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	<title>Deutschland &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2032-18 &#8211; Positionen: Zur Lage der Energieversorgung Deutschland&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 12:17:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein  guter Anbieter von Gas ist bspw. Energieversorgung Deutschland (EVD). Wir sind allerdings noch weit weg vom freien Markt voll Lust mit Liebe. Platzhirsche und ehemalige Monopolkapitalisten (Gasag, Vattenfall, später die Netzgesellschaft Berlin) haben ihre Fingerchen wohlweislich noch mit Macht drin und spucken Galle. Dass da keiner in die Suppe spuckt, im aufgeteilten Energiekuchen. In ... <a title="2032-18 &#8211; Positionen: Zur Lage der Energieversorgung Deutschland&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3252-18-positionen-zur-lage-der-energieversorgung-deutschland/" aria-label="Mehr Informationen über 2032-18 &#8211; Positionen: Zur Lage der Energieversorgung Deutschland&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9842" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz.jpg" alt="Murphys Gesetz" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Murphys.Gesetz-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein  guter Anbieter von Gas ist bspw. Energieversorgung Deutschland (EVD). Wir sind allerdings noch weit weg vom freien Markt voll Lust mit Liebe.</p></blockquote>
<p>Platzhirsche und ehemalige Monopolkapitalisten (Gasag, Vattenfall, später die Netzgesellschaft Berlin) haben ihre Fingerchen wohlweislich noch mit Macht drin und spucken Galle. Dass da keiner in die Suppe spuckt, im aufgeteilten Energiekuchen. In der Abwicklung ganz gut, kann man mit EVD gehörig Heizkosten sparen. Und tut es auch. Probleme in Stichworten:</p>
<p>Schreibgeschützte Pdf-Rechnungen: Bäh, negative, unnütze Doppelarbeit. Man muss sie ausdrucken und einscannen. Das ist objektiv auch aus rechtlichen Gründen nicht erforderlich und sollte dringendst geändert werden. Wenn Menschen digitales Dokumentenmanagement betreiben, sind schreibgeschützte Rechnungen eine regelrechte Arbeitsverweigerung. Die Verweigerung, auf hohem gekonnten Niveau zusammen zu arbeiten. Negative Kundenerfahrung.</p>
<p>Ein regelmäßig professioneller Kundenwunsch ist die Anfertigung stichtagsbezogener Jahresabrechnungen, bspw. zum 31.12. des Jahres. Dass dies nicht hinterlegt werden kann, stellt einen Systemmangel dar und hindert erfreuliche Zusammenarbeit. Jetzt weiß Energieversorgung Deutschland auch das.</p>
<p>Leider geht es nur mit Brimborium. Der Punkt ist, dass die Stichtagsbezogenheit bei Fremdanbietern wie EVD offenbar wegfällt, während es im Urin der großen Dinosaurier angelegt ist, zu einem Wunschstichtag abrechnen zu können. Das ist weder groß der Rede wert, noch überhaupt erwähnenswert. Bei der Energieversorgung Deutschland funktioniert so eine Abrechnung erst, wenn man sie interaktiv anstößt. Man muss also jährlich fest Arbeit einplanen, um etwas Selbstverständliches zu bekommen. Und auch wenn die Vertragslaufzeiten vom 31.12. abweichen, in der Realität, so kann man doch deutlich sagen, es ist unverständlich, warum nicht eine abweichende Abrechnungsvereinbarung abgeschlossen werden kann? Das heißt doch nur ein bisserl organisieren und schwupps. Leider doch zu kompliziert, denn ohne mehrfaches Kontaktieren, Insistieren und Mahnen läuft nichts. Vom Kalenderjahr abweichende Kündigungsfristen sind mit Verlaub eine Zumutung, aber möglicherweise nicht zu ändern.</p>
<p>Die große Frechheit liegt hier im unklar angelegten Wechselsystem, in dem es einem kaum noch möglich ist, planbare wunschgemäße Vertragslaufzeiten zu steuern. Also ganz absichtlich bspw. ein Kalenderjahr. Hier muss zu viel Arbeit investiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
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		<title>1555-13 &#8211; Kleines Notariat: Spaniens Gitarren, beschränkte Gesellschaften und profunde Selbstkontraktionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 15:33:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Erschienene erklärte, dass er die nachstehenden Erklärungen nicht nur im eigenen Namen abgibt und entgegennimmt, sondern zugleich mit Wirkung für die Handelsgesellschaft spanischen Rechts (Spanischer Name, z.B. Serrano Immobiaros De Cadenza S.L) mit Sitz in Sevilla, Straße Hausnummer eingetragen im Handelsregister der Provinz Sevilla in Folio 219 f, Band 1712 &#8211; Gesellschaftsregister Blatt SE-13.705, ... <a title="1555-13 &#8211; Kleines Notariat: Spaniens Gitarren, beschränkte Gesellschaften und profunde Selbstkontraktionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186713-kleines-notariat/" aria-label="Mehr Informationen über 1555-13 &#8211; Kleines Notariat: Spaniens Gitarren, beschränkte Gesellschaften und profunde Selbstkontraktionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12598" aria-describedby="caption-attachment-12598" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12598" alt="Rechtsprechendes Schwein im Glasschrank eines Berliner Notars" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/IMG_6526.