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	<title>Friedrichshain &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Friedrichshain &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1920-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Einzugsermächtigung, Ministererlaubnis, Rigaer Str. 94 und Patientenverfügungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 11:58:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Sepa-Mandat hat den Zahlungsverkehr einigermaßen verlangsamt. Dabei wird doch umgekehrt proportional zum Anhäufeln immer neuerer Vorschriften und Regularien die Verfügbarkeit süßen Lebens verunmöglicht. Man hat dafür schlicht keine Zeit mehr: Erst noch die Liste der (neuen) Vorschriften abarbeiten. Nur jetzt ja keine Formfehler begehen. Uff, Inzwischen muss man, um recht zu handeln, Fristen und ... <a title="1920-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Einzugsermächtigung, Ministererlaubnis, Rigaer Str. 94 und Patientenverfügungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313216-tueckisch-fuer-anfaenger-einzugsermaechtigung-ministererlaubnis-rigaer-str-94-und-patientenverfuegungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1920-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Einzugsermächtigung, Ministererlaubnis, Rigaer Str. 94 und Patientenverfügungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17459" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Einzugsermaechtigung.png" alt="Einzugsermächtigung - Sepa-Mandat" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Einzugsermaechtigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Einzugsermaechtigung-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Einzugsermaechtigung-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Einzugsermaechtigung-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Sepa-Mandat hat den Zahlungsverkehr einigermaßen verlangsamt. Dabei wird doch umgekehrt proportional zum Anhäufeln immer neuerer Vorschriften und Regularien die Verfügbarkeit süßen Lebens verunmöglicht. Man hat dafür schlicht keine Zeit mehr: Erst noch die Liste der (neuen) Vorschriften abarbeiten. Nur jetzt ja keine Formfehler begehen. Uff,</p>
<p>Inzwischen muss man, um recht zu handeln, Fristen und (immer weiter ausufernde) Regularien einhalten. Dafür besucht man auch Fortbildungsseminare. Nicht alle übrigens: Wer sich korrekt verhalten will, darf als Bundesminister Ausnahmegenehmigungen nicht in vertraulicher Atmosphäre aushandeln und EDEKA und Tengelmann zusammenbringen. Erzengel Gabriel tat es und wurde richterlich zurückgepfiffen. Die Räumung der Rigaer Str. 94 (Friedrichshain) erfolgte rechtswidrig, urteilt heute <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-raeumung-von-wohnprojekt-in-rigaer-strasse-war-rechtswidrig-a-1102815.html" target="_blank">das Landgericht</a>. Eine Hausbesetzung ist kein austauschbares Casting für beliebige Filmrollen. Es geht um ganze Lebensentwürfe. Nicht weniger.</p>
<p><span id="more-17458"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17460" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png" alt="R94_Banner" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/R94_Banner-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Soweit in den Medien gestern berichtet wurde, geht es den Anwohnern im Rigaer Kiez um das Bewahren letzter alternierender Bewohnermodelle. Es sind kaum noch Häuser besetzt: Der Status der Altfälle ist auf &#8222;Vermietungsmodell&#8220; umgeswitcht und damit längst legalisiert. Ross und Reiter nennen: Hausbesetzungen sind seit den Siebziger Jahren immer wieder als Reaktion auf verfehlte Stadtentwicklungsplanungen von Behörden vorgekommen. Sie nahmen ihren Ursprung im Westteil der damals geteilten Stadt.</p></blockquote>
<p><strong>Gott, was ist die Welt fair geworden.</strong> Juristisch vollkommen überbetont: Oder undurchsichtig. Alles geht in Richtung Verschriftlichung. Das ganze Leben, gut aufgehoben zwischen Textbausteinen aller Art. Rechtsanwälte und Notare sind so und sagen, sie wollten sich da nur absichern. Ärzte auch. Eine gesundheitliche Anamnese wird heute nicht mehr vom Arzt ausgefüllt, sondern vom Patienten und ist als rechtliche Freistellungsbescheinigung des Patienten für Kunstfehler aller Art theoretisch zu erwägen Und Architekten. Erst recht Steuerberater. Und die Banken: Schlimm.</p>
<blockquote><p>Der eingetretene Haftungsfall war vorher allerdings nie besprochen worden: Er kam im subtilen Gedankenmodell des Einzelfalls leider doch nicht vor. Kommt er hingegen erstmals vor, so wird daraus so vollständig als möglich die Konsequenz gezogen. Wenn es die Deutsche Notarzeitung empfiehlt, sind schon morgen sämtliche Textbausteinbibliotheken um diesen einen weiteren Satz ergänzt. Die Lücke ist geschlossen. Bis zur nächsten.</p></blockquote>
<p>Die übersichtlich große Hausverwaltung entwickelt permanent Textbausteinkästen voll gekonntem Textgerüst. Es geht um Aufgabenerledigung, ohne jedes Mal zu individuellen Formulierungen greifen zu müssen.</p>
<p>Die Folge: Immer mehr Menschen schreiben sich Texte, die man unterschiedlich auffassen kann und in größeren Teilen für überflüssig erachtet. Gut, schlecht, hundsmiserabel oder oberlehrerhaft. Ein Notar verlangt vom Verwalter schriftlich zu versichern, dass gegen den Verkäufer der Wohnung keine Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wegen Wohngeldrückständen eingeleitet wurden. Das ist kaum seine Aufgabe. Aber es wirkt kompetent und engagiert. Dies nennt man zu schreiben <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/coram_publico" target="_blank">coram publico</a>. So tut es auch der Verwalter. Und weist den Notar in seine Schranken. Was erlauben Verwalter?</p>
<p>Immer schön auf Trab halten. Bitte nicht mich. Es gilt, das Leben der Anderen zu beschleunigen.</p>
<p>Oder zu verlangsamen. Wie beim Sepa-Lastschriftmandat, das man früher Lastschrifteinzugsermächtigung nannte.</p>
<p>Die Einzugsermächtigung des Wohnungseigentümers in Berlin-Wilmersdorf wurde von ihm am 10. Mai als pdf-Formular ausgefüllt und unterschrieben. Der Mann hat das richtige Formular an der richtigen Stelle (im Formulartiger genannten download der Verwalterwebsite) gefunden. Es ist am Bildschirm ausfüllbar, sofern man einen Adobe reader besitzt. Nun trägt das Formular auch ein Kopffeld, in das man sich als Eigentümer richtig eintragen soll, damit die Verwaltung weiß, von wem die unleserliche Unterschrift weiter unten stammt.</p>
<p>Die Mitarbeiterin des Wohnungseigentümers ist zuverlässig. Er sagt, sie weiß vieles besser als er selbst. Der Anruf bei ihr offenbart profunde Sachkenntnis. Wir lernen im Telefonat über die Vorzüge aktueller Aktenverwaltung: Beachte stets beim Bildschirmlesen von Dokumenten, ob hinter Seite 1 noch Seite 2 anhängt. Dass der Eigentümer eine Wohnung hat, für die es eine neue Bankverbindung gibt, nötigt die Frage auf, ob er für das Wohngeld, aber auch für den zusätzlichen Stellplatz die Bankverbindung ändern möchte? Die Frage stellt sich als unnötig heraus. Frau Gewissenhaft (* Name geändert) hat zwei Formulare geschickt. Der Verwalter kann das ja mal übersehen. Sie weiß es noch.</p>
<p>Sie ist durch und durch korrekt. Wie Peitschenhiebe sind ihre Sätze und angefüllt mit Detailwissen. Sie weiß alles, ganz fotografisch genau.</p>
<p>In einem Fall hat sie sich geirrt. Sie hat das Feld für die Bezeichnung des Absenders für den Eintrag des Empfängers benutzt und zweckentfremdet. Dann hat sie da die alte Büroanschrift der Hausverwaltung eingetragen, die 2012 anderswohin gezogen ist. Der Fensterumschlag kam zurück. Informationsmist. Am 12. Juli 2016 (Datum: 10. Mai) geht die neue Einzugsermächtigung ein. Also erfolgt die Umstellung zum 1. August. Weil das doch so ist.</p>
<p>Man muss Fristen einhalten.</p>
<p>Das Leben ist kompliziert geworden. Und verhuscht. Hier und da. Deswegen, weil es so verhuscht, eilig, vollgefüllt mit dringend zu erledigenden Aufgaben ist, liest man vielleicht auch vorgefasst &#8222;Türkisch für Anfänger&#8220;, dabei heißt der neue Hashtag, einfach aus Spaß an der Freude tatsächlich #tückischfürAnfänger. Spielt auf diese Weise mit unserer Lebenseile und der Tatsache, dass nur noch Bruchteile der Menschheit überhaupt mehr als nur Schlagzeilen lesen und sich ein vollkommenes Bild von einem Menschen, einer Website, einer Zeitung, einer angeblichen Alternative für Deutschland oder was weiß ich gibt. Der moderne Mensch im Informationszeitalter hält sich für gut informiert, dabei ist dieses Wissen oberflächlich, von Überschriften und Hashtags geprägt, die man sich gerade noch merken konnte und ist daher auch nur scheinbar aufgeklärt.</p>
<p>Ich hab es jetzt gut erklärt. Bitte merken.</p>
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		<title>1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 20:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Natur- und Grünflächenämter von Berlin sind keine einfache Nuss. Und wer wollte sie auch knacken? Dort geht es ums Stadtgrün, die Kartographierung von Bäumen, den Erhalt derselben und die lieben Verwaltungsvorschriften. Dies ist reichlich kompliziert. Inzwischen geriert sich die öffentliche als Dienstleistungsverwaltung, das sieht gerecht aus. Eine feine Tabelle mit erbrachter Leistung in Zeit und ... <a title="1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302515-positionen-wenn-die-oeffentliche-verwaltung-etwas-tut/" aria-label="Mehr Informationen über 1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7024" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg" alt="Grün, grün ist die Hoffnung..." width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Die Natur- und Grünflächenämter von Berlin sind keine einfache Nuss. Und wer wollte sie auch knacken? Dort geht es ums Stadtgrün, die Kartographierung von Bäumen, den Erhalt derselben und die lieben Verwaltungsvorschriften.</p>
<p>Dies ist reichlich kompliziert.</p>
<p>Inzwischen geriert sich die öffentliche als Dienstleistungsverwaltung, das sieht gerecht aus. Eine feine Tabelle mit erbrachter Leistung in Zeit und mit Stundensatz (um die 38,- €/Stunde Bescheid ausfertigen, ja!) ist beigefügt. Denn das kostet.</p>
<p>Die zwei Pappeln in Kreuzberg stehen auf dem Grundstück so nahe am Haus vom Nachbarn, dass dessen Fundament nach mehr als vierzig/fünfzig Jahren Schaden nimmt. Die Wurzeln breiten sich aus.</p>
