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	<title>Zukunft &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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		<title>2077-19 &#8211; Positionen: Die Vonovia, die Deutsche Wohnen und der Länderfinanzausgleich ganzer Immobilienzukäufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 11:32:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ZDF heute-show Am 29.03.2019 veröffentlicht: Deutschlands größter Vermieter hat im letzten Jahr 1,1 Milliarden Euro Gewinn gemacht – Rekord! Zur ganzen heute-show in der Mediathek: https://ly.zdf.de/6Wnb/]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/AuPpZMXOVUA" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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<div id="description" class="style-scope ytd-video-secondary-info-renderer"><span class="date style-scope ytd-video-secondary-info-renderer">Am 29.03.2019 veröffentlicht:</span></div>
<div class="style-scope ytd-video-secondary-info-renderer">Deutschlands größter Vermieter hat im letzten Jahr 1,1 Milliarden Euro Gewinn gemacht – Rekord! Zur ganzen heute-show in der Mediathek: <a class="yt-simple-endpoint style-scope yt-formatted-string" spellcheck="false" href="https://www.youtube.com/redirect?q=https%3A%2F%2Fly.zdf.de%2F6Wnb%2F&amp;event=video_description&amp;v=AuPpZMXOVUA&amp;redir_token=baSMLaFSScNUxzdTX9_17COOhTt8MTU1NDIwNDA5N0AxNTU0MTE3Njk3" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://ly.zdf.de/6Wnb/</a></div>
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		<title>2076-19 &#8211; FotoPodcast: Ganz Neukölln ist im Aufnahmezustand &#8211; aber zutreffend in Schadenskategorien eingeteilt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 09:15:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So wie man Berlin zu beschreiben hat, so müsste eine Art Gebrauchsanweisung für Berlin aussehen, und so hat der Zeichner Gerhard Seyfried seinen Blick durch die Neuköllner Weserstr. schweifen lassen, mit dem Handy, vermutlich aus Versehen. Aber sein glasklarer Blick ist geübt, die Dinge ganz unverstellt zu sehen. Fast könnte man ihm das Verdienst an ... <a title="2076-19 &#8211; FotoPodcast: Ganz Neukölln ist im Aufnahmezustand &#8211; aber zutreffend in Schadenskategorien eingeteilt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3225-19-fotopodcast-ganz-neukoelln-ist-im-aufnahmezustand-aber-zutreffend-in-schadenskategorien-eingeteilt/" aria-label="Mehr Informationen über 2076-19 &#8211; FotoPodcast: Ganz Neukölln ist im Aufnahmezustand &#8211; aber zutreffend in Schadenskategorien eingeteilt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18464" aria-describedby="caption-attachment-18464" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18464" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png" alt="Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)" width="850" height="1099" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-503x650.png 503w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-768x993.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Gerhard.Seyfried.Neukoelln-792x1024.png 792w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18464" class="wp-caption-text">Gerhard Seyfried Neukölln (Foto des Tages)</figcaption></figure>
<p>So wie man Berlin zu beschreiben hat, so müsste eine Art Gebrauchsanweisung für Berlin aussehen, und so hat der Zeichner Gerhard Seyfried seinen Blick durch die Neuköllner Weserstr. schweifen lassen, mit dem Handy, vermutlich aus Versehen. Aber sein glasklarer Blick ist geübt, die Dinge ganz unverstellt zu sehen. Fast könnte man ihm das Verdienst an die Brust heften, er habe seinerzeit gewarnt: In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm. Inzwischen sind sie dort angekommen und der Bezirk heißt Charlottengrad. Ein großer Schattenwurf ist auch der nächtliche Blick aufs gentrifizierte Neukölln.</p>
<p>Währenddessen melden sich hier telefonisch displaced persons: Ein Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe will in einen Keller im Wedding und stellt sich vor, wir machen ihm gleich auf. Sind wir Hausmeister? ER hat das so in seinem System stehen, seine Legalität steht im System. Mit einem Haken. Seit die Berliner Wasserbetriebe Briefe schreiben anstatt Aushänge anzufertigen. Eine Architektin aus Amerika fragt, wer in Wilmersdorf in der Wohnung die Wasserleitungen gemacht hat? Wem? Die seines Mandanten aus New York. Wir wissen es nicht, wir haben nie die Wasserleitungen in den Wohnungen einzelner Wohnungseigentümer&#8230;.auch nur angedacht. Aber Herr Soundso aus New York hat das Bad gerade erst saniert, sagt sie. Ja, dann fragen sie ihn doch, er wird ja wissen, wem der Auftrag&#8230;. es ist Merkwürden.</p>
<p>Wir versuchen unsere Arbeit zu machen. Zur Entspannung ist das verlinkte Album wunderbar. Ganz wunderbar hörbar. Lady Madonna ist da drauf: Im Sieben-Achtel. Ohne Lorbeerblatt. Schöne Grüße an Reinhard Mey.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Wie klingt es, wenn vier der <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aus-pop-wird-jazz-102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">größten Songwriter verjazzt werden</a>? (ZDF &#8211; 3 Minuten)</li>
<li><strong>4 Wheel Drive</strong> sind <a href="https://open.spotify.com/album/6HHbIMi4Hk5wyjGVm4jZb2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nils Landgren, Michael Wollny, Wolfgang Haffner und Lars Danielsson </a></li>
</ul>
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		<title>2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 18:10:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt ... <a title="2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3275-18-positionen-nirgends-wo-in-so-grossem-stil-gelogen-wie-in-autoreply-antworten-in-ihrer-art-kennzeichnen-sie-den-tod-dieses-systems/" aria-label="Mehr Informationen über 2055-18 &#8211; Positionen: Nirgends wird in so großem Stil gelogen, wie in AutoReply-Antworten &#8211; In ihrer Art kennzeichnen sie den Tod des Systems.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p>Früher schon hatten wir Gewaltfantasien: Wir stellten uns vor, wir schrieben der Telekom in Form einer Rolle Küchenpapier. Mit Thermofaxgerät auf der Gegenseite. So nudelt sich die Faxrolle komplett ab und die Kommunikation bricht zusammen. Heute würde man dies mit Email-AutoReply-Pingpong machen. Eine Regel erstellen, mit der auf ein AutoReply ein AutoReply gesendet wird. Ping Pong. Nutzloser kann man seine Zeit nicht verbringen.</p>
<p>Oder? Man schreibe einen Brief an einen Vertragspartner. Nennen wir ihn GASAG: Vorratskündigung. Eine 24-monatige Vertragslaufzeit endet am 31.12.2020 und Gott will, dass wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen im Jahre 2020, dann stellt es für uns keine gute Vertragsnorm dar, aus dem Vertrag nur rauszukommen, wenn man mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Vertragsende (praktisch bis 30.09.2020, rechtzeitig) kündigt oder dann &#8211; Hallo? &#8211; zum 30.09.2021, damit das am 31.12.2021 erst gilt &#8211; Eine solche Kündigungsfrist ist unvorteilhaft. Für sie gibt es im Ermessenspielraum des eigenen Kopfs keinen vernünftigen Grund. Wenn ich weg will, will ich weg. Dann bin ich bereits unterwegs. Auch emotional.</p>
<p>Na klar, Wunschdenken derartiger Lieferanten. Kundenbindung funktioniert über Kundenzufriedenheit. Nicht über Tricks und Lederhosenklauseln. Wie werden wir derartig unvorteilhafte Vertragsklauseln los? Heute haben wir der Gasag den Zuschlag gegeben, das Mehrfamilienhäuschen mit 34 Einheiten zwei Jahre lang mit Erdgas zu versorgen. Das ist von der Größenordnung her ne halbe Industriekunden-Kondition, erfahre ich. Ab 500.000 kwH geben Gasag-Mitarbeiter besonders gute Konditionen.</p>
<p><span id="more-18347"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/aDVuo7dHtoc" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
J.S. Bach: Brandenburgische Konzerte №1-6</p>
<blockquote><p>Dirigent: Claudio Abbado Orchestra Mozart Giuliano Carmignola Concerto No. 1 in F major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro 4. Menuetto (Trio I, Polacco, Trio II) Concerto No. 3 in G major 1. Allegro 2. Adagio 3. Allegro Concerto No. 5 in D major 1. Allegro 2. Affettuoso 3. Allegro Concerto No.6 in B flat major 1. Allegro 2. Adagio ma non tanto 3. Allegro Concerto No. 4 in G major 1. Allegro 2. Andante 3. Presto Concerto No. 2 in F major 1. Allegro 2. Andante 3. Allegro assai Encore 1. Concerto No. 2 Allegro assai</p></blockquote>
<p><strong>Thema ist geschäftliche Ehrlichkeit</strong> und das System, weite Bögen zu schlagen, die uns miteinander entfremden und mit überflüssigem Bohei zustopfen. Telefonnummern: Die Kleinverbraucher, Kleinvieh, kriegen eine Nummer, da kommt ein Sprachsekretär zu sprechen. Der ist scheißfreundlich, aber unzuverlässig. Rund 15 Minuten warten wir in einer totenstill gewordenen Leitung, da hackt eine Stimme, wir sollen eins oder zwei sagen, wenn wir zur Verbesserung der Servicequalität beitragen möchten. Ich verspüre einen starken Druck auf meiner Speiseröhre. Brechreiz.</p>
<p>Ich schweige. Später erfahre ich nach zwanzig Minuten, hier bin ich falsch, das ist eine Großkundenanfrage, und ich bin wichtig. Aha. Unter der anderen Nummer geht kein Sprachsekretär ran, da geht gleich eine Mitarbeiterin ran. Die ist wirklich supernett. Sie ist knorke. Daumen hoch. Wir werden uns einig.</p>
<p>Am Ende des Telefonats steht eine Vertragsanbahnung von 24 Monaten Laufzeit auf dem Kalender. Das wird über eine Webschnittstelle hinüber gereicht zu mir und ich soll es bestätigen. Das mache ich, indem ich mich abmühe, mich nicht zu verlesen und die ganzen Fußangeln und Fallen zu finden. Regel Nummer Eins: Lade alles herunter, bevor sie einfach irgendwas ändern und später überhaupt nicht mehr reproduzierbar ist, worum es dabei ging. Zur Klarstellung: Es ging um fünfstellige Riesensummen, die mehr als dreißig Haushalte die nächsten 24 Monate zahlen sollen.</p>
<p>Als ich die Vertragsanbahnung bestätigt habe, hat die Gasag nun alle Zeit der Welt, dieses Klippschulgelände des Internets zu verlassen und ganz in Ruhe im stillen Kämmerlein ein Überraschungspaket zu schnüren. Was genau drinsteht, werden wir dann ja sehen. Es ist ein Haustürgeschäft. Ich ahne was kommt und was ich ahne, finde ich mehr als übel. Es folgt ein massiver Medienbruch: Das Geschäft über das Internet abgewickelt, aber nun wird es analog und beschwerlich und hundsanalog, altbacken und wie vor 100 Jahren. Der ganze Hype um ein funktionierendes Onlinegeschäft ist dahin. Weil der Neukunde JA gesagt hat. Aber jetzt.</p>
<blockquote><p>Um Kunden zu rekrutieren, reicht ein vordergründiger Onlineauftritt und das Versprechen, modern zu sein. Ist der Kunde erst einmal im Sack, kann diese Ebene sofort wieder verlassen werden. Dann geht es nach richtig alten Regeln zu.</p></blockquote>
<p>Jemandem dem Teppich unter den Boden wegziehen: Wenn für mich der Onlineabschluss von ausschlaggebender Bedeutung wäre, wäre spätestens jetzt meine Absicht zuverlässig zusammengebrochen, das Geschäft wirksam zu Ende abzuschließen. Ich könnte beispielsweise das Büro zu haben, von Mallorca oder den Kanaren aus noch schnell den Gaslieferanten für meine Kunden wechseln. Pustekuchen. Da denken sie einfach nicht mit. Das kommt in ihrer Welt nicht vor. Sie irren. Im eigenen Saft.</p>
<p>Sie werden es per Post zuschicken. Das dauert einen Monat und ist das Gegenteil von Effizienz. Am Ende werden alle Beteiligten sämtliche Prozesse, die ja nun erst digital erstellt, dann analog ausgedruckt und zugeschickt werden, doch wieder digitalisieren, sodass der Printweg überflüssig erscheint, und alles wird bei allen inzwischen in einem Dokumentenmanagement landen. Davor war schön Papier. Also 1980. Nein, kein Thermopapier.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, vielen Dank für Ihre E-Mail-Anfrage. Unser Service-Center verarbeitet Ihren Vorgang und setzt sich dazu in Kürze mit Ihnen in Verbindung.<br />
Bitte beachten Sie, dass der Austausch von unverschlüsselten E-Mails unsicher ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre E-Mail während der Übertragung von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt wird. Nutzen Sie auch das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Damit können Sie jederzeit und von überall auf Ihre Kundendaten zugreifen, Zählerstände erfassen und sich über aktuelle Angebote der GASAG informieren.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihre GASAG</p></blockquote>
<p><strong>Zur Auto-Reply:</strong></p>
<p>Im Betreff stand vorher, worum es ging. Aktenzeichen, Kundenummer, Betreff der Vorratskündigung. In der Antwort steht im Betreff nur noch: &#8222;Empfangsbestätigung&#8220; &#8211; Das ist aber ganz schön gedankenlos und mindestens grob unhöflich. Danke.</p>
<p>Es folgen lange Belehrungen, die ich an dieser Stelle nicht erwarte. Ich hab mich nicht zu einem EDV-Seminar &#8222;Sichere Emails? Eine Chimäre&#8230;.&#8220; angemeldet. Ich hab es doch so gewollt. Und spätestens hier sagt dann mein Geschäftspartner eben nicht: Du willst es doch auch. Sondern er sagt: Mach das bloß nicht, es ist wirklich hundsgefährlich. &#8211; Ja, dann antworte doch erst gar nicht auf Emails. Wozu hast Du denn diese Adresse eingerichtet?</p>
<p>Die Kunst der Lüge besteht natürlich heutzutage in der Aufbereitung jeglicher eigenen Interessenlage auf eine Art und Weise, die einem Kunden signalisiert: Du willst es doch auch. Was denn? &#8211; Ja, das bequeme Kundenportal MEINE GASAG. Boah, danke. Im Grunde will ich gar nichts anderes mehr.</p>
<p>Ich bin allerdings ein Dickkopf und habe mir in den Kopf gesetzt, die Gelegenheit mal beim Schopf zu fassen und auf diese Autoreply-Email noch einmal nachzusetzen. Ich schreibe denen folgendes:</p>
<p><strong>Mitteilung (Text einer Email an Herrn Autoreply, der darauf mit einer Autoreply antwortet)<br />
</strong></p>
<p>Folgende Hinweise für Sie als Systemadministratoren einer hoffentlich funktionierenden Serviceumgebung:</p>
<p>Ihre Email ist nichtssagend, sie sagt nicht aus, dass ein bestimmtes Schriftstück eingegangen ist, so etwas ist dem nicht zu entnehmen. Ich werde auch auf diese Email wieder eine weitere<br />
Email zurück erhalten. Ich kann Ihnen alles schreiben und Sie haben gar nichts gesagt. Das ist mangelhaft. Es wäre schon wichtig, dass Sie in den Geschäftsprozessen abbilden, was genau<br />
Sie erhalten haben. Bspw. eine „übernommene Betreffzeile“.</p>
<p>Und dann sagen Sie auch noch systematisch, also mit jeder Email, die Sie senden: Mach das nicht, Kunde, das ist unzuverlässig, das ist gefährlich, das kann von Anderen mitgelesen<br />
werden. Warum nehmen Sie dann diesen Channel? Oder wollen Sie ihn eigentlich gar nicht anbieten?</p>
<p>Ich sag Ihnen noch was, für Sie nicht so wichtig:<br />
Für mich ist wichtig, dass ich meine Prozesse mit Ihnen rechtssicher aufbaue und darauf vertrauen kann, das was ich tue, rechtlich richtig ist und funktioniert. Das können Sie mir mit<br />
Ihrem System nicht bieten. Ich hab&#8217;s versucht. Ich habe buchstäblich nichts in der Hand.</p>
<p>Und weil alle immer mehr GAGA werden und niemand noch was versteht, überlege ich wirklich, ob ich diesen ganzen EDV-Scheiß runterfahre und zum alten Eisen zurückkehre.</p>
<p>Denn auch Sie sagen ja nichts anders als nur:</p>
<p>a. Emails sind Mist, hundsgefährlich. Boah, bloß nicht.<br />
b. Ich soll mich wie ein Mitarbeiter von Ihnen an irgendeine Weblösung Ihrer Programmierer setzen. Nun stellen Sie sich mal vor: Icke und meine hundert Lieferanten. Ganz ehrlich:<br />
Das will ich gar nicht. Ich bin kein Mitarbeiter. Ich bin Kunde.<br />
c. Seit wir aus Rechtsgründen eine spezielle Emailadresse nur für Rechnungen eingeführt haben, kriegen wir von Lieferanten vieles, eins aber nur selten oder gar nicht: Rechnungen. Wir bekommen Newsletter, Surveys, Gewinnspiele, Preiserhöhungen. Manchmal bekommen wir dahin auch Emails, dass ein Dokument anderswo für uns bereitliegt. Hallo? Das ist so ein Quatsch, das glauben Sie nicht. Oder?</p>
<p>Kurz gesagt: Alles was für so einen Branchendino super über eChanneling (neues Wort) verschickbar ist, wird auch geschickt. Auch wenn meine kleine spezielle Adresse für elektronische Rechnungen nicht dafür da ist. Das wird gar nicht gefragt. Das ist dann auch nicht Ihr Problem, stimmts?</p>
<p>Na, mal sehen. Wir warten den weiteren Geschäftsgang ab. Und überlegen intensiv, wie das funktionieren könnte. Könnte?</p>
<p>Wenn Sie jetzt nur diese läppischen drei Punkte mal besser machen könnten, würden wir schon Super sagen. Ich wette, das wird nicht klappen.</p>
<p>Im Betreff steht gerade jetzt:<br />
AW: Empfangsbestätigung #817 (Bitte ändern Sie diesen Betreff nicht)</p>
<p>An Ihrer Antwort wird man sehen, Sie können nichts dafür. Nur das wird nicht klappen.<br />
Ihr Kunde….</p>
<p><strong>(Ende Gelände)</strong></p>
<p><strong>Und richtig, übrigens: Ich habe auf diese weitere Email nochmal dieselbe nichtssagende Email bekommen. Warum nicht? Wir müssen uns fragen, wie wir gute Qualität in unsere Geschäftspartner kriegen? Das geht Stück für Stück alles den Bach runter. Apropos Bach. Nun ist auch klar, warum ich die hier eingangs eingeblendete Musik dazu rieseln lasse, wie früher weißen Schnee. Hier ist nichts übertrieben.<br />
</strong></p>
<p>Ich fand es ganz interessant, das mal so aufzuschreiben. Ich hätte es mir auch sparen können. Es interessiert sowieso niemanden. Wie schade.</p>
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		<title>2020-18 &#8211; Positionen: Der deutsche Eichfritz ist der Michel der Branche &#8211; USA, Kanada, Frankreich deutlich richtiger im Umfang mit Erbsen-Zählern</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2018 09:32:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bitte beachten Sie, dass Ihre auf der Rückseite aufgeführten privaten Wasserzähler mit Ablauf des Kalenderjahres 2016 die Eichgültigkeit verlieren. Die privaten Wasserzähler werden zum 31. Dezember 2016 aus unserem System gelöscht und ab dem 01. Januar 2017 bei der Ermittlung Ihrer Schmutzwassermenge nicht mehr berücksichtigt. Sofern Sie die privaten Wasserzähler vor Ablauf der Eichgültigkeit nicht ... <a title="2020-18 &#8211; Positionen: Der deutsche Eichfritz ist der Michel der Branche &#8211; USA, Kanada, Frankreich deutlich richtiger im Umfang mit Erbsen-Zählern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3240-18-positionen-der-deutsche-eichfritz-ist-der-michel-der-branche-usa-kanada-frankreich-deutlich-richtiger-im-umfang-mit-erbsen-zaehlern/" aria-label="Mehr Informationen über 2020-18 &#8211; Positionen: Der deutsche Eichfritz ist der Michel der Branche &#8211; USA, Kanada, Frankreich deutlich richtiger im Umfang mit Erbsen-Zählern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18132" aria-describedby="caption-attachment-18132" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18132" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png" alt="Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner.png 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-850x850.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Eichfritz_Eichfrist_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18132" class="wp-caption-text">Der deutsche #Eichfritz und die #Eichfrist</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie, dass Ihre auf der Rückseite aufgeführten privaten Wasserzähler mit Ablauf des Kalenderjahres 2016 die Eichgültigkeit verlieren. Die privaten Wasserzähler werden zum 31. Dezember 2016 aus unserem System gelöscht und ab dem 01. Januar 2017 bei der Ermittlung Ihrer Schmutzwassermenge nicht mehr berücksichtigt. Sofern Sie die privaten Wasserzähler vor Ablauf der Eichgültigkeit nicht wechseln lassen, können Sie uns gern die Zählerstände spätestens bis zum 31. Dezember 2016 mitteilen. (Auszug aus Standardschreiben der Berliner Wasserbetriebe an Eigentümer abgelaufener Sprengwasserzähler)</p></blockquote>
<p>Als Walter Rettich 1940 unerlaubt Fahrrad fuhr, indem er in Berlin-Neukölln ungebührlich mit der Fahrradlampe weithin sichtbar leuchtete, kassierte er radelnden Fußes einen Strafbefehl vom deutschen Führer Reichsverdunkelung. Allerdings gab es damals offenbar die Verdunklungsgefahr noch nicht, <a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/05_Strafbefehl.1940.jpg" target="_blank" rel="noopener">seht selbst</a>. So ist der edle Deutsche ein Vorschriftengeber.</p>
<p>Auch wenn der Gartenwassersprengzähler abläuft, hat der deutsche Eichfritz ein genaues Händchen drauf, die Berliner Wasserbetriebe schreiben exakt, termingemäß und präzise und rechts und links liegt kein Zentimeter Gartenfeldweg für die Deutungshoheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-18131"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Im Vergleich ist in Deutsch­land ein extrem hoher Wechselturnus bei Wasseruhren Pflicht. Es ist der deutsche Eichfritz. ;-( In den USA + Kanada beträgt die Frist 17, Frankreich 18 und Spa­nien 23 Jahre. Die Kosten für Zähler­wechsel stehen in keinem Verhältnis zu anderen Kosten: Ungenauigkeiten bei der Ablesung des Heizwärmeverbrauchs wirken sich für die Haushalte stärker aus, da Ausgaben für Heizung 2,5 bis 5-mal höher liegen als Wasserkosten. Heizkostenverteiler unterliegen keiner Eichpflicht. (Hamburg Institut im Auftrag des BFW, GDW, Haus &amp; Grund Deutschland und DDIV (Oktober 17) &#8211; siehe auch #Hinweisbanner ganz oben</p></blockquote>
<p>Aus ist aus, aus die Maus, da beißt die Maus keinen Faden ab: Die Frist, die ist ein Fritz, weniger als eine Ultima ratio. Jede Menge schmutziges Wasser wird gewaschen, mit schön geeichtem Uhrenwerk, man kann sagen, der Deutsche hat darauf ein Uhrheberrecht.</p>
<blockquote><p>Ist&#8217;s im Grunde nicht einerlei, ob ich Erbsen zähle oder Linsen? Alles in der Welt läuft doch auf eine Lumperei hinaus, und ein Mensch, der um anderer willen, ohne dass es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst was abarbeitet, ist immer ein Tor. &#8211; Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther</p></blockquote>
<p>Max Liebermann, der Unbeugsame, sagte am Pariser Platz mit deutlich Worten, er könne gar nicht so viel fressen, wie er benötige, um ausschweifend zu kotzen. So &#8211; jedenfalls sinngemäß &#8211; kann man sich das Grundgefühl vom deutschen Eichfritzen vergessener Bundesbürger vorstellen, denen die Frist abgelaufen ist. Aber alle deutschen Wasserzähler &#8211; und das ist kein Scherz &#8211; werden nun beim Bundeseichamt gemeldet, bundesweit. Schöne Grüße von George Orwell.</p>
<p>Ich muss weitermachen, Eichfritzen überwachen. Gutes Radio hören? Ich empfehle Radio Fritz. Aus gegebenem.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li> <a href="http://www.vermieter-ratgeber.de/eichfristen-fuer-wasserzaehler-zu-kurz" target="_blank" rel="noopener">Eichfristen für Wasserzähler zu kurz?</a></li>
</ul>
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		<title>1939-16 &#8211; Positionen: Der Rauchwarnmelder im Spannungsfeld der Berliner Eigentumswohnungsverwaltung. #BauOBerlin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/315115-positionen-der-rauchwarnmelder-im-spannungsfeld-der-berliner-eigentumswohnungsverwaltung-bauoberlin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 17:05:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in § 48 Abs. 4 neu BauO Bln belastet die Wirtschaftsunternehmen und im weiteren Verlauf die Privathaushalte. Die Kosten für die Installation, als auch die Wartung der Rauchwarnmelder, werden zunächst von den Eigentümern getragen, welche diese aber zumindest zum Teil über die Betriebskosten auf die Mieter/Privathaushalte umlegen können. (Aus ... <a title="1939-16 &#8211; Positionen: Der Rauchwarnmelder im Spannungsfeld der Berliner Eigentumswohnungsverwaltung. #BauOBerlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315115-positionen-der-rauchwarnmelder-im-spannungsfeld-der-berliner-eigentumswohnungsverwaltung-bauoberlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1939-16 &#8211; Positionen: Der Rauchwarnmelder im Spannungsfeld der Berliner Eigentumswohnungsverwaltung. #BauOBerlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8765" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg" alt="Rauchmelder" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Rauchmelder-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in § 48 Abs. 4 neu BauO Bln belastet die Wirtschaftsunternehmen und im weiteren Verlauf die Privathaushalte. Die Kosten für die Installation, als auch die Wartung der Rauchwarnmelder, werden zunächst von den Eigentümern getragen, welche diese aber zumindest zum Teil über die Betriebskosten auf die Mieter/Privathaushalte umlegen können. (Aus der Begründung zum angenommenen Änderungsentwurf zur BauO Berlin, Quelle: <a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/DruckSachen/d17-2713.pdf#page=-8501" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Brandenburg hat sie schon beschlossen. Berlin hat nachgezogen. Thematisch geht es um die Rauchmelderpflicht in Berlin. In den Datumstagen des Berliner Parlaments vor den Parlamentsferien ist die Sache durchgewunken worden.</p>
<p>Die Rauchmelderpflicht trifft Menschen, die sich in Berlin wohnend in dafür geeigneten Räumlichkeiten aufhalten (Mieter, Wohnungseigentümer).</p>
<p>Im selben Zeitfenster ist der Mindestabstand von Glücksspielstätten zueinander beraten worden. Zufall? Rauchwarnmelder sind keine Glücksspielautomaten, sondern helfen Leben retten.</p>
<p>In den verschiedenen Bundesländern Deutschlands existieren unterschiedliche Rechtsvorschriften. Die Verpflichtung zum Einbau einerseits. Die Verpflichtung zur Wartung und Unterhaltung andererseits. Es geht um die Frage, wer rechtswirksam verpflichtet wird: Der Hauseigentümer? Der Verwalter? Mieter? Wohnungseigentümer?</p>
<p>Wir befassen uns sehr viel mit Wohnungseigentum. Deswegen.</p>
<p><span id="more-17594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Für eilige Leser: Wir besorgen hier textlich die Sorgen und Nöte von Wohnungseigentümern, soweit es um die Frage der Zuordnung geht. Es besteht im Miethauswohnungsbestand wohl zunächst kaum ein vernünftiger Zweifel, wie dort agiert wird. Allerdings lässt sich aus diesem Artikel auch dafür herauslesen, wie man handeln kann.</p></blockquote>
<p>Die unausgegorene Informationslage bewog uns, was die Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften angeht, genauere Sinn- und Regelungsfragen aufzuwerfen und sie Parlamentsvertretern zu unterbreiten. Denn ursprünglich hatte es geheißen, die Vorschrift sei ab 01.01.2016 berlinweit zu erwarten. Das meldete die Berliner Abendschau zwischen Weihnachten und Neujahr. Nicht am 1. April. Das war eine Ente. Quak quak.</p>
<p>Inzwischen ist die Geräteausstattung im Bestandsgebäude (nicht Neubau) für den Zeitpunkt <strong>31.12.2020</strong> Pflicht geworden.</p>
<blockquote><p>+++ Noch unklar: Wohnungseigentumsverwalter prüfen Angebote zur kostengünstigen Einbaupflicht für Rauchwarnmelder am Bundesgerüchtshof. +++ #Fake</p></blockquote>
<p>Wir hatten im Gesetzgebungsprozess Kontakt mit Abgeordneten im Abgeordnetenhaus und äußerten uns. Wir warnten, weitere Betriebskosten treibende Ausstattungspakete zu beschließen, wie es viele Menschen von Heizkostenverteilern, Wasseruhren und allem möglichen anderen leidvoll kennen. Von oben herab handeln Verwalter und ihre teuren Freunde aus der Nebenkostenindustrie. Mit Geräteparks und -packungen, die auf Teufel komm raus betrieben werden. Im Betriebskostenroulette wird auch die Vollwartung noch auf Mieter umgelegt. Das Ding muss sich rechnen.</p>
