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	<title>Gericht &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Gericht &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>489-10 &#8211; BGH: Mieter muss Schönheitsreparaturen selber ausführen dürfen (Mietrecht)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8342010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:45:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bundesgerichtshof Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute entschieden, dass der Mieter die Möglichkeit haben muss, die ihm übertragenen Schönheitsreparaturen in Eigenleistung bzw. mit Verwandten und Bekannten vorzunehmen. Eine Klausel, die ihm dies verbietet bzw. vorschreibt, eine Fachfirma zu beauftragen (&#8222;ausführen zu lassen&#8220;), sei deshalb unwirksam, weil sie den Mieter unangemessen benachteilige, befanden ... <a title="489-10 &#8211; BGH: Mieter muss Schönheitsreparaturen selber ausführen dürfen (Mietrecht)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8342010/" aria-label="Mehr Informationen über 489-10 &#8211; BGH: Mieter muss Schönheitsreparaturen selber ausführen dürfen (Mietrecht)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_3895" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-3895 " title="Bundesgerichtshof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg" alt="" width="450" height="360" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bundesgerichtshof</dd>
</dl>
<p><strong>Der Bundesgerichtshof hat entschieden</strong>:</p>
</div>
<p><strong>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute entschieden</strong>, dass der Mieter die Möglichkeit haben muss, die ihm übertragenen Schönheitsreparaturen in Eigenleistung bzw. mit Verwandten und Bekannten vorzunehmen. Eine Klausel, die ihm dies verbietet bzw. vorschreibt, eine Fachfirma zu beauftragen (&#8222;ausführen zu lassen&#8220;), sei deshalb unwirksam, weil sie den Mieter unangemessen benachteilige, befanden die Karlsruher Richter (Az. VIII ZR 294/09). Zwar sei es grundsätzlich zulässig, die Schönheitsreparaturen auf den Mieter abzuwälzen. Sie seien aber nur fachgerecht in mittlerer Art und Güte auszuführen. Dies setze nicht zwingend den Einsatz einer Fachfirma voraus. Folge der unwirksamen Klausel: Der Mieter musste im entschiedenen Fall daher <strong>überhaupt nicht renovieren</strong>.</p>
<p><strong>Die Entscheidung ist taufrisch</strong> (heute) und im Wortlaut beim Bundesgerichtshof noch nicht erhältlich. Als kostenloser Service ist hier die Pressemitteilung des BGH abrufbar.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-916" title="pdf download" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/icon_pdf.gif" alt="" width="50" height="50" />  <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/BGH_Pressemitteilung.115.2010.pdf" target="_blank">Pressemitteilung des BGH vom heutigen Tage</a></p>
<p><span style="color: #888888;">(Danke, Jörg)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/in-der-kundenbeziehung-eines-weg-verwalters-gilt-das-mehraugenprinzip/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus einer Email an verschiedene Wohnungseigentümer: Anbei Rechnungsvorgang, bereits durch Architekt geprüft an sechs weitere Augen mit der Bitte um weitere Freigabe durch vier Augen&#8230;.Danke. Frau Xy nimmt die Freigabe entgegen und weist dann den Rechnungsbetrag an.&#8220; So oder so ähnlich laufen eine Vielzahl von Vorgängen in einer Art fast automatischem workflow.  Ein Architekt hat ... <a title="105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-der-kundenbeziehung-eines-weg-verwalters-gilt-das-mehraugenprinzip/" aria-label="Mehr Informationen über 105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" rel="lightbox[3509]"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3510 " title="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg" alt="Das Mehraugenprinzip" width="210" height="161" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Aus einer Email an verschiedene Wohnungseigentümer:</p>