<p><span id="more-16733"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16737" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg" alt="Die Würde des Menschen als Bodenplatte im Einkaufszentrum!" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Würde des Menschen als Bodenplatte im Einkaufszentrum! In Berlin-Mitte, an der Voßstr., ist diese Bodenplatte in den Fußboden eingelassen. Da latschen nun Hinz und Kuntz täglich drüber. Dieser Platz, das sind jedenfalls keine Stolpersteine: Wir hielten an, stolperten über die Bürde der Würde und fotografierten diese Platte. Ein paar Meter weiter ist Barack Obama mit irgendeinem Singsang in eine andere Bodenplatte eingemeißelt, mit Worten, die offenbar schon zu Lebzeiten würdevoll zu gelten haben. Und wo wir gerade beim Grundgesetz und bei Präsident Obama sind&#8230;da denken wir uns angesichts der großen Abhöre unseren Teil. Ja, insofern macht die Bodenplatte Eins (Grundgesetz) Sinn.</p></blockquote>
<p>Schon früher einmal hat die Verwalterin einen Fällantrag gestellt. Das war ein großes Brimborium. Denn die Wurzeln hatten den Verkehrsweg hinter dem Haus zur Eckstraße angehoben und die Asphaltdecke aufgerissen.</p>
<p>Damals hatte die Verwalterin die &#8222;Flucht nach vorn&#8220; angetreten.</p>
<p>Weil der freche, monatelang nicht bearbeitete Bescheid Anhörung, Erörterung der bestehenden Möglichkeiten und dergleichen vermissen ließ, entschied sie sich, der Verwaltung ein Schnippchen zu schreiben. Nein, die Bäume würden eben gerade nicht gefällt werden, stattdessen werde nun der Weg aufgerissen, offenporig und elastisch gemacht, das Gelände modelliert. Dann könnten die Wurzeln eben da bleiben, Mutter Natur wird es danken.</p>
<p>Das berühmte Hornberger Schießen.</p>
<p>Jetzt hat sich an der damaligen Sachlage von 2011 eigentlich wenig verändert. Der einzige Unterschied: Die Nachbarn sagen, dass die Wurzeln ihr Fundament beschädigen.</p>
<p>Und siehe da.</p>
<p>Auf einmal ist alles vollkommen unkompliziert. Der Bescheid braucht nicht einmal 14 Tage, er ist auflagenfrei, und das ist eigentlich eine kleine Sensation. Natürlich vermutet die Verwalterin harsche Auflagen, die man zum Beispiel &#8222;Ersatzpflanzungen&#8220; nennt. 2011 war das noch so, da wurde für Tausende Euro (im Volksmund &#8222;Teuro&#8220;) Ersatz verlangt. Das gab den Ausschlag, sich dem zu verweigern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5094" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg" alt="Kopfnuss" width="401" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg 401w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></p>
<p>Denn eine Ersatzpflanzung braucht nun mal Raum und den gibt es dort nicht. Bzw. es gibt ihn schon, aber wenn an derselben Stelle ein nun kleinerer, neuer Baum gepflanzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder von vorn losgeht.</p>
<p>2015 ist eine andere Zeit.</p>
<p>Allerdings kommt der Bescheid &#8222;per Postzustellungsurkunde&#8220; nicht an. Der Grund: Die Verwaltung in Berlin benutzt einen Billigpostdienstleister mit schlechtem Personal, dessen Namen wir hier nicht sagen, der uns aber entfernt an unsere Bankverbindung und Zugangsdaten zum Online-Banking erinnert. Man braucht Pin und Tan, das weiß man ja.</p>
<p>Die wechseln ständig ihr Personal aus und die Behelfszusteller sind zu dämlich, derartig wichtige Briefe mit Rechtsfolgen zuzustellen. Sie finden nämlich nicht den Briefkasten. Aha. Die Sache hat einen Bart und ist alt. Viele Beschwerden halfen nichts. Es geschieht einfach immer wieder.</p>
<p>Dafür schickt Frau Natur- und Grünflächenamt den Bescheid nun per Email: Es ist ein Worddokument (Microsoft). Das Dokument ist technisch fehlerhaft und verweist auf Links, die außerhalb vom Server liegen. Es gibt beim Öffnen schwerste Sicherheitsabbrüche, die Officeinstallation muss mehrfach &#8222;nachrepariert&#8220; werden. Und dann der Trick: Mit Open Office lässt sich der Bescheid fehlerfrei öffnen. Und in ein harmloses pdf verwandeln, aha. Nun ist der Bescheid lesbar.</p>
<p>Der Bescheid weist leicht zehn bis fünfzehn textliche Fehler auf, und das geht so: Die Behörde hat eine Textvorlage, die sie immer benutzt. Nun müsste der Bescheid sorgfältig durchredigiert werden. Widersprüche im Text müssten entfernt werden.</p>
<p>Das passiert aber nicht. So enthält der Bescheid einen Hinweis darauf, dass derlei Arbeiten auf gar keinen Fall ab dem 01. März erfolgen dürfen, aufgrund des Artenschutzes. Später findet sich allerdings ein Satz, der darauf hinweist, dass dieses Verbot aufgrund dieses Bescheids hinfällig ist. Auf die Idee, den beanstandungswürdigen, falschen Satz einfach komplett zu streichen, kommt keiner.</p>
<p>Großartig auch die geforderte Vollzugsmeldung. Ein vorgedruckter Entwurf eines Schreibens, den der Bescheidempfänger auszufüllen hat, indem er die Fällung der Bäume und die vorgenommene Ersatzpflanzung (en detail beschrieben) bestätigt. Der Haken ist nur: Es gibt gar keine Forderung nach einer Ersatzbepflanzung.</p>
<p>Die Verwalterin bearbeitet den gesamten Bescheid mit vielen Seiten und streicht alle falschen Passagen rot durch. Die relevanten individuell zutreffenden Passagen werden gelb eingefärbt. Am Ende entsteht doch ein Stück &#8222;Bescheidauslegung&#8220;, wie der Bürger Otto Normalverbraucher solche Bescheide nach bestem Wissen und Gewissen verstehen würde. Natürlich kann man sich dabei auch irren. Wir sind alle nur Menschen.</p>
<p>Also bekommt die Behörde den geänderten, jetzt zutreffenden Bescheid nach Abschluss der Anhörung des Betroffenen zurück und muss abermals ran: Stimmt wirklich alles so, wie der Bürger den Bescheid &#8222;subsummiert&#8220;, also auf den Punkt gebracht hat?</p>
<p>Der Bürger hat den Fällauftrag schon erteilt. Fehler, die durch Liegenlassen bei der Behörde, jetzt erst verspätet bemerkt werden würden, gingen zu Lasten des Verwenders, in diesem Fall der Behörde.</p>
<p>Es ist ein Graus. Horst Schlämmer bekam an dieser Stelle immer Hals. Wir bedauern sein konsequentes Fernbleiben aus der Öffentlichkeit Sollten wir die Presse einschalten? Das Grevenbroichener Tageblatt würde denen sicherlich ordentlich auf den Keks gehen.</p>
<p>Skandal.</p>
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		<title>1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202714-positionen-die-wohnungssuche-von-zaertliche-zunge-at-gmxpunkt-und-von-mona-vegano-birgt-tiefe-einsichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2014 10:39:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tolerante Sie sucht tolerante Euch! Aus dem Anzeigensprengel, zwei Zitate, weil man beim Aufschnappen von öffentlich geposteten Kleinanzeigen im Grunde Copyrights nicht verletzen kann. Um sich aber auch nicht der Kuppelei schuldig zu machen, erfolgt keine Verlinkung mit den Originalanzeigen. Bei Interesse bitte Großtante Gugel danach fragen. Zärtliche Zunge at gmx Punkt Watt weeeß icke ... <a title="1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202714-positionen-die-wohnungssuche-von-zaertliche-zunge-at-gmxpunkt-und-von-mona-vegano-birgt-tiefe-einsichten/" aria-label="Mehr Informationen über 1715-14 &#8211; Positionen: Die Wohnungssuche von Zärtliche Zunge at GmxPunkt und von Mona Vegano birgt tiefe Einsichten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1741" aria-describedby="caption-attachment-1741" style="width: 333px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1741" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau.jpg" alt="Ehefrau schaltet Kleinanzeige" width="343" height="187" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau.jpg 343w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/_kleinanzeigenschnipsel-ehefrau-300x163.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px" /><figcaption id="caption-attachment-1741" class="wp-caption-text">Ehefrau schaltet Kleinanzeige</figcaption></figure>
<blockquote>
<h1 class="posR anzeige_titel" style="bottom: 2px;">Tolerante Sie sucht tolerante Euch!</h1>
<div class="FR disI likeLink"><span id="to-fav-4409945" class="list-details-to-fav btnSm " style="margin-right: 3px;"> <img decoding="async" id="fav-button-4409945" class="s_fav_empty" src="http://www.wg-gesucht.de/img/d.gif" alt="" /> </span></div>
</blockquote>
<p>Aus dem Anzeigensprengel, zwei Zitate, weil man beim Aufschnappen von öffentlich geposteten Kleinanzeigen im Grunde Copyrights nicht verletzen kann. Um sich aber auch nicht der Kuppelei schuldig zu machen, erfolgt keine Verlinkung mit den Originalanzeigen. Bei Interesse bitte Großtante Gugel danach fragen.</p>
<p>Zärtliche Zunge at gmx Punkt Watt weeeß icke aus dem Berliner Speckgürtel (also Hamburg) will folgende Versprechungen verheißen, und halten wir fest, das wird nicht gerade groß geschrieben:</p>
<p><span id="more-16016"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5744" aria-describedby="caption-attachment-5744" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5744" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1.jpg" alt="Skurril: Personenvereinzelungsanlage" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Skurril_Personenvereinzelun1-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5744" class="wp-caption-text">Skurril: Personenvereinzelungsanlage</figcaption></figure>
<blockquote><p>Kuschel-Wg &#8211; nette mitbewohnerin für zweier-wg gesucht,entweder gemeinsame nutzung der wohnung oder eigenes zimmer,wenn also zärtlichkeit kein fremdwort für dich -W- ist,melde dich.zentrale lage,vollbad, balkon. internetnutzung möglich. bin solo mittleren alters, offen spontan, nichtraucher-rauchen auf dem balkon ist möglich. suche kurzfristig oder längeres zusammen wohnen,gemeinsame unternehmungen gerne gesehen. mietpreis verhandelbar.suche keine zweck-wg, biete eher eine familiere gemeinschaft.solarium vorhanden.schwimmen und sauna sowie spazieren gehen und kochen gehören genauso zu meinen interessen wie musik oder weg gehen. gute bus und bahnanbindung trotz ruhiger lage..kontakt per mail oder sms oder tel.</p></blockquote>
<p>Das weiß das holde Frollein, worauf sie sich einlässt&#8230;.subtil beschrieben und punktgenau ergänzt durch zwei Bildchen vom Bett, einem großen Teddybär und den aufgedruckten Worten: &#8222;Kuschel mit mir&#8220;. Hach, eine Falle der Sozialromantik, das ganze spielt sich in Hamburg ab.</p>
<blockquote>
<h1>WG-Zimmer in Stellingen</h1>
</blockquote>
<p>Mona aus Berlin hat einen so langen, geradezu eindeutigen Text verfasst, dass wir ihn im Interesse eines abgerundeten Eindrucks vollständig abbilden, Zitat:</p>
