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	<title>Architekt &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:48:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein ... <a title="2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3242-18-history-wie-man-das-spuelwasser-hofclosets-mit-desinfectionsstoffen-schwaengert-geschichte-in-augenblicken/" aria-label="Mehr Informationen über 2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="" width="851" height="462" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p>
<blockquote><p>Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin<br />
nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein gelangenden flüssigen Abgänge qu. unschädlich macht.” (Königliches Polizei=Präsidium, 2.11.1878) In einer Frist von vier Wochen hat der Eigentümer einen Nachweis zu erbringen, dass diese Art der Fäkalienentwässerung abgestellt wird, da sonst die “Schließung und Unbrauchbarmachung der Wasserclosets” erfolge. Aus dem Bericht über die Akteneinsichtnahme bei der königlich-preussischen Bauaufsichtskammer zu Berlin-Kreuzberg</p></blockquote>
<p>Und nein, das stimmt so nicht. Akteneinsicht erfolgte 2006 aus beruflichem Interesse der WEG-Verwalterin eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Kreuzberg an sagen wir prominenter Adresse. Aber die Formulierungen sind schon dufte. Apropos dufte: Man möchte sich die dortige Gerüchtequiche nicht wirklich vorstellen. Amüsierendes Amüsemang könnte der Berliner hier ortstypisch dichten, oder aber: Die Sache stinkt zum Himmel. Die Sache ging so aus:</p>
<p>Am 24. Juni 1879 wird der Einbau des Friedrich’schen Patents für Desinfectionsverfahrens mit Central Rührapparat und Staugruben-System aktenkundig. Die Änderung der Ausführung der Closets nimmt die Firma Max Friedrich, Bureau für Desinfectionsanlagen, dann im Juni 1879 vor.</p>
<p>Dass die Firma so noch existiert, steht nicht zu vermuten, die notwendige Anfrage nach der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung wurde daher vorsorglich nicht veranlasst. Aber das Haus steht heute noch. Und wird so gut als möglich verwaltet. Kannste glauben.</p>
<p>Der Innenhofberichterstatter<br />
Blogwart, Hogwarth</p>
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		<title>1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 08:03:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de) Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit. Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung. Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. ... <a title="1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15924" aria-describedby="caption-attachment-15924" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-15924" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg" alt="Wilhelm Busch: Architekten über Statiker" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15924" class="wp-caption-text">Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &amp;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)</p></blockquote>
<p>Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.</p>
<p>Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.</p>
<p>Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.</p>
<p><span id="more-15923"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oft haben derartige Vorkommnisse irreversiblen Charakter, weil etwas zerstört wird. Erst die Bausubstanz und dann das Vertrauen.</p>
<p>Manche rechnen sich allerdings mit Absicht aus, diesen Weg zu beschreiten.</p>
<p>Frag nichts, sonst bekommst du Antworten, die dir nicht gefallen.</p>
<p>Der Gewerbemieter hat zwei Punkte auf dem Kerbholz. Er hat erstens eine Wand rausgerissen und diese höchst provisorisch gegen statische Bedenken abgestützt, indem er sie mit einem Gerüstständer abgestützt hat. Das nennt man ein Provisorium.</p>
<p>Zweitens gab es eine Rohrverstopfung und warum es die gab, hat der Rohrreinigungsfritze berichtet. Es gab eine sagen wir etwas südländische, abenteuerliche Abflusskonstruktion, weil der Weg einer fachgerechten Sanitärinstallation doch etwas zu teuer erschien.</p>
<p>Gegen den Beginn einer Erosion des Vertrauens gab der Gewerbemieter auch, nett wie er nun mal ist, einen großartig gebrühten südlich anmutenden Cappucino aus eigener Herstellung aus, mit aufgeschäumter Milch.</p>
<p>Doch seit dem blieb all das unerledigt, was vor fünf Monaten dazu klipp und klar besprochen wurde.</p>
<p>Nun hat das ganze mit Südländern und so gar nichts zu tun, denn der Deutsche ist in diesen Fragen seinem südländischen Kollegen mit Migrantenhintergrund in keinster Weise unähnlich. Es ist sogar erschreckend, wie ähnlich die Menschencharakterzüge sich in diesem Punkt &#8222;inhaltlich überlagern&#8220;.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf hat gestern Morgen früh ein Bautrupp das Fenster rausgeprügelt und den Ausschnitt ziemlich vergrößert, um in der EG-Wohnung eine Balkontür nach draußen einzubauen. Gesagt, getan. Der Bauleiter, der die ganze Zeit im Auftrag des Eigentümers vor Ort war und bereits Bescheid wusste, ist bei Anruf der Hausverwaltung um 08:30 Uhr nicht ans Handy gegangen.</p>
<p>Jetzt haben zwei Menschen Emails erhalten und wurden aufgefordert, die Bauarbeiten einzustellen, eine Klage wegen Rückbau sei gerichtlich sofort von jedem der betroffenen, hier wohnenden Eigentümer rechtlich zulässig und so werde es auch geschehen. Um 9 Uhr morgens waren die Bauarbeiten allerdings dann auch schon fertig. Man kam ja wegen des Baulärms eben nicht ans Telefon.</p>
<p>Das wird kosten, Freunde. Auch Vertrauen.</p>
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		<title>1133-12 &#8211; Linktipp: Es ist kalt, Señorita! Und ich hab kein Quartier, &#8230;, nimm mich mit in Dein Bettchen, &#8230;. #Thermografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jawoll, nun ist es bald wieder so weit. Oder doch nicht? Zuviel Wärme derzeit, irgendwie? Aber die Kälte kommt bestimmt noch. Je kälter, desto besser. Dann funktioniert das gut, was wir wieder anfassen wollen: Die Thermografie. Hübsche Bildchen, so wie das hier vom Berichterstatter Bloggwart. Wir berichteten letzten Winter darüber. Waren mit Nina Hell unterwegs, ... <a title="1133-12 &#8211; Linktipp: Es ist kalt, Señorita! Und ich hab kein Quartier, &#8230;, nimm mich mit in Dein Bettchen, &#8230;. #Thermografie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147712/" aria-label="Mehr Informationen über 1133-12 &#8211; Linktipp: Es ist kalt, Señorita! Und ich hab kein Quartier, &#8230;, nimm mich mit in Dein Bettchen, &#8230;. #Thermografie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5895" aria-describedby="caption-attachment-5895" style="width: 249px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" title="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /><figcaption id="caption-attachment-5895" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<p>Jawoll, nun ist es bald wieder so weit. Oder doch nicht? Zuviel Wärme derzeit, irgendwie?</p>
