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	<title>Dänemark &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>1628-14 &#8211; Bürowissen: Wissenswertes über die &#8222;Lesbarkeitsstatistik&#8220; von Microsoft Word</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 09:48:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die öffentliche Meinung ist vom &#8222;morbus giraffe&#8220; befallen und streitet um das Wohlergehen, Sinn und Zweck von Zoo- und Wildtierhaltung. Recht so. Am Ende werden ganze Giraffen gefressen aus diversen EU-rechtlichen Erwägungen. Und wir schreiben Briefentwürfe für Wohnungseigentümer, die diese hoffentlich künftig als &#8222;gute Verwaltung&#8220; verstehen. Seit kürzlich zur Jahreswende einige Softwareprodukte umgestellt werden mussten ... <a title="1628-14 &#8211; Bürowissen: Wissenswertes über die &#8222;Lesbarkeitsstatistik&#8220; von Microsoft Word" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194014-buerowissen-wissenswertes-ueber-die-lesbarkeitsstatistik-von-microsoft-word/" aria-label="Mehr Informationen über 1628-14 &#8211; Bürowissen: Wissenswertes über die &#8222;Lesbarkeitsstatistik&#8220; von Microsoft Word">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15475" alt="Lesbarkeitsstatistik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Lesbarkeitsstatistik.jpg" width="342" height="244" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Lesbarkeitsstatistik.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Lesbarkeitsstatistik-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Die öffentliche Meinung ist vom &#8222;morbus giraffe&#8220; befallen und streitet um das Wohlergehen, Sinn und Zweck von Zoo- und Wildtierhaltung. Recht so. Am Ende werden ganze Giraffen gefressen aus diversen EU-rechtlichen Erwägungen. Und wir schreiben Briefentwürfe für Wohnungseigentümer, die diese hoffentlich künftig als &#8222;gute Verwaltung&#8220; verstehen.</p></blockquote>
<p>Seit kürzlich zur Jahreswende einige Softwareprodukte umgestellt werden mussten (wir berichteten), ist auch die große bunte Welt des Bill &#8222;Geht´s noch&#8220; Microsoft Office wieder eingeführt worden. Das hat zur Folge, dass das Formularwesen in unserem Berufsalltag auf einer Innovationstreppe steht. Diese steigt steil an: nach oben.</p>
<p>Wir merken uns vorläufig: Briefe mit artifiziellem Inhalt und in belehrender, wohlmeinender, mitdenkender Absicht können eine Anzahl von Worten enthalten und damit ist noch gar nichts über die Lesbarkeit der Briefkomposition ausgesagt.</p>
<p><span id="more-15474"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4223" aria-describedby="caption-attachment-4223" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4223 " title="Skurril: Ideen verwirklichen" alt="Skurril: Ideen verwirklichen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4223" class="wp-caption-text">Skurril: Ideen verwirklichen</figcaption></figure>
<blockquote><p>aus´m Schneider sein: alte, deutsche <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aus_dem_Schneider_sein" target="_blank">Redensart</a></p></blockquote>
<p>Wer also einem Verkäufer schreibt, was er gelegentlich seines Wohnungsverkaufs zu beachten hat, bis er &#8222;aus´m Schneider ist&#8220; hinsichtlich Wohngeld, Postaufkommen und trallala, der muss nicht nur 3.586 Zeichen lesen und damit Lebenszeit investieren. Er muss sie auch verstehen. Vorliegend sind 541 Wörter gefallen, die unterschiedlichen Ansichten über Rechtschreibung wurden erörtert (im Klartext: Korrekturhilfe durchgeführt, auch darüber berichteten wir hier schon). Kurze oder lange Sätze? Jedenfalls 34 Stück Sätze, das sind also pro Satz 15,911764 Wörter. Ist das ein guter Wert?</p>
