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	<title>Email &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Email &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 17:39:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe eigentlich gar keine Zeit für diese Zeilen. Ich muss 10 bis 15 unerwünschte Nachrichtenabsender dazu zwingen, diese feiste Belästigung konkret zu unterlassen. Ich bin in einer richtiggehenden Arbeit verhaftet, unerwünschte Nachrichten endgültig auszuschließen. Ich schieße mit allen Waffen, die ich habe. Die Intension, ein Internet für alle zu schaffen, ist gescheitert. Jetzt ist ... <a title="2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3273-23/" aria-label="Mehr Informationen über 2124-23 &#8211; #Positionen &#8211; Das Internet ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17436" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif" alt="Himmel über Berlin - Otto Sander (gif)" width="491" height="286" /></p>
<blockquote><p>Ich habe eigentlich gar keine Zeit für diese Zeilen. Ich muss 10 bis 15 unerwünschte Nachrichtenabsender dazu zwingen, diese feiste Belästigung konkret zu unterlassen. Ich bin in einer richtiggehenden Arbeit verhaftet, unerwünschte Nachrichten endgültig auszuschließen. Ich schieße mit allen Waffen, die ich habe.</p></blockquote>
<p>Die Intension, ein Internet für alle zu schaffen, ist gescheitert.</p>
<p>Jetzt ist es ein Tummelplatz kommerzieller Begierden. Durch und durch von KI (Künstlicher Intelligenz) gesteuert. Auf der Strecke bleibt die natürliche, menschliche Intelligenz. Und das geht so:</p>
<p>Wir kaufen uns kleine Geräte, Apps, Software, Dinge, von den wir meinen sie zu brauchen.</p>
<p>Und IMMER &#8211; IMMER &#8211; fängt dasselbe Szenario an. Es ist erforderlich, sich zu registrieren, damit man das Gerät auf der Höhe der Zeit halten kann. Wichtige Updates: Ohne Registrierung keine Chance. Im App-Store (Apple, Google) wird gelogen, dass sich die Balken biegen. So genannte IN APP-Käufe werden richtigerweise ganz klein angezeigt. Die Hersteller/Herausgeber suggerieren den Download für umme, nothing, kostenlos. Beim ersten Öffnen der App erfolgt dann ein Szenario, indem ich für kleine Bildscherzbearbeitungen (Comic, Avatarumwandlung) Abos abschließen muss.</p>
<p>Hier fragt sich der Berichterstatter, ob die Menschheit schon blöd geworden ist? Nicht, dass ich nicht wüsste, Leistung kostet Geld. Richtig. Etwas was Du umsonst kriegst, bezahlst Du immer mit massiven Eingriffen in Deine Persönlichkeitsrechte. Aber auch wenn Du eine App bezahlt hast, erlauben sich dummdreiste Herausgeber, einen mit Email-Werbemüll vollzudonnern. Nun haben wir jetzt die DSGVO. Aber Pustekuchen. Noch nie waren so viele nicht bestellte Nachrichten in meinem Emaileingang, wie jetzt.</p>
<p>Das Internet ist so tot wie die Technik, sich mit elektronischen Nachrichten (Emails) gekonnt an der Verbesserung unserer Kommunikation zu beteiligen.</p>
<p>Wir fragen uns in der Tat, ob die Menschheit dumm geworden ist, dass sie sich das gefallen lässt.</p>
<p>Fazit: Es ist vorbei, wir müssen geharnischten Widerstand leisten und diese Leute zwingen, mit diesem Generve endlich aufzuhören.</p>
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		<title>2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 13:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich ... <a title="2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3236-19-positionen-es-muss-jetzt-sein-gleich-keine-zeit-zu-ueberlegen/" aria-label="Mehr Informationen über 2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18554" aria-describedby="caption-attachment-18554" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-18554" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg" alt="Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-144x144.jpg 144w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18554" class="wp-caption-text">Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18553" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich weiß nicht, warum ich erst Akten anderer Leute ordnen soll, ich bin Mitleser, aber nicht Mitwisser und ich werde auch keiner, wenn das alles durcheinander ist. &#8220; Wie, oder?</p></blockquote>
<p>Nicht wahr? Genau. Jetzt kommen Unterlagen sehr viel später, aber geordnet. Das hatte ich parallel mit dem Architekten verabredet. Wir befinden uns in Gewissensnöten. Nicht nach 12 Uhr (Scherz). Man muss uns ja nicht schreiben, uns nicht erreichen zu können, wenn man es erst gar nicht während der Office Auas (Bürozeiten) probiert. Wir sind gewissermaßen einzigartig und daher stimmt&#8217;s: Wir sind unerreichbar. Erste Kajüte. Meine Güte.</p>
<p>Das sind Gefühle. Der Betreff einer weggeschickten Kurzemail an den Absender ist eindeutig, die Signatur auch: &#8222;Bitte für Anrufwünsche Bürozeiten beachten.&#8220; &#8211; Eine Telefonnummer (Aus Datenschutzgründen geweißelt) und eine WhatsApp-Nummer (Dito). Und dieser kurze Satz aus der Barkasse: &#8222;Danke. Ich bin nämlich in der Erreichbar.&#8220; Prost.</p>
<p>So geht gute Kommunikation. Sie findet in Echt statt. Und nicht mit Chimären, greif zum Hörer und vergreif Dich in einer Email nicht im Ton. Ruf an.</p>
<p>Der Herr hält sich dann wieder nicht an all diese punktgenauen Informationen, versucht eine WhatsApp-Nummer (für WhatsApp) anzurufen, um so ganz schnell anzurufen, wo genau das Gegenteil erbeten ist. &#8222;Ruf mich an,&#8220; sagt die Nachricht, &#8222;nette Boys in Deiner Umgebung.&#8220; Aber halte Dich an die Bürozeiten.</p>
<p>Irgendwann isst jeder Mensch mal Mittag und wischt störende Telefonate weg.<br />
Das wird man ja wohl noch tun dürfen, ohne dass Andere dann wider besseres Handeln behaupten: &#8222;Der Mann ist praktisch nie erreichbar.&#8220;</p>
<p>Hier steht jetzt schriftlich genau das Gegenteil.</p>
<p>Weiterführend</p>
<p>* <b>Ich denk mir: Halt die Fresse!</b> <a href="https://www.20min.ch/digital/news/story/-Sprachnachrichten-auf-WhatsApp-nerven--17570558" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die WhatsApp-Sprachnachricht</a></p>
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		<title>2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2018 07:43:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential ... <a title="2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3256-18-positionen-eine-der-groessten-ueberfluessigkeiten-in-emails-ist/" aria-label="Mehr Informationen über 2036-18 &#8211; Positionen: Eine der größten Überflüssigkeiten in Emails ist&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13560" aria-describedby="caption-attachment-13560" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13560" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg" alt="...dankbart, Herr Tankwart!" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Dankbart.Her_-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13560" class="wp-caption-text">&#8230;dankbart, Herr Tankwart!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Inhalt dieser Nachricht ist vertraulich und nur für den angegebenen Empfänger bestimmt. Jede Form der Kenntnisnahme oder Weitergabe durch Dritte ist unzulässig. Sollte diese Nachricht nicht für Sie bestimmt sein, so bitten wir Sie, sich mit uns per E-Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen. Vielen Dank. The content of this message is confidential and only meant for the adressee. Any kind of attention or transmission through a third party is forbidden. If this message is not for your attention, we please you to inform us by e-mail. Thank you.</p></blockquote>
<p>Jeder hat so Chichi in Emails fest eingedruckt und schickt was mit. Bspw. der Spielplatz- und Winterservice Huebner (* Name geändert). Er schickt dies Angebot über Spielplatzsanierung und es besteht keine Sekunde Zweifel daran, dass diese Email an Dritte weitergeleitet werden muss. Denn es sind Wohnungseigentümer, die verwaltet werden und davon nicht zu wenige. Wir halten fest: Der ganze Chichi &#8211; dieser Text, der es unter besondere Vertraulichkeit stellt &#8211; ist nichts anderes als bullshit, Füllwatte, Textfragment, das nur dazu geeignet ist, den Blick aufs Wesentliche zu verschleiern. Fehlt nur noch, er schickt uns 20 Seiten Allgemeine Geschwätzbedingungen. Und eins ist klar: Man fragt ein Zaunbauunternehmen in Berlin mit 100jähriger Tradition nicht, ob es noch alle Latten am Zaun hat. Es sind zuweilen Maschendrahtzäune. Luftmaschen, zum Durchgucken.</p>
<p>Nein, das braucht es nicht. Genau so wie dieser häufig grün grafisch applizierte Hinweis:<br />
Müssen Sie dies wirklich ausdrucken? Denken Sie auch an die Umwelt.</p>
<p>Alles bullshit. Sorry. Nicht grün, sondern braun. Mit Fladenhaftung auf dem Boulevard of Broken Dreams.</p>
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		<title>1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 11:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool. Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit. Ich behaupte: Er kommt gar nicht ... <a title="1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/319717-positionen-vom-zuviel-an-multimedia-gegen-die-gagaisierung-des-abendlands/" aria-label="Mehr Informationen über 1975-17 &#8211; Positionen: Vom Zuviel an Multimedia &#8211; Gegen die Gagaisierung des Abendlands">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15650" aria-describedby="caption-attachment-15650" style="width: 570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15650" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg" alt="Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!" width="580" height="683" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher.jpg 580w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Rettet.die_.Telefonbuecher-254x300.jpg 254w" sizes="auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-15650" class="wp-caption-text">Nr. 5 lebt! Rettet die Telefonbücher!</figcaption></figure>
<p>Nr. 5 lebt. Ein schöner Film. Telefonbücher lesen, um seine Neugier zu befriedigen. Gibt es überhaupt noch gedruckte Telefonbücher? Und wozu? Und Emails? Tolle Erfindung. SMS? Cool.</p>
<p>Die Mischung macht&#8217;s. Und die Kommunikation verändert sich jetzt stark. Die Kritischen weisen WhatsApp zurück und sagen, das liest der Geheimdienst mit.</p>
<p>Ich behaupte: Er kommt gar nicht dazu, all den bullshit vernünftig auszuwerten, den wir digital und inkompetent betreiben. Mindestens zwei Jahre habe ich auf eine Anschlusslösung zum so genannten Unified Messaging hingewartet. Vergeblich. Die Firma Tobit Software hat anders als andere begriffen, dass messaging, also Kommunikation gelungen funktioniert, wenn man die Nachrichtenarten zu einer einzigen Plattform zusammenfasst. Das war mal der Mehrwert dieser Firma, die im westfälischen Ahaus sitzt.</p>
<p>Dass wir die Tobit Software früher eingesetzt haben, war modern. Inzwischen haben wir sie wieder abgeschafft. Zuviel advanced Proprietät: proprietäres Design, hochspeziell, auf hochspeziell geschulte Softwarehändler, Authorized Reseller mit Hochspezialwissen, das keine Sau administrieren kann, verteilt und damit (leider) eine barrierevolle Auftragsbremse. Wer will schon für Selbstverständlichkeiten jeweils hochbezahlten Fachrat hinzubuchen, weil nur &#8230;.der Mercedesstern von Mercedes an der Kühlerhaube als Original güldet. Vielleicht kann man es die Arroganz des Unersetzlichen nennen? Pah.</p>
<p><span id="more-17827"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Mainstreamsoftware Outlook von Microsoft kann das Tobit-Produkt nicht ersetzen, zu wenige Features: Oder anders gesagt, sehr sehr viele Features, die keine Sau braucht und nicht die richtigen, um Unified Messaging zu betreiben. Inzwischen schafft sich auch Email langsam ab und nervt einfach nur noch. Der Überblick ist dahin.</p>
<p>Die lang gesuchte Ersatzlösung von Tobit Software ist inzwischen einigermaßen zuverlässig WhatsApp, als Hilfskrücke. Der hart arbeitende Mensch setzt WhatsApp am Desktop PC ein, indem er sich eine Zusatzapp kostenlos herunterlädt, sich auf WhatsApp einloggt und so in Echtzeit mit Smartphoneusern (umsonst und draußen) kommunizieren kann. Natürlich ruft jeder Zweite dann auf WhatsApp-Geräten zurück und schon hat man wieder ein zweites Einfallstor für unerfolgreiche bullshit-Kommunikation.</p>
<p>Auch die unverabredete Abänderung ganzer Kommunikationsstrukturen kann passieren. Hier ein Leertext (Lehrtext), der deutlich macht, was dann passiert. Abgesandt wurde diese &#8222;Rechtsmittelbelehrung&#8220; an den besten Hausmeisterdienst von allen. Er ist selbsterklärend.</p>
<p>Hallo Herr Maier-Lüdenscheid!</p>
<p>Machen Sie bitte nicht den Fehler, die zwischen uns übliche und notwendige Kommunikation der Einfachheit halber komplett auf mobile Endgeräte zu verlegen und damit die Kommunikationsstruktur einseitig komplett zu verändern. Der Normalfall bleibt wenn erforderlich bis auf Widerruf der Emailkontakt.</p>
<blockquote><p>Einschub: Hier gebe ich übrigens sehr gern zu, dass mich Emails inzwischen wirklich nerven, weil rund 90% der downloadbaren Emailnachrichten überflüssig sind und 10% mit guten kurzen Texten die Bearbeitung und auch die Schnelligkeit nicht schlechter, sondern besser machen würden. Wahrscheinlich werden Emails auch bald abgeschafft. Oder hinsichtlich ihrer Funktionen auf automatisierbare Vorgänge reduziert. Für Rechnungsversand, Newsletter und standardisierte Langweiligkeiten wie diese. Wer mit vielen Menschen langfristig zusammenarbeitet, braucht heute eher ein CRM, ein Customer Relation Management, das in der Lage ist, projektorientierte Neunachrichten in eine Art Messageboard zu erstellen, Aktenzeichen und Verschlagwortungen automatisch zu erkennen und ein rasche Abarbeitung nach vernünftigen Prioritäten zu erlauben. Der Kunde liest letztlich mit, was aus seinem Kontakt wird, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das ist es, was wir brauchen, nicht Emails, die gern versanden, weil zu viele geschickt werden. Ganz klar erkennt man diesen Trend auch bei ganz vielen Dienstleistern auf weiter Flur. Email ist tot!</p></blockquote>
<p>Aber weiter im Fließgewässer der Problemstellung.</p>
<p>Ich selbst nutze WhatsApp nur für wirklich wichtige, eilige und unaufschiebbare Dinge. Edit: Sonst habe ich im Ergebnis nun zwei Outlooks, zwei Emailkanäle und jede Menge Fotostoff, gegen den ich mich auch nicht wehren könnte, auf einem parallel betriebenen Smartphone. Es ist wichtig, dass wir bewusst und mit hoher Qualität kommunizieren. Das gilt auch für Fotos: Häufig sind sie toll, wenn sie Sachverhalte nachvollziehbar machen. Wird aber das Foto zur Regel, weil es so schön einfach ist, bedeutet es auch (bitte mal hochrechnen), dass sich der Content um das bis zu Hundertfache vergrößert (Speicherplatz). Und noch was für Vielarbeiter: Man kann Fotos nicht auf Sachverhalte durchsuchen. Es braucht also zuerst ein gutes &#8222;Wording&#8220; (Schwachstellen benennen und verschlagworten). Das Foto ist immer nur eine (manchmal notwendige) Ergänzung. Es ersetzt den Sachverhalt nicht.</p>
<p>gez. Proff. Gotthal, Fachdozent für digitale Nachrichtenkommunikation<br />
Organisator der Kommunikation gegen die Gagaisierung des Abendlands</p>
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		<title>1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 12:23:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt: Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns) RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15 bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald ... <a title="1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314716-positionen-communication-terror-error-mirror-wie-alle-unter-strom-stehen-vattenfall/" aria-label="Mehr Informationen über 1935-16 &#8211; Positionen: Communication Terror, Error, Mirror &#8211; Wie alle unter Strom stehen! #Vattenfall">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Nicht alle Emails, die man als beruflicher Vielmailer erhält, tragen tiefen Sinn. Vattenfall zum Beispiel schreibt:</p>
<blockquote><p>Betreff der Email (* Straßenname verändert von uns)<br />
<strong>RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15</strong></p>
<p>bitte teilen Sie uns mit, um welche Vertragskontonummer es sich bei Ihrem Anliegen handelt. Gerne überprüfen wir die Rechnung, sobald wir entsprechende Daten erhalten.<br />
Mit freundlichen Grüßen Ihr Serviceteam der Vattenfall Europe Sales GmbH</p></blockquote>
<p>Wir antworten sofort, doch Vorsicht:</p>
<p><span id="more-17568"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Bitte schicken Sie uns doch nur Emails wie diese, wenn Sie auch bestätigen können, diese gelesen zu haben. Schauen Sie einfach mal auf den Betreff und gern helfe ich Ihnen:<br />
* Die Anschrift gibt es einmal in Berlin.<br />
