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	<title>Dahlem &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Dahlem &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 10:08:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen. Meine Wahrnehmung von Schamoni hat ... <a title="1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302915-tipps-das-hat-mein-herz-beruehrt-abschied-von-den-froeschen-es-geschah-in-seinem-garten/" aria-label="Mehr Informationen über 1817-15 &#8211; Tipps: Das hat mein Herz berührt. Abschied von den Fröschen. Es geschah in seinem Garten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16757" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png" alt="Das hat mein Herz berührt. #Tipps" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/Das.hat_.mein_.Herz_.beruehrt_Banner-300x185.png 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Für mich war Ulrich Schamoni in erster Linie Medienunternehmer. Sein menschliches Ende war mir bis dato unbekannt. Jetzt weiß ich: Er starb 1998 an Leukämie und wohnte früher im Haus ohne See mit Garten im Grunewald, am Froschteich, quak! Quak quak. Gestern Nacht schloss ich Freundschaft, u.a. mit seinen Kaulquappen.</p>
<p>Meine Wahrnehmung von Schamoni hat was zu tun mit speziellen Generationen-Blickwinkeln und Erinnerungsclustern. Ich war zu jung, um ihn auch als etwas anderes wahrzunehmen. Beispielsweise als Schauspieler oder Regisseur erfolgreicher Filme. Irgendwie in der Art des Wahlberliners Atze Brauner: Atze B. &#8211; nicht genannt: Keule &#8211; machte Karriere mit der CCC-Film, lange bevor ich über so tiefsinniges wie die Herkunft von Filmen genau nachdenken wollte.</p>
<p>Jetzt weiß ich viel mehr über Ulrich Schamoni. Was ich erfuhr, geschah zu nachtschlafender Zeit. Ich war nicht ans Bett gefesselt, das wäre wohl vernünftig gewesen. Mich fesselte ein Film, dessen Ausstrahlung in eine so späte Stunde der Nacht sich im Grunde genommen nicht gehört. Was hat sich das ZDF dabei bloß gedacht? Nachts allein vorm Fernseher stirbt sich´s besser. Denn nachts sind alle Katzen grau.</p>
<p>Gott sei Dank, es gibt jetzt Internet. Und Blogs. Und übrigens keine Mediathek zum angesprochenen Film. Mönsch, ey.</p>
<p><span id="more-16756"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Kzy5I8Xht-g?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<em>Abschied von den Fröschen | Deutscher Trailer HD</em></p>
<blockquote><p>ABSCHIED VON DEN FRÖSCHEN ist ein Porträt über den 1998 verstorbenen Filmemacher Ulrich Schamoni, das seine Tochter, die renommierte Fotografin Ulrike Schamoni, auf der Grundlage der Filmtagebücher des Vaters realisiert. Schwer an Leukämie erkrankt, filmte Ulrich Schamoni sein Leben, bis auf wenige Tage vor seinem Tod im März 1998. Dabei entstanden 170 Stunden Filmtagebuch auf Mini DV-Material, ungeschnitten und unbearbeitet. Verbunden mit Ausschnitten aus seinem Werk und biografischen Dokumenten, haben Regisseurin Ulrike Schamoni und Cutterin Grete Jentzen daraus eine 92-minütige Dokumentation erstellt, die das Ziel verfolgt, das Vermächtnis eines großen Filmemachers zu bewahren. Sein Abschied ist eine starke, anrührende Chronik, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust des Regisseurs aufzeigt. Drei Spielfilme drehte er in seinem Haus in Berlin-Grunewald, oft war er sein eigener Hauptdarsteller.<br />
(Klappentext zum Filmtrailer, von mir redigiert/eingekürzt)</p></blockquote>
<p>Der Film (Info <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschied_von_den_Fr%C3%B6schen" target="_blank">hier</a>) hat eine ganz unglaubliche Leichtigkeit, zeigt wirklich nicht den unheimlich angenehmen Abgang Schamonis. Ich weiß jetzt, was Schamoni letzten Sommer getan hat. Seinen letzten. Gut vorstellbar, das viele, die ihn sehen, ihn kaum ertragen, es nicht aushalten, bei der Stange zu bleiben. Doch es lohnt sich. Schamoni lässt in seinem Garten vieles Revue passieren.</p>
<p>Das abgekaute Ohr von Evander Holyfield beispielsweise, das Boxbösewicht Mike Tyson anknabberte. Wie ein Tüte Pringles-Kartoffelchips.</p>
<p>Dass Lady Di in Paris in einem Tunnel starb. Paar Tage starb Mutter Teresa. Alles ist dichtgedrängt in den Erinnerungen. Damals aber war es Gegenwart. Durch das Filmdokument wissen wir, wie wir Schamonis Tod in seinen zeitlichen Kontext einzuordnen haben. Später als die Anschläge auf die New Yorker Twin Towers stattfinden zu &#8222;nine eleven&#8220; und viele Jahre später können sich viele noch genau daran erinnern, wie es an diesem Tag war. So zeitliche Wendemarken. Etwa so erinnert Ulrich Schamoni kurz vor seinem Tod im Grunewalder Garten an die Chroniken von Absurdia.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16725" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg" alt="Sei.kein.Frosch_Banner" width="650" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Sei.kein_.Frosch_Banner-300x222.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Ich war zu dieser Zeit 1997, als Lady Di im Tunnel starb, tatsächlich in Florida, USA, auf &#8222;honeymoon&#8220;, frisch verheiratet und bin es auch noch immer. Das Begräbnis in London wurde in den USA live übertragen. So furchtbar langlebig war Lady Di und Prince Charles nette Geschichte nicht gewesen. So fand sie was Wunder ihren Abschluss im Tunnel, doch da war sie schon zu Ende. Am Grab reichten sich die Enkel der Queen in Trauer die Hände. Uralt ist die Erinnerung an die Spencer Davis Group der Sechziger Jahre, die aktuell in Neuruppin und anderswo als Dinosaurier noch auftreten. Kein Wunder, T.Rex ist schon tot, er kam bei <a title="externer Link" href="https://www.google.de/search?q=woran+starb+marc+bolan" target="_blank">einem Autounfall</a> ums Leben. Keep on running, Spencer David Group, so wie <a title="externer Link" href="http://www.mein-lebensgefuehl-rockmusik.de/#Spencer%20Davis%20Group%20feat.%20Hardin%20&amp;%20York%20live" target="_blank">beschrieben hier&#8230;</a></p>
<p>Die eingeblendeten, alten Filmmaterialien im Film vom Abschied nehmen von Fröschen machen viel mit jemandem, der Insterburg &amp; Co., Rolf Zacher und andere fotoreal erinnert. Nein, dieser Film wurde viel zu spät gesendet, ist absolut sehenswert und verdient höchste Anerkennung. Leider ist er über die Mediathek nicht abrufbar. Ein schwerer Fehler. Leider.</p>
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		<title>1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 09:07:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Finanzanlagekonzept NULL bezeichnet den gegenwärtigen Zustand am europäischen Geldmarkt. Verzinsung gleich Null, Idee, etwas besser verzinslich anzulegen: Ergebnisgenullt. Der Finanzmarkt ist eingelullt in Bedeutungslosigkeit. Eine Zustandsbeschreibung von Wohnungseigentümerverwaltung, diesbezüglich dessen&#8230;. Wir Hausverwalter sind Sachverwalter fremden Vermögens. Aber sind wir auch unvermögend? Wissen also vielleicht, wie man eine richtige Wohngeldabrechnung macht, aber nicht Bescheid am liquiden ... <a title="1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/1401-13/" aria-label="Mehr Informationen über 1401-13 &#8211; #Positionslicht &#8211; Vom Finanzanlagekonzept &#8222;NULL&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_23632" aria-describedby="caption-attachment-23632" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23632" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2026/09/Positionslicht_Icon.png" alt="#Positionslicht_Icon" width="300" height="50" /><figcaption id="caption-attachment-23632" class="wp-caption-text">#Positionslicht_Icon</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12566" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/06/trendbarometer.gif" alt="trendbarometer" width="40" height="82" /></p>
<blockquote><p>Finanzanlagekonzept NULL bezeichnet den gegenwärtigen Zustand am europäischen Geldmarkt. Verzinsung gleich Null, Idee, etwas besser verzinslich anzulegen: Ergebnisgenullt. Der Finanzmarkt ist eingelullt in Bedeutungslosigkeit. Eine Zustandsbeschreibung von Wohnungseigentümerverwaltung, diesbezüglich dessen&#8230;.</p></blockquote>
<p>Wir Hausverwalter sind Sachverwalter fremden Vermögens. Aber sind wir auch unvermögend? Wissen also vielleicht, wie man eine richtige Wohngeldabrechnung macht, aber nicht Bescheid am liquiden Geldmarkt? Manchmal glaubt man das.</p>
<p>In jeder WEG gibt es einen, der hat mehr wirtschaftlichen Sachverstand als man selbst und tut es kund. &#8222;Wir sollten mal einen Teil der Instandhaltungsrücklage, den wir kurz- und mittelfristig nicht benötigen, anlegen,&#8220; sagt er auf der Versammlung. Das finden alle gut. Endlich einer, der sich Gedanken macht. Dass das Geld vom Verwalter nicht so gut verwahrt werden könne, wie von den Wohnungseigentümern selbst, höre ich oft auf Versammlungen. Meist geht dem voraus, dass ich selbst pflichtschuldigst über die &#8222;derzeit drögen Finanzmärkte&#8220; fabuliere und gelangweilt und routiniert zum Besten gebe, die Instandhaltungsrücklage sei zwar &#8222;sicher&#8220; (geflügeltes Wort von Merkel) aber uninteressant verzinst derzeit. Deswegen hat auch Hr. Müller aus Dahlem das Wort ergriffen und gesagt, da kümmern wir uns jetzt mal drum.</p>
<p><span id="more-13871"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13189" aria-describedby="caption-attachment-13189" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13189" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-1024x229.jpg" alt="Besucherstatistik: 01-09.2012 - #Trends" width="640" height="143" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-1024x229.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September-300x67.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/10/Besucherstatistik_Januar_bis_September.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13189" class="wp-caption-text">Besucherstatistik: 01-09.2012 &#8211; #Trends</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anders als bei den Finanzmärkten gestalten sich die Zugriffe auf diese Website: Sie bewegen sich kontinuierlich auf einem hohen, langsam aber stetig wachsenden Niveau. In Erinnerung geblieben ist uns aber die &#8222;schnöselige Antwort&#8220; eines jungen Mitarbeiters bei einer Deutschen-Bank-Filiale in Berlin-Lichterfelde auf die Frage, wann er eine konkrete Sache abarbeite: Er hätte dieses gerade nicht gekonnt wegen &#8222;der turbulenten Finanzmärkte&#8220; zurzeit.</p></blockquote>
<p>Sein erster Vorstoß als neu hinzu gewähltes Verwaltungsbeiratsmitglied indessen verläuft nach der Versammlung gleich ins Leere. Die Direktbank &#8222;Capital Consors&#8220; teilt auf Anfrage mit, für Wohnungseigentümergemeinschaften sei man derzeit aus geschäftspolitischen Gründen nicht in der Lage, interessante, besserverzinsliche Geldanlagen zu präsentieren. Es geht um 50.000,- EUR, einen Teil der gesamten Rücklage, der höherverzinslich angelegt werden solle.</p>
<p>Dies teilt als bereits abgegrastes Wissen die Verwalterin sowieso seit längerem. Sie wusste es auch schon, als die Versammlung stattfand. Sie hat es nur nicht gesagt. Warum?</p>
<p>In vielen Eigentümerversammlungen sind ehrgeizigen Bemühungen an der Tagesordnung. Immer wieder geht es auch darum, den anderen zu vermitteln, mit der derzeitigen Verwaltung laufe es nicht zum Besten. Und dies ist so ein ganz entscheidender Punkt: Wenn die Verwaltung das Geld nicht gut anlege, sei sie eben schlecht.</p>
<p>Das kann man gleich entgegnen. Oder den Mund halten. Die Sache aufnehmen und &#8222;ja&#8220; sagen und &#8222;genau, machen wir so&#8220;. Ab heute sind wir eine finanzaktive Brokerei auf den internationalen Finanzmärkten. Das dürfen wir zwar gar nicht: Anlagen von Wohnungseigentümergemeinschaften müssen -nicht sollten- &#8222;mündelsicher&#8220; sein, also vor wirtschaftlichen Kursschwankungen sicher. Spekulative Anlageobjekte scheiden aus. Damit sind wir im Bereich &#8222;unter 1% Verzinsung&#8220;, derzeit.</p>
<p>Am Ende dieser nun sechs Monate andauernden Finanzmarktrecherche, die erneut keine neuen fundamental sensationellen Erkenntnisse über aktuelle Anlagestrategien zutage brachte, entschließt sich die Verwalterin schweren Herzens zu folgender Abschlussemail an die neugewählten Verwaltungsbeiratsmitglieder dieser kleinen Wohnanlage:</p>
<blockquote>
<div>Lieber Beirat! Ich habe dazu vor zwei Wochen am Freitag mit unserem Bankbetreuer Herrn Sams (* geändert), Commerzbank, telefoniert und im Ergebnis folgendes festgestellt: Der Kapitalmarkt ist seit einiger Zeit so &#8222;runter&#8220;, dass es eine vernünftige Anlagestrategie für diesen Kleinbetrag eigentlich gar nicht gibt. Jedenfalls bietet die Commerzbank einen solchen nicht an. Nachdem auch Capital Consors und Direktbanken ausscheiden, schlage ich vor, dieses Thema wg. mangelnder Wirtschaftlichkeit von ständigen Marktrecherchen definitiv nicht weiter zu verfolgen. Wenn wir mal mit Bleistift nachrechnen, kommt kein signifikanter &#8222;Wirtschaftserfolg&#8220; dabei heraus. Ich schlage vor, den Beschluss zurückzunehmen.</div>
</blockquote>
<p>Richtig: Das hätte man denen auch gleich sagen können. Da aber die Stimmung am Abend der Versammlung dies nicht geboten erscheinen ließ, stecken zwischen Antwort und Abschluss einer von vornherein nicht richtigen, zielführenden Sache mehrere Monate. Und niemand kann sagen, man hätte sich keine Mühe gegeben.</p>
