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	<title>Briefkasten &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>1899-16 &#8211; News: Vom Verlust des Briefkastenschlüssels +++Breaking News+++</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2016 16:03:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[+++Breaking News +++ Zur Frage, ob der aufgefundene Schlüssel zu einem Briefkasten des Hauses passt, konnte die Hausverwaltung kein offizielles Statement abgeben. Dem Vernehmen nach handelt es sich um ein panamaisches Briefkastenmodell eines institutionellen Anlegers, der die Schlüssel namentlich nicht gekennzeichnet hatte. Die Nachricht aus dem Berliner Speckgürtel, in Panama, sorgt für Aufregung. Zwar sei ... <a title="1899-16 &#8211; News: Vom Verlust des Briefkastenschlüssels +++Breaking News+++" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311116-news-vom-verlust-des-briefkastenschluessels-breaking-news/" aria-label="Mehr Informationen über 1899-16 &#8211; News: Vom Verlust des Briefkastenschlüssels +++Breaking News+++">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="news" width="80" height="35" /></p>
<figure id="attachment_1754" aria-describedby="caption-attachment-1754" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1754" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3.jpg" alt="Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses" width="400" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-1754" class="wp-caption-text">Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses</figcaption></figure>
<blockquote><p>+++Breaking News +++ Zur Frage, ob der aufgefundene Schlüssel zu einem Briefkasten des Hauses passt, konnte die Hausverwaltung kein offizielles Statement abgeben. Dem Vernehmen nach handelt es sich um ein panamaisches Briefkastenmodell eines institutionellen Anlegers, der die Schlüssel namentlich nicht gekennzeichnet hatte.</p></blockquote>
<p>Die Nachricht aus dem Berliner Speckgürtel, in Panama, sorgt für Aufregung. Zwar sei durch die inzwischen herzliche, gute wirtschaftliche Verflechtung zwischen Berlin und einigen namentlich ungenannt bleiben wollenden Berliner Bürgern mit Panama eine Ideenbrüderschaft im Geiste entstanden. Die aber gefährde die gedankenlose Sorglosigkeit eines anonymen Ignoranten. Dieser hat einen Schlüssel verloren.</p>
<p>Ein englischsprachiger Mitarbeiter der Hausverwaltung namens John Doe veröffentlichte zur Auffindung des Briefkasteninhabers daher Datenträger, um die Auffindung des wirtschaftlich Berechtigten gezielt zu unterstützen. Glücklicherweise fand er dafür zur Kooperation Willige (&#8222;Willing &amp; Able&#8220;) bei weltweit verschiedenen angesehenen Medien, sodass einer kurzfristigen Auflösung der Affäre &#8222;Key Largo&#8220; nichts im Weg steht.</p>
<p><span id="more-17337"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Im Bundesfinanzministerium denkt man schon über einen Pauschalerlass nach, um sich in der Weltöffentlichkeit nicht dem Vorwurf spießbürgerlicher Kleinkariertheit auszusetzen. Es heißt, mit guter Führung könnte die positive Praxis im Fall des bayerischen Fußballmanagers Uli H. positiv weiterentwickelt werden. Je größer (1), desto kürzer (2) lautet die noch im Entwurf steckende Anweisung mit ministerialem Rundschreiben.</p></blockquote>
<p>(1) die Hinterziehung (2) die Haftstrafe</p>
<p>Inzwischen hat es einen landesweiten Erlass gegeben, die zur Refinanzierung derartig großer Fiskusausfälle notwendigen Finanzierungsmittel durch noch harschere Überprüfung von Fahrtenbüchern und Gastronomiebelegen Kleingewerbetreibender und die strikte Verschärfung von Formvorschriften für Klein-GmbHs von den Steuerpflichtigen abzuschöpfen. Da ginge noch genug.</p>