* Sagen Sie nicht, Sie wüssten nicht, wer dort Ihr Vertragspartner ist? Die Hausverwaltung hat 1 Zählerlein mit Ihnen für Hausbeleuchtung. Es kann sich also nicht um Wohnungszähler-Endkunden handeln, hier tritt eine Hausverwaltung auf.<br />
Ach so, eins aber habe ich verstanden, Sie wollen gar keine Antwort:<br />
* Sie vergeben keine Ticketnummer? Also alles nochmal von vorn?<br />
* Aber nicht antworten, denn [mailto:noreply.ks@vattenfall.de] ist klasse!<br />
So geht Nonverbales Kommunizieren, ja? <strong>Ich verstehe: Und leite um.</strong><br />
Haben Sie das verstanden? Prima.</p></blockquote>
<p>Man bekommt zu einer sorgfältig abgefassten Email mit Nennung des Straßennamens und des Bezirks für einen Hausstromzähler eine Anfrage per Email, die nicht beantwortet werden darf, Vattenfall sagt: &#8222;Antworte nicht, die Absenderadresse ist &#8222;No Reply&#8220;. Ein Song der Beatles, by the way.</p>
<p>Der erfahrene Vielmailer weiß, dass er diese Absenderadresse beim Antworten rauslöschen muss, um sie gegen eine funktionierende aus dem eigenen Adressbuch auszutauschen. Die Adresse noreply will keine Antwort haben. Hier wird es einem richtig schwer gemacht, zu antworten. Was erlauben Vattenfall? &#8211; Wie ärgerlich.</p>
<p>Nach Antwort an die richtige Emailadresse gibt es Antwortemail. Oder wie aus No Reply jetzt Auto Reply wird.</p>
<p>Das ist nicht der Betreff: &#8222;RE: 830 weg &#8211; Blablakeksstr. 7, Berlin-Spandau &#8211; Richtige Abrechnung #15&#8220;</p>
<p>Wie um absichtlich Verwirrung zu stiften, trägt diese Email einen ganz anderen, neuen Betreff: &#8222;Ihre Nachricht an onlineservice@vattenfall.de&#8220;</p>
<p>So geht &#8222;Verwirre Deinen Kunden und halte ihn auf Trab.&#8220;</p>
<p>Vielmailer wissen, was gemeint ist, eine der wertvollsten Informationen ist ein guter Betreff im Zeilenmehr (Zeilenmeer, Zeilenfriedhof) des elektronischen Nachrichtensystems. Stattdessen ist die Email neu aufgebaut, hat andere und kurz gesagt irrelevante Betreffinhalte und sagt ohne jeden Bezug zum ursprünglichen Anliegen inhaltsleer:</p>
<blockquote><p>Guten Tag, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihre Anfrage wurde <strong>erfolgreich</strong> an unseren Kundenservice weitergeleitet. Unser Ziel ist es, auf jede E-Mail binnen zwei Werktagen eine Rückmeldung zu geben. <strong>Wir freuen uns, für Sie da zu sein</strong>. Freundliche Grüße, Ihr Vattenfall Team</p></blockquote>
<p>Herzlichen Glückwunsch. Freude, schöner Stromschlagfunken! Schriftlich gelogen.</p>
<p>Fasse zusammen:<br />
* Viele Unternehmen schwimmen in ihrer eigenen Soße elektronischer Betriebsabläufe. Sie sind der Nabel der Welt. Jedenfalls tun sie so.<br />
* Viele Unternehmen machen es Menschen kompliziert, zu kommunizieren. Eine hohe Kunst, die sie nicht beherrschen.<br />
* Viele Unternehmen verschicken Emails, die man objektiv gar nicht braucht.<br />
* Viele Unternehmen geben viel Traffic (&#8222;Bohei&#8220;) in die Welt, der sie nichts kostet und der weil er nichts kostet, ablenkt vom Wesentlichen. Von der Aufgabenerledigung.</p>
<p>Das waren zwei Emails im Leben eines Verwalters zu viel.</p>
<p>Da muss doch was zu machen sein. Irgendjemand muss nachdenken. So kann es unmöglich bleiben.</p>
<p>Große Unternehmen gründen die Abteilung für Unternehmenskommunikation. Oder die Presseabteilung erledigt das mit. Es geht um nicht weniger als die Kernfrage: &#8222;Ist das Vattenfall Team voll Freude, für mich da zu sein?&#8220; &#8211; Wenn das auch niemand verlangt.</p>
<p>Bis die Frage geklärt ist, zweifle ich dran. Durchaus ein bisschen bissig. Ein Häppchen bissig&#8230;. No Reply oder Auto Reply: Wir singen schon mal mit, der Text ist drin. Viel Spaß.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VXPPBQ7OaHE?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
THE BEATLES : No Reply &#8211; instrumental cover</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1797-15 &#8211; Positionen: Sich von Unbill zu trennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 07:32:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kein Witz: Im Nachrichtenarchiv des Email- und Kontaktverwaltungsapparats haben sich immer wieder &#8222;Mistviecher&#8220; eingeschlichen. Digitaler Plaque, so wie Zahnstein: Alle Jahre entfernen. Damit das nicht stört, kann man so was in Ablageordner verschieben. Dieser hier heißt &#8222;Mistkacke&#8220; und beinhaltet so was. Dumm nur, wenn so ein Ordner nicht gelöscht werden kann, weil er nicht leer ist. ... <a title="1797-15 &#8211; Positionen: Sich von Unbill zu trennen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/300915-positionen-sich-von-unbill-zu-trennen/" aria-label="Mehr Informationen über 1797-15 &#8211; Positionen: Sich von Unbill zu trennen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16556" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Ordner.Mistkacke.jpg" alt="Ordner.Mistkacke" width="415" height="244" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Ordner.Mistkacke.jpg 415w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/01/Ordner.Mistkacke-300x176.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px" /></p>
<p>Kein Witz: Im Nachrichtenarchiv des Email- und Kontaktverwaltungsapparats haben sich immer wieder &#8222;Mistviecher&#8220; eingeschlichen. Digitaler Plaque, so wie Zahnstein: Alle Jahre entfernen. Damit das nicht stört, kann man so was in Ablageordner verschieben. Dieser hier heißt &#8222;Mistkacke&#8220; und beinhaltet so was.</p>
<p>Dumm nur, wenn so ein Ordner nicht gelöscht werden kann, weil er nicht leer ist. Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung: Erst den Mist löschen und dann den Ordner hinterher. Man muss sich von Unbill trennen, damit das alles nicht zu ballaststoffreich wird. Erledigt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1771-14 &#8211; Todsünden: Der Betreff &#8222;AW: Wir laden Euch alle ein zur kostenlosen Grill- + Chillparty&#8220; ist zwar nett gemeint, aber falsch&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/208314-todsuenden-der-betreff-aw-wir-laden-euch-alle-ein-zur-kostenlosen-grill-chillparty-ist-zwar-nett-gemeint-aber-falsch/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/208314-todsuenden-der-betreff-aw-wir-laden-euch-alle-ein-zur-kostenlosen-grill-chillparty-ist-zwar-nett-gemeint-aber-falsch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 10:51:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Olle Konfuzius.  Bzw.Konfusius. Der Betreff der Email &#8222;AW: Wir laden Euch alle ein zur kostenlosen Grill- + Chillparty&#8230;&#8220; ist nett gemeint und im Emaileingang ein Eyecatcher. Wenn auch vertraut. Ich habe diesen Betreff vor drei Monaten gewählt, um paar &#8222;beste Geschäftsfreunde&#8220; undsoweiter undsofort&#8230; Dass der Notar Herr Gier (Name geändert) diese Email jetzt benützt, indem ... <a title="1771-14 &#8211; Todsünden: Der Betreff &#8222;AW: Wir laden Euch alle ein zur kostenlosen Grill- + Chillparty&#8220; ist zwar nett gemeint, aber falsch&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208314-todsuenden-der-betreff-aw-wir-laden-euch-alle-ein-zur-kostenlosen-grill-chillparty-ist-zwar-nett-gemeint-aber-falsch/" aria-label="Mehr Informationen über 1771-14 &#8211; Todsünden: Der Betreff &#8222;AW: Wir laden Euch alle ein zur kostenlosen Grill- + Chillparty&#8220; ist zwar nett gemeint, aber falsch&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16144" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg" alt="Konfusius_Email" width="650" height="278" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/Konfusius_Email-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Olle Konfuzius.  Bzw.Konfusius.</p>
<p>Der Betreff der Email &#8222;AW: Wir laden Euch alle ein zur kostenlosen Grill- + Chillparty&#8230;&#8220; ist nett gemeint und im Emaileingang ein Eyecatcher. Wenn auch vertraut. Ich habe diesen Betreff vor drei Monaten gewählt, um paar &#8222;beste Geschäftsfreunde&#8220; undsoweiter undsofort&#8230;</p>
<p>Dass der Notar Herr Gier (Name geändert) diese Email jetzt benützt, indem er auf Antworten drückt, hat einen dienstlichen Grund, er schreibt in dienstlicher Emsigkeit auf, was ihm gerade einfällt mitzuteilen: &#8222;Geben Sie Ihrem Vater bezüglich der Soundsostraße eine 1.Protokollseite mit, aus der sich die Wohnanlage ergibt.&#8220; &#8211; Und nun lässt sich feststellen: Falscher Betreff: Die verbreitete Unsitte, ganze andere Sachverhalte betreffende Emails einfach zurückzusenden und mit einem komplett anderen Sachverhalt &#8222;aufzufüttern&#8220;. Disclosure: Aus dem Grill + Chillevent wurde daher nichts.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1699-14 &#8211; Positionen: Mit Speck fängt man Mäuse. Was Notare nicht wissen können.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201114-positionen-mit-speck-faengt-man-maeuse-was-notare-nicht-wissen-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 13:45:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was der Notar nicht versteht, schreibt er: &#8222;der Sinn Ihrer Mail vom 29.4.14 erschließt sich uns nicht.&#8220; &#8211; Das kann passieren. Kommunikationstechnische Nulpe, der Absender, also ich. Habe daneben gegriffen. Eine Erklärung muss her, sie lautet: Der Sinn und Zweck, das ist der Speck, mit dem man erst die Mäuse fängt, die schließlich man erhängt. ... <a title="1699-14 &#8211; Positionen: Mit Speck fängt man Mäuse. Was Notare nicht wissen können." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201114-positionen-mit-speck-faengt-man-maeuse-was-notare-nicht-wissen-koennen/" aria-label="Mehr Informationen über 1699-14 &#8211; Positionen: Mit Speck fängt man Mäuse. Was Notare nicht wissen können.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10539" aria-describedby="caption-attachment-10539" style="width: 473px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10539" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Email-Verteilplattform.jpg" alt="Korrekturhilfe: Email-Verteilplattform" width="483" height="313" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Email-Verteilplattform.jpg 483w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Email-Verteilplattform-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px" /><figcaption id="caption-attachment-10539" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe: Email-Verteilplattform</figcaption></figure>
<p>Was der Notar nicht versteht, schreibt er: &#8222;der Sinn Ihrer Mail vom 29.4.14 erschließt sich uns nicht.&#8220; &#8211; Das kann passieren. Kommunikationstechnische Nulpe, der Absender, also ich. Habe daneben gegriffen. Eine Erklärung muss her, sie lautet:</p>
<blockquote><p>Der Sinn und Zweck,<br />
das ist der Speck,<br />
mit dem man erst die Mäuse fängt,<br />
die schließlich man erhängt.<br />
(eigene Prosa, nicht rosa)</p></blockquote>
<p>Bedarfsgerecht geantwortet: Es geht um ein Notariat, das anzubahnen geplant war. Die Email war Speck, die Mäuse fängt der Notar, wenn er die Gebührenrechnung einstreicht. Verdient ist verdient. Man muss es nur klar sagen (können). Oder lesen.</p>
<p>Anders neulich Vattenfall: Wir können mit ihrer Email nichts anfangen? Was stand denn drin? Nur ein paar kryptische Zeichen: Ah, ein Gedankenblitz meinerseits: Werfen Sie das weg. Ich habe einen Emailfunktionstest gemacht und mir Vattenfall dafür ausgesucht. Es stehen dort nur Buchstaben im Betreff, damit das nicht als SPAM endet. Ich hatte geschrieben &#8222;asdasdergerg&#8220;. Sie hat gelacht. Und aufgelegt.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/200514-positionen-wie-man-arbeit-zuverlaessig-mit-dem-autoreply-erledigt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 07:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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		<category><![CDATA[kommunikationsfreie Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Potemkin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;Chimäre&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende ... <a title="1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/200514-positionen-wie-man-arbeit-zuverlaessig-mit-dem-autoreply-erledigt/" aria-label="Mehr Informationen über 1693-14 &#8211; Positionen: Wie man Arbeit zuverlässig mit dem Autoreply erledigt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" alt="Internet und Email" width="236" height="176" /></a><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Chímaira war eine Tochter der Ungeheuer Echidna und Typhon, ihre Geschwister waren die Hydra, der Kerberos, die Sphinx und Orthos. Sie lebte in dem Ort Chimaira in Lykien, wo sie Mensch und Tier bedrohte. Aus Wikipedia zu &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chim%C3%A4re_%28Mythologie%29" target="_blank">Chimäre</a>&#8220; &#8211; Email ist eine Schimäre der Ruchlosigkeit, um im Falle der eigenen Nichtverfügbarkeit per AutoReply feierspeiende Sachbearbeitung und Engagement vorzutäuschen. Bzw. &#8211; in diesem Fall &#8211; ein <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Potemkinsches_Dorf" target="_blank">Potemkinsches Dorf</a>.</p></blockquote>
<p>Im Berliner Speckgürtel ist Frau Poisl (* Name verändert) in Schwäbisch Hall tätig und verkauft Brennstoffe für bewohnte Mehrfamilienhäuser. Sie soll die Rechnung für das Jahr 2013 überarbeiten, damit für die Jahresabrechnung die richtigen Abrechnungsdaten geliefert werden. Die Email, die sie geschickt hat, beinhaltete ankündigungsgemäß nicht das, was besprochen war. Das fällt heute Morgen auf.</p>
<p>Eine kurze Email und die Bitte, die richtige Korrektur anzufertigen und kurz zuzusenden. Ostern wabert noch über den Köpfen von Früh-Deutschland. Nach einigen Minuten ist schon Antwort da, wie schön, wie schnell, wie effizient. Die Antwort ist wie folgt:</p>
<p><span id="more-15896"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15897" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg" alt="_Dorf.Potemkin" width="650" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Dorf.Potemkin-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Montag den 28.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Elsner: elsner@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxxx  oder Frau Dressler: dressler@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p>Ich entschließe mich, Frau Elsner den Vorgang anzutragen, denn da die Teamleiterin die Rechnung nicht persönlich korrigieren muss, handelt es sich um eine Routinefrage, wenn sie auch wichtig ist, weil ich sonst nicht weiter komme.</p>
<p>Ich schicke, wie mir aufgetragen wird, die Email nochmals aus dem Postausgang weiter, diesmal an Frau Elsner bei der Fa. Schnappendu (* Name geändert).</p>
<p>Auch Frau Elsner gehört zur ganz schnellen Fraktion. Binnen weniger Minuten ist schon die Antwort da. Sie besagt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht! Ich bin zurzeit nicht im Büro und erst wieder ab Mittwoch, den 23.04.2014 für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an Frau Poisl: poisl@schnappendu.de, Tel.: Xxxxxxx.  Ansonsten erfolgt die Bearbeitung Ihrer E-Mail kurzfristig nach meiner Rückkehr.</p></blockquote>
<p><em>Ich stelle fest, ich bin nun gefangen in einem konzentrischen Kreis, in den einiges hinein gelangen kann, nichts das System jedoch wieder verlassen kann. Ich kann natürlich noch Frau Dressler (siehe oben). Die Arme&#8230;.</em>, von ihr zu sprechen und dem Ideal der kontemplativen &#8222;kommukationsfreien Zeit&#8220;, ist eine Chimäre des Unerfüllbaren.</p>
<p>Das hat sie nun davon.</p>
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		<item>
		<title>1678-14 &#8211; Positionen: Im Büroalltag sind Textbausteine nicht immer ein probates Mittel zur Aufgabenerledigung. Manche sind Sprachmüll.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/199014-positionen-im-bueroalltag-sind-textbausteine-nicht-immer-ein-probates-mittel-zur-aufgabenerledigung-manche-sind-sprachmuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2014 09:46:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kürzestmöglich heißt es, wir kennen die Redewendung: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. In der Praxis bereitet dem &#8222;Textscanner in uns allen&#8220; das vorgebrachte Fragment des Briefeschreibers Mühe. Wir müssen lesen. Wir sind &#8222;Absatzreiniger&#8220;, Textbereiniger, irgendwie. Nicht Tatortreiniger: Als der Text verfasst wurde, hat man uns nicht gefragt. Man war nicht höflich, hat nicht ... <a title="1678-14 &#8211; Positionen: Im Büroalltag sind Textbausteine nicht immer ein probates Mittel zur Aufgabenerledigung. Manche sind Sprachmüll." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199014-positionen-im-bueroalltag-sind-textbausteine-nicht-immer-ein-probates-mittel-zur-aufgabenerledigung-manche-sind-sprachmuell/" aria-label="Mehr Informationen über 1678-14 &#8211; Positionen: Im Büroalltag sind Textbausteine nicht immer ein probates Mittel zur Aufgabenerledigung. Manche sind Sprachmüll.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15777" alt="Green.Man.Walking" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Green.Man_.Walking.jpg" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Green.Man_.Walking.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Green.Man_.Walking-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Green.Man_.Walking-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Green.Man_.Walking-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Kürzestmöglich heißt es, wir kennen die Redewendung:</p>