<figure id="attachment_15476" aria-describedby="caption-attachment-15476" style="width: 641px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Das.Finanzamt.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-15476 " title="Das Finanzamt (Brief, Quelle: unbekannt)" alt="Das Finanzamt (Brief, Quelle: unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Das.Finanzamt.jpg" width="651" height="864" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Das.Finanzamt.jpg 723w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Das.Finanzamt-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15476" class="wp-caption-text">Das Finanzamt (Brief, Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Lesbarkeitsstatistik nicht schlecht, Vergnüglichkeitsfaktor außerordentlich hoch, eine Zwo Minus gab´s für diese Arbeit</p></blockquote>
<p>Dieser Brief unserseits nennt sich &#8222;Verkaufshinweise für Wohnungseigentümer&#8220; und der Löwenanteil (sprich: rrrrooooaaarrrrr&#8230;&#8230;!) der Arbeit daran ist Feinschliff: Diesen Brief wörtlich textlich immer weiter zu schleifen, auf das es für jeden gottgewollten Fall zutreffend ist. Und auch den Textverfressenen gefällt. Wir redeten hier schon von Löwen. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15469">Gestern</a>.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12639" alt="Thomas &quot;Bloggwart&quot; Gotthal-Animation (gif-Datei)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/thomas.01.gif" width="103" height="144" /></a></p>
<blockquote><p>Eine gar schillernde Persönlichkeit? Der Herr Verwalter! Luzent. Sehr Luzern!</p></blockquote>
<p>Und nur um ein paar weitere Mausklicks zu generieren, absichtsvoll &#8222;Giraffe&#8220;, &#8222;Dänemark&#8220; und &#8222;Löwe&#8220; reinzuschreiben in diesen Artikel hier und das ganze auch noch google schriftlich zu melden, käme mir verfeimt, absichtsvoll billig und unterste Schublade vor. Denn schließlich geht es um die Sache selbst: Will der Wohnungseigentümer &#8222;alt&#8220; diesen Brief nun lesen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15477" alt="de.danske.giraffe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/de.danske.giraffe.jpg" width="372" height="165" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/de.danske.giraffe.jpg 372w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/de.danske.giraffe-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 372px) 100vw, 372px" /></p>
<p>Oder ihn lieber gleich dem Neuen zuschicken und sagen: &#8222;Lies Du den Mist&#8220;.</p>
<p>Ich heiße &#8222;Gotthal&#8220;, also nicht &#8222;Gott&#8220; und übrigens auch nicht &#8222;Thomas Gottschalk&#8220;, allzu häufig wurde gerade letzteres schon mit lautem Wiehern von Anrufern hinterfragt? Wat? Thomas Gottschalk? Ja, und icke, der Kaiser von China&#8230;.wieher wieher wieher&#8230;.okay, dieser Running gag ist aus und vorbei.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15478" alt="Leserbriefe.an.Taz" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_-900x675.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Leserbriefe.an_.Taz_.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<blockquote><p>Weil Demokraten alles sagen dürfen: Der taz-Leser &#8222;Demokrat&#8220; schlägt eine Ernährung von Löwen mit Hühnereiern vor und plädiert für den Genuss von Filterkuchen aus Gärhefe der Kellerei. Normal ist das alles nicht. Aber lesen müssen wir´s trotzdem.</p></blockquote>
<p>Aber eins sage ich euch: Der Herr, der wird´s schon richten. Bzw die Herrin. Der Wohnung.</p>
<p>Fakt: Nach diesem Schreiben sind wir aus´m Schneider.</p>