<p>Vielleicht fällt derartiges in einer weiteren Versammlung 2013 wieder jemand ein: Dann kommt es wieder genau darauf an. Das lehrt einen die Erfahrung.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>Ach so, Finanzwirtschaft: Wenn Ihr mündelsichere, risikoarme Bestanlagen von derzeit deutlich über 1% für Geldanlagen anbieten könnt, bitte sehr gern. Hier in den Kommentaren. Oder Kollegen mit Tipps? Gern. Wir lernen jeden Tag neu dazu. Wie alle, die auch hinsichtlich von Geldanlagestrategien &#8222;nur mit lauem Wasser kochen&#8220;, derzeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Trendbarometer: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12565">Die sehr bewegenden Märkte werden durch die Deutsche Bank sorgsam beobachtet</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:46:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die ... <a title="1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150112/" aria-label="Mehr Informationen über 1157-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Im Winter ist noch was drin #Winterrabatt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10084" title="_icon.Gut.zu.wissen." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/icon.Gut_.zu_.wissen..png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6987" aria-describedby="caption-attachment-6987" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-6987 " title="Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg" alt="Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)" width="640" height="354" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/lackeundfarben_800X442-300x165.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6987" class="wp-caption-text">Lacke &amp; Farben, Daheimkalender 1899 (Anzeige)</figcaption></figure>
<p>Herr von Quastenschwing ist Maler und sein Name wurde redaktionell geringfügig überarbeitet. Herr vom Kalksandsteinfelsen ist Natursteinsanierer. Auch sein Namen erlitt dasselbe redaktionelle Schicksal. Beide bearbeiten jetzt, mitten im Winter, das Treppenhaus in der Berlin Dahlemer Löhleinstr. am U-Bahnhof Dahlem Dorf. Alles wird schön. Für beide derzeit kein Problem: Beide geben auf die Einheitspreise, die sie im April 2011 angeboten haben, einen Winterrabatt von 5% &#8222;auf alles&#8220;, natürlich außer Tiernahrung.</p>
<p>Alles wird gut. Sie haben jetzt Arbeit in einer arbeitsarmen Zeit. Und wir haben einen guten Preis und die Eigentümer sind bald wieder glücklich. Antizyklisches Verhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:31:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Menschen ist fast Gesamtdeutschland machen jetzt wieder ihre Badewannen startklar. Kohl waschen. Auf dem saisonalen Speisenplan steht jetzt der Grünkohl und noch bis kurz vor Weihnachten. Zelebriert werden wird er. Gründlich gewaschen muss er werden. Ein paar Berliner aus Dahlem, die ursprünglich aus dem Norden der Republik herkommen, haben am Freitag den Geburtstag des ... <a title="1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/141811/" aria-label="Mehr Informationen über 1074-11 &#8211; Fotowelt: Es ist wieder Zeit für Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6945" title="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg" alt="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" width="450" height="30" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e-300x20.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130" title="Fotowelt! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg" alt="" width="200" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone.jpg 200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_fotoweltikone-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>Die Menschen ist fast Gesamtdeutschland</strong> machen jetzt wieder ihre Badewannen startklar. Kohl waschen. Auf dem saisonalen Speisenplan steht jetzt der Grünkohl und noch bis kurz vor Weihnachten. Zelebriert werden wird er. Gründlich gewaschen muss er werden. Ein paar Berliner aus Dahlem, die ursprünglich aus dem Norden der Republik herkommen, haben am Freitag den Geburtstag des Familienvorstands gefeiert. Und da gab es ihn schon: Grünkohl satt. Die Besonderheit, sagt Arno: &#8222;Mit Olivenöl!&#8220; Richtig. Normalerweise wird er mit Schmalz zubereitet und dann, so Arno, &#8222;musst du ein paar Klare mehr einpfeifen.&#8220; Grünkohl mit Pinkel, einer Grützwurst aus dem Nordischen, gehört zum Gehaltsvollsten, das du essen kannst. <strong>&#8222;Es trägt dich!&#8220;, erst isst du es auf und dann, oh Gott</strong>.</p>
<p><span id="more-11056"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11057" aria-describedby="caption-attachment-11057" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6193.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11057  " title="Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_6193.jpg" alt="Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-11057" class="wp-caption-text">Grünkohl mit Pinkel #Foto des Tages</figcaption></figure>
<blockquote><p>Regional wird er auch <strong>Braunkohl</strong> (beispielsweise in Braunschweig, Hannover, Magdeburger Börde und Bremen), <strong>Hochkohl</strong>, <strong>Winterkohl</strong>, <strong>Strunkkohl</strong> oder <strong>Krauskohl</strong> oder auch nur <strong>Kohl</strong> genannt. In der Schweiz trägt er den Namen <strong>Federkohl</strong>, ist aber vergleichsweise wenig bekannt und als Speise kaum gebräuchlich. In Ostwestfalen-Lippe trägt er den seinen Wuchs umschreibenden Namen <strong>Lippische Palme</strong>, weiter nördlich <strong>Oldenburger</strong> oder <strong>Friesische Palme</strong>.  Insbesondere die Bezeichnung <strong>Braunkohl</strong> sorgt für teils abenteuerliche Erklärungen der Namensherkunft. Nicht ganz ernstgemeinte Vorschläge stellen z. B. einen Bezug zur Braunkohle her. Braunschweiger hingegen verkünden voller Stolz, der Braunkohl komme aus Braunschweig und trage daher seinen Namen. Umstritten ist auch die Erklärung, dass die Namensgebung Braunkohl etwas mit der Verfärbung des Kohls nach mehrmaligem Aufwärmen zu tun haben könnte. Falsch ist auch die Erklärung, der Kohl verfärbe sich nach Frost bräunlich. (aus Wikipedia. Grünkohl)</p></blockquote>
<p><strong>Im großen Topf auf dem Herd</strong> steckt ein übermannsgroßer Kochlöffel aus Holz. Um ihn durch den Grünkohlsumpf zu bewegen und eine Art Rührbewegung zu initiieren, muss der Ungeübte beide Hände nehmen, das Rührgerät fest umfassen und beherzt losrühren. <strong>Drin schwimmen die Würste</strong>.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Pquv5vauBbo&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Die Jacos, &#8222;Grünkohl&#8220; (&#8222;Good Bait&#8220;) (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">Die Jacos, früher Jaco de Musio, singen &#8222;Grünkohl&#8220;, eine Hommage an das typisch Oldenburgische Gericht. Die Originalmusik &#8222;Good Bait&#8220; ist von Tadd Dameron/Count Basie, das Arrangement von Peder Karlsson (The Real Group) und der deutsche Text von Britta Dinkelbach. Sopran Olivia Kuhnert, Alt Britta Dinkelbach, Tenor Scott Townsend, Bariton Patrick Völker, Bass Oliver Herbolzheimer. (Klappentext zum Video auf youtube)</p>
</div>
</blockquote>
<p><strong>Die Vorfreude der Gäste</strong> ist groß. Ja, wie man sieht, beflügelt er sogar die künstlerischen Emotionen von Sängern und Sängerinnen. Traditionell wird nämlich zum Grünkohl-Essen auch gesungen, man snackt platt, bänkelsängert und es gibt ein großes Angebot an Grünkohl-Texten. Irgendwas muss dran sein, am grünen Kohl. Made Mutter sogar schlich, aus der Küche, das war schlecht, sie sagte: <strong>&#8222;Drüben gibt es frischen Kohl, den ich hol, so leb denn wohl!&#8220; (Heinz Erhardt, Die Made)</strong></p>
<p><strong>Tatsächlich wird Grünkohl</strong> saisonal in mehreren Gegenden Deutschlands gegessen. Beispielsweise in der Ostprignitz essen die Menschen ihn als Bestand von &#8222;Knieperkohl&#8220;, dazu Wikipedia:</p>
<blockquote><p><strong>Knieperkohl</strong> ist ein dem Sauerkraut ähnliches Sauergemüse aus der Prignitz. Er besteht aus Weißkohl, blauem Markstammkohl (oder Blättern von Rotkohl) und Grünkohl zusammen mit Wein- und Kirschblättern.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6327" title="Hat man oder hat man nicht: gesichtspunkte im Glas" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_.jpg" alt="Hat man oder hat man nicht: gesichtspunkte im Glas" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/bannner.gesichtspunkte.Gla_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Grünkohl ist Bestandteil</strong> einer geschichtsträchtigen, traditionellen Küche im Verbund von Gemüse (Kohl), Fleisch (Pinkel, Kassler) und Kartoffeln, eignet sich also für Vegetarier kaum, ist für &#8222;Flexitarier&#8220; oder Fleischesser hingegen eine saisonal zur Verfügung stehende, nahrhafte Ernährungsquelle mit abschließendem Charakter: <strong>hinterher ist man &#8222;pappsatt&#8220;</strong>. <strong>Und obwohl Schnaps ernährungstechnisch eigentlich nachgewiesenermaßen gar nicht hilft, gehört es zum Usus, hinterher welchen zu trinken. Bzw. welche, also Schnäpse! Ausnahmsweise. Man gönnt sich ja sonst nüscht.</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 07:52:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst, was du mit mir machst&#8230;. (IDEAL, Telefon) Der Verwalter hat dieser Tage viel zu tun. Es geht um das neue StraßenreinigungsG, seine Einhaltung durch neue, beauftragte Dienstleister und um Beschwerdemanagement. Die Kunden, ... <a title="690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/103310/" aria-label="Mehr Informationen über 690-10 &#8211; Kommunikation: Von Höflichkeit und gutem Umgang mit dem gemeinsamen Gut der Dienstleistung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ich sitze hier am Telefon, von früh bis in die Nacht. Ich weiß, es ist der blanke Hohn, was du mit mir machst, was du mit mir machst&#8230;. (IDEAL, Telefon)</p></blockquote>
<p><strong>Der Verwalter hat dieser Tage viel zu tun</strong>. Es geht um das neue StraßenreinigungsG, seine Einhaltung durch neue, beauftragte Dienstleister und um Beschwerdemanagement. Die Kunden, das sind Hausbewohner, Wohnungseigentümer und teils, soweit vereinbart, auch deren Mieter, manchmal sogar ihre Angehörigen. Dass die Dame bei uns gegen 11:30 Uhr anruft, um eine Beschwerde los zu werden, ist nach wenigen Sekunden klar. Sie hat den Winterdienst der neuen Firma zu bemängeln. Sehr schnell sage ich ihr, da hat heute Morgen gegen 08 Uhr schon Herr Petereit (* Name geändert) angerufen und dies gemeldet. Es wurde eine dezidierte Winterdienst-Behinderungsanzeige schriftlich losgeschickt. Sie wiederholt ihr Anliegen, als hätte ich die Sachlage nach ihrer Auffassung nicht verstanden. Ich kürze die Sache ab und wiederhole nochmal kurz: <strong>Die Sache ist bekannt und bereits gemeldet</strong>.</p>
<p><span id="more-8120"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SfRtSu69xYY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/SfRtSu69xYY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Telefon &#8211; Ideal &#8211; Live im Rockpalast 1981 &#8211; (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Hintergrund</strong>: Es klingeln viele Telefonleitungen derzeit und jeder will Beschwerden loswerden. Manche halten jetzt kurze Präzision für unhöflich, sie fühlen sich abgewürgt. Sie wollen vielleicht nur mal reden. Für letzteres ist gerade tatsächlich kaum Zeit. Ohne wirklich ein unhöfliches Wesen zu besitzen, geht es im Kern darum, zutreffend zu erfassen, was zu bemängeln ist und dieses auf die Reise zu schicken. <strong>In diesem Fall nichts, denn diese Arbeit war schon getan worden</strong>.</p>
<p><strong>Damit die Dame jetzt nicht</strong> über unhöfliche Umgangsformen verschnupft sein muss, müsste man ihr jetzt lang und breit auseinander klamüsern, dass eine Hausverwaltung in diesen Nottagen (neue Gesetzeslage, neue Vertragspartner für Winterdienst, umfassende Beschwerdewellen) so kurzfristig als möglich reagieren muss. Im Idealfall ist der Input wie der Output, also null Streckenverluste. Manchmal wünscht sich eine Hausverwaltung auch so was wie eine &#8222;gute Oma Käthe&#8220;. Zu der könnte man verbinden, wenn man selbst keine Zeit mehr hat, weil man verwalterische Aktivität zu Gunsten der Mandantschaft an den Tag legen muss. Das ist jetzt wirklich &#8222;mit Priorität&#8220;. Und Oma Käthe würde es dann übernehmen, das Gespräch und den weiteren Teil des Telefonats übernehmen. Dass es Teile bzw. Teilmengen von Telefonaten gibt, die zu lang sind oder in denen sich einer von beiden, mich eingeschlossen, &#8222;in unnützen Worten suhlen&#8220;, die zur Sache selbst kaum noch etwas Ordentliches beitragen, <strong>dürfte bekannt sein</strong>.</p>
<p><strong>Wie nur den Ausgleich</strong> zwischen diesen beiden Polen (Elektro-, nicht Nationalitäten&#8230;.)  hinbekommen, ohne dass Menschen sich &#8222;verschnupft fühlen&#8220; über freche, viel zu unfreundliche Mitarbeiter einer Hausverwaltung. Es muss doch zu verstehen sein, dass die Führung eines Telefonats immer irgendwie &#8222;anlassabhängig erfolgt&#8220;, getrieben von &#8222;inneren&#8220; (betrieblichen) und äußeren (außerbetrieblichen) Einflüssen. Schon dämmert mir ein Sprachmenü mit Ziffernwahlsteuerung, in dem sich der Anrufer hinterher per Tastenwahl erklären lassen kann, <strong>wie eine Hausverwaltung diesbezüglich tickt</strong>.</p>
<p><strong>Um Gottes willen, bloß nicht</strong>!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 14:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
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		<category><![CDATA[One and one is one]]></category>
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					<description><![CDATA[Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei! Die Firma Xy Feuchteklinik ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt ... <a title="664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/100710/" aria-label="Mehr Informationen über 664-10 &#8211; Alltag: Vom großen Bohei, Tante Pitney, Leckagen, Lecken und drangsalierenden Dienstleistern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7963" aria-describedby="caption-attachment-7963" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7963" title="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg" alt="Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muell.brauchst.immer_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7963" class="wp-caption-text">Müll brauchst immer: lange Laufzeiten? Adé!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Klangvolle, neue Berufsbezeichnungen: Director of Financial Office Pro (alte Berufsbezeichnung: Buchhalter) &#8211; Gib dem Kind einen Namen! Überall der große Bohei!</p></blockquote>
