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	<title>Nachruf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>Nachruf &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2111-20 &#8211; #Nachruf Radiolegende Lord Knud ist tot: Sag zum Abschied leise &#8222;Okidoki!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 09:17:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lord Knud (* 18. März 1944 als Knud Friedrich Martin Kuntze in Lissa/Wartheland, heute Leszno/Polen &#8211; † 16.06.2020 in Berlin) ist ein deutscher Beatmusiker, DJ und Radiomoderator. Zur Institution wurde er mit der Radiosendung Schlager der Woche beim Berliner Sender RIAS, die er von 1968 bis 1985 moderierte. Knud Kuntze wurde im Wartheland geboren, wohin ... <a title="2111-20 &#8211; #Nachruf Radiolegende Lord Knud ist tot: Sag zum Abschied leise &#8222;Okidoki!&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3260-20-nachruf-radiolegende-lord-knut-ist-tot-sag-zum-abschied-leise-okey-dokey/" aria-label="Mehr Informationen über 2111-20 &#8211; #Nachruf Radiolegende Lord Knud ist tot: Sag zum Abschied leise &#8222;Okidoki!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18684" aria-describedby="caption-attachment-18684" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18684" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Nachruf.png" alt="Icon #Nachruf" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18684" class="wp-caption-text">Icon #Nachruf</figcaption></figure>
<figure id="attachment_18585" aria-describedby="caption-attachment-18585" style="width: 470px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18585" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Trauerkerze_Animated.gif" alt="Trauerkerze (ani/gif) - #gesichtspunkteDE #candleinthewind" width="480" height="480" /><figcaption id="caption-attachment-18585" class="wp-caption-text">Trauerkerze (ani/gif) &#8211; #gesichtspunkteDE #candleinthewind</figcaption></figure>
<figure id="attachment_18761" aria-describedby="caption-attachment-18761" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-18761 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/News_Banner_Blogwart.png" alt="Neuestes vom Blogwart https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche #News #Blogwart #gesichtspunkteDE" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/News_Banner_Blogwart.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/News_Banner_Blogwart-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/News_Banner_Blogwart-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/News_Banner_Blogwart-144x144.png 144w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18761" class="wp-caption-text">Neuestes vom Blogwart https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche #News #Blogwart #gesichtspunkteDE</figcaption></figure>
<blockquote><p>Lord Knud (* 18. März 1944 als Knud Friedrich Martin Kuntze in Lissa/Wartheland, heute Leszno/Polen &#8211; † 16.06.2020 in Berlin) ist ein deutscher Beatmusiker, DJ und Radiomoderator. Zur Institution wurde er mit der Radiosendung Schlager der Woche beim Berliner Sender RIAS, die er von 1968 bis 1985 moderierte.</p></blockquote>
<p>Knud Kuntze wurde im Wartheland geboren, wohin seine schwangere Mutter vor den Bombenangriffen aus Berlin evakuiert worden war. Sein Großvater väterlicherseits war der Verleger John William Kuntze, der 1902 in Berlin-Schöneberg den Reiseführer-Verlag Polyglott Kuntze Kosmos gegründet hatte. Knud Kuntze wuchs in den Berliner Ortsteilen Lichterfelde und Zehlendorf auf. Nach der Schule lernte er Schuhverkäufer.</p>
<p>1962 wurde Kuntze mit 18 Jahren Bassist der drei Jahre vorher als Skiffle Lords gegründeten Band The Lords, die sich nun auf die englischsprachige Beatmusik verlegte. Im September 1964 wurden The Lords nach einem bundesweiten Wettbewerb zu Deutschlands „Beatband Nr. 1“ gekürt. Nach einem Busunfall während einer Tournee der Lords im Dezember 1964 musste Knud Kuntze das rechte Bein amputiert werden. Er schied bei den Lords aus und wurde durch den Bassisten Bernd Zamulo ersetzt. Kurz darauf fing er in einer Berliner Kneipe als Diskjockey an und machte sich in der Berliner Szene schnell einen Namen. Regelmäßige Auftritte in der „Hajo-Bar“, dem „Riverboat am Fehrbelliner Platz“ und anderen angesagten Clubs. Nachdem er seine Aussprache durch Sprechunterricht an einer Schauspielschule verbessert hatte, wurde er Moderator beim RIAS. Dort saß er am 28. Januar 1968 erstmals in der am 7. Januar 1968 gestarteten Sendung RIAS-Schlagerkassette vor dem Mikrofon. Hier wechselte er sich mit Jack White, Henno Lohmeyer, „Atze“ Hans Karl Schmidt und Michael Holm ab. Mit dem 19. Mai 1968 wurde Lord Knud alleiniger Sprecher. Am 29. September 1968 übernahm Gregor Rottschalk diese Sendung. Lord Knuds einzige Solo-Single mit dem Titel Love’s a waiting game / I’m your guy (1967) war kein Erfolg.</p>