<p>Aber die Kälte kommt bestimmt noch. Je kälter, desto besser. Dann funktioniert das gut, was wir wieder anfassen wollen: Die Thermografie. Hübsche Bildchen, so wie das hier vom Berichterstatter Bloggwart. Wir berichteten letzten Winter darüber. Waren mit Nina Hell unterwegs, die hier in Berlin mit ihrem Vater ein engagiertes Architekturbüro leitet.</p>
<p><span id="more-11697"></span></p>
<p style="text-align: center;">..</p>
<figure id="attachment_4519" aria-describedby="caption-attachment-4519" style="width: 566px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4519 " title="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-1024x768.jpg" alt="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" width="576" height="432" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4519" class="wp-caption-text">Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p>Sobald es richtig kalt ist, kann wieder losgelegt werden.</p>
<p>Nina Hell und nützliche Informationen verlinke ich der Einfachheit halber unten unterm Lotsen nochmal neu. Und empfehle das Büro gern, um weitere &#8222;frostige Betrachtungen&#8220; anzustellen, mit deren Hilfe sich Heizwärme einsparen lässt. Der Sparkommissar geht um.</p>
<p>Die Verbraucherzentrale NRW (Nordrhein-Westfalen) ist übrigens auch umtriebig. Man muss also nicht in Berlin wohnen, um sich zu freuen, dass wir alle nicht unvernünftig mit unserem Wunsch umgehen, nachhaltig zu sanieren, einzusparen und Schlupflöcher aufzuspüren. Dafür reicht es definitiv aus, beispielweise in NRW zu wohnen. Unten sind zwei informative Links nachgewiesen.</p>
<p><em>[iframe_youtube video=&#8220;YdyonN_6Ee4&#8243;]<br />
</em><span style="color: #888888;"><em>Otto Walkes Es wird Nacht Senorita (via Youtube) </em></span></p>
<p>Der Trend zur bundesweiten Berichterstattung auf <strong>gesichtspunkte.de</strong> ist ungebrochen: NRW ist schon fast eingefangen. Das liegt nämlich an folgendem: NRW liegt direkt im Berliner Speckgürtel, wie jeder weiß. So wie Britisch-Honduras, New York und Brisbane in Australien. Nina Hell kam nicht <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=3StnJWUzbhk" target="_blank">aus Tralien</a>, wie Trio-Schlagzeuger Peter Behrens auf Veranlassung von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139911/">Karl Johannes Schindler</a> einst textete. Allerdings versteht sie nötigenfalls was <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6612010/">von Traljen</a>. Aber das ist eine ganz andere Geschichte&#8230;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp vom Dezember 2010: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/">Die Architektin Nina Hell macht derzeit ein interessantes Angebot</a></li>
<li>EnergieAgentur.NRW: <a title="externer Link" href="http://www.ea-nrw.de/_infopool/page.asp?InfoID=10959&amp;find" target="_blank">Sonderaktion Thermografie plus Energieberatung</a></li>
<li>Sparnachbar.de: <a title="externer Link" href="http://www.sparnachbar.de/UNIQ132635962011760/thermoaktion" target="_blank">Befristete Sonderaktion in NRW, hier gibt´s die nützlichen Infos</a></li>
</ul>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/144611/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 15:39:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nie war er g´sunder, der Berliner Bär, nu brummt´a! Die Autorinnen Birgit Jochens und Soja Miltenberger haben für das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (als Herausgeber) ein Buch verfasst, das man getrost als &#8222;Kracher&#8220; verkünden kann. Das Buch heißt &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm &#8211; Geschichte und Geschichten über Berlins ersten Boulevard&#8220;. Erschienen ist das ... <a title="1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/144611/" aria-label="Mehr Informationen über 1102-11 &#8211; Buchtipp: &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm&#8220; Birgit Jochens und Sonja Miltenberger haben einen Kracher geschrieben!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7742" title="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg" alt="Geheimtipp: Bitte nicht weitersagen!" width="400" height="200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geheimtipp_Bitte.nicht_.weit_-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Nie war er g´sunder, der Berliner Bär, nu brummt´a!</p></blockquote>
<p>Die Autorinnen Birgit Jochens und Soja Miltenberger haben für das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (als Herausgeber) ein Buch verfasst, das man getrost als &#8222;Kracher&#8220; verkünden kann. Das Buch heißt &#8222;Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm &#8211; Geschichte und Geschichten über Berlins ersten Boulevard&#8220;. Erschienen ist das Buch im text-Verlag (edition Berlin). Ein übriges aberwitziges Projekt, dies Buch.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-11345"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-11270" title="_seitentrenner Berliner Bär" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/seitentrenner.Berliner.Bae_.jpg" alt="" width="22" height="36" /></p>
<figure id="attachment_11346" aria-describedby="caption-attachment-11346" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11346" title="Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-1024x939.jpg" alt="Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)" width="640" height="586" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-1024x939.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover-300x275.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/vhzhak_cover.jpg 1201w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11346" class="wp-caption-text">Von Haus zu Haus am Kurfürstendamm (Buchcover)</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>In dem neuen Buch wird jedes einzelne Gebäude am Kurfürstendamm mit seiner Geschichte, seinen Eigentümern, Architekten und einstigen Bewohnerinnen und Bewohnern vorgestellt – von den Anfängen in den 1880er Jahren bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, bisweilen auch bis in die Gegenwart. Die Wohn- und Lebenssituation am Kurfürstendamm und ihr Wandel im Lauf der Epochen werden hier nachvollziehbar. (sagte Marc Schulte, Wirtschaftsstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf am 16.08.2011 zur Buchveröffentlichung)</em></p></blockquote>