<p>Um so mehr freut uns zu erfahren, dass unsere Vorschläge mitberücksichtigt wurden. Was Wohnungseigentum anbetrifft, haben wir auf Regelungs- und Kompetenzprobleme von WEGs hingewiesen und für den Fall, dass die Gesetzgebung spirituell unerfindlich bleibt, Beschlussfassungen teils schon durchgezogen, auf Versammlungen. Hierbei ging es stets um die Frage: Sind diese Dinger nicht in den Wohnungen im Sondereigentum verbaut und müssen sie infolgedessen vom Wohnungseigentümer selbst angeschafft werden? Wer kümmert sich um den Betrieb und die erforderlich Wartung? Empfehlung unsererseits: Das macht jeder Wohnungseigentümer selbst. Kern: Mit einer WEG-Verwalterin kann es nur teurer werden. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass die professionellen Verwaltungen nicht immer noch zusätzliche Aufgaben mit Grenzüberschreitungscharakter zugewiesen bekommen sollen. Grenzüberschreitung? Ja, genau, es ist Sondereigentum, was ein Eigentümer in seiner Wohnung tut.</p>
<p>Ein Blick in die endgültige Regelung macht deutlich: Der Berliner Gesetzgeber hat bezogen auf das Wohnungseigentum die Wohnungseigentümer verpflichtet, die Ausstattung mit derartigen Geräten zu betreiben. Diese Pflicht trifft in Berlin nicht die Wohnungseigentümergemeinschaften.</p>
<p>Hinsichtlich der Wartung wurden die nutzungsberechtigten Wohnungsnutzer verpflichtet.</p>
<p>Dies deckt sich zu 100% mit unserer beruflichen Erfahrung und widerspiegelt die von uns empfohlene Denk- und Vorgehensweise. Genau so geht&#8217;s.</p>
<p>In der Regelung &#8222;Rauchmelderpflicht&#8220; (§ 48 Abs.4 BauO BE) heißt es dazu auszugsweise:</p>
<blockquote><p>„In Wohnungen müssen<br />
1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und<br />
2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,<br />
jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. <strong>Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.</strong>“</p></blockquote>
<p><strong>Begründung für den Gesetzentwurf</strong>, auszugsweise, redigiert und mit besonderer Anmerkung und Ausarbeitung hinsichtlich eines Änderungsantrags von SPD und CDU:</p>
<p>In § 48 (neu) werden die Festlegungen zu Aufenthaltsräumen ergänzt um den Absatz 4.</p>
<p>Zur Verbesserung der Sicherheit wird vorgeschrieben, dass in Wohnungen alle Aufenthaltsräume und die Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten sind. Ausgenommen werden Küchen, die anders als Bäder auch als Aufenthaltsräume gelten.</p>
<p>Rauchwarnmelder dienen als Frühwarnsystem dem Schutz der sich aufhaltenden Personen. Eine Warnung von Personen in anderen Wohnungen oder die Vermeidung von Sachschäden kann nicht erzielt werden. Bei Alarmierung durch Rauchwarnmelder können Leben gerettet werden.</p>
<p>Hauptursache der Todesfälle bei Wohnungsbränden ist nicht die Temperatureinwirkung, sondern der Erstickungstod infolge einer Rauchvergiftung. Aufklärungskampagnen haben nicht zu der erhofften Steigerung der Anzahl an installierten Rauchwarnmeldern in Wohnungen geführt. Dies führt zu der Erkenntnis, dass durch Einführung einer gesetzlichen Verpflichtung das Ziel einer Ausstattung der Wohnungen mit Rauchwarnmeldern erreicht werden kann.</p>
<p>Mit Satz 1 werden die Bauherrinnen oder Bauherrn bzw. die Grundstückseigentümerinnen oder Grundstückseigentümer für die Ausstattung bzw. Installation von Rauchwarnmeldern bei Wohnungsneubauten verpflichtet. Zur Ausstattung bzw. Installation gehört auch, dass die Rauchwarnmelder ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden.</p>
<p>Satz 2 benennt das Schutzziel: Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Für den Einbau, Betrieb und die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen ist die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_14676" target="_blank">DIN 14676</a> „Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung“ zu beachten. Die Rauchwarnmelder müssen im Regelfall mittig im Raum an der Decke angebracht werden.</p>
<p>Es sind jedoch auch andere Anbringungsvarianten möglich, wenn besondere Einbaubedingungen bestehen. Eine technische Lösung wird nicht vorgeschrieben, sodass 62 der Mindestschutz mit batteriebetriebenen, kostengünstigen Rauchwarnmeldern ausreichend ist.</p>
<p><strong>Gesichtspunkt Wartung</strong></p>
<p>Allerdings müssen Rauchwarnmelder <strong>regelmäßig fachgerecht gewartet</strong> werden.</p>
<p>Insbesondere ist die Lebensdauer bei Batteriegeräten begrenzt. Inzwischen sind jedoch Rauchwarnmelder mit fest eingebauten Batterien erhältlich, die eine Betriebsbereitschaft von mindestens 10 Jahren garantieren. Weitergehende Lösungen, z. B. eine Vernetzung der Rauchwarnmelder untereinander, oder ein Anschluss der Rauchwarnmelder an das Stromnetz, sind in der Norm ebenfalls beschrieben.</p>
<p>Es dürfen nur Rauchwarnmelder verwendet werden, die nach der europäisch harmonisierten Bauproduktnorm EN 14604 in Verkehr gebracht wurden und eine entsprechende CE-Kennzeichnung tragen.</p>
<p>Der Austausch nicht mehr funktionierender oder beschädigter Rauchwarnmelder obliegt den Bauherrinnen oder Bauherrn bzw. den Grundstückseigentümerinnen oder Grundstückseigentümern, da die Rauchwarnmelder zur Wohnungsausstattung gehören.</p>
<p>Sie sind auch für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der einzelnen Rauchwarnmelder (regelmäßige, aber mindestens einmal jährliche fachgerechte Wartung, Funktionsprüfung und ggf. Batteriewechsel) zuständig.</p>
<p>An dieser Stelle haben SPD und CDU folgenden Änderungsantrag eingebracht, der mehrheitlich beschlossen wurde:</p>
<blockquote>
<div data-canvas-width="222.67999999999998">„Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.“ (Quelle: <a href="http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2977.pdf" target="_blank">hier</a>)</div>
</blockquote>
<p>(Zur Verkehrssicherungspflicht hier maßgeblich gestrichen. &#8211; Der Autor)</p>
<p>Satz 3 enthält die Nachrüstverpflichtung bestehender Wohnungen im Gebäudebestand.</p>
<p><strong>Spätestens bis zum 31. Dezember 2020</strong> müssen auch bestehende Wohnungen mit Rauchwarnmeldern von Eigentümerinnen oder Eigentümern ausgestattet werden. In bestehenden Wohnungen bereits vorhandene Rauchwarnmelder dürfen weiterhin betrieben werden, soweit sich die Grundstückseigentümerin oder der Grundstückseigentümer von deren ordnungsgemäßer Ausstattung bzw. Installation überzeugt hat.</p>
<p><strong>Stimmen aus dem Parlament</strong> (Beratung)</p>
<p>Katrin Lompscher (Die Linke): &#8222;Wir wollen, dass die Kosten für Einbau und Wartung von Rauchmeldern sowie Wasserzählern bei den Vermietern liegen. Der Zweck von Rauchwarnmeldern muss eingegrenzt werden. Sie dürfen nicht zur Sammlung und Weitergabe anderer Daten dienen.&#8220;</p>
<p>Wolfram Prieß (Piraten): &#8222;Ein zweiter Punkt, bei dem wir vielleicht auch ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Haus haben, ist die Verankerung der Rauchwarnmelderpflicht in der Bauordnung. Der sachlichen Argumentation, dass Rauchwarnmelder helfen können, Leben zu retten, möchte ich gar nicht widersprechen, auch wenn uns eindeutige statistische Daten dazu noch fehlen. Wir bauen hier auf eine Freiwilligkeit. Eine Verpflichtung würde nur zur Erhöhung der Betriebskosten führen. Der Änderungsantrag der Linken, der zwar formuliert, dass er die Vermieter in die Pflicht nehmen und eine Umlage auf die Betriebskosten vermeiden will, springt natürlich zu kurz, weil der Vermieter, wenn er die Kosten nicht über die Betriebskosten einbringen kann, die Grundmiete erhöhen muss, um auf den Kosten nicht sitzenzubleiben. Das wird er natürlich auch tun. Kein Vermieter wird mit seinem Miethaus Verlust machen. Weiterhin plagen uns noch bei zentralisierten technischen Rauchwarnmeldersystemen die datenschutzrechtlichen Bedenken. Auch das ist im Änderungsantrag der Linken<br />
zu finden, wir würden allerdings von einer Rauchwarnmelderpflicht in der Bauordnung ganz absehen wollen, und deswegen lehnen wir diesen Punkt ab.</p>
<p>Andreas Otto (Grüne): &#8222;Zum anderen sind es die Rauchwarnmelder. Die haben wir hier schon vor zwei Jahren beantragt. Es hat lange gedauert. Sie sind jetzt in der Bauordnung. Das funktioniert.</p>
<p>Historisch</p>
<ul>
<li><a href="https://gesichtspunkte.de/?p=17153">Wie wir im Dezember &#8217;15 berichteten</a></li>
<li><a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/download/bauobln_entwurf_synopse.pdf" target="_blank">Zum Stand 28.06.16 Synopse zur BauO Berlin (möglicherweise nicht langfristig zur Verfügung stehend)</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1852-15 &#8211; Positionen: Die Eichamtsprozessionsspinner, das neue Meldewesen für eichartige Geräte und die Zukunft Europas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 10:09:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Geräteart Wasserzähler Hersteller Wehrle / Messwerk Typbezeichnung APK + UPK Jahr der Kennzeichnung 2015 Messgeräteliste vorhanden ja Anzeigepflicht nach § 32 Mess- und Eichgesetz (MessEG) &#8211; Bestätigung (Email an Hausverwaltung) Sehr geehrte Damen und Herren, wir bestätigen Ihnen, dass Sie, wie vom Gesetzgeber gefordert, die Verwendung eines neuen bzw. erneuerten Messgerätes / Messgeräteart nach § ... <a title="1852-15 &#8211; Positionen: Die Eichamtsprozessionsspinner, das neue Meldewesen für eichartige Geräte und die Zukunft Europas" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306415-positionen-die-eichamtsprozessionsspinner-das-neue-meldewesen-fuer-eichartige-geraete-und-die-zukunft-europas/" aria-label="Mehr Informationen über 1852-15 &#8211; Positionen: Die Eichamtsprozessionsspinner, das neue Meldewesen für eichartige Geräte und die Zukunft Europas">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2442" aria-describedby="caption-attachment-2442" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2442" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner.jpg" alt="Warnhinweis Eichenprozessionsspinner" width="450" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/eichenprozessionsspinner-300x246.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2442" class="wp-caption-text">Warnhinweis Eichenprozessionsspinner</figcaption></figure>
<p>Geräteart Wasserzähler<br />
Hersteller Wehrle / Messwerk<br />
Typbezeichnung APK + UPK<br />
Jahr der Kennzeichnung 2015<br />
Messgeräteliste vorhanden ja<br />
Anzeigepflicht nach § 32 Mess- und Eichgesetz (MessEG) &#8211; Bestätigung</p>
<p>(Email an Hausverwaltung)</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>wir bestätigen Ihnen, dass Sie, wie vom Gesetzgeber gefordert, die Verwendung eines neuen bzw. erneuerten Messgerätes / Messgeräteart nach § 32 Abs. 1 Abs. 2 MessEG*) angezeigt haben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Im Auftrag<br />
die Eichbehörden der Länder</p>
<p>Fundstellen der Rechtsvorschriften:<br />
*) Gesetz über das Inverkehrbringen und die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt, ihre Verwendung und Eichung sowie über Fertigpackungen (Mess- und Eichgesetz &#8211; MessEG) vom 25.07.2013 (BGBl. I S. 2722)</p>
<p>Schöne, neue Welt! &#8211; Wir merken schon: Der Eichamtsprozessionsspinner dräut wieder. Wobei es dieses Wort erst seit gerade eben gibt. Google wird es verbreiten. Gegenmaßnahmen? Weit gefehlt, hier gibt es nichts entgegen zu setzen. Die Sache ist beschlossen und wird daher für richtig gehalten, europaweit.</p>
<p>Noch ist der Batterientausch am Zeiteichgerät (Uhr) nicht anzeigepflichtig.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/206014-foto-des-tages-da-ist-mehr-fuer-sie-drin-ber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 18:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Hommelsheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Großflughafen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
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					<description><![CDATA[Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung &#8222;Fusion&#8220;, der sich eine neue Berliner Band widmet: ... <a title="1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/206014-foto-des-tages-da-ist-mehr-fuer-sie-drin-ber/" aria-label="Mehr Informationen über 1748-14 &#8211; Foto des Tages: &#8222;Da ist mehr für Sie drin&#8220;. Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas #BER #B3 #Fusion">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_16231" aria-describedby="caption-attachment-16231" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16231" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg" alt="Da ist mehr für Sie drin. #BER" width="650" height="1051" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen.jpg 675w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen-185x300.jpg 185w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/09/BER_Flughafen-633x1024.jpg 633w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16231" class="wp-caption-text">Da ist mehr für Sie drin. #BER</figcaption></figure>
<blockquote><p>Werbung hält, was sie verspricht. Marketing auch. Dazu, um das auszuprobieren, wurden Tassen fertig gestellt. Zu früh. Solch Geschirr hält einige Zeit lang, ein Segen. Eine schräge Berliner-Szenewebsite wirbt indes mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Großfluchhafen #BER und bewirbt stattdessen die Fusion: Gemeint ist die Musikrichtung &#8222;Fusion&#8220;, der sich eine neue Berliner Band widmet: &#8222;B3&#8220; ist der Name der Band und einer bekannten Orgel.</p></blockquote>
<p>Mann, ist das verwunderlich. Aber nun wissen wir wenigstens, wie Berliner Zeitungen auf den Berliner Großflughafen eingeschworen wurden. Mit Kaffeetassen für die Redaktionen. Kleine Geschenke, die so geringfügig sind, da sie abfallen. Einfach so.</p>
<p><span id="more-16230"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Breaking News: Flughafen <a href="https://twitter.com/hashtag/BER?src=hash">#BER</a> aufgegeben dafür gibts Fusion: &#8222;B3&#8220; am 09.10.14 &#8222;A-Trane&#8220; <a href="https://twitter.com/hashtag/Gigtipps?src=hash">#Gigtipps</a> … <a href="http://t.co/N9fV1A8lkk">http://t.co/N9fV1A8lkk</a> via <a href="https://twitter.com/tuliptommy">@tuliptommy</a></p>
<p>— Tommy Tulip (@tuliptommy) <a href="https://twitter.com/tuliptommy/status/519156652147109888">6. Oktober 2014</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<p>Der Großflughafen wird zum Spott im weltweiten Netz, wie der hier oben angezeigte Tweet (auf twitter) zeigt. Breaking News: Es gibt nichts Neues zu berichten. Aber eine Konzertankündigung der Berliner Band &#8222;B3&#8220; unter der Headline &#8222;Breaking News: Flughafen #BER aufgegeben, &#8230;.harharhar: Die bunte Porzellankiste der Werbung, tief in die Trickkiste gegriffen.</p>
<p>Doch zurück zu obigen Fotos: Da hat doch jemand nicht mehr alle Tassen im Schrank.</p>
<p>Jemand in einer ansehnlichen, großen Zeitungsredaktion, welche, tut nichts zur Sache, sieht, da stehen Kaffeetassen herum, die Begehrlichkeiten wecken und die Realität einfach gegen Imagination austauschen. Imagine there´s no airport?</p>
<p>Wo ist mehr für mich drin? Die Drehung der Kaffeetassen bringt es ans Licht: BER, Europas modernster <strong>Fluchhafen</strong> ist gemeint. Na klar. Wir sind der Großpilot von China. Präfektur Berlin-Brandenburg.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;apropos! Da ist noch dieser Link von Interesse, siehe hier gleich eins drunter&#8230;., denn Musik ist besser, wenn man sie weder im Fahrstuhl noch im Großfluchzeug zu Gehör bringt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der Großflughafen #BER ist gescheitert, aber Fusion ist denkbar und sogar wünschenswert &#8211; <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=8846" target="_blank">Die Berliner Band &#8222;B3&#8220; zeigt am 09.10. im A-Trane ihr Können!</a></li>
<li>Von der Großstadt direkt über Land: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/?p=870" target="_blank">Wo man die Musik von &#8222;B3&#8220; am schönsten fand&#8230;.vom großen Audio-Elchtest, Brandenburg und von Landschaften wie auf der Wiese</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt ... <a title="1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" alt="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war &#8222;in&#8220;: You ain´t seen nothing yet. &#8211; Na ja.</p>
<p>2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von &#8222;Isch habbe gar keine Auto&#8220;.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.</p>
<p><span id="more-15692"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" alt="Deutsche.lesen.schlecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg" width="394" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg 394w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<blockquote><p>Eine der größten Emaillügen dieses Jahrhunderts ist der vermeintliche Fakt, Emails seien bequem und von jedem nach eigener Facon problemlos zu nutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt: Jeder meint, seinen Senf absondern zu müssen. Im Grunde haben alle keine Zeit mehr. Getrieben vom eigenen Alltag setzen sich übernächtigte Zombies zu später Abendzeit noch vor den Rechner und verfassen, was sie für wesentlich halten. Am nächsten Morgen rennen Menschen in ihre Büros, lesen den Mist und müssen darauf reagieren. Emails sind wie der Versuch einer Fernsehfernbedienung: Man steuert mit Emails Menschen und treibt sie an, sich in puncto Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das funktioniert genau so lange, bis es soweit ist: Bis der totale Kollaps stattfindet.</p></blockquote>
<p>2013 ist das endlich gelungen, das Faxgerät abzuschaffen.  Und richtig: Niemand beschwert sich noch.</p>
<p>Seit letztem Jahr sagen wir aufgrund von technischen Problemen der Telekom, die mit diesem Dinosauriermedium auf der Basis einer zu neuen Softwareplattform, die dinoartige Sauriopoden wie Telefax nur fehleranfällig benutzt: Wir haben Fax abgeschafft.</p>
<p>Dieser Tage beschäftigt uns der Diskurs mit der Idee, was als nächstes wohl kommen könnte? Denn irgendwie: Emails nerven.</p>
<p>Was ich zum Thema Emails inzwischen immer wieder höre, manchmal nur verschlüsselt durch Blumen, sind Wehklagen ganz allgemeiner Verzweiflung:</p>
<p>* Wer soll das alles lesen.<br />
* Ich weiß nicht, was ich tun sollte. Das stand da nicht.<br />
* „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15684">aber&#8230;.</a>“</p>
<blockquote><p>Die BZ Berlin meldet in ihrer Onlineausgabe der Zeitung mit den gut lesbaren, großen Buchstaben, Deutschland liegt im internationalen Vergleich von &#8222;Lesekompetenz&#8220; nur auf Platz 16. Der Teaser aus dem Artikel ist oben abgebildet, der Artikel ist hier für <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/jeder-6-deutsche-liest-wie-ein-zehnjaehriger-article1746261.html" target="_blank">Lesewillige verlinkt&#8230;.</a></p></blockquote>
<p>Betrifft: Emails</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15698" alt="Sister.Ista" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg" width="301" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_-300x254.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<blockquote><p>Alberner Taggedanke zu Sabrina Setlur und &#8218;Schwester, Schwester&#8216;: &#8218;Sister ISTA, für mich bist Du wie Sahnetorte.<br />
Ich könnt&#8216; Dich nicht probieren. Ja, klar<br />
Sister IStA, ich folge dir nicht an alle Orte,<br />
aus Angst, dass Du mich massakrierst. Ja, klar &#8211; OK, anderes Thema.</p></blockquote>
<p>Richtig ist</p>
<p>&#8211; Wir schreiben alle zu viel Emails.<br />
&#8211; Manche kürzer, manche länger.</p>
<p>Wie viel gut ist? Keine Ahnung. Mich nerven sie schon lange.</p>
<p>Folgen:</p>
<p>&#8211; Emails werden sich irgendwann überleben.<br />
&#8211; Wie genau, weiß ich noch nicht. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sondiere eine Möglichkeit, Emails abzuschaffen in Administrationsangelegenheiten und stattdessen Pinnwände einzurichten. Man kann sich einloggen, mit Benutzername und Passwort, etwas aufs Board schreiben, da steht es übersichtlich und bleibt dort, bis es abgearbeitet ist. Ich habe den Status, es als erledigt „zu brandmarken“.</p>
<p>Eine wichtige Entscheidung steht offenbar kurz bevor:<br />
&#8211; Schicke keine einzige Email eines Dritten, auch nicht redigiert, an einen Vierten weiter und trage ihm auf, sich damit auszueinander zu setzen. Denn lesen lässt Deutungshoheiten zu, und damit Mistverständnis-Möglichkeiten.</p>
<p>Fakt ist: So wie bisher geht es definitiv nicht weiter.</p>
<p>Habt Ihr Ideen oder von neueren Vorschlägen gehört, zum Thema? Eventuell in den Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1602-14 &#8211; Zukunft: Eines Tages werde ich alt sein, &#8230;. #Engelmann, Julia &#8211; &#8222;One day / Reckoning-Text&#8220; &#8211; She´s hot!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/191414-zukunft-eines-tages-werde-ich-alt-sein-engelmann-julia-one-day-reckoning-text-shes-hot/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2014 12:37:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Engelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Slam]]></category>
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					<description><![CDATA[5. Bielefelder Hörfeld-Slam &#8211; Julia Engelmann &#8211; Campus TV 2013 &#8222;Lass uns mal demaskieren und dann sehen, wir sind die Gleichen.&#8220; Organisiert und dokumentiert wurde der 5. Bielefelder Hörsaalslam von Studierenden des Seminars Campus TV, unterstützt durch das Service Center Medien und das Ästhetische Zentrum der Uni Bielefeld. Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, ... <a title="1602-14 &#8211; Zukunft: Eines Tages werde ich alt sein, &#8230;. #Engelmann, Julia &#8211; &#8222;One day / Reckoning-Text&#8220; &#8211; She´s hot!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/191414-zukunft-eines-tages-werde-ich-alt-sein-engelmann-julia-one-day-reckoning-text-shes-hot/" aria-label="Mehr Informationen über 1602-14 &#8211; Zukunft: Eines Tages werde ich alt sein, &#8230;. #Engelmann, Julia &#8211; &#8222;One day / Reckoning-Text&#8220; &#8211; She´s hot!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" alt="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15290" alt="Chili_Hot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Chili_Hot.jpg" width="115" height="25" /></p>
<figure id="attachment_15288" aria-describedby="caption-attachment-15288" style="width: 336px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15288" alt="Julia Engelmann, Slammerin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Julia.Engelmann.jpg" width="346" height="357" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Julia.Engelmann.jpg 346w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Julia.Engelmann-290x300.jpg 290w" sizes="auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px" /><figcaption id="caption-attachment-15288" class="wp-caption-text">Julia Engelmann, Slammerin</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" title="5. Bielefelder Hörsaal-Slam - Julia Engelmann - Campus TV 2013" width="825" height="464" src="https://www.youtube.com/embed/DoxqZWvt7g8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #888888;">5. Bielefelder Hörfeld-Slam &#8211; Julia Engelmann &#8211; Campus TV 2013</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Lass uns mal demaskieren und dann sehen, wir sind die Gleichen.&#8220; Organisiert und dokumentiert wurde der 5. Bielefelder Hörsaalslam von Studierenden des Seminars Campus TV, unterstützt durch das Service Center Medien und das Ästhetische Zentrum der Uni Bielefeld.</p></blockquote>
<p>Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, &#8230;. und was dann? ♪♫♪♫ &#8222;One day, baby, we´ll be old and think of all the stories, that we could have told&#8230;.&#8220; ♪♫♪♫  &#8211; Was Ihr jetzt hier hört, ist ca. 5.30 Minuten lang, und es dreht sich &#8222;um die baseline ihres Alltags&#8220;.  &#8222;Und wer genau guckt, sieht dass Mut auch nur ein Anagramm von Glück ist.&#8220;</p>
<p><span id="more-15286"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15290" alt="Chili_Hot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Chili_Hot.jpg" width="115" height="25" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="poetry Slam von Julia Engelmann | stille wasser sind attraktiv" width="825" height="464" src="https://www.youtube.com/embed/69MYpohsYF0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe><br />
<span style="color: #888888;"> Stille Wasser sind attraktiv &#8211; Video zum Poetry Slam von Julia Engelmann</span></p>
<p>Am Ende ist, was <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Engelmann" target="_blank">Julia Engelmann</a> herbeitextet, klar, strukturiert und hat den richtigen Takt, ist wie Musik, mit Sprechgesang, ganz ähnlich wie Fischfang.</p>
<p>Antworten von Julia Engelmann, Bremen, also &#8222;Berliner Speckgürtel&#8220;,  <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poetry_slam" target="_blank">Slammerin</a>. Sie hat vieles nicht, was wir angeblich alle dringend benötigen. Sie sagt, sie hat auch kein &#8222;gutes Bauchgefühl&#8220;, weil &#8222;sie das immer mit Hunger verwechselt.&#8220; U.a. so wird ein Schuh draus. Talentierte Texterin, Julia Engelmann, **flöt*** bittääähhh schööönnnnn&#8230;..♪♫&#8220;♪♫</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der eingangs gezeigte Text,  andere Fassung: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=8Xip8CtP6sY" target="_blank">One day / Reckoning-Text</a></li>
<li>Slammer-Filet und Julia Engelmann: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=yv1-HB6GJ7I" target="_blank">Stille Wasser sind attraktiv!</a></li>
<li>Slammer-Filet und Julia Engelmann: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=LjwlZ4wF5wY" target="_blank">Eine Bestandsaufnahme!</a></li>
<li>Ein Interview: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=K0jqEDHc4DQ" target="_blank">Julia Engelmann im Gespräch über sich selbst!</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15290" alt="Chili_Hot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/01/Chili_Hot.jpg" width="115" height="25" /></p>
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		<title>1589-13 &#8211; Positionen: Die Menschen machen sich jetzt Gedanken, wie es mit dem Internet weiter geht&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 17:46:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Während wir gerade etwas lernen vom neuen &#8222;Superministern&#8220; (Siegmar Gabriel), ist das Gebiet von &#8222;Verkehr und Digitalem&#8220; als neue Zweifaltigkeit im Entstehen. Diesem neuen Themenzusammenschluss steht vermutlich Alexander Dobrindt (CSU) künftig vor. Die so genannte biblische Dreifaltigkeit lässt sich nur, was uns als Hausverwalter betrifft, leicht bestätigen. Wir haben sie als Tätigkeitssprengel definiert, wie man ... <a title="1589-13 &#8211; Positionen: Die Menschen machen sich jetzt Gedanken, wie es mit dem Internet weiter geht&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/190113-positionen-die-menschen-machen-sich-jetzt-gedanken-wie-es-mit-dem-internet-weiter-geht/" aria-label="Mehr Informationen über 1589-13 &#8211; Positionen: Die Menschen machen sich jetzt Gedanken, wie es mit dem Internet weiter geht&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15188" alt="Menage_a_trois" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Menage_a_trois.jpg" width="650" height="499" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Menage_a_trois.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Menage_a_trois-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Während wir gerade etwas lernen vom neuen &#8222;Superministern&#8220; (Siegmar Gabriel), ist das Gebiet von &#8222;Verkehr und Digitalem&#8220; als neue Zweifaltigkeit im Entstehen. Diesem neuen Themenzusammenschluss steht vermutlich Alexander Dobrindt (CSU) künftig vor.</p></blockquote>