<p><span id="more-18762"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_18765" aria-describedby="caption-attachment-18765" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18765" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radio_Banner.png" alt="&quot;Ich hab den heißen Draht zur Welt.&quot; #Radio #Spliff - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radio_Banner.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radio_Banner-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radio_Banner-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radio_Banner-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18765" class="wp-caption-text">&#8222;Ich hab den heißen Draht zur Welt.&#8220; #Radio #Spliff &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche</figcaption></figure>
<p>Am 7. Oktober 1968 war Lord Knud zum ersten Mal als Nachfolger von Fred Ignor und Charlie Hickman in den seit 1946 laufenden Schlagern der Woche zu hören, die er – abgesehen von Urlaubsvertretungen – bis zur letzten, der 1916. Ausgabe am 27. September 1985 moderierte. Die Sendung war die erste deutschsprachige Hitparade und hatte besonders unter Jugendlichen in Ost-Berlin und der DDR eine hohe Reichweite. Durch Knuds schnoddrige Art und seine Witze auf Kosten von Honecker und anderen linientreuen DDR-Genossen avancierte Lord Knud schnell zum Feindbild der DDR-Führung beim Kampf um den Einfluss auf die Jugend. Auch seine samstägliche Sendung Evergreens à Go-Go (Der Sonnabendmorgen mit Lord Knud) mit Oldies hatte hohe Einschaltquoten, der SFB ermittelte Mitte der siebziger Jahre eine Quote von 71 Prozent. Die Evergreens moderierte Knud vom 5. Oktober 1968 bis zum 2. Juli 1983. Weiterhin moderierte Lord Knud die Sendung Top-Hits – Die ARD-Hitparade. Hier gaben 9 Kollegen der anderen ARD-Stationen alle 4 Wochen ihre deutschen und internationalen Spitzenreiter bekannt. Zwischen dem 3. Oktober 1970 und dem 28. März 1979 wurden 104 Folgen produziert, welche auch vom NDR und dem WDR ausgestrahlt wurden.</p>
<p>Die mitunter derben Witze für seine Sendungen lieferten Lord Knud, der aus seiner Begeisterung für Haschisch keinen Hehl machte, oft Schreiber, in früheren Jahren sein Programmdirektor Dr. Herbert Kundler, später der Kabarettist Wolfgang Neuss. 1986 trennte sich der RIAS von Lord Knud. Anlass war ein als sexistisch eingestufter Witz, den Wolfgang Hälbig während einer Vertretungssendung Schlager der Woche bereits vorher am 11. Februar 1985 verbreitet hatte. Danach beriet er Ulrich Schamoni bei dessen Neugründung des Senders Hundert,6, wurde jedoch zum Programmstart nicht verpflichtet. In den ersten Folgen der RTL Daily Soap Unter uns spielte er 1994 in einer Nebenrolle den alternden Radio-Moderator Udo Kaiser.</p>
<p>In der deutschen Fassung des Katastrophenfilms Achterbahn (orig. Rollercoaster) aus dem Jahre 1976 ist Lord Knud als Stadionsprecher zu hören, der u. a. die Pop-Gruppe Sparks als Liveband zur Eröffnung eines Themenparks ansagt.</p>
<p>Lord Knud lebte seit etwa Mitte der 1970er Jahre in einem Bungalow in Berlin-Dahlem. Sein Neffe ist der Theaterintendant Kay Kuntze.</p>
<p>(Quelle: Wikipedia, deutsch, Stand 17.06.20)</p>
<figure id="attachment_18766" aria-describedby="caption-attachment-18766" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18766" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radiohut.Amerika_Erfindung.jpg" alt="Radiohut, USA 1931 - Amerikanische Erfindung - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche" width="650" height="776" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radiohut.Amerika_Erfindung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2020/06/Radiohut.Amerika_Erfindung-544x650.jpg 544w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-18766" class="wp-caption-text">Radiohut, USA 1931 &#8211; Amerikanische Erfindung &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche</figcaption></figure>
