.  (Herkunft unbekannt) Heute morgen, soll Gerüchten auf facebook zufolge, ... <a title="1376-13 &#8211; Goldene Worte: Vom tot sein und vom blöd sein!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168813-goldene-worte-vom-tot-sein-und-vom-blod-sein/" aria-label="Mehr Informationen über 1376-13 &#8211; Goldene Worte: Vom tot sein und vom blöd sein!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" alt="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<p>Die &#8222;Goldene Tulpe&#8220;wird für folgenden Spruch verliehen, also bitte wieder zurückgeben, den Wanderpokal, der sporadisch verliehen wird und daher nicht behalten werden darf:</p>
<blockquote><p>Wenn Du tot bist, weißt Du das nicht. Es ist nur schwer für die Anderen. Genau so ist es, wenn Du blöd bist.  (Herkunft unbekannt)</p></blockquote>
<p>Heute morgen, soll Gerüchten auf facebook zufolge, das Häkelschwein im Frühstücksfernsehen auftreten. Wär´s von der Fa. Hakle (feucht), dann hieße es wohl &#8222;Hakleschwein&#8220;. Wie der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=6584">Haribo-</a> und wie der grüne <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=6512">Hustinettenbär</a>. Ich dichtete schon rosa Prosit: &#8222;Dieser Tag wird kein seichter sein, dieser Tag wird scheußlich und schwer. Dieser Tag komm kannen, ich geh, nies ihn in zollen Vügen.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://haekelschwein.de" target="_blank">Das Häkelschwein</a></li>
</ul>
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		<title>1106-11 &#8211; Personen: Die Illustratorin Nadia Budde aus Berlin hat über ihre U-Bahnfahrten nachgedacht, mit unerwarteten Folgen #Awards</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 12:53:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine kleine, miesepetrige, verschwitzte Fachjury aus international unbedeutenden Kunstkuratoren hat nach langer Phasen untätiger Zeiten heimlich in der Kunstredaktion &#8222;rent a tulip&#8220; (verleiht eine Tulpe, für gute Leistungen) von gesichtspunkte.de getagt. In ausgelassener Weihnachtsstimmung entschied sich die ewiggestrige Redaktion, die Berliner Illustratorin Nadia Budde zur Preisträgerin der begehrten Auszeichnung zu küren. Ob dieser Preis allerdings ... <a title="1106-11 &#8211; Personen: Die Illustratorin Nadia Budde aus Berlin hat über ihre U-Bahnfahrten nachgedacht, mit unerwarteten Folgen #Awards" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/145011/" aria-label="Mehr Informationen über 1106-11 &#8211; Personen: Die Illustratorin Nadia Budde aus Berlin hat über ihre U-Bahnfahrten nachgedacht, mit unerwarteten Folgen #Awards">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" title="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" alt="" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p><em>Eine kleine, miesepetrige, verschwitzte Fachjury aus international unbedeutenden Kunstkuratoren hat nach langer Phasen untätiger Zeiten heimlich in der Kunstredaktion &#8222;rent a tulip&#8220; (verleiht eine Tulpe, für gute Leistungen) von gesichtspunkte.de getagt. In ausgelassener Weihnachtsstimmung entschied sich die ewiggestrige Redaktion, die Berliner Illustratorin Nadia Budde zur Preisträgerin der begehrten Auszeichnung zu küren. Ob dieser Preis allerdings Aufnahme in die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nadia_Budde#Auszeichnungen.2FNominierungen" target="_blank">Liste der Awards</a> der Künstlerin findet, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. </em></p></blockquote>
<p>Wann schreibt man eigentlich &#8222;Nadia&#8220;? Oder &#8222;Nadja&#8220;? Liegt denn in zweitem mehr Optimismus? Ja? Jaaaa! Nad-ja. Nadia Budde ist Jahrgang 1967. Herkunft: Ost. Für diejenigen, für die das noch eine Rolle spielt. Sie fährt immer wieder U-Bahn: Zurückbleiben! Die Aufforderung ist bekannt. Sie bezeichnet das Ende der Fahnenstange, das Beendigen des Zug-Wartezustands im Bahnhof. Zurückbleiben.</p>
<p>Darüber hat sie eines Tages nachgedacht. Mit überraschenden, unerwarteten Folgen. Auch für Nadia Budde: Denn jetzt widmen wir Nadia Budde unseren 1.450tigsten Gedanken ever. Zurückbleiben.</p>
<p><span id="more-11391"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class=" wp-image-11270 aligncenter" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_11394" aria-describedby="caption-attachment-11394" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00891.jpg" rel="lightbox[11391]"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11394" title="Zurückbleiben (by Nadia Budde)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00891-1024x686.jpg" alt="Zurückbleiben (by Nadia Budde)" width="640" height="428" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00891-1024x686.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00891-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC00891.jpg 1200w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11394" class="wp-caption-text">Zurückbleiben (by Nadia Budde)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Das Schwarzweißbild von Nadia Budde hängt in der Ausstellung &#8222;Comic Arts&#8220; von mehr als dreißig Berliner Künstlern in der amerikanisch-deutschen Galerie &#8222;Berliner Kunstprojekt&#8220; in Kreuzberg. (Berliner Morgenpost, Link unten)</em></p></blockquote>
