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	<title>Bad &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Bad &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1277-12 &#8211; Bauen: Der Kunde ist König, der Job bestimmt die Tat, die Steuern bestimmt der Staat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 11:25:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am roten Faden einer Strangsanierung in Berlin-Wilmersdorf entlang hangeln sich schwierige, leichtere und lächerliche Ansprüche. Alle sind gleichberechtigt. Es geht um nicht mehr als um die Frage: In wie intensiver Weise darf das Handwerkervolk in meine Wohnung eindringen, dort Dinge kaputtmachen und dann wieder abziehen? Dann sind die Wasserstränge (Abwasser, Frischwasser) &#8222;heile heile&#8220; gemacht worden, ... <a title="1277-12 &#8211; Bauen: Der Kunde ist König, der Job bestimmt die Tat, die Steuern bestimmt der Staat." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/161912/" aria-label="Mehr Informationen über 1277-12 &#8211; Bauen: Der Kunde ist König, der Job bestimmt die Tat, die Steuern bestimmt der Staat.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Am roten Faden einer Strangsanierung in Berlin-Wilmersdorf entlang hangeln sich schwierige, leichtere und lächerliche Ansprüche. Alle sind gleichberechtigt. Es geht um nicht mehr als um die Frage: In wie intensiver Weise darf das Handwerkervolk in meine Wohnung eindringen, dort Dinge kaputtmachen und dann wieder abziehen? Dann sind die Wasserstränge (Abwasser, Frischwasser) &#8222;heile heile&#8220; gemacht worden, aber das Bad hat geblutet. Na, hoffentlich nicht. Ein Spannungsfeld.</p></blockquote>
<p>AC/DC hätte das als Schlachtruf so gesungen: &#8222;Bi Em Bi&#8220; und ausgeschrieben hieße das auf Deutsch: &#8222;Bäder müssen bluten&#8220;. Am Ende ist es anders, nämlich so: &#8222;Der Kunde ist König&#8220;. Ein &#8222;Zöllner und Sünder&#8220; machte sich Gedanken darüber und besang Anfang Juli 2012 auf seiner neuesten CD erstmals die &#8222;Monarchie des Proletariats&#8220;. So ´nen Quatsch? Mitnichten, Ihr Randfichten! Recht hat der Mann.</p>
<p><span id="more-12996"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12997" aria-describedby="caption-attachment-12997" style="width: 445px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Schlussformel.Fromme.Wuensche.Strangsanierung.png"><img decoding="async" class=" wp-image-12997 " title="Schlussformel der Notiz von mir: Fromme Wünsche #Strangsanierung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Schlussformel.Fromme.Wuensche.Strangsanierung.png" alt="Schlussformel der Notiz von mir: Fromme Wünsche #Strangsanierung" width="455" height="86" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Schlussformel.Fromme.Wuensche.Strangsanierung.png 569w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/09/Schlussformel.Fromme.Wuensche.Strangsanierung-300x56.png 300w" sizes="(max-width: 455px) 100vw, 455px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12997" class="wp-caption-text">Schlussformel der Notiz von mir: Fromme Wünsche #Strangsanierung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Aufs Bild klicken, um es zu vergrößern: Das ist die Schlussformel einer heute aufgestellten Aktennotiz meinerseits, inhaltlich schließt sie die Erwägungen zu einer Strangsanierung im dortigen Hause ab. Beteiligt sind nur fünf Wohnungen. Aber die Arbeit daran, werde ich einfach nicht los. Jeder hat noch Einwände, jedem muss noch Gehör geschenkt werden. Dabei ist vieles davon lediglich &#8222;Kopfkino&#8220;: Es geht um Ängste, die verständlich sind und die nun durch vertrauensbildende Maßnahmen abgebaut werden müssen. Hurz!</p></blockquote>
<p>Auf der so genannten &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.liederbestenliste.de/empfehlungen543.html" target="_blank">Liederbestenliste</a>&#8220; taucht unlängst dies Lied von Dirk Zöllner (Die Zöllner) von der CD &#8222;Uferlos&#8220; namens &#8222;Monarchie des Proletariats&#8220; auf und zunächst einmal ist der Ersthörvorgang einigermaßen verwirrend. Die Scheibe hat aber so viel aufzubieten, als dass ein wiederholtes Hören sogar sinnvoll ist. Ich habe sie andernorts als &#8222;CD des Jahres 2012&#8220; bezeichnet. Das posaune ich als Trompeter auch gern noch wiederholt heraus. Eine lässige Lustigkeit als dampfdiffusionsoffener Film aus Feuchtigkeit (Nebel). Gewissheit stellt sich schon bald ein und breitet sich aus über die Lachfalten des fortgeschrittenen, im Leben <del>gegerbten</del> gereiften Gesichts. Ach, wäre man doch Wetterhahn geworden!</p>