<p>Die so genannte biblische Dreifaltigkeit lässt sich nur, was uns als Hausverwalter betrifft, leicht bestätigen. Wir haben sie als Tätigkeitssprengel definiert, wie man beispielsweise <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/weg" target="_blank">hier nachliest</a>. Drei.</p>
<p>Drei: Im ursprünglichen Wortsinne ist die &#8222;menage á trois&#8220; jedoch eine erotomanische Walküre der Lustbesessenen. Deswegen ist dies Thema schlüpfrig. Am besten blenden wir diese Aspekte lustbürgerlichen Lebens aus und verweisen der Einfachheit halber Weihnachts gans ins Internet. Gleichwohl: Aus Augsburg kommt nicht nur &#8218;wetten dass&#8216;, wie man hört, sondern auch Anwaltsabmahnungen für allzu lüsterne &#8218;Puppenspiele&#8216; auf dem heimischen flat screenen jener, die auf roten Tuben im Netz Pornos geguckt hatten. Ey, was guckst du? &#8211; PorNo.  Der Abmahner ein &#8222;bad ass&#8220;. Rettung naht nun aus München, im Zusammenhang mit der Neubildung der Bundesregierung.</p>
<p><span id="more-15187"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15189" alt="Bundesministerium.Verkehr.Digitales" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Bundesministerium.Verkehr.Digitales.jpg" width="650" height="652" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Bundesministerium.Verkehr.Digitales.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Bundesministerium.Verkehr.Digitales-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Bundesministerium.Verkehr.Digitales-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Bundesministerium.Verkehr.Digitales-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Im Internet kursieren erste Logoentwürfe für das neu zu schaffende &#8218;Bundesministerium für Verkehr und Digitales&#8216;. Dem Vernehmen nach soll Alexander Dobrindt (CSU) dem Ministerium vorstehen. Dobrindt, Jahrgang 1970, dürfte als &#8222;middleager&#8220; zu denjenigen gehören, die wissen, wie man eine Website aufruft und wie man bestimmte Websites meidet, oder sie von Spuren mit &#8222;privatem Modus&#8220; frei hält, auf dem Familienrechner, wo die Kinder und die Ehefrau Zugang hätten. &#8222;Pretty good privacy&#8220; Wen geht´s schließlich was an, was er dort kennengelernt hätte, eine Inter-Nette?</p></blockquote>
<p>Geschulte Juristen erwähnen schon, dass Abmahnungen wie diese im Grunde unbezahlbar sind, also nicht bezahlt werden sollen. Und eventuell links liegen gelassen. Aufpassen müssen allerdings diejenigen, denen ihre Frauen nicht vertrauen. &#8222;Horst, was hast du denn da für ein Schreiben aus Augsburg?&#8220; &#8222;Ach, ehm, ach nüscht.&#8220;</p>
<p>Die Frage, ob Horst geschweinigelt hat im Netz und sich Pornos zum Nulltarif angesehen hat, bleibt in diesem Kontext unbeantwortet. Selbst in der Tagesschau kamen junge Männer allenfalls als Abmahnopfer in Betracht, nach dem Kern jedoch wurden sie nicht gefragt. Denn das geht die Öffentlichkeit nichts an.</p>
<p>Zwar ist die Sache an sich berichtenswert und in den Nachrichten wie den sonstigen Medien gerade omnipräsent. Geschickt werden Opfer der Abmahnwelle interviewt. Eine Frage aber wird nie gestellt, sie lautet: &#8222;Hast du etwa&#8230;.?&#8220; Im Journalistenknigge Deutschlands kommt diese Frage nicht vor oder sie befindet sich gleichsam auf einer Negativliste häufig zu vermeidbarer Fragen, das Gegenteil von &#8222;FAQs&#8220;. So wird aus der &#8222;FAQ&#8220;-Liste eine Liste nicht zu stellender Fragen. Eine &#8222;Fuck&#8220;-Liste im Sinne von &#8222;fuck off&#8220;?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15190" alt="Deutschland.streamt.Pornos" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Deutschland.streamt.Pornos.jpg" width="650" height="697" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Deutschland.streamt.Pornos.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/12/Deutschland.streamt.Pornos-279x300.jpg 279w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Andere wiederum nutzen die derzeitigen Meinungsaffinitäten der Internetuser Deutschlands geschickt aus, um mit Verhohnepipelungen auf die bevorstehenden GroKo-Pläne hinzuweisen und zu fragen, ob Dobrindt allererste Wahl für die Wahrnehmung von Netzinteressen ist?</p>
<p>Um genau zu sein: Das kann heute niemand vernünftig sagen.</p>
<p>Nicht drei, sondern zwei: Verkehr und Digitales. &#8211; Der neue &#8222;Superminister&#8220; mit erweitertem Geschäftsbereich wird ein ihm zugeordnetes Ressort leiten, das man angesichts der Schnelllebigkeit und eines national kaum beherrschbaren Rechtsrahmens deutschlandweit nicht ganz leicht in den Griff bekommen kann. Es ist kein Verwaltungsressort, sondern eine Behörde, die mit einer Vielzahl von weltumspannenden Themen zu konfrontieren sein wird. Wozu in allererster Priorität die Erstentwicklung eines &#8222;deutschen Datenschutzes im Internet&#8220; stehen dürfte.</p>
<p>Ob Dobrindt sich seine Emails ausdrucken und vorlegen lässt, um sie zu beantworten?</p>
<p>Verkehr, Straßenbau und Netzwerke, digitale Strukturen und PorNO-Abmahnwellen, Datentsunamis und das alltägliche sich &#8222;im Netz verheddern&#8220; allzu onlinegläubiger Internetabhängiger, all das muss Dobrindt nun ministeriell ganz neu ausrichten. Falls alle Stricke reißen, ist dies nicht der schwächste Trost. Er kann die Amerikaner fragen in Übersee. Die wissen doch jetzt schon alles ganz genau. Über jeden einzelnen von uns.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 07:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Friedrichshain]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Den Fernseher, den ich eingetreten hab&#8216; , den hat die Versicherung voll bezahlt. Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich, ich hab&#8216; alles knallbunt angemalt. Zum Jahreswechsel wechseln nicht nur die Jahreszeiten. Verwalterverträge laufen aus. Viele werden per Versammlungsbeschluss wieder verlängert. Auf weitere Jahre mit dem Verwalter. Oder es ist vorbei. ... <a title="1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187513-verwalterwechsel-ich-lieb-dich-ueberhaupt-nicht-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1563-13 &#8211; Verwalterwechsel: Ich lieb dich überhaupt nicht mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15020" alt="Udo.Lindenberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg.jpg" width="650" height="390" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Udo.Lindenberg-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Den Fernseher, den ich eingetreten hab&#8216; ,<br />
den hat die Versicherung voll bezahlt.<br />
Die Wohnung sieht jetzt anders aus,<br />
nichts erinnert mehr an dich,<br />
ich hab&#8216; alles knallbunt angemalt.</p></blockquote>
<p>Zum Jahreswechsel wechseln nicht nur die Jahreszeiten. Verwalterverträge laufen aus. Viele werden per Versammlungsbeschluss wieder verlängert. Auf weitere Jahre mit dem Verwalter. Oder es ist vorbei.</p>
<p>Der Verwalter will nicht mehr. Nicht mehr &#8222;mit denen&#8220;. Oder die Wohnungseigentümer wollen nicht mehr. &#8222;Unsere Beziehung ist in die Jahre gekommen&#8220;, fühlen sie.</p>
<p><span id="more-15019"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Der neue Verwalter fertigt im &#8222;backoffice&#8220; die Jahresabrechnung des Vorjahres, versteckt sich und schließt sich ein in Ruhe in den späten Abendstunden. Wie der &#8222;kleine Hobbit&#8220;.</p></blockquote>
<p>Manch Verwalterwechsel vom letzten Jahresende ist heute noch nicht vernünftig aufgearbeitet. Wie Scherben einer kaputt gegangenen Beziehung. Von jeder mehrjährigen Beziehung wird berichtet, dass die darauffolgende Trennungsphase das Verarbeiten des Verlusts nach sich ziehen müsse.</p>
<p>Wie in Berlin-Friedrichshain. Was bleibt vom alten Verwalter? Nur noch eine schlechte Erinnerung. Der neue Verwalter hat Erbsünden übernommen.</p>
<p>Eine davon ist eine stoisch nervige Heizkostenablesungsfirma aus Sachsen, die einfach nur nervt und monatelang die Herausgabe von Ablesedaten verweigert. Kurz vor der fristlosen Kündigung stand die &#8222;Ablesebude&#8220;, die auf ihre Vertragsbedingungen pocht.</p>
<p>Andere Verwalter, andere Riten. Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an vorher. Der neue Verwalter hat noch nicht alles knallbunt angemalt. Die Quaste mit den Farbpigmenten aber schwingt er schon vernehmlich.</p>
<p>Endlich ist der erste Entwurf der Jahresabrechnung 2012 fertig.</p>
<p>Die Vorverwaltung hatte ihre eigenen Stiefel. Philosophien, wie man Eigentümer mit präzisen Abrechnungen &#8222;fertig macht&#8220;. Wie viel Abrechnung ist gut? Und was ist &#8222;zu viel des Guten&#8220;? Wie viel Papier verschickt ein Verwalter.</p>
<p>Früher gab es zwei, drei Seiten Abrechnung. Die neue Abrechnung hat ca. 15 Seiten Textumfang, ist länger.</p>
<p>Ob´s auch besser ist, mehr zu schicken?</p>
<p>Da streiten die Gelehrten. Bzw. die Geleerten. Es sind die Eigentümer, die Geteerten. Und gefedert. Abgestraft mit lückenhaften, kurzen Abrechnungen, von denen wesentliche Teile derselben bislang &#8222;outgesourct&#8220; waren an jenen sächsistischen Ablesedienstleister, dem die Vorverwalterin die Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten überhalf und auch noch die Verteilung der Kaltwassermengen im Objekt.</p>
<blockquote><p>Alles, was die Kernkompetenz einer richtigen Verwaltungsarbeit ausmacht, war outgesourct. Warum?</p></blockquote>
<p>Jetzt gibt es nicht mehr zwei Abrechnungen, sondern nur noch eine.</p>
<p>Sie wird schwarzweiß verschickt. Nicht &#8222;knallbunt angemalt&#8220;.</p>
<p>Die Eigentümer werden &#8222;Aha&#8220; sagen und &#8222;Ach so&#8220; und &#8222;Warum?&#8220; &#8211; Aber lange hat es schon gedauert, den &#8222;neuen Lack&#8220; auf das Abrechnungswesen der Gemeinschaft aufzutragen. Bis man selbst davon überzeugt ist, es jetzt besser zu machen, als der Stadtaffe, der vorher im Auftrage dieser Damen und Herren tätig war.</p>
<p>Wenn Udo über so etwas Profanes einen Song geschrieben hätte, dann wohl diesen. Haben wir jedenfalls heute Morgen so vor uns hingedacht. Okay, muss ja auch nicht stimmen. War nur so ein Gedanke&#8230;., danke Udo!</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/165312-prognosen-irgendwo-in-berlin-schoneberg-suchen-sie-jetzt-einen-neuen-verwalter-viel-gluck-dabei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 08:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; ... <a title="1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165312-prognosen-irgendwo-in-berlin-schoneberg-suchen-sie-jetzt-einen-neuen-verwalter-viel-gluck-dabei/" aria-label="Mehr Informationen über 1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13252" aria-describedby="caption-attachment-13252" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13252" title="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg" alt="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13252" class="wp-caption-text">Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre</p></blockquote>
<p>Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; beschlossen.</p>
<p>Der bisherige Verwalter trieb Schindluder. Hat &#8222;sie verarscht&#8220;, wie einer aus dem Haus sagt. Er war schon gar nicht mehr Verwalter, aber niemand hat´s gemerkt. Einer schon. Der hat genauer hingeschaut. Ließ sich auch helfen. Dann stand fest: Der Verwalter ist nicht mehr Verwalter. Es war so ein bisschen &#8222;one man band&#8220;, diese Verwaltung. Bzw. Two and a half man. Ein Verwalter und eineinhalb Sympathisanten. Bis denen auch das Knopfband riss am Revers der Vertuschungen, Fehlinformationen. Vieles geistert rum in diesen Tage, sogar ganze Räuberpistolen. &#8222;`Ne goldene Nese&#8220; habe er sich verdient, der Holzhöfel (* Name geändert). An uns.</p>
<p><span id="more-13251"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13253" aria-describedby="caption-attachment-13253" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13253" title="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg" alt="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13253" class="wp-caption-text">Handwerker im Hof &#8211; Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Grunde genommen schlägt in jedem Verwalterbewerber auch eine italienische Kommunardenbrust mit Pfiff und Raffinesse: Jeder sagt von sich, er sei &#8222;der Schärfste&#8220;. Wer genau von den Verwalterbewerbern aber tatsächlich schon einmal eine &#8222;Goldene Peperoni&#8220; von den Verwalterfestspielen in &#8222;Kann&#8220; bzw. &#8222;Pizza&#8220; erhalten hat, bleibt kritisch zu hinterfragen. Großmäuligkeit ist keine Zier, besser lebt man ohne ihr.</p></blockquote>
<p>Abgerechnet wird zuletzt. Auch mit der zuletzt verstorbenen Hoffnung. Heute Abend wird (endlich) alles anders werden. Claus Giesmüller (* Name geändert) hat kürzlich hier eine Eigentumswohnung billig geschossen. Die Wohnung stand in der Zwangsversteigerung und da hat er zugegriffen. Für &#8222;unter Hunderttausend&#8220; hat er die Wohnung bekommen, die mehr als 150 m² Wohnfläche hat. Er wohnt in der Wohnung schon lange. Wenn er sie jetzt verkauft, hat er gleich mindestens das Doppelte. Wenn nicht &#8230;.kaum auszudenken.</p>
<p>Das Haus hat ein &#8222;unterlassenes Ambiente&#8220;. Viel wurde in den letzten Jahren hier gerade erst nicht gemacht. Wenn auch die Bausubstanz im Grunde genommen richtig gut ist. Man sieht dem Haus an, dass es könnte. Wenn es nur wollte. Wer aber will schon? &#8211; Ganz hinten sind für &#8222;wahnsinnige Gelder&#8220; paar neue Balkone aus Fertigteilgerüst an die Fassade genäht worden. Gehäkelt oder gestrickt, jedenfalls teuer war´s. Der Verwalter ist Bauingenieur. Ein wesentlicher Punkt ist die beschlossene Entlastung für die Vorjahre. Da ist &#8222;nüscht mehr zu machen&#8220;, aber für 2011/2012 schon noch. Er hat sein Honorar gekriegt, der Verwalter, aber das war eigentlich nicht das wesentliche. Permanent hat er Bauleitungs-Sonderhonorare &#8222;für jeden Scheiß&#8220; abgegriffen. Sogar für eine Tankwartung, sagt Claus Giesmüller, hat Rotzlöffel (wie hieß er doch gleich?) 4 Stunden Überwachungstätigkeit abgegriffen. Ein richtiger Betrüger, vermutet man. Genau weiß man es noch nicht. Die Indizien sprechen eine richtungsweisende Sprache, sozusagen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5985" title="Das heiße Eisen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg" alt="Das heiße Eisen!" width="450" height="329" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Die Eigentümer? Viel passiert in den letzten Jahren. Im Gartenhaus war einer im Grunde allein Eigentümer. Stimmrecht pro Wohnung. Viele kleine Wohnungen, viele Stimmrechte in der Eigentümerversammlung. Sodass der &#8222;große Rest&#8220; in den übrigen Gebäudeteilen nichts durchbekommt.</p>
<p>Vorn an der Straßenkante sind zwei Gewerbeeinheiten. Ist nicht viel los da drin. In einer wird gerade gebaut. Irgendwas &#8222;mit Kita&#8220;, sagt einer von zwei Handwerkern. &#8222;Du bist Hausverwalter,&#8220; sagt er fragend und zückt eine Visitenkarte von sich: &#8222;Hausverwalter, ist immer gut!&#8220; &#8211; Er buhlt um Aufträge. &#8222;Emailadresse?&#8220; Ja, hat er auch. &#8222;Wir machen gern allet Mögliche,&#8220; beschreibt er sein Aufgaben- und Leistungsspektrum. Ich stecke die Karte weg. Mit Visitenkarten mache ich es immer so, die stecke ich weg. Die wichtigen davon scanne ich später im Büro ein und werfe sie weg. Ich bin bereits seit längerem in der Digitalwelt angekommen, meinen Zustand nenne ich &#8222;digitalis&#8220;. &#8222;Was hast denn Du?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, Digitalis irgendwie.&#8220; Ich esse gern Physalis. Ist aber ein anderes Thema.</p>
<p>Sie haben sich hier im Haus so ein Komitee der Unterhaltungskunst gewählt, das sind die Leute, die umsichtig, transparent und fairnymphdich nach einer neuen Hausverwaltung Ausschau halten. Die jetzt eine Matrix machen, eine Gegenüberstellung der abwägbaren Kriterien. Was spricht für die eine Verwaltung und was gegen die andere? Am Ende sind es nicht mehr zehn Kandidaten, die man eingeladen hat. Übrig geblieben sind drei. Drei so wie Frühstückseier für diejenigen, die mehr als eins mögen.</p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774" title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<p>Hartgekochte Eier sind die Verwalterbewerber heute Abend im Keller. Hartgesottenes Prüfkomittee der Unterhaltungskunst: hat ausgewertet, zusammengetragen und Leistungsaussagen &#8222;gläsern&#8220; gemacht. Damit es alle vor Augen haben. Heute abend ist V-Day, gewählt wird am Ende der Verwalter ab 01.01.2013.</p>
<p>Wenn sie heute abend nicht den richtigen wählen&#8230;..doch das ist eine andere Geschichte. Mehr als derjenige welcher gerade jetzt Verwalter seit ein paar Jahren schon war, kann jeder neue Verwalter schlicht leisten. Er muss angenehm sein im Umgang, nicht so eine &#8222;vorlaute Fresse&#8220; haben wie der geschasste &#8222;Bauernlümmel&#8220;, von dem sie sagen, er sei flapsig, arrogant und unfreundlich gewesen. Wenigstens der Ton muss stimmen.</p>
<p>Ansonsten geht es von nun an nur noch bergauf. Versprechen tun das heute Abend alle Verwaltungsbewerber. Ganz sicher.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 10:58:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und ... <a title="1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/159412/" aria-label="Mehr Informationen über 1251-12 &#8211; Erfahrungshorizonte: Ist alles Schicksal, mehr oder weniger! #Das Methusalem-Kompott">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" title="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" alt="" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8345" title="Banner Methusalem-Kompott!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg" alt="Banner Methusalem-Kompott!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Banner.Methusalem.Kompott-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die ewige Philosophiefrage: Hat man Krebs gehabt und nun nicht mehr? Oder eher einmal Krebs, immer Krebs? Antwort darauf kann ich mangels persönlicher Erkrankung dazu nicht geben. Gott sei Dank. Andere erzählen mir davon. Ich höre zu, aus beruflichen und auch aus inhaltlichen Gründen. Es interessiert mich sehr. Ich bin dann immer ganz gefühlig. Und denke, wie gut es mir doch geht, unter allen aufsummierenden Strichen! Aktiva und Passiva meines Lebens stimmen überein. Noch. Hoffnung, dass das so bleibt.</p></blockquote>
<p>Sissy (* Name geändert), Baujahr 1959 und ich, Baujahr 1962, kennen uns schon eine ganze Weile. Vielleicht seit 1998. Wir sind beim &#8222;Du&#8220;. Damals übernahmen wir dieses Haus in Berlin-Wedding im Afrikanischen Viertel von einem Vorverwalter, der heute froh ist, das Haus nicht mehr verwalten zu müssen. Geschichte. Heute telefoniere ich mit ihr. Aus gegebenem Anlass. Dämliche Worthülsen. Inhaltsleer.</p>
<p>Sissy hat Lymphdrüsenkrebs gehabt, sagt sie mir ganz klar schon ziemlich am Anfang unseres Telefonats.</p>
<p><span id="more-12759"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Man sollte auf alles achten, denn man kann alles deuten. &#8211; Hermann Hesse, gestorben heute vor 50 Jahren.</p></blockquote>
<p>Mit der Chemo ist sie &#8222;durch&#8220;, aber jetzt ist sie so &#8222;saft-und kraftlos&#8220;. Keine Kraft mehr. Ihre Mutter Lilly (* Name geändert), Baujahr 1932, jetzt 77 Jahre alt, ist schon 2010 in unserer Hausverwaltung als &#8222;Methusalem&#8220; geschlüsselt worden. Schreckliches Wort, schreckliche Begriffe. <a title="externer Link" href="http://www.enzyklo.de/Begriff/Idiomatik" target="_blank">Idiomatik</a>. Idiotik.</p>
<p>Schlaganfälle. Jetzt ist Mutter Lilly halbseitig gelähmt. Ihr Sprachzentrum hat Schaden genommen, eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Aphasie" target="_blank">globale Aphasie</a>. Sie sagt wieder Worte, die sie neu erlernt. Wörter sind wie Schubladen in einem großen Schrank voller Schubladen, die Schubladen sind der Sprachschatz, der Wortumfang. Nicht wenige Schubladen klemmen so, wie in dem Film &#8222;Ödipussi&#8220; die Schubladen der Anrichte klemmen. Loriot muss sie erst ruckelnd aufziehen, das ist komisch. Weniger komisch ist die Wohnzimmeranrichte von Lilly, die jetzt halbseitig gelähmt ist. Das findet niemand mehr komisch. Denn es ist tragisch.</p>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">&#8222;Fällt dir das Leben zu schwer, dann denke an den Clown, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend Geige spielt, um so die Menschen von den Tränen ihres Herzens zu heilen. Das Geheimnis des Clowns liegt in einer tiefen, unsagbaren Trauer. Der Clown weiß, was für unermeßliches Leid es für viele ist, zu leben.&#8220; © <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phil_Bosmans" target="_blank">Phil Bosmans</a></h6>
<p>Der Kopf ist klar, aber die Zunge kann nichts davon erzählen. Der Kopf nimmt diese totale Behinderung allerdings unverzerrt wahr. Da ist nichts zu beschönigen.</p>
<p>Deswegen: Mutter Lilly wohnt jetzt schon längere Zeit bei <a title="externer Link" href="http://www.pro-seniore.de/" target="_blank">Pro Seniore</a> im Altersheim am Hackeschen Markt. Die haben auch einen schicken Internetauftritt. Da lächeln die alten Menschen so nett von der Homepage herunter. Was im Grunde genommen der Wirklichkeit völlig egal ist. Die Zielgruppe guckt das Internet nicht an. Solche Homepages werden auch nicht seniorengerecht programmiert, in einem &#8222;alten&#8220; Geist des Flusses und der Kohärenz. Das wäre zu viel des Guten. So wie alles andere auch zu viel des Guten ist. Die Webseiten solcher Einrichtungen werden für die Nachrücker erstellt, für die Kinder der Alten, die jetzt entscheiden müssen, wo es Mami bzw. Papi gut geht.</p>
<p>Wir haben das delegiert. Kümmern uns um diese Seite der Medaille nicht mehr. Die Alten werden in Einrichtungen verbracht, wo sie dann Endzeit fristen. Weil unser eigenes Leben so busy ist, so beschäftigt. Oder weil wir selbst Krebs haben und kurz vor dem Sterben sind. Darauf erst mal eine rauchen. Untertage quarzt es sich besser als über Erdgeländeniveau, aufrecht stehend, dem Leben entgegensehend.</p>
<p>Die Kosten für die Eigentumswohnung von Mutter Lilly sind jetzt so hoch. Es waren schon länger 295,- € pro Monat Wohngeld. Aber man kann doch so eine Apanage einkürzen, wenn jemand da nicht mehr drin wohnt. Vielleicht die Zahlungen jetzt einstellen? &#8222;Ich will nicht, dass die Wohnung zwangsversteigert wird,&#8220; sagt Sissy. &#8222;Ich darf Eigentümern aus Rechtsgründen nicht erlauben, die Zahlungen einzustellen,&#8220; sage ich. Ich taste mich langsam und vorsichtig heran an diese Frage, wie man das löst. Ich weiß es ja selbst nicht. &#8222;Dann zieh schnell ein,&#8220; schlage ich vor. Die andere Wohnung aufgeben, einfach einsparen. Sissy sagt, ihr fehlt jetzt die Kraft. Einerseits muss sie dringend Geld sparen. Andererseits hat sie nicht das Geld, in diesen Zustand hinüber zu &#8222;diffundieren&#8220;. Zwei Wohnungen renovieren und soweit fertig machen, dass die eine abgegeben werden kann. Der Vermieter möchte bestimmt Schönheitsreparaturen geltend machen. Die Wohnung von Mutter Lilly müsste auch &#8222;halbwegs&#8220; renoviert werden. Zwei Wohnungen, halbwegs ordentlich renovieren, ja aber wovon denn?</p>
<p>Wir unterbrechen unser Gespräch. Für heute. Wir brauchen beide eine Pause. Und Nachdenkzeit. Wir werden in einer Woche wieder telefonieren. Ich habe den Verwaltungsbeirat sachgerecht informiert. Wir werden uns ebenfalls austauschen. Ein guter, gemeinsamer Geist soll über diesem Mehrfamilienhaus wehen, nehme ich mir vor. Irgendwas ist immer, irgendwas wird gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(EP)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:49:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel) Ich haue ab von hier, verkündet der Reporter, dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart. (Moritz von Uslar, ... <a title="1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148411/" aria-label="Mehr Informationen über 1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_10844" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel)</dd>
</dl>
<blockquote><p><em></em><em>Ich haue ab von hier, </em><em>verkündet der Reporter, </em><em>dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart.</em> (Moritz von Uslar, Deutschboden)</p></blockquote>
<p>Die digitale Revolution ist ein lüsterner Schwellkörper. Über diese digitale Reizschwelle, die eine Wulst ist, kann ich derzeit nicht kommen, aus Zeitgründen. Auch aus Umfangsgründen. Zu viele Bücher noch, die ungelesen hier herumliegen. An die ich erinnert werde, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich als nächstes zu lesen beabsichtige. Und dann lauter Lebensratgeber, die sollen doch die Fre&#8230;.. halten. Ansonsten verleihen mir Menschen auch gern täglich neue Bücher. Lies mal.</p>
<p>Bin ich etwa immer noch nicht erwachsen? Wer schreibt, muss vielleicht selbst nichts lesen? Mitnichten. Schreiben ist Output. Lesen ist Input, so wie in dem Film: &#8222;Nr. 5 lebt&#8220; aus dem Jahre 1985, ein Jahr nach Orwells 1984, das 1948 geschrieben wurde. Nr. 5, ein Roboter auf Rädern mit menschlichen Zügen, ist äußerst wissbegierig: er scannt Wind pustend die Seiten umblätternd das städtische Telefonbuch. Liest es leer in wenigen Sekunden und sagt dann: &#8222;Noch eins&#8220;. Neugierig.</p>
<p><span id="more-11751"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, so bin ich auch. Zumindest ähnlich.</p>
<p>Will ich dünner werden, kaufe ich einen Ernährungsberater in Buchform. Will ich umziehen, ist ein Umzugsratgeber nicht schlecht. Sehr gut laufen auch Lifestyle-Bücher prominenter Journalisten wie z.B. von Moritz von Uslar (Buchtitel: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/article10085340/Moritz-von-Uslar-wo-die-wilden-Kerle-wohnen.html" target="_blank">Deutschboden</a>&#8222;).</p>
<p>Indem irgendjemand irgendwo einen Furz über ein Problem lässt, findet er seine Buchkäufer. Häme, Spott, sogar Niedertracht kann dem Stoff zugrunde liegen, es wird gekauft. Wie ist es, nach Brandenburg aufs Land zu ziehen? Das fragen sich viele Berliner. Berlin hat seit ein paar Jahren einen negativen Bevölkerungszuwachs. Es verblutet, ganz langsam. Grund sind die Wanderungsbewegungen, gen Umland.</p>
<p>Menschen wollen wohnen, wie das Grüngemüse, am liebsten &#8222;allein unter Gurken&#8220;, wovon das Buch von Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe handelt. Auch wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139411/">berichteten hier</a>, sogar noch über Gurken. So wie sich die WELTonline jetzt fragt,</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass (Moritz von) Uslar auf seinem Spezialgebiet, der Beschreibung ästhetischer Details, sehr nachlässig vorging, um eine möglichst krasse Ost-Exotik zu schaffen? Ein Denker geht auf Reisen und sucht den edlen Wilden.  (Link oben)</p></blockquote>