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12598" class="wp-caption-text">Rechtsprechendes Schwein im Glasschrank eines Berliner Notars</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Erschienene erklärte, dass er die nachstehenden Erklärungen nicht nur im eigenen Namen abgibt und entgegennimmt, sondern zugleich mit Wirkung für die<br />
Handelsgesellschaft spanischen Rechts (Spanischer Name, z.B. Serrano Immobiaros De Cadenza S.L) mit Sitz in Sevilla, Straße Hausnummer eingetragen im Handelsregister der Provinz Sevilla in Folio 219 f, Band 1712 &#8211; Gesellschaftsregister Blatt SE-13.705, Eintragung Nr. 4 in seiner Eigenschaft als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer dieser Gesellschaft, „auch wenn dadurch die Rechtsfigur des Selbstkontrahierens gegeben ist&#8220;. Zum Nachweis der vorbezeichneten Vertretungsbefugnis wird der Erschienene eine Bescheinigung des Handelsregisters der Provinz Sevilla nebst Übersetzung und Apostille unverzüglich nachreichen.</p></blockquote>
<p>Das Rubrum dieses paneuropäischen Übertragungsvertrags ist voll Musik, wohlklingendem Mystizismus, rätselhaften Terminologien. Vermutlich hat der Berliner Notar recht, der das hier aufgesetzt hat, und alles richtig gemacht. Es ist nicht mal die längste Praline der Welt, sondern sogar noch übersichtlich bleibend.<br />
<span id="more-14973"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;2oyhlad64-s&#8220;]<br />
Paco de Lucia (1976) &#8211; Entre dos aguas</p>
<blockquote><p>Vielschichtig und facettenreich, wie eine Paella aus Villariba bzw. Villabacho kann so ein Finanzkonstruktvertrag sein, gewieft, verschmitzt und Europa vernetzend. Jawoll. &#8211; Paco de Lucia, Großmeister des spanischen Flamenco gab uns auch &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sevillanas" target="_blank">Sevillanas</a>&#8222;, jene südspanischen Tänze, die in Sevilla, der Stadt dieser Geschichte zum Tanze aufgeführt werden.</p></blockquote>
<p>Falls nicht, und der Notar hat einen Amtshaftungsfehler begangen, erklären wir vorsorglich, unter Verzicht auf die Rechtsfigur der Selbstkontraktion (*), dass das Urheberrecht bei dem Notar liegt. Nicht bei uns. Jeder Bauer weiß die Gefahr abzuschätzen: Der Kontrakt kommt schneller weiter als der Selbstkontraktor, mit dem durchs Dorf zu fahren, klippenreich ist.</p>
<p>Alle Gesellschaftsangaben hier oben sind frei erfunden, die Namensgebung firmierte post postem (nach Eingang der Eingangspost bei uns) noch nachträglich bei uns um. Ich hab nochmal schnell nachgeschaut, ich dachte mir schon, was über allem steht: Aus Gründen absoluter Diskretion ist der wesentliche Grund für diese Handhabung verlinkt außerhalb der Website dieses Angebots, nämlich <a title="externer Link" href="http://translate.google.de/#de/es/Diskretion" target="_blank">hier</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:26:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein. Leonard Cohen ist ein ... <a title="1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143411/" aria-label="Mehr Informationen über 1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2570" title="Tigerjäger" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif" alt="" width="400" height="267" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin-300x200.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein.</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohen ist ein Mensch</strong>, dessen Wirken man niemanden sonderlich erklären muss. Er hat Welthits geschrieben, so u.a. das heute an jedem Lagerfeuer als Pflichtprogramm aufgeführte &#8222;Suzanne&#8220; oder das von vielen, vielen Künstlern aufgeführte &#8222;Halleluja&#8220;, für mich am besten gecovert/aufgeführt von schon toten Jeff Buckley. Buckley ertrank und seine Version der Leonard-Cohen-Schmachtschmonzette erblühte im Lichte diese emotionalen Rebellen noch mit weiteren, neugeschriebenen Textfragmenten und <strong>zu wahrhaft großer Bedeutung</strong>. <strong>Halleluja</strong>.</p>
<p><span id="more-11222"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="  " title="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png" alt="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" width="450" height="84" /></a><figcaption class="wp-caption-text">rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)</figcaption></figure>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" allowscriptaccess="always" /></object><span style="color: #888888;"> <em>Show Me The Place by leonardcohen</em></span></p>
