<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Strafrecht &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<atom:link href="https://gesichtspunkte.de/category/recht/strafrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 19:08:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/cropped-thomas.01-32x32.gif</url>
	<title>Strafrecht &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 14:25:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeiticker]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=14782</guid>

					<description><![CDATA[Ähnlich gedacht: Das kann doch alles gar nicht war sein. Einfach Wahre bestellt. Nicht Falsche&#8230;. Übler Scherz? Aber tatsächlich. Irgendein &#8222;Hinterfinger&#8220; bestellt für seinen missliebigen Nachbarn Farben und Pinsel auf dessen Namen und gibt für die Lastschrifteinzugsermächtigung das Konto der Hausverwaltung an. Inzwischen liegen auch tatsächlich rund 10 Abbuchungen einzeln von Amazon vor, die per ... <a title="1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1525-13 &#8211; Übler Scherz? Mieter meldet falsche Bestellungen via AMAZON mit Kontoabbuchungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3695" aria-describedby="caption-attachment-3695" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-3695" alt="Polizeiticker auf gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/polizeiticker.jpg" width="300" height="225" /><figcaption id="caption-attachment-3695" class="wp-caption-text">Polizeiticker auf gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<figure id="attachment_14783" aria-describedby="caption-attachment-14783" style="width: 918px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-14783" alt="Übler Scherz mit Amazon.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg" width="928" height="169" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon.jpg 928w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Wahre.Amazon-300x54.jpg 300w" sizes="(max-width: 928px) 100vw, 928px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14783" class="wp-caption-text">Übler Scherz mit Amazon.de</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ähnlich gedacht: Das kann doch alles gar nicht war sein. Einfach Wahre bestellt. Nicht Falsche&#8230;.</p></blockquote>
<p>Übler Scherz? Aber tatsächlich.</p>
<p>Irgendein &#8222;Hinterfinger&#8220; bestellt für seinen missliebigen Nachbarn Farben und Pinsel auf dessen Namen und gibt für die Lastschrifteinzugsermächtigung das Konto der Hausverwaltung an. Inzwischen liegen auch tatsächlich rund 10 Abbuchungen einzeln von Amazon vor, die per Rücklastschrift zurückgerufen werden.</p>
<p>Erstaunlich. Von einem &#8222;secure Zahlungsverkehr&#8220; ist Amazon wohl noch weit entfernt? Die Staatsanwaltschaft wird ermitteln.</p>
<p>Sachen gips.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/183713-uebler-scherz-mieter-meldet-falsche-bestellungen-via-amazon-mit-kontoabbuchungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 20:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichterfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Lichterfelde]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13716</guid>

					<description><![CDATA[In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber ... <a title="1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/" aria-label="Mehr Informationen über 1377-13 &#8211; Historie: Vom Talibankrieger Kramer aus Berlin-Lichterfelde">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5222" alt="_icon Traumjob Hausverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/icon.Traumjob.Hausverwalter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2884" alt="Nachbarn, Nachbarn - Geschichten aus dem Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Nachbarn.Nachbarn.jpg" width="246" height="54" /></p>
<blockquote><p>In den Altakten der Verwaltung finden sich auch immer Perlen aus der Vergangenheit des eigenen Berufsalltags. Von einer solchen Perle, die inzwischen älter als zehn Jahre alt ist, handelt der nachfolgende Artikel. Mit einer gewissen Distanz und Thementreue erzählt, sind solche Geschichten nach Ablauf einer gewissen Zeit wie &#8222;olle Kamellen&#8220;, die man nochmal aufwärmt. Aber damals, da waren sie ganz ohne jeden Zweifel berührend und besondere Ausnahmeerscheinungen eines recht umfassenden Berufsbildes. Solcher Art gestrickte Geschichten passieren einem nur einmal. Und dann nie wieder. Dafür gibt es allerdings andere Geschichten, die einem später passieren, die sind wieder auf eine ganze Art und Weise &#8222;vollkommen bekloppt&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ganz ohne Zweifel hatte Alfred Kramer (* Name geändert) aus Berlin-Lichterfelde eine richtige &#8222;Ratsche&#8220;. Nachts schlich er um die Mülleimer des Hausgrundstücks in Berlin-Zehlendorf herum und sammelte im Altpapier &#8222;handfeste Beweise&#8220; gegen die Verschwörer von der Hausverwaltung.</p>
<p>Er hatte 2000 selbst dafür gesorgt, dass die Hausverwaltung in Amt und Würden geriet. Die kleine WEG war heftig zerstritten. Sie ist es bestimmt auch heute noch.</p>
<p>Jetzt allerdings ist die Zeit gekommen, alte Akten, die mehr als 10 Jahre alt sind, zu vernichten und so kommt der Berichterstatter wieder in Gedanken zurück in jene wilden, bewegten Jahre um die Jahrtausendwende in Berlin-Lichterfelde.</p>
<p><span id="more-13716"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9399" aria-describedby="caption-attachment-9399" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9399 " title="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" alt="T-Shirt-Spruch: &quot;Ich hab nichts gegen Gott....&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3967.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9399" class="wp-caption-text">T-Shirt-Spruch: &#8222;Ich hab nichts gegen Gott&#8230;.&#8220;</figcaption></figure>
<p>Weggelegt wird die Strafsache ./. den Verwalter. Dieser hatte Schriftverkehr geführt mit einem Universitätsprofessor a.D. (im Ruhestand), an den sich Alfred Kramer gewendet hatte.</p>
<p>Auf dem Anhörungsbogen der Polizei, Dienststelle Gallwitzallee, Lankwitz, steht als Tatzeit der 27.10.2001 (* Datum geändert) um (ohne Uhrzeit). Es geht um Verleumdung. Begangen hat sie der Mitarbeiter der Verwaltung gegen den Hausmülldurchsuchungstäter Alfred Kramer aus Berlin-Lichterfelde. In ehrenrühriger Art und Weise sei Alfred Kramer von ihm &#8222;einem Taliban (Gotteskrieger)&#8220; gegen die Verwalterin bezeichnet worden. Und offensichtlich geht das zu weit. Es ist kurz nach den Anschlägen am 11. September 2001 in New York.</p>