<p><strong>Mit dem Finger am Abzug</strong></p>
<p>Ich bin mit Lord Knud an beiden Ohren vom Kind zum Erwachsenen und durch seine Sendungen, stets mit dem Finger auf dem Ausschalt-Knopf, groß geworden. Denn schon früh war &#8222;Schlager der Woche&#8220; mein Highlight, auch schon zu der Zeit, als meine Eltern verbindlich davon ausgingen, ich müsste längst tief und fest schlafen. Zum Schein versprach ich derartiges artig, um dann mit Musik von meinen Eltern in Ruhe gelassen zu werden.</p>
<p>Meine Trauermelodie zum Tod von Lord Knut ist: &#8222;Mosquito&#8220; von den nur noch drei Rest-Doors, denke ich zurück. &#8211; Mein Zitat ist: &#8222;Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung, so lange sie rhythmisch ist.&#8220; (Lord Knut) &#8211; Das war der sexistische Witz, wegen dem falsch der damalige Regierende Bürgermeister Richard von Weizsäcker verdächtigt wurde, sich über Lord Knut beschwert gehabt zu haben. Hatte Richie dann aber dementiert, wie er hieß, nachdem Richie mit Wolfgang Neuss in einer Talkshow gesessen hatte. Was gab es Neuss? Die Wege von Wolfgang Neuss und Lord Knud kreuzten sich mehrmals, doch das war immer nur die eine Seite dieser deutschen Wertmünze, der Lord-Knud-Medaille.</p>
<p>Für ein Bundesverdienstkreuz ist es nun zu spät. Kategorie: Verkannte Genies.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f5a4.png" alt="🖤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f5a4.png" alt="🖤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f5a4.png" alt="🖤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Meine Trauer und mein Mitgefühl sind groß. Okay, es war eine andere Zeit. Wir holten uns im alten, geteilten Westberlin orthopädische Denkstrümpfe ab, um ein für die Zukunft vernünftiges, tragbares Wertesystem zu entwickeln. Brüder wie Schwestern in der damals real existierenden DDR sind wie wir Wessis jetzt in Trauer wiedervereinigt, denn das Wirken des Radiomoderators überwand die Grenzen mit rigoristischen Freiheitsaspekten von der großen, farbenfrohen Welt der Musik und mit Freigeist. Denn Lord Knud lehrte mit einem verschrobenen, mutigen und sich nicht an übliche Regeln haltenden Sujet seiner Radiosendungen die totale Freiheit der Gedanken, ein äußerst gefährlicher Angriff für alle totalitären Machtsysteme. So erarbeiteten sich Deutschlands Nachkriegskinder World War II einen ganz eigenen Standpunkt. Eine Alternative für Deutschland war unter solchen anarchistischen Denkmustern schlicht undenkbar. Dies erinnern wir heute nur zu omnipräsent.</p>
<p>Ich rufe Dir, Lord Knud, ein letztes <strong>Okidoki!</strong> hinterher, denn das hast Du immer gesagt.</p>
<p>Mein Zeuge für diese Todesmeldung ist die Berliner Radiolegende <strong>Nero Brandenburg</strong>, der den Tod gemeldet hat. Er hat es im Tagesspiegel gelesen.</p>
<p>Danke Nero Brandenburg &#8211; ich bin traurig, aber auch froh und zutiefst dankbar dem Verstorbenen, an den ich die Erinnerung immer in meinem Herzen tragen werde.</p>
<p><strong>Blogwart</strong>, Berichterstatter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>RIAS Berlin, <a href="http://www.rias1.de/rias2.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Archivseite seiner Sendungen</a></li>
<li>YouTube: <a href="https://youtu.be/rcIOffAxyGE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">O-Töne von Lord Knud</a></li>
</ul>
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		<title>2095-19 &#8211; Nachruf: Richard Gleim (* 1941; † 16. Juli 2019); Pseudonym: ar/gee gleim) deutscher Fotograf.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3244-19-nachruf-richard-gleim-1941-%e2%80%a0-16-juli-2019-pseudonym-ar-gee-gleim-deutscher-fotograf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 16:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
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		<category><![CDATA[gnogongo.de]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Gleim]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Richard Gleim ist tot. Ruhe in Frieden, Richard. &#160; Weiterführend Richard Gleim: Gnogongo liegt nicht am Kongo Richard Gleim: Vom müssen Richard Gleim: Gnogongo Richard Gleim: 2017 Richard Gleim in der deutschen Wikipedia]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_18585-2" aria-describedby="caption-attachment-18585-2" style="width: 470px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18585" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Trauerkerze_Animated.gif" alt="Trauerkerze (ani/gif) - #gesichtspunkteDE #candleinthewind" width="480" height="480" /><figcaption id="caption-attachment-18585-2" class="wp-caption-text">Trauerkerze (ani/gif) &#8211; #gesichtspunkteDE #candleinthewind</figcaption></figure>
