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	<title>Stimme der Kritik &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Stimme der Kritik &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:54:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt ... <a title="1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197713-positionen-emails-sind-tot-ueber-kurz-oder-lang-braucht-kein-mensch-emails-mehr/" aria-label="Mehr Informationen über 1665-14 &#8211; Positionen: Emails sind tot. Über kurz oder lang braucht kein Mensch Emails mehr&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-333" alt="Internet &amp; Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconinternetundemail_100x.jpg" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_145" aria-describedby="caption-attachment-145" style="width: 226px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-145" alt="Internet und Email" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/computertastatur.jpg" width="236" height="176" /><figcaption id="caption-attachment-145" class="wp-caption-text">Internet und Email</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir haben uns allein auf dieser Website redlich abgemüht, der Menschheit zu erklären, wie man auf eine gute Art und Weise Emails schreibt. Fazit nach vielen Jahren: Es war zwecklos. Noch immer beherrschen viele Leute dass Emailen nicht. Weil sie sich in Wahrheit selbst nicht einmal ansatzweise beherrschen (können). Emailen ist wie Parapsychologie: Es legt die Macken der Menschen offen und breitet sie vor den Betroffenen aus, den Lesern solcher Nachrichten.</p></blockquote>
<p>Das Jahr 1977 liegt schon etwas zurück und war in einer undefinierbaren Zeit begriffen. Die wilden Sechziger waren vorbei, auch Glamrock war tot. So was wie Bachmann Turner Overdrive war &#8222;in&#8220;: You ain´t seen nothing yet. &#8211; Na ja.</p>
<p>2014 ist schon ein etwas vorgerücktes, älteres Jahr, wenn man schon so lange lebt, als das man weiß: Wir hatten eine Vergangenheit, da gab es noch nicht einmal Internet. So in der Art von &#8222;Isch habbe gar keine Auto&#8220;.  1997/8 fing ich selbst an, das Internet zu nutzen. Als erstes richtete ich mir eine Domain ein, ließ in html eine Website für teures Geld bauen und verschaffte mir gleich als erstes die Möglichkeit, via Email zu kommunizieren. Ich gewann das emailen lieb und suchte nach Möglichkeiten, das Faxgerät abzuschaffen.</p>
<p><span id="more-15692"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" alt="Deutsche.lesen.schlecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg" width="394" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht.jpg 394w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Deutsche.lesen_.schlecht-300x247.jpg 300w" sizes="(max-width: 394px) 100vw, 394px" /></p>
<blockquote><p>Eine der größten Emaillügen dieses Jahrhunderts ist der vermeintliche Fakt, Emails seien bequem und von jedem nach eigener Facon problemlos zu nutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt: Jeder meint, seinen Senf absondern zu müssen. Im Grunde haben alle keine Zeit mehr. Getrieben vom eigenen Alltag setzen sich übernächtigte Zombies zu später Abendzeit noch vor den Rechner und verfassen, was sie für wesentlich halten. Am nächsten Morgen rennen Menschen in ihre Büros, lesen den Mist und müssen darauf reagieren. Emails sind wie der Versuch einer Fernsehfernbedienung: Man steuert mit Emails Menschen und treibt sie an, sich in puncto Zuverlässigkeit und Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Das funktioniert genau so lange, bis es soweit ist: Bis der totale Kollaps stattfindet.</p></blockquote>
<p>2013 ist das endlich gelungen, das Faxgerät abzuschaffen.  Und richtig: Niemand beschwert sich noch.</p>
<p>Seit letztem Jahr sagen wir aufgrund von technischen Problemen der Telekom, die mit diesem Dinosauriermedium auf der Basis einer zu neuen Softwareplattform, die dinoartige Sauriopoden wie Telefax nur fehleranfällig benutzt: Wir haben Fax abgeschafft.</p>
<p>Dieser Tage beschäftigt uns der Diskurs mit der Idee, was als nächstes wohl kommen könnte? Denn irgendwie: Emails nerven.</p>
<p>Was ich zum Thema Emails inzwischen immer wieder höre, manchmal nur verschlüsselt durch Blumen, sind Wehklagen ganz allgemeiner Verzweiflung:</p>
<p>* Wer soll das alles lesen.<br />
* Ich weiß nicht, was ich tun sollte. Das stand da nicht.<br />
* „Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=15684">aber&#8230;.</a>“</p>
<blockquote><p>Die BZ Berlin meldet in ihrer Onlineausgabe der Zeitung mit den gut lesbaren, großen Buchstaben, Deutschland liegt im internationalen Vergleich von &#8222;Lesekompetenz&#8220; nur auf Platz 16. Der Teaser aus dem Artikel ist oben abgebildet, der Artikel ist hier für <a title="externer Link" href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/jeder-6-deutsche-liest-wie-ein-zehnjaehriger-article1746261.html" target="_blank">Lesewillige verlinkt&#8230;.</a></p></blockquote>
<p>Betrifft: Emails</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15698" alt="Sister.Ista" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg" width="301" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_.jpg 301w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Sister.Ista_-300x254.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<blockquote><p>Alberner Taggedanke zu Sabrina Setlur und &#8218;Schwester, Schwester&#8216;: &#8218;Sister ISTA, für mich bist Du wie Sahnetorte.<br />
Ich könnt&#8216; Dich nicht probieren. Ja, klar<br />
Sister IStA, ich folge dir nicht an alle Orte,<br />
aus Angst, dass Du mich massakrierst. Ja, klar &#8211; OK, anderes Thema.</p></blockquote>
<p>Richtig ist</p>
<p>&#8211; Wir schreiben alle zu viel Emails.<br />
&#8211; Manche kürzer, manche länger.</p>
<p>Wie viel gut ist? Keine Ahnung. Mich nerven sie schon lange.</p>
<p>Folgen:</p>
<p>&#8211; Emails werden sich irgendwann überleben.<br />
&#8211; Wie genau, weiß ich noch nicht. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sondiere eine Möglichkeit, Emails abzuschaffen in Administrationsangelegenheiten und stattdessen Pinnwände einzurichten. Man kann sich einloggen, mit Benutzername und Passwort, etwas aufs Board schreiben, da steht es übersichtlich und bleibt dort, bis es abgearbeitet ist. Ich habe den Status, es als erledigt „zu brandmarken“.</p>
<p>Eine wichtige Entscheidung steht offenbar kurz bevor:<br />
&#8211; Schicke keine einzige Email eines Dritten, auch nicht redigiert, an einen Vierten weiter und trage ihm auf, sich damit auszueinander zu setzen. Denn lesen lässt Deutungshoheiten zu, und damit Mistverständnis-Möglichkeiten.</p>
<p>Fakt ist: So wie bisher geht es definitiv nicht weiter.</p>
<p>Habt Ihr Ideen oder von neueren Vorschlägen gehört, zum Thema? Eventuell in den Kommentaren.</p>
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		<title>1567-13 &#8211; Positionen: Mit ist besser, ohne schöner. Die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümer.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 11:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob jemand seine Jahresabrechnung verstehen kann oder nicht, ist eine Frage der &#8222;guten oder schlechten Jahresabrechnung&#8220; und nicht etwa davon, was sich Juristen zu diesem Thema so ausdenken. Die Latte der Qualitätsstandards für eine verständliche Jahresabrechnung legen Juristen hoch und tendenziell immer höher, manchmal auch mit gerade verwirrenden Folgen für die Verständlichkeit derselben. In der ... <a title="1567-13 &#8211; Positionen: Mit ist besser, ohne schöner. Die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümer." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187913-positionen-mit-ist-besser-ohne-schoener-die-jahresabrechnung-der-wohnungseigentuemer/" aria-label="Mehr Informationen über 1567-13 &#8211; Positionen: Mit ist besser, ohne schöner. Die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümer.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13976" aria-describedby="caption-attachment-13976" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-13976 " title="Jahresabrechnung #Foto des Tages" alt="Jahresabrechnung #Foto des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2768.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13976" class="wp-caption-text">Jahresabrechnung #Foto des Tages</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob jemand seine Jahresabrechnung verstehen kann oder nicht, ist eine Frage der &#8222;guten oder schlechten Jahresabrechnung&#8220; und nicht etwa davon, was sich Juristen zu diesem Thema so ausdenken. Die Latte der Qualitätsstandards für eine verständliche Jahresabrechnung legen Juristen hoch und tendenziell immer höher, manchmal auch mit gerade verwirrenden Folgen für die Verständlichkeit derselben.</p></blockquote>
<p>In der Tat rätseln Wohnungseigentümer, fragen sich, wo ihre Wohngeldzahlungen geblieben sind? Die Vorauszahlungen sind aufgespalten worden, klammheimlich. Die Verwalterin tut der neuesten Rechtsprechung des BGH genüge, teilt das Wohngeld in (mindestens) zwei Sollbeträge auf. Das &#8222;Wohngeld im übrigen&#8220; und -extra ausgewiesen- die Zuführung anteiliger Monatsbeträge zu einer Instandhaltungsrücklage, die gebildet werden soll. Post versendem (nach dem Postversand) fragen die Wohnungseigentümer, sie kämen partout nicht auf ihren Zahlungsbetrag geleisteter Wohngelder.</p>
<p>Sie zahlen den Betrag in einer Summe. Der erscheint nicht auf dieselbe Art und Weise, sondern aufgesplittet und getrennt abgerechnet. Transparenter finden das viele Wohnungseigentümer nicht.</p>
<p>Genau das fordert der Bundesgerichtshof, weil alles viel schöner und viel transparenter sei. Es ist wenig sinnvoll, sich darüber noch aufzuregen. Wenn´s der Gerechtigkeit dient, ist es eben so. Jawoll.</p>
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		<title>1433-13 &#8211; Positionen: Das Informationsfreiheitsgesetz, eine Farce? Die Zeit berichtet hintergründig! #IFG #Linktipp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 11:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer hat nur die Dokumente geklaut, die da in der Dokumenten cloud liegen? Julien Assange war es nicht. Na, Gott sei Dank. Wer hat nur die Dokumenten cloud? #Splatterfragen Viele von uns kennen das. Wir sind Bürger und es wird uns erzählt, wir hätten hier Rechte. Die Demokratie darf man auch nicht als kleinstes aller ... <a title="1433-13 &#8211; Positionen: Das Informationsfreiheitsgesetz, eine Farce? Die Zeit berichtet hintergründig! #IFG #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/174513-positionen-das-informationsfreiheitsgesetz-eine-farce-die-zeit-berichtet-hintergrundig-ifg-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1433-13 &#8211; Positionen: Das Informationsfreiheitsgesetz, eine Farce? Die Zeit berichtet hintergründig! #IFG #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" alt="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/ausrissredigiert.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-38" alt="Ausriss aus Brief der KFZ-Zulassungsbehörde" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/ausrissredigiert.jpg" width="650" height="342" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/ausrissredigiert.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/ausrissredigiert-300x157.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Wer hat nur die Dokumente geklaut, die da in der Dokumenten cloud liegen? Julien Assange war es nicht. Na, Gott sei Dank. Wer hat nur die Dokumenten cloud? #Splatterfragen</p></blockquote>
<p>Viele von uns kennen das. Wir sind Bürger und es wird uns erzählt, wir hätten hier Rechte. Die Demokratie darf man auch nicht als kleinstes aller denkbaren Übel bezeichnen. Nein, es herrscht Freiheit.</p>
<p>Weil das hie und da nicht so ist, im perfekt und computerorientierten &#8222;Überwachungsstaat&#8220;, hat sich der Gesetzgeber u.a. das Informationsfreiheitsgesetz ausgedacht. Mit wenig Erfolg, wie die Zeit jetzt schön hintergründig berichtet. Das ist so gut geschrieben, wie zutreffend recherchiert, dass man dazu kaum noch etwas sagen muss. Vielleicht noch dies: Viele Behörden benehmen sich wie <del>Arschlöcher</del> Armlöcher, wenn man ihrem nervigen Tun selbstbewusst und Bürgerfreundlichkeit einfordernd entgegnet. Wir haben darüber häufiger berichtet. Vielleicht schmeißen wir einfach mal ein paar Beamte raus, die sich als ungeeignet erweisen, im Ordnungsamt, Wirtschaftsamt oder beim Gericht. Dienst am öffentlichen Bürger zu verrichten, weil sich die Unkündbarkeit wie Notdurft gebiert?!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/ifg-informationsfreiheit-protokolle" target="_blank">Die Zeit zu &#8222;Transparenz: Zu viele Ablehnungsgründe&#8230;.&#8220;</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="https://www.documentcloud.org/documents/623662-ifg-protokoll.html" target="_blank">Die IFG-Protokolle in der documentcloud</a></li>
<li>Vorberichterstattung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Wirtschaftsamt">Suchrecherche auf gesichtspunkte.de</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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			</item>
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		<title>1432-13 &#8211; Positionen: Vom WEG-Verwalter, dem Mietsonderverwalter, dem französischen Eigentümer in Paris und dem Mieter in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 08:15:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Sehr geehrter Herr Gotthal, wie telefonisch mitgeteilt, können wir Ihnen den Namen des Mieters der WE 28 mitteilen. Eine Telefonnummer liegt uns nicht vor. Mietername: Maximilian Kaller (* Name geändert) Mit freundlichen Grüßen Eveline Tandt (* Name geändert) Hausverwaltung Die Stimme der Kritik birgt Emotionen in sich. Ein &#8222;Schwarze-Peter-Spiel&#8220; zwischen Eigentümer in Frankreich, seiner ... <a title="1432-13 &#8211; Positionen: Vom WEG-Verwalter, dem Mietsonderverwalter, dem französischen Eigentümer in Paris und dem Mieter in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/174413-positionen-vom-weg-verwalter-dem-mietsonderverwalter-dem-franzosischen-eigentumer-in-paris-und-dem-mieter-in-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 1432-13 &#8211; Positionen: Vom WEG-Verwalter, dem Mietsonderverwalter, dem französischen Eigentümer in Paris und dem Mieter in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_137" aria-describedby="caption-attachment-137" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik &#8211; bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Gotthal, wie telefonisch mitgeteilt, können wir Ihnen den Namen des Mieters der WE 28 mitteilen. Eine Telefonnummer liegt uns nicht vor. Mietername: Maximilian Kaller (* Name geändert) Mit freundlichen Grüßen Eveline Tandt (* Name geändert)<br />
Hausverwaltung</p></blockquote>
<p>Die Stimme der Kritik birgt Emotionen in sich. Ein &#8222;Schwarze-Peter-Spiel&#8220; zwischen Eigentümer in Frankreich, seiner beauftragten Sondereigentumsverwalterin hier in Berlin und der WEG-Verwalterin (das sind wir). Wir schreiben eine Antwortemail im Ausnahmezustand inzwischen größerer Verärgerung. Vorausgegangen war dieser Email ein Telefonat mit der Berufskollegin, das im Wesentlichen einen Versuch darstellte, die WEG-Verwalterin zu einer Mieterbetreuung in der angesprochenen Sache zu veranlassen. Dass das eine &#8222;normale Sache&#8220; wie diese sei, auch in ihren beruflichen Erfahrungen. Wie da irgendwie gesprächsweise durchscheint: &#8222;Was beschwerst du dich, WEG-Verwalter, dieses Leben ist nun mal hart und ungerecht, also halt die Klappe, arbeite&#8220;. Wir schreiben heute Morgen Galle und Gift spuckend und es ist der Versuch eines Befreiungsschlages:</p>
<p><span id="more-14072"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13850" alt="_Banner_Briefe.an.die.Redak" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Banner_Briefe.an_.die_.Redak_.jpg" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Banner_Briefe.an_.die_.Redak_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Banner_Briefe.an_.die_.Redak_-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Guten Tag, liebe Frau Kollegin!</p>
<p>Diese Sache ist so eine ganz grundsätzliche Sache von &#8222;Wie geht man miteinander um&#8220; und ich werde es wagen, diese Frage nochmals anzusprechen, Frau Kollegin.</p>
<p>1. Wg. der Legionellenprüfung, die wir seit mehreren Wochen versuchen vernünftig zu bearbeiten, brauchen wir funktionierende Kontaktdaten dieses Mieters, der nicht unserer ist und von uns auch nicht betreut wird. Wir können auch aus Rechtsgründen keinen Support, keine Diskussionen und keine schriftl. Benachrichtigungen an den Mieter unternehmen.</p>
<p>Für eine kleine Terminvereinbarung ist das auch ein &#8222;Aberwitz&#8220;. Aber genau darüber haben wir telefoniert. Sie haben als Kollegin u.a. fallen gelassen, das müssten Sie in Ihren Häusern auch immer machen. Ja, und?</p>
<p>2. Und dann gibt es ein Projekt Schwammsanierung, das sich auf diesen Mieter vermutlich auswirken wird.</p>
<p>Ich fasse zusammen: Wir schwimmen hier ergebnislos lange Zeit im eigenen &#8222;verwalterischen Saft&#8220;. Der Eigentümer sitzt in Frankreich und zeigt sich uninformiert. Er hat dafür eine örtliche Hausverwaltung, das sind Sie. Wir versuchen so gut und gewissenhaft als möglich erträgliche Arbeitsbedingungen in einer &#8222;Kleinstsache&#8220; (Legionellen) und einer großen, maßgeblichen Sache (Schwammsanierung) herzustellen.</p>
<p>Aber es will uns einfach nicht gelingen. Dass Sie eingeschaltet sind, ist für uns neu, erst seit dem wir anfangen, gezielt bei Hrn. Parisienne (* Name geändert) nachzuhaken. Sie aber sind erst der Meinung, das müssten wir alles leisten, also mit Ihrem Mieter kommunizieren und dann auch noch so.</p>
<p>Nein, Frau Kollegin, so geht es gerade nicht:<br />
&#8211; Wenn Sie Sondereigentumsverwalterin sind, dann sorgen Sie bitte erstens dafür, dass von dem Mieter vollständige, funktionierende Kontaktdaten bekanntgegeben werden. Ohne weiteres Wenn und Aber. Und wenn das zu schwierig ist und Sie tatsächlich das nicht schaffen, dann teilen Sie bitte auch das mit. Das wäre ein Statement.</p>
<p>&#8211; Wir führen keinerlei Verhandlungen, Schriftverkehr und dergleichen mit diesem Mieter. Wir können allenfalls freundlicherweise den Mann bei Bedarf mal anrufen und ihm sagen, was wir vorhaben. Wenn er das aus irgendwelchen mietrechtlichen Gründen nicht will, müssen Sie beispringen. Oder der Eigentümer. Das ist für uns egal. Wir wollen nur &#8222;effektiv, gut, zielgerichtet&#8220; bekannte und überfällige Probleme lösen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-14077" alt="Chuck Norris: Kontaktdaten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/01.13_Kontaktdaten.Chuck_.No_.jpg" width="650" height="400" /></p>
<p>Mit so kurzen, wenig stichhaltigen Nachrichten wie bspw. der unten abgebildeten wird das allein deswegen nicht gelingen, weil Sie uns nicht &#8222;zuarbeiten&#8220;. Wenn Sie das nicht wollen, ist auch das ein Statement. Dann werden wir uns ganz allein an den Eigentümer in Frankreich wenden und jegliche weiteren Direktkontakte ablehnen. Das ist dann das Statement von uns.</p>
<p>Niemand hat hier &#8222;Recht&#8220;, es geht einzig und allein darum, Maßnahmen der gemeinschaftlichen Verwaltung adäquat und praxisorientiert zu erschlagen und zu erledigen. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p>So, jetzt habe ich mal alles raus gelassen. Werden Sie uns nun helfen?</p>
<p>(Ende)</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1426-13 &#8211; Positionen: 3 Zimmer, Küche, Hass #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 06:44:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christian Wulff, Jörg Kachelmann und die Justiz macht, was sie will &#8211; wer nicht blind ist, sieht viele Parallelen, aller Verlogenheit zum Trotz ist Qualität immer noch das Ergebnis längeren Nachdenkens! &#8211; Der Bürger in seinen geistigen Rückzugsgebieten, Vorurteilen, Vorverurteilung und es ist aus mit der gesetzlichen &#8222;Unschuldsvermutung&#8220;? Deren Preis liegt gegenwärtig weit über dem ... <a title="1426-13 &#8211; Positionen: 3 Zimmer, Küche, Hass #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/173813-positionen-3-zimmer-kuche-hass-foto-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1426-13 &#8211; Positionen: 3 Zimmer, Küche, Hass #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14035" aria-describedby="caption-attachment-14035" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00061.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14035" alt="3 Zimmer, Küche, Hass" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00061-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00061-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00061-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC00061.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14035" class="wp-caption-text">3 Zimmer, Küche, Hass</figcaption></figure>
<blockquote><p>Christian Wulff, Jörg Kachelmann und die Justiz macht, was sie will &#8211; wer nicht blind ist, sieht viele Parallelen, aller Verlogenheit zum Trotz ist Qualität immer noch das Ergebnis längeren Nachdenkens! &#8211; Der Bürger in seinen geistigen Rückzugsgebieten, Vorurteilen, Vorverurteilung und es ist aus mit der gesetzlichen &#8222;Unschuldsvermutung&#8220;? Deren Preis liegt gegenwärtig weit über dem &#8222;veranschlagten&#8220; Kaufpreis von 20.000,- EUR. &#8222;Öffentliche Verwaltung&#8220; als Hort schlechter Fehlentwicklungen. Es geht um &#8222;Ausnahmerecht&#8220;. Dabei dürfte noch niemand zum Fall Wulff eine feste Meinung haben, weil sie gegenwärtig nicht mit gerichtsfesten Fakten untermauert zu sein scheint.</p></blockquote>
<p>Dies Foto nahm der Berichterstatter an der Front auf, in einer Wohnung. Der Mieter hatte sich ins Krankenhaus gezündelt, aus welchem Grund, bleibt für den Moment unaufgeklärt. Ein armes Schicksal: Überforderung, hohe Anforderungen an das tägliche Leben, vielleicht zu hohe? Dies auszubreiten wäre verfehlt. Nicht alles darf ein Berichterstatter ausbreiten, ausbreiten, sensationslüstern. An Lüsterklemmen wie diesen holt man sich einen Kurzen. Nicht 3 Zimmer, aber Küche und Hass? Nun ja.  Im Oktober 2010 wurde vermutlich der Berliner Tütenbomber aufgeklärt, die in einem ansonsten ungeführt gebliebenen Haushalt auffallend sorgfältig &#8222;archiviert&#8220; und geordnet wiederauffindbar. Seltsam.</p>
<p>&#8222;Seinen täglichen Digitalismus&#8220; neu definiert,  sinngemäss erkannt, dass nicht jede Berichterstattung zutreffend auf diese Website passt. &#8222;Digitalismus über alles und jeden&#8220; wurde zum Hospitalismus, teilthemenartige Umzüge erwogen. Eine Auslagerungsstätte themenfeindlichen Gedankenguts ist u.a. <a title="externer Link" href="http://gotthal.tumblr.com" target="_blank">dies Blog auf tumblr.com</a>, eine Art Microblog. Im Gegensatz zur hiesigen &#8222;Makroküche&#8220;. Wohnen hier, essen <a title="externer Link" href="http://gotthal.tumblr.com" target="_blank">dort</a>, denken dort. Für den Aspekt der Lustbefriedigung gibt es bereits genug andere weltweite Angebote. Kein Bedarf.</p>
<p>Christian Wulff hat die Einstellung des Verfahrens gegen sich Zug um Zug gegen Zahlung von 20.000,- EUR abgelehnt. Die persönliche Meinung darüber gehört hier nicht hin, hier geht es um das bewohnte Mehrfamilienhaus. Christian Wulff hingegen, das ist bekannt, wohnt im Einfamilienhaus, dessen Adresse Synonym für viele verschiedene Arten von vermeintlichem &#8222;Hospitalismus&#8220;. Ob das einmal anders werden wird, ist die Frage. Namentlich &#8222;Hotelrechnungen von 750,- EUR&#8220;: Eine Meinung darüber zu haben, ist erlaubt. Wo, ist verlinkt. Capture opinions, oder ist die Sache schizo? Mitnichten: Meinung zu diesem &#8222;Lebenssachverhalt&#8220; gehört nicht auf dieses beruflich durchtriebene Themenblog. So jedenfalls der Anspruch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link: <a title="externer Link" href="http://gotthal.tumblr.com/post/47604324285/3-zimmer-kueche-hass-wir-alle-kennen" target="_blank">3 Zimmer, Küche, Hass &#8211; zum Wulff-Verfahren</a></li>
</ul>
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		<title>1180-12 &#8211; FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/152412/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:11:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Internet ist auch nicht mehr, was es mal war. Auf www.schwarzgeld.de geguckt, aber keins gefunden. Alles Esel, oder was?  Wenn die Stadtreinigung heute Morgen zum Auftrag vom 03.01. des Jahres nachfragt, ist zu viel Zeit ins Land gegangen, um noch von Mülloptimierung zu sprechen! Das Foto zeigt keinen jamaikanischen Rastafarian, sondern einen Langhaaresel aus Frankreich ... <a title="1180-12 &#8211; FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/152412/" aria-label="Mehr Informationen über 1180-12 &#8211; FotoPodcast: Alles Esel? Die Berliner Stadtreinigung fragt am 09.03. nach, was mit dem Auftrag vom 03.01. geschehen soll?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC01195.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12086" title="Rastafarian &quot;Baudet du Poitou&quot; - @Grüne Woche 2012" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC01195-1024x685.jpg" alt="" width="640" height="428" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC01195-1024x685.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC01195-300x200.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC01195.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<blockquote><p>Das Internet ist auch nicht mehr, was es mal war. Auf <a href="http://www.schwarzgeld.de/">www.schwarzgeld.de</a> geguckt, aber keins gefunden.</p></blockquote>
<p>Alles Esel, oder was?  Wenn die Stadtreinigung heute Morgen zum Auftrag vom 03.01. des Jahres nachfragt, ist zu viel Zeit ins Land gegangen, um noch von Mülloptimierung zu sprechen! Das Foto zeigt keinen jamaikanischen Rastafarian, sondern einen Langhaaresel aus Frankreich namens &#8222;Baudet du Poitou&#8220; @Grüne Woche, 2012</p>
<p>Cooles Tier. Raucht das Gras nicht, frisst es aber. Die Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung aber &#8230;.nun, so genau wissen wir das nicht!</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/150212/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:33:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nicht nur gnadenlose Kälte führt uns dieser Tage aufs Glatteis. Auch Handwerksfirmen, die versuchen, Aufträge zu beschaffen, von denen man sich fragt: Was soll´s? Eins davon habe ich heute bearbeitet. Frechheit. An jedem Treppenkopf eines nachträglich ausgebauten obersten Geschosses von Berliner Altbauten befinden sich entsprechenden Forderungen der Bauaufsicht zufolge Rauchwarnmeldeanlagen (&#8222;RWA-Anlagen&#8220;). Diese müssen auch gewartet ... <a title="1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/150212/" aria-label="Mehr Informationen über 1158-12 &#8211; Report: Instandhaltung: Von Ahnungslosen, Dachausstiegsleitern und der kompletten Idiotisierung der Büromuftis">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" title="Banner Report: Instandhaltung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Nicht nur gnadenlose Kälte führt uns dieser Tage aufs Glatteis. Auch Handwerksfirmen, die versuchen, Aufträge zu beschaffen, von denen man sich fragt: Was soll´s? Eins davon habe ich heute bearbeitet. Frechheit.</p></blockquote>
<p>An jedem Treppenkopf eines nachträglich ausgebauten obersten Geschosses von Berliner Altbauten befinden sich entsprechenden Forderungen der Bauaufsicht zufolge Rauchwarnmeldeanlagen (&#8222;RWA-Anlagen&#8220;). Diese müssen auch gewartet werden, jährlich. Das hat zur Folge, man wendet sich an Fachleute für Brandschutztechnik, die darauf spezialisiert sind. Oft wurde dies jahrelang nicht ordnungsgemäß gemacht. Und nun ist die Sache eingetütet und läuft weitgehend automatisch ab. In unserem Fall im Monat Januar des Jahres 2012.</p>
<p><span id="more-11933"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<dl id="attachment_11934" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11934" title="RWA-Anlage Dachansicht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-1024x658.jpg" alt="RWA-Anlage Dachansicht" width="640" height="411" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-1024x658.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht-300x193.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/RWA-Anlage_Dachansicht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">RWA-Anlage Dachansicht</dd>
</dl>
<blockquote><p>Hausverwalter bekommen Angebote, auch von im festen Wartungsvertrag stehenden Fachfirmen. Das nennt man oft Eigeninitiative. Oder &#8222;den großen Bohei&#8220;. Jeder Fachmann spielt mehr oder weniger kenntnisreich auf einer eigenen Klaviatur seiner Möglichkeiten. Und so wird aus einer Leiter ein ganzes Bauintermezzo von großartigem Zuschnitt und mit großartiger Performance. Aber wofür?</p></blockquote>
<p>Wer von gar nichts eine Ahnung hat, sollte lieber mal die Fre&#8230;. halten, ist ein weithin bekannter Spruch.</p>
<p>Wer gar keine Ahnung hat, ist aber auch nicht verbildet und viel zu spezialisiert, um zu begreifen, dass auch &#8222;gesunder Menschenverstand&#8220; oft hilfreich sein kann. Und das ginge dann so.</p>
<p>Ausgangspunkt ist &#8222;der Vertrag&#8220; über die regelmäßige Wartung der RWA-Anlage im Hause. Nun haben sich die Fachleute bestimmt schon das Maul zerrissen. Denn es war irgendwie auch eine Unterlassungssünde. Auch bei uns. Sie blieb bislang ungewartet und das gehört sich nicht. Irgendwann haben wir es gemerkt und Maßnahmen ergriffen. Eine Firma muss her, die das Ding regelmäßig einmal pro Jahr wartet. Keine große Sache übrigens. Kostet ein paar Taler und erfüllt dann die gesetzlichen Auflagen. So weit, so gut.</p>
<p>Nun ist Warten was für Proaktive. Es gilt, ein Wartungsprogramm zu absolvieren. Im Glücksfall ist das &#8222;bezeichnet&#8220;, beschrieben und hinsichtlich von konkret messbaren Einzelleistungen sogar überprüfbar. Oder auch nicht. Das hängt auch von der Firma ab und wie sie gestrickt ist. Ob es überhaupt dokumentiert ist? Oft werden Wartungsverträge wie &#8222;Rundumsorglospakete&#8220; geschnürt, mit nicht sichtbaren Wartungsleistungen, einigermaßen festen Rechnungsbeträgen und als eine Art Beruhigungspflaster: Mir kann nichts passieren. Ich werde gewartet.</p>
<figure id="attachment_11936" aria-describedby="caption-attachment-11936" style="width: 237px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11936" title="Anlegeleiter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg" alt="Anlegeleiter" width="247" height="504" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter.jpg 247w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/Anlegeleiter-147x300.jpg 147w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11936" class="wp-caption-text">Anlegeleiter</figcaption></figure>
<p>Doch dann kommt der Klaviaturkünstler zum Zuge. Nun geht es auch für den Wartungsdienstleister darum, aus dem schmalen, kalkulierbaren und vorhersehbaren Salär einen Vertrag zu machen, der &#8222;Schmackes&#8220; hat, Musike und mit dem sich Flöhe, Kohle oder auch Penunsen verdienen lassen. In jedem Wartungsvertrag steckt auch die oft unentdeckt gebliebene Möglichkeit, Geld zu verdienen. Also wird ordentlich auf die &#8222;K&#8230;..&#8220; gehauen. Igitt.</p>
<p><em><strong>(Auszug aus dem Kostenangebot)</strong></em></p>
<p>Bei der jährlichen Wartung der RWA &#8211; Anlage im o.g. Objekt wurde folgendes festgestellt:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Treppenhaus</strong></span><br />
Die bauseitige Dachausstiegsleiter besitzt keinen Handlauf. Die ursprüngliche Einhängevorrichtung wurde unzulässigerweise an der Trockenbauschale befestigt und ist herausgerissen. Wir empfehlen Ihnen die Nachrüstung eines ausziehbaren Handlaufes. Die Einhängestange (Kopfpunktsicherung) ist mit auszutauschen um einen größeren Wandabstand zu ermöglichen. Die neue Einhängevorrichtung ist am Bohlenkranz unter der Gipskartonschale zu befestigen. Um den Antrieb ohne Werkzeug aushängen zu können. empfehlen wir die Montage einer Antriebskonsole mit Entriegelungsstift, Um bei der Benutzung des Dachausstieges ein Umschlagen des ausgehängten Antriebes zu verhindern (Verletzungsgefahr und Beschädigung des Antriebes sind möglich) empfehlen die Montage eines Haltewinkels. Ein Überschlagen und Abreißen der Lichtkuppelhaube von den Bändern durch den Wind (bei ausgehängtem Antrieb) kann durch einen Dachausstiegsbeschlag verhindert werden. Die als Diebstahlsicherung gedachte Kette wurde durchtrennt. Wir empfehlen zur sicheren Aufbewahrung der Anlegeleiter, wenn sie nicht benutzt wird, eine abschließbare Diebstahlsicherung mit Schloss für die senkrechte Wandmontage.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(Ende Vorbemerkungen aus dem Kostenangebot)</span></strong></p>
<p>Zu den Vorbemerkungen, die nebenbei gesagt deutlich über 1.000,- € Kosten verursachen sollen, schießen die Gedanken in die freie Wildbahn. Mit etwas Fantasie wird folgendes draus:</p>
<p>&#8211; Die Anlegeleiter hatte noch nie einen Handlauf. Ob sie einen besitzen muss, ist mehr als fraglich. Vorschrift ist es nicht. Eine Anlegeleiter ist hierfür auch gar nicht vorzusehen. Einen ausziehbaren Handlauf will doch hier niemand.</p>
<p>&#8211; Die ursprüngliche Einhängevorrichtung (für die Leiter) war schon immer (unzulässigerweise?) an der Trockenbauschale befestigt. Warum fällt denn das erst jetzt auf?</p>
<p>&#8211; Die Einhängestange (Kopfpunktsicherung) soll ausgetauscht werden, um einen größeren Wandabstand zu ermöglichen? Ist denn keine passende Leiter zu bekommen, die den ausreichenden Wandabstand, wie er seit Jahren abgenommen ist, ausreichend bedient? Ist am Ende dieser Austausch nur notwendig, weil die ganze Arbeit, die hier angeboten wird, dieses erforderlich machen würde?</p>