<p>Ja, sagt der Verwalter bei der Hauptverhandlung zum Vorsitzenden: Das war eine schlimme Zeit kürzlich. Ein Freund von mir lag im sterben, Gehirntumor. Und Alfred Kramer hat in unseren Mülleimern nachts vor dem Haus herumgewühlt. Hat den Universitätsprofessor &#8222;rechercherchiert&#8220;, einen Kunden. Hat ihm gesagt, ich sei ein ganz schlimmer Finger. Es war &#8222;Al Kaida&#8220;-gleich, ein Krieg im Auftrage des Propheten, einem Gotteskrieger (<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=8626">Taliban</a>) gleich. Und der Verwalter setzte noch hinzu: Das war sicherlich nicht eine angemessene Formulierung. Ich würde sie wohl nicht wiederholen. Es tut mir leid.</p>
<p>Das Strafverfahren wurde eingestellt. Der Anzeigende, Albert Kramer, wurde gerichtlich darauf hingewiesen, sich besser von dieser Hausverwaltung künftig fern zu halten. Ein bisschen wechselseitiges Blabla und &#8222;Das darf er doch nicht&#8220; und &#8222;Das könnte ja jeder sagen&#8220;, doch das Verfahren ist tot.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5698" alt="Zwiegespräche mit Gott - Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zwiegespraeche.mit_.Gott_.Ban_-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Seit diesem Tag hat der Verwalter diesen Sonderling nur noch einmal wieder gesehen. Er trippelte auf Zehenspitzen an ihm vorbei, so als könnte ein leises, belangloses Trippeln ihn unsichtbar machen. Im Yorckschlösschen gab es Rudi Böhne, der schon lange verblichen ist: Den nannten sie dort nur &#8222;Das Gespenst&#8220;. Er konnte sich nachtschattenartig unsichtbar machen, indem er immer dann ganz leise durch die Kneipe schlurfte, wenn der Wirt die aufgelaufenen Zechrechnungen zusammenaddierte. Doch das ist eine andere Geschichte. Wir alle nehmen solche Gespenster noch viel besser wahr, wenn sie sich unsichtbar zu machen versuchen.</p>
<p>Die Prozessakte ist seit mehr als zehn Jahren geschlossen. Die Geschichte ist abgeschlossen. Aber genau so hat sie sich zugetragen, sehr gerafft erzählt. T<strong>raumberuf Hausverwalter</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/168913-historie-vom-talibankrieger-kramer-aus-berlin-lichterfelde/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>987-11 &#8211; News: Was Spammer für einen Mist schreiben, Autozündler nicht bestraft werden und Engagement Routine widerspricht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/133011/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/133011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[#Brandstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=10287</guid>

					<description><![CDATA[Eintrag aus der Kommentar-Funktion dieser Website vom Sonntag: (Zitat) Hallo dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum ist , lassen awesome place Sie mich Ihnen sagen !rnIch kam hier vor ein paar Minuten auf dem Forum, und ich tue mein 1rst Post an mir selbst , das Forum Benutzer einzuführen, stieß ich auf dieses ... <a title="987-11 &#8211; News: Was Spammer für einen Mist schreiben, Autozündler nicht bestraft werden und Engagement Routine widerspricht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133011/" aria-label="Mehr Informationen über 987-11 &#8211; News: Was Spammer für einen Mist schreiben, Autozündler nicht bestraft werden und Engagement Routine widerspricht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-162" title="news" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/news.gif" alt="" width="80" height="35" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2208" title="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" alt="" width="130" height="45" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10085" title="_banner_Medienecho" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/banner_Medienecho-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Eintrag aus der Kommentar-Funktion</strong> dieser Website vom Sonntag:</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat)</p>
<p>Hallo <img decoding="async" src="https://gesichtspunkte.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /> dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum ist , lassen awesome place Sie mich Ihnen sagen !rnIch kam hier vor ein paar Minuten auf dem Forum, und ich tue mein 1rst Post an mir selbst , das Forum Benutzer einzuführen, stieß ich auf dieses Forum, um die meisten Themen , die hier anwesend sind, zu diskutieren.rnAls mir mein Name ist Alice , ich war auf Bristol geboren und jetzt tut erasmus am anderen Ort zu dem Zeitpunkt auf Physik , so dass ich Abschluss bekommen kann.</p>
<p><span id="more-10287"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p>rnMeine Hobbies können Sie nicht wollen , sie zu kennen , aber ich werde ihnen sagen, schnell Ich mag Schwimmen und Angeln , und ich spielen auch eine Menge Radiohead auf meinem Parteien, mein neues Hobbie ist jetzt Poker, als die meisten von euch …rnIm Moment bin ich ohne Freund so Jungen aufpassen für mich …. So flirtet mit euch lol:) ! Ich habe einmal versucht Online-Dating- Es dauerte nicht sehr gut funktioniert ….rnUnd wenn Sie lernen mehr nur cheack mein Profil will , ich vergaß zu sagen, dass ich nicht bei allen sozialen Netzwerken wie Twitter mögen, verursachen Mensch sollte direkt miteinander und nicht nur mit der Tastatur zu sprechen , ist aber nicht das, was ich ‘ m gerade? Lol einfach nicht lesen meine Unsinn …..rnLetzte Woche habe ich einen Artikel gelesen, viele interessante an (Link entfernt) Wetten ohne Deposit das war sehr intensive Also habe ich die Web-Entwickler kontaktiert auf dieser Seite , lassen Sie mich dazu beitragen Beiträge gibt und das ist, was ich jetzt tue , und das war der Grund, warum ich hier registriert … um neue Konzepte zu finden ! )rnIch werde auch zu entschuldigen für mein Englisch ist die einzige Art, wie ich fand , um mit Ihnen zu sprechen ist ….rnUnd für heute ist alles, was ich teilen, verursachen Arbeit verschiebt und nun habe ich eine Weile Ruhe ………….. einfach hoffen, dass Ihnen mein erster Beitrag .rnKüsse an euch alle , Goodbye</p>
<p style="text-align: center;">(Zitat Ende)</p>
<p><strong>Es ist gar nicht mal so leicht</strong>, ein gewisses Niveau beim Inhalt dieser Website aufrecht zu erhalten. Bzw. man muss schon sehr beherzt mit der &#8222;Löschen&#8220;-Funktion als Moderator dieser Website umgehen. Diesem Unsinn mal &#8222;Öffentlichkeit&#8220; zu geben, ist vermutlich ebenso sinnlos wie zeitraubend. Und doch kommen solche Kommentare tatsächlich häufig. Wer also eine Website betreiben möchte, auf der Leser auch Kommentare abgeben kann, <strong>sei auf der Hut</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Autobrände in großer Anzahl</strong></span></p>
<p><strong>Wieder 11 Brände</strong> im &#8222;Goldenen Westen&#8220; der Stadt. Die Morgenpost berichtet darüber <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1734065/Brandstifter-zuenden-in-Charlottenburg-elf-Autos-an.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong>Interessant</strong> aber die Selbsteinschätzung der Berliner Polizei zu den Bränden, die etwas höhere Aufmerksamkeit unsererseits genießt:</p>