<blockquote><p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" />Anbei Rechnungsvorgang, bereits durch Architekt geprüft an sechs weitere Augen mit der Bitte um weitere Freigabe durch vier Augen&#8230;.Danke. Frau Xy nimmt die Freigabe entgegen und weist dann den Rechnungsbetrag an.&#8220;</p></blockquote>
<p>So oder so ähnlich laufen eine Vielzahl von Vorgängen in einer Art fast automatischem <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsablauf" target="_blank">workflow</a>.  Ein Architekt hat die Handwerkerrechnung geprüft. Er gibt sie in einer Weise frei, die Prüfvermerke enthält. Die dann übersendete Handwerkerrechnung (mit Prüfvermerk) gibt der Verwalter -sicherheitshalber- noch einmal an &#8222;dazu berufene Wohnungseigentümer&#8220; (der Anlage in Zehlendorf) weiter. Denn mehrere Augen sehen mehr als nur zwei, die sich anschicken, Rechnungen zu bezahlen. <strong>Sicherheit durch Transparenz.</strong></p>
<p>Diese Rechnung wird angewiesen aus innerlicher Akzeptanz, aus der Mitkenntnis (mehrerer) relevanter Miteigentümer und mit einem guten Gefühl, dass sie nun bezahlt wurde. Am Ende dürfte da auch ein Handwerker sein, der mit seiner Kundin und ihrer guten und gewissenhaft anmutenden Zahlungsmoral positiv angesehen wird. Alle sind zufrieden. Nichts lief versehentlich, nichts geschah ohne Mitwissen relevanter, freiwilliger Teamworker.  <strong>Ein ganz anderes Beispiel. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3509"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Wohnungseigentümer hat sich an ein Spezialgericht gewandt</strong>, mit dem WEG-Verwalter nur selten zu tun haben. Sein Ziel ist es, Leistungen vom Jobcenter irgendeines Berliner Stadtbezirks durchzusetzen, damit er die lfd. Kosten seiner Eigentumswohnung bezuschusst bekommt. Die Verwalterin der Wohnanlage (in Kreuzberg ansässig) bekommt eine Anfrage dieses Gerichts, die sie innerhalb einer gesetzten Frist beantworten muss. Die Angaben sind für die Entscheidung erheblich. So ist es zu vermuten.</p>
<p>Die (sachlich <em>erforderliche</em>) Stellungnahme geht über eine übliche Anfrage weit hinaus, so stellt sich heraus. Gegenüber Gerichten sind &#8218;wir alle&#8216; zur Wahrheit verpflichtet. Wir dürfen nicht lügen, wir müssen Dinge sagen, die dazu gehören. Auch wenn sie nicht direkt im Fragekern des anfragenden Gerichts liegen. Weil die Vermutung besteht, dass die umfassend richtige Stellungnahme dem Verfahren die offensichtlichen Verfahrensmängel nimmt, die der Antragsteller dort (eventuell) verschwiegen hat.</p>
<p>Der Gerichtssprengel eines solchen Gerichts ist ein weites Feld. Der betroffene Wohnungseigentümer, dessen Lage wir genauestens seit Jahren schon kennen, hat uns vorher nicht gefragt. Er hat diesen Antrag einfach so gestellt. Man sagt dazu, ins Blaue hinein. Er muss uns auch nicht fragen,  wir antworten eben einfach ohne ihn und so, wie wir es für richtig halten. <strong>Doch Stopp: Vorsicht ist geboten!</strong> Denn was ein Verwalter in solchen Fällen zur Aufklärung eines Falles vorzutragen beabsichtigt, ist (nach hiesiger Auffassung) für die verwalteten, übrigen Wohnungseigentümer von Belang. <strong>Sicherheit durch Transparenz. </strong>Entscheidungen wie diese auf mehrere Schultern verteilen: ein anderes geläufiges Prinzip. <strong><br />
</strong></p>
<p>Was die Verwalterin dazu zu erklären hat und was nicht, ist daher eine Frage des <strong>Mehraugenprinzips</strong>. Ein Schriftsatz ist entworfen. Nun kursiert er (in diesem Fall) unter den 10 bis 12 Augen, die sich mit dem Vortrag der Verwalterin intensiv auseinandersetzen. Eine Miteigentümerin der Anlage, die betroffen ist, hat noch jede Menge gute, hilfreiche Gedanken dazu. So dass es eine Geschichte wird, die den richtigen Dreh hat, Schmackes, durchdacht. Die Verwalterin schmort im  eigenen  Saft. Vor anderen Sorgen schon ganz grau.</p>