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		<title>1144-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Rotgesichtsmakaken, Schimmelbefall und Flecken vom Spaken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:37:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein jeder Hardrockfan spricht gern vom Festival in Wacken. Mieter verschimmelter Wohnungen hingegen sprechen weniger gern vom &#8222;Spaken&#8220;. Dass schimmlige Musik gern in Waken aufgeführt wird, ist unbekannt. Spaken &#8211; Waken &#8211; Rotgesichtsmakaken: Es wird einen Grund haben, warum die Gesichsmakaken rot sind. Vielleicht vor Wut? Weil es überall schimmelt und Ungemach dräut. Der Befund ... <a title="1144-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Rotgesichtsmakaken, Schimmelbefall und Flecken vom Spaken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148812/" aria-label="Mehr Informationen über 1144-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Rotgesichtsmakaken, Schimmelbefall und Flecken vom Spaken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein jeder Hardrockfan spricht gern vom Festival in Wacken. Mieter verschimmelter Wohnungen hingegen sprechen weniger gern vom &#8222;Spaken&#8220;. Dass schimmlige Musik gern in Waken aufgeführt wird, ist unbekannt. Spaken &#8211; Waken &#8211; Rotgesichtsmakaken: Es wird einen Grund haben, warum die Gesichsmakaken rot sind. Vielleicht vor Wut? Weil es überall schimmelt und Ungemach dräut.</p></blockquote>
<p>Der Befund ist neu. Seit vielleicht eineinhalb Jahren wohnt der Russe im obersten Geschoss einer 2-Zimmer-Wohnung in einer Seitenstraße vom Kudamm als Mieter des dänischen Eigentümers aus Kopenhagen. Die Sache ist also von Anfang an international eingestellt. In englischer Sprache vermutet Steffen J., der dänische Eigentümer, in Emails an den Berliner Verwalter, er habe ein Problem mit &#8222;humidity&#8220;, zu Deutsch: Feuchtigkeit. Und um es vorweg zu nehmen, das stimmt. Jetzt liegen Fotos vor.</p>
<p><span id="more-11798"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11800" aria-describedby="caption-attachment-11800" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2012.01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11800" title="Schimmelbefall und Spakflecken @Berlin-Wilmersdorf" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2012.01-1024x724.jpg" alt="Schimmelbefall und Spakflecken @Berlin-Wilmersdorf" width="640" height="452" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2012.01-1024x724.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2012.01-300x212.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/2012.01.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11800" class="wp-caption-text">Schimmelbefall und Spakflecken @Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<blockquote><p>Neu in der Verschlagwortung dieser Website: &#8222;Spakflecken&#8220; &#8211; Flecken vom Spaken &#8211; Treffen sich zwei Schwarzschimmelsporen: &#8222;Na, wie geht&#8217;s?&#8220; &#8222;Ach, ich kann heute irgendwie nicht spaken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein &#8222;bisserl blöd is scho&#8220;, wenn einer Eigentümer einer Eigentumswohnung wird, aber in Kopenhagen lebt und diese dann an einen russischen Mieter vermietet, von dem allerdings dann bekannt wird, er zahlt wohl die Miete. Warum auch nicht?</p>