<blockquote><p>Show me the place, Lied des Tages (von Leonard Cohen): Zeig mir den Platz, wo den Dingen sorgfältig auf den Grund gegangen wird?</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohens Werke</strong> strahlen häufig jene ätherischen, olfaktorischen Seelenstrahlungen aus, die für die Bedeutung von guter Musik bedeutsam sind: Man kann sich beim Hören hineindenken und es bleibt immer noch Platz für das eigene Hinzufügen. Imagination, also Freiheit und nicht irgendeine Art von ideologischer, viel zu textsicherer Darbietung, bei der irgendein Künstler für uns denkt, anstatt dass wir an ihn und mit ihm denken. Nein, Künstler von wahrhafter Größe lassen uns den Raum, den wir benötigen, damit sich im besten Sinne alle Poren öffnen und Lebenssaft austritt.  Gute Musik und gute Texte im Verbund sind wie ein gut gelungenes EU-Förderprogramm zur Rettung des Weltklimas: nach ihr können wir uns richten und nach der Lyrik können wir überleben, <strong>selbst wenn wir (sogar) eigenes Gedankengut hinzufügen beabsichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Mrs. Lion (Name geändert) ist eine Berlin-Zehlendorfer Nikolasseerin</strong>. Ihre Haftung ist begrenzt. Vor ein paar Jahren entschied sie sich zum geschäftlichen Bruch mit ihrem Zehlendorfer Geschäftspartner. Sie führten gemeinsam eine GmbH &amp; Co. KG, in der Immobilien geparkt wurden. Einige wurden angekauft und da waren sie nun. Später wurden wieder welche verkauft. So ist das nun mal. Wer das gekonnt macht, erarbeitet dabei Überschüsse. Aber wer diese in einer GmbH &amp; Co. KG erwirtschaftet, der muss grundsätzlich teilen. <strong>So ist nun mal das Konstrukt angelegt</strong>.</p>
<p><strong>Ein paar Überschüsse wurden erwirtschaftet</strong> von der GmbH &amp; Co. KG. Einer der zwei Hauptinitiatoren war der &#8222;tätige Teil der Gesellschaft&#8220;. Mrs. Lion und ihr Mann, ein beschäftigter Autoverkäufer, waren nicht gerade der &#8222;tätige Teil&#8220;. Der andere hieß Leistenbichler (* Name geändert). Leistenbichler war der tätige Teil. Als Leistenbichler &amp; die Eheleute Lion beschlossen, die gemeinsame Gesellschaftskonstruktion aufzulösen und darauf hinzuwirken, dass man sich geschäftlich trenne, gründeten Frau &amp; Herr Lion eine unter deutschen Verhältnissen recht billige, aber ungewöhnliche Konstruktion, <strong>eine britische Limited</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Der Vorteil von einem ist häufig der Nachteil des Anderen.</p></blockquote>
<p><strong>Der Vorteil der englischen &#8222;Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung&#8220;</strong> liegt in einem nicht gerade großen Haftungskapital, das ergo niemand vorzufinanzieren braucht. Der Nachteil für all diejenigen, die es mit englischen Limiteds zu tun haben: Weder sind die Haftungsverhältnisse sonderlich transparent, noch leicht erreichbar. <strong>Die Sache geht ganz kosmopolitisch über Landes-, Verstandes- und Sprachgrenzen weit hinaus</strong>.</p>
<p><strong>Wer in Deutschland mit Limiteds hantiert</strong>, wird seinen Grund dafür haben. Ob diese Gründe im Ende einer geschäftlichen Beurteilung für alle übrigen Menschen, die mit ihr zu tun haben werden, erfolgreich, gut und zuverlässig sind, das ist eine ganz andere Sache. <strong>Eine andere Sache</strong>.</p>
<p><strong>Schwierig einzuschätzen ist beispielsweise die Limited</strong> als &#8222;werdender Wohnungseigentümer&#8220;.  Wird sie als Käuferin einer bzw. mehrerer Eigentumswohnungen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können? Wie lässt man sich das belegen? Muss so eine Gesellschaft das überhaupt belegen? Ja, Mrs. Lion hielt sich für eine ganz Gewiefte. Und rechnete nie damit, dass ihr auch deswegen einmal Misstrauen oder jedenfalls geschäftliche Vorsicht entgegenschlagen könnte. <strong>Konnte aber</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Lichtenrade wurden die zwei Wohnungen</strong> der deutschen GmbH &amp; Co. KG an die Verkäuferin -diese britische Limited- übertragen. Die zu erteilende Verwalterzustimmung bedürfte einer gründlichen Überprüfung, sagte sich der Verwalter. Und prüfte. Prüfte. Prüfte. Prüfte. Da war noch so ein großer Wohngeldrückstand von inzwischen ungefähr 10.000,- EUR. Die britische Limited müsse sich bitte der sofortigen Zwangsvollstreckung wegen des Wohngeldanspruchs der Gemeinschaft unterwerfen. Und dann eine Besonderheit in der dortigen Teilungserklärung: <strong>Sinngemäß haften Erwerber wie Veräußerer für Wohngeldrückstände des vormaligen Wohnungseigentümers</strong>.</p>