<p>&#8222;Ich, 31, bin eine fröhliche offen linke* und offen feministische Studentin der Geschichte (HU) und suche eine weltoffene und antikapitalistische WG in Friedrichshain/Kreuzberg. Ihr solltet alternativen Lebensmodellen gegenüber aufgeschlossen sein und Toleranz zu euren obersten Werten zählen. Ebenso wäre es super, wenn sich bereits eine Waschmaschine zur Mitbenutzung in der WG befindet. Ich halte nichts von Aggressionen und Machtspielen, daher suche ich eine 100prozentige Frauen-WG, in der mensch sich aktiv gegen Terror, Krieg, Rassenwahn, Faschismus, Chauvinismus und US-Kulturimperialismus einsetzt. Ich selbst lebe vegan und finde es für ein längerfristiges Zusammenleben sinnvoll, wenn tierische Produkte in meiner Wohnung kein &#8222;zu Hause&#8220; finden.</p>
<p>Ich bin grundsätzlich pflegeleicht, muss aber auch mal sagen dürfen, wo bei mir die Grenzen sind und wann ich niemanden sehen möchte. Das gehört für mich zu einem ehrlichen Zusammenleben dazu. Ich hatte in der Vergangenheit leider des Öfteren Erfahrung mit Menschen machen müssen, die geblieben sind, wenn ich sie darum bat, die Wohnung (temporär) zu verlassen.</p>
<p>Ich biete im Gegenzug für ein Zimmer (20-30qm) Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespräche an (auch therapeutisch). Geld ist ein Hebel des Stärkeren, womit ich mich nicht identifizieren kann. Da ich andere Haltungen aber respektiere, würde ich mich anteilig an WLAN und Strom beteiligen (auch wenn das zum Grundbedarf des Menschen gehört und damit unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden MUSS.)</p>
<p>Ich freue mich aufs &#8222;Casting&#8220;.</p>
<p>Mona&#8220;</p>
<p>Im Grunde, Freunde, ist alles gesagt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/202714-positionen-die-wohnungssuche-von-zaertliche-zunge-at-gmxpunkt-und-von-mona-vegano-birgt-tiefe-einsichten/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202214-foto-des-tages-spreeblick-zur-oberbaumbruecke-universal-stadtentwicklungssenator-volksbegehren-und-aerosole-wider-willen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2014 14:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein unverschämter Stadtentwicklungssenator bedauert nach dem Volksbegehren, nun doch keine billigen, dringend benötigen Wohnungen bauen zu dürfen, findet Johnny Häusler (spreeblick.com, verlinkt) #Lesetipps Es heißt &#8222;Sundown&#8220;, es ist aber auch ein &#8222;Spreeblick&#8220;. Fotos von Markus Winninghoff sind oft &#8222;berlinaffin&#8220; und zeigen seinen Blick auf die deutsche Hauptstadt Berlin. Bonn hat ausgedient, der Alte in Rhöndorf ... <a title="1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202214-foto-des-tages-spreeblick-zur-oberbaumbruecke-universal-stadtentwicklungssenator-volksbegehren-und-aerosole-wider-willen/" aria-label="Mehr Informationen über 1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15986" aria-describedby="caption-attachment-15986" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15986" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg" alt="&quot;Sundown&quot; © Markus Winninghoff 2014" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown-300x199.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown-900x599.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15986" class="wp-caption-text">&#8222;Sundown&#8220; © Markus Winninghoff 2014</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ein unverschämter Stadtentwicklungssenator bedauert nach dem Volksbegehren, nun doch keine billigen, dringend benötigen Wohnungen bauen zu dürfen, findet Johnny Häusler (spreeblick.com, <a title="externer Link" href="http://www.spreeblick.com/2014/05/26/als-ginge-es-nur-um-das-tempelhofer-feld/" target="_blank">verlinkt</a>) #Lesetipps</p></blockquote>
<p>Es heißt &#8222;Sundown&#8220;, es ist aber auch ein &#8222;Spreeblick&#8220;. Fotos von Markus Winninghoff sind oft &#8222;berlinaffin&#8220; und zeigen seinen Blick auf die deutsche Hauptstadt Berlin. Bonn hat ausgedient, der Alte in Rhöndorf züchtete Rosen. Hier in Berlin, und das ist was hervorzuheben sich anbietet, ist die Skyline am Abend &#8222;fluggastfrei&#8220;. Ein Fluchhafen macht nicht auf, der andere bleibt, birgt aber keine Fluggastgefahren. In Tegel gibt es den Knast sowie das alte Fluchhafengelände wider Willen. &#8222;Als ginge es nur um das Tempelhofer Feld&#8220;, titelt der obige Artikel zutreffend.</p>
<p>Richtig: Es geht um ganz Berlin. Es geht auch um Zehlendorf an der Clayallee/Ecke Argentinische Allee, die &#8222;Zehlendorfer Welle&#8220; und allerhand andere Unglücksgriffe bornierter Stadtplaner und Investoren. Es ist nicht alles amber, was glänzt. Besonderen Reiz, das zeigt das Foto, gibt allein schon alles Existierende her.</p>
<p><span id="more-15985"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/zUeWPQHzycg?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Sayonara Japanese Good Bye</p>
<blockquote><p>Sayonara, Japanese goodbye<br />
Whisper sayonara but you mustn&#8217;t cry<br />
Sayonara, if it must be so<br />
Whisper sayonara, smiling as we go<br />
No more we stop to see pretty cherry blossoms<br />
No more we &#8217;neath the tree looking at the sky<br />
Sayonara, sayonara<br />
Goodbye</p></blockquote>
<p>Zwischen Fluchfeldern drapiert sich das nettere Berlin. Im Norden schlagen Flugzeuge Schneisen in die Aerosole, während mit Blick auf die in amber getauchte Oberbaumbrücke die Welt in Ordnung ist. Wie sie ist ohne unser Zutun.</p>
<p>Fast bei <a title="externer Link" href="http://www.universal-music.de" target="_blank">Universal Music Group</a>, dem Musikgigant, sitzt man auf dem Schoße, während Berlin der Dunkelheit entgegenfiebert. Dem Quatsch mit Soße des geschäftigen Treibens.</p>
<p>Die noch im DDR-Altwohnungsbestand wohnen, denken nicht alle nur gern über ihren Platten-Vertrag nach. Manch lebenskünstlerisch geschlossener Mietvertrag erweist sich als allzu platter.</p>
<p>Man erinnert sich hie und da ans Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger Jahre in Berlin-West, an Stadtsanierung, kommunale, staatliche und stattliche Bauvorhaben ungeahnten Ausmaßes. Das größte Sanierungs- bzw. Stadterneuerungsgebiet in Berlin-Wedding, die Brunnenstr. und ihre Seitenstraßen, rund um den Gesundbrunnen: Ganze Gegenden wurden vom Gesund- zum Jungbrunnen der Stadtgestaltung auserkoren.</p>
<p>Oder auch in Kreuzberg. In Schöneberg schuf man den Sozialpalast und riss den alten Sportpalast ab. Kühner Investitionstraum, furchtbares Lebenstrauma der Menschheit. Und sage bitte keiner, das hätte was. Was denn?</p>
<p>All diese Gegenden gehören heute nach Jahren bemühter Urbanisierung zu den so genannten Quartiersmanagement-Gegenden, denen die Politik zumindest grundsätzlich erhöhten Beratungsbedarf zuerkannt hat.</p>
<figure id="attachment_15993" aria-describedby="caption-attachment-15993" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15993" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo.jpg" alt="Micky Beisenherz - Giovanni di Lorenzo #Netzgeplapper" width="650" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15993" class="wp-caption-text">Micky Beisenherz &#8211; Giovanni di Lorenzo</figcaption></figure>
<blockquote><p>Warum dürfen eigentlich Staatsanwälte Fernsehen gucken? Menschen mit Migrantenhintergründen muss man hier beraten: Giovanni di Lorenzo saß im Gasometer bei Günter Jauch. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil di Lorenzo zweimal gewählt hat, einmal als Italiener, einmal als Deutscher. Ist das nicht skurril?</p></blockquote>
<p>Man hat die Gegenden zuvor vergessen zu plausibilisieren, weil durch schachbrettartige Planungen das Leben an sich durchgefallen ist. Planungen, die keinen Mikroblick haben. Wie denn auch?</p>
<p>Es blieb im Rinnstein liegen, heute braucht es Stadtteil-Streetworker, Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter.</p>
<p>Nein, schön, organisch, melissenhaft und natürlich war das alles nicht gewachsen.</p>
<p>Sondern mit der Brechstange der Anmaßung durch Stadtplaner, die die Musikszene killen, weil nebenan plötzlich Wohnungen gebaut werden, für die die Standortbedingungen im Verdrängungswettbewerb von Menschen egalisiert werden.</p>
<p>Ausgeglichen durch Schließung störender Einflüsse. Nach sechzig Jahren verlangte man in Berlin unerfüllbare Umweltgeräuschpegel als Betriebsgeräusch vom Knaak-Club, <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3065" target="_blank">siehste</a>?</p>
<p>Hinterher sind alle klüger.</p>
<p>Schön gemacht, Markus Winninghoff, und danke für das Bild. Es ist hier gut aufgehoben und wird in Ehren gehalten werden.</p>
<p>Sayonara!</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1606-14 &#8211; Video: Force de Frappé, Tour de Glacé, aufscheuchende Auen, grauer Darjeeling und das erste &#8222;Formel Eis&#8220;-Video der Sozialhelden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/191814-video-force-de-frappe-tour-de-glace-aufscheuchende-aue-grauer-darjeeling-und-das-erste-formel-eis-video-der-sozialhelden/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/191814-video-force-de-frappe-tour-de-glace-aufscheuchende-aue-grauer-darjeeling-und-das-erste-formel-eis-video-der-sozialhelden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 08:51:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Darjeeling]]></category>
		<category><![CDATA[Flushing Meadows]]></category>
		<category><![CDATA[Force de Frappé]]></category>
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		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
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		<category><![CDATA[Raul Krauthausen]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de Glacé]]></category>
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					<description><![CDATA[http://youtu.be/7PDV7Eag21g Raul Krauthausen &#8211; Sozialheld Force de Frappé bzw. &#8222;Tour de Glacé&#8222;: Quatsch nicht. Mach. (Kurzform eines Berolinismus), &#8230;der da lautet: &#8222;Du sollst nicht reden, Du sollst handeln. Bzw. tun.&#8220; &#8211; In diesem Fall jedoch: Tour de Terrasse, nicht: &#8222;Teerasse&#8220; &#8211; Von flushing meadow (sinngemäß: &#8222;aufscheuchende Auen&#8220;), grauem Darjeeling-Peeling und ernüchterndem Blitzeis auf der morgendlichen ... <a title="1606-14 &#8211; Video: Force de Frappé, Tour de Glacé, aufscheuchende Auen, grauer Darjeeling und das erste &#8222;Formel Eis&#8220;-Video der Sozialhelden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191814-video-force-de-frappe-tour-de-glace-aufscheuchende-aue-grauer-darjeeling-und-das-erste-formel-eis-video-der-sozialhelden/" aria-label="Mehr Informationen über 1606-14 &#8211; Video: Force de Frappé, Tour de Glacé, aufscheuchende Auen, grauer Darjeeling und das erste &#8222;Formel Eis&#8220;-Video der Sozialhelden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>http://youtu.be/7PDV7Eag21g<br />