<p>Zöllner singt am Ende der Refrainzeile plötzlich: &#8222;Der Mob bestimmt die Charts&#8220;. Pecunia non olet, Geld stinkt nicht, und wer gekauft wird, hat Geld. Der Mob ist die Masse und  Klasse ist die Ausnahme? Oder so ähnlich.</p>
<figure id="attachment_12403" aria-describedby="caption-attachment-12403" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12403" title="Die Zöllner, CD-Cover &quot;Uferlos&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Zoellner.Uferlos.CD_.jpg" alt="Die Zöllner, CD-Cover &quot;Uferlos&quot;" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Zoellner.Uferlos.CD_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/05/Zoellner.Uferlos.CD_-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-12403" class="wp-caption-text">Die Zöllner, CD-Cover &#8222;Uferlos&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Plattencover der CD &#8222;Uferlos&#8220;: Die CD kann als echtes Highlight des Jahres 2012 bezeichnet werden. Wir haben die CD bereits intensiv durchgehört. Der obige Liedtitel &#8222;Monarchie des Proletariats&#8220; ist da drauf. Ich bedauere sehr, ihn der Hörerschaft aus urheberechtlichen Gründen nicht präsentieren zu können. Eine einvernehmliche Regelung zwischen Youtube und GEMA ist in meinem (&#8222;diesem, unseren&#8220;) Land nicht verfügbar. Problem erkannt? &#8211; Auch bestimmt der Mob die Charts. Nur die GEMA nicht, sagt Youtube. Eine andere Geschichte. Ehrlich ist Youtube an dieser Stelle nicht. Im Grunde ist mehr als jedes zweite Video dort ein Urheberrechtsverstoß. Jedenfalls in Deutschland. Ist Youtube am Ende daran interessiert, den Streit so lange als möglich offen zu halten?</p></blockquote>
<p>Gut oder schlecht: Kaum ein Leser kennt daher den Song, wiewohl er das &#8222;Delirium des benützten Delinquenten&#8220; -des Konsumenten!- wiederspiegelt, der sich über den Paradigmenwechsel vom sozialistischen Versorgungsstaat &#8222;Diktatur des Proletariats&#8220; zum marktwirtschaftlich-unterkühlt kapitalistisch wirkenden Eisfach Gedanken macht.</p>
<p>Und ob wir letztendlich jetzt -wie witzig aber auch- eine Art &#8222;Monarchie des Proletariats&#8220; hätten? Die Antwort ist übrigens einfach: Selbstverständlich nicht und wenn es denn so aussieht, dann aber nur zum Schein. Denn die &#8222;dunklen Mächte&#8220; des Kapitals wirken suggestiv. In Wirklichkeit geht es um die Asche, Pinke Pinke, Geld, Money, no time to lose, schaffe, schaffe, Rendite baue.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ausdauer wird früher oder später belohnt &#8211; meistens aber später.&#8220; Wilhelm Busch (1832-1908), deutscher Zeichner, Maler und Dichter</p></blockquote>
<p>Ich beklage mich bei einem Miteigentümer der Anlage in Berlin-Wilmersdorf, der sich lobenswerterweise sehr viel Arbeit mit der ganzen Sache gemacht hat. Er hat auch Firmen vorgeschlagen und wir haben gemeinsam ein funktionierendes Paket zur Durchführung der Strangsanierung geschnürt. Der Verwalter möchte gern die mit ihm zusammen arbeitenden Firmen einsetzen. Die werden im Haus hier nicht akzeptiert, warum tut  nichts zur Sache. Fakt ist: Es sind vollkommen neue, fremde Firmen am Start. Und sowas kann natürlich sowas von &#8222;in die Hose gehen&#8220;. Fromme Wünsche: Hoffentlich nicht. Lieber Gott, mach&#8230;.</p>
<p>Am Ende beklage ich mich, für uns als Hausverwaltung bleibt zu viel Arbeit an dieser Sache hängen und ich verfüge hier in Berlin nicht über Leute wie den Malermeister Werner Deck aus Eggenstein-Leopoldshafen, in dessen gewissenhaft akkurat geführten Malereiblog eine Vielzahl von kleinen und größeren Begebenheiten nachlesbar sind, die einen hohen Qualitätsstandard, nicht zuletzt in Unternehmenskommunikation beinhalten. Wenn sich Unternehmer die Frage stellen: &#8222;Wie viel von meinem unternehmerischen Credo kommt letztlich rüber?&#8220; Da ist Werner Deck sensibilisiert und sensibilisierend zugleich aktiv. Einfach mal die. Ist am Ende verlinkt. Ich finde das vorbildlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Berliner Szenedütsche Kritik: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=5944" target="_blank">Die Durchkommerzialisierung der Musik betrifft unsere Gesellschaft insgesamt</a></li>
<li>Vorbildlicher Unternehmenskommunikator: <a title="externer Link" href="http://blog.malerdeck.de/" target="_blank">Malermeister Werner Deck</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 06:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