<p><strong>Diese (etwas ungewöhnliche),</strong> aber durchaus aus der Sicht einer WEG vernünftige Klausel vorausgeschickt, stellte nun der Verwalter nach Erteilung der Verwalterzustimmung und weiterem Vollzug des Kaufvertrages die gesamte Wohngeldforderung gegen die Erwerberin, die britische Limited, fällig. Nach Ausbringung der Klage zahlte die britische Limited den gesamten Wohngeldrückstand. Für die WEG sehr erfreulich: Es fiel nichts aus. <strong>Das gemeinschaftliche Vermögen  gesichert</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Traue jeder Gesellschaftsform nur so viel, als das veröffentlichte Haftungskapital hergibt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Und was die Limited angeht: dann für den oft in Rede stehenden &#8222;one and only EURO&#8220;. Gibt es eigentlich inzwischen auch ein griechisches Gegenstück dazu? Dieser Frage bin ich eigentlich noch nie nachgegangen. #Wissen #Wissenslücken</p></blockquote>
<p><strong>Streit besteht nun noch darüber, dass Mrs. Lion sauer auf die Verwalterin ist</strong>. Dass sie zahlen musste. Und verklagt wurde. An dieser Stelle wird diese Sache wieder deutscher und ist nicht von britischem Humor oder gar irgendeiner Form von Haftungsbegrenzung durchzogen. Diese Sache ist gesamtdeutsch, etwas preußisch, mit einem Schuss bayerischem Sahnehäubchen. Mrs. Lion führt seit kurzem ein Doppelleben. Als sie unlängst auf der Jahreshauptversammlung der Wohnungseigentümer war, ging es ihr im Wesentlichen darum, die anderen Wohnungseigentümer gegen die Verwalterin aufzubringen. Denn diese hatte sie ja -erfolgreich- auf Zahlung des gesamten Rückstands in Anspruch genommen. Die Versammlung war anstrengend und von festen, selbstsicheren Gegenstatements gegen &#8222;den emotionalen Unsinn&#8220; von Mrs. Lion geprägt. Ja, so sagte die Verwalterin, das sei alles richtig gewesen. Erfolgreiche Inanspruchnahme. Erfolgreiches Krisenmanagement. Null Ausfall für die WEG. <strong>Erfolgreiche WEG-Verwaltung. Könnerhaft</strong>.</p>
<p><strong>Nein. Zu Unrecht erfolgte gerichtliche Inanspruchnahme</strong>. Verklagen sei nicht nötig gewesen. Sie hätte auch so gezahlt. Dämliche WEG-Verwaltung. Laienhaft. &#8211; <strong>Aussage gegen Aussage</strong>.</p>
<p><strong>Während die Wehen der verstrichenen Versammlung vom Winde verwehen würden</strong>, so dachte nun die Verwalterin, würde man sich richtig orientieren. Die WEG, das ist ein kleines Miniobjekt mit sieben Wohnungseigentümern. An solch einem Objekt lohnt sich überhaupt nicht festzuhalten, wenn bspw. ein &#8222;britischer, haftungsbeschränkter Wurm&#8220; da drin ist und der auch noch streitbar. Dass Mrs. Lion im Verlaufe der Versammlung über den Mund fuhr und feststellte, sie habe schon ewig mitgeteilt, sie wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern in Bayern, ist bekannt. Auf der anderen Seite: <strong>Herr Leistenbichler hatte sich nochmal gemeldet bei der Verwalterin</strong>.</p>
<p><strong>Der Grund seines Anrufs</strong>: Herr Leistenbichler hat von der finanzierenden Bank eine Fälligstellung von Hypotheken erhalten. Als er sich mit der Bank in Verbindung setzt, wird schnell klar, dass Mrs. und Mr. Lion und ihre britische Limited die Hypothekenraten nicht beglichen haben. Da Herr Leistenbichler seit dem Verkauf nichts mehr gehört hatte und nun die Bank fällige Hypothekenleistungen anforderte, von denen er kaufvertraglich freigestellt worden war, forderte er nun die offenen Hypothekenraten von den Erwerbern, der britischen Limited von Mrs. und Mr. Lion an. Inzwischen liegt der Verwalterin auch der Schriftverkehr vor, der die Verwalterin inhaltlich ja nicht betrifft. Dass Mrs. Lion ggü. ihrem bisherigen Geschäftspartner behauptet, noch bis Mitte Dezember 2011 im &#8222;verdienten Urlaub&#8220; außer Landes zu sein, trifft nicht zu.</p>
<p><strong>Denn währenddessen behauptet sie nun ggü. der Verwalterin</strong>, nicht mehr in Berlin zu wohnen, sondern in Bayern. Und mittlerweile hat Mrs. Lion einige der Wohnungseigentümer immer wieder falsch informiert und den Wohnungseigentümern erzählt, dass die Verwalterin sich falsch verhalten hat. Sie hat auch schon eine neue Verwalterin ins Boot geholt. Sie hat sogar selbst zu einer Eigentümerversammlung eingeladen. Die alte Verwalterin hat das durchschaut und selbst eine Ladung herausgeschickt. Doch interessant, was Mrs. Lion Herrn Leistenbichler aus dem wohlverdienten Urlaub am Wohnsitz Berlin schreibt, der auf seine überfällige Hypothekenraten-Erstattung wartet. Ja, liebe Kinder, die Löwin hatte gelogen. Sie war keine umgezogene Bajuwarin aus Niederbayern mit Gipfelblick auf lüsterne Alpengebirge. Sie war eine ungezogene Berlinerin, und angeblich weg, weit weg im Urlaub. Sie will wohl Zeit gewinnen, weil es ans Bezahlen geht. Sie schreibt wörtlich, was sie tut, man muss nur den einen Buchstaben, der in Klammern redaktionell überarbeitet dasteht, weglassen, <strong>dann wird es offenbar</strong>:</p>