<em><span style="color: #888888;">Raul Krauthausen &#8211; Sozialheld</span></em></p>
<blockquote><p>Force de <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caf%C3%A9_frapp%C3%A9">Frappé</a> bzw. &#8222;Tour de <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glac%C3%A9" target="_blank">Glacé</a>&#8222;: Quatsch nicht. Mach. (Kurzform eines Berolinismus), &#8230;der da lautet: &#8222;Du sollst nicht reden, Du sollst handeln. Bzw. tun.&#8220; &#8211; In diesem Fall jedoch: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terrasse_%28Architektur%29" target="_blank">Tour de Terrasse</a>, nicht: &#8222;Teerasse&#8220; &#8211; Von flushing meadow (sinngemäß: &#8222;aufscheuchende Auen&#8220;), grauem Darjeeling-Peeling und ernüchterndem Blitzeis auf der morgendlichen Terrasse!</p></blockquote>
<p>Auf dem Weg zu seinen Sozialhelden veröffentlichte Raul Krauthausen sein <strong>erstes &#8222;Formel Eis&#8220;</strong>-Video. Viel Spaß damit.</p>
<p>Die Sozialhelden sitzen im Gebäude von Immobilienscout24 in Friedrichshain und ihre Homepage ist verlinkt.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></a></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.sozialhelden.de/" target="_blank">Die Website der Sozialhelden</a> (Raul Krauthausen)</li>
<li>Fand auch: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15286">Kwatsch nicht, mach!</a> (Julia Engelmann, Slammerin aus Bremen)</li>
<li>Übrigens: <a title="interner Link (Artikelsammlung)" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Raul+Krauthausen">Raul Krauthausen in der Vorberichterstattung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187513-verwalterwechsel-ich-lieb-dich-ueberhaupt-nicht-mehr/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/187513-verwalterwechsel-ich-lieb-dich-ueberhaupt-nicht-mehr/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 07:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen in der Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Fernseher, den ich eingetreten hab&#8216; , den hat die Versicherung voll bezahlt. Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich, ich hab&#8216; alles knallbunt angemalt. Zum Jahreswechsel wechseln nicht nur die Jahreszeiten. Verwalterverträge laufen aus. Viele werden per Versammlungsbeschluss wieder verlängert. Auf weitere Jahre mit dem Verwalter. Oder es ist vorbei. ... <a title="1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187513-verwalterwechsel-ich-lieb-dich-ueberhaupt-nicht-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15020" alt="Udo.Lindenberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg.jpg" width="650" height="390" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Den Fernseher, den ich eingetreten hab&#8216; ,<br />
den hat die Versicherung voll bezahlt.<br />
Die Wohnung sieht jetzt anders aus,<br />
nichts erinnert mehr an dich,<br />
ich hab&#8216; alles knallbunt angemalt.</p></blockquote>
<p>Zum Jahreswechsel wechseln nicht nur die Jahreszeiten. Verwalterverträge laufen aus. Viele werden per Versammlungsbeschluss wieder verlängert. Auf weitere Jahre mit dem Verwalter. Oder es ist vorbei.</p>
<p>Der Verwalter will nicht mehr. Nicht mehr &#8222;mit denen&#8220;. Oder die Wohnungseigentümer wollen nicht mehr. &#8222;Unsere Beziehung ist in die Jahre gekommen&#8220;, fühlen sie.</p>
<p><span id="more-15019"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Der neue Verwalter fertigt im &#8222;backoffice&#8220; die Jahresabrechnung des Vorjahres, versteckt sich und schließt sich ein in Ruhe in den späten Abendstunden. Wie der &#8222;kleine Hobbit&#8220;.</p></blockquote>
<p>Manch Verwalterwechsel vom letzten Jahresende ist heute noch nicht vernünftig aufgearbeitet. Wie Scherben einer kaputt gegangenen Beziehung. Von jeder mehrjährigen Beziehung wird berichtet, dass die darauffolgende Trennungsphase das Verarbeiten des Verlusts nach sich ziehen müsse.</p>
<p>Wie in Berlin-Friedrichshain. Was bleibt vom alten Verwalter? Nur noch eine schlechte Erinnerung. Der neue Verwalter hat Erbsünden übernommen.</p>
<p>Eine davon ist eine stoisch nervige Heizkostenablesungsfirma aus Sachsen, die einfach nur nervt und monatelang die Herausgabe von Ablesedaten verweigert. Kurz vor der fristlosen Kündigung stand die &#8222;Ablesebude&#8220;, die auf ihre Vertragsbedingungen pocht.</p>
<p>Andere Verwalter, andere Riten. Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an vorher. Der neue Verwalter hat noch nicht alles knallbunt angemalt. Die Quaste mit den Farbpigmenten aber schwingt er schon vernehmlich.</p>
<p>Endlich ist der erste Entwurf der Jahresabrechnung 2012 fertig.</p>
<p>Die Vorverwaltung hatte ihre eigenen Stiefel. Philosophien, wie man Eigentümer mit präzisen Abrechnungen &#8222;fertig macht&#8220;. Wie viel Abrechnung ist gut? Und was ist &#8222;zu viel des Guten&#8220;? Wie viel Papier verschickt ein Verwalter.</p>
<p>Früher gab es zwei, drei Seiten Abrechnung. Die neue Abrechnung hat ca. 15 Seiten Textumfang, ist länger.</p>
<p>Ob´s auch besser ist, mehr zu schicken?</p>
<p>Da streiten die Gelehrten. Bzw. die Geleerten. Es sind die Eigentümer, die Geteerten. Und gefedert. Abgestraft mit lückenhaften, kurzen Abrechnungen, von denen wesentliche Teile derselben bislang &#8222;outgesourct&#8220; waren an jenen sächsistischen Ablesedienstleister, dem die Vorverwalterin die Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten überhalf und auch noch die Verteilung der Kaltwassermengen im Objekt.</p>
<blockquote><p>Alles, was die Kernkompetenz einer richtigen Verwaltungsarbeit ausmacht, war outgesourct. Warum?</p></blockquote>
<p>Jetzt gibt es nicht mehr zwei Abrechnungen, sondern nur noch eine.</p>
<p>Sie wird schwarzweiß verschickt. Nicht &#8222;knallbunt angemalt&#8220;.</p>
<p>Die Eigentümer werden &#8222;Aha&#8220; sagen und &#8222;Ach so&#8220; und &#8222;Warum?&#8220; &#8211; Aber lange hat es schon gedauert, den &#8222;neuen Lack&#8220; auf das Abrechnungswesen der Gemeinschaft aufzutragen. Bis man selbst davon überzeugt ist, es jetzt besser zu machen, als der Stadtaffe, der vorher im Auftrage dieser Damen und Herren tätig war.</p>
<p>Wenn Udo über so etwas Profanes einen Song geschrieben hätte, dann wohl diesen. Haben wir jedenfalls heute Morgen so vor uns hingedacht. Okay, muss ja auch nicht stimmen. War nur so ein Gedanke&#8230;., danke Udo!</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:10:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Hausverwaltung braucht Dich! Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &#38; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche ... <a title="1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/142111/" aria-label="Mehr Informationen über 1077-11 &#8211; Ämter &#038; Behörden: Beim Grünflächenamt F-K wiehert nicht einmal der Amtsschimmel, es ist &#8222;Totenstille&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_936" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-936" title="Die Hausverwaltung braucht Dich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg" alt="" width="400" height="547" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/diehausverwalterinbrauchtdich_big-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Hausverwaltung braucht Dich!</dd>
</dl>
<blockquote><p>Merke: Unterscheide &#8222;FK&#8220; = Friedrichshain-Kreuzberg &#8211; und &#8222;FKK&#8220; = Freikörperkultur, sowie &#8222;NGA&#8220; = Natur- &amp; Grünflächenamt bzw. &#8222;GFK&#8220; &#8211; Glasfaserverstärkter Kunststoff &#8211; In Friedrichshain-Kreuzberg wird über Monate der Antrag auf Fällung von zwei Pappeln nicht genehmigt, trotz mehrfacher Erinnerung. Militante Mehrfamilienhausbeschützer skandieren nun &#8222;occupy Bezirksamt&#8220; und verlangen eine antragsgemäße und rechtstaatliche Bearbeitung des überfälligen Antrags, ganz gleich, mit welchen sachgerechten Mitteln.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt ist der öffentliche Schutzpatron</strong> von &#8222;Feldern, Wiesen &amp; Auen&#8220;, leuchtendem Ährengold. Mindestens aber der Bäume, die amtlich als Bestand geführt werden. Es möchte so gerne noch schauen, aber der Wagen, der rollt. So sinngemäß aus dem Volkslied &#8222;Hoch auf dem gelben Wagen&#8220;, zuletzt in Erinnerung gerufen vom Bundespräsidenten (a.D.) Walter Scheel. <strong>Mein Gott, Walter</strong>!</p>
<p><strong>Dort ist seit März/April 2011 und in Wirklichkeit schon seit mehreren Jahren amtsbekannt</strong>, dass im rückwärts des Grundstücks gelegenen, gemeinsamen Grünstreifen mit Durchwegung (Brandschutzweg mit Dienstbarkeit in Form eines Überfahrtsrechts für die Nachbarn) zwei Pappeln inzwischen mehr als haushoch ausgetrieben sind. Deren Wurzelwerk ist inzwischen weder Flach- noch Tiefwurzler, sondern Hochwurzler. Im Klartext: Die Wurzeln treiben nach oben aus und drücken die Zuwegung (eine asphaltierte Wegefläche) kaputt. <strong>Sie ist geborsten, wellig und wird inzwischen zum Sicherheitsrisiko</strong>.</p>
<p><span id="more-11089"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8861" title="Der.Baum.der.Hoffnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Der.Baum_.der_.Hoffnung-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Es gibt für jede Art von behördlichem Tatendrang in Berlin eine Fachbehörde. Ja, sogar die Anzahl von Vogelhäuschen bedarf <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132111/">eingehender behördlicher Begleitung</a>. Normal ist das nicht. Am Ende stellt man sich die Frage: Wie viel öffentliche Verwaltung ist notwendig, tut Berlin gut? Und was ist schlichtweg Beschäftigungspolitik, um nicht noch mehr Menschen in die Beschäftigungslosigkeit zu entlassen? Und warum Gesetze nicht organisationsgestrafft erlassen werden, also bspw. mit der Folge, dass die notwendige Fällung von Bäumen aus Gründen wie dem hier genannten lediglich nur einer schriftlichen Ankündigung mit einer Frist von drei Monaten bedürfte. Innerhalb dieser Frist könne die öffentliche Verwaltung hiergegen aus sachlich zutreffenden Gründen intervenieren. Täte sie dies hingegen nicht, so dürfe der Betroffene zur Tat schreiten. Einfacher ginge die Welt daran jedenfalls nicht zugrunde. Beim &#8222;vereinfachten Baurecht&#8220; sieht man ja, wohin das führt: Das Architekten sich aus Gründen ihrer beruflichen Haftung nichtsdestotrotz nicht trauen, einfach zu bauen.</p></blockquote>