<blockquote><p> „Im Prinzip müssten die Täter bei ihren Straftaten beobachtet oder fotografiert worden sein oder von einer Überwachungskamera aufgenommen worden sein, um ihnen zweifelsfrei die Brandstiftung nachzuweisen“, sagte ein Beamter, der bereits mehrfach „frustriert mit ansehen“ musste, dass Tatverdächtige nicht belangt werden konnten oder mangels Beweisen frei gesprochen wurden.  (Morgenpost, Zitat, Link oben)</p></blockquote>
<p><strong>Uns sind auch eben solche Fälle bekannt</strong>, bei denen Überwachungskameras den Täter filmten, das Videomaterial der Berliner Polizei zur Verfügung gestellt wurde und die Staatsanwaltschaft das Verfahren recht schnell einstellen mochte. Obwohl der Geschädigte der Polizei mannigfaltige Hinweise auf eine persönliche Racheaktion des zumindest verwirrten Straftäters aufzeigte. An Mutmaßungen wolle sich die Staatsanwaltschaft nicht beteiligen, schrieb sie und wenn das Opfer zwei Verdächtige benenne, liege darin zumindest ein entweder oder und vielleicht sogar ein sowohl als auch? Dem Opfer wurde geschrieben, es habe zumindest durch den Umgang mit diesen Personen dazu beigetragen. Das erinnert schon an das, was einige Frauen übers Wochenende als &#8222;slutwalk&#8220; auf die Straße brachten: Dass man vergewaltigt werden müsse, zwangsläufig, wenn man sich &#8222;zu aufreizend&#8220; anziehe, <strong>dagegen protestierten sie auf der Straße</strong>.</p>
<p><strong>Und schließlich lautet die Tageserkenntnis</strong> heute morgen:</p>
<blockquote><p>Der Unterschied zwischen Engagement und Routine liegt im Herzblut des Unschuldigen, der vom menschlichen Wesen noch nichts bzw. nicht genügend weiß. Routiniert wird Arbeit durch Erlangung von Erfahrungen mit Mitmenschen. In der Routiniertheit des Erfahrenen liegt dessen Kraft zu verstehen, dass es Menschen gibt, die mit dir zu tun haben, deren ganzes Streben mangels eigener Organisation darin angelegt ist, deine Lebenszeit in Gebrauch zu nehmen, diese festzuhalten und sie leihweise möglichst umfassend in eigenen Gebrauch zu nehmen. Der Routinierte erkennt Zeitdiebe und nutzlose Engagements und weist allem eine unsichtbare Kategorisierung eigener Prioritäten zu. Dann erst kann er Engagement entfalten, vorher nicht, und das ist das Nützliche daran. </p></blockquote>
<p><strong>Om! Verharre, Glücklicher, dass dir ein Licht erschienen ist, dass dir den Weg weist, soll dein Schade nicht sein&#8230;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/133011/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>793-11 &#8211; Zitat des Tages: Stück für Stück, ja scheibchenweise, kommt man sich näher&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/113611/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/113611/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8857</guid>

					<description><![CDATA[Knackis, Knacker und Kanoven: Dass Rechtsanwalt Hoenig ein vortreffliches Blog schreibt, sagten wir schon mal. Aber auch die Kommentare lesen sich sehr lustig, z.B. dieser hier: Nachdem ich zu einer 10jährigen Haftstrafe verurteilt worden war, musste ich beim Leiter der U-Haftanstalt antreten. Er teilte mir mit, aus Sicherheitsgründen werde man mir ein paar Tage lang ... <a title="793-11 &#8211; Zitat des Tages: Stück für Stück, ja scheibchenweise, kommt man sich näher&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/113611/" aria-label="Mehr Informationen über 793-11 &#8211; Zitat des Tages: Stück für Stück, ja scheibchenweise, kommt man sich näher&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 131px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" title="Kanzlei-Wanne von RA Hoenig!" src="http://www.kanzlei-hoenig.info/auto.jpg" alt="Kanzlei-Wanne von RA Hoenig!" width="141" height="75" /><figcaption class="wp-caption-text">Kanzlei-Wanne von RA Hoenig! (© RA Hoenig)</figcaption></figure>
<p><strong>Knackis, Knacker und Kanoven: </strong>Dass Rechtsanwalt Hoenig ein vortreffliches Blog schreibt, sagten wir schon mal. Aber auch die Kommentare lesen sich sehr lustig, z.B. dieser hier:</p>
<blockquote><p>Nachdem ich zu einer 10jährigen Haftstrafe verurteilt worden war, musste ich beim Leiter der U-Haftanstalt antreten. Er teilte mir mit, aus Sicherheitsgründen werde man mir ein paar Tage lang einen zweiten Mann auf die Bude legen – bis dato hatte ich meine 8 Quadratmeter Wohnklo knapp 20 Monate lang für mich alleine gehabt.<br />
Ich antwortete ihm, diese Maßnahme alleine sei schon ein Grund, um mich umgehend wegzuhängen. Er schaute wie ein Auto. Der Anstaltsarzt wurde dazu nicht befragt.Nach zwei Tagen hatte ich meinen Zwangsmitbewohner aber Gott sei dank wieder los. Offenbar hatte es gewirkt, dass ich zu den zuständigen Abteilungsbeamten sehr zeitnah gesagt hatte:“Noch eine Nacht mit diesem Penner – und ich reiche ihn euch morgen früh beim Wecken SCHEIBCHENWEISE durch die Kostklappe raus!” Aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, mochte er mich danach seltsamerweise nicht mehr. (Kommentator Vollzugsteilnehmer, Kommentar vom 23.03.11, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Rechtsanwalt Hoenig</strong> ist &#8222;Betroffenenanwalt&#8220;. Er handelt für Straftäter, nimmt deren Verteidigung wahr und arbeitet daher nicht &#8222;für die andere Seite&#8220;. Also auch nicht für Hausverwalter, die sich professionell mit dem &#8222;betreuten Wohnen&#8220; in Mehrfamilienhäusern befassen. Auch wenn die Blickrichtung &#8222;betreutes Wohnen&#8220; dem Leben im Knast und in Verwahrung zum Schutz vor der Öffentlichkeit oder zur Bestrafung dem ja teils gar nicht mal so unähnlich wäre. Wäre.  <strong>Dass sein Blog kurzweilig, spannend und zuweilen atemberaubend ist</strong>, <strong>sagten wir schon</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/depressive-notgemeinschaft" target="_blank">Depressive Notgemeinschaft</a> (Beitrag von RA Hoenig)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/113611/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>287-10 &#8211; Die rüstigen Rentner vom Chiemsee angeklagt vor Gericht: ihr Anlageberater (noch) nicht</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6332010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6332010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Methusalem Kompott]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#News]]></category>
		<category><![CDATA[alt]]></category>
		<category><![CDATA[alte Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Die wunderbare Welt der Schwerkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Methusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Methusalix]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Python]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5146</guid>