<p>Ein Exemplar davon liegt uns seit gestern vor und wird die Tage bis zum Jahreswechsel kurzweilig gestalten.</p>
<p>Das Buch wendet sich an all diejenigen, die es interessiert. Architekten verschenken es aktuell zu Weihnachten an gute Kunden. Aber auch andere sind herzlich eingeladen. Nicht nur ist es ein Abriss verschiedener bauhistorischer Zeitabläufe und damit sozusagen ein ganz guter Überblick über verschiedene Epochen des Bauens. Irgendwie ist es nämlich auch eine Art &#8222;street view&#8220; der besonders übersichtlichen Printgattung. Also &#8222;old school&#8220;. Ganz ohne Strom kommt es aus, und ob es als eBook schon erhältlich ist, wurde von hieraus gar nicht überprüft. Die Sortierreihenfolge ist demzufolge nicht eine Datenbankabfrage, sondern schlichtweg die von rechts nach links geblätterte Seitenzahl. Wisst Ihr noch? Wie früher&#8230;..</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;ZEu4g6HN9I0&#8243;]<br />
<span style="color: #888888;"><em> Hildegard Knef &#8211; Heimweh nach dem Kurfürstendamm (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Das Buch beruht auf einer systematischen Auswertung der Berliner Adressbücher, aller verfügbaren Bauakten und auf gründlichen Recherchen im Berlin-Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam. Drei Jahre lang hat ein Historiker-Team die beiden Autorinnen bei der umfangreichen Recherche unterstützt. Auf 256 Seiten mit etwa 200 Abbildungen, darunter viele erstmals veröffentlichte Fotos, Innenansichten, Bauzeichnungen und anderes aus dem reichen Fundus des Museums Charlottenburg-Wilmersdorf ist zum 125. Geburtstag des Boulevards ein neues, beeindruckendes Portrait entstanden</p>
<p><em>(Marc Schulte, wie oben)</em></p></blockquote>
<p>Die Seitenzahl, eigentlich alle, konkurrieren das ganze Buch hindurch gegen die gleichsam mitlaufende Hausnummer (aufwärts), den Kudamm hoch und runter. Kämpfe wie diese erzeugen Reibung, Reibung erzeugt Wärme und Wärme erzeugt Wohlsein. Mit dem Lesen dieses Buchs entsteht die Idee vom Wohlsein als Kontrast zum Hohlsein. Eine Libertinage der Extraklasse.</p>
<p>Das wissen wir schon lange. Die Gedanken, die waren vielleicht mal frei, doch das ist vorbei, hei hei. Jahrelang waren sie gefangen im Kopf als Götterdämmerung und unfähig auszubrechen. Alle haben sich gefragt, wo denn nur die Berliner Geschichte geblieben war?</p>
<p>Richtig: Gefangen im Kopf. Jedem geht das so. Man läuft einen Boulevard entlang, sieht geschichtsträchtiges Gemäuer und schon setzen die Gedanken an, sich befreien zu wollen. Wie war es gewesen, als &#8222;Witwe Bolte&#8220; hier Kohlsuppe kochte? Was hatte es auf sich mit &#8222;Zickenschulze aus Bernau&#8220; und war er hier Stammgast? Am Kudamm wohnte früher Klaus Kinski. Das ist bekannt. Oder Alexander von Bentheim. Jetzt wohnt da auch &#8222;Wowireit&#8220;. Mit Wachtmeister vor der Türe. Ist besser so.</p>
<p>An der Krumme Lanke sind die Spuren von Emma längst verwischt, obwohl ihr Unterhaltsprozess von Fredl Sieg für die Ewigkeit in Liedform konserviert wurde und heute vielen noch vom Hörensagen bekannt geblieben ist. Ja, die Berliner Geschichte.</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F3379215" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F3379215" allowscriptaccess="always" /></object> <span style="color: #888888;"><em>Das Lied von der Krummen Lanke </em></span></p>
<p>Das ist der handgreifliche Vorteil dieses bebilderten und illustrierten Buchs. Es ist die Übersichtlichkeit: zur Abhandlung kommt der Kurfürstendamm. Es ist die ordentliche Sortierung nach Hausnummern. Und man findet nach einigem Hineinlesen immer wieder ordentlich hinein: ich sagte schon, dass mit den Hausnummern die Seitenzahlen eigentlich ständig mitlaufen. Aufwärts immer, als Eselsbrücke dient die Differenz zwischen Haus- und Seitennummer. So schreibt man interaktive Bücher.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11347" title="Franz Besch, Architekt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-660x1024.jpg" alt="Franz Besch, Architekt" width="640" height="992" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-660x1024.jpg 660w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_-193x300.jpg 193w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7175_Franz.Besch_.jpg 774w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Großes Kino, große Begeisterung. Wir übrigens haben es vom Architekten Frank Besch aus Berlin-Kreuzberg geschenkt bekommen, dem wir bei dieser Gelegenheit dafür herzlich danken. Ein sehr gutes, kurzweiliges Geschenk. Franz Besch ist ein guter, engagierter und fleißiger Architekt mit großer Bauerfahrung, permanenter Beschäftigung und vielen, vielen Stücken Stadtverbesserung, die Ansätze dazu liefert er als Bauüberwacher und Bauleiter, Architekt und sachverständiger Begleiter von ahnungslosen zu Instandhaltung und Bauwerk Verpflichteten. Die Geschichte und die Städteentwicklung des Kudamms sind  jetzt in Buchform zu lesen. Großartig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>HowTo buy: <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Kurf%C3%BCrstendamm-Geschichte-Geschichten-Berlins-Boulevard/dp/3938414316" target="_blank">Das Buch bei Amazon erwerben</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.stadler-besch.de/" target="_blank">Die Homepage von Architekt Franz Besch</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/134111/">Michael T. Glaser erzählt von Weinbrandt-Willy Brandt, &#8230;..</a></li>
<li>Personen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/fredy-sieg-schrieb-das-lied-von-der-krummen-lanke-im-jahre-1923/">Fredy Sieg schrieb das Lied von der Krummen Lanke 1923</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 07:21:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus dem beruflichen Emailschriftverkehr sticht heute morgen die Meinung einer Berliner Architektin hervor, die folgendes zu einer Sanierungsüberlegung im von ihr bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg -auszugsweise- schreibt: Ich bin grundsätzlich keine Befürworterin von WDVS. Vor allem bei den niedrigpreisigen Ausführungen glaube ich, dass man sich gleich ein neues Sanierungsfeld einhandelt. Außerdem bilden die Fenster oftmals ... <a title="836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117911/" aria-label="Mehr Informationen über 836-11 &#8211; Pro &#038; Contra: Die Meinung einer Architektin zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-378 alignnone" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_136" aria-describedby="caption-attachment-136" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-136" title="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif" alt="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" width="300" height="299" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-136" class="wp-caption-text">Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<p><strong>Aus dem beruflichen Emailschriftverkehr</strong> sticht heute morgen die Meinung einer Berliner Architektin hervor, die folgendes zu einer Sanierungsüberlegung im von ihr bewohnten Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg -auszugsweise- schreibt:</p>