<p><strong>Die Firma Xy Feuchteklinik</strong> ist eine alt eingesessene Firma, die sich beruflich mit Leckageortung auskennt. Wenn der Klempner vergeblich nach dem genauen Auffindort einer Leckage sucht, weil das Wasser von der Decke tropft, kommt Häuptling Waches Auge, der Feuchtekommissar, und schaut, ob er was findet. Nichts gefunden hat er in Berlin-Dahlem in der kleinen Wohnungseigentumsanlage seit Juli 2010. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Die Hausverwaltung fühlt sich inzwischen überfordert</strong>. Das Schadenregiment dauert nun schon seit Juli 2010 und immer noch kein Leckageloch. <strong>Verdammt und zugenäht</strong>.</p>
<p><span id="more-7971"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_7972" aria-describedby="caption-attachment-7972" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7972 " title="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/PdT_WC.Abfluss.jpg" alt="Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss" width="450" height="588" /></a><figcaption id="caption-attachment-7972" class="wp-caption-text">Polaroid des Tages: Der WC-Abfluss</figcaption></figure>
<p><strong>Seinen Anfang nahm die Sache</strong> auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt auf der AIDA, für die wir hier keine Werbung machen! Der Gas-, Wasser-, Klempnerchef der Fa., die die &#8222;Rohrbruchmeldung&#8220; entgegen nimmt, ist per Handy direkt erreichbar und reagiert vorbildlich, schnell und leise. Er sagt erst in späteren Telefonaten, er sei auf einer Kreuzfahrt. Bis dahin dirigiert er die Tagesgeschäfte mit den örtlichen Handwerkern per Funkverkehr. Internationaler Funkverkehr: &#8222;Du, Heinz, Rohr undicht in Schnabbeldustraße (* Name geändert)! Mach ma, wat wa ham, ham wa!&#8220; <strong>Heinz sucht ergebnislos herum, im Keller, in den Gängen, Kellerverschlägen, überall</strong>.</p>
<p><strong>Zur Leckageortung und um nicht mehr Porzellan zu zerschlagen</strong> als unbedingt erforderlich, empfiehlt sich die Fa. Xy-Feuchteklinik. Es besteht schon seit längerem in schwierigen Fällen eine Zusammenarbeit. Also erfolgt die Freigabe. Parallel dazu muss die Gebäudeversicherung informiert werden, es werden Kosten ausgelöst, die durch eine Schadenbearbeitung der Leitungswasserversicherung abzudecken sind. <strong>Alles funktioniert, jeder ist zufrieden, die Hausverwaltung hat &#8222;gute Leute&#8220; geschickt, fein</strong>!</p>
<p><strong>Nur der Schaden wird nicht entdeckt</strong>. Bis heute nicht. Es tröpfelt und tröpfelt.</p>
<p><strong>Nach der Versammlung</strong>, die erst Anfang November stattgefunden hat, wurde nun von der Verwalterin vorsorglich ein Architekt hinzugezogen. Wenn die Mittel von zwei Fachfirmen versagen, was dann, was dann? Guter Rat ist manchmal teuer, im Übrigen kann er sich auch rechnen! Das ist eine &#8222;Milchmädchenweisheit&#8220;, den Begriff gab es bis dahin noch nicht! <strong>Es ist das Gegenteil einer Milchmädchenrechnung</strong>.</p>
<figure id="attachment_2403" aria-describedby="caption-attachment-2403" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2403 " title="Milchmädchenrechnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/milchmaedchenrechnung.jpg" alt="" width="450" height="310" /></a><figcaption id="caption-attachment-2403" class="wp-caption-text">Milchmädchenrechnung</figcaption></figure>
<p><object style="width: 450px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="260" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/5994418" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 450px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="260" src="http://www.myvideo.de/movie/5994418" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Medicine Head &#8211; One And One Is One &#8211; MyVideo</span></em></p>
<blockquote><p>&#8222;One and one is one&#8220; &#8211; Medicine Head (1973) &#8211; Berühmte Milchmädchenrechnung</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Dass die neue Papiermülltonne zwei Jahre stehen soll</strong>, bevor sie wieder weg darf, glaubt in Berlin, nur ein Entsorger, und wir berichteten darüber. Einen Vertrag mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Kleingedrucktem abzuschließen &#8211; wo kommen wir denn da hin? Das Leben ist lebensgefährlich, wozu also Verträge: <strong>Marius Müller-Westernhagen</strong> hat es so zusammengefasst: &#8222;Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht! Und was Süßes zum Dessert!&#8220; (Freiheit) &#8211; Freiheit Verträge zu schließen, mit wem immer man will? Von wem wurde gelacht? Von den Gewitzten? Die uns Verträge übergeholfen haben, die wir nicht brauchen? Es geht nur um eine Mülltonne. Es bleibt so nebensächlich wie eine Mülltonne! Dafür reicht ein einfacher Auftrag, ggf. eine Auftragsbestätigung. Das muss reichen. <strong>Ich möchte formlos sterben dürfen und vorher soll die Welt auf selbe Weise zugrunde gehen, oder bitte lieber nicht</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ich stehe auf einer Wiedervorlageliste der Firma Pitney-Bowes</strong>.  Mit lautem <span style="color: #800000;"><strong>!Rangdamm!</strong></span> (laut lesen, das R bitte rollen!) macht diese Firma Lärm, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich interessiere mich für diese Firma nicht sonderlich. Vor längerer Zeit haben sie uns eine Frankiermaschine verkauft, damit wir das Porto auf die Briefe hauchen können, auf unsere weltweit versendeten Liebesbriefe. Wir verströmen täglich (hoffentlich nur) &#8222;good news&#8220; in alle Welt. Das Gedruckte bleibt, weil es geschrieben ist, entgegen allem nur Gesagten. <strong>Bis etwas Gesagtes auf selbe Weise im Hirn haften bleibt, muss schon einiges geschehen</strong>.</p>
<p><strong>Heute ist es endlich soweit</strong>. Mein Unmut über die Geschäftspraktiken der Firma Pitney Bowes ist unerreicht heute Morgen! Ich bin voller Aggressivität gegen diese Firma eingestellt. <strong>Warum das</strong>?</p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes schreibt uns vor einigen Wochen an</strong> und erläutert sinngemäß, dass die in der Frankiermaschine eingebaute Batterie, die die Frankierguthaben und Datum sowie Zeit speichert, erfahrungsgemäß nach einigen Jahren ausgetauscht werden müsse. Aha, ein Batterietausch. So was hat eigentlich jeder PC, ein Radiowecker, die Kaffeemaschine mit Uhrzeitspeicher, kurz: ein Batterietausch ist eigentlich nicht mehr als eine Mülltonne, <strong>mal bildlich gesprochen</strong>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 0 &#8211; ein Brief ist ein Stück Papier, geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Die Firma Pitney Bowes hat schon ein bisschen mehr gedacht als ich</strong>, als sie das textbausteinartige Briefchen verschickte. Waren auch Psychologen als Autoren beteiligt, oder? Alles läuft glatt und wie geölt. Als Kunde brauche ich mir keine Gedanken zu machen: das hat Pitney Bowes schon für mich getan. Das alte Gerät wird über einen der üblichen &#8222;Posthallodris&#8220; (Paketzustelldienste) abgeholt und -danke, danke!- damit kein &#8222;Frankierausfall&#8220; (oder Portodurchfall?) entsteht, stellt die sehr menschenfreundlich mitdenkende Firma Pitney Bowes ein anderes, neues, altes, bereits batteriegetauschtes Ersatzgerät hin. Das kostet nur 250,- € und ist billiger als ein neues Gerät mit frischen Batterien! <strong>Nur Vorteile</strong>!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 1 &#8211; ein Anruf ist ein unausweichliches Etwas, und man ist weniger geduldig</span></strong></p>
<p><strong>Als mich die Damen vom Callcenter der Firma Pitney Bowes</strong> mehrmals anrufen um nachzuhaken, bin ich zunächst freundlich, dann &#8222;ganz offen&#8220; und sage ihr was von &#8222;ich hab das gelesen&#8220; und &#8222;ein dicker Hund&#8220; und sie sagt irgendwie auch &#8222;ganz offen&#8220;, ja, sie kenne das auch, &#8222;sie habe das mit einer Autowerkstatt, aber da kann man wohl nichts machen&#8230;&#8220;. In mir regt sich Widerspruch. Nein, den Auftrag habe ich nicht unterschrieben, nein, das Gerät wird jetzt erst einmal nicht ausgetauscht. Das ist auch eine Entscheidung.</p>
<p>Eskalationsstufe Zwei im durchdachten Intervallplan der Firma Pitney Bowes ist offenbar: Bedenke die Konsequenzen!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 2 &#8211; der wiederholte Anruf ist eine Frechheit &#8211; Wut</span></strong></p>
<p><strong>Ich hatte auf ihr Verständnis gehofft</strong>. Nein, es ist zu geringschätzig, es Callcenter von Pitney Bowes zu nennen. Das sind &#8222;richtiggehende Sachbearbeiter&#8220;, es sind nicht &#8222;die Blöden&#8220;, wie sie sonst werbeaufschreiende Produktinformation unerbetenerweise untermischen. Kein süßlicher Suselsang, kein hochattraktives, imaginäres Blondchen mit kohlrabenschwarzem Haar und 50 kg Übergewicht. Es sind Menschen, die Sachen bearbeiten, die Sachen sind. Technische Abläufe, Wiedervorlagen. Es ruft immer dieselbe an! Sie ist tagaktiv, mir reicht bereits aus, dass sie am Telefon ist, um nun vollkommen aus dem Häuschen vor der Wut zu sein! Sie betreiben hier Telefonterror, rufen mich in ständigen, selbst von ihnen festgelegten Schleifen wieder erneut an, egal, was unser letztes Telefonat ergeben hat. <strong>Sie sind von der Sorte, der man gern freundlich, aber mit fester, leicht bebender Stimme zuruft: &#8222;Don´t call me, I call you!&#8220;</strong></p>
<blockquote><p><strong>Zu dick</strong>? Vielleicht liegt´s am Briefmarken-Lecken: London (dpa) &#8211; Wer abnehmen will, sollte vielleicht weniger Briefmarken ablecken. Diese Empfehlung gibt jedenfalls die Königliche Britische Post. Denn der Kleber auf dem Briefmarkenrücken enthält Zucker, der beim Ablecken auf der Zunge zurückbleibt. Pro Marke nehme man so etwa 5,9 Kalorien zu sich, erklärte ein Sprecher der Royal Mail. <a title="externer Link" href="http://www.netdoktor.de/News/Zu-dick-Vielleicht-liegt-s-1041432.html" target="_blank">netdoktor.de vom 31.01.01</a></p>
<p>Latexallergie? Nicht an Briefmarken lecken &#8211; </p>
<p>Zum Anfeuchten des Briefmarkenklebers sollten Latexallergiker besser nicht die Zunge nehmen. Viele Kleber enthalten nämlich Naturlatex, wie nun die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ berichtet. Bei überempfindlichen Personen kann ein juckender Hautausschlag, Augentränen und Fließschnupfen die Folge sein. Bereits jeder zehnte Bundesbürger reagiert allergisch auf Latex. Andere Latexfallen: Türdichtungen, Schutzhandschuhe, Luftballons. <a title="externer Link" href="http://www.curado.de/allergie-uebersicht/Latexallergie-Nicht-an-Briefmarken-lecken-3413/" target="_blank">curado.de vom 26.03.07</a></p>
<p><strong>Was auf curado.de noch fehlt: Latex-Intimbekleidung, doch das tut nichts zur Sache!</strong></p></blockquote>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Eskalationsstufe 3 &#8211; der letzte Anruf, Wut, Aggressionen und die Androhung eines Schreibens &#8222;per Einschreiben&#8220;</span></strong></p>
<p><strong>Ich habe heute keine Lust, noch weiter viel aufzuschreiben</strong>. Von einem &#8222;normalistischen Standpunkt&#8220; aus kann ich die Sache auf sich selbst beruhen lassen. Erledigen lassen durch Liegenlassen. Aber diese Pitney Bowes, das ist nicht Britney Spears und ich hege insgeheim die Hoffnung, dass Tante Pitney ihren irrigen Standpunkt mit der Zeit erkennt. Als Stier in Sachen Sternzeichen habe ich große Hörner, will durch die Wand, die wie italienischer Mozarella so weich sein könnte. <strong>Doch weit gefehlt. Recht hat immer nur, wer aktiv agiert</strong>.</p>
<figure id="attachment_7975" aria-describedby="caption-attachment-7975" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7975" title="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg" alt="Was macht dieser Hund? Bilderrätsel" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_..jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Muschi.lecken.versus.Katze_.-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7975" class="wp-caption-text">Was macht dieser Hund? Bilderrätsel</figcaption></figure>
<p><strong>Tante Pitney ist heute wieder am Telefon gewesen</strong>. Diesmal werde ich schlicht unhöflich. Sie gehe mir sowas auf den Sender mit ihrem gebetsmühlenartigen, immer gleichen &#8222;Ich hatte ja gesagt, ich melde mich noch mal&#8220; und &#8222;was ist denn nun&#8220;? Was fällt Tante Pitney eigentlich ein? Ich denke die Sache heute hier noch einmal detailliert durch:</p>
<ul>
<li>Wir kauften eine Frankiermaschine. Wir lasen im Verkaufsprospekt die ganzen positiven Argumente, die für den Kauf sprechen. Dort stand nicht, dass die Maschine insgesamt nur vier Jahre hält und dann wertlos wird. Sie ist übrigens heute noch in einem tadellosen Zustand.</li>
<li>Batterien sind Verbrauchsmaterialien. Wenn eine ausgetauscht werden muss, so habe ich dafür jedes Verständnis. Ich bin doch nicht blöd, Mann! Liebe Tante Pitney, sag mir bitte mal, wie die Batterie heißt, welche technischen Spezifikationen sie hat und wo ich sie in Berlin (Stichwort: Kundennaher Service) zu welchem Empfohlenen Verkaufspreis besorgen kann? Sollte ich selbst (wo ist die technische Dokumentation davon?) die Batterie nicht tauschen können, weil ich zu &#8222;blöd&#8220; bin (Stichwort: Kundenrespekt), wo ist das Netz ortsnaher Vertriebspartner von Tante Pitney? Ein kurzer <strong>Rrrinng</strong>, ein kurzer Schrei, und schwupps kommt Tante Pitney´s Berliner Neffe vorbei. Ich habe jedes Verständnis dafür, dass so eine Batterie heute 25,- bis 40,- € kosten darf, das ist doch Ehrensache. Da das ja ein serielles Problem ist, dass immer wiederkehrt, wird die kurze Anfahrt, das talentierte &#8222;Rein/Raus&#8220; des Bürogerätemechanikers (Stichwort: Fachkraft) inklusive Anfahrt vielleicht angemessene Kosten von 50,- € zusätzlich entstehen lassen. Rechnen wir für Vater Stadt noch 19% drauf, sind wir nun bei ca. 100,- €. Sag, Tante Pitney, wo? Ich werde Tantchen jetzt einen Brief schreiben.</li>