<p>Fazit: Das Angebot kommt einem bei näherer Betrachtung wie ein &#8222;Entertainmentangebot&#8220; vor. Es ist gerade nichts zu tun, also schlagen wir dem Kunden mal vor, aus der einfachen Leiter eine mit Handlauf zu machen, ansonsten noch viele, weitere technische Änderungen zu machen und dafür mehr als 1.000,- € auszugeben. Geschrieben ist alles in &#8222;Sicherheitshochdeutsch&#8220;, strotzt vor Warnungen, Vorbehalten und Sicherheitshinweisen und solchen, die die &#8222;Illegalität des Vormaligen&#8220; hochhalten.</p>
<p>Nein, dieses Angebot hat Kopfschütteln verursacht. Es wurde so nicht bestellt. So nie besprochen. Und warum es erforderlich ist? Who knows.</p>
<p>Im Kern geht es hier darum:</p>
<p>&#8211; Die Leiter ist nach wie vor vorhanden. Allerdings ist die Einhangschiene ausgerissen. Sie muss neu befestigt werden. Das war´s. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Ach ja, und die Diebstahlsicherung der Leiter mit einer neuen Kette oder einem Beschlag mit Abschließvorrichtung ist noch denkbar. Zu klären ist, wer dann die Schlüssel hat. Alles andere ist kostenträchtig und rankt sich unnötigerweise drumherum.</p>
<p>Wahrscheinlich, weil ich zu blöd bin es zu begreifen, werde ich diesen Auftrag so nicht erteilen&#8230; weiter arbeiten.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:49:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel) Ich haue ab von hier, verkündet der Reporter, dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart. (Moritz von Uslar, ... <a title="1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/148411/" aria-label="Mehr Informationen über 1140-12 &#8211; Prognosen: Ich werde nie dazu kommen, den eBook-Reader anzuwerfen und zu lesen! Digitale Revolution? Keine Zeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<dl id="attachment_10844" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10844" title="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg" alt="Andreas Hoppe - Allein unter Gurken (Buchtitel)" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Andreas.Hoppe_.Allein.unter_.Gurken-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Andreas Hoppe &#8211; Allein unter Gurken (Buchtitel)</dd>
</dl>
<blockquote><p><em></em><em>Ich haue ab von hier, </em><em>verkündet der Reporter, </em><em>dort hin, wo kaum ein Mensch je vor uns war &#8211; nach Hardrockhausen, Osten &#8230; und nebenbei erfahre ich alles über des Prolls reine Seele, über Hartz IV, Nazirock, Deutschlands beste Biersorten und die Wurzel der Gegenwart.</em> (Moritz von Uslar, Deutschboden)</p></blockquote>
<p>Die digitale Revolution ist ein lüsterner Schwellkörper. Über diese digitale Reizschwelle, die eine Wulst ist, kann ich derzeit nicht kommen, aus Zeitgründen. Auch aus Umfangsgründen. Zu viele Bücher noch, die ungelesen hier herumliegen. An die ich erinnert werde, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich als nächstes zu lesen beabsichtige. Und dann lauter Lebensratgeber, die sollen doch die Fre&#8230;.. halten. Ansonsten verleihen mir Menschen auch gern täglich neue Bücher. Lies mal.</p>
<p>Bin ich etwa immer noch nicht erwachsen? Wer schreibt, muss vielleicht selbst nichts lesen? Mitnichten. Schreiben ist Output. Lesen ist Input, so wie in dem Film: &#8222;Nr. 5 lebt&#8220; aus dem Jahre 1985, ein Jahr nach Orwells 1984, das 1948 geschrieben wurde. Nr. 5, ein Roboter auf Rädern mit menschlichen Zügen, ist äußerst wissbegierig: er scannt Wind pustend die Seiten umblätternd das städtische Telefonbuch. Liest es leer in wenigen Sekunden und sagt dann: &#8222;Noch eins&#8220;. Neugierig.</p>
<p><span id="more-11751"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" title="Der digitale Detektiv" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<p>Ja, so bin ich auch. Zumindest ähnlich.</p>
<p>Will ich dünner werden, kaufe ich einen Ernährungsberater in Buchform. Will ich umziehen, ist ein Umzugsratgeber nicht schlecht. Sehr gut laufen auch Lifestyle-Bücher prominenter Journalisten wie z.B. von Moritz von Uslar (Buchtitel: &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/article10085340/Moritz-von-Uslar-wo-die-wilden-Kerle-wohnen.html" target="_blank">Deutschboden</a>&#8222;).</p>
<p>Indem irgendjemand irgendwo einen Furz über ein Problem lässt, findet er seine Buchkäufer. Häme, Spott, sogar Niedertracht kann dem Stoff zugrunde liegen, es wird gekauft. Wie ist es, nach Brandenburg aufs Land zu ziehen? Das fragen sich viele Berliner. Berlin hat seit ein paar Jahren einen negativen Bevölkerungszuwachs. Es verblutet, ganz langsam. Grund sind die Wanderungsbewegungen, gen Umland.</p>
<p>Menschen wollen wohnen, wie das Grüngemüse, am liebsten &#8222;allein unter Gurken&#8220;, wovon das Buch von Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe handelt. Auch wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/10/139411/">berichteten hier</a>, sogar noch über Gurken. So wie sich die WELTonline jetzt fragt,</p>
<blockquote><p>Könnte es sein, dass (Moritz von) Uslar auf seinem Spezialgebiet, der Beschreibung ästhetischer Details, sehr nachlässig vorging, um eine möglichst krasse Ost-Exotik zu schaffen? Ein Denker geht auf Reisen und sucht den edlen Wilden.  (Link oben)</p></blockquote>
<p>&#8230;so fragt sich jetzt die WELToffline (nicht die Printausgabe der so genannten Zeitung, übrigens) nämlich, wie man jetzt erst in den Oderbruch ziehen könne, um dann den Medienbruch, das &#8222;xmedia&#8220; (sprich: crossmedia) hinzuzubekommen? Das Buch geht on-line, genauer &#8222;goes digital&#8220;. Schon erscheinen für Autoren erste Ratgeber: Wie schreibe ich ein eBook? &#8211; Na, am besten ganz langsam, oder? Die Mehrheit der Menschheit besteht im Übrigen nicht aus Autoren, sondern nachweislich aus Lesern. Vermutlich gibt es mehr Nichtleser als Leser auf der Welt, oder?</p>
<p>Lesen blendet. Lesen verblödet. Lesen sortiert den Kopf und manipuliert das Gedankengut, versaut den Menschen mit fremden, teils befremdlichen Einflüssen, die daherkommen wie Einschüsse an der Scheunenwand. Rechnet man die Zahl der abgelagerten, ins Regal gestellten und in Kartons verpackten Bücher Deutschlands zusammen, würde platzmäßig vermutlich München wegfallen: für den &#8222;self storage&#8220; aller Bücherwürmer Deutschlands. Die Münchner müssen mir verzeihen, aber im Englischen Garten waren schon länger unerträglich viele Nackedeis am Liegen. Damit ist es jetzt Schluss, alles Bücher oder was?</p>
<p>Ein Problem mit dieser Schwellung Deutschlands, der digitalen Revolution, ist die Selbstbeschneidung und der Fortfall bereits erworbener Möglichkeiten. Das Buchregal ist zu groß. Am Ende eines Lebens ist das Bücherregal voll. Vollkommen nutzlos. Es sind etliche Leseschinken darunter und immer, wenn ich daran vorbeilaufe, würdige ich sie keines Blickes. Es ist so gewöhnlich, Bücher in der Wohnung abgestellt zu haben. So nutzlos das auch sein mag. So wie alles andere, was wir zum Bewohnen ins Inventarium stellen, die Wohnung als vollgestopfte Hülle, als &#8222;self storage&#8220;. In Wirklichkeit ist es überwiegend abgestandener &#8222;Hausrat&#8220;, der das Leben füllt, aber nicht mit Inhalten. Wohnungen werden kleiner, verkramter, unübersichtlicher &#8211; der freie Geist der büchernen, bleiern schweren Schriften entreißt uns allen Lebensraum, engt unsere Ausbreitung in Wirklichkeit ein und ist eigentlich unerträglich. Leute, ich kann so net arbeite&#8230;.</p>
<p>Die letzte Revolution war meiner Erinnerung nach die Abschaffung schwarzer Schallplatten und die Einführung der CD. Bei einem Versandhandel namens 2001 habe ich lange vor 2001 bereits Silberlinge als &#8222;reissue&#8220; (Wiedererscheinung) bestellt von Tonträgern, die ich zuvor als schwarze &#8222;33er&#8220; besessen hatte und nun nochmals erwerben musste. I wanted to go modern und so bezahlte ich für mein persönliches Weltkulturerbe doppelt. Es musste mir das nur wert sein. Jetzt stehen die Silberlinge in einem zu großen Regal und werden nicht mehr gespielt. Ich habe die Privatkopie digitalisiert. Auf einem iPhone mit jetzt 64 GB Speicher kann ich sämtliche -ich wiederhole: sämtliche!- Audiostücke meiner CD-Sammlung in hörbarer Qualität problemlos abbilden. Wozu noch CD-Rohlinge, Plattencover und duftige Booklets.</p>
<p>Genau. Und wozu noch Bücher?</p>
<p>In der Name der Rose (Verfilmung) frisst der böse Klosterschurke die vergifteten Blätter des Buches der Komödie am Ende auf, damit die Menschheit nichts vom nutzlosen Lachen erfährt. Es muss übrigens eigentlich kein eBook &#8222;Wie lese ich ein eBook&#8220; geben, denn wer es lesen kann, braucht diesen Ratgeber in Wirklich nicht mehr. Siehste.</p>
<p>Fakt ist: Die Abschaffung von Büchern ist nicht mehr aufzuhalten. In vielleicht fünfzig Jahren haben nur noch altersversessene Antiquare welche, alle anderen wurden, ja, &#8222;verbrannt&#8220;. Womit sich der deutsche Kreidekreis schließt. Bis ich selbst &#8222;den Rubikon&#8220; der Bücherwelt (zitiert &#8222;nach Wulff&#8220;) überschreite und Bücher weggeworfen werden, muss ich erst noch meine emotionalen Bindungen ans Kleingedruckte überwinden. Im Übrigen habe ich nicht wenige, sondern äußerst viele gedruckte Bücher noch zu lesen. Hinzu kommt der &#8222;gute Rat&#8220; meiner Umwelt. Wer mich sogar gern mag, drückt mir noch jetzt und ohne weiteres im persönlichen Gespräch weitere Bücher &#8222;leihweise&#8220; in die Hand. Das -so sagt er mit wissendem Blick- solle ich unbedingt mal lesen. Aber wann?</p>
<p>Ich werde wohl wegziehen und mich fragen, welche Art von Büchern brauche ich noch? Und überlegen, ob ich schon bereit bin für die digitale eBook-Schnittstelle zu Amazon, buecher.de oder thalia.de &#8211; und schon jetzt sehe ich die zugeschnürten Kommerz-Schnittstellen und Unverträglichkeiten verschiedener eBook-Systeme, insgeheim angelegt in der (heimlichen) Überlegung, den Bücherbezug künftig monopolartig zu beherrschen. Der gute alte Guttenberg, bzw. Gutenberg. Da kommt das &#8222;copy &#038; paste&#8220; nicht weit, mit digitalem Rechtemanagement.</p>
<p>In meiner künftigen Wohnstätte werde ich mit Sicherheit nicht vollkommen bücherlos dahinvegetieren und auf meinem eBook-Reader &#8222;Alleine unter Gurken&#8220; von Andreas Hoppe lesen. Ich müsste überhaupt erst mal die Zeit dafür besitzen zu erkunden, ob dieses Buch schon &#8222;buch- und ruchlos&#8220; digital gegangen ist, mithin als eBook erhältlich? Fakt aber ist: Ich leih mir jetzt und in meiner momentanen Verunsicherung, was den genauen, weiteren Verlauf meines Lebens betrifft, keine neuen Bücher und Ratgeber mehr aus. Ich muss mit einiger Gewalt einen mächtigen Schnitt in meinem Leben veranstalten. Meine Karten mische ich selbst neu. Ohne Ratgeber. Zu meinen Lieblingen, erinnere ich Udo Lindenberg, der sang: &#8222;Die Wohnung sieht jetzt anders aus, nichts erinnert mehr an dich. Ich hab alles knallbunt angemalt.&#8220; &#8211; Auch die Wände, an denen einst Bücherregale standen. Neue Bücherregale, das sind kleine Icons auf dem Smartphone, iPad und dem eBook-Reader &#8211; mit Internetanschluss. Deutschland wird kalt, lichtern und digital.</p>
<p>Ich werde einen echten Ofen einbauen und alles verheizen. Aber vorher muss ich, allein aus wirtschaftlichen Gründen, die bereits bezahlten Bücher alle noch lesen. Sie reichen schon jetzt bis über mein vermutliches Lebensende weit hinaus. Leicht ist es nicht, ein noch modernerer Mensch zu werden.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 22:27:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Bauernregel sagte irrtümlich: &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.&#8220; Das war wohl gestern. Inzwischen ist das berufliche Leben der &#8222;Wald- und Wiesenmakler&#8220; nicht einfacher geworden. Das Internet wird immer mehr zum Feind des heimlichen, diskreten Eigentümerverkaufs. Vorbei die Zeiten, in den Eigentümer ihre Immobilien diskret verkaufen konnten. &#8222;Das Internet macht alles ... <a title="1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/147312/" aria-label="Mehr Informationen über 1129-12 &#8211; Ratgeber: Das Internet macht viele Angebote nahezu beliebig und vervielfältigt sogar dieselben Immobilien gleich mehrfach">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4150" aria-describedby="caption-attachment-4150" style="width: 274px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4150 " title="Ein Fax vom Makler - (c) Uli Stein" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Makler.Uli_.Stein_.jpg" alt="" width="284" height="358" /><figcaption id="caption-attachment-4150" class="wp-caption-text">Ein Fax vom Makler - © Uli Stein (mit Genehmigung)</figcaption></figure>
<p>Die Bauernregel sagte irrtümlich: &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.&#8220; Das war wohl gestern. Inzwischen ist das berufliche Leben der &#8222;Wald- und Wiesenmakler&#8220; nicht einfacher geworden. Das Internet wird immer mehr zum Feind des heimlichen, diskreten Eigentümerverkaufs. Vorbei die Zeiten, in den Eigentümer ihre Immobilien diskret verkaufen konnten. &#8222;Das Internet macht alles kaputt&#8220;, denken inzwischen viele. Die Wahrheit ist: Der gute unterscheidet sich auch in Zeiten des Internets vom schlechten Makler. An schlechten Maklern kann man reichlich &#8222;mäkeln&#8220;.</p>
<p><span id="more-11667"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5930" aria-describedby="caption-attachment-5930" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5930 " title="Geschichte des Wohnhauses" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg" alt="Geschichte des Wohnhauses" width="640" height="187" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Geschichte.des_.Wohnhauses-300x87.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5930" class="wp-caption-text">Geschichte des Wohnhauses</figcaption></figure>
<p>Sonnengebräunt, Goldkettchen links, Rolex rechts, Sportwagen: Das war gestern. Der neue, erfolgreiche Immobilienmakler nennt sein Geschäftsmodell beispielsweise &#8222;Lieber individuell wohnen&#8220;. Auf seinem Handy angerufen, reagiert die gefürchtete Mailbox, die dieser Tage in der BILD-Redaktion präsidial beschimpft wird, wie folgt.</p>
<blockquote><p>Guten Tag, Lieber Individuell Wohnen, hier ist Krause, ich bin momentan nicht erreichbar, &#8230;. (Name geändert)</p></blockquote>
<p>Was haben wir gelacht.</p>
<p>Schon treibt uns um, dass die Hausverwaltung unsererseits auch so einen euphemistischen, neuen Namen erhält. &#8222;Guten Tag, hier ist Wir drehen jeden Eurocent dreimal um GmbH, meine Name ist Bloggwart&#8220;, würde ich bspw. künftig nicht ohne Stolz am Telefon werktäglich melden. Oder &#8222;Buongiorno, hier ist Fratello Tomaso von der ligurischen Wellnessverwaltung La Dolce Vita,&#8220; und (gebrüllt) &#8222;Pronto?????&#8220; Wobei die Vielzahl der Fragezeichen auch die Lautstärke, fortissimo, darstellt. Was würden wir künftig wieder was zu lachen haben.</p>
<blockquote><p>Tempelgesänge, tiefe Gongs und Maultrommeln, eine weibliche Stimme stöhnt: &#8222;Hallo, hier ist Lydia von der Kamasutra-Casual Verwaltung, aaachhhh, wir können derzeit nicht ans Telefon kommen, da wir im Auftrag unserer Kunden Raucherstäbchen anzünden&#8230;.. ♪♫♪ plöng&#8230;</p></blockquote>
<p>Aber im Ernst.</p>
<p>Der geneigte Immobilien-Interessent muss in dieser Zeit doch sehr aufpassen. Überall lauern stahlgrau gewandete Immobilienhaie, das sind diese Raubfische, die eine glänzende, lederartige Hautoberfläche (anthrazit) haben mit winzigen Kapillaren. Damit sie schneller schwimmen können. Der Immobilienkunde ist das Opfer. Wie in den Weltmeeren ist die Angriffsstrategie der Immobilienhaie angelegt. Sie schwimmen von seitlich unten Richtung Wasseroberfläche. Dort schwimmt der Immobilieninteressent. Und dann -zack- machen sie den ersten Probebiss. Gleich reißen sie ein großes Stück aus ihrem Fressopfer heraus, der unvermeidliche Blutverlust führt nun entweder dazu, dass das Opfer komplett aufgefressen werden kann. Der Probebiss dient auch dazu, abzuchecken, ob dies Fleisch überhaupt schmeckt.</p>
<p>Hat der Immobilienhai einen &#8222;Überbiss&#8220;, so führt der Biss eventuell ins Leere. Dann ist das Opfer gerade noch stark genug, davon zu schwimmen. Zu flüchten. Oder auch zurückzutreten. Hans Hass hatte den Trick, die Haie im roten Meer anzuschreien. Bis er in der Nähe des Suez-Kanals, der damals im Bau war, gewärtigte, dass die Haie dort im Unterschied zu überall woanders durch systematische Dynamitsprengungen an Lautstärke gewöhnt waren und unverdrossen auf Hänschens Flossen&#8230;.zuschossen.</p>
<p>Ja, Freunde, der Immobilienmarkt ist nicht ohne Schwierigkeiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Doppelte Lottchen überall</strong></span></p>
<p>Die Immobilien-Suchmaschinen-Platzhirsche, von denen es gerade vier, fünf gibt, die ich hier nicht aufzählen muss, haben zu merkwürdigen Entscheidungen geführt. Angeboten wird auf der Basis von Datenbanken, deren möglichen Abfragen und mit Rücksicht auf Interessenten. Praktisch und bequem: Der Interessent kann sich Preisobergrenzen einstellen. Suche alles bis zu 500.000,- €. Das Problem: Der Verkäufer braucht gerade mindestens 510.000,- €, um einigermaßen verlustfrei zu verkaufen. Derlei war gestern. Der Makler mäkelt: an den Preisvorstellungen des Verkäufers herum. Er senkt den Preis ab. Auf 499.999,- €. Das passt gerade noch in die Preisvorstellungen vieler. Nur so sei man erfolgreich, sagt der Makler.</p>
<p>Und dann die Angebote selbst.</p>
<p>Die Menschen unterscheiden wohl wissentlich, was sie von einem Makler erwarten. Er soll nicht zu viel quatschen, ständig nerven und vor allem soll und darf er nicht lügen. Gerade in Berlin und Umgebung lügen aber viele und nicht gerade wenige Makler. Sehr verbreitet übrigens: Die Objekte klauen. Und das geht so.</p>
<p>Der Makler Christian Phantom (* Name geändert) führt eine Maklerfirma namens &#8222;Schnickerdönser Immobilienbörse&#8220; (* Name geändert). Er geht zu Häusern hin, die er über das Internet recherchiert hat und spielt einen interessierten Interessenten, gibt sich nicht als Makler zu erkennen. &#8222;Ich darf ja wohl ein paar Fotos machen&#8220;, sagte Christian Phantom. Kurze Zeit später taucht das zu verkaufende Objekt im Internet auf. Die Schnickerdönser hauen ordentlich Exposés nach dem Streuobstwiesenprinzip unter die Leute. Das Problem ist eigentlich: Herr Phantom hat gar keinen Auftrag.</p>
<p>In der Immobilienbranche Berlin-Brandenburg sind übrigens solche &#8222;Klauer&#8220; wohlbekannt, namentlich und wenn du ihren Namen hörst oder sie vor deiner Tür stehen, heißt es schon &#8222;Vorsicht&#8220;. Nun hat die unseriöse Firma, sagen wir mal, rund 150 Exposés rausgehauen. Das nennt man die klassische Tätigkeit eines Nachweismaklers.</p>
<p>Im Unterschied zum &#8222;Vermittlungsmakler&#8220; macht der &#8222;Nachweismakler&#8220; im Grunde nichts anderes, als nur den Nachweis über die Möglichkeit zum Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zu führen. Richtig Mühe geben muss sich der Nachweismakler nicht, er arbeitet sozusagen &#8222;laid back&#8220;, lässig, locker und &#8222;auf Masse&#8220;, im Erfolgsfall dann &#8222;auf Kasse&#8220;. Solche Makler sind ausgesprochen ärgerlich zu beurteilen. Sie sind so ein bisschen parasitär, zusätzliche &#8222;kaltgewordene Schlagsahne&#8220; auf Immobilien-Traumkuchen.</p>
<p>Schon fordern nicht wenige, dass irgendeine &#8222;echte Dienstleistung&#8220; des Maklers zum Grundsatz eines Provisionsanspruchs führen müsse. Einem Makler solle nur dann Honorar zustehen, wenn auch der Nachweis einer &#8222;echten Vermittlungstätigkeit&#8220;, ein zugrunde liegender (schriftlicher) rechtsgültiger Auftrag des Verkäufers und eine kontinuierliche, nachprüfbare &#8222;Vermittlungstätigkeit&#8220; des Maklers erbracht worden sei. Nach hiesigen Informationen fehlt für eine derartige, gesetzliche Initiative noch jede Lust des Gesetzgebers, obwohl doch Verbraucherschutz&#8230;.</p>
<p>Ärgerlich auch die Tatsache, dass manche Eigentümer sogar eine Vielzahl von verschiedenen Maklern zeitgleich für den Verkauf beauftragen können. In der Praxis stehen daher viele Häuser gleich mehrfach bei unterschiedlichen &#8222;harten Fakten&#8220;, zu unterschiedlichen Kaufpreisen und zu widersprüchlichen, sich gegenseitig widersprechenden Objektangaben im Internet. Hier muss der Interessent schon mächtig üben. Zuallererst kann man den Interessenten nur dringend warnen, die Ausfüllmasken der Immobilienportalen stante pede auszufüllen nach dem Motto: &#8222;Hach, ein ganz schickes Objekt!&#8220; Bloß nicht. Es heißt:</p>
<ul>
<li>Erst einen Benutzer-Account anlegen, ggf. unter einem &#8222;Fakenamen&#8220;.</li>
<li>So genannte &#8222;Merkzettel&#8220;, &#8222;Merklisten&#8220;, also Objekte in die Merkliste packen und erst einmal &#8222;sämtliche vorhandenen&#8220;, ähnlichen Objekte anhand der Detailangaben und der Fotos sorgfältig vergleichen.</li>
<li>Doppelte Lottchen, also gleiche Häuser und Wohnungen, die mehrfach angeboten werden von unterschiedlicher Seite, herausfinden und die &#8222;Doppelungen&#8220; gezielt auswerten. Gar nicht mal so selten: Einer bietet was für 120.000,- € an, ein zweiter dasselbe Objekt für 195.000,- €. Kein Witz.</li>
<li>Jetzt bitte: Cool down! Wir kennen das vom Einkaufen von Lebensmitteln. Wer mit Hunger in den Supermarkt geht, kauft mehr und zu teuer ein. Richtig ist: Wo genau ich Exposés von Grundstücksmaklern abfordere, das sollte genau überlegt und abgewogen werden.</li>
<li>Entscheidest du dich für eine solche Bestellung, empfiehlt sich bspw. ein zunächst klärendes Telefonat. Denn jedes Exposé weniger, dass du bestellst, führt zu weniger neuen, ungefragt zusätzlich zugeschickten, weiteren Exposés. Das sagt man dem Makler auch: Pack mich nicht in irgendwelche Datenbanken und löse einen &#8222;Shitstorm&#8220; ständig neuer Immobilienexposés aus. Schick mir nur zu, worum ich ausdrücklich bitte. Bist du dazu bereit? Nur wenn der Makler das zusagt, gib ihm deine Adresse. Sonst nicht.</li>
<li>Ein weiterer Aspekt: Ein Exposé sollte mehr Informationen erhalten als der Internetauftritt. Wenn das Exposé keinerlei Dramaturgie weiterer, noch verbesserter und intensiverer Informationsvermittlung beinhaltet, ist das Exposé nichts wert und kann sofort entsorgt werden.</li>
</ul>
<p>Ärgerlich auch hier wie sonstewo anders im täglichen Leben: Die Makler machen &#8222;großen Bohei&#8220;, nennen nicht die Fakten, sondern veröffentlichen elendig schlechte, nichtssagende oder sogar irreführende Fotos von dem Verkaufsobjekt. Ein See, der in 150 m Entfernung vom Grundstück ist, eine Pferdekoppel vom Bauern nebenan und der Kirchturm am Dorfplatz sind keine Seltenheit. Sie sagen aber wenig bis gar nichts von der &#8222;Bruchbude&#8220;, die zum Verkauf ansteht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zeit ist Geld und knapp</strong></span></p>
<p>Im Grunde genommen ist der gewöhnliche &#8222;Wald-und Wiesenmakler&#8220; natürlich in erster Linie an seiner Provisionsabsicherung interessiert. Wirklich gute Informationen sind aber unabdingbar erforderlich, um pro oder contra weitere Besichtigung zu entscheiden.</p>
<p>Geh niemals sofort zu einer Besichtigung. Richtig ist: Aus den Verkaufsunterlagen des Maklers muss sich (Hervorhebung: muss sich!!) so viel Information herleiten lassen, als das der Interessent damit &#8222;die grundlegenden Objektfragen&#8220; für sich beantworten kann. Dazu gehört im Mindesten:</p>
<ul>
<li>Die richtige Anschrift des Objekts mit Hausnummer und Wiederauffindbarkeit</li>
<li>Aussagekräftige, vollständige Fotos vom Wesentlichen, wenig bis gar nicht mit unwesentlichen, objektfremden Zusatzfotos angereichert, die nur ablenken.</li>
<li>Eine Flurkarte mit Ansicht der Lage und Positionierung der Baukörper auf dem Grundstück.</li>
<li>Angaben zur konkreten Nachbarbarschaft und Umgebung</li>
<li>Grundrisse aller Baukörper und Wohnungsgrundrisse</li>
<li>Angaben zum Instandhaltungszustand und zum voraussichtlichen Instandsetzungsbedarf, zur Haustechnik</li>
<li>(Platz für eigene Notizen hier: &#8230;&#8230;)</li>
</ul>
<p>Dann erst -wenn wirklich alle Informationen nachprüfbar vollständig da sind- gehe das Objekt besichtigen, falls du noch Interesse hast. Erfahrungsgemäß trennt sich auch schon bei der Unterlagenbeschaffung die Spreu vom Weizen.</p>
<p>Ach so: Es gibt nette, verbindliche und zuverlässige Makler. Andere auch.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:06:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jedes Jahr, immer wieder, gibt es Ärger mit dem Ableser. Dass sie sich rechtzeitig ankündigen müssen, ist das eine. Dass sie es aber immer mit recht knapp gehaltenen Ankündigungsfristen tun, ist eigentlich unverständlich. Denn die Firmen wissen aufgrund langfristiger Verträge auch schon Anfang des vierten Quartals des alten Jahres sicher, dass sie Anfang des Jahres &#8222;Touren&#8220; ... <a title="1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/14721/" aria-label="Mehr Informationen über 1128-12 &#8211; Positionen: Jetzt kommen wieder diese nervigen Heizkosten-Ableser und ziehen ihr Organisationsschema durch! #Rücksicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_8231" aria-describedby="caption-attachment-8231" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8231" title="Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg" alt="Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!" width="500" height="415" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/001-NOCH_VEROEFFENTLICHEN-300x249.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-8231" class="wp-caption-text">Das Brathuhn und der Heizkostenverteiler!</figcaption></figure>
<blockquote><p><em>Jedes Jahr, immer wieder, gibt es Ärger mit dem Ableser. Dass sie sich rechtzeitig ankündigen müssen, ist das eine. Dass sie es aber immer mit recht knapp gehaltenen Ankündigungsfristen tun, ist eigentlich unverständlich. Denn die Firmen wissen aufgrund langfristiger Verträge auch schon Anfang des vierten Quartals des alten Jahres sicher, dass sie Anfang des Jahres &#8222;Touren&#8220; absolvieren müssen.  Elke Pohl hat sich dazu Gedanken gemacht. </em></p></blockquote>
<p>Frei von allzu tiefen Gedanken komme ich am Freitagabend nach Hause und werde plötzlich an &#8222;die Heizung&#8220; erinnert. Bei diesem Wetter in gerade diesem Winter hat man die Heizung schon glatt vergessen. An der Haustür ist ein großer Zettel angeklebt. So empfängt mich die Firma ista Deutschland, &#8222;der Ablesefritze&#8220;, noch bevor ich überhaupt das Haus betrete. Im Treppenhaus hängt mein Briefkasten und ich finde eine weitere Mitteilung, eine Postkarte, auf der mir der Ablesetermin mitgeteilt wird: 13. Januar 2012. Heute ist der 06. Januar, ganz schön knapp! Das ist ja schon nächste Woche! Und ich werde nicht da sein, denke ich sorgenvoll. Ganz schön kurzfristig, finde ich.</p>
<p><span id="more-11656"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10556" aria-describedby="caption-attachment-10556" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10556 " title="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg" alt="Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe" width="466" height="312" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler.jpg 466w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/Funkheizkostenverteiler-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px" /><figcaption id="caption-attachment-10556" class="wp-caption-text">Prüfung: Funkheizkostenverteiler #Korrekturhilfe</figcaption></figure>
<p>Die Firma teilt auf ihrer Karte mit:</p>
<blockquote><p><em>Falls Sie an dem angegebenen Termin nicht anwesend sein können, hinterlassen Sie bitte Ihren Hausschlüssel bei einer Person Ihres Vertrauens. (Zitat aus Ablesebenachrichtigung)</em></p></blockquote>
<p>Finde ich so schnell jemanden, der für mich die Firma in meine Wohnung lässt? Gibt es überhaupt jemanden, dem ich vertraue? Möchte ich das eigentlich? Will ich nicht lieber persönlich zugegen sein? Weil ich die Richtigkeit der Ablesewerte nachvollziehen muss. Wie schnell läuft etwas falsch?</p>
<p>Nein, ich werde einen neuen Termin vereinbaren. Auf der Karte steht auch:</p>
<blockquote><p> <em>Sie können mit uns einen Einzeltermin vereinbaren. Die hierbei anfallenden Kosten würden wir Ihnen gesondert in Rechnung stellen. </em></p></blockquote>
<p>Wie bitte? Das finde ich ganz schön dreist. Ja, es ist geradezu rücksichtslos.</p>
<p>Nein, das möchte ich auch nicht. So etwas dürfte vorsichtig geschätzt mit rund 50,- bis 75,- EUR zu Buche schlagen. Denn individuelle Anfahrten sind stets teurer, als ein generalstabsmäßiges, administratives Ablesen  &#8222;en bloque&#8220;. </p>
<p>Die Karte verrät mir noch die Nummer, die ich wählen soll, wenn ich Fragen habe. So eine Nummer fängt mit 01803 an. Und natürlich ist sie kostenpflichtig, 0,09 €/min. Gilt das auch für flatrate-Anschlussbesitzer? Darauf keine Antwort.</p>
<p>Ich habe mir die Website der Firma istaDeutschland GmbH jetzt genauer angeschaut. Die Webadresse steht allerdings nicht auf der Karte. Wie schlau! Dort habe ich die für mich kostenlos nutzbare Normal-Rufnummer dann auch schließlich gefunden.</p>
<p>Nach der heutzutage überall nervenden Warteschleife mit verschiedenen Auswahlmenüs (&#8222;Sagen Sie Hü, sagen Sie Hott&#8220;) habe ich mit einer sehr netten und kompetenten Frau gesprochen.</p>
<p>Auf die Frage nach einer Anmeldefrist der Firma bestätigte sie mir, dass die Firma sich in der Regel <strong>zwei Wochen vor dem Termin anmelden</strong> sollte. Eine Woche vorher sei in der Tat sehr, sehr kurzfristig.</p>
<p>Dann fragte ich nach der rechtlichen Grundlage einer Gebühr bei einem etwaigen Zweittermin. Nein, die <strong>Gebühr wird erst beim dritten Anlauf</strong> erhoben. Oh, sagte ich da zu ihr, &#8222;Das steht aber so nicht auf der Karte.&#8220; Am Ende vermutet sie, es seien die falschen Karten verteilt worden, denn dieser Text spräche tendenziell eher für die bereits vorgenommene Nach- bzw. Zweitablesung des gesamten Objekts. Sie stellt textlich straffer die nun noch bestehende &#8222;letzte Möglichkeit&#8220;, eine funktionierende Ablesung zu vereinbaren, dar.  </p>
<p>Das kann ich inhaltlich erst nach umfassendem Telefongespräch nachvollziehen, bemerke ich jetzt. Denn auf der Karte ist leider nicht zu erkennen, dass es sich hier um eine Ankündigung handelt, die erst nach einem erfolglosen Zweittermin anzudrohen berechtigt sein könnte. </p>
<p>Sie sagt, ich solle mich an meine Hausverwaltung wenden. Diese müsse sich dann mit istaDeutschland in Verbindung setzen und darauf hinweisen, dass die Ankündigung der Erstablesung künftig unbedingt mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Termin von der Ablesefirma an die Hausbewohner mitzuteilen sei. Und, was noch besser ist, die Empfehlung, die <strong>richtige</strong> Karte in die Briefkästen zu werfen.</p>
<p>Ob es eine richtige Karte gibt, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Aber warum soll nun meine Hausverwaltung bei der Firma istaDeutschland &#8222;selbstverständliche&#8220; Regeln eines rücksichtsvollen Umgangs miteinander nochmals ausdrücklich &#8222;bestellen&#8220;? Ist denn meine Hausverwaltung für die Organisation der Arbeitsabläufe anderer Firmen zuständig? Oder ist es nur ein durch die Blume gebrüllter Hilferuf der Frau an die Welt da draußen? „Wenn ihr euch nicht beklagt, wird sich hier nie was ändern!“</p>
<p>Nun die Frage an meine Hausverwalterin, ist es einen Versuch wert?</p>
<p>Ich habe das der Hausverwaltung als Frage vorgelegt. Sie sagt nun: Das ist Quatsch. Denn eine professionelle Ablesefirma wie istaDeutschland hat die gewöhnlichen Regeln eines rücksichtsvollen Umgangs miteinander zu beherzigen. Gewollt ist vom Gesetzgeber eine die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung beeinträchtigende Zutrittspraxis. Das bedeutet, dass derartiges nur in einvernehmlicher Absprache mit dem Endkunden, dem Mieter oder dem Wohnungseigentümer geht. Rücksichtslos ginge gar nicht.</p>
<p>In der Praxis sei es aber umstritten, wie lange im Voraus tatsächlich angekündigt werden muss. Die Rechtsprechung verlangt hier teils nur acht Werktage im Vorhinein. Allerdings sollte auch jeder Bewohner einer beheizten Wohnung in Erinnerung behalten, dass es um den 31.12. herum gang und gäbe ist, dass die Firmen &#8222;in ganz Berlin&#8220; eine Vielzahl von Heizkörpern aufsuchen und diese zuverlässig ablesen. Das ist ausgesprochen schwierig. Die Wahrheit liegt wohl wie häufig in der Mitte. Oder?</p>
<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Datenschutz: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/09/137711/">Was darf der Verwalter Dritten mitteilen und was nicht?</a></li>
<li>Kaufempfehlung des Monats: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/06/127111/">Silvaner Weißwein von der Winzereigenossenschaft</a></li>
<li>Schlüsselfragen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/05/121311/">Der Mann ist ein Schlüssel- und Problemmessi&#8230;</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:02:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Foto.Podcast: E.J. Behrendt &#8211; Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953) Die Katerstimmung heute ist &#8222;Jazz&#8220;, nicht &#8222;Pop&#8220;. Innerlich ging in mir ein bisschen der tägliche Tom Waits ab und wenn er &#8222;My funny Valentine&#8220; singt, ist das kratzbürstig, wehmütig und dadurch auch bedeutungsschwanger. Ja, ich habe das lange nicht mehr gehört und während ich über den Tag ... <a title="1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/146412/" aria-label="Mehr Informationen über 1120-12 &#8211; Positionen: Kratzbürstig intonierte ich innerlich #My funny valentine &#8211; Über Wulff, Blulff, Schmidt, Gauck und das Präsidentenamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_5832" class="wp-caption alignnone" style="width: 238px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5832 " title="Foto.Podcast: E.J. Behrendt - Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch-228x300.jpg" alt="Foto.Podcast: E.J. Behrendt - Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)" width="228" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch-228x300.jpg 228w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/10.03.06_-046_Jazzbuch.jpg 762w" sizes="auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto.Podcast: E.J. Behrendt &#8211; Das Jazzbuch (Erstausgabe 10.1953)</dd>