<blockquote><p>
Ich bin grundsätzlich keine Befürworterin von WDVS. Vor allem bei den niedrigpreisigen Ausführungen glaube ich, dass man sich gleich ein neues Sanierungsfeld einhandelt. Außerdem bilden die Fenster oftmals viel größere Schwachstellen, ohne deren Sanierung ich eine Fassadendämmung auch fraglich fände.</p></blockquote>
<p><strong>Festgehalten als Merkposten</strong>. Es ist eine beruflich geprägte Fachmeinung. Interessante Randfrage: Wie verwaltet man eigentlichen Meinungs- und Stimmungsbilder in einer elektronisch per Email getriebenen Korrespondenz? Richtig: ganz langsam: Man gibt eine Auswertung eines Architekten in &#8222;den Diskussionskreislauf&#8220; des Verwaltungsbeirats (3 Menschen), diese beantworten dann in &#8222;Remails&#8220; an jeweils weitere drei Personen (zwei Mitglieder Beirat, Verwalter), was sie davon halten. Da bauen sich schnell Datenmengen auf. Ein Exzerpt, ein Auszug, tut es nicht. Man sammelt Meinungen, die einem schriftlich vorliegen, wie zu Guttenberg: Man fügt sie in ein neues Dokument ein, vergißt aber nicht die Fußnoten, also hinzuzufügen, von wem sie stammen. Ex-Doktor zu Guttenberg ließ sie einfach weg. <strong>Kein Wunder, bei so viel Arbeit</strong>.</p>
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		<title>508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 06:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben? (Berühmte Liedzeile) Immer wieder übernimmt eine Verwalterin ein Bestandsobjekt, also eine Wohnanlage, die es schon länger gibt. Immer wieder fehlen ordentliche Unterlagen, wie man sie für eine erfolgreiche Verwaltung einmal benötigt, damit man sie schlicht &#8222;zur Hand&#8220; hat, wenn man etwas &#8222;zu Hand nehmen will&#8220;. ... <a title="508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8532010/" aria-label="Mehr Informationen über 508-10 &#8211; Bauen: Sag mir, wo die Pläne sind, wo sind sie geblieben? Erstbemusterung&#8230; #Digitalis, Erfahrungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_136-2" aria-describedby="caption-attachment-136-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-136" title="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif" alt="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" width="300" height="299" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-136-2" class="wp-caption-text">Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sag mir, wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben? (Berühmte Liedzeile)</p></blockquote>
<p><strong>Immer wieder</strong> übernimmt eine Verwalterin ein Bestandsobjekt, also eine Wohnanlage, die es schon länger gibt. Immer wieder fehlen ordentliche Unterlagen, wie man sie für eine erfolgreiche Verwaltung einmal benötigt, damit man sie schlicht &#8222;zur Hand&#8220; hat, wenn man etwas &#8222;zu Hand nehmen will&#8220;. Sehr häufig: Es gibt keine Baupläne vom Haus. Dass immer wieder Wohnungseigentümern zu schreiben und in einem imaginären Bestandsverzeichnis &#8222;100%-tiger Gutverwaltung&#8220; zu wühlen, ist eine Lebensaufgabe. Sich das zu ersparen, eine andere Idee. Aus diesem Grund wurde gestern ein erläuternder Text erstmals auf der Website des Büro Gotthal veröffentlicht, der den Begriff Digitalis erklärt. <strong>Er ist unten weiterführend verlinkt</strong>.</p>
<p><span id="more-6938"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Das Abfassen</strong> eines solchen erstmaligen Textes, der für die Ewigkeit bestimmt sein soll, ist die eine Sache. Seine Wirkung auf Dritte, also Neukunden oder eventuelle Neukunden, die noch gar nicht mit uns in Geschäftsbeziehung stehen, eine andere Sache. Man muss mit solchen &#8222;ausgelegten Minen&#8220; rasch Erfahrungen sammeln, das Feedback von Kunden verstehen und daraus eventuell weitere Schlüsse ziehen. Dabei kann durchaus eine Überarbeitung erster Texte in Betracht kommen. Gestern frisch verzapft, und das Beste daran ist, nun muss man nicht mehr dauernd individuelle Briefe schreiben, sondern es reicht ein Linkverweis aus und &#8222;das Thema ist grundsätzlich durch&#8220;.</p>
<p><strong>Wer zu einem gekommen ist</strong>, weil er zunächst Fühlung mit einer ihm irgendwie sympathischen Website aufgenommen hat, besitzt dann schon den Status des &#8222;aufgeklärten Kunden&#8220;. Wer den Text hingegen erstmalig liest, und nur weil er darauf hingewiesen wurde, der kann ihn sich zu eigen machen und virtuell im Kopf &#8222;Gefällt mir&#8220; anklicken oder ihn ablehnen. Alles ist möglich.</p>
<p><strong>Zu dem besagten Text</strong> liegt jetzt -über Nacht- die erste messbare Reaktion eines Verwaltungsbeirats aus Berlin-Dahlem vor, er schreibt kurz, aber zackig folgendes an uns:</p>
<blockquote><p>2. Möchte ich gerne mit Ihnen telefonisch diskutieren; die Grundidee ist gut, meine spontane Frage eher, wieviel Architektenleistung hier nötig ist? (Frage eines Beirats auf den Vorschlag)</p></blockquote>
<p><strong>Unsere Stellungnahme</strong> ist (wieder mal) zu blümerant, aber durchaus nicht abwegig, wir antworten so:</p>
<blockquote><p>Zu 2 gilt m.E. die &#8222;Monroe Doktrin&#8220; (Amerika den Amerikanern) oder die Schuster-Theorie (Bleib bei deinen Leisten) Unabhängig vom berufl. Background wäre allerdings der Zeitaufwand für das Beschaffen einer hinreichenden Erstbemusterung mit Bauplänen und diesbezügl. ohne vergütungsrelevant, bei uns nach Zeitaufwand in Stunden. Wenn es der Architekt macht, macht er durch seine fachmännische Brille, es ist mehr seine Kernkompetenz als unsere. Ich könnte es derzeit auch aus Zeitgründen nicht machen, es würde sich hinziehen. Die Befassung des Architekten ist eher eine Idee, die den Umstand von Synergien geschuldet ist. Wenn er jetzt gerade das Dach plant, wir aber keine Unterlagen liefern können, wäre es ein &#8222;kurzer Dienstweg&#8220; und wir hätten eine weitere Theorie damit erledigt: Die Zwei-Fliegen-Theorie. Gott, was bin ich heute Morgen wieder filosofisch.</p></blockquote>
