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	<title>Verwaltungsbeirat &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Verwaltungsbeirat &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198614-alltag-fahndungsersuchen-ungeklaerte-zahlungseingaenge-durchlaufende-posten-und-verwaltungsbeiraete-die-durchblicken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 14:42:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Wilmersdorf, Kudamm-Seitenstraße, ergeht ein Fahndungsersuchen an die Mitglieder des Verwaltungsbeirats der Wohnanlage: Gesucht wird Christiane Schmidt. Sie hat sich verdächtig gemacht. Die Hausverwaltung möchte wissen, wer sie ist. Sie zahlt Wohngeld auf das Konto der Gemeinschaft. Die Bankverbindung deutet darauf hin: Aus Hamburg. Fakt ist: Die Verwaltung kennt Frau Schmidt nicht. Alle anderslautenden Bemühungen ... <a title="1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198614-alltag-fahndungsersuchen-ungeklaerte-zahlungseingaenge-durchlaufende-posten-und-verwaltungsbeiraete-die-durchblicken/" aria-label="Mehr Informationen über 1674-14 &#8211; Alltag: Fahndungsersuchen, ungeklärte Zahlungseingänge, durchlaufende Posten und Verwaltungsbeiräte, die durchblicken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15745" alt="Fahndung_banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner.jpg" width="650" height="571" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Fahndung_banner-300x263.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf, Kudamm-Seitenstraße, ergeht ein Fahndungsersuchen an die Mitglieder des Verwaltungsbeirats der Wohnanlage: Gesucht wird Christiane Schmidt. Sie hat sich verdächtig gemacht. Die Hausverwaltung möchte wissen, wer sie ist. Sie zahlt Wohngeld auf das Konto der Gemeinschaft. Die Bankverbindung deutet darauf hin: Aus Hamburg. Fakt ist: Die Verwaltung kennt Frau Schmidt nicht. Alle anderslautenden Bemühungen zu verstehen, wer sie ist, wo sie wohnt und warum sie überhaupt zahlt, scheiterten. Nun soll im Haus nach dem rechten geschaut werden. Steht da irgendwo Schmidt am Klingelschild?</p>
<p>Bis dahin erfolgt die Verbuchung des geleisteten Wohngelds nicht auf Müller, Maier oder Hoppenstedt, sondern unter &#8222;Durchlfd. Posten&#8220;. Ein Merkposten nach dem Motto: Das wird nochmal was werden. Die Buchführung muss stimmen.</p>
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		<title>1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187613-positionen-das-fuehrungslose-schiff-die-wohnanlage-und-die-abwesenheit-des-beirats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 09:59:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Verwalter tut seine Arbeit pflichtschuldigst. In Berlin-Kreuzberg ist unter einem Laden im Keller ein Stempel gestellt worden, der aus statischen Gründen die Decke hält. Das habe eine Statiker nachgerechnet, weiß der vermietende Eigentümer, dessen Mieter einen Spätkauf betreibt. Die Verwaltung möchte das wenigstens einmal persönlich besichtigt haben. Besteht Grund zur Beunruhigung? Oder ist das ... <a title="1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187613-positionen-das-fuehrungslose-schiff-die-wohnanlage-und-die-abwesenheit-des-beirats/" aria-label="Mehr Informationen über 1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2208" alt="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" width="130" height="45" /></p>
<p>Der Verwalter tut seine Arbeit pflichtschuldigst.</p>
<p>In Berlin-Kreuzberg ist unter einem Laden im Keller ein Stempel gestellt worden, der aus statischen Gründen die Decke hält. Das habe eine Statiker nachgerechnet, weiß der vermietende Eigentümer, dessen Mieter einen Spätkauf betreibt.</p>
<p>Die Verwaltung möchte das wenigstens einmal persönlich besichtigt haben. Besteht Grund zur Beunruhigung? Oder ist das &#8222;as usual&#8220;, also langweiliger Routinemist?</p>
<p>Um die Beteiligten zu einem Ortstermin zu laden, wozu auch der Verwaltungsbeirat der Anlage gehört, lädt der Verwalter diese ein, mit einer Email. Die Antworten haben es wiederum in sich.</p>
<p><span id="more-15023"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Ein Autoresponder meldet: &#8222;Bis zum 25.11. bin ich nur über Email erreichbar, Unterschrift&#8220;</p></blockquote>
<p>Aha, da ist jemand in Urlaub.</p>
<p>Urlaubsanträge (;-)) haben nicht vorgelegen. Okay, Verwaltungsbeiräte sind ehrenamtlich tätig. Am besten aber ist der &#8222;mailer daemon&#8220;, der eine weitere Email an einen Versicherungskonzern abweist, und der folgendes mitteilt:</p>
<blockquote><p>This message was created automatically by mail delivery software. A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. The following addresses failed:</p>
<p>&lt;vorname.nachname@versicherung.de&gt; (* geändert)</p>
<p>SMTP error from remote server after transfer of mail text:<br />
host mx10.htp-mailer.de[ip-nummer]:<br />
554 5.7.1 Message refused by DNSBL check. dnsbl.sorbs.net / ip-nummer This email has been rejected. <span style="color: #ff0000;">The email message was detected as spam</span>.</p></blockquote>
<p>Insgeheim beschimpfen wir umgehend die herabwürdigende Mitteilung der Versicherung. Wir sind doch keine Spammer.</p>
<p>Das ist nicht nett, liebe Versicherung.</p>
<p>Kurzfristig erscheint einem die Meldung der Versicherung wie eine Erlösung: Endlich nicht mehr arbeiten müssen. Jede Mühe ist für die Katz. Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht zeigen, ein albanisches Sprichwort. Doch langfristig gedacht, droht eine Kundenverschlechterung. Der Verwaltungsbeirat bezeichnet den Verwalter als amtsmüde, als faul und es bewege sich schon seit geraumer Zeit nichts mehr. Man hört schlicht von diesem Verwalter nichts mehr. Zeit vielleicht, ein paar Emails weniger zu schreiben und anstatt welche abzusondern als digitalen Sondermüll, einfach mal -wie früher- raus gehen an die Front, zu den Leuten hin. Crossmedia, so heißt jetzt das Zauberwort: Sich bei der Kundin telefonisch melden und fragen: Weißt Du eigentlich&#8230;.?</p>
<p>Die Wohnungseigentümerin ist Mitarbeiterin dieser Versicherung und empfängt im ausdrücklichen Einverständnis mit uns seit mindestens zehn Jahren (ich habe nicht genau nachgeschaut) unsere Emails stets unbeanstandet.</p>
<p>Oder sollte uns tatsächlich eine schlechte Benimmse zugeschrieben worden sein, nachträglich im unternehmensinternen Spamfilter der angesehenen Versicherung? Wir wissen nicht, ob ein Update daran schuld ist oder warum neuerdings, also seit heute, unsere Nachrichten dorthin als Spam &#8222;geflagged&#8220; werden.</p>
<p>Aber das gefällt uns nicht. Wir wollen doch nur arbeiten.</p>
<p>Die Wohnanlage ist nun vorläufig ein führerloses Schiff. Zeit für Veränderungen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 19:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den ... <a title="1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169113-positionen-der-lehrer-lampel-zur-frage-wieviel-muhe-es-macht/" aria-label="Mehr Informationen über 1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13727" aria-describedby="caption-attachment-13727" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13727" alt="Lehrer Lämpel: &quot;Der Hausverwaltheur&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13727" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: &#8222;Der Hausverwaltheur&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den Monat Dezember nochmal so für sich betrachten zu wollen. Davon erzählt diese kurze Geschichte.</p></blockquote>
<p>Auf der Suche nach neuen, innovativen Wortschöpfungen kommt einem der Alltag zuweilen entgegen. Die besorgte Frage eines Verwaltungsbeirats, der dieser Tage in Berlin-Friedenau eine Belegprüfung veranstalten will, lautet: &#8222;Macht es wohl Mühe?&#8220; Eine Abrechnung nur für den Monat Dezember 2012 zur Prüfung zuzustellen. Darauf antwortet der Hausverwaltheur: Nein, nichts ist zu schwör. Jedes für sich genommen ist ganz leicht. Allein die Summe dessen, was ein Hausverwaltheur gewöhnlich als Claqueur guter Verwaltung zu tun verpflichtet und imstande zu sein hat, kann schwör sein. Saisonal. Emotional. Radikal. Aber jeder gibt sein bestes. Die Wohnungseigentümer Honorare. Der Hausverwaltheur Leistungen, bis die Balken sich biegen.</p>
<p>Jetzt aber kann der Verwaltungsbeirat prüfen. Er hat die Abrechnung erhalten. Sie rundet jetzt das Prüfobjekt ab. Viel Spaß dabei.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 07:31:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zielfinder: Offene Punkte auf der eigenen todo-Liste weg arbeiten. Drei Mal beim Handwerker anzurufen kann so nervig sein, wie drei vergleichbare Kostenangebote einzuholen. In diesem Zusammenhang schrub der Berichterstatter aus dem Vorhof der Verwalterpraxis dem Verwaltungsbeirat in Berlin-Kreuzberg: Von mir aus gern. Die Sache ist übersichtlich. Der Mann, den ich habe, bescheiden und Nachvollziehbarkeit in ... <a title="1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169813-positionen-zu-der-frage-wieviel-angebote-man-fur-eine-handwerkerleistung-benotigt-eine-meinung/" aria-label="Mehr Informationen über 1356-13 &#8211; Positionen: Zu der Frage, wie viel Angebote man für eine Handwerkerleistung benötigt, eine Meinung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10761" alt="Wutbürger: Ich hasse es #Handwerkerangebote" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Wutbuerger_01.2011_Handwerk-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Zielfinder: Offene Punkte auf der eigenen todo-Liste weg arbeiten. Drei Mal beim Handwerker anzurufen kann so nervig sein, wie drei vergleichbare Kostenangebote einzuholen. In diesem Zusammenhang schrub der Berichterstatter aus dem Vorhof der Verwalterpraxis dem Verwaltungsbeirat in Berlin-Kreuzberg:</p>
<blockquote><p>Von mir aus gern. Die Sache ist übersichtlich. Der Mann, den ich habe, bescheiden und Nachvollziehbarkeit in seiner Preisbildung gewohnt. Ich bin aber in Sachen Handwerker durchaus auch Polygamist. &#8211; Mehrere Angebote anzufordern, hat seinen Charme, wenn unsere konkreten, abgesprochenen Vorgaben von vornherein präzise und festzuklopfen sind.</p></blockquote>
<p><span id="more-13594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9507" aria-describedby="caption-attachment-9507" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9507" alt="Angebot Monat Mai!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_4116.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9507" class="wp-caption-text">Angebot Monat Mai!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Erfahrungen zeigen: &#8222;Mach mal ein Angebot&#8220; führt oft zu diesem und jenen. Präzise angefragte, vergleichbare Angebote bedeuten konkrete Ideensammlung, Festklopfen der genauen Positionen und Angebotsausschreibung unter 10 Firmen. Dann kommen maximal drei Angebote, der Rest schafft das nicht. Von den drei Angeboten gehen Preisvorstellungen von nicht selten 100% Differenz aus. Bei kleineren Arbeiten ist doch der Umfang einigermaßen vorhersehbar. Besteht das Angebot aus richtiger, nachvollziehbarer Gliederung in Material und (Stunden-)Lohn, kann schnell die Preiswürdigkeit nachvollzogen werden.</p>
<p>Soweit mein Erfahrungshorizont zu mehreren vergleichbaren Angeboten und der Frage, ob man überschaubare Leistungen ggf. mit einem, aber dem richtigen Anbieter &#8222;auslotet&#8220;. Wesentlich sind im letztgenannten Fall die fehlerfreie Vorarbeit unserer Kunden zusammen mit uns und die erfolgreiche Umsetzung dieser Genauigkeitsstrategie mit dem eventuellen Auftragnehmer.</p></blockquote>
<p>So lautet das Halleluja eigener Erkenntnisse zu einer überschaubaren Bauleistung in der genannten Wohnanlage. Recht umfangreich, präzise und allgemein gehalten.</p>
<p>Ein ständiges Thema in der Verwalterarbeit: Wie viel Angebote benötige ich, um eine Handwerkerleistung zu beurteilen und -das wesentliche Ziel- wegzubeauftragen.  Sagen wir so: Je länger ein Verwalter Zeit seines Lebens Angebote eingeholt hat, desto besser weiß er einzuschätzen, was für einen punktgenauen Aufwand man treiben müsste, um zum Ziel zu gelangen. So ist der Zielfinder einigermaßen richtig konfiguriert mit Berufserfahrung. Je weniger davon, desto mehr Angebotsbohei. Gut zu wissen: Wissen ist Macht. Macht nichts.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Webwissen Technik: <a title="externer Link" href="http://gotthal.de/auftragsempfehlungen" target="_blank">Wie man richtige Angebote schreibt und Verwalter glücklich macht &#8211; über Präliminarien!</a></li>