</dl>
<blockquote><p>Die Katerstimmung heute ist &#8222;Jazz&#8220;, nicht &#8222;Pop&#8220;.</p></blockquote>
<p>Innerlich ging in mir ein bisschen der tägliche Tom Waits ab und wenn er &#8222;My funny Valentine&#8220; singt, ist das kratzbürstig, wehmütig und dadurch auch bedeutungsschwanger. Ja, ich habe das lange nicht mehr gehört und während ich über den Tag reüssiere, weiß ich noch nicht, ob mir das allgegenwärtige Gewissen namens Youtube diesen Song zu Demonstrationszwecken ausleiht, ohne dafür an die deutsche GEMA ein Salär abzudrücken. Den Streit mit der GEMA habe ich aus den Augen verloren, aber erfahren, dass die betroffenen Künstler den Weltkonzern Google zum Einlenken bewegen möchten. So wie Bundespräsident Wulff sich erklärt. Der große Wulff und gestern Abend der große Blulff? Das Interview.</p>
<p><span id="more-11542"></span></p>
</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Das Bundespräsidentenamt ist mehr als eine Hausmeisterwohnung des bewohnten Mehrfamilienhauses Bunte Republik Deutschland.  Früher war es mal die Belle Etage. Wulff sagt, es sei schwieriger geworden, das Amt. Das stimmt. Es ist ihm und seiner Amtsführung zu verdanken. Leider.</p></blockquote>
<p>Zuallererst ist es überfällig gewesen, das Interview. Wie überhaupt vieles, was diesen Bundespräsidenten anficht. Nicht was er getan hat, ist zuallererst eindeutig verwerflich. Sondern was er nicht getan hat. Bzw. nicht rechtzeitig. Schlimm dieses ständige Sektieren, Prokrastrinieren, Abwarten, Hadern, Zaudern, &#8230;., aber nur nach außen hin.</p>
<p>Denn innerlich kocht der Bundespräsident, erstens mit Wasser, und zweitens aus Wut mit den Medien, die ihm Unrechtes tun, wie er vermutet. Ein zutiefst emotionaler Mensch hinter einer zu glatten Fassade der scheinbaren Heiligkeit. Tiefe Schichten und darüber weiße, warme Schlagsahne. Wie konnte er soweit kommen, dieses Amt zu bekleiden? &#8211; Ganz einfach: auf einer öffentliche Fassade aufbauend! Und auf einem feingesponnenen, verfreundeten, nützlichen Netzwerk basierend. Wulff ist tatsächlich noch viel zu jung und unerfahren, um das Amt unangreifbar und würdevoll zu führen. Leider.</p>
<p>Der hier zum Einsatz gelangende, häufige Seitentrenner (ganz oben) ist ein mittig angeordnetes, verkleinertes Flugzeug. Wie das, indem Bundespräsident Ende letzten Jahres aus den arabischen Staaten nach Berlin-Tegel zurückkehrte. Zuvor hatte er noch Kai Diekmann angerufen, aber nur seinen Anrufbeantworter erreicht. In der Sache erschien mir persönlich das gestrige Interview zur Aufklärung der Nation zu flach. Schon seit vielen, vielen Jahren erwarte ich von Bundespräsidenten, dass sie beeindruckende Persönlichkeiten sind, die über den Dingen stehen. So wie beispielsweise Richard von Weizsäcker. Oder, z.B. Roman Herzog.</p>
<blockquote><p>♪♫♫♪♫ &#8222;Make these nightmares go away&#8230;.!&#8220; &#8211; Tom Waits, Alptraumforscher in &#8222;Blue Valentine&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem Anspruch an das Amt wird Wulff leider wieder nicht gerecht. Er erweckt nicht, wie bspw. Richard von Weizsäcker einen säkularisierbaren Eindruck von überirdischem, guten deutschen Gewissen, das geeignet ist, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Eine Zeitung kommentierte dies heute Morgen auch so: in erster Linie ginge es jetzt wohl eher darum, Schaden von ihm selbst abzuwenden. Das beschädigt das Amt.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Nu_C4qQcJKU&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Tom Waits &#8211; Blue Valentines (via Youtube)</span> </em></p>
<blockquote><p><em>Im Rahmen meiner Artikelrecherche stellt sich heraus, dass mich meine Erinnerungen betrogen haben: aus &#8222;My funny Valentine&#8220; wurde jetzt &#8222;Blue Valentine&#8220; von Tom Waits. Selbstverständlich. Selbsterklärend! Ich lasse diesen Irrtum hier absichtlich stehen, denn ich finde ihn gelungen, &#8230;und vielsagend! Blau, blau, blau, ist der Dunst der Schmauchspuren in Deutschland.</em></p></blockquote>
<p>Wulff ist zu jung, um alt genug zu sein. Ich interessiere mich kaum für seine Hauskäufe, Finanzierungsprobleme und dergleichen. Mich interessiert die Amtsführung selbst. Selbst wenn Wulff ein Opfer der Medien gewesen worden sein sollte, dann ist dieser Schaden jetzt irreparabel und das Bundespräsidentenamt mit lächerlichen Nebensächlichkeiten ideologisch abgelenkt, verfremdet und in eine Sackgasse gefahren worden. Allein daran trifft Wulff persönliche Schuld. Er muss weg.</p>
<p>Dies Leben ist nicht gerecht. Nicht fair ggü. arbeitsvertraglichen Obliegenheiten und auf dem Arbeitsgerichtswege nicht erfolgversprechend einklagbar, wenn es darum geht, einen Arbeitsvertrag auf befristete Zeit geschlossen zu haben: fünf Jahre, sagt Wulff, habe er sich vorgenommen, und fünf Jahre will er dienen, dem deutschen Volke. Man las, es habe keine finanziellen Nachteile für ihn, wenn er jetzt zurücktritt. Das Leben ist nicht gerecht. Gerecht ist das alles nicht.</p>
<p>Ich habe keine bessere Alternative. Mir geht es alleine um die Ehrenrettung für das würdevolle Amt. Es geht nicht darum, Christian Wulff unwürdig mit Schmutz zu bewerfen. Es geht nicht mehr um Christian Wulff. Ein Nachfolger wird sich schon finden. Mir tut es leid, dass es so gelaufen ist, aber die unausweichlichen Folgen dieses Geschehens sind nun einmal so, wie sie sind. Das kann ich doof finden, es ändert aber nichts. Eine besondere Dienstherrenpflicht hat die Bundesrepublik Deutschland ihrem ersten Mann im Staate gegenüber nicht. Die Dienstpflicht allerdings trifft allein den jeweiligen Bundespräsidenten umgekehrt gegenüber dem deutschen Volke.</p>
<blockquote><p><em>Wie in jedem vergleichbaren Szenario eines &#8222;gestörten Vertrauens&#8220; geht es auch hier darum, Schaden vom Amte abzuwenden, selbst wenn jetzt im Nachhinein gar nicht mal mehr genau rekapitulierbar ist, worauf die Störung des Vertrauens exakt zurückzuführen ist? Entscheidend ist allein, dass das Vertrauen zerstört ist. Danke, das war´s! Auf zu neuen Ufern.</em></p></blockquote>
<p>Das Szenario erinnert an &#8222;Das ehrenwerte Haus&#8220; von Udo Jürgens. Viele haben schon unterschrieben auf der Liste und die Beräumung des Schloss Bellevue im Tiergarten gefordert, nachdrücklich. Das passt doch altersmäßig, Udo Jürgens als früher Bote eines trotzigen, scheidenden Bundespräsidenten, der nun -nach allem, was ihm angetan wurde- aus dem ehrenwerten Hause auszieht.</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;iZO1AgURC58&#8243;]<br />
<em>Udo Jürgens &#8211; Ein ehrenwertes Haus 1975(via Youtube) </em></p>
<blockquote><p><em>In diesem Mietshaus wohnen wir seit einem Jahr </em><br />
<em>und sind hier wohlbekannt.</em><br />
<em>Doch stell dir vor, was ich soeben </em><br />
<em>unter uns&#8217;rer Haustür fand:</em><br />
<em>es ist ein Brief von unsern Nachbarn, </em><br />
<em>darin steht, wir müssen raus!</em><br />
<em>Sie meinen du und ich wir passen nicht, </em><br />
<em>in dieses ehrenwerte Haus.</em></p></blockquote>
<p>Der Rücktritt des Bundespräsidenten erschiene mir jetzt wie eine Art von gesamtdeutscher Mediation. Wulff nimmt seinen Hut und Deutschland kann sich endlich wieder wichtigeren Dingen zuwenden, mit einem neuen Bundespräsidenten, wem auch immer, solange er/sie nur besser ist und weniger angreifbar. Sollte das tatsächlich eintreten, was ich hier fordere, dann kann ich schon heute sagen: Auch das war dann leider schon &#8222;viel zu spät&#8220;, ganz so, wie alles, was hier jetzt passiert ist, immer eine zu große Reaktionszeit-Verzögerung des Bundespräsidenten nach sich zog. Für die Gründe kann ich Verständnis haben, am Ergebnis ändert das (leider) nichts.</p>
<p>Wäre er nicht so alt, würde ich mir ohne viel Zweifel Helmut Schmidt gut vorstellen können. Ein rauchender Bundespräsident, das hätte doch mal was.</p>
<p>Schmauchspuren sind uns inzwischen ja geläufig, die rauchenden Colts um den jetzigen Bundespräsidenten herum haben uns die Dunstschwaden ja bereits als Normalität vorgegauckt. Apropos&#8230;.ich hätte da noch einen Anderen, der das Amt wohl führen könnte. Ich verrat aber nicht, wen ich meine.</p>
<p>Udo Jürgen sagt es ganz zum Schluß wie folgt, so wünsch ich mir jetzt den Wulff, der zu seiner Frau sagt:</p>
<blockquote><p><em>Wenn du mich fragst, </em><br />
<em>diese Heuchelei halt&#8216; ich nicht länger aus.</em><br />
<em>Wir packen uns&#8217;re sieben Sachen </em><br />
<em>und zieh&#8217;n fort aus diesem ehrenwerten Haus</em></p></blockquote>
<p>Das ist gerecht. Und billig.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/136711/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:08:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? &#8211; Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur) In der Ausgabe &#8222;9/11&#8220; vom 11. September 2011 taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre ... <a title="1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136711/" aria-label="Mehr Informationen über 1023-11 &#8211; Personen: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre sucht ex-Pop-Pastor Jürgen Fliege auf, das wird Fliege´s 9/11">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10085" title="_banner_Medienecho" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Was ist eigentlich ein glühender Anhänger italienischer Pasta? &#8211; Antwort: Ein Pastafari! (zitiert sinngemäß nach Lorenz Meyer, Sheng-Fui-Pasteuriseur)</p></blockquote>
<p><strong>In der Ausgabe &#8222;9/11&#8220; vom 11. September 2011</strong> taucht eine Nachbetrachtung zu einem Tag mit Jürgen Fliege in dessen Haus am Starnberger See, Bayern, auf, die von dem Nichtjournalist und als Popliterat geltenden Autor Benjamin von Stuckrad-Barre stammt. Sie ist lang, lesbar, subjektiv wie nichts anderes und inzwischen stark umstritten. Wie immer, wenn es um Distanziertheit, Nüchtern- und Ausgewogenheit gehen soll im deutschen Medienjournalismus, scheiden sich die Geister in mehrere Lager, darunter wenigstens welche, die von Stuckrad-Barre im Grunde untersagen möchten, derartiges aufzuschreiben und andere, die solche Texte nicht für Journalismus, <strong>sondern für Unterhaltung halten</strong>.</p>
<p><span id="more-10589"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><a href="http://www.sheng-fui.de/wp-content/uploads/2007/11/trackback-interview-mit-lorenz-meyer.mp3">Interview mit Lorenz Meyer, Website sheng-fui.de</a><br />
<em><span style="color: #888888;">RadioInterview rbb (Fritz) mit Lorenz Meyer, Sektenleiter &#8222;Sheng Fui&#8220;-Bewegung (24.11.2007)</span></em></p>
<p><strong>Nun wissen wir Unwissenden am wenigsten darüber</strong>, was guten Journalismus ausmacht und maßen uns daher kein diesbezügliches Urteil an. Aber die Eloquenz, mit der die verschiedenen Lager am Text herumkritteln, <strong>hat uns aufgescheucht und mindestens beschäftigt</strong>.</p>
<p><strong>Um es kurz zu machen</strong>: Nach einem lockeren Tag mit Reden, Besuchen und mit Kaffee und Kuchen in meinem Haus würde ich selbst nicht auf dieselbe Art und Weise gern verenden, wie es Jürgen Fliege jetzt tut. Denn der Text  am &#8222;day after&#8220; fällt vernichtend aus und auf eine &#8222;aufklärerische, aber subjektive Weise&#8220; wie ein journalistisches Schafott, beißend, kühl, distanziert und in vielerlei Hinsicht erkenntnisreich. Das ist allerdings okay so. Niemand kann von einem Autor wie diesem erwarten, dass er Texte über den persönlich moralisch-integer auftretenden Ex-Fernsehpastor Jürgen Fliege weniger weitsichtig und<strong> in großem Maße skeptischer Art verfasst</strong>.</p>
<blockquote><p> Nachts habe ich in Jürgen Flieges Keller den Fernseher umgeschmissen, nachdem ein Hochzeitspaar im fliegeschen Garten über Tote sprechen musste, aber es fing alles ganz harmlos an: mit einem offenen Gartentor, einem etwas zu langen Händedruck und einem Blick, dem ich nicht standhalten konnte, weil es sich anfühlte wie das Unterschreiben einer Einzugsermächtigung. (Benjamin von Stuckrad-Barre, kurz BvSB, Welt Online, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Unter dem Namen und mit Wissen von Jürgen Fliege</strong> und zu seinem wirtschaftlichen Vorteil verkauft ein Dritter eine Kräuter-Duft-Essenz für 39,90 €. Daran ist Jürgen Fliege wirtschaftlich beteiligt zu einem Anteil, der uns im Grunde genommen einerlei sein kann oder &#8222;Huuurrtzzz&#8220;.</p>
<figure id="attachment_8929" aria-describedby="caption-attachment-8929" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8929 " title="Sheng-Fui-Buchtitel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Sheng-Fui-Buchtitel.jpg" alt="Sheng-Fui-Buchtitel" width="170" height="205" /><figcaption id="caption-attachment-8929" class="wp-caption-text">Sheng-Fui-Buchtitel</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn dir das Fernöstliche in diesem Moment zu leer erscheint, füll es doch einfach, z.B. mit Papier, das man abends auf den Nachttisch legen kann! Es strahlt eine gediegene Ruhe aus und man ist wie ausgewechselt. Diesen essentiellen Ratgeber kannst du erwerben. (<a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Sheng-Fui-Erf%C3%BClltes-Leben-fern%C3%B6stlicher/dp/3551684510/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1315897163&amp;sr=1-1" target="_blank">amazon-Link</a>) &#8211; Hinweis: Für diese Verkaufsanzeige hat die Redaktion keine Provision erhalten. Gez. Der Compliance-Beauftragte der Stiftung gesichtspunkte.de (Bernhard Biene)</p></blockquote>
<p><strong>In der Fernsehshow von Markus Lanz (ZDF)</strong> hatte BvSB &#8222;dadaistische Dissensdialoge&#8220; zuvor ausgemacht. Am Tage der Todesnachricht von Loriot war Jürgen Fliege dort in die Mangel genommen worden, denn der Werbung zufolge würde man das Kräuterwasser nur dreimal täglich in den Mund zu sprühen brauchen und vor jedem Sprühstoß die Wörter „Glaube“, „Liebe“ und „Zuversicht“ aufrufen, dann tut das gut. Niemand muss übrigens derartiges gleich für bare Münze nehmen. <strong>Es reicht, wenn Jürgen Fliege solche damit verdient</strong>.</p>
<blockquote><p>Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nachbar. #Die 10 Mehrfamilienhaus-Verwaltungs-Gebote -Nr. 5/10</p></blockquote>
<p><strong>Überhaupt</strong>: der wirtschaftliche Sachzwang eines pastoralen Gutmenschens. Genau rechnet Fliege zum Thema eigene Glaubwürdigkeit dem Autor BvSB vor, was er monatlich für Fixkosten hat, in seinem eigenen Unternehmen Zukunft, die Kosten der Studienzeit der Töchter mit eingerechnet. Weil er da wohnt, hat Helmuth Karasek in Hamburg orakelt, Fliege laufe demnächst auch über den Starnberger See. Die Brechung des Lebenslaufes von Jürgen Fliege wird deutlich, er sei sozusagen der Trivialtheologe der Neunziger gewesen, darin habe ihn Margot Käßmann eben jetzt abgelöst. Dafür sei er nicht gut auf sie zu sprechen. Sieht so das Altwerden aus? Richtig: einer geht, der Nächste kommt. <strong>Circles of Life</strong>.</p>
<blockquote><p>Du sollst nicht andere Verwalter haben neben mir! #Die 10 Verwalterbewerbungs-Gebote &#8211; Nr. 4/10</p></blockquote>
<p><strong>In diesem Spannungsfeld von &#8222;eherner Religion&#8220;</strong>, fortschreitendem Berühmtheitsverfall und immer wiederkehrenden, kostenlosen Referenzauftritten (&#8222;Das ist gut fürs Pastor sein!&#8220;) arbeitet Jürgen Fliege gegen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seines Lebens &#8222;nach dem Fernsehen&#8220; an, muss regelmäßig fünfstellige Betriebskosten finanzieren, nur Bescheidenheit und Rückzug ins Private sind eben seine Sache nicht. Die Sache gipfelt schließlich in seiner unternehmerischen Feststellung im Stiftungsrat der Stiftung Fliege, <strong>in der er seinem Landesbischof immer sagt</strong>:</p>
<blockquote><p>Du hast den Überblick bei den Zahlen. Ich hab Charisma. (Benjamin von Stuckrad-Barre, kurz BvSB, Welt Online, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Nein, man fragt sich</strong>, warum er gerade dort am Starnberger See wohnt? Nicht längst nach Hameln umgezogen ist: als neuer Messias mit Flöte und als Rattenfänger?</p>
<p><strong>Irgendwann wird einem speiübel</strong>, wenn man den gut geschriebenen Artikel von Benjamin von Stuckrad-Barre liest, der meinetwegen kein Journalismus sein soll. Ist er aber doch, denn dass einem speiübel vom Lesen wird, verfehlt erstens seine Wirkung nicht. Und ist so zweitens zielgerichtete Schreibe: also das Entlarven des Unerträglichen. Vielleicht Popliteratur? Ja, populär finde ich den Text, ich finde ihn nötig, er hat ein Anliegen und er schärft einem die Sinne im Sinne von: Bleibt wachsam! Kauft nicht jeden Quark! Achtet nicht drauf, wer Euch was verkauft, sondern was ihr eigentlich kauft. Also: Ich habe an diesem wichtigen Stück &#8222;Besuchsbericht&#8220; buchstäblich nichts auszusetzen und wünsche ihm ein langes Leben. <strong>Wie dem Autor auch</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6263 alignnone" title="Die Zwei-Fliegen-Theorie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg" alt="Die Zwei-Fliegen-Theorie" width="450" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/ZweiFliegen_Theorie-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Du sollst nicht deinem Verwalter widersprechen. #10 Mehrfamilienhaus-Verwalter-Gebote &#8211; Nr. 8/10</p></blockquote>
<p><strong>Mein spiritueller Ratgeber ist Lorenz Meyer</strong>, Auslandsattaché und Sektenleiter der inzwischen weltumspannenden Feng-Shui-Bewegung. Bei ihm habe ich mir &#8222;spirituellen Mut&#8220; besorgt und es hinterher mir selbst. Da wusste ich, es ist wichtig, ich habe auch eine Aufgabe und Sendungsbewusstsein sowieso: Ich entschloss mich, die Fliege-Klatsche herauszuholen&#8230;.., <strong>wir sind also mittendrin: Im Krieg der Religionen</strong>! <strong>Bob Marley sang: EXODUS! Das, dieser Artikel in der WELT, das könnte der geschäftliche Exodus von Pastor Jürgen Fliege werden! Und glaubt nicht alles&#8230;</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Jürgen Fliege: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13597049/Alles-kostet-Geld-und-auch-mein-Service-kostet.html">Alles kostet Geld, und auch mein Service kostet</a>. (Welt Online, 11.09.2011)</li>
<li>Benjamin von Stuckrad-Barre: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_von_Stuckrad-Barre" target="_blank">Das weiß Wikipedia über den Autor</a></li>
<li>Dafür aber kostenlos: <a title="externer Link" href="http://www.sheng-fui.de/" target="_blank">Wem Kräuterwässerchen zu teuer sind, findet bei Sheng Fui eine echte Alternative</a></li>
<li>Interview mit einem Säulenheiligen: <a title="externer Link" href="http://www.sebastian-bartoschek.de/cms/topics/sheng-fui---die-fernoestliche-leere.php" target="_blank">Sheng Fui &#8211; die fernöstliche Leere</a></li>
<li>Die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7562010/">Zweifliegen-Theorie, das Mehrgenerationenhaus und Mehrwert</a></li>
</ul>
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		<title>1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 07:33:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;] Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!) Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ... <a title="1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/136511/" aria-label="Mehr Informationen über 1021-11 &#8211; Kritik: Vom Rest das Beste gibt´s bei Günther Jauch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;6zMsZ8vG9JQ&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Achtung! Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin (via Youtube, gefunden via Peter Glaser, danke!)</span></em></p>
<blockquote><p>Der Ort ist Programm. Die neueste ARD-Polit-Talkshow &#8222;Günther Jauch&#8220;, die ab dem 11. September jeden Sonntag auf das Gesprächsrunden-begeisterte deutsche Fernsehpublikum losgelassen wird, ist im Gasometer in Berlin-Schöneberg zuhause. Das 80 Meter hohe Industriedenkmal wurde für die Sendung neu ausgebaut. Der offene Turm aus einem Metallgerüst ist mit einer Kuppel versehen, die nicht zufällig an die des Reichstags erinnert. (stern.de, 05.09.11, <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/guenther-jauch-stellt-neue-show-vor-lass-es-erstmal-laufen-1724301.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Vor meinem geistigen Auge</strong> erinnere ich dies Foto von der jungen 28-jährigen, schwarzen Amerikanerin, die sich aus dem 81. Stock eines der zwei Zwillingstürme gerettet hatte und das um die Welt ging. Heute heißt sie für mich &#8222;Dusty Springfield&#8220;, ähnlich wie die amerikanische Countrysängerin. Eine junge, 28-jährige, überaus staubige (&#8222;dusty&#8220;) &#8222;Spring ins Feld&#8220;, stand sie eben noch am Kopierer im World Trade Center (WTC) und nun geht ihr Foto um die ganze Welt. Ihr Name: Marcy Borders. Sie selbst über und über mit Staub beladen, der so schwer wiegt, schwerer noch als Blei. Gestern Abend ist ihr Part der des Eröffnungs-Einspielers, es spielt ein bisschen Klavier dazu und uns Deutschen wird nun erklärt, wer sie ist. <strong>Als wüssten wir das nicht, jedenfalls so ungefähr</strong>.</p>
<p><span id="more-10573"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5604 aligncenter" title="_seitentrenner Klobuerste" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Klobuerste.jpg" alt="" width="60" height="18" /></p>
<p><object width="450" height="399" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="FlashVars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><param name="src" value="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /><embed width="450" height="399" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.bild.de/BILD/System/video/embedplayer" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" FlashVars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="xmlsrc=http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142,view=xml,autoplay=true.bild.xml" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Eingebettet via BILD &#8211; <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/video/clip/video/doku-staubfrau-marcy-borders-19892142.bild.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">hier</span></a></span></p>
<blockquote><p>Als Seiten- bzw. Absatztrenner dieser Website ist es Usus, ein Flugzeug dazwischen zu setzen. Es ist ein Usus, der durchbrochen wird aus Anlass des hiesigen Themas. Fliegende Flugzeuge gehören einfach als grafische Ikonen nicht in einen Artikel hinein, der thematisch auf &#8222;nine eleven&#8220; aufsetzt. Wenn auch der alternativ gewählte Seitentrenner (siehe hier oben) auslegungsfähig ist: Denn will man die Erinnerung an &#8222;nine eleven&#8220; einfach herunter spülen und nochmal nachbürsten? Wie es einige fordern, in diesen Tagen?</p></blockquote>
<p><strong>Im Reigen der verschiedenen Talkformate im Ersten</strong> ist nun ganz neu der öffentlich rechtlich einst wohlgeborene Sohn und Wunsch-Schwiegersohn aller älteren Damen um die siebzig: Günther Jauch, Potsdam, fährt jetzt nicht mehr nach Köln, wo stern.tv abgedreht wurde, sondern nach Berlin-Schöneberg, in die Studios am Gasometer, das übrigens eine ganz hervorragende Kulisse für derartige Talktechtelmechtel abgibt. Gleich die erste Ausstrahlung von Günter &#8222;Fettdruck&#8220; Jauch heißt schlicht wie ihr Moderator und <strong>so wird es auch künftig bleiben</strong>.</p>
<p><strong>Vom flachen Palaver eines Flachberg</strong>, einer Maischenberger, von Anne &#8222;Yes, we will!&#8220;  und aller weiteren &#8222;reden wir mal drüber&#8220;-Heinis ist Günther Jauch der Allerbeste aller Reußen! Es ist inzwischen nicht mehr so hemdsärmelig und schlaksig, sondern etwas staatstragen, Typ Anchorman, gesetzt, gediegen und irgendwie sonor. Geschichten, die uns dieser öffentliche Mann nahebringt, sind weder Schnurren noch Schnarren. Sie klingen irgendwie ergreifend, persönlich und wie ein Therapeuticum maximum. <strong>Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan von Günther Jauch</strong>.</p>
<blockquote><p>Vor längerem entschied ich, der Sendung stern.tv insgesamt überdrüssig geworden, diese Sendung komplett zu verweigern. Das hatte viel damit zu tun, dass erstens das Privatfernsehen schon immer Fluch und viel weniger Segen für mich bereithielt. Dieses kontinuierliche &#8222;Geld verdienen&#8220; müssen der privaten Sendeanstalten, ein nahezu vollkommen beliebiger Sendeinhalt und die zunehmende Ausbreitung von &#8222;Lebenstrivia&#8220; machten das Sehen dieser Sendungen immer unerträglicher. Und die Wahrheit ist doch auch: stern.tv war ausgelutscht, lustlos und zunehmend anachronistisch geworden, und das trotz, nicht wegen Günther Jauch. Auch deswegen ein &#8222;Chapeau&#8220;, dieses hat er begriffen und nun am 11.09.2011 einen geglückten Wiederbelebungsversuch gestartet. Aber abwarten, was daraus wird!</p></blockquote>
<p><strong>Dass nun gleich der erste öffentlich rechtliche Auftritt</strong> seit längerem ein &#8222;memorial day&#8220; ist und dazu ein so ergreifender, ist Glück und Pech der Erstausstrahlung. Wir Zuschauer haben nun Glück und begreifen, dass uns unsere Erinnerung in Vielem gar nicht trügt. Dass wir genauer erinnern, als einige Gäste im Talk bei Günther Jauch, dass die Vergangenheit so unbegreiflich wie unglaublich war. Dieser Tage haben alle möglichen Internetseiten ihren Besuchern angeboten zu erzählen, &#8222;was hast du eigentlich am 11. September 2001&#8243; gerade gemacht&#8220;, als es gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit die ersten Nachrichten von einem Sportflugzeug gab, <strong>das versehentlich in einen der zwei Zwillingstürme des WTC geflogen war</strong>?</p>
<p><strong>Pech und Glück für Günther Jauch</strong>, als Talkgast auch Jürgen Todenhöfer eingeladen zu haben. Der stand früher mal in Richterdiensten und verurteilte RAF-Strafgefangene, stand selbst auf Abschusslisten, wie er sagt. Stand später in Regierungsverantwortung in der Ära Kohl. Und steht heute in &#8222;viel internationaler Verantwortung&#8220;, bereist ein geschundenes, zerbombtes Land wie Afghanistan und gehört zu den wenigen Mahnern, die immer wieder gebetsmühlenartig den historischen Fehler dieses Krieges betonen. Auch wenn dies gar nicht mehr so viel Sinn macht: Denn es gibt ja jetzt (endlich) einen breiten politischen Konsens weltweit, dass das Engagement in Afghanistan beendet werden muss. <strong>Ab 2014 soll´s damit losgehen, zu recht</strong>.</p>
<p><strong>Pech für die Zuschauer</strong>, dass Günther Jauch auch Jürgen Klinsmann, Fußballtrainer der Amerikaner und seit 13 Jahren &#8222;drüben&#8220; wohnhaft, zu Wort kommen lässt. Denn buchstäblich nichts, was er sagt, trägt viel zum Erkenntnisgewinn der Debützuschauer von Jauch bei. Immer wenn &#8222;Klinsi&#8220; was sagt, schaut man sich um und fragt sich, warum &#8222;Klinsi&#8220; Gast ist. Und wünscht sich, dass vielleicht eher Dr. Mathias Döpfner, Vorstandschef vom Springer-Verlag noch was hinzu steuert. Für mich steht Dr. Döpfner für vieles: Für eine radikale Verjüngung der überalterten Vorstandsspitze im Springer-Verlag, für den Bruch von Tabus bei der Aufarbeitung von &#8222;schwarzen Flecken&#8220; auf der Firmenverlagsgeschichte in Nachkriegsdeutschland, für transparentes Handeln, glaubwürdiges Veröffentlichen der Verlagsarchive zum Zwecke der Dokumentation von &#8222;Untaten&#8220; des Springer-Verlags in Bezug auf die Studentenbewegung und vieles mehr. <strong>Mit diesem Vorstandsvorsitzenden hat der Verlag viel gewonnen</strong>.</p>
<p><strong>So sehr ich Elke Heidenreich für ihr Lebenswerk verehre</strong>, so wenig konnte sie zum Themenfokus beitragen. Eine allerdings streng &#8222;pazifistische&#8220; Grundhaltung kann man nicht bemängeln und muss verstehen, dass diese Haltung immer &#8222;alternativlos&#8220; ist. Dabei erfahren wir noch, dass Harald Schmidt sie davor bewahrt hatte, in New York geblieben zu sein, seinerzeit. &#8222;Einem Harald Schmidt sagt man nicht ab&#8220;, sagt Heidenreich, als sie erklärt, warum sie ein paar Tage früher zurückgekehrt ist aus New York, damals. Elke Heidenreich kann nur gebetsmühlenartig sagen: &#8222;Nie wieder Krieg&#8220; und &#8222;Es war ein Fehler&#8220; und &#8222;Macht schnellstens Schluss damit&#8220;. Na, wenn die Wahrheit eben so einfach ist? <strong>Siehste</strong>.</p>
<p><strong>Die ganze Sendung inhaliert</strong>, hatte ich am Morgen danach keinen Kater und kein schlechtes Gefühl. Allerdings hat Jauch auch den Ball flach gehalten. Zu tief ging die Sendung nicht. Dafür durften eigentlich alle ausreden, und das ist im Vergleich zu vielen anderen Sendungen doch schon mal, was wir vorsichtig &#8222;Kultur in diesem, unseren Lande&#8220; nennen können. <strong>Dann hat die Sendung ja durchaus etwas Anständiges verströmt, wofür Günther Jauch ja unbedingt steht</strong>.</p>
<p><strong>Der Sendung &#8222;Günther Jauch&#8220; drücke ich</strong> von heute an beide Daumen, aber meine eigenen: mir selbst zuliebe, meinem Sonntagabend zuliebe und ganz Deutschland zuliebe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6933" title="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg" alt="Es kann eigentlich gar nichts mehr passieren - Daumen drücken!" width="400" height="305" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/daumen_druecken-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Nein, ich sagte ja schon: Ich mag Günther Jauch und oute mich als Fan</strong>. Ich wünsche seinem (neuen) Baby, dass es erwachsen wird, respektable Quoten erarbeitet und freue mich, dass Anne Will nun um eine andere Zeit ausgestrahlt werden muss. Denn Sonntagabend hatte ich früher selten Lust, den Fernseher überhaupt mal anzuschalten. Günther Jauch wird seinen Weg bei diesem Sender, auf diesem Sendeplatz und in seiner ganz eigenen Art machen, da besteht kein Zweifel.  <strong>Es ist ja nicht jeden Sonntag ein 11. September, Gott sei Dank</strong>.</p>
<p><strong>Peter Struck (SPD, Ex-Verteidigungsminister</strong>, tätschelte &#8222;dem Jungen&#8220; Günther Jauch die Wange: &#8222;Ich finde, Sie haben das auch gut gemacht&#8220;, tröstete er Jauch. Und Günther Jauch lachte, da blitzte schnell der Schalk in seinem Nacken auf, nur sah man ihn nicht, <strong>denn der Nacken leuchtet stets auf der der Kamera abgewendeten Rückenseite</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Maße: </strong><br />
&#8211; Gasometer: 2.922m² mit einer Höhe von: 77m und einem ø von 61m<br />
&#8211; Kuppelbau: 740m² mit einer Höhe von: 21m und einem ø von 30,7m<br />
&#8211; Außenfläche: 2.000m² davon 400m² Nutzfläche zzgl. 250 Besucherparkplätze</p>
<p><strong>Kapazität (auf Anfrage mit Tribünenbauten zu erweitern): </strong><br />
&#8211; maximal 600 (bestuhlt oder stehend)<br />
#Fakten zum &#8222;BERLIN GASOMETER&#8220; (Quelle: <a title="externer Link" href="http://www.berlin-gasometer.de/fakten.html" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was nun die neu entstandenen Fernsehstudios &#8222;auf dem Gasometer&#8220;</strong> in Berlin-Schöneberg angeht, überlege ich noch einen Moment. Ich hatte ein Projekt am Start, dessen Rahmen wir mit einem Hintergrundgespräch &#8222;auf dem Gasometer&#8220; verortet hatten. Ich wollte mich dort mit Klaus treffen, wir wollten das Gasometer besteigen und währenddessen wollte ich ihm ein paar, mir wichtige Fragen stellen, die die Gesamtberliner Kulturszene betreffen und seine Rolle hierbei. Ob das noch geht? <strong>&#8222;Jauch statt Klaus&#8220;, würde mich das erwarten</strong>? <strong>Von nirgendwo anders könnte man sich vermutlich besser in ein solches Gespräch stürzen, oder</strong>?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 13:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen Es ist richtig, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon ... <a title="985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/132811/" aria-label="Mehr Informationen über 985-11 &#8211; Kritik: Der Guttenberg-Aspekt einer Fällung von Saalweiden in Berlin-Schöneberg #Skandale">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9421" title="Kritiker.der.Elche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Eine Ulme ist keine Saalweide. Und umgekehrt. #Gärtnerwissen</p></blockquote>
<p><strong>Es ist richtig</strong>, dass schon seit Jahren das Bemühen der öffentlichen Verwaltung dahin geht, holzfreies Papier zu verwenden. Rettet die Bäume! Und doch ist &#8222;holzfreies Papier&#8220; hart und nicht &#8222;alt wie ein Baum&#8220;. Die Saalweide im Hofe des Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg einer Wohnungseigentümergemeinschaft steht da schon seit Jahren dumm rum. Eigentlich ist es ein ansehnliches, schönes Stück, aber es wächst. Flachwurzler oder Tiefwurzler? <strong>Keine Ahnung</strong>.</p>
<p><span id="more-10253"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Es gilt wohl die Bloggwartsche Relativitätstheorie: Der Fortschritt ist eine Schnecke (näheres <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-der-fortschritt/">dazu hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Der Sachbearbeiter vom Amt für Natur und Umwelt</strong>, Fachbereich Umwelt, fertigt seinen Bescheid antragsgemäß aus. Auf den Antrag von 01.06.2011 erfolgt jetzt am 02.08.2011 (Bearbeitungszeit: zwei Monate) die Ausnahmegenehmigung zur Fällung des Baums. <strong>Mit ganz überraschenden Details</strong>.</p>
<p><strong>Wir freuen uns</strong>, dass der Name des Sachbearbeiters vor Hoffnung &#8222;schon grün&#8220; anmutet. Es gibt in Berlin mehrere Platzhirschen unter den stadtweit bekannten Gartencentern. Dazu zählt Tentrup, aber auch Pluta und noch ein paar andere tümmeln sich im &#8222;grünen Geschäft&#8220;. Dass nun der Sachbearbeiter, der unseren Antrag bearbeitet, wohl rein zufällig einen der &#8222;großen Berliner Namen&#8220; im Grüngewese trägt, na klar, warum nicht? <strong>Es ist auch &#8222;Situationskomik&#8220;, jedenfalls solange man noch zu lachen weiß</strong>.</p>
