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		<title>2136-25 &#8211;  #Positionen &#8211; Wir gehen sehenden Auges in den Untergang der Republik (Interview Andrej Hermlin)</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 09:41:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Wir gehen sehenden Auges in den Untergang dieser Republik“ - mit dieser düsteren Diagnose schließt Andrej Hermlin sein Interview, das wenige Tage vor den vorgezogenen Neuwahlen geführt wurde. Diese Dramatik ist keine bloße Zuspitzung, sondern Ausdruck einer schonungslosen Analyse. Der Berliner Pianist und Bandleader, Sohn des DDR-Schriftstellers Stephan Hermlin, spricht als Zeitzeuge und Kommentator, der sowohl die Geschichte der deutschen Teilung als auch die Brüche der Gegenwart kennt. Er erinnert sich an seine anfängliche Skepsis gegenüber der Wiedervereinigung, als er noch auf eine sozialistische Reform à la Dubček oder Gorbatschow hoffte. Heute erkennt er die Notwendigkeit der Einheit an, sieht aber in den sozialen und kulturellen Brüchen nach 1990 eine wesentliche Ursache für die anhaltenden Spannungen zwischen Ost und West.]]></description>
		
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