<p>Erste Kritikerstimmen verlangen denn auch mehr Transparenz bei Briefkastenanlagen.</p>
<p>Forderungen nach einer bundesweiten Briefkasteninnenbeleuchtungspflicht zur Herstellung von mehr Transparenz entgegneten die beteiligten Fachbehörden in ersten Stellungnahmen negativ.</p>
<p>Dies könne im Grundsatz gegen den Gedanken der versehentlich noch nicht wieder aufgehobenen Verdunkelungsverordnung verstoßen. In diesem Zusammenhang erlangte der Neuköllner Rentner Walter R. (inzwischen verstorben) am 13.08.1940 einen Strafbefehl, weil er an seinem Fahrrad entgegen den gesetzlichen Vorschriften die Fahrradlampe unachtsam weithin sichtbar brennen ließ.</p>
<p>John Doe indes ist derzeit nicht erreichbar. Geklärt ist allerdings <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Doe" target="_blank">seine Identität</a>. Vom weltweit großen Interesse an Briefkästen profitiert indes der bundesdeutsche Hersteller und Branchenprimus Renz, eine der wahrscheinlich angesehensten Briefkastenfirmen Deutschlands. Aktuell erfahren wir auf der Homepage in Praxistipps, wie viel Schwarzgeld in einem Briefkasten untergebracht werden kann (Abfrage <a href="http://www.briefkasten.de/startseite.html" target="_blank">06.04.16</a>)</p>
<p>Über den Fall im August 1940 berichteten wir zeitnahe auf dieser Website <a href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>1290-12 &#8211; Positionen: Der Bloggwart ist kein Blockwart, weiß oft nicht, an wen Wohnungen vermietet wurden! Vom &#8222;Scheiße wohnen&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/133212-positionen-der-bloggwart-ist-kein-blockwart-weis-oft-nicht-an-wen-wohnungen-vermietet-wurden-vom-scheise-wohnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 17:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Scheiße wohnen, bzw. &#8222;scheisse&#8220;, ist kein Problem. Irgendwas ist immer schlecht und die Hausverwaltung natürlich dämlich, der Hauswart heißt Herr Bräsig und arbeitet auch so. Oder alles ist doch ganz anders. Die Wohnung ist schick und irgendwo im Hause herrscht ein guter Geist, der jedem, der zu lange &#8230;&#8230; von hinten in die &#8230;&#8230; beißt. ... <a title="1290-12 &#8211; Positionen: Der Bloggwart ist kein Blockwart, weiß oft nicht, an wen Wohnungen vermietet wurden! Vom &#8222;Scheiße wohnen&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133212-positionen-der-bloggwart-ist-kein-blockwart-weis-oft-nicht-an-wen-wohnungen-vermietet-wurden-vom-scheise-wohnen/" aria-label="Mehr Informationen über 1290-12 &#8211; Positionen: Der Bloggwart ist kein Blockwart, weiß oft nicht, an wen Wohnungen vermietet wurden! Vom &#8222;Scheiße wohnen&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11110" aria-describedby="caption-attachment-11110" style="width: 204px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11110" title="Scheisse wohnen (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/Scheisse.wohnen.jpg" alt="Scheisse wohnen (Herkunft unbekannt)" width="214" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-11110" class="wp-caption-text">Scheisse wohnen (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<p>Scheiße wohnen, bzw. &#8222;scheisse&#8220;, ist kein Problem. Irgendwas ist immer schlecht und die Hausverwaltung natürlich dämlich, der Hauswart heißt Herr Bräsig und arbeitet auch so. Oder alles ist doch ganz anders. Die Wohnung ist schick und irgendwo im Hause herrscht ein guter Geist, der