					<description><![CDATA[Grannie Gang (Filmausschnitt)- Monty Python (englisch) (via Youtube) Die ganze Geschichte steht heute in der Süddeutschen und wird so eingeleitet:  Weil sich fünf Rentner um ihr Geld betrogen fühlten, kidnappten sie kurzerhand ihren Anlageberater. Nun stehen sie wegen Geiselnahme und Körperverletzung in Traunstein vor Gericht.&#8220; (Quelle: Süddeutsche Zeitung, hier)  Von wegen alt und hilfebedürftig. Der Rädelsführer ... <a title="287-10 &#8211; Die rüstigen Rentner vom Chiemsee angeklagt vor Gericht: ihr Anlageberater (noch) nicht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6332010/" aria-label="Mehr Informationen über 287-10 &#8211; Die rüstigen Rentner vom Chiemsee angeklagt vor Gericht: ihr Anlageberater (noch) nicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OFiN7Zsz2zM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/OFiN7Zsz2zM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Grannie Gang (Filmausschnitt)- Monty Python (englisch) (via Youtube)</span></p>
<p><strong>Die ganze Geschichte steht heute in der Süddeutschen</strong> und wird so eingeleitet:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Weil sich fünf Rentner um ihr Geld betrogen fühlten, kidnappten sie kurzerhand ihren Anlageberater. Nun stehen sie wegen Geiselnahme und Körperverletzung in Traunstein vor Gericht.&#8220; (Quelle: Süddeutsche Zeitung, <a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/259/502492/text/" target="_blank">hier</a>) </p></blockquote>
<p><strong>Von wegen alt und hilfebedürftig. Der Rädelsführer der Kidnapper, Roland K., ist 74 Jahre alt</strong>, seine Frau Sieglinde schon 79.</p>
<p><span id="more-5146"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 161px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089 " title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="" width="171" height="210" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p><strong>Die Meldung liest sich wie eine späte Reminiszenz an die britische Blödeltruppe</strong> Monty Python und den Film &#8222;Die wunderbare Welt der Schwerkraft.&#8220; Gemeint ist die Rockerclique der Grannie Angels, die motorradfahrend das altehrwürdige England unsicher machen. Make tea, not love, lautet das Credo der strumpfbandbekleideten, alten Damen, die biertrinkend in Passagen herumlungern und jungen, unschuldigen Fotomodellen Beine stellen.</p>
<p><strong>Gemeinschaftliche Geiselnahme und gefährliche Körperverletzung</strong> wirft das Landgericht Traunstein den Senioren vor. Einer der Angeklagten kann infolge akuter Herzprobleme seine vorzeitige Entlassung aus dem Untersuchungshaftgefängnis für sich verbuchen. Es wird ein Prozess mit Katzendeckchen, Rheumafell und Stützstrümpfen, verhandelt wird auf harten Holzbänken. Dass endlich mal ein Anlageberater mächtig in die Zange genommen wurde, von dem die Täter vermuten, er hätte Geld in der Schweiz geparkt, hat dabei etwas Beruhigendes. Angela Merkel hat bekanntlich schon eine Raubkopie auf CD bestellt, die den Steuerfahndungsbehörden die Grundlagenarbeit für die nächsten Jahre sichert und neues, frisches Geld in die Finanzkassen spülen soll. Eine weitere ist in Arbeit. <strong>It&#8217;s approximately five to twelve</strong>.</p>
<figure id="attachment_5150" aria-describedby="caption-attachment-5150" style="width: 219px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Fuenf.vor_.zwoelf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5150" title="Es ist fünf vor Zwölf!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Fuenf.vor_.zwoelf-229x300.jpg" alt="Es ist fünf vor Zwölf!" width="229" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Fuenf.vor_.zwoelf-229x300.jpg 229w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Fuenf.vor_.zwoelf.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5150" class="wp-caption-text">Es ist fünf vor Zwölf!</figcaption></figure>
<p>Die Redaktion von <strong>gesichtspunkte.de</strong> wird allerdings aus Gründen der archivbezogenen Einzel- und Gruppenrecherche die bislang erschienenen Artikel über alte Menschen vor diesem Nachrichtenhintergrund <em>nicht</em> umschreiben. Die Redaktion hatte unter dem Stichwort &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Methusalem+Kompott" target="_self">Das Methusalem Kompott</a>&#8220; hier und da über die vermeintliche Hilfebedürftigkeit von <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=silver+surfer" target="_self">Silver Surfern</a> (alte Menschen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silversurfer_(Netzkultur)" target="_blank">im Netz</a>) hintergründig berichtet. Im Gegensatz zu manch anderem älteren Kaliber, dem schlicht nicht zu helfen ist, hatte die Redaktion jedoch als überwiegend zutreffend angenommen, dass es in Mehrfamilienhaus-Zusammenhängen <em>nicht von schlechten Eltern wäre</em>, gelegentlich nach älteren Mitbewohnern zu schauen. Andere wiederum sollten lieber gleich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/6322010/" target="_self">nach Australien verbannt </a>werden. Denn es ist eine Binsenweisheit, dass auch &#8218;Ältern&#8216; schlecht sein können, <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/grottenschlecht" target="_blank">grottenschlecht</a>.</p>
<p><strong>Nicht umsonst leitet die Website gotthal.de schon seit längerem</strong> die Begrüßung von (älteren) Besuchern ihrer Homepage mit dem folgenden, gutgemeinten Ratschlag ein:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Sicherheitshinweis für &#8218;Silver Surfer&#8216;: &#8218;Immer mehr alte Menschen verschwinden spurlos im Internet, weil sie gleichzeitig die Tasten &lt;ALT&gt; und &lt;entfernen&gt; drücken.&#8216; Auf dieser Website haben diese beiden Tasten daher -sicherheitshalber- keine Funktion. (Quelle: Homepage, <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/index.php" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Nachgelesen: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/methusalem-kompott/" target="_self">Irrtümer betreffend alte Menschen bisher</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Gut gedacht: <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">Methusalem-Kompott Kampagne</a> (auf gotthal.de)</li>
<li>Rüstig, aber vergleichsweise harmlos: <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2009/09/walter-r-bald-89/" target="_blank">Walter R. aus Neukölln</a> (auf mugshooting.de)</li>