<p><strong>Das Natur- und Grünflächenamt</strong> erhielt auf dieser Grundlage daher ein &#8222;bekennerisches Schreiben&#8220; der initiativreichen Hausverwaltung. Sie bittet in Fortführung eines älteren Schriftverkehrs &#8222;vor Jahren&#8220; nunmehr um Prüfung, ob die Pappeln gefällt werden dürften und um einen diesbezüglichen Bescheid.</p>
<p><strong>Auch heute liegt noch kein diesbezüglicher Bescheid vor</strong>, weswegen nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde an den amtsleitenden Stadtrat ergeht.</p>
<p><strong>Und um nicht falsch verstanden zu werden</strong>, ist diese in der möglichst klaren Benennung des Beschwerdegrundes bemüht.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;MeXAWlcl4S4&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Puhdys Alt wie ein Baum (mit Text) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Der Baum ist ein Mythos vom alt werden seit Menschengedenken, denn er überlebt uns in der Regel. Bis auf eine ganz kurze Zeit in der Menschheitsgeschichte, in der vom Waldsterben die Rede war und von Ausnahme wie der weltweiten Rodung aller existierenden Wälder abgesehen, überlebt der Baum in Berlin aber schon allein deshalb, weil seine Fällung in der Regel das Ziel von ergebnislosem Schriftverkehr ist, dessen Fristenlage in der Regel Monate zählt und nicht Wochen. Oder einfach zu gar nichts führt.  </p></blockquote>
<p><strong>Der geht so</strong>.</p>
<p><strong>Zunächst hat die befasste Sachbearbeiterin das Telefon näher</strong>, als den Schreibtisch. Das ist grundlegend sympathisch. Manchmal auch zielführend. Es kommt zu ersten Telefonaten. Sie sagt, sie muss den Antrag prüfen. Das tut sie auch. Dann erfolgen weitere Anrufe von ihr. Die Diktion ihrer telefonischen Amtshandlung ist: <strong>Der Hauseigentümer solle sich nun entscheiden, was er macht</strong>.</p>
<p><strong>Will der Hauseigentümer die Pappeln fällen</strong>? Dann wird eine Ersatzpflanzung fällig. Im Grunde ist schon klar, dass eine vernünftige, ortsgebunden sinnvolle Ersatzpflanzung schwierig werden dürfte. Die Pappeln sind wirklich sehr, sehr hoch, höher noch als das &#8222;begünstigte Grundstück&#8220;. Das kann auch teuer werden. Geht also vielleicht eine Ersatzpflanzung dort gar nicht vernünftig? Anderenfalls droht eine Ausgleichszahlung an das Bezirksamt. <strong>Die Ersatzpflanzung wird dann auf Grund einer Ablösezahlung vorgenommen</strong>?</p>
<p><strong>Der Vorschlag, eine Ersatzpflanzung an einem anderen Ort</strong> in Berlin vorzunehmen, gefällt dem Amt nicht. Schon seit Jahren wird das nicht mehr genehmigt, meint es.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Um es kurz zu machen.</span></p>
<p><strong>Die Prüfung der Sinnfälligkeit ergibt sicherlich</strong>, dass die zwei Pappeln über kurz oder lang da weg müssen. Das Ergebnis dieser Überprüfung beinhaltet auch die Einschätzung des Natur- und Grünflächenamts, ob die Pappeln noch gesund sind! Oder ob sie ohnehin tot sind. Das kennt man ja gerade von Pappeln. Sind sie tot, bleiben sie wie Fanale stehen und sterben innerlich immer weiter ab. Sie werden mit der Zeit hohl und irgendwann knicken sie weg. <strong>Bitte nicht aufs Haus</strong>.</p>
<p><strong>Hier insistiert nun die Hausverwalterin</strong>. Sie ist von ihrer Aufgabe her Haus- und Grundstücksverwalterin. Sie vertritt die Interessen der betroffenen Wohnungseigentümer. <strong>Bestmöglich</strong>.</p>
<p><strong>Wozu also was gehört</strong>? Richtig: Zur bestmöglichen Interessenvertretung gehört es, dem Sachverhalt hinreichend &#8222;Handlungsalternativen&#8220; zu geben. Hierzu gehört nach hiesiger Einschätzung, dass das Rathaus des Bezirks sich jetzt behördlich festlegt. Da in Berlin für solche Vorgänge <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/downloads/rechtsgrundlagen/landesvo/andere/baumschvo.pdf" target="_blank">aufgrund der BaumschutzVO</a> ein Bescheid des Bezirksamts vonnöten ist, muss die Behörde sachgerecht mitwirken. <strong>Aber was ist sachgerecht</strong>?</p>
<blockquote><p>In § 5 der vorstehend verlinkten BaumschutzVO heißt es auszugsweise, sinngemäß: &#8222;Ausnahmen sind zulässig, bspw. 1. a) wenn der Baum krank ist oder b) der Baum seine ökologischen Funktionen weitgehend verloren hat oder c) von dem Baum Gefahren für Personen oder Sachen ausgehen oder eine solche Gefahr konkret zu besorgen ist und seine Erhaltung oder die Abwendung der Gefahren dem Eigentümer mit zumutbarem Aufwand nicht möglich ist, 2. eine sonst zulässige Nutzung des Grundstücks nicht oder nur unter wesentlichen Beschränkungen verwirklicht werden kann oder eine solche Nutzung unzumutbar beeinträchtigt wird oder 3. die Durchführung von Maßnahmen zur denkmalgerechten Erhaltung und Unterhaltung eines Baudenkmals, Denkmalbereichs oder Bodendenkmals die Veränderung oder Beseitigung eines Baumes erfordert oder 4. die Beseitigung des Baumes der besseren Entwicklung des Gesamtbestandes dient oder der Baum sich auf Grund des Standortes nicht arttypisch entwickeln kann.&#8220; (Zitat aus vorstehender Quelle)</p></blockquote>
<p><strong>Im geschilderten Fall monatelanges Telefonieren ohne Ergebnis</strong>. Denn die Verwalterin ist widerborstig. Sie hält es nicht für sachgerecht, dass ein Sachbearbeiter einen Verwalter anruft und diesem telefonisch Erwägungen angedeihen lässt, die dieser zur alleinigen Entscheidung ad hoc zu entscheiden haben soll. Die Verwalterin will sich die Sachen auch nicht mitschreiben und an ihre Mandantschaft übermitteln. Sie sagt, sie will einen vollständigen, schriftlichen Bescheid haben, der die Alternativen klar umreißt und Entscheidungen -insbesondere seiner Mandantschaft- möglich macht. So herum würde ein Schuh draus. <strong>Das verweigert aber die Sachbearbeiterin und lässt den Vorgang einfach monatelang liegen</strong>.</p>
<p><strong>Auch Erinnerungen der Verwalterin fruchten nichts</strong>. Sie tut einfach gar nichts.</p>
<blockquote><p>Ohne allzu viel darüber zu wissen, was die nichts tuende Sachbearbeiterin antreibt, kann man zumindest den Eindruck haben, die Dame ließe nichts anbrennen durch gezielte Insgesamtverweigerung von Antrag, Bearbeitung und Bewilligung/Ablehnung. Ein Zwischenbescheid, das kann auch ein telefonischer Zuruf sein: Ich hab es, ich tu was. Wenn du tust. Dass das aber ein bisschen amtsunüblich ist, so weit will ich hier noch gar nicht gehen zu behaupten. Dass aber einfach gar nichts mehr passiert, bis etwas eintrifft, was sie sich eine überforderte Sachbearbeiterin ausgedacht hat, das entspricht aber nicht gerade &#8222;rechtstaatlichem Verwaltungshandeln&#8220;. Finde ich jedenfalls.</p></blockquote>
<p><strong>Inzwischen stellt sich aber die Frage</strong>, wer von beiden den &#8222;dickeren Dickkopf&#8220; hat. <strong>Es ist Zeit, dass sich was bewegt</strong>. <strong>Nun liegt er hier am Bürofußboden herum: mein geplatzter Kragen</strong>.</p>
<p><strong>Der Vorgang ist jetzt auf der nächsthöheren Dienst-Ebene</strong>. Bezirksstadtrat. Obwohl, das ist nicht die nächsthöhere, sondern die höchste Dienstebene. Die höchste Dienstebene, das ist sinngemäß wie wenn man eine unklare Sache nochmal gegen die Sonne hält, um sie besser zu verstehen. Die Sonne ist ja ganz weit oben. Insofern: Macht nichts. Er wird es dem entsprechenden Abteilungsleiter schon geben. Mit etwas Glück und wenn der Stadtrat engagiert sein Amt verrichtet, mit einem grünen Kreuz drauf: <strong>erbitte Rücksprache</strong>.</p>
<p><strong>Niemand will nutzlose Dienstaufsichtsbeschwerden ins Rohr schieben</strong> und sich mit den Ämtern und der Welt anlegen.</p>
<p><strong>Sehr gespannt</strong>, wie diese Sache ausgeht. Es sollte uns nicht verwundern, wenn sie ausgeht, wie jede &#8222;läppische Amtshandlung&#8220; wie diese: <strong>mit einem rechtsmittelfähigen Bescheid</strong>.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Kreuzberg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/111311/">Einer für alle, alle für einen, Micha und die schrägen Vögel &#8230;.</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/10/95310/">Die Kreuzberger Chronik zeichnet die Momente des dortigen Lebens nach&#8230;</a></li>
<li>Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/132811/">Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg&#8230;</a></li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8052010/">Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen&#8230;.</a></li>
<li>Alt wie ein Baum: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/07/8842010/">Sie wirft Spaghetti aus dem Fenster, Bananen ins Klo, und der Maler macht nichts</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
</div>
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		<title>778-11 &#8211; Positionen: Currywurst ist hart umkämpft in ganz Berlin, nicht nur in Kreuzberg!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/112111/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 17:41:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Um die Wurst ranken Rankünen und Possenspielchen, ein bisschen ist Majoran dran, manchmal, oder immer? Und Pelle drumrum! Wenigstens zuzeln die Berliner nicht an der Pellerine herum, laut schmatzend. Wir wissen, sie hat zwei Enden und doch ist der Heißhunger auf &#8222;Wurscht&#8220; schier unendlich. Spricht man in Bayern vom Weißwurstäquator, hat allerdings der Berliner noch ... <a title="778-11 &#8211; Positionen: Currywurst ist hart umkämpft in ganz Berlin, nicht nur in Kreuzberg!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112111/" aria-label="Mehr Informationen über 778-11 &#8211; Positionen: Currywurst ist hart umkämpft in ganz Berlin, nicht nur in Kreuzberg!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6205" title="is_wurst" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/is_wurst.gif" alt="" width="60" height="15" /></p>
<p><strong>Um die Wurst</strong> ranken Rankünen und Possenspielchen, ein bisschen ist Majoran dran, manchmal, oder immer? Und Pelle drumrum! Wenigstens zuzeln die Berliner nicht an der Pellerine herum, laut schmatzend. Wir wissen, sie hat zwei Enden und doch ist der Heißhunger auf &#8222;Wurscht&#8220; schier unendlich. Spricht man in Bayern vom Weißwurstäquator, hat allerdings der Berliner noch nichts von äquatorialer Curryfärbung, orangelb, gehört. Eine Art Berliner Sachverständiger in Currywurstfragen ist offenbar Lutz Michael Stenschke. Und jetzt ist er auch vor Gericht, genauer beim Landgericht Berlin, <strong>und zwar in Sachen Wurst-Namedropping</strong>.</p>