<p>Blöd allerdings ist die Frage der ortsnahen Verwaltung dieses Mieters nämlich nicht geregelt. Von Konventionen ganz frei gilt das Prinzip ausufernder skandinavischer Freundlichkeit und das &#8222;Du&#8220; im Kontakt als üblich und angemessen. Allerdings ist die Verwalterin wenig geneigt, sich Probleme des russischen Mieters aufzuhalsen, ohne für die Betreuung seines Mietverhältnisses bezahlt zu werden. Das Prinzip des &#8222;closed shops&#8220; einer von äußeren Umfassungsmauern umgrenzten Wohnung nennt man in diesem Fall mit einer Wortpythonschlange von mindestens fünfzehn, sechszehn Metern die &#8222;Mietsondereigentumsverwaltung&#8220;, kürzer Sondereigentumsverwaltung, noch kürzer &#8222;MSV&#8220;, für <strong>M</strong>iet<strong>s</strong>onder<strong>v</strong>erwaltung.</p>
<blockquote><p>Die Strategien in den Ländern der Welt zur Bekämpfung von Schwarzschimmel mögen unterschiedlich sein. Vielleicht wird in Russland Schimmel durch das Einreiben der betroffenen Wände mit Wodka behandelt? Den Dänen mag die Behandlung mit &#8222;<a title="interner Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Surstr%C3%B6mming">Surströmming</a>&#8220; näher liegen. Nein, nein, alles Quatsch: Wir wissen doch alle, wie man den behandelt: mit fungizid wirkenden Mitteln und dann, unbedingt, ein deutlich abgeändertes Bewirtschaftungsverhalten. Ich verzichte auf Verlinkung mit Millionen von weiterführenden Hinweisen dazu.</p></blockquote>
<p>Die &#8222;<strong>MSV</strong>&#8222;: So was berechnet der Verwalter in dieser Wohnanlage mit üblicherweise 15,- € netto pro Monat plus Mehrwertsteuer, also 17,85 €. Bislang gibt es eine derartige Vereinbarung über zusätzliche Bezahlung mit dem dänischen Eigentümer nicht. Er macht lieber alles selbst.</p>
<p>Was nun aber wiederum bedeutet, dass in Fällen wie diesem der Verwalter erst einmal, auch aus rechtlichen Gründen, absichtlich initiativlos bleibt. Sondereigentum ist Sondereigentum und Sondereigentum bleibt Sondereigentum. Sondereigentum ist nicht Gemeinschaftseigentum, und auch wenn´s vielleicht vom &#8222;grünen Schreibtisch&#8220; dänischer Denktheorien ein Problem sein könnte, das man -zunächst- sicherheitshalber im Gemeinschaftseigentum liegend zu vermuten trachtet. Wo ist der Anfang, wo ist das Ende, ist der Schimmel das Huhn oder das Ei. Oder sind die Spaken letztendlich sogar von Rotgesichtsmakaken? Man kann jede Frage wie diese aus verschiedenen Perspektiven ansehen.</p>
<p>Es ist die Sicht des entfernt lebenden Wohnungseigentümers, dass ihm sein russischer Mieter ein Problem meldet, das sich lokal in Berlin befindet. Genauer in der Wohnung. Innerhalb der Wohnung. Da ist der dänische Eigentümer erstens jetzt ortsunkundig und sowieso auf Hilfe angewiesen. Für die muss bezahlt werden, sonst wird das nichts. Niemand kann geschäftlich interessierten Kapitalanlegern allein aus ehrenwerten Motiven behilflich sein. Die europäische Währung ist &#8222;under pressure&#8220;. Die äußeren Umfassungswände der schimmelbetroffenen Wohnung ebenso. Es ist gerade recht kalt. Entsteht der Schimmel am Ende durch die Nutzung des Mieters selbst? Weil die Art und Weise, wie er die Wohnung bewohnt, den Sporen einfach &#8222;saugut&#8220; gefällt?</p>
<p>Einiges spricht dafür. Der dänische Eigentümer wird nun nicht mehr umhin kommen, dem Berliner Verwalter einen entgeltpflichtigen Auftrag zu erteilen, die Verwaltung des Mieters regelmäßig zu übernehmen. Und so viel Geld sind rund 17,-/18,- € ja nicht. Man muss nur einmal zum Mieter hinfahren, dann sind schon zwei, drei Monate Honorar verbraucht. Richtig: Es macht da die Masse der Aufträge, dass Geld reinkommt. Dies ist die Sicht des Verwalters. Für &#8222;umme&#8220; werden Mieter nicht betreut.</p>