<p>Wieder anderes aber fügt die Miteigentümerin hinzu, es sind weitere <strong>Gesichtspunkte</strong>, die zu vergessen sogar gewissermaßen dämlich wäre. Das Beste an allem: mit der sorgfältigen Befassung eröffnen sich weitere Ausflüge in verschiedene Dezernate der Berliner Justiz. Einige davon machen Zivilrecht, andere WEG-Recht, in seltenen Fällen hat man mit Sozialgerichten zu tun oder auch mit Strafrechtlern. Keiner kennt den Menschen ganz, der hinter diesem Antrag ans Sozialgericht steckt. Bzw. die Menschen. Der ganze bunte Blumenstrauß der Paragraphenwelt wird nun wie hier in ganz wenigen Ausnahmen  insgesamt vernetzt. Der Antragsteller wird erkannt. Sein Credo, erst die anderen bluten zu lassen, und schliesslich auch die öffentliche Hand, weil er erst jetzt die Sache öffentlich macht. Es ist für die Antragstellung viel zu spät. Zu viele andere haben jetzt schon Kenntnis, wie alles gelaufen ist. Und: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.</p>
<p>Am Ende ist es ein Filetstück &#8222;mit Saft und Kraft&#8220;, dieser Schriftsatz. Und -vegetariergerecht ausgedrückt:  ein ganz hübscher Salat mit leichtläufiger Sauce. Er wird für positive Veränderungen im Leben vieler Menschen sorgen. Die WEG-Verwalterin ist beruhigt. Sie ahnt instinktiv: Es war richtig, mehr als nur die eigenen zwei Augen auf  so ein Dossier schauen zu lassen. Hinterher bekommen alle Beteiligten die endgültige Fassung dessen, was ans Gericht abgeschickt wurde. Alle freuen sich. Das <strong>Mehraugenprinzip </strong>hat wieder einmal bestens geklappt.</p>
<p><strong>Im Unterschied zum Mehraugenprinzip kann der einzelne durchaus der Einäugige sein, oder auch der Blinde, denn er hat einen Nachteil: Es kann nicht teilen. Deswegen gilt in einer modern geführten (WEG-)Verwaltung das Mehraugenprinzip. Ganz einfach. Damit &#8218;die Einäugigen&#8216; und die &#8218;Blinden&#8216; von den &#8218;Sehenden&#8216; überholt werden, die die Leidenden sind. Gemeint sind nicht Sehbehinderte, sondern solche sehenden Auges.<br />
</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundeskriminalamt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer ist Agnes? Und warum gibt es einen Abschlussbericht über Agnes, herausgegeben vom Bundeskriminalamt? Von der Rechtstatsachensammel- und Auswertestelle KI15. Agnes bedeutet Auswirkungen gesetzlicher Neuregelungen auf die Ermittlungspraxis der Strafverfolgungsbehörden. Hmmmhhhh&#8230;wer hätte das gewusst? Der 163 Seiten umfassende Bericht kann hier downgeloadet werden. (erfahren, danke, über: Kanzlei Hoenig Info) Auszugsweise heißt es dort wie folgt:     ... <a title="50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/" aria-label="Mehr Informationen über 50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="Ratgeber" width="80" height="15" /></p>
<p>Wer ist <strong>Agnes</strong>? Und warum gibt es einen Abschlussbericht über Agnes, herausgegeben vom Bundeskriminalamt? Von der Rechtstatsachensammel- und Auswertestelle KI15.</p>
<p>Agnes bedeutet <strong>A</strong>uswirkungen <strong>g</strong>esetzlicher <strong>N</strong>euregelungen auf die <strong>E</strong>rmittlungspraxis der <strong>S</strong>trafverfolgungsbehörden. Hmmmhhhh&#8230;wer hätte das gewusst?</p>
<p>Der 163 Seiten umfassende Bericht kann <a title="externer Link (pdf download)" href="https://secure.wikileaks.org/leak/abschlussbericht-agnes.pdf" target="_blank">hier downgeloadet</a> werden. (erfahren, danke, über: <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/vs-nur-fuer-den-dienstgebrauch-selbstgespraeche" target="_blank">Kanzlei Hoenig Info</a>)</p>