<p><span id="more-8729"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Wir hörten vernehmlich</strong>, als und das Mario Barth, den viele Leute sehr komisch finden, ein Copyright haben möchte: Es interessiert ihn zu schützen, dass der auf einem T-Shirt abgedruckte Spruch &#8222;Nichts reimt sich auf Uschi!&#8220; nur von ihm verwendet werden darf. <strong>Darüber wurde andernorts berichtet</strong>.</p>
<p><strong>Lutz Michael Stenschke </strong>kam hingegen auf die wegweisende Idee, seinen Würsten eine Art Gütesiegel mit der Bezeichnung &#8222;Curry 36&#8220; aufzudrücken. Das liegt an mehreren Punkten. Erstens liegt seine Würstchenbude, die zu den erfolgreichsten Berlins gezählt werden muss, am Mehringdamm 36, also adaptiert der Firmennamen Curry 36 die Adresse. Weil der Weg das Ziel ist. <strong>Manchmal</strong>.</p>
<p><strong>Natürlich ist jetzt die Frage</strong>, ob ein Currywurstunternehmer, der in eigener Sache andernorts sein Glück versucht, seinen Laden nun &#8222;Curry 66&#8220; nennen darf, beispielsweise weil &#8222;Curry 66&#8220; an der Grünberger Str. 66 in Würstchenhain, pardon Friedrichshain liegt? Nun, als Fressmeile sollte man diese Straße nicht gerade bezeichnen und die Frage ist ja auch, ob sozusagen eine Art verheerendes Regelungsloch entsteht, wenn ein Würstchenbudeninhaber einem &#8222;namedropping-Prinzip&#8220; (Nenne den Laden nach der Hausnummer, an dem er liegt) huldigt, das schon mal jemand benützt hat. Oder hatte am Ende Lutz Michael Stenschke (Curry 36) anderes im Kopf, entstehungsgeschichtlich vielleicht &#8222;SO36&#8220;, den Bezirk der Bezirke. <strong>Von der Anzahl der Dienstjahre als Wurstpellerateur her könnte es ja hinkommen</strong>.</p>
<blockquote><p>Bei der Namensgebung eines Ladens als Verkettung mit der Hausnummer, an der er residiert, ist nicht zwangsläufig auch für die unvoreingenommen, aber hungrige Öffentlichkeit diese Verbindung gut sichtbar, bzw. offensichtlich. Vielmehr kommt es darauf an, wie die Öffentlichkeit die Namensgebung wahrnimmt. Hierbei sind viel mehr Kriterien denkbar, als die bloße Verknüpfung des Namens mit der Straßenadresse. Im übrigen wird die vermeintlich &#8222;marktbeherrschende Stellung&#8220; der Currywurst am Mehringdamm nicht durch weitere Läden ähnlicher Namensnennung in Friedrichshain erfolgreich anzugreifen sein, denn es ist gerichtsbekannt, dass der Weißwurstäquator in Berlin, Brandenburg und bis nach Thüringen hin kaum eine rechtlich entscheidende Rolle spielt. Weißwurst und Currywurst besitzen darüber hinaus ordentlich wahrnehmbare, unterschiedliche Färbungen und Geschmäcke. </p></blockquote>
<p><strong>Oder Curry 66</strong>? Sozusagen eine süffisante Remineszenz an die sagenumwobene, amerikanische Traumstraße der Welt, die Route 66? Da dürfen sich jetzt mal die Juristen kloppen und wir bleiben als Bewohner bewohnter Mehrfamilienhäuser, also im betreuten Wohnen, weiterhin gespannt. Ob nur der Wurstwrasen nach oben steigt und wir die Fenster nicht aufmachen dürfen, weil es sonst stinkt oder ob die ganze Sache vorbildlich, in Edelmetall über Dach geführt, abziehen kann? <strong>Fakt ist: Bei Curry 36 schmeckt die Wurst und um die geht es dort ja schließlich</strong>.</p>
<p><strong>Fakt ist aber auch</strong>, dass das Landgericht Berlin erst einmal verneint hat, dass eine gewisse Eilbedürftigkeit vorliegt. Der Verfügungskläger Stenschke hatte Eilbedürftigkeit versichert und wenigstens die hat er nicht. Bleibt nur, den Streit im Hauptsacheverfahren weiter auszufechten und eine grundlegende Klärung herbeizuführen. Unser Rechtsgefühl ist unverbindlich und hat nichts zu sagen: <strong>Allerdings können wir uns kaum vorstellen, dass die Argumente von Lutz Michael Stenschke, der damit nun unfreiwillig zu einer Person des öffentlichen Lebens werden wird, tiefgehend durchgreifen können</strong>.</p>
<p><strong>Eine Vielzahl von Unternehmern</strong> hat sein Ladengeschäft schon nach diesem Prinzip benannt und warum sollte, was für Curry nicht gilt (oder gibt es eine marktbeherrschende Stellung?), nun für Parfümflakons, Schlecker und übrigens die ganze Reihe ferner 24er-Unternehmengsgründungen gelten? Deutsche Bank 24, Immobilienscout 24 und so weiter und so fort.</p>
<blockquote><p>Zu prüfen bleibt auch, ob Curry 36 bzw. Curry 66 Eingang in das erste gesamtdeutsche Currywurstmuseum gefunden haben? Denn nur bei historisch korrekter Betrachtung und Würdigung der historischen Verdienste des einen oder des anderen kann die Sache mit Berlinrelevanz abschließend aufgeklärt werden. Dies noch als Feldforschungsanregung, der Link zur Eröffnung dieses Museums ist unten angefügt.</p></blockquote>
<p><strong>Nur eins</strong>, so lässt sich vermuten, ließe sich an dieser Stelle nur mit denkbar großem Misserfolg als Zahlenanknüpfung verwenden:</p>
<p><strong>Würde man das Ladengeschäft &#8222;Curry Nullachtfünfzehn&#8220; nennen</strong>, so würden sich die Marktchancen dieses &#8222;Wurschtladens&#8220; ganz schnell im Fettwrasen über Dach verflümen, kurz gesagt: verflüchtigen bzw. wegdiffundieren. Ne, dieser Rechtsstreit hat möglicherweise kaum einen Sinn. Wir sind dagegen. Und gerade nicht gegen die gute Wurscht von Lutz Michael Stenschke. Mensch, Stenschke, lass die anderen doch machen! Deine Würste sind nur so lange gut, wie sie mit dem Herzblut &#8222;be- bzw. ausgebrütet&#8220; werden, mit dem sie bislang bruzzelten. <strong>Von wegen &#8222;Meica macht das Würstchen&#8220;, Stenschke macht&#8217;s</strong>.</p>
<p><strong>Finger weg vom Äskulap und von Justitias blinden Nachfahren</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>News: <a title="externer Link" href="http://tagesspiegel.feedsportal.com/c/33356/f/566375/s/13325f92/l/0L0Stagesspiegel0Bde0Cberlin0Ces0Egeht0Enicht0Enur0Eum0Edie0Ewurst0C39246560Bhtml/story01.htm?IJKLXXX-ID=B7EA" target="_blank">Der Tagesspiegel über den Rechtsstreit</a></li>
<li>News: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article12733770/Curry-36-verliert-Imbiss-Streit-gegen-Curry-66.html" target="_blank">Welt Online über den Rechtsstreit</a></li>
<li>Oldies: <a title="externer Link" href="http://www.curry36.de/curry36.html" target="_blank">Seit &#8222;Jahrhunderten&#8220; am Ort ist Curry36</a> (Homepage)</li>
<li>Newbies: <a title="externer Link" href="http://curry66.de/" target="_blank">Die Homepage scheint schon reserviert zu sein</a> (Curry66)</li>
<li>Repräsentativer Querschnitt: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/552-Curry-36-Berlin" target="_blank">Usermeinungen zu Curry36</a> (Qype)</li>
<li>Repräsentativer Querschnitt: <a title="externer link" href="http://www.qype.com/place/24713-Curry-66-Berlin" target="_blank">Usermeinungen zu Curry66</a> (Qype)</li>
<li>Übrigens: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/berliner-currywurstmuseum/">Das Currywurstmuseum</a></li>
<li>Droht weiterer Rechtsstreit: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/02/currywurst-kudamm-195/" target="_blank">Was ist mit Curry195</a>?</li>
<li>Unser <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/berlin-hat-eine-neue-hauptdarstellerin-1/" target="_blank">Besuch im ersten deutschen Currywurstmuseum</a>!</li>
<li>Sensationell: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/03/curry-36/" target="_blank">Curry36 schrieb Preis-Geschichte</a></li>
</ul>
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		<title>609-10 &#8211; Linktipp: Hedonistische Befreiungsarmee auf Wohnungssuche in Berlin &#8211; zu teuer! Knackich, aber nackich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 15:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
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					<description><![CDATA[Hedonistische Wohnungsbesichtigungsrallye &#8211; Uservideo von anonymen Youtube-Nutzer (via Youtube) &#8211; Soundtrack von Synapsenkitzler Ne, klasse, unser Beruf bietet so ziemlich alles, was sich ein Mensch von seinem Beruf wünscht. Der Spiegel hat am 18.10.2010 unter der Überschrift &#8222;Nackte Subjekte in begehrten Objekten&#8220; folgendes -auszugsweise- gemeldet: Münchner Preise für Berliner Apartments &#8211; das wollen sich empörte ... <a title="609-10 &#8211; Linktipp: Hedonistische Befreiungsarmee auf Wohnungssuche in Berlin &#8211; zu teuer! Knackich, aber nackich!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/95210/" aria-label="Mehr Informationen über 609-10 &#8211; Linktipp: Hedonistische Befreiungsarmee auf Wohnungssuche in Berlin &#8211; zu teuer! Knackich, aber nackich!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GOmfyBPFUno?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/GOmfyBPFUno?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Hedonistische Wohnungsbesichtigungsrallye &#8211; Uservideo von anonymen Youtube-Nutzer (via Youtube) &#8211; Soundtrack von Synapsenkitzler</span></p>
<p><strong>Ne, klasse, unser Beruf bietet so ziemlich alles</strong>, was sich ein Mensch von seinem Beruf wünscht. Der Spiegel hat am 18.10.2010 unter der Überschrift &#8222;Nackte Subjekte in begehrten Objekten&#8220; folgendes -auszugsweise- gemeldet:</p>
<blockquote>
<p id="spIntroTeaser"><strong>Münchner Preise für Berliner Apartments &#8211; das wollen sich empörte Hauptstädter nicht gefallen lassen. Polit-Aktivisten haben die Form des Wohnungs-Flashmobs bis auf ihren Kern entblößt. Sie tanzen nackt durch teure Mietobjekte, um Makler und Eigentümer zu erschrecken. (Quelle: DER SPIEGEL, online)</strong></p>
</blockquote>
