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	<title>Flughafen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 09:09:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Trailer &#8222;Quartett im Bett&#8220; Buch und Regie: Ulrich Schamoni Spielfilm &#124; 1968 &#124; 88 Minuten &#124; 35 mm &#124; S/W mehr zum Film: http://www.schamoni.de/filme/filmlist&#8230; den kompletten Film ansehen: https://www.alleskino.de/filme/spielf&#8230; Musik und Liedertexte: Ingo Insterburg Produktion: Peter Schamoni Filmproduktion mit Karl Dall, Ingo Insterburg, den Jacob Sisters (Johanna, Rosi, Eva, Hannelore), Jürgen Barz u. a. West-Berlin, ... <a title="2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3228-18-history-trailer-zu-quartett-im-bett-mit-insterburg-co-ein-ausflug-in-das-jahr-1968/" aria-label="Mehr Informationen über 2006-18 &#8211; HIStory: Trailer zu &#8222;Quartett im Bett&#8220; &#8211; Mit Insterburg &#038; Co. &#8211; Ein Ausflug in das Jahr 1968">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15738" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg" alt="" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie_Hurra-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/L-zZsHSEq60?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Trailer &#8222;Quartett im Bett&#8220;</p>
<blockquote><p>Buch und Regie: Ulrich Schamoni Spielfilm | 1968 | 88 Minuten | 35 mm | S/W mehr zum Film: <a href="http://www.schamoni.de/filme/filmliste/quartett-im-bett/" target="_blank" rel="noopener">http://www.schamoni.de/filme/filmlist</a>&#8230; den kompletten Film ansehen: <a href="https://www.alleskino.de/ulrich-schamoni-quartett-im-bett-1968-stream-download.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.alleskino.de/filme/spielf</a>&#8230; Musik und Liedertexte: Ingo Insterburg Produktion: Peter Schamoni Filmproduktion mit Karl Dall, Ingo Insterburg, den Jacob Sisters (Johanna, Rosi, Eva, Hannelore), Jürgen Barz u. a. West-Berlin, Sommer 1968. Das Lebensgefühl der Zeit anhand (mindestens) dreier unterschiedlicher Quartetts: Durch die Hinterhöfe Kreuzbergs ziehen die anarchischen Blödenbarden von „Insterburg &amp; Co.&#8220; und vertreiben sich die Zeit mit Ulk-Gedichten, selbstgebastelten Instrumenten und ihren Gespielinnen. In den Luxushotels gastieren als internationale Showstars die quirligen Jacob Sisters mit ihren vier Pudeln. Und das Postkarten-Berlin bekommen vier Ölscheichs vorgeführt, die gerade auf Staatsbesuch sind. www.schamoni-film.de</p></blockquote>
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<div class="description opensans fs white">
<p>Flughafen Tempelhof in Berlin. Aus der soeben gelandeten Maschine steigen vier süße, blondmähnige Mädchen aus, sich gleichend wie ein Ei dem anderen, und nicht nur in der Kleidung. Jede trägt einen ebenso süßen weißen Zwergpudel auf dem Arm. Pressefotografen drängeln sich heran, Fragen und Blumensträuße prasseln durcheinander, ein wohlbeleibter junger Mann feuert die Mädchen an, die darauf sofort einen flotten Song anstimmen. Das singende Mädchen-Quartett aus Sachsen, die vier Jacob Sisters, haben ihren gelungenen Auftritt.</p>
<p>Ein anderes Quartett kommt mit etwas hilflosem Staunen hinter dunklen Sonnenbrillen die Gangway des Flugzeugs herabgeschritten. Körper und Köpfe mit wallenden Tüchern verhüllt, weisen sie sich unweigerlich als Araber aus. Und da geht auch schon ein Senatsbeamter festen Schrittes auf sie zu und sagt ihnen ein herzliches „Willkommen in dieser Stadt“ auf.<br />
Eine enge, verräucherte Kneipe mit einem noch engeren Bühnenprovisorium, auf dem vier bärtige, langhaarige Männer melancholisch-absurde Moritaten über die kleinen Glücks- und Zufälle des alltäglichen Lebens zur Gitarre und manchmal auch zur Geige singen. Auf den Kneipenbänken wird bei schummrigem Kerzenlicht gefummelt, Pärchen halten sich umschlungen und küssen sich. Nur hin und wieder riskieren sie Auge und Ohr für die kleine Bühne, auf der das Quartett „Insterburg &amp; Co.“ seine poetischen Lieder singt.</p>