<p>Ohne innere Überzeugung, für den Schimmel gemeinschaftsbezogene Mängel &#8222;auf Verdacht&#8220; zuständig zu machen, hat die Verwalterin jetzt als &#8222;good will&#8220; einen Dachdecker informiert. Der soll sich das innen anschauen und oben auf dem Dach auch mal schauen. Ob sich was findet, dass nach einem &#8222;technischen Defekt&#8220; aussieht? Mehr kann ein Verwalter von Wohnungseigentümern in diesem Fall auch erst einmal nicht tun. Und es sollte doch wundern, der Dachdecker findet sogar sowas wie einen echten Mangel draußen, der die Ursache für den innenliegenden Schimmel sein könnte? Dagegen spricht so gut wie alles: Die Fotos belegen, dass diverseste Ecken der Wohnung betroffen sind. Hier liegt eine Systematik vor, die aus dem Haus bislang unbekannt ist.</p>
<p>Mal sehen. Dann mal schauen. Und abwarten. Der Dachdecker wird sich schon melden. Und der dänische Eigentümer wird uns sicher beauftragen, in Zukunft &#8222;die Geschicke dieses Mieters&#8220; unter Beobachtung zu nehmen. Locker, lässig, cremig&#8230;.nehm´ ich. Nämlich. Ist nicht dämlich.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/11/142111/">Beim Grünflächenamt wiehert nicht einmal der Amtsschimmel</a></li>
<li><a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/foto-podcast-killerkase/">Der Killerkäse</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/">Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein</a></li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/ein-messie-im-haus-verandert-seine-umwelt-zum-teil-dramatisch/">Ein Messie im Haus verändert die Situation im Haus teils dramatisch</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
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			</item>
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		<title>1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:26:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[The Lion Sleeps Tonight]]></category>
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					<description><![CDATA[Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein. Leonard Cohen ist ein ... <a title="1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/143411/" aria-label="Mehr Informationen über 1090-11 &#8211; Positionen: &#8222;Show me the place&#8220;&#8230;., Leonard Cohen, Mrs. Lion, mein Herz &#038; die Verlogenheit der Großstadt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2570" title="Tigerjäger" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif" alt="" width="400" height="267" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin.gif 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/tigerjaeger_putin-300x200.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Sag mir den Platz, an dem Löwen nicht lügen und Tiger nicht erschossen werden! Sag mir den Platz, an dem Menschen ihre Verpflichtungen verabredungstreu erfüllen und ihre eigenen Verhaltensweisen nicht auf Andere projizieren. Zeig mir den Platz, an dem Wohnungseigentümer Lügenbolde als solche erkennen: Ist dieser Platz die Wohnungseigentümerversammlung? Mag sein.</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohen ist ein Mensch</strong>, dessen Wirken man niemanden sonderlich erklären muss. Er hat Welthits geschrieben, so u.a. das heute an jedem Lagerfeuer als Pflichtprogramm aufgeführte &#8222;Suzanne&#8220; oder das von vielen, vielen Künstlern aufgeführte &#8222;Halleluja&#8220;, für mich am besten gecovert/aufgeführt von schon toten Jeff Buckley. Buckley ertrank und seine Version der Leonard-Cohen-Schmachtschmonzette erblühte im Lichte diese emotionalen Rebellen noch mit weiteren, neugeschriebenen Textfragmenten und <strong>zu wahrhaft großer Bedeutung</strong>. <strong>Halleluja</strong>.</p>