<p>&#8222;PS: Wir befinden uns bis Mitte Dezember ((k)eine Hinhaltetaktik) im wohlverdienten Urlaub und sind anschließend wieder erreichbar.&#8220;</p>
<p><strong>Da kann man nur noch hinzufügen</strong>: &#8222;Gut gebrüllt, Mrs. Lion&#8220; &#8211; aber normal ist das nicht. Vielleicht sollten Mrs. und Mr. Lion in den vierzig entstehenden Wohnungen in der Hamburger Elbphilharmonie Quartier nehmen. Dann wäre es auch nicht mehr so weit, zum lt. Spiegel derzeit einzigen Punktebringer auf der Weltstadt-Skala von Hamburg: denn sie ist unbestreitbar die Königin der Löwen. <strong>Rrrrooooaaaaaarrrrr&#8230;.aber das Löwen lügen, ist neu.  Dänen hingegen&#8230;..</strong></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;3RxTM36VKUY&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Happy Hippo &amp; Stan &#8211; &#8222;The lion sleeps tonight&#8220;</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Da kennen wir uns aus: <a title="interner Link zu Suchergebnissen" href="https://gesichtspunkte.de/?s=L%C3%B6we">Tiefenrecherche zum Thema &#8222;Löwe&#8220; auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1008-11 &#8211; Gastrotipp: Kräftemessen Rezeptemessen, Deutschländer-Würstchen &#8222;Almanci&#8220;, Vitello Tonnato &#038; Sascha aus Pankow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:16:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;ZEQVohDF56w&#8220;] Alpa Gun &#8211; &#8222;Almanci&#8220; 2010 (Albumansage) (via Youtube) Was ich bislang nicht wusste und heute Morgen von Ute Büsing im &#8222;inforadio&#8220; erfahren habe: Es sei bei den Türken gang und gäbe, ihre Landsleute als &#8222;Deutschländer&#8220; zu verspotten. Wobei wir uns an das gleichnamige Würstchen erinnern. Auf Türkisch heißt das &#8222;Deutschländer-Würstchen&#8220; gleicher Länderherkunft wohl ... <a title="1008-11 &#8211; Gastrotipp: Kräftemessen Rezeptemessen, Deutschländer-Würstchen &#8222;Almanci&#8220;, Vitello Tonnato &#038; Sascha aus Pankow" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/135111/" aria-label="Mehr Informationen über 1008-11 &#8211; Gastrotipp: Kräftemessen Rezeptemessen, Deutschländer-Würstchen &#8222;Almanci&#8220;, Vitello Tonnato &#038; Sascha aus Pankow">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-339" title="Gastrotipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/icon_gastrotipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10442" title="Banner Kräftemessen, Rezeptemessen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/banner.Rezepte.jpg" alt="Banner Kräftemessen, Rezeptemessen" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/banner.Rezepte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/banner.Rezepte-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;ZEQVohDF56w&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Alpa Gun &#8211; &#8222;Almanci&#8220; 2010 (Albumansage) (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Was ich bislang nicht wusste</strong> und heute Morgen von Ute Büsing im &#8222;inforadio&#8220; erfahren habe:</p>
<p><strong>Es sei bei den Türken gang und gäbe</strong>, ihre Landsleute als &#8222;Deutschländer&#8220; zu verspotten. Wobei wir uns an das gleichnamige Würstchen erinnern. Auf Türkisch heißt das &#8222;Deutschländer-Würstchen&#8220; gleicher Länderherkunft wohl &#8222;<strong>Almanci</strong>&#8222;. Ich hab´s übersetzen lassen von google-translate, das war zwecklos. Aber dann fand ich das obige Video. Damit ist es gut und sauber recherchiert. Und es gibt auch noch weitere Quellen dafür. Ich kann auch mal die türkische Schwägerin fragen. Richtig: Sie ist also auch ein Deutschländer-Würstchen, wenn es nach dem geht, was ich da im Radio gehört habe. Und hoffentlich richtig<strong>. Sonst ist nicht nur sie sauer, zu Recht.</strong> <strong>Ich habe heute meine Vorstellung davon auf die Schnelle umgesetzt, wie man &#8222;Deutschländer&#8220; vermarktet</strong>.</p>
<p><span id="more-10441"></span> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10446" title="Deutschländer Würstchen &quot;Almanci&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Deutschlaender.Wuerstchen.jpg" alt="Deutschländer Würstchen &quot;Almanci&quot;" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Deutschlaender.Wuerstchen.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Deutschlaender.Wuerstchen-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>meica macht das Würstchen jetzt auch für türkische Senioren: Knackig, würzig, zart, auf beste deutsche Art, das sind Deutschländer-Würstchen &#8222;Almanci&#8220;, Deutschländer-Würstchen. Das Würstchen für den Spätheimkehrer.</p></blockquote>