<p>Zwei Gesichter West-Berlins im Jahre 1968: Der dem modernen Wohnungsbau huldigende Teil des Establishment, das von Bonn zu einem Fetisch herabstilisierte Berlin &#8211; und das andere, das wahre Berlin, das man heute fast nur noch in Kreuzberg findet, jenem Stadt-Viertel, in dem jeder jeden kennt und jeder den anderen respektiert, wo der Weg zum Nachbarn nicht erst gesucht werden muss. Hier existiert noch wirkliches Leben jenseits der Anonymität unserer Großstädte. Ein Leben freilich, das irgendwie in den zwanziger Jahren steckengeblieben ist, aber der Charme und die spezifischen Eigenarten dieser Zeit haben auch heute noch ihre Gültigkeit. Und dieser Charme, der voller Romantik und Melancholie ist, der aber auch die leise Ironie kennt, dieser Charme ist es, der am Ende des Films „Quartett im Bett“ den Sieg davonträgt…</p>
</div>
</div>
</div>
<div></div>
<div>(Handlungsbeschreibung: alleskino.de, verlinkt am 05.02.18 &#8211; oben)</div>
</div>
<div></div>
<div><strong>Weiterführend</strong></div>
<div></div>
</div>
<div>* Jetzt gleich mal rangehen: <a href="https://www.tip-berlin.de/100-berliner-platten-teil-1/" target="_blank" rel="noopener">Der TIP hat 100 Platten aufgelistet, die man als Berliner gehört haben sollte, bevor man stirbt.</a></div>
<div></div>
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		<title>1968-17 &#8211; #Positionslicht &#8211; Von Meinungstierhaltung, Extremismusrelevanz und bundesdeutschen Großprojekten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 14:23:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Meinungstierhaltung: In Grüppchen schließen wir uns zusammen zu inhaltlich ähnlich Denkenden und bekräftigen unsere jeweilige Gruppenmeinung. Aber unsere Geduld ist längst am Ende. Widerspruch gegen unsere Meinung, da werden wir dünnhäutig, da keifen wir und teilen aus. Schnell packen wir Menschen in Lagerhaltung, Massenmenschhaltung: Das sind die Konservativen. Das sind die Linken. Und so fort. Gesellschaftliche ... <a title="1968-17 &#8211; #Positionslicht &#8211; Von Meinungstierhaltung, Extremismusrelevanz und bundesdeutschen Großprojekten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1968-17/" aria-label="Mehr Informationen über 1968-17 &#8211; #Positionslicht &#8211; Von Meinungstierhaltung, Extremismusrelevanz und bundesdeutschen Großprojekten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23632" aria-describedby="caption-attachment-23632" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23632" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Positionslicht_Icon.png" alt="#Positionslicht_Icon" width="300" height="50" /><figcaption id="caption-attachment-23632" class="wp-caption-text">#Positionslicht_Icon</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17772" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/joker-gemeinfrei.png" alt="Joker - mit Bildnachweis" width="750" height="930" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/joker-gemeinfrei.png 750w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/01/joker-gemeinfrei-524x650.png 524w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<blockquote><p>Meinungstierhaltung: In Grüppchen schließen wir uns zusammen zu inhaltlich ähnlich Denkenden und bekräftigen unsere jeweilige Gruppenmeinung. Aber unsere Geduld ist längst am Ende. Widerspruch gegen unsere Meinung, da werden wir dünnhäutig, da keifen wir und teilen aus. Schnell packen wir Menschen in Lagerhaltung, Massenmenschhaltung: Das sind die Konservativen. Das sind die Linken. Und so fort. Gesellschaftliche Geduld war gestern.</p></blockquote>
<p>Ganz schön kalt in Deutschland im Januar 2017.</p>
<p>Deutschland 2.0 ist auch irgendwie Deutschland entzwei. Kaputt.</p>
<p>Oder ohnmächtig?</p>
<p>Gelähmt.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat Recht gesprochen. Das Urteil ist plus. Es heißt Meinungsfreiheit. Und: Man kann auch mal Scheiß denken. So lange es nicht relevant ist. Es besteht keine Wichtigkeit. Denn das Sammelbecken NPD ist nicht relevant. Offenbar gibt es (noch) eine Mehrheit mit vernünftigen Meinungen. Erst einmal, so lautet vielleicht umgekehrt das Credo, müsse ein irrlichtender Verein von zu kurz gekommenen Denkern irgendeine gesellschaftliche Relevanz erarbeiten. Dann wäre es wohl anders. Relevante Extremistenmeinungen darf das Bundesverfassungsgericht aber auch nicht verbieten. Nur deren Organisation in politischen Parteien.</p>