<p>&#8230;so fragt sich jetzt die WELToffline (nicht die Printausgabe der so genannten Zeitung, übrigens) nämlich, wie man jetzt erst in den Oderbruch ziehen könne, um dann den Medienbruch, das &#8222;xmedia&#8220; (sprich: crossmedia) hinzuzubekommen? Das Buch geht on-line, genauer &#8222;goes digital&#8220;. Schon erscheinen für Autoren erste Ratgeber: Wie schreibe ich ein eBook? &#8211; Na, am besten ganz langsam, oder? Die Mehrheit der Menschheit besteht im Übrigen nicht aus Autoren, sondern nachweislich aus Lesern. Vermutlich gibt es mehr Nichtleser als Leser auf der Welt, oder?</p>
<p>Lesen blendet. Lesen verblödet. Lesen sortiert den Kopf und manipuliert das Gedankengut, versaut den Menschen mit fremden, teils befremdlichen Einflüssen, die daherkommen wie Einschüsse an der Scheunenwand. Rechnet man die Zahl der abgelagerten, ins Regal gestellten und in Kartons verpackten Bücher Deutschlands zusammen, würde platzmäßig vermutlich München wegfallen: für den &#8222;self storage&#8220; aller Bücherwürmer Deutschlands. Die Münchner müssen mir verzeihen, aber im Englischen Garten waren schon länger unerträglich viele Nackedeis am Liegen. Damit ist es jetzt Schluss, alles Bücher oder was?</p>
<p>Ein Problem mit dieser Schwellung Deutschlands, der digitalen Revolution, ist die Selbstbeschneidung und der Fortfall bereits erworbener Möglichkeiten. Das Buchregal ist zu groß. Am Ende eines Lebens ist das Bücherregal voll. Vollkommen nutzlos. Es sind etliche Leseschinken darunter und immer, wenn ich daran vorbeilaufe, würdige ich sie keines Blickes. Es ist so gewöhnlich, Bücher in der Wohnung abgestellt zu haben. So nutzlos das auch sein mag. So wie alles andere, was wir zum Bewohnen ins Inventarium stellen, die Wohnung als vollgestopfte Hülle, als &#8222;self storage&#8220;. In Wirklichkeit ist es überwiegend abgestandener &#8222;Hausrat&#8220;, der das Leben füllt, aber nicht mit Inhalten. Wohnungen werden kleiner, verkramter, unübersichtlicher &#8211; der freie Geist der büchernen, bleiern schweren Schriften entreißt uns allen Lebensraum, engt unsere Ausbreitung in Wirklichkeit ein und ist eigentlich unerträglich. Leute, ich kann so net arbeite&#8230;.</p>
<p>Die letzte Revolution war meiner Erinnerung nach die Abschaffung schwarzer Schallplatten und die Einführung der CD. Bei einem Versandhandel namens 2001 habe ich lange vor 2001 bereits Silberlinge als &#8222;reissue&#8220; (Wiedererscheinung) bestellt von Tonträgern, die ich zuvor als schwarze &#8222;33er&#8220; besessen hatte und nun nochmals erwerben musste. I wanted to go modern und so bezahlte ich für mein persönliches Weltkulturerbe doppelt. Es musste mir das nur wert sein. Jetzt stehen die Silberlinge in einem zu großen Regal und werden nicht mehr gespielt. Ich habe die Privatkopie digitalisiert. Auf einem iPhone mit jetzt 64 GB Speicher kann ich sämtliche -ich wiederhole: sämtliche!- Audiostücke meiner CD-Sammlung in hörbarer Qualität problemlos abbilden. Wozu noch CD-Rohlinge, Plattencover und duftige Booklets.</p>
<p>Genau. Und wozu noch Bücher?</p>
<p>In der Name der Rose (Verfilmung) frisst der böse Klosterschurke die vergifteten Blätter des Buches der Komödie am Ende auf, damit die Menschheit nichts vom nutzlosen Lachen erfährt. Es muss übrigens eigentlich kein eBook &#8222;Wie lese ich ein eBook&#8220; geben, denn wer es lesen kann, braucht diesen Ratgeber in Wirklich nicht mehr. Siehste.</p>
<p>Fakt ist: Die Abschaffung von Büchern ist nicht mehr aufzuhalten. In vielleicht fünfzig Jahren haben nur noch altersversessene Antiquare welche, alle anderen wurden, ja, &#8222;verbrannt&#8220;. Womit sich der deutsche Kreidekreis schließt. Bis ich selbst &#8222;den Rubikon&#8220; der Bücherwelt (zitiert &#8222;nach Wulff&#8220;) überschreite und Bücher weggeworfen werden, muss ich erst noch meine emotionalen Bindungen ans Kleingedruckte überwinden. Im Übrigen habe ich nicht wenige, sondern äußerst viele gedruckte Bücher noch zu lesen. Hinzu kommt der &#8222;gute Rat&#8220; meiner Umwelt. Wer mich sogar gern mag, drückt mir noch jetzt und ohne weiteres im persönlichen Gespräch weitere Bücher &#8222;leihweise&#8220; in die Hand. Das -so sagt er mit wissendem Blick- solle ich unbedingt mal lesen. Aber wann?</p>
<p>Ich werde wohl wegziehen und mich fragen, welche Art von Büchern brauche ich noch? Und überlegen, ob ich schon bereit bin für die digitale eBook-Schnittstelle zu Amazon, buecher.de oder thalia.de &#8211; und schon jetzt sehe ich die zugeschnürten Kommerz-Schnittstellen und Unverträglichkeiten verschiedener eBook-Systeme, insgeheim angelegt in der (heimlichen) Überlegung, den Bücherbezug künftig monopolartig zu beherrschen. Der gute alte Guttenberg, bzw. Gutenberg. Da kommt das &#8222;copy &#038; paste&#8220; nicht weit, mit digitalem Rechtemanagement.</p>
<p>In meiner künftigen Wohnstätte werde ich mit Sicherheit nicht vollkommen bücherlos dahinvegetieren und auf meinem eBook-Reader &#8222;Alleine unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe lesen. Ich müsste überhaupt erst mal die Zeit dafür besitzen zu erkunden, ob dieses Buch schon &#8222;buch- und ruchlos&#8220; digital gegangen ist, mithin als eBook erhältlich? Fakt aber ist: Ich leih mir jetzt und in meiner momentanen Verunsicherung, was den genauen, weiteren Verlauf meines Lebens betrifft, keine neuen Bücher und Ratgeber mehr aus. Ich muss mit einiger Gewalt einen mächtigen Schnitt in meinem Leben veranstalten. Meine Karten mische ich selbst neu. Ohne Ratgeber. Zu meinen Lieblingen, erinnere ich Udo Lindenberg, der sang: &#8222;Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich. Ich hab alles knallbunt angemalt.&#8220; &#8211; Auch die Wände, an denen einst Bücherregale standen. Neue Bücherregale, das sind kleine Icons auf dem Smartphone, iPad und dem eBook-Reader &#8211; mit Internetanschluss. Deutschland wird kalt, lichtern und digital.</p>
<p>Ich werde einen echten Ofen einbauen und alles verheizen. Aber vorher muss ich, allein aus wirtschaftlichen Gründen, die bereits bezahlten Bücher alle noch lesen. Sie reichen schon jetzt bis über mein vermutliches Lebensende weit hinaus. Leicht ist es nicht, ein noch modernerer Mensch zu werden.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:34:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten ... <a title="1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147612/" aria-label="Mehr Informationen über 1132-12 &#8211; Vorverwalter: Ich ersticke in Altakten &#8211; Aryuvedische Selbstreinigungsversuche #Gut zu wissen #Wissen ist Macht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7210" title="Es war einmal... (Moderne Märchen)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg" alt="Es war einmal... (Moderne Märchen)" width="450" height="100" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/es.war_.einmal_Banner-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><em>Schwere Büroarbeit ist zusehends leichter geworden. Was früher mit Muskelkraft bewegt werden musste, lässt sich bei gewissenhafter, guter und modern orientierter Verwaltung per Mausklick suchen. Entscheidend: Mit digitaler Aktenverwaltung werden die Zugriffszeiten auf gesuchte Dokumente zum Teil drastisch verringert. Der Erfolg: Noch im Telefonat mit dem Kunden hat der Bearbeiter alle entscheidungserheblichen Informationen im direkten Zugriff. Fast jeder Anruf kann sofort vollständig abgearbeitet werden. Das war nicht immer so, und woran es lag, davon erzählt dieses Märchen. Und vom Umbruch: Denn oben steht rot &#8222;Prognosen&#8220;. Das Märchen &#8222;Vergangenheit&#8220;, die Zukunft &#8222;Prognose&#8220;. Moderne Märchen tragen alle Gesichtspunkte menschlicher Problembewältigung in sich. Gebrüder Grimm, das war gestern!</em></p></blockquote>
<p>&#8230;vor lange Zeit in Wohnungseigentümerland, Kinder, da stanzten sich die verwalterisch tätigen Menschen aus grober Pappe vom Baum so genannte Akten. Sie bogen noch kleine Metallteilchen drum und nagelten ein zweistäbiges Gitterkonstrukt hinein, das nannten sie die Heftung. Und dann fingen alle an, froh zu sein, es bedurfte dazu wenig. Einfach machen.</p>
<p>Sie sammelten holzbelastetes Altpapier ein und unterzogen es dem Gilb der Jahre. Damit es richtig gilben bzw. darben konnte, ließen sie es in rauchgeschwängerten Arbeitsbüros unter Neonlicht brüten und prokrastinierten über dem Akteninhalt. Zuweilen zogen sie eins der bunten Sammelsurien aus Regalschränken, klappten sie auf. Um das trocken gewordene, öde Papier umzublättern, kauften sie sich zur Erleichterung kleine orange farbene Kissenschwämmchen in grünen Plastikgehäusen, die sie von Zeit zu Zeit auf der Angestelltentoilette mit Wasser vollsogen. Umblättern leichter gemacht.</p>
<p><span id="more-11693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="posted by mobyshooting.com" src="http://a2.img.mobypicture.com/d6c2805534e8f95c27d722daf0baf74e_view.jpg" alt="posted by mobyshooting.com" width="450" height="600" /></a><figcaption class="wp-caption-text">posted by mobyshooting.com</figcaption></figure>
<p>Viel, viel später kam die digitale Revolution.</p>
<p>Onkel Bill Gates aus Amerika ersann ein kryptisches Dateisystem und ordnete die Daten neu. Er war der Gott der Festplatte. Sein Neffe Steve Jobs machte es ihm nach, überholte ihn aber haptisch und optisch bald. Seine Computer waren schöner, besser zu bedienen und entstammten im Grundsatz wie Onkel Bills Rechner einer Garagenwerkstatt der Langhaarigen.</p>
<p>Digitaler Schnitt. Laser.</p>
<p>Jetzt sind die Festplatten so groß, dass die ewig Künftigen immer mehr nette Fotos und Bildchen herstellen können, die sie darauf parken, dass es schon wirtschaftlich erscheint, die in grauer Vorzeit der Fünfziger, Sechziger und Siebziger angesammelten Altakten digital wieder loszuwerden.</p>
<p>Natürlich, liebe Kinder, werdet Ihr jetzt fragen, ob man so alte Akten überhaupt noch braucht? Ja ja, Kinder, da fällt es auch dem Onkel Märchenerzähler auf, dass da sicher noch reiflich drüber nachgedacht werden könnte. Doch das ist eine andere Geschichte, die ich Euch ein andermal erzählen werde.</p>
<p>Und nun, liebe Kinder, kam der Neuverwalter zu dem Vorverwalter und holte alle alten Aktenordner ab. Es waren leicht hundert Stück, für eine Wohnanlage von ungefähr 32 Eigentumswohnungen in Berlin-Charlottenburg, OT Halensee. Ja, die Akten waren noch nicht einmal gewissenhaft abgestaubt worden, von der Putzfrau im Büro der Vorverwalterin. Ihre Patina klassisch, die Stäubchen ein leicht flusend wirkender Belag oben drauf. Sind schmutzig geworden, die Hände, beim Einladen ins Auto.</p>
<p>Und wenn der frische, neugewählte, nachtaktive Neuverwalter nicht gestorben ist, dann sortiert er noch in sechs Monaten die altgewordenen Altakten unterlassener Altverwaltung. Denn eins müsst Ihr wissen, liebe Kinder: Es gab mal Zeiten, da dachte man noch nicht einmal sonderlich nach. Da heftete man die Papiere und Dokumentenstücke einfach immer oben drauf und niemand fragte sich, wie lange diese Praxis wirklich Sinn macht? Drum merket, liebe Kinder: Erfolgreich eine Verwaltung von einem in dieser Hinsicht zu unbelasteten Vorverwalter zu übernehmen, das ist erst mal für mindestens eine &#8222;Saure-Gurken-Zeit&#8220;, aber auch eine Zeit der innersten Einkehr.</p>
<blockquote><p><em>Wir wissen heute auch kaum noch, ob solche Türme von Akten historisch gerechtfertigt sind. Ob sie byzantinisch sind oder eher babylonisch? Insgeheim aber wissen wir: In jedem auch noch so großen, wichtigen Verwalterbüro liegt bei bedenkenloser Geschäftstätigkeit ein Gros an bewältigter Vergangenheit vollkommen nutzlos in viel zu großen Regalabstellflächen. Es gälte allein, Altakten abzusondern, sie aus dem Alltag auszuscheiden, überfällige Unterlagen zu vernichten und unwichtig gewordene Vergangenheit zu archivieren außerhalb der täglichen Bewegungs- und sogar Bewährungsbüroflächen. Niemand kann arbeiten, wenn rechts und links die Vergangenheit einen erdrückt und letztendlich sogar zu erschlagen droht.</em></p></blockquote>
<p>Ja, neue Verwalter müssen sich einarbeiten, viel lesen, studieren. Und indem sie jedes noch so unbedeutende Blatt mit persönlichen, frischen Fingerabdrücken benetzen, machen sie sich selbst auch ein Stück weit unsterblich. Sie sind überall in den Akten schon mal gewesen. Schon Onkel Kurt Tucholsky fabulierte darüber und erkannte: Es gibt keinen Neuschnee. Immer war schon einer vor Dir da, und in diesem Fall auf diesem Dokument von 1966, einer Telefonnotiz des verstorbenen Sachbearbeiters Müller aus der Vor-Vor-Vorverwaltung der Vorverwaltung. Er hatte aufgeschrieben: Bei Mieter Maier tropft der Badeofen-Türverschluss.</p>
<p>Siehste, liebe Kinder, das ist auch historisch interessant. Denn den Badeofen gibt es jetzt schon seit 1980 nicht mehr. Aber es ist immer gut zu wissen, dass da dereinst ein schöner Badeofen stand und wenn er auch defekt war, so weiß doch jedes Stück alte Akte bedeutsame, interessante Geschichten des Lebens zu erzählen.</p>
<p>Nun schlaft schön und träumet süß. Ich muss mir jetzt die angestaubten Finger waschen und weitere der inzwischen nur noch 99 Altakten durcharbeiten. Morgen erzähle ich Euch eine andere, bedeutsame Geschichte aus Wohnungseigentümerland. Aber eines schönen Tages, und der liegt jetzt nicht mehr fern: Da werden alle Eigentümer und der neue Verwalter zusammensitzen und diese wichtige Phase des Lebens erinnern: Das waren noch Zeiten, als Altakten einfach nicht aussortiert wurden, um Platz zu machen für einen freien, unvorbelasteten Geist. Und alle werden darüber lachen. Diese Prognose nannten an diesem heiteren Abend alle das &#8222;Konzept langfristiger Geschäftsverbindungen&#8220;. Niemand bestritt, es war notwendig gewesen, diese Entschlackung, diesen Verjüngungsprozess jetzt zu durchleben und die Essenzen der Vergangenheit zu kennen. Um in Zukunft, &#8230;., aber auch das, liebe Kinder, ist eine vollkommen andere Geschichte, die ich euch ein andermal&#8230;.und nun, macht schnell das Licht aus!</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ... <a title="1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/139511/" aria-label="Mehr Informationen über 1051-11 &#8211; Korrekturhilfe: Alternativen muss man haben #Verwalterwechsel #Traumjob Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" title="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10849" title="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrekturvorschlag_Verwalterwechsel.jpg" alt="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" width="450" height="302" /></p>
<blockquote><p>Manche Häuser sind wahre Schätze, manche sind Bruchbuden. In manchen Häusern tobt ein guter, netter Geist, in anderen hängt der Hausfrieden einfach komplett schief. In manchen Häusern hassen sich Menschen bis aufs Blut, in anderen gibt es eine achtbare Koexistenz aller guten Seelen im Hause. Warum eine Wohnungseigentümergemeinschaft erfolgreich ist oder nicht, das hängt von ganz vielen Faktoren ab. U.a. auch von einem guten Hausverwalter. Aber nicht nur. Heute ist ein besonderer Tag: Unsere Bundeskanzlerin wird heute vermutlich sagen, dass sie sich freut. Muammar al Gaddafi soll tot sein. Einen Nachruf kriegt der hier nicht. Nicht hier.</p></blockquote>
<p><strong>Alle Jahre wieder kommt das Christuskind</strong>. Weihnachten bringt es schöne Geschenke, es duftet nach Lebkuchen. Weihnachten, hach, das ist auch ein fest eingeplanter Termin des zur Ruhekommens und der inneren Einkehr, besonders in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Viele schließen ihr Büro, nehmen ein paar Tage Ferien, sind einfach nur gern weg. Auch der Verwalter ist weg. Den &#8222;Weihnachtsfrieden&#8220; rettend ist das Büro geschlossen. <strong>Im neuen Jahr soll alles viel besser werden</strong>.</p>
<p><strong>Das denken sich auch Eigentümer</strong>, die ihren bisherigen Verwalter in diesem Jahr wieder rechtzeitig &#8222;in die nächstjährige Wüste&#8220; schicken. <strong>Dazu ist Zeitmanagement und Obacht erforderlich</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10848"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_807" aria-describedby="caption-attachment-807" style="width: 393px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-807" title="Jägermeister-Falsifikat 19" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg" alt="" width="403" height="515" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19.jpg 403w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/jaegermeister19-234x300.jpg 234w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption id="caption-attachment-807" class="wp-caption-text">Ich trinke Jägermeister, weil...</figcaption></figure>
<p><strong>Ja, der Jahreswechsel</strong> ist auch ein üblicher Geweihwechsel in Sachen &#8222;Verwaltung bewohnter Mehrfamilienhäuser&#8220;. Darüber entscheiden die Wohnungseigentümer aus wiederkehrendem Anlass oder aus außerordentlichem. Die Verwalter kommen und gehen, die Häuser bleiben. So hat es Stalin über &#8222;die Hitler&#8220; und &#8222;die Deutschen&#8220; gesagt und ausgedrückt, dass er die Deutschen schätzt, Hitler hingegen. Damit ist der Vergleich hieb- und stichfest und was für Häuser gilt, ist, dass man sie schätzt. <strong>Während die Verwalter &#8230;.</strong></p>
<p><strong>Die die rausfliegen zum Jahreswechsel</strong>, schätzte man jedenfalls zuletzt nicht mehr so richtig. Sie wollte man jetzt endlich mal loswerden. Ob zu Recht oder zu Unrecht, das sei dahingestellt. Manchmal ist es auch einfach so, dass die Chemie nicht stimmt. Außerdem, was soll´s: Es gibt ja neue Verwalter! <strong>Also weg mit dem alten Verwalter und einen neuen her</strong>.</p>
<p><strong>Neue Besen kehren gut</strong>. Vielleicht. Auch hier gilt: <strong>Zumindest am Anfang</strong>.</p>
<figure id="attachment_10851" aria-describedby="caption-attachment-10851" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6046.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10851  " title="Ausschilderung des Versammlungsraums" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6046.jpg" alt="Ausschilderung des Versammlungsraums" width="450" height="342" /></a><figcaption id="caption-attachment-10851" class="wp-caption-text">Ausschilderung des Versammlungsraums</figcaption></figure>
<p><strong>Bei der schriftsätzlichen Aufarbeitung von Verwalterwechseln</strong> zeigt uns unser wie immer hilfreiches Korrekturprogramm auch schon weitere Gedankengänge an. Ob das ein Ergebnis der ständigen Bearbeitung von schwierigen Texten ist? Mitnichten. Denn das Wort &#8222;Verwalterwechsel&#8220; kam hier noch nicht vor. Es ist &#8222;Neuland&#8220;, also die Gepflogenheit, Wörter und vorgeschlagene Alternativen aus der softwaretechnischen Textsteuerung hier zu veröffentlichen und zu kommentieren. <strong>Niemand macht das in Deutschland irgendwo, ich hab es jedenfalls bis heute noch nirgends gesehen</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zurück zum Stichwort &#8222;Verwalterwechsel&#8220;. </strong></span></p>
<p>Alternative 1: &#8222;Verwechselbarkeit&#8220;: Ja, genau. So sollten neue Verwalter nicht sein. Oder ist gemeint, der alte sei &#8222;verwechselbar&#8220; geworden? Sind schlechte oder missliebige, dienstälteste Verwalter inzwischen verwechselbar, bilden also sozusagen den Standard in Deutschland? Wovon sich neue Verwalter stets abheben (müssen). Sie sind jung, schön, frisch, unverbraucht? Oder alt, gut eingesessen und diensterfahren und damit vertrauenserweckend.</p>
<p>Alternative 2: &#8222;Anbieterwechsel&#8220;: Der Verwalter als Dienstleister, der anbietet. Der neue, das ist ein Anbieterwechsel, so wie beim Stromunternehmen, beim Gasbezug, bei der großflächigen Grünanlagenpflege. &#8222;Anbieter- anstatt Verwalterwechsel&#8220;, das klingt erst einmal stark versachlicht. Der Verwalterwechsel als eine Sache von verschiedenen sachlichen Anbietern, die über einen angebotstechnischen Kamm geschoren werden. Verwaltung, das ist auch eine Sache der Persönlichkeiten, die dahinterstecken. Das ist ein fast nicht greifbares Fluidum von Erwartungen, Hoffnungen. Keine &#8222;nackte Leistung&#8220; von &#8222;Vertragsoptimierung&#8220;, sondern die Betreuung des Lebensmittelpunktes anderer Menschen: deren Wohnort. Anders als beim Kabelfernsehen, wo die Zahl der Programme und die Empfangsqualität zählt.</p>
<figure id="attachment_10852" aria-describedby="caption-attachment-10852" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0571.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10852 " title="Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0571.jpg" alt="Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)" width="450" height="690" /></a><figcaption id="caption-attachment-10852" class="wp-caption-text">Heimat ist das grösste Hindernis (U-Bahn München)</figcaption></figure>
<p>Alternative 3: &#8222;Pächterwechsel&#8220;: Mit dem Wechsel der Verwaltung werden die Pächter von Erträgen vielfach ausgewechselt. Die Hausreinigungsfirma soll rausfliegen. Die Versicherung wird umgedeckt. Jeder hat andere Zugpferde, mit denen erst auftrumpft, um den Beweis zu erbringen: Ich bin besser als der alte Verwalter.</p>
<p>Alternative 4: &#8222;Verwechseln&#8220;: Ja, ein Verwalter sollte eine unverwechselbare Leistung bringen, eine Leistung, für die er steht und die ihn zu etwas ganz Besonderem macht. Aber das &#8222;Verwechseln&#8220; von Ursache und Wirkung, also der Verwalterwechsel in häufiger Zahl, das steht einem Haus auch nicht gut zu Gesicht. Verwaltung, das steht auch für Kontinuität, das Vertrauen in die Bereitschaft des Verwalters, die Wohnanlage zu erkennen, sie dann immer besser zu kennen und schließlich einen vernünftigen Fahrplan zu entwickeln, wie man aus einem bewohnten Mehrfamilienhaus eins macht, in dem Menschen sich wohl fühlen und worauf sie stolz sind, es zu besitzen.</p>
<p><strong>Die Korrekturhilfe meines Textverarbeitungsprogramms</strong> hat mir ein weiteres Mal ermöglicht, über meinen beruflichen Tellerrand zu schauen und dafür bin ich dankbar.</p>
<figure id="attachment_10853" aria-describedby="caption-attachment-10853" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6147.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10853  " title="Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6147.jpg" alt="Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-10853" class="wp-caption-text">Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald, Bayern: So genannte Vanitas-Bilder sollten an die eigene Vergänglichkeit erinnern.  (Vanitas (lat.) bedeutet „Eitelkeit“ und ist gleichzusetzen mit „wertlos“ oder „vergänglich“) &#8211; So wie die Verwalterbestellung vergänglich ist: sie hält in Bestands-Wohnanlagen maximal fünf Jahre. Dann bedarf sie einer Erneuerung im fünften Jahr. Selbstverständlich auf freiwilliger Basis.</p></blockquote>
<p><strong>Eigentlich habe ich nur die Rechtschreibung eines Textes überprüfen wollen</strong>. Gott, ich kann was schwärmerisch sein. In Bayern gibt es Pilze, die heißen &#8222;Schwammerl&#8220;. Bin ich demzufolge ein unverbesserlicher &#8222;Schwärmerl&#8220;? <strong>Aber bitte beim Lesen das &#8222;R&#8220; richtig rollen lassen, dann klingt es auch &#8222;boarisch&#8220;</strong>.</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Auf qype: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/search/find?qype_query=Geigenbaumuseum+&amp;locator=Mittenwald&amp;Suchen=&amp;spelling=true" target="_blank">Detaillierter Bericht über das Geigenbaumuseum Mittenwald (Bayern)</a></li>
<li>Recherchiert: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Korrekturhilfe" target="_blank">Die Korrekturhilfe des Textverarbeitungsprogramms und seine nützlichen Vorschläge</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:36:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Olaf Maske]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als &#8222;bekennender Flexitarier&#8220; unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der &#8222;Wochentagsvegetarier&#8220;. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst ... <a title="1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/139411/" aria-label="Mehr Informationen über 1050-11 &#8211; Lied des Tages: Allein unter Gurken &#8211; performed by Olaf Maske">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6945" title="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg" alt="Banner Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter" width="450" height="30" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Essen_.fuer_.Mieter.e-300x20.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10819" title="_banner.Huehnersuppe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/banner.Huehnersuppe-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ist man ein Spinner, Träumer oder Idealist, wenn man sich kritisch mit Ernährung, Nahrungsbeschaffung, Kaufverhalten und Konsum auseinandersetzt? Der Berichterstatter ist seit ein paar Monaten als &#8222;bekennender Flexitarier&#8220; unterwegs. Bewusst verzichten, weniger Fleisch essen, erheblich weniger. Lange nach Worten gerungen, im Entwurf war es der &#8222;Wochentagsvegetarier&#8220;. Ich musste der Sache einen Namen geben. Was Kurt Tucholsky schon längst herausgefunden hatte: Es gibt keinen Neuschnee. Längst hatten andere die Gruppe, der ich mich künftig zuordnen mochte, als &#8222;Flexitarier&#8220; bezeichnet. Gut, das unterschreibe ich, bis auf weiteres und niemals gleich für immer. Momentan finde ich die Grundeinstellung, Flexitarier zu sein, äußerst sympathisch, gewinnbringend und im Grunde genommen ein Modell für eine bessere Welt ohne Massentierhaltung. Das erschöpfend zu vertiefen, verzichte ich hier bewusst. So wie auf Fleisch und, Leute, heute ist ein Wochentag im Leben eines Wochentagsvegetariers! Bis man mich davon überzeugt, dass es richtig sei, Tiere in Massen zu halten, sie zu schlachten und täglich große Mengen von ihnen aufzuessen.</p></blockquote>
<p><strong>Olaf Maske ist ein Berliner Musiker und &#8222;Kiez-Unternehmer&#8220;.</strong> Er verkauft &#8222;Kabel und Steckers&#8220; am Bahnhof Westend, wo man ihn seit Jahrzehnten als feste Größe kennt und schätzt.</p>
<p><strong>Ansonsten ist Olaf Maske auch &#8222;der vor dem Wind wohnt&#8220;.</strong> Dort hat er sich Gedanken gemacht über Globalkonsum, Fleisch essen, kurz: wohin das alles führt. Und witzig verpackt. In dem musikalischen Stück &#8222;Allein unter Gurken&#8220; fasst Maske viele heiße Eisen an, von denen niemand behaupten kann, <strong>sie seien gar nicht existent</strong>.</p>
<p><span id="more-10837"></span></p>
<p style="text-align: center;"> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10338" title="_seitentrenner.Fisch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/seitentrenner.Fisch_.gif" alt="" width="90" height="26" /></p>
<div id="watch-description-text">
<p>[iframe_youtube video=&#8220;0XN5tX5lzcM&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Allein unter Gurken&#8230; &#8211; performed by Olaf Maske &amp; The Allstar Blumenbrettfarmers (via Youtube)</em></span></p>
</div>
<blockquote>
<div id="watch-description-text">
<p>Olaf Maske und die &#8222;Allstar Blumenbrettfarmer&#8220; mit dem Titel &#8222;Allein unter Gurken&#8220;, der frei nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Hoppe und Jacqueline Roussety, ohne Kenntnis des Inhalts, noch vor dessen Veröffentlichung entstand. Erstaunlicherweise stellten sich im Nachhinein thematisch einige Parallelen heraus, die Song und Buch gemeinsam haben&#8230; Komponiert, getextet und aufgenommen im Herbst 2009 im Studio &#8222;vor dem Wind&#8220;, entstand im Sommer 2011 die Idee, ein Video zu drehen, in dem Olaf Maske all die bei der Aufnahme selbst gespielten Instrumente mit den unterschiedlichsten Charakteren selbst darstellt, quasi als &#8222;Ein Mann Band&#8220;&#8230;.. Viel Spaß damit ! Im Übrigen ist das Buch auch sehr zu empfehlen&#8230;. (Klappentext zum Video &#8222;Allein unter Gurken&#8220; von Olaf Maske auf youtube)</p>