<li>Wie kommt Tante Pitney eigentlich da drauf, dass ich &#8222;unser Eigentum&#8220; einfach hergebe, zusätzlich noch 250,- € raus tue und im Austausch ein Gerät erhalte, dass ich gar nicht haben will? Ich habe doch das Eigentum an einem Gerät mit Absicht erworben und nicht, weil mir die Verfügungsgewalt über mein Eigentum von Tante Pitney jederzeit wieder ausgeredet werden darf? Ich verstehe ja, dass Tante Pitney ihren Kindern den MP3-Player verbietet, wenn sie nicht artig waren, aber darf sie mir das Gerät auch jederzeit entziehen?</li>
</ul>
<p><strong>Ich habe nicht wenig Lust</strong>, ne ganz große Welle aus der Sache zu machen! Ich denke über das Bundeskartellamt nach und über unerlaubte Wettbewerbspraktiken. Ich glaube, man muss Pitney Bowes einmal deutlich vor die Füße legen, dass ein solches Gehabe keine Dienstleistung darstellt, sondern aufgepumpte, kostenintensive Eigenbrötlerei. Als Kunde werde ich mich selbst entscheiden, auf welchem Weg ein Ersatzteil wie eine Batterie in meine Büromaschine kommt. Alternativen sind gefragt, mitdenken! <strong>Kein Rundumsorglospaket, mit dem man im Ergebnis ausgenommen wird, nur weil Weihnachten ist, wie eine Weihnachtsgans</strong>!</p>
<p><strong>Ich habe noch eine alte Frankiermaschine</strong>, nicht von PB, ja, wir haben sozusagen einen Maschinenpark voller Büromaschinen, die in letzter Zeit nur wenig benützt wurde, weil wir eine funktionierende Frankiermaschine <span style="text-decoration: line-through;">haben</span> hatten. Bei der Pitney Bowes sind bald die Batterien alle, bedeutet das &#8222;das Aus für für Pitney Baus&#8220;?, und dann ruft die Maschine: &#8222;Jonas, meine Batterien sind alllllee&#8230;..&#8220; Für alle, die eine solche Maschine anschaffen wollen: Bedenkt bei einer Anschaffung einer solchen Maschine über Pitney Bowes, wie die Geschäftspraxis bei nächstfälligen Austausch von Pufferbatterien (ein Artikel, der wenige Euro kosten darf) ist. <strong>Die Frankiermaschine, die seit einiger Zeit unbenutzt ist, sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_7976" aria-describedby="caption-attachment-7976" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7976" title="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg" alt="Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/11/Frankiermaschine.frueher-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7976" class="wp-caption-text">Die Welt ist voller Rätsel: Was ist das?</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Wird bestimmt demnächst fortgesetzt &#8211; 2 be continued &#8211; weitere Reaktionen abwarten)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Zu erledigen/Todo-Liste</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #888888;">Brief an PB schreiben, Batteriedaten abfordern, bald</span></li>
<li><span style="color: #888888;">Foto von PB machen und zum Artikel, bei Gelegenheit</span></li>
</ul>
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		<title>508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8532010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 06:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben? (Berühmte Liedzeile) Immer wieder übernimmt eine Verwalterin ein Bestandsobjekt, also eine Wohnanlage, die es schon länger gibt. Immer wieder fehlen ordentliche Unterlagen, wie man sie für eine erfolgreiche Verwaltung einmal benötigt, damit man sie schlicht &#8222;zur Hand&#8220; hat, wenn man etwas &#8222;zu Hand nehmen will&#8220;. ... <a title="508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8532010/" aria-label="Mehr Informationen über 508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_136" aria-describedby="caption-attachment-136" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-136" title="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif" alt="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" width="300" height="299" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-136" class="wp-caption-text">Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben? (Berühmte Liedzeile)</p></blockquote>
<p><strong>Immer wieder</strong> übernimmt eine Verwalterin ein Bestandsobjekt, also eine Wohnanlage, die es schon länger gibt. Immer wieder fehlen ordentliche Unterlagen, wie man sie für eine erfolgreiche Verwaltung einmal benötigt, damit man sie schlicht &#8222;zur Hand&#8220; hat, wenn man etwas &#8222;zu Hand nehmen will&#8220;. Sehr häufig: Es gibt keine Baupläne vom Haus. Dass immer wieder Wohnungseigentümern zu schreiben und in einem imaginären Bestandsverzeichnis &#8222;100%-tiger Gutverwaltung&#8220; zu wühlen, ist eine Lebensaufgabe. Sich das zu ersparen, eine andere Idee. Aus diesem Grund wurde gestern ein erläuternder Text erstmals auf der Website des Büro Gotthal veröffentlicht, der den Begriff Digitalis erklärt. <strong>Er ist unten weiterführend verlinkt</strong>.</p>
<p><span id="more-6938"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Das Abfassen</strong> eines solchen erstmaligen Textes, der für die Ewigkeit bestimmt sein soll, ist die eine Sache. Seine Wirkung auf Dritte, also Neukunden oder eventuelle Neukunden, die noch gar nicht mit uns in Geschäftsbeziehung stehen, eine andere Sache. Man muss mit solchen &#8222;ausgelegten Minen&#8220; rasch Erfahrungen sammeln, das Feedback von Kunden verstehen und daraus eventuell weitere Schlüsse ziehen. Dabei kann durchaus eine Überarbeitung erster Texte in Betracht kommen. Gestern frisch verzapft, und das Beste daran ist, nun muss man nicht mehr dauernd individuelle Briefe schreiben, sondern es reicht ein Linkverweis aus und &#8222;das Thema ist grundsätzlich durch&#8220;.</p>
<p><strong>Wer zu einem gekommen ist</strong>, weil er zunächst Fühlung mit einer ihm irgendwie sympathischen Website aufgenommen hat, besitzt dann schon den Status des &#8222;aufgeklärten Kunden&#8220;. Wer den Text hingegen erstmalig liest, und nur weil er darauf hingewiesen wurde, der kann ihn sich zu eigen machen und virtuell im Kopf &#8222;Gefällt mir&#8220; anklicken oder ihn ablehnen. Alles ist möglich.</p>
<p><strong>Zu dem besagten Text</strong> liegt jetzt -über Nacht- die erste messbare Reaktion eines Verwaltungsbeirats aus Berlin-Dahlem vor, er schreibt kurz, aber zackig folgendes an uns:</p>
<blockquote><p>2. Möchte ich gerne mit Ihnen telefonisch diskutieren; die Grundidee ist gut, meine spontane Frage eher, wieviel Architektenleistung hier nötig ist? (Frage eines Beirats auf den Vorschlag)</p></blockquote>
<p><strong>Unsere Stellungnahme</strong> ist (wieder mal) zu blümerant, aber durchaus nicht abwegig, wir antworten so:</p>
<blockquote><p>Zu 2 gilt m.E. die &#8222;Monroe Doktrin&#8220; (Amerika den Amerikanern) oder die Schuster-Theorie (Bleib bei deinen Leisten) Unabhängig vom berufl. Background wäre allerdings der Zeitaufwand für das Beschaffen einer hinreichenden Erstbemusterung mit Bauplänen und diesbezügl. ohne vergütungsrelevant, bei uns nach Zeitaufwand in Stunden. Wenn es der Architekt macht, macht er durch seine fachmännische Brille, es ist mehr seine Kernkompetenz als unsere. Ich könnte es derzeit auch aus Zeitgründen nicht machen, es würde sich hinziehen. Die Befassung des Architekten ist eher eine Idee, die den Umstand von Synergien geschuldet ist. Wenn er jetzt gerade das Dach plant, wir aber keine Unterlagen liefern können, wäre es ein &#8222;kurzer Dienstweg&#8220; und wir hätten eine weitere Theorie damit erledigt: Die Zwei-Fliegen-Theorie. Gott, was bin ich heute Morgen wieder filosofisch.</p></blockquote>
<p><strong>Genau. Für diesen Fall stimmt das so</strong>. In allen weiteren oder anderen Fällen gilt ein wesentlicher &#8222;Block fachlicher Auffassung&#8220; aus diesem Stellungnahmethema ebenfalls. Weshalb eine Art Nachlese zu einem in die Welt gesetzten (Text-)Baby allerdings &#8222;fairnymphdich&#8220; sein dürfte. Das war der Sinn dieses Beitrags! <strong>In der Hoffnung, es ist gelungen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Einmalig: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/digitalis" target="_blank">Das Projekt &#8222;Digitalis&#8220; &#8211; Erarbeitung von digitalen Bauunterlagen über ein Haus</a></li>
<li>Hinterfragt: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7562010/" target="_blank">Was sagt uns eine &#8222;Zwei-Fliegen-Theorie&#8220;?</a></li>
<li>Ärgerlich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">Die EnEV 2009 kann seit Dezember umgesetzt werden, aber nur ohne Bauaufsicht</a></li>
<li>Hingeguckt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/in-der-kundenbeziehung-eines-weg-verwalters-gilt-das-mehraugenprinzip/" target="_self">In der Geschäftsbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">Compliance ist ein schickes Fremdwort mit weitreichender Bedeutung</a></li>
</ul>
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		<title>451-10 &#8211; Rosige Zeiten: Was die Königliche Gartenakademie dazu meint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:03:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie unsere Fachredaktion &#8222;Gärten &#38; Grüngras&#8220; soeben mitteilt, hat die Königliche Gartenakademie in Berlin-Dahlem beschlossen, es heuer mit Theodor Fontane zu halten. Der sagte:  Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl ich mir, was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier. &#8211; Theodor Fontane Königliche Gartenakademie in Berlin (Website)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6559" title="Banner Rosige Zeiten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Banner.Rosige.Zeiten.jpg" alt="" width="450" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Banner.Rosige.Zeiten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Banner.Rosige.Zeiten-300x133.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Wie unsere Fachredaktion</strong> &#8222;Gärten &amp; Grüngras&#8220; soeben mitteilt, hat die Königliche Gartenakademie in Berlin-Dahlem beschlossen, es heuer mit Theodor Fontane zu halten. Der sagte:</p>
<blockquote>
<div>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl ich mir, was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier. &#8211; Theodor Fontane</div>
</div>
</blockquote>
<div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></div>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.koenigliche-gartenakademie.de" target="_blank">Königliche Gartenakademie in Berlin</a> (Website)</li>
</ul>
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		<title>411-10 &#8211; Emailregeln 07.2010: Akzeptiere Emails als moderne Kommunikation (Lied des Tages)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:46:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dies laut Gedachte hier geht nur telefonisch, verbietet sich aber per Email: &#8222;Was haben wir nur für eine verrückte Zeit, in der die bekanntesten Wetterfrösche Deutschlands wegen des Verdachts einer Vergewaltigung vorübergehend als Söhne Mannheims inhaftiert werden, aber ein nachts angebrachtes Graffito bis kurz vor zwölf niemand der Hausverwaltung meldet? Ist die deutsche Nation schockgefroren oder paralysiert? (Telefonat Verwaltungsbeirat Nachbaraufgang, ... <a title="411-10 &#8211; Emailregeln 07.2010: Akzeptiere Emails als moderne Kommunikation (Lied des Tages)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7552010/" aria-label="Mehr Informationen über 411-10 &#8211; Emailregeln 07.2010: Akzeptiere Emails als moderne Kommunikation (Lied des Tages)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6257" title="Emailregeln_07.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Emailregeln_07.2010.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Emailregeln_07.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Emailregeln_07.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Dies laut Gedachte hier geht nur telefonisch, verbietet sich aber per Email:</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Was haben wir nur für eine verrückte Zeit, in der die bekanntesten Wetterfrösche Deutschlands wegen des Verdachts einer Vergewaltigung vorübergehend als Söhne Mannheims inhaftiert werden, aber ein nachts angebrachtes Graffito bis kurz vor zwölf niemand der Hausverwaltung meldet? Ist die deutsche Nation schockgefroren oder paralysiert? (Telefonat Verwaltungsbeirat Nachbaraufgang, Verwalter &#8211; es ist &#8222;kurz vor zwölf! &#8211; im besten Sinne des Wortes!)</p></blockquote>
<p><strong>Die Erkenntnis des Tages</strong> ist schnell zusammengefasst. Deutschland wird heute in die Zeit &#8222;vor&#8220; und &#8222;nach Kachelmann&#8220; eingeteilt. Und die Frage, wer es mit wem tut, in diesem Fall per Email, in die Zeit der &#8222;älteren&#8220; und der &#8222;jüngeren&#8220; Generationen, sowie einen gesicherten Mix aus <strong>all diesen Ingredienzien</strong>. <!-- google_ad_section_start --></p>
<p><span id="more-6255"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="370" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0UNLwan8K-A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="370" src="http://www.youtube.com/v/0UNLwan8K-A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xcc2550&amp;color2=0xe87a9f&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">The Zimmers &#8211; My generation &#8211; via Youtube</span></p>