<p>Komposition, wusste Frank Zappa (Gott hab ihn gnädig, diesen klugen Mann), ist nichts anderes als die Organisation und Ordnung von Geräuschen. Man wünscht sich eine durchkomponierte, bunte Republik Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-17771"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
<p dir="ltr" lang="de">Nach der NPD fragt man sich jetzt, ob nicht die AfD die erforderliche Bedeutung besitzt, verboten zu werden? Umgekehrt fragt sich der Berichterstatter nun, wie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtverbot der NPD auf das seltsame Phänomen einer angeblichen Alternative für Deutschland anzuwenden wäre? Nein: In die NPD könnten wir alle kaum deswegen eintreten, um ihr Verbot zu erreichen. Weil sie dann die notwendige Relevanz besäße. Ein schmerzlicher Gedanke.</p>
</blockquote>
<p>Wäre nicht das Urteil zur NPD auch auf den Fall AfD direkt übertragbar?</p>
<p>In einem Punkt schon: Wir dürfen vielleicht jetzt vermuten, dass die AfD inzwischen eine vergleichsweise große gesellschaftliche Relevanz besitzt. Dabei macht sie auch nichts anderes als die Gesellschaft zu spalten und Unordnung hinein zu bringen. Ob nun Bundesfrauke heute bullshit erzählt und ihn morgen wieder relativiert: Sie ist die Vorzeigefrau. Doch hinter Petry lauern schon die Brandredner aus Dresden. Sie zeigen Gesicht bzw. besser Fratze. Franz von Papen, Schleicher, Hitler, Deutschland 1933 hat ganz ähnliche Entwicklungen genommen. Aber bitte sauber differenziert: Jede noch so ähnlich anmutende Entwicklung wird doch ganz anders verlaufen. Die Zurückschau nach 1933 wird uns nichts nutzen.</p>
<p>Nicht bei den gesellschaftlich wichtigen Personen, sondern eher so im unteren Drittel der gedanklich geistig konstruktiven Fahnenstange gewinnt diese rechte Populistenclique Anhänger für krude, abseitige Theorien voll Hass und Minderwertigkeitskomplexen. Eine intellektuelle Speerspitze der bundesdeutschen Gesellschaft wird sie nie werden, ist einzuschätzen.</p>
<p>Vor vielen Jahren setzten Intellektuelle die Erkenntnis in die Welt, die bundesdeutsche Gesellschaft setze sich aus 20% Alkoholikern, 30% psychisch Kranken und 35% emotional gestörten Menschen zusammen. Genau bekomme ich diese nicht mehr gugelbare Statistik nicht zusammen, ohne für den Rest meines Lebens zu gugeln. Die Quintessenz war einfach: Wenn weit über 80% der Menschen in Deutschland schwerwiegende Probleme haben, dann müsse man sich nicht wundern über Wahlergebnisse. Ich halte das für einen Fehler: Man darf nicht einfach alle für dumm erklären.</p>
<blockquote><p>Mit Interesse und sehr aufmerksam nehmen wir zur Kenntnis, wie angesichts der zu lobenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts die Herren Höcke + Co. schon wieder gegen unsere großartige Freiheitlichkeit, mit Andersdenkenden umzugehen, widerlich beckmessern. Das wollen wir nicht übergehen. Aber wir wollen uns übergeben.</p></blockquote>
<p>Dieser bösartigen Sichtweise, die Deutschen bekämen immer die Regierung, die sie verdienten, habe ich immer entschlossen widersprochen.</p>
<p>In einer Witzegruppe auf facebook postet jemand einen Witzeversuch: Was ist das Lieblingslied der Grünen? &#8211; Die Antwort: Ihr Kinderlein kommet.</p>
<p>Was für ein infamer Versuch, grüne Politiker in eine geschichtliche Sache einzuordnen, über die man keinen Spaß machen kann. Ich muss hier nicht für die Grünen das Zeug reden, aber ich weiß, dass die Partei sich mit einigen Bauchschmerzen etwa dreißig Jahre alten Erfahrungen stellt, die in ihrer Gründungsphase mal damit ihren Anfang nahm, dass ein paar komplett Durchgeknallte am grünen Wegesrand krude Vorstellungen über universelle Sexualität, auch mit Kindern, vertraten.</p>
<p>Solche Witze sind angesichts unserer Aufklärung und fortgeschrittenen gesellschaftlichen Bildung nicht lustig und akzeptabel.</p>
<p>Dass so etwas Menschen witzig finden, zeigt aber ungefähr, wie viel wir unseren Zugang zu Emotionen und Gefühl schon verloren haben. Bzw. wie abgetrennt von verstandesgemäßer Beurteilung Menschen auf Teufel komm raus lustig sein möchten. Und gegen Andere ätzen.</p>