<blockquote><p>Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.</p></blockquote>
<p>In der Praxis bereitet dem &#8222;Textscanner in uns allen&#8220; das vorgebrachte Fragment des Briefeschreibers Mühe. Wir müssen lesen. Wir sind &#8222;Absatzreiniger&#8220;, Textbereiniger, irgendwie. Nicht Tatortreiniger: Als der Text verfasst wurde, hat man uns nicht gefragt.</p>
<p>Man war nicht höflich, hat nicht zurückgefragt, ob auch verständlich ist, was aufgeschrieben da steht. Jemand schreibt etwas mit (zu vielen, unpräzisen) Worten. Also müssen wir den Kern dessen freilegen, ihn vom überflüssig Gesagten befreien. Die Botschaft des Absenders muss uns erreichen. Er hatte vielleicht einen schlechten Tag. Jeder hat mal&#8230;. &#8211; Wir verfügen über eine gute, aber zuweilen getrübte Auffassungsgabe.</p>
<p><span id="more-15775"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" alt="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Jeder hat mal so &#8222;seine Tage&#8220;, eine schlechte, diffuse Gemütslage. Man ist genervt. Der Alltag frisst einen auf, dafür gibt es sie: Die Textbausteine. Jeder benützt sie gern und legt sie sich individuell oder unternehmensweit an, um damit der Routine des Schaffensprozesses zu entkommen. Wer zwei mal mit demselben pent (von &#8222;to use a pencil&#8220;, &#8222;to pen&#8220;, schreibt..) gehört schon zum Establishment.</p></blockquote>
<p>Der Textbaustein muss die Gesichtspunkte umfassend umreißen und gleichzeitig verunschärfen. Er muss in der Absicht daher kommen, bereits mit seiner erstmaligen Verwendung den Sachverhalt so endgültig totzuschlagen, dass künftige Nachfragen von vornherein ausgeschlossen sind. In der Kirche ist das die Stelle der Predigt. Tief beeindruckt und irgendwie ergriffen gehen wir aus der Kirche weg, gestärkt für unseren labilen Alltag. So ist die Absicht des Textbausteins, der richtig formuliert ist.</p>
<blockquote><p>Du schicken Elektric! Ein Stück Herd ist krach. #Mängelmeldungen (Handgeschriebener Zettel eines vietnamesischen Mieters im sozialen Wohnungsbau, ca. 1987, ich habe den Zettel inzwischen verlegt, aber fest in meinem Gehirn abgespeichert.)</p></blockquote>
<p>Wir kennen dies auch aus der Finanzverwaltung, wobei dort die Verwender dieser Fragmente von ganz anderen Motiven geleitet sind: Sie sind verfasste allgemein gültige und textsichere Leertexte als Phrasen, damit der Bürger sie am Ende gar nicht mehr versteht. Denn nur wenn der Bürger weiß, dass die &#8222;da oben&#8220; sowieso machen, was sie wollen, wird er kürzer kurz oder lang aufgeben, Rechtsbehelfe gegen Steuerungsgerechtigkeiten wie diese nutzlos ins Feld zu führen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15780" alt="Inder Tat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1797520_10201721969515641_2102918262_n.jpg" width="285" height="264" /></p>
<p>Halten wir fest. Das Leben ist insgesamt nicht einfacher geworden und genau, weil es so hundsartig komplex geworden ist, schuf man Textbausteine. Sie müssen jetzt anstatt nachzudenken und zu verstehen, einem Regelalltag die notwendige Standfestigkeit verleihen. Der auch unzutreffend angewendete Textbaustein löst eine Unschuldsvermutung beim Empfänger aus und Mitleid: Der Absender könne ja nichts dafür, dass er den Brief nicht verstanden hat. Bearbeitungsfehler passieren schließlich jedem mal, aber gekümmert hat er sich&#8230; &#8211; Mitleid: Die arme Sau, der hat wirklich gar nichts verstanden. Mühe allein genügt eben nicht.</p>
<p>Dabei gibt sich kaum einer genügend Mühe. Das ist das Irreführende daran. Textbausteine verwendet man, um weniger Mühe zu haben, sich gleichzeitig aber den &#8222;Anschein des Bemühten&#8220; zu geben.</p>
<p>Die vorgebrachte Bitte des Petenten auf eine allgemein funktionierende Art und Weise inhaltlich komplett zu erschlagen, ohne etwas zu sagen: Das ist vermutlich die Kunst des Bausteineverfassens. Das kann verunglücken.</p>
<p>Dieser Fall ist hier gemeint.</p>
<p>Ganz übel stößt uns die zunehmende Verwendung von standardisierenden Texten auf, die sprachlich &#8222;auf alles&#8220; zutreffen &#8211; ohne nachzudenken, nachdenken zu wollen.</p>
<blockquote><p>Kommt aus einer sorgfältig aufgestellten, präzisen Notiz neben zu viel an Präzision und Text auch noch Umfang heraus, dann macht das Gehirn &#8222;uhhh&#8220; und &#8222;och&#8220; und bietet uns an, anstatt richtig lediglich nur kursorisch zu lesen, also überblicksmäßig. Die einzelnen Sätze verlieren an Bedeutung, verschwimmen. Das Gehirn sagt in unserem Beispiel: &#8222;Diese Email von dem Hausverwalter sagt was von &#8222;Umverlegung Müllplatz&#8220;, &#8222;anderer Hauszugang&#8220; und &#8222;Schlüsseln&#8220;. Da nehme ich den Textbaustein Nr. R2 D2 (interne Vordruckbezeichnung). Der sagt Leuten mit &#8222;Schlüsselproblemen&#8220; in grundsätzlicher Art und Weise immer alles richtig, ohne die Hälfte zu vergessen. #Vereinfachungsstrategien</p></blockquote>
<p>Ein solcher Fall ist hier beispielhaft dargelegt.</p>
<p>Wir hatten uns vorher mehrere Arbeitstage Mühe gemacht und die Verlegung eines Müllplatzes von A nach B in einer Notiz zusammengestellt. Diese haben wir mehrfach überarbeitet und erst als alles klar war wie &#8222;dicke Tinte und Plumpudding&#8220; (Redewendung meines Englischlehrers in der Schulzeit), haben wir die Endfassung abgesendet. Sie ist von erschreckender Präzision. Es stimmt einfach alles genau so, wie wir es schrieben.</p>
<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1212" alt="(kostenloser) Servicehinweise" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_bannertextwueste-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">(kostenloser) Servicehinweise</figcaption></figure>
<p>Umso überraschter erreichte uns ein Textbaustein (siehe oben) von  &#8222;Tante Müll&#8220; aus dem Entsorgungssubstem. Sie schrieb:</p>
<p>(Zitat)<br />
vielen Dank für Ihre E-Mail.</p>
<p>Wir entsorgen im Objekt Hastenichtgesehen-Straße 28, 13599 Berlin die Wertstoffbehälter. Wir haben Ihre Information an die entsprechende Tour weitergeleitet.</p>
<p>Ist der Müllraum verschlossen, benötigen wir einen Schlüssel. Zum Schlüsseltresor haben wir keinen Zugriff. Diesen bitte senden an XY Berlin GmbH, z. H. Frau Dill, 12123 Berlin, Ananas-Damm 340. Eine weitere Möglichkeit wäre die Bereitstellung ab 06:00 Uhr am Entsorgungstag, dieser ist freitags, ungerade Woche. Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Beantwortung zur Verfügung.</p>
<p>(Ende Zitat) &#8211; Hinweis Straßenangaben verändert</p>
<figure id="attachment_15781" aria-describedby="caption-attachment-15781" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15781" alt="Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg" width="650" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Strategien-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15781" class="wp-caption-text">Strategien: Konrad Adenauer beim Boccia</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich ärgerte mich entschlossen, kurz, und</p>
<p>An den Absender einer Email aus der Müllentsorgungsbranche:</p>
<p>Sofortige Beanstandung meinerseits:</p>
<p>(Zitat)</p>
<p>Wenn im Text einer Nachricht an Sie eine klare Message über die Klärung des<br />
bereits ausgegebenen Schlüssels steht, verwende man Texte, die man für<br />
jeden Standardfall vorsorglich bereithält, nicht.</p>
<p>Man verzichte dann darauf, weil ein solcher Text (wie der hier) impliziert,<br />
wir hätten noch etwas zu tun. Tatsächlich war der übermittelte Text bereits<br />
ein geschlossenes System abgeschlossener Sachverhaltsaufklärung. Mit<br />
weniger blümeranter Formulierung:</p>
<p>Sie haben einen Schlüssel. Zu veranlassen ist: Nichts. Alles ist erledigt.<br />
Wir danken mit einem systematischen Hinweis zur Notwendigkeit des Lesens.</p>
<p>(Ende Zitat)</p>
<p>Ärgerlich. R2 D2 (siehe oben) hat nicht funktioniert. Verärgerung über zu viel falsch angewendete Sprache. Hätte Tante Müll richtig gelesen, hätte sie folgendes geantwortet und jetzt verwende ich einen 10 Minuten nach meiner Email neu eingetroffenen, aber individuellen Text von Tante Müll, der den komplizierten Sachverhalt hier oben wie folgt eindeutig erledigt und damit insgesamt abhakt:</p>
<p>(Zitat)</p>
<p>Sehr geehrte Herr Gotthal,</p>
<p>vielen Dank für Ihren Hinweis.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>(Ende Zitat)</p>
<p>Okay, es steht nicht drin, was sie dachte: So ein arroganter Arsch, diese Verwalter. Aber das interessiert mich ja auch gar nicht. Ich will einfach nur meine Arbeit beachtet, besser aber geachtet wissen. Sie kann ja nicht wissen, dass ich äußerst präzise dran gearbeitet habe. Sie hatte es nicht einmal erkannt.</p>
<p>Verkanntes Genie, das ich bin. Oder anders herum ausgedrückt: Was habe ich versagt, mich nicht gleich zu erkennen gegeben zu haben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<item>
		<title>1423-13 &#8211; Rechtsprechung: Was das OLG München (AZ 23 U 3798/11) zu Emailkündigungen meint</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/173513-rechtsprechung-was-das-olg-munchen-az-23-u-379811-zu-emailkundigungen-meint/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 11:41:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Inwieweit trifft eigentlich Rechtsprechung auf unseren Einzelfall hilfreich zu und wir können sie uns hinter den Spiegel stecken? &#8211; Die hier angerissene Entscheidung ist so eine, die hilfreich ist und mit deren Hilfe wir ein besseres &#8222;standing&#8220; in unserem &#8222;bürgerlichen Alltag&#8220; erhalten. Deswegen haben wir die Entscheidung herausgesucht und sogar ausführlich besprochen. Das OLG München ... <a title="1423-13 &#8211; Rechtsprechung: Was das OLG München (AZ 23 U 3798/11) zu Emailkündigungen meint" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/173513-rechtsprechung-was-das-olg-munchen-az-23-u-379811-zu-emailkundigungen-meint/" aria-label="Mehr Informationen über 1423-13 &#8211; Rechtsprechung: Was das OLG München (AZ 23 U 3798/11) zu Emailkündigungen meint">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7542" alt="Banner Rechtliches Gehör" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Banner.Rechtliches.Gehoer.jpg" width="250" height="300" /></p>
<blockquote><p>Inwieweit trifft eigentlich Rechtsprechung auf unseren Einzelfall hilfreich zu und wir können sie uns hinter den Spiegel stecken? &#8211; Die hier angerissene Entscheidung ist so eine, die hilfreich ist und mit deren Hilfe wir ein besseres &#8222;standing&#8220; in unserem &#8222;bürgerlichen Alltag&#8220; erhalten. Deswegen haben wir die Entscheidung herausgesucht und sogar ausführlich besprochen.</p></blockquote>
<p>Das OLG München (AZ 23 U 3798/11) hat sich mit der Frage der Zulässigkeit von nachhaltigen Willenserklärungen (hier: Kündigung eines Handelsvertretervertrages) umfassend auseinandergesetzt. Dies hat große Bedeutung für die alltägliche Praxis.</p>
<p><span id="more-14007"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Große Bedeutung, ja große Auswirkungen sind in vielerlei Hinsicht gegeben. In der Praxis ist die &#8222;analoge Schneckenpost&#8220; mit unzuverlässigen Briefzustellern ein gutes Argument. Die Beschleunigung der Arbeitsprozesse ein anderes. Ein drittes mag die Absicht sein, sich rechtzeitig aufs Wesentliche zu besinnen. Wer noch rasch kündigen will und stets per Email mit seinem Vertragspartner interagiert hat, bekommt hier &#8222;ein Bienchen&#8220; und wird belohnt. In solchen Fällen, hihi, müsste man sich sogar die automatisch versendete Empfangsbestätigung dieser ganzen Hirnis aufheben, die einem immer Ticketnummern geben für und wegen der in Aussicht gestellten Bearbeitung. Auch hierüber berichteten wir &#8222;empathisch&#8220; und nahezu vollständig, immer wieder.</p></blockquote>
<p>Ein jeder Mensch will rechtzeitig, schnell und einfach Verträge schließen, um das Leben lebenswert zu gestalten. Beim Beendigen mancher Verträge, um selbiges auch forthin sicherzustellen, ist es daher im Einzelfall recht schwierig. Liegt darin &#8222;Absicht&#8220;? Machen uns die Leute immer das Leben einfach, wenn wir sie vertraglich bezahlen sollen und schwierig, wenn wir aus der Zahllast raus wollen? Darauf, auf diese ein bisschen philosophische Frage hat das OLG München Antworten parat. Das Gericht hat auch die Bundestags-Drucksachen gewälzt und den Willen des Bundesgesetzgebers erforscht. Sehr interessant. Die Besprechung habe ich der Firmenhomepage treffenderweise hinzufügt.</p>
<p>Bleibt abschließend nur zu hoffen, dass die gängige Praxis der Spamversender nicht Überarbeitungen erfährt angesichts dieser neuen Rechtsprechung. Man stelle sich vor, Spamversender kündigten nun unter Vorgabe falscher Absenderdaten, wie üblich, mit Streuobstwiesenemails Lebens- und Krankenversicherungsverträge, Telefonanschlüsse und oder Mietverhältnisse. Nach dieser neuen Rechtsprechung des OLG München wäre das zumindest denkbar. Wenn auch absurd: der richtige Zufallstreffer eines solchen, idiotischen Spamversenders liegt wohl nicht mal im Promillebereich. Obwohl? Bei der Telekom&#8230;, gut: lieber an dieser Stelle nicht weiterdenken&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/allgemein-ist-die-kundigung-per-email-zulassig-eine-trendwende" target="_blank">Büro Gotthal, Häufige Fragen: Zur Frage der Kündigung per Email </a></li>
<li>Linktipp: Vertragsrecht: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article116101511/Per-De-Mail-ist-eine-Kuendigung-nicht-rechtskraeftig.html" target="_blank">Per De-Mail ist die Kündigung unwirksam, sagt Die WELT</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 10:11:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein,  mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer ... <a title="1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169913-positionen-frisch-ist-was-anderes-als-vielfarbig-mit-farbverlaufen-und-einem-hauch-von-grun-auf-dem-papier/" aria-label="Mehr Informationen über 1387-13 &#8211; Positionen: Frisch ist was anderes als vielfarbig, mit Farbverläufen und einem &#8222;Hauch von Grün&#8220; auf dem Papier">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13673" aria-describedby="caption-attachment-13673" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/?p=13412"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13673 " title="https://gesichtspunkte.de/?p=13412" alt="https://gesichtspunkte.de/?p=13412" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200.jpg" width="320" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200.jpg 320w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/833_banner-res320X200-300x187.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13673" class="wp-caption-text">https://gesichtspunkte.de/?p=13412</figcaption></figure>
<blockquote><p>Medienecho: Bekommst du via Email einen Kostenvoranschlag von einem dienstbeflissenen Garten- und Landschaftsbauunternehmer, kannst du dich freuen. Ja, du wurdest wahrgenommen, endlich. Panta Rhei, alles fließt. Die Frage ist dann nur noch, ob die Suppe verdaulich gekocht wurde. Ist sie fett und enthält überflüssige Nährstoffe? Oder geht sie gut rein,  mit angenehmen Abgang, süßlich scharfer Würze und &#8222;standing&#8220;, dann gilt sie als gut gekocht. Der Aufwand muss auch im richtigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Eine Kritik an die Verwender zu schöner Briefvorlagen: seid selbstkritisch und reduziert den &#8222;großen Bohei&#8220;. Schöne Briefvorlagen waren früher wichtig. Früher alles wie früher.</p></blockquote>
<p>Hach, ist der Rasen schön grün. Am Golfplatz Motzen ist der Rasen so grün, die Wohnungseigentümer untereinander sind es sich selbst gegenüber jedoch nicht. Das ist der wesentliche Grund, warum schönes Grün auf der Rasenfläche beeindruckend sein kann, im  Gesicht aber eher von einem &#8222;Mir ist speiübel&#8220; zeugt. Kann, nicht muss. Auf dem Golfplatz motzen, schimpfen, sinnieren kann, wer aufs kleine Bildchen klickt. Alle anderen lesen hier weiter. Heiter.</p>