<p><strong>Genau. Für diesen Fall stimmt das so</strong>. In allen weiteren oder anderen Fällen gilt ein wesentlicher &#8222;Block fachlicher Auffassung&#8220; aus diesem Stellungnahmethema ebenfalls. Weshalb eine Art Nachlese zu einem in die Welt gesetzten (Text-)Baby allerdings &#8222;fairnymphdich&#8220; sein dürfte. Das war der Sinn dieses Beitrags! <strong>In der Hoffnung, es ist gelungen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Einmalig: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/digitalis" target="_blank">Das Projekt &#8222;Digitalis&#8220; &#8211; Erarbeitung von digitalen Bauunterlagen über ein Haus</a></li>
<li>Hinterfragt: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7562010/" target="_blank">Was sagt uns eine &#8222;Zwei-Fliegen-Theorie&#8220;?</a></li>
<li>Ärgerlich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">Die EnEV 2009 kann seit Dezember umgesetzt werden, aber nur ohne Bauaufsicht</a></li>
<li>Hingeguckt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/in-der-kundenbeziehung-eines-weg-verwalters-gilt-das-mehraugenprinzip/" target="_self">In der Geschäftsbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip</a></li>
<li>Positionen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">Compliance ist ein schickes Fremdwort mit weitreichender Bedeutung</a></li>
</ul>
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		<title>374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7182010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:17:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken ... <a title="374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7182010/" aria-label="Mehr Informationen über 374-10 &#8211; Foto.Podcast: Vom Anmachen wildfremder Heizkörper, dem Bankengewerbe &#038; Fraßfrust">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5894" aria-describedby="caption-attachment-5894" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5894  " title="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0429_Eigeninitiative.jpg" alt="Eigeninitiative - Die Heizung anmachen!" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-5894" class="wp-caption-text">Eigeninitiative - Die Heizung anmachen! (Corso Italia)</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />In unserem Hause sind die mit Dir besprochenen Aspekte nicht zu platzieren. Es gibt einfach zu viele andere Themen die bei den Banken und damit auch bei uns ganz oben auf der Agenda stehen. Dazu kommt, dass auch die Finanzwirtschaft immer stärker in Richtung Standardisierung geht und individuelle Produktlösungen bzw. Kreativität beim Ausfüllen von Marktlücken auf der Strecke bleiben.&#8220; (Resümée der Kreditwirtschaft zur Frage, wie man Wohnungseigentümergemeinschaften dergestalt in die Förderungsfähigkeit bringt, dass sie in der Lage sind, Wärmedämm-Maßnahmen mit staatlich verbilligten Krediten zu finanzieren &#8211; Quelle: Emaileingang vom 08.03.2010 &#8211; Urheber: ungenannt, mit Redaktionsgeheimnis) </p></blockquote>
<p><span id="more-5893"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_5895-2" aria-describedby="caption-attachment-5895-2" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5895" title="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg" alt="Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)" width="259" height="378" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T.jpg 259w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Foto.Podcast_thermografie.T-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5895-2" class="wp-caption-text">Foto Podcast: Thomas Gotthal (Thermografie)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer in dem Lokal Corso Italia wintersüber Speisen und Getränke zu sich nahm, konnte sich beim zwischenzeitlichen Gequarze (berolinisch für Rauchen) in ein saunaartig anmutendes Räucherhüttchen stellen, Gasbrennofen inklusive. Denn problematisch erweist sich der Verzehr von allzu vielen Kalorien, um Winterspeck anzufuttern, wenn in einer Hundekälte vor der Tür Kalorien im Übermaß sogleich vernichtet werden, durch Zuschaltung von körpereigenen Thermostaten, die die aufgenommene Energie sogleich wieder &#8222;verbrennen&#8220;. Der Beweis, dass alle Menschen Warmstrahler, nicht aber Heizpilze sind, wurde kürzlich von der Architekten Nina Hell (diesmal in Berlin-Neukölln) erbracht. </strong></p>
<p><strong>Sie lichtete den Bloggwart ganz körperlich ganzkörperlich ab</strong> und das von oben bis unten, stehend auf einem Laubengang im Nirgendwo der nach dem Krieg errichteten Sozialwohnungsschluchten. Auch wenn diese mittlerweile -ganz Fachjargon- abgelöst sind, also keine öffentliche Bindung mehr besitzen, so sind doch trotz alledem die Laubengänge, gerade diesen Winter, etwas ungemütlich gewesen.</p>
<p><strong>Viele Fragen stellen sich nun:</strong><br />
Ist Herr Bloggwart (siehe Foto) ein temperamentvoller Hitzkopf mit Wut und Emotionen, aber nur in den zentralen Zonen seines Gesichts, wie fotografisch schnell deutlich wird? Warum sind Hitz- oder wenigstens Wärmeezonen &#8222;im Schritt&#8220; nicht zu erkennen, ist das Feuer bereits verloschen? Welche wäre denn die richtige Strategie für ein &#8222;cool down&#8220;, aber mit Augenmaß? Sind auch am Kopf eines Bloggwarts wärmedämm- und gebäudeenergetische Maßnahmen angebracht? Was tun, wenn man hinterher das Gesicht gar nicht mehr sieht? Bekanntlich sehen inzwischen die Förderrichtlinien Dämmstärken von bis zu 14 bis 16 cm vor, dies allerdings eine Schichtstärke, die höchstens einigen, allerdings überwiegend weiblichen Personen als jahrelange Makeup-Erfahrung bekannt ist, nicht aber harm- und bedeutungslosen Bloggwarten. Herr Bloggwart soll sich dem Vernehmen nach unverzüglich gegen eine weitere Körperschutz-Vorsatzhülle ausgesprochen haben, <strong>die schnell als Frustfraßpanzer miss gedeutet werden könne</strong>.</p>
<p><strong>Fest steht: Laubengänge im Winter eignen sich kaum für einen &#8222;dauernden Aufenthalt&#8220;</strong>, obwohl das Gesetz hier keinerlei Regelungen bereithält. Fest steht ferner: Die Kreditwirtschaft will nicht ran, siehe ganz oben! Müssen also Wohnungseigentümer in Berlin weiter frieren?</p>
<p><strong>Den Begriff des &#8222;dauernden Aufenthalts&#8220;</strong>, den kennen vor allem die freundlichen Damen und Herren von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6822010/" target="_self">den bezirklichen Bauaufsichten</a>. Es heißt, dass Menschen sich nicht dauernd in solchen Räumen aufhalten dürfen, die untergeschossig weniger als 2,50 Deckenhöhe besitzen. In Dachgeschossen gehen auch schon 2,30 m durch, da ist man etwas kulanter. Wir kennen das aus anderen Zusammenhängen: In vielen deutschen Städten patrollieren Sheriffs in den Fußgängerpassagen und verscheuchen bettelnde Punks und grob gestrickte Alkis (berolinisch für Alkohol trinkende Passanten) aus den Gässchen und von den Plätzchen, <strong>wo sie sich -ebenfalls- nicht dauernd aufhalten <span style="text-decoration: line-through;">sollen</span> dürfen</strong>.</p>