<p>In Hamburg wurde jetzt die Elbphilharmonie eingeweiht und vieles wurde schöngeredet. Am Ende ist die Elbphilharmonie nichts anderes als der Berliner Großfluchhafen. Ein Skandal. Die Sache ist eigentlich überhaupt nicht kompliziert zu beurteilen. Wenn in Deutschland niemand für schwerwiegendste Fehler haftet, darf man auch keine Philharmonien und Großflughäfen bauen. Ganz einfach.</p>
<blockquote><p>Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass nicht diejenigen es besser machen müssen, die derlei erkennen. Auch habe sie nicht zu sagen, wie es besser geht. Vielmehr liegt die Kerninkompetenz dafür bei denjenigen, die in Amt und Bezahlung sind &#8211; und schändlich versagen. Dass hier längst Köpfe rollen müssten, darf sich -wer Lust dazu hat- gern angesichts der Behandlung der so genannten Volkswagen-Dieselaffäre in Erinnerung rufen. Nur dass dies wohl eher in Amerika zur Durchsetzung gelangt, als in Deutschland, dem Wolfsland der an der Volkswagenburg.</p></blockquote>
<p>Unter der Prämisse, dass der Staat Bauvorhaben durchführt, die öffentlichen Interessen folgen und für die ein Bedürfnis besteht, sind beide Großbauvorhaben nicht vernünftig geplant gewesen. Durch beide Bauvorhaben zieht sich persönliche Unfähigkeit, der Mangel eines Missmanagements und die Folgenlosigkeit ständiger Änderungen und Anpassungen bei gleichzeitig explodierenden Baukosten und -zeiten. Der Fehler im System ist schon genannt: Die Folgenlosigkeit von Fehlmanagement.</p>
<p>Niemand haftet persönlich für dieses Geld rauswerfen im großen Stil. Dieses System ist krank. Noch verweigern die Menschen nicht, ihre Steuern zu zahlen.</p>
<p>Ich fasse nochmals zusammen:<br />
Deutschland ist im Januar 2017 ein Hort der gesellschaftlichen Unglückseligkeit. Mit rechtsradikalen Vollpfosten, politischen Versagern und tiefen gesellschaftlichen Eiskeilen zwischen den Menschen. Ich hab das hier nicht aufgeschrieben, weil ich eine Lösung weiß. Es ist eher so eine Art widerwilliger Bestandsaufnahme.</p>
<p>Ein Alpmärchen.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Bundesverfassungsgericht <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-004.html" target="_blank" rel="noopener">zum NPD-Verbot</a></li>
<li>Anleitung für AfD-Anhänger: <a href="https://archive.org/details/SS-Hauptamt-Der-Untermensch" target="_blank" rel="noopener">Woran erkennt man einen Untermensch?</a></li>
</ul>
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		<title>1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 11:58:59 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17376" aria-describedby="caption-attachment-17376" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17376" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png" alt="Schatten seiner selbst (DSC06030)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17376" class="wp-caption-text">Schatten seiner selbst (DSC06030)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.</p></blockquote>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da.</p>
<p>Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.</p>
<p>Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly &#8211; In A Gadda da Vida &#8211; und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot</p>
<p>Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.</p>
<p><span id="more-17380"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17375" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png" alt="Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>An meine Mutter</strong><br />
So gern hätt&#8216; ich ein schönes Lied gemacht<br />
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;<br />
Die Gabe, die für andre immer wacht,<br />
Hätt&#8216; ich so gern geweckt zu deinem Preise.</p>
<p>Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,<br />
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,<br />
Des Herzens Fluten wallten darüber her,<br />
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.</p>
<p>So nimm die einfach schlichte Gabe hin,<br />