<p><strong>Einerseits</strong> sind da die &#8222;älteren Semester&#8220;, kurz vor Berufsschluss, aber noch voll im beruflichen Saft. Manche davon auch schon deutlich über Berufsschluss, wollen einfach nicht aufhören, aufhören gleichbedeutend mit &#8222;Löffel abgeben&#8220;. Den Traditionswerten verhaftet. &#8222;Seit 55 Jahren&#8220;, z.B. so ein Slogan, hört denn das nie auf?</p>
<p><strong>Früher</strong> war das Telefax, sagen wir 1988. Das gilt inzwischen fast als abgeschafft. Jetzt haben wir die Emails. An den Arbeitsweisen der Älteren wird sich nichts mehr ändern. Sie halten an ihren bewährten Arbeitsweisen fest. Sind etwas uneinsichtig. Wie der Unternehmer aus der Baubranche, der sich heutzutage eine Postlaufmappe (die mit den Registern von 1-24, A-Z oder ähnlich) aus Hartkarton mit den Emails (ausgedruckt) vorlegen lässt. Outlook? Was ist das? Thunderbird? Ein amerikanisches Auto aus den Siebzigern. Alles neumodischer Nickelkram.</p>
<p><strong>Andererseits</strong> sind die jüngeren Semester, die nichts unversucht lassen, modern, zeitagil und konsequent auf elektronischem Wege zu verkehren, anders als Herr Kachelmann es getan haben soll, wobei -und das ganz klar- es gilt die Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung! Darauf ein Hoch, und das dazugehörige Tief liegt derzeit gerade bei gefühlten Minus Zwanzig über der Haftanstalt von Mannheim. Oder am Frankfurter Wettergate?</p>
<p><strong>Oder der Rechtsanwalt</strong> am Kudamm, Generation 60Plus, der auf jeden Versuch, ihm etwas per Email zuzustellen, mit umfänglichen Belehrungen seiner Mandanten reagiert. Emails, das sei unsicher, da sind Viren  drin, rechtssicher sei das alles noch nicht und das dürfe man nur in ganz engen Grenzen machen: Emailen nur nach Verabredung. Das wiederum erinnert uns an die etwas verwässerte Fax-on-demand-Geschichte, die wir mit dem Senioren und Ganztagsruheständler Erwin B. (* Name verändert) an den Tag legen sollen, nach seinen Vorstellungen. &#8222;Wenn sie mir ein Fax schicken möchten, rufen sie kurz an, dann stelle ich die Maschine um.&#8220; Auf meinen Einwand, dann bräuchte ich kein Fax zu senden, sondern wir könnten gleich besprechen und auf ein Fax daher verzichten, &#8222;ja okay, stimmt&#8220;.</p>
<p><strong>Wir erfahren</strong>:</p>
<p><strong>Ein Herr</strong>, Baujahr 1941, hielt sich in Asien auf. Und veranlasste daher einen Rechtsanwalt, Generation 60Plus, mit ihm ausschließlich via Email zu verkehren. Wir stellen ferner fest: Es ist vorbei mit der seniorengerechten Gelassenheit, was Internet, email und &#8222;moderne, neue Zeiten&#8220; angeht. Die Silver Surfer, graumelierte bzw. grau durchdrungene Menschen im besten Lebensalter von allen entdecken das Internet. Wer &#8222;alt&#8220; und &#8222;entfernen&#8220; bedenkenlos drückt, hat die Welt der digitalen Cluster, Erinnerungsstücke und die neue Botschaft der weltweiten Vernetzung verstanden und nutzt sie zu seinem eigenen Vorteil. Noch liegt der Altersdurchschnitt des Seniorenheims &#8222;am wilden Eber&#8220; in Berlin-Dahlem bei ca. 86 Jahren.</p>
<p><strong>Schon in wenigen Jahren</strong>, so ist sicher, werden die dort wohnenden Senioren aufbegehren gegen Heimleitung, Pflegedienst und gestaltete Seniorennachmittage, auf den Hazy Osterwald, Peter Alexander und andere metabolische Dinosaurier der Urzeit aufgelegt werden. Dann lassen die Senioren &#8222;am wilden Eber&#8220; die &#8222;Sau raus&#8220;, fetzen &#8222;I know, it´s only rock´n roll, but I like it&#8220; (Rolling Stones)`My generation&#8216; (The Who) und &#8218;Layla&#8216; (Eric Clapton). Von da ist es nicht mehr weit zu &#8218;Highway to Hell&#8216; (AC/DC), `Claudia hat ´nen Schäferhund&#8216; (Die Ärzte), `Die perfekte Welle`(Wir sind Helden) und Beth Ditto (Gossip), zu Youtube, Blogosphäre und -ach ja- <strong>Emails</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Steglitz: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/gunter-aus-steglitz/" target="_blank">I know, it´s only Rock´n Roll, but I like it</a></li>
<li>Neukölln: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=684" target="_blank">Die Ehrung erfolgte posthum: Jacky Spelter</a></li>
<li>Neukölln: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. hat schon immer hier gelebt</a></li>
<li>Neukölln: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/11/berliner-gedenktafeln-heinz-kapelle-wohnte-in-der-weserstr-168-in-neukolln/" target="_blank">Berliner Gedenktafeln: Heinz Kapelle wohnte in der Weserstr.168</a></li>
<li>Berlin: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Das Methusalem-Kompott</a></li>
<li>Email versus Faxgerät: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/nach-jahren-emailadresse-hergegeben/" target="_self">Ein älterer Architekt und seine Befindlichkeiten</a></li>
<li>Zitat des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/emailprogramme/" target="_self">Das nicht kompatible Emailprogramm</a></li>
<li>Umgang mit Emails: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/vom-richtigen-umgang-mit-emails/" target="_self">Regeln, die die Welt verändern könnten</a></li>
<li>Methusalem: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/methusalem-kompott/" target="_self">Recherche auf gesichtspunkte.de</a></li>
<li>Emailregeln: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Emailregeln" target="_self">Recherche auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
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		<title>330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 22:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Haus steht in der Schorlemerallee in Berlin-Dahlem und wurde in den 20iger-Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Es steht in einem Ensemble mit mehreren Häusern desselben Baualters und genießt daher einen Denkmalschutz, den wir Ensembleschutz zu nennen haben. Das Requiem für den alten, dahingeschiedenen Küchenfußboden fiel kurz vor 1945. Das Haus hatte Bombenschäden und musste ... <a title="330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/historischer-kuchenboden-und-zwei-schlappen/" aria-label="Mehr Informationen über 330-10 &#8211; Foto.Podcast: Historischer Küchenboden und zwei Schlappen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/6038231"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/a2e6959a0b7e11b169cce5a8ce655861.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a></p>
<p><strong>Das Haus steht in der Schorlemerallee in Berlin-Dahlem</strong> und wurde in den 20iger-Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut. Es steht in einem Ensemble mit mehreren Häusern desselben Baualters und genießt daher einen Denkmalschutz, den wir Ensembleschutz zu nennen haben. Das Requiem für den alten, dahingeschiedenen Küchenfußboden fiel kurz vor 1945. Das Haus hatte Bombenschäden und musste in den 50iger-Jahren wieder aufgebaut werden, auch in der Küche. Der als historisch bezeichnete Küchenfußboden ist also ein &#8222;richtiger Fuffziger&#8220; (berolinisch) als Ersatz für einen dahingeschiedenen  Zwanziger-Jahre-Küchenfußboden. Die Schlappen an den Füssen des FotoPodcasting-Beauftragten sind allerdings neuer.<br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
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		<title>293-10 &#8211; Außendienstbericht: Dadideldum, der Kommissar geht um &#8211; und wer im Loch angesäuert ist!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6392010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Begehung am 29.01.2010, Projekt Zukunft. Im Keller eines Hauses in Berlin-Dahlem (Zehlendorf) geht der Lochfraß in die nächste Runde. Das gefräßige Mistkerlchen hat einen gehörigen Appetit. Ob die Muffen, Verschraubungen und Passstücke noch lange durchhalten, ist ungewiss. Wenn endlich was geschieht. Der Hauskommissar kombiniert scharf. Ein Fachmann für derartig Unterirdisches muss her. Er muss uns ... <a title="293-10 &#8211; Außendienstbericht: Dadideldum, der Kommissar geht um &#8211; und wer im Loch angesäuert ist!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6392010/" aria-label="Mehr Informationen über 293-10 &#8211; Außendienstbericht: Dadideldum, der Kommissar geht um &#8211; und wer im Loch angesäuert ist!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3207" aria-describedby="caption-attachment-3207" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3207" title="Begehungsprotokoll" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r-300x213.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r.jpg 591w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3207" class="wp-caption-text">Begehungsprotokoll</figcaption></figure>
<p><strong>Begehung am 29.01.2010, Projekt Zukunft</strong>. Im Keller eines Hauses in Berlin-Dahlem (Zehlendorf) geht der Lochfraß in die nächste Runde. Das gefräßige Mistkerlchen hat einen gehörigen Appetit. Ob die Muffen, Verschraubungen und Passstücke noch lange durchhalten, ist ungewiss. Wenn endlich was geschieht. Der Hauskommissar kombiniert scharf. Ein Fachmann für derartig Unterirdisches muss her. Er muss uns sagen, was wir zu tun haben. Außerdem: Nach § 10 EnEV (neueste Fassung, seit September 2009) müssen wärmeführende Leitungen gedämmt sein. Das erfüllen die hier nur zum Teil. Der Fachmann muss die weitere Dämmung anbieten. Alles in allem gibt&#8217;s einen fachlichen Rat zu bestellen, das kostet noch nichts. Und ein Kostenangebot. Das kostet auch noch nichts. <strong>Wenn das Angebot gut ist, dann kostet&#8217;s was. Damit&#8217;s nicht bald noch viel kostet</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-5198"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_5204" aria-describedby="caption-attachment-5204" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hausinspektor_big.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5204 " title="Alles klar, Herr Kommissar? Der Hausinspektor!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hausinspektor_big-300x176.jpg" alt="Alles klar, Herr Kommissar? Der Hausinspektor!" width="300" height="176" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hausinspektor_big-300x176.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Hausinspektor_big.jpg 472w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5204" class="wp-caption-text">Alles klar, Herr Kommissar?</figcaption></figure>
<p><strong>Aussagekräftige Bildergalerie</strong> des <span style="text-decoration: line-through;">Paparazz0</span> <span style="text-decoration: line-through;">Hauskommissars</span> Hausverwalters:</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0025_1_von_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5200" title="IMG_0025_1_von_5" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0025_1_von_5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0026_2_von_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5201" title="IMG_0026_2_von_5" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0026_2_von_5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0027_3_von_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5202" title="IMG_0027_3_von_5" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0027_3_von_5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0033_4_von_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5203" title="IMG_0033_4_von_5" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0033_4_von_5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0037_5_von_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5199" title="IMG_0037_5_von_5" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0037_5_von_5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_5214" aria-describedby="caption-attachment-5214" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gzw_Lachfrass.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5214" title="Gut zu wissen: Im Loch angesäuert: Lochfraß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gzw_Lachfrass.jpg" alt="Gut zu wissen: Im Loch angesäuert: Lochfraß!" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gzw_Lachfrass.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gzw_Lachfrass-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/gzw_Lachfrass-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5214" class="wp-caption-text">Gut zu wissen: Im Loch angesäuert: Lochfraß!</figcaption></figure>
<ul>
<li><strong>Weiterführend</strong><br />
Wissenschaftliche Brille: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lochfra%C3%9Fkorrosion" target="_blank">Lochfraßkorrosion</a> (auf wikipedia)</li>
<li>auch nicht ungefährlich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/12/steinlaus/" target="_self">die Steinlaus</a> (auf gesichtspunkte.de vom 05.12.2008)</li>
</ul>
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		<title>274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:17:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lichterfelde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5055</guid>

					<description><![CDATA[ In dem Rechtsstreit WEG Irgendwostraße in Berlin-Nirgendwo (* Ort geändert) 78 C512/09 WEG (* Verfahrensnummer geändert) teilt die Beklagte mit, dass sie die Zahlung der Hauptforderung nebst Zinsen zur Erhaltung des Rechtsfriedens am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 an die Prozessbevollmächtigten der Klägerin geleistet hat. Die Beklagte ist gerade erst in das Haus eingezogen und ... <a title="274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6192010/" aria-label="Mehr Informationen über 274-10 &#8211; Goldene Worte: Über das glimpfliche Ende eines Rechtsstreits über Wohngeld in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_116" aria-describedby="caption-attachment-116" style="width: 187px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-116" title="Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg" alt="Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg" width="197" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg 197w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><figcaption id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Portal Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <strong>In dem Rechtsstreit WEG Irgendwostraße in Berlin-Nirgendwo (* Ort geändert)<br />