<li>Weiterbildung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/linktipp-wie-man-unhaltbare-zustande-visualisiert-und-einen-arsch-mit-ohren-zeichnet/" target="_self">Wie man einen Arsch mit Ohren zeichnet</a>! (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Unglaublich: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/12/foto-des-tages-eine-allianz-der-hirnlosen-bildet-gefahrliche-banden-im-suden-berlins-von-videotie/" target="_self">Eine Allianz der Hirnlosen</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
<li>Bezug: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/babyschwimmen/" target="_self">Die wunderbare Welt der Schwerkraft</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6332010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:09:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[#HausundGarten]]></category>
		<category><![CDATA[Graffity]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgerichtshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Tags]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4023</guid>

					<description><![CDATA[Sie heißt Frau Siegel (* Name von der Redaktion geändert), ist scheinbar jung (oder das geblieben), der Stimme nach zu urteilen und hat -übrigens- (*giggel) eine nette Stimme.  Oder sagte ich das schon? Aber auch ein einnehmendes, sympathisches Wesen. Sie ist die Dame von der Jugendgerichtshilfe Spandau. Wie sie aussieht, tut hier definitiv nichts zur ... <a title="146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/" aria-label="Mehr Informationen über 146-09 &#8211; Die Jugendgerichtshilfe Spandau ruft an, und die sind richtig nett &#8211; von Schuld und Sühne">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_116" aria-describedby="caption-attachment-116" style="width: 187px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-116" title="Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg" alt="Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg" width="197" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c-197x300.jpg 197w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/03/dsc07038_400x609_c.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><figcaption id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Portal des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg</figcaption></figure>
<p><strong>Sie heißt Frau Siegel</strong> (* Name von der Redaktion geändert), ist scheinbar jung (oder das geblieben), der Stimme nach zu urteilen und hat -übrigens- (*giggel) eine nette Stimme.  Oder sagte ich das schon? Aber auch ein einnehmendes, sympathisches Wesen. Sie ist die Dame von der <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/ba-spandau/verwaltung/stw/j.html#jugendgerichtshilfe" target="_blank" rel="noopener">Jugendgerichtshilfe Spandau</a>. Wie sie aussieht, tut hier definitiv nichts zur Sache, wenn wir es uns auch vorstellen. Womit wir uns mit Sicherheit schon wieder irren. Allerdings: Ihre Vorgehensweise folgt einem <em>ideellen </em>Anliegen, das uns heute hier erwähnenswert erscheint.</p>
<p><strong>Ausgangspunkt ist folgendes</strong>: Der jetzt 16-jährige <strong>Hans Wurst</strong> (* Name ebenfalls geändert) hat in der Nacht am 24.06.2006 in der Zeit zwischen 3:30 und 4:00 Uhr morgens <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graffiti" target="_blank" rel="noopener">Tags</a> an die Wand eines Hauses in Berlin-Spandau gesprüht: er ist ein Sprayer!  Tags sind nicht keltische Runen, sondern Spraykünste, wobei der Begriff Kunst von vielen möglicherweise anders verstanden wird.</p>
<p>Und nun ruft Frau <strong>Siegel </strong>bei der Verwalterin an. Es ist 08:30 Uhr, also vor dem Aufstehen&#8230;.</p>
<p><strong>Der Täter Hans Wurst wurde polizeilich ermittelt</strong>. Das ist nun mal eine Ausnahme. Wir berichteten am <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/graffity-sprayer-wurden-gefasst/" target="_self">1. Juli 2009</a> darüber.  Ah, eine Fortsetzungsgeschichte dies. Die allermeisten derartigen Fälle werden tatsächlich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/graffity/" target="_self">nicht ermittelt</a>. Selbst wenn die Polizei in ihren Aufklärungsbroschüren behauptet, anhand der aufgebrachten Graffitos könne sie Rückschlüsse auf den Täter ziehen. Jeder von denen habe eine eigene Handschrift, die man lesen könnte, sozusagen erkennungsdienstlich behandeln. Die Graffitos in Berlin-Spandau, an diesem Haus, das waren nicht die ersten. Das Haus hat im Verlaufe der Jahre immer wieder Heimsuchungen dieser Art erlebt.  Das Haus liegt offenbar an einer gedachten Einlaufschneise für marodierende, jugendliche Sprayerbanden auf dem Weg in die kurzweilige Altstadt. Besucher des legendären <a title="externer Link" href="http://www.ballhausspandau.de/" target="_blank" rel="noopener">Ballhaus Spandau</a> dürften es nicht sein.  Denn dort hat sich seit 35 Jahren nichts verändert, und gab es damals schon Sprayer? <strong>Egal. </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4023"></span><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_2176" aria-describedby="caption-attachment-2176" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2176" title="Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01-225x300.jpg" alt="Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/dsc05093_web01.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2176" class="wp-caption-text">Graffity in Berlin-Xberg (Fotograf: Thomas Gotthal)</figcaption></figure>
<p><strong>Immer wieder ziehen meist jugendliche Täter</strong> in Horden oder Grüppchen durch die Straßen und bemalen anderer Leute Wände und Fassaden.  In unserem Fall war das Haus erst kürzlich (vor zwei Jahren) richtig schön neu gestrichen worden. Das ging noch gut zu entfernen. Der Farbton der Fassade war als <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RAL-Farbsystem" target="_blank" rel="noopener">RAL-Ton bekannt</a>. Er konnte nachgemischt werden. In anderen Fällen ist es schwieriger. Wenn das Haus schon einige Jahre Farbverwitterung auf dem Buckel hat, müssen &#8217;schmutzige, verlebte&#8216; Farbtöne nachgemischt werden. In diesen Fällen holt das Büro Gotthal die Experten der Fa. Ungenannt, über die wir <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/graffity-sprayer-wurden-gefasst/" target="_self">hier</a> und <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/736102-Colour-Clean-GmbH-Berlin" target="_blank" rel="noopener">da</a> schon berichteten.</p>