<figure id="attachment_14987" aria-describedby="caption-attachment-14987" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14987" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg" alt="Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)" width="850" height="844" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Richard.Gleim_-300x297.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14987" class="wp-caption-text">Richard Gleim, Düsseldorf (Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h2>Richard Gleim ist tot.</h2>
</blockquote>
<p><strong>Ruhe in Frieden, Richard.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Richard Gleim: <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=7192">Gnogongo liegt nicht am Kongo</a></li>
<li>Richard Gleim: <a href="https://gesichtspunkte.de/?p=14983">Vom müssen</a></li>
<li>Richard Gleim: <a href="https://gnogongo.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gnogongo</a></li>
<li>Richard Gleim: <a href="https://thedorf.de/gesichter/ein-tag-mit/argee-gleim/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2017</a></li>
<li>Richard Gleim in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gleim" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der deutschen Wikipedia</a></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>2063-19 &#8211; Kein Nachruf: Bruno Ganz (1941 &#8211; 2019)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3283-19-kein-nachruf-bruno-ganz-1941-2019/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 12:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Ganz]]></category>
		<category><![CDATA[gestorben]]></category>
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					<description><![CDATA[Bruno Ganz ist gestorben. Schmerzlicher Lauf der Zeit. Ruhe in Frieden. Weiterführend * Ein kurzgefasster Berliner Nachruf auf Bruno Ganz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18392 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/02/Ganz.and_.Roses_2_nach.Filmvorlage.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/02/Ganz.and_.Roses_2_nach.Filmvorlage.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/02/Ganz.and_.Roses_2_nach.Filmvorlage-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<blockquote><p>Bruno Ganz ist gestorben. Schmerzlicher Lauf der Zeit.</p></blockquote>
<p>Ruhe in Frieden.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Ein kurzgefasster Berliner <a href="http://blackbirds.tv/?p=14039" target="_blank" rel="noopener">Nachruf auf Bruno Ganz</a></p>
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			</item>
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		<title>1955-16 &#8211; Nachruf: Frühstück mit Liebling Kreuzberg &#8211; Ein gelungener #Nachruf von Grit Maroske</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/317716-nachruf-fruehstueck-mit-liebling-kreuzberg-ein-gelungener-nachruf-von-grit-maroske/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 09:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni di Lorenzo]]></category>
		<category><![CDATA[Grit Maroske]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Krug]]></category>
		<category><![CDATA[Uschi Brüning]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Tod von Manfred Krug Es war 2001, als wir uns begegneten. Manfred Krug, Held meiner Kinderzeit in seiner Rolle als “König Drosselbart”, später Idol eines DDR-Teenagers wegen seiner Rolle in “Spur der Steine”, geliebter koddriger Rechtsanwalt in “Liebling Kreuzberg” und vor allem später von mir verehrt als beseelter Jazz-Musiker. Ich arbeitete Tag für Tag ... <a title="1955-16 &#8211; Nachruf: Frühstück mit Liebling Kreuzberg &#8211; Ein gelungener #Nachruf von Grit Maroske" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317716-nachruf-fruehstueck-mit-liebling-kreuzberg-ein-gelungener-nachruf-von-grit-maroske/" aria-label="Mehr Informationen über 1955-16 &#8211; Nachruf: Frühstück mit Liebling Kreuzberg &#8211; Ein gelungener #Nachruf von Grit Maroske">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p><strong>Zum Tod von Manfred Krug</strong></p>