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,<br />
Und meine ganze Seele nimm darin:<br />
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.<br />
<strong>Annette von Droste-Hülshoff</strong></p></blockquote>
<p>Du hast uns das Fliegen beigebracht.</p>
<p>Das Leben eine Lusthansa, Vogelfluglinie Berlin-Schöneberg, Flughafen, dann Tegel und Schönefeld. Seit Du weg bist, Mutter, schaffen sie es in Berlin nicht mal mehr, einen funktionierenden Großflughafen hinzustellen. Der Postillon, ein unabhängiges Nachrichtenmagazin, das Du nie gelesen hast, Mutter, hat sogar Einfluss auf die deutsche Sprache genommen. Der feste Vorsatz des Postillon, künftighin nur noch im Futur III vom Großberliner Nichtflughafen zu sprechen, endet in der tragikomischen Behauptung: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ioCY35BSkvY?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Neue Zeitform Futur III für Gespräche über BER eingeführt [Postillon24]</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 03.01.2015: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen&#8220;: Dieser zunächst ungewöhnlich klingende Satz wird schon bald grammatikalisch völlig korrekt sein, denn Sprachwissenschaftler planen die Einführung der neuen Zeitform Futur III. Sie soll ausschließlich dazu dienen, Gespräche über den geplanten Berliner Flughafen zu ermöglichen, dessen Fertigstellungstermin immer wieder verschoben wird. Die ganze Geschichte: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/08/neue-zeitform-futur-iii-eingefuhrt-um.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Mutter, im Futur III: Du wärest dieses Jahr immer Sommer zuhause nach 10 Jahren nun schon in Deinem Zuhause wunderbar leben gewesen.&#8220; So war es aber nicht. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Das Familienband verbindet und legt Leben von Menschen an Ketten, die sie im Grunde überwiegend als unauflöslich empfinden. Die Familie formt einen und Herkunft macht viel aus. So oder so.</p>
<figure id="attachment_17377" aria-describedby="caption-attachment-17377" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17377" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06098)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17377" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06098)</figcaption></figure>
<p>Wir sind die Nachgewachsenen und nehmen uns entweder gar nicht viel vor, um zu leben und leben. Oder wir fertigen starre todo-Listen an, um Dinge im Interesse unseres Lebens zu ordnen. Ein solches ist der Vorsatz: Niemals so wie Mutter das macht, ich werde alles besser machen.</p>
<blockquote><p><strong>An die Mutter</strong><br />
O du, die mir die Liebste war,<br />
du schläfst nun schon so manches Jahr.<br />
So manches Jahr, da ich allein,<br />
du gutes Herz, gedenk ich dein.</p>
<p>Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,<br />
so tritt zu mir dein treues Bild.<br />
Dein treues Bild, was ich auch tu,<br />
es winkt mir ab,<br />
es winkt mir zu.</p>
<p>Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,<br />
nicht gut mein Tun,<br />
du hast mir einst so oft verziehn,<br />
verzeih auch nun.<br />
<strong>Wilhelm Busch</strong></p></blockquote>
<p>Um Jahre später festzustellen, dass sich die Unerbittlichkeit dieser recht jungen, stürmischen Sichtweise mit den Jahren verwächst. Irgendwann werden wir selbst altersmilder. Später heißt es oft, für viele: Ja, warum eigentlich nicht? So ist im Grunde genommen das ganze Leben. Von in ihrer Zeit liegenden Mutmaßungen und Prioritäten durchzogen, die zu einer späteren Zeit ihre Bedeutung weitgehend verlieren können.</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Mutters Hände</strong></p>
<p>Hast uns Stulln jeschnitten<br />
un Kaffe jekocht<br />
un de Töppe rübajeschohm &#8211;<br />
un jewischt un jenäht<br />
un jemacht un jedreht&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast de Milch zujedeckt,<br />
uns bobongs zujesteckt<br />
un Zeitungen ausjetragen &#8211;<br />
hast die Hemden jezählt<br />
und Kartoffeln jeschält&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast uns manches Mal<br />
bei jroßem Schkandal<br />