<p>Ein moderner Grünanlagenpflegebetrieb hingegen kann sich als Ambient durchaus ein &#8222;sich in den Firmenfarben durchziehendes&#8220; Grün als Verlauf auf das Briefpapier drucken. Das sieht schön aus, ist aber im Grunde inzwischen nicht mehr modern und regelrecht nachteilig, wenn man die Firmenkorrespondenz elektronisch verschickt. Der Grund: Farbverläufe, dahin gehauchte Hintergründe, müssen einer falschen Idee zufolge mit übertragen werden an Korrespondenzempfänger.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13785"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_5973" aria-describedby="caption-attachment-5973" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5973" alt="Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Rasen.betreten.verboten-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5973" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen: Rasen betreten verboten!</figcaption></figure>
<p>Am Morgen trifft nach längerem &#8222;Bitte, bitte&#8220; endlich ein Grünanlagenpflegevertrag von der Fa. XY-Gartengestaltung, übrigens keine 0815-Gartenbaufirma. Der Chef hat einen guten Ruf als &#8222;Greenkeeper&#8220; und Ahnung, so sagt man. Seine Kolumnen erscheinen auch in einer süddeutschen Zeitung.</p>
<p>Für das alltägliche Geschäft von Angebot und Nachfrage sind allerdings die Briefbögen ungeeignet. Schon oben im Briefkopf ist ein ganzes Sammelsurium verschiedenfarbiger Sedimente aus unterschiedlich schönen Zeiten der Image-Capturing-Historie vorzufinden. Das Piktogramm zeigt einen feinziselierten Baum, davon Busch und Strauch und rund um das Logo der Firma herum Baumblätter mit feinstem Aderwerk, durch das der Saft des Lebens hindurch schießt. Von diesem Logo fliegen abwärts Richtung Brieftext schattierte Anmutungen von grünen Blättern, vermutlich Ahorn. Spitz auf knapp ist das nicht.</p>
<p>Im unteren Briefdrittel ändert sich die Farbe des Briefbogens von weiß auf &#8222;blassgrün&#8220;. Es ist der &#8222;Hauch des Grünen&#8220;, der dem unteren Drittel -ganz Corporte Identy des Unternehmens- hinzugefügt ist. Abgeschlossen wird der Briefbogen wie oben mit einem aus verschiedenen Transparenztönen zusammengesetzten durchdrungenen Grün, auf dem dann in grünen und weißen Buchstaben die wesentlichen Firmendaten zu lesen sind.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13791" alt="Ratgeber Büroalltag 1.2013" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg" width="640" height="640" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Ratgeber.Bueroalltag_1.2013-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Um es kurz zusammenzufassen: In digital geprägten, halbwegs modernen Zeiten kommt ein solcher Briefbogen aus werblichen Gründen für den normalen Bürodinosaurier hoch anspruchsvoll daher. Der Kern des Interesses im gewöhnlichen Bürobetrieb ist umgekehrt proportional zu dem hohen, werblichen Aspekt des Briefbogens. Oder noch kürzer: Dieser Briefbogen ist nicht rationell einzuscannen und weist nach digitaler Bearbeitung ein ungünstiges Verhältnis zu seinem eigentlichen Inhalt auf.</p>
<blockquote><p>Merke: Ambra ist keine Farbe, sondern die Kotze von Pottwalen. (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ambra" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Der Chef des Garten- und Landschaftsbaubetriebes weiß um diesen Fakt vielleicht nur wenig. Gedruckt wurden solchen Briefbögen in anderen Zeiten. In den analogen Zeiten wurden solche Briefbögen auf dem Postwege versendet. Musste dieses Angebot per Fax versendet werden, im letzten Drittel der Achtziger Jahre, sahen derartige Briefbögen schon &#8222;hundsgemein&#8220; aus. Ungefähr so ähnlich muss an sich heute eine unverändert erfolgende Versendung in digitaler Form vorstellen, lässt man &#8222;den großen Bohei&#8220; um die Versendung in Vielfarbdruck einfach mal weg.</p>
<figure style="width: 338px" class="wp-caption alignnone"><a 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<p>Die Email, die heute Morgen ankommt, hat mit 7 Seiten Textumfang eine Größe von 9,8 MB Daten. Damit überschreitet sie die für Emailversendungen richtige Größe bei weitem. Unnötigerweise durchzieht sich über das gesamte Dokument noch die Verwendung von Headern (Kopfteilen) und Footern (Fußteilen) in grün. Das Dokument lässt sich damit daher nicht mehr ohne weiteres beliebig an Dritte verteilen. So etwa eben nicht mehr an den Verwaltungsbeirat der Anlage, der das Angebot sehen muss, um die Beauftragung zu entscheiden. Es geht genau das nach hinten los, was nach vorne losgehen soll: Ein Auftrag soll folgen.</p>
<p>Wenn der Empfänger von Emails hingegen &#8222;höhere Talente zu basteln&#8220; hat, kann er &#8222;den großen Bohei&#8220; gezielt nacharbeiten. Mit einer großen Version vom Adobe Acrobat etwa lässt sich die &#8222;Dateigröße reduzieren&#8220;. Das wurde versucht mit einigem Erfolg: Aus der Datei von 9,8 MB Daten wurde so eine mit 1,5 MB Daten, rechnerisch ist das ca. 15% der ursprünglichen Dateigröße.</p>
<p>Dieses abzulegen macht schon weit mehr Sinn. Kürzlich wendete ich bei einer Werbeagentur derartige Argumente gegen eine &#8222;große Bohei&#8220;-Datei ein und sie antwortete mir sinngemäß: &#8222;Mensch, Festplatten sind doch inzwischen billig geworden.&#8220; Dieses Argument ist falsch, oberflächlich und zeigt, dass deren Verwender wenig Ahnung von bürointernen Abläufen hat. Denn unabhängig vom nutzlosen, aufgewendeten Speicherplatz rechnet sich mit der Dateigröße auch vieles anderes beträchtlich hoch. In Dokumentenmanagementsystemen, wie sie vielfach zum Einsatz kommen, wird die Suche/Volltextsuche durch &#8222;fette Dateien&#8220; regelrecht verkleistert. Wer eine nur lediglich kleine Dokumentenwelt besitzt, wie sie eine Hausverwaltung mit 1.000 Wohnungen in Berlin betreibt, kommt schnell auf eine Dokumentenzahl von ca. 200.000 bis 300.000 Dokumenten, die zu durchsuchen ggf. Stunden dauert.</p>
<p>Die Einstellung derjenigen, die zu hoch auflösende Dokumente verwenden, ist altbacken und mithin nicht modern. Es geht darum, Dokumente zu erzeugen und zu versenden, die klein, effektiv und passgenau in die &#8222;Welt der Anderen&#8220; passen. Ausgangspunkt ist dabei nicht der Besitzer der Ursprungsdatei, sondern der Empfänger. Für diesen ist die Korrespondenz gemacht: Er muss sie behalten, zu Dokumentationszwecken. Ob er nun will oder nicht.</p>
<p>Es ist unhöflich, gnadenlos große Dateien zu übersenden und so zwingend zu erfordern, dass sich ein Spezialist damit beschäftigt. Insofern ist den Verwendern allzu aufwändiger Briefbogenkonstruktionen dringend zu raten, ihr Geschäftsmodell in diesem einen Punkt einer selbstkritischen Prüfung zu unterziehen. Die notwendige Reduzierung von Dateigrößen ist ein ganz entscheidender Punkt für die erfolgreiche Verwendung von elektronischer Korrespondenz und färbt so absichtlich wie unabsichtlich auf den Empfänger durch. Denn wenn sich der Empfänger von &#8222;zu fetten Emails&#8220; darüber mit einem Hauch von Rot im Gesicht (hochaufgelöst mit mindestens 1.200 dpi) die Krätze ärgert, ist dem ursprünglichen Absenderansinnen eben kontraproduktiv Rechnung getragen: Er wünscht sich geschäftlichen Erfolg, Beauftragung und zufriedene Kunden. Kommt damit, dass man sich Arbeit macht, lediglich nur das Gegenteil heraus, so liegt ein vermeidbares Negativkriterium vor, dessen Abstellen nur positive Früchte trägt.</p>
<p>Gutes Gelingen.</p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
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		<title>1314-12 &#8211; Alltag: Was einem tagsüber so alles über den Weg läuft&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 21:30:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Fettecke war ein Kunstwerk des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Beuys brachte am 28. April 1982, zwecks eines für den kommenden Tag vorgesehenen Empfangs von Lama Sogyal Rinpoche, dem Bevollmächtigten des Dalai Lamas in Europa, bei dem im Anschluss ein Seminar der FIU stattfand, in einer Ecke seines Ateliers Raum 3 in der Düsseldorfer Kunstakademie, ... <a title="1314-12 &#8211; Alltag: Was einem tagsüber so alles über den Weg läuft&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165612-alltag-was-einem-tagsuber-so-alles-uber-den-weg-lauft/" aria-label="Mehr Informationen über 1314-12 &#8211; Alltag: Was einem tagsüber so alles über den Weg läuft&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_3768" aria-describedby="caption-attachment-3768" style="width: 470px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3768 " title="Nichts ist öder ... rettet den Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg" alt="" width="480" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption id="caption-attachment-3768" class="wp-caption-text">Nichts ist öder &#8230; rettet den Alltag</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die <strong>Fettecke</strong> war ein Kunstwerk des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Beuys brachte am 28. April 1982, zwecks eines für den kommenden Tag vorgesehenen Empfangs von Lama Sogyal Rinpoche, dem Bevollmächtigten des Dalai Lamas in Europa, bei dem im Anschluss ein Seminar der FIU stattfand, in einer Ecke seines Ateliers <em>Raum 3</em> in der Düsseldorfer Kunstakademie, ca. zwei Meter unterhalb der Raumdecke, fünf Kilogramm Butter an. (aus der deutschen Wikipedia zu &#8222;Fettecke&#8220;)</p></blockquote>
<p>Es ist schon was los in diesen Tagen in der Hauptstadt Deutschlands. Alle sind irgendwie busy und jeder rackert so vor sich hin. Die Menschen sind dieser Tage fleißig,  bemüht. Es erscheint einem so, als würden alle noch rechtzeitig vor dem Jahresende ihre &#8222;Dreckecken&#8220; sauber machen. So lange es nicht die berühmten <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fettecke" target="_blank">Fettecken</a> von Joseph Beuys sind. Denn die putzt die Putzfrau weg.  Indem wir heute noch Erledigungen auf den Weg bringen, bringen wir uns alle auch ein Stück zur Strecke. Die wichtigsten Fragen und Antworten habe ich kurzerhand zusammengestellt.</p>
<p><span id="more-13284"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_1300" aria-describedby="caption-attachment-1300" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1300" title="Mehr Fisch essen...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/mehrfischessen_400pixel-300x300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1300" class="wp-caption-text">Mehr Fisch essen&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Colour up your life!</p></blockquote>
<p>Mich fragt &#8222;jemand&#8220; in anderer Verwaltungssache folgendes:</p>
<blockquote><p>&#8222;Für 2010 habe ich alle Einzelabrechnungen und kann daher auch sehen, ob für die Schmidthuber-Einheiten (* Name geändert) korrekt abgerechnet wurde. Jetzt aber will mir Frau Müller (* Name geändert) die Einsicht in die anderen Abrechnungen verweigern (wie Sie ja lesen konnten). Darf sie das?&#8220;</p></blockquote>
<p>Es geht um Wohnungseigentum. Antwort: Nein, das darf sie nicht. So ist es meine Überzeugung. Ich sage:</p>
<p>Nach hiesiger Rechtsauffassung steht Ihnen selbstverständlich auch das Einsichtnahmerecht in die (weiteren) Einzelabrechnungen des Miteigentümers<br />
zu. Datenschutzbelange können nicht geltend gemacht werden. Das ist &#8222;gefestigte Rechtsprechung&#8220;.</p>
<p>Jemand anderes schreibt mir:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich komme sehr gern zur Eigentümerversammlung. Voraussetzung ist jedoch, dass die Versammlung in einem Nichtraucherraum stattfindet.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ja, das kann ich positiv beantworten: Geraucht wird während Versammlungen grundsätzlich nicht. Ob aber noch Gerüche wie Schamottsteine im Raum hängen von vorherigen Vereinssitzungen des Raucherverbandes Berlin e.V., weiß ich natürlich nicht. Das könnte doch sein. Ich entschließe mich, es positiv zu beantworten: Ja, das ist sichergestellt. Wenn´s denn der Beschlussfähigkeit dient&#8230;</p>
<p>Jemand anderes schreibt mir:</p>
<blockquote><p>Sie sind ja auch so ein visionärer Mensch (und das ist gut so).</p></blockquote>
<p>Und ich sage: Grmpffff&#8230;.okay! Wenn ich das bin. Nun ja, warum auch nicht.</p>
<p>Drei kleine Alltagsemails und wie viel sagt das schon aus. Ja, mein Berufsleben ist bunt und heiter.</p>
<blockquote><p>Fettecke oder: Noch schnell rechtzeitig &#8222;Butter bei die Fische&#8220;&#8230;.das ist in etwa so quasi ungefähr dasselbe&#8230;hurtz!</p></blockquote>
<p>Alltag ist bunt. So wie ich: sie sagen manchmal, ein bunter Hund. Wuff.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 07:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau. Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer ... <a title="1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161512/" aria-label="Mehr Informationen über 1272-12 &#8211; Positionen: Lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Feld. Neue Geschäftsverbindungen geben sich (mehr) Mühe, hoffentlich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5272" aria-describedby="caption-attachment-5272" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5272" title="Emailregeln 05.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg" alt="Emailregeln 05.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_05.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5272" class="wp-caption-text">Emailregeln 05.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Heerschar der Gedankenlosen plädiert gern für &#8222;Ich schick Dir alles komplett zu, dann kannst du dich melden, wenn du Interesse hast.&#8220; Und übersieht dabei, dass gerade deswegen das Interesse schnell verloren geht. Genau.</p></blockquote>
<p>Ja, lange stehen die Blumen nicht mehr auf dem Felde. Momentan blühen sie gerade. Die Fotos dieses Artikels sind ein repräsentativer Querschnitt der Operation &#8222;Ausklingende Sommerwiese&#8220;. So weit, so gut.</p>
<p>Was demgegenüber eher Ärger bereitet, ist die Entwicklung beim so genannten Dokumentenmanagement. Wir selbst verfügen seit ca. 2001 über Elektronisches Dokumentenmanagement und bilden Geschäftsprozesse digital ab. Ein gutes, weit verbreitetes Dokumentenformat ist dabei &#8222;pdf&#8220; &#8211; von Adobe. Das scheint auch für alle Anderen zu gelten; das Format ist weit verbreitet, irgendwie &#8222;unique&#8220;.</p>
<p><span id="more-12953"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12954" aria-describedby="caption-attachment-12954" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12954" title="Sommerblume: Fette Henne" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Fette Henne" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06805.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12954" class="wp-caption-text">Sommerblume: Fette Henne</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Fundus von so genannten Emailregeln auf dieser Website ist schon recht beachtlich. Es gibt mehrere Beiträge hier zu diesem Stichwort. Einfach mal suchen. Gefruchtet hat das nur marginal. Wer sich beschwert, dass Andere einen &#8222;formlos&#8220; zumüllen mit zu formlosen Emails und Attachments, der wird immer noch merkwürdig angesehen.</p></blockquote>
<p>Dieser Tage gehen hier Neu- bzw. Erstversicherungsangebote für ein neues Haus in unserer Verwaltung ein. Es ist eine Generation neuer Firmen am Markt. Die haben ein neues Gesicht, das Outfit ist &#8222;ökologisch korrekt&#8220; und in mahnenden Worten warnen kleingedruckte, grüne Emailsignaturen: &#8222;Bitte bedenken Sie, ob diese Email ausgedruckt werden muss. Sie können soundsoviel ml Wasser sparen und &#8230;tri tra trallala&#8230;.&#8220;. Das alles ist ein &#8222;korrekt erscheinender, ökologischer Anstrich, aber überflüssig. Entschuldigung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12336" title="Emailregeln_02.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Emailregeln_02.2012-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Wozu müssen uns denn Leute in Emailsignaturen Belehrungen überhelfen, wie der schleichende Untergang der Welt aufgehalten werden kann? Blödsinn. Weglassen.</p>
<p>Dafür aber ein bisschen customer care:</p>
<p>Dass &#8222;Hinz &amp; Kunz&#8220; heutzutage einen Freund haben, der Versicherungen verkauft, ist okay und nicht zu beanstanden. Dieser muss bei Gelegenheit des Erstbezugs der neuen Immobilie natürlich mit ins Boot, soll auch Angebote abgeben. Die (neue) Verwalterin hat hierfür allerdings auch Kriterien, und sollte sie bereit sein, sich mit &#8222;kompletten Fremdlingen&#8220; eingehender zu befassen, so müsste schon die Angebotsform der Erstversicherungsangebotsverfasser (!!) wenigstens &#8222;schlüpfrig&#8220; sein, also &#8222;gut reingehen&#8220;. Das ist regelmäßig nicht der Fall, wenn es sich um fortgeschrittenes, unpässliches und leicht verderbliches Dokumentenmanagement handelt. Für den Absender aus der Versicherungsbranche hier mal ein paar zentrale Kritikpunkte, meinerseits als &#8222;hilfloser Empfänger&#8220; zusammengefasst:</p>
<figure id="attachment_12955" aria-describedby="caption-attachment-12955" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12955" title="Sommerblume: Kapuzinerkresse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Kapuzinerkresse" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06802.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12955" class="wp-caption-text">Sommerblume: Kapuzinerkresse</figcaption></figure>