<p>Es war 2001, als wir uns begegneten. Manfred Krug, Held meiner Kinderzeit in seiner Rolle als “König Drosselbart”, später Idol eines DDR-Teenagers wegen seiner Rolle in “Spur der Steine”, geliebter koddriger Rechtsanwalt in “Liebling Kreuzberg” und vor allem später von mir verehrt als beseelter Jazz-Musiker.</p>
<p>Ich arbeitete Tag für Tag in unserem kleinen Café direkt im Congresshotel. Nebenan in der Lausizhalle wurden regelmäßig Sendungen für den MDR aufgezeichnet, und so gehörten Prominente zu unseren täglichen Gästen. In unserem gemütlichen kleinen Laden gab es deshalb eine Regel: Wer zu uns kommt, kommt als Privatmensch in seiner Freizeit und hat wie jeder andere Mensch das Recht auf Privatsphäre und Ruhe. Wir behandelten also alle Gäste gleich freundlich, mit der gleichen Aufmerksamkeit und Diskretion und sorgten dafür, dass niemand belästigt wurde, der bei uns einkehrte, egal ob berühmt oder stinknormal.</p>
<p><span id="more-17693"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/h5HtelX5z7o?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Manfred Krug &#8211; Die Ballade vom Briefträger Willliam L Moore aus Baltimore</p>
<blockquote><p>Manfred Krug &amp; die Rhythmusgruppe der Jazz-Optimisten Berlin spielen Wolf Biermanns Ballade vom Briefträger Willliam L Moore aus Baltimore</p></blockquote>
<p>Nur ein einziges Mal in 10 Jahren habe ich meine eigene Regel gebrochen und einen Gast angesprochen, weil ich wirklich Fan war.</p>
<p>Im Hotel, das angrenzte, war Manfred Krug als “schwierig”, jähzornig, anspruchsvoll und als “Diva” verschrieen. Das Personal fürchtete sich vor ihm und seinen Ausbrüchen. Alle flatterten schon Tage vorher aufgeregt herum. Als ich sagte, ich würde mich auf ihn freuen und ihn gern kennenlernen, wünschte mir der befreundete Nachtportier “viel Glück” und meinte grinsend: “Ich werd dann deinen Nachruf schreiben.”</p>
<p>Tatsächlich gab es wohl mehrfach bei seinen Aufenthalten zornige Brüller oder Anranzer, wenn irgend etwas nicht richtig lief. Krug hatte gerade eine schwere Zeit, die Werbung für die Telekom, die er später als “größten Fehler seiner beruflichen Karriere” bezeichnet hatte, hing ihm immer noch nach.</p>
<p>In unsere Stadt kam er, um zu lesen und zu singen. Mein Idol so nah! Doch ich musste arbeiten und hatte keine Zeit, zu seiner Aufführung zu gehen, die nur 50 Meter von mir entfernt stattfand. Ich war tief deprimiert. Meine einzige Chance, ihn zu sehen, war also hier im Haus. Ich hatte mir im Jahr zuvor seine Platte “Schlafstörung” gekauft und war hingerissen und in Liebe für diese Stimme. Ich musste ihm wenigstens sagen, wie großartig ich sie fand.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/RDLgTep9t5I?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Der Matrosen-Witz von Manfred Krug</p>
<p>Ich sprach einen befreundeten Tontechniker der Lausitzhalle an und bat ihn um einen Gefallen. Ich besorgte zwei Flaschen wirklich guten Rotwein, eine der bevorzugten Zigarren und bat ihn, dies in Krugs Garderobe zu stellen. Meine CD lag dabei und eine Visitenkarte, auf der ich ihn bat, mir die CD zu signieren, da ich arbeiten müsse und nicht selbst Gast der Veranstaltung sein könne. Ich würde sie mir dann am Empfang im Hotel abholen.</p>
<p>Am nächsten Morgen, ich ging wie immer 2 Stunden vor Öffnung ins Cafe, um alles für den Tag vorzubereiten, rief mich die Hausdame an, ich solle doch kurz mal herüberkommen.</p>
<p>Ich schloß den Durchgang zum Hotel auf und trat an den Empfang. Sie reichte mir meine CD und meinte: “Er sitzt übrigens im Frühstücksraum.” Mein Herz klopfte. Tatsächlich, da saß sie, die Legende, vertieft in eine Unterhaltung mit einem Mann.</p>
<p>“Meinst du, ich kann&#8230;” fragte ich meine Freundin und deutete mit einem Achselzucken in Krugs Richtung. “Klar, wenn du lebensmüde bist!” antwortete sie. War ich. Es gab ja nur diese eine Chance. Ich ging in den Frühstücksraum und stellte mich in gebührendem Abstand auf. Als Krug mich irgendwann wahrnahm, nickte ich ihm freundlich zu, während ich mir innerlich fast in die Hosen machte. Ich fragte ihn, ob er, wenn er fertig wäre, einen Moment Zeit hätte.</p>
<p>Er sah mich über seine Brille hinweg an. Sah auf die CD in meiner Hand. Fing an zu lächeln. Er entließ seinen Begleiter mit einer Handbewegung, klopfte auf den frei gewordenen Stuhl und sagte: “Warst du das gestern mit dem Wein? Na dann setz dich mal hin, Mädchen.” Ich machte große Augen, tat aber wie mir geheißen. Er winkte der Bedienung und bestellte ein zusätzliches Gedeck und Kaffee. Für mich. Mein Staunen wuchs von Minute zu Minute.</p>