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					<description><![CDATA[Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. ... <a title="914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/125611/" aria-label="Mehr Informationen über 914-11 &#8211; FotoPodcast: Die Jury hatte es wieder schwer, aber jetzt ist die &#8222;Wadebanne des Monats&#8220; gekürt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2393" title="Goldene.Tulpe.Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg" alt="" width="371" height="486" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award.jpg 371w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/Goldene.Tulpe.Award-229x300.jpg 229w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<blockquote><p>Gegen eine übermächtig erscheinende Konkurrenz setzte sich diesmal ein echtes Retrodesign durch, dass stark an eine in Deutschland unheimlich erfolgreiche Zeit erinnert: die frühen, ziemlich wilden Sechsziger Jahre</p></blockquote>
<p><strong>Unter den wieder Tausenden von preiswürdigen Einsendungen</strong> hatte die Fachjury der Feuchtraum-Redaktion von gesichtspunkte.de wieder etliches Material zu sichten. Die Einsendungen waren alle preiswürdig, soviel noch vorweg. Doch einsame Spitze war nur eins und das ist jetzt preisprämiert mit dem &#8222;PP-Becken in Silber&#8220;, einem Award, der von unserer Redaktion nach strengen Preisstatuten vergeben wird, also niemals leichtfertig. <strong>Aus der Begründung der Jury Auszüge</strong>:</p>
<p><strong>Der gesamte eingereichte Vorschlag</strong> ist in einem leicht abgewohnten &#8222;alt weiß&#8220; gestrichen und zeigt hier und da hervorhebenswerte, geringfügige Farbunterschiede an den Wand- und Deckenflächen, die durch ein milchig diffuses Oberlicht bei &#8222;schrägster Sonneneinstrahlung&#8220;, kurz vor dem Sonnenuntergang, ganz liebreizend changieren.</p>
<p><span id="more-9701"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5604" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="100" height="30" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9702" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9702  " title="Wadebanne des Monats - Foto" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/DSC00289.jpg" alt="Wadebanne des Monats - Foto" width="450" height="662" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Wadebanne des Monats &#8211; Foto</dd>
</dl>
<p><strong> </strong></p>
</div>
<p><strong>Überhaupt war damals Bad- und Sanitärgeschichte noch gar nicht geschrieben</strong>. Man maß dem eigenen Feuchtraum noch lange nicht jene hohe Bedeutung bei, die ihm erst ab den 1980iger-Jahren verstärkt zukam. Erst dann kam überhaupt Farbe ins Spiel: ein schönes mattgrau war damals dann der Hit. Doch zurück in die Vergangenheit.</p>
<p><strong>Die Badewanne wurde in den Sechsziger Jahren</strong> noch &#8222;freistehend&#8220; aufgestellt, nicht eingebaut und in dümmlichen Yton-Blöcken eingemauert, wo man ihre krasse Schönheit nicht einmal richtig wahrnehmen konnte. Diese &#8222;Entenfüsse&#8220; am unteren Ende standen frei über dem liebevoll in &#8222;holz natur, anheimelnd&#8220; gestalteten Fußboden, der von ferne betrachtet einem Scheit grob gehackten Kamin-Brennholzes entsprach. Sehr praktisch und durch neuere Entwicklungen nicht zu toppen. Der Brauseschlauch, ein längerer als heute üblich, zum flexiblen Beduschen des eigenen Wonnekörpers am frühen Morgen mit praktischer Duschkopfaufhängung am herunterfahrbaren Haken. Zugleich war dieses &#8222;Geländer&#8220; auch in der Lage, den kreislauf-instabilen Badegast in eine verfestigte Stabilstellung zu bringen, sollte ihm einmal schwindlig werden, angesichts zu kalter oder gar heißer Spontanbeduschung.</p>
<p><strong>Auch der große Schwenkhahn</strong> über dem seitlich angebrachten Handwaschbecken, Farbe: keramikweiß, hatte ganz bewußt Doppelfunktion: zum Befüllen des Handwaschbeckens oder zur Befüllung der Badewanne. <strong>Ganz schön gewitzt</strong>.</p>
<p><strong>Noch gewitzter</strong>: Bereits in dieser frühen Zeit der sanitären Gesamtgelüste kam das &#8222;Wasser aus Wand&#8220; und aus der Küche, wo versteckt hinter einem Unterschrank ein stromverarbeitender Durchlauferhitzer des Fabrikats Stiebel Eltron seine Dienste tat.</p>
<p><strong>Alles in allem ein echter Hingucker</strong>, dieses Bad, fand die Jury und zögerte nicht, den Preis mit den besten Wünschen für ein noch langes Leben dieses unverfälschten, von wilder Schönheit durchzogenen Badezimmers. Weitere Preisprämierungsvorschläge nimmt die Redaktion wie gewohnt schriftlich entgegen. <strong>Bitte reicht auch ein aussagekräftiges Foto mit ein</strong>.</p>
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