<p><strong>Auszugsweise</strong> heißt es dort wie folgt:</p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">&#8222;Eine gerichtliche Klärung bezüglich der Zugehörigkeit eines Selbstgesprächs zum Kernbereich privater Lebensgestaltung hat mittlerweile der BGH in der so genannten „Krankenzimmerentscheidung“ (Entscheidung: <span style="font-family: TimesNewRoman; font-size: x-small;"><span style="font-family: TimesNewRoman; font-size: x-small;">BGH NJW 2005, 3295) </span></span>vorgenommen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein Gespräch mit sich selbst gekennzeichnet sei durch unwillkürlich auftretende Bewusstseinsinhalte und persönliche Erwartungen, Befürchtungen, Bewertungen, Selbstanweisungen sowie seelisch-körperliche Gefühle und Befindlichkeiten zum Inhalt habe. &#8211; <span style="font-family: TimesNewRoman;"><strong>Bei Selbstgesprächen – es ist nur eine Person im zu überwachenden Objekt anwesend – ist nach der bisherigen Rechtsprechung eine Aufzeichnung unzulässig, unabhängig vom Inhalt des Selbstgesprächs.</strong> &#8211; </span></p>
<p align="left"><span id="more-3183"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">In einem Beschluss eines Oberlandesgerichts vom August 2007 wurde von der Verwertung aufgezeichneter Selbstgespräche daher abgesehen:</p>
<div><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"> </span></span></em></div>
<p> </p>
<div><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"></span></span></em></div>
<p> </p>
<p></span><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"></p>
<p align="left">„Bedenken an einer Verwertbarkeit einzelner Gespräche bestehen hinsichtlich derjenigen Zeiträume, in denen sich der Angeklagte allein in der zu überwachenden Wohnung befand. In dieser Zeit las der Angeklagte offenbar „sich selbst“ aus Briefen bzw. Briefentwürfen vor, die er an dritte Personen verfasst hatte. Der Senat sieht von der Verwertung dieser „Gespräche“ ab. Vor diesem Hintergrund bestehen auch Bedenken gegen die Verwertbarkeit von Zitaten aus schriftlichen Aufzeichnungen, deren Schicksal (Absendung, Aufbewahrung oder Vernichtung) ungeklärt geblieben ist. Trotz des ermittlungsbezogenen Inhalts werden sie vorsorglich als Beweismittel ausgeschlossen.“</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></span></em></span> </p>
<p></span></p>
<p>Ganz anders aber, so Agnes weiter, ist es bei Gesprächen über religiöse Themen, die keine Selbstgespräche waren. &#8218;Diese wurden durch ein Gericht im Rahmen eines Senatsbeschlusses im September 2007 als außerhalb des Kernbereichs privater Lebensgestaltung liegend betrachtet, soweit sie allgemeine Fragen der Mythologie sowie Glaubensausübung betrafen.&#8216;</p>
<p>Agnes dazu wörtlich:</p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">&#8222;Gespräche über religiöse Themen sowie Gebete, die keine Selbstgespräche sind, sind als nicht kernbereichsrelevant zu erachten, wenn sie allgemeiner Natur sind. Beispielsweise das Beten des „Vater unser“ oder einer Koransure dürften nicht dem Kernbereich unterfallen, da der Inhalt nicht höchstpersönlicher Natur ist. Individuelle Gebete gehören dagegen im Zweifel zum Kernbereich privater Lebensgestaltung, sofern in ihnen nicht tatbezogene Inhalte thematisiert werden bzw. zu erwarten sind.&#8220;</p>
<p align="left">Also nicht beten, sondern ar-beten.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
<p>Interessant, was wir durch Agnes alles erfahren. Selbstgespräche und Beten, das sind zwei <strong>Gesichtspunkte</strong>, die in unserem beruflichen Alltag häufig vorkommen. Daher: Relevanz hoch!</p>