<li>Webwissen Technik: <a title="externer Link" href="http://gotthal.de/handwerkerangebote" target="_blank">Wie man transparente, richtige Angebote schreibt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Dieser Artikel wurde nach Veröffentlichung auf gotthal.de in der Rubrik &#8222;Häufige Fragen&#8220; zum Tipp-Schwerpunkt &#8222;Technik&#8220; verlinkt und ergänzt das abrufbare Websissen dieser Website.)</span></p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/165312-prognosen-irgendwo-in-berlin-schoneberg-suchen-sie-jetzt-einen-neuen-verwalter-viel-gluck-dabei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 08:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumjob Verwalter]]></category>
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					<description><![CDATA[Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; ... <a title="1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/165312-prognosen-irgendwo-in-berlin-schoneberg-suchen-sie-jetzt-einen-neuen-verwalter-viel-gluck-dabei/" aria-label="Mehr Informationen über 1311-12 &#8211; Prognosen: Irgendwo in Berlin-Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter! Viel Glück dabei!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13252" aria-describedby="caption-attachment-13252" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13252" title="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg" alt="Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07919.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13252" class="wp-caption-text">Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Sach ma, wieso habta nüscht jemacht, die janzen Jahre? Ja, jewollt ham wa schon, aber gekonnt ham wa nicht. #Credo der letzten Jahre</p></blockquote>
<p>Leicht ist das alles nicht. Leicht ist es nicht zu prognostizieren, ob die Eigentümer der Anlage in der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg heute Abend gute Entscheidungen fällen werden? Aber sie haben &#8222;den Wechsel&#8220; beschlossen.</p>
<p>Der bisherige Verwalter trieb Schindluder. Hat &#8222;sie verarscht&#8220;, wie einer aus dem Haus sagt. Er war schon gar nicht mehr Verwalter, aber niemand hat´s gemerkt. Einer schon. Der hat genauer hingeschaut. Ließ sich auch helfen. Dann stand fest: Der Verwalter ist nicht mehr Verwalter. Es war so ein bisschen &#8222;one man band&#8220;, diese Verwaltung. Bzw. Two and a half man. Ein Verwalter und eineinhalb Sympathisanten. Bis denen auch das Knopfband riss am Revers der Vertuschungen, Fehlinformationen. Vieles geistert rum in diesen Tage, sogar ganze Räuberpistolen. &#8222;`Ne goldene Nese&#8220; habe er sich verdient, der Holzhöfel (* Name geändert). An uns.</p>
<p><span id="more-13251"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13253" aria-describedby="caption-attachment-13253" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13253" title="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg" alt="Handwerker im Hof - Hauptstr., Berlin-Schöneberg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/11/DSC07927.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13253" class="wp-caption-text">Handwerker im Hof &#8211; Hauptstr., Berlin-Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Grunde genommen schlägt in jedem Verwalterbewerber auch eine italienische Kommunardenbrust mit Pfiff und Raffinesse: Jeder sagt von sich, er sei &#8222;der Schärfste&#8220;. Wer genau von den Verwalterbewerbern aber tatsächlich schon einmal eine &#8222;Goldene Peperoni&#8220; von den Verwalterfestspielen in &#8222;Kann&#8220; bzw. &#8222;Pizza&#8220; erhalten hat, bleibt kritisch zu hinterfragen. Großmäuligkeit ist keine Zier, besser lebt man ohne ihr.</p></blockquote>
<p>Abgerechnet wird zuletzt. Auch mit der zuletzt verstorbenen Hoffnung. Heute Abend wird (endlich) alles anders werden. Claus Giesmüller (* Name geändert) hat kürzlich hier eine Eigentumswohnung billig geschossen. Die Wohnung stand in der Zwangsversteigerung und da hat er zugegriffen. Für &#8222;unter Hunderttausend&#8220; hat er die Wohnung bekommen, die mehr als 150 m² Wohnfläche hat. Er wohnt in der Wohnung schon lange. Wenn er sie jetzt verkauft, hat er gleich mindestens das Doppelte. Wenn nicht &#8230;.kaum auszudenken.</p>
<p>Das Haus hat ein &#8222;unterlassenes Ambiente&#8220;. Viel wurde in den letzten Jahren hier gerade erst nicht gemacht. Wenn auch die Bausubstanz im Grunde genommen richtig gut ist. Man sieht dem Haus an, dass es könnte. Wenn es nur wollte. Wer aber will schon? &#8211; Ganz hinten sind für &#8222;wahnsinnige Gelder&#8220; paar neue Balkone aus Fertigteilgerüst an die Fassade genäht worden. Gehäkelt oder gestrickt, jedenfalls teuer war´s. Der Verwalter ist Bauingenieur. Ein wesentlicher Punkt ist die beschlossene Entlastung für die Vorjahre. Da ist &#8222;nüscht mehr zu machen&#8220;, aber für 2011/2012 schon noch. Er hat sein Honorar gekriegt, der Verwalter, aber das war eigentlich nicht das wesentliche. Permanent hat er Bauleitungs-Sonderhonorare &#8222;für jeden Scheiß&#8220; abgegriffen. Sogar für eine Tankwartung, sagt Claus Giesmüller, hat Rotzlöffel (wie hieß er doch gleich?) 4 Stunden Überwachungstätigkeit abgegriffen. Ein richtiger Betrüger, vermutet man. Genau weiß man es noch nicht. Die Indizien sprechen eine richtungsweisende Sprache, sozusagen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5985" title="Das heiße Eisen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg" alt="Das heiße Eisen!" width="450" height="329" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Heisse.Eisen_-300x219.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Die Eigentümer? Viel passiert in den letzten Jahren. Im Gartenhaus war einer im Grunde allein Eigentümer. Stimmrecht pro Wohnung. Viele kleine Wohnungen, viele Stimmrechte in der Eigentümerversammlung. Sodass der &#8222;große Rest&#8220; in den übrigen Gebäudeteilen nichts durchbekommt.</p>
<p>Vorn an der Straßenkante sind zwei Gewerbeeinheiten. Ist nicht viel los da drin. In einer wird gerade gebaut. Irgendwas &#8222;mit Kita&#8220;, sagt einer von zwei Handwerkern. &#8222;Du bist Hausverwalter,&#8220; sagt er fragend und zückt eine Visitenkarte von sich: &#8222;Hausverwalter, ist immer gut!&#8220; &#8211; Er buhlt um Aufträge. &#8222;Emailadresse?&#8220; Ja, hat er auch. &#8222;Wir machen gern allet Mögliche,&#8220; beschreibt er sein Aufgaben- und Leistungsspektrum. Ich stecke die Karte weg. Mit Visitenkarten mache ich es immer so, die stecke ich weg. Die wichtigen davon scanne ich später im Büro ein und werfe sie weg. Ich bin bereits seit längerem in der Digitalwelt angekommen, meinen Zustand nenne ich &#8222;digitalis&#8220;. &#8222;Was hast denn Du?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, Digitalis irgendwie.&#8220; Ich esse gern Physalis. Ist aber ein anderes Thema.</p>
<p>Sie haben sich hier im Haus so ein Komitee der Unterhaltungskunst gewählt, das sind die Leute, die umsichtig, transparent und fairnymphdich nach einer neuen Hausverwaltung Ausschau halten. Die jetzt eine Matrix machen, eine Gegenüberstellung der abwägbaren Kriterien. Was spricht für die eine Verwaltung und was gegen die andere? Am Ende sind es nicht mehr zehn Kandidaten, die man eingeladen hat. Übrig geblieben sind drei. Drei so wie Frühstückseier für diejenigen, die mehr als eins mögen.</p>
<figure id="attachment_4774" aria-describedby="caption-attachment-4774" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4774" title="Diese Sache ist heiß!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg" alt="Diese Sache ist heiß!" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/diesesacheistheiss-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4774" class="wp-caption-text">Diese Sache ist heiß!</figcaption></figure>
<p>Hartgekochte Eier sind die Verwalterbewerber heute Abend im Keller. Hartgesottenes Prüfkomittee der Unterhaltungskunst: hat ausgewertet, zusammengetragen und Leistungsaussagen &#8222;gläsern&#8220; gemacht. Damit es alle vor Augen haben. Heute abend ist V-Day, gewählt wird am Ende der Verwalter ab 01.01.2013.</p>
<p>Wenn sie heute abend nicht den richtigen wählen&#8230;..doch das ist eine andere Geschichte. Mehr als derjenige welcher gerade jetzt Verwalter seit ein paar Jahren schon war, kann jeder neue Verwalter schlicht leisten. Er muss angenehm sein im Umgang, nicht so eine &#8222;vorlaute Fresse&#8220; haben wie der geschasste &#8222;Bauernlümmel&#8220;, von dem sie sagen, er sei flapsig, arrogant und unfreundlich gewesen. Wenigstens der Ton muss stimmen.</p>
<p>Ansonsten geht es von nun an nur noch bergauf. Versprechen tun das heute Abend alle Verwaltungsbewerber. Ganz sicher.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/160612/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 07:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Ralf Schwäbisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Organisation ist alles.  Zwei Voraussetzungen sind denkbar. Die eine: Es ist noch gar nichts organisiert. Denn wo nichts ist, ist nichts. Die andere: Es war schon organisiert, aber nicht gut. Besser man umorganisiert alles nochmal neu. Aber nicht aus Anfängerstolz und Verblendung. Sondern weil man erkennt, so wie es ist, so darf es  nicht bleiben. ... <a title="1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/160612/" aria-label="Mehr Informationen über 1263-12 &#8211; Positionen: Der bevorstehende Erstbezug der Wohnanlage, Björn Casapietra, Thorsten Samesch und ein gefühltes &#8222;Halleluja&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7294" aria-describedby="caption-attachment-7294" style="width: 258px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7294" title="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg" alt="Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!" width="268" height="369" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_.jpg 268w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/nobody.cant_.reach.us_.the_.wa_-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption id="caption-attachment-7294" class="wp-caption-text">Nobody can´t reach us the water! Unvergleichlich!</figcaption></figure>
<p>Organisation ist alles.  Zwei Voraussetzungen sind denkbar.</p>
<p>Die eine: Es ist noch gar nichts organisiert. Denn wo nichts ist, ist nichts.</p>
<p>Die andere: Es war schon organisiert, aber nicht gut. Besser man umorganisiert alles nochmal neu. Aber nicht aus Anfängerstolz und Verblendung. Sondern weil man erkennt, so wie es ist, so darf es  nicht bleiben.</p>
<p>Der Erstbezug einer Wohnanlage ist erst einmal noch gar nicht organisiert. Oder nach vollkommen anderen Gesichtspunkten. Z.B. nach dem Kriterium gutlaufender Bautätigkeit. Der Bauleiter hat andere Punkte im Gesicht, als es ein Hausverwalter für gewöhnlich hat. Was dem einen die Masern, sind dem anderen die Pocken. Oder umgekehrt.</p>
<p><span id="more-12847"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="http://player.vimeo.com/video/12949981" frameborder="0" width="600" height="450"></iframe></p>
<blockquote><p>Manche sind groß, andere artig. Manche großartig. Sagt der Berichterstatter nicht nur so dahin. Unterstrichen wird es durch den Tenor Björn Casapietra, Halbbruder des deutschen Ausnahmegitarristen Uwe Hassbecker mit einem der wirklich &#8222;wichtigsten Songs aller Zeiten&#8220;, im Original von Leonard Cohen geschrieben. Kunstvoll in Szene gesetzt hat das Thorsten Samesch. Halleluja ist daher hier das &#8222;Lied des Tages&#8220; und danke, Björn, sehr gut gesungen. Großartig. Womit wir wieder bei der Einleitung dieses Absatzes sind.</p>
<p>Großartig auch diese Crew:</p>
<p>Camera Operator: Thorsten Samesch<br />
Technican: Sebastian Crome<br />
Lighting Technician: Lars Hübner<br />
Location Manager: Dana Barthel<br />
Editing: Sebastian Crome</p>
<p>Directed by Thorsten Samesch<br />
Produced by ToddeVision &amp; Meisterfilm <a title="externer Link" href="http://www.toddevision.de">Website</a></p>
<p>Danke für solch ein Meisterwerk der Spiritualität und Dankbarkeit.</p></blockquote>
<p>Wo nichts ist, ist erst einmal etwas aufzubauen.</p>
<p>Der Notar hat sich eine Teilungserklärung ausgedacht. In ihr ist auch die Gemeinschaftsordnung enthalten. Schade, er hat von WEG-Verwaltung nicht sonderlich viel Ahnung. Neben vielem Nützlichen ist auch viel Unfug geregelt worden. Die Stirn legt sich wie Krepppapier in Falten, in wellige Falten wie, als wenn jemand noch Elvis würdigen wollte. Nur hatte er Schmalz in der Tolle, nicht im Organisationshirn.</p>
<p>Jetzt muss überhaupt erst einmal alles grundlegend her.</p>
<p>Ein Wirtschaftsplan, damit die Wohnungseigentümer Wohngeld zahlen. Eine Klausel, wonach der 1. Wirtschaftsplan vom Verwalter festzusetzen ist, fehlt. Überhaupt: Es existiert auch noch kein Verwaltungsbeirat, ja nicht einmal eine WEG. Noch sind diejenigen, die aktuell bauen, Bauherren nach &#8222;bürgerlichem Recht&#8220;. Eine WEG wird das erst einmal, wenn die Wohnungsgrundbücher angelegt sind. Dann wird die WEG in Vollzug gesetzt. Bis dahin bürgerliches Geplänkel, bürgerlich rechtliches&#8230;.</p>