<p><strong>Wir finden heraus</strong>, dass &#8222;alle Berliner Grünämter&#8220;, die sich mit Baumfällungen befassen, ihre &#8222;Gehölzwerte&#8220; aus demselben Unternehmenskatalog der <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg.html" target="_blank">Fa. Lorberg Baumschulen</a> entnehmen. Warum das so ist und was Lorberg dafür tun musste, um sozusagen als &#8222;grüne Referenz&#8220; von stadtweiter Relevanz aufgetischt zu werden, entzieht sich unserer Kenntnis. Auch unsere Nachfrage bei einer anderen Sachbearbeiterin des Grünflächenamts erhellt das nicht. Sie weiß es nicht. Ist Lorberg für Berlin, was TEMPO für ganz Deutschland ist, das unzerschnittene Taschentuch der Garten- und Landschaftsbauern? <strong>Immerhin heißt es ja auch nicht, man fahre einen Mercedes, wenn man ein Auto meint</strong>. <strong>Allerdings &#8222;kärchert&#8220; man einen Hof, mit welchem Gerät auch immer</strong>.</p>
<p><strong>Der Guttenberg-Aspekt</strong> (Überschrift) gelangt aber schließlich hinein, wenn wir die &#8222;insgesamt sieben Textseiten&#8220; der holzfreien Bescheid-Verschickung per Analogpost gegenwärtigen. Zunächst ist das Crossmedia, denn unsere Anfrage erfolgte komplett papierfrei: eine Datei mit der Endung &#8222;pdf&#8220; wurde als &#8222;Brief ohne Papier&#8220; an das Grünamt gesendet, die Antwort erfolgt &#8222;natural&#8220;, wie gesagt. Die Stadt ist noch immer nicht darauf eingerichtet, digital Vorgänge abzuwickeln. Jemand setzt sich hin, fischt aus einem Windows-PC eine Anzahl von Textbausteinen und Briefvorlagen heraus und glaubt nun, einen Vorgang als Behördenbescheid versenden zu können, <strong>der dem Anliegen des Bürgers Befriedigung verspricht</strong>.</p>
<p><strong>Seit EDV in Verwendung ist</strong>, werden die Bescheide immer länger und unübersichtlicher. Sie strotzen vor Belehrungen, die niemand lesen will und was mitzuteilen in vier bis sechs klaren und kurzen Sätzen möglich wäre, versteckt sich vorliegend in sieben Textseiten, natürlich mit Rechtsmittelbelehrung. <strong>Das ist so gerecht wie unglaublich blöd</strong>.</p>
<blockquote>
<p align="left">&#8222;Die Genehmigung wird erteilt, weil der Baum Nr. 1 in versiegeltem Umfeld steht und mit seinen <span style="font-family: HiddenHorzOCR; font-size: small;" lang="JA">oberflächennahen </span>Wurzelausläufern den Pflasterbelag im Innenhofbereich stark anhebt und damit unbenutzbar macht.&#8220; (Begründung des Amts)</p>
</blockquote>
<p><strong>Soweit stimmt die Begründung</strong>, der wir uns sicherheitshalber anschließen. Allerdings ist &#8222;Baum Nr. 1&#8220; nicht, wie ausgedruckt, eine Ulme im Stammumfang von &#8222;79/93&#8220; (zwei Stämme), sondern eine einstämmige Saalweide mit anderem Maß, gemessen 1,30 m über Erde. Völlig losgelöst davon fragen wir uns als &#8222;gärtnerische Laien&#8220;, ob uns eine Bildungslücke gefangen hält? Wir fragen nochmals im Büro herum. &#8222;Ist eine Ulme auch eine Saalweide?&#8220; &#8211; Neulich fotografierten wir <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2011/07/21711/" target="_blank">Astern im Garten</a>, aber es waren keine Astern, die derzeit nicht blühen, sondern Dahlien. <strong>Shit happens</strong>.</p>
<p><strong>Gärtnerei ist nicht unser Kerninteresse</strong>. Und dann folgen diese Gesichtspunkte rechtschaffenden Verwaltungshandelns, die zu hinterfragen sich im vorliegenden Fall durchaus lohnen wird. Die Ersatzpflanzung eines Baums als Ersatz für die nichtvorhandene, zweistämmige Ulme kostete lt. Lorberg-Baumschulen einen Nettowarenwert von 702,- EUR. <strong>Sofern von der Ersatzpflanzug abgesehen werden soll, ist eine Ausgleichsabgabe im doppelten Wert von 1.404,- EUR zu zahlen</strong>.</p>
<p><strong>Das klingt gerecht, ist es aber nicht</strong>. Denn die Frage ist: Warum kostet das 702,- EUR? Denn könnte nicht auch anderswo, als im Katalog von Lorberg-Baumschulen etwas besorgt werden, durch diversifizierende Angebotseinholungen? Und doch ist dieses nur oberflächlich richtig. Denn bereits im Grundsatz ist dieser Bescheid in sich falsch. Wir lesen wie zufällig noch weiter und weiter und auch aus grundsätzlichen Erwägungen. So etwas haben wir nicht jeden Tag auf dem Tisch und richtig gut wir Arbeit erst, wenn die sie treibenden Kräfte von grundauf verstanden werden. Eine Ulme bleibt übrigens eine Ulme und eine Saalweide ist eine Saalweide und wird niemals zu einer Ulme. <strong>Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis dieses Tages</strong>.</p>
<p><strong>Lasen wir vorher noch gedankenverloren</strong> auf Seite 2 des sieben Seiten umfassenden Bescheidwerks herum, sind wir nun schon auf Seite 7 von sieben Seiten. Und dort ist etwas, das aussieht wie die Zeile aus einem Tabellenkalkulationsprogramm, aus Excel oder Open Office. <strong>Es sieht so aus</strong>:</p>
<figure id="attachment_10254" aria-describedby="caption-attachment-10254" style="width: 408px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10254   " title="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg" alt="Berechnung Gehölzwert und Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)" width="418" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn.jpg 773w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/Auszug_Baumfaellungsberechn-300x35.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10254" class="wp-caption-text">Berechnung Gehölzwert, Ausgleichsabgabe (Quelle: Amt für Natur, Berlin)</figcaption></figure>
<p><span style="color: #888888;">(aufs Bild klicken für Großansicht)</span></p>
<p><strong>Der Bescheid sieht also richtig</strong> und in sich schlüssig -vom Anfang bis zum Ende- aus, <strong>nur</strong>:</p>
<p>&#8211; Wir haben eine Saalweide. Keine Ulme.</p>
<p>&#8211; Ein Baum ist ein Baum und nicht zwei oder drei. Einen Baum durch drei neue zu ersetzen, kommt uns nicht zielführend vor.</p>
<p>&#8211; Unser ist nicht so dick. Ob Bäume mehrstämmig austreiben, obwohl sie nur eine Wurzel besitzen, ist zu vertiefen.</p>
<p><strong>Kurzum</strong>: Wir sind hier insgesamt einem Plagiat von sieben Seiten Text- nicht Stammumfang aufgesessen. Herr &#8222;Gartencenter&#8220; vom Amt für Umwelt hat guttenbergsches &#8222;Copy &amp; Paste&#8220; auf erkennbar niedrigem Niveau veranstaltet, wofür er gern Gebühren beanspruchen möchte und Gehölz- und Ausgleichsabgabebeträge ermittelt, die von grundauf zu hoch, falsch und zu Unrecht erhoben werden. Die spannende Rechtsfrage, ob nach dem Verstreichen der Rechtsmittelfrist der Bescheid mit Mitteln des Verwaltungszwangs durchgesetzt werden könnten, müssen wir nicht vertiefen. Wir haben ja noch fristgemäß gelesen. Niemand von uns hatte die Absicht, einen solchen Bescheid von Anfang bis Ende durchzulesen, und doch hatte Walter Ulbricht einst ähnliches gesagt und dann stand viele Jahre eine von niemandem ernstlich gewollte Stadtbegrenzungsmauer um Berlin herum <strong>und teils sogar mittenmang</strong>.</p>
<p><strong>Der neue Bescheid</strong> wird anders aussehen, soviel ist sicher. Vielleicht wird er auch richtig sein. <strong>Kürzer aber mit Sicherheit nicht</strong>.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrtes Amt, bei Überprüfung Ihres Bescheides habe ich Guttenbergsche Fehler festgestellt, die im Ergebnis zur Aufhebung und einer Neuausfertigung führen müssen. Bitte fassen Sie sich bei dem richtigen Bescheid deutlich kürzer, da ich es mir nicht leisten kann, zwei mal sieben Textseiten Bescheid sorgfältig durchzuarbeiten. Bereits mit dem falschen Bescheid musste ich dies tun. Hierdurch sind meinerseits Bearbeitungsgebühren in Höhe von 75,20 EUR für behördlich veranlasste Doppelarbeit entstanden, die ich bei der Gebührenberechnung Ihres Hauses für den richtigen Bescheid der Einfachheit halber in Abzug bringen werde. Ich bitte um gleichlautende Buchung. Herzlichen Gruß, Michael Kohlhaas (* Name geändert)</p></blockquote>
<p><strong>Lust auf solche atemberaubenden, spannenden Beschäftigungstherapien</strong>, Perlenketten goldglänzender Arbeitszeiten-Kontingente mit &#8222;untergeordnetem Gehölzwert&#8220; hat niemand und doch muss man sie sich nehmen. Weil die Welt so umfassend gerecht ist, das Bürger Bescheide erhalten müssen, die jede Eventualität textlich in sich bergen. Nein, ein solcher Bescheid könnte, bei guter Organisation der öffentlichen Verwaltung, inzwischen leicht zusammengekürzt werden auf maximal ein, eineinhalb Textseiten. Warum macht sich niemand dort die Arbeit, die Bescheide einzukürzen auf eine lesbare Länge und warum benützen Behörden Briefdokumente-Vorlagen mit den Daten anderer Grundstücke, schicken sie heraus und lassen sie rechtskräftig werden, <strong>wenn´s keiner merkt</strong>?</p>
<blockquote><p>Arbeitsqualität lässt sich eben gerade nicht beliebig vervielfältigen, stellten wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-filoso-fisch/">dazu hier fest</a></p></blockquote>
<p><strong>Dass die wenigen &#8222;individuellen Textstellen&#8220;</strong> eines solchen standardisierten Bescheids überhaupt unbeanstandet die Postversendestelle des Bezirksamt erreichen, zeigt daher die großen Schwachstellen in der Arbeitsorganisation von öffentlichen Verwaltungen, die dem Inhaltlichen ihrer Tätigkeit lustlos, überfordert und letztlich nur &#8222;irgendwie erledigend&#8220; hinterherjagen. Okay, es ist bekannt. Die Stimmung im öffentlichen Dienst ist ausgesprochen mies. <strong>Das färbt ab, bzw. schlägt durch</strong>.</p>
<blockquote><p>Und schließlich wird uns beim Recherchieren für diesen Beitrag eines vollkommen klar. So unsinnig lang und vermeintlich offen/transparent auch der Genehmigungsbescheid ist, enthält er eine frappante &#8222;Eventualitätenlücke&#8220;. Denn die Fa. Lorberg Baumschulen hält eine goldrichtige Überlegung für vermarktungsreif: <a title="externer Link" href="http://www.lorberg.com/de/lorberg/rent-a-tree.html" target="_blank">Rent A Tree</a>, wir mieten uns einfach unsere künftige Hofbegrünung und wenn sie uns nicht mehr gefällt, kündigen wir den Mietvertrag. Keinen Ärger mit Behörden! Für die aber gilt: Macht eure eigene Arbeit einfacher, kürzer, präziser und letztendlich erst damit verständlich!</p></blockquote>
<p><strong>Man nennt den Kern eines Geschmacks die &#8222;Stammwürze&#8220;</strong>, das ist der Baum, der weg soll und die Überlegung im öffentlichen Interesse, dass ein neuer Baum den wegfallenden ersetzt. Vielmehr muss ein solcher Bescheid nicht enthalten und das muss richtig sein, worauf der Bürger einen Rechtsanspruch hat. <strong>Das gilt für Bäume, wie für Ersatzbehausungen von Sperlingen, Fledermäusen, Nebelkrähen und Aasgeiern und erst recht den Öffentlich-Rechtlichen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>950-11 &#8211; Berlin &#038; all die Bezirke der Welt: Ist Gentrifizierung sowas Ähnliches wie verkappte Genmanipulation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 06:59:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ob in Berlin, Paris oder London &#8211; überall in Europa werden ganze Stadtviertel von Investoren umgepflügt. &#8222;Gentrification&#8220; nennen Soziologen diese Aufwertung. Viele Menschen fühlen sich davon bedroht, denn steigende, oft unbezahlbare Mieten sind die Folge, und ein Stück originärer, lebendiger Stadtteilkultur geht verloren. Die Dokumentation &#8222;Kunst oder Kommerz? Der Kampf um die Stadt&#8220; zeigt, wie ... <a title="950-11 &#8211; Berlin &#038; all die Bezirke der Welt: Ist Gentrifizierung sowas Ähnliches wie verkappte Genmanipulation?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129211/" aria-label="Mehr Informationen über 950-11 &#8211; Berlin &#038; all die Bezirke der Welt: Ist Gentrifizierung sowas Ähnliches wie verkappte Genmanipulation?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6390" aria-describedby="caption-attachment-6390" style="width: 260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6390 " title="Wer früher stirbt, ist länger tot! Berliner Morgenpost" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/Berliner.Morgenpost_frueher.Tot_.Zeitung.jpg" alt="Wer früher stirbt, ist länger tot! Berliner Morgenpost" width="270" height="689" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/Berliner.Morgenpost_frueher.Tot_.Zeitung.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/Berliner.Morgenpost_frueher.Tot_.Zeitung-117x300.jpg 117w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/Berliner.Morgenpost_frueher.Tot_.Zeitung-401x1024.jpg 401w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption id="caption-attachment-6390" class="wp-caption-text">Wer früher stirbt, ist länger tot! Berliner Morgenpost</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ob in Berlin, Paris oder London &#8211; überall in Europa werden ganze Stadtviertel von Investoren umgepflügt. &#8222;Gentrification&#8220; nennen Soziologen diese Aufwertung. Viele Menschen fühlen sich davon bedroht, denn steigende, oft unbezahlbare Mieten sind die Folge, und ein Stück originärer, lebendiger Stadtteilkultur geht verloren. Die Dokumentation &#8222;Kunst oder Kommerz? Der Kampf um die Stadt&#8220; zeigt, wie sich Künstler gegen diese Prozesse wehren. Denn sie sind die Pioniere, die Viertel mit günstigen Mieten entdecken und ihnen ein besonderes Flair geben &#8211; bis die ersten Investoren kommen. (Klappentext zum Film)</p></blockquote>
<p><strong>Wer früher stirbt, ist länger tot, das ist bekannt</strong>. Aber stirbt die Stadt, und findet ihre Seele keine Ruhe? Stadtentwicklung, Stadtentwicklungsplanung, Ghettoisierung, über derlei Gesichtspunkte haben wir hier schon ausführlich berichtet. Ein Begriff fiel indes noch nicht: Gentrifizierung, auf immobilien-kauderwelsch: Gentrification. Es geht um die Veränderung der Stadt infolge professioneller, aber gewissenloser und reißbrettartiger Immobilien- und Standortentwicklung. Ökonomisch geprägtes Immobilien-Development. Die Investoren kommen aus aller Herren Länder und ihr Einsatzort ist ihnen ziemlich egal. Motiv ist der Prozentsatz der zu erwartenden Rendite, die Immobilien-Consultants rechnen Zahlenprognosen schön. Auch der deutsche Immobilien-Tycoon Schneider machte das. Bis das Traum- und Schaumgebäude in den Mädler-Passagen in Leipzig zusammenbrach, die Handschellen klickten. <strong>Die überwiegende Anzahl der anderen, weiteren Immobilienfritzen ist schlauer</strong>.</p>
<p><span id="more-9951"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;bb5NhxwKAH8&#8243;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Kultur oder Kommerz? Der Kampf um die Stadt  (via Youtube)</em> </span></p>
<blockquote><p>Der gezeigte Beitrag auf arte begleitet u.a. Prof. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_H%C3%A4u%C3%9Fermann" target="_blank">Hartmut Häußermann</a>, der inzwischen am Prenzlauer Berg wohnt. Häussermann ist eine bekannte Persönlichkeit aus der Universitäten- und  Stadtentwicklungsforschung. Prenzlauer Berg, so Häußermann, ist inzwischen immer weniger ein &#8222;Szeneviertel&#8220;, genau: die Szene kann sich diesen Standort nicht mehr leisten. Dafür steht jetzt Neukölln auf der watchlist. Die Agentur coopolis bearbeitet und schafft &#8222;Anti-Gentrifizierungs-Signale&#8220;, vermittelt Mietverträge für Künstler und nadelt die Stadtteilkarte mit bunten Glaskopf-Nadeln ab, um den Stand ihrer Bemühungen zu dokumentieren. Von Berlin-Mitte nach Neukölln zog auch Gaulliaume, der sich die Miete in Mitte nicht mehr leisten konnte.</p></blockquote>
<p><strong>Im Hintergrund stehen Blasen</strong>, wie die Austragung internationaler Festivitäten, wie beispielsweise eine Olympia-Entscheidung für London. Im Vergleich mit anderen europäischen Städten hat Berlin Sparschweincharakter, es zählt das Gesetz der Portokasse. Europäer und Weltbürger aus anderen Kontinenten legen in Berlin gern Geld an und es nicht so viel wie in München, Stuttgart, Frankfurt/Main. Vor allem nicht wie in London, Paris oder St. Petersburg. <strong>Sie erwerben Immobilien aus der Portokasse</strong>.</p>
<p><strong>Diese Art von Aufkäufertum</strong> geht zu Lasten der Substanz. Die Investoren möchten ihre Investitionen gern versilbern. Angestammte Stadtstrukturen werden aufgelöst, Mietverträge gekündigt, Mieter bzw. Bewohner vertrieben. Diese ziehen dorthin, wo sie es sich gerade  noch leisten können zu leben. Neukölln ist gerade das Zielobjekt von Investoren. Bildete es noch zehn Jahren eine Art Schlußlicht im ehemaligen Westen Berlins und verkarstete zu einer &#8222;No Go-Area&#8220;, haben die Investoren nun den besonderen Reiz des Authentischen gerade in Neukölln gefunden. Was bleibt Ihnen auch übrig? <strong>Andere Bezirke sind längst abgegrast</strong>.</p>
<p><strong>Gewissenlos</strong>, von Zahlen geleitet und ohne Empathie in die &#8222;gewachsenen Strukturen&#8220;: Selbst in Berlin-Zehlendorf tut sich inzwischen unheimlich viel. Den Anfang bildete die städebaulich relativ unvernündig dimensionierte &#8222;Zehlendorfer Welle&#8220; an der Clayallee, für die es keinen Bedarf gibt. Oder eben gerade doch: der kleine Laden an der Ecke stirbt und die Gewerbeflächen am U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte (&#8222;Ladenzeile&#8220;) werden immer schwieriger vermietbar. Dafür kommen &#8222;DM&#8220; (Drogerie), Saturn (Elektrogroß-Fachhandel) und solche &#8222;Filialisten&#8220;. Die inzwischen siebenundzwanzigste Apotheke, die in der Zehlendorfer Welle angestammt werden sollte, musste einen Millionenbetrag &#8222;Standort-Abstand&#8220; mitbringen: um in eine solche Perle der Hochkultur einziehen zu dürfen, müssen die Mieter, nicht die Vermieter, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Incentive" target="_blank">incentiv</a> sein. <strong>Niemand braucht noch eine weitere Apotheke dort</strong>.</p>
<blockquote><p>Erst wird die Hausordnung durcheinandergewirbelt und für gescheitert erklärt. Dann die ganze Stadtordnung. Am Ende steht kein Stein mehr so richtig auf dem anderen, neue Menschen ziehen ein und mit ihnen Hoffnungen, die sich als seelen- und substanzlos erweisen. Die Struktur, wegen der sie kamen, ist längst verdrängt, abgehauen und auf der Flucht. Gentrifizierung ist daher so was wie &#8222;heimlich untergeschobene Genmanipulation&#8220; am Maiskolben und dem Verbraucher sagt niemand, wie er aufgewachsen ist. Manchmal stirbt diese Gemengelage großer Investitionen erst, wenn schon die ersten Neuen eingezogen sind. Wenn z.B. auf einer danebenliegenden, vorgesehenen Baufläche Bodenkontaminationen festgestellt oder zumindest vermutet werden, wie <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/basteglitzzehlendorf/bvv/2wahlperiode/kleine_anfragen/249ka2wp.pdf?start&amp;ts=1307605212&amp;file=249ka2wp.pdf" target="_blank">eine Kleine Anfrage aus dem Jahr 2003 belegt</a>.</p></blockquote>
<p><strong>In Berlin-Lichterfelde wechseln die Gebäudeigentümer</strong> in der ehemaligen Telefunken-Wirkungsstätte, den vormaligen McNair Barracks der Besatzungsmacht Amerika, an der Goerzalle wie die Eintagesfliegen. Einer der letzten Investoren starb mit Leemann-Brothers und der amerikanischen Großbankenpleite. Banken bescheren uns Probleme, aktuell hören wir in den Nachrichten vom Schwielower &#8222;Ressort&#8220;, der Inhaftierung des Immobilieninvestors und die vorläufige Nachricht, er habe im &#8222;kriminellen Zusammenwirken mit seiner Hausbank&#8220; Projektunterlagen gefälscht, aufgehübscht und frisiert, damit das Land Brandenburg Fördermittel raustut. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, <strong>bis dahin gilt die Unschuldsvermutung</strong>.</p>
<p><strong>Die Investoren schummeln, gaukeln und tricksen</strong> auf der Oberfläche der Gebäude-Außenhaut, die oberflächlich bleibt. So richtig gut sind nämlich die bild- und metaphernhaft gedruckten Imagebroschüren der Immobilienentwickler nicht: es wird vom Kulturmix, Urbanität und &#8222;must go&#8220;-Umwelt gesprochen! Genau da mittenrein flanschen sie ihre Modernisierungs- und Neubauprojekte, aber der angestammte Kiezbewohner klagt:&#8220;<strong>Ich will keine Glasfassaden, ich will leben!</strong>&#8220; (Filmbeitrag)</p>
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		<title>867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 09:16:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu unterscheiden: Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen ... <a title="867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120911/" aria-label="Mehr Informationen über 867-11 &#8211; Berolinismen, einfach erklärt: Was ist der Unterschied zwischen einer Tulpen- und einer Gurkentruppe?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5252" aria-describedby="caption-attachment-5252" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5252" title="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg" alt="Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berolinisch_Heinz.Buschkows-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5252" class="wp-caption-text">Berolinisch für Anfänger: Heinz Buschkowsky</figcaption></figure>
<p><strong>Das Berolinismus-Magazin gesichtspunkte.de</strong> hat sich gestern Abend und heute mit zwei weiteren wichtigen sprachlichen Unterscheidungen befasst. Wie die Überschrift verrät, ist zu <em>unterscheiden</em>:</p>
<li>Wenn sich in Berlin-Wilmersdorf eine Dame gereiften Alters davon zurückziehen möchte, die drei Blumenrabatten (Vorgärten) vor den drei Hauszugängen der Wohnanlage wie ein &#8222;eigen Gartenland&#8220; gärtnerisch zu unterhalten, es regelmäßig zu gießen und zu hegen und zu pflegen, muss man eine &#8222;<strong>Tulpentruppe</strong>&#8220; installieren. Hierbei handelt es sich um ein neu zu wählendes Gremium von Wohnungseigentümern, die mit der Absicht gewählt werden, fortan drei Rabatten gärtnerisch zu unterhalten. In der Regel ist diese Tätigkeit ehrenamtlich, allerdings dürfen die freiwillig Agierenden bei gewissenhafter Ausübung ihres Mandats eine gewisse Dankbarkeit der Übrigen erwarten. Ihrer Tätigkeit steht insbesondere nicht im Weg, dass andere Eigentümer derselben Anlage von Gartenarbeit wenig halten, auch wenn sie bspw. zugeben, inzwischen das Wässern mittels eines Gartenschlauchs erlernt zu haben. Von Bedeutung ist der Identifikationsfaktor der ehrenamtlich Tätigen dabei fürs Gemeinwohl aller übrigen Wohnungseigentümer.  #Nachgedanken einer Eigentümerversammlung</li>
<p><span id="more-9309"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<li>Wenn sich in Berlin-Zehlendorf die Müllmänner aufmachen, Papier, Verpackungs- und Restmüll von einer kleinen Müllplatzfläche direkt neben einem Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb (Müllplatz) abzuholen, ganz zum Glück der Bewohner natürlich an drei unterschiedlichen Tagen und durch getrennt agierende Unternehmen (Stichwort: Diversifikation), dann sind diese ja eigentlich verpflichtet, die Tonne vom Müllplatz auf die Straße zu rollen, dort die Tonne in den mitgebrachten Wagen zu entleeren und dann die Tonne wieder so hinzustellen, wie sie vorher gestanden hat. Nicht in Ordnung ist es, wenn die Müllgefäße dann an einem völlig anderen Platz auf dem übrigens sonst anders genutzten Grundstück hingestellt werden. Das ist ein &#8222;error&#8220; im Betriebssystem des konkreten Müllmanns, der sich nach einiger verstrichener Zeit zwischen Abholung, Entleerung und Wiederhinverbringung der Tonne nicht mehr so konkret an solche unwichtigen Details erinnern kann. Von einer &#8222;<strong>Gurkentruppe</strong>&#8220; der Müllmänner spricht man aber dann, wenn diese die entleerten Mülltonnen dann wieder &#8222;ungefähr in die Nähe des Müllplatzes&#8220; bringen und nicht wahrnehmen (können), dass das Doppelschwingtor aus Metall mit Torantrieb dadurch nicht mehr zu öffnen ist. Von einer noch &#8222;gurkigeren Gurkentruppe&#8220; spricht man insbesondere dann, wenn die künftig im Weg des Doppelschwingtors stehende Mülltonne diejenige eines anderen Müllentsorgers ist, die prall gefüllt ist und damit so schwer, dass nun künftig nur noch starke Männer sie wieder an ihren Platz stellen können.</li>
<figure id="attachment_8173" aria-describedby="caption-attachment-8173" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8173 " title="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg" alt="Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)" width="440" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung.jpg 489w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Tommy.Tulpe_.Werbung-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8173" class="wp-caption-text">Tommy Tulpe - Werbung (polarfilm.de)</figcaption></figure>
<p><strong>Tulpentruppen</strong>, das ist ein positiv besetzter Begriff.</p>
<figure style="width: 381px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" src="http://1.bp.blogspot.com/_QW2ibUh7cBs/TGu9E2hcMFI/AAAAAAAABj4/Lha4bdOIZWs/s400/gurkentruppe.jpg" alt="&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!" width="391" height="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">&quot;Gurkentruppe&quot; - Coppinski, zauberhaft!</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" title="Banner Fotocredits" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /></strong>Copperhead Coppinski <a title="externer Link" href="http://copperheadcoppinski.blogspot.com/2010/08/gurkentruppe.html" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>Gurkentruppen, nun ja, das ist ein eher negativ besetzter Beg</strong><strong>riff. Hier wird inoffiziell häufig auf Besserung gehofft. Halten wir es mit den Griechen: Esst Tzaziki, ist Knoblauch drin (und auch Gurke) und soll gut sein. Eventuell gibt das ganz neue Gesichtspunkte, liebe Müllmänner und -frauen! Oder Spreewaldgurken, mit Abstand sehr gute grüne Gurken, von gemüsiger-fruchtiger Säure, also angesäuert. Ebenso wie man selbst, wenn man sich über Müllmänner ärgert, die so was verzapfen. Es muss einen Grund geben, warum da Männer tätig sind. Dass Männer immer nur an das Eine denken, wird so auf unzweifelhafte Weise sichtbar, im Übrigen: Frauen sehe ich eigentlich immer noch nicht!</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li>Essen für den Hausfrieden: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8672010/">Gurkensuppe mit Garnelen</a></li>
<li>Kampagne: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/02/110811/">Bauer sucht Frau, Bauer sucht Sau,  &#8230;</a></li>
<li>Video: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2011/04/116811/" target="_blank">Wir sind die Sechs von der Müllabfuhr</a></li>
</ul>
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		<title>854-11 &#8211; Work in progress: Im Charlottenburger Quasimodo steigt am 12.05.11 ein Soulsause #Edo Zanki</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:52:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Söhne und Töchter Berlin´s haben es nun wirklich nicht leicht, jammer jammer, aber wo hängt der Hammer? Leichter haben es die &#8222;Söhne Mannheims&#8220;, bzw. und Umgebung. Es gibt eine Popakademie, in Berlin gab es da nie. Und es gibt Edo Zanki, den &#8222;Paten&#8220;. Leicht hat es die Stadt nicht, und speziell die Frage der ... <a title="854-11 &#8211; Work in progress: Im Charlottenburger Quasimodo steigt am 12.05.11 ein Soulsause #Edo Zanki" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/119611/" aria-label="Mehr Informationen über 854-11 &#8211; Work in progress: Im Charlottenburger Quasimodo steigt am 12.05.11 ein Soulsause #Edo Zanki">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<figure id="attachment_9206" aria-describedby="caption-attachment-9206" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Edo_Zanki_PR_5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9206  " title="Edo Zanki &amp; Band" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Edo_Zanki_PR_5.jpg" alt="Edo Zanki &amp; Band" width="450" height="284" /></a><figcaption id="caption-attachment-9206" class="wp-caption-text">Edo Zanki &amp; Band</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Söhne und Töchter Berlin´s haben es nun wirklich nicht leicht, jammer jammer, aber wo hängt der Hammer? Leichter haben es die &#8222;Söhne Mannheims&#8220;, bzw. und Umgebung. Es gibt eine Popakademie, in Berlin gab es da nie. Und es gibt Edo Zanki, den &#8222;Paten&#8220;.</p></blockquote>
<p><strong>Leicht hat es die Stadt nicht</strong>, und speziell die Frage der &#8222;guten Livemusik<strong>&#8222;, aber leicht hat es einen.</strong></p>
<p><strong>In Berlin sterben die guten Clubs wie Tüten Mücken weg</strong>. Hintergrund ist eine momentan eine etwas wirr verlaufende Stadt- bzw. Regionalplanung der für lokale Entwicklung zuständigen Fachbeamten, die zu sehr versachlicht ist. Das Problem: Niemand scheint noch zusammenhängend zu denken, ganzheitlich. Dieser Puzzle-Planung, die man &#8222;Planung&#8220; nicht nennen sollte, fiel unlängst der Knaak-Club, eine wichtige Berliner-Clubgröße zum Opfer.</p>
<p><strong>Die Stadtplaner waren so genial</strong>, direkt daneben einen neuen Wohnkomplex zu genehmigen, dessen Betrieb nun die unmittelbar daneben liegende Spielstätte &#8222;seit gefühlten 100 Jahren&#8220; nicht schallschutztechnisch berücksichtigte. Und dann ziehen die Neubewohner nebenan ein und führen erbitterte Nachbarschaftskriege über zu lauten Stadtbetrieb: Hätte man ihnen sagen müssen, sie hätten dies im Rahmen einer Duldungsklausel im Vorfeld akzeptieren müssen? Die Folge: Hohe, unerfüllbare Schallschutzanforderungen gegen die Clubbetreiber, aber die hatten doch immer nur gespielt, spielen lassen, auftreten lassen und, wirklich, das Publikum liebte das. <strong>Es war die Zeit, in der Livemusik noch erlaubt war, aber das ist Geschichte</strong>.</p>
<p><span id="more-9201"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<figure id="attachment_9207" aria-describedby="caption-attachment-9207" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"> <br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9207 " title="Klaus Spiesberger, Chef vom Quasimodo" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Klaus.Spiesberger.jpg" alt="Klaus Spiesberger, Chef vom Quasimodo" width="450" height="652" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Klaus.Spiesberger.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Klaus.Spiesberger-207x300.jpg 207w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9207" class="wp-caption-text">Klaus Spiesberger, Chef vom Quasimodo© Mick Morley</figcaption></figure>
<blockquote><p>Denn wenn man was liebt,<br />
was man eigentlich kaum bekommen kann,<br />
was unerreichbar fern erscheint,<br />
wird man ein Stück traurig.<br />
Wird man ein Träumer.<br />
Oder man wird ein Radikaler.<br />
Oder ein radikaler Verwirklicher seiner Träume.<br />
(Susanne Zühlke)</p></blockquote>
<p><strong>Bisschen von sowas hat auch Klaus Spiesberger &#8222;an der Hacke</strong>&#8222;. Sein Club ist der Vorzeigeclub aller Berliner Clubs, und man kann getrost sagen, er hat ein kulturelles &#8222;leadership&#8220; aufgebaut. Zusammen mit dem Clubgründer <strong>Georgio Carioti</strong> (Nahporträt von Gerald Angerer <a title="externer Link" href="http://nahportrait2010.blogspot.com/2010/10/giorgio-carioti.html" target="_blank">hier</a>), der inzwischen die Führung abgegeben hat. <strong>Spiesberger </strong>ist seit Ende der Siebziger Jahre in Berlin und hat in Berlin die kulturellen Kuchenteige in vielfältiger Hinsicht durchgeknetet, bis sie zu dem wurden, was sie jetzt sind. Er hat auch Stars aufgebaut und empfahl angehenden Sternchen, was sie da jetzt vorspielen, doch erst noch einmal im Übungsraum zu verfestigen. Es muss &#8222;tighter&#8220; sein, forderte er und heute sehr bekannte Künstler hörten auf den Rat und feierten unlängst rauschende Bühnenjubiläen,<strong> wie z.B. die Grande Dame der Berlin Jazz-, Soul- und Funkmusik Jocelyn B. Smith </strong>(<a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=2634" target="_blank">Bericht hier</a>).</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;-AlfORkKixw&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;">Edo Zanki &#8211; Dass du zu mir gehörst &#8211; 2009 (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Spiesbergers Club, das Quasimodo</strong>, steht an der Ecke Fasanenstr./Kantstr. in Berlin-Charlottenburg in einer Art &#8222;Kulturensemble der besonderen Art&#8220;. Vor Jahren einigte man sich mit dem benachbarten Vagantenbühne (nebenan) auf eine Art &#8222;tektonischen Platten- bzw. Kulturbetrieb&#8220;. Die Vagantenbühne arbeitet fleißig ihr Programm ab, aber ab 22:30 Uhr geht es dann im <strong>Quasimodo </strong>richtig los. Das nennt man saubere Absprache und hat was von Bach´schen Kirchenfügen: hübsch an stark an geil vorbeigelagert fügt sich eins ins andere.</p>
<p><strong>Im Unterschied zum &#8222;wilden Osten&#8220;, </strong>wo sich das Kulturhybride seinen Platz nahm in den Brachen und Breschen der verkommenen, unentwickelt gebliebenen &#8222;Ostberlin-Ruine&#8220;, die sich vom Selbstverzehr ernährt hatte, konnte das westliche &#8222;round about Bahnhof Zoo&#8220;, &#8222;delphi Filmkunst &amp; elsewhere&#8220; organisch wachsen. Wohl kaum ein Städteplaner käme hier auf die Idee, im dortigen Mischgebiet hübsche, herum drapierte Wohnhäuser für nachziehende badische Yuppie-Mehrkindeltern mit ökologisch korrektem Kinderwagen zu errichten, die dann klagenderweise dort einziehen, um Jahrzehnte gefestigter Stadtkultur <strong>mit unerfüllbaren Lärmschutzforderungen ihrerseits zu überziehen</strong>.</p>
<p><strong>Nein, dies ist ein Privileg angesichts der ostdeutschen Ankopplung</strong> (&#8222;Beitrittsgebiet&#8220;) an westdeutsche Verhältnisse und dem &#8222;normativen Zwang des Praktischen&#8220;, nämlich der Tatsache, dass man nun in zwanzig Jahren gerafftem Stadtentwicklungsszenario eben Details wie gegenseitige Respektierlichkeit schnell mal übersehen kann. Zu wenig Zeit für´s Detaillierte. Für einen Mikrofokus, der die Mikro- und die Makrolage dieser Stadt auskömmlich gegeneinander abwägt.</p>