<p>“Was hast du denn auf dem Herzen?” Ich sagte ihm, ich würde ihm so gern zwei persönliche Fragen stellen, hätte das auch gern gestern getan, aber da wäre ich arbeiten gewesen. “Was machst du denn?” fragte er. Er zündete sich einen seiner Stinkbalken an und lehnte sich zurück. Dann fingen wir an, uns zu unterhalten. Der Kaffee kam und er schenkte mir ein, ganz Gentlemen. Wir unterhielten uns ganze zwei Stunden lang. Wie zwei Leute, die neugierig aufeinander sind und die sich was zu sagen haben. Die Angestellten des Hotels standen staunend am Tresen, als er zwei-, dreimal laut und dröhnend loslachte. Er fuchtelte viel mit den Händen und hatte dieses wirklich charmante Lächeln aufgesetzt. Um Sätze zu unterstreichen, schlug er auf den Tisch und mir einmal sogar auf die Schulter. Ich war ganz erschrocken als ich feststellte, dass ich das Cafe öffnen musste und zwei Stunden um waren.</p>
<p>Ich verabschiedete mich hastig und bedankte mich mit hochroten Wangen für seine Zeit und raste los. Dabei vergaß ich die CD auf seinem Tisch.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/RrP5y7GIe-4?list=PL40q2gp36l76WlFeNwJpjEpcszCMukfM6&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Manfred Krug und Uschi Brüning</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 23.01.2015: Fernfahrer Franz Meersdonk, Kommissar Paul Stoever, Rechtsanwalt Robert Liebling in diesen Rollen wurde Manfred Krug zum Fernsehstar. Inzwischen liegt sein letzter TV-Auftritt mehr als 10 Jahre zurück, aber jetzt ist Manfred Krug zurück und hat seine alte Liebe im Gepäck: den Jazz. Gemeinsam mit Gesangspartnerin Uschi Brüning erzählte Krug bei 3nach9 von der neuen Platte &#8222;Auserwählt&#8220; und von dem, was ihm sonst noch auf der Seele brennt. Freitag, 23. Januar 2015, 3nach9, Radio Bremen Fernsehen</p></blockquote>
<p>Meine ganze Schicht über schwebte ich wie auf Wolken durch den Laden, hin und her zwischen Gastraum und Küche und vor mich hinsummend. Ich bediente die Gäste, machte Smalltalk und war versöhnt mit dem Schicksal.</p>
<p>Als ich wieder aus der Küche kam, das Tablett voller Speisen, fiel mein Blick auf den Tresen.</p>
<p>Auf unserem Tresen lag ein Gästebuch, in dass sich jeder eintragen konnte, und das mit unzähligen Autogrammkarten und lustigen Sprüchen unserer Gäste gespickt war.</p>
<p>Meine CD lag auf dem aufgeschlagenen Gästebuch.</p>
<p>Ich brachte das Essen an den Tisch und flitzte zum Tresen zurück. Unter der CD lag eine Karte für seine Lesung am nächsten Tag in der nächsten Stadt.</p>
<p>Dieses Gästebuch habe ich noch heute, und als ich von Manne Krugs Tod erfuhr, habe ich es noch einmal zur Hand genommen und nachgesehen, ob auch dieser bedeutsame Tag darin vermerkt war. Da steht im Februar geschrieben: “Danke fürs Frühstück und die nette Unterhaltung. Hier gibt es Herz und Schnauze. M. Krug”</p>
<p>Eben läuft die CD. Mein Lieblingstitel ist bis heute die Nummer 10. Ich singe es mit und lächle und erinnere mich an zwei der schönsten Stunden meines Lebens.</p>
<p>Danke, Manne.</p>
<p>(Wir bedanken uns bei Grit Maroske für diese wunderbaren Gedanken.)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1851-15 &#8211; Nachruf: Egon Karl-Heinz Bahr (* 18. März 1922 in Treffurt; † 20. August 2015), Urgestein der SPD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2015 07:45:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Egon Bahr]]></category>
		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele hielten Egon Bahr für einen Politiker. Mehr als das war er,  vielleicht Architekt, so sagt man. Er gilt unter der  Dienstherrschaft seines Dienstherrn Willy Brand als &#8222;Architekt eines ganz neuen deutsch-deutschen Umgangs&#8220;. Mit dem Wandel durch Annäherung hat summa summarum Egon Bahr (wie Willy Brandt, dessen Kniefall in Warschau symbolhaft war) mehr für die ... <a title="1851-15 &#8211; Nachruf: Egon Karl-Heinz Bahr (* 18. März 1922 in Treffurt; † 20. August 2015), Urgestein der SPD" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306315-nachruf-egon-karl-heinz-bahr-18-maerz-1922-in-treffurt-%e2%80%a0-20-august-2015-urgestein-der-spd/" aria-label="Mehr Informationen über 1851-15 &#8211; Nachruf: Egon Karl-Heinz Bahr (* 18. März 1922 in Treffurt; † 20. August 2015), Urgestein der SPD">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="Nachrufe" width="100" height="22" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16983" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/08/170px-Bundesarchiv_B_145_Bild-F055062-0011A_Köln_SPD-Parteitag_Bahr.jpg" alt="170px-Bundesarchiv_B_145_Bild-F055062-0011A,_Köln,_SPD-Parteitag,_Bahr" width="170" height="257" /></p>