<figure id="attachment_3184" aria-describedby="caption-attachment-3184" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12.jpg" rel="lightbox[3183]"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3184" title="Kathedrale - St. Petersburg - 2009" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-300x225.jpg" alt="Kathedrale - St. Petersburg - 2009" width="300" height="225" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12.jpg 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3184" class="wp-caption-text">Kathedrale - St. Petersburg - 2009</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>28-09 &#8211; Ernährungsumstellung und was man damit bewirken kann&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 08:55:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leute, esst mehr mehr Fisch!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></div>
<figure id="attachment_1300" aria-describedby="caption-attachment-1300" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1300" title="Mehr Fisch essen...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif" alt="Mehr Fisch essen...." width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-300x300.gif 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1300" class="wp-caption-text">Mehr Fisch essen....</figcaption></figure>
<p>Es liegt doch auf der Hand: Wer sich gesund ernährt  hat mehr vom Leben. Und wer gute gedankliche Leistungen auf den Weg bringt, kann sich auch in wohnungseigentumsrechtlicher Hinsicht nicht wie ein &#8218;Narr&#8216; nach &#8218;Eulenspiegel&#8217;scher Manier&#8216; verhalten. Dass es wohnungseigentumsrechtliche <strong>Narren</strong> zuhauf gibt, die tagtäglich Gerichte mit dummem Zeugs beschäftigen, ist bekannt und daher auf diesem Weblog weder eine Sensationsmeldung, noch in Abrede zu stellen. Wer mit &#8218;Narren&#8216; regelmäßig zu tun hat, verspürt auf Dauer  zunehmend abnehmend Freude daran, wenn &#8218;Narren&#8216; Anträge verfassen, um auf den Höhepunkt eines künstlerisch wertvollen, inhaltlich aber nutzlosen &#8218;Theaterauftritts&#8216; hinarbeiten. Es gilt, Wirrungen in den narrenhaften Gedanken und Vorstellungen therapeutisch aufzuarbeiten oder auch schlicht &#8218;zur Sprache&#8216; zu bringen. Dies ist immer dann der Fall, wenn der bearbeitende Richter den Kläger fragt: &#8218;Was wollen Sie eigentlich damit bezwecken?&#8216; Der Richter hat dann so ein inneres Gefühl, dass was in Schriftsätzen steht, nicht das ist, was dahinter (in Wirklichkeit) steht.</p>
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<p>Derartige Höhepunkte (oder Gesichtspunkte?) sind in der &#8218;Terminstunde&#8216; bei Gericht -der mündlichen Verhandlung- nicht selten. Es gilt das Prinzip der Öffentlichkeit. Mancher <strong>Hans Kaspar</strong> narrt den Gegner noch zusätzlich, indem er ihm einen bestimmten Ausschnitt der vermeintlich schädlichen Gegenöffentlichkeit aufbürdet. Nein, er will nicht nur jene Anträge stellen, die nachvollziehbar sind, sodass der Richter diese Frage nicht stellen muss, weil der nicht einmal bemerkt, dass <strong>Hans Kaspar</strong> arglistiges im Schilde führt.  Sein Sieg soll allumfassend sein, in den Kategorien vom &#8218;totalen Krieg&#8216;. Er will zusätzlich &#8218;tiefgehend verletzen&#8216;, den anderen unterjochen, niederkämpfen, ihn mundtot machen, und wenn der Gegner blutend, keuchend am Boden liegt, dann springt <strong>Hans Kaspar</strong> noch mit sämtlicher Kraft auf sein Opfer und tritt nach und nach und nach. Das ist in &#8218;Würglichkeit&#8216; ein Armutszeugnis für den perfiden Narr <strong>Hans Kaspar</strong> selbst. Indem ein Wohnungseigentümer einem anderen bis ins Privatleben nachstellt und ständig denunziatorische Grenzverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen und dergleichen begeht, outet er sich selbst als <strong>&#8218;Hans Kaspar&#8216; </strong>mit Gefühlsstörungen. Ihm kommt die Bereitschaft abhanden, Schmerz, Trauer, Scham, Mitgefühl und Empathie zu empfinden, alles wichtige und vollkommen wünschenswerte Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Dies ist keine Frage des Alters. Ältere <strong>Hans Kaspars</strong> können gegenüber jüngeren Gegnern gebetsmühlenartig die Forderung nach Respekt und nach Wohlverhalten und besonderer Rücksichtnahme  jüngerer Streitgegner