<figure id="attachment_9208" aria-describedby="caption-attachment-9208" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Edo_Zanki_PR_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9208  " title="Edo Zanki - der Pate des &quot;german soul&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Edo_Zanki_PR_3.jpg" alt="Edo Zanki - der Pate des &quot;german soul&quot;" width="450" height="542" /></a><figcaption id="caption-attachment-9208" class="wp-caption-text">Edo Zanki - der Pate des &quot;german soul&quot;</figcaption></figure>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9376" title="Absagen.Veranstaltungen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Absagen.Veranstaltungen.jpg" alt="" width="424" height="182" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Absagen.Veranstaltungen.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Absagen.Veranstaltungen-300x128.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /></strong></p>
<p><strong>Ganz egal</strong>, <strong>was gestern war, heut ist ein neuer Tag</strong>. Das ist das Motto im <strong>Quasimodo am 12.05.2011</strong>. Denn an diesem Abend ist eine Naturerscheinung auf der Bühne des Quasimodo zu Gast. Der Mann ist Kroate mit festem Wohnsitz in Deutschland und er hat gewichtige, musikalische Argumente, verdiente sich schon künstlerische Meriten, als wir alle noch pampersversorgt von einer besseren Zukunft träumten. Zu seinen Kunden zählten Antipoden der Popkultur wie Tina Turner (&#8222;Fruit of the loom&#8220;), Ulla Meineke (Hit: &#8222;Die Tänzerin&#8220;) oder die &#8222;Söhne Mannheims&#8220;. Die Rede ist von Edward &#8222;Edo&#8220; Zanki, in der schreibenden Presse wird er &#8222;Der Pate des german soul&#8220; genannt, wenngleich das eigentlich auch wieder so eine Art unzulässige Vereinfachung ist. Edo Zanki mag sie nicht, diese Tinte verklecksenden Schreiberlinge, die sich nicht trauen, eine eigene Meinung zu vertreten. Ihm gefällt nicht, wenn einer schreibt, seine Musik, das sei keine Musik für die breite musikalische Masse. &#8222;Trau dich, eine eigene Meinung zu vertreten,&#8220; <strong>fordert er den Kritiker auf</strong>.</p>
<blockquote><p>Bleiern und schwer liegt die Zeit auf der Musik, unfähig ist sie noch zu zerfließen. Es ist ein neuer Tag, Zeit für neue Glücksgefühle. <strong>Edo Zanki </strong>hilft einem zu begreifen, dass die Abhandlung eigenen Lebens mit Musik leichter ist als ohne. Dass Musik lange Schatten wirft, nicht kurze, und sei der Zwerg auch noch so klein. Wir kommen da schon rein! <strong>Klaus Spiesberger </strong>ist am 12.05. Gastgeber eines musikalischen Giganten namens<strong> Edo Zanki</strong>. Kein Zweifel: da werden viele hinströmen, dem Paten des &#8222;german soul&#8220;, der das eigentlich gar nicht so richtig sein will, zuzuhören, wenn er seine neue CD vorstellt.</p></blockquote>
<p><strong>Und so kann man es eben sagen</strong>: Zanki ist beileibe kein Konformist, kein Architekt eines bestimmten, mainstreamartigen Kulturkonzepts, an dem er sich dann erfolgssicher entlanghangelt. Das Gegenteil ist der Fall. Zanki hat vieles gemacht, dass andere vor ihm noch nicht wagten und kennt alle Höhen und Tiefen, fuhr aber immer mehrgleisig, als Musiker, als Producer, als Besitzer eines Studios und selbst die Videos zum neuen Album (&#8222;Zu viele Engel&#8220;) kommen aus der &#8222;eigenen Imageschmiede&#8220;, und auf eine gewisse Art und Weise gibt alles zusammen eine feste Vorstellung davon, wie wichtig dies Werk ist. Ansonsten ist, was Zanki macht, im Kern &#8222;handproduziert&#8220;,<strong> live bzw. gut gespielt und von echten Menschen</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>* *</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bleibt noch diese Frage zum Nachbarrecht</strong>: Darf wer irgendwo hinzieht, sich stets auf seine Unkenntnis der unmittelbaren, seit Jahrzehnten gewachsenen und zur Blüte gelangten Umgebung berufen? Gekauft wie gesehen, gemietet wie gesehen, aber nicht richtig hingeschaut? Dann erst einmal einziehen und losklagen: gegen Gott und die Welt, Nachbarn drangsalieren, nur weil man selbst zu doof war, sich eingehend über die Umgebung zu erkundigen? Genau: es waren ja die Stadtplaner, die keine Rücksicht nahmen auf den Bestand. Der Einzelne ist immer unschuldig und muss geschützt werden. <strong>Vor den Anderen: Aber wir, wir sind die Anderen</strong>! </p>
<div style="width: 320px; height: 275px;">
<div style="width: 320px; height: 240px;"></div>
<div style="margin-top: 0px; color: #0099cc; font-family: verdana,geneva,arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10px; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: bold; line-height: normal; text-align: center;"><a style="cursor: pointer; text-decoration: underline;" title="Edo Zanki  Ein neuer Tag-Video" href="http://www.clipfish.de/musikvideos/video/3549567/edo-zanki-ein-neuer-tag/" target="_blank">Ein neuer Tag von Edo Zanki</a><br />
© <a href="http://www.clipfish.de/musikvideos/artist/30301/edo-zanki/">Edo Zanki</a>-Videos bei Clipfish</div>
</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Qype: <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/15204-Quasimodo-Berlin">Essenzielle Informationen zum Standort Quasimodo</a></li>
<li>Soulfan: <a title="externer Link" href="http://www.edo-zanki.de/home/" target="_blank">Edo Zanki´s Homepage</a></li>
<li>Vorgehört: <a title="externer Link" href="http://de.7digital.com/artists/edo-zanki/zu-viele-engel/" target="_blank">Das aktuelle Album &#8222;Zu viele Engel&#8220; bei 7digital</a></li>
<li>Veranstaltungstipp: <a title="externer Link" href="http://quasimodo.de" target="_blank">Das Quasimodo als Veranstaltungsort</a></li>
</ul>
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		<title>845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 09:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel de Lazo]]></category>
		<category><![CDATA[Detmold]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist es eben so, du kannst es gar nicht beeinflussen: Erst geht irgendein Stern auf. Und dann dein Herz! Ganz automatisch! Aber: &#8222;Wo ist der Stern?&#8220; Wir suchen hier einmal danach: mit echtem Herzblut! Es war D.J. Ötzi, der das Thema der Sterne über Deutschland personifizierte. &#8222;Ein Stern, der deinen Namen trägt&#8220;, den verschenke ... <a title="845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/118811/" aria-label="Mehr Informationen über 845-11 &#8211; Lied des Tages: Daniel de Lazo ist aus Detmold, das liegt in Deutschland und sein Stern ist am Aufgehen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5678" title="Banner Kulturecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Banner.Kulturecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9140" title="Daniel.de.Lazo" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_.jpg" alt="" width="450" height="168" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/Daniel.de_.Lazo_-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></strong></p>
<blockquote><p><strong>Manchmal ist es eben so, du kannst es gar nicht beeinflussen: Erst geht irgendein Stern auf. Und dann dein Herz! Ganz automatisch! Aber: &#8222;Wo ist der Stern?&#8220; Wir suchen hier einmal danach: mit echtem Herzblut!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Es war D.J. Ötzi</strong>, der das Thema der Sterne über Deutschland personifizierte. &#8222;Ein Stern, der deinen Namen trägt&#8220;, den verschenke er heut nacht. Aber als ihn unlängst ein Journalist interviewartig befragen wollte, ob es überhaupt möglich sei, dessen Musik zu hören ohne sich vorher zu betrinken, da wurde es <strong>D.J. Ötzi </strong>denn doch zu viel und sein Ausraster ist inzwischen weltweit abzurufen. Der Grund: Der Journalist war schlecht vorbereitet und das neue Machwerk des Herrn, der eine Mütze trägt, kommt auf neue, andere Art daher: direkt und eigene Erlebnisse verarbeitend, ja, mit Gefühl.</p>
<p><strong>Wobei wir schon beim Thema des heutigen &#8222;Kulturecke&#8220;-Beitrags sind: Daniel de Lazo aus Detmold</strong> hat offensichtlich Gefühl, und was wir  in den Schatzkammern des weltweit einzigartigsten Internets aller Zeiten fanden, <strong>belegt dies auf nachdrückliche Weise</strong>.</p>
<p><span id="more-9133"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;kjXloROlvrI&#8220;]<br />
<span style="color: #888888;"><em>Daniel de Lazo &#8211; Wo ist der Stern? (Ballade, Piano) &#8211; via Youtube</em></span></p>
<p><strong>Buchstäblich warm ums Herz</strong> wird uns, und <strong>Daniel de Lazo </strong>intoniert die Anfänge eines äußerst charismatischen Musikstücks, begleitet sich dabei ganz allein am Flügel.  Die Stimme fällt unerwartet höher aus. Aber die Message ist klar: Die Hoffnung wird nie vergehen! Hofft auf &#8222;den Stern&#8220;, den zu suchen sich lohne. Wo ist die Liebe? <strong>Und wo sind wir eigentlich jetzt</strong>?</p>
<p><strong>Verirrte aller Erdteile</strong>, oder kleiner heruntergebrochen: Serienstraftäter, die Dutzende minderjährige Opfer mißbrauchen und schliesslich irgendwo verscharren, um den kleinen Moment von Erlösung ausgekostet haben zu dürfen. Oder geistig Zurückgebliebene, die serienartig Mehrfamilienhäuser in Berlin-Neukölln oder in Berlin-Sonstewo anzünden, perfide immer auf die Kinderwagen von Kindeseltern, einige starben schon. Psychisch Verhaltensauffällige, die Autos anzünden, ohne Sinn und Verstand und sich für alternative Weltverbesserer halten. Angesichts von Fukushima, dem atomaren Supergau, aussterbenden Weltmeeren <strong>und &#8230;.immer weniger Mitgefühl</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Daniel de Lazo</strong> zeigt Mitgefühl. Und fügt sich damit ganz zufällig ein in eine Idee, die internetweit inzwischen Verbreitung findet: Zeigt doch mal Mitgefühl, Leute! Jetzt! Den Anschein eines Beweises dafür? <a title="externer Link" href="http://www.zeigemitgefuehl.de/" target="_blank">Bitte gern, hier</a>!</p></blockquote>
<p><strong>Die Liebe ist universell</strong>, meint es, und es ist &#8222;leise, leise&#8220;, nicht wie bei Rammstein, die es lauter sagen, aber durchaus nicht anders meinen, wenn man sie richtig verstehen möchte. Bei aller Agonie, dass wir uns derzeit in &#8222;schwierigen Gewässern&#8220; befinden und viele von uns die Orientierung verloren haben: Daniel de Lazo aus Detmold hat sich zurückgezogen, ans Klavier gesetzt und einfach losgespielt. Gegen diese Art von alltäglichem Wahnsinn. Und das gefällt. Danke für diesen hoffnungsvollen Song, Daniel de Lazo, und noch viele, viele vergleichbare Tolltaten, in Berlin ist deine Message heute, zu Herzen gehend angekommen. Und weil bei Youtube inzwischen auch ein anderer Wahnsinn angekommen, der mit den gefühlten Pflichtverletzungen von Menschen, die sich gegenseitig Musik zeigen möchten, <strong>können wir nur beruhigend hinzufügen</strong>:</p>
<blockquote><p>Dieses Video (hier oben) enthält Content von <strong>Daniel de Lazo </strong>und ist in Deinem Land verfügbar. <strong>Klickst du dort</strong>?</p></blockquote>
<p><strong>Ja, so ist es: </strong>Der Irrsinn länderspezifischer Inhaltskontrollen, die internationale Musikkonzerne als vermeintliche Gralshüter von Urheberrechtsinhabern veranstalten, treiben wüste Blüten. Vertreten werden diese Ansprüche von der deutschen GEMA, die im Einstweiligen-Verfügungs-Verfahren vor Gericht jedenfalls nicht überzeugend die Eilbedürftigkeit darlegen konnte, weswegen nun ein weiterer Rechtsstreit, diesmal in der Hauptsache geführt wird. Das Ziel ist die Untersagung der Veröffentlichung von urheberrechtsgeschützten Beiträgen bestimmter Künstler.</p>
<p><strong>Daniel de Lazo hat sich demgegenüber offenbar auf &#8222;seinem Weg&#8220; gewagt</strong>: Er läßt seine Musik erst einmal die Herzen der Menschen erreichen, gibt ihnen die Möglichkeit, hörenswerte Stücke kostenlos downzuloaden und immer wieder zu erinnern. Eines Tages werden wir uns sprechen: dann wird <strong>Daniel de Lazo </strong>die Herzen aller Menschen brechen, dann ist er ein Star, der in der Zeitung steht. Doch dann werden die Konzerne sehen, was sie getan haben, doch dann ist es zu spät. Zu spät! Wobei das nun wieder die Umtextung urheberrechtlich geschützten Materials der Berliner Band &#8222;Die Ärzte&#8220; darstellte. Welches genau wird nicht verraten, denn dies ist ja in unserem Land nicht verfügbar. <strong>Leute, schaukelt mit den Köpfen, lasst Sonne in eure Herzen und erinnert bei der Gelegenheit: Jede Wurst hat immer mehrere Enden</strong>! <strong>Musik hören, bis Die Ärzte kommen</strong>!</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Fs3T93ArmKA&#8220;]<br />
<em>Daniel de Lazo &#8211; Mitgefühl &#8211; via Youtube</em></p>
<p><strong>Schönes Wochende nach hüben</strong>, drüben und &#8222;ooch&#8220; nach oben, <strong>denn auch der Kosmos ist angesprochen</strong>!</p>
<p><strong>Shalom</strong>!</p>
<figure id="attachment_9137" aria-describedby="caption-attachment-9137" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9137" title="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg" alt="Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/youtube_button-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-9137" class="wp-caption-text">Dieser Irrsinn in in deinem Land nicht verfügbar!</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wenn es auch unüblich ist</strong> in der Kategorie &#8222;Lied des Tages&#8220; auf dieser Website, haben wir uns entschlossen, in diesem Beitrag gleich zwei Lieder vorzustellen! Beide sind &#8222;a message of love&#8220; (Jimi Hendrix). Beide bilden den Inhalt dieses Beitrags zielführend ab und stellen so auf unvergleichliche, fast unerträgliche Weise das Thema in den Kontext der Musik, die uns betrifft. Und das tut sie! <strong>Wir bitten aus redaktionell-inhaltlichen Gründen um Verständnis</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5511 alignnone" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Jetzt wird es offiziell: <a title="externer Link" href="http://www.lazo.de/index.html">Die Website von Daniel Lazo, unbedingt besuchen</a>!</li>
<li>Das darf man wohl? <a title="externer Link" href="http://www.lazo.de/audio/Wo%20ist%20der%20Stern.mp3" target="_blank">Download des Songs &#8222;Wo ist der Stern!&#8220; im Format mp3</a> (Quelle: Homepage Artist)</li>
</ul>
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		<title>603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 10:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomiekritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Gerald Angerer]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
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					<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen! Im Web 2.0 treiben sich allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch &#8222;skurrile Sympathen&#8220; wie Gerald Angerer aka LOKALREPORTER, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in ... <a title="603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/94610/" aria-label="Mehr Informationen über 603-10 &#8211; Personen: Gerald Angerer ist Berlins einziger Lokalreporter ohne Grenzen! #Zum heutigen Geburtstag">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_7564" aria-describedby="caption-attachment-7564" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geburtstagsglueckwunsch.Th.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7564 " title="Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Geburtstagsglueckwunsch.Th.jpg" alt="Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart" width="450" height="560" /></a><figcaption id="caption-attachment-7564" class="wp-caption-text">Geburtstagsglückwunsch von Bloggwart</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Herzlichen Glückwunsch, Gerald Angerer, du schillernde Persönlichkeit im Web 2.0! Ein langes Leben, Gesundheit und noch viele Texte, die zur Aufklärung der diffusen Weltlage entscheidend beitragen!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Im Web 2.0 treiben sich </strong>allerhand illustre Personen herum. Vielschichtige Pygmäen, eindrucksvolle Platzhirsche, wohlformulierende Stümper, aber auch &#8222;skurrile Sympathen&#8220; wie <strong>Gerald Angerer aka LOKALREPORTER</strong>, wohnhaft Berlin-Mitte, wie der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe schreibt. Heute hat <strong>Gerald Angerer</strong> Geburtstag und so wird heute seiner Mutter zur Geburt ihres Sohns herzlich gratuliert.</p>
<p><strong>Am  12. Oktober 1958 </strong>erblickte Klein-<strong>Gerald </strong>in Steyr, Österreich, das Licht der Welt. Wer es noch nicht wusste: Steyr ist eine &#8222;Statutarstadt&#8220; und darüber hinaus der Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirks Stey-Land. Statu &#8230;. was? Niemand kannte das Wort zuvor. Bis <strong>Gerald Angerer </strong>Berliner wurde und das Internet zu 2.0 mutierte. Eine Erklärung <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Statutarstadt_(%C3%96sterreich)" target="_blank">gibt es hier</a>.</p>
<p><span id="more-7561"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9812283&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9812283&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Thema: Gute Werbung, schlechte Werbung &#8211; Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger Drehort: Restaurant Cantamaggio / Berlin Mitte Idee / Redaktion: Gerald Angerer Kamera / Schnitt: Stefan Czimmek Regie / Produktion: Ingmar Bertram / Media Consors (via Vimeo)</span></p>
<p><strong>Gerald Angerer treibt sich schon seit längerem in Berlin herum</strong> und gibt an, sich seit 2006 dem &#8222;Lokaljournalismus&#8220; verschrieben zu haben. Richtig sei, diesen Namen &#8222;Lokalreporter&#8220; hätten ihm Tresenkollegen übergeholfen, mit denen gemeinsam er als &#8222;Tresenkraft&#8220; ausschenkte. Jetzt gehört <strong>Gerald Angerer </strong>zu den Umtriebigsten seines Genres, einer Art neugeschaffener Kunstgattung <strong>Web- und IT-Reporter </strong>mit Schwerpunkt auf Lokales, Regionales und manchmal auch Nebensächliches &#8211; seit neuestem: Gastronomiekritiker! Das Nebensächliche zur Hauptsache machen, das scharfe Beobachten der großen Zahl der ungenannt Gebliebenen, bzw. das Herausfischen von Menschen aus einer trüben Soße namens Masse, von Personen, deren Name sonst nie in eine der Medien Deutschlands geriete. Über das zu berichten, was im Mainstream von Relevanzdeutschland untergeht! Das alles ist irgendwie <strong>Gerald Angerer</strong>. <strong>Man könnte -etwas ungelenk ausgedrückt- sagen</strong>:</p>
<blockquote><p>Was dem Tomi Ungerer die Frösche, sind dem Gerald Angerer die Berliner Lokationen!</p></blockquote>
<figure id="attachment_7562" aria-describedby="caption-attachment-7562" style="width: 205px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Beitragsstatistik.Angerer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7562" title="Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Beitragsstatistik.Angerer.jpg" alt="Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10" width="215" height="204" /></a><figcaption id="caption-attachment-7562" class="wp-caption-text">Qype-Statistik Gerald Angerer 12.10.10</figcaption></figure>
<p><strong>Bei qype lernt man ihn kennen</strong>, bzw. dort lässt er sich schlicht nicht übersehen. Im Qype-System der Punkte, Medaillen und der Userstatistiken hat er 32.291 Punkte (heute morgen!) eingeheimst, so viel wie sonst kaum ein anderer. Seine besondere Marotte ist das Ignorieren der Groß- und Kleinschreibung. Texte von ihm lesen sich beispielsweise, aber nicht repräsentativ so:</p>
<blockquote><p>&#8222;überall blumen und palmen, kleine bäume und papagaientürme, gräser und fantasiegewächse &#8211; wie ein bunter regenwald, wie eine andere welt. vor der tür sind ganze kontinente vielfältiger vegetationen angelegt, sehr dekorative pflanzliche dinge, bestens geeignet für den besonderen anlass, für hochzeiten, partys, ungewöhnliche restaurantdekorationen .. und erst die chefin, die wunderbare <em>madame ly</em>, eine sehr freundliche und bestens gelaunte person, ganz zu schweigen von den beiden überaus gut aufgestellten angestellten [sind auf einem der fotos zu sehen].es gibt übrigens eine dreiarmige italienische espressomaschine und richtig guten caffee, eine gemütliche ledercouch steht da zum entspannen, inmitten dieser farbenfrohen fauna &#8211; ist ein regelrechter geheimtipp. bei <em>madame ly</em>werde ich künftig öfter mal auf einen BLÜMCHENcaffee vorbei schauen. jawohl. (Gerald Angerer, bei qype am 06.10.10 <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/372142-trangly-Blumen-Berlin" target="_blank">über trangly Blumen</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Gerald Angerer als Mentor derjenigen</strong>, die das nicht können! Sich ins rechte Licht setzen. <strong>Allerdings auch so</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Eine Currywurstbude kritisierte er einmal. &#8222;Für mich ist dieser Stand nicht gemacht. Ich werde hier jedes Mal behandelt wie ein Vegetarier ohne festen Wohnsitz.&#8220; (Ausgabe 41/2010, DER SPIEGEL, Seite 190)</p></blockquote>
<p><strong>Seit jetzt der aktuelle SPIEGEL ihn </strong>in die Berichterstattung brachte, wurde aus dem langjährigen Synonym Lokalreporter zur Überleitung -und SPIEGEL-Zitat- der &#8222;Gastronomiekritiker&#8220; Angerer, kurz eine Sache, die wie eine Marke daher kommt, aber war nicht Lokalreporter auch schon eine Marke, ein fester Begriff? Der Berichterstatter und Laudator des &#8222;Berliner Gastroberichterstatter-Preises 2010&#8220; Bloggwart (hier!) erinnert einen Abend im Spreestern in Berlin-Kreuzberg zum Thema &#8222;Sex, Apo &amp; Rock´n Roll&#8220; und die Tatsache, dass <strong>Gerald Angerer </strong>den Raum betrat und mithin füllte, wie der SPIEGEL schreibt, etwas &#8222;füllig&#8220;, wie wir selbst finden, mindestens omnipräsent. Kicher. Die Marke Lokalreporter, das hat auch der SPIEGEL feinsinnig beobachtet, ist da, wenn sie den Raum betritt. <strong>Im SPIEGEL liest sich das so</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;..oder skurrile Sympathen wie Gerald Angerer. Er ist so einer, der mit seinen Einträgen beinahe eine Mission verbindet. Angerer schreibt auf qype unter dem Pseudonym &#8222;Lokalreporter&#8220; &#8211; der Name entstand, weil er anfangs vor allem über Gastronomie schrieb. In seinen Einträgen predigt er geradezu die Gebote der Kundenfreundlichkeit. Angerer ist Mitte fünfzig, etwas füllig. Er hat jahrelang als Barmann gearbeitet, zwischendurch war er mal Werbetexter. Er ist ein Mann, der mit persönlichem nicht lange hinter dem Berg hält. Ihn zehn Minuten hat er einen kurzen Abriss über seine Erfahrungen mit Drogen, Psychotherapie und Tantra gegeben. Auf qype hat er auch schon über seine Darmspiegelung berichtet. Und so seltsam er auf den ersten Blick wirken mag, er schreibt mit die besten Texte dort.&#8220; (Ausgabe 41/2010, DER SPIEGEL, Seite 190)</p></blockquote>
<p><strong>Die Aufgabe und Mission von Web 2.0 </strong>und dem &#8222;Schreiben ohne Auftrag&#8220; ist Glaubwürdigkeit. Denn auf all den bereits vorhandenden und tendenziell ausufernden, weiteren Bewertungsportalen, auf denen Eltern Kitas, Schüler Lehrer, Gäste Gastronomen und Windelkäufer Supermärkte, Fruchtsaftgetränke oder Kohlköpfe bewerten und einordnen können, gibt es eine Menge &#8222;Vollpfosten&#8220;. Wem zu vertrauen, wessen Schreibe Redlichkeit impliziert und wessen Messlatte lang genug ist, den eigenen begrenzten Horizont bei weitem zu überragen, das ist nicht nur eine Frage der Selbsteinschätzung, sondern auch der Bewertung des Bewertenden, des Rezensenten, des Gastrokritikers selbst. Ist derjenige, der maßgeblich Kritik austeilt, am Ende selbst nur ein Gescheiterter, mit sich selbst und der Welt insgesamt am Hadern, im Unreinen? <strong>Jetzt kommt´s: Gerald Angerers Versuch zur Selbstironie</strong>!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="230" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4598088&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="230" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4598088&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Thema: <strong>Gastronomiekritiker</strong> &#8211; Drehort: Restaurant Cantamaggio, Berlin Mitte &#8211; Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger &#8211; Idee/Redaktion: Gerald Angerer &#8211; Kamera/Schnitt: Stefan Szimmek &#8211; Regie/Rroduktion: Ingmar Bertram, Media Consors</span></p>
<p><strong>Genau, man muss sehr genau hingucken</strong>, wer was schreibt, ob Auftraggeber dahinter stecken, die professionelle Kritiker bezahlen, um Locations gezielt &#8222;hochzuschreiben&#8220; und ob der Kritiker selbst noch &#8222;alle Latten am Zaun&#8220; hat? So bewertet am Ende der Endverbraucher (Leser) zunächst den Bewertenden, indem er ihn liest, wahrnimmt, um dann zu entscheiden, ob die Schreibe des Bewertenden überhaupt dazu taugt, akzeptiert zu werden. Ein hartes Geschäft, indem sich jeder Bewerter -aus welchen Motiven auch immer er schreibt- seine ersten Meriten verdienen muss. Vermutlich ist dies Gerald Angerer zu seinem Geburtstag nun gelungen, denn nun nimmt ihn sogar DER SPIEGEL wahr! <strong>Auszeichnung für langjährigen, wahrnehmbaren Lokal<span style="text-decoration: line-through;">patriotismus</span>journalismus</strong>.</p>
<blockquote><p>Gerald Angerer hat die Hausaufgaben der sich Hochschreibenden längst hinter sich und inzwischen den Nimbus eines &#8222;Oldies&#8220; in der noch jungen, unentgeltlichen Branche. Er ist als Fels in der Brandung ein Beharrlicher über Jahre. Am Ende entscheidet Beharrlichkeit über den Sieg oder die Niederlage, normale Eintagsfliegen kommen und gehen und Kontinuität bleibt. Die Wenigsten fragen, wovon solche Menschen leben? Häufiger hingegen werden Leute wie Gerald Angerer gefragt, wie sie das alles eigentlich schaffen? Mal schwingt Anerkennung in der Frage mit, mal eine unausgesprochene Abneigung des Fragestellers: Es ist eben doch eine Berufung, wie für nicht jeden gemacht!</p></blockquote>
<p><strong>Und so sehr man dem SPIEGEL </strong>eine gewisse Tendenz zu Tendenziösem zuspricht oder ist es nur seine besondere, sehr eigene Sichtweise?, so sehr hat doch der SPIEGEL Angerer auch &#8222;mit offenen Antennen&#8220; beobachtet, es scheint einem, als spräche der Autor Markus Brauck aus eigener Erfahrung.  Jetzt geht die Mär, der SPIEGEL werde dem &#8222;Erlebnis Gerald Angerer&#8220; zumindest einigermaßen gerecht. &#8222;Milder&#8220; und &#8222;gemütlicher&#8220; sei er mit den Jahren geworden, wird festgestellt, früher: &#8222;Da war ich Oberlehrer aller Kellner&#8220;, erklärt Angerer dem SPIEGEL. Inzwischen keilt Angerer nicht mehr wie früher! Die Stimme der Kritik, das ist ein Sammelsurium aller jemals verfassten Beiträge eines Kritikers und die Quersumme aus allem. <strong>Eins aber darf die Kritik weiterhin nicht: käuflich werden!</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7237605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="220" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7237605&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><span style="color: #888888;">Thema: Schlechtes Essen im ARD-Tatort &#8211; Opfer und Täter<br />
Darsteller: Peer Martiny, Michael Egger Drehort: Restaurant Cantamaggio / Berlin Mitte Idee / Redaktion: Gerald Angerer Kamera / Schnitt: Stefan Czimmek Regie / Produktion: Ingmar Bertram / Media Consors</span></p>
<p><strong>Bei &#8222;Apo, Sex &amp; Rock´n Roll&#8220; lief es nicht anders</strong>, man schaut sich um, wer gekommen ist, als <strong>Wilhelm Ruprecht Frieling </strong>über seine Erinnerungen an das Westberlin der Sechsziger Jahre aus den eigenen Büchern vorliest und im &#8222;Wer isn´n das?&#8220; und &#8222;Das ist doch der &#8230;&#8220; fällt schnell auch der Begriff &#8222;Lokalreporter&#8220;. Am Ende kategorisiert er noch die Anwesenden in &#8222;Du bist interessant&#8220; und &#8222;Du nicht&#8220; und am Ende fragen sich einige, was will denn der? Vielleicht Tuchfühlung aufnehmen, Kontakte schließen, nicht nur virtuelle, Freundschaften via Web, richtige Bekanntschaften, nachhaltiges Verfreunden, eine Spielart menschlicher Passionen, die zu kurz kommt im Mausgeklicke auf Deutschlands sozialen Netzwerken. Auf facebook hat <strong>Gerald Angerer </strong>rund 1.500 Freunde, auf qype nur 327, und überall woanders addieren sich leicht weitere 1000 zusammen? Wie viele davon sind wichtig, welche essenziell und wer würde einen davon abhalten zu springen, wenn man am Ende auf dem Berliner Telespargel stünde, <strong>um sich vor Verzweiflung das Leben zu nehmen</strong>?</p>
<figure id="attachment_7563" aria-describedby="caption-attachment-7563" style="width: 276px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7563" title="Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg" alt="Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)" width="286" height="409" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_.jpg 286w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gerald.Angerer.ist_.ein_.Fan_.von_-209x300.jpg 209w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7563" class="wp-caption-text">Ein Fan von ... (Screenshot: Lokalreporter-Blog)</figcaption></figure>
<p><strong>Eine Antwort auf diese Frage ist schlicht unmöglich</strong>. Der Mensch im Jahre 2010 wird wahrgenommen außerhalb seines eigenen Dunstkreises, in dem er virtuelle Bündnisse schließt mit einer Vielzahl Unbekannter. Es ist ein großes Spiel, ein Schabernack, und Ernst steckt nicht dahinter, oder &#8222;messerscharfes Kalkül&#8220;. Die Inspirationsquelle für neuen Content von Angerer ist das Alltägliche und so läuft er querfeldein durch Berlins Straßen, Gassen und Lokalitäten, um überall &#8222;die Stories&#8220; zu suchen, <strong>die ihm mehr Beachtung und neue virtuelle Freunde bringen!</strong></p>
<p><strong>Gerald Angerer treibt es mit Text, Foto, Film und Multimedialem</strong>. Ob als Reporter ohne Auftrag, im Auftrag von Auftraggebern oder um das Alltägliche sichtbar zu machen: Wir können uns jedenfalls gut vorstellen, dass dieser Mann Aufträge für &#8222;Imagefilme&#8220;, &#8222;Nahportraits&#8220; und zweck- bzw. zielgerichtete Schreibe ernsthaft, loyal, gewissenhaft und letztlich außergewöhnlich gut verrichtet. Unserem Erachten nach kann man den Mann buchen und sollte es versuchen. <strong>Er ist Berlins einziger Lokalreporter, den wir kennen, ohne Grenzen!</strong></p>
<p><strong>Am Ende darf der Mensch nicht verkennen</strong>, dass das Web 2.0 nicht in erster Linie nur mit dem wirklichen Leben, Freundschaften und echter menschlicher Nähe zu tun hat! Dies alles kann sich vielleicht daraus entwickeln, muss es aber nicht. Und so ist das, worin man dort lebt, wie der SPIEGEL zutreffend beobachtet, eigentlich nicht viel mehr als &#8222;EINE KRITISCHE MASSE&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">Apo, Sex &amp; Rock´n Roll im Spreestern, Kreuzberg</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/03/15610/" target="_blank">Über das Wesen der Qype-Kritik: Echos, Leserbriefe und dergleichen</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://nahportrait.blogspot.com/" target="_blank">Gerald Angerer macht Nahportraits</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://lokalreporter.wordpress.com/" target="_blank">Gerald Angerer bloggt als Lokalreporter</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.qype.com/people/lokalreporter" target="_blank">Gerald Angerer auf qype</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://vimeo.com/lokalreporter" target="_blank">Alle Folgen von Gerald Angerers &#8222;gerührt &amp; geschüttelt&#8220; auf vimeo</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>499-10 &#8211; Fußball WM: Bei richtiger Würdigung des gestrigen 4:0-Sieges der Germanen über Australien&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
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					<description><![CDATA[ Oooch! Wer hätte das gedacht? (Kommentar von Peter Miesepeter über den Spielausgang Deutschland:Australien) Gestern Abend hat es Fußballdeutschland wieder einmal allen gezeigt. Uns leider nicht, denn wir haben das Spiel verpasst. Unsere Redaktion musste einen Sonderauftrag erfüllen und über eine ganz neu entdeckte Menschenspezies sonderberichterstatten. Das band die nationalen Redaktionskräfte so sehr an den Redaktionstisch, dass ... <a title="499-10 &#8211; Fußball WM: Bei richtiger Würdigung des gestrigen 4:0-Sieges der Germanen über Australien&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8342010-2/" aria-label="Mehr Informationen über 499-10 &#8211; Fußball WM: Bei richtiger Würdigung des gestrigen 4:0-Sieges der Germanen über Australien&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-6649" title="_Fussball_WM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM.jpg" alt="" width="190" height="190" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM.jpg 529w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/Fussball_WM-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" /></a></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Oooch! Wer hätte das gedacht? (Kommentar von Peter Miesepeter über den Spielausgang Deutschland:Australien)</p></blockquote>
<p><strong>Gestern Abend hat</strong> es Fußballdeutschland wieder einmal allen gezeigt. Uns leider nicht, denn wir haben das Spiel verpasst. Unsere Redaktion musste einen Sonderauftrag erfüllen und über eine ganz neu entdeckte Menschenspezies sonderberichterstatten. Das band die nationalen Redaktionskräfte so sehr an den Redaktionstisch, dass sich unsere Redaktion heute Morgen entschlossen hat, über den Spielverlauf und insbesondere den Ausgang des australischen Fiasko mit Gastkorrespondenten zu berichten. Unsere Leser sollen schließlich nicht zu kurz kommen. Der australische Fußballreporter und Karikaturist Otto Waalcauleycaulkin hat die wesentlichen Spielergebnisse in folgendem <strong>direkt übermittelten Videobeitrag übersichtlich zusammengefasst</strong>.</p>