<p>Sie hat zwanzig verschiedene Variationen des Wortes &#8222;Zurückbleiben&#8220; erdacht, diese sind:<br />
Nubb Zierlücke, das grobschwarze, zahnlückenhafte, leicht kätzige Wesen,<br />
Bibi Lückenerz, den Nerz mit dem Pflaster auf dem Rücken, da wo der Mut ist zur Lücke,<br />
Nur büze Blicke hat sie ausgemacht und richtig, freundlich schauen sie nicht drein.<br />
Bückline Zuber, ein zinnener Waschzuber mit Bücklingen.<br />
Rübenzicke Blu, ein vegetarisches Springzicklein, vermutlich aus &#8222;Bavaria Blu&#8220;<br />
Nuzbü Leckbrei, ist das ein türkischer Breifraß?<br />
Luz Bückenbier kommt ein wenig hemdsärmelig daher und auch fettbauchig, unrasiert, vermutlich ein Kneipier.<br />
Niz Überbuckel, die Bucklige von Bagdad, ist eine Katze aus dem Irak, nicht aus Kapstadt.<br />
Büb Zuckerlein ein Lutschbonbon.<br />
Rick u. Ben Bülze zwei Ganoven von grobschlächtigem Format.<br />
Die trinken Büz Nuckelbier.<br />
Den Reizbuckl´üben die drei Katzen. Die Biene Kurzbluc bestellt ihre Brillen bei Fielmann.<br />
Luzi Rübenbeck ist ein echtes Berliner Original. Zünu Eberblick ein männliches Borstentier aus dem Grunewalder Stadtforest.<br />
Am Wochenende gibt es Zuckerüben Bli, das sind postsowjetische Teigtaschen im Gegensatz zu schwäbischen Maulaffen.<br />
Im Sommer holen alle die Kinder rein. Nurbi Urbelzeck treibt in den Grünanlagen sein Unwesen und saugt sich voll Blut.<br />
Nick Rübelzube ist scharf auf Luzi Rübenbeck (siehe oben), aber zu viele Dinge stehen zwischen den beiden.<br />
Die Brünzbick Eule schaut dämlich daher.<br />
Brinz Leuebrück, der König der Löwen, hat kein leichtes Spiel.</p>
<p>Zwanzig Gründe, warum wir zurückgeblieben sind. Früher brauchte man &#8222;50 Gründe&#8220;, ihn zu verlassen. Das Leben ist weniger komplex geworden, jetzt reichen zwanzig Gründe aus, um zurückzubleiben.</p>
<figure style="width: 150px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" title="Nadia Budde (Quelle: fischerverlage.de, Foto © Astis Krause)" src="http://www.fischerverlage.de/media/fs/108/thumbnails/Budde%2CNadia_02.jpg.438788.jpg" alt="Nadia Budde (Quelle: fischerverlage.de, Foto © Astis Krause)" width="160" height="180" /><figcaption class="wp-caption-text">Nadia Budde (Quelle: fischerverlage.de, Foto © Astis Krause)</figcaption></figure>
<p>All das sind Wortkreationen aus einem einzigen Wort &#8222;Zurückbleiben&#8220;. Das Gesetz lautete, lasst keinen Buchstaben weg und verdreht alle Buchstaben so, dass dabei neue Worte entstehen.</p>
<p>Gesehen bei Michael M. in Berlin-Friedenau an der Küchenwand. Da hängt dieser Kunstdruck jetzt. Er sagt, es macht ihm immer wieder Spaß. Verständlich. Nadia Budde ist ein &#8222;ganz schräger Vogel&#8220;, irgendwie. Und das ist liebenswert und positiv gemeint. Großartig. Für jeden Küchengast von Michael M. in Friedenau: Grußartig! Man verharrt vor diesen Dingen.</p>
<p>Weltklasse. Dies ist der Anlass, Nadia Budde aus Berlin-Prenzlauer Berg diesen Platz hier zu widmen. Großartig: von ihr stammt auch ein Buch namens &#8222;Trauriger Tiger toastet Tomate&#8220;. Wenn das mal nicht Grund genug&#8230;.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.nadiabudde.de/" target="_blank">Kurzgefasste Website von Nadia Budde</a></li>
<li>Enzyklopädisch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nadia_Budde" target="_blank">Wissenswertes über Nadia Budde</a></li>
<li>Berliner Morgenpost: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article462052/Nuz_Bue_Leckbrei.html" target="_blank">Nuz Bü Leckbrei&#8220; &#8211; Kultur</a></li>
<li>Berliner Zeitung: <a title="externer Link" href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nadia-budde-unser-wildes-mitgeziefer-in-wort-und-bild,10809148,11156386.html" target="_blank">Unser wildes Mitgeziefer in Wort und Bild</a></li>
<li>Berliner Zeitung: <a title="externer Link" href="http://www.berliner-zeitung.de/kultur,10809150,11156208.html" target="_blank">Großstadttiere von Nadia Budde</a></li>
<li>Frankfurter Allgemeine: <a title="externer Link" href="http://www.faz.net/thema/Nadia-Budde" target="_blank">Themensammlung zu Nadia Budde</a></li>
<li>Schlogger.de: <a title="externer Link" href="http://schlogger.de/wordpress/?p=1257" target="_blank">Ein Bericht über einen workshop mit Nadia Budde</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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