<p><span id="more-11222"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="  " title="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/800px-Tagesspiegel-Logo.svg.png" alt="rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)" width="450" height="84" /></a><figcaption class="wp-caption-text">rerum conoscere causas: Den Dingen auf den Grund gehen! (Tagesspiegel)</figcaption></figure>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F28353367" allowscriptaccess="always" /></object><span style="color: #888888;"> <em>Show Me The Place by leonardcohen</em></span></p>
<blockquote><p>Show me the place, Lied des Tages (von Leonard Cohen): Zeig mir den Platz, wo den Dingen sorgfältig auf den Grund gegangen wird?</p></blockquote>
<p><strong>Leonard Cohens Werke</strong> strahlen häufig jene ätherischen, olfaktorischen Seelenstrahlungen aus, die für die Bedeutung von guter Musik bedeutsam sind: Man kann sich beim Hören hineindenken und es bleibt immer noch Platz für das eigene Hinzufügen. Imagination, also Freiheit und nicht irgendeine Art von ideologischer, viel zu textsicherer Darbietung, bei der irgendein Künstler für uns denkt, anstatt dass wir an ihn und mit ihm denken. Nein, Künstler von wahrhafter Größe lassen uns den Raum, den wir benötigen, damit sich im besten Sinne alle Poren öffnen und Lebenssaft austritt.  Gute Musik und gute Texte im Verbund sind wie ein gut gelungenes EU-Förderprogramm zur Rettung des Weltklimas: nach ihr können wir uns richten und nach der Lyrik können wir überleben, <strong>selbst wenn wir (sogar) eigenes Gedankengut hinzufügen beabsichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Mrs. Lion (Name geändert) ist eine Berlin-Zehlendorfer Nikolasseerin</strong>. Ihre Haftung ist begrenzt. Vor ein paar Jahren entschied sie sich zum geschäftlichen Bruch mit ihrem Zehlendorfer Geschäftspartner. Sie führten gemeinsam eine GmbH &amp; Co. KG, in der Immobilien geparkt wurden. Einige wurden angekauft und da waren sie nun. Später wurden wieder welche verkauft. So ist das nun mal. Wer das gekonnt macht, erarbeitet dabei Überschüsse. Aber wer diese in einer GmbH &amp; Co. KG erwirtschaftet, der muss grundsätzlich teilen. <strong>So ist nun mal das Konstrukt angelegt</strong>.</p>
<p><strong>Ein paar Überschüsse wurden erwirtschaftet</strong> von der GmbH &amp; Co. KG. Einer der zwei Hauptinitiatoren war der &#8222;tätige Teil der Gesellschaft&#8220;. Mrs. Lion und ihr Mann, ein beschäftigter Autoverkäufer, waren nicht gerade der &#8222;tätige Teil&#8220;. Der andere hieß Leistenbichler (* Name geändert). Leistenbichler war der tätige Teil. Als Leistenbichler &amp; die Eheleute Lion beschlossen, die gemeinsame Gesellschaftskonstruktion aufzulösen und darauf hinzuwirken, dass man sich geschäftlich trenne, gründeten Frau &amp; Herr Lion eine unter deutschen Verhältnissen recht billige, aber ungewöhnliche Konstruktion, <strong>eine britische Limited</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Der Vorteil von einem ist häufig der Nachteil des Anderen.</p></blockquote>
<p><strong>Der Vorteil der englischen &#8222;Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung&#8220;</strong> liegt in einem nicht gerade großen Haftungskapital, das ergo niemand vorzufinanzieren braucht. Der Nachteil für all diejenigen, die es mit englischen Limiteds zu tun haben: Weder sind die Haftungsverhältnisse sonderlich transparent, noch leicht erreichbar. <strong>Die Sache geht ganz kosmopolitisch über Landes-, Verstandes- und Sprachgrenzen weit hinaus</strong>.</p>
<p><strong>Wer in Deutschland mit Limiteds hantiert</strong>, wird seinen Grund dafür haben. Ob diese Gründe im Ende einer geschäftlichen Beurteilung für alle übrigen Menschen, die mit ihr zu tun haben werden, erfolgreich, gut und zuverlässig sind, das ist eine ganz andere Sache. <strong>Eine andere Sache</strong>.</p>