auch&#8217;n Katzenkopp jejeben.<br />
Hast uns hochjebracht.<br />
Wir wahn Sticker acht,<br />
sechse sind noch am Leben&#8230;<br />
Alles mit deine Hände.</p>
<p>Heiß warn se un kalt.<br />
Nu sind se alt.<br />
Nu bist du bald am Ende.<br />
Da stehn wir nu hier,<br />
und denn komm wir bei dir<br />
und streicheln deine Hände.</p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p></blockquote>
<p>Was bleibt?</p>
<p>Eltern gehabt zu haben, ansprechbare, einem wohl gewogene Eltern, die einen schätzen und bedingungslos lieben, obwohl wir es zuweilen wirklich doll trieben. Mit einem gereiften Sachverstand in Muttermilch-Fragen wie diesen treibt einen die Erinnerung an eine gewesene Mutter auch Jahre nach ihrem Tod gern noch einmal zu der Feststellung:</p>
<p>Mutter, Du fehlst. Ich danke meinen Gedanken an Dich und dass ich Dich heute in dieser durchaus liebevollen, milderen Art und Weise in ehrendem Gedanken halte. Halten kann. Das hast Du Dir zeitlebens redlich verdient.</p>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da: Ich hab ihn zum Teufel gejagt. Danke für den Tipp.</p>
<figure id="attachment_17379" aria-describedby="caption-attachment-17379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06101)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17379" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06101)</figcaption></figure>
<p>In Liebe.</p>
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		<title>1637-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Vom Maler, Anstreicher, Lackierer, Graffitibeseitiger und vom &#8230;.Pigmentverteilungstechniker! #Begriffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 12:19:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ab und zu muss jeder mal was vollkommen Unnützes tun. Z.B. nachdenken. &#8222;Wir sind zertifiziert nach RAL-GZ 841/1.&#8220; &#8222;Oh Gott, ist das böse?&#8220; Aberwitzig ist die Vielfalt der vorkommenden Berufe. Wir pflegen Stammdaten. Das neue Hausverwaltungsprogramm hat (neue) Möglichkeiten zu &#8222;verschlagworten&#8220;. Die Firma Ungenannt aus Weißensee: Ein Maler ist ein Maler. Sie machen z.B. &#8222;Graffitibeseitigung&#8220; ... <a title="1637-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Vom Maler, Anstreicher, Lackierer, Graffitibeseitiger und vom &#8230;.Pigmentverteilungstechniker! #Begriffe" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194914-branchen-berufe-vom-maler-anstreicher-lackierer-graffitibeseitiger-und-vom-pigmentverteilungstechniker-begriffe/" aria-label="Mehr Informationen über 1637-14 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Vom Maler, Anstreicher, Lackierer, Graffitibeseitiger und vom &#8230;.Pigmentverteilungstechniker! #Begriffe">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15525" aria-describedby="caption-attachment-15525" style="width: 634px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Pigmentverteilungstechniker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15525" title="Pigmentverteilungstechniker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Pigmentverteilungstechniker.jpg" alt="Pigmentverteilungstechniker" width="644" height="211" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Pigmentverteilungstechniker.jpg 716w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Pigmentverteilungstechniker-300x98.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15525" class="wp-caption-text">Pigmentverteilungstechniker</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ab und zu muss jeder mal was vollkommen Unnützes tun. Z.B. nachdenken. &#8222;Wir sind zertifiziert nach RAL-GZ 841/1.&#8220; &#8222;Oh Gott, ist das böse?&#8220;</p></blockquote>
<p>Aberwitzig ist die Vielfalt der vorkommenden Berufe.</p>
<p>Wir pflegen Stammdaten.</p>
<p>Das neue Hausverwaltungsprogramm hat (neue) Möglichkeiten zu &#8222;verschlagworten&#8220;.</p>
<p>Die Firma Ungenannt aus Weißensee: Ein Maler ist ein Maler. Sie machen z.B. &#8222;Graffitibeseitigung&#8220; &#8211; ergo sind sie auch &#8222;Graffitibeseitigungskünstler&#8220;? &#8211; Etwas viel: &#8222;Graffitibeseitigung&#8220; reicht.</p>