<p>In Sachen Ingangsetzung von verursachungsgerechten Abrechnungen auf der Basis persönlicher Verbräuche sehe ich bei noch so kleinteiligen Wohnanlagenstrukturen den stetigen Versuch der insoweit am Markt befindlichen Firmen, den &#8222;großen Bohei&#8220; zu verkaufen. Mietlösungen für Wasseruhren, Heizkostenverteiler und pi pa po. Dieses alles gibt am Ende nur Ärger, nämlich wenn es nicht klappt mit der Firma. Solche Verträge laufen am Ende schnell fünf, sechs oder gar zehn Jahre. Ein Hirsch, wer pragmatisch dabei denkt, mit Hörnern obendrauf. Über dies alles lückenlos zu berichten, ist jedenfalls heute einfach gar nicht möglich. Wird daher fortgesetzt, bei passender Gelegenheit.</p>
<p>Halleluja. So wie Björn Casapietra es intoniert. Halleluja.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.casapietra.de/main/" target="_blank">Sänger Björn Casapietra ist ein Publikumsliebling</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.toddevision.de" target="_blank">Multimediatalent Thorsten Samesch, eindrucksvoll</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/130311/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 14:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein gutes Lob geht runter wie Öl! (Redensart) In unserem Berufsfeld der Verwaltung fremder Interessen und Vermögenswerte stehen wir des Öfteren allein auf weiter Flur. Worüber bekommen wir Feedback unserer Kunden? Ob sie zufrieden sind? Was wir falsch gemacht haben und -noch besser- was richtig? Wir gehören ja nicht zu den global playern mit siebzigtausend ... <a title="961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130311/" aria-label="Mehr Informationen über 961-11 &#8211; Kunden-Feedback: Der Mensch ist nicht frei von Emotionen, sogar im Beruflichen. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" title="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein gutes Lob geht runter wie Öl! (Redensart)</p></blockquote>
<p><strong>In unserem Berufsfeld der Verwaltung</strong> fremder Interessen und Vermögenswerte stehen wir des Öfteren allein auf weiter Flur. Worüber bekommen wir Feedback unserer Kunden? Ob sie zufrieden sind? Was wir falsch gemacht haben und -noch besser- was richtig? Wir gehören ja nicht zu den global playern mit siebzigtausend verwalteten Einheiten, die sich einen eigenen Diplom-Soziologen als Berater und einen Diplom-Psychologen für unsere &#8222;psychological identy&#8220; beschäftigen können. Nein, wir handeln tagtäglich aus dem Bauch heraus und nicht selten auch mit einem strategischen Kalkül Richtung &#8222;wohlfühlen&#8220;. Oft sind es kleine Dinge, die Menschen glücklich machen. Z.B. der Türschließer am metallenen Hoftor, der immer einem lauten &#8222;Krawumms&#8220; ins Schloss fällt. Hier helfen manchmal kleine Gumminoppen oder ein &#8222;Diktator&#8220;, der mit einer sanft laufenden Feder das Tor leise verschließt. Und schon ist alles gut. Eine Art grundlegender, einfacher und allumfassender Anerkennung befand sich am 19.07.11 in unserer digitalen Eingangspost: sie war blendend formuliert, kurz und knapp, erschlug mehrere <strong>Gesichtspunkte</strong> und erfreute unser Herz. <strong>Ein Kunde schrieb uns per Email folgendes</strong>:</p>
<p><span id="more-10034"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10035 alignnone" title="Kunden-Feedback Ernsthaftigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig.jpg" alt="Kunden-Feedback Ernsthaftigkeit" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Kunden.Feedback.Ernsthaftig-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>In der Tat freut einen</strong> eine solche kompetent formulierte und (hoffentlich) zutreffende &#8222;Fernbeurteilung&#8220; aus der &#8222;Höhle des Löwen&#8220;, des ständig Nachdenkenden, Mitdenkenden, eines Menschen, der sich vor kurzem in das Amt des Verwaltungsbeirats wählen ließ. Er war eigentlich immer eher eine Art &#8222;stiller Hinterbänkler&#8220;, saß bei Versammlungen eher hinten als vorn und meldete sich nur selten zu Wort. Aber wenn er sich meldete, wussten alle Anderen, dass sie nun kurz einmal zu schweigen hatten. Seine Bemerkungen saßen.</p>
<p><strong>Wie die über den anderen Miteigentümer</strong>, eine Art Branchenkollegen von uns, der ein paar Teileigentumseinheiten (Garagen) im Hof erworben hatte und nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit &#8222;stänkerte&#8220;. Oft gegen die übrigen Miteigentümer, es ging um Verteilungs-Streitigkeiten zwischen Wohn- und sonstigem Gebäudeteil. Aber oft auch hanebüchen und nicht sonderlich gut vorbereitet gegen die Arbeit der Verwalterin. Wollte der nörgelnde Miteigentümer den übrigen Sitzungsteilnehmern die Verwalterin abspenstig machen? <strong>Die Verwaltung wechseln</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10036 alignnone" title="Dinosaurier_400X269" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269.jpg" alt="" width="400" height="269" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Dinosaurier_400X269-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nicht mit ihm</strong>, meldete sich Dr. H. zu Wort, was wir dann kriegten, sagte er: &#8222;Das kennen wir ja schon.&#8220;</p>
<p><strong>Die alte Verwalterin</strong> hatte die Wohnungen als wandelnder Eigentümer Anfang der Neunziger veräußert. Sich allerhand Sonderrechte rausgenommen, die Anderen über den Tisch gezogen. Und schließlich brach sie komplett zusammen, für die eigenen Wohnungen hatte sie kein Wohngeld mehr gezahlt, bei den Abrechnungen hier und da &#8222;behumst&#8220; und schließlich erfolgte ein geordneter Rückzug, den man in Deutschland unter dem Sammelbegriff &#8222;Insolvenz&#8220; zusammenführt. Die Eigentümergemeinschaft kam in andere verwalterische Hände, 1998. Die Finanzen wurden aufgeräumt, der feststellbare Verlustbetrag mit mehr als 70.000,- EUR beziffert und reden wir lieber nicht vom Gegenwert in Deutschmarks. Nun schreiben wir das Jahr 2011, Herr Dr. H. ist inzwischen Verwaltungsbeirats-Vorsitzender und auch ansonsten ein lauterer Mann mit viel Verantwortung im Berliner öffentlichen Dienst, bei Senatens.</p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5657  " title="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" width="450" height="340" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<p><strong>Und wir haben nicht</strong> die eingangs erwähnten Diplom-Soziologen und Psychologen beschäftigt, mit einer &#8222;Kundenzufriedenheitsanalyse&#8220; beschäftigt, kleinen Fragebogen-Vordrucken, die regelmäßig versandt werden, so wie die Bundesrepublik Deutschland jetzt &#8222;Zensus&#8220; genannte Fragebögen versendet, in denen nicht einmal nach der &#8222;Wohnzufriedenheit&#8220; der Staatsbürger gefragt wird. Dass kann sich nur der Staat herausnehmen: Fragebögen zu drucken, deren Beantwortung einem ein Stück weit dämlich vorkommt, mit Fragen, die niemand genau beantworten kann geschweige denn will. Oder so genannte &#8222;Surveys&#8220;, die jetzt bei den Internet-Dienstleistern in große Mode kommen: Du rufst die Firmen-Hotline an und willst ein Problem klären und hinterher kommt zuverlässig eine Email, die dich zu einer Umfrage einlädt: &#8222;Waren Sie zufrieden mit der Behandlung?&#8220; oder &#8222;<strong>Haben Sie sonst noch Verbesserungsvorschläge</strong>?&#8220;.</p>
<p><strong>Ja, haben wir</strong>: einfach mal &#8222;die Fresse halten&#8220;.  Oder &#8222;Tut wat und redet nicht!&#8220;</p>
<p><strong>Umgekehrt allerdings</strong> haben wir nun vollkommen freiwillig und in der Form völlig unverabredet Zuspruch und Lob, ja Bestätigung erfahren. Das geht in Ordnung. Eigenlob stinkt, Fremdlob geht in Ordnung und ein &#8222;talk about&#8220; ist inzwischen längst anerkannt. Wie oft hatten wir uns schon vorgenommen, besonders markige bzw. eindrucksvolle Kunden-Feedbacks mal als &#8222;Devotionalien-Sammlung&#8220; zu einer &#8222;Collage&#8220; zusammenzustellen. Daraus ist nichts geworden.</p>
<p><strong>Es wurde Tagesarbeit geleistet</strong>, immer wieder und immer weiter. Keine Zeit für so´nen Quatsch.</p>
<p><strong>Bzw. danke, dieses Lob ist hier angekommen</strong>, es hat uns berührt und wir sind dankbar dafür. Danke für eine langfristige Zusammenarbeit und &#8222;Adieu, Ihr Eintagsfliegen!&#8220; &#8211; Zwecks Fortbildung schmökern wir nun ein bisschen in der Neuen Juristischen Wochenschrift und lesen, was wir bereits beherzigen, wie Herr Dr. H. sagt! Vielleicht sind ja neue, befruchtende Gedanken drin im Juristentext. <strong>Niemals rasten, niemals ruhen, einfach hier und heute die paar Schritte tun</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zukunft: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/126311/">Ein Ausblick auf 2012 ergibt Überraschendes, das Leben könnte sich gravierend verändern</a></li>
<li>Der Filosofisch spricht: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">Arbeitsqualität lässt sich nicht beliebig vervielfältigen</a></li>
<li>Furchterbar: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/12/fussabtreter/">Die Hausverwaltung als Fußabtreter</a></li>
<li>Grün ist die Hoffnung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6882010-2/">Petersilie als untrügliches Zeichen für funktionierende Bindungen</a></li>
<li>Beruflicher Niederschlag: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">Kaufmann in der Grundstücks- &amp; Wohnungswirtschaft</a> (neudeutsch: Immobilienkaufmann)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich liebte ein Mädchen in Griechenland, die die Liebe am schönsten im Kriechen fand. Ich liebte ein Mädchen auf dem Laubengang, die das Liebesspiel schönstens beim Entstauben fand. #Mashup &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;, Insterburg &#38; Co. Die ganze Sache mit der wunderbaren Welt der Laubengänge diente in einem bestimmten Zeitalter der Architektur den damaligen Vorlieben. ... <a title="893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/123511/" aria-label="Mehr Informationen über 893-11 &#8211; FotoPodcast: Es ist leichter geworden, in einer WEG eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu beantragen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9552" aria-describedby="caption-attachment-9552" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9552" title="§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg" alt="§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/§_22_Bauliche.Veraenderunge-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9552" class="wp-caption-text">§ 22 WoEigG - Bauliche Veränderungen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ich liebte ein Mädchen in Griechenland, die die Liebe am schönsten im Kriechen fand. Ich liebte ein Mädchen auf dem Laubengang, die das Liebesspiel schönstens beim Entstauben fand. #Mashup &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;, Insterburg &amp; Co.</p></blockquote>
<p><strong>Die ganze Sache mit der wunderbaren Welt der Laubengänge</strong> diente in einem bestimmten Zeitalter der Architektur den damaligen Vorlieben. Laubengänge, das waren irgendwie billigere Treppenhäuser, nämlich außenliegende Gänge, an denen man entlang lustwandeln sollte, bei Wind und Wetter, Sommer und Sonnenschein. Einige haben sich so Plastikstühle auf den Gang gestellt, andere auch Tischchen. Man kann sich, mit Blick nach hinten in den Garten hinaus, dort aufhalten, Kaffee trinken, oder man raucht eine! Damit die &#8222;Dame des Hauses&#8220; sich nicht beschwert, weil in der Wohnung&#8230;, das geht gar nicht. Der Laubengang ist ein architektonisches Element der Sechziger Jahre. Vereinzelt findet man auch welche in Siebziger-Jahre-Bauten, aber aktuell baut in unseren Breitengraden niemand mehr Laubengänge. Sie sind irgendwie aus der Mode gekommen. <strong>Auf einem Laubengang ist man stark wetterfühlig</strong>.</p>
<p><span id="more-9541"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9542" aria-describedby="caption-attachment-9542" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC04628.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9542  " title="fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC04628.jpg" alt="fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln" width="450" height="318" /></a><figcaption id="caption-attachment-9542" class="wp-caption-text">fliegende Holzkonstruktion am Laubengang, Berlin-Neukölln</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>§ 22 WoEigG &#8211; Textauszug (Besondere Aufwendungen, Wiederaufbau)</strong><br />