<p><strong>Schwierig einzuschätzen ist beispielsweise die Limited</strong> als &#8222;werdender Wohnungseigentümer&#8220;.  Wird sie als Käuferin einer bzw. mehrerer Eigentumswohnungen ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen können? Wie lässt man sich das belegen? Muss so eine Gesellschaft das überhaupt belegen? Ja, Mrs. Lion hielt sich für eine ganz Gewiefte. Und rechnete nie damit, dass ihr auch deswegen einmal Misstrauen oder jedenfalls geschäftliche Vorsicht entgegenschlagen könnte. <strong>Konnte aber</strong>.</p>
<p><strong>In Berlin-Lichtenrade wurden die zwei Wohnungen</strong> der deutschen GmbH &amp; Co. KG an die Verkäuferin -diese britische Limited- übertragen. Die zu erteilende Verwalterzustimmung bedürfte einer gründlichen Überprüfung, sagte sich der Verwalter. Und prüfte. Prüfte. Prüfte. Prüfte. Da war noch so ein großer Wohngeldrückstand von inzwischen ungefähr 10.000,- EUR. Die britische Limited müsse sich bitte der sofortigen Zwangsvollstreckung wegen des Wohngeldanspruchs der Gemeinschaft unterwerfen. Und dann eine Besonderheit in der dortigen Teilungserklärung: <strong>Sinngemäß haften Erwerber wie Veräußerer für Wohngeldrückstände des vormaligen Wohnungseigentümers</strong>.</p>
<p><strong>Diese (etwas ungewöhnliche),</strong> aber durchaus aus der Sicht einer WEG vernünftige Klausel vorausgeschickt, stellte nun der Verwalter nach Erteilung der Verwalterzustimmung und weiterem Vollzug des Kaufvertrages die gesamte Wohngeldforderung gegen die Erwerberin, die britische Limited, fällig. Nach Ausbringung der Klage zahlte die britische Limited den gesamten Wohngeldrückstand. Für die WEG sehr erfreulich: Es fiel nichts aus. <strong>Das gemeinschaftliche Vermögen  gesichert</strong>.</p>
<blockquote><p>Merke: Traue jeder Gesellschaftsform nur so viel, als das veröffentlichte Haftungskapital hergibt. Nicht mehr und auch nicht weniger. Und was die Limited angeht: dann für den oft in Rede stehenden &#8222;one and only EURO&#8220;. Gibt es eigentlich inzwischen auch ein griechisches Gegenstück dazu? Dieser Frage bin ich eigentlich noch nie nachgegangen. #Wissen #Wissenslücken</p></blockquote>
<p><strong>Streit besteht nun noch darüber, dass Mrs. Lion sauer auf die Verwalterin ist</strong>. Dass sie zahlen musste. Und verklagt wurde. An dieser Stelle wird diese Sache wieder deutscher und ist nicht von britischem Humor oder gar irgendeiner Form von Haftungsbegrenzung durchzogen. Diese Sache ist gesamtdeutsch, etwas preußisch, mit einem Schuss bayerischem Sahnehäubchen. Mrs. Lion führt seit kurzem ein Doppelleben. Als sie unlängst auf der Jahreshauptversammlung der Wohnungseigentümer war, ging es ihr im Wesentlichen darum, die anderen Wohnungseigentümer gegen die Verwalterin aufzubringen. Denn diese hatte sie ja -erfolgreich- auf Zahlung des gesamten Rückstands in Anspruch genommen. Die Versammlung war anstrengend und von festen, selbstsicheren Gegenstatements gegen &#8222;den emotionalen Unsinn&#8220; von Mrs. Lion geprägt. Ja, so sagte die Verwalterin, das sei alles richtig gewesen. Erfolgreiche Inanspruchnahme. Erfolgreiches Krisenmanagement. Null Ausfall für die WEG. <strong>Erfolgreiche WEG-Verwaltung. Könnerhaft</strong>.</p>
<p><strong>Nein. Zu Unrecht erfolgte gerichtliche Inanspruchnahme</strong>. Verklagen sei nicht nötig gewesen. Sie hätte auch so gezahlt. Dämliche WEG-Verwaltung. Laienhaft. &#8211; <strong>Aussage gegen Aussage</strong>.</p>
