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	<title>Amy Winehouse &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Amy Winehouse &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 11:58:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken. Mutter, der Mann mit dem Koks war da. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine ... <a title="1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311716-positionen-mutter-der-mann-mit-dem-koks-war-da/" aria-label="Mehr Informationen über 1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17376" aria-describedby="caption-attachment-17376" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-17376" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png" alt="Schatten seiner selbst (DSC06030)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-1024x576.png 1024w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17376" class="wp-caption-text">Schatten seiner selbst (DSC06030)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.</p></blockquote>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da.</p>
<p>Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.</p>
<p>Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly &#8211; In A Gadda da Vida &#8211; und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot</p>
<p>Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.</p>
<p><span id="more-17380"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png"><img decoding="async" class="wp-image-17375" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png" alt="Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-1024x576.png 1024w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>An meine Mutter</strong><br />
So gern hätt&#8216; ich ein schönes Lied gemacht<br />
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;<br />
Die Gabe, die für andre immer wacht,<br />
Hätt&#8216; ich so gern geweckt zu deinem Preise.</p>
<p>Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,<br />
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,<br />
Des Herzens Fluten wallten darüber her,<br />
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.</p>
<p>So nimm die einfach schlichte Gabe hin,<br />
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,<br />
Und meine ganze Seele nimm darin:<br />
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.<br />
<strong>Annette von Droste-Hülshoff</strong></p></blockquote>
<p>Du hast uns das Fliegen beigebracht.</p>
<p>Das Leben eine Lusthansa, Vogelfluglinie Berlin-Schöneberg, Flughafen, dann Tegel und Schönefeld. Seit Du weg bist, Mutter, schaffen sie es in Berlin nicht mal mehr, einen funktionierenden Großflughafen hinzustellen. Der Postillon, ein unabhängiges Nachrichtenmagazin, das Du nie gelesen hast, Mutter, hat sogar Einfluss auf die deutsche Sprache genommen. Der feste Vorsatz des Postillon, künftighin nur noch im Futur III vom Großberliner Nichtflughafen zu sprechen, endet in der tragikomischen Behauptung: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen.&#8220;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/ioCY35BSkvY?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Neue Zeitform Futur III für Gespräche über BER eingeführt [Postillon24]</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 03.01.2015: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen&#8220;: Dieser zunächst ungewöhnlich klingende Satz wird schon bald grammatikalisch völlig korrekt sein, denn Sprachwissenschaftler planen die Einführung der neuen Zeitform Futur III. Sie soll ausschließlich dazu dienen, Gespräche über den geplanten Berliner Flughafen zu ermöglichen, dessen Fertigstellungstermin immer wieder verschoben wird. Die ganze Geschichte: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/08/neue-zeitform-futur-iii-eingefuhrt-um.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Mutter, im Futur III: Du wärest dieses Jahr immer Sommer zuhause nach 10 Jahren nun schon in Deinem Zuhause wunderbar leben gewesen.&#8220; So war es aber nicht. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Das Familienband verbindet und legt Leben von Menschen an Ketten, die sie im Grunde überwiegend als unauflöslich empfinden. Die Familie formt einen und Herkunft macht viel aus. So oder so.</p>
<figure id="attachment_17377" aria-describedby="caption-attachment-17377" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17377" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06098)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17377" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06098)</figcaption></figure>