(1) Bauliche Veränderungen und Aufwendungen, die über die ordnungsmäßige Instandhaltung oder Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums hinausgehen, können beschlossen oder verlangt werden, wenn jeder Wohnungseigentümer zustimmt, dessen Rechte durch die Maßnahmen über das in § 14 Nr. 1 bestimmte Maß hinaus beeinträchtigt werden. Die Zustimmung ist nicht erforderlich, soweit die Rechte eines Wohnungseigentümers nicht in der in Satz 1 bezeichneten Weise beeinträchtigt werden.</p>
<p>(2) Maßnahmen gemäß Absatz 1 Satz 1, die der Modernisierung entsprechend § 559 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches oder der Anpassung des gemeinschaftlichen Eigentums an den Stand der Technik dienen, die Eigenart der Wohnanlage nicht ändern und keinen Wohnungseigentümer gegenüber anderen unbillig beeinträchtigen, können abweichend von Absatz 1 durch eine Mehrheit <strong>von drei Viertel aller stimmberechtigten Wohnungseigentümer im Sinne des § 25 Abs. 2</strong> <span style="text-decoration: underline;"><em>und</em></span> <strong>mehr als der Hälfte aller Miteigentumsanteile </strong>beschlossen werden. Die Befugnis im Sinne des Satzes 1 kann durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer nicht eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.</p>
<p>(Textauszug, Hervorhebung durch Fettdruck: Die Redaktion)</p></blockquote>
<p><strong>In Berlin-Neukölln steht das Haus</strong>, in dem zur Gartenseite hinaus, also nach hinten, zwei Neubau-Baukörper an Stellen gesetzt wurden, wo früher zwei Altbauten standen. Mit den Mitteln des öffentlich geförderten Wohnungsbaus (1. Wohnungsbauprogramm) errichtet, nicht sonderlich gut ausgestattet, es sind karge Baukörper, der allgemeinen Nachkriegsarmut geschuldet. Die Wände haben schlechte Wärmedämmwerte und die Architektur ist nicht gerade &#8222;pittoresk&#8220;. <strong>Und dann diese vorgesetzten Laubengänge</strong>.</p>
<p><strong>IWF-ex-Direktor Dominique Strauss Kahn</strong> geht derzeit auf New York´s Gefängnisinsel vermutlich ähnliche Gänge entlang, ach nein, er durfte ja schon wieder raus: mit elektronischer Fußfessel. Aber so stellt man sich das eben vor: ein IWF-Direktor auf dem Laubengang, und zwar nicht in Berlin-Neukölln. Weswegen unsere Geschichte nicht nach Amerika abdriften darf. Sie spielt in &#8222;upper New Cologne&#8220;, dem aufstrebenden Berliner-Arbeiterbezirk Neukölln, wo jetzt die Kunstbeflissenen aus Kreuzberg umziehen, während die ehemaligen Anwohner nach Lichtenberg, Hellersdorf und Marzahn wegziehen. &#8222;Ist billiger&#8220;, sagen die Wegzöglinge, aber in den Satellitenstädten im Wilden Osten darf man abends kaum noch auf die Straße gehen. &#8222;Wirste zusammengetreten&#8220; auf irgendeinem S-Bahnhof am Rand der Stadt, aber tröstlich: Die Videokamera filmt die Täter und die schreiben Tage später Schreibebriefe, es tut ihnen leid und sie hätten das nicht gewollt. <strong>Ja, was denn dann</strong>?</p>
<p><strong>In der Wohnanlage in Berlin-Neukölln</strong> sind über vierzig Eigentumswohnungen und der &#8222;Bewohnermix&#8220; ist mannigfaltig, multikulturell, auch Griechen dort. Einst pflegte Antonia A. (* Name geändert) die inzwischen 100-jährige Mieterin, die vor Jahren hier verstarb, mit 101 Jahren. Gertrud N. (* Name geändert) verstarb und Antonia A. fand diese Wohnung schön. Die Wohnung war &#8222;billig zu schießen&#8220;, gerademal 500,- € zahlen Erwerber derzeit in dieser Mikrolage für den unvermieteten, einigermaßen durchschnittlichen m² Eigentumswohnung. Das rechnet sich. Man erreicht, selbst bei Vollfinanzierung, eine nahezu mietähnliche Belastung. <strong>Hinzu kommen die Betriebskosten</strong>.</p>
<p><strong>Inzwischen haben Antonia A. und ihr Mann</strong>, beide Griechen (und das seit Geburt!), zwei nebeneinanderliegende Wohnungen im Eigentum. Die Tochter wollte die Wohnung nicht haben,  also haben sie jetzt einen jungen Mann als Mieter, der ist auch handwerklich begabt. Davor, im Hochparterre, räkelt sich ein Laubengang auf dem Flur und im Winter friert er vor sich hin, während er im Sommer transpiriert. Als ihre andere Tochter kürzlich heiratete, stand ein großes Besuchsprogramm an, es kamen auch Verwandte aus Griechenland angereist. Da entschloss sich der Mann von Antonia A. als künftiger Schwiegervater, es den Angereisten schön zu machen. <strong>Er selbst geht gern auf die &#8222;Piazza&#8220;, so nennt er den Hermannplatz in Neukölln</strong>. <strong>Auf Nachfrage meinerseits erkärt er, Piazza ist auch ein griechisches Wort. Aha</strong>.</p>
<p><strong>Mit ein paar Tischlerleisten</strong> entwarf er ein einfaches Holzkonstrukt, schraubte bzw. verspannte es &#8222;derzeit wieder abnehmbar&#8220; gegen die Unterseite des oberen Laubengangs und unten auf das Brüstungsgeländer. Dann setzte er ein paar Plexiglasscheiben drauf und hinten, zur Abgangstreppe mit fünf Stufen, baute er eine Tür ein. Das ganze Konstrukt ist luftdurchlässig, die Zirkulation der Luft wird nicht gestört. Aber es gibt einen Kältepuffer. Vorher fragte er bei der Hausverwaltung an: Thomas, wir bekommen eine Menge Hochzeitsgäste, dürfen wir das? Ja, das geht in Ordnung für die Hochzeit. Die Hochzeit ist jetzt etwas länger her, die Gäste sind wieder abgereist. Das Konstrukt steht immer noch. Sie haben es liebgewonnen, es ist irgendwie dufte. Die Verwaltung hat es sich inzwischen angesehen und fotografiert. Jetzt kreisen Unterschriftenlisten: <strong>sie fragen bei den weiteren Eigentümern, die hier wohnen, nach, ob sie das Dingsbums einfach dranlassen dürfen</strong>?</p>
<p> [iframe_youtube video=&#8220;jSTKVIJHJfc&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Ich liebte ein Mädchen &#8211; Ingo Insterburg &#8211; mit Dank an Faber Bollonius, User &#8211; via Youtube</em> </span></p>
<p><strong>Die da wohnen</strong>, haben inzwischen alle unterschrieben. Niemand wendet sich dagegen, es dabei zu belassen. Die Verwaltung fragt sich, wie das bei den Übrigen ankommt, bei denen, die außerhalb wohnen? Werden jetzt welche nachzügeln und ebenfalls anfangen, weitere, aber andere Konstrukte zu bauen, vielleicht ähnlich oder -schlimmer- vollkommen anders? Wie wird das aussehen? Darf einer das und andere dürfen es nicht? Oder darf es keiner? Die Antwort ist recht einfach: für sowas liegt die Entscheidungskompetenz nicht bei der Hausverwaltung der Wohnungseigentümer. Der Verwaltungsbeirat der Wohnanlage findet ebenfalls, man könne dies nicht einfach durchgehen lassen, sozusagen &#8222;griechische Verhältnisse&#8220;, also schwierige Verhältnisse, die nicht von klaren Grundlagen geprägt sind, sondern von einem Hinnehmen, einem orientalisch gelassen bleiben, abwarten, zusehen, anstatt zu entscheiden, den Rückbau zu fordern, die Wiederversetzung in den ursprünglichen Zustand: denn es ist Gemeinschaftseigentum, nicht Alleineigentum. Der richtige Ort für eine Entscheidung darüber, ob die Holzkonstruktion bleiben darf, ist die Wohnungseigentümerversammlung. <strong>Sie hat über eine &#8222;Bauliche Veränderung&#8220; zu entscheiden</strong>.</p>
<blockquote><p>Entgegen landläufiger Meinung ist der Verwalter in dieser Situation nicht Haus- und Hofherr und sozusagen Gutsherr nach eigenem Gutdünken. Zwar kann er schreiben, er kann auch Fristen setzen und den Rückbau immer wieder brieflich fordern. Eine gerichtliche Verfahrensvollmacht jedoch hat er nicht. Richtig ist vor allem, dass die Wohnungseigentümer selbst den &#8222;Besitzstörer&#8220; in Anspruch nehmen können. Dem Verwalter fehlt eine solche, allgemeine und zu weit gehende Verfahrensvollmacht in aller Regel. Und das ist auch gut so. Vorgeschaltet werden muss daher ein Beschluss mit einer konkreten Ermächtigung! Die Versammlung ist zu hören, bevor &#8222;mit Kanonen auf Spatzen&#8220; geschossen werden darf.</p></blockquote>
<p><strong>Seit dem 01.07.2007 ist das Wohnungseigentumsgesetz</strong> (WoEigG) in diesem Punkt abgeändert worden. Mussten vorher 100% aller vorhandenen Eigentümer zustimmen, reicht inzwischen eine qualifizierte Mehrheit aller vorhandenen Wohnungseigentümer aus. Das ist schwierig genug zu erreicehn. Die Nachteilswirkung, die ein solches Konstrukt auf die Bausubstanz oder auf &#8222;ästhetische Gesichtspunkte&#8220; wie bspw. die &#8222;äußere Ansicht&#8220; des Gebäudes hat, wird von ablehnenden Eigentümern ins Feld geführt werden, mit Sicherheit. Es gibt immer welche, die gegen so ein Konstrukt sind. Sie sind geschützt, es ist alles andere als leicht, eine so stark beschlussfähige Eigentümerversammlung zu veranstalten, dass bspw. 75% aller Eigentümer wirklich da sind, persönlich oder in Vollmacht vertreten. Und selbst wenn 85% vertreten sind, müssen doch 50% aller vorhandenen Eigentumsanteile (es reichen in diesem Beispiel demzufolge 25% ablehnende Stimmen) dies qualifiziert zum Ausdruck bringen: Ja, dieses Konstrukt soll stehenbleiben dürfen. Dies nennt man lediglich nur &#8222;die Eingangsvoraussetzung&#8220;. Unbenommen bleibt unterliegenden Eigentümern einer Zustimmung, die Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer binnen Monatsfrist gerichtlich anzugreifen. In diesem Fall kein schweres Spiel. <strong>Ergo</strong>: <strong>Kein leichtes Unterfangen</strong>.</p>
<p><strong>Die Unterschriftenliste ist rechtlich unbedeutend</strong>. Allerdings kann sie wohl ein zutreffendes Stimmungsbild vermitteln. Es bleibt abzuwarten, wie die Versammlung entscheidet. Fest steht aber schon jetzt, dass eine Ablehnung für starke Mißstimmung in der Anlage sorgen würde. Kein Zweifel: Man darf genau so gut auch gegen den Verbleib dieser Konstruktion an dieser Stelle sein. <strong>Da beißt die Maus keinen Faden ab</strong>!</p>
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		<title>430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 07:08:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Zepter der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen ... <a title="430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7742010/" aria-label="Mehr Informationen über 430-10 &#8211; Abstimmprozesse: In Berlin-Kreuzberg will ein Gastronom eine Sitzlandschaft im Außenbereich errichten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" title="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe - Stampe - Bierlokal</figcaption></figure>
<p><strong>Das Zepter</strong> der gastronomischen Lücke, die die beiden Gastronomen füllen möchten, ist allerdings nicht das Flaschenbiergeschäft. Der Laden heißt anders und vor dem Haus hängt auch keine Biersonne, also ein rundes Schultheiß-Schild. Der Laden hat sich dem Cava verschrieben und schenkt diesen aus. Spanischer Sekt wird so genannt. Davon gibt es einige Sorten, von denen diese beiden Gastronomen behaupten, er munde vorzüglich und eigne sich sogar für das Kerngeschäft, <strong>dort in Berlin-Kreuzberg</strong>.</p>
<p><strong>Das Begehren</strong> ist einfach: Im Sommer sollen die Gäste auch vor der Tür, auf dem öffentlichen Straßenland Sekt schlürfen dürfen. Dazu muss eine Art Sitzlandschaft entstehen, mit Möblierungsplan und -so ist es dort nun mal- Tischen und Stühlen vor dem unsererseits verwalteten Grundstück. Schanklärm in Berlin, das ist ein empfindliches Thema. Als die Verwalterin dies Ansinnen telefonisch mitgeteilt bekommt, muss sie erst einmal<strong> kurz überlegen</strong>.</p>
<p><span id="more-6395"></span><br />
<a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><strong>Anders als</strong> der russische Präsident Jelzin ist der polnische Ministerpräsident am Wochenende ohne jeden Restalkohol abgestürzt und mit ihm etliche weitere Hochrangige aus der polnischen Regierung. Dass die Polen insgesamt stark erschüttert sind, auch junge Polen, überrascht uns. Wie es wohl gewesen wäre, wenn eine gleichrangige Ministerpräsidentin, bei uns die Bundeskanzlerin, überlegt man? Eine Staatstrauer von insgesamt einer Kalenderwoche ist angeordnet. In Russland, einem unendlichen Land, gibt es ebenfalls eine Staatstrauer. Auch wenn dieser Ministerpräsident in Sachen Deutschland und Nachbarschaftsverhältnis immer eine äußerst grenzwertige Meinung vertreten hat, die aus Geschichtlichem herrührt: unser Mitgefühl gilt den Polen. Dass in Deutschland ähnlich gefühlt würde, wenn wie eingangs angedeutet, ist ein verbotenes Gedankenspiel, allerdings ist schwer vorstellbar, dass hier in Deutschland ähnlich &#8230;.wir stellen allerdings heute eine virtuelle Trauerkerze für die Gestorbenen auf und <strong>gedenken ihrer</strong>.</p>
<figure id="attachment_4314" aria-describedby="caption-attachment-4314" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4314" title="Biertischzettel mit Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg" alt="Biertischzettel mit Meinung" width="300" height="116" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage-300x116.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/Biertischzettel.Instaruecklage.jpg 860w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-4314" class="wp-caption-text">Biertischzettel mit Meinung</figcaption></figure>