</div>
</blockquote>
<div id="watch-description-text">
<figure id="attachment_7016" aria-describedby="caption-attachment-7016" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1439_GurkenGarnelenSupp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7016 " title="Kalte Gurkensuppe mit Garnelen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_1439_GurkenGarnelenSupp.jpg" alt="Kalte Gurkensuppe mit Garnelen" width="450" height="586" /></a><figcaption id="caption-attachment-7016" class="wp-caption-text">Kalte Gurkensuppe mit Garnelen</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Genau</strong>: Die Themen sind existent. Sie sind virulent. <strong>Sie drängen sich auf</strong>.</p>
<p><strong>So wie kürzlich</strong>, als Günther Jauch in seiner neuen ARD-Talkshow mit Gästen beklagte, dass jeder Bundesbürger im Schnitt mehr als 300 kg Lebensmittel wegwirft. Weil z.B. das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Einmal hatte ich vorher hier <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/136511/">dessen Talkshow rezensiert</a>. Die entsprechende Sendung, von der ich spreche, habe ich <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/575501-Gasometer-Berlin" target="_blank">hier rezensiert auf qype</a>. <strong>Für diese Kritik, so fand ich, war qype einfach ein besserer Platz, denn die Talkshow findet ihm Gasometer Schöneberg statt</strong>.</p>
<figure id="attachment_10844" aria-describedby="caption-attachment-10844" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10844" class="wp-caption-text">Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das Buch &#8222;Allein unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe beschreibt dessen abenteuerlichen Versuch, sich regional zu ernähren. Das Buch kann man hier beispielsweise bei Amazon kaufen (<a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Allein-unter-Gurken-abenteuerlicher-ern%C3%A4hrenmit/dp/3866122349" target="_blank">Link</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Und so kaufen wir auch Äpfel aus Neuseeland</strong>, Südfrüchte aus Marokko, asiatische Lebensmittel. Am Ende essen wir ein Stück Fleisch dazu und viele von uns sogar täglich. Wenn man ernsthafter darüber nachdenkt, führt das uns selbst nicht weiter und ist nicht gesund. Nicht für uns, nicht für die Umwelt und bedürfte eines geänderten Konsumverhaltens. Ein schwieriges Thema, das an die Nerven nachdenklicher Menschen gehen muss. Denn so -und so lautet sinngemäß auch das Credo des Liedes von Olaf Maske- geht es nicht weiter. <strong>Ronald Pofalla (CDU) hat vorgegeben wie das ist: hört uns bitte auf mit Gewissenfragen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Stück zum Nachdenken</strong> und vielleicht bewirkt das Lied ja was. Dann hätte es einen Sinn gehabt. Lustig anzuschauen ist das Video sowieso. Wir verneigen uns mit Respekt vor diesem Berlin-Charlottenburger Künstler und rufen laut Chapeau. Und wir geben zu, dass der Platz und die Zeit hier und heute nicht reichen, um sich sachgerecht, ausführlich und zu Ende ausformuliert mit dem angesungenen Themengebiet auseinanderzusetzen. <strong>Recht hat er, der Olaf Maske aus dem Charlottenburger Westend</strong>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5169" class="wp-caption alignnone" style="width: 334px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Chapeau! Demnächst!</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
</div>
<ul>
<li>
<div class="mceTemp">Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139111/">It´s time for a Hühnersuppe</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Historische Sprüche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/138611-2/">Wenn ich so eine Scheiße höre wie Gewissensentscheidung&#8230;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Essen für Eigentümer, Mieter &amp; Verwalter: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123211/">Der Lachs auf dem Grill&#8230;.</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Lied des Tages: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/08/134911/">Olaf Maske &amp; Elke Querbeet zelebrieren &#8222;Ick bleib in Berlin&#8220;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">FotoPodcast: <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4928">Das Foto des Tages betrifft den Mythos des umherziehenden Rockmusikers&#8230;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Lied des Tages: <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4851">Olaf Maske singt &#8222;Wenn der Himmel weint&#8220;</a></div>
</li>
<li>
<div class="mceTemp">Linktipp: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3866" target="_blank">Auf qype ist der Musikerbedarfshandel von Olaf Maske ganz gut beschrieben&#8230;</a></div>
</li>
</ul>
<p class="mceTemp"> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 09:57:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[© RTL, Eigenüberarbeitung &#8222;Viele Leute wollen zu viel auf zu wenig Platz. Zu viele zu klobige Möbel, zu wenige Lichtquellen. Man darf die Räume nicht zu voll stellen. Ein Raum muss atmen können.&#8220; (Tine Wittler im Interview mit Merkur Online, Lesetipp, Link unten) &#8211; Wozu der Berliner Milieuprofi Heinrich Zille übrigens meinte: &#8222;Man kann einen ... <a title="955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129711/" aria-label="Mehr Informationen über 955-11 &#8211; Positionen: Das Zitat des Tages kommt von Wohnexpertin Tine Wittler und betrifft die Stil- und Konzeptionslosigkeit der Leute">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10001" title="_banner Xperts Of Lifestyle" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner.Xperts.Of_.Lifestyle-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><span style="color: #999999;">© RTL, Eigenüberarbeitung</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Viele Leute wollen zu viel auf zu wenig Platz. Zu viele zu klobige Möbel, zu wenige Lichtquellen. Man darf die Räume nicht zu voll stellen. Ein Raum muss atmen können.&#8220; (Tine Wittler im Interview mit Merkur Online, Lesetipp, Link unten) &#8211; Wozu der Berliner Milieuprofi Heinrich Zille übrigens meinte: &#8222;Man kann einen Menschen mit einer Axt erschlagen, aber man kann ihn auch mit einer Wohnung erschlagen.&#8220; Nur dass das fremdbestimmt gemeint war, also übergestülpt. Im Unterschied dazu kassiert Tine Wittler sozusagen das Eigenverschulden untalentierter Lebensleute.</p></blockquote>
<p><strong>Sie ist die zarteste Versuchung</strong>, seit es missglückte Wohn- und Schlafzimmereinrichtungen gibt und kommt nur noch <strong>in wirklich krassen Fällen</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10000"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10005" title="Bonjour Tristesse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse.jpg" alt="Bonjour Tristesse" width="450" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Bonjour.Tristesse-300x100.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Einrichtungs-Frolleinwunder</strong> <strong>Tine Wittler</strong> weiß, was die Menschen in ihren Behausungen falsch machen. Sie ist irgendwie ein Tausendsassa, Stilberaterin, Putzfrau, Einrichtungsberaterin und Ratgeber in psychologischen Notfällen. Sie macht sozusagen ihre eigens gestrickte &#8222;Operation Zukunft&#8220; und hilft Menschen wohnlich wieder auf die Beine. Der Satz, den sie dem Onlinemagazin <strong>Merkur Online</strong> gab, regt ja schon zum Nachdenken an. <strong>Weniger ist mehr</strong>. <strong>Ebend</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Interessant: <a title="externer Link" href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/viele-wollen-viel-wenig-platz-mm-1334564.html" target="_blank">Tine Wittler plaudert aus dem Wohnkästchen</a></li>
</ul>
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		<title>921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!</title>
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					<comments>https://gesichtspunkte.de/126311/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[ManTantra]]></category>
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		<category><![CDATA[Ralph Valenteano]]></category>
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		<category><![CDATA[Weisheiten der Stille]]></category>
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					<description><![CDATA[Diesen Kalender komponierte der Künstler und Autor Ralph Valenteano aus eigenen Aphorismen und friedvollen Bildern fernöstlicher Tradition. Seine 13 Kalenderblätter lassen dem Betrachter Kraft zufließen und helfen ihm, in jedem neuen Monat des Jahres eine positive und glückliche innere Gestimmtheit zu erlangen. (Verlag Schirner zum Kalender 2012, Ralph Valenteano, Weisheiten der Stille) Man denkt sich ... <a title="921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/126311/" aria-label="Mehr Informationen über 921-11 &#8211; Zukunft: Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6167" aria-describedby="caption-attachment-6167" style="width: 215px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6167" title="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg" alt="Unternehmen Kartenhaus - Wir geben ihrer Zukunft kein Zuhause!" width="225" height="306" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Unternehmensgruppe.Kartenha-220x300.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-6167" class="wp-caption-text">Unternehmen Kartenhaus</figcaption></figure>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9739" title="Valenteano_Weisheiten.der.Stille" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg" alt="" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Valenteano_Weisheiten.der_.Stille-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Diesen Kalender komponierte der Künstler und Autor Ralph Valenteano aus eigenen Aphorismen und friedvollen Bildern fernöstlicher Tradition. Seine 13 Kalenderblätter lassen dem Betrachter Kraft zufließen und helfen ihm, in jedem neuen Monat des Jahres eine positive und glückliche innere Gestimmtheit zu erlangen. (Verlag Schirner zum Kalender 2012, Ralph Valenteano, Weisheiten der Stille)</p></blockquote>
<p><strong>Man denkt sich manchmal</strong>, dass es doch auch Musikanlagen geben müsste, die keine &#8222;loudness&#8220;-Taste besitzen. Um den Lärm der Welt gar nicht erst aufzuhübschen. Ruhe, schweig still, mach langsam. Denn wir rennen als Hamster in unserem eigenen Laufrad unserem Leben hinterher. Wirst du gelebt? So wie Kanzlersohn Kohl erfuhr, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/123011/">gelebt zu werden</a>! Oder lebst du schon? Ralph VALENTEANO hat im <strong>Verlag Schirner den Kalender &#8222;Weisheiten der Stille für 2012&#8220; herausgebracht</strong>.</p>
<p><span id="more-9738"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;xFQKU9WB0VA&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>VALENTEANO Weisheiten der Stille (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Manche fahren Opel Manta. Andre achten gern auf´s Mantra! Aber: Das Leben ist kein Ponyhof, leider! Aber eins scheint sicher: Weniger ist mehr! #Spiritual Knowledge</p></blockquote>
<p><strong>Streitet euch nicht mehr</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/125811/">mit euren Nachbarn</a>, lasst sie einfach in Ruhe leben. Erweitert euer Bewußtsein, das geht einher mit Bewußtseins-Erheiterung. <strong>Freut sich die Seele, dann lächelt der Mensch</strong>.</p>
<p><strong>Schaltet mal die Lautstärke eures Lebens ab </strong>und seid ganz verhalten im Hier und Jetzt. Ist auch schön. Es wird nicht schöner dort, wo Lärm ist. Nicht im Fußballstadion, in der Fankurve, oder beim Multimediaevent, in der Technodisko, Geräusche werden ja überhaupt erst richtig wahrnehmbar, wenn sich ihr Gegenteil als Antipol hinzugesellt: Stille, Ruhe, Unterbrechnung. Take a break! <strong>Aber: Take no &#8222;KitKat&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>In Berlin bedeutet KitKat <a title="externer Link" href="http://www.kitkatclub.org/Home/Index.html" target="_blank">einen Swingerclub</a>, das Motto dessen ist die Beliebigkeit mit allen und jedem! Ob das zur Sicherung von echter Lebensqualität erforderlich ist? Geboten werden &#8222;Lack &amp; Leder&#8220;, &#8222;Glitzer &amp; Glamour&#8220; und &#8222;Balkan Beats&#8220;, na, wo bleibt denn da das echte Leben? #Programm der Woche, <a title="externer Link" href="http://www.kitkatclub.org/Home/Club/Index.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p><strong>KitKat, Lautstärke, der große Bohei, das alles ist &#8222;viel Lärm um nichts&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>Wenn man mich fragt, was mir an Ralph VALENTEANO gefällt, sage ich gern: das Mantra dieses Künstlers, die Idee seines Schaffens insgesamt. Das bedeutet ja noch nicht, dass ich seinem Werk auf eine esoterisch anheimelnde Art und Weise verfallen wäre. Ich nähere mich dem Werk dieses Künstlers eher als eine Art Zaungast und bewahre mir mein Rückrat. Aber die Botschaft seiner Werke hör ich wohl&#8230;.sie können uns als Berater gelten, um ein Stück weit mehr in unser eigenes Innerstes hinzuhören, Entschlüsse von persönlicher Tragweite zu fassen und die Oberflächlichkeit des Üblichen in Frage zu stellen. Denn das tut dringend not.</p></blockquote>
<p><strong>Kurz gesagt</strong> haben inzwischen viele Menschen eine große Sehnsucht nach wirklicher Spiritualität.  Ein Jahreskalender 2012, rechtzeitig beschafft, um ihn gerade noch aufzuhängen, das ist ein &#8222;Unternehmen Zukunft&#8220;. Auf dem Kalender orientieren wir uns &#8222;mit einem täglichen Blick&#8220;, wir finden uns in der Zeit wieder und denken einen Moment darüber nach, wo wir selbst in der Zeit stehen. <strong>Zuweilen fragen wir uns auch, wo die Zeit nur geblieben ist</strong>?</p>
<blockquote><p>Unternehmensgruppe Kartenhaus: Das Kartenhaus ist das Machwerk ohne Fundament und ohne Aussicht auf Langfristigkeit. Es ist eine Metapher für Vorläufigkeit und stürzt bei nächster, passender Gelegenheit in sich zusammen. Ein vernünftiger, weil überschaubarer Zeitrahmen von einem Jahreskalender ist ein Projekt mit Aussicht auf Erfolg. Denn niemand bleibt an der Stelle stehen, an der er bereits angelangt war. Von nun an geht´s bergauf, das ist anstrengend aber nicht vergeblich.</p></blockquote>
<p><strong>Eine Beschaffung mit Sinn</strong>! Denn wer hat nicht Großes vor? Zeitgestresste Menschen ohne &#8222;zuverlässige Stresstests&#8220; (Kandidat für Unwort des Jahres 2011) schaffen ihre persönliche Zeitenwende immer erst am Silvesterabend, im Bleiguss vermuten sie ein Orakel von Delphi, dass ihnen in bizarren erkalteten Figuren den Weg in eine bessere Zukunft weist. Doch weit gefehlt, Freunde der aufgehenden Sonne, man muss Veränderungen von langer Hand vorbereiten und sich stetig auf sie zubewegen. <strong>Man kann den Kalender auch verschenken</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.schirner.com/kunst_verlag/product_info.php?manufacturers_id=1541&amp;products_id=12611" target="_blank">Schirner-Kunstverlag &#8222;Weisheiten der Stille&#8220;-Kalender 2012</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.schirner.com/kunst_verlag/index.php?manufacturers_id=1541" target="_blank">Die Werke des Ralph Valenteano bei Schirner im Überblick</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/" target="_blank">Notes of Berlin ist eine Hommage an all die Notizen, die in Berlin auffindbar sind</a></li>
</ul>
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		<title>900-11 &#8211; Linktipp: Peter Glaser bewirbt auf heise.de &#8222;Neues aus der Gähntechnik&#8220; #Netzlangeweile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:19:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
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					<description><![CDATA[Zutreffend verortet Peter Glaser facebook &#38; Co. ins Forschungsgebiet der &#8222;Gähntechnik&#8220;, Aufmerksamkeitsfaktor: ständig nachlassend. facebook ist noch nicht das letzte Wort, weltweit, eher eine Art Zwischenstadium und, so Peter Glaser ein proprietäres System.  Spricht Hannah Ahrendt über Eichmann und dessen &#8222;Banalität des Bösen&#8220;, so müssen wir von der &#8222;Belanglosigkeit des Banalen&#8220; sprechen, von Nachrichtenstreams, die ... <a title="900-11 &#8211; Linktipp: Peter Glaser bewirbt auf heise.de &#8222;Neues aus der Gähntechnik&#8220; #Netzlangeweile" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/124211/" aria-label="Mehr Informationen über 900-11 &#8211; Linktipp: Peter Glaser bewirbt auf heise.de &#8222;Neues aus der Gähntechnik&#8220; #Netzlangeweile">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9584" aria-describedby="caption-attachment-9584" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9584" title="Echtzeitstrom - Peter Glaser, Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser.jpg" alt="Echtzeitstrom - Peter Glaser, Zitat" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Echtzeitstrom.Peter_.Glaser-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9584" class="wp-caption-text">Echtzeitstrom - Peter Glaser, Zitat</figcaption></figure>
<p><strong>Zutreffend verortet Peter Glaser</strong> facebook &amp; Co. ins Forschungsgebiet der &#8222;Gähntechnik&#8220;, Aufmerksamkeitsfaktor: ständig nachlassend. facebook ist noch nicht das letzte Wort, weltweit, eher eine Art Zwischenstadium und, so Peter Glaser <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4r" target="_blank">ein proprietäres System</a>.  Spricht Hannah Ahrendt über Eichmann und dessen &#8222;Banalität des Bösen&#8220;, so müssen wir von der &#8222;Belanglosigkeit des Banalen&#8220; sprechen, von Nachrichtenstreams, die &#8222;digitale Freunde&#8220; generieren, eine neue, virtuelle Spezies, die vorgefertigte Apps in Verwendung bringen: send hearts! send Hugz! send Schwachsinn. Talk, Chat und &#8222;modern talking&#8220;, was wie im zweiten Link unten nachzulesen ist, von Kennern auch als &#8222;modern schwachsinn&#8220; geoutet wurde. <strong>Lesenswerte Gesamtbetrachtung von Peter Glaser, ist verlinkt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp Eins: <a title="externer Link" href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Neues-aus-der-Gaehntechnik-1250666.html" target="_blank">Neues aus der Gähntechnik</a> (von Peter Glaser)</li>
<li>Linktipp Zwo: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4296" target="_blank">Fahrenkrog ist anders. Anders als Anders</a>! (blackbirds.tv)</li>
</ul>
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		<title>894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2011 10:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
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					<description><![CDATA[ aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, ... <a title="894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123611/" aria-label="Mehr Informationen über 894-11 &#8211; Bild des Tages: Güllemann! Kein Scheiß, Mann! Gesund war gestern! #EHEC">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="" width="80" height="15" /> aufgrund verwirrender Nachrichtenlage: Nun sind´s die Gurken aus Spananien! Hasta la vista! Und weg damit in den Müll! Hoffentlich sind es nicht (auch) die Spreewälder Gewürzgurken. Man muss ja wirklich höllisch aufpassen! Unter der Oberbaumbrücke in Kreuzberg haben militante Salatschützer eine 250 kg-Bombe aus Protest gegen die tendenziöse, gemüseverachtende Berichterstattung im Zusammenhang mit EHEC versteckt, die gerade entschärft wird. Seit 1945 lag sie unbemerkt da. #Tagesnachrichten</p></blockquote>
<p><strong>Es geht ein Gespenst um in Deutschland</strong>: ein kleiner, ekelhafter Virus. Güllemann war auch ein Virus und verbreitete sich ungeheuer schnell via Internet.  Er wurde uns erst kürzlich näher bekannt: er ist der Anachronist in dem Internethit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; (Ist der mit Ohrsand?).</p>
<p><strong>Und nun gibt es eine einzigartige Verbindung</strong> zwischen Virus Güllemann und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli" target="_blank">EHEC</a>, dem Virus, dass sich auf Grünzeugs wie Blattsalaten, Salatgurken und Tomaten voraussichtlich länger hält, als die Mindesthaltbarkeit. So wird aus erlesenen Gemüsen (vorzugsweise aus dem norddeutschen Raum) Sondermüll, den man verklappen sollte, aber nicht fressen. Wieder mal sind die Kühe an allem schuld. <strong>Erst sind sie der Grund für die Klimakatastrophe und nun für die Ungenießbarkeit von Gesundgemüsen aller Art</strong>.</p>
<p><span id="more-9555"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9556 " title="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Guellemann.jpg" alt="Güllemann! Kein Scheiß, Mann!" width="450" height="264" /></a><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Güllemann! Kein Scheiß, Mann!</figcaption></figure>
<p><strong>Kommt nun bald das &#8222;Gülleverbot&#8220;</strong> als eine Art neues Reinheitsgebot für Erzeugnisse aus der Landwirtschaft?</p>
<figure id="attachment_9687" aria-describedby="caption-attachment-9687" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9687 " title="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Scheiss.Deutschland.jpg" alt="Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!" width="450" height="319" /></a><figcaption id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Ausriss DER SPIEGEL 22.2010 - Gülle, Gülle!</figcaption></figure>
<p><strong>Was als &#8222;natürliche Düngung&#8220; gepriesen wurde</strong>, gilt nun als verwerfliches Tun. Oder müssen jetzt &#8222;Gülleerzeugnisse&#8220; der gewerblichen Landwirtschaft besonders hygienisch hergestellt werden? Kühe, Schweine, Hühner, alle leiden jetzt schon unsägliches Leid im Dienste der Menschheit, als Futter, Nahrung, Nahrungsmittel, Fleisch gilt inzwischen bei vielen Menschen ebenfalls als ungenießbar, und dass die Vegetarier damit Recht haben, das so zu sehen, dafür spricht immer mehr, mit steigender Tendenz. <strong>Wenn es nur nicht so schwer wäre, drauf zu verzichten</strong>.</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;oOaB-aT0tTs&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Keks, alter Keks (Ist der mit Ohrsand!) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Die Nahrungsmittelkette wird jetzt zunehmend zur Nahrungsmittelspirale</strong>, die anfängt aufzuhören, weil aufzuhören dringend angefangen werden muss. Gurken, Blattsalate und Tomaten aus dem norddeutschen Raum tragen -ersten Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge- das Virus in sich und vor dem Verzehr wird dringend gewarnt. Judith Holofernes (Sängerin Wir sind Helden) schrieb vor kurzem der BILD-Zeitung die bedeutungsschwangeren Worte: &#8222;Ich glaube, es hackt!&#8220; &#8211; <strong>Es galt nicht für Gemüse</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Operation Keks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/serie-plattituden-ick-freu-mir-wie-%c2%b4nen-kullerkeks-entsorgungschaos-nach-schneefallen/">Ick freu mir wie nen Kullerkeks</a></li>
<li>Operation Glückskeks: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7292010/">Der Wind hat mir ein Lied erzählt</a></li>
</ul>
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		<title>845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/118811/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 09:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel de Lazo]]></category>
		<category><![CDATA[Detmold]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist es eben so, du kannst es gar nicht beeinflussen: Erst geht irgendein Stern auf. Und dann dein Herz! Ganz automatisch! Aber: &#8222;Wo ist der Stern?&#8220; Wir suchen hier einmal danach: mit echtem Herzblut! Es war D.J. Ötzi, der das Thema der Sterne über Deutschland personifizierte. &#8222;Ein Stern, der deinen Namen trägt&#8220;, den verschenke ... <a title="845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118811/" aria-label="Mehr Informationen über 845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9140" title="Daniel.de.Lazo" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_.jpg" alt="" width="450" height="168" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<blockquote><p><strong>Manchmal ist es eben so, du kannst es gar nicht beeinflussen: Erst geht irgendein Stern auf. Und dann dein Herz! Ganz automatisch! Aber: &#8222;Wo ist der Stern?&#8220; Wir suchen hier einmal danach: mit echtem Herzblut!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Es war D.J. Ötzi</strong>, der das Thema der Sterne über Deutschland personifizierte. &#8222;Ein Stern, der deinen Namen trägt&#8220;, den verschenke er heut nacht. Aber als ihn unlängst ein Journalist interviewartig befragen wollte, ob es überhaupt möglich sei, dessen Musik zu hören ohne sich vorher zu betrinken, da wurde es <strong>D.J. Ötzi </strong>denn doch zu viel und sein Ausraster ist inzwischen weltweit abzurufen. Der Grund: Der Journalist war schlecht vorbereitet und das neue Machwerk des Herrn, der eine Mütze trägt, kommt auf neue, andere Art daher: direkt und eigene Erlebnisse verarbeitend, ja, mit Gefühl.</p>
<p><strong>Wobei wir schon beim Thema des heutigen &#8222;Kulturecke&#8220;-Beitrags sind: Daniel de Lazo aus Detmold</strong> hat offensichtlich Gefühl, und was wir  in den Schatzkammern des weltweit einzigartigsten Internets aller Zeiten fanden, <strong>belegt dies auf nachdrückliche Weise</strong>.</p>
<p><span id="more-9133"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;kjXloROlvrI&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Daniel de Lazo &#8211; Wo ist der Stern? (Ballade, Piano) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Buchstäblich warm ums Herz</strong> wird uns, und <strong>Daniel de Lazo </strong>intoniert die Anfänge eines äußerst charismatischen Musikstücks, begleitet sich dabei ganz allein am Flügel.  Die Stimme fällt unerwartet höher aus. Aber die Message ist klar: Die Hoffnung wird nie vergehen! Hofft auf &#8222;den Stern&#8220;, den zu suchen sich lohne. Wo ist die Liebe? <strong>Und wo sind wir eigentlich jetzt</strong>?</p>
<p><strong>Verirrte aller Erdteile</strong>, oder kleiner heruntergebrochen: Serienstraftäter, die Dutzende minderjährige Opfer mißbrauchen und schliesslich irgendwo verscharren, um den kleinen Moment von Erlösung ausgekostet haben zu dürfen. Oder geistig Zurückgebliebene, die serienartig Mehrfamilienhäuser in Berlin-Neukölln oder in Berlin-Sonstewo anzünden, perfide immer auf die Kinderwagen von Kindeseltern, einige starben schon. Psychisch Verhaltensauffällige, die Autos anzünden, ohne Sinn und Verstand und sich für alternative Weltverbesserer halten. Angesichts von Fukushima, dem atomaren Supergau, aussterbenden Weltmeeren <strong>und &#8230;.immer weniger Mitgefühl</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Daniel de Lazo</strong> zeigt Mitgefühl. Und fügt sich damit ganz zufällig ein in eine Idee, die internetweit inzwischen Verbreitung findet: Zeigt doch mal Mitgefühl, Leute! Jetzt! Den Anschein eines Beweises dafür? <a title="externer Link" href="http://www.zeigemitgefuehl.de/" target="_blank">Bitte gern, hier</a>!</p></blockquote>