aufrufen, indem sie ernstlich meinen, allein ihrer bisherigen Lebensleistung wegen sei ihnen gegenüber ein gebührliches Verhalten geschuldet. Ihnen selbst kann aber durchaus ein menschenunwürdiges Verhalten gegenüber jüngeren Menschen, mit denen sie streiten, anhaften und sich bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit versprühen. Dass, wer so handelt, selbst die Sonne nicht sehen kann, ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Derart verbohrten Menschen fehlt jede Fähigkeit, sich geistig neben sich selbst zu stellen und einmal selbstkritisch auf sich selbst und seine Handlungsweise zu schauen. <strong>Selbstreflektion.</strong></p>
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<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1212" title="Warnung vor der Textlänge" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg" alt="(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)</figcaption></figure>
<p>Wer so handelt, hat manchmal ein kaltes, erstarrtes Umfeld und <strong>sich selbst</strong> im Kreise &#8222;seiner Lieben&#8216; <strong>überhöht</strong>. Die Lieben haben schon lange resigniert und mucken zur Konfliktvermeidung nur höchst selten auf. Selbstschutz. Der verbohrte Alte erhält Kosenamen, wie z.B. &#8218;<strong>Seine Majestät</strong>&#8218;, doch das wirkt nicht schmeichelhaft. Es ist der Erkenntnis von solchen Wesensmerkmalen des Alten geschuldet. Er muss eben tun, was er tun muss. Dazu gehört das Beschäftigen der Gerichte, das Verfassen von undurchdachten Anträgen, das Abstempeln, Niedermachen, Unterdrücken anderer Miteigentümer, die Schmähung derjenigen, welche den &#8218;großen Duft der Freiheit&#8216; -ungerechterweise- zu genießen versuchen. Der manisch Klagende ist ein sozialer Störenfried, kann nicht zuhören und folglich auch nicht verstehen, und er muss so zwangsläufig an den Grundfesten anständiger, menschlicher Züge gemessen, stets wirkungslos an diesen abprallen. Sehr oft schießen Narren wie diese richtiggehende Eigentore, wenn sie einen &#8218;Fels in der Brandung&#8216; vor, bzw. gegen sich haben, an dem sie sich die Zähne ausbeißen. Dieses Abprallen steigert noch seine Wut, die sich anstatt gegen sich selbst, als Spiegelbild gegen ein Hassobjekt, den Verwalter, einen anderen Wohnungseigentümer, einen Nachbarn, die Justiz, die Beamtenschaft als solches oder wen auch immer -als Ersatz- richtet. <strong>Projektion.</strong></p>
<p>Wer derartige Zustände bei und um sich herum hat, hat es mit Stalking, Psychoterror, sozialer Infiltration zu tun und muss erkennen, dass es vor diesem Hintergrund vollkommen nutzlos ist, mit dem Täter noch irgendwie ansatzweise zu sprechen. Denn leider sind derartige, Frieden und Ausgleich suchende Gesprächsanbahnungsversuche <strong>nicht auf selber Augenhöhe</strong> zu führen. Der vermeintlich alles Beherrschende regiert mit eiserner Faust und kann sich menschlich niemals in zwischenmenschliche Gefühle hineinversetzen. Indem wir unsere eigenen moralischen Kategorien in die Waagschale werfen und Friedensangebote <strong>von gleich zu gleich</strong> aufrufen, fühlt der sozial gestörte Narr sich insgeheim schon wieder als vermeintlicher Sieger. Denn wer den Frieden sucht, begibt sich seiner Auffassung nach in die Rolle des Unterlegenen. Friedensangebote wertet der Narr als stillschweigendes Einverständnis mit den Verhältnissen der Macht und als Zugeständnis der mühsam erkämpften, eigenen Machtposition. <strong>Machtposition.</strong></p>