jedem, der zu lange &#8230;&#8230; von hinten in die &#8230;&#8230; beißt. Genau: Rudi Rammlers Rüttelreime sagen es uns. Das Timbre sorgfältiger Pflege im Haustreppenhausbereich ist allerdings im bewohnten Mehrfamilienhaus eine Chimäre vom durchschnittlichen, braven Kreuz- bzw. Spießbürger. Sauber ist es nur insofern dort, als die Hausbewohner sich an Regeln des Miteinanders halten. Was viele nicht tun. Beispiel Namensschilder: Mit Leukoplast oder mit Pflaster, bzw. Klebestreifen druff geklebt. Hat erst einer angefangen, klebt sich´s völlig ungehemmt.</p>
<p><span id="more-13088"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Das Gegenteil davon ist wiederum aktive Hausverwaltung: Eben nicht zu reagieren, sondern zu agieren. Der Hauswart fragt glücklichenfalls beim Vermieter nach: Da sind zwei neue Namensschilder drüber geklebt worden, &#8222;Meier&#8220; und &#8222;Paul&#8220; und der alte &#8222;Schulze&#8220; ist nun überklebt ebenso wie Frau &#8222;Meyerheinrich&#8220; (* Namen geändert). Die Frage: &#8222;Sollen wir neue Namensschilder fertigen?&#8220; ist berechtigt. Doch Namensschilder kosten Geld. Ordentliche Beschriftung gehört sich.</p>
<p>Damit nun nicht ein Kreislauf einsetzt, den der gewöhnliche WEG-Verwalter als Spezialverwalter für &#8222;Eigentumswohnungen&#8220; als Tätigkeitskarussell zu entfachen hat, kommt der Blockwart (pardon, Bloggwart) auf die Idee eines neuen Durchsteckzettels. Die Abteilung Reorganisation schlägt folgende Textfassung vor, Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8222;Guten Tag, wir von der Fa. Hauswartdienst Meyer (* Name geändert) kümmern uns gern darum, dass die Beschriftungen der Klingeltableaus und Briefkästen im Hause pfleglich und gut aussehen. Ihre Namensschildbeschriftung ist in diesem Sinne klärungsbedürftig oder besser diskussionswürdig. Oft weiß die Verwaltung und auch wir als Hauswartdienstleister nicht, ob und ggf. von wem die Initiative zu einer Vermietung ausging und ob alles rechtens ist. Wie auch immer es ist: Wenn Sie als Eigentümer einzogen, veranlassen Sie über die Verwalterin eine kostenpflichtige Beschriftung. Sind Sie als Mieter eingezogen, veranlassen Sie bitte Ihren Vermieter (den Wohnungseigentümer), bei der Verwalterin die neuen Namensschilder zu veranlassen. Herzlichen Dank. Ihre Firma Hauswartdienst Meyer&#8220;</p></blockquote>
<p>Na, oder so ähnlich.</p>
<p>Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder?</p>
<p>Wir haben es ja an diesen Orten nicht mit James Bond zu tun: Dessen Aston Martin hatte rollierende Kennzeichen, für jeden Zweck ein passendes. Großartige Idee: Nur für die Namenschilder in der Wohnanlage zu aufwändig. Ehrlich. Deswegen: Ja, frage nicht, was die Verwaltung für dich tun kann, tu du was für die Verwaltung, Hilf ihr, dass die Namensschildbeschriftungen in der Wohnanlage pfleglich, sauber und übersichtlich aussehen. Ein kleiner Schritt für den Neueinzug: ein großer Schritt für die Menschheit.</p>
<p>Wem das schleierhaft ist: WEG-Verwalter verwalten das Gemeinschaftseigentum eines Hauses. Nicht im Auftrag ist die so genannte &#8222;Mietsonderverwaltung&#8220;, die man nur gegen weiteres, zusätzliches Entgelt zusatzbeauftragen kann, aber nicht muss. Deswegen agieren viele Wohnungseigentümer als Selbstverwalter (ihres Sondereigentums). Hier kommt es dann (bei Vermietung) zur Nullkommunikation mit der Verwaltung über banale Alltagsfragen wie z.B. die Namensschildbeschriftung. Weil man darüber nicht auch noch spricht.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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