78 C512/09 WEG (* Verfahrensnummer geändert)</strong></p>
<p>teilt die Beklagte mit, dass sie die Zahlung der Hauptforderung nebst Zinsen zur Erhaltung des Rechtsfriedens am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 an die Prozessbevollmächtigten der Klägerin geleistet hat. Die Beklagte ist gerade erst in das Haus eingezogen und zieht es vor, die mögliche Zerrüttung mit der Wohngemeinschaft aufgrund des Rechtsstreits durch Zahlung des geltend gemachten Betrages zu vermeiden. &#8230; Die Beklagte kündigt ferner an, für den Fall, dass die Klägerin die Erledigung des Rechtsstreits erklärt, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.&#8220; (Quelle: Schriftsatz einer Rechtsanwältin)</p></blockquote>
<p><span id="more-5055"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Allerdings: So kann man das zwar sehen, der Realität wird das nicht gerecht</strong>. Und der hiesige Rechtsstreit spielt auch nicht in Tempelkreuz (berolinisch für den Amtsgerichtsbezirk Tempelhof Schrägstrich Kreuzberg), sondern in der Außenstelle Lichterfelde des Amtsgerichts Schöneberg. Die neue Wohnungseigentümerin hatte die Einheit in der Zwangsversteigerung billig erworben, wenn man die Preise dort, in sehr guter Wohnlage, miteinander vergleicht.</p>
<p><strong>Das Lamento</strong> (Definition: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lamento" target="_blank">hier</a>)</p>
<p><strong>Dass Wohnungseigentümer mit Wohngeld ausfallen, ist bekannt</strong>. Dass ausfallende Wohngelder bei fruchtloser Zwangsvollstreckung sodann ausgebucht werden müssen, weil sie nicht mehr betreibbar sind, ebenfalls. Darüber dann als neuer Wohnungseigentümer <em>lamentoartig</em> Schriftverkehr (auch mit der neuen) WEG-Verwalterin führen zu wollen, ist eine Sache. Eine andere Sache ist, wenn brieflich hinreichend nachgelesen werden kann, dass sich eine neue Wohnungseigentümerin <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Expressis_verbis#Expressis" target="_blank">expressis verbis</a> weigert, die auf ihr Sondereigentum entfallende Sonderumlage zu entrichten. Denn dies Geld wird zur rechtssicheren und nachhaltigen Bewirtschaftung der Wohnanlage dringlich benötigt. Um wegen Wohngeld zu streiten, kommen manche Kontrahenten gar auf die Idee, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/verfahrensbericht-2/" target="_self">ein Kontrahage</a> zu führen. Etwas Ähnliches stand nach Einschätzung der (neu im Amt befindlichen) Hausverwalterin auch hier unmittelbar bevor.</p>
<figure id="attachment_5058" aria-describedby="caption-attachment-5058" style="width: 136px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5058 " title="Serie: Plattitüden: Starker Tobak" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_-183x300.jpg" alt="Serie: Plattitüden: Starker Tobak" width="146" height="240" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_-183x300.jpg 183w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.ist_.schon_.starker.Tobak_.jpg 366w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5058" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden: Starker Tobak</figcaption></figure>
<p><strong>Zu dieser Einschätzung war sie gelangt, weil vorgerichtlicher Schriftverkehr des Lebensgefährten</strong> der Wohnungseigentümerin in vagen Ankündigungen verweilte. Ob beispielsweise eine Sonderumlage zur rechten Zeit gebildet worden sei und nicht etwa rechtsmissbräuchlich und in der (fiesen) Absicht, seine Lebensgefährtin in Folge vorwerfbaren, zögerlichen Zuwartens auf einen günstigen Zeitpunkt &#8230;.(vorsätzlich) zu schädigen, usw. und so fort. Die Briefe kamen vermeintlich kluggemeint daher, für den kenntnisreichen Leser aber eher possierlich und ließen einen latenten, bedrohlichen Unterton kaum überhören. Gedankenspiele eines Lebensgefährten, der strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der übrigen Wohnungseigentümer zu sehen meint, dies nennt man in Plattitüde ausgedrückt &#8218;einen <strong>starken Tobak</strong>&#8218;. Betroffen hier aber auch: Nichtraucher. Die dazu passende Bauernregel aus der niemals ausgestrahlten Folge Verwalter sucht Frau zwecks Zahlung von Wohngeld&#8230; lautet: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/internationale/" target="_self">Die Enten sind am Ende fett</a>.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Und weil die Dame trotz aller ernstgemeinten Mahnungen nicht gezahlt hat</strong>, und erst dann, ist nunmehr Klage auf Zahlung erhoben worden. Mit überraschend schnellem Einlenken der Gegenseite, die -wie oben nachgelesen werden kann- nicht nur die Hauptforderung ausgeglichen hat, sondern auch angekündigt hat, die Kosten dieses (vermeidlichen) Rechtsstreits zu übernehmen. Einen Menschen, der sich für Computer begeistert, nennen die Menschen gern PC-affin. Wenn Wohnungseigentümer sich so verhalten, kann man das als brav bezeichnen, denn es führt tatsächlich zur Befreiung von solchen Prozessen, die überflüssiger als flüssig sind. Oder man nennt es bravin. Oder bravurös? Egal, die Sache findet Erledigung. Die Liste der vermeidbaren Verfahren ist kürzer geworden, eins davon ist abzuhaken: <strong>Erledigt</strong>.</p>
<p>Die Mitarbeiterin der hier ungenannt bleibenden <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de" target="_blank">Hausverwaltung</a> sagte noch<strong>, sie hätte angesichts dieses Schriftsatzes lächeln müssen. Wir auch.</strong></p>
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		<title>244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). ... <a title="244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" aria-label="Mehr Informationen über 244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774 " title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4778" title="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg" alt="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." width="300" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). Diese Strahlungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, können aber mit einem im infraroten Spektrum empfindlichen Detektorsystem (Thermokamera) und dazugehöriger Auswertungssoftware visualisiert werden.&#8220; (Quelle: CRP-Ingenieure, Thermografie, <a title="pdf Dokument (extern) downloaden" href="http://www.crp-bauingenieure.de/downloads/pdf/rundschreiben/CRP-Rundschreiben_2006-08-01_09.pdf" target="_blank">Infobroschüre hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Berliner Architekten Hell mit Sitz in der Englerallee in Berlin-Dahlem</strong> haben eine befristete Sonderaktion (bis Ende Februar 2010)  ins Leben gerufen, die uns interessant und vor allem erwähnenswert vorkommt. Die Architekten bieten das Fertigen von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermografie" target="_blank">Thermografie-Bildern</a> in unterschiedlichen Stückelungen zu ziemlich niedrigen Preisen an. Das dürfte als <em>gut durchdachtes</em> <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marketing" target="_blank">Marketing</a> gedacht sein, um mit einer Vielzahl von Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und das ist auch okay, denn es ist erlaubt, sich ins Gespräch zu bringen, und vor allem mit guten, attraktiven Angeboten. Davon zu erzählen allerdings uns nicht zum persönlichen Vorteil gereicht, um auch das klarzustellen. Nein, es ist einfach ein saugutes Angebot, und darüber darf man ohne Gegenleistung neuerdings sogar öffentlich reden.  Hier und heute daher mal eine ganz andere Art von (positiver) Vorratsdatenspeicherung. <strong>Doch nun zu etwas Anderem und zurück zum Thema</strong>.</p>
<figure id="attachment_4773" aria-describedby="caption-attachment-4773" style="width: 132px" class="wp-caption alignright"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4773   " title="Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg" alt="Nina Hell, Architektin (Privatarchiv)" width="142" height="158" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4773" class="wp-caption-text">Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)</figcaption></figure>
<p><strong>Zu erwarten ist technischer Sachverstand mit Architekturbackground</strong> und gesamtgebäudeenergetisches Verständnis. Erwarten darf man im Nachhinein eines erforderlichen Ortstermins digitale Bilder (im Format pdf) in vereinbarter Stückzahl sowie kurze, kenntnisreiche, bzw. analysierende Kommentare der Architekten. Es geht bei Thermografie darum, Häuser insgesamt fotografisch zu erfassen und aufgrund von speziellen Einfärbungen auf <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmebildkamera" target="_blank">Wärmebildern</a> in unterschiedlichen Farbnuancierungen Ursachen und Gründe herauszuarbeiten, warum ein Haus Wärmeverluste hat?<strong> </strong><strong>Die Gründe dafür sind mannigfaltig</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span id="more-4772"></span></strong><strong>***</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Mal handelt es sich um einen &#8218;Montagsbau&#8216;</strong>. So nennen Fachleute das bereits fertiggestellte Bauvorhaben, bei dem nach vielen, vielen Jahren Schimmelschäden tiefgehender begutachtet werden. Wir selbst haben beispielsweise unter der fachkundigen Leitung durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen Prof. <a title="externer Link" href="http://www.crp-bauingenieure.de" target="_blank">Erich Csziesielski</a> in den 80iger-Jahren in einer großen Mehrfamilienhausanlage in der Föttingerzeile in Berlin-Marienfelde den Außenbereich der Dachaufkantung (Attika) im Bereich eines dahinter liegenden Kinderzimmers mit starken Schimmelschäden &#8218;aufmachen&#8216; lassen (Hämmerchen inklusive) und erst dadurch festgestellt, dass die Maurer bzw. Betonbauer genau in diesem Bereich die erforderliche Wärmedämmung mit einer &#8222;innenliegenden&#8220; Sauerkohlplatte (Wärmedämmung) einfach weggelassen hatten. Das Material war in einer Größenordnung von ca. 3 bis 4 m² wohl gerade alle und Nachschub nicht in Sicht. Also verputzte der Maurer die Fläche einfach, ohne sie zu dämmen und der Mieter hatte eklatante Schimmelschäden zu beklagen. Soweit zur Begriffsklärung eines Montagsbaues.<strong> </strong><strong>Aber auch regelrechte Planungsfehler können die Ursache sein</strong>.</p>
<figure style="width: 414px" class="wp-caption aligncenter"><strong><img loading="lazy" decoding="async" title="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/46/Unged%C3%A4mmte_Au%C3%9Fenwand.jpg" alt="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" width="424" height="240" /></strong><figcaption class="wp-caption-text">Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>© <a title="externer Link" href="http://www.bauthermografie-luftdichtheit.de" target="_blank">Lutz Weidner, Homepage</a></p>
<blockquote><p>Lutz Weidner ist Zimmerermeister und Sachverständiger aus Wichmar (Thüringen, Nähe Jena) und beschäftigt sich professionell mit der Anfertigung und Auswertung von Gebäudethermografien und so genannten Luftdichtigkeitsprüfungen (u.a. Blower-Door-Messungen). Die Arbeit hat auch eine psychologische Variante, weiß Lutz Weidner, er sagt: &#8222;Bei Ankündigung eines Blower-Door-Tests wird durch die Handwerker von Anfang an viel sorgfältiger gearbeitet.&#8220; Wir empfehlen einen Besuch der informativen Homepage. Die Redaktion.</p></blockquote>
<p><strong>In anderen Fällen weisen Gebäude</strong> im Bereich von Wandixeln, bzw. Außenwänden unterschiedliche Materialien auf, die negativ zusammenwirken können. Auch im Bereich von Fensterstürzen sind Wärme- bzw. Kältebrücken keine Seltenheit.</p>
<figure id="attachment_4776" aria-describedby="caption-attachment-4776" style="width: 188px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4776" title="Haus (Foto: Th. Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg" alt="Haus (Foto: Th. Gotthal)" width="198" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg 198w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg 331w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4776" class="wp-caption-text">Haus (Foto: Th. Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer derartiges in den Griff bekommen will</strong>, kann mit thermografischen Aufnahmen Anhaltspunkte &#8211;<strong>Gesichtspunkte</strong>: <em>nomen est omen</em>&#8211; an die Hand bekommen, an welchen Stellen des Gebäudes Negativmerkmale vorliegen, die nachfolgenden Handlungsbedarf auslösen. Zweitens spielt seit kurzem eine neue, verschärfte Fassung (bspw. von § 10) der <strong>ENeV</strong> (Energieeinsparverordnung) für Gebäudeeigentümer eine wichtige Rolle. Aus der Neufassung resultiert Handlungsbedarf (seit dem IV. Quartal 2009) und es gelten Übergangsfristen auch für Bestandsgebäude. Geschaut werden muss auf Dachböden, Flachdächer und Kellerdecken. Punktuelle Wärmedämm-Maßnahmen müssen hier und da -Einzelfallprüfung vorausgesetzt- in die Wege geleitet werden und wärmeführende Heiz- und Wasserleitungen müssen wärmegedämmt werden.</p>
<p><strong>Das Herstellen von Thermografie-Bildern ist bei vielen Menschen </strong>zunächst erst einmal angstbesetzt, weil vermutet wird, dass dies mit hohen Kosten und teuren Honoraren für &#8218;quacksalbernde&#8216; Sonderfachleute verbunden ist. Dass diese Angst unbegründet ist, dafür ist das attraktive Angebot der Architekten wenigstens ein Indiz. Mutmaßlich wird das Preisgefüge für derartige Aufnahmen in den nächsten Jahren sowieso fallen, auch dank fortschreitender, massiver technischer Innovation auf dem Gebiet der Wärmeleitfotografie durch Einführung der Digitaltechnik.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.hell-architekten.de/" target="_blank">Hell, Architekten</a> (Website)<br />