<blockquote><p>Viele hielten Egon Bahr für einen Politiker. Mehr als das war er,  vielleicht Architekt, so sagt man. Er gilt unter der  Dienstherrschaft seines Dienstherrn Willy Brand als &#8222;Architekt eines ganz neuen deutsch-deutschen Umgangs&#8220;. Mit dem Wandel durch Annäherung hat summa summarum Egon Bahr (wie Willy Brandt, dessen Kniefall in Warschau symbolhaft war) mehr für die deutsche Einheit getan, als jeder rechte Falke. Eine Einordnung in die deutsche Geschichte ist beschlossene Sache.</p></blockquote>
<p>Er konnte Geheimnisse hüten, wenn es erforderlich war. Zutiefst aufrichtig, aber auch verschlagen vertraulich und der Sache gegenüber stets dienstbeflissen. Heute verfassen wir einem der letzten echten Sozialdemokraten einen Nachruf. Allerdings weniger einen beruflichen aus journalistischem Auftrag. Sondern aus freiem Herzen. Es gibt ja nur noch wenige von den alten Sozialdemokraten. Welche, die in der Tradition der Partei stehen, so wie Willy Brandt einer war. Helmut Schmidt wird uns bald fehlen, wie kaum ein anderer.</p>
<p>Sozialdemokraten, an die wir uns gern zurückerinnern und an ihr Werk. Egon Bahr war so einer. Einer, der über Parteigrenzen hinaus hoch geschätzt war bei Freund wie Feind. Das liegt daran, dass er die Welt bewegt hat, im großen wie im kleinen, er war ein Strippenzieher, hat nie Aufhebens gemacht um sich selbst und um seine Selbstdarstellung, immer ganz nahe dran an der Sache selbst.</p>
<p>Egon Bahr war vielleicht der Emissär seines Herrn, seines jeweiligen Dienstherrn. Und wurde steinalt. In einem gesegneten Alter von 93 Jahren zu sterben, das kann auch heißen: Aufgaben erfüllt, wegtreten. Danke, Egon Bahr, Du helles Licht der Demokratie. Mir wirst Du fehlen, ich denke immer gern an Dich.</p>
<p>Dafür diese kurze Kerze. Mein virtuelles Bekenntnis zu Egon Bahr.</p>
<p>Berufene Nachrufe <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/egon-bahr-ist-tot-a-1048962.html" target="_blank">hier</a> wie <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-08/spd-politiker-egon-bahr-ist-tot" target="_blank">da</a> wie <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article145417352/Egon-Bahr-ist-tot.html" target="_blank">dort</a>, waren auch zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1847-15 &#8211; Nachruf: Pierre Winnetou Brice ist umgezogen ins &#8222;Tal der Toten&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/305915-nachruf-pierre-winnetou-brice-ist-umgezogen-ins-tal-der-toten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2015 10:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Johnny Weißmüller]]></category>
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		<category><![CDATA[Pierre Brice]]></category>
		<category><![CDATA[Plitvicer Seen]]></category>
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					<description><![CDATA[Winnetou &#8222;End of Winnetou&#8220; Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron Le Bris, (* 6. Februar 1929 in Brest; † 6. Juni 2015 bei Paris) war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde. An den Plitvicer Seen (Kroatien) drehten während der Sechziger Jahre des vorigen Jahrhundert Filmleute unter Horst Wendlandt und Regisseur Harald Reinl ein paar Westernfiction-Verfilmungen. Karl May, ... <a title="1847-15 &#8211; Nachruf: Pierre Winnetou Brice ist umgezogen ins &#8222;Tal der Toten&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/305915-nachruf-pierre-winnetou-brice-ist-umgezogen-ins-tal-der-toten/" aria-label="Mehr Informationen über 1847-15 &#8211; Nachruf: Pierre Winnetou Brice ist umgezogen ins &#8222;Tal der Toten&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="Nachrufe" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16950" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou.jpg" alt="Pierre.Brice_Winnetou" width="650" height="328" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou.jpg 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou-300x152.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou-1024x517.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Pierre.Brice_Winnetou-900x455.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/eWE-OKd_Wmk?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Winnetou &#8222;End of Winnetou&#8220;</p>