<p><strong>Die Liebe ist universell</strong>, meint es, und es ist &#8222;leise, leise&#8220;, nicht wie bei Rammstein, die es lauter sagen, aber durchaus nicht anders meinen, wenn man sie richtig verstehen möchte. Bei aller Agonie, dass wir uns derzeit in &#8222;schwierigen Gewässern&#8220; befinden und viele von uns die Orientierung verloren haben: Daniel de Lazo aus Detmold hat sich zurückgezogen, ans Klavier gesetzt und einfach losgespielt. Gegen diese Art von alltäglichem Wahnsinn. Und das gefällt. Danke für diesen hoffnungsvollen Song, Daniel de Lazo, und noch viele, viele vergleichbare Tolltaten, in Berlin ist deine Message heute, zu Herzen gehend angekommen. Und weil bei Youtube inzwischen auch ein anderer Wahnsinn angekommen, der mit den gefühlten Pflichtverletzungen von Menschen, die sich gegenseitig Musik zeigen möchten, <strong>können wir nur beruhigend hinzufügen</strong>:</p>
<blockquote><p>Dieses Video (hier oben) enthält Content von <strong>Daniel de Lazo </strong>und ist in Deinem Land verfügbar. <strong>Klickst du dort</strong>?</p></blockquote>
<p><strong>Ja, so ist es: </strong>Der Irrsinn länderspezifischer Inhaltskontrollen, die internationale Musikkonzerne als vermeintliche Gralshüter von Urheberrechtsinhabern veranstalten, treiben wüste Blüten. Vertreten werden diese Ansprüche von der deutschen GEMA, die im Einstweiligen-Verfügungs-Verfahren vor Gericht jedenfalls nicht überzeugend die Eilbedürftigkeit darlegen konnte, weswegen nun ein weiterer Rechtsstreit, diesmal in der Hauptsache geführt wird. Das Ziel ist die Untersagung der Veröffentlichung von urheberrechtsgeschützten Beiträgen bestimmter Künstler.</p>
<p><strong>Daniel de Lazo hat sich demgegenüber offenbar auf &#8222;seinem Weg&#8220; gewagt</strong>: Er läßt seine Musik erst einmal die Herzen der Menschen erreichen, gibt ihnen die Möglichkeit, hörenswerte Stücke kostenlos downzuloaden und immer wieder zu erinnern. Eines Tages werden wir uns sprechen: dann wird <strong>Daniel de Lazo </strong>die Herzen aller Menschen brechen, dann ist er ein Star, der in der Zeitung steht. Doch dann werden die Konzerne sehen, was sie getan haben, doch dann ist es zu spät. Zu spät! Wobei das nun wieder die Umtextung urheberrechtlich geschützten Materials der Berliner Band &#8222;Die Ärzte&#8220; darstellte. Welches genau wird nicht verraten, denn dies ist ja in unserem Land nicht verfügbar. <strong>Leute, schaukelt mit den Köpfen, lasst Sonne in eure Herzen und erinnert bei der Gelegenheit: Jede Wurst hat immer mehrere Enden</strong>! <strong>Musik hören, bis Die Ärzte kommen</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Fs3T93ArmKA&#8220;]<br />
<em>Daniel de Lazo &#8211; Mitgefühl &#8211; via Youtube</em></p>
<p><strong>Schönes Wochende nach hüben</strong>, drüben und &#8222;ooch&#8220; nach oben, <strong>denn auch der Kosmos ist angesprochen</strong>!</p>
<p><strong>Shalom</strong>!</p>
<figure id="attachment_9137" aria-describedby="caption-attachment-9137" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9137" title="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg" alt="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9137" class="wp-caption-text">Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wenn es auch unüblich ist</strong> in der Kategorie &#8222;Lied des Tages&#8220; auf dieser Website, haben wir uns entschlossen, in diesem Beitrag gleich zwei Lieder vorzustellen! Beide sind &#8222;a message of love&#8220; (Jimi Hendrix). Beide bilden den Inhalt dieses Beitrags zielführend ab und stellen so auf unvergleichliche, fast unerträgliche Weise das Thema in den Kontext der Musik, die uns betrifft. Und das tut sie! <strong>Wir bitten aus redaktionell-inhaltlichen Gründen um Verständnis</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Jetzt wird es offiziell: <a title="externer Link" href="http://www.lazo.de/index.html">Die Website von Daniel Lazo, unbedingt besuchen</a>!</li>
<li>Das darf man wohl? <a title="externer Link" href="http://www.lazo.de/audio/Wo%20ist%20der%20Stern.mp3" target="_blank">Download des Songs &#8222;Wo ist der Stern!&#8220; im Format mp3</a> (Quelle: Homepage Artist)</li>
</ul>
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		<title>831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 07:06:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. #alte Redensart, Quelle unbekannt Bzw.: Bürger, wollt Ihr ewig streiten? Lasst ab von Eurem Vorhaben, die deutschen Gerichte anzurufen. Sie können nicht Ersatz leisten für, was der Mensch selbst nicht vermag. Der Mensch muss sich ändern. Die deutschen Gerichte werden sich ... <a title="831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/117411/" aria-label="Mehr Informationen über 831-11 &#8211; Positionen: Was die Frage guter Nachbarschaft angeht! Aber es tut gleichmäßig weh! #Report Nachbarn">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6806" title="Report Nachbarn - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="450" height="345" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<blockquote><p>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. #alte Redensart, Quelle unbekannt</p></blockquote>
<p><strong>Bzw.: Bürger, wollt Ihr ewig streiten</strong>? Lasst ab von Eurem Vorhaben, die deutschen Gerichte anzurufen. Sie können nicht Ersatz leisten für, was der Mensch selbst nicht vermag. Der Mensch muss sich ändern. Die deutschen Gerichte werden sich nie ändern. <strong>Oder zu langsam</strong>.</p>
<p><strong>Schon seit Jahren</strong> wohnst du hier in dieser Straße. Hast sie gelobt und immer für die beste deiner jemaligen Wohnadressen gehalten. Du hast stets flammende Plädoyers für die Leute, die Gegend und das Haus gehalten, in dem du nun schon so lange wohnst. Die Anderen, die sind gekommen und wieder gegangen. Du bist geblieben. <strong>Hast dich sauwohl gefühlt, hast du gesagt</strong>.</p>
<p><span id="more-9058"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;_HvgCucmeaY&#8220;]<br />
<em>Herbert Grönemeyer &#8222;Mensch&#8220; (via Youtube)</em><strong> </strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9063" title="Icke ooch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg" alt="Icke ooch!" width="338" height="92" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch.jpg 338w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Icke.ooch-300x81.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></strong></p>
<blockquote><p>Momentan ist richtig,<br />
momentan ist gut<br />
nichts ist wirklich wichtig<br />
nach der Ebbe kommt die Flut</p>
<p>am Strand des Lebens<br />
ohne Grund, ohne Verstand<br />
ist nichts vergebens<br />
ich bau die Träume auf den Sand</p></blockquote>
<p><strong>Im Grunde genommen</strong> war dieses einfach aufgetretene Vorkommnis sowas wie der Tropfen Restflüssigkeit, der in deinem Fass des Lebens die Oberflächenspannung deiner aktuellen Wohnadresse zum Überlaufen brachte. Wasser bricht sich Bahn, wenn die Oberflächenspannung berstet. Jetzt glänzt der Lack der Wasseroberfläche nicht mehr: der Lack ist ab! Wer immer am Limit lebt, kein Wunder! So ist es jetzt: ausgehaucht, die entspannte Spannung, ihre Viskosität hat nachgelassen, bis dir speiübel wurde wegem allem hier, in dieser &#8222;unerträglichen&#8220; Gegend. <strong>Rationalisierung</strong>.</p>
<blockquote><p>und es ist, es ist o.k.<br />
alles auf dem Weg,<br />
und es ist Sonnenzeit<br />
unbeschwert und frei</p>
<p>und der Mensch heißt Mensch<br />
weil er vergisst,<br />
weil er verdrängt<br />
und weil er staunt und stählt<br />
weil er wärmt, wenn er erzählt</p>
<p>und weil er lacht,<br />
weil er lebt<br />
du fehlst&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Ein Gedanke bricht sich nun Bahn</strong>. Du wirst, wo du nun schon ewig lebst, als feste Wohnadresse verlassen. Wirst herumlichtern, suchen, und wer suchet, der findet auch. Wirst einer neuen Gegend das Zeug reden und mäandern in den Flussdeltas der riesengroßen Stadt. Berlin ist eine Hölle, ein Moloch, der dich verschluckt, aber was ist Berlin schon im Vergleich zu Mumbai, ganz zu schweigen von Tokyo. New York, Rio, Tokyo, dieser Oldie, dessen hauptsächliche Erwähnungsstätten nun auch schon geschichtlich besonders belastet sind. Seit 2001 und 2011, alle zehn Jahre grosse Katastrophen. Was ist dagegen schon Berlin? In Berlin hat vielleicht <a title="externer Link" href="http://www.renate-kuenast.de/" target="_blank">Renate Künast</a> gute Chancen, Bürgermeisterin zu werden? Aber hat <a title="externer Link" href="http://www.klaus-wowereit.de/" target="_blank">Klaus Wowereit</a> wirklich zu viel gefeiert, war ein Party-Bürgermeister? Einen Rentenanspruch hat er sich verdient, inzwischen.  <strong>Im Vergleich mit alledem ist das doch vergleichsweise &#8222;nichts&#8220;</strong>.</p>
<blockquote><p>das Firmament hat geöffnet,<br />
wolkenlos und ozeanblau<br />
Telefon, Gas, Elektrik<br />
unbezahlt, und das geht auch</p>
<p>teil mit mir deinen Frieden,<br />
wenn auch nur geborgt<br />
ich will nicht deine Liebe,<br />
ich will nur dein Wort</p></blockquote>
<p><strong>Unsere rationalen Gedanken</strong> ordnen wir, indem wir uns die Situation unseres Lebens schönreden. Was wir im gegenwärtigen Moment machen, dem reden wir das Zeug. Das ist das Gute. Das Andere ist das Schlechte, es ist &#8222;zu weit weg&#8220;, oder es ist &#8222;für mich suboptimal&#8220; bzw. &#8222;es kommt nicht in Frage&#8220;. Bis wir unsere Einstellung zu genau dieser Frage wieder abändern. Nun &#8222;haben wir ja schon immer gewusst&#8220;, dass der Fluss des Lebens nicht unmittelbar an uns vorüberfloß. Zu weit weg.</p>
<blockquote><p>oh, es ist schon o.k.<br />
<strong>es tut gleichmäßig weh</strong><br />
es ist Sonnenzeit<br />
ohne Plan, ohne Geleit</p>
<p>und der Mensch heißt Mensch<br />
weil er erinnert, weil er kämpft<br />
und weil er hofft und liebt<br />
weil er mitfühlt und vergibt</p>
<p>und weil er lacht,<br />
und weil er lebt,<br />
du fehlst&#8230;</p></blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_9062" aria-describedby="caption-attachment-9062" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9062" title="Ich wär gern einer von uns!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_.jpg" alt="Ich wär gern einer von uns!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Ich.waer_.gern_.einer_.von_.uns_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-9062" class="wp-caption-text">bestellbar bei amazon.com: http://tinyurl.com/69nrumt</figcaption></figure>
<p><strong>Die Nachbarin wartet</strong> seit kurzem erst im Auto ab, bis sie aussteigt, wenn sie sieht, dass wir die Straße passieren. Sie vermeidet den Kontakt. Wenn wir uns zuwinken, dann nur zufällig und &#8222;ach ja,  du bist´s&#8220;. Die alte Zicke von schräg gegenüber ist ein besonderes Kaliber. Die kann noch so sehr gern Safarilook tragen und tun, als hätte sie mit Golfen zu tun. Sie ist dazu erstens viel zu alt und zweitens &#8220; da lachen ja die Hühner&#8220;. Ich wär gern einer von uns, heißt ein Buchtitel, den Klaus Wowereit und Franziska Richter im Deitz Verlag herausgegeben haben. Icke oooch! <strong>Tja, Nachbarn, einfach unerträglich</strong>. <strong>Aber es tut gleichmäßig weh</strong>!</p>
<p><span style="color: #888888;">(Text &#8222;Mensch&#8220;: © Herbert Grönemer, 2002, CD &#8222;Mensch)</span></p>
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		<title>418-10 &#8211; Wohnungswirtschaftliches Hearing: Die Rechtsanwälte Wanderer &#038; Kollegen luden ein</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/7622010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechungstendenz]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es wird Nacht, Senhorita, und ich hab kein Quartier, lass mich rein in dein Bettchen, ich will gar nichts von dir&#8230;&#8220; (Otto Waalkes, Prophet, 1973, zur BGH-Entscheidung über die Vermietung von Ferienwohnungen in Eigentumswohnanlagen) Unbestätigten Gerüchten zufolge wird das Berufsleben von Verwaltern nicht einfacher, die sich in diesen &#8222;schweren Zeiten&#8220; mit der Verwaltung von Wohnungseigentümern ... <a title="418-10 &#8211; Wohnungswirtschaftliches Hearing: Die Rechtsanwälte Wanderer &#038; Kollegen luden ein" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7622010/" aria-label="Mehr Informationen über 418-10 &#8211; Wohnungswirtschaftliches Hearing: Die Rechtsanwälte Wanderer &#038; Kollegen luden ein">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6307" title="_Banner.Hearing" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.Hearing.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.Hearing.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Banner.Hearing-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Es wird Nacht, Senhorita, und ich hab kein Quartier, lass mich rein in dein Bettchen, ich will gar nichts von dir&#8230;&#8220; (Otto Waalkes, Prophet, 1973, zur BGH-Entscheidung über die Vermietung von Ferienwohnungen in Eigentumswohnanlagen)</p></blockquote>
<p><strong>Unbestätigten Gerüchten zufolge</strong> wird das Berufsleben von Verwaltern nicht einfacher, die sich in diesen &#8222;schweren Zeiten&#8220; mit der Verwaltung von Wohnungseigentümern befassen. Jammer, jammer. Das sagen alle. Aber das ist auch richtig, gefühlt. Denn wir haben eine andere Zeit, in der vieles weg geht von der Idee eines Friedrich Merz (CDU), künftig alles &#8222;auf Bierdeckeln&#8220; zu erledigen. Gut, werden jetzt viele sagen, der Friedrich Merz, der spielt ja jetzt auch keine Rolle mehr. Die Frage aller Fragen aber ist: Muss das denn sein?</p>
<p><strong>Richtig, das Leben wird komplizierter</strong>. Und während die Verwalter Deutschlands zumindest, was Wohnungseigentum betrifft, die &#8222;unerträgliche Leichtigkeit ihres Seins&#8220; noch feste feierten, hatten diejenigen mit einem Miethausverwaltungsschwerpunkt schon länger etliche, fette und glibschige Kröten zu schlucken. Verbraucherschutz, so könnte man das Ansinnen der Richter vor Deutschlands Rechtsprechungsportalen umschreiben. <strong>Wer aber schützt Deutschlands Wohnungseigentümer (Verbraucher) von &#8222;verkomplifizierenden Richtern&#8220;</strong>?</p>
<p><span id="more-6306"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
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<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_6316" aria-describedby="caption-attachment-6316" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6316" title="RA Uwe Wanderer" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Muenster_-011_RA.Wanderer.jpg" alt="RA Uwe Wanderer" width="450" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Muenster_-011_RA.Wanderer.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Muenster_-011_RA.Wanderer-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6316" class="wp-caption-text">RA Uwe Wanderer</figcaption></figure>
<p></strong></p>
<p><strong>Alles steht</strong> in krassem Widerspruch zueinander. Die Rechtsprechung fordert seit Jahren und wird diesbezüglich gern auch gebetsmühlenartig zitiert, dass ein &#8222;Wohnungseigentümer als fachlicher Laie&#8220; Abrechnungen seines Verwalters ohne Hinzuziehung von Sachverstand zu prüfen in der Lage sein muss.&#8220; Das bedeutet jedoch eindeutig nicht, dass die Richter aller in Frage kommenden Instanzenzüge dies gern mitmachen. Inzwischen gibt es etliche Spannungsfelder, die in starkem Widerspruch zu dieser einfachen Grundidee stehen.</p>
<p><strong>Der Haufeverlag</strong> hat es vor kurzem auf folgende Formel sinngemäß gebracht: &#8222;Richtig&#8220;, so Dr. Deckert, Loseblattpapst von Wohnungseigentumsdeutschland, &#8222;so ´ne fundamentale Änderung&#8220; im Rechtsprechungswerk betreffend die Jahresabrechnungen&#8220;, aber dies &#8222;mittenmang einer Abrechnungssaison Frühjahr 2010&#8220;?</p>
<p><strong>Die Berliner Rechtsanwälte</strong> um Kanzleichef und Namensgeber Uwe Wanderer (Wanderer &amp; Kollegen) hielten die Zeit für gekommen, eine Mandantenveranstaltung zu laden. Die Ladungsfrist war hinreichend gewählt und das Thema hinreichend konkretisiert, Ladungsmängel nicht ersichtlich und also strömten Mitarbeiter, Sachbearbeiter, Chefs und Lakaien der Berliner Wohnungswirtschaft zu einem &#8222;Hearing&#8220; am 25.03.2010 in der Urania, Berlin-Schöneberg. Es dürften an die 200 Teilnehmer erschienen sein. Themen der Veranstaltung zwei:</p>
<ul>
<li>die Vermietung von Ferienwohnungen in Eigentumswohnanlagen (BGH, Urteil vom 15.01.2010 zum Aktenzeichen V ZR 72/09),</li>
<li>die Behandlung der Instandhaltungsrücklage in Eigentumswohnanlagen bzw. in der Jahresabrechnung (BGH, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7062010/" target="_self">Urteil vom 04.12.2009</a>, Aktenzeichen V ZR 44/09).</li>
</ul>
<p><strong>Beide Bundesgerichtshofs-Urteile</strong> kommen spät, aber unerwartet. Denn die Amtszeit des Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog ist längst verstrichen. Der berühmte &#8222;Ruck durch Deutschland&#8220;, von Herzog einst angemahnt, kommt nun erst erheblich verspätet im 1. Quartal des Jahres 2010, und Horst Köhler als aktueller Bundespräsident hat diese Rucks durch Deutschland weder als wandernder Alterspräsident vom Format eines Karl Carstens, noch als singender alter Scheel (Hoch auf dem gelben Wagen) angekündigt. Die obergerichtlichen Entscheidungen, so das Empfinden vieler Branchenkollegen, haben  einer Menge Menschen ordentlich in die wohnungseigentümliche Suppe gespuckt.</p>
<p><strong>Und trotz alledem</strong> lässt sich hierüber zutreffend und ausufernd referieren. Die Rechtsanwaltskollegen Dr. Egbert Kümmel und Uwe Wanderer übernahmen die Moderation der Veranstaltung. Es entwickelte sich ein lockeres Zwiegespräch auf dem Podium in Zirkusmanier. Was der eine dem anderen als Futter hinwarf, hob der andere artig auf und führte es mit Entschlossenheit fort. Worum ging es?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Otto.Es_.wird_.Nacht_.Senhorita.mp3">Otto.Es.wird.Nacht.Senhorita</a></p>
<p><strong>BGH zu Ferienwohnungen</strong></p>
<p><strong>Mit der grundsätzlichen Bereitschaft</strong> des Bundesgerichtshofs, die Nutzung von Wohnungseigentum als Ferienwohnungsvermietung mit ständig wechselnden Gästen als ordnungsgemäße Nutzung im Sinne des WoEigG zu sehen, wird insbesondere den selbstnutzenden Bewohnern solcher Wohnanlagen kein Gefallen getan. Diese beklagen in aller Regel, dass Ferienwohnungsvermietung in der Regel kopflos, unanständig und irgendwie losgelöst von einer Pflicht zum ordentlichen, sorgfältigen Umgang miteinander erfolgt. Die nur tageweise anreisenden Bewohner (Feriengäste) nehmen Quartier, buchen sich ein, manchmal noch durch eine professionelle Agentur betreut, das wäre ja noch was. Aber dann sind sie da, übernachten dort, wollen was erleben, denn sie sind im Urlaub hier. Sie halten sich kaum an Ruhezeiten, manche von ihnen noch pubertierend-jugendlich, rauchend, saufend, und alles Weitere lässt sich denken. Die fest dort wohnenden Wohnungsinhaber geraten ins Hintertreffen, sie setzen sich der dämlichen Frage aus: &#8222;Ja, was haben sie denn?&#8220; oder &#8222;Ach, seien sie doch nicht so!&#8220; Dass die Haustüren, wie beschlossen, regelmäßig um 20 Uhr abends abgeschlossen werden? Woher soll das der <span style="text-decoration: line-through;">Bewohner</span> Feriengast wissen?</p>
<p><strong>Besonders in gepflegten Wohnanlagen</strong> stoßen solche Nutzungen oft auf mannigfaltige Beschwerden. Insofern ist die Liste der zu empfehlenden Verhaltensmaßregeln inzwischen einigermaßen lang und die Empfehlungsliste, was nun zu tun sei, fällt demgemäß ausführlich aus. Das Wort und alle Widerworte der Veranstaltung aufzulisten, ist nicht genügend Platz. Wir werden bei passender Gelegenheit weitere Empfehlungen dazu an die Hand geben.</p>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong></strong></div>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_3895" aria-describedby="caption-attachment-3895" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3895" title="Bundesgerichtshof" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss-300x237.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Bundesgerichtshof.Gerichtss.jpg 462w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3895" class="wp-caption-text">Bundesgerichtshof</figcaption></figure>
<p>BGH zur Behandlung der Instandhaltungsrücklage</p>
<p></strong></p>
<p>Dies Thema allerdings ist das Brennendere von beiden. Denn hier trifft die Bundesgerichtshofs-Rechtsprechung Verwalter in ganz Deutschland &#8222;mitten ins Herz&#8220;. Dass der BGH zur Fortentwicklung des Rechts eine bundesweit so gehandhabte Regelung kippt und die Instandhaltungsrücklagenbildung aus den Wohnungseigentums-Einzelabrechnungen aussondert, wird vielerorts mit Unverständnis entgegnet. Die Verwalter sehen hier Angriffe auf das Gebot der &#8222;einfachen Übersichtlichkeit&#8220; von Jahresabrechnungen. Und was der BGH beschlossen hat, soviel lässt sich jetzt schon sagen, lässt wiederum so viel neue Fragen offen, dass kaum von einer befriedigenden Insgesamtlösung gesprochen werden kann. Es steht eine Vielzahl von Fragen im konträren Diskurs der Fachleute, gehört wurde u.a. folgendes:</p>
<ul>
<li>Der Grundsatz, dass eine Abrechnung grundsätzlich nur die Einnahmen und Ausgaben beinhaltet, ist nach wie vor durch die Heizkostenverordnung durchbrochen. Insofern sind Einzelabrechnungen nach diesem Schema schon deswegen falsch, wenn sie auch abgegrenzte Bestände für Heizöl, zugekaufte Ölrechnungen oder aufgrund einer Verbrauchsinventur zugebuchte Forderungen oder Verbindlichkeiten für den Heizungsstrom aufweisen. Gerade diese Frage finden auch die Rechtsanwälte Wanderer so weitgehend, dass diese Problematik im Interesse der Übersichtlichkeit des Gesamtvortrags unbehandelt bleiben musste.</li>
<li>Wenn also bereits aufgrund der Heizkostenbehandlung in WEG-Abrechnungen Ausnahmen von der Regel erforderlich sind (zwingendes Recht der HeizkostenVO), stellt sich die Frage, ob die Neubehandlung der Instandhaltungsrücklage, wie sie der BGH jetzt beschlossen hat, nicht lediglich nur eine weitere Ausnahme, und damit eine dem Gebot der Übersichtlichkeit zuwiderlaufende Sonderfallregelung darstellt?</li>
<li>Besonders konfliktträchtig: Zwar wird von den Juristen immer wieder davon abgeraten, eine Art Vermögensübersicht für die WEG zu erstellen. Zumindest, so lautet die Empfehlung, darf diese nicht Bestandteil der Abrechnung werden, sondern nur zu &#8222;informatorischen Zwecken&#8220; beigefügt werden. Diese Ansicht dürfte sich bald überholen, denn wenn man die BGH-Rechtsprechung intensiv aufarbeitet, stellt man fest, dass was im Vermögensstatus steht (Nachweis der Geldkonten, Aktiva) einem Vergleich mit den Passiva (Höhe der Instandhaltungsrücklage) standhalten muss. Tut es aber oft nicht. In den Aktiva steht häufig ein Heizölbestand von mehreren 1.000,- EUR, der den Bargeldbestand der Geldkonten mindert. Nur zusammenaddiert ergibt Heizölbestand plus Summe der Geldkonten einen geldwerten Gegenwert zur Höhe der Instandhaltungsrücklage. Klargestellt ist, dass es sich dabei um eine IST-Rücklage handelt, nicht um eine Sollrücklage. Allerdings und das ist neu: Zusätzlich zur Ist-Rücklage (wie sie tatsächlich ist) muss der Verwalter künftig auch die Sollrücklage ausweisen (wie sie sein sollte, eigentlich, wenn nicht alles Mögliche dazwischen gekommen wäre&#8230;.)</li>
<li>Eine Muster-Jahresabrechnung, aufgestellt durch die Rechtsanwälte Wanderer &amp; Kollegen musste dem harten fachlichen Diskurs der fachlich vorbelasteten Sitzungsteilnehmer standhalten. Aus Gründen der Vereinfachung musste ein Weg gefunden werden, die Darstellung einfach zu halten. Auf die Frage aus dem Auditorium, warum die Darstellung von Einzelrückständen aus der Instandhaltungsrücklage nicht beinhaltet sei, wie der BGH es fordert, wurde keine Antwort gefunden. Die Befürchtung von Verwaltern, wonach künftig mit jeder neuen Entscheidung des BGH in grundlegenden Dingen einfach die Zahl der mit zu versendenden weiteren Papiere (Blätter zusätzlich) ansteige, ohne aber zurück zur Übersichtlichkeit zu gelangen, wurde ebenfalls keine befriedigende Antwort gefunden. Manches von den Einwänden wird sich erst später aufklären, und zwar erneut vor Gericht.</li>
</ul>
<p><strong>Ein weites Feld</strong> und daher im Ergebnis etwas unbefriedigend. Die Teilnehmer des Hearings hatten noch eine Menge Fragen. Dies allerdings nicht das Verdienst der bemühten Referenten. Man muss hier noch einmal wiederholen: auch die Referenten können hier kaum allumfassende &#8222;Tunnelblicke&#8220; an den Tag legen. Die &#8222;berufliche Brille&#8220; eines Hausverwalters umfasst eben nicht nur die streng juristische Sicht auf Darstellungsprobleme, sondern auch die schlicht und ergreifend hemdsärmelige Frage, wie man &#8222;solche Mist&#8220; eigentlich buchen soll, angesichts von doppelter Buchführung, Gesetzen der doppelten Buchführung mit Klassifizierung in Aufwand, Ertrag und Bestandskonten. Eine kurze Querrecherche auf allen möglichen, in Frage kommenden Softwareplattformen verheißt nichts Beruhigendes: Die gesamte Softwarebranche hat zwar Updates angekündigt, teils sogar kostenlos, keine hat aber schon Updates am Laufen. Diese Rückfrage bei der verwaltenden Branche hätte uns besonders interessiert. Sie hätte eingangs der Veranstaltung lauten können, in Stufen:</p>
<ol>
<li>Wie viele von Ihnen bearbeiten die Hausverwaltungsbuchführung mit Branchenprogrammen (also nicht mit Excel oder dem klassischen Hausbuch per Hand)? Abstimmung</li>
<li>Wie viele von Ihnen haben bereits fertige Updates vom Programmhersteller bekommen?</li>
</ol>
<p><strong>Diese Frage wäre sehr interessant gewesen</strong>. Denn zum Punkt 2. hätte sich tagesaktuell schlichtweg niemand melden können. Während wir gerade alle -sämtlichst- die Jahresabrechnungen 2009 versandfertig machen. Der BGH hatte doch was Gutes: die Rückkehr zur guten, alten Handarbeit  ist schließlich dem drohenden Stellenabbau in der Hausverwalter-Branche gegenüber systemresistent.</p>
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		<title>344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:57:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren verlangt die Lieb nach neuer Kraft, um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren. Hier empfiehlt sich Petersiliensaft. Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar dessen Wurzel man dann flugs entsandet, zärtlich schält, ganz wunderbar, bevor es im Entsafter landet.&#8220; Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit? Die neue Erkenntnis ... <a title="344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6882010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 344-10 &#8211; Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen &#8211; Grün ist die Hoffnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5638" aria-describedby="caption-attachment-5638" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5638" title="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg" alt="Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit" width="450" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Petersilie.Langfristigkeit-300x229.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5638" class="wp-caption-text">Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Nach zwölf und ein halb Ehejahren<br />