<p>Dass ein Versicherungsangebot aus insgesamt 10 Elementen, also getrennt aufgelieferten Dateien besteht im Dokumenten-Management, ist ein schlechter Scherz. Die Forderung des &#8222;überforderten Empfängers&#8220; lautet: Gib uns bitte eine Email (ein Body) mit einem aussagekräftigen, zutreffenden Betreff (ohne Kopien an hundert andere Menschen, die wir auch nicht einbezogen wissen wollen) und möglichst einen Textbody dieser Email, der absolut nichtssagend ist und lediglich organisatorisch, also nicht aufgehoben zu werden bräuchte.  Diese Email ist lediglich eine Art &#8222;Ganzkörperkondom&#8220; für das nun folgende Angebot.</p>
<figure id="attachment_5242" aria-describedby="caption-attachment-5242" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5242" title="Emailregeln 01.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg" alt="Emailregeln 01.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5242" class="wp-caption-text">Emailregeln 01.2010</figcaption></figure>
<p>Zweite Forderung: Das Angebot befindet sich in insgesamt einer komplett von vorn bis hinten strukturierten, lesbaren Datei, z.B. im Format pdf. Also nicht in neun verschiedenen Dateien, die z.B. heißen:</p>
<p>&#8211; AN 19729, Büro Gotthal, Tritopstr. 8.pdf<br />
&#8211; Antrag Haus- + Grundbesitzer Haftpflicht.pdf<br />
&#8211; Bedingungen AHB , Anlage 590, Geno_320633.pdf<br />
&#8211; Bedingungen RHB, Privat Anlage 591, Geno_320653.pdf<br />
&#8211; Bedingungen VGB, 2008_Anlage373_Geno326031_2012.pdf<br />
&#8211; pic18935.gif<br />
&#8211; Selbstdarstellung.pdf<br />
&#8211; Wertermittlungsbogen bis 49% gewerbliche Nutzung.pdf<br />
&#8211; Zusatzbedingungen HV Optimal_Anlage_385_Geno_326566_2012.pdf</p>
<figure id="attachment_12960" aria-describedby="caption-attachment-12960" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12960" title="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg" alt="In den Hausflur pissen.... (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Hausflur.pissen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12960" class="wp-caption-text">In den Hausflur pissen&#8230;. (Quelle: notesofberlin.com, mit Dank)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Kein Witz: Ich habe so ein Angebot wirklich! Das Schöne daran: Ich kann mir vornehmen, jeden Tag der nächsten eins der verschiedenen Dokumente mal anzulesen. Alle auf einmal? Ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Ich fasse mich jetzt der Vollständigkeit halber ganz kurz:</p>
<p>Ein solchermaßen strukturiertes Angebot ist für den Empfänger, einen professionellen Hausverwalter, eine &#8222;klar strukturierte Zumutung&#8220;. Selbstverständlich hat das Angebot wesentlich weniger Bestandteile zu haben, die letztlich in beliebiger Art und Weise zusammengesetzt werden können oder eben nicht. Hier ist der Eindruck des Empfängers: Achtung, der Angebotsmensch sichert sich unendlich ab und übersendet, ohne im Detail genauer nachzudenken, einen bunten Blumenstrauß an nicht unmittelbar benötigten Unterlagen. Mindestens die Hälfte davon kann der Anbieter weglassen und bspw. auf einen Hyperlink im Internet hinweisen, wo derartiges bei Interesse zu finden ist. Auch der Satz: &#8222;Bei näherem Interesse Ihrerseits übersenden wir Ihnen gern die weiteren Unterlagen&#8220; käme nicht verkehrt an, sondern als Ausdruck von Übersichtlichkeit und Höflichkeit, Bescheidenheit und Zurückhaltung, bis der Kundenkontakt &#8222;aufpoppt&#8220; vor wildem Verlangen nach Abschluss von Versicherungsverträgen.</p>
<figure id="attachment_12956" aria-describedby="caption-attachment-12956" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12956" title="Sommerblume: Sommerastern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg" alt="Sommerblume: Sommerastern" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC06811.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12956" class="wp-caption-text">Sommerblume: Sommerastern</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leute, lasst jetzt Blumen sprechen. Es kommt die Zeit, das Laub zu rechen! Sommer/Herbst, Jahreszeiten-Index</p></blockquote>
<p>Doch der Kontroll-, Maßregel- und Zurechtweisungsgehalt &#8222;vollständig dokumentierter Angebote&#8220; ist damit noch nicht gebremst. Ja, der Anbieter will uns mit der Dokumentenfülle auch etwas an die Hand geben: Er will Eindruck schinden. Angebote, so lautet das Credo vermutlich, sollen definitiv keine Fragen mehr offen lassen. Ich gebe zu: Wir sind durchaus ähnlich gestrickt. Also auch Selbstkritik. Angebote sind vielleicht viel besser, wenn man dann zum Hörer greift und zugibt: JA, ich hab noch Fragen.</p>
<p>Wenn allerdings derjenige, der ein Angebot in bis zu zehn &#8222;technisch selbstständigen&#8220; Dokumenten übersendet, diese auch noch &#8222;passwortschützt&#8220; gegen Veränderung, ist eigentlich nur noch Wut angebracht. Denn die &#8222;digitale Bastelstunde&#8220; des bemühten, fleißigen Hausverwalters erfährt hier eine göttliche Scheiterung. Jetzt ist aber Schluss mit lustig könnte die Vorstellung lauten.</p>
<p>Und ich gebe zu, ich habe diese ganzen Gedanken schon xmal in anderem Zusammenhang gehabt und mich immer wieder pfundig über &#8222;Scheißdreck&#8220; geärgert, den mir Andere in elektronischer Form zumuten,</p>
<p>&#8211; Angebote wie dieses hier<br />
&#8211; schriftliche Vorgänge in unübersichtlicher Art und Weise und mit einem Verschiedene Dokumentenformate-Terror ohnegleichen</p>
<p>Und immer machten wir gute Miene zum bösen Spiel.</p>
<p>Heute aber habe ich mir diesen Ärger einmal &#8222;heruntergebloggt&#8220;. Bloggen, das kann sein wie &#8222;blöken&#8220;, ey, mäh!, Alter, arbeite mal an deinem Auftreten und mache das anders. So könnte auch die Forderung lauten, die ich ab heute unter Übersendung eines Artikellinks an Dritte übersende. Ich entwerfe das mal kurz hier in aller Öffentlichkeit:</p>
<p>&#8222;Sehr geehrte/r Herr/Frau Mustermann,  Sie haben mit einer Email vom 00.00.00 unserer Verwaltung Unterlagen zur Bearbeitung eingereicht. Dies haben wir überprüft und folgendes festgestellt:</p>
<p>&#8211; Die eingereichten Unterlagen können von uns nicht vernünftig bearbeitetet werden, weil das Format der Übersendung nicht unseren Legalitätsbedingungen entspricht. Zu Ihrer Information: Bitte schauen Sie sich unter www.gotthal.de/email/ die so genannte Legacyerklärung in der jetzt gültigen Fassung an. Dort sind die Bedingungen einfach verständlich aufgezählt, die erforderlich sind, damit eine Bearbeitung eingeleitet werde kann.</p>
<p>Um den Vorgang für Sie einfach zu halten, hier noch ein kurzer stichwortartiger Grund: (VARIABLE) Der Vorgang besteht aus bis zu zehn verschiedenen Dateien. Bitte reichen Sie den Vorgang komplett neu ein, überlegen Sie auch, ob Sie Unterlagen weglassen können und fassen Sie bitte den gesamten Vorgang zu einem Dokument (sehr gern pdf) zusammen. Wir akzeptieren keine Unterlagenkonvolute in mehr oder minder zufälliger, loser Ansammlung. Wir bitten um Verständnis. MfG, Büro Gotthal&#8220;</p>
<p>Noch besser: Ich fasse obigen Inhalt in lediglich nur einem Satz zusammen. Punkt.</p>
<p>Ja, so könnte man es machen. Ich werde es mal versuchen.</p>
<p>Dann meine Erfahrungen verbuchen. Und in den Wald hineinhören: Ob andere jetzt laut fluchen. Wenn wir uns dann vertragen, gibt´s ein Stück Kuchen.</p>
<p>Aber nicht mehr Dokumententerror. Oder?</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hörte zwar längst, dass Suchmaschinen auch Bilder durchsuchen können. Aber was ist mit den Menschen? Ich schrieb: Der Wunsch, sich miteinander zu treffen, ist und bleibt eine höchstpersönliche Angelegenheit. &#8230; Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt) Durch immer stärkere Verlagerung menschlicher Kernkompetenzen in neue Technologien, so u.a. emails, Server, PCs und Smartphones, geraten sogar höchstpersönliche Angelegenheiten ... <a title="1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/151012/" aria-label="Mehr Informationen über 1165-12 &#8211; Kleines Hausverwalter-Latinum: Wie man einen Termin zwecks Treffen vereinbart">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11978" aria-describedby="caption-attachment-11978" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11978" title="HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-1024x610.jpg" alt="HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!" width="640" height="381" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-1024x610.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828-300x178.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/HV-Latinum_01.12_IMG_0828.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11978" class="wp-caption-text">HV-Latinum 01.12: HowTo vereinbar einen Termin!</figcaption></figure>
<p>Ich hörte zwar längst, dass Suchmaschinen auch Bilder durchsuchen können. Aber was ist mit den Menschen? Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>Der Wunsch, sich miteinander zu treffen, ist und bleibt eine höchstpersönliche Angelegenheit.</p></blockquote>
<p><span id="more-11977"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<dl id="attachment_11980" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11980" title="Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg" alt="Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)" width="1024" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/12.02.17_Schloss.Bellevue-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></dt>
</dl>
<dl id="attachment_11980" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px;">
<dd class="wp-caption-dd">Nachmieter gesucht (Quelle unbekannt)</dd>
</dl>
<blockquote><p>Durch immer stärkere Verlagerung menschlicher Kernkompetenzen in neue Technologien, so u.a. emails, Server, PCs und Smartphones, geraten sogar höchstpersönliche Angelegenheiten schnell in schiefe Bahnen namens ‘moderne Sachzwänge’. Das ist nicht normal. Jeder kann jetzt  jederzeit lostreten, was er rechtzeitig nicht schaffte, erfolgreich in rechte Bahnen zu kanalisieren. Das Ergebnis sind gehetzte, unglückliche Menschen, die sich überall und zur Unzeit zu hektischen Reaktionen gezwungen sehen, anstatt nachzudenken.</p></blockquote>
<p>Erinnere: In erster Linie bleibst Du Mensch! Es gehört sich nicht, via Email Nachrichten hin und her zu senden, um zu erfragen, ob jemand Zeit für Dich hat! Rufe Deinen Wunsch-Gesprächspartner an, erbiete ihm Aufmerksamkeit, Respekt und  Höflichkeit und verabrede Dich lieber gleich jetzt!</p>
<p>Mehr wollte ich eigentlich nicht sagen. Damit es auch wiederauffindbar ist. Und bleibt. Heute Abend, aus aktuellem Anlass, um 21 Uhr bei Günter Jauch &#8222;Sondersendung&#8220; aus dem Berlin-Schöneberger Gasometer zum Rücktritt des Bundespräsidenten. Ich hatte heute mal nachgeschaut: Am 09. Januar 2012 schrieb ich, er müsse weg. Jetzt ist er weg.</p>
<p>Ach, Christian! Seufz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2012/01/147011/">Er ist ein Wulff im Schafspelz. In der Öffentlichkeit hat er Kreide gefressen&#8230;</a> (vom 09. Januar 2012)</li>
<li>Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/136511/">Vom Rest das Beste gibt´s bei Günter Jauch</a> (vom 12. September 2011) </li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<item>
		<title>1162-12 &#8211; Emailregeln: Wenn Du einen Mitarbeiter informieren möchtest, schicke die Email nicht an zwei&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/150712/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>
		<category><![CDATA[Emailregeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Du einen Mitarbeiter der Verwalterin über etwas informieren möchtest, schicke diese Email nicht an zwei Mitarbeiter! Das löst nur Konfusion aus. Es ist gutgemeint. Oder es steckt Misstrauen drin. Beides ist möglich. Fakt aber ist: Wenn zwei Mitarbeiter einer Firma sich im Verteiler einer Email mit einem alltäglichen Vorgang sehen, warten sie ab, ob ... <a title="1162-12 &#8211; Emailregeln: Wenn Du einen Mitarbeiter informieren möchtest, schicke die Email nicht an zwei&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150712/" aria-label="Mehr Informationen über 1162-12 &#8211; Emailregeln: Wenn Du einen Mitarbeiter informieren möchtest, schicke die Email nicht an zwei&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11960" title="Emailregeln_01.2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Emailregeln_01.2012.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Emailregeln_01.2012.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Emailregeln_01.2012-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Wenn Du einen Mitarbeiter der Verwalterin über etwas informieren möchtest, schicke diese Email nicht an zwei Mitarbeiter! Das löst nur Konfusion aus.</p></blockquote>
<p>Es ist gutgemeint. Oder es steckt Misstrauen drin. Beides ist möglich. Fakt aber ist: Wenn zwei Mitarbeiter einer Firma sich im Verteiler einer Email mit einem alltäglichen Vorgang sehen, warten sie ab, ob der jeweils Andere damit etwas tut. Im Idealfall reden die Mitarbeiter dann noch drüber: &#8222;Hast Du schon eine Antwort geschickt?&#8220; &#8211; Antwort: &#8222;Nö, ich dachte, Du!&#8220;. Deshalb: Schicke jede Email nur hochexklusiv. Erst wenn daraufhin nichts passiert, frage nach. Und erst dann hole den nächsten Mitarbeiter mit ins Boot.</p>
<p>Ganz einfacher Gedanke. Stimmt aber.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Recherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Emailregeln">Andere Emailregeln &#8230;for a better understanding</a> (Suchergebnisse)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>784-11 &#8211; Prognosen: Wie man den zu schreibwütigen Emails Einhalt gebietet, weiß Sascha Lobo #Linktipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 11:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Email]]></category>
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		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
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					<description><![CDATA[ Zurück in den Januar 2010, als ich mehr als 800 Mails am Tag bekam und keine Chance auf Bewältigung hatte. Die vielen Mails stahlen mir im Schnitt sagenhafte zwei Stunden am Tag, zwei verlorene Stunden, in denen ich nicht aktiv herumliegen konnte. Deshalb erprobe ich seit einem Jahr Strategien der Mailminimierung, an denen ich Euch ... <a title="784-11 &#8211; Prognosen: Wie man den zu schreibwütigen Emails Einhalt gebietet, weiß Sascha Lobo #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/112711/" aria-label="Mehr Informationen über 784-11 &#8211; Prognosen: Wie man den zu schreibwütigen Emails Einhalt gebietet, weiß Sascha Lobo #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Zurück in den Januar 2010, als ich mehr als 800 Mails am Tag bekam und keine Chance auf Bewältigung hatte. Die vielen Mails stahlen mir im Schnitt sagenhafte zwei Stunden am Tag, zwei verlorene Stunden, in denen ich nicht aktiv herumliegen konnte. Deshalb erprobe ich seit einem Jahr Strategien der Mailminimierung, an denen ich Euch hier teilhaben lassen möchte. Denn sie haben mein durchschnittliches Mailaufkommen an Werktagen von 800 auf 40 Mails gedrückt, dabei sind sogar die zahlreichen (5 bis 10 täglich) unverlangt eingesendeten Pressemitteilungen zu neuen Wasserkochern mit WLAN eingerechnet. &#8211; Sascha Lobo in &#8222;Die Kunst der Emailminimierung. &#8211; Hermetisches Schreiben (Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Ich weiß gern zu erzählen</strong>, ich könne niemals so viel Viagra im Internet bestellen, als ich angeboten bekomme. Hinter diesem Treppenwitz der Internetgeschichte steckt viel Wahres: Sascha Lobo weiß von 800 Emails pro Tag zu berichten und angesichts dieses Umstandes der Mühe Anerkennung zu zollen, etwas gegen diese Art moderner Umweltverschmutzung zu unternehmen. Das allein, das Vorhaben, die Zahl der täglichen Emails einzuschränken, ist eine Verlinkung als Lesetipp schon wert.</p>
<p><strong>Denn ich kenne kaum jemanden</strong>, der heute noch so begeistert darauf hofft, weitere Emails zu erhalten. Sie werden in der Regel als unnütz, überflüssig und oft irrelevante Dinge beinhaltend angesehen. <strong>Und doch ist die Benützung von Emailprogrammen so verlockend wie nächstliegend, so bezaubernd wie unsinnig bzw. überflüssig</strong>.</p>
<p><span id="more-8799"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></strong></p>