<p><strong>Zurück zu Hans Wurst</strong>, der in Wirklichkeit ganz anders heißt. Er ist ein &#8218;reuiges&#8216; Bürschchen geworden, sagt Frau Siegel (nicht wörtlich, sondern sinngemäß). Er habe da gestern mit seiner Mutter bei ihr auf dem unbesprayten Gerichtsmobiliar gesessen und Reue gezeigt. Vorbei die Zeiten, als er noch ein &#8218;räudiges&#8216; Bürschchen gewesen war, hemdsärmelig, kaltschnäuzig, ignorant, pubertär. Das Strafrecht sucht oft nach  Rache bzw. Vergeltung.  Der Wahlberliner Rechtsanwalt <a title="externer Link" href="http://www.schirach.de/" target="_blank" rel="noopener">Ferdinand von Schirach</a> (Strafverteidiger) schrieb kürzlich das  empfehlenswerte Buch <a title="externer Link" href="http://www.amazon.de/Verbrechen-Ferdinand-von-Schirach/dp/3492053629/ref=sr_1_1/280-0941104-9664310?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257497757&amp;sr=8-1" target="_blank" rel="noopener">Verbrechen</a> und beschreibt darin viel davon, wie die Justiz funktioniert.</p>
<p><strong>Hier und heute ist alles vollkommen anders</strong>. Nicht so wie im Falle eines Sexualstraftäters, der wegen fortgesetzter Justizverschleppung eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung aufgebrummt bekommt (VÖ: 05.11.2009 &#8211; Spiegel-online, <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,656241,00.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Frau <strong>Siegel </strong>von der Jugendgerichtshilfe Spandau tastet sich telefonisch, vorsichtig und ideenreich in Richtung Wiedergutmachung (durch den ermittelten Täter) an die Hausverwalterin heran. Ihr freundliches Wesen und eine Art &#8218;Schalk im Nacken&#8216; helfen ihr dabei, erfolgreich zu sein. <strong>Hans Wurst</strong> hat da gestern bei ihr auf der Holzbanke gesessen mit seiner Mutter und will jetzt den Schaden wieder gut machen.</p>
<p><strong>Die Graffitos sind unzögerlich beseitigt worden, damals</strong>. Die Rechnung für den Handwerker ist längst bezahlt. Eine Rechnung ist ein Vorgang, ein Aktenstück. Soll nun <strong>Hans Wurst</strong> den Schaden einfach wieder gutmachen, indem er eine &#8218;kalte&#8216; Rechnung präsentiert bekommt auf kaltem Hausverwalterpapierbriefbogen und unter Setzung einer Frist zum Ausgleich derselben? Derartiges kann man als ganz normal annehmen. Doch dieser Gedanke kommt uns fremd vor, denn da wir selbst zum ersten Mal in unserem inzwischen in die Jahre gekommenen Leben von einer Jugendgerichtshilfe angerufen werden, sind wir erst einmal <span style="text-decoration: line-through;">verwundert</span> verzaubert.  Kinder sind Kinder, und Erwachsene wünschen sich, nochmal mit den Augen eines Kindes auf die Welt zu schauen. Wer sich noch wundern könne, der könne sich auch verzaubern lassen von der wilden Schönheit dieses Lebens. Das Wort Jugendgerichtshilfe kannten wir schon. Was wir allerdings jetzt erst verstehen, ist eine Art &#8218;höheren Anliegens&#8216; dieser gutgemeinten Einrichtung. Es geht um Wiedergutmachung. Ein Mörder kann nicht wieder gut machen, ein Vergewaltiger erst recht nicht &#8211; das Mörderopfer ist tot, der/die Vergewaltigte muss den Rest seines/ihres Lebens mit der erlittenen Tat leben. Beide Täter leben weiterhin. Ein Graffitosprayer im Alter von 16 Jahren kann noch lernen. Auf den rechten Weg zurück kommen.</p>
<p><strong>So liegen die Dinge für Hans Wurst</strong>. Sofort -intuitiv- spüren wir, dass wir <strong>Hans Wurst</strong> nicht (nur) die kaltgewordene Rechnung des Graffito-Beseitiger Ungenannt aufbrummen möchten zwecks Ausgleich. Wiedergutmachung kennt in Deutschland die Grenze des erlittenen Schadens, ausgerechnet in EURO. Der finanzielle Schaden beträgt hier round about 150,- €. Nein, wir denken sofort an eine <em>ganz andere Art</em> der Wiedergutmachung, eine, die einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen folgt.</p>
<p><strong>Wir werden den jungen Wurst zur Zwangsarbeit verpflichten</strong>: Er soll im Hof des Hauses an einem Wochenende gemeinnützige Gartenarbeit leisten, als Frondienst für die geschädigte Wohnungseigentümergemeinschaft. Frau <strong>Siegel</strong> sagen wir noch, dass wir uns vorstellen könnten, er müsste diese Arbeit im Beisein von Wohnungseigentümern leisten, die sich zu diesem Zweck mit ihm verabreden. Hinterher könne noch gegrillt werden, es gibt Thüringer Rostbratwürstchen bzw. Gemüsebratlinge für Fleischverächter. Erst wenn alles aufgegessen ist, nach getaner Arbeit, darf <strong>Hans Wurst</strong> gehen. Und eine lebenslange Erinnerung mit nach Hause nehmen: das sind richtige Menschen, das sind Personen, das sind keine Sachen, keine Wände, keine vollkommen kalten Kieskratzputzfassaden. Ein derartiges hätte viel mehr eine Art menschlicher Dimension, als der Ausgleich der Malerrechnung durch die stets hilfewillige Mutter von <strong>Hans Wurst</strong>, der damit aus der Sache rauskommt, wie er immer rausgekommen ist und weswegen der sich entschloss, anderer Leute Hausfassaden mit dummem Zeugs zu besprühen. Die <span style="text-decoration: line-through;">Bestrafung</span> Wiedergutmachung muss in einer Weise erfolgen, in der sich die Mutter nicht einmischen kann. Oder der Vater.</p>
<p><strong>Die Sache ist jetzt also komplett durchdacht. Nun müssen nur noch die betroffenen Wohnungseigentümer zustimmen. Und dann ruft die Hausverwaltung bei Frau Siegel an und verknackt den Täter zu gemeinnütziger Gartenarbeit mit anschließender Grillgutwendung. Die ausgewählte Art der Zwangsvollstreckung verletzt nicht die Würde dieses Menschen. </strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/die-jugendgerichtshilfe-spandau/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/der-senat-von-berlin-21/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/der-senat-von-berlin-21/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 18:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[GewaltschutzG]]></category>
		<category><![CDATA[GewSchG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=3709</guid>

					<description><![CDATA[Die Verfahren werden in der Abteilung 21 der Amtsanwaltschaft geführt. Diese Zentralisierung der Bearbeitungszuständigkeit hat sich bewährt. Sie ermöglicht eine besonders effektive und nachhaltige Verfolgung jener Verstöße. Die Zusammenarbeit zwischen der zuständigen Abteilung der Amtsanwaltschaft Berlin, dem Familiengericht und der Polizei gestaltet sich gut.&#8220; (Quelle: Drucksache 6/12 132, Kleine Anfrage des Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD), ... <a title="104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/der-senat-von-berlin-21/" aria-label="Mehr Informationen über 104-09 &#8211; Berlin hat gute Erfahrungen: Die Zuständigkeit der Abteilung 21 &#8211; doch Opfer melden Kritik an">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_2785" aria-describedby="caption-attachment-2785" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2785 " title="Screenshot parlamentsferien.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg" alt="Screenshot parlamentsferien.de" width="210" height="134" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg 542w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2785" class="wp-caption-text">Screenshot parlamentsferien.de</figcaption></figure>