<p><strong>In Berlin-Kreuzberg</strong>, um zum Thema zurück zu kommen, soll der gastronomische Kick ausgeweitet werden. Seit wir wissen, dass in den Niederungen der deutschen Gastronomie so wichtige, essenzielle Entscheidungen getroffen werden (Bild), wissen wir ferner, dass es eine unserer vornehmsten Aufgaben ist, die Entwicklung einer gedeihlichen Gastronomieszene nach Kräften zu fördern. Die Bestuhlung, die Möbellandschaft, die auf dem öffentlichen Trottoir entstehen soll, erstreckte sich auf das Haus, in dem die Sektkneipe ansässig ist und darüber hinaus. Vor dem Nachbarhaus, das unserer Verwaltung unterliegt, ist eine Insel auf dem Gehweg gezogen. Der sonst nur drei bis dreieinhalb Meter breite Bürgersteig hat dort eine inselähnliche Auskerbung und ist mindestens das Doppelte so breit, dort auch Straßenbäume und Laternen. Die Menschen stellen dort gern ihre Fahrräder hin.</p>
<p><strong>Die antragstellenden Gastronomen</strong> bedürfen unserer Erlaubnis eigentlich nicht. Denn das ist das öffentliche Straßenland. Allerdings müssen wir zustimmen, finden sie, weil wir Betroffene sind. Das ist im Grundsatz richtig. Auch das Tiefbauamt Kreuzberg hat denen das gesagt. Und würden wir das genehmigen? Was wäre der Vorteil für uns? Nicht in erster Linie finanziell, sondern gäbe es eine Art Zugewinn an Lebensqualität in einem hoch bzw. dicht besiedelten Ballungsraum wie dieser &#8222;Szenestraße&#8220;?</p>
<p><strong>Ein Verwalter</strong> von Wohnungseigentümern muss hier anders denken, als ein Verwalter eines Mietwohn-Mehrfamilienhauses. Es gilt zunächst, die Bewohnerbefragung in richtiger, zielführender Weise anzuschubsen. Die Bewohner (Miteigentümer) wählen einen Verwaltungsbeirat, der besteht aus drei Personen und ist &#8222;Vorfilter&#8220; eines eventuellen Vorgehens. Also fragt die Verwalterin als erstes in dieses Gremium hinein und bittet um O-Töne. Über das Wochenende sind bei drei Beiratsmitgliedern drei O-Töne gewachsen und es liegen Antworten in drei Emails vor.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6279" title="UW_Flaschenbiergeschaeft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg" alt="" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Ein Mitglied</strong> des dortigen Beirats schreibt uns:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Eine Zustimmung ist sicher in erster Linie eine Frage an die Bewohner des Vorderhauses. Ich als Seitenflügelbewohnerin würde nur Wert darauf legen, dass nicht die gesamte Länge vor<br />
unserem Haus bestuhlt wird, dass z.B. in der Breite unseres Tores der Zugang zur Straße frei bliebe (Thema: Zugänglichkeit auch mit Kinderwagen, von denen wir viele haben etc.) Kneipenlandschaften im Freien haben ja bekanntlich &#8211; besonders in unserem Kiez &#8211; einen Hang zur Expansion und ein Selbstbewusstsein, dass die (verzweifelten) Passanten auf die Plätze<br />
verweist.</p></blockquote>
<p><strong>Ein weiteres Mitglied</strong> des Beirats sagt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich bin in der Beziehung traumatisiert. Hab jahrelang über einer Kneipe, bzw. deren &#8222;Aussenanlage&#8220; gewohnt. Die sagten auch: 22 Uhr ist Schluß. Ehe dann die letzten Gäste weg waren, abgeräumt war und die Tische zusammengestellt waren, zeigte die Uhr meistens auch schon 1 Uhr. Zu der Zeit mußte ich meistens gegen 5.30 Uhr raus. Ich finde es auch nicht so toll, wenn sich dann alles vor unserer Tür abspielt. Auch wenn die Dame jetzt sagt, dass alles begrenzt ist. Erfahrungsgemäß weitet sich so etwas nach einer Weile von selber aus. Der Dreck bleibt liegen und man muss sich mit irgendwelchen Einkäufen etc. zum Eingang &#8222;durchkämpfen&#8220;. Sieht man ja teilweise schon beim Cafe nebenan mit den zwei, drei Tischen. Mich reißt die Idee also nicht vom Hocker&#8230; und &#8222;ruhiges Wohnen&#8220; ist sicherlich anders &#8211; wir haben ja auch schon den Bolzplatz&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Die dritte Meinung</strong> trägt weitere <strong>Gesichtspunkte</strong>:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir sollten vorher darauf hinweisen, dass sich alle die räumlichen Gegebenheiten nochmal in Ruhe anschauen. Ich persönlich bin auch unentschieden. Wir sind ja jetzt hier eh Ausgehgegend, wodurch unser Kiez beträchtlich aufgewertet wurde, insofern ist es eigentlich schlüssig, das auch zu unterstützen, wenn unser Zugang dabei nicht beinträchtigt wird. Und laut ist es durch das (Name anderer Kneipe) eh schon&#8230; Wenn wir dem zustimmen sollten, dann auf alle Fälle zeitlich befristet, so dass wir das Ganze &#8218;mal ausprobieren&#8216; können.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5912" title="_fazit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/fazit.jpg" alt="" width="50" height="20" /></p>
<ul>
<li>Vorderhaus und Garten und Seitenflügel: Sind drei verschiedene, betroffene Gebäude auch solche, die unterschiedlich stark hiervon betroffen sind?</li>
<li>Muss eine derartige Zustimmung unwiderruflich erteilt werden, falls man zumindest erst einmal ausprobieren will, ob das -gutnachbarschaftlich- ginge? Um nicht gleich &#8222;nein&#8220; zu sagen?</li>
<li>Man will selbst stets gut und &#8222;mit offenem Ohr&#8220; behandelt werden, und insofern verbietet sich ein striktes Nein von vornherein als etwas, dass die Atmosphäre vergiften könnte. Man muss ordentlich abwägen. Sich damit auseinandersetzen. Ob was draus wird?</li>
<li>Klar ist: Der Beirat hat nur Beratungsfunktionen und entscheidet das nicht. Klar ist auch, dass auch die Verwalterin dies nicht entscheidet. Klar ist, das muss auf eine Eigentümerversammlung und dort entschieden werden. Alle wesentlichen <strong>Gesichtspunkte </strong>sind bereits benannt. Der Gastronom muss, wenn er das Ziel ernstlich weiterverfolgen will, jetzt &#8222;Butter bei die Fische&#8220; bringen und sich klar und unmissverständlich einlassen, die Sache verbindlich beschreiben, sie zeichnen maßstäblich und von der Ansicht her und innerlich ausgestalten. Dafür ist weder die Nachbarin, noch die Verwalterin der Nachbarin (huch, ist die Welt weiblich) zuständig, das muss von &#8222;Dänen&#8220; (denen) kommen.</li>
</ul>
<figure id="attachment_6052" aria-describedby="caption-attachment-6052" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6052" title="Frischer Fisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg" alt="Frischer Fisch!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/frischer.Fisch_Bild-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6052" class="wp-caption-text">Frischer Fisch!</figcaption></figure>
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		<title>373-10 &#8211; Rettet den Alltag! Strategien gegen einen langweiligen Alltag! CouchpotatoeTatentum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:50:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rettet den Alltag! Den beruflichen wie den privaten Alltag. Frau S. (* Name geändert) aus Berlin-Z. (* Bezirk nicht geändert) ruft an. Sie sagt: &#8222;Frau L. (* Name geändert) aus der Wohnanlage, die ist kurz vor der Grube.&#8220; Sie vermutet, nicht mehr bei klarem Verstand. Was Frau L. tut, um so eingeschätzt zu werden, bleibt ... <a title="373-10 &#8211; Rettet den Alltag! Strategien gegen einen langweiligen Alltag! CouchpotatoeTatentum" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7172010/" aria-label="Mehr Informationen über 373-10 &#8211; Rettet den Alltag! Strategien gegen einen langweiligen Alltag! CouchpotatoeTatentum">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5890" title="Couchpotatoetatentum" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Couchpotatoetatentum.jpg" alt="Couchpotatoetatentum" width="450" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Couchpotatoetatentum.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Couchpotatoetatentum-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Rettet den Alltag</strong>! Den beruflichen wie den privaten Alltag.</p>
<p><span id="more-5889"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Frau S. (* Name geändert) aus Berlin-Z. (* Bezirk nicht geändert) ruft an</strong>. Sie sagt: &#8222;Frau L. (* Name geändert) aus der Wohnanlage, die ist kurz vor der Grube.&#8220; Sie vermutet, nicht mehr bei klarem Verstand. Was Frau L. tut, um so eingeschätzt zu werden, bleibt unausgesprochen. Der Bloggwart grinst sich eins.</p>
<p><strong>Frau S. will, &#8222;das alles besser wird&#8220; und &#8222;das endlich was passiert.&#8220;</strong> Sie hat &#8222;sensationell günstige Handwerkerangebote eingesammelt und dies Jahr soll das Jahr der Jahre werden. Es geht in Richtung Instandhaltungsoffensive. Gemeinschaftliche Gemeinschaftseinrichtungen sollen aufgehübscht werden. Damit das passiert, hat sie gentlemen agréements versucht zu schließen. Oder den Pakt mit dem Teufel? Die Nölereien der ewigen Latenzkritiker, die nerven sie ohne Ende. 30% Winterrabatt hat sie rausgeholt, auf alle Preise. Der Chef von der Handwerker-Muckibude sagt, er will, dass seine Jungs was zu tun haben. Dass sie ausgelastet sind, nimmt er den Auftrag auch mit Abschlag an.</p>
<p><strong>Jetzt haben zwei oder drei Nervige aus der Anlage wieder was gebrummelt von</strong>: &#8222;Hast du dem Verwalter das gesagt?&#8220; Und: &#8222;Wenn alle dafür sind, bin ich nicht dagegen.&#8220; Niemals etwas anerkennen und den Weg frei machen. Es sind persönliche Rückzugsstrategien mit offen gelassenem Hintertürchen. Frau S. ist Initiatorin und langsam wird&#8217;s ihr zu bunt. Jetzt hat sie mit dem Vorsitzenden des Beirats nochmal konferiert. Eine außerordentliche Versammlung muss her. Der Verwalter muss gar nicht teilnehmen, findet sie. Es reicht, dass wir die &#8222;Dusselköppe&#8220; auf die Strategie einschwören und dass wir fachlich nichts falsch machen. Gut, sagt der Verwalter, wenn das so ist:</p>
<p><strong>Heute um 17 Uhr kommt Frau S. vorbei</strong>. Sie holt sich die Paperprints der Einladungen ab. Damit die 14-Tage-Frist gewahrt ist, müssen die Dinger heute verteilt werden in jedem erbärmlichen Briefkasten. Und wer dann nicht kommt, in vierzehn Tagen, den bestraft das Leben. Sagte jedenfalls mal ein Herr G. (* Name nicht geändert) aus M. (Hauptstadt einer untergegangenen sowjetischen Großdynastie Werktätiger). &#8222;Wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land, ho ho ho ho ho&#8230;.hey&#8220;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TBhawvfRsNo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="400" src="http://www.youtube.com/v/TBhawvfRsNo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Uschi Blum &#8211; Echo 2010 &#8211; Moskau (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #888888;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Stimme der Kritik: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" target="_self">Wie viel Beiratsmitglieder darf bzw. muss eine WEG haben</a>?</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Friedrich-Merz-Modell: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/webschnipsel-des-tages-manche-abstimmungen-finden-auf-dem-bierzettel-statt/" target="_self">Manche Abstimmungen erfolgen auf dem Bierzettel</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Crisis? What Crisis? <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/gestrandetes-erfolgsmodell-der-anruf-kommt-vor-weihnachten-es-wird-geld-geben-sagt-er/" target="_self">Es wird Geld geben zu Weihnachten</a>!</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Wo die wilden Kerle wohnen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/wo-die-wilden-kerleinnen-wohnen-in-zehlendorf-weht-ein-rauher-wind-kurz-vor-weihnachten/" target="_self">In Zehlendorf weht ein rauer Wind</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Und wenn die ganze Welt zusammenfällt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Ein Freund, ein guter Freund</a>!</span></li>
</ul>
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		<title>339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 14:06:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ Laotse, chinesischer Philosoph Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (yin yang). In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität ... <a title="339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6832010/" aria-label="Mehr Informationen über 339-10 &#8211; Viel Rauch um nichts: Premiuminhalte nicht realisiert &#8211; Yin und Yang im Ausgleich">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5570" aria-describedby="caption-attachment-5570" style="width: 287px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5570" title="Yin und Yang sind gesichtspunkte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg" alt="Yin und Yang sind gesichtspunkte" width="297" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_-297x300.jpg 297w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/yin.yang_.jpg 568w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5570" class="wp-caption-text">Yin und Yang sind gesichtspunkte</figcaption></figure>