<p><span id="more-15524"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11081 aligncenter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/trenner_Malerpinsel.jpg" alt="seitentrenner Malerpinsel" width="100" height="100" /></p>
<blockquote><p>Im letzten Spanienurlaub haben wir sie wieder erinnert und schätzen gelernt: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pimientos_de_Padr%C3%B3n" target="_blank" rel="noopener">Piemientos de Padron</a>, zu deutsch eben gerade nicht übersetzt mit Paprikas aus der Volkszählung, wie google translate uns gerade <a title="externer Link" href="http://translate.google.de/translate_t?oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;channel=sb&amp;gfe_rd=cr&amp;q=Pimientos+de+Padron&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sl=es&amp;tl=de&amp;sa=X&amp;ei=aUkDU4HJB8uRswbZ2IAo&amp;ved=0CDMQrgYwAA#es/de/Padr%C3%B3n" target="_blank" rel="noopener">glauben machen möchte</a>&#8230; Alles Blödsinn: Der Patron ist der Schutzherr! Dann wäre also, nur folgerichtig, die unter Schutzstellung von  Farbpigmenten &#8222;Pigmentos de Patron&#8220;? Okay, der Gedanke führt jetzt hier nicht weiter&#8230;.</p></blockquote>
<p>Beim Stöbern finden wir die &#8222;Farbtechniker&#8220; von Ungenannt, dem Geschäftsführer? Frau Ungenannt ist zu finden und andere Damen und Herren! Unternehmensgruppe Mittelstand: Der Chef bewirbt nebenbei sein persönliches &#8222;Startup&#8220;,  den &#8222;Schnullerfinder&#8220;. Was wie eine BabyApp angekündigt wird, in rubingrün, fluoreszierend, ist eine Geschäftsidee des Unternehmers. Luschdig, guckstdu hier? &#8211; Die Firma Ungenannt selbst ist nicht weniger als wir ständig auf der Suche nach &#8222;festen Begrifflichkeiten&#8220; und nennt die Firma auch schon mal &#8222;Der Lackdoktor&#8220;. Promoviert als Professor für Farbverteilungskunde. Pardon, -kundige.</p>
<p>Bestimmte Begriffe kommen &#8222;lieber nicht&#8220; rein in unsere neuen Verschlagwortungen, ins Füllhorn unserer neuer Möglichkeiten. Wohl denn der einigermaßen absurde Begriff: &#8222;Pigmentverteilungstechniker&#8220;, ein Spaßbegriff für &#8222;Maler &amp; Lackierer&#8220;.</p>
<p>Würden wir ihn damit zum ersten Mal &#8222;institutionalisieren&#8220;?</p>
<p>Was nur als Scherz gemeint ist, wird Ernst. Ja, und Ernst lernt jetzt laufen. Womit wir an dieser Stelle der Geschichte schon wieder ganz kurz vor dem Ende der &#8222;Schnullerfinderphase&#8220; (siehe oben) sind. Die Älteren von uns merken schon: Es droht die Quadratur des Greises, der jetzt allein aus Altersgründen gar nicht mehr mitkommt. Bei einer so verqueren Geschichte, kein Wunder.</p>
<p>Anstatt Quastenschwinger, Pinselheini oder &#8230;.ja was? Ob ich diesen vornehmen Begriff länger durchhalte zu benützen? Könnte ich ihn in aller Bescheidenheit in Deutschland begrifflich fest durchsetzen? Apropos Quaster: Die berufsälteste Rockband der DDR, die Puhdys, habe gerade erklärt, in diesem Jahr Abschied zu nehmen, endgültig aus und vorbei.  Schön war´s, danke für alles, liebe Puhdys. Apropos &#8222;Maschine&#8220;: Der Draber hat so Farbmischmaschinen auf den VW-Bussen der Farbtechniker. Mit Rädern unten dran.</p>
<p>Wer konnte deutungsvoller dichten? Und süffisanter?</p>
<blockquote><p>♪♫♪♫ Geh zu ihr und laß Deinen Drachen steigen. Geh zu Ihr, denn Du lebst ja nicht vom Moos allein&#8230;.♪♫♪♫♪</p></blockquote>
<p>Der Mensch lebt nicht vom <del>Moos</del> Brot allein. Aber: Ohne Moos nix los! &#8211; In einem meiner nächsten Telefonate werde ich den CEO (CEO = Chief Excecutive Officer, Vorstand, Chef) der Draber-Unternehmensgruppe mal fragen: &#8222;Sach ma, hab ich eine Verschlagwortung vergessen?&#8220;- Nun ja, Office ist auch keine Lösung.</p>
<p>Was despektierlich klingt, ist Berliner &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Idiom" target="_blank" rel="noopener">Idiom</a>&#8222;, Berlinsprech, Slang und reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Ungenannt ist auch schon ganz schön lange auf der Piste. Mit denen wäre der Berliner Fluchhafen aber schon ferdsch.</p>
<p>Soviel ist sischer. Sischer dat.</p>
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