<p>Hier greifen die juristischen Kategorien des Zivilrechts: man gewinnt oder man unterliegt. Mediation, Ausgleich, Geben, Nehmen sind nicht die Kategorien der gern herrschenden Kaste der Narren. Ziel ist nicht der Frieden, Ziel ist Krieg und <strong>Endsieg</strong>. Der Ursprung und das Gedankengut ist ohne nähere Erläuterung herkunftsmäßig eingehend bekannt, vor allem der Generation der Anfang der 30-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Geborenen. Deswegen ist der Querulantenwahn, jedenfalls manchmal, durchaus in ähnlichen Weltbildern zusammengesetzt, wenn auch vielleicht nicht in deckungsgleichen. Obrigkeitshörigkeit, mangelnde eigene demokratische Erfahrung und strikt hochherrschaftliche Weltvorstellungen prägen den im Krieg mit dem Rest der Gesellschaft befindlichen Querulanten, unser heißt Hans Kaspar. Geschichtlich Ahnungslose nennen die Nationalsozialisten oft &#8218;Faschisten&#8216;, aber die Kategorien der (italienischen) Faschisten waren ebenfalls die einer Vorstellung von einer &#8218;herrschenden Herrenklasse&#8216;, einer Art gesellschaftlicher Oberschicht. Auch in der Gegenwart hat diese es einem eigenen Selbstverständnis zufolge, zu etwas gebracht, kann eine beachtliche Lebensleistung vorweisen und -siehe oben- fordert nun Respekt, hohes Ansehen ein. Und wer dies nicht befolgt, verliert den bürgerlich-rechtlichen Status als Mitmensch und wird bekämpft. Ohne jede Gnade. Es ist wichtig, dies so schnell als möglich zu erkennen. <strong>Erkenne die Situation!</strong></p>
<p>Richtig ist daher sicherlich, dass Querulanten, wie die hier beschriebenen, kein gesundes Selbstwertgefühl haben. Indem sie selbst verletzte Seelen besitzen, aus welchen Gründen auch immer, müssen sie anderen Menschen Verletzungen zufügen, um sich selbst besser zu fühlen. <strong>Das heutige Thema lautet &#8218;Ernährungsumstellung&#8216; und ist angesichts der obigen Ausführungen durchaus nicht verfehlt worden.</strong> Wer sich ernährungsumstellt, führt damit im Sinn, die Nahrungsaufnahme auf hochwertiges zu konzentrieren, und das unwesentliche, schädliche besser wegzulassen. &#8218;Butter bei die Fische&#8216; (Titelbild derzeit auf gotthal.de) &#8211; das Wesentliche ist, angesichts dessen körperlich wie seelisch gesund zu bleiben, starke Antikörper zu bilden und gelassen auf den täglichen Wahnsinn zu reagieren. <strong>Hans Kaspar hat indessen zu leben verpasst, so einfach ist das.</strong></p>
<p>1) Die Wohnungseigentümerin aus Lankwitz, die dreißig/vierzig Verfahren gegen den Verwalter und die übrige Gemeinschaft geführt hat. Abstrus.</p>
<p>2) Der Wohnungseigentümer aus Lichterfelde-West, der erst eine dringende Schwammsanierung mit neuem Verwalter auf den Weg bringt und schließlich mit diesem vor alle  denkbaren Gerichtsinstanzen dieser Welt zieht, um nur ja zu verhindern, dass diese auch durchgeführt wird. Bizarr.</p>
<p>3) Der Wohnungseigentümer aus Dahlem, der nicht aufhören kann, seine eigenen Fehler auf dem Rücken anderer auszutragen und der ständig juristische Eigentore vor Gericht und vor den Behörden der Welt einklagt, die ihn letztlich nur selbst schädigen. Ein sprichwörtlicher Selbstverletzer, nur er merkt es nicht.</p>
<p>4) Der Wohnungseigentümer aus Kreuzberg, der sich in immer mehr juristischen Verfahren verzettelt, anstatt den bereits entstandenen eigenen Bankrott nun endlich hinter sich zu lassen und ganz von vorn anzufangen. Er beschreibt die anderen Wohnungseigentümer der Anlage als &#8218;Ihr &#8211; der Rest&#8216; und hängt das in das unbewohnbare Vorderzimmer als Plakat, damit es jeder sieht. Skurril und weit weg von der Realität.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Was wird aus solchen Lebensläufen eigentlich?</strong></p>
<p>Erstere ist sofort verstorben, kein Witz, als ein (bekanntlich sehr selten geführtes) Verfahren nach §§ 18, 19 WEG (Entziehung des Wohnungseigentums) erfolgreich gegen sie geführt wurde und sie ihre &#8218;insgesamte Niederlage&#8216; eingestehen musste. Man darf den (frühen) Tod nun ernstlich nicht mit dem Wegfall einer ernsthaften Betätigung im freiwilligen Gerichtsverfahren begründen, doch seltsam in die Anmutung schon. In der betroffenen WEG durfte vom Verwalter in Schriftsätzen zu Lebzeiten mit Pfand und gerichtlichem Siegel &#8218;eine gerichtsnotorische Querulantin&#8216; (Entscheidung Strafkammer Landgericht Berlin) genannt werden. Ernsthaft, sowas gibt&#8217;s.</p>