verlangt die Lieb nach neuer Kraft,<br />
um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren.<br />
Hier empfiehlt sich Petersiliensaft.<br />
Man braucht ein kräft&#8217;ges Exemplar<br />
dessen Wurzel man dann flugs entsandet,<br />
zärtlich schält, ganz wunderbar,<br />
bevor es im Entsafter landet.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit</strong>? Die neue Erkenntnis dieses Tages: Nach 12,5 Jahren Ehe feiert man die sogenannte Petersilienhochzeit. Wer jetzt sagt, das sei noch nichts, irrt. 12,5 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. <strong>Allerdings nicht in jedermanns Augen</strong>.</p>
<p><span id="more-5637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>12,5 Jahre Ehe halten statistisch gesehen nicht viele Ehen</strong>. Ich habe daraufhin heute die Scheidungsraten nicht näher untersucht, denn für mich kommt diese Frage derzeit nicht zum Tragen. Sie besitzt für mich keine Relevanz. Denn ich habe derartiges gerade nicht vor, ich bin &#8222;wundervoll vergeben&#8220;. Ich hab wirklich Schwein gehabt, will mir scheinen. Ein guter Griff oder aß ich einen chinesischen Glückskeks? <strong>Wahrscheinlicher ist: ich habe lange genug gewartet</strong>.</p>
<blockquote><p>Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet. (Plattitüde)</p></blockquote>
<p><strong>Was für gute Ehen gilt, gilt in ähnlicher Weise auch für andere Beziehungen</strong>, die auf der Idee basieren, über den Tag hinaus Geltung zu haben. Was die Verwaltung von Immobilien, Mietwohnhäusern, Gewerbeliegenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften angeht, hat die Idee der Langfristigkeit in der Beziehung durchaus nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wer den Verwalter alle Jahre wechselt, bekommt seinen roten Faden nicht an einer gedachten Lebenslinie entlang verzogen. Wer heute hier, morgen dort in unergründeten Gewässern wildert, kann ertrinken.</p>
<p><strong>Eine Geschäftsbeziehung sollte ein Kontinuum mobile sein</strong>. Kontinuität, Berechenbarkeit und (wechselseitige) Wertschätzung gehören unabdingbar dazu. Aber auch &#8222;mobile&#8220;: Bewegung. Zeit, dass sich was dreht! Achtung von der Meinung, der Einstellung und dem Sein des Anderen. Etwas genau Entgegengesetztes gilt nur für Querulanten, die -genau genommen- menschliche Beziehungen nicht wertzuschätzen wissen. Oder für Chaoten. Die Gewissheit, dass man Erfolg nicht mit blindem Aktionismus erkämpfen kann, gehört ebenso dazu. Allerdings sind über Jahre gewachsene Beziehungen regelmäßig auf ihre Beständigkeit hin zu überprüfen. Die Geschäftsbeziehung eines Verwalters für Wohnungseigentum über eine Zeit von 12,5 Jahren mit einer WEG ist schon ein Indiz dafür, dass auf den ausgewählten Verwalter (jedenfalls bislang) Verlass war. Denn ohne Not wechselt man den Verwalter besser nicht aus. Entscheidungen über die Auswahl eines bestimmten Verwalters, <strong>die heute Petersilien-Hochzeit feiern könnten</strong>, müssten Mitte 1997 rechtskräftig beschlossen worden sein.</p>
<p><strong>Petersilie für <span style="text-decoration: line-through;">jedermann!</span> die Guten.</strong> Die anderen sollen sich sputen. &#8222;Für mich soll&#8217;s <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">rote Rosen regnen</a>&#8220; (10 Jahre) sagte mir schon die eine oder andere Geschäftsbeziehung. Mein Privatleben sowieso. Im Hinblick auf eine Vielzahl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/" target="_self">langfristiger Geschäftsbeziehungen</a> habe ich nachgeschaut. Baumwöllern, hölzern, zinnern, kupfern und blechern waren schon viele Geschäftsbeziehungen. Etwas Besonderes sind Rosen- (10), Petersilien- (12,5), Kristall- (15), Porzellanhochzeiten (20) &#8211; und an Silber- (25), Perlen- (30) und Leinwandhochzeiten (35) will ich derzeit noch gar nicht denken, <strong>denn ich lebe im Hier &amp; Jetzt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657   " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="359" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Langfristigkeit vs. Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p> <span style="color: #888888;">(Fotograf: </span><a title="externer Link" href="http://www.rigomeyer.de" target="_blank"><span style="color: #888888;">Rigo Meyer</span></a><span style="color: #888888;">, ausgezeichnet)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></strong></p>
<p><strong>Yin (einerseits) &amp; Yang (andererseits)</strong> wurden<a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6832010/" target="_self"> hier schon angesprochen</a>. Was für obige erfreuliche Tendenzen gilt, muss nicht für jede Art weiterer Beziehung gelten, die zu anderen besteht. Denn es gibt auch Beziehungen, die nicht auf Freiwilligkeit, geteilter Freude und Glück basieren, sondern auf einem Gegenteil davon. Diese Art sachliche Zwänge gilt es, sich begreiflich zu machen. <strong>Daher nun zu etwas ganz anderem</strong>.  <strong> </strong></p>
<div><strong></strong></p>
<div><strong>Anders als heute nur noch selten anzutreffende Bibelforscher</strong>, die im Alten Testament nach Wahrheit suchen, befasse ich mich nach einer missliebigen Phase von ebenfalls schon 12 Jahren mit Menschen, die seit dieser Zeit ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Es gilt eine als &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; aufzufassende, bereits viel zu lang andauernde Zweierbeziehung von zwei Ein-und-den-selbigen zu Dritten aufzulösen und diese schädliche Beziehung <span style="text-decoration: line-through;">abzuschütteln</span> aufzulösen. Die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; findet dabei allerdings nur in einem Einzelnen statt und in dem &#8222;in sich selbst.&#8220; Und so kann es sein, dass die &#8222;Tödliche Zweiheit&#8220; versucht, eine schädliche Dreiheit durch ständige Übergriffe zu bilden: wir kennen das aus ähnlich gelagerten Zusammenhängen wie <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/stalking-metaebenen/" target="_self">Stalking</a>, obsessiver <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=obsessive+verfolgung" target="_self">Verfolgung</a> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahnhaft" target="_self">wahnhafter</a> Überschüttung mit Kontakt- und Liebesbeweisen, aber auch von Tumoren,<strong> die als wucherndes, energiefressendes Gewebe gesunde Umwelt anzugreifen versuchen.</strong></div>
<p><strong>Das Credo ist aufgedrängte Aufmerksamkeit</strong>, das Ziel ist, endlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=wahrgenommen+zu+werden" target="_self">wahrgenommen zu werden</a>. Solche Dinge haben ganz insgesamt gar nichts zu tun mit funktionierenden menschlichen Beziehungen. Allerdings habe ich den Anderen gesagt, dass wir den Kerl nicht mit Petersilie bewerfen dürfen, nur um ihn (endlich) loszuwerden. Um das Prinzip der Tödlichen Zweiheit besser verstehen zu können, mal ein ausreichend ausführlicher Auszug aus einem Buch zum Thema. <strong>Wir -die Petersilienfraktion- müssen gegenüber jeglicher Tödlichen Zweiheit den Rechtsweg einhalten, soviel Zeit muss sein!</strong> <strong>Denn sie -beide- wissen nicht, was sie tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></span></p>
<p><span style="color: #888888;">(Verbundener Dank an Familie Wenig zur positiven Petersilie, und an Tobias Goldschmidt zur negative Petersilie!)</span></p>
</div>
<figure id="attachment_5664" aria-describedby="caption-attachment-5664" style="width: 411px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5664 " title="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg" alt="Tödliche Zweiheit (Ausriss)" width="421" height="840" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1.jpg 701w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Toedliche.Zweiheit1-150x300.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5664" class="wp-caption-text">Tödliche Zweiheit (Ausriss)</figcaption></figure>
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		<title>278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 21:24:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Auf das Bild klicken) Ja, Freunde, so kann&#8217;s gehen. Schreibst was über Guantanamera und einen gut illustrierten, amüsant geschriebenen Reisebericht, den eine gewisse Elke Pohl verfasst hat; und -schwupps- schon bekommst du  Digitalbeweise für die Kernfragen kubanischer Lebensführung, übersandt aus Berlin-Pankow. Zigarre rauchende Frauen waren angesprochen und hier haben wir eine kubanische Prachtdame, die vor ... <a title="278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6232010/" aria-label="Mehr Informationen über 278-10 &#8211; Foto des Tages: Frau mit Zigarre auf Kuba (von Elke Pohl)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5086" aria-describedby="caption-attachment-5086" style="width: 191px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5086" title="Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-201x300.jpg" alt="Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)" width="201" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-201x300.jpg 201w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c-686x1024.jpg 686w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Cuba-031_1200Pixel_c.jpg 805w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5086" class="wp-caption-text">Cuba 031 - Foto des Tages (Frau mit Zigarre)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(Auf das Bild klicken)</span></p>
<p><strong>Ja, Freunde, so kann&#8217;s gehen</strong>. Schreibst was über <strong>Guantanamera</strong> und einen gut illustrierten, amüsant geschriebenen Reisebericht, den eine gewisse Elke Pohl verfasst hat; und -schwupps- schon bekommst du  Digitalbeweise für die Kernfragen kubanischer Lebensführung, übersandt aus Berlin-Pankow. Zigarre rauchende Frauen waren angesprochen und hier haben wir eine kubanische Prachtdame, die vor Lebensfreude zu sprühen scheint. Besser sahen definitiv auch Frauen in den Goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts in Berlin nicht aus, die gerne Männerfummel trugen und dicke Zigarren rauchten.</p>
<p><strong>Fassen wir zusammen: Wir waren weder bei den einen (auf Kuba), noch bei den Anderen (in den Zwanzigern&#8230;.) persönlich dabei</strong>. Bei ersteren war Elke Pohl. Allerdings könnten wir zur letzteren Dame noch heutige Zeitzeugen, wie den 89-jährigen <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. aus Neukölln</a> (nicht aus Kuba) befragen. Richard von Weizsäcker, Helmut Schmidt, George Schultz und Henry Kissinger wiederum nicht: die haben keine Zeit und befassen sich trotz Ruhestand als &#8218;elder statesmen&#8216; in Berlin heute und dieser Tage mit der Frage, wie man die ganze Welt atomwaffenfrei machen kann. <strong>Von hieraus gutes Gelingen</strong>.</p>
<p><span id="more-5085"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*** </strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6222010-lied-des-tages/" target="_self">hier</a> über den auf der Partnerwebseite <a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/weltweit/" target="_blank">mugshooting.de/weltweit/</a> erschienenen Reisebericht berichtet. Der Bericht selbst ist direkt <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/weltweit/2010/02/03/trafico-en-cuba-was-kuba-von-den-chinesen-hat-und-warum-man-dort-nicht-von-a-nach-b-fahrt/" target="_blank">abrufbar hier</a>. Letzterer Linktipp für diejenigen unserer Leser, denen das Lied Guantanamera gar nicht mal so wichtig erscheint, beispielsweise um noch vorhandene <strong>Bildungslücken</strong> offen zu lassen. Vielleicht noch diesen klitzekleinen Hinweis: Wer auf Kuba nicht von A nach B fahren kann, kann bei der Entscheidungsfindung im Übrigen beherzt entspannt bleiben. Denn wer A sagt, muss auch in Berlin nicht B -dickes B- sagen. <strong>Mut zur Lücke</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Bei der Website <strong>mugshooting.de</strong> (<a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/blog/" target="_blank">Link</a>) handelt es sich um ein Fotoblog. Dort werden Berlin-Fotos mit Straßen- und Bezirksbezug veröffentlicht, in der Annahme, dass irgendwann einmal ein digitaler Stadtatlas entsteht als nachschlagbares Kompendium mit jeweils ein oder ein paar Fotos und einem textlichen Bezug zu diesen Fotos. Kürzlich wurde die Seite noch um die Rubrik &#8222;<strong>weltweit</strong>&#8220; (<a title="externer Link" href="http://mugshooting.de/weltweit/" target="_blank">Link</a>) erweitert, um auch ausländischen Orten und Fotos Chancen zur Veröffentlichung zu geben. Wobei das Ausland einer kruden Eigendefinition zufolge  bereits an allen, inzwischen gefallenen Stadtmauern rundum Berlin anfängt und daher schon Brandenburg (nachweislich) nicht mehr Berlin und daher &#8222;Ausland&#8220; ist. Die Brandenburger bitten wir für dieses verzerrte, durch nichts zu rechtfertigende Weltbild der Bildredaktion von <strong>mugshooting.de</strong> ausdrücklich um Entschuldigung.</p>
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		<title>248-10 &#8211; In den Klauen digitaler Empfehlungsmaschinen: XING</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:27:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessant, wofür ich mich angeblich alles eigne. Dann brauche ich mir keine Gedanken über mein persönliches Projekt Zukunft zu machen. Allerdings fehlt mir zum geeigneten Webdesigner noch jede Menge notwendigen Basiswissens. Und weiblich bin ich leider auch nicht, sodass der Zielgruppenfokus schon mal kleiner geworden ist. Dass ich aber Textskills habe (super Wort), davon habe ... <a title="248-10 &#8211; In den Klauen digitaler Empfehlungsmaschinen: XING" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-den-klauen-digitaler-empfehlungsmaschinen-xing/" aria-label="Mehr Informationen über 248-10 &#8211; In den Klauen digitaler Empfehlungsmaschinen: XING">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4812" aria-describedby="caption-attachment-4812" style="width: 318px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4812 " title="Screenshot XING" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.XING_.jpg" alt="Screenshot XING" width="328" height="244" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.XING_.jpg 328w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.XING_-300x223.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption id="caption-attachment-4812" class="wp-caption-text">Screenshot XING</figcaption></figure>
<p><strong>Interessant, wofür ich mich angeblich alles eigne</strong>. Dann brauche ich mir keine Gedanken über mein persönliches Projekt Zukunft zu machen. Allerdings fehlt mir zum geeigneten Webdesigner noch jede Menge notwendigen Basiswissens. Und weiblich bin ich leider auch nicht, sodass der Zielgruppenfokus schon mal kleiner geworden ist. Dass ich aber Textskills habe (super Wort), davon habe ich eine ungefähre Vorstellung. Gibt es eigentlich eine Website <a href="http://www.aussichtsreiche-bewerbungen.de">www.aussichtsreiche-bewerbungen.de</a>? Mit <a title="externer Link" href="http://www.vogt-sommer.de/leistungen/taubenvergraemung.html" target="_blank">Taubenvergrämung</a> habe ich mich nie sonderlich tief beschäftigt, deshalb taucht diese Empfehlung auf meiner Empfehlungsseite bei XING auch nicht auf. Als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-stalking-beauftragte-meldet-das-comeback-der-kultband-ton-steine-scherben-in-zehlendorf/" target="_self">Stalking-Beauftragter</a> rechne ich mir mehr Chancen aus. Allerdings ist der Gastkommentar von <strong>Petrosilius S. Hirschhornkäfer</strong> vom <strong>22.09.09</strong> auf dieser Website schon an fachlicher Brillanz kaum zu überbieten, so dass ich die Gedanken an einen Berufswechsel erst einmal zur Seite schiebe. Vielleicht könnte ich mit derselben Zielorientierung Henkersknecht werden und die entsprechenden Täter einfach gegen Entgelt <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/04/blogsdorfer-anzeiger/" target="_self">waterboarden</a>? Wobei: einige würde ich gern auch ohne Gegenleistung mit diesem im Trend liegenden Spaß behandeln.</p>
<p><strong>Die Denic meldet auf meine Anfrage hin</strong>: &#8222;Die Domain &#8222;<strong>aussichtsreiche-bewerbungen.de</strong>&#8220; ist nicht registriert.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.xing.com" target="_blank">XING &#8211; Portal</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>210-10 &#8211; Zeitgeist Zwanzig.Zehn: Im Schornsteinfegerwesen tut sich was&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zeitgeist-zwanzig-zehn-im-schornsteinfegerwesen-tut-sich-was/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 09:15:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Schornsteinfeger]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Schornsteinfegerinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist ZwanzigZehn]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Schornsteinfegerwesen tut sich was. Letztes Jahr wurde das Monopol abgeschafft, nun werden die Schornsteinfeger in Berlin frei wählbar sein. Bemerkbar ist, dass auch die neuen Medien bei den Schornis (berolinischer Ausdruck) inzwischen verstärkt bei den bisher als traditionell-konservativ auftretenden &#8217;schwarzen Glücksbringern&#8216; ankommen. Zunehmend gibt es auch mal eine Homepage mit wirklich servicedienlichen Hinweisen, die ... <a title="210-10 &#8211; Zeitgeist Zwanzig.Zehn: Im Schornsteinfegerwesen tut sich was&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zeitgeist-zwanzig-zehn-im-schornsteinfegerwesen-tut-sich-was/" aria-label="Mehr Informationen über 210-10 &#8211; Zeitgeist Zwanzig.Zehn: Im Schornsteinfegerwesen tut sich was&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4502" title="Zeitgeist Zwanzig.Zehn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg" alt="" width="350" height="82" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.Zeitgeist.2010-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-122" title="Logo der Schornsteinfegerinnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/schornsteinfegerinnung.gif" alt="" width="66" height="66" /></p>
<p><strong>Im Schornsteinfegerwesen tut sich was</strong>. Letztes Jahr wurde das Monopol abgeschafft, nun werden die Schornsteinfeger in Berlin frei wählbar sein. Bemerkbar ist, dass auch die neuen Medien bei den Schornis (berolinischer Ausdruck) inzwischen verstärkt bei den bisher als traditionell-konservativ auftretenden &#8217;schwarzen Glücksbringern&#8216; ankommen. Zunehmend gibt es auch mal eine Homepage mit wirklich servicedienlichen Hinweisen, die sich sogar benutzen lässt. Auf den Briefbögen erscheinen seit kurzem auch mal Emailadressen, Funktelefonnummern, teils sogar unterschieden zwischen Werkstatt und Büro (Bürokram oft von zuhause aus).</p>
<p><strong>Dies alles lässt uns hoffen</strong>, dass der früher schon mal anzutreffende &#8218;kasernenhofartige&#8216; Ton von so genannten Bezirksschornsteinfegern eher eine Erscheinung des Schornsteinfegermonopols war, mit der Folge, dass in Zukunft Kundennähe, Zufriedenheit, echte Partnerschaft wächst, gedeiht. Schornsteinfeger geben zunehmend ein Berufsbild als moderne Gebäudetechnik-Dienstleister und erweitern ihren beruflichen Horizont noch. Der Gebäudeenergieberater ist ein zunehmend interessantes Erweiterungsmodul für die schwarze Zunft.</p>
<p><span id="more-4501"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Unsere Bemühungen, einen Schornsteinfeger</strong> von der Innung Berlin als Gastautoren zu gewinnen, der uns die aktuellen rechtlichen Entwicklungen einmal nachvollziehbar auseinanderlegt, waren leider noch nicht von Erfolg gekrönt, aber was nicht ist, kann ja noch&#8230;.</p>
<p><strong>Bis dahin freuen wir uns über den positiven Zeitgeist</strong>, den das Schornsteinfegerwesen in Berlin derzeit ausstrahlt&#8230;.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinisch" target="_self">Berolinismus</a> (Berliner Schnauze) auf <strong>gesichtspunkte.de</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>204-09 &#8211; COPRO-Gruppe: Zum Firmenjubiläum (16 Jahre) ist eine gelungene Selbstdarstellung erschienen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/copro-gruppe-zum-firmenjubilaum-16-jahre-ist-eine-gelungene-selbstdarstellung-erschienen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 09:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen in der Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Copro]]></category>
		<category><![CDATA[Copro-Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Marc F. Kimmich]]></category>
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					<description><![CDATA[1993-2009 &#8211; 16 Jahre COPRO Die COPRO ist ein in Berlin ansässiger Projektentwickler im Immobilienbereich. Mit dem Slogan &#8222;Wir bewegen Immobilien&#8220; stellt sich die COPRO-Gruppe im Netz hier umfassend dar. Zielobjekte der Gruppe sind in Berlin und im Stuttgarter Raum denkbar. Projekte &#8211; Management &#8211; Grundbesitz: so sieht die Dreiteilung der Unternehmensbereiche aus. Aus Anlass ... <a title="204-09 &#8211; COPRO-Gruppe: Zum Firmenjubiläum (16 Jahre) ist eine gelungene Selbstdarstellung erschienen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/copro-gruppe-zum-firmenjubilaum-16-jahre-ist-eine-gelungene-selbstdarstellung-erschienen/" aria-label="Mehr Informationen über 204-09 &#8211; COPRO-Gruppe: Zum Firmenjubiläum (16 Jahre) ist eine gelungene Selbstdarstellung erschienen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/buchbesprechung_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3349 alignnone" title="Buchbesprechung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/buchbesprechung_Banner-300x223.jpg" alt="Buchbesprechung" width="300" height="223" /></a></h2>
<h2>1993-2009 &#8211; 16 Jahre COPRO</h2>
<p><strong>Die COPRO ist ein in Berlin ansässiger Projektentwickler</strong> im Immobilienbereich. Mit dem Slogan &#8222;Wir bewegen Immobilien&#8220; stellt sich die COPRO-Gruppe im Netz <a title="externer Link" href="http://www.copro-gruppe.de/" target="_blank">hier </a>umfassend dar. Zielobjekte der Gruppe sind in Berlin und im Stuttgarter Raum denkbar. <strong>Projekte &#8211; Management &#8211; Grundbesitz</strong>: so sieht die Dreiteilung der Unternehmensbereiche aus.</p>
<p><strong>Aus Anlass ihres &#8217;schrägen, ungeraden&#8216; 16-jährigen Geburtstags</strong> hat <em>ungewöhnlicherweise</em> die Firma nun eine 73 Seiten umfassende Festschrift herausgegeben. Das gut gestaltete Kompendium lässt die vergangenen Jahre ohne Wehmut, ein bisschen mit Stolz, Revue passieren. Und gedacht ist wohl auch an einen Ausblick Richtung Zukunft.</p>
<p><strong>Rüdiger Lange (Berlin) hat darüber räsoniert</strong>, wie man Berlins Skyline als radelnder Freizeit-Fotograf <a title="interner Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/mit-ruckenwind/" target="_self">ansehen könnte</a>.  Das Foto wurde geschossen vom Teufelsberg und bildet die Skyline gut ab. <strong>Mit Rückenwind zu Problemlösungen</strong>, titelte unsere Partner-Website <a title="externer Link" href="http://mugshooting.de" target="_blank">mugshooting.de</a> den entsprechenden Artikel. Dass sich dies Foto nun in der Festschrift im Vorsatz (folgende zwei Innenseiten des Buch-Hardcovers) wiederfindet, ergibt eine Synergie mit der Ursprungs-Überschrift. Denn man hat den Eindruck, die COPRO-Gruppe versteht ihr wirtschaftliches Werkeln an einem besseren Berlin gleichsam als Problemlösung. Wie nur wenig andere Fotos, so befanden die Bildredakteure der <a title="externer Link" href="http://www.totems.com/" target="_blank">Agentur Totems</a> (Gesamtherstellung), sei dieses Foto von Rüdiger Lange geeignet, einen auskömmlichen, unverbaubaren Gesamtblick auf die wichtigsten  Objekte der COPRO-Gruppe in der Skyline von Berlin zu verorten. <strong>mugshooting.de</strong> stellte das Foto <em>honorarfrei</em> zur Verfügung im Gegenzug freiwilligen Selbstverpflichtung, eine übliche Spende an das <a title="externer Link" href="http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de/" target="_blank">Berliner-Arbeitslosenzentrum</a> -kurz: BALZ- zu leisten. <strong>Die Spende ist inzwischen verabredungsgemäß eingegangen</strong>.</p>
<p><span id="more-4481"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_3631" aria-describedby="caption-attachment-3631" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3631" title="Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif" alt="Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/WiM_duediligence-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3631" class="wp-caption-text">Wissen ist Macht: Due Diligence (Quelle: gotthal.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Das Vorwort gibt Ex-Bausenator Wolfgang Nagel (SPD)</strong>, der eingangs über die Gründungstage der COPRO reüssiert. 1993 war noch ein Boomjahr in Wild-West-und-Ost-Berlin, erst gegen Ende 1994 brachen größere Teile des Berliner Immobilienmarktes zusammen. Die Immobilienblase Berlin neigte sich ihrem Ende zu und die Preise stürzten in den Keller. Das hat den nachhaltigen Erfolg der COPRO-Gruppe nicht geschmälert, sagt <strong>Wulf Wittmann</strong>, Begründer des <a title="externer Link" href="http://www.immobilien-forum-berlin.de/Ueber_uns/" target="_blank">Immobilienforums Berlin</a>, in einem weiteren Grußwort, dass der Broschüre vorangestellt ist. Der Firmengründer <strong>Marc F. Kimmich</strong>, den Wittmann &#8218;quasi als Freund und Berater&#8216; von Anfang an begleitet hatte, habe schon immer &#8218;den Markt akribisch&#8216; unter die Lupe genommen. &#8218;Sein Erfolg basiert auf Fleiß, profunder Expertise (Due Diligence -Abbildung oben) und einer langfristig ausgerichteten Vorgehensweise, die nicht von Fantasiezahlen geprägt ist&#8216;, so Wulf Wittmann weiter.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Was mir an Marc  als Mensch besonders gefällt, ist seine sympathische und liebenswerte Art. Darin spiegelt sich auch sein harmonisches familiäres Umfeld wider, was meiner Ansicht nach wiederum eine in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzende Grundlage für beruflichen Erfolg ist. Und, das möchte ich an dieser Stelle besonders betonen, bei allem Erfolg ist Marc ganz bescheiden geblieben. Das zeichnet ihn zusätzlich aus.&#8220; (Wulf Wittmann, &#8218;Exzellentes Netzwerk, Interview, Seite 3 &#8211; 16 Jahre Copro)</p></blockquote>
<p><strong>Wolfgang Nagel bescheinigt der Gruppe einen Mix aus &#8218;Geduld und drängendem Engagement&#8216;</strong>. Marc F. Kimmich sieht die Firmengruppe gar als Development Boutique mit flachen Hierarchie-Strukturen. Auf die Frage, was ihm noch fehle, nach all den verschiedenen Projekten, fällt die Antwort überraschend aus: &#8218;Ein Haus mit Pater Noster, das wäre ein Traum.&#8216;</p>
<p><strong>Auch wenn der Geburtstag ungerade ist: Herzlichen Glückwunsch, auch zu der gelungenen Festschrift.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Er gehört ganz unbestreitbar nicht zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ... <a title="203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zu-weihnachten-2009-gibt-es-keine-uberraschenden-geschenke-alles-ist-vorhersehbar/" aria-label="Mehr Informationen über 203-09 &#8211; Zu Weihnachten 2009 gibt es keine überraschenden Geschenke: alles ist vorhersehbar">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" title="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" width="246" height="54" /></p>