<p><strong>Während die Wehen der verstrichenen Versammlung vom Winde verwehen würden</strong>, so dachte nun die Verwalterin, würde man sich richtig orientieren. Die WEG, das ist ein kleines Miniobjekt mit sieben Wohnungseigentümern. An solch einem Objekt lohnt sich überhaupt nicht festzuhalten, wenn bspw. ein &#8222;britischer, haftungsbeschränkter Wurm&#8220; da drin ist und der auch noch streitbar. Dass Mrs. Lion im Verlaufe der Versammlung über den Mund fuhr und feststellte, sie habe schon ewig mitgeteilt, sie wohne gar nicht mehr in Berlin, sondern in Bayern, ist bekannt. Auf der anderen Seite: <strong>Herr Leistenbichler hatte sich nochmal gemeldet bei der Verwalterin</strong>.</p>
<p><strong>Der Grund seines Anrufs</strong>: Herr Leistenbichler hat von der finanzierenden Bank eine Fälligstellung von Hypotheken erhalten. Als er sich mit der Bank in Verbindung setzt, wird schnell klar, dass Mrs. und Mr. Lion und ihre britische Limited die Hypothekenraten nicht beglichen haben. Da Herr Leistenbichler seit dem Verkauf nichts mehr gehört hatte und nun die Bank fällige Hypothekenleistungen anforderte, von denen er kaufvertraglich freigestellt worden war, forderte er nun die offenen Hypothekenraten von den Erwerbern, der britischen Limited von Mrs. und Mr. Lion an. Inzwischen liegt der Verwalterin auch der Schriftverkehr vor, der die Verwalterin inhaltlich ja nicht betrifft. Dass Mrs. Lion ggü. ihrem bisherigen Geschäftspartner behauptet, noch bis Mitte Dezember 2011 im &#8222;verdienten Urlaub&#8220; außer Landes zu sein, trifft nicht zu.</p>
<p><strong>Denn währenddessen behauptet sie nun ggü. der Verwalterin</strong>, nicht mehr in Berlin zu wohnen, sondern in Bayern. Und mittlerweile hat Mrs. Lion einige der Wohnungseigentümer immer wieder falsch informiert und den Wohnungseigentümern erzählt, dass die Verwalterin sich falsch verhalten hat. Sie hat auch schon eine neue Verwalterin ins Boot geholt. Sie hat sogar selbst zu einer Eigentümerversammlung eingeladen. Die alte Verwalterin hat das durchschaut und selbst eine Ladung herausgeschickt. Doch interessant, was Mrs. Lion Herrn Leistenbichler aus dem wohlverdienten Urlaub am Wohnsitz Berlin schreibt, der auf seine überfällige Hypothekenraten-Erstattung wartet. Ja, liebe Kinder, die Löwin hatte gelogen. Sie war keine umgezogene Bajuwarin aus Niederbayern mit Gipfelblick auf lüsterne Alpengebirge. Sie war eine ungezogene Berlinerin, und angeblich weg, weit weg im Urlaub. Sie will wohl Zeit gewinnen, weil es ans Bezahlen geht. Sie schreibt wörtlich, was sie tut, man muss nur den einen Buchstaben, der in Klammern redaktionell überarbeitet dasteht, weglassen, <strong>dann wird es offenbar</strong>:</p>
<p>&#8222;PS: Wir befinden uns bis Mitte Dezember ((k)eine Hinhaltetaktik) im wohlverdienten Urlaub und sind anschließend wieder erreichbar.&#8220;</p>
<p><strong>Da kann man nur noch hinzufügen</strong>: &#8222;Gut gebrüllt, Mrs. Lion&#8220; &#8211; aber normal ist das nicht. Vielleicht sollten Mrs. und Mr. Lion in den vierzig entstehenden Wohnungen in der Hamburger Elbphilharmonie Quartier nehmen. Dann wäre es auch nicht mehr so weit, zum lt. Spiegel derzeit einzigen Punktebringer auf der Weltstadt-Skala von Hamburg: denn sie ist unbestreitbar die Königin der Löwen. <strong>Rrrrooooaaaaaarrrrr&#8230;.aber das Löwen lügen, ist neu.  Dänen hingegen&#8230;..</strong></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;3RxTM36VKUY&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Happy Hippo &amp; Stan &#8211; &#8222;The lion sleeps tonight&#8220;</em></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Da kennen wir uns aus: <a title="interner Link zu Suchergebnissen" href="https://gesichtspunkte.de/?s=L%C3%B6we">Tiefenrecherche zum Thema &#8222;Löwe&#8220; auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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