<p>Zweiter versuchte noch ergebnislos, strafrechtlich beanstanden zu lassen, dass der gequälte, frühere Verwalter Jahre später einem anderen Wohnungseigentümer um den <strong>Dezember 2001</strong> herum schrieb, er verbitte sich die Einmischung dieses Herrn in innere Angelegenheit einer anderen WEG. Denn wenn dieser die Hausmülltonnen vor dem Haus der Verwaltung heimlich durchsuche und sich wie &#8218;ein <strong>Gotteskrieger</strong>&#8218; verhalte, die dieser Tage schaurige Berühmtheit erlangten, so sei all das unwichtig, wenn -wie tatsächlich gleichzeitig der Fall- ein sehr guter, eigener Freund mit einem Gehirntumor im Sterben liegt. Auch hier stellte die Strafkammer die Beleidigung &#8218;als Gotteskrieger&#8216; vor dem gesamten querulantenhaften Hintergrund des Klägers und Krämers ein.</p>
<p>&#8218;Der dritte Mann&#8216; (der drittgenannte) lebt noch, aber ist dies Leben denn noch schön? Die eigene Wohnung längst verlassen, wohnt er nun als Mieter in einer anderweitig belegenen Wohnung und von dort kann er ungestörter klagen, hinaus in die Ferne, in die Gerichtsflure und Amtsstuben. Die ganze Klagerei hat ihn und seine früher sehr erfolgreiche Firma schon ernsthaft an den Rand einer guten, künftigen Existenz gebracht. In Berlin wird schon gemunkelt, dass die Firma angesichts der Finanzkrise und eines in den frühen Neunzigern versäumten, erfolgreichen Abverkaufs der Firma nur noch kurze Zeit am Markt sein wird. Aus mehr als 150 Mitarbeitern wurden schlapp 30. Liegt das auch daran, dass &#8218;Seine Majestät&#8216; sich ständig in nutzlosen Dingen wie diesen verzettelt, die firmenmäßig zu nichts anderem führen, als zum Bankrott. Ein Unternehmer, der keine Unternehmensvision mehr hat, und sich auf Ersatzspielplätze begibt? Ja, wenn der Herbert (* Name geändert) seinen Schaufelbagger nicht kriegt, sein Spielzeug, dann wirft er mit Bauklötzchen.</p>
<p>&#8218;Der vierte&#8216; ist ein ganz besonders uneinsichtiger Fall, da können wir uns kurz fassen. Der wird nicht lange mehr Wohnungseigentümer sein. Es ist mehr als bedauerlich, aber nach der WEG-Rechtsnovelle, die mehr als überfällig war, können Wohnungseigentümer sich gegen derartige Leute nun viel besser zur Wehr setzen. Allerdings muss man einfach mal wissen, dass dieser Herr sogar heimlich Strafanzeigen an das Finanzamt schreibt, um wahrheitswidrig zu behaupten, der gegen ihn tätige Verwalter habe möglicherweise Steuern verschwiegen. Wann wird der vierte Mann erkennen, dass es längst zu spät ist, noch irgendeine Aussöhnung und einen Generalvergleich mit den übrigen Eigentümern herbeizuführen, weil das denkbare Tafelsilber gegenseitigen Geben und Nehmens inzwischen vollkommen aus dem Lot gelaufen ist: er hat nun Zeit Lebens nicht mehr genug Geld, um die anderen zu befriedigen. Keine schöne Aussicht.</p>
<p>Allen vier Beispielen ist jedoch eins gemeinsam: Keiner von denen war einzigartig, richtig ist, <strong>es gibt nicht wenige Hans Kaspars in Deutschland. </strong>Dieser Beitrag spricht offen aus, dass es unter Umständen &#8218;kein Zuckerschlecken&#8216; ist, sich beruflich in diesem &#8218;weiten Feld&#8216; zu betätigen. Dieses hier sind nicht Gesichts-, sondern Kontrapunkte.</p>
<p>Ernährungsumstellung? Richtig &#8211; esst mehr Fisch, denn das erhöht die gedanklichen Leistungen (siehe Banner). Und dann können die beispielhaft genannten vier &#8218;Fiktionen&#8216; von &#8218;denkbaren Wohnungseigentümern&#8216; früher feststellen, die beste Gehirnschmalzschmirgelübung ist nicht Hass, Zwietracht und Niedertracht, sondern Liebe, Emotion, Glück und das Loslassen krankhafter Zwanghaftigkeiten.</p>
<p>Deswegen lautet die Forderung am Ende dieses Beitrags: Esst mehr Fisch und denkt nach! So schwer ist es gar nicht.</p>
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