<p><strong>Ich mag die Türken</strong>. Sie haben etwas ganz Eigenes, das ich schätze und nicht wenige von ihnen liebe ich regelrecht. Einige von ihnen sind &#8222;klischeebehaftet&#8220;, aber sind das die Deutschen nicht auch? Natürlich. Das darf man heutzutage nicht mehr sagen: &#8222;Jedem das Seine!&#8220; &#8211; Das ist eine Formulierung, die so geschichtsbeladen und negativ behaftet ist, <strong>dass ich sie mir verkneifen werde</strong>.</p>
<p><strong>Auch die Italiener</strong> mag ich, nicht nur wegen ihres ausgeprägten Hangs zur &#8222;dolce vita&#8220;, zum süßen Leben. Und weil sie Kapern benutzen! <strong>Ich würde für sie Italien kapern</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ohhhh, mit der Gegend geht´s bergab&#8220;: Ausländerfeindlichkeit halte ich für eine Art von persönlicher Dummheit! Die welche an den Tag legen, sind überdurchschnittlich! Überdurchschnittlich dumm! Punkt.</p></blockquote>
<p><strong>Sascha übrigens ist eine junge, deutsche Frau in Berlin-Pankow</strong> und weder Italiener, noch Türke. Eher auch nicht Deutschland oder Deutschländer-Würstchen. Sascha ist eine ganz Nette und ein Foto von ihr habe ich aktuell nicht zur Hand, um den Beweis dafür zu führen. <strong>Sascha steht am Tresen oder auf dem Parcous der Liga der außergewöhnlichen Gastrogäste</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die einen zetern</strong>, die anderen rufen &#8222;Mordillo!&#8220; Sascha lächelt. Ich hab ihr Lächeln nicht vergessen: Ich bin nachtragend. Ich trage jetzt den anderen Menschen in Blog-Deutschland das Lächeln einer <strong>äußerst freundlichen und bemühten Sascha nach</strong>.</p>
<p><strong>Sascha hat mir ein Rezept aufgeschrieben</strong>. Für Vitello Tonnato. Vitello Tonnato ist seit heute ein &#8222;Schlagwort&#8220;, ein Tag, ein wiederauffindbares Kriterium dieser Website. So wie Kapern. Mann, ich bin zwar nicht belesen, <strong>aber vermutlich verfressen</strong>.</p>
<figure id="attachment_10448" aria-describedby="caption-attachment-10448" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Vitello.Tonnato.powered.by_..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10448  " title="Rezept des Tages: Vitello Tonnato (powered by Sascha, majakowski.gasthaus)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Vitello.Tonnato.powered.by_..jpg" alt="Rezept des Tages: Vitello Tonnato (powered by Sascha, majakowski.gasthaus)" width="450" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Vitello.Tonnato.powered.by_..jpg 831w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Vitello.Tonnato.powered.by_.-207x300.jpg 207w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Vitello.Tonnato.powered.by_.-709x1024.jpg 709w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10448" class="wp-caption-text">Rezept des Tages: Vitello Tonnato (powered by Sascha, majakowski.gasthaus)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Später heimse ich Tipps &amp; Tricks&#8220; ein</strong>, von Sascha. Sie war in der Küche und hat es mir besorgt. Das Rezept. Ich bekomme es handschriftlich von ihr, zusammengestellt mit Hinweis auf “das Fleischthermometer” und wenn´s innen bei 82° Grad ist nach fünf Stündchen, slowfood-Bewegung, ist´s fertig. (Gastrokritik Blogwart auf qype, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Das Gericht kennen die meisten</strong>. Wie man es macht, hat sie mir aufgeschrieben am Majakowskiring, Pankow, da wo früher die Bonzen abends und am Wochenende wohnten, bevor sie tagsüber Dunkeldeutschland bethronten. Ich bin auch ein Deutschländer, ein armes Würstchen. Erstens weil ich das gasthaus.majakowski nicht früher kennengelernt hatte. Ich war wohl zu betriebsblind, hektisch, betriebsam: und hatte nie Zeit, auf Verdacht herumzufahren in Berlin-Pankow. <strong>Hätte ich das mal gemacht</strong>.</p>
<p><strong>Ich hätte längst Sascha kennengelernt</strong>, ihr Rezept besitzt etwas Schwärmerisches, ich hätte es inzwischen umgesetzt und Zeit für anderes verwendet als für <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/01/bashing/" target="_blank">Prokrastination</a> in Form von nachdenklichen Texten. <strong>Wie diesem hier</strong>.</p>
<p><strong>Meine Gastrokritik zum gasthaus.majakowski</strong> auf qype habe ich verlinkt. <strong>Den Abend verdankte ich Elke, ohne Schirm, denn es war Sommer</strong>. Ohne Charme nicht. Aber mit Melone: geschnitzte Wassermelone &#8222;at it´s best&#8220; (Link unten).</p>