<blockquote><p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-180 alignnone" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /></a> Die Verfahren werden in der Abteilung <strong>21</strong> der Amtsanwaltschaft geführt. Diese Zentralisierung der Bearbeitungszuständigkeit hat sich bewährt. Sie ermöglicht eine besonders effektive und nachhaltige Verfolgung jener Verstöße. Die Zusammenarbeit zwischen der zuständigen Abteilung der Amtsanwaltschaft Berlin, dem Familiengericht und der Polizei gestaltet sich gut.&#8220; (Quelle: Drucksache 6/12 132, Kleine Anfrage des Abgeordneten Sven Kohlmeier (SPD), Antwort vom 05 Juni 2008, Justizsenatorin von der Aue, vollständiger Wortlaut der Anfrage <a title="externer Link" href="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/2008/07/ka16-12132_gewschg.pdf" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Sven Kohlmeier (SPD)</strong> wollte vom Senat wissen, welche Erfahrungen das Land Berlin mit dem (2002 eingeführten) Gewaltschutzgesetz (GewSchG) gemacht hat? Die seit 2002 bis 2007 geführten Verfahren gibt der Senat wie folgt an (auf Bild klicken) Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007  (Quelle: Senat Bln)</p>
<figure id="attachment_3710" aria-describedby="caption-attachment-3710" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3710" title="Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG-300x66.jpg" alt="Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)" width="300" height="66" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG-300x66.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/Anzahl.Verfahren.GewSchG.jpg 521w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3710" class="wp-caption-text">Anzahl Verfahren GewSchG 2002-2007(Quelle: Senat Bln)</figcaption></figure>
<p><span id="more-3709"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Allerdings </strong>sind die Maßstäbe für die Datenerhebungen während des Erfassungszeitraums unterschiedlich gewesen.</p>
<p>Die kursiv gesetzten Zahlen beziehen sich auf Verfahrens<strong>erledigungen</strong>; Eingangszahlen liegen zu einem aufschlussreichen Vergleich daher nicht vor. Eine Erfolgs- bzw. Trefferquote also auch nicht. Die Zahlen für die strafrechtlichen Ermittlungsverfahren umfassen auch Erledigungen durch Abgabe oder Verbindung. Zu dem Anstieg der Erledigungen ab dem Jahr 2005 und dem Rückgang im Jahr 2007 ist zu bemerken, dass dies vornehmlich aus der Änderung der Erfassung der Eingänge bei der Amtsanwaltschaft resultiert. Erst im Laufe des Jahres 2004 wurde damit begonnen, die von der Polizei gebildeten Sammelvorgänge nach der Zahl der verbundenen Einzeltaten zu erfassen. Diese Praxis wurde im Jahr 2007 wieder aufgegeben. Man sieht also, die Art der Datenerhebungen wechselte immer wieder mal. Und noch mehr: Nicht einmal der Anteil an weiblichen und männlichen Antragstellern wurde ermittelt. Die Zahlen sind also so wirklich aussagekräftig (noch) nicht.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl class="wp-caption alignleft" style="text-align: center; width: 225px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/sk2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin: 15px;" title="Sven Kohlmeier (Quelle: Homepage)" src="http://www.sven-kohlmeier.de/wp-content/uploads/sk2.jpg" alt="Sven Kohlmeier (Quelle: Homepage)" width="215" height="143" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sven Kohlmeier, SPD (Quelle: Homepage)</dd>
</dl>
<p>***</p></div>
<p>Zu überlegen ist tatsächlich, ob nicht einmal ein <strong>refresh</strong> dieser Anfrage sinnvoll wäre? Denn die Art und Weise der uneinheitlichen Datenerhebung lässt noch zu wenige Rückschlüsse allgemeiner Art zu, wie z.B. Aussagen über die Erfolgsquoten, tatsächliche Verteilung über den Geschlechterproporz und vieles mehr. Dass die Bildung der Spezialabteilung komplett abgeschlossen ist, könnte ein Gerücht sein. Bei Anfragenden wird am Telefon schon mal gesagt, das sei ja eine ganz neue Abteilung, die erst dieses Jahr an dieser Stelle beheimatet ist.</p>
<blockquote>
<div class="mceTemp"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> &#8222;Die meisten kommen durch sanften Druck zu uns&#8220;, so der Psychologe Gerd Hafner von der &#8222;Mannsarde&#8220;, einer Beratungsstelle für Männer. Kommt eine Beratung zu Stande, geht es fast immer darum, dass &#8222;die Männer erst mal lernen, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen&#8220;. (Quelle: Berliner Mieterverein, <a title="externer Link" href="http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0605/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0605/060520.htm" target="_blank">hier</a>)</div>
</blockquote>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;"><strong>***</strong></div>
<p>Hinzu kommt die Forderung nach transparenten Bearbeitungszeiten bei der Amtsanwaltschaft. Bei Hilfesuchenden ist der Eindruck einer betätigungs- und wirkungslosen Bearbeitung entstanden. Diese erstreckt sich manchmal noch nach einem Monat lediglich nur auf die Bekanntgabe eines Aktenzeichens. Der Emailzugang zur Amtsanwaltschaft gestaltet sich kryptisch. Wer auf Autoreply-Antworten der Amtsanwaltschaft nachfragend reagiert und meint, diese Textbausteine unverständlich zu finden, erhält keine Antwort. Ob es konkret besser sei, eine derartige Anzeige bei der Amtsanwaltschaft einzureichen oder lieber bei der Polizei? Keine Antwort. Die behördlichen Abläufe folgen einem festen, für den Laien unbekannten Schema. Nach Wochen (und teils Monaten), wenn das Aktenzeichen (endlich) vergeben wurde und mitgeteilt ist, entscheiden Amtsanwälte, ob noch Ermittlungen zur Sache erforderlich sind. Diese werden nicht von ihnen selbst angestellt, sondern von der Berliner Polizei. Die Berliner Polizei hat auf diese Weise in konkreten Stalkingsituationen auf diese Weise bei entsprechender Vorkenntnis des Petenten schon Vorgänge auf dem Tisch, die sie einem Vorgang der Amtsanwaltschaft nicht zuordnen kann. Diese &#8218;kopflosen&#8216; Aktenüberstücke sind Fremdkörper in einer Flut anderweitiger Ermittlungsvorgänge. Die Sachbearbeiter haben zudem Nacht- und Außendienste abzuleisten und finden nicht genug Zeit für die Arbeit am Schreibtisch. Opfern wird daher bedeutet, die Zahl der Eingaben anlassunabhängig auf dem geringstmöglichen Level zu halten. Was menschlich verständlich ist, aber keine adäquate Ermittlungsarbeit mehr ist.</p>
<p>Zudem erfahren weitere Anzeigen, die zur selben Sache hinzukommen, eine vorläufige Chaos-Strategie:  Erledigung durch Zeitablauf und liegen lassen. Ganz entgegen aller Kommentare zur Rechtsquelle selbst, raten in dem Spezialgebiet nicht geschulte Polizeibeamte Opfern schon mal, vorläufig umzuziehen. Wie sagte die Bundesjustizministerin bei Einführung dieses Gesetzes: <strong>Der Täter geht, das Opfer bleibt. Pustekuchen.</strong></p>