<p><strong>Was dies allerdings mit der Frage zu tun haben soll</strong>, ob Menschen an ihrem Wohnort nicht auch -beispielsweise- dauernd in den Keller gehen dürfen, wer wollte das überwachen?, wird spätestens hier unklar. Und verschiebt sich daher ins Reich der sinnlosen Sinne. Dass eine Heizung Regler hat, ist nichts Ungewöhnliches. Dass die unterschiedlichen Pole Positions dieses Reglers &#8222;Max&#8220; und &#8222;Min&#8220; heißen und nicht &#8222;Max&#8220; und Moritz&#8220; ist eine ganz andere Geschichte. Jedes digitale Messwerk, dass sich einmal gefangen hat in einem Messwert, kann durch Knopfdruck gesettet werden, praktisch nullgestellt. So wird aus Messwerten später manchmal eine Nullnummer. Der Wunsch, die Heizung wieder auf Null zu stellen, nachdem man ein Zigarettchen verspeist oder lediglich nur inhaliert habe,<strong> ist angesichts der betrügerisch gehandelten Emissionshandelspakete (kürzlich) nur verständlich</strong>.</p>
<p><strong>Aber welcher Gast wünscht sich schon, eine Heizung anzumachen? Mindestens jeder Zweite dächte da eher ans andere Geschlecht. Die Gas-, Wasser-, Sch&#8230;.-Branche (berolinisch für Sanitärinnungsbetriebe) hat Hilferufe belästigter Heizkörper noch nicht gemeldet, nur weil diese sich, viel zu oft, regelrecht angemacht fühlen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Gastronomische Italoperle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/die-wasserwerferin/" target="_self">Das Corso Italia in Berlin-Zehlendorf</a></li>
<li>Bankenskandal: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">Geschäftsbanken verhindern Wärmedämm-Maßnahmen mit Mitteln der KfW</a></li>
<li>Wärmezonen am eigenen (Bau-)Körper? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" target="_self">Das &#8222;Fotostudio Hell&#8220; hat ein besonders interessantes Angebot gemacht</a> (Aktion ist ausgelaufen)</li>
<li>Johanna von Koczian: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6182010/" target="_self">Das bisschen Haushalt macht sich nicht allein</a></li>
<li>Wilder Westen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/wilder-westen-von-grossen-finalen/" target="_self">Von großen Finalen und dem Duellieren im Kellergeschoss</a></li>
<li>Zeitexoten: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-winter-kommt-die-heizung-geht-an-aber-was-ist-ein-zeitexot-benutzungsregeln-heizung/" target="_self">Der Winter kommt, die Heizung geht an&#8230;</a></li>
<li>Anregung für Themenrecherche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Null" target="_self">Der Suchbegriff NULL auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Mit besten Grüßen an das <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/77856-Corso-Italia-Berlin" target="_blank">Corso Italia</a>)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). ... <a title="244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-die-architektin-nina-hell-berlin-macht-derzeit-ein-attraktives-angebot/" aria-label="Mehr Informationen über 244-10 &#8211; Linktipp: Die Architektin Nina Hell (Berlin) macht derzeit ein attraktives Angebot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774 " title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4778" aria-describedby="caption-attachment-4778" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4778" title="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg" alt="Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur...." width="300" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Dem.Ingenieur.ist_.nichts.zu_.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4778" class="wp-caption-text">Serie: Plattitüden - Dem Ingenieur....</figcaption></figure>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Seit etwa 30 Jahren wird die Infrarot-Thermografie als zerstörungsfreie Untersuchungs- und Prüfmethode im Bauwesen angewandt. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt eine Eigenstrahlung aussendet. Die im üblichen baupraktischen Bereich auftretenden Wärmestrahlungen werden hierbei dem infraroten Wellenlängenbereich zugeordnet (Wellenlängenbereich von λ = 0,78 μm bis etwa 1000 μm). Diese Strahlungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, können aber mit einem im infraroten Spektrum empfindlichen Detektorsystem (Thermokamera) und dazugehöriger Auswertungssoftware visualisiert werden.&#8220; (Quelle: CRP-Ingenieure, Thermografie, <a title="pdf Dokument (extern) downloaden" href="http://www.crp-bauingenieure.de/downloads/pdf/rundschreiben/CRP-Rundschreiben_2006-08-01_09.pdf" target="_blank">Infobroschüre hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Berliner Architekten Hell mit Sitz in der Englerallee in Berlin-Dahlem</strong> haben eine befristete Sonderaktion (bis Ende Februar 2010)  ins Leben gerufen, die uns interessant und vor allem erwähnenswert vorkommt. Die Architekten bieten das Fertigen von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermografie" target="_blank">Thermografie-Bildern</a> in unterschiedlichen Stückelungen zu ziemlich niedrigen Preisen an. Das dürfte als <em>gut durchdachtes</em> <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marketing" target="_blank">Marketing</a> gedacht sein, um mit einer Vielzahl von Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und das ist auch okay, denn es ist erlaubt, sich ins Gespräch zu bringen, und vor allem mit guten, attraktiven Angeboten. Davon zu erzählen allerdings uns nicht zum persönlichen Vorteil gereicht, um auch das klarzustellen. Nein, es ist einfach ein saugutes Angebot, und darüber darf man ohne Gegenleistung neuerdings sogar öffentlich reden.  Hier und heute daher mal eine ganz andere Art von (positiver) Vorratsdatenspeicherung. <strong>Doch nun zu etwas Anderem und zurück zum Thema</strong>.</p>
<figure id="attachment_4773" aria-describedby="caption-attachment-4773" style="width: 132px" class="wp-caption alignright"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4773   " title="Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Nina.Hell_.Architektin.jpg" alt="Nina Hell, Architektin (Privatarchiv)" width="142" height="158" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4773" class="wp-caption-text">Nina Hell, Architektin (Foto: Christoph Schieder)</figcaption></figure>