<p><span id="more-6863"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="50" height="18" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ipyj9ZQKWtw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="405" src="http://www.youtube.com/v/Ipyj9ZQKWtw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Otto Waalcauleycaulkin, Fußball-Sonderberichterstatter zum Spiel Deutschland:Australien (4:0) &#8211; direkt aus Canberra (via youtube)</span></p>
<blockquote><p>Die Frage des Tages lautet folgerichtig: Was haben Favela und Vuvuzela gemeinsam? Antwort: Auf beides könnte in einer besseren Welt problemlos verzichtet werden!</p></blockquote>
<p><strong>Die Partnerwebsite aus dem Jahre 2005</strong> (nachspielzeit.org) bleibt angesichts des spieltechnischen Fußballfiaskos stumm, sehr zu unserer Überraschung. Als konsequenter Passivsport-Berichterstatter hatte <strong>gesichtspunkte.de</strong> schon immer wieder einmal über das ledernde Rund berichtet. Das blieb nicht ohne Konsequenzen: Heute Morgen wurde der erste Sympathisant der kürzlich entdeckten Menschenspezies Homo Fussballisiens Germanae vor einer Grundschule in Berlin-Zehlendorf entdeckt. Der Dresscode ließ keinen Zweifel aufkommen: Es handelte sich um einen ca. 50 bis 55 Jahre alten, späten Vater, der seinen Sohn mit dem Auto zur Schule brachte. Konsequent in schwarzes Fußballtrikot und Trainingshose (mit kurzen Beinen) gekleidet und an den Füßen weiße Fußballsocken mit Deutschlandfahne, das Ganze in Schluppen. Am Auto die entsprechende Landestrikolore in schwarz-rot-gülden, ähnlich einem emotionalen Sonnenaufgang! Noch war der Sohn allerdings neutraler gekleidet, <strong>wenn auch die Physiognomie schon ähnlich erschien</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Sensation: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/06/8332010-2/" target="_self">Neue Menschenspezies entdeckt</a> (Sonderberichterstattung)</li>
<li>Verstummt: <a title="externer Link" href="http://nachspielzeit.org/de/taxonomy/term/1" target="_blank">Die Nachspielzeit hat ausgedient</a>?</li>
<li>Arbeitsplanung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8092010/" target="_self">Eigentümerversammlung, Fußball WM und Hotel California</a></li>
<li>Historisch: <a href="https://gesichtspunkte.de/2008/06/fussball/" target="_self">Die Europameisterschaft, das waren noch Zeiten</a>! (2008)</li>
</ul>
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		<title>421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008) Ja moi, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, ... <a title="421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7652010/" aria-label="Mehr Informationen über 421-10 &#8211; Meckerecke: Himmiherrgottsakramentscheissglumpfvarregs, du orangener Strassenköter!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6339" title="Banner Meckerecke" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg" alt="Banner Meckerecke" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Meckerecke-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" />Das Einfüllen von verdichteten und durch besondere Vorrichtungen zur Volumenverringerung zerkleinerten Abfällen in die Behälter bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die BSR, die nur auf schriftlichen Antrag hin erteilt wird.&#8220; (Auszug aus den Leistungsbedingungen der BSR vom 01. Januar 2009 (Amtsblatt 58, 30. Dezember 2008)</p></blockquote>
<p><strong>Ja moi</strong>, dös is nix anderes als a ärgerlicher Schmarn, gelle? Ob&#8217;s dafür tatsächlich einen Antragsvordruck gibt? Dieser Textbaustein wurde von &#8222;der Mülle&#8220; im Bezirk Berlin-Wedding abgesetzt, um zu rechtfertigen, dass der Restmüll nicht abgeholt worden war. Einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6522010/" target="_self">Eierkopf-Award </a>hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> kürzlich schon mal vergeben. Allerdings betraf dieser nicht die BSR (Slogan: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/08/wandel-der-zeiten/" target="_self">We kehr for You</a>&#8220; &#8211; Gegenslogan von uns: &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/gluck-hat-wer-noch-geld-bekommt-da-lachen-ja-die-huhner/" target="_self">Da lachen ja die Hühner</a>!&#8220; Werbung und Verhalten sollte übereinstimmen), sondern die Berliner Kraftfahrzeugzulassungsbehörde. Zeit wird&#8217;s, über den Eierkopf Award nochmals nachzudenken. Er muss nur noch zurückgefordert werden, denn bekanntlich werden derartige Preise verliehen und was, wenn der Leihnehmer (die KFZ-Behörde) den Award nicht zurückgibt?</p>
<p><strong>Ich meine</strong>, das kennt man ja von früher, oder? Als wir alle noch richtige <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6682010/" target="_self">Hauswarte</a> hatten, da standen die immer &#8222;inne <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/die-gelbe-tonne-ist-ein-standiger-argerpunkt-nicht-nur-witterungsbedingt-wie-jetzt-zu-vermuten-ist/" target="_self">Tonne</a> mittenmang den Müll&#8220; (berolinisch), einen metallenen Stampfer in der Hand. Heute ist alles ganz anders. Es gibt Juristen und Rechtsabteilungen, die machen sich über alles Mögliche Gedanken. Auch übers Müll stampfen. <strong>Das ist nun nicht mehr zulässig</strong>.</p>
<p><span id="more-6338"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5539 aligncenter" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 170px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352 " title="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p><strong>Von einem nüchternen Standpunkt</strong> haben die Entsorger ein Recht darauf, ihre Leistungen zu definieren und zu beschreiben. Wie &#8222;haushaltsnah&#8220; sie ihre Dienstleistung regeln müssen, steht dabei auf einem anderen Blatt. Widersprechen wir denen mal &#8222;mit gesundem Menschenverstand&#8220;, rhabarbern sie mit Sicherheit rum. Denn das wäre doch mal ein Grund, einen ganz grundsätzlichen Schriftverkehr mit denen zu führen: um nichts. Oder um &#8222;Abgrenzungsprobleme&#8220;. Wann ist eine Tonne voll und wann ist sie zu voll? Entscheidend aber ist: ist die Tonne halb voll und gilt etwas anderes, wenn sie halb leer ist? Wird das in Gewicht gemessen oder entscheidet das Augenmaß und falls letzteres, ist das unbestechlich? Was ist, wenn der Müllfahrer einen &#8222;in der Krone hatte&#8220; am frühen Morgen, als er noch arbeitsunlustig war?</p>
<p><strong>Nicht aber die Rechtsabteilung</strong>: Sie führen das Dünkel der Sachlichkeit, der kundenbeflissenen Beantwortungsnähe und haben natürlich Recht. Sie verstehen was von Füllmengen, Gewichtsproblemen und Tonnagen. Denn eigentlich, und das halten wir hier nochmals ausdrücklich fest, können wir uns als &#8222;private Haushalte&#8220; zumindest in Berlin nicht vom orangefarbenen Entsorger befreien. Die BSR hat das Müllentsorgungsmonopol. Alle Wechselgedanken daher schon jetzt &#8222;schnell in die gedankliche Mülltonne&#8220;, aber bitte nicht gestampft.</p>
<figure id="attachment_6341" aria-describedby="caption-attachment-6341" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6341" title="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg" alt="Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0191_Befuellter.Restmue.jpg 618w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6341" class="wp-caption-text">Befüllter Restmüllcontainer (Fa. ALBA)</figcaption></figure>
<p><strong>Wir machen uns Gedanken</strong> über den <strong>CO2-Verbrauch, die Lohn- und die Personalkosten eines Schreibens aus der BSR-Formular- und Textbausteinabteilung</strong>. Was es kostet, was es nützt? ALBA ist ein bisschen pfiffiger, finden wir. Ein ortsnaher Aufkleber löst das Problem bestechend effizient. Er sagt denen, die was verbrockt haben, das holen wir nicht mehr ab. Pfiffiger? Wieso denn das? Deswegen (siehe nächstes Foto)&#8230;</p>
<figure id="attachment_6342" aria-describedby="caption-attachment-6342" style="width: 223px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6342" title="Gelbe Tonne, falsch befüllt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg" alt="Gelbe Tonne, falsch befüllt" width="233" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg 233w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg 622w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6342" class="wp-caption-text">Gelbe Tonne, falsch befüllt</figcaption></figure>
<p><strong>So kürzt man Dienstwege</strong> wirkungsvoll ab! Tja, BSR, kannste was lernen&#8230;</p>
<p><strong>Die Entsorgungswege für Müllcontainer</strong> werden in der Berlin in Meter von der Grundstücksgrenze an gemessen. Ab 15 Meter gibt&#8217;s den Erschwerniszuschlag. Wer aber hat den Textbausteinarchitekten der BSR erlaubt, die Entsorgung von Hausmüll über eine Strecke von mehr als zwanzig bis dreißig Kilometer hinauszuzögern? Und mit welchem Recht wird die Entsorgung hier verweigert? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Ärmel hochgekrempelt, in die Hände spucken und weg mit dem Müll. Das ging früher auch so, und heute ist die Welt nicht deswegen gerechter geworden, weil es EDV gibt und infolgedessen immer gedankenloses Textgut fabriziert wird.</p>
<p><strong>In einem dieser</strong> nicht benötigten Briefe heißt es jetzt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
unsere Tourenmannschaft (Restabfall-Tour) hat uns mitgeteilt, dass bei dem Behälter Restabfall durch Verdichtung das höchstzulässige Füllgewicht überschritten wurde / die Abfälle im Behälter verdichtet wurden. Ein reibungsloser und sicherer Transport des Abfallbehälters ist aus oben genanntem Grund nicht mehr möglich. Bitte entfernen Sie umgehend den Mehranfall aus dem Behälter.&#8220; (Auszug aus dem Schreiben)</p></blockquote>
<p><strong>Wir rechnen</strong> mal ganz kaufmännisch nach, auf die Schnelle:</p>
<ul>
<li>Die Tour ist unterwegs und schreibt &#8222;eine Behinderung&#8220; auf Vordruck 0815 (1 Mitarbeiter inklusive Abgeben bei der Tourenplanung) &#8211; (1. Arbeitstag, Tourentag)</li>
<li>Ein Mitarbeiter ruft den Textbaustein auf, verfasst einen Brief mit 3 (!!) Seiten Textumfang, Ausdruck, zwei Unterschriften (!!), zur Post bringen, (2. Arbeitstag, Bürotag)</li>
<li>Briefpostbeförderung zum Endkunden einschl. Porto, Laufzeitverzögerung, Briefträgereinsatz (günstigstenfalls ist der Empfänger nicht unbekannt verzogen) (4. Arbeitstag, Beförderungsfrist)</li>
<li>Brieföffnung beim Kunden, Einarbeiten in die Büro-Warteschlange wichtiger, weniger wichtiger und ganz unwichtiger Post (welche Kategorie ist dieser Brief?) (5. Arbeitstag, dann Wochenende)</li>
<li>Briefreaktion der Verwalterin, entweder durch Briefweitergabe (per Email/Fax) an den Hauswart, Verwaltungsbeirat oder beauftragten Dritten(7. Arbeitstag, 2 Arbeitswoche)</li>
<li>Briefempfang beim Endbeauftragten (gem. vorstehendem Nachweis) &#8211; 8. bis 9. Arbeitstag (Urlaub, Krankheitsabwesenheit nirgends eingerechnet.</li>
</ul>
<p><strong>Hieraus kann sich</strong> nur eine Frage ableiten? Sind die total bekloppt?</p>
<p><strong>Antwort</strong>: selbstverständlich nicht. Sie müssen nur nicht rechnen. Niemand zwingt sie zu effizientem Arbeiten. In hohem Maße ärgerlich, bürokratisch, umständlich und kein bisschen lebensnah. Behälter werden nun mal gefüllt und manchmal auch vollgefüllt. Wäre es nicht recht und billig und vor allem anständig, gedanklich zumindest diejenigen Leerungswochen gegenzurechnen, in denen die Behälter nur zu 3/4-teln oder 4/5-teln gefüllt waren? Hat man dafür &#8222;eins gut im Sinn&#8220;? Nicht mit der BSR. Die BSR teilt eigene Versäumnisse gern an Dritte aus, die sie mit beispielhaft derartigen Vorschriften in die Enge treibt, anstatt einfach anzupacken. Das ist -von einem gesunden Menschenverstand aus betrachtet- nicht mehr und nicht weniger, als man unbedingt erwarten kann.</p>
<p><strong>Dagegen spricht kein</strong>, aber gar kein noch so ausgeklügeltes betriebswirtschaftliches Argument aus der Kontraktabteilung der Berliner Stadtreinigung. Die Aufgabe der BSR besteht nicht darin, ausgeklügelte Vermeidungsstrategien aufzubauen, sondern im Entsorgen von Müll. Und wenn der mal ein bisschen gestampft ist, weil&#8217;s eng war in einer ausnahmsweisen Woche: who cares? Und &#8222;wat solls&#8220;, Freunde der orangefarbenen Bedenkenträgerei. Kein normaler Mensch behandelt andere Menschen nur im Blick auf einmalige Beanstandungen in einer ansonsten reibungslosen, gutbezahlten und ohne Zahlungsausfälle betriebenen Geschäftsbeziehung. Es wird Zeit, dass die Berliner Stadtreinigung wieder zu ihren Ufern zurückfindet. Beispielgebend war&#8217;s ja schon mal hier veröffentlicht: Noch in den Siebzigern sangen die Mülle-Leute (in diesem Fall aus Köln) sogar für &#8222;Die Sendung mit der Maus&#8220;. Euch, Ihr kühnen Rechen- und Rechtsstrategen, wünscht man ein bisschen von dem Oeuvre der Kölner Müllkutscher, anstatt ein Zuviel an <strong>Reglements, Bedingungen und betriebswirtschaftlichem Schabernack</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6350" title="_Zitronenhandel.Dienstleistung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" alt="" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Nun hoffe ich nur noch, dass mich die kühle Rechtsabteilung der Berliner Stadtreinigung nicht Hopps nimmt, von wegen Verrat von Dienstgeheimnissen und dergleichen. Heutzutage, man kann ja nie wissen. Ich versuch&#8217;s trotzdem: ich mecker da einfach mal drüber. Und zur Erinnerung an die guten alten Zeiten, da schwelge ich nochmal in der &#8222;Sendung mit der Maus&#8220;, wie ich es schon früher getan habe&#8230;.remember? </strong>Wenn ich das sehe/höre, ist <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6652010/" target="_self">jede Zelle meines Körpers</a> so glücklich&#8230;ach so, der Straßenköter eingangs, das ist natürlich ein anderer&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/P2AlPFcqiM0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Wir sind die 6 von der Müllabfuhr &#8211; Die Sendung mit der Maus (via Youtube)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>305-10 &#8211; Überraschende Kaufvertragsklauseln, überraschend für den Verwalter! Der Energieausweis!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6512010/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Notar]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Kaufvertragsentwurf für eine Eigentumswohnung in Berlin-Wedding wurde folgendes vom Notar im Entwurfstext vorgeschlagen:  Der Verkäufer erklärt, keinen (gültigen) Energieausweis für den Kaufgegenstand zu besitzen. Der Käufer erklärt, auch keinen vom Verkäufer verlangt zu haben; er verzichtet gegenüber dem dies annehmenden Verkäufer ausdrücklich auf sein gesetzliches Vorlagerecht. Der Notar wies die Beteiligten darauf hin, dass ... <a title="305-10 &#8211; Überraschende Kaufvertragsklauseln, überraschend für den Verwalter! Der Energieausweis!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6512010/" aria-label="Mehr Informationen über 305-10 &#8211; Überraschende Kaufvertragsklauseln, überraschend für den Verwalter! Der Energieausweis!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_57" aria-describedby="caption-attachment-57" style="width: 106px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-57" title="Rechtliches" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="116" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-57" class="wp-caption-text">Rechtliches</figcaption></figure>
<p><strong>Im Kaufvertragsentwurf für eine Eigentumswohnung in Berlin-Wedding wurde folgendes vom Notar im Entwurfstext vorgeschlagen</strong>:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Der Verkäufer erklärt, keinen (gültigen) Energieausweis für den Kaufgegenstand zu besitzen. Der Käufer erklärt, auch keinen vom Verkäufer verlangt zu haben; er verzichtet gegenüber dem dies annehmenden Verkäufer ausdrücklich auf sein gesetzliches Vorlagerecht. Der Notar wies die Beteiligten darauf hin, dass der Energieausweis informativen Charakter habe und Ansprüche gegen den Verkäufer insoweit nur in Betracht kämen, wenn darin vorsätzlich oder fahrlässig falsche Angaben gemacht würden. Er wies im übrigen darauf hin, dass bei Wohnungseigentum Energieausweise grundsätzlich nur für das gesamte Gebäude ausgestellt würden und es in einem solchen Fall zweckmäßig sein dürfte, die Pflicht zur Erstellung eines Energieausweises in den Pflichtenkatalog für den Verwalter der Wohnanlage aufzunehmen, z. B. durch Aufnahme einer solchen Pflicht in den Verwaltervertrag oder durch entsprechenden Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft.&#8220; (Quelle: Kaufvertragstext eines Vertragsnotars in Berlin, welcher, bleibt irrelevant)</p></blockquote>
<p><strong>Erstaunliche Klausel, gefühlt ist sowas eine sogenannte Freizeichnungsklausel</strong>. Freizeichnung overloaded: Der Verkäufer zeichnet sich frei, obwohl er liefern muss. Der Notar zeichnet sich frei, weil er keine Lust hat, die Parteien dazu anzuhalten. Und der Erwerber? Geht der dieser Rechtsfrage dann mal nach? Das verspräche interessant zu werden. Was sich Notare so alles ausdenken. Immer wieder vermissen wir bei Notaren eine Art Handkladde, die sie Vertragsparteien an die Hand geben wie eine Art Checkliste. <strong>Willst du was zum Thema Eigentumswohnung notarisieren, dann denk doch bitte auch an folgende Punkte, liebe Vertragspartei</strong>.</p>
<p><span id="more-5304"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_2404" aria-describedby="caption-attachment-2404" style="width: 207px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2404" title="Keep it under control!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/00_Keep.it.under.control.jpg" alt="Keep it under control!" width="217" height="87" /></a><figcaption id="caption-attachment-2404" class="wp-caption-text">Keep it under control!</figcaption></figure>
<p><strong>Stattdessen schreiben Notare gerne Klauseln wie die hier oben in Kaufverträge hinein</strong>. Das macht, als sogenannte Vorratsklausel, Sinn für den Notar. Der Energieausweis stört nicht den Vertragsabschluss. Genau das aber ist rechtsverbindlich durch Gesetz geregelt. Ob man derartiges abdingen kann? Also beispielsweise einvernehmlich darauf verzichten? Wäre das dann ein Rücktrittsgrund für den &#8222;unwissenden&#8220; Käufer?</p>
<p><strong>Mit besonderen Antennen empfängt der verwalterisch etwas gebildete Leser</strong> (dieses Kaufvertrages) die <span style="text-decoration: line-through;">leerartig</span> lehrartig vorgenommenen <span style="text-decoration: line-through;">Entleerungen</span> Belehrungen über das, was Verwalter von Wohnungseigentum zu haben sollen. Hier wird der Schwarze Peter auf die Verwalter abgeschoben, anstatt einfach den Energieausweis zur Vertragsverhandlung zeitnahe zu besorgen. Warum ist der Hinweis des Notars ein Leersatz: Dem Erwerber wächst überhaupt keine realistische Chance zu, etwa &#8218;die Pflicht zur Erstellung eines Energieausweises in den Pflichtenkatalog für den Verwalter der Wohnanlage aufzunehmen&#8216;. Der Erwerber ist weder schon Vertragspartner des Verwalters, noch nimmt er überhaupt am Rechtsverkehr der Wohnungseigentümergemeinschaft teil. <strong>Hier lachen ja auch dort die Hühner</strong>.</p>
<figure id="attachment_3071" aria-describedby="caption-attachment-3071" style="width: 140px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3071" title="Da lachen ja die Hühner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Lachen.Huehner_small.jpg" alt="Da lachen ja die Hühner" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3071" class="wp-caption-text">Da lachen ja die Hühner</figcaption></figure>
<p><strong>Egal, was viel ärgerlicher ist: Es gibt den Ausweis</strong>, und eine einfache Anfrage bei der Verwalterin hätte genügt. War wahrscheinlich zu mühselig. Wir merken uns: die Rechtsprechung zu solchen Klauseln sollte man beobachten. Nicht nur das: Beobachten sollte man auch einmal, ob es gelingt, derartige Freizeichnungsklauseln auf Dauer anzuwenden. Für jeden Käufer einer Eigentumswohnung gilt: Lass sie sich nicht freizeichnen!  <strong>Keep it under control</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Hühner lachen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/der-amoklauf/" target="_self">über Gewaltbeauftragte, die Amokläufer abhalten</a></li>
<li>und über: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-dinge-sind-im-fluss/" target="_self">Warteschleifen in der Telefonanlage von Berliner Rathäusern</a></li>
<li>sowie über: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/der-winter-kommt-die-heizung-geht-an-aber-was-ist-ein-zeitexot-benutzungsregeln-heizung/" target="_self">Menschen, die mit den Hühnern zu Bett gehen</a></li>
<li>manchmal auch über: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/gluck-hat-wer-noch-geld-bekommt-da-lachen-ja-die-huhner/" target="_self">Menschen, die am Geldautomat noch Geld bekommen</a></li>
<li>sie lachen nicht mehr, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/aktuelle-eilmeldung-die-huhner-lachen-nicht-mehr-die-kartenprobleme-sind-gelost/" target="_self">wenn die Geldkartenprobleme gelöst sind</a></li>
<li>oder die <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6202010/" target="_self">Online-Wetterdienste uns mit Horrormeldungen quälen</a></li>
<li>oder der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/04/der-bgh/" target="_self">Notar den Geschäftswert seiner Unterschriftenbeglaubigung bemißt</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(Aufzählung bleibt unvollständig)</span></p>
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		<title>212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:07:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechungstendenz]]></category>
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					<description><![CDATA[gesichtspunkte.de hatte kürzlich hier über eine amtsgerichtliche Entscheidung in Tiergarten (Berliner Amtsgerichtsbezirk) berichtet, die unter dem Aktenzeichen 10 C 127/09.WEG am 08.10.09 verkündet wurde. In der (ad hoc) besprochenen Entscheidung ging es um die &#8218;en bloc&#8216;-Wahl eines Verwaltungsbeirats aus vier Personen. Der Beschluss war für ungültig erklärt worden. Den Wortlaut dieser Entscheidung haben wir uns ... <a title="212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-update-amtsgericht-tiergarten-zur-verwaltungsbeiratswahl-von-vier-personen/" aria-label="Mehr Informationen über 212-10 &#8211; Stimme der Kritik (Update): Amtsgericht Tiergarten zur Verwaltungsbeiratswahl von vier Personen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_2866-2" aria-describedby="caption-attachment-2866-2" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866  " title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="" width="210" height="145" /></a><figcaption id="caption-attachment-2866-2" class="wp-caption-text">Der Kritiker</figcaption></figure>
<p><strong>gesichtspunkte.de hatte kürzlich</strong> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" target="_self">hier über eine amtsgerichtliche Entscheidung</a> in Tiergarten (Berliner Amtsgerichtsbezirk) berichtet, die unter dem Aktenzeichen <strong>10 C 127/09.WEG am 08.10.09</strong> verkündet wurde. In der (ad hoc) besprochenen Entscheidung ging es um die &#8218;en bloc&#8216;-Wahl eines Verwaltungsbeirats aus vier Personen. Der Beschluss war für <em>ungültig </em>erklärt worden. Den Wortlaut dieser Entscheidung haben wir uns auch besorgt. Ein kostenloser download-Link befindet sich am Ende dieses Artikels. Der vollständige Wortlaut gibt uns Anlass, noch einmal auf das Thema zurück zu kommen. Wer allerdings die ersten Reaktionen von uns zuerst lesen möchte, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/stimme-der-kritik-amtsgericht-tiergarten-ersetzt-eigentumerwillen-az-10-c-12709-weg/" target="_self">bitte hier</a>.</p>
<p><strong>Unsere seinerzeitige Kritik zurück zu nehmen</strong>, besteht auch in Kenntnis des (jetzt vorliegenden) kompletten Wortlauts kaum Anlass.  Die Entscheidung lässt uns Verwalter ahnen, dass auf den rechtsprechenden Gerichtsfluren ein Wind von Förmlichkeitserwägungen und stringentem Gedankengut weht, der der Praxis und (was wichtiger ist) dem ganz überwiegenden Eigentümerwillen heftig entgegenweht. Förmlich mag das Leben als Mieter sein. Warum auch Wohnungseigentümer in erster Linie förmliche Erwägungen gegen sich gelten lassen müssen? &#8211;  darauf erhalten Ratsuchende gerichtlich kaum eine <strong>vernünftige, nachvollziehbare Antwort!</strong></p>
<p><span id="more-4517"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_4519" aria-describedby="caption-attachment-4519" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4519" title="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-300x225.jpg" alt="Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)" width="300" height="225" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0026_Berliner.Winter_12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4519" class="wp-caption-text">Berliner Winter 2010 (Foto: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Das Prinzip der gemeinschaftlichen Mitverwaltung (§ 21 WEG)</strong> aller Wohnungseigentümer und was wir die Vorgreiflichkeit von Versammlungen nennen, also die zunächst erforderliche Willensbildung der Versammlung, bevor überhaupt Gerichte eingeschaltet werden (dürfen), wird auf den Kopf gestellt. Was für professionelle Verwalter noch schlimmer erscheint: Der alte, nur <em>anscheinend</em> <em>überkommene</em> Begriff eines konservativ gestrickten Verwaltertypus, der nichts besseres zu tun hat, als Wohnungseigentümer bei ihrer Beschlussfassung mit ständigen Rechtsprechungstendenzen zu quälen, wird hochgehalten. Nicht unbedingt von älteren Richtern aus jener Zeit, sondern (vermutlich) von nachwachsenden Jungrichtern(innen). Es geht nun augenscheinlich darum, dass Verwalter eine Art Filterfunktion ausüben, die ihnen als grunddemokratisch erzogenen, modernen Menschen unverhältnismäßig erscheinen muss. Der Verwalter als willenloser Moderator aller Eigentümeranliegen? Das kann sein, muss aber nicht sein. Und was nicht bedeutet, ohne eigene Meinung zu den Dingen? Der Gestaltungsfreiraum von Wohnungseigentümern und Verwaltern wird stark eingeschränkt und auf gesetzl. Förmeleien zurückgeworfen.</p>
<p><strong>Auszüge (Zitate aus dem Urteil), die dies belegen</strong>, sind:</p>
<p>&#8222;Zwar steht es den Wohnungseigentümern grundsätzlich frei, ob ein Verwaltungsbeirat gemäß um ein fakultatives Organ handelt. Hiervon zu unterscheiden ist jedoch die Frage, wie sich der Verwaltungsbeirat zusammenzusetzen hat. Hierzu gibt es in § 29 Abs.1 Satz eine klare, gesetzliche Vorgabe, nämlich dass der Verwaltungsbeirat aus drei Wohnungseigentümern zu bestehen hat. Diese Vorschrift ist zwar nicht zwingend, kann also abbedungen werden.&#8220;</p>
<p>Aha! Und weiter:</p>
<p>&#8222;Die Anzahl der Mitglieder kann deshalb (Anm. der Red.: nur) durch Vereinbarung aller Wohnungseigentümer vermindert oder erhöht werden. Durch bloßen Mehrheitsbeschluss können die Wohnungseigentümer die Anzahl der Mitglieder grundsätzlich nicht generell abweichend von 5 29 Abs.1 Satz 2 WEG regeln. Sofern nicht eine Vereinbarung eine entsprechende Beschlusskompetenz einräumt, fehlt den Wohnungseigentümern die Beschlusskompetenz für eine solche Regelung.&#8220;</p>
<p>Zweckmäßigkeitserwägungen bleiben außen vor, denn das Amtsgericht sagt:</p>
<p>&#8222;Zwar handelt es sich hier um keine generelle, sondern um eine individuelle Beiratsbestellung, jedoch ergibt sich aus dem Vorstehenden, dass der angefochtene<br />
Beschluss zu TOP 7 zwar nicht nichtig, jedoch anfechtbar ist aufgrund seiner Gesetzeswidrigkeit im Hinblick auf 5 29 Abs.1 Satz 2 WEG. Da unstreitig von der gesetzlichen Vorgabe abgewichen wurde und nicht ersichtlich ist, dass die Teilungserklärung eine anderweitige Regelung enthält war der Beschluss für ungültig zu erklären. <strong>Unbeachtlich ist daher, ob die Bestellung von vier Beiräten vorliegend angesichts der Größe der Wohnungseigentümergemeinschaft und der Berufstätigkeit der<br />
Beiratsmitglieder zweckmäßiger wäre</strong>.&#8220; (Fettdruck/Hervorhebung durch Redaktion)</p>
<p><strong>Letzteres erwarten folglich künftig weder Verwaltungen noch Wohnungseigentümer</strong> von Gerichten, sondern ein blindes (Prinzip der Justitia mit Augenklappen) Abklopfen von Beschlüssen auf rechtliche Formalitäten. Wertet man dies zutreffend aus, so muss dem beurkundenden Notar dieser Teilungserklärung im Nachhinein &#8218;eine Watschn&#8216; (nicht <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=berolinisch" target="_self">berolinisch</a>, sondern <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bajuwaren" target="_blank">bajuwarisch</a> (Bajuwaren: ein merkwürdiges Bergvolk&#8230;), aber allgemein verständlich) für die Ursprungs-Teilungserklärung gegeben werden, die nicht einmal eine sinnvolle <a title="externer Link" href="http://www.weg-verwalter-siegen.de/?nav=Wohneigentum&amp;subnav=Teilungserklaerung" target="_blank">Öffnungsklausel</a> enthielt. Allerdings muss man dabei bedenken, dass die WEG schon sehr lange existiert und auch nachweislich erst im September 2000 bereits schon, als der Bundesgerichtshof mit dieser Entscheidung <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/landgericht/" target="_self">alle sinnvollen Praktikabilitäten kippte</a>, die Wohnungseigentümer bei zu harschen Teilungserklärungen &#8218;zitternd&#8216; vor sich hin beschlossen. Erst recht hat sogar der Gesetzgeber erkannt, dass eine Vielzahl von rechtlichen Problemen das <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/index.html" target="_blank">WoEigG</a> insgesamt modernisierungsgeeignet machten, denn sonst hätte es die <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/weg-reform" target="_blank">WEG-Reform</a> nicht gegeben, an der allerdings nach Meinung einer Vielzahl von Fachleuten auch weiterhin <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">harsche Kritik erlaubt sein muss</a>.</p>
<p><strong>Mit Verwaltern wird hier ganz allgemein Tacheles geredet</strong>, wenn es heisst:</p>
<p>&#8220; Die Kostenentscheidung betreffend die Beigeladene folgt aus des Gerichts veranlasst hat und sie grobes Verschulden trifft. Der BGH formuliert im Beschluss vom 23.08.2001 (NJW 2001,3339), dass der Versammlungsvorsitzende dafür zu sorgen hat, dass aus dem Abstimmungsergebnis „nach den maßgeblichen rechtlichen Regeln&#8220; das Beschlussergebnis herzuleiten sei. Hieraus folgt, dass der Feststellungskompetenz eine Prüfungskompetenz des Versammlungsvorsitzenden vorgelagert ist. Diese umfasst zunächst nur das Recht, den Beschluss zu überprüfen. Eine entsprechende Pflicht folgt für den Verwalter aus dem mit der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer geschlossenen Verwaltervertrag, der insoweit Anknüpfungspunkt für seine Haftung ist. Die Prüfungskompetenz des Versammlungsvorsitzenden erstreckt sich nach zutreffender Ansicht umfassend auf sämtliche Rechtswirksamkeits- und Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen. Denn mit der verbindlichen Beschlussverkündung wird der unterliegenden Minderheit die Anfechtungslast auferlegt. Die Beschlussverkündung soll aber nur der Rechtssicherheit der Wohnungseigentümer dienen (Becker, ZWE 2006, 162).&#8220;</p>
<p><strong>S&#8217;kalt in Berlin, für alle Beteiligten. Okay, </strong>dass das Amtsgericht die Beiratswahl aufgehoben hat, obwohl es objektiv niemandem nützt, weder der WEG, noch dem Verwalter. Denn Sachverstand im Beirat, der aus mehr als drei Köpfen besteht, ist nicht von der WEG-Kante zu stoßen mit guten Gründen. Die Schadenersatzpflicht eines Verwalters wegen der gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten festzustellen, das ist die eigentliche Tortur des quadratischen Kreises, oder wie das heißt&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Amtsgericht.Verwaltungsbeiratswahl.pdf" target="_blank">Amtsgericht Tiergarten, vollständiger Wortlaut</a></p>
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		<title>163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. (Herkunft: Bauerregel, Tetsche im Stern, Erscheinungsjahr unbekannt, eigene  Erinnerung) Es ist immer wieder ähnlich. Ein Herr Müller von der Fa. Xy Immobilien (* Name verändert) &#8211; weder ihn noch die Firma kennen wir &#8211; meldet sich über dieses Kontaktformular. Der Text der Anfrage lautet wörtlich wie ... <a title="163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/traumjob-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 163-09 &#8211; Traumjob Hausverwalter: Copy-Center, Auskunftei für Makler und Fussabtreter?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. (Herkunft: Bauerregel, <a title="externer Link" href="http://www.tetsche.de" target="_blank">Tetsche</a> im <a title="externer Link" href="http://www.stern.de" target="_blank">Stern</a>, Erscheinungsjahr unbekannt, eigene  Erinnerung)</p></blockquote>
<p><strong>Es ist immer wieder ähnlich</strong>. Ein Herr Müller von der Fa. Xy Immobilien (* Name verändert) &#8211; weder ihn noch die Firma kennen wir &#8211; meldet sich über <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kontakt/" target="_blank">dieses Kontaktformular</a>.</p>
<p>Der Text der Anfrage lautet wörtlich wie folgt, wobei -wie gesagt- Namen und Adressen abgeändert wurden aus Datenschutzgründen:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind von Herrn Dr. Kesselherz (aus Münster &#8211; Anm. d. Red.) mit dem Verkauf seiner Wohnung in der Lohengrinstr. 77, 1.OG rechts beauftragt worden und hätten in diesem Zusammenhang gern einige Informationen, da wir zwei Kaufinteressenten haben, die um diese Informationen baten:<br />
1. Gab es schon eine Versammlung in 2009 mit entsprechendem Protokoll, das Sie uns zur Verfügung stellen könnten?<br />
2. Wann wird das Dach erneuert / repariert?<br />
3. Wer kommt für die Altlasten des insolvent gegangenen Eigentümers auf?<br />