<blockquote><p>‘Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.’ <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laozi" target="_blank">Laotse</a>, chinesischer Philosoph</p></blockquote>
<p><strong>Dieser Beitrag handelt vom Prinzip Exklusivität</strong> (Stichwort: Premium) und dem einerseits in Verbindung mit dem andererseits (<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yin_und_Yang" target="_blank">yin yang</a>).</p>
<p><strong>In Berlin-Wedding regt sich Unmut über die Qualität</strong> des Winterdienstes (nicht nur in Wedding). In der Not frisst der Teufel Fliegen. Ein dafür unzuständiger Hauswart spielt in purer Not &#8222;Operation schwarze Erde&#8220;, die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verbrannte_Erde" target="_blank">wie verbrannt</a> aussieht und streut schwarze Blumento-Pferde (sprich: Blumentopferde) in Berlin-Pankow <strong>über Gehwege und Rabatten aus</strong>. </p>
<figure id="attachment_5572" aria-describedby="caption-attachment-5572" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5572" title="Operation Verbrannte Erde" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg" alt="Operation Verbrannte Erde" width="300" height="201" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Operation.Verbrannte.Erde_.jpg 745w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5572" class="wp-caption-text">Operation Verbrannte Erde</figcaption></figure>
<p><span id="more-5569"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Mit Ärgerpunkten bei der lfd. Verwaltung eines Hauses</strong> gehen Bewohner und Bearbeiter von Bewohneranliegen unterschiedlich um. Letztere tun es möglichst professionell. Es geht darum, den Ärger zu erfahren, ihn auf den Punkt zu bringen und zu entscheiden, an welcher Stelle man wem gegenüber mächtig Dampf ablassen können darf. Nicht Laotse hat gesagt: &#8222;Alles ist relativ.&#8220; Sondern ich. Nach längerem Nachdenken. <strong>Und dabei bin ich kein chinesischer Filosofisch</strong>. <strong>Aber zu jedem einen Senf beizusteuern, weiß ich</strong>. <strong>Geübt ist geübt</strong>. <strong>Niemand braucht hirnlose Jasager und Opportunisten um sich herum, wir brauchen fähige Kritiker, Menschen, die uns mit befruchtender Kritik wirklich weiterbringen. Menschen, die uns auf den Punkt genau sagen, was wichtig ist und was wir gut oder schlecht gemacht haben. Auch insofern: Yin und Yang</strong>.</p>
<div>Von Berlin-Pankow nach Berlin-Kreuzberg</div>
<figure id="attachment_5576" aria-describedby="caption-attachment-5576" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5576" title="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg" alt="Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0537_Immer.seinen.Senf_.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5576" class="wp-caption-text">Geübt ist geübt: Immer seinen Senf dazu gegeben!</figcaption></figure>
<p><strong>Ich habe von Philosophie nur wenig Ahnung</strong> und habe die ganz Großen nie gelesen. Ich lebe und agiere mit einem gesunden Halbwissen, da mich Sprüche aus dem Alten Testament nicht sonderlich interessieren, nicht nur, die Tätigkeit, die ich ausübe, erfolgt im Hier und Jetzt und nicht im Alten Testament. Der  aramäische Schriftgelehrte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">Joseph</a> schrieb Sprüche mit Zaubertinte aufs Papier, die in Wirklichkeit eine Spiegelschrift darstellt Das Papier ist seine Projektionsfläche und die Schrift spiegelt wider seinem Missetäter, aber eigentlich meint sie <em>die eigene</em> Tragik, denn der vermeintliche Missetäter ist nur Vollstrecker eigenen Verhaltens von Joseph, dem Schriftunkundigen, und die Spiegelschrift fällt zurück auf ihren Absender, der <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen" target="_blank">Eulen nach Athen</a> trägt. Wer Wind sät, wird <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Wer_Wind_s%C3%A4t,_wird_Sturm_ernten" target="_blank">Sturm ernten</a> und im Balkan nennen sie ihn <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_(Wind)" target="_blank">Bora</a>. Die menschliche Not, das menschliche Unbehagen, die Unzufriedenheit wiederspiegelt Josephs Unbehagen mit der Gesamtsituation im Hier und Jetzt, mit seiner totalen Unfähigkeit, mit der Gesamtsituation klarzukommen, mit drohender Festsetzung und dem kompletten Gesamtverlust aller &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliche_Ehrenrechte" target="_blank">bürgerlichen Ehrenrechte</a>&#8222;. Die drohende Abschiebung nach <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gondwana_(Begriffskl%C3%A4rung)" target="_blank">Gondwana</a> hat nichts mit der chilenischen Reggaeband gleichen Namens zu tun, sondern mit dem Prähistorium. <strong>Nicht zurück in die Zukunft, sondern vorwärts in die Vergangenheit</strong>.</p>
<blockquote><p>&#8222;Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.&#8220; &#8211; &#8222;Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke.&#8220; (Laotse, Quelle <a title="externer Link" href="http://natune.net/zitate/autor/Lao-tse" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Aus Berlin-Kreuzberg zurück nach Berlin-Wedding.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>In Berlin-Wedding ist es die Unzufriedenheit einer Hausbewohnerin</strong> mit der Gesamtsituation. Diese Art von Befindlichkeit war schon einmal T-Shirt-Thema der Firma, die gelegentlich Häuser verwaltet. Der Bekenntnistext des T-Shirt-Aufdrucks lautete: &#8222;Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!&#8220; Ein anderer Spruch sagt: &#8222;Frage nicht danach, was Deutschland für dich tun kann, sondern frage danach, was du für Deutschland tun kannst!&#8220; So oder so ähnlich  ist es mit der Beschwerdeführung über die unerträglichen Gesamt-Zustände.</p>
<p><strong>Dass der Winterdienst nicht (gut) funktionierte</strong>, ist derzeit intensiv in der öffentlichen Diskussion. Gestern hat <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher" target="_blank">Frau Lompscher</a> was dazu gesagt und neulich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6542010/" target="_self">Michael Müller</a> (SPD). Trotz vertraglicher Regelung mit Schneeräumbetrieben sind diese bei pünktlicher Vorauszahlung des vereinbarten Entgelts unter ihren Pflichten schlicht zusammengebrochen. Es war ein anderer Winter, als die vorherigen. Und wenn im Erdgeschoss des Hauses an der Straßenfront Ladengeschäfte stehen, die des Nachts auf merkwürdige Weise betrieben werden, ist das ärgerlich. Es geht um Lärmschutz, es geht um rücksichtslose Gewerbeausübung, um das Arbeiten zur Nachtzeit und vor allem: welchen Inhalts? Ladenöffnungszeiten sind etwas, worauf  Wohnungseigentümer vertrauen (dürfen), weil sie den Rahmen einer vermuteten Lärmbelästigung darstellen. Wird auch in den offiziellen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/die-wohnungstur-anzuzunden/" target="_self">Schließungszeiten</a> herumgefuhrwerkt und Lärm ausgelöst, ist die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/das-bundesverfassungsgericht-thema-hausverbot/" target="_self">Nachtruhe</a> dahin.</p>
<p><strong>Der Wohnungseigentümer hat verschiedene Möglichkeiten</strong>, dagegen vorzugehen. Zuallererst ist der Anspruch auf Nachtruhe ein Individualanspruch. Jene Wohnungseigentümer, die hier zu zuallererst nach dem Verwalter rufen, der mit &#8222;starker Hand&#8220; gegen den Mieter (= Fiesling) vorgeht, irren. Der Verwalter wendet sich an den Vermieter (ergo: Wohnungseigentümer) und ob der Wasserträger fremder Anliegen ist, bleibt im Ungewissen. Der Beschwerdeführer fischt hier im Trüben und ob eins zu eins dabei herauskommt, was zu wünschen bleibt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Gewerbeeigentum-Vermieter und Teileigentümer der Ladeneinheit meint: pecunia non olet (Geld stinkt nicht). Das ist sein Kerninteresse. Dieses Interesse ist das, was ihn antreibt und weniger noch die Nachtruhe der übrigen Hausbewohner. Vor Jahren hat die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer sein im Erdgeschoss <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/rotlichtmilieu-puff/" target="_self">betriebenes Bordell</a> gerichtlich untersagen lassen, und mit dem Obsiegen der Anderen gegen den Einen (Vermieter) war die Hoffnung verbunden, <strong>mit der Gegend möge es wieder bergauf gehen</strong>.</p>
<p><strong>Und jetzt haben wir eine Wirtschafts- bzw. Finanzkrise</strong>. Der Einzelhandel in Berlin stirbt weg und stattdessen taucht bei Lidl <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6752010/" target="_self">Killerkäse in den Regalen</a> auf. Große Shoppingmalls und <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/08/gunter-aus-steglitz/" target="_blank">Markenrechtsinhaber</a> entstehen überall und verdrängen den dahinsiechenden <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/06/olaf-maske/" target="_blank">Einzelhandel</a>. Wo früher ein türkischer Bäcker kleine Brötchen gebacken hat, ist heute nur noch eine dunkle Höhle zu sehen. Die Außenwerbung des türkischen Brötchenbäckers ist abgerissen und ein hässlicher Fleck auf der ansonsten frischgestrichenen Fassade ist zu sehen. Der Eigentümer (Vermieter) hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, nach dem Farbton anzufragen. Wenn sich niemand darum kümmert, bleibt es so und alles sieht verwahrlost aus. <strong>Rücksichtslos. Gedankenlos</strong>.</p>
<p><strong>Das Gesundheitsamt wurde von Hausbewohnern informiert</strong>. Es ist nichts passiert. Wahrscheinlich war alles gesund. Oder ist der Gewerbeaußendienst zuständig? Der Berliner nennt das &#8222;<span style="text-decoration: line-through;">Anscheißeritis</span>&#8222;, Behörden werden eingeschaltet, die Gewerbetreibenden haben es nicht einfach. Was ist besser? Ein leer stehendes dunkles Loch (vormals Laden) oder ein mit Liebe zum Detail betriebenes, zukunftsträchtiges Gewerbe? Die Schaufensteranlagen sind in die Jahre gekommen, an fast jedem Gewerbe hängt ein Vermietungsschild, es ist zum Haare raufen. <strong>Die Zeiten sind blutleer, phantasielos und von Kreativität keine Spur</strong>.</p>
<p><strong>Frau Fitter (* Name geändert) empfindet große Unzufriedenheit</strong> mit der ganzen Gegend und wie sie sich entwickelt. Sie versucht, im Hause Stimmen zu fangen für eine bestimmte, feste Vorstellung davon, wie man diese Zustände verbessert. Dass sie tiefe Kenntnisse davon besäße, wie das wirklich zu bewerkstelligen ist, kann man nicht sagen. Allerdings sind alle guten Willens, und wenn Frau Fitter nörgelt, geht es in erster Linie darum, einmal aufmerksamer zuzuhören als bisher, Gehör zu (ver)schenken, Aufmerksamkeit, vielleicht kommen wertvolle Anregungen?</p>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat lädt Verwalter, interessierte Wohnungseigentümer</strong> der Anlage und insbesondere Frau Fitter zu einer Art außerparlamentarischen Wohnungseigentümerversammlung an Ort und Stelle ein. Sie findet in der Wohnung im Dachgeschoss der einen von mehreren Verwaltungsbeiräten statt. Es gibt Käsewürfelchen mit Weintraube auf Holzspieß und in Stücke geschnittene Schinkenknacker, dazu Weißkäse mit Kräutern, Wasser, Tee, Kaffee, Bier &#8211; allerdings ist gerade Fastenzeit. Es kommen ein paar Wohnungseigentümer gern. Andere haben gesagt, sie kämen nicht, denn das sei ja die Meckerecke, sie seien zufrieden. Andere wiederum kommen, um dem Meckern etwas Konstruktives entgegen zu halten. Eingangs ist es schon erwähnt: Yin und Yang geben sich die Klinke in die Hand.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Am Ende des Abends fassen die Sitzungsteilnehmer zusammen</strong>, in Stichworten:</p>
<ul>
<li><strong>So schlimm ist das doch alles gar nicht</strong>, und</li>
<li><strong>diese Art von Schwierigkeiten</strong> mit dem Winterdienst, das ist ein berlinweites Problem,</li>
<li><strong>eine Versammlung soll routineartig</strong> bis Ende April durchgeführt werden.</li>
<li><strong>Klar ist, dass die Winterdienstfirma</strong> diese Saison noch arbeitet, aber dann werden die Vertragsbeziehungen zu ihr komplett totgeschossen.</li>
<li><strong>Es ist Fastenzeit, das ist die Zeit, Körper, Seele und Geist zu reinigen</strong> und von schlechten Gedanken zu befreien.</li>