<a title="externer Link" href="http://www.enev-online.org/enev_2009_volltext/index.htm" target="_blank">EnEV (Energieeinsparverordnung)</a> &#8211; im Detail<br />
<a title="externer Link" href="http://www.christophschieder.com/" target="_blank">Fotograf Christoph Schieder</a><br />
<a title="externer Link" href="http://www.berliner-akzente.de/geld_finanzen/artikel_149727.php" target="_blank">Nina Hell auf Berliner Akzente</a><br />
<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Die EnEV auf gesichtspunkte.de</a> (mit anderen Themenschwerpunkten)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Kultur-Querverweis</strong>: Obiger Artikel bezieht sich nicht auf einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Kontrakt_des_Zeichners" target="_blank">Kontrakt mit einem Zeichner</a> fürs Bauwesen.  Denn diesen hat bereits <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Greenaway" target="_blank">Peter Greenaway</a> stofflich wegverfilmt (1982). Aus diesem Film daher &#8218;architekturlastige Filmmusik&#8216; &#8211; mit einem Augenzwinkern<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
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		<title>163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/traumjob-hausverwalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. (Herkunft: Bauerregel, Tetsche im Stern, Erscheinungsjahr unbekannt, eigene  Erinnerung) Es ist immer wieder ähnlich. Ein Herr Müller von der Fa. Xy Immobilien (* Name verändert) &#8211; weder ihn noch die Firma kennen wir &#8211; meldet sich über dieses Kontaktformular. Der Text der Anfrage lautet wörtlich wie ... <a title="163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/traumjob-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. (Herkunft: Bauerregel, <a title="externer Link" href="http://www.tetsche.de" target="_blank">Tetsche</a> im <a title="externer Link" href="http://www.stern.de" target="_blank">Stern</a>, Erscheinungsjahr unbekannt, eigene  Erinnerung)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist immer wieder ähnlich</strong>. Ein Herr Müller von der Fa. Xy Immobilien (* Name verändert) &#8211; weder ihn noch die Firma kennen wir &#8211; meldet sich über <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kontakt/" target="_blank">dieses Kontaktformular</a>.</p>
<p>Der Text der Anfrage lautet wörtlich wie folgt, wobei -wie gesagt- Namen und Adressen abgeändert wurden aus Datenschutzgründen:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind von Herrn Dr. Kesselherz (aus Münster &#8211; Anm. d. Red.) mit dem Verkauf seiner Wohnung in der Lohengrinstr. 77, 1.OG rechts beauftragt worden und hätten in diesem Zusammenhang gern einige Informationen, da wir zwei Kaufinteressenten haben, die um diese Informationen baten:<br />
1. Gab es schon eine Versammlung in 2009 mit entsprechendem Protokoll, das Sie uns zur Verfügung stellen könnten?<br />
2. Wann wird das Dach erneuert / repariert?<br />
3. Wer kommt für die Altlasten des insolvent gegangenen Eigentümers auf?<br />
4. Das derzeitige Wohngeld beträgt € 525,00, wann ist mit einer Senkung zu rechnen, da unser letzter Kenntnisstand von der Supernova (vormalige Hausverwalterin, abgewählt &#8211; Anm. d. Red.)  der ist, dass es eine Sonderumlage gab, die auf das Wohngeld umgelegt wurde und mehr oder weniger für die Dacharbeiten gedacht war.<br />
5. Letztlich bitte ich Sie höflich um die Zusendung eines aktuellen Einzelwirtschaftsplanes.</p>
<p>Allerbesten Dank im Voraus!<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Hans-Peter Müller<br />
Xy Immobilien&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Wie schön, nun hat die Verwalterin wieder was zu tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4146"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Es droht ein gutes Geschäft zu werden</strong>. Jemand, der nicht in Berlin lebt und wohnt, sondern bislang als vermietender Kapitalanleger tätig war, verkauft obige Wohnung. Die Verkaufsbemühungen sind weit gediehen. Der Eigentümer Dr. Kesselherz möchte jetzt (endlich) Geld verdienen. Hans-Peter Müller von der Fa. Xy-Immobilien auch. In dieser Branche ist es weit verbreitet, dass die Mitarbeiter kaum Festgehalt bekommen. Sie werden oftmals erfolgsabhängig bezahlt. <strong>Wir übrigens nicht</strong>.</p>
<p><strong>Herr Dr. Kesselherz ist ein wirtschaftlich erfolgreicher</strong> Steuerberater aus dem westfälischen <a title="externer Link" href="http://www.muenster.de/" target="_blank">Münster</a>. Er arbeitet so viel, dass er das viele Geld, dass er verdient, so anlegen muss, dass man von einer gewissen Rendite sprechen kann.  Bzw. dass man darauf hofft. Für Dinge wie diese, das Zusammenstellen von Informationen für den von ihm beauftragten Makler, hat er kaum Zeit. Während er die Kapitalanlage im Berliner Edelbezirk Dahlem anschaffte und möglichst immer unter guter Vermietung hielt, hat sich das Objekt effektiv kaum verzinst. Dazu waren seinerzeit die Einstandspreise (die Kaufpreise) zu hoch. &#8218;You will never see the Tageslicht&#8216;, lautet die Renditeprognose kundiger Verwalter zu solchen Anlagen. Abgegriffen wird in der Regel vorher von den Vertrieblern, die früher am U-Bahnhof Krumme Lanke saßen, aber inzwischen pleite sind, ausgesaugt finanziell, verspekuliert, aus und vorbei. Die internen Verkaufsprovisionen wurden vorher schnell noch ausbezahlt.</p>
<p><strong>Dr. Kesselherz hat daher sein Immobilienengagement</strong> &#8218;in Berlin&#8216; lange Zeit quersubventioniert. Erst hat er es erworben, dann rechnete es sich nicht hinsichtlich Verzinsung und heute sind auch die Kaufpreise runter. Was er einstmals zahlte, bekommt er heute nicht wieder.</p>
<p>Aber ist das der Grund, warum Herr Dr. Kesselherz die Arbeit einer ernsthaften Vermarktung möglichst <strong>auf Dritte abwälzt</strong>? Der Makler wendet sich offenbar sorgenlos an unser Büro. Wir verwalten das Haus erst seit dem 01. Januar diesen Jahres. Was ist eigentlich der Grund, warum dieser Makler so <em>distanzlos </em>Fragenkataloge (wie diese) an x-beliebige Menschen -in diesem Fall Verwaltungsmitarbeiter- punkteartig auflistet und deren Beantwortung fest ins Kalkül zieht? Vielleicht ist es nur Gedankenlosigkeit? Das mag sein.</p>
<p><strong>Weil so was immer wieder vorkommt</strong> und die Nichtbeantwortung solcher Fragen als &#8218;Dienstleistungsferne&#8216; der zu wenig devoten Verwalterin missinterpretiert wird, erfolgt hier jetzt mal eine ganz gewissenhafte Beantwortung in richtiger Art und Weise in aller Öffentlichkeit. Das hat folgenden Vorteil: Man kann mal nachlesen, was hinter einer solchen Anfrage für ein &#8218;Affenzirkus&#8216; steckt, bzw. welche &#8218;Gesichtspunkte&#8216; hier eine Rolle spielen. Der Vorteil in dieser Öffentlichkeit auch: man muss nicht in erster Linie nur höflich sein. Ziel des Antwortentwurfs in aller Öffentlichkeit ist vor allem eins: entwaffnende Ehrlichkeit. Hier nun der Entwurf, ein bisschen auch ironisch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">(Briefentwurf Anfang)</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1754" title="Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3-150x150.jpg" alt="Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Mein lieber Herr Hans-Peter Müller,</em></p>
<p>zunächst haben Sie ganz, <strong>ganz herzlichen Dank</strong> für Ihren umfassenden Fragenkatalog betreffend Fragen der WEG-Verwaltung für das von uns seit dem 01. Januar diesen Jahres übernommene Kleinobjekt mit insgesamt sieben Eigentumswohnungen, davon ca. 50% eigengenutzt und weitere 50% fremdvermietet durch westdeutsche Kapitalanleger aus dem nordrhein-westfälischen Großraum Münster. Wir weisen Sie zunächst darauf hin, dass uns von Ihnen <strong>keine Vollmacht</strong> Ihres Auftraggebers vorgelegt wurde. Bestimmte Dinge, nicht wenige übrigens, unterfallen in der WEG-Verwaltung einem intimen <strong>Datenschutz</strong>. Wir sind uns bereits jetzt nicht sicher, ob wir mit den einleitenden Angaben schon Datenschutz verletzt haben, lassen dies aber im Interesse der Vermeidung einer gewissen Dienstleistungsunhöflichkeit unsererseits ungeprüft dahinstehen.</p>
<p>Lassen Sie uns aber bereits vorauseilend gehorsam schon die Fragen komplett und <strong>gewissenhaft beantworten</strong>, damit nicht andererseits der verkaufsinteressierte Wohnungseigentümer Herr Dr. Kesselherz die bereits vorhandenen, zwei Kaufinteressenten vergrault, bzw. dessen renommierte Maklerfirma an der kurzweiligen Geschäftsadresse Friedrichstr. 199, Berlin-Mitte (Anschrift geändert) einen Ansehensschaden erleidet.</p>
<p><strong>Erfahrungsgemäß könnte dies dann der Fall sein</strong>, wenn ein kaufwilliger Interessent zwar kaufen möchte, sich das aber nicht traut, weil ganz einfach eine Art <em>insgesamt unzuverlässige Hausverwalterin</em> vorhanden ist, die derlei Fragen nicht sofort umfassend beantwortet.  Daher begrüßen wir Ihre Intension, uns die Chance einer jetzt schon möglichen Bewährung ggü. diesen Interessenten augenzwinkernd zugespielt zu haben. Dafür ganz herzlichen Dank. Dieser Wink wurde auch ohne Zaunpfahl verstanden. Sie müssen Profis sein! (und damit auch ein Augenzwinkern von Kollege zu Kollege, oder s<em>ind Makler gar nicht Kollegen</em>? Darüber denken wir später nach.)</p>
<p>Machen wir uns daher direkt an die Beantwortung, mit dem <strong>Treuhandauftrag unsererseits an Sie</strong>, über diese Informationen nur dann vollständig und richtig ggü. dem Erwerbsinteressenten zu verfügen, wenn sichergestellt ist, dass uns eine entsprechende Beauskunftungsvollmacht Ihrer Mandantschaft bis zum (14 Tage, ggf. nachträglich) zugeht. Geht uns diese nicht zu, dürfen Sie aus Datenschutzgründen über diese schriftliche Auskunft keinerlei Informationen an unberechtigte Dritte, wie beispielsweise Erwerbsinteressenten, erteilen und haben strengstes Stillschweigen hierüber zu bewahren. Sie werden verstehen, dass wir Ihnen diese sachdienlichen Auflagen gleichzeitig machen müssen, denn Ihre Anfrage enthält weder den Gesichtspunkt einer hinreichenden Bevollmächtigung, noch kündigen Sie wenigstens an, eine derartige einzureichen.</p>
<p>Ein Arbeitsteam unserer Hausverwaltung hat sich sogleich auf Ihre Anfrage gestürzt und im Rahmen einer einstündigen Zielbesprechung wurden zwei Varianten einer möglichen Beantwortung an Sie diskutiert.</p>
<p>Variante 1: Warum fragen Sie eigentlich nicht Ihren Mandanten nach diesen Informationen? Es ist nicht unsere Aufgabe, derlei Fragenkataloge zu bearbeiten, diese zu beantworten und gleichzeitig Prognosen abzugeben. Wollen Sie unsere Stellungnahme  als verbindliche Anlage an den Kaufvertrag heften? Was denken Sie sich eigentlich? Grrr&#8230;.</p>
<p>Variante 2: Wir verwerfen die Variante 1. Mit ihr einher gehen würde ein immenser Rufschaden für unsere Verwaltung. Sie würden es als feste Erfahrung verbuchen, dass Anfragen an unsere Firma durchaus erfahrungsgemäß eine Katastrophe sind. Man bekommt einfach keine Antwort. Das hat uns veranlasst, wegen des drohenden Imageschadens eine sachlich richtige Antwort zu verfassen. Siehe oben.</p>
<p>Zu Ihren Fragen (siehe hier oben) nun die gleichlautend nummerierten Antworten:</p>
<p>1. Wenn es schon eine Versammlung 2009 gab mit Protokoll, dann wird Ihnen das Ihr Auftraggeber sagen können. Er hat dann auch ein Protokoll erhalten, vorher eine Ladung, eine Abrechnung usw&#8230; Er hat es in einem gutorganisierten Steuerberaterbüro in Münster. Wir dürfen Ihnen das nicht geben.</p>
<p>2. Das Dach wird erneuert/repariert, wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft das beschließt. Ich darf Ihnen keinerlei Auskünfte darüber geben, ob das geplant ist oder ob es bereits vorbereitet wird oder eventuell gar nicht absehbar ist. Sicher gilt folgendes: Jedes Dach wird einmal gemacht. Früher oder später. Was die Vergangenheit angeht, so genügt ein Blick in die bei dem Wohnungseigentümer vorhandene, gewissenhaft abgelegte Sammlung seiner Versammlungsprotokolle, um in Erfahrung zu bringen, ob dies überhaupt bereits Gegenstand von gedanklichen Erwägungen der Wohnungseigentümer gewesen ist.</p>
<p>Wir sind gern bereit, Ihnen die notwendigen vergangenen schriftlich vorliegenden Unterlagen zum Stundennachweis zusammen zu stellen gegen Vergütung des Zeitaufwands dafür. Falls Sie derartige Informationen für die erfolgreiche Bearbeitung Ihres Verkaufsauftrages stets und immer wieder von vornherein benötigen, so empfehlen wir Ihnen unter fachlich richtigen Gesichtspunkten, dies im Vorhinein zu recherchieren und stets zu den Objektverkaufs-Vorbereitungen zeitlich einzuordnen. Dann hätten Sie weniger Zeitdruck unter dem konkreten Eindruck vorhandener Kaufinteressenten und müssten diesen &#8218;geschäftigen Druck&#8216; auch nicht auf Dritte, wie z.B. eine damit nicht befasste Verwalterin weiter geben.</p>
<p>Ein regelrechtes Geschäftsfeld für uns wäre das Erarbeiten von Powerpointfolien-Vorlagen für ganze Verkaufsvorhaben aus dem Bestand unserer verwalteten Objekte für zu schulende Maklerteams. Entschuldigen Sie, dass ich ein bisschen ausgeholt habe.</p>
<p>Eventuell helfen Ihnen diese Angaben aber in sachlicher Hinsicht, weitere Verkaufsaufträge besser als bisher zu recherchieren und daher den Eindruck einer kompetenten Verkaufsgeschichte zu erwecken. Dies würde sich sicher auch positiv auf das Verkaufsvorhaben auswirken, weil Sie nicht erst noch Rückfragen halten müssten.</p>
<p>3. Wer für die Altlasten insolventer Wohnungseigentümer aufkommt? Nun, das ist ein weites Feld. Ist das nicht immer irgendwie die Gemeinschaft? Was sollen wir Ihnen denn dazu sagen? Eine Prognose abgeben? Auch hier ist der Blick in die bereits vorhandenen Protokolle hilfreich. Welchen zusätzlichen Sinn sollte es denn machen, wenn wir über diese Darlegungen hinaus Auskünfte dazu in schriftlicher Form an Sie erteilen?</p>