4. Das derzeitige Wohngeld beträgt € 525,00, wann ist mit einer Senkung zu rechnen, da unser letzter Kenntnisstand von der Supernova (vormalige Hausverwalterin, abgewählt &#8211; Anm. d. Red.)  der ist, dass es eine Sonderumlage gab, die auf das Wohngeld umgelegt wurde und mehr oder weniger für die Dacharbeiten gedacht war.<br />
5. Letztlich bitte ich Sie höflich um die Zusendung eines aktuellen Einzelwirtschaftsplanes.</p>
<p>Allerbesten Dank im Voraus!<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Hans-Peter Müller<br />
Xy Immobilien&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Wie schön, nun hat die Verwalterin wieder was zu tun.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4146"></span><strong>***</strong></p>
<p><strong>Es droht ein gutes Geschäft zu werden</strong>. Jemand, der nicht in Berlin lebt und wohnt, sondern bislang als vermietender Kapitalanleger tätig war, verkauft obige Wohnung. Die Verkaufsbemühungen sind weit gediehen. Der Eigentümer Dr. Kesselherz möchte jetzt (endlich) Geld verdienen. Hans-Peter Müller von der Fa. Xy-Immobilien auch. In dieser Branche ist es weit verbreitet, dass die Mitarbeiter kaum Festgehalt bekommen. Sie werden oftmals erfolgsabhängig bezahlt. <strong>Wir übrigens nicht</strong>.</p>
<p><strong>Herr Dr. Kesselherz ist ein wirtschaftlich erfolgreicher</strong> Steuerberater aus dem westfälischen <a title="externer Link" href="http://www.muenster.de/" target="_blank">Münster</a>. Er arbeitet so viel, dass er das viele Geld, dass er verdient, so anlegen muss, dass man von einer gewissen Rendite sprechen kann.  Bzw. dass man darauf hofft. Für Dinge wie diese, das Zusammenstellen von Informationen für den von ihm beauftragten Makler, hat er kaum Zeit. Während er die Kapitalanlage im Berliner Edelbezirk Dahlem anschaffte und möglichst immer unter guter Vermietung hielt, hat sich das Objekt effektiv kaum verzinst. Dazu waren seinerzeit die Einstandspreise (die Kaufpreise) zu hoch. &#8218;You will never see the Tageslicht&#8216;, lautet die Renditeprognose kundiger Verwalter zu solchen Anlagen. Abgegriffen wird in der Regel vorher von den Vertrieblern, die früher am U-Bahnhof Krumme Lanke saßen, aber inzwischen pleite sind, ausgesaugt finanziell, verspekuliert, aus und vorbei. Die internen Verkaufsprovisionen wurden vorher schnell noch ausbezahlt.</p>
<p><strong>Dr. Kesselherz hat daher sein Immobilienengagement</strong> &#8218;in Berlin&#8216; lange Zeit quersubventioniert. Erst hat er es erworben, dann rechnete es sich nicht hinsichtlich Verzinsung und heute sind auch die Kaufpreise runter. Was er einstmals zahlte, bekommt er heute nicht wieder.</p>
<p>Aber ist das der Grund, warum Herr Dr. Kesselherz die Arbeit einer ernsthaften Vermarktung möglichst <strong>auf Dritte abwälzt</strong>? Der Makler wendet sich offenbar sorgenlos an unser Büro. Wir verwalten das Haus erst seit dem 01. Januar diesen Jahres. Was ist eigentlich der Grund, warum dieser Makler so <em>distanzlos </em>Fragenkataloge (wie diese) an x-beliebige Menschen -in diesem Fall Verwaltungsmitarbeiter- punkteartig auflistet und deren Beantwortung fest ins Kalkül zieht? Vielleicht ist es nur Gedankenlosigkeit? Das mag sein.</p>
<p><strong>Weil so was immer wieder vorkommt</strong> und die Nichtbeantwortung solcher Fragen als &#8218;Dienstleistungsferne&#8216; der zu wenig devoten Verwalterin missinterpretiert wird, erfolgt hier jetzt mal eine ganz gewissenhafte Beantwortung in richtiger Art und Weise in aller Öffentlichkeit. Das hat folgenden Vorteil: Man kann mal nachlesen, was hinter einer solchen Anfrage für ein &#8218;Affenzirkus&#8216; steckt, bzw. welche &#8218;Gesichtspunkte&#8216; hier eine Rolle spielen. Der Vorteil in dieser Öffentlichkeit auch: man muss nicht in erster Linie nur höflich sein. Ziel des Antwortentwurfs in aller Öffentlichkeit ist vor allem eins: entwaffnende Ehrlichkeit. Hier nun der Entwurf, ein bisschen auch ironisch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">(Briefentwurf Anfang)</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1754" title="Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/pict2023_briefkaesten_400x3-150x150.jpg" alt="Briefkästen als Visitenkarte eines Hauses" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Mein lieber Herr Hans-Peter Müller,</em></p>
<p>zunächst haben Sie ganz, <strong>ganz herzlichen Dank</strong> für Ihren umfassenden Fragenkatalog betreffend Fragen der WEG-Verwaltung für das von uns seit dem 01. Januar diesen Jahres übernommene Kleinobjekt mit insgesamt sieben Eigentumswohnungen, davon ca. 50% eigengenutzt und weitere 50% fremdvermietet durch westdeutsche Kapitalanleger aus dem nordrhein-westfälischen Großraum Münster. Wir weisen Sie zunächst darauf hin, dass uns von Ihnen <strong>keine Vollmacht</strong> Ihres Auftraggebers vorgelegt wurde. Bestimmte Dinge, nicht wenige übrigens, unterfallen in der WEG-Verwaltung einem intimen <strong>Datenschutz</strong>. Wir sind uns bereits jetzt nicht sicher, ob wir mit den einleitenden Angaben schon Datenschutz verletzt haben, lassen dies aber im Interesse der Vermeidung einer gewissen Dienstleistungsunhöflichkeit unsererseits ungeprüft dahinstehen.</p>
<p>Lassen Sie uns aber bereits vorauseilend gehorsam schon die Fragen komplett und <strong>gewissenhaft beantworten</strong>, damit nicht andererseits der verkaufsinteressierte Wohnungseigentümer Herr Dr. Kesselherz die bereits vorhandenen, zwei Kaufinteressenten vergrault, bzw. dessen renommierte Maklerfirma an der kurzweiligen Geschäftsadresse Friedrichstr. 199, Berlin-Mitte (Anschrift geändert) einen Ansehensschaden erleidet.</p>
<p><strong>Erfahrungsgemäß könnte dies dann der Fall sein</strong>, wenn ein kaufwilliger Interessent zwar kaufen möchte, sich das aber nicht traut, weil ganz einfach eine Art <em>insgesamt unzuverlässige Hausverwalterin</em> vorhanden ist, die derlei Fragen nicht sofort umfassend beantwortet.  Daher begrüßen wir Ihre Intension, uns die Chance einer jetzt schon möglichen Bewährung ggü. diesen Interessenten augenzwinkernd zugespielt zu haben. Dafür ganz herzlichen Dank. Dieser Wink wurde auch ohne Zaunpfahl verstanden. Sie müssen Profis sein! (und damit auch ein Augenzwinkern von Kollege zu Kollege, oder s<em>ind Makler gar nicht Kollegen</em>? Darüber denken wir später nach.)</p>
<p>Machen wir uns daher direkt an die Beantwortung, mit dem <strong>Treuhandauftrag unsererseits an Sie</strong>, über diese Informationen nur dann vollständig und richtig ggü. dem Erwerbsinteressenten zu verfügen, wenn sichergestellt ist, dass uns eine entsprechende Beauskunftungsvollmacht Ihrer Mandantschaft bis zum (14 Tage, ggf. nachträglich) zugeht. Geht uns diese nicht zu, dürfen Sie aus Datenschutzgründen über diese schriftliche Auskunft keinerlei Informationen an unberechtigte Dritte, wie beispielsweise Erwerbsinteressenten, erteilen und haben strengstes Stillschweigen hierüber zu bewahren. Sie werden verstehen, dass wir Ihnen diese sachdienlichen Auflagen gleichzeitig machen müssen, denn Ihre Anfrage enthält weder den Gesichtspunkt einer hinreichenden Bevollmächtigung, noch kündigen Sie wenigstens an, eine derartige einzureichen.</p>
<p>Ein Arbeitsteam unserer Hausverwaltung hat sich sogleich auf Ihre Anfrage gestürzt und im Rahmen einer einstündigen Zielbesprechung wurden zwei Varianten einer möglichen Beantwortung an Sie diskutiert.</p>
<p>Variante 1: Warum fragen Sie eigentlich nicht Ihren Mandanten nach diesen Informationen? Es ist nicht unsere Aufgabe, derlei Fragenkataloge zu bearbeiten, diese zu beantworten und gleichzeitig Prognosen abzugeben. Wollen Sie unsere Stellungnahme  als verbindliche Anlage an den Kaufvertrag heften? Was denken Sie sich eigentlich? Grrr&#8230;.</p>
<p>Variante 2: Wir verwerfen die Variante 1. Mit ihr einher gehen würde ein immenser Rufschaden für unsere Verwaltung. Sie würden es als feste Erfahrung verbuchen, dass Anfragen an unsere Firma durchaus erfahrungsgemäß eine Katastrophe sind. Man bekommt einfach keine Antwort. Das hat uns veranlasst, wegen des drohenden Imageschadens eine sachlich richtige Antwort zu verfassen. Siehe oben.</p>
<p>Zu Ihren Fragen (siehe hier oben) nun die gleichlautend nummerierten Antworten:</p>
<p>1. Wenn es schon eine Versammlung 2009 gab mit Protokoll, dann wird Ihnen das Ihr Auftraggeber sagen können. Er hat dann auch ein Protokoll erhalten, vorher eine Ladung, eine Abrechnung usw&#8230; Er hat es in einem gutorganisierten Steuerberaterbüro in Münster. Wir dürfen Ihnen das nicht geben.</p>
<p>2. Das Dach wird erneuert/repariert, wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft das beschließt. Ich darf Ihnen keinerlei Auskünfte darüber geben, ob das geplant ist oder ob es bereits vorbereitet wird oder eventuell gar nicht absehbar ist. Sicher gilt folgendes: Jedes Dach wird einmal gemacht. Früher oder später. Was die Vergangenheit angeht, so genügt ein Blick in die bei dem Wohnungseigentümer vorhandene, gewissenhaft abgelegte Sammlung seiner Versammlungsprotokolle, um in Erfahrung zu bringen, ob dies überhaupt bereits Gegenstand von gedanklichen Erwägungen der Wohnungseigentümer gewesen ist.</p>
<p>Wir sind gern bereit, Ihnen die notwendigen vergangenen schriftlich vorliegenden Unterlagen zum Stundennachweis zusammen zu stellen gegen Vergütung des Zeitaufwands dafür. Falls Sie derartige Informationen für die erfolgreiche Bearbeitung Ihres Verkaufsauftrages stets und immer wieder von vornherein benötigen, so empfehlen wir Ihnen unter fachlich richtigen Gesichtspunkten, dies im Vorhinein zu recherchieren und stets zu den Objektverkaufs-Vorbereitungen zeitlich einzuordnen. Dann hätten Sie weniger Zeitdruck unter dem konkreten Eindruck vorhandener Kaufinteressenten und müssten diesen &#8218;geschäftigen Druck&#8216; auch nicht auf Dritte, wie z.B. eine damit nicht befasste Verwalterin weiter geben.</p>
<p>Ein regelrechtes Geschäftsfeld für uns wäre das Erarbeiten von Powerpointfolien-Vorlagen für ganze Verkaufsvorhaben aus dem Bestand unserer verwalteten Objekte für zu schulende Maklerteams. Entschuldigen Sie, dass ich ein bisschen ausgeholt habe.</p>
<p>Eventuell helfen Ihnen diese Angaben aber in sachlicher Hinsicht, weitere Verkaufsaufträge besser als bisher zu recherchieren und daher den Eindruck einer kompetenten Verkaufsgeschichte zu erwecken. Dies würde sich sicher auch positiv auf das Verkaufsvorhaben auswirken, weil Sie nicht erst noch Rückfragen halten müssten.</p>
<p>3. Wer für die Altlasten insolventer Wohnungseigentümer aufkommt? Nun, das ist ein weites Feld. Ist das nicht immer irgendwie die Gemeinschaft? Was sollen wir Ihnen denn dazu sagen? Eine Prognose abgeben? Auch hier ist der Blick in die bereits vorhandenen Protokolle hilfreich. Welchen zusätzlichen Sinn sollte es denn machen, wenn wir über diese Darlegungen hinaus Auskünfte dazu in schriftlicher Form an Sie erteilen?</p>
<p>4. Mit dem Wohngeld gerät da doch einiges durcheinander, auch fachlich. Ein Wohngeld von 525,- EUR, das eine Sonderumlage beinhaltet? Dies ist sachlich kaum denkbar. Ob Bestandteile des Wohngeldes &#8218;mehr oder minder&#8216; (Ihre Formulierung) für Dacharbeiten gedacht waren? Wann mit einer Senkung zu rechnen ist, wie Sie schreiben, oder ob eventuell sogar eine Erhöhung in Betracht käme, <strong>who knows</strong>? Yes, die Eigentümerversammlung, die wird es wissen. Prognosen wie diese kann eine seriöse Hausverwaltung definitiv nicht abgeben. Bereits die Frage ist deutlich formuliert als &#8218;der Wunsch, der der Vater eines Gedankens ist.&#8216; Es handelt sich um ein Verkaufsargument. Nicht nur ist die zu erwerbende &#8218;Hütte&#8216; eine ganz dolle, in jeder Hinsicht attraktiv, sondern es wird sogar auch noch das Wohngeld bald wieder gesenkt. Wenn das nichts ist.</p>
<p>5. Jedenfalls bitten Sie dann letztlich sogar höflich um Zusendung eines aktuellen Wirtschaftsplans. Auch den hat der Eigentümer schriftlich vorliegen.</p>
<p>Ach, eins noch: Bitte geben Sie uns umgehend nach Prüfung unserer Stellungnahme Bescheid, ob wir das gebildete Team &#8218;Beantwortung Email Xy Immobilien vom 19.11.2009&#8216; wieder auflösen dürfen, um uns unseren Aufgaben, der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums der WEG wieder zuwenden zu dürfen. Immerhin sind auch dort einige, wenigstens rudimentäre Dinge laufend zu erledigen, und die Ungewissheit darüber, ob unserer Büroressourcen noch benötigt werden für Ihre Anfrage, würde zu einem Aufschub dieser wichtigen Aufgaben führen. Anders an Sie werden wir mit dem Objekt noch jahrelang zu tun haben, richtige Arbeit vorausgesetzt. Das unterscheidet unsere Berufsfelder doch einigermaßen beträchtlich, finden Sie nicht? &#8211; Ich würde z.B. mit dem von Ihnen &#8218;gebrieften Erwerber&#8216; nach Ihrer erfolgreichen Verkaufsverhandlung und Mitaufnahme aller von mir hier erteilten Auskünfte in die wesentlichen Bestandteile dieses Kaufvertrages dann gegenüber diesem noch jahrelang weiterhin intensiv zu tun haben, und er könnte sich dann auch der Einfachheit halber immer direkt auf diesen Kaufvertrag berufen, wenn er sich weigert, bei anderen Entscheidungen als vorausgesagt durch die Versammlung, die Zahlung bzw. Mitwirkung zu leisten. Das soll -bitte- Ihre Verkaufsbemühungen nicht ungünstig beeinflussen. Sie machen das schon.</p>
<p>Wir hoffen sehr, dass unsere Antwort Ihnen umfassend weiterhilft in Ihren Bemühungen, mit dem Verkauf erfolgreich zu sein,</p>
<p><strong>Ihre stets ergebene Hausverwalterin</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #888888;">(Briefentwurf Ende)</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführender Link</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><a title="externer Link" href="http://www.ulistein.de/" target="_blank">Website Uli Stein &#8211; Cartoonist</a></span></p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>141-09 &#8211; WEG-Rechtsnovelle: Die Novelle hat mehr Probleme geschaffen, als sie gelöst hat &#8211; Eine Kritik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[WEG]]></category>
		<category><![CDATA[WEG-Reform]]></category>
		<category><![CDATA[WEG-Verfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Dr. Michael J. Schmid, München, ist Richter am OLG und Richter am Bayerischen ObLG a.D..  In einem Aufsatz (ZRP 6/2009, dort Seite 169 ff.) erschien kürzlich ein kritisierender, vor allem kenntnisreicher Aufsatz, den gesichtspunkte.de hiermit bespricht und parallel veröffentlicht. Schmid sagt einleitend: Die WEG-Novelle hat mehr Probleme geschaffen, als die gelöst hat. Die Überführung ... <a title="141-09 &#8211; WEG-Rechtsnovelle: Die Novelle hat mehr Probleme geschaffen, als sie gelöst hat &#8211; Eine Kritik" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" aria-label="Mehr Informationen über 141-09 &#8211; WEG-Rechtsnovelle: Die Novelle hat mehr Probleme geschaffen, als sie gelöst hat &#8211; Eine Kritik">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2866-3" aria-describedby="caption-attachment-2866-3" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866-3" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p><strong>Dr. Dr. Michael J. Schmid, München</strong>, ist Richter am OLG und Richter am Bayerischen ObLG a.D..  In einem Aufsatz (ZRP 6/2009, dort Seite 169 ff.) erschien kürzlich ein kritisierender, vor allem kenntnisreicher Aufsatz, den <strong>gesichtspunkte.de</strong> hiermit bespricht und parallel veröffentlicht.</p>
<p>Schmid sagt einleitend:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Die WEG-Novelle hat mehr Probleme geschaffen, als die gelöst hat. Die Überführung vom FGG-Verfahren in das ZPO-Verfahren ist nicht gelungen. Der Gesetzgeber hat Probleme geschaffen, die er nur selbst lösen kann.  &#8230; Vieles wurde im Gesetzgebungsverfahren übersehen. &#8230; Insbesondere im Prozessrecht zeigen sich Konsequenzen der Neuregelung, die nicht bedacht und so wohl auch nicht gewollt gewesen sind.&#8220;</p></blockquote>
<p>Als regelrecht prozesstreibenden Faktor sieht Schmid die Überlegung wirtschaftlich vernünftig denkender Eigentümer an, einen nicht ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechenden Beschluss nur deshalb anzugreifen, um im Falle der Anfechtung durch einen anderen Wohnungseigentümer nicht versehentlich auf der Verliererseite zu stehen. Dadurch würden Prozesslawinen gefördert, weil die Unterlegenen nun nach den Kostenfolgen der ZPO (Zivilprozessordnung) behandelt würden und dem Obsiegenden dessen gerichtliche und außergerichtliche Kosten zu erstatten hätten. Schmid hebt sich hier als Verfechter der älteren Praxis hervor, wonach die Gerichte Entscheidungen nach eigenem Ermessen (§ 47 WEG a.F.) trafen. Allerdings -so meint nun wiederum <strong>gesichtspunkte.de</strong>&#8211; übersieht Schmid hier das Faktum regelmäßigen Querulantentums, das weitverbreitet ist und nicht wenigen Wohnungseigentümergemeinschaften schmerzlich zu benennende Rechtsverfolgungskosten, selbst wenn Prozesse regelmäßig vollkommen aussichtslos waren, aufgebrummt hatten. Diese Meinung kann hier nur zum Teil nachvollzogen werden. Schmid nennt dies den &#8218;Zwang zur Anfechtung&#8216;, und offenbar aus &#8218;wirtschaftlichen Erwägungen&#8216;. Lebensfremd, meint demgegenüber <strong>gesichtspunkte.de</strong>, denn welcher Wohnungseigentümer denkt schon in regelmäßig nur juristisch-kategorischen Bahnen wie diesen?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3992"></span><strong>***</strong></p>
<p>Sodann nennt Schmid einen wohl vorgekommenen Einzelfall: Im Extremfall fechten alle Eigentümer einen Beschluss gleichzeitig an. Dann gibt es -in diesem Extremfall- nur noch Kläger und keinen Beklagten. Beispielhaft lt. Schmid Amtsgericht Bingen/Rhein (NZM 2009, 167). Meinungen dazu sagen wohl, dass derartige praktische Auswirkungen nicht hingenommen werden müssten, weil die Mehrheit, die einen derartigen Beschluss gefasst hätte, an seiner Aufhebung nicht mitwirken müsse. Schon wird auch in diesem Beispiel deutlich, dass kaum Raum für die Annahme besteht, dass sich derartiges sozusagen als gefährlicher Regelfall durchsetzt. Es ist (und bleibt) ein Extremfall.</p>
<p>Die Kritik von Schmid wirft die Frage auf, warum der Gesetzgeber nicht die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer als Beklagte vorgesehen hat?</p>
<p>Wer im Beschlussanfechtungsverfahren obsiegt, hat Probleme, einen Kostenerstattungsanspruch durchzusetzen. Da die WEG (der Verband) am Prozess nicht beteiligt sei, könnte man ihr auch keine Kosten auferlegen, eine Entnahme vom WEG-Konto scheide aus. Gleichwohl werde eine gesamtschuldnerische Haftung der Beklagten teilweise bejaht (so u.a. AG Dortmund, NZM 2008, 172; Müller, NZM 2008 Heft 5 und a.a.O.).</p>
<p>Grundsätzlich seien nur die Kosten eines Rechtsanwalts erstattungsfähig. Was man aber macht, wenn -wie in WEG-Dingen üblich- mehrere Wohnungseigentümer gleich mehrere Rechtsanwälte beauftragen, bleibe offen. Wer entscheidet dann, welcher Rechtsanwalt das Vertrauen sämtlicher (maßgeblich unabwendbarer) Auftraggeber besitzt? Etwa bei mehreren Anfechtungsklagen zum gleichen Beschluss.</p>
<p>Früher galt der Amtsermittlungsgrundsatz des Richters. Er hatte bspw. zu überprüfen, ob ein Beschluss offensichtlich nichtig (§ 330 ZPO) ist. Allerdings würde nun in Folge der ZPO-Einführung die Anfechtungsklage durch Versäumnisurteil abzuweisen sein, wenn der Kläger nicht erschiene. Schmid fragt ketzerisch: &#8218;Bedeutet dies aber jetzt im Fall eines Versäumnisurteils, dass auch ein gesetz- oder sittenwidriger Beschluss (vergl. § 23 IV WEG) nun plötzlich Bindungswirkung entfaltet?&#8216;</p>
<p>Schmid fasst zusammen:</p>
<p>&#8218;Der Gesetzgeber hat sich ohne zwingenden Grund vom flexiblen WEG-Verfahren abgewandt. Eine Rückkehr hierzu würde viele Probleme lösen.&#8216;</p>
<p>Bei der Regelung der Teilrechtsfähigkeit sei der Gesetzgeber auf halbem Weg stehen geblieben. Dem Gesetzgeber stünde nichts im Wege, über die Rechtsfortbildung des BHG hinaus Regelungen zu treffen, die nachhaltig sind. Bspw. hätte es dem Gesetzgeber freigestanden, so Schmid, die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer als Verband als Beklagte im Anfechtungsverfahren festzulegen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Schmid führt in dem Aufsatz noch eine Vielzahl weiterer Probleme an, die hier nicht alle vollständig wiedergegeben werden sollen. <strong>gesichtspunkte.de</strong> findet es aber wichtig, solche wesentlichen Kritikpunkte im strengen Gegenwind einer Vielzahl von unkritischen Lobhudeleien wenigstens teilweise abzubilden. Sie werden der Meinungsfindung dienen und daher auch zu Konsequenzen führen, zu welchen auch immer. Die Wiedergabe dieser Thesen bedeutet übrigens nicht, dass wir sie uns sämtlich zu eigen machen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/weg-reform" target="_blank">Homepage gotthal.de &#8211; Stichwort WEG-Reform</a></p>
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		<title>114-09 &#8211; Der Bundesverband Deutsche Tafel treibt es auf den Tafelspitz</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/der-bundesverband-deutsche-tafel-treibt-es-auf-den-tafelspitz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 20:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Deutsche Tafel]]></category>
		<category><![CDATA[Gedeckter Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdische Tafel]]></category>
		<category><![CDATA[Kindertafel Glockenbach]]></category>
		<category><![CDATA[SPIEGEL]]></category>
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					<description><![CDATA[Relativ ätzend, kann man so sagen, berichtet das Magazin DER SPIEGEL in seiner Ausgabe 40/2009 über die Geschäftspraktiken des Bundesverbandes Deutsche Tafel mit Sitz in Berlin-Mitte. Dabei wirbt der (gemeinnützige) Bundesverband mit dem Slogan &#8218;Die Tafeln &#8211; Essen wo es hingehört&#8218;. Und baut nun mit Machtstreben potemkinsche Dörfer des Markenrechts gegen missliebige Mittbewerber auf. Statt ... <a title="114-09 &#8211; Der Bundesverband Deutsche Tafel treibt es auf den Tafelspitz" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-bundesverband-deutsche-tafel-treibt-es-auf-den-tafelspitz/" aria-label="Mehr Informationen über 114-09 &#8211; Der Bundesverband Deutsche Tafel treibt es auf den Tafelspitz">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2866-4" aria-describedby="caption-attachment-2866-4" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866-4" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>Relativ ätzend, kann man so sagen, berichtet das Magazin <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de" target="_blank">DER SPIEGEL</a> in seiner Ausgabe <strong>40/2009</strong> über die Geschäftspraktiken des <a title="externer Link" href="http://www.tafel.de/" target="_blank">Bundesverbandes Deutsche Tafel</a> mit Sitz in Berlin-Mitte. Dabei wirbt der (gemeinnützige) Bundesverband mit dem Slogan &#8218;<strong>Die Tafeln &#8211; Essen wo es hingehört</strong>&#8218;. Und baut nun mit Machtstreben potemkinsche Dörfer des Markenrechts gegen missliebige Mittbewerber auf. Statt Essen für Hilfebedürftige einzusammeln, vergehe sich der Bundesband und dessen Vorsitzender, Gerd Häuser, vor deutschen Gerichten in kleinliche, hochnotpeinliche Jurakriege gegen Mitbewerber um Wohltätigkeit (an noch mehr hilfebedürftigen Menschen). So DER SPIEGEL.</p>
<figure id="attachment_3780" aria-describedby="caption-attachment-3780" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3780" title="Bundesband Deutsche(r) Tafelspitz vs. Tafel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Tafelspitz-150x150.jpg" alt="Bundesband Deutsche(r) Tafelspitz vs. Tafel" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3780" class="wp-caption-text">Bundesband Deutsche(r) Tafelspitz vs. Tafel</figcaption></figure>
<p>Als Beispiel führt DER SPIEGEL die <a title="externer Link" href="http://www.tiertafel.de" target="_blank">Tiertafel</a> (NL München) an, einen Verein, der kostenlos Futter an bedürftige Hundehalter verteilt. Im November ist die Kindertafel-Glockenbach dran. Das <a title="externer Link" href="http://www.tafel.de/der-bundesverband/organisation/vorstand" target="_blank">Vorstandsmitglied</a> des Bundesverbandes Deutsche Tafel, <strong>Gerd Häuser</strong> begründet das so:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wir haben keine andere Wahl. Wenn wir nicht konsequent gegen den Missbrauch vorgehen, riskieren wir unseren guten Namen.&#8220; (Quelle: DER SPIEGEL, Ausgabe 40/2009, Seite 54)</p></blockquote>
<p><strong>Pfui Deibel. </strong>Der Bundesband Deutsche Tafel riskiert seinen guten Namen?</p>
<p>Spätestens mit der Veröffentlichung im Spiegel ist es damit nun vorbei. Der Bundesverband hat sich mit diesem Verhalten sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Inwieweit die SPIEGEL-Veröffentlichung daher für den Bundesverband nach hinten losgeht, muss sich noch zeigen. Inwieweit so ein Begriff wie Tafel überhaupt markenrechtlich geschützt werden darf, darüber will sich dieser Kommentar einer eigenen Meinung -in Ermangelung derartiger Kenntnisse- wohlweislich enthalten.</p>
<p><span id="more-3779"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Der Kommentar ist emotional gemeint:</strong> Es ist schon eine Frechheit, allerdings! Dass sich derartig gemeinnützige Verbände  in diese Art Streitigkeiten begeben mit solchen Menschen, denen nichts anderes nachzusagen ist, als eben jenen Verbandsmitgliedern selbst. Punkt. Nicht mehr. Nicht weniger.  Wird morgen auch der TAFELSCHWAMM Gegenstand patentrechtlicher Begehrlichkeiten, oder etwas die SCHREIBKREIDE? Nichts ist mehr unmöglich, in dieser Welt?</p>
<p>Inhaltlich geht es in den Rechtstreitigkeiten um den Begriff der <strong>TAFEL</strong>. &#8218;Wegen Verstoßes gegen das Markenrecht&#8216; habe sich der Bundesverband  entschlossen, gegen den Verein <a title="externer Link" href="http://www.kindertafel-glockenbach.de/" target="_blank">Kindertafel-Glockenbach</a> vorzugehen. Schon der erste Blick des noch ungeübten Website-Besuchers offenbart die große Gefährlichkeit der Verwechslung mit solchen Tafeln, die dem Bundesverband angehören. Lachhaft. Eine sofortige Namensänderung sei angezeigt. Unter dem Druck, so DER SPIEGEL weiter, habe sich bereits der Verein &#8218;Jüdische Tafel&#8216; (Berlin) in &#8218;Gedeckter Tisch&#8216; umbenannt. Ein hintergründiger Bericht dazu steht <a title="externer Link" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=tz&amp;dig=2009%2F07%2F20%2Fa0016&amp;cHash=c40bbe285a" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Die Vorgehensweise des Bundesverbandes</strong> ist einigermaßen verabscheuungswürdig und offeriert, dass der Rundum-Versorgungsbetrieb Hilfebedürftiger offenbar geschäftlich äußerst interessant ist. Dass all diese Verbände gemeinnützigen Charakter haben, steht dieser Politik des Bundesverbandes offenbar nicht im Wege. Eine Rückbesinnung derjenigen, die Essen, wo es hingehört, gerecht verteilen mochten, aber nun nichts besseres zu tun haben, als &#8218;Mitbewerber&#8216; gerichtlich zu verklagen, gehört zum guten Ton engagierter Widerrede. Es ist mehr als skurril: Was bilden sich die Bundesverbändler eigentlich ein? Markenschutz auf den Wortbegriff TAFEL, vergleichbar mit einem vorangestellten Mc, dessen Verwendung einen Fleischbuletten-Branchenprimus markenrechtlich erzürnen könnte? Wes Geistes Kinder diese, doch das steht auf einem anderen Blatt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> findet <strong>PFUI, schämo&#8230; </strong>oder <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/der-begriff-des-fremdschaemens/" target="_self">fremdschämen</a>? Besser fremdschämen: Sonst kommen die Initiatoren von derlei üblen Praktiken noch auf die Idee, auch den Widerruf dieser Kritik noch zu fordern.</p>
<p>Egal, wie klug sie es gedanklich begründen, es ist nicht das, was sie zu tun vorhatten: Sie wollten gemeinnützig Hilfebedürftigen helfen, dass sie was zu essen haben. Alles, was darüber hinausgeht, ist (leider) überflüssig wie ein Kropf.<strong> Nachdenken. </strong>Ach ja, und danke an DER SPIEGEL für diesen aufschlussreichen Bericht.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="pdf Artikel downloaden" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=67036829&amp;aref=image040/2009/09/24/ROSP200904000540054.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">DER SPIEGEL &#8211; Wertvolle Premiummarke</a> (Ausgabe 40/2009)<strong><br />
</strong></p>
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			</item>
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		<title>43-09 &#8211; Zitat des Tages: Harald Schmidt ein ganz Großer, und wem Schmidts Zusammenarbeit genützt hat&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:55:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Late Night]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Pocher]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Schmidt profitiert weiterhin von der Ödnis um ihn rund herum. Wo ein Jörg Pilawa zwischen den Sendern hoch gehandelt wird, ist einer wie Harald Schmidt zwangsläufig ein ganz Großer, der sich nicht scheut, auch mal auf den einen oder anderen Kollegen einzudreschen und die Verhältnisse gerade zu rücken: &#8222;Nicht jeder, der ab 22 Uhr sendet, ... <a title="43-09 &#8211; Zitat des Tages: Harald Schmidt ein ganz Großer, und wem Schmidts Zusammenarbeit genützt hat&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/zitat-des-tages-harald-schmidt-ein-ganz-groser-und-wem-schmidts-zusammenarbeit-genutzt-hat/" aria-label="Mehr Informationen über 43-09 &#8211; Zitat des Tages: Harald Schmidt ein ganz Großer, und wem Schmidts Zusammenarbeit genützt hat&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Schmidt profitiert weiterhin von der Ödnis um ihn rund herum. Wo ein Jörg Pilawa zwischen den Sendern hoch gehandelt wird, ist einer wie Harald Schmidt zwangsläufig ein ganz Großer, der sich nicht scheut, auch mal auf den einen oder anderen Kollegen einzudreschen und die Verhältnisse gerade zu rücken: &#8222;Nicht jeder, der ab 22 Uhr sendet, macht eine Late Night.“ (Hans Hoff, Süddeutsche Zeitung, Onlineausgabe vom 09.09.09 &#8211; &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/618/487028/text/" target="_blank">Beim Bart des Propheten</a>&#8222;)</p></blockquote>
<p>Da hat Hans Hoff ganz ohne jeden Zweifel recht. Und dem deutschen Fernsehpublikum erwächst nun Hoffnung, dass die schrecklichen Momente eines Teams Schmidt-Pocher überwunden sind und sich niemals wiederholen werden.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Überhaupt hätte es allen seinen ehemaligen Mitarbeitern genützt, mit ihm zusammen zu wirken. Herbert Feuerstein, Manuel Andrack und auch Oliver Pocher, alle seien sie nun auf der Sonnenseite gelandet. Dank Schmidt. &#8222;Für alle hat es sich extrem gelohnt“, heißt es dazu aus seinem Mund.&#8220;</p></blockquote>
<p>berichtet Hans Hoff von der Süddeutschen von der Pressekonferenz zur neuen, alten Late Night von Harald Schmidt denn auch. Mag sein, dass es <em>denen </em>genützt hat. Uns aber nicht.</p>
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		<title>34-09 &#8211; 24h Berlin &#8211; Ein Fernsehexperiment ist geglückt. Was nicht gesendet wurde&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 17:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sendung &#8222;24h Berlin&#8220; wurde am vergangenen Samstag ausgestrahlt und umfasste 24h Reality TV, Eindrücke, Reportagen aus der bundesdeutschen Hauptstadt. Die Sendemacher haben sich derartige Erfolgsquoten(von bis zu 18% Zuschauer-Sendeanteil) nicht zu träumen gewagt. Gesendet wurde Eine der vielen Persönlichkeiten, deren Leben die Sendung eingefangen hat, ist eine alte Frau mit verbindlicher Krebsdiagnose. Sie wohnt ... <a title="34-09 &#8211; 24h Berlin &#8211; Ein Fernsehexperiment ist geglückt. Was nicht gesendet wurde&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/24h-berlin/" aria-label="Mehr Informationen über 34-09 &#8211; 24h Berlin &#8211; Ein Fernsehexperiment ist geglückt. Was nicht gesendet wurde&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2866-5" aria-describedby="caption-attachment-2866-5" style="width: 200px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866 " title="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" alt="Der Kritiker - MRR" width="210" height="145" /></a><figcaption id="caption-attachment-2866-5" class="wp-caption-text">Der Kritiker - MRR</figcaption></figure>
<p>Die Sendung &#8222;24h Berlin&#8220; wurde am vergangenen Samstag ausgestrahlt und umfasste 24h Reality TV, Eindrücke, Reportagen aus der bundesdeutschen Hauptstadt. Die Sendemacher haben sich derartige Erfolgsquoten(von bis zu 18% Zuschauer-Sendeanteil) nicht zu träumen gewagt.</p>
<p><strong>Gesendet wurde </strong></p>
<p>Eine der vielen Persönlichkeiten, deren Leben die Sendung eingefangen hat, ist eine alte Frau mit verbindlicher Krebsdiagnose. Sie wohnt in einem Hospiz und erwartet ihren sicheren Tod. In wenigen Wochen wird es so weit sein. Sie erzählt vor der Kamera, die fest auf sie gerichtet ist. Zwischenfragen stellen die Kameramänner nicht. Sie lassen die Frau erzählen. Sie erzählt von 1989, von der Wendezeit, und von ihren zwei Kindern, die nun erwachsen sind. Sie haben sie verlassen, genau in diesen Tagen, als die Mauer aufging und man durchschlüpfen konnte. Richtung Westen. Seit dem hat sie ihre zwei Kinder nicht mehr gesehen. Sie sind nie wieder zurückgekehrt. Sie haben sich auch nicht gemeldet. Sie sagt, die haben jetzt ihr eigenes Leben, und sie will auch nichts Schlechtes über sie sagen. Sie sind doch ihre Kinder. Auch wenn sie sich nicht mehr melden. Ihre Augen werden wässrig, stehen dann komplett unter Wasser, sie weint und sagt, sie hat doch nur noch kurze Zeit zu leben, und sie hat nur einen Wunsch: Wenn wenigstens einmal noch ihre Kinder kämen, damit sie sie noch einmal, nur einmal sehen kann. <strong>Schnitt.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3091"></span><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WGkUvSjSlqQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/WGkUvSjSlqQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p><strong>Was nicht gesendet wurde</strong></p>