<li><strong>Nicht sämtliche Schlechtzustände des Lebens</strong> sind auf das individuell zuzuordnende menschliche Versagen (innen) zurückzuführen, manches hängt sogar und nur (Beispiel) vom Wetter ab, also vom Außen.</li>
<li><strong>Im Zusammenhang mit dem Zusammenwohnen von Menschen</strong> in Mehrfamilienhäusern ist es gefühlt mehr ein Geben und Nehmen, als ein Hauen und Stechen, um miteinander klar zu kommen. Ein Hauen und Stechen, auf wen auch immer (Sündenbocktheorie) ist nicht angezeigt. Alles was ist, lässt sich mit Yin und Yang zerreden, analysieren und zu einem neuen Besseren wieder zusammenfügen: Bewohnerzufriedenheit, Aufgeklärtheit, innere Ruhe und Gelassenheit.</li>
</ul>
<p><strong>Und schade, dass Frau Fitter, die Beschwerdeführerin, selbst gar nicht gekommen ist</strong>. Sie hat, was das betrifft, eine <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/09/kommunikation/" target="_self">kommunikationsfreie Zeit</a> für diesen Abend eingeplant. Denn diese Sitzung, die außerparlamentarische, die hatte der schriftführende Vorsitzende des Verwaltungsbeirats sozusagen eine Premium-WEV (Wohnungseigentümerversammlung) genannt. Auch wenn es diesen Begriff bis dahin gar nicht gab. Irgendwie fühlt man: diese Art Exklusivveranstaltungen wird es nicht nochmal geben. Premium-WEV: Der Begriff hat eine Halbwertzeit und ein schnelles Verfalldatum. In Zukunft werden diese Art Sitzungen wieder anders genannt und der Kreis der denkbaren Teilnehmer wird nicht mehr automatisch ausgeweitet werden. Zukünftig nennt man das wieder eine &#8222;ganz gewöhnliche Verwaltungsbeiratssitzung&#8220;, und die wird nur aus wichtigem Anlass einberufen. Der Verwaltungsbeirat fühlt sich dem &#8222;Prinzip Melitta&#8220; verpflichtet: Er wird die Gesprächsinhalte künftiger Sitzungen vorfiltern, wie die berühmt gewordene Filtertüte mit dem Melittamann. <strong>Auch der hat stets freundlich dreingeblickt</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Filosofische Ansätze: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/page/2/?s=fisch" target="_self">mehr davon</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Legasthe<strong>nie</strong>: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Philosoph" target="_self">Der Philosoph</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Auf der Suche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Winterdienst" target="_self">nach Winterdienst</a> auf gesichtspunkte.de</li>
<li>Wenn ein &#8222;persona non grata&#8220; <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/stop-stalking-ein-stalking-fall-dauert/" target="_self">mit der Gesamtsituation unzufrieden</a> ist (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Für die Beurteilung hilfreich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/gute-idee-das-votum-ei/" target="_self">Das Votum-Ei</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Warmup einer Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/manna-manna/" target="_self">Manna manna und rote Rosen regnen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:26:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8211; Posted using MobyPicture.com &#8222;Du wirfst bestimmt auch Brot ins Klo um die WC-Ente zu füttern, oder ?&#8220; (TwitterTweed, User Feeechen, vor 22 Tagen) Es fällt viel vor. Und ich fasse meinen Alltag heute wie folgt zusammen: Zuallererst sticht mir die Meldung ins Auge, dass der bekannt berüchtigte Rechtsanwalt und Abmahnkönig Gravenreuth sich mit einer Schusswaffe ... <a title="335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6792010/" aria-label="Mehr Informationen über 335-10 &#8211; Alltag: WC-Enten füttern, Gravenreuth tot, Lusthansa streikt &#038; Ziele einer Website">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" title="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><a title="See more at MobyPicture.com" href="http://www.mobypicture.com/user/gotthal1/view/6051675"><img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/d542b38fc6015ed1dbb7ff2c3c8c4ccb.jpg" alt="Image posted by MobyPicture.com" width="400" /></a><br />
&#8211; Posted using <a href="http://www.mobypicture.com">MobyPicture.com</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Du wirfst bestimmt auch Brot ins Klo um die WC-Ente zu füttern, oder ?&#8220; (TwitterTweed, <a title="externer Link" href="http://twitter.com/Feeechen" target="_blank">User Feeechen</a>, vor 22 Tagen)</p></blockquote>
<p><strong>Es fällt viel vor. Und ich fasse meinen Alltag heute</strong> wie folgt zusammen: Zuallererst sticht mir die Meldung ins Auge, dass der bekannt berüchtigte Rechtsanwalt und Abmahnkönig Gravenreuth sich mit einer Schusswaffe <a title="externer Link" href="http://conlegi.de/?p=1824" target="_blank">das Leben genommen haben soll</a>. <strong>Sachen gips, die gips ja gar nicht</strong>.</p>
<p><span id="more-5536"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die Versammlung der Wohnungseigentümergemeinschaft </strong>in Prenzlauer Berg war vor längerem vorbereitet worden. Von den siebzehn Wohnungen werden 13 von einem Wohnungseigentümer gehalten, die übrigen vier Wohnungen gehören unterschiedlichen Personen. Insgesamt sind fünf Menschen per <strong>analoger Schneckenpost</strong> zur Versammlung zu laden. Das hört sich erst einmal nicht so schwer an. Im September 2009 hatten die Wohnungseigentümer eine neue Verwalterin gewählt. Die alte Verwalterin, an Lebensjahren noch nicht, empfand Verwaltung von Wohnungseigentümern gewissermaßen nicht als ihre Kernkompetenz. Womit sie Recht hat: beruflich ist <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/1-teil-der-grose-bohei-architektensuche/" target="_self">sie Architektin</a> und selbst Tischler bleiben manchmal gern bei ihren Leisten. <strong>Nur wo man wirklich so richtig gut ist, kann man Geld verdienen</strong>.</p>
<p><strong>Alles war gut eingefädelt: Gleich im Februar (2010, nicht 11) soll eine Erstversammlung </strong>der neuen Verwalterin erfolgen. Ein neuer Wirtschaftsplan mit einem anderen Ansatz der Instandhaltungsrücklage. Die Rücklage soll künftig ihren Namen verdienen, erhöht werden.  Herr Dr. C. aus München (* Name geändert) war mit dem Termin am 22.02.10 um 18 Uhr zunächst einverstanden. Er ist auch zugleich einer von zwei Verwaltungsbeiräten. Dann allerdings entstanden Terminkonflikte. Anderntags berufliche Verpflichtungen im Münchner Großraum. Ergo lautet sein Vorschlag, die Versammlung anstatt um 18 Uhr um 15 Uhr stattfinden zu lassen. Alle übrigen vier Wohnungseigentümern wissen Bescheid. In der letzten Woche verschickt die Verwalterin ein Einladungs-Update: Das ist ein Update, dass die Ursprungseinladung punktuell abändert, beispielsweise die Uhrzeit von 18 auf 15 Uhr. Am Samstag geht eine Email von Herrn Dr. C. aus München ein. Alles war schick, und nun streikt die Lusthansa (* Name geändert, deutsche Fluglinie), der Flug fällt aus.</p>
<p><strong>Herr Dr. C. aus M. schlägt vor, die Versammlung abzublasen</strong>. Stattdessen sollen die vorgesehenen Tagesordnungspunkte <a title="externer Link" href="http://www.brennecke-partner.de/77981/Die-Eigentuemerversammlung---5.-Das-schriftliche-Beschlussverfahren" target="_blank">schriftlich abgestimmt werden gem. § 23, 3 WoEigG</a>. No problem: Es ist eine kleine WEG, es darf und kann sicher damit gerechnet werden, dass sämtliche -sämtliche!- Wohnungseigentümer erstens antworten und zweitens deckungsgleich -deckungsgleich, also nicht unterschiedlich- abstimmen, also zustimmen. Schriftliche Beschlussfassungen sind wie DDR-Zeiten: Das Politbüro tagt zwar nicht, aber alle Beschlüsse werden allstimmig einstimmig gefasst. Insgesamt und ohne jede zulässige Ausnahme. Wenn das klappt, klappen kann, kein Problem. Ist nur ein einziger Wohnungseigentümer schreibfaul und antwortet nicht: Operation Pustekuchen. Ist nur ein (ggf. weiterer) Wohnungseigentümer dagegen, dafür zu sein: Operation Hirngespinst. Erfreulich aber das sich zum Montag hin öffnende Zeitfenster, frische Luft kann hereinziehen und Kapazitäten werden frei. Denn Versammlungen dauern länger. Herr Dr. C. aus M. bleibt in München und wir in Berlin-Zehlendorf, und alle anderen am Prenzelberg, <strong>wo kein Politbüro tagt</strong>.</p>
<figure id="attachment_5540" aria-describedby="caption-attachment-5540" style="width: 326px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5540" title="Flugzeug mit Gesichtspunkten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif" alt="Flugzeug mit Gesichtspunkten" width="336" height="117" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro.gif 336w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Flugzeug_gesichtspunkte_Gro-300x104.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5540" class="wp-caption-text">Flugzeug mit Gesichtspunkten</figcaption></figure>
<p><strong>Inzwischen hoffen alle, dass sich die Wettermeldungen bewahrheiten</strong>: es ist für Freitag was von Plus 11° Celsius angesagt. Abwarten. Dass sich einige Menschen gut benehmen können, ist bekannt. Woher sie das haben auch: Sie haben den Knigge vermittelt bekommen. Gute Umgangsformen stecken an. Dass aber Alexander Freiherr Knigge als direkter Nachfahre seiner Ahnen inzwischen <a title="externer Link" href="http://www.knigge.de/autoren-team-2013.htm" target="_blank">einem Online-Knigge beratend zur Seite steht</a> (oder auch nur als Namensgeber?), wissen die Wenigsten. Rechtsanwalt ist Freiherr von Knigge von Beruf und knigge.de lautet die Website des Online-Ratgebers fürs gute Benehmen. Ob wir eine Gruppensitzung via Videochat mit einzelnen Wohnungseigentümern buchen, <strong>überlegen wir noch</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Eine des Lesens dieser Website kundige Frau aus Berlin-Pankow </strong>stört sich (weiterhin) an der Vorlesen-Funktion dieser Website über das Modul von ReadSpeaker. Ich nach wie vor nicht. So absurd die Computerstimme beim Vorlesen klingt, ist sie doch hilfreich. Sie hilft Menschen mit Handicap (Hören statt Sehen), die Seite inhaltlich abzugreifen. Außerdem ist sie sogar geeignet, Rechtschreibfehler ausfindig zu machen. Ich gebe zu, sie ist nicht ideal, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, Websites auf verschiedenen Wegen durchzuforsten. Ich lass die Funktion weiterhin drin. Das kann alles nur besser werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Die Twitter-Wochenschau ist seit einigen Wochen testweise ebenfalls eingebunden</strong>. Die Idee dahinter ist die wöchentliche Zusammenfassung aller relevanten Aktivitäten. Wir lassen es im Auge des geneigten Lesers, zu entscheiden, welche Inhalte ihn interessieren. Ob es Fotos sind, die eingebunden wurden oder sogenannte Foto.Podcasts, eher Schnappschüsse unterwegs, mit dem Fotohandy erstellt und eins zu eins an diese Website geposted, mag jeder selbst entscheiden. Die Website gesichtspunkte.de verfolgt nicht nur das Ziel, interessante Texte anzubieten. Gleichberechtigt sind auch andere Inhalte, nicht zuletzt wurden immer wieder auch Musik- und Videoangebote veröffentlicht. Die Macht des Besuchers ist unendlich und per Mausklick durchsetzbar. Alle Inhalte zusammen ergeben ein gewisses Etwas, dass die Seite haben soll. Dies schlägt sich (bislang) in steigenden Besucherzahlen nieder. Für die große Anerkennung sind wir dankbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><strong>Man sagt, eine Wohnung ist das Spiegelbild eines Menschen </strong>und (Plattitüde) &#8222;My home ist my castle&#8220;. Inzwischen ist die Homepage ein ähnliches, zumindest wenn sie aufrichtig, tagesaktuell und kontinuierlich, engagiert geführt wird. &#8222;Wo gehobelt wird, fallen Späne&#8220;, sagt ein anderes Sprichwort. Gut möglich, dass nicht jeder erschienene Beitrag auch in den Augen der Readers Digest-Redaktion durch gewunken werden würde. &#8222;Die Freiheit nehm ich mir!&#8220;</p>
<p><strong>Heute ließ ich einen fliegen. Nein, nein, gleich mehrere&#8230;.</strong>und danke für deine Treue!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Schnecken: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/zitat-des-tages-von-tanja/" target="_blank">Im Vergleich zwischen Kacke und Schnecken</a></li>
<li>Langsamkeit: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/" target="_self">Die bloggwartsche Relativitätstheorie</a></li>
<li>Auch zu langsam gewesen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/der-spiegel-titelte-draussen-ists-heller/" target="_self">Frank-Walter Steinmeier</a> (SPD)</li>
<li>Lustige Tierwelt: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-auf-inforadio-hat-thomas-hollmann-das-gehen-entdeckt-und-wir-die-karelische-wanderschnecke/" target="_self">Die karelische Wanderschnecke</a></li>