<p><strong>Der Sinn meines Lebens</strong>, so mutmaße ich seit längerem, ist der Funktionsweise eines Durchlauferhitzers ähnlich. Ich bekomme einen täglichen Input von Emails (= Wasser), dessen Inhalt mich mehr oder minder erhitzt. Sodann durchläuft deren Inhalt meine Aufwärmkammer, eine Art menschliche Durchdenkungskammer. Hier verinnerlicht sich Wert und Unwert des Geschriebenen. Ich muss in erster Linie viel kategorisieren, wichtig, weniger wichtig, vollkommen unwichtig und schwupps, dann hat die Eingangspost eine Art &#8222;virtuelle Halbwertzeit&#8220;.</p>
<p><strong>Je länger ich bereits mit Emails herum fuhrwerke</strong>, desto mehr denke ich, dass sie ein Segen für die Abarbeitung von Punkten sind, die mir beruflich angetragen werden. Doch damit hat es schon sein Bewenden. Über das hinaus, was ich gerade schilderte, stellt eine Vielzahl von (weiteren) Emails das dar, was es ist: SPAM. Oder &#8222;OVERHEAD&#8220;, also dasjenige, was ich als Kropf über das hinaus zu ertragen in der Lage sein muss, dass es mir nützt. Eine Brutto = Netto-Abwägung in mir sagt, dass ich auf der Hut sein muss, nur gerade noch so viele Emails abzusetzen, als unbedingt nötig ist, um etwas auf den Weg zu bringen. Eine sich stark verstärkende Grundregel in mir reifte besonders in den letzten Jahren: Per Email kannst du nicht über Sinn oder Unsinn von Zuständen urteilen, diskutieren und Meinungen austauschen. <strong>Als Meinungsaustausch-Medium taugen Emails nicht die Bohne. Sie können ein qualitatives Gespräch nicht ersetzen</strong>.</p>
<p>Grundregel Nr. 1: Fasse dich kurz.</p>
<p>Grundregel Nr. 2: Diskutiere nicht per Email. Allenfalls nimm Meinungsmitteilungen zur Kenntnis.</p>
<p>Grundregel Nr. 3: Diskutiere mit Menschen über ihre Anliegen nicht per Email, sondern persönlich und bestätige allenfalls noch per Email den gemeinsam erzielten Konsens. Wenn es der Sache dient, sonst nicht.</p>
<p>Grundregel Nr. 4: Lass die Betriebskühlung deines emotionalen Reaktors erst ihre Arbeit tun und antworte niemals emotional.</p>
<p><strong>Ich gebe zu</strong>, ich habe jetzt an dieser Stelle noch keine wohlfeile Durchorganisation meiner &#8222;10 Gebote&#8220; für den ungeschützten Emailverkehr aufgestellt. Es sind zunächst einfach nur nächstliegende Erfahrungen bzw. Erinnerungen an andere Zeiten.</p>
<p>Grundregel Nr. 5: Verschaffe dir erst unbedingte Klarheit, klar wie das reine Brunnenwasser des Gebirgsquellrinnsals, dessen du habhaft werden musst.</p>
<p><strong>Der moderne, technikaffine Mensch </strong>wähnt seine eigene Relevanz und das selbst wahrgenommen werden irrtümlich in der Anzahl der ihn erreichenden Emails. Umgekehrt sind die gesellschaftlich Irrelevanten, Verlierer, Solisten und Einsiedlerkrebse daher bemüht, die Zahl ihrer eigenen Emails durch geschickte Nachbestellungen bei neuen Newsletter-Akkreditierungsstellen bemüht, sich selbst überhaupt erst zu spüren. <strong>Ich bekomme Emails, also bin ich</strong>.</p>
<blockquote><p>Ein Versuch, zu einer guten Qualität von Emailaustauschen zu gelangen, ist das Aufstellen von Emailregeln, an die man sich in erster Linie selbst halten muss. Über derartige Versuche, das sinnlose Vielschreiben zu begrenzen, habe ich hier immer wieder berichtet, beachte die Links dazu weiter unten.</p></blockquote>
<p><strong>Das Durchlauferhitzerprinzip meines Berufs</strong> ist im Grunde genommen ein sehr, sehr leicht trügerisches Selbstverständnis. Dass Andere mir etwas zu häufig etwas mitzuteilen haben, dessen Kontext sich in Summe auch leicht minimieren ließe in zusammengefassten, wirtschaftlich vernünftigen Textmengen von wahrer Aussagekraft, bereinigt um Meinung, Wertung, Deutung und emotionalem Aderlass, muss mich anspitzen, meine Emissionen noch deutlicher zu begrenzen. Sascha Lobo lobpreist den &#8222;Zauber des Hermetischen Schreibens&#8220;. <strong>Aha</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Hermetisches Schreiben bedeutet, eine Mail so zu verfassen, dass die Chance auf eine Rückmail aktiv auf ein absolutes Minimum reduziert wird.  &#8211; Sascha Lobo in &#8222;Die Kunst der Emailminimierung. &#8211; Hermetisches Schreiben (Link unten)</p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Sascha Lobos nichtwissenschaftliche Aufzählung</span> zur Kunst des Hermetischen Schreibens</strong></p>
<ul>
<li>Verständlichkeit</li>
<li>Zitation</li>
<li>Fragezeichenverbot</li>
<li>Datenpräzision</li>
<li>Absagen</li>
<li>Empfänger-Hygiene</li>
<li>Scherze vermeiden</li>
<li>Smileyverbot</li>
<li>Kurzhalte-Gebot</li>
<li>Formalitätswirkung</li>
<li>Uhrzeit</li>
<li>Keine-keine Antwort</li>
<li>Direkte Ansprache</li>
<li>Höflichkeitsfloskeln</li>
<li>Schlussformeln</li>
<li>Smalltalk-Verbot</li>
<li>Unterwegstaktik</li>
</ul>
<p><strong>Wie hat nun Sascha Lobo es geschafft</strong>, von täglich 800 Emails auf eine Zahl von &#8222;nur noch 40&#8220; Emails pro Tag herunter zu kochen, was herunter zu kochen sich anbot? Darauf versucht er in einem lesenswerten Artikel Antworten zu geben. Die Grundintension kann ich nur als nachahmenswert bestätigen. <strong>Es reicht</strong>.  <strong>Lesenswert, danke Sascha Lobo</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://webciety.de/2011/03/18/die-kunst-der-mailminimierung-– hermetisches-schreiben/" target="_blank">Die Kunst der Mailminimierung &#8211; Hermetisches Schreiben</a></li>
<li>Recherchetipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=emailregeln">Das Aufstellen von Emailregeln &#8222;for a better understanding&#8220;</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110311/">Guttenberg, Netzethik, Beleidigung im Netz  &#8230;.</a></li>
<li>Linktipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/109611/">Die totale Idiotie ist der Maßstab des Handelns im Business</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/101210/">Die neuen Streetview-Postcards von Sascha Lobo &#8230;</a></li>
<li>Prognosen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/90710/">Der Google-Streetview-Widerspruch-Widerspruch&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 09:38:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Merke: Wenn du dem Landeskriminalamt der Polizei Berlin eine Mitteilung via Email übermittelst, weil dieses in der schweren Strafsache ermittelt, dann beachte die Angaben des zuständigen Kriminaloberkommissars auf seiner Visitenkarte. Wie in Zeiten notorischer Haushaltsknappheit üblich, stimmen die Emailadressen nicht mehr. hinz@polizei.verwalt-berlin.de ist eine veraltete Emailadresse. kunz@polizei-berlin.de könnte allerdings auch vollkommen danebengehen! lutz.piepenbrink@polizei.berlin.de geht, vorausgesetzt ... <a title="758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/110111/" aria-label="Mehr Informationen über 758-11 &#8211; Wissen ist Macht: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht! #Polizei Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-333" title="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_949" aria-describedby="caption-attachment-949" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-949" title="Unnützes Wissen - Gras...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/unnuetzes-wissen-gras.jpg" alt="Unnützes Wissen - Gras...." width="300" height="185" /><figcaption id="caption-attachment-949" class="wp-caption-text">Unnützes Wissen - Gras nicht, anderes aber schon!</figcaption></figure>
<p><strong>Merke</strong>:</p>
<blockquote><p>Wenn du dem Landeskriminalamt der Polizei Berlin eine Mitteilung via Email übermittelst, weil dieses in der schweren Strafsache ermittelt, dann beachte die Angaben des zuständigen Kriminaloberkommissars auf seiner Visitenkarte. Wie in Zeiten notorischer Haushaltsknappheit üblich, stimmen die Emailadressen nicht mehr. hinz@polizei.verwalt-berlin.de ist eine veraltete Emailadresse. kunz@polizei-berlin.de könnte allerdings auch vollkommen danebengehen! lutz.piepenbrink@polizei.berlin.de geht, vorausgesetzt Herr Piepenbrinkt heißt mit Vornamen Lutz und ist noch nicht im Ruhestand. Ob dieses &#8222;gesammelte Fachwissen&#8220; über die Lex Emails der Berliner Polizei Fortgeltung für alle Zeiten beansprucht, werden wir noch sehen. Niemand hat Anspruch auf Kontinuität diesbezüglich, auch die Beamten selbst nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Die Sache kannst du eigentlich nur richtig verfolgen</strong>, wenn du google-Earth auf deinem PC installiert hasst.</p>
<p><span id="more-8589"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="449" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-jD_QMCFBxA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="449" height="283" src="http://www.youtube.com/v/-jD_QMCFBxA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Polizisten &#8211; Extrabreit &#8211; live &#8211; via Youtube </em></span></p>
<blockquote><p>Die Benutzung richtiger Emailadressen der Polizei stellt eine obligatorische <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Obliegenheit" target="_self">Obliegenheitsverpflichtung</a> des Bürgers zum Schutze des Rechtsstaats dar. Unterbleibt sie, so ist mit dem Schlimmsten zu rechnen: mit <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=kommunikationsfrei+Zeit" target="_self">kommunikationsfreier Zeit</a>! Denn die Polizei weiß nicht, dass sie beständig arbeiten muss, um den vorgenannten, wünschenswerten Zustand einzurichten. Denn ohne Eingangspost kein Verwaltungs-Output. Das Agieren ist dem Wesen des öffentlichen Dienstes fremd. Er lebt in Reaktion, in sich selbst und bezieht seinen Selbstzweck aus sich selbst.</p></blockquote>
<p><strong>Da kann man dann so Routen eingeben und losfliegen</strong>. Wohin die Reise heute geht? Nun, kurz gesagt: Auf die Seychellen! Die Domain polizei-berlin mit Endung de ist auf den Seychellen im Urlaub. Wer mag, gibt sie mal in den Browser ein und schaut sich den Inhalt der bunten Website an. Und Emails an diese Website: Donnerwetter, wer hätte das gedacht? Richtig ist: Man muss anstatt einen &#8222;Bindestrich&#8220; einen &#8222;Punkt&#8220; eingeben. Denn die Server von &#8222;berlinPunktDe&#8220; wurden umgestellt. Die Polizei hat diese Subdomain, eine Art Subexistenz unterhalb der Top Level Domain berlinPunktDe, also PolizeiPunktBerlinPunktde. Was nun die Betreiber der Domain PolizeiBindestrichBerlinPunktDe veranlasst, eine solche TLD voller Verwechslungsgefahren zu betreiben? Wir wissen es nicht. Es wird einen Grund haben. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg. Und hoffen, dass nicht zu viele Bürger versehentlich sicherheitsrelevante Mitteilungen an die Landespolizei Berlin machen möchten, die dann aus Gründen der Naherholung an die Seychellen umgeleitet werden. <strong>Tja, die ganze Welt ist ein Dorf</strong>!</p>
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		<title>323-10 &#8211; Webschnipsel des Tages: Aus einer Email-Signatur</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6672010-webschnipsel-des-tages-aus-einer-email-signatur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:38:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Webschnipsel des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Ohne Worte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5444" aria-describedby="caption-attachment-5444" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Emailsignatur.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5444" title="screenshot.Emailsignatur" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Emailsignatur-300x42.jpg" alt="screenshot.Emailsignatur" width="300" height="42" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Emailsignatur-300x42.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Emailsignatur.jpg 550w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5444" class="wp-caption-text">screenshot.Emailsignatur</figcaption></figure>
<p>Ohne Worte.</p>
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		<item>
		<title>298-10 &#8211; Emailregeln 04.2010: Spezieller Hinweis für Handwerker zum Umgang mit Fotos (Teil 3)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6442010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:13:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was hat er uns geschickt? *** Geschickt hat er uns ein Foto nachher. Als der Mangel beseitigt war. Keins vorher. In diesem Fall Kommissar Zufall: Wie es vorher ausgesehen hat, hat uns ein anderer geschickt, der dort direkt wohnt in Berlin-Kreuzberg. Also machen wir schnell eine digitale Bastelstunde: Foto alt plus Foto neu ergibt Mängelbeseitigungsdokumentation. ... <a title="298-10 &#8211; Emailregeln 04.2010: Spezieller Hinweis für Handwerker zum Umgang mit Fotos (Teil 3)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6442010/" aria-label="Mehr Informationen über 298-10 &#8211; Emailregeln 04.2010: Spezieller Hinweis für Handwerker zum Umgang mit Fotos (Teil 3)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5264" aria-describedby="caption-attachment-5264" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5264" title="Emailregeln 04.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg" alt="Emailregeln 04.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5264" class="wp-caption-text">Emailregeln 04.2010</figcaption></figure>
<p><strong>Was hat er uns geschickt</strong>?</p>
<p><span id="more-5263"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Geschickt hat er uns ein Foto nachher</strong>. Als der Mangel beseitigt war. Keins vorher. In diesem Fall Kommissar Zufall: Wie es vorher ausgesehen hat, hat uns ein anderer geschickt, der dort direkt wohnt in Berlin-Kreuzberg. Also machen wir schnell eine digitale Bastelstunde: Foto alt plus Foto neu ergibt Mängelbeseitigungsdokumentation. <strong>Was das Leben alles so für schöne Seiten aufzubieten hat</strong>. <strong>Gut zu wissen: Handwerker können <span style="text-decoration: line-through;">Hausverwalter</span> Auftraggeber glücklich machen, wenn sie automatisch so <span style="text-decoration: line-through;">ticken</span> denken. Denn sonst ginge die ganze Welt zugrunde, und niemand hätte es dokumentiert</strong>.</p>
<figure id="attachment_5265" aria-describedby="caption-attachment-5265" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2_regenfallrohr.rein_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5265" title="2_regenfallrohr.rein" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2_regenfallrohr.rein_-300x176.jpg" alt="vorher/nachher - eine Collage" width="300" height="176" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2_regenfallrohr.rein_-300x176.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2_regenfallrohr.rein_-1024x601.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2_regenfallrohr.rein_.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5265" class="wp-caption-text">vorher/nachher - eine Collage</figcaption></figure>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Historie dieses Falles: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6062010/" target="_blank">Autsch, das wird nass, wenn &#8230; </a></li>
<li>Zusammenhang im übrigen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=emailregeln" target="_self">Stichwort Emailregeln</a></li>
<li>Interessant: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/extensions-sind-kunstlich-haarverlangerungen/" target="_self">Vom Krieg der Formate und der digitalen Bastelstunde</a></li>
<li>Originell: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-dinge-sind-im-fluss/" target="_self">Mit Rathäusern in Berlin emailen</a></li>
<li>Kaum zu glauben: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/vom-emailen/" target="_blank">Die Handwerkermuckibude mit der flinken Schadenbearbeitung</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>295-10 &#8211; Emailregeln 02.2010: &#8230;for a better understading &#8211; Vom Umgang mit Fotos!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6412010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:55:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ Als Anlage übersende ich Ihnen Fotos vom Treppenkopf  und verbleibe mit freundlichen Gruß, Vorname Nachname, Ps.: bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen &#8211; Handy-Kamera&#8220; (aus einer Email) Was hat er uns übersandt? *** Auf die Schnelle mal eine eindrucksvolle Collage der insgesamt fünf Fotos. Weiterführend Andere Emailregel &#8222;for a better understanding&#8220;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5245" aria-describedby="caption-attachment-5245" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_02.2010.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5245" title="Emailregeln 02.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_02.2010.jpg" alt="Emailregeln 02.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_02.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_02.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5245" class="wp-caption-text">Emailregeln 02.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Als Anlage übersende ich Ihnen Fotos vom Treppenkopf  und verbleibe mit freundlichen Gruß, Vorname Nachname, Ps.: bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen &#8211; Handy-Kamera&#8220; (aus einer Email)</p></blockquote>