<p><strong>Frau Haller</strong> (* Name geändert) lebt in Berlin-Wilmersdorf, unweit vom Fehrbelliner Platz. Sie ist weit über achtzig, und der Schriftverkehr mit ihr ist für die Verwalterin unauffällig. Die Hausverwaltung hat unlängst eine Kampagne gestartet und auf alleinstehende Menschen hingewiesen. Auf alte Menschen, die niemanden haben. Die Hausverwaltung nennt das &#8222;das Methusalem-Kompott&#8220;.  Weil man es irgendwie griffig benennen muss. Damit es sich einprägt.</p>
<p>Auf Frau Haller trifft vieles zu, was die <strong>Hausverwaltung als Problem bereits erkannt</strong> und für diesen Fall als <strong>regelungsbedürftig, verbesserungsfähig </strong>empfindet. Ja, es gibt Kinder, aber die wohnen woanders. Keiner im Haus weiß  genau, wo die wohnen. Die lassen sich auch nie sehen. Niemand hat eine Telefonnummer da gelassen. Warum hat sich niemand vorgestellt: &#8222;Haller, mein Name, ich bin der Sohn von Frau Haller, die hier wohnt.&#8220; Nichts dergleichen. Auch eine Betreuung existiert nicht, kein sozialmedizinischer Dienst, oder wie das heißt. Jetzt waren die Maler da, im Auftrag der Verwaltung, haben den Außenanstrich der Fenster bearbeitet. Sie sagen, sie werden es &#8222;dem Amt&#8220; mittteilen. Sagen sie. Dass die Wohnung jetzt mit Hausrat und Müll voll ist. Dabei ist die Wohnanlage äußerst gepflegt, und wer hier wohnt, kann eine &#8222;beneidenswerte Wohnumgebung&#8220; für sich selbst behaupten. Die Nachbarn geht das aber nichts an. Findet die Hausverwaltung nicht. Sie sagt, man kann für solche vereinsamten Menschen ganz bewusst &#8222;Patenschaften&#8220; übernehmen. Man kann sich &#8222;verantwortlich machen&#8220;.</p>
<p>Der Fall liegt anders, als bei anderen. Unlängst hat die Website <strong>mugshooting.de</strong> über <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. aus Neukölln</a> berichtet, der mit fast 89 Jahren &#8222;fit wie ein Turnschuh&#8220; ist, und das ist keine Übertreibung. Walter R. hat derlei Probleme nicht, nur dass seine Lebensgefährtin seit kurzem an Krücken laufen muss, beklagt er. Walter R. hat eine Vielzahl von persönlich hochgeschätzten, persönlichen Kontakten, steht voll im Leben und denkt gar nicht daran, sich einzuigeln, sich zurückzuziehen und wegzuschließen. Walter R. hat viele Lebensmittelpunkte, sogar mit fast 89 Jahren. Man kann die Hochachtung vor einem solchen Leben gar nicht angemessen ausdrücken. Am 30. September wird Udo Jürgens (Griechischer Wein) 75 Jahre alt, und <a title="externer Link" href="http://de.news.yahoo.com/2/20090908/tts-udo-juergens-haelt-sex-fuer-das-vorr-c1b2fc3.html" target="_blank">er spricht</a>: &#8222;Sex ist das Vorrecht der Jugend. Ich finde es geschmacklos, wenn ältere Menschen ihr Intimleben öffentlich ausbreiten.&#8220; Sagt der Frauenversteher Udo Jürgens. Gleichzeitig erklärt der frühere und jetzige Frauenschwarm zugleich in einem Anflug spiritueller Erhellung tiefe Dankbarkeit zu empfinden dafür, dass er bislang von totbringenden Krankheiten verschont wurde. Altersweisheit, auch (und gerade) von Udo Jürgens.</p>
<p><strong></strong></p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><strong></strong><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089" title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a></strong><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p>Der Aufruf zum &#8222;Methusalem-Kompott&#8220; zeigt erste Früchte. Anrufe laufen bei der Hausverwaltung ein. Verschiedene Menschen finden aus verschiedenen Gründen, da wäre es mal angebracht hinzuschauen. Wir schauen hin. Wir sagen, wir hätten gern eine briefliche Mitteilung, soviel Zeit muss sein. Der Brief ist elektronisch angekommen. Nun müssen wir den Text genauer lesen. Wer solch einen Brief schreibt, führt hoffentlich nur gutes im Schilde. Wenn der Brief Ernst zunehmen ist, was wir annehmen, dann hat er Konsequenzen. Unausweichliche Konsequenzen. Behörden müssen zutreffend informiert werden, aber auch Behörden wollen &#8222;einen Riecher&#8220; erst noch entwickeln, ob da tatsächlich Hilfebedürftigkeit vorliegt. Bei der Hausverwalterin bekommt die virtuelle Eigentümerakte eine &#8222;rote Einfärbung&#8220;. Die Farbe Rot signalisiert &#8222;Watch&#8220;, schau hin, die alte, gebrechliche Eigentümerin gerät unter Beobachtung. Die Hausverwalterin führt eine Vielzahl von weiteren Telefonaten, versucht Hintergrundinformationen zu bekommen. Denn sie kann auch nicht leichtfertig sein, und Menschen mit Behörden vernetzen, die dies vielleicht doch gar nicht benötigen. Das braucht seine Zeit. Es kommt jetzt nicht auf eine Woche an, aber nach zwei Wochen muss entschieden werden, ob wir etwas tun, oder ob wir es lassen. Ein persönlicher Eindruck von der Situation ist nicht schlecht.</p>
<p><strong>Schnitt. </strong>Die Szene wurde nie gesendet. Aber was die gesendete Szene angeht, so hat es uns ebenfalls das Wasser in die Augen getrieben. Angesichts solcher Szenen kann man einfach nicht gleichgültig sein.</p>
<p><strong>Der Sendung &#8222;24h Stunden&#8220; ist ein Experiment gelungen, und auch wenn das Leben streckenweise langweilig ist, wie gesendet, so war doch der Gesamteindruck, dass ein Blick in das Leben von Menschen in unserer Stadt nicht lang-, sondern kurzweilig ist. Nicht gesendet wurde, wie viele Aufrufe und Hinweise es von engagierten Menschen gibt, um das Leben von Hilfebedürftigen in unserer Stadt noch ein bisschen lebenswerter zu machen. Um bei dem Beispiel der krebskranken Frau im Hospiz zu bleiben: das derartiges sich niemals mehr wiederholen darf!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.24hberlin.de/" target="_blank">24h Berlin &#8211; Website</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">mugshooting.de: Walter R. aus Neukölln (88) wohnte schon immer hier</a></p>
<p><a title="externer Link" href="../2009/06/das-methusalem-kompott/" target="_blank">gesichtspunkte.de &#8211; Das Methusalem Kompott</a></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">gotthal.de &#8211; Kampagne “Methusalem Kompott”</a></p>
<p><a title="externer Link" href="../?s=methusalem" target="_blank">gesichtspunkte.de &#8211; Fundstellen zum “Methusalem Kompott”</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song) Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro emailen will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier  nachlesen und downloaden kann. Wer diesen Kodex ... <a title="57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/vom-emailen/" aria-label="Mehr Informationen über 57-09 &#8211; Die Versicherung, der Maler, ein Kunde &#038; die Liebhaberei &#8211; vom Emailen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xxgmJW_2LxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Wasser ist nass, badubi dubi du&#8230;.&#8216; (Alter Berliner Song)</p></blockquote>
<p>Ich bin seit mehreren Jahren sehr daran interessiert , stärker zu filtern, wer es mit mir tun darf und wer nicht: Wer mit unserem Büro <strong>emailen</strong> will, muss einen Verhaltenskodex akzeptieren, den wir ausgearbeitet haben und den man hier <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/email/" target="_blank">nachlesen</a> und <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">downloaden</a> kann. Wer diesen Kodex nicht akzeptiert, darf das auch , denn wir leben in einer freien Welt. Dafür gibt es den <strong>Anruf</strong>, das ist manchmal gar nicht so schlecht. Man kann dann -ersatzweise- etwas <strong>verabreden</strong>. Zuallererst, vor jedem anderweitigen Kontakt, muss ein Anlass stehen. Sodann muss eine Verabredung erfolgen. Denn Kommunikation muss verabredet werden, falsche Kommunikation verärgert und führt zu Zurückweisung. Zum Beispiel folgendes: Ich würde Dir ein gern ein Angebot unserer tollen &#8218;Handwerker-Muckibude&#8216; zusenden. Darum hat mich Deine Versicherung (&#8218;Türöffner für neue Aufträge&#8216;) herzlich gebeten. Außerdem bin ich ein toller Hecht in Sachen Digitalfotografie und schick Dir, vom Wasserschaden, gleich noch vier bis fünf aussagekräftige Fotos mit dem Angebot, das ganze sogar kostenlos. Die Fotos lasse ich unverkleinert großformatig, damit Du den Wert meiner Digitalaufnahmen erkennst. Das ist doch kein Problem, Du bekommst ein Angebot (Format pdf) und die Fotos (jpg) und Du kannst das Ganze dann ja, klar, ein Vorgang, nicht mehrere, digital in einer Bastelstunde zu einem Schriftstück (Format pdf) zusammenbasteln. So gut beherrsche ich Dokumentenmanagement nicht, ich bin Maler, aber nicht digitaler Büroprofi. Meine Reaktion: Ich bin davon total  genervt und ärgere mich über diese Email. Obwohl ich schon einmal, ein Angebot zuvor, eine andere Stelle des gleichen Schadenfalls betreffend, deutlich gesagt habe: Schickt mir keine Emails, ich habe mit Euch <strong>keinen Emailverkehr vereinbart</strong>. Ich überlege kurz, ob ich die &#8218;blacklist&#8216; scharf schalte und die Emailadresse damit <strong>technisch sperre</strong>. Ich entschließe mich für einen &#8218;<strong>weichen </strong>Weg&#8216;. Ich schreibe eine <strong>Kritik (&#8218;Stimme der Kritik&#8216;) </strong>und versende den Link dazu an meine Korrespondenzpartner, damit sie mal von meinen &#8222;gesichtspunkten&#8220;, Emails betreffend, erfahren, und es sich (endlich) merken. Die Abwicklung eines Wasserschadens in einem Haus in Berlin-Wilmersdorf steht heute auf der Todo-Liste.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-2048"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_137-2" aria-describedby="caption-attachment-137-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" width="300" height="228" /><figcaption id="caption-attachment-137-2" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Am Telefon hätte ich dann sinngemäß folgendes gesagt:</p>
<p>Hey, stark, Du bist eine ganz tolle Handwerker-Muckibude und die Idee ist gar nicht mal so schlecht. Mach doch bitte folgendes: Die Versicherung, bei der wir versichert sind, hat Dich eingeschaltet. Ich denke, die ist Dein Kunde. Denn Du bist auf &#8218;flinke Schadenbearbeitung&#8216; spezialisiert und arbeitest offenbar schon recht erfolgreich mit der Versicherung zusammen. Okay, ich schau mal Deine Website an, wenn ich Zeit (und Lust) dazu habe. Es gibt so viele Handwerksbetriebe. Die meisten Websites sind schlecht. Die von dem übrigens nicht. Die ist gut gemacht. Ach was, es sind mehrere Websites, sogar. Seine Emails sind auch schick, sie tragen ein grafischen Banner (Zitat &#8218;www.schadenmeldung.info&#8216; &#8218;Schnell und einfach Schäden melden) und es wird auf eine weitere der mehreren Websites des Unternehmens hingewiesen. Weil wir nun keine Werbung dafür machen, sind die Sachen hier nicht verlinkt. Aber die genannte Website schauen wir uns aus Neugier genauer an. Dort heißt es zuallererst: &#8218;Auf dieser Seite haben Sie die Möglichkeit uns Schadenfälle zu melden.&#8216; Ein guter Gedanke. Finden wir. Wo ist das Impressum dieser Website? Von Impressum und Teilnehmerkennung nach TeledienstG lesen wir nichts. Aber wir finden folgenden Hinweis ganz unten: &#8218;Um die Website der Allegra GmbH zu besuchen, klicken Sie hier&#8216;. Aha. Dann ist die Website schadenmeldung.info nicht von der Fa. Allegra? Das ist jedenfalls nicht richtig kommuniziert, finden wir als Menschen, die eigene Webseiten betreiben. Und schließlich fällt uns noch ein bemerkenswerter, kleiner Satz auf, der auch ganz unten steht und die Benutzung dieser Webseite verständlich erklärt, Zitat &#8218;Diese Seite ist nur für Mitarbeiter von Versicherungsgesellschaften.&#8216;</p>
<p>Das ist in Ordnung. Nun weiß ich, dass ich diese Webseite nicht benutzen darf. Dort muss ich mich (auch) registrieren, damit ich (überhaupt) berechtigt bin, sie zu benutzen. Hier wird nun folgendes deutlich: Wir werden hier mit zweierlei Maßstäben gemessen und jeweils nur so benutzt, wie es für die eigene Abwicklung von Aufträgen jeweils passend, kostensparend und schnell erfolgen kann. Fehlerhaft ist allerdings die ganze (tatsächliche) Kommunikation mit uns, und das wird von uns (jetzt nachlesbar) kommuniziert.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten einen Kopfbogen per Email, der uns suggeriert, wir sollten &#8217;schnell und einfach Schäden melden&#8216;, benutzen wir die Links in der Email, werden wir auf diese Seite geführt. In der steht im Kleingedruckten, das wir diese Webseite gar nicht benutzen dürfen. Fehler Nr. 1.</p>
<p>&#8211; Wir erhalten Emails, obwohl wir selbst beanspruchen, Emailkorrespondenz nur mit ausgewählten, besonders gebrieften Partnern unterhalten zu wollen. Dies wird schlicht ignoriert. Denn das Versenden von Vorgängen per Email ist (für die eigene Unternehmenskasse) preiswert, schnell und ressourcenschonend. Fehler Nr. 2. Die Missachtung von Kundenwünschen.</p>
<p>&#8211; Kein klarer Auftritt, von wem? Mehrere Webseiten, mehrere Zwecke, so weit, so gut. Auf der verlinkten Seite der Allegra GmbH befindet sich lediglich ein Werbebanner für die Beseitigung von Schimmel, Hilfe bei aufsteigender Feuchtigkeit, &#8218;mehr als nur ein Maler&#8216;. Nach weiteren Recherchen stellen wir fest, es gibt noch eine andere Website, allegra-berlin.de. Hier (endlich) finden wir eine zutreffende, gut gemachte Website, die das Kerngeschäft der Firma zutreffend vermittelt. Fehler Nr. 3: Überlege die Usability Deiner Websites und was Du damit bezweckst!  Führe den Benutzer nicht in die Irre, sondern zu den richtigen Informationen.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Bei allem Anerkenntnis, dass es sich offenbar um einen ehrgeizigen Handwerksbetrieb handelt, der ein geschicktes Händchen für die Akquisition von Aufträgen (auch z.B. der Versicherungswirtschaft) an den Tag legt, müsste doch noch einmal eine Art Textchef und -koordinator diese Auftritte pflegen und straffen und -vor allem- in die richtigen Kommunikationskanäle lenken. Wir fassen zusammen: Diese &#8218;Stimme der Kritik&#8216; ist eine wohlmeinende, auf Verbesserung gerichtete.</p>
<figure id="attachment_1405" aria-describedby="caption-attachment-1405" style="width: 205px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1405" title="Wasser (Quelle: BWB)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/bwb_wasser.jpg" alt="Wasser (Quelle: BWB)" width="215" height="80" /><figcaption id="caption-attachment-1405" class="wp-caption-text">Wasser (Quelle: BWB)</figcaption></figure>
<p>Interessant ist aber auch: Es gibt eine Eigendynamik dieser Art von Marketinggedanken und Auftragsbeschaffungs-Bohei von besonders &#8218;gewieften&#8216; Handwerkern. Dem Verwalter wird über die Schadenmeldung hinaus selbst jegliche weitere eigene Entscheidung entzogen, wie er seine eigenen Abläufe richtig abwickelt. Die Versicherung findet die Schadenregulierung sehr optimiert, bequem und gutgängig. Eine Mieterin, die ebenfalls schadenbetroffen ist, ruft noch an bei uns, wir sagen ihr, lass dir ein zutreffendes Angebot von einem Handwerker Deiner Wahl machen. Das Angebot trifft ein. Wir leiten es weiter an die Versicherung. Flugs meldet sich erneut die schadenspezialisierte Malerfirma der Versicherung. Sie wurde ebenfalls eingeschaltet, um auch noch diesen Schaden, ebenfalls, anzubieten. Denn schon kommt das Gegenangebot dieser Malerfirma. Wir haben den Eindruck, es ist ein aggressives Marketing, und dass uns diese Firma immer wieder aufmerksam aufläuft, Angebot (pdf) anbei, Fotos (jpg) anbei, ist Teil einer guten Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Malereibetrieb. Wenn auch &#8218;auf ungehörigen&#8216; Kanälen, siehe oben.</p>
<p>Wir sehen im Empfängerfeld mehrere Emailadressen, das ist ein sogenanntes Crossposting. Mehrere Empfänger, die untereinander nicht unbedingt in bekanntem, zugelassenen Emailkontakt stehen, werden über den elektronischen Vertriebsweg Email benachrichtigt. Das kann die Mieterin selbst sein, die wir gar nicht verwalten, mindestens zwei weitere Sachbearbeiter bei der Versicherung. Wir merken: Emailkontakt wird hier beliebig eingesetzt. Im Gegensatz zu uns benützen diese Leute Emails ohne Kriterien, wie wir sie haben, vergleiche dazu die <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-42 alignnone" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://gotthal.de/epapers/legacy.pdf" target="_blank">Legacy-Erklärung des Büro Gotthal</a>. Wir werden zum Spielball fremder Mächte. Beispielsweise die Mieterin, die nicht von uns verwaltet wird, kann sich in Zukunft einfach per Email ständig an uns wenden, anstatt an ihren Vermieter, um Dinge ihres täglichen Bedarfs zu regeln. Die Malerfirma kann bei nächster Gelegenheit ein Multilevel-Marketing vom Zaune brechen und auf eine ganz neue Geschäftsidee hinweisen. In sämtlichen betroffenen Adressbüchern können unsere Emailadressen abgespeichert werden, ohne dass wir überhaupt relevante Beziehungen zueinander haben.</p>
<p>Wir merken:</p>
<p>&#8211; Unsere von uns stark geschützte Idee, nur mit Leuten per Email zu kommunizieren, die auf einer Art &#8218;whitelist&#8216; der zugelassenen Empfänger stehen, wird durch Dritte überhaupt nicht beachtet und teils stark konterkariert.</p>
<p>&#8211; Dritte, die unsere Emailadressen über Zufälle erhalten, kennen die Kriterien gar nicht, die wir gestellt haben. Die Impressumspflicht für Emails ist in Emailprogrammen bei Weiterleitungen technisch so gehandhabt, dass Signaturen aus weitergeleitetem Content (einer Email) abgeschnitten werden, sofern zwei Striche &#8218;&#8211;&#8218; über der Signatur stehen. Das ist weltweit gültig.</p>
<p>In jedem Fall aber gilt: Du wirst gar nicht mehr gefragt, welchen Content dir Dritte in Deine elektronischen Kanäle hineinstopfen möchten, aus welchen Erwägungen auch immer. Vereinbarungen darüber zu schließen, welche Art Inhalte ich per Email zu akzeptieren bereit bin, sind nicht nur von der deutschen Rechtsprechung umfassend kommentiert, sondern auch selbst-bestimmbar zu regeln. Kundenorientierte große Unternehmen müssen also ihre Kundenstammdaten wesentlich sensibler pflegen und Kommunikationsstrategien und deren Zulässigkeit elektronisch gleich mit abspeichern. Ein Feld, beispielsweise, &#8218;Kunde hat offene Emailadresse/Kunde hat verdeckte Emailadresse&#8216; -ich wette- gibt es noch bei keiner deutschen Versicherung. Schwierig auch schon dies: &#8218;Kunde hat eigenes Aktenzeichen, mit angeben&#8216; (ganz schwieriger Fall, wird regelmäßig bei Versicherungen, Banken, Versorgern, Lieferanten, Gerichten u.v.a. stark missachtet bzw. ignoriert. Solches ist in puncto Kundenorientierung nicht vorgesehen. Wir sind sehr genervt und gereizt, weil unsere Emailadressen einfach so hinausposaunt werden. Das war der (heutige) Ursprungsgedanke. Die Versicherung, mit der wir zusammen arbeiten, kann übrigens sehr wohl unsere Aktenzeichen angeben, und dafür sind wir dankbar.</p>
<p>Zuallererst muss die Frage stehen: Darf ich mit Dir emailen?</p>
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		<title>49-09 &#8211; Stimme der Kritik: Bankenskandal anders herum: Banken verhindern Wärmedämmungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 15:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditanstalt für Wiederaufbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Kein weiterer, unwichtiger Kommentar zur Bankenkrise an sich. Doch diejenigen, die Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) verwalten, dürfen sich vor neue Probleme gestellt sehen. Es geht darum, dass wo ein (politischer) Wille ist, auch ein Weg sein muss. gesichtspunkte.de hat sich u.a. mit der Frage beschäftigt, warum die Politik einerseits eine Energie- und Einsparverordnung (EnEV) beschließt, andererseits aber ... <a title="49-09 &#8211; Stimme der Kritik: Bankenskandal anders herum: Banken verhindern Wärmedämmungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/stimme-der-kritik-2/" aria-label="Mehr Informationen über 49-09 &#8211; Stimme der Kritik: Bankenskandal anders herum: Banken verhindern Wärmedämmungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="Stimme der Kritik" width="100" height="22" /></p>
<p>Kein weiterer, unwichtiger Kommentar zur Bankenkrise an sich. Doch diejenigen, die Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) verwalten, dürfen sich vor neue Probleme gestellt sehen. Es geht darum, dass wo ein (politischer) Wille ist, auch ein Weg sein muss. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat sich u.a. mit der Frage beschäftigt, warum die Politik einerseits eine Energie- und Einsparverordnung (EnEV) beschließt, andererseits aber vergisst zu regeln, dass das <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1592" title="interner Link" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/04/internerlink.gif" alt="interner Link" width="9" height="9" /> <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/01/enev/" target="_self">&#8218;Überbauen&#8216; eines nachbarschaftlichen Grundstücks </a>durch Anbringung einer Vollwärmeschutzfassade von dessen Zustimmung weiterhin abhängt? Es gibt ein öffentlich begründbares Interesse, dies jedem Nachbarn entschädigungslos zu gestatten, damit dem Klimaschutz Rechnung getragen wird. Doch weit gefehlt. Zu viele Rücksichtnahmen auf persönliche Zivilrechtsfragen und die Heiligkeit des Eigentums Dritter steht hier dem öffentlichen Recht entgegen, möglichst viel CO2 einzusparen und dafür zu sorgen, dass die nachfolgenden Generationen besser leben können.</p>
<p>In eine ähnliche Richtung geht das Problem fehlender Beratungskompentenz der Geschäftsbanken bei der Unterstützung von öffentlichen Förderprogrammen, wie sie beispielsweise die <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.kfw.de" target="_self">Kreditanstalt für Wiederaufbau</a> aufgelegt hat. Mit öffentlicher Förderung darf danach rechnen, wer nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanzen ganzer Mehrfamilienhäuser durchführen möchte. Zinsgünstige Kredite stehen zur Verfügung und teils auch Zuschüsse. Es gibt inzwischen für jedes Haus (hoffentlich) einen <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energieausweis" target="_blank">Gebäudeenergieausweis</a>, der die Eckwerte positiv, mittelmäßig oder schlecht bewertet. Ein übersichtlicher Verlaufsbalken zeigt uns an, ob unser Haus noch &#8218;im grünen Bereich&#8216; bewirtschaftet wird, oder ob längst ein &#8218;blutrot&#8216; ausgewiesen werden muss, letzterer Wert ein hundsmiserabler.</p>
<p><span id="more-1975"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">***</span></strong></p>
<figure id="attachment_137-3" aria-describedby="caption-attachment-137-3" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik-150x150.jpg" alt="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-137-3" class="wp-caption-text">Stimme der Kritik - bleibt kritisch!</figcaption></figure>
<p>Wer grundlegende Gebäudesanierung betreibt, muss sich inzwischen vor dem Gesetzgeber mit der Frage verantworten, ob er nicht zusätzlich (teure) Wärmedämm-Maßnahmen ergreifen muss? Der Gesetzgeber hat diesen Anspruch geschaffen. Aber ist der Anspruch auch Realität und wird dem Anspruch durch eine durchweg klare Rechtslage Rechnung getragen?</p>
<p>Geschäftsbanken wickeln nach den Vorstellungen des Gesetzgebers diejenigen Tätigkeiten ab, die eine gewöhnliche Geschäftsbank eben zu ihren originären Aufgaben zählen kann: Dazu gehört das Entgegennehmen von Kreditunterlagen für eine Beleihungsprüfung. Nicht die Kreditanstalt für Wiederaufbau, als Ausreichungsstelle von derartigen Krediten macht das, sondern sie delegiert das auf die Geschäftsbanken. Die aber -und das überrascht uns- finden derartige Förderprogramme gar nicht interessant und es treffen dieser Tage durchaus auch Emails auf offiziellem Bankpapier ein, die davon sprechen, es entspräche nicht &#8218;der Politik des Hauses&#8216;, derartige Anträge zu bearbeiten. Die Rückfrage bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ergibt, dass die Sachbearbeiter dort befremdet sind über eine derartig kurze Sichtweise, die ganze langjährige Geschäftsbeziehungen an einer empfindlichen Stelle treffen können. Man empfiehlt dort ganz offen, die eigene Hausbank zu wechseln. Und derartig grundsätzliche Fragen stellen sich für die Verwalterin fremden Vermögens tatsächlich. Sind wir am Ende einer auslaufenden Geschäftsbeziehung zu unserer traditionellen Verbündeten, der eigenen Hausbank, angekommen, weil diese an wesentlichen Achsen unser Interessen einfach nicht mitspielen will? Ganz so sieht es aus.</p>
<p>Als Praktiker kann die Verwalterin nur erahnen, dass das Fassen von Kreditaufnahme-Beschlüssen für WEGs rechtlich haklig sein dürfte. Es lauern Formfehler und die Frage, ob auch wirklich alles -ganzheitlich- mit bedacht wurde? Also fordert der Praktiker in einem Telefonat einen &#8218;roten Faden Kreditaufnahme/WEG&#8216; an und erhält anstatt des &#8218;roten Fadens&#8216; eine glatte Absage. Okay, dann muss man eben mit der Konkurrenz ins Gespräch kommen. Gar keine Frage, dass die Konkurrenz nicht schläft und eventuell sogar nach einer ganzheitlichen &#8218;feindlichen Übernahme&#8216; der gesamten WEG-Konten des betreffenden Verwalters giert?</p>
<p>Eine bankenübliche Beleihungsprüfung für Kreditnehmer, das ist noch nicht mal ein so schweres Thema. Schwierig wird das Thema dann, wenn Wohnungseigentümer im Spiel sind. Hier hat sich in den letzten fünf Jahren so gut wie alles massiv verändert. Durch eine Entscheidung des <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="externer hyperlink" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.bundesgerichtshof.de" target="_blank">Bundesgerichtshofs (BGH)</a> wurde die WEG teilrechtsfähig (BGH, Beschluss vom 24.Juni 2005 – V ZB 32/05, BGHZ 163, 154, 172, 177; Urteil vom 24. Juni 2005 – V ZR 350/03, NJW 2005, 3146)  und nimmt nun als eigene Rechtspersönlichkeit am Rechtsverkehr teil. Das zieht eine Menge veränderter Haftungsfolgen nach sich. Wir haben als Verwalterin von WEGs hier den Eindruck, dass diese Tatsache sich noch gar nicht bis zu den Hausbanken herumgesprochen hat. Nach wie vor fabulieren Banksachbearbeiter was von &#8218;gesamtschuldnerischer Haftung&#8216; und das es erforderlich sei, jeden der kreditbeantragenden Wohnungseigentümer persönlich auf Bonität hin zu durchleuchten. Ob das tatsächlich erforderlich ist, ist aber die Frage? Denn nach der neueren Vorstellung des BGH, siehe oben, haftet dem Bankinstitut gegenüber nicht mehr nur jeder Wohnungseigentümer gesamtschuldnerisch mit allen weiteren, sondern in erster Linie der Verband, das Verwaltungsvermögen. Folglich müsste also eine Beleihungsprüfung in Zukunft weniger das Subjekt (die Person des Kreditnehmers, hier übrigens mehrere) in den Vordergrund stellen, sondern das Objekt (das Haus und das bei der Verwalterin befindliche Gemeinschaftsvermögen, bestehend aus Hauskonto, Festgeldkonto, Instandhaltungsrücklage und dergleichen). Ist dieses auskömmlich, um die Kapitaldienste pünktlich zurückzuführen, so dürfte bereits dies ausreichen.</p>
<p>Doch die Banken beharren sehr auf ihrem alten Modell: sie wollen beispielsweise 20 Einzelbeleihungsprüfungen machen, sie fragen nach zu bestellenden Grundpfandrechten und sie blähen damit den Bearbeitungsaufwand für Wohnungseigentümer unnötig aus. Dies geschieht nicht aus vermögensverwaltender Sorgfalt, sondern um sich rechtlich maximal gegen eventuell ausfallende Kreditraten abzusichern, und Fachleute behaupten: Sich klassisch zu &#8218;übersichern&#8216; (Übersicherung als Tatbestand einer zu weitgehenden Sicherung, die nicht mehr im Verhältnis zum Risiko steht).</p>
<p><strong>Die Folge ist jedenfalls derzeit nach unserem Eindruck, dass die öffentlich angebotenen, attraktiven Kreditangebote für den (durchaus interessanten) Teilmarkt von WEGs praktisch nicht zur Verfügung stehen. Und das ist in hohem Maße unfair von den Geschäftsbanken. Wir werden das Thema weiter prüfen und zu gegebener Zeit weitere Initiativen starten, um auf diesen Missstand hinzuweisen.</strong></p>
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		<title>14-09 &#8211; Qualifizierung von WEG-Verwaltern: Dr. Deckert meint&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 18:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[ Das neue RDG erwähnt auch erstmals in § 5 ausdrücklich den &#8222;Verwalter&#8220;, damit sicher unstreitig auch den WEG-Verwalter. Auch im Anschluss an die nach wie vor gültige BGH-Entscheidung von 1993 darf, kann und muss der Verwalter im Rahmen seiner gesetzlichen und vertraglichen Berufspflichten a u ß e r g e r i c h t ... <a title="14-09 &#8211; Qualifizierung von WEG-Verwaltern: Dr. Deckert meint&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/qualifizierung-von-weg-verwaltern/" aria-label="Mehr Informationen über 14-09 &#8211; Qualifizierung von WEG-Verwaltern: Dr. Deckert meint&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-278" title="Stimme der Kritik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconstimmederkritik_100x2.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Das neue RDG erwähnt auch erstmals in § 5 ausdrücklich den &#8222;Verwalter&#8220;, damit sicher unstreitig auch den WEG-Verwalter. Auch im Anschluss an die nach wie vor gültige BGH-Entscheidung von 1993 darf, kann und muss der Verwalter im Rahmen seiner gesetzlichen und vertraglichen Berufspflichten a u ß e r g e r i c h t l i c h rechtsberatend für Eigentümer und Gemeinschaft sicher sehr weitgehend tätig werden.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-1644"></span><strong>***</strong></p>
<p>Umstritten ist allerdings, ob er auch (insbesondere vor dem Amtsgericht als Wohnungseigentumsgericht) in mündlichen Verhandlungen &#8211; z. B. auch in häufigen Wohngeldinkassoverfahren &#8211; auftreten kann, was ich jedenfalls nach gesetzlicher Begründung des RDG verneinen muss (Anwaltsvorbehalt!). Einschlägige Fachkenntnisse (insbesondere Rechtskenntnisse) sind in der freien, gesetzlich in Deutschland nicht geregelten Verwalterberufsbranche aus Sicht der betreuten Eigentümer allerdings leider sehr unterschiedlich; Erwartungshaltungen der Eigentümer werden oft enttäuscht. Warum fordert der Gesetzgeber in diesem treuhänderischen Berufszweig mit u. a. hoher Sachwertverantwortung nicht ebenfalls wie in einigen europäischen Nachbarländern ein bestimmtes Studium mit diplomiertem Abschluss zumindest für den Verwalternachwuchs? Dadurch muss nicht in die verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit eingegriffen werden, vielmehr dürfte sich dann zum Wohle der Eigentümer und auch vieler seriöser Profiverwalter sehr bald &#8222;die Spreu vom Weizen&#8220; trennen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dr. Deckert, Stellungnahme zur <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/fdp-anfrage-bundestag" target="_blank">Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion</a></p>
<p>Weiterführender Link</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kaufmann" target="_blank">gotthal.de &#8211; Website zum Berufsbild</a> Kaufmann in der Grundstücks- &amp; Wohnungswirtschaft</p>
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		<title>13-09 &#8211; Ganz interessante Frage der FDP-Bundestagsfraktion</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/ganz-interessante-frage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 17:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme der Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[WEG-Reform]]></category>
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					<description><![CDATA[Frage der FDP: Wie hat sich die Anzahl der Verfahren in Wohnungseigentumssachen seit Inkrafttreten der WEG-Novelle entwickelt? Antwort der Bundesregierung: Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor. *** Die Verfahren in Wohnungseigentumssachen wurden bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes und anderer Gesetze am 1. Juli 2007 in den Geschäftsübersichten der Amtsgerichte als Angelegenheiten ... <a title="13-09 &#8211; Ganz interessante Frage der FDP-Bundestagsfraktion" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/ganz-interessante-frage/" aria-label="Mehr Informationen über 13-09 &#8211; Ganz interessante Frage der FDP-Bundestagsfraktion">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-137" title="Stimme der Kritik - bleibt kritisch!" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/_bannerstimmekritik.jpg" alt="" width="300" height="228" /></p>
<p>Frage der FDP:</p>
<p>Wie hat sich die Anzahl der Verfahren in Wohnungseigentumssachen seit Inkrafttreten der WEG-Novelle entwickelt?</p>
<p>Antwort der Bundesregierung:</p>
<p>Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.</p>
<p><span id="more-1637"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Die Verfahren in Wohnungseigentumssachen wurden bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes und anderer Gesetze am 1. Juli 2007 in den Geschäftsübersichten der Amtsgerichte als Angelegenheiten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit erfasst. In der Statistik über Zivilsachen werden Wohnungseigentumssachen erst ab dem 1. Januar 2008 erfasst. Mit den entsprechenden Daten ist frühestens im Herbst 2009 zu rechnen.</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>Bemerkenswert. Man darf festhalten, dass die Bundesregierung bis vor kurzem noch keine zählerischen Initiativen zur Bewertung der Streithäufigkeit in WEG-Sachen angestellt hatte! Wie kam es dann überhaupt zu der gesetzgeberischen Initiative, das FGG-Verfahren abzuschaffen und die Wohnungseigentümer unter die Fuchtel der Zivilprozessordnung zu stellen? Wir merken uns: Wiedervorlage Herbst 2009! Nachfragen lohnt sich bestimmt.</p>
<p>Quelle: Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, beantwortet durch Bundesregierung ((DB Drs. 16/1155)</p>
<p>Weiterführender Link</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-42" title="externer hyperlink" src="http://www.gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/extern.gif" alt="" width="15" height="11" /> <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/fdp-anfrage-bundestag" target="_blank">news Büro Gotthal vom 16.04.09</a></p>
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