<p>4. Mit dem Wohngeld gerät da doch einiges durcheinander, auch fachlich. Ein Wohngeld von 525,- EUR, das eine Sonderumlage beinhaltet? Dies ist sachlich kaum denkbar. Ob Bestandteile des Wohngeldes &#8218;mehr oder minder&#8216; (Ihre Formulierung) für Dacharbeiten gedacht waren? Wann mit einer Senkung zu rechnen ist, wie Sie schreiben, oder ob eventuell sogar eine Erhöhung in Betracht käme, <strong>who knows</strong>? Yes, die Eigentümerversammlung, die wird es wissen. Prognosen wie diese kann eine seriöse Hausverwaltung definitiv nicht abgeben. Bereits die Frage ist deutlich formuliert als &#8218;der Wunsch, der der Vater eines Gedankens ist.&#8216; Es handelt sich um ein Verkaufsargument. Nicht nur ist die zu erwerbende &#8218;Hütte&#8216; eine ganz dolle, in jeder Hinsicht attraktiv, sondern es wird sogar auch noch das Wohngeld bald wieder gesenkt. Wenn das nichts ist.</p>
<p>5. Jedenfalls bitten Sie dann letztlich sogar höflich um Zusendung eines aktuellen Wirtschaftsplans. Auch den hat der Eigentümer schriftlich vorliegen.</p>
<p>Ach, eins noch: Bitte geben Sie uns umgehend nach Prüfung unserer Stellungnahme Bescheid, ob wir das gebildete Team &#8218;Beantwortung Email Xy Immobilien vom 19.11.2009&#8216; wieder auflösen dürfen, um uns unseren Aufgaben, der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums der WEG wieder zuwenden zu dürfen. Immerhin sind auch dort einige, wenigstens rudimentäre Dinge laufend zu erledigen, und die Ungewissheit darüber, ob unserer Büroressourcen noch benötigt werden für Ihre Anfrage, würde zu einem Aufschub dieser wichtigen Aufgaben führen. Anders an Sie werden wir mit dem Objekt noch jahrelang zu tun haben, richtige Arbeit vorausgesetzt. Das unterscheidet unsere Berufsfelder doch einigermaßen beträchtlich, finden Sie nicht? &#8211; Ich würde z.B. mit dem von Ihnen &#8218;gebrieften Erwerber&#8216; nach Ihrer erfolgreichen Verkaufsverhandlung und Mitaufnahme aller von mir hier erteilten Auskünfte in die wesentlichen Bestandteile dieses Kaufvertrages dann gegenüber diesem noch jahrelang weiterhin intensiv zu tun haben, und er könnte sich dann auch der Einfachheit halber immer direkt auf diesen Kaufvertrag berufen, wenn er sich weigert, bei anderen Entscheidungen als vorausgesagt durch die Versammlung, die Zahlung bzw. Mitwirkung zu leisten. Das soll -bitte- Ihre Verkaufsbemühungen nicht ungünstig beeinflussen. Sie machen das schon.</p>
<p>Wir hoffen sehr, dass unsere Antwort Ihnen umfassend weiterhilft in Ihren Bemühungen, mit dem Verkauf erfolgreich zu sein,</p>
<p><strong>Ihre stets ergebene Hausverwalterin</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">(Briefentwurf Ende)</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführender Link</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><a title="externer Link" href="http://www.ulistein.de/" target="_blank">Website Uli Stein &#8211; Cartoonist</a></span></p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
					
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		<title>124-09 &#8211; Von Cato dem Älteren können wir lernen &#8211; über Verwalterverträge und wann man sie abschließt&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/von-cato-dem-alteren-konnen-wir-lernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 14:08:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schreibt ein Verwaltungsbeirat, er wünsche nun &#8218;getreu Cato, dem Älteren&#8216; den Verwaltervertrag (endlich) abzuschließen. Die Wohnanlage in Berlin-Dahlem soll vertragsgerecht gestellt werden. Da hat er recht. Dass das so und nicht anders ist, dazu musste erst einmal recherchiert werden. Diese Sache -dieser Verwaltervertrag- lag anfänglich herum, erst aus diesen und jenen Gründen, die Übernahmehandlungen ggü. ... <a title="124-09 &#8211; Von Cato dem Älteren können wir lernen &#8211; über Verwalterverträge und wann man sie abschließt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/von-cato-dem-alteren-konnen-wir-lernen/" aria-label="Mehr Informationen über 124-09 &#8211; Von Cato dem Älteren können wir lernen &#8211; über Verwalterverträge und wann man sie abschließt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3873" aria-describedby="caption-attachment-3873" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/rem.tene.verba.sequentur.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3873 " title="Rem tene, verba sequentur! (Quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/rem.tene.verba.sequentur.gif" alt="Rem tene, verba sequentur! (Quelle: gotthal.de)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/rem.tene.verba.sequentur.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/rem.tene.verba.sequentur-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3873" class="wp-caption-text">Rem tene, verba sequentur! (Quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Schreibt ein Verwaltungsbeirat, er wünsche nun &#8218;getreu Cato, dem Älteren&#8216;</strong> den Verwaltervertrag (endlich) abzuschließen. Die Wohnanlage in Berlin-Dahlem soll vertragsgerecht gestellt werden. Da hat er recht. Dass das so und nicht anders ist, dazu musste erst einmal recherchiert werden. Diese Sache -dieser Verwaltervertrag- lag anfänglich herum, erst aus diesen und jenen Gründen, die Übernahmehandlungen ggü. der Vorverwaltung waren viel wichtiger. Auch steckte eine gewisse Absicht dahinter: Erst einmal die Zusammenarbeit nachweislich gut anlaufen zu lassen, und dann ein bisschen abzuwarten, ob sich die Zusammenarbeit gut entwickelt.  Sie entwickelte sich gut. Nun ist es Zeit, über eigene Schatten zu springen.</p>
<p><strong>Es gibt Verwalter, die arbeiten ohne</strong> (schriftlichen) Verwaltervertrag als Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften. Das <a title="externer Link" href="http://gotthal.de" target="_blank">büro gotthal</a> gehört nicht zu dieser &#8222;freiheitsliebenden Kategorie&#8220; eines unförmlichen Miteinanders. Schon die Berufsbezeichnung Verwaltung assoziiert eine ordnende Form. Richtig ist nach Auffassung der auf Wohnungseigentum spezialisierten Fachverwaltung, dass insbesondere Wohnungseigentümer sehr gut beraten sind, in Schriftform Rechte und Pflichten miteinander festzulegen.  Die schriftlich Agierenden wiederum besorgen sich entweder Vordrucke aus dem Papierwarengeschäft (WEG-Verwaltervertrag, Soundso-Verlagsvordruck Nr. 0815) oder &#8211; und das finden wir besser &#8211; es gibt einen eigens entwickelten (und mit den Jahren beträchtlich fortgeschriebenen) Muster-Verwaltervertrag. Eine ganz <em>eigene Strickart</em>, state of the art. Wer in dem Geschäft Ahnung hat, kann solche eigenen gelebten und entwickelten Vordrucke vorweisen, die sich überwiegend <em>kundenfreundlich </em>lesen. <strong>Von wegen Ausgewogenheit. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3872"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Als Dienstleister geht es darum, demütig zu sein</strong>. Schlecht ist der Geruch einer allumfassenden Verhaftung von Kunden. Leben und leben lassen, leben und ggf. auch sterben lassen, eine Geschäftsbeziehung. Nichts ist so schön, wie eine freiwillige, gute Zusammenarbeit, die sich über Jahre hinweg als echte Geschäftsbeziehung voll gegenseitiger Wertschätzung und Entwicklung bewährt. Was nützen feste Bestelldauern von beispielsweise immer starren fünf Jahren, wenn zwischendurch Unzufriedenheit entsteht? Ein pöbelnder Mob, kleine Übertreibung, lässt sich schwerlich vernünftig verwalten. Wenn sich die Klugscheißer, die es in jeder Wohnanlage geben kann, an ihre PCs setzen und serienweise stringentes Rechtsgut an die Verwaltung schicken, mit martialischen Forderungskatalogen, die sich beim besten Willen für dieses Salär nicht bearbeiten lassen? In solchen Fällen ist eine Trennung die beste Lösung.</p>
<p>Bis ein Verwaltervertrag abgeschlossen werden kann, darf durchaus erst einmal eine Weile abgewartet werden. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Am wichtigsten ist Ehrlichkeit im Umgang miteinander, alles andere ist für die Katz.</p>
<p>In diesem Falle werden nun den Gedanken <strong>Worte </strong>gefolgt sein, und den Worten folgen nun viel später als ursprünglich geplant <strong>Taten</strong>. Eine fruchtbare, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">langfristige Geschäftsbeziehung</a> festigt sich im <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/terminproblem/" target="_self">vertrauensvollen</a> Abschluss eines Verwaltervertrages. Was das Beste daran wäre: Wenn man diesen Vertrag nach seinem Abschluss eigentlich gar nicht mehr braucht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<figure style="width: 158px" class="wp-caption alignright"><strong></strong><strong><a href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2B8vB-8q9L._SL500_AA240_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Quelle: Amazon.com" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2B8vB-8q9L._SL500_AA240_.jpg" alt="Quelle: Amazon.com" width="168" height="168" /></a></strong><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: Amazon.com</figcaption></figure>
<p><strong>Verträge für die Verwaltung von Wohnungseigentümern</strong> bestätigen nur das, was zwischen Verwaltung und Wohnungseigentümern als Standard festgelegt werden sollte.  In heterogenen Gemeinschaften mit funktionierender Verwaltung bedingt sich dies wechselseitig. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-lebe-jeden-tag/" target="_self">Eckart von Hirschhausen</a> hat ein Buch geschrieben, das heißt: &#8218;<strong>Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</strong>.&#8216; <strong>Die Qualität einer (funktionierenden) Geschäftsbeziehung auch</strong>. Noch besser: Weiterempfehlungen&#8230;.sie sind der Beweis für echte, gute Zusammenarbeit.</p>
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		<title>71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 00:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dönitz war voll von dieser Gefühlsduselei, er schwamm geradezu in einer Gefühls-Soße, und Tatsachen waren ziemlich uninteressant.“ (Andrew Williams: U-Boot-Krieg im Atlantik. S. 279) Wie die Redaktion von gesichtspunkte.de aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr, rotten sich derzeit einige Internetjunkies zusammen, um einen Flashmob zu organisieren. Ob es sich dabei um ein Flashmob handelt oder ... <a title="71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/flashmobs-stehen-an/" aria-label="Mehr Informationen über 71-09 &#8211; gesichtspunkte.de brachte in Erfahrung: Flashmobs stehen an">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="googlemap" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Im+schwarzen+Grund+Berlin&amp;sll=52.450805,13.284187&amp;sspn=0.019433,0.038581&amp;ie=UTF8&amp;z=16&amp;iwloc=A" target="_self"></a><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /><strong> Dönitz war voll von dieser Gefühlsduselei, er schwamm geradezu in einer Gefühls-Soße, und Tatsachen waren ziemlich uninteressant.“</strong> (Andrew Williams: <em>U-Boot-Krieg im Atlantik.</em> S. 279)</p></blockquote>
<p><strong>Wie die Redaktion von </strong><strong>gesichtspunkte.de aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfuhr, rotten sich derzeit einige Internetjunkies zusammen, um einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob" target="_blank">Flashmob</a> zu organisieren. Ob es sich dabei um ein Flashmob handelt oder um ein Smart Mob, kann dahingestellt bleiben. </strong></p>
<p>Unbestätigten Gerüchten zufolge soll der Flashmob in der Nähe des Thielparks in Berlin-Dahlem unmittelbar vor einem Grundstück stattfinden, das mit dem Oberbefehlshaber der deutschen Wehrmacht, Großadmiral <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_D%C3%B6nitz" target="_blank">Dönitz</a> (* 1891, + 1980) in Verbindung zu bringen sein soll? Diese Information ist jedoch gänzlich unbestätigt.  Inhaltlich soll es wohl darum gehen, dass der Oberbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht  in unmittelbarer Wohnnähe zu einem anderen Oberbefehlshaber wohnte, der sich in bestimmten Zusammenhängen einen ähnlichen Rang erworben habe. Die Gerüchtelage ist hier ausgesprochen &#8217;schwammig&#8217;&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3311"></span><strong>***</strong></p>
<p>Sobald wir nähere Informationen erhalten, kann darüber nochmals intensiver berichtet werden.</p>
<p>Ein Beispiel eines Flashmobs möchten wir hier kurz vorstellen. Er betrifft Frau Dr. Angela Merkel und die so genannte Yeah-Fraktion begeisterter Zuschauer auf ihren derzeitigen Wahlkampfreisen. Hiernach kann zusammengefasst werden, dass die Veranstaltung von Flashmobs durchaus politischen Charakter trägt, wenn die Aktion selbst sich inhaltlich in abgesprochener Weise an die Öffentlichkeit wendet, wobei noch nicht gesagt ist, dass sehr konkrete Aussagen zu erwarten sind. Eher können Flashmobs auch &#8218;dadaistische&#8216;, auf den ersten Blick vollkommen sinnlose, absurde Bestandteile haben, die sich erst im Prozess des Nachdenkens zu einem verständig wirkenden Ganzen entwickeln. Beispielsweise muss ein Flashmob mit hochgehaltenen Transparenten STOPP BSE noch lange nicht bedeuten, dass sich der Flashmob gegen Rinderwahnsinn oder vergleichbare Krankheiten richtet. Bei einer Vielzahl von Flashmobs mussten die Menschen erst längere Zeit nachdenken, um ihren Sinn zu verstehen. Und das macht den Reiz aus, sagen die Fans dieser neuen Kunstform.</p>
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<p>Dr. Angela Merkel, Wahlkampfrede am 18.09.09 in Hamburg</p>
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