<p><strong>Was hat er uns übersandt</strong>?</p>
<p><span id="more-5244"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Auf die Schnelle mal eine eindrucksvolle Collage der insgesamt fünf Fotos</strong>.</p>
<figure id="attachment_5247" aria-describedby="caption-attachment-5247" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Collage_Treppenhauskopf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5247" title="Collage Treppenhauskopf (Handyfotos)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Collage_Treppenhauskopf-300x216.jpg" alt="Collage Treppenhauskopf (Handyfotos)" width="300" height="216" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Collage_Treppenhauskopf-300x216.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Collage_Treppenhauskopf-1024x738.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Collage_Treppenhauskopf.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">Collage Treppenhauskopf (Handyfotos)</figcaption></figure>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6382010/" target="_self">Andere Emailregel</a> &#8222;for a better understanding&#8220;</p>
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		<title>292-10 &#8211; Gute Idee: Emailregeln 01.2010 &#8211; &#8230;for a better understanding!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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					<description><![CDATA[Jupp, diese Regel hat was für sich. Operation Geistesblitz. Macht natürlich jeder und niemand ist angesprochen. Vor allem nicht ich selbst. Allerdings ist vom Input meines Mailreaders her schon vieles drin, dass aufgrund einer nachträglichen Betrachtung, losgelöst von der Zeit, überflüssig erscheint. Oder zumindest überarbeitungsbedürftig. Oder etwas, was sich nur zu einem Ganzen zusammenfügt, wenn ... <a title="292-10 &#8211; Gute Idee: Emailregeln 01.2010 &#8211; &#8230;for a better understanding!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6382010/" aria-label="Mehr Informationen über 292-10 &#8211; Gute Idee: Emailregeln 01.2010 &#8211; &#8230;for a better understanding!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_5242-2" aria-describedby="caption-attachment-5242-2" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5242" title="Emailregeln 01.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg" alt="Emailregeln 01.2010" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_01.20101-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5242-2" class="wp-caption-text">Emailregeln 01.2010</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Jupp, diese Regel hat was für sich. Operation Geistesblitz</strong>.</p>
<p><strong>Macht natürlich jeder und niemand ist angesprochen</strong>. Vor allem nicht ich selbst. Allerdings ist vom Input meines Mailreaders her schon vieles drin, dass aufgrund einer nachträglichen Betrachtung, losgelöst von der Zeit, überflüssig erscheint. Oder zumindest überarbeitungsbedürftig. Oder etwas, was sich nur zu einem Ganzen zusammenfügt, wenn man sich eine Fülle von verschiedenen Emails aus dem unbearbeiteten Posteingang herausfischt. Oder aus derselben Email, in der alles über eine Vielzahl von verschiedenen Dateiformaten verstreut liegt. Sachen, die auf dem Kopf stehend aufgeliefert werden (Scans, falsch herum). Da wäre es manchmal besser, solche Dinge kämen überhaupt nur an, wenn sie eine Art Contentfilter durchlaufen haben. Den es noch gar nicht gibt. Spamfilter gibt es schon, aber diese filtern derartige Emails nicht raus. Udo Lindenberg, Altrocker mit Wohnsitz in Hamburg, hat es vor vielen Jahren schon einmal ganz klar so formuliert und da gab es Emails noch gar nicht: &#8218;<strong>Die beste Droge ist ein klarer Kopf</strong>.&#8216;</p>
<p><span id="more-5195"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wer Emails nicht nur zum Austausch von wegklickbaren Gedanken- und Belanglosigkeiten benützt</strong>, ist gut beraten, diese nur bei klarem Kopf abzusenden und Klarheit auch von seinen Korrespondenzpartnern zu fordern, sowie gewissen Mindestformen der gegenseitigen Rücksichtnahme beim Vielmailen. <strong>Ähnliches gilt übrigens auch für eine Vielzahl von Websites</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email" target="_blank">Legalisierung von emails? Wozu?</a> (auf gotthal.de)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/the-euro-polonian-community/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/the-euro-polonian-community/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 15:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Tag eine neue Überraschung. Heute bekommen wir eine Email aus einem Beitrittsland der Europäischen Gemeinschaft, von dem noch 1988 niemand dachte, es würde jemals beitreten können. Das Land gehörte fest zu den Warschauer-Pakt-Staaten und hat einen weltweit sehr geachteten Papst längere Jahre gestellt. Unwichtig, welches Land es ist. Ein sehr schönes Land, übrigens. 🙂 ... <a title="93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/the-euro-polonian-community/" aria-label="Mehr Informationen über 93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 90px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.watmuttdatmutt.de"><img loading="lazy" decoding="async" title="Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)" src="http://www.watmuttdatmutt.de/s/cc_images/cache_774451310.jpg?t=1239732309" alt="Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)" width="100" height="120" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)</figcaption></figure>
<p>Jeden Tag eine neue Überraschung. Heute bekommen wir eine Email aus einem Beitrittsland der Europäischen Gemeinschaft, von dem noch 1988 niemand dachte, es würde jemals beitreten können. Das Land gehörte fest zu den Warschauer-Pakt-Staaten und hat einen weltweit sehr geachteten Papst längere Jahre gestellt. Unwichtig, welches Land es ist. Ein sehr schönes Land, übrigens. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und in welcher Sprache verständigt man sich. Es sind zwei offenbar sehr gebildete, nette Menschen, die bei angesehenen Zeitungen arbeiten. Sie haben immer wieder hier in Berlin zu tun, das brachte sie auf die Idee, Wohnungseigentum zu erwerben. In dem Land, rechts neben uns, von dem unwichtig ist, welches es ist, :-), gibt es übrigens schon immer eine relativ <a title="externer link" href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/berlin-bleibt-arm-und-mieterstadt/" target="_blank">hohe Eigentumsquote von fast 90%</a> &#8211; will sagen: für die <strong>Polen</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ist es ein gewöhnlicher Vorgang, Wohnungseigentum zu erwerben.</p>
<p>Huch, schrieb ich, dass es sich um <strong>Polen</strong> handelte? Na gut, jetzt ist es raus. Wir führen folgende Emailkorrespondenz, today:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zitat Anfang)</strong></p>
<p>&#8220; Therefore we have some questions:</p>
<p>1.Why we should pay your Office 45,00 euro?? (*Betrag geändert)<br />
<span id="more-2411"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<figure id="attachment_2412" aria-describedby="caption-attachment-2412" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2412" title="flagge_polen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen-150x150.gif" alt="flagge_polen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-2412" class="wp-caption-text">Flagge Polen</figcaption></figure>
<p>2.Is it a single, or periodic cost?<br />
3.What day (every month) we must pay &#8222;Wohngeld&#8220;?<br />
4.Should we pay &#8222;Wohngeld&#8220; now?  or perhaps later, after &#8222;Eintrag&#8220; of &#8222;Grundbuch&#8220;?</p>
<p>We just got &#8222;Kostenberechnung&#8220; from Herr Notar Peter Langersheim &amp; Peter Küchle (via Office of Notar Mr.Sebastian Stietz) (*Namen der Notare geändert).<br />
This document is unclear for us!!!! We must pay  52.95 Euro for  &#8222;Leistungszeitraum: 1.07.2008-30.06.2009,<br />
Verwalterzustimmungen&#8220;. (* Betrag geändert)<br />
We are very surprised, because we were informed ( it&#8217;s written in Kaufvertrag) there are NO debts connected with Wohnung 26, Wiesendamm 25!<br />
1.Why we must pay for period, when we were not a owners of apartment?<br />
1.Is it a single, or any periodic cost?<br />
2.why and eventually when we should pay those money?<br />
3.Who is Gläubiger ? Mister Langersheim? or Mister Küchle?<br />
4.what is account number?&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zitat Ende)</strong></p>
<figure style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)" src="http://projektmanagement.files.wordpress.com/2006/11/tellerrand.jpg" alt="Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)" width="200" height="134" /><figcaption class="wp-caption-text">Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)</figcaption></figure>
<p>Ja, derartige Korrespondenzwünsche sind ungewöhnlich und fast ein bisschen schwierig zu meistern. Gleichwohl: alle Fragen sind verständlich. Es gibt eine Antwort zu allen Fragen, die hier aus Datenschutzgründen abgeändert wurden. Eins aber wird deutlich: Wir müssen auch derartig ungewöhnliche Fragen beantworten, die Foreigners (Ausländern) nicht klipp und klar vor Augen liegen. Wir müssen erklären, wie man Wohngeld bezahlt, warum ein Notar Gebührenrechnungen erhebt und wofür überhaupt Kosten entstehen. Wir hoffen sehr, dass der Notar diese Kosten nun nicht monatlich von dem <strong>Polen</strong> erhebt, aber warum sollte er auch? Es ist Zeit, dass wir <strong>über unseren eigenen Tellerrand blicken</strong>. Und geduldig solche Fragen zu beantworten. Ungewöhnlich auch der stärkere Wunsch, derartiges per Email abzuwickeln und nicht im persönlichen Gespräch. Egal: die Herren sind sehr nett, das kostet zwar mehr Mühe, aber <strong>&#8218;wat mutt, dat mutt.&#8216;</strong> (alte deutsche Redensart)</p>
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		<title>72-09 &#8211; Shit happens: Die Sprechanlage ist außer Funktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Elektriker fährt in die Wohnanlage in Wilmersdorf. Die Sprechanlage des Hauses ist ausgefallen. Vorgefunden wird eine alte Anlage, die größtenteils aus nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen besteht. Die Elektriker fahren weg. Es wird für sinnvoll erachtet, eine neue Anlage anzubieten. In der Wohnanlage wissen alle Bescheid. Der Elektriker schickt das Angebot per Email an die ... <a title="72-09 &#8211; Shit happens: Die Sprechanlage ist außer Funktion" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/shit-happens/" aria-label="Mehr Informationen über 72-09 &#8211; Shit happens: Die Sprechanlage ist außer Funktion">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1401 alignnone" title="shit happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-300x201.jpg" alt="shit happens" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Der Elektriker fährt in die Wohnanlage in Wilmersdorf. Die Sprechanlage des Hauses ist ausgefallen. Vorgefunden wird eine alte Anlage, die größtenteils aus nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen besteht. Die Elektriker fahren weg. Es wird für sinnvoll erachtet, eine neue Anlage anzubieten. In der Wohnanlage wissen alle Bescheid. Der Elektriker schickt das Angebot per Email an die Verwalterin. Bei der Verwalterin wird der Büroserver umgestellt auf neue technische Modi. Das Angebot geht Freitag früh ein. Bis Samstagabend wird am Server gearbeitet. Am Montag früh sichtet die Verwaltung das Angebot (Anlage) und befindet &#8222;ach so, ein Angebot&#8220;, na gut, später. Jetzt erst einmal aufarbeiten. Am Dienstagvormittag ruft eine Miteigentümerin an. Warum noch nichts passiert ist? Was denn? &#8211; Einige Leute haben keine Sprechverbindung, man kann nichts machen. Wir erinnern, ein Angebot ist da. Jetzt sind wir sauer. Aus der Email ging überhaupt nicht hervor, dass etwas unaufschiebbar zu tun ist. Wir rufen beim Elektriker an. Wenn Anlagen außer Funktion sind, ist es gar nicht nett, wenn uns routinierte Angebote unterbreitet werden, ohne ausdrücklichen zusätzlichen Hinweis, dass davon abhängt, Menschen in ihrer Wohnung anzuklingeln. Sogleich erfolgt eine Eil-Email: Lieber Verwaltungsbeirat, bitte gebe das Angebot bevorzugt frei! Der Elektriker muss sich die Sache merken, ich habe es seiner Frau gesagt. Sie wird es ihm ausrichten. Shit happens. &#8211; Gute Kommunikation findet per Email nur zusätzlich statt: Um Wichtigkeiten richtig einordnen zu können, bedarf es aber eines Servicehinweises mit dem guten, alten Telefon.</p>
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		<title>65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8218;Hallo, hiermit möchte ich die Kommunikation per email beantragen,&#8216; schreibt uns der Dachdecker, dessen Namen nichts zur Sache tut. Das liegt schon eine Weile zurück, und wir haben bislang darauf noch nicht reagiert. Heute telefonieren wir noch einmal. Okay, das Gespräch klärt es noch. Wir sehen uns den Vorgang an und unterziehen ihn einer genaueren ... <a title="65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/heterogenes-auftreten/" aria-label="Mehr Informationen über 65-09 &#8211; Heterogenes Auftreten: Der Dachdecker, Industriekletterer &#038; Webseitengestalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-378 alignnone" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p>&#8218;Hallo, hiermit möchte ich die Kommunikation per email beantragen,&#8216; schreibt uns der <strong>Dachdecker</strong>, dessen Namen nichts zur Sache tut. Das liegt schon eine Weile zurück, und wir haben bislang darauf noch nicht reagiert. Heute telefonieren wir noch einmal. Okay, das Gespräch klärt es noch. Wir sehen uns den Vorgang an und unterziehen ihn einer genaueren Überprüfung. Der Grund: Wir halten niemals grundlose Kommunikationsstrukturen vor. Lieber wenige und dafür gute Kontakte, als das Gegenteil davon. Das ist die Grundeinstellung.</p>
<p>Gestern kam auf demselben Kanal des <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email" target="_blank">Legalisierungsvorgangs auf der Website gotthal.de </a>eine Initiativbewerbung eines (anderen) Handwerkers, der nun nach einer festen Anstellung sucht. Die Bewerbung kommt in dem Kanal der Legalisierung. Unsere Antwort kam nicht auf selben Weg. Wir beantworteten dem Bewerber seine (unzulässige, aber auch unnötige) Email <strong>per SMS</strong>, <em>nicht per Email</em>, so: &#8218;Hallo Eduard Schnitzler (* Name geändert), merci für Initiativbewerbung. Mehr Infos auf http://www.gotthal.de/karriere &#8211; alles Gute für weiteren Lebensweg, aus Zehlendorf, gotthal&#8216; &#8211; Gute (vorherige) Netzrecherche beantwortet manche Frage von selbst. <strong>gotthal.de</strong> weist ja ganz ausdrücklich darauf hin, dass derzeit keine Stellenangebote vorhanden sind. Oftmals sind solche Initiativbewerbungen lediglich die Erfüllung von Auflagen, seine Bewerbungen beim Jobcenter nachzuweisen.  In diesem Fall wären wir also für den Bewerber lediglich eine Art virtueller Mülleimer, weil es ihm nur darum geht, seine Bewerbung einfach los zu werden, egal bei wem sie ankommt. Zufällig -sozusagen- bei uns. Per Email, so sagt man, ist Pflicht und außerdem auch im Spieltrieb des Menschen angelegt? Wer einen elektronischen Kontakt legalisieren möchte, also auf eine Art whitelist geraten will, um sich von Viagra-Anbietern aus Tuvalu zu unterscheiden, sollte seine Initiativbewerbung aber nicht bereits auf diesem, ersten, noch zärtlichen Kanal denkbarer Tuchfühlung mit den Befehlen &#8218;copy &amp; paste&#8216;  bereits versauen. Und Websites vorher darauf hin untersuchen, ob zum Thema <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/karriere" target="_blank">Jobs &amp; Karriere </a>dort schon etwas Sinnvolles steht.  &#8211; Sonst werden jedenfalls solche untauglichen Anbahnungsversuche eher als Belästigung empfunden. Ganz anders aber der ganz oben geschilderte Dachdecker, dessen Name wir unzutreffend mit Herr Stadtkönig angeben.</p>