<blockquote><p>Ich verehre unter den Schreibenden besonders die mutigen Subjektiven vom Schlage des ausgesprochenen Charismatikers Marcel Reich-Ranicki oder des vorübergehend als oberstem Juden Deutschlands im Gespräch gewesenen, göttlichen Henryk M. Broder. Unvergessen auch die starken Aussagen eines Friedrich Küppersbusch. Nur beispielsweise diese drei Menschen verändern mit Worten die Wahrnehmung vieler Menschen. (Von der Frage, was ein Kritiker haben soll und welche Vorbilder es so gibt &#8211; Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Und Sascha</strong>. Ihr verdanke ich den Abend auch, also die Erinnerung an ihn, irgendwie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastrokritik: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24747-majakowski-gasthaus-Berlin" target="_blank">Mein Statement zum Gasthaus Majakowsi am Majakowskiring in Pankow</a></li>
<li>Foto des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/131911/">Melone geschnitzt im &#8222;thai style&#8220;</a></li>
<li>Gastrokritik: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/15610/" target="_blank">Die Last mit der Lust an zutreffender Gastrokritik und was daraus wird</a>!</li>
<li>Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/129011/">Vertreib den Regen von Frizz Feick</a></li>
<li>FotoPodcast: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/122111/">Der Balkon des Monats in Berlin-Pankow</a></li>
<li>Meldung des <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/09/9122010/">Tages: Weiterer schlimmer Fall von Vernachlässigung in Pankow</a></li>
</ul>
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		<title>130-09 &#8211; McDonald&#8217;s wird in ganz Island geschlossen &#8211; hat Island eine Vorbildfunktion für uns?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/mcdonalds-wird-in-ganz-island-geschlossen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[#News]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie heute Morgen hier gemeldet, werden die drei auf Island gewesenen Filialen des Fleischklops-Konzerns McDonald&#8217;s in Folge der internationalen Finanzkrise geschlossen. Und wieder eröffnet. Die drei Filialen sollen unter anderem Namen und mit einheimischen Produkten fortgeführt werden. gesichtspunkte.de findet:  Schön wär&#8217;s, wenn das isländische Modell, was künftige Firmenportfolio der neu zu eröffnenden Filialen angeht, auch ... <a title="130-09 &#8211; McDonald&#8217;s wird in ganz Island geschlossen &#8211; hat Island eine Vorbildfunktion für uns?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/mcdonalds-wird-in-ganz-island-geschlossen/" aria-label="Mehr Informationen über 130-09 &#8211; McDonald&#8217;s wird in ganz Island geschlossen &#8211; hat Island eine Vorbildfunktion für uns?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p>Wie heute Morgen <a title="externer Link" href="http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/island-wird-big-mac-freie-zone-hblatt-e0bfe7149c91.html?x=0" target="_blank">hier gemeldet</a>, werden die drei auf Island gewesenen Filialen des Fleischklops-Konzerns McDonald&#8217;s in Folge der internationalen Finanzkrise geschlossen.</p>
<p><strong>Und wieder eröffnet.</strong></p>
<p>Die drei Filialen sollen unter anderem Namen und mit einheimischen Produkten fortgeführt werden.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> findet:  Schön wär&#8217;s, wenn das isländische Modell, was künftige Firmenportfolio der neu zu eröffnenden Filialen angeht, auch in Deutschland Schule machte. Es muss ja nicht mit Currywurst sein, denn auch die bekam kürzlich ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/berliner-currywurstmuseum/" target="_self">Museum</a>.</p>
<p><strong>Update März 2010</strong></p>
<p>Allerdings werden die Amerikaner wohl kaum einen der 125 abgeschossenen Finnwale, gefangen vor den Küsten Islands, auf ihre neu inszenierten Fleischburger drapieren.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Spiegel 7/2010 &#8211; <a title="pdf-Artikel downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Spiegel_041_2010_Walfang.Island.pdf" target="_blank">Hauke Goos über den Walfänger Loftsson</a> (pdf download)</li>
</ul>
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		<title>93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 15:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Polen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Tag eine neue Überraschung. Heute bekommen wir eine Email aus einem Beitrittsland der Europäischen Gemeinschaft, von dem noch 1988 niemand dachte, es würde jemals beitreten können. Das Land gehörte fest zu den Warschauer-Pakt-Staaten und hat einen weltweit sehr geachteten Papst längere Jahre gestellt. Unwichtig, welches Land es ist. Ein sehr schönes Land, übrigens. 🙂 ... <a title="93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/the-euro-polonian-community/" aria-label="Mehr Informationen über 93-09 &#8211; The Euro Polonian Community is following you&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 90px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.watmuttdatmutt.de"><img loading="lazy" decoding="async" title="Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)" src="http://www.watmuttdatmutt.de/s/cc_images/cache_774451310.jpg?t=1239732309" alt="Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)" width="100" height="120" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Wat mutt dat mutt - Logo (Quelle: Homepage)</figcaption></figure>