<p><strong>Weiterführender Link</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Stalking%3Bart705,2809395" target="_blank">Tagesspiegel v. 29.05.09 &#8211; (eine) Täterbeschreibung</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/der-senat-von-berlin-21/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskriminalamt]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Straftaten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=3183</guid>

					<description><![CDATA[Wer ist Agnes? Und warum gibt es einen Abschlussbericht über Agnes, herausgegeben vom Bundeskriminalamt? Von der Rechtstatsachensammel- und Auswertestelle KI15. Agnes bedeutet Auswirkungen gesetzlicher Neuregelungen auf die Ermittlungspraxis der Strafverfolgungsbehörden. Hmmmhhhh&#8230;wer hätte das gewusst? Der 163 Seiten umfassende Bericht kann hier downgeloadet werden. (erfahren, danke, über: Kanzlei Hoenig Info) Auszugsweise heißt es dort wie folgt:     ... <a title="50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/" aria-label="Mehr Informationen über 50-09 &#8211; Agnes sagt: Nicht beten, ar-beten! Über Selbstgespräche und Beten aus der Sicht des Bundeskriminalamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-906" title="Ratgeber" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconratgeber.png" alt="Ratgeber" width="80" height="15" /></p>
<p>Wer ist <strong>Agnes</strong>? Und warum gibt es einen Abschlussbericht über Agnes, herausgegeben vom Bundeskriminalamt? Von der Rechtstatsachensammel- und Auswertestelle KI15.</p>
<p>Agnes bedeutet <strong>A</strong>uswirkungen <strong>g</strong>esetzlicher <strong>N</strong>euregelungen auf die <strong>E</strong>rmittlungspraxis der <strong>S</strong>trafverfolgungsbehörden. Hmmmhhhh&#8230;wer hätte das gewusst?</p>
<p>Der 163 Seiten umfassende Bericht kann <a title="externer Link (pdf download)" href="https://secure.wikileaks.org/leak/abschlussbericht-agnes.pdf" target="_blank">hier downgeloadet</a> werden. (erfahren, danke, über: <a title="externer Link" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/vs-nur-fuer-den-dienstgebrauch-selbstgespraeche" target="_blank">Kanzlei Hoenig Info</a>)</p>
<p><strong>Auszugsweise</strong> heißt es dort wie folgt:</p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">&#8222;Eine gerichtliche Klärung bezüglich der Zugehörigkeit eines Selbstgesprächs zum Kernbereich privater Lebensgestaltung hat mittlerweile der BGH in der so genannten „Krankenzimmerentscheidung“ (Entscheidung: <span style="font-family: TimesNewRoman; font-size: x-small;"><span style="font-family: TimesNewRoman; font-size: x-small;">BGH NJW 2005, 3295) </span></span>vorgenommen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein Gespräch mit sich selbst gekennzeichnet sei durch unwillkürlich auftretende Bewusstseinsinhalte und persönliche Erwartungen, Befürchtungen, Bewertungen, Selbstanweisungen sowie seelisch-körperliche Gefühle und Befindlichkeiten zum Inhalt habe. &#8211; <span style="font-family: TimesNewRoman;"><strong>Bei Selbstgesprächen – es ist nur eine Person im zu überwachenden Objekt anwesend – ist nach der bisherigen Rechtsprechung eine Aufzeichnung unzulässig, unabhängig vom Inhalt des Selbstgesprächs.</strong> &#8211; </span></p>
<p align="left"><span id="more-3183"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">In einem Beschluss eines Oberlandesgerichts vom August 2007 wurde von der Verwertung aufgezeichneter Selbstgespräche daher abgesehen:</p>
<div><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"> </span></span></em></div>
<p> </p>
<div><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"></span></span></em></div>
<p> </p>
<p></span><em><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"><span style="font-family: TimesNewRoman,Italic; font-size: small;"></p>
<p align="left">„Bedenken an einer Verwertbarkeit einzelner Gespräche bestehen hinsichtlich derjenigen Zeiträume, in denen sich der Angeklagte allein in der zu überwachenden Wohnung befand. In dieser Zeit las der Angeklagte offenbar „sich selbst“ aus Briefen bzw. Briefentwürfen vor, die er an dritte Personen verfasst hatte. Der Senat sieht von der Verwertung dieser „Gespräche“ ab. Vor diesem Hintergrund bestehen auch Bedenken gegen die Verwertbarkeit von Zitaten aus schriftlichen Aufzeichnungen, deren Schicksal (Absendung, Aufbewahrung oder Vernichtung) ungeklärt geblieben ist. Trotz des ermittlungsbezogenen Inhalts werden sie vorsorglich als Beweismittel ausgeschlossen.“</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></span></em></span> </p>
<p></span></p>
<p>Ganz anders aber, so Agnes weiter, ist es bei Gesprächen über religiöse Themen, die keine Selbstgespräche waren. &#8218;Diese wurden durch ein Gericht im Rahmen eines Senatsbeschlusses im September 2007 als außerhalb des Kernbereichs privater Lebensgestaltung liegend betrachtet, soweit sie allgemeine Fragen der Mythologie sowie Glaubensausübung betrafen.&#8216;</p>
<p>Agnes dazu wörtlich:</p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"> </span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-family: TimesNewRoman;"></span></div>
<p> </p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman;"></p>
<p align="left">&#8222;Gespräche über religiöse Themen sowie Gebete, die keine Selbstgespräche sind, sind als nicht kernbereichsrelevant zu erachten, wenn sie allgemeiner Natur sind. Beispielsweise das Beten des „Vater unser“ oder einer Koransure dürften nicht dem Kernbereich unterfallen, da der Inhalt nicht höchstpersönlicher Natur ist. Individuelle Gebete gehören dagegen im Zweifel zum Kernbereich privater Lebensgestaltung, sofern in ihnen nicht tatbezogene Inhalte thematisiert werden bzw. zu erwarten sind.&#8220;</p>
<p align="left">Also nicht beten, sondern ar-beten.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
<p>Interessant, was wir durch Agnes alles erfahren. Selbstgespräche und Beten, das sind zwei <strong>Gesichtspunkte</strong>, die in unserem beruflichen Alltag häufig vorkommen. Daher: Relevanz hoch!</p>
<figure id="attachment_3184" aria-describedby="caption-attachment-3184" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3184" title="Kathedrale - St. Petersburg - 2009" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-300x225.jpg" alt="Kathedrale - St. Petersburg - 2009" width="300" height="225" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/St.Petersburg.Kathedrale_12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3184" class="wp-caption-text">Kathedrale - St. Petersburg - 2009</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/agnes-sagt-nicht-beten-ar-beten-uber-selbstgesprache-und-beten-aus-der-sicht-des-bundeskriminalamt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