<p>Wir sind die Nachgewachsenen und nehmen uns entweder gar nicht viel vor, um zu leben und leben. Oder wir fertigen starre todo-Listen an, um Dinge im Interesse unseres Lebens zu ordnen. Ein solches ist der Vorsatz: Niemals so wie Mutter das macht, ich werde alles besser machen.</p>
<blockquote><p><strong>An die Mutter</strong><br />
O du, die mir die Liebste war,<br />
du schläfst nun schon so manches Jahr.<br />
So manches Jahr, da ich allein,<br />
du gutes Herz, gedenk ich dein.</p>
<p>Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,<br />
so tritt zu mir dein treues Bild.<br />
Dein treues Bild, was ich auch tu,<br />
es winkt mir ab,<br />
es winkt mir zu.</p>
<p>Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,<br />
nicht gut mein Tun,<br />
du hast mir einst so oft verziehn,<br />
verzeih auch nun.<br />
<strong>Wilhelm Busch</strong></p></blockquote>
<p>Um Jahre später festzustellen, dass sich die Unerbittlichkeit dieser recht jungen, stürmischen Sichtweise mit den Jahren verwächst. Irgendwann werden wir selbst altersmilder. Später heißt es oft, für viele: Ja, warum eigentlich nicht? So ist im Grunde genommen das ganze Leben. Von in ihrer Zeit liegenden Mutmaßungen und Prioritäten durchzogen, die zu einer späteren Zeit ihre Bedeutung weitgehend verlieren können.</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Mutters Hände</strong></p>
<p>Hast uns Stulln jeschnitten<br />
un Kaffe jekocht<br />
un de Töppe rübajeschohm &#8211;<br />
un jewischt un jenäht<br />
un jemacht un jedreht&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast de Milch zujedeckt,<br />
uns bobongs zujesteckt<br />
un Zeitungen ausjetragen &#8211;<br />
hast die Hemden jezählt<br />
und Kartoffeln jeschält&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast uns manches Mal<br />
bei jroßem Schkandal<br />
auch&#8217;n Katzenkopp jejeben.<br />
Hast uns hochjebracht.<br />
Wir wahn Sticker acht,<br />
sechse sind noch am Leben&#8230;<br />
Alles mit deine Hände.</p>
<p>Heiß warn se un kalt.<br />
Nu sind se alt.<br />
Nu bist du bald am Ende.<br />
Da stehn wir nu hier,<br />
und denn komm wir bei dir<br />
und streicheln deine Hände.</p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p></blockquote>
<p>Was bleibt?</p>
<p>Eltern gehabt zu haben, ansprechbare, einem wohl gewogene Eltern, die einen schätzen und bedingungslos lieben, obwohl wir es zuweilen wirklich doll trieben. Mit einem gereiften Sachverstand in Muttermilch-Fragen wie diesen treibt einen die Erinnerung an eine gewesene Mutter auch Jahre nach ihrem Tod gern noch einmal zu der Feststellung:</p>
<p>Mutter, Du fehlst. Ich danke meinen Gedanken an Dich und dass ich Dich heute in dieser durchaus liebevollen, milderen Art und Weise in ehrendem Gedanken halte. Halten kann. Das hast Du Dir zeitlebens redlich verdient.</p>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da: Ich hab ihn zum Teufel gejagt. Danke für den Tipp.</p>
<figure id="attachment_17379" aria-describedby="caption-attachment-17379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06101)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17379" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06101)</figcaption></figure>
<p>In Liebe.</p>
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		<title>958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 15:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Der Spruch „Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung – Hauptsache sie ist rhythmisch“ wurde angeblich vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker gehört, der sich beim Sender beschwerte. Damit hatte RIAS Berlin einen Grund, dem schon lange unliebsamen Mitarbeiter Lord Knud fristlos zu kündigen. Richard von Weizsäcker hat das später dementiert. (Quelle: Wikipedia über Lord ... <a title="958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130011/" aria-label="Mehr Informationen über 958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<figure id="attachment_18481" aria-describedby="caption-attachment-18481" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p>Der Spruch „Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung – Hauptsache sie ist rhythmisch“ wurde angeblich vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker gehört, der sich beim Sender beschwerte. Damit hatte RIAS Berlin einen Grund, dem schon lange