<p><strong><span id="more-7606"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p><strong>Das sind aber auch Schnarchnasen</strong>, diese Wohnungsaktivisten. Schon seit Juli 2009 lautet die Losung dieser Website: &#8222;Knackich, aber nackich!&#8220; Schon zirkulieren die ersten Ankreuzformulare in Hausverwaltungen, bei Immobilienmaklern und den Wohnungsbörsen: man kann ankreuzen &#8222;Blondinnen bevorzugt!&#8220; oder &#8222;Nur Brünette sind Nette!&#8220; &#8211; ja, es sind zutiefst menschliche Arbeitsbedingungen. Immobilienfachleute, von der Schreibkraft bis zum Vorstandsmitglied der unternehmerischen Wohnungswirtschaft: Allen läuft allein bei dem Gedanken eine wohliger Schauer über den <strong>beruflich gekleideten Rücken: Brrrrrr&#8230;&#8230;</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F223738&amp;show_comments=true&amp;show_artwork=false&amp;show_playcount=true&amp;color=ff5706" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="225" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F223738&amp;show_comments=true&amp;show_artwork=false&amp;show_playcount=true&amp;color=ff5706" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Lustige Musik zur Wohnungsbesichtigung: Synapsenkitzler´s Soundtrack (via Soundcloud)</span></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte schon vor längerem gefordert, Wohnungseigentümerversammlungen künftig völlig textilfrei abzuhalten. Es wäre augenblicklich vorbei mit Taschenspielertricks der Versammlungsteilnehmer. Ob dieses sozusagen den äußeren Anlass dafür gab, dass sich in Berlin-Friedrichshain die Menschen künftig nackig machen? So schlecht ist die Idee nicht, wenn man voraussetzt, dass sich nur äußerst attraktive, junge und schöne Menschen ausziehen dürfen und alle unansehnlichen Granteler <strong>bitte hübsch zugeknöpft bleiben</strong>. Karl Lagerfeld nannte Äußerungen wie letztere in Interviews ohne jeden Zweifel das <strong>was sie sind: &#8222;Altersfaschismus&#8220;.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>SPIEGEL online: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723079,00.html" target="_blank">Nackte Subjekte in begehrten Objekten</a></li>
<li>gesichtspunkte.de: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/knackig-nackich/" target="_self">Wohnungseigentümerversammlungen &#8211; künftig vollkommen nackt</a>?</li>
</ul>
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		<title>375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 17:04:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um ... <a title="375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7192010/" aria-label="Mehr Informationen über 375-10 &#8211; Wartezimmer-Lektüre: Was war eigentlich los am 05.11.2009? &#8211; Stadtweite Aufklärung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5905" title="Jugendfrei!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Jugendfrei_BANNER-150x150.jpg" alt="Jugendfrei!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Jugendfrei!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_5902" aria-describedby="caption-attachment-5902" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5902  " title="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0004_im.Wartezimmer.jpg" alt="Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09" width="450" height="350" /></a><figcaption id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text">Wartezimmer-Lektüre, BZ Berlin - 05.11.09</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Außerdem ist mein Kontakt mit Prostitution und anderen Spielarten des Erotikgewerbes vollkommen theoretischer Natur. Auf der Oranienburger Straße laufe ich normalerweise zickzack, um nicht von den unterbeschäftigten Nutten angesprungen zu werden. Es war genau in dieser Gegend der Stadt, als mal wieder drei Damen gleichzeitig Anlauf nahmen um mir nahe sein, als mir dämmerte: Um das Berliner Entspannungsgewerbe kann es nicht gut bestellt sein.&#8220; (Ulf, Hauptstadtblog, <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Ich weiß es gar nicht mehr</strong>! Ich erinnere nur noch: Es muss ein Wartezimmer gewesen sein, irgendwo. Und es lag die BZ herum. Klar ist: Es war echt ne ganze Menge los an diesem Tag, und speziell auf diesen Seiten, da war die Hölle los. Ich fuhr ganz in Gedanken einmal kreuz &amp; quer durch ganz Berlin. <strong>Und was ich alles erlebte</strong>.</p>
<p><span id="more-5901"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_3797" aria-describedby="caption-attachment-3797" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3797" title="Rotlicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Rotlicht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3797" class="wp-caption-text">Rotlicht</figcaption></figure>
<p><strong>Ich blätterte die BZ zunächst nur gelangweilt durch</strong> und bin es nicht gewohnt, sie zu lesen.  Ungefähr im Mittelteil jedoch steigert sich mein Interesse beträchtlich. Was ich auch schon mal gemacht habe: ich habe diesen Erotikteil beruflich gelesen. Es ging darum, gerichtlich zu beweisen, dass in einem ganz bestimmten Haus und in einer ganz bestimmten Wohnung handfest Hand angelegt würde und noch vieles mehr. Doch das ist schon etwas her und so kann ich ohne zu lügen behaupten, dass mir dieser Teil der Zeitung, nicht mehr sonderlich vertraut ist. Umso grösser mein Interesse. Eine virtuelle Stadtrundfahrt, allein im Kopfe nur, <strong>das erschien mir hochgradig vergnüglich.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bitte um Verständnis: Ich habe die Internetadressen in diesem Artikel nur verlinkt, wenn notwendig! Alles klar?</p></blockquote>
<p><strong>Unter klein-zierlich.de soll ich klicken</strong>, kein PC dabei, dort frz-pur (?), NS (politisch nicht korrekt), sie küßt (was?), ach so Haus/Hotel/Umland und auch (!) LKWs!!! Wem´s gefällt. **Sexy junge Dame *** 24 h (lang) küssen, FT (?), H/H/U, den anderen Begriff versteh ich. Von wegen: Vollkommene Ausgewogenheit zwischen dem Selbst und der Welt verspricht das tantra-massage-institut.de  in der Friedenstr. 15, 10249 Berlin. Nicht allzu weit entfernt in der Sonnenallee 172, 12059 Berlin-Neukölln &#8222;Engels Massagen&#8220;, das hört sich ähnlich an wie &#8222;Bolles Milchwagen&#8220;, wird aber vermutlich viel besser sein. In der Krausnickstr. 24 (S-Bahnhof Oranienburger ! Aha!) und in der Schützenstr. 12 in Mitte ist longma-thaimassage.de zu haben. Charmante Ladys &#8222;aller Couleur&#8220; (mit Migrantenhintergrund?) haben Spaß und suchen welche zum Verwöhnen, deshalb möchten sie teilen. Zunächst sich selbst und dann das Geld, unter sich auf. In der Leibnitzstr. 57 ist das monrouge.de. &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/vom-richtigen-szenario-bei-notfallen/" target="_self">Umme Ecke</a>&#8220; (berolinisch für &#8222;um die Ecke, dichte bei&#8220;) erwarten mich euphorie-massagen.de, was immer das ist. Kleiststr. 35, nicht weit weg. Direkt in der Fregestr. 52 in Berlin-Steglitz kann man Berlins schönste Grazien finden. Keine Frage: There´s a <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6262010/" target="_self">love machine in town</a>&#8230; <strong>Anruf reicht</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<figure id="attachment_3799" aria-describedby="caption-attachment-3799" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3799 " title="Under the Cherry Moon - Rotlichtmilieu" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg" alt="" width="300" height="140" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli-300x140.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/under.the.cherry.moon_Rotli.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3799" class="wp-caption-text">Under the Cherry Moon</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Etwas unverständlicher abgekürzt sind die &#8222;Beh. Julia m. Bauch&#8220;,</strong> die &#8222;beh. Karibik m. gr. K.&#8220; und &#8222;Marie m. Milch&#8220;, &#8222;Luda Nina m. gr. Sch.&#8220;, hier müsste man erst einmal anrufen und das Aküfi-Verzeichnis abfordern, denn downloaden kann man das nicht. Aküfi? Abkürzungsfimmel. Was sich in sich widerspricht. BRANDNEU und &#8222;Reife Dame&#8220;, na was denn nun im omello.de? Die Asiatinnen können einem echt leidtun: Täglich 24 Stunden müssen 5 nette, sexy Asiat. ran. Gewerkschafter dürfen das nicht hören. Die vom VW-Betriebsrat in Wolfsburg, die hat das gar nicht interessiert, obwohl sie selbst intensive Feldforschung betrieben. Wolfsburg bleibt Wolfsburg und Berlin ist nicht Wolfsburg. Womit wir wieder zurück sind in der Hauptstadt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">à la Reussen</a>. In tanjas-massageparadies.de erwartet mich ein Spandauer Super-Quickie! Ich bin erleichtert: Es ist kein Super-Quiekie!  <strong>Für letzteren müsste man eventuell ins Umland fahren</strong>.</p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Neu im Geschäft soll auch XENA sein</strong>, oder hat sie sich nur umbenannt? Sie gibt uns die halbrömische Amazone? Fragt sich, was uns in der anderen Hälfte von XENA erwartet? Ahhh, über 1a-massagen.de hatten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/frisch-aus-neukolln-was-massagebranche-und-korperinstituten-fehlt-ist-bestandigkeit/" target="_blank">hier schon berichtet</a>. Man merkt: Wir sind vom Fach, und das schon länger. Die intime Kenntnis der Berliner Immobilienmarkts und die fürsorgliche Beobachtung desselben zählen schon seit Jahren zu den eigens gesteckten Pferden -Steckenpferden- dieses Stalls. Ruhig, Brauner (Filmproduzent, Immobilienmogul)!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ältere Semester verkehren in der Papierstr. 12</strong>, &#8222;Ptr. re., 9-24 h mas.&#8220;, ergo: seniorengerecht. In der Rupprechtstr. 7 hat xenya.de (viele versch. Schreibweisen, s.o.) ihr Domizil. Tara, 24 J., ist &#8222;Ungarin massiert&#8220; (ohne Komma) und nennt sich &#8222;willig, hemmungslos&#8220;. Dass Yoko Ono derzeit in Berlin weilt, ist nicht zu vermuten, yoko-massagen.de hat mit der Witwe gleichen Namens nichts, gar nichts zu tun! Beatles-Fans aufgepasst. Tina, 56, und Strapsmoni (was für ein Name), 59 J, wenden sich an reiferes Publikum. Jedenfalls: Ein russischer Massagedienst, das klingt viel netter, als ein russischer Inkassodienst, und zwischen beiden Gewerben soll es hier und da sogar netzwerkartige Verbindungen geben? <strong>Wir wissen es nicht</strong>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> also ich denke da seit ihr ganz falscher ansicht, das rotlicht boomt! immer mehr wollen in den puff. viele tun es heimlich, aber die nachfrage steigt. es wird so verdammt gute werbung im untergrund gemacht…. und auch die innengestaltung der bordelle ist an vielen orten verdammt gut…. also ich geh gerne in den puff und werde es auch weiter tun, solange die nutten schön sind. denn keine frau ist besser als eine nutte.&#8220; &#8211; User Orgifan (29.05.02 auf <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">hauptstadtblog.de hier</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Orgifan, Bekenntniskommentator auf dem Hauptstadtblog</strong>, gehört zur Gruppe der bekennenden Kleinschreiber. Bei ihm wird Erotik kleingeschrieben. Frauen auch. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, etwas abseits angelegt vom roten Faden des Rotlichts auf einem Stück Zeitungspapier namens BZ: dem Erotikmarkt. Orgifan hat den Trend ausgewertet und geschrieben: &#8222;Immer mehr wollen in den Puff.&#8220; Oder hat gemeint: &#8222;Ich will immer mehr in den Puff, aber kann es mir kaum leisten!&#8220; Der Frage gehen wir hier nicht weiter nach. <strong>Sie ist -neudeutsch- out of topic</strong>. </p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Janz Berlin is een Jewerbejebiet!</strong> In den Häusern, die wir verwalten, war heute (zufällig) nichts dabei. Wer die rotlichternden Adressen der Stadt via Google-Map-Kennzeichnung kennzeichnen würde, hätte gut zu tun und sollte der Einfachheit halber anstatt roter Stecknadelköpfe einfach &#8222;janz Berlin&#8220; rot einfärben. An jeder Ecke ein Etablissement, an jeder zweiten Ecke eine Verdienstmöglichkeit &#8222;auf horizontal&#8220;, &#8222;Wa(h)re Liebe&#8220; (Lilo Wanders) titelte recht so. Es ist was los in Berlin! Allerdings ist die Wartezeit nun vorbei, und ich muss hinein. Die Zeitung, so sagt das Praxispersonal, die darf ich nicht mitnehmen. So&#8217;nen Mist. Ein andermal vielleicht.<strong> Hat Spaß gemacht zu schmökern drin&#8230;.</strong></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Rotlichtmilieu: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">Wie wohnt es sich über einem Puff</a>?</li>