<p><strong>Zu erwarten ist technischer Sachverstand mit Architekturbackground</strong> und gesamtgebäudeenergetisches Verständnis. Erwarten darf man im Nachhinein eines erforderlichen Ortstermins digitale Bilder (im Format pdf) in vereinbarter Stückzahl sowie kurze, kenntnisreiche, bzw. analysierende Kommentare der Architekten. Es geht bei Thermografie darum, Häuser insgesamt fotografisch zu erfassen und aufgrund von speziellen Einfärbungen auf <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmebildkamera" target="_blank">Wärmebildern</a> in unterschiedlichen Farbnuancierungen Ursachen und Gründe herauszuarbeiten, warum ein Haus Wärmeverluste hat?<strong> </strong><strong>Die Gründe dafür sind mannigfaltig</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span id="more-4772"></span></strong><strong>***</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Mal handelt es sich um einen &#8218;Montagsbau&#8216;</strong>. So nennen Fachleute das bereits fertiggestellte Bauvorhaben, bei dem nach vielen, vielen Jahren Schimmelschäden tiefgehender begutachtet werden. Wir selbst haben beispielsweise unter der fachkundigen Leitung durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen Prof. <a title="externer Link" href="http://www.crp-bauingenieure.de" target="_blank">Erich Csziesielski</a> in den 80iger-Jahren in einer großen Mehrfamilienhausanlage in der Föttingerzeile in Berlin-Marienfelde den Außenbereich der Dachaufkantung (Attika) im Bereich eines dahinter liegenden Kinderzimmers mit starken Schimmelschäden &#8218;aufmachen&#8216; lassen (Hämmerchen inklusive) und erst dadurch festgestellt, dass die Maurer bzw. Betonbauer genau in diesem Bereich die erforderliche Wärmedämmung mit einer &#8222;innenliegenden&#8220; Sauerkohlplatte (Wärmedämmung) einfach weggelassen hatten. Das Material war in einer Größenordnung von ca. 3 bis 4 m² wohl gerade alle und Nachschub nicht in Sicht. Also verputzte der Maurer die Fläche einfach, ohne sie zu dämmen und der Mieter hatte eklatante Schimmelschäden zu beklagen. Soweit zur Begriffsklärung eines Montagsbaues.<strong> </strong><strong>Aber auch regelrechte Planungsfehler können die Ursache sein</strong>.</p>
<figure style="width: 414px" class="wp-caption aligncenter"><strong><img loading="lazy" decoding="async" title="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/46/Unged%C3%A4mmte_Au%C3%9Fenwand.jpg" alt="Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)" width="424" height="240" /></strong><figcaption class="wp-caption-text">Thermografie einer Hausfassade (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>© <a title="externer Link" href="http://www.bauthermografie-luftdichtheit.de" target="_blank">Lutz Weidner, Homepage</a></p>
<blockquote><p>Lutz Weidner ist Zimmerermeister und Sachverständiger aus Wichmar (Thüringen, Nähe Jena) und beschäftigt sich professionell mit der Anfertigung und Auswertung von Gebäudethermografien und so genannten Luftdichtigkeitsprüfungen (u.a. Blower-Door-Messungen). Die Arbeit hat auch eine psychologische Variante, weiß Lutz Weidner, er sagt: &#8222;Bei Ankündigung eines Blower-Door-Tests wird durch die Handwerker von Anfang an viel sorgfältiger gearbeitet.&#8220; Wir empfehlen einen Besuch der informativen Homepage. Die Redaktion.</p></blockquote>
<p><strong>In anderen Fällen weisen Gebäude</strong> im Bereich von Wandixeln, bzw. Außenwänden unterschiedliche Materialien auf, die negativ zusammenwirken können. Auch im Bereich von Fensterstürzen sind Wärme- bzw. Kältebrücken keine Seltenheit.</p>
<figure id="attachment_4776" aria-describedby="caption-attachment-4776" style="width: 188px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4776" title="Haus (Foto: Th. Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg" alt="Haus (Foto: Th. Gotthal)" width="198" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus-198x300.jpg 198w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Haus.jpg 331w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4776" class="wp-caption-text">Haus (Foto: Th. Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Wer derartiges in den Griff bekommen will</strong>, kann mit thermografischen Aufnahmen Anhaltspunkte &#8211;<strong>Gesichtspunkte</strong>: <em>nomen est omen</em>&#8211; an die Hand bekommen, an welchen Stellen des Gebäudes Negativmerkmale vorliegen, die nachfolgenden Handlungsbedarf auslösen. Zweitens spielt seit kurzem eine neue, verschärfte Fassung (bspw. von § 10) der <strong>ENeV</strong> (Energieeinsparverordnung) für Gebäudeeigentümer eine wichtige Rolle. Aus der Neufassung resultiert Handlungsbedarf (seit dem IV. Quartal 2009) und es gelten Übergangsfristen auch für Bestandsgebäude. Geschaut werden muss auf Dachböden, Flachdächer und Kellerdecken. Punktuelle Wärmedämm-Maßnahmen müssen hier und da -Einzelfallprüfung vorausgesetzt- in die Wege geleitet werden und wärmeführende Heiz- und Wasserleitungen müssen wärmegedämmt werden.</p>
<p><strong>Das Herstellen von Thermografie-Bildern ist bei vielen Menschen </strong>zunächst erst einmal angstbesetzt, weil vermutet wird, dass dies mit hohen Kosten und teuren Honoraren für &#8218;quacksalbernde&#8216; Sonderfachleute verbunden ist. Dass diese Angst unbegründet ist, dafür ist das attraktive Angebot der Architekten wenigstens ein Indiz. Mutmaßlich wird das Preisgefüge für derartige Aufnahmen in den nächsten Jahren sowieso fallen, auch dank fortschreitender, massiver technischer Innovation auf dem Gebiet der Wärmeleitfotografie durch Einführung der Digitaltechnik.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.hell-architekten.de/" target="_blank">Hell, Architekten</a> (Website)<br />
<a title="externer Link" href="http://www.enev-online.org/enev_2009_volltext/index.htm" target="_blank">EnEV (Energieeinsparverordnung)</a> &#8211; im Detail<br />
<a title="externer Link" href="http://www.christophschieder.com/" target="_blank">Fotograf Christoph Schieder</a><br />
<a title="externer Link" href="http://www.berliner-akzente.de/geld_finanzen/artikel_149727.php" target="_blank">Nina Hell auf Berliner Akzente</a><br />
<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Die EnEV auf gesichtspunkte.de</a> (mit anderen Themenschwerpunkten)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Kultur-Querverweis</strong>: Obiger Artikel bezieht sich nicht auf einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Kontrakt_des_Zeichners" target="_blank">Kontrakt mit einem Zeichner</a> fürs Bauwesen.  Denn diesen hat bereits <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Greenaway" target="_blank">Peter Greenaway</a> stofflich wegverfilmt (1982). Aus diesem Film daher &#8218;architekturlastige Filmmusik&#8216; &#8211; mit einem Augenzwinkern<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/OlhSy81D5BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