<p>Jeden Tag eine neue Überraschung. Heute bekommen wir eine Email aus einem Beitrittsland der Europäischen Gemeinschaft, von dem noch 1988 niemand dachte, es würde jemals beitreten können. Das Land gehörte fest zu den Warschauer-Pakt-Staaten und hat einen weltweit sehr geachteten Papst längere Jahre gestellt. Unwichtig, welches Land es ist. Ein sehr schönes Land, übrigens. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und in welcher Sprache verständigt man sich. Es sind zwei offenbar sehr gebildete, nette Menschen, die bei angesehenen Zeitungen arbeiten. Sie haben immer wieder hier in Berlin zu tun, das brachte sie auf die Idee, Wohnungseigentum zu erwerben. In dem Land, rechts neben uns, von dem unwichtig ist, welches es ist, :-), gibt es übrigens schon immer eine relativ <a title="externer link" href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/berlin-bleibt-arm-und-mieterstadt/" target="_blank">hohe Eigentumsquote von fast 90%</a> &#8211; will sagen: für die <strong>Polen</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ist es ein gewöhnlicher Vorgang, Wohnungseigentum zu erwerben.</p>
<p>Huch, schrieb ich, dass es sich um <strong>Polen</strong> handelte? Na gut, jetzt ist es raus. Wir führen folgende Emailkorrespondenz, today:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zitat Anfang)</strong></p>
<p>&#8220; Therefore we have some questions:</p>
<p>1.Why we should pay your Office 45,00 euro?? (*Betrag geändert)<br />
<span id="more-2411"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<figure id="attachment_2412" aria-describedby="caption-attachment-2412" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-2412" title="flagge_polen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/flagge_polen-150x150.gif" alt="flagge_polen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-2412" class="wp-caption-text">Flagge Polen</figcaption></figure>
<p>2.Is it a single, or periodic cost?<br />
3.What day (every month) we must pay &#8222;Wohngeld&#8220;?<br />
4.Should we pay &#8222;Wohngeld&#8220; now?  or perhaps later, after &#8222;Eintrag&#8220; of &#8222;Grundbuch&#8220;?</p>
<p>We just got &#8222;Kostenberechnung&#8220; from Herr Notar Peter Langersheim &amp; Peter Küchle (via Office of Notar Mr.Sebastian Stietz) (*Namen der Notare geändert).<br />
This document is unclear for us!!!! We must pay  52.95 Euro for  &#8222;Leistungszeitraum: 1.07.2008-30.06.2009,<br />
Verwalterzustimmungen&#8220;. (* Betrag geändert)<br />
We are very surprised, because we were informed ( it&#8217;s written in Kaufvertrag) there are NO debts connected with Wohnung 26, Wiesendamm 25!<br />
1.Why we must pay for period, when we were not a owners of apartment?<br />
1.Is it a single, or any periodic cost?<br />
2.why and eventually when we should pay those money?<br />
3.Who is Gläubiger ? Mister Langersheim? or Mister Küchle?<br />
4.what is account number?&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Zitat Ende)</strong></p>
<figure style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)" src="http://projektmanagement.files.wordpress.com/2006/11/tellerrand.jpg" alt="Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)" width="200" height="134" /><figcaption class="wp-caption-text">Über den eigenen Tellerrand schauen (Quelle: pm-blog)</figcaption></figure>
<p>Ja, derartige Korrespondenzwünsche sind ungewöhnlich und fast ein bisschen schwierig zu meistern. Gleichwohl: alle Fragen sind verständlich. Es gibt eine Antwort zu allen Fragen, die hier aus Datenschutzgründen abgeändert wurden. Eins aber wird deutlich: Wir müssen auch derartig ungewöhnliche Fragen beantworten, die Foreigners (Ausländern) nicht klipp und klar vor Augen liegen. Wir müssen erklären, wie man Wohngeld bezahlt, warum ein Notar Gebührenrechnungen erhebt und wofür überhaupt Kosten entstehen. Wir hoffen sehr, dass der Notar diese Kosten nun nicht monatlich von dem <strong>Polen</strong> erhebt, aber warum sollte er auch? Es ist Zeit, dass wir <strong>über unseren eigenen Tellerrand blicken</strong>. Und geduldig solche Fragen zu beantworten. Ungewöhnlich auch der stärkere Wunsch, derartiges per Email abzuwickeln und nicht im persönlichen Gespräch. Egal: die Herren sind sehr nett, das kostet zwar mehr Mühe, aber <strong>&#8218;wat mutt, dat mutt.&#8216;</strong> (alte deutsche Redensart)</p>
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