<li style="text-align: left;">Nachbarn: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/report-nachbarn-wenns-beim-liebesspiel-zu-laut-wird/" target="_self">Wenn´s beim Liebesspiel zu laut wird&#8230;</a></li>
<li style="text-align: left;">Traumjob: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" target="_self">Hausverwalter</a></li>
<li style="text-align: left;">Mängelmeldung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6662010/" target="_self">Ich habe den Sitzpuff angehoben und Fraßmehr vorgefunden</a></li>
<li style="text-align: left;">Viel Rauch um nichts: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self">Yin und Yang sind komplementär reziproktiv</a></li>
<li style="text-align: left;">Berliner Morgenpost 28.04.09: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1082171/Berliner_Flughafenkiez_in_der_Hand_des_Rotlichtmilieus.html" target="_blank">Neuköllner Flughafenkiez in der Hand des Rotlichtmilieus</a></li>
<li style="text-align: left;">Hauptstadtblog 30.04.07: <a title="externer Link" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/3257/das-rotlichtmilieu-ist-auch-nicht-mehr-das-was-es-mal-war" target="_blank">Das Rotlichtmilieu ist auch nicht mehr das, was&#8230;.</a></li>
</ul>
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		<title>30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:30:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Hinweis: Foto und Bildunterschrift sind nicht echt, diese Art Fotos findest du hier) Wir kennen seit langem das Internetportal berlin.de. Und wir haben immer wieder auch mit den Bezirksmolochen in unserer tagtäglichen Arbeit zu tun. Große Behörden sind sie, die Rathäuser von Berlin. Nach der Bezirksreform sollte es ja so sein, dass durch die Zusammenlegung ... <a title="30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-dinge-sind-im-fluss/" aria-label="Mehr Informationen über 30-09 &#8211; Die Dinge sind im Fluss, oder zerfliessen sie nur? &#8211; Von Rathäusern und Internetauftritten in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2960" aria-describedby="caption-attachment-2960" style="width: 158px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2960 " title="Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986-210x300.jpg" alt="Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin" width="168" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986-210x300.jpg 210w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/YearbookYourself_1986.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2960" class="wp-caption-text">Ich selbst - 1986 - IX. Parteitag der SED in Ost-Berlin</figcaption></figure>
<p>(Hinweis: Foto und Bildunterschrift sind nicht echt, diese Art Fotos findest du <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/ich-stelle-mich-vor/" target="_self">hier</a>)</p>
<p>Wir kennen seit langem das Internetportal <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de" target="_blank">berlin.de</a>. Und wir haben immer wieder auch mit den Bezirksmolochen in unserer tagtäglichen Arbeit zu tun. Große Behörden sind sie, die Rathäuser von Berlin. Nach der Bezirksreform sollte es ja so sein, dass durch die Zusammenlegung zu neuen, größeren Verwaltungsbezirken Synergieeffekte entstehen. Aus Friedrichshain und Kreuzberg wurde nun <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/" target="_blank">Friedrichshain-Kreuzberg</a>. Hat eigentlich irgendjemand mal ausgerechnet, wie viel Geld dieser Bezirk einmal für die Gestaltung eines komplett anderen Webauftritts außerhalb von berlin.de ausgegeben hatte, bevor offenbar bezirksübergreifend entschieden wurde, die Rathäuser Berlins in eine Nische der Website berlin.de zu verorten?</p>
<p>Auch neue Wappen mussten mit der Bezirksreform her. Das hat auch Geld gekostet. Und dann so ein Modernisierungsdruck auf dem &#8222;Unternehmen Verwaltung&#8220; (Frankiermaschinenaufdruck). <a title="externer Link" href="http://www.sei.berlin.de" target="_blank">Be Berlin</a>, heißt es, aber Berlin ist nicht nur arm, sondern auch sexy. In kaum einem Adressdatenbestand wie dem der Berliner Verwaltungen muss der arme Verwalter fremder Mehrfamilienhausgrundstücke ähnlich viel rumfuhrwerken, wie in den Kontaktdaten der bezirklichen Rathäuser.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3070"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p>Die grundsätzliche Kommunikationsregel mit bezirklichen Ämtern lautet einigermaßen gewiss: <strong>&#8222;Rufe niemals dort an, denn dort ist immer eine Warteschleife.&#8220;</strong> Wir sind nicht provinziell, deshalb brummt die Schleife in knarzendem Ton zweisprachig. English for runaways, Englisch für Fortgeschrittene. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Den Sachbearbeitern wurde die öffentliche Erreichbarkeit regelrecht entzogen. Vorgeschaltet sind nun Bürgerämter, die diese Bezeichnung weitgehend nicht verdienen. Von wegen kürzere Wege. Verständnisferne, mangelnde Identifikation mit dem Amt. Mach einem öffentlich Bediensteten mal einen Vorwurf. Er kann ja nichts dafür. Es geht ihn ja nichts an.</p>
<p>Schließlich sind auch fast in allen Bezirken neue Telefonnummern eingeführt worden. Immer ging es den öffentlichen Verwaltern nur ums Sparen, nie um den Ausbau und die Verbesserung ihrer Kommunikationsstrukturen. Jahrelang sind die von den Bezirken neu eingeführten Internet-Webauftritte ohne erkennbaren roten Faden zunächst bezirksintern vorprogrammiert worden, um dann wieder unter das Dach von berlin.de zu hüpfen. Die Informationsdichte und die Bedienbarkeit haben erste Anleihen von &#8222;durchgängiger Standardisierung&#8220; erhalten. Sogenannte Geschäftspläne sind als pdf-Dokumente downloadbar, wobei sich der Sinn davon Hilfesuchenden nicht gleich erschließt, es sei denn, es handelt sich um BWL-Studenten, die Flowcharts, Prozessmanagement und dergleichen von der Pike auf lernen wollen. Solche Studenten wissen vor allem eins: Verlass dich bloß nicht auf solche Orga-Pläne.</p>
<p>Die Erreichbarkeit der Verwaltung per Email treibt wilde Blüten. Ein Hilfesuchender kann in einem Bezirk darauf vertrauen, dass so genannte Abteilungsaliasse Verwendung finden, beispielsweise &#8222;gruenflaechenamt@ &#8230;&#8220; oder &#8222;standesamt@&#8230;&#8230;&#8220;. Das muss aber noch längst nicht in allen Bezirken so sein. Für das Rathaus Neukölln, beispielsweise wurde noch vor kurzem (September 2007) allen Ernstes nach gewissenhafter Recherche hinterlegt, dort habe man an &#8222;den webmaster@neukoelln.de&#8220; zu emailen, wenn man Bezirksamtsmitarbeiter erreichen wolle. Das stimmt heute so mit Sicherheit nicht mehr. Auch die URL neukoelln.de führt uns heute (redirected) eher auf eine neue URL (wenigstens das hat man geschafft) namens berlin.de/ba-neukoelln/, aber auch nicht etwa auf berlin.de/neukoelln/ oder vielleicht berlin.de/reinickendoof/ (Beispiel, bitte nicht probieren).</p>
<p><strong>Fazit: Die Berliner Verwaltung ist noch sehr, sehr weit weg von benutzbaren Webauftritten, die sich intuitiv erschließen. Ein Wille zur Verbesserung wird sehr wohl auch bei uns, die wir kritische Benutzer bleiben möchten, erkannt. Aber alles in allem sind die Webauftritte Text- und (das hörten wir schon anderswo) Servicewüsten im Kampf gegen die Erledigung brachliegender Anliegen.</strong></p>
<p><strong>Die Dinge sind im Fluss, aber im Wesentlichen müssen die Bezirkspatrone sehr, sehr aufpassen, dass sie nicht in Bedeutungslosigkeit zerfließen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><strong>Immer wieder schön: Vorurteile, die sich bestätigen. </strong>Ein solches bestätigt sich, indem wir heute einen Sachbearbeiter bei Natur- und Grünflächendienst des Bezirksamts Neukölln ausfindig gemacht haben. Wir waren schon im Begriff, unsere heutige Systemkritik positiv überwunden zu sehen, doch dann -pardauz- genau das, was wir erwarten. Die Email an den Sachbearbeiter, der Straßenbäume pflegt, kommt vom Postmaster des Bezirksamts zurück, unzustellbar. Sofort schlagen wir erneut bei berlin.de nach und finden die Durchwahl-Telefonnummer. Ein Anruf klärt es auf. Die Dame sagt, der Mann, der da auf der Seite steht, der sei jetzt im Ruhestand. Wir schaffen es, zu dem &#8222;neuen&#8220; Mann vorzudringen, der allerdings auch nur noch kurze Zeit diesen Posten inne hat. Wenn wir nur seinen Vornamen noch wüssten, dann könnten wir selbst eine digitale Bastelstunde inszenieren, und die äußerst kryptische Emailadresse selbst zusammensetzen, und das geht so:</p>
<p>Man nehme den Vornamen, setze einen Punkt, gefolgt vom Nachnamen des Sachbearbeiters, sodann einen Klammeraffen (das Zeichen @], gefolgt von BA-NKN., wobei es eigentlich derartige Großbuchstaben im Internet gar nicht gibt. Das bedeutet Bezirksamt Neukölln. Und &#8218;verwalt-berlin.de&#8216;, das weiß inzwischen jedes Kind in Berlin,  ist der Versuch, der Berliner Verwaltung lesbare Emailadressen anzuschaffen.  Der nicht existierende Mitarbeiter heißt dann also beispielsweise horst-hanspeter.hueckeldoenjes (beachte Umlaute)@ba-nkn.verwalt-berlin.de. Nicht schlecht, oder? Wir wäre es aber mit lesbaren Emailadressen? Okay, ist heute nicht mein Tag.</p>
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