<p><span id="more-2099"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Sein Wunsch, mit uns in (geregelten, elektronischen) Verkehr zu kommen, ist ganz, ganz deutlich herauszulesen. Und er macht sogar Sinn, dieser (neue) eKontakt. Die Email zur Legalisierung ist im Du-Stil verfasst, und eine Fußnote erklärt das so, Zitat: &#8218;* &#8222;Ihr&#8220;, &#8222;Euch&#8220;, &#8222;Du&#8220; entsprechend Ihrer Internetseite als gewünschte Kommunikationsform verwendet *&#8216; (Ende Zitat). Wir sehen, ein äußerst aufmerksamer Handwerker (Dachdecker), der sich zu einer elektronischen Kontaktform entschließt, indem er <em>zuvor</em> liest, was lesbar ist, nachvollzieht, welche Informationen erhältlich sind. Wir können jetzt noch einmal klären, dass die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/index.php" target="_blank">&#8218;Du-Form&#8216; auf der Website gotthal.de </a>für uns in Ordnung geht, weil wir uns einem <em>anonymen</em> Besuchertum stellen, das wir allgemein gern mit Du, anstatt mit Sie ansprechen möchten. Im persönlichen Kontakt &#8218;von Mann zu Mann oder Frau und umgekehrt&#8216; haben wir mit geschäftlichen Kontakten im Allgemeinen das &#8218;Sie&#8216; fest im Sprachgebrauch. Nicht nur wissen wir auch, dass das Du inflationär und mit unterschiedlicher Ratio (Vernunft) von Menschen in Gebrauch genommen wird. Eine andere Lebenserfahrung sagt auch, dass wer &#8218;Du&#8216; sagt, schneller &#8218;Du Ar**hlo*h&#8216; sagt. Oder auch zur &#8218;vertraulichen Kumpelei&#8216; neigt. Mit wem aber ein &#8218;Du&#8216; auf Grundlage mehrjähriger, intensiver Beziehung in Ordnung wäre, dem wird das irgendwann angeboten. Richtig ist in Deutschland, dass man sich erst einmal ein bisschen kennenlernen muss, um auf eine persönlichere Du-Variante zu kommen. Ein Du muss man sich erst verdienen, ganz beiderseitig. Persönliche Integrität ist sehr wichtig und spielt eine ausschlaggebende Rolle, und ist letztlich nicht zu verwechseln mit dem freundlich gemeinten &#8218;Du&#8216; einer Website in der Öffentlichkeit. Für Verwalter fremden Eigentums spielt schließlich eine ganz große Rolle: Im geschäftlichen Kontakt zu Handwerkern, die möglicherweise regelmäßig beauftragt werden, würde ein von vornherein vereinbartes Du insbesondere für alle anderen (die Kunden) eher negativ wirken. Eine zu große Nähe zwischen dem Stellvertreter des Auftraggebers und dem zu kontrollierenden Handwerker, dessen Leistungen sich präzise überprüfen und nachrechnen lassen müssen. Oft weisen Verwalter Rechnungspositionen zurück oder kürzen in berechtigter Weise falsche Aufmaße und Rechnungspositionen. Wer aber ein &#8218;Du&#8216; bei gleichzeitig angemessener, geschäftlicher Distanz in Gebrauch nehmen kann, muss noch nicht erwarten, dass das jedermann hier in Deutschland schon als gewöhnlichen Umgang miteinander versteht. Wir sind hier schließlich nicht in Schweden und unsere Geschäfte betreiben wir nicht mit <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingvar_Kamprad" target="_blank">Ingvar Kamprad</a>, dem IKEA-Gründer.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1317" aria-describedby="caption-attachment-1317" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1317" title="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-300x203.jpg" alt="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" width="300" height="203" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-300x203.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1317" class="wp-caption-text">Sehr praktisch: der Gebauchpinsel</figcaption></figure>
<p>Und nun machen wir uns die Mühe, die Signatur-Angaben des (neuen) Dachdeckers genauer anzusehen. Die Emailadresse beginnt mit einem gekonnten &#8218;horst&#8216; (* Name geändert), dann folgt ein @-Zeichen und dahinter folgt der Familienname &#8217;stadtkoenig minus netPunktde&#8216;. Als URL wird aber eine Internetadresse <a href="http://www.klettermaxen.de">www.klettermaxen.de</a> (* Sämtl. Angaben sind hier verändert worden, die Angaben stimmen also nur sinnbildlich). Zusammengefasst <a href="mailto:horst@stadtkoenig-net.de">horst@stadtkoenig-net.de</a> (* wie gesagt&#8230;.). Aber warum haben die <a href="http://www.klettermaxen.de">www.klettermaxen.de</a> eine Emailadresse @stadtkoenig-net.de? Das finden wir erst einmal verwirrend und im zweiten Gedankengang sogar sehr interessant. Wäre nicht ein &#8218;heterogenes&#8216;, werbewirksames, ja nachhaltig Eindruck machendes Auftreten eher darin zu sehen, dass <a href="mailto:horst@klettermaxen.de">horst@klettermaxen.de</a> als Alias verwendet wird. Unsere Neugier führt uns also zusätzlich auf die URL <a href="http://www.stadtkoenig-net.de">www.stadtkoenig-net.de</a> (bitte nicht versuchen, die Angaben sind Unsinn). Und hier erfahren wir nun folgendes. Herr Stadtkönig ist auch ein Webdesigner und hostet Websites, sogar auch für andere Leute. Unter den Referenzen dieser Seite finden wir auch die Gestaltung und die Betreuung der klettermaxen.de-Website, in der Herr Stadtkönig nun wiederum der Dachdecker ist, genauer gesagt aber nicht nur das, sondern auch ein ausgebildeter Industriekletterer. Wir fassen zusammen:</p>
<p>&#8211; Herr Stadtkönig hat sich eingehend erkundigt, mit wem er in geschäftlichen Kontakt geraten will. Er hat das auch kurz und präzise erläutert.</p>
<p>&#8211; Die (ebenfalls gewissenhaft durchgeführte) Recherche (vor Aufnahme weiterer Kontakte per Email) ergibt eine Art Netzwerkstruktur von Website-Gestaltung, Hosting, Dachdeckerleistungen, Tennisclub-Betreuung und Industrieklettertum, eine Art sehr moderner Bauchladen.</p>
<p>&#8211; Aber das ist auch interessant und lustig, eine schillernde Persönlichkeit erahnen wir.</p>
<p>Dieser geschäftliche Kontakt ist nunmehr erfolgreich angebahnt. Aber so richtig schnell ging es nicht, so weit zu kommen. <strong>Gut Ding will eben Weile haben.</strong></p>
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		<title>57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song) Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro emailen will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier  nachlesen und downloaden kann. Wer diesen Kodex ... <a title="57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/" aria-label="Mehr Informationen über 57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song)</p></blockquote>
<p>Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro <strong>emailen</strong> will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email/" target="_blank">nachlesen</a> und <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">downloaden</a> kann. Wer diesen Kodex nicht akzeptiert, darf das auch , denn wir leben in einer freien Welt. Dafür gibt es den <strong>Anruf</strong>, das ist manchmal gar nicht so schlecht. Man kann dann -ersatzweise- etwas <strong>verabreden</strong>. Zuallererst, vor jedem anderweitigen Kontakt, muss ein Anlass stehen. Sodann muss eine Verabredung erfolgen. Denn Kommunikation muss verabredet werden, falsche Kommunikation verärgert und führt zu Zurückweisung. Zum Beispiel folgendes: Ich würde Dir ein gern ein Angebot unserer tollen &#8218;Handwerker-Muckibude&#8216; zusenden. Darum hat mich Deine Versicherung (&#8218;Türöffner für neue Aufträge&#8216;) herzlich gebeten. Außerdem bin ich ein toller Hecht in Sachen Digitalfotografie und schick Dir, vom Wasserschaden, gleich noch vier bis fünf aussagekräftige Fotos mit dem Angebot, das ganze sogar kostenlos. Die Fotos lasse ich unverkleinert großformatig, damit Du den Wert meiner Digitalaufnahmen erkennst. Das ist doch kein Problem, Du bekommst ein Angebot (Format pdf) und die Fotos (jpg) und Du kannst das Ganze dann ja, klar, ein Vorgang, nicht mehrere, digital in einer Bastelstunde zu einem Schriftstück (Format pdf) zusammenbasteln. So gut beherrsche ich Dokumentenmanagement nicht, ich bin Maler, aber nicht digitaler Büroprofi. Meine Reaktion: Ich bin davon total  genervt und ärgere mich über diese Email. Obwohl ich schon einmal, ein Angebot zuvor, eine andere Stelle des gleichen Schadenfalls betreffend, deutlich gesagt habe: Schickt mir keine Emails, ich habe mit Euch <strong>keinen Emailverkehr vereinbart</strong>. Ich überlege kurz, ob ich die &#8218;blacklist&#8216; scharf schalte und die Emailadresse damit <strong>technisch sperre</strong>. Ich entschließe mich für einen &#8218;<strong>weichen </strong>Weg&#8216;. Ich schreibe eine <strong>Kritik (&#8218;Stimme der Kritik&#8216;) </strong>und versende den Link dazu an meine Korrespondenzpartner, damit sie mal von meinen &#8222;gesichtspunkten&#8220;, Emails betreffend, erfahren, und es sich (endlich) merken. Die Abwicklung eines Wasserschadens in einem Haus in Berlin-Wilmersdorf steht heute auf der Todo-Liste.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2048"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Am Telefon hätte ich dann sinngemäß folgendes gesagt:</p>
<p>Hey, stark, Du bist eine ganz tolle Handwerker-Muckibude und die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Mach doch bitte folgendes: Die Versicherung, bei der wir versichert sind, hat Dich eingeschaltet. Ich denke, die ist Dein Kunde. Denn Du bist auf &#8218;flinke Schadenbearbeitung&#8216; spezialisiert und arbeitest offenbar schon recht erfolgreich mit der Versicherung zusammen. Okay, ich schau mal Deine Website an, wenn ich Zeit (und Lust) dazu habe. Es gibt so viele Handwerksbetriebe. Die meisten Websites sind schlecht. Die von dem übrigens nicht. Die ist gut gemacht. Ach was, es sind mehrere Websites, sogar. Seine Emails sind auch schick, sie tragen ein grafischen Banner (Zitat &#8218;www.schadenmeldung.info&#8216; &#8218;Schnell und einfach Schäden melden) und es wird auf eine weitere der mehreren Websites des Unternehmens hingewiesen. Weil wir nun keine Werbung dafür machen, sind die Sachen hier nicht verlinkt. Aber die genannte Website schauen wir uns aus Neugier genauer an. Dort heißt es zuallererst: &#8218;Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit uns Schadenfälle zu melden.&#8216; Ein guter Gedanke. Finden wir. Wo ist das Impressum dieser Website? Von Impressum und Teilnehmerkennung nach TeledienstG lesen wir nichts. Aber wir finden folgenden Hinweis ganz unten: &#8218;Um die Website der Allegra GmbH zu besuchen, klicken Sie hier&#8216;. Aha. Dann ist die Website schadenmeldung.info nicht von der Fa. Allegra? Das ist jedenfalls nicht richtig kommuniziert, finden wir als Menschen, die eigene Webseiten betreiben. Und schließlich fällt uns noch ein bemerkenswerter, kleiner Satz auf, der auch ganz unten steht und die Benutzung dieser Webseite verständlich erklärt, Zitat &#8218;Diese Seite ist nur für Mitarbeiter von Versicherungsgesellschaften.&#8216;</p>
<p>Das ist in Ordnung. Nun weiß ich, dass ich diese Webseite nicht benutzen darf. Dort muss ich mich (auch) registrieren, damit ich (überhaupt) berechtigt bin, sie zu benutzen. Hier wird nun folgendes deutlich: Wir werden hier mit zweierlei Maßstäben gemessen und jeweils nur so benutzt, wie es für die eigene Abwicklung von Aufträgen jeweils passend, kostensparend und schnell erfolgen kann. Fehlerhaft ist allerdings die ganze (tatsächliche) Kommunikation mit uns, und das wird von uns (jetzt nachlesbar) kommuniziert.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten einen Kopfbogen per Email, der uns suggeriert, wir sollten &#8217;schnell und einfach Schäden melden&#8216;, benutzen wir die Links in der Email, werden wir auf diese Seite geführt. In der steht im Kleingedruckten, das wir diese Webseite gar nicht benutzen dürfen. Fehler Nr. 1.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten Emails, obwohl wir selbst beanspruchen, Emailkorrespondenz nur mit ausgewählten, besonders gebrieften Partnern unterhalten zu wollen. Dies wird schlicht ignoriert. Denn das Versenden von Vorgängen per Email ist (für die eigene Unternehmenskasse) preiswert, schnell und ressourcenschonend. Fehler Nr. 2. Die Missachtung von Kundenwünschen.</p>
<p>&#8211; Kein klarer Auftritt, von wem? Mehrere Webseiten, mehrere Zwecke, so weit, so gut. Auf der verlinkten Seite der Allegra GmbH befindet sich lediglich ein Werbebanner für die Beseitigung von Schimmel, Hilfe bei aufsteigender Feuchtigkeit, &#8218;mehr als nur ein Maler&#8216;. Nach weiteren Recherchen stellen wir fest, es gibt noch eine andere Website, allegra-berlin.de. Hier (endlich) finden wir eine zutreffende, gut gemachte Website, die das Kerngeschäft der Firma zutreffend vermittelt. Fehler Nr. 3: Überlege die Usability Deiner Websites und was Du damit bezweckst!  Führe den Benutzer nicht in die Irre, sondern zu den richtigen Informationen.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bei allem Anerkenntnis, dass es sich offenbar um einen ehrgeizigen Handwerksbetrieb handelt, der ein geschicktes Händchen für die Akquisition von Aufträgen (auch z.B. der Versicherungswirtschaft) an den Tag legt, müsste doch noch einmal eine Art Textchef und -koordinator diese Auftritte pflegen und straffen und -vor allem- in die richtigen Kommunikationskanäle lenken. Wir fassen zusammen: Diese &#8218;Stimme der Kritik&#8216; ist eine wohlmeinende, auf Verbesserung gerichtete.</p>
<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="Wasser (Quelle: BWB)" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<p>Interessant ist aber auch: Es gibt eine Eigendynamik dieser Art von Marketinggedanken und Auftragsbeschaffungs-Bohei von besonders &#8218;gewieften&#8216; Handwerkern. Dem Verwalter wird über die Schadenmeldung hinaus selbst jegliche weitere eigene Entscheidung entzogen, wie er seine eigenen Abläufe richtig abwickelt. Die Versicherung findet die Schadenregulierung sehr optimiert, bequem und gutgängig. Eine Mieterin, die ebenfalls schadenbetroffen ist, ruft noch an bei uns, wir sagen ihr, lass dir ein zutreffendes Angebot von einem Handwerker Deiner Wahl machen. Das Angebot trifft ein. Wir leiten es weiter an die Versicherung. Flugs meldet sich erneut die schadenspezialisierte Malerfirma der Versicherung. Sie wurde ebenfalls eingeschaltet, um auch noch diesen Schaden, ebenfalls, anzubieten. Denn schon kommt das Gegenangebot dieser Malerfirma. Wir haben den Eindruck, es ist ein aggressives Marketing, und dass uns diese Firma immer wieder aufmerksam aufläuft, Angebot (pdf) anbei, Fotos (jpg) anbei, ist Teil einer guten Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Malereibetrieb. Wenn auch &#8218;auf ungehörigen&#8216; Kanälen, siehe oben.</p>
<p>Wir sehen im Empfängerfeld mehrere Emailadressen, das ist ein sogenanntes Crossposting. Mehrere Empfänger, die untereinander nicht unbedingt in bekanntem, zugelassenen Emailkontakt stehen, werden über den elektronischen Vertriebsweg Email benachrichtigt. Das kann die Mieterin selbst sein, die wir gar nicht verwalten, mindestens zwei weitere Sachbearbeiter bei der Versicherung. Wir merken: Emailkontakt wird hier beliebig eingesetzt. Im Gegensatz zu uns benützen diese Leute Emails ohne Kriterien, wie wir sie haben, vergleiche dazu die <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">Legacy-Erklärung des Büro Gotthal</a>. Wir werden zum Spielball fremder Mächte. Beispielsweise die Mieterin, die nicht von uns verwaltet wird, kann sich in Zukunft einfach per Email ständig an uns wenden, anstatt an ihren Vermieter, um Dinge ihres täglichen Bedarfs zu regeln. Die Malerfirma kann bei nächster Gelegenheit ein Multilevel-Marketing vom Zaune brechen und auf eine ganz neue Geschäftsidee hinweisen. In sämtlichen betroffenen Adressbüchern können unsere Emailadressen abgespeichert werden, ohne dass wir überhaupt relevante Beziehungen zueinander haben.</p>
<p>Wir merken:</p>
<p>&#8211; Unsere von uns stark geschützte Idee, nur mit Leuten per Email zu kommunizieren, die auf einer Art &#8218;whitelist&#8216; der zugelassenen Empfänger stehen, wird durch Dritte überhaupt nicht beachtet und teils stark konterkariert.</p>
<p>&#8211; Dritte, die unsere Emailadressen über Zufälle erhalten, kennen die Kriterien gar nicht, die wir gestellt haben. Die Impressumspflicht für Emails ist in Emailprogrammen bei Weiterleitungen technisch so gehandhabt, dass Signaturen aus weitergeleitetem Content (einer Email) abgeschnitten werden, sofern zwei Striche &#8218;&#8211;&#8218; über der Signatur stehen. Das ist weltweit gültig.</p>
<p>In jedem Fall aber gilt: Du wirst gar nicht mehr gefragt, welchen Content dir Dritte in Deine elektronischen Kanäle hineinstopfen möchten, aus welchen Erwägungen auch immer. Vereinbarungen darüber zu schließen, welche Art Inhalte ich per Email zu akzeptieren bereit bin, sind nicht nur von der deutschen Rechtsprechung umfassend kommentiert, sondern auch selbst-bestimmbar zu regeln. Kundenorientierte große Unternehmen müssen also ihre Kundenstammdaten wesentlich sensibler pflegen und Kommunikationsstrategien und deren Zulässigkeit elektronisch gleich mit abspeichern. Ein Feld, beispielsweise, &#8218;Kunde hat offene Emailadresse/Kunde hat verdeckte Emailadresse&#8216; -ich wette- gibt es noch bei keiner deutschen Versicherung. Schwierig auch schon dies: &#8218;Kunde hat eigenes Aktenzeichen, mit angeben&#8216; (ganz schwieriger Fall, wird regelmäßig bei Versicherungen, Banken, Versorgern, Lieferanten, Gerichten u.v.a. stark missachtet bzw. ignoriert. Solches ist in puncto Kundenorientierung nicht vorgesehen. Wir sind sehr genervt und gereizt, weil unsere Emailadressen einfach so hinausposaunt werden. Das war der (heutige) Ursprungsgedanke. Die Versicherung, mit der wir zusammen arbeiten, kann übrigens sehr wohl unsere Aktenzeichen angeben, und dafür sind wir dankbar.</p>
<p>Zuallererst muss die Frage stehen: Darf ich mit Dir emailen?</p>
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