<p><strong>Er gehört ganz unbestreitbar nicht</strong> zu den gut Belichteten, was den &#8218;human factor&#8216; angeht. Seine Umgangsformen sind eher rüde, dafür aber präzise und knapp. Nur was man nicht verleugnen kann, wird von ihm anerkannt. Alles andere unterscheidet er wie ein italienischer Pizzabäcker in Streifen und Formen, in flache Teller, Ebenen. Niemand weiß so richtig über ihn Bescheid, denkt er.</p>
<p><strong>Doch jetzt ist Weihnachten</strong> und seine Mutter hat ihm was geraten, damit er in einem langfristig angelegten Streit noch Punkte auf dem eigenen Wohlverhaltenskonto verdient. Er hat es weitgehend so geschrieben, wie es Mama von ihm verlangt hat. Sogar ohne Schreibfehler.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vor ein paar Jahren wurde er Vater</strong>, doch seine Tochter wohnt inzwischen anderswo: in einer richtigen Familie, in  der es warm ist und reich an sozialen Kontakten in Berlin-Steglitz. Sie ist da gut aufgehoben. Ganz anders er. <strong>Mike Manteciori</strong> (* Name geändert) hat seinen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschlicher_Faktor" target="_blank">human factor</a> so gut wie gar nicht im Griff. Im Moment lebt er so ein bisschen in einem Provisorium. Mike muss einen Weihnachts-Wunschzettel geschrieben haben an den lieben Gott und der hat ihn gefragt, ob er sich 2010 verändern möchte? Dazu gehört erneut ein Umzug, diesmal zurück ins Grüne. Gut, letztes Wochenende war er mit seiner Neuen schon in der Wohnung Maße nehmen, in die er jetzt einziehen will. Mama hat auch da geholfen. <strong>Beim Messen</strong>.</p>
<p><span id="more-4475"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Wird er diesmal alles besser machen</strong>? 2009 war irgendwie kein gutes Jahr. Er ahnt instinktiv, dass er sich nun mal für etwas entscheiden muss. Seine neue Perle, beispielsweise. Er fühlt, er hat keine Wahl, er muss sich bewusst für sie entscheiden. So wie bisher kann er auf gar keine Fall weiter machen. Es ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, es wurden Verletzungen zugefügt. Weihnachten würde eine gute Gelegenheit für einen neuen Anfang sein.</p>
<p><strong>Er schreibt der Kindesmutter einen elektronischen Kurzbrief und sagt, er habe ein Weihnachtsgeschenk für die gemeinsame Tochter. Er würde es gern am Heiligabend mittags um 12 Uhr vorbeibringen. Ob das in Ordnung sei? Auch das ein Weihnachts-Wunschzettel, diesmal an die Kindesmutter und nicht an den lieben Gott, an den er nicht glaubt.</strong></p>
<p><strong>Das wäre es vielleicht schon</strong>, denkt sie nach. Wenn da nur nicht so unendlich viel vorgefallen wäre, allein nur 2009. Es ist viel gewesen, viel zu viel. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat er mit einem Immobilienmakler telefoniert und gesagt, erst werde er den Xy fertig machen und dann sei sie dran, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes. Sie ist wie Xy in Ungnade gefallen bei ihm, hat nicht so gespurt, wie er es von diesen <span style="text-decoration: line-through;">Frauen</span> Menschen erwartet. Oder auch von jedem anderen Menschen, insbesondere von Frauen. Er hat sie verfolgt, mit Bremsspuren vor ihrem Wochenendgrundstück, mit Haut und Haaren. Er hat ihr nachgestellt, versucht, alles rauszubekommen, jedes Detail. Sein Vater ist ein ganz großer Stratege, und der hat ihm Tipps gegeben. In seine ehemalige Wohnung hat er vorübergehend sogar einen Ex-Häftling einziehen lassen, hat die Kindesmutter vor Gericht gesagt. In eine Wohnung mit einem Häftling drin, hat sie gesagt, da will sie ihre Tochter nicht schicken.</p>
<p><strong>Und jetzt dieses Weihnachtsgeschenk</strong>, ohne jede Vorwarnung und aus heiterem Himmel? Er hatte nicht einmal ein Geburtstagsgeschenk gebracht, keine Karte, kein nichts. Steht er jetzt unter psychologischer Beratung? Wie kommt der Sinneswandel? Ist es eine große, menschliche Geste?</p>
<p><strong>Ein kurzer Augenblick will an das Gute in jedem Menschen glauben</strong>, an Wahrheit, Aufrichtigkeit, Zuversicht in die Besserung eines jeden Menschen. Doch dann kommen die Erinnerungen zurück an die gemeinsame Zeit. Es stellen sich Zweifel ein, zuerst ganz leise, und schließlich immer drängender. Nein, er hat damals die Beziehung geführt, wie man eine Beziehung nicht führt. Doppelleben. Lauter Geheimniskrämereien, versteckte Kontoauszüge, Zugänge zu Single-Plattformen und heimliche weitere Kontakte mit anderen Frauen. Es war, als brauchte er ständig neue Bestätigung dadurch, dass er sich durch verschiedene Betten schlief. Sein Blick auch heute nie direkt und ruhig in die Augen schauend.</p>
<p><strong>Ist allerdings nicht irgendwann</strong> einmal in jeder noch so verkrachten Existenz ein Fünkchen Hoffnung? Sie glaubt, seinen wirklichen Veränderungen stünden seine gesellschaftlichen Verhältnisse im Weg. Seine Eltern, beispielsweise. Die eine zu dominante, fast beherrschende, nein, herrschende Rolle spielen. Seine Eltern, denkt sie, sind seine Strippenzieher, die ihm überhaupt erst eingetrichtert haben, zu Weihnachten 2009 müsse es &#8218;menscheln&#8216;, das gäbe Punkte vor Gericht. Die Kindesmutter glaubt nicht an Läuterung, an vorgespiegelte Eindrücke, an Weihnachtsgeschenke, die seine Eltern ausgesucht und bezahlt haben, nur um vor Gericht zu punkten. <strong>Mike M</strong>. soll vor Gericht den liebenden Vater geben, der für ein regelmäßiges Umgangsrecht auch den Gang nach Canossa nicht scheut, direkt zum Wohnort der Kindesmutter aufs Grundstück in Berlin-Steglitz. Es ist gar keine Frage: Wo sie wohnt, hat sie ein umfassendes Hausrecht und sie kann und will das nicht aufweichen für jemanden, der aus heiterem Himmel den Weihnachtsmann gibt. Sie will das Geschenk in einer so verfahrenen Situation auf gar keinen Fall annehmen. Zuallererst findet sie den Gedanken abwegig, ihn als Treppengast zu empfangen am eigenen Wohnort.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Er hat sie (früher) geschlagen, er hat sie (vor kurzem) noch fertig machen wollen</strong> und nun dies? Es steht fest: Beide brauchen jetzt Beratung. <strong>Er</strong> muss ein langfristiges Konzept der richtigen, kleinen Schritte einüben und -vor allem- verinnerlichen. Selbst daran zu glauben und fest auf einen Weg kommen, von dem es kaum noch ein Zurück gibt. Nachhaltigkeit. <strong>Er</strong> muss vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, den Häftling nachhaltig rauswerfen aus seiner Wohnung, aus seinem derzeitigen Provisorium ausziehen, Frieden mit den Nachbarn schließen, seine Eltern, die das alles anstiften, zurückpfeifen und in ihre altersbedingten Schranken weisen. Wenn <strong>er</strong> umgezogen ist, so denkt sie in einem Anflug guter Gedanken, zurück an seinen letzten Wohnort, eine Etage tiefer, in die größere von zwei Eigentumswohnungen, kann er sich aufrichtig um Frieden und echte, gutnachbarschaftliche Beziehungen kümmern. <strong>Sie</strong> wird sich darüber berichten lassen, denkt <strong>sie</strong>. Ob <strong>er</strong> jetzt aufhört, ein Doppelleben zu führen? Ob <strong>er</strong> anfängt, mit den Nachbarn wie mit gleichberechtigten Menschen nebeneinander zu leben, deren Gefühle und Sorgen respektiert und deren Lebensleistungen? Ob <strong>er</strong> diesen abwegigen Gedanken aufgibt, seinen ehemaligen Nachbarn immer wieder aufzuoktroyieren, er werde ihnen schon zeigen, wo&#8217;s  langgeht, obwohl die das eigentlich gar nicht wissen wollen, nein, wovon seine früheren Nachbarn eine gänzlich andere, funktionierende Vorstellung haben?</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control-150x87.jpg" alt="Keep it under control!" width="150" height="87" /></a></p>
<p><strong>Um wieder ins Gespräch zwischen Kindesvater und Kindesmutter zu kommen</strong>, brauchen beide professionelle Hilfe. Oder einen Wink des Schicksals, der alles auf den Kopf stellt. <strong>Er</strong> muss lernen, sich für die Vergangenheit zu entschuldigen, <strong>er</strong> muss Mitgefühl entwickeln für erlittene Schmerzen. <strong>Sie</strong> muss lernen, vergeben zu können. Aber wie immer im Leben bedarf es dazu einer guten, bemühten Vorarbeit, vor allem einer ehrlichen. Das alles sind <strong>Gesichtspunkte</strong>, über die es sich lohnt, so kurz vor Weihnachten einmal nachzudenken. Vielleicht ist Weihnachten 2010 schon alles ganz anders? Niemand kann das vorhersagen, bis dahin steht der gesamte Vorgang insgesamt unter Beobachtung.</p>
<p><strong>Nein, er soll nicht kommen am Heiligabend</strong> um 12 Uhr mittags, sie wird ihm einen Weihnachtsbrunch zu nehmen empfehlen im <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/24792-Brauhaus-in-Rixdorf-Berlin" target="_blank">Brauhaus in Rixdorf</a>. Er soll sie Weihnachten (erst einmal) in Ruhe lassen. <strong>Rixdorf ist weit genug weg von Steglitz</strong>.</p>
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		<title>191-09 &#8211; Zitat des Tages: Dieter Blümmel (Chefredakteur DAS GRUNDEIGENTUM) sagt Dank.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Lieber Herr Gotthal, danke, ich weiß. Ich habe inzwischen prüfen lassen, ob der Berliner Landesgesetzgeber vom BGB abweichen darf, was ich zunächst bezweifelt hatte. Vorläufiges, wenn auch noch nicht abschließendes Ergebnis: Er darf, was uns zumindest in Berlin weiterhelfen dürfte. Ihnen sage ich: Gut gemacht und frohe und besinnliche Tage und ein gesundes und erfolgreiches ... <a title="191-09 &#8211; Zitat des Tages: Dieter Blümmel (Chefredakteur DAS GRUNDEIGENTUM) sagt Dank." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-dieter-blummel-chefredakteur-das-grundeigentum-sagt-dank/" aria-label="Mehr Informationen über 191-09 &#8211; Zitat des Tages: Dieter Blümmel (Chefredakteur DAS GRUNDEIGENTUM) sagt Dank.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="Prognosen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4383" aria-describedby="caption-attachment-4383" style="width: 90px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dieter.Bluemmel.Chefredakteur.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4383 " title="Dieter Blümmel, Chefredakteur DAS GRUNDEIGENTUM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Dieter.Bluemmel.Chefredakteur.jpg" alt="Dieter Blümmel, Chefredakteur DAS GRUNDEIGENTUM" width="100" height="135" /></a><figcaption id="caption-attachment-4383" class="wp-caption-text">Dieter Blümmel, Chefredakteur</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Lieber Herr Gotthal, danke, ich weiß. Ich habe inzwischen prüfen lassen, ob der Berliner Landesgesetzgeber vom BGB abweichen darf, was ich zunächst bezweifelt hatte. Vorläufiges, wenn auch noch nicht abschließendes Ergebnis: Er darf, was uns zumindest in Berlin weiterhelfen dürfte. Ihnen sage ich: Gut gemacht und frohe und besinnliche Tage und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr. Mit freundlichen Grüßen Dieter Blümmel Verleger&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Chefredakteur Dieter Blümmel</strong> (DAS GRUNDEIGENTUM) auf unsere Benachrichtigung per Email an ihn, dass das Berliner Abgeordnetenhaus gestern die Änderungsinitiative zum Berliner NachbarrechtsG mit den Stimmen sämtlicher Fraktionen gebilligt hat. Das Gesetz tritt am Tag seiner Verkündigung im Berliner Amtsblatt in Kraft. Dies wird noch ein paar Tage dauern, zu gegebener Zeit mehr.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Rolling.Stones.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4385" title="Rolling.Stones" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Rolling.Stones-300x207.gif" alt="Rolling.Stones" width="300" height="207" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Rolling.Stones-300x207.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Rolling.Stones.gif 604w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/papa-was-a-rolling-stone-oder-a-rolling-thunder-es-geht-was-neuerdings-in-berlin/" target="_self">Papa was a rolling stone</a> (worum es hier überhaupt geht)</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/dieter-blummel-chefredakteur-vom-grundeigentum-zur-gesetzesinitiative-warmedammung/" target="_self">Frühere Äußerung von Dieter Blümmel</a> auf gesichtspunkte.de</p>
<p><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Recherche auf gesichtspunkte.de</a> zum Thema</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>56-09 &#8211; Bundesgerichtshof V ZR 158/07 vom 11. April 2008 bejaht Anspruch auf Anbringung Wärmedämmung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/bundesgerichtshof-waermedaemmung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:58:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt ein Thema, das offenbar mehr Menschen auf den Nägeln brennt, als nur dem bloggenden Verwalter namens Bloggwart. Die Frage der Zulässigkeit einer Überbauung eines zum Nachbarn hin zeigenden Giebels, weil Vollwärmeschutz geplant und sinnvoll ist. gesichtspunkte.de hatte hierüber verschiedentlich berichtet. Während zwar die Besucherzahlen dieser Website erfreulich ansteigen, halten sich die Leser als ... <a title="56-09 &#8211; Bundesgerichtshof V ZR 158/07 vom 11. April 2008 bejaht Anspruch auf Anbringung Wärmedämmung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/bundesgerichtshof-waermedaemmung/" aria-label="Mehr Informationen über 56-09 &#8211; Bundesgerichtshof V ZR 158/07 vom 11. April 2008 bejaht Anspruch auf Anbringung Wärmedämmung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-57 " title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="116" height="150" /></a></p>
<p>Es gibt ein Thema, das offenbar mehr Menschen auf den Nägeln brennt, als nur dem bloggenden Verwalter namens Bloggwart. Die Frage der Zulässigkeit einer Überbauung eines zum Nachbarn hin zeigenden Giebels, weil Vollwärmeschutz geplant und sinnvoll ist. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte hierüber verschiedentlich berichtet. Während zwar die Besucherzahlen dieser Website erfreulich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Website+Statistik" target="_self">ansteigen</a>, halten sich die Leser als öffentlich erkennbare Kommentatoren eher zurück. Eher als in Form von Kommentaren, die öffentlich nachlesbar sind, wenden sie sich separat und individuell an den Berichterstatter. Ablehnende Feedbacks gibt es <em>nicht</em>. Jeder der sich bemüßigt fühlt, etwas zu sagen, tut es in zustimmender, anerkennender Weise. Die Leute fragen sich, wie gerecht Deutschland eigentlich sein muss, in dieser doch eindeutig lückenhaft geregelten Frage wechselseitiger Zustimmungserfordernisse bei beabsichtigten Wärmedämmmaßnahmen. Der hier und heute dargestellte Fall weicht allerdings etwas ab: es geht nicht um eine im Alleineigentum stehende Grenzwand (Giebelwand), sondern um eine gemeinsame mit einem Nachbarn, wovon der eine von zwei Nachbarn Wärmedämmung beabsichtigt.</p>
<p>Das Thema ist schon sehr erschöpfend behandelt worden (siehe &#8218;Weiterführende Links&#8216; unten). Zwei Petitionen waren unterwegs und sind im Ergebnis abschlägig beschieden worden. Der Bloggwart nannte insbesondere die zweite Petitionsantwort des Berliner Abgeordnetenhauses eine solche, die höchst abwägend, maßgeblich vollkommen gerecht und von allen Seiten beleuchtend ausfiel. Man könnte eine derartige Stellungnahme auch die eines &#8218;Reichsbedenkenträgers&#8216; nennen: ein solcher wägt die zur Verfügung stehenden rechtlichen Argumente in einer solchen Ausführlichkeit ab, dass am Ende das eigentliche Ziel nicht mehr erkennbar ist. Es sind aber andere Zeiten jetzt: Der Benutzer Reichsbedenkenträger ist bei Wikipedia jedenfalls <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Reichsbedenkentr%C3%A4ger" target="_blank">inaktiv</a>. Begreifen wir also als ein untrügliches Zeichen der Zeiten, dass das bedenkenlose Vorbringen von unberechtigten Bedenken auf Dauer <a title="externer Link" href="http://www.mundmische.de/entry/show/20880/" target="_blank">keinen Sinn hat</a>.</p>
<p>Das Ziel ist so einfach wie bestechend: Die Bevölkerung soll wertvolle Ressourcen einsparen (Wärme, Abwärme, CO2-Ausstoss) und die Umwelt auf eine Weise schonen, die dem &#8218;Stand der heutigen Technik&#8216; darstellt.</p>
<p>Dass das hiergegen gerichtete Abwehren von Begehrlichkeiten aus Teilen der (denkenden) Bevölkerung in Form einer Stellungnahme des Petitionsausschusses <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">rabulistisch</a> ausfällt, darf indessen <em>nicht</em> behauptet werden. Denn Rabulistik ist nach erst kürzlich gewachsener Kenntnis (des Bloggwarts) in der Juristik eine eher <em>unlauter</em> geführte Auseinandersetzungsart. Andere werden dies sicher längst wissen, indem sie diese Art der Auseinandersetzung gezielt ins Feld führen.</p>
<p>Jedenfalls meldet sich <strong>heute</strong> wieder ein weiterer <strong>Betroffener</strong>, wohl Grundstückseigentümer in Berlin und auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=nachbar" target="_self">Nachbar</a> eines anderen. Es gibt sogar Nachbarn, die sind Grundstückseigentümer! Er zeigt sich <em>sehr gut</em> informiert. Man vermutet, er ist Rechtsanwalt, er sagt, das ist er nicht. Er sei auch nicht Politiker.</p>
<p><span id="more-3213"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_105" aria-describedby="caption-attachment-105" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/dsc07090_giebel_600px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-105" title="Giebel zum Nachbargrundstück - Vorsicht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/dsc07090_giebel_600px-196x300.jpg" alt="Giebel zum Nachbargrundstück - Vorsicht!" width="196" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/dsc07090_giebel_600px-196x300.jpg 196w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/02/dsc07090_giebel_600px.jpg 393w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a><figcaption id="caption-attachment-105" class="wp-caption-text">Giebel zum Nachbargrundstück - Vorsicht!</figcaption></figure>
<p>Eine kürzlich ergangene Entscheidung des Bundesgerichtshofs wird uns empfohlen und die bilden wir hier nun ab und kommentieren bzw. erläutern sie. Es ist zu erwähnen, dass die Fortführung eines Weblogs wie diesem nicht nur der Unterhaltung eines Teils unbekannten Publikums dient, sondern auch der eigenen Fortschreibung vorhandenen Wissens.</p>
<p>In dem Rechtsstreit <strong>V ZR 158/07 vom 11. April 2008</strong> hat der <a title="externer Link" href="http://www.bundesgerichtshof.de" target="_blank">Bundesgerichtshof</a> folgenden Leitsatz veröffentlicht:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <span style="font-family: Arial;">BGB §§ 745 Abs. 2, 922 Satz 4</span><br />
 <br />
Der Teilhaber einer gemeinsamen Giebelwand, der an diese (noch) nicht (vollständig) angebaut hat und derzeit auch nicht anbauen will, muss Maßnahmen des anderen Teilhabers zur Wärmedämmung dulden, die dazu führen, dass der freie Bereich der Wand einem den heutigen Erfordernissen entsprechenden Standard entspricht.<br />
BGH, Urt. v. 11. April 2008 &#8211; V ZR 158/07 &#8211; LG Duisburg &#8211; AG Oberhausen</p></blockquote>
<p align="left">Dem Fall liegt eine <em>gemeinsame</em> Giebelwand auf der Grundstücksgrenze des Klägers (und des Beklagten) zugrunde, der Kläger beabsichtigte, eine 14 cm starke Dämmschicht einschließlich Verschieferung anzubringen. Damit würde dann -im Endzustand- dieses &#8222;vorgehängte Konstrukt&#8220; auf das Grundstück des Nachbarn <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/10/bruno/" target="_self">kragen</a>, was eine zustimmungspflichtige Maßnahme darstellt. Der Kläger hat den Beklagten insofern zur Duldung des Anbringens der Fassadenverkleidung und der hierfür erforderlichen Aufstellung eines Gerüsts auf dem Grundstück des Beklagten sowie zur Zahlung von 23,80 € (Kosten der erfolglosen Güteverhandlung) gerichtlich in Anspruch genommen. Das Amtsgericht hatte die Klage abgewiesen; das Landgericht hatte ihr stattgegeben. Der Bundesgerichtshof hält im Ergebnis der revisionsrechtlichen Nachprüfung folgendes für richtig:</p>
<p align="left">Das Berufungsgericht (Landgericht) hat den Anspruch des Klägers auf Duldung des Anbringens der Fassadenverkleidung zu Recht nach §§ 922 Satz 4, 745 Abs. 2 BGB bejaht.</p>
<p align="left"> Bei der beabsichtigten Fassadenverkleidung handele es sich um eine Verwaltungsmaßnahme i.S. von <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__745.html" target="_blank">§ 745</a> BGB, diese Vorschrift gelte über die Verweisung in <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__922.html" target="_blank">§ 922 Satz 4</a> BGB für das zwischen den Parteien bestehende Rechtsverhältnis.</p>
<p align="left">Im Hinblick darauf, dass die gemeinsame Giebelwand im Unterschied zur einseitigen Grenzwand, die allein dem Grundstückseigentümer gehört, auf dessen Grundstück sie steht, hält der Bundesgerichtshof die Anwendung des nordrhein-westfälischen Nachbarrechtsgesetzes (§ 19 <a title="externer Link" href="http://www.baurecht.de/Nachbarschaftsgesetz.html" target="_blank">NachbG NRW</a>) vorliegend nicht für maßgeblich. Denn diese Regelung betrifft den Eigentümer des Grundstücks, auf dem eine Wand steht, die nur er allein nutzen darf. Dem Nachbarn stehe kein Mitbenutzungsrecht zu. Darin liege ein entscheidender Unterschied zu dem Rechtsverhältnis zwischen Nachbarn, auf deren Grundstück sich eine <em>gemeinsame</em> Nachbarwand befindet.</p>
<p align="left">Der Bundesgerichtshof hält Erwägungen des Berufungsgerichts (Landgericht) für untauglich, das Vorhaben des Klägers entspreche dem Allgemeinwohl, weil durch die Wärmedämmung Energie eingespart werde. Der Beklagte sei ohne gesetzliche Regelung nicht verpflichtet, seinen Anspruch auf Unterlassung der Beeinträchtigung seines Eigentums an dem Grundstück <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1004.html" target="_blank">(§ 1004 Abs. 1</a> BGB) zugunsten der Allgemeinheit aufzuopfern. Auch <a title="externer Link" href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__559.html" target="_blank">§ 559</a> BGB helfe darüber nicht hinweg.</p>
<p align="left"> Ob aus <em>diesem</em> der Kernsätze der Entscheidung die Denkweise des Bundesgerichtshofs für künftige, ähnlich gelagerte Fälle hergeleitet werden kann, also auch Honig zu saugen ist in den hiervon im selben Beschluss abgegrenzten, anderweitigen Entscheidungen, kann nicht vorhergesagt werden. Dort heißt es nämlich:</p>
<blockquote>
<p align="left"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Selbst wenn es keine öffentlich-rechtliche Verpflichtung zur nachträglichen Dämmung einer solchen Außenwand gibt, entspricht es doch dem Interesse jedes vernünftig denkenden Teilhabers der Wand, diese so &#8222;nachzurüsten&#8220;, dass sie in Funktion und Aussehen dem allgemein üblichen Standard entspricht.&#8220;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p align="left"><strong>Nachtrag</strong></p>
<p align="left">Bei der Berliner CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus bleibt die Suche nach <a title="externer Link" href="http://www.cdu-fraktion.berlin.de/content/search?search_mode=simple&amp;SearchText=Vollw%E4rmeschutz&amp;last_time=4" target="_blank">&#8218;Vollwärmeschutz&#8216;</a> ergebnislos. Immerhin fünf Ergebnisse zum <a title="externer Link" href="http://www.cdu-fraktion.berlin.de/content/search?SearchText=EnEV" target="_blank">Stichwort &#8218;EnEV&#8216;</a>. Interessant ist aber folgendes: Am 01. September 2009 hat die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus offenbar einen <a title="externer Link" href="http://www.cdu-fraktion.berlin.de/im_parlament/antraege/stadtentwicklung_umwelt/gesetz_zur_aenderung_des_berliner_nachbarrechtsgesetzes_nachbg_bln" target="_blank">Antrag eingebracht</a>, der in deckungsgleicher Weise die Forderungen von <strong>gesichtspunkte.de</strong> aufgreift. Wir sind &#8218;bass&#8216; erstaunt.</p>
<p align="left"><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p align="left"><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/v_zr_158-07_Bundesgerichtshof.pdf" target="_blank">Entscheidung</a> (kompletter Wortlaut) (Quelle: Bundesgerichtshof)</p>
<p align="left"><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=EnEV" target="_self">Beiträge zur Problematik</a> (gesichtspunkte.de)</p>
<p align="left"><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/infoformationsflut#12" target="_blank">download-Angebot büro gotthal</a> (zwei Petitionen, uploads vom 25.02.09 (Abgeordnetenhaus), 04.06.08 (Deutscher Bundestag)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong> </p>
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		<title>33-09 &#8211; Video: Die Hausverwaltung der Zukunft?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 14:36:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[virales Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Konzept ist modern und reicht weit in die Zukunft hinein. Hausverwaltungen der Zukunft verkommen zu elektronischen Laboren, in denen weißgekleidete Ingenieure den Mietern der Wohnanlagen auf dem Kopf herum trommeln. Sie machen sie gefügig für ihre optimierten Ressourcen und sie pflanzen den Bewohnern ihrer Wohnanlagen Wohlverhaltenschips in den Kopf ein. Zustimmung zur Mieterhöhung war ... <a title="33-09 &#8211; Video: Die Hausverwaltung der Zukunft?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/video-die-hausverwaltung-der-zukunft/" aria-label="Mehr Informationen über 33-09 &#8211; Video: Die Hausverwaltung der Zukunft?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="230" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6223439&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="230" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6223439&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></p>
<p>Das Konzept ist modern und reicht weit in die Zukunft hinein. <strong>Hausverwaltungen der Zukunft</strong> verkommen zu elektronischen Laboren, in denen weißgekleidete Ingenieure den Mietern der Wohnanlagen auf dem Kopf herum trommeln. Sie machen sie gefügig für ihre optimierten Ressourcen und sie pflanzen den Bewohnern ihrer Wohnanlagen Wohlverhaltenschips in den Kopf ein. Zustimmung zur Mieterhöhung war gestern! Hier werden Zustimmungen gleich mit implantiert.</p>
<p>Neuere Elemente mischen sich mit traditionellem &#8218;auf dem Kopf rumtanzen&#8216;. Die Mietersprechstunde mutiert zum Testlabor, auf dem Mietern zu Recherchezwecken Wohnungsnummern implantiert werden. One, two, wiederhole three, three, three, bis der Turntable aufhört zu drehen.</p>
<p>Doch ruhig: Das Video hat nachweislich nichts mit einem heimlichen Branchenriesen aus der Hausverwaltungsbranche zu tun, der versucht, die Hausverwaltungsbestände ganz Deutschlands für seine elektromedizinischen Zwecke zu okkupieren. Vielmehr handelt es sich um ein beeindruckendes Beispiel für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank">virales Marketing</a>. Das Video ist mit großer Gewissheit branchenfremd. Glück gehabt.</p>
<p>Denn die zunächst entworfenen Ideen, was es mit diesem Video auf sich haben könnte, wären besorgniserregend. Hausverwaltungen müssen auch und gerade in der Zukunft kundenfreundlich sein und Menschen zuhören können, sowie deren Alltagsprobleme angemessen, schnell und zielsicher lösen können. Daran gilt es, weiter zu arbeiten.</p>
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