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		<title>105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus einer Email an verschiedene Wohnungseigentümer: Anbei Rechnungsvorgang, bereits durch Architekt geprüft an sechs weitere Augen mit der Bitte um weitere Freigabe durch vier Augen&#8230;.Danke. Frau Xy nimmt die Freigabe entgegen und weist dann den Rechnungsbetrag an.&#8220; So oder so ähnlich laufen eine Vielzahl von Vorgängen in einer Art fast automatischem workflow.  Ein Architekt hat ... <a title="105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-der-kundenbeziehung-eines-weg-verwalters-gilt-das-mehraugenprinzip/" aria-label="Mehr Informationen über 105-09 &#8211; In der Kundenbeziehung eines WEG-Verwalters gilt das Mehraugenprinzip">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3510 " title="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg" alt="Das Mehraugenprinzip" width="210" height="161" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Aus einer Email an verschiedene Wohnungseigentümer:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" />Anbei Rechnungsvorgang, bereits durch Architekt geprüft an sechs weitere Augen mit der Bitte um weitere Freigabe durch vier Augen&#8230;.Danke. Frau Xy nimmt die Freigabe entgegen und weist dann den Rechnungsbetrag an.&#8220;</p></blockquote>
<p>So oder so ähnlich laufen eine Vielzahl von Vorgängen in einer Art fast automatischem <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsablauf" target="_blank">workflow</a>.  Ein Architekt hat die Handwerkerrechnung geprüft. Er gibt sie in einer Weise frei, die Prüfvermerke enthält. Die dann übersendete Handwerkerrechnung (mit Prüfvermerk) gibt der Verwalter -sicherheitshalber- noch einmal an &#8222;dazu berufene Wohnungseigentümer&#8220; (der Anlage in Zehlendorf) weiter. Denn mehrere Augen sehen mehr als nur zwei, die sich anschicken, Rechnungen zu bezahlen. <strong>Sicherheit durch Transparenz.</strong></p>
<p>Diese Rechnung wird angewiesen aus innerlicher Akzeptanz, aus der Mitkenntnis (mehrerer) relevanter Miteigentümer und mit einem guten Gefühl, dass sie nun bezahlt wurde. Am Ende dürfte da auch ein Handwerker sein, der mit seiner Kundin und ihrer guten und gewissenhaft anmutenden Zahlungsmoral positiv angesehen wird. Alle sind zufrieden. Nichts lief versehentlich, nichts geschah ohne Mitwissen relevanter, freiwilliger Teamworker.  <strong>Ein ganz anderes Beispiel. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3509"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Wohnungseigentümer hat sich an ein Spezialgericht gewandt</strong>, mit dem WEG-Verwalter nur selten zu tun haben. Sein Ziel ist es, Leistungen vom Jobcenter irgendeines Berliner Stadtbezirks durchzusetzen, damit er die lfd. Kosten seiner Eigentumswohnung bezuschusst bekommt. Die Verwalterin der Wohnanlage (in Kreuzberg ansässig) bekommt eine Anfrage dieses Gerichts, die sie innerhalb einer gesetzten Frist beantworten muss. Die Angaben sind für die Entscheidung erheblich. So ist es zu vermuten.</p>
<p>Die (sachlich <em>erforderliche</em>) Stellungnahme geht über eine übliche Anfrage weit hinaus, so stellt sich heraus. Gegenüber Gerichten sind &#8218;wir alle&#8216; zur Wahrheit verpflichtet. Wir dürfen nicht lügen, wir müssen Dinge sagen, die dazu gehören. Auch wenn sie nicht direkt im Fragekern des anfragenden Gerichts liegen. Weil die Vermutung besteht, dass die umfassend richtige Stellungnahme dem Verfahren die offensichtlichen Verfahrensmängel nimmt, die der Antragsteller dort (eventuell) verschwiegen hat.</p>
<p>Der Gerichtssprengel eines solchen Gerichts ist ein weites Feld. Der betroffene Wohnungseigentümer, dessen Lage wir genauestens seit Jahren schon kennen, hat uns vorher nicht gefragt. Er hat diesen Antrag einfach so gestellt. Man sagt dazu, ins Blaue hinein. Er muss uns auch nicht fragen,  wir antworten eben einfach ohne ihn und so, wie wir es für richtig halten. <strong>Doch Stopp: Vorsicht ist geboten!</strong> Denn was ein Verwalter in solchen Fällen zur Aufklärung eines Falles vorzutragen beabsichtigt, ist (nach hiesiger Auffassung) für die verwalteten, übrigen Wohnungseigentümer von Belang. <strong>Sicherheit durch Transparenz. </strong>Entscheidungen wie diese auf mehrere Schultern verteilen: ein anderes geläufiges Prinzip. <strong><br />
</strong></p>
<p>Was die Verwalterin dazu zu erklären hat und was nicht, ist daher eine Frage des <strong>Mehraugenprinzips</strong>. Ein Schriftsatz ist entworfen. Nun kursiert er (in diesem Fall) unter den 10 bis 12 Augen, die sich mit dem Vortrag der Verwalterin intensiv auseinandersetzen. Eine Miteigentümerin der Anlage, die betroffen ist, hat noch jede Menge gute, hilfreiche Gedanken dazu. So dass es eine Geschichte wird, die den richtigen Dreh hat, Schmackes, durchdacht. Die Verwalterin schmort im  eigenen  Saft. Vor anderen Sorgen schon ganz grau.</p>
<p>Wieder anderes aber fügt die Miteigentümerin hinzu, es sind weitere <strong>Gesichtspunkte</strong>, die zu vergessen sogar gewissermaßen dämlich wäre. Das Beste an allem: mit der sorgfältigen Befassung eröffnen sich weitere Ausflüge in verschiedene Dezernate der Berliner Justiz. Einige davon machen Zivilrecht, andere WEG-Recht, in seltenen Fällen hat man mit Sozialgerichten zu tun oder auch mit Strafrechtlern. Keiner kennt den Menschen ganz, der hinter diesem Antrag ans Sozialgericht steckt. Bzw. die Menschen. Der ganze bunte Blumenstrauß der Paragraphenwelt wird nun wie hier in ganz wenigen Ausnahmen  insgesamt vernetzt. Der Antragsteller wird erkannt. Sein Credo, erst die anderen bluten zu lassen, und schliesslich auch die öffentliche Hand, weil er erst jetzt die Sache öffentlich macht. Es ist für die Antragstellung viel zu spät. Zu viele andere haben jetzt schon Kenntnis, wie alles gelaufen ist. Und: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.</p>
<p>Am Ende ist es ein Filetstück &#8222;mit Saft und Kraft&#8220;, dieser Schriftsatz. Und -vegetariergerecht ausgedrückt:  ein ganz hübscher Salat mit leichtläufiger Sauce. Er wird für positive Veränderungen im Leben vieler Menschen sorgen. Die WEG-Verwalterin ist beruhigt. Sie ahnt instinktiv: Es war richtig, mehr als nur die eigenen zwei Augen auf  so ein Dossier schauen zu lassen. Hinterher bekommen alle Beteiligten die endgültige Fassung dessen, was ans Gericht abgeschickt wurde. Alle freuen sich. Das <strong>Mehraugenprinzip </strong>hat wieder einmal bestens geklappt.</p>
<p><strong>Im Unterschied zum Mehraugenprinzip kann der einzelne durchaus der Einäugige sein, oder auch der Blinde, denn er hat einen Nachteil: Es kann nicht teilen. Deswegen gilt in einer modern geführten (WEG-)Verwaltung das Mehraugenprinzip. Ganz einfach. Damit &#8218;die Einäugigen&#8216; und die &#8218;Blinden&#8216; von den &#8218;Sehenden&#8216; überholt werden, die die Leidenden sind. Gemeint sind nicht Sehbehinderte, sondern solche sehenden Auges.<br />
</strong></p>
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