<li>Gelb ist nicht orange: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/11/postmann/" target="_self">Wenn der Postmann zweimal klingelt</a></li>
<li>Schrieb Briefe aus dem Off: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6022010/" target="_self">Mädchen aus Ostberlin</a></li>
<li>Uffjepasst: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/" target="_self">Weniger als drei Beiräte kann jut sein, muss aber nicht</a></li>
<li>Recherchehilfe: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gips+ja+gar+nicht" target="_self">Gips ja gar nicht</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Recherchequelle: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/serie-plattituden/" target="_self">Fest im Sprachgebrauch Plattitüden</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>294-10 &#8211; Traumjob Hausverwalter für Wohnungseigentum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
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		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Howard Carpendale]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkel war´s, der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft. Als ein totgeschossener Hase über&#8217;n Sandberg Schlittschuhe lief&#8230; Und ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar, aß ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.&#8220; (Herkunft unbekannt, nähere Infos hier) Die Szene spielt sich ... <a title="294-10 &#8211; Traumjob Hausverwalter für Wohnungseigentum" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6402010-traumjob-hausverwalter-fur-wohnungseigentum/" aria-label="Mehr Informationen über 294-10 &#8211; Traumjob Hausverwalter für Wohnungseigentum">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" title="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5221" aria-describedby="caption-attachment-5221" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0012_Rotlichtgespraech.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5221" title="Im Gespräch: Verwalter &amp; Verwaltungsbeirätin" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0012_Rotlichtgespraech-300x233.jpg" alt="Im Gespräch: Verwalter &amp; Verwaltungsbeirätin" width="300" height="233" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0012_Rotlichtgespraech-300x233.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0012_Rotlichtgespraech.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5221" class="wp-caption-text">Im Gespräch: Verwalter &amp; Verwaltungsbeirätin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Dunkel war´s, der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle,<br />
langsam um die Ecke fuhr.<br />
Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft.<br />
Als ein totgeschossener Hase über&#8217;n Sandberg Schlittschuhe lief&#8230;<br />
Und ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar,<br />
aß ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.&#8220;<br />
(Herkunft unbekannt, nähere Infos <a title="externer Link" href="http://de.wikisource.org/wiki/Dunkel_war%E2%80%99s,_der_Mond_schien_helle" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Die Szene spielt sich wider Erwarten nicht</strong> im <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rotlicht" target="_self">Rotlichtmilieu</a> ab, auch wenn&#8217;s so scheint. Es ist der 25. Januar 2010 um<strong> 22:51 Uhr</strong>, Time to say Goodbuy (<a title="externer Link" href="http://otto-waalkes.de" target="_blank">ottisch</a>: Zeit für einen guten Einkauf).</p>
<p><span id="more-5220"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Vorausgegangen ist ein längeres Verwaltungsbeiratsgespräch in Berlin-Kreuzberg</strong>. Nun steht man noch da und wechselt ein paar Worte, bevor man in die bitterkalte, dunkle Nacht entfleucht. Traumjob Hausverwalter: Meetings wie dieses finden immer abends statt. <strong>Nachts, wenn alles schläft</strong>. <strong>Auch wenn das Howard Carpendale anders meinte: den Text kann sich hier und da auch der Verwalter von Wohnungseigentümern anziehen, aus rein persönlichen Gründen, doch das ist eine andere Geschichte</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GjvR5NwmpNM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/GjvR5NwmpNM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Howard Carpendale, Nachts wenn alles schläft (1979) (via Youtube)</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Mal ernsthaft: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">Berufsbild</a> (auf gotthal.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Weniger ernsthaft: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/perfekteverwalter" target="_blank">Der perfekte Verwalter</a> (auf gotthal.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Mehr zum Thema: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/traumjob-hausverwalter/" target="_self">Traumjob Hausverwalter</a> (weitere Artikel gesichtspunkte.de)</span></li>
</ul>
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		<title>279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Bestätigungsvermerk]]></category>
		<category><![CDATA[Testat]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf hat seine Hausaufgaben schon recht schnell nach Jahresende gemacht. Die Belegprüfung der Belege des Wirtschaftsjahres 2009 ergibt folgenden Kurzbericht der ehrenamtlichen Prüfer Wohnungseigentümer, Zitat:  Frau Meising, Herr Hinzpeter und ich (* Namen geändert) haben gestern die Belege 2009 geprüft. Wir haben keine Beanstandungen. Gemäß unserer &#8211; vollständigen Prüfung der ... <a title="279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6242010/" aria-label="Mehr Informationen über 279-10 &#8211; Zitat des Tages: Der Verwaltungsbeirat erteilt sein Plazet: von Testaten und Belegprüfung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5093" aria-describedby="caption-attachment-5093" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5093 " title="Das Testat - der Prüfvermerk" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg" alt="Das Testat" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/das.Testat-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5093" class="wp-caption-text">Das Testat</figcaption></figure>
<p><strong>Der Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf</strong> hat seine Hausaufgaben schon recht schnell nach Jahresende gemacht. Die Belegprüfung der Belege des <strong>Wirtschaftsjahres 2009</strong> ergibt folgenden Kurzbericht der ehrenamtlichen <span style="text-decoration: line-through;">Prüfer</span> Wohnungseigentümer, Zitat:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Frau Meising, Herr Hinzpeter und ich (* Namen geändert) haben gestern die Belege 2009 geprüft. Wir haben keine Beanstandungen. Gemäß unserer &#8211; vollständigen Prüfung der Ausgaben,- stichprobenhaften Prüfung der Einnahmen sowie &#8211; vollständigen Prüfung des Festgeldkontos sind die Einnahmen und Ausgaben des Rechnungsjahres ordnungsgemäß verbucht. Ausgaben haben Sie jeweils sachgerecht, fristgerecht und interessenwahrend für die WEG geleistet. Dasselbe gilt für das Liquiditätsmanagement des Festgeldkontos. Die Jahresabgrenzung erfolgte sachlich angemessen. Wir haben uns per Anschauung davon überzeugt, dass auf den Belegen jeweils die Zuordnung zu den Einzelkonten der Jahresabgrenzung vermerkt ist. Somit ist in Zweifelsfällen (etwa Nachfragen einzelner WEG-Mitglieder zur Betriebskostenabrechnung 2009) ein lückenloses Nachvollziehen der Zuordnung von Belegen zu den Einzelkonten der Jahresabrechnung möglich. Da wir aufgrund der vorstehend bestätigten Sorgfalt der Belegführung davon ausgehen, dass auch die Einzelkontenzuweisungen sorgfältig vorgenommen worden sind, haben wir keine Prüfung von Einzelkonten vorgenommen.</p>
<p>Wir bedanken uns für Ihre bei der Hausverwaltung sowie den Baumaßnahmen (Aufzugserneuerung und kleinere begleitende Maßnahmen) geleistete Arbeit und wünschen weiterhin gute Zusammenarbeit.&#8220; (Aus dem Belegprüfungsbericht des Beirats, Abrechnungsperiode 2009)</p></blockquote>
<p><strong>Dem ist kaum etwas hinzuzufügen</strong>. Ungewöhnlich aber ist die klare, strukturierte Sprache eines ehrenamtlichen Verwaltungsbeirats mit lesbarer Empfehlung für die Zukunft und klarer Betrachtung der Vergangenheit. Derartiges würde man sich gern gedanklich hinter den eigenen Spiegel klemmen.</p>
<p><span id="more-5092"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Liest sich gut und bestätigt unsere Arbeit als zielführend</strong>. Äußerst unangenehm die Vorstellung, der Beirat fände unsere Arbeit entgegengesetzt. Nein, hier gibt es eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wechselseitiges Wohlwollen. Die Eigentümer wissen, was sie <span style="text-decoration: line-through;">hatten</span> haben und sind zufrieden. Und wir wissen es ebenfalls. Wir mögen diese Wohnungseigentümergemeinschaft sehr.</p>
<p><strong>Haben über die letzten zehn Jahre viel aufgebaut.</strong> Aus marodierender Hausverwaltung übernommen. Derartiges soll ja vorkommen. Verwaltung pleite, Geld weg, Baumängel ohne Ende. Und jetzt seit mehreren Jahren ruhige Bestandsverwaltung. Verwalter, die marode Hausverwaltungen übernehmen, müssen ein gewisses Gottvertrauen in sich selbst und in die Integrität der künftigen Kunden besitzen. Sie müssen tatsächlich jahrelang Geld, Mühe, Zeit und viel Aufwand investieren, damit das unterzugehen drohende Schiff wieder &#8218;auf Kiel&#8216; kommt und seine Fahrt in eine gute Zukunft fortsetzen kann. Sogar die Vergangenheit der Wohnanlage aus den frühen Sechziger-Jahren ist aufgearbeitet. Das Grundstück ist geschichtsträchtig, weil 1938 dort eine jüdische Synagoge abgefackelt wurde. Von den alten Bauplänen der Synagoge und ihrer Entwicklungsgeschichte insgesamt wurden im Berliner Landesarchiv Dokumente eingesehen. <strong>Damit wir weniger gottvergessen in die Zukunft schauen</strong>.</p>
<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-5094" title="Kopfnuss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
Einmal im Jahr wird abgerechnet, im wahrsten Sinne des Wortes</strong>. Dem geht zuallererst die Überprüfung der gesamten Originalbelege des Wirtschaftsjahres voraus und hinterher gibt&#8217;s entweder das begehrte Testat -siehe oben- oder die berühmte <strong>Kopfnuss</strong>, die hoffentlich nur in Ausnahmefällen. Eigentlich hält sich das mit den Kopfnüssen in Grenzen. Durch monatliche Berichterstattung in Form von Monatsabrechnungen, ein feinabgestimmtes Reporting kleinerer und größerer Instandhaltungsaufträge unterhalb des Jahres sind die Dinge gut im Fluss. Information fließt eigentlich ständig. Das schmilzt denkbare &#8218;gedankliche Eisberge&#8216; ab und lässt sie als verdaubare Informationshäppchen vorüberziehen. Die große Überraschung steckt daher in den ewigen Jagdgründen der Belegprüfer kaum noch. Man hat Sachen schon einmal gesehen, sie waren Revue passiert und man erinnert sich noch daran. Das uneingeschränkte Testat eines Verwaltungsbeirats ist aber trotz alledem ein Moment der persönlichen Freude und bestätigt, was wir gedacht hatten: <strong>dass das eine gute Zusammenarbeit war, im letzten Jahr</strong>.<strong> Testate wie das obige, von Wohnungseigentümern als jahrelange Bestandskunden sind ungewöhnlich positiv und kommen daher doch überraschend und anerkennen die Leistung desjenigen, der lt. § 1 eines schriftlich abgefassten Verwaltervertrages immer schuld sein soll, wenn etwas nicht geklappt hat: der Verwalter. Denn üblicherweise tritt im Falle anderweitiger Schuldigensuche automatisch die Gleitklausel in § 2 ein: Sollte der Verwalter erwiesenermaßen einmal nicht die Schuld tragen, tritt automatisch § 1 in Kraft</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Automatismus: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/terminproblem/" target="_self">Zur Schuldfrage in Verwalterverträgen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Grenzfragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/ladung-zum-antritt-der-ordnungshaft/" target="_self">Trägt die Verwalterin Schuld an der Verhaftung des Wohnungseigentümers</a>? (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Wünschenswert: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/perfekteverwalter" target="_blank">Der perfekte Verwalter</a>! (auf gotthal.de)</li>
<li>Sachlich gesehen: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsvermerk" target="_blank">Das Testat</a> (der Wirtschaftsprüfer) (wikipedia)</li>
<li>Mit Verstand betrachtet: <a title="externer Link" href="http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/testat/testat.htm" target="_blank">Das Testat</a> (Wirtschaftslexikon)</li>
</ul>
<blockquote><p> </p></blockquote>
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