unliebsamen Mitarbeiter Lord Knud fristlos zu kündigen. Richard von Weizsäcker hat das später dementiert. (Quelle: Wikipedia über Lord Knut, Link unten)</p></blockquote>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/?s=%23Flurbereinigung&amp;submit=Suchen">#Flurbereinigung</a> stellt das Foto zur Verfügung und wir haben uns aus gegebenem Anlass gern erinnert: an &#8222;Schlager der Woche&#8220;, Lord Knut, auf dem RIAS, Ausstrahlung wöchentlich abends um zwanzig Uhr. Wenn wir schon schlafen sollten, wie uns die Eltern befohlen, schalteten wir die Radiotruhe aus den Fünfzigern (die mit dem 10-er-Plattenwechsel) heimlich ein und ganz leise. Das Ohr am Lautsprecher. Das Radiodisplay war erleuchtet und unnötigerweise hatten diese Röhrenradios ein &#8222;grünes&#8220;, hell leuchtendes Auge, verräterisch. Kamen die Eltern noch einmal herein, klack, schaltete man das Radio ganz schnell aus. <strong>Dieses dämliche Nachleuchten, es war teils nicht schnell genug aus. Dann gab es Ärger</strong>.</p>
<p><strong><span id="more-10017"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/5pcnMSfGzBg" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe><br />
<span style="color: #888888;"><em>Nero Brandenburg, Berliner Journalistenurgestein, zelebriert seinen Hit von 1972 &#8222;Mein Dingeling&#8220; (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Nero Brandenburg: Sein größter Erfolg als Sänger war die Coverversion <em>Dingeling</em> des Liedes <em>My Ding-A-Ling</em> von Chuck Berry, die trotz Abspielverbots im Radio über 150.000 mal als Single verkauft wurde. Es folgten etwa 20 weitere Tonträger, darunter die <em>Laubenpieper Polka</em> über die Berliner Kleingartenkultur.</p></blockquote>
<p><strong>Historisch ist das Bild nicht ganz korrekt</strong>: Denn Amy Winehouse war damals noch gar nicht geboren. Im nachhinein allerdings erscheint uns die Erinnerung an eine der großartigsten Künstlerinnen der letzten zehn Jahre jedoch immerhin als so angebracht, dass wir uns erlaubt haben, ein bisschen Geschichte zu klittern. &#8222;Okey dokey&#8220; bzw. &#8222;Oki doki&#8220; (Schreibweise überprüft) lautete die Duftmarke, die uns Lord Knut bescherte, um bei seinen Hörern im Gedächtnis zu bleiben. <strong>Bis heute, übrigens, allein die Duftmarke &#8222;Oki doki&#8220; ist vielen noch heute bekannt, wenn auch Einige inzwischen die Herkunft nicht mehr erinnern</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hMddte6yD2w" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Chuck Berry . My Ding-A-Ling (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Eines nachts, kurz nach dem die Mauer gefallen war, saß Lord Knud besoffen in seinem Wohnzimmer und blickte in sein Whiskeyglas. Vielleicht, niemand weiß das so genau und er selbst am wenigsten, sah er in diesem Moment zwischen den schmelzenden Eiswürfeln sein Leben vorbeischwimmen. Schamoni, Weizsäcker und die Lords, langbeinige Models, Ossis und Adlige, Intendanten und Fans tanzten ausgelassen In Jack Danleis. Und er saß wieder mal draußen, trunken und allein. Lord Knud warf das Glas wütend an die Wand. Am nächsten Morgen sah er den bläßlichbraunen Fleck auf der Tapete. Lord Knud bastelte eine Collage aus alten Zeitungsausschnitten, die seine Mutter in all den Jahren über ihn gesammelt harte, und rahmte das Werk ein. Damit hing er den Fleck zu. (Alexander Osang, Berliner Zeitung, Onlinearchiv, 15. Oktober 1994 (<a title="externer Link" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/1015/magazinamwochenende/0003/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>)</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
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<li>Herber Verlust: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4637" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amy Winehouse starb mit 27 Jahren den vorhersehbaren Heldentod</a></li>
<li>Früher war alles wie früher: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlager_der_Woche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlager der Woche, Informationen zur Sendung</a></li>
<li>Zur Institution geworden: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_Knud" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lord Knut, deutscher Beatmusiker, DJ und Radiomoderator</a></li>
<li>Querverweis: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nero Brandenburg erklärt in Folge 9 &#8222;Duftmarken&#8220;</a></li>
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