<blockquote><p><b>Pierre Brice</b>, eigentlich <i>Pierre Louis Baron Le Bris</i>, (* 6. Februar 1929 in Brest; † 6. Juni 2015 bei Paris) war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.</p></blockquote>
<p>An den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Plitvicer_Seen" target="_blank" rel="noopener">Plitvicer Seen</a> (Kroatien) drehten während der Sechziger Jahre des vorigen Jahrhundert Filmleute unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Wendlandt" target="_blank" rel="noopener">Horst Wendlandt</a> und Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Reinl" target="_blank" rel="noopener">Harald Reinl</a> ein paar Westernfiction-Verfilmungen. Karl May, der große Geschichtenerzähler, wenig von dem, was er sich ausdachte, hat er wirklich erlebt. Fake durch und durch: Das tat dem internationalen, jahrzehntelangen Erfolg keinen Abbruch. Denn die Geschichten waren stimmig. Ein kroatisch umherirrender, französischer Apachenhäuptling namens Winnetou auf Winnetour: So wenig an dieser Geschichte richtig ist, so überzeugend spielte der beste, jemals tätige Apache Pierre Brice die Rolle seines Lebens. Um hernach immer wieder mit ihr verglichen zu werden. Die Reinkarnation des Guten.</p>
<p>Pierre Brice, schlangenledergekrönte Indianerrothaut, Vorbild, Sanftmut, große Weltsicht und wenn es nötig war, ein erfolgreicher Kämpfer für die gerechte Sache, unterstützt in richtiger, ehrlicher Männerfreundschaft mit Old Shatterhand, seinem Blutsbruder Lex Barker, der Johnny Weißmüller als Tarzan nachgefolgt war und Indianerrollen gespielt hatte, um dann als großer, weißer Mann mit Schmetterfaust an der Seite von Winnetou zu reüssieren. Das Dreamteam der Sechziger Jahre. Keiner hat diese Filme nicht gesehen, niemand nicht heimlich oder unheimlich Winnetou gespielt. Winntou eröffnete Kindern das große Kopfkino, viele Spielgeschichten und unterstützte die jüngsten Menschen redlich, später bessere Erwachsene zu werden. Ob das gelungen ist? Nun ist er abgeritten zu seinen Ahnen, die Silberbüchse hat er mitgenommen, und wir müssen heute, anstatt uns Adern zu ritzen und Blutbrüderschaft zu begehen, eine Tränenbrüderschaft -mit Brüdern und Schwestern- gewissenhaft  in Erwägung ziehen.</p>
<p><strong>Danke, Pierre Brice, für alles.</strong></p>
<ul>
<li>Video: <a href="http://www.dailymotion.com/video/x220gnk_winnetou-und-old-shatterhand-im-tal-der-toten-1968_shortfilms" target="_blank" rel="noopener"><span id="video_title" class="pull-start font-xl " title="Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten 1968">Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten 1968</span></a></li>
</ul>
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		<title>1803-15 &#8211; Nachruf: Richard von Weizsäcker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 12:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Richard von Weizsäcker]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Alternative oder Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander. (Richard von Weizsäcker, Auszug Rede 08. Mai 1985) Anstatt vieler Worte ein kurzes ... <a title="1803-15 &#8211; Nachruf: Richard von Weizsäcker" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/301515-nachruf-richard-von-weizsaecker/" aria-label="Mehr Informationen über 1803-15 &#8211; Nachruf: Richard von Weizsäcker">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" alt="Kerze" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Richard.von_.Weizsäcker_Memorial.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16603" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Richard.von_.Weizsäcker_Memorial.jpg" alt="Richard.von.Weizsäcker_Memorial" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Richard.von_.Weizsäcker_Memorial.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/Richard.von_.Weizsäcker_Memorial-300x162.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Bitte an die jungen Menschen lautet:<br />
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Haß<br />
gegen andere Menschen,<br />
gegen Russen oder Amerikaner,<br />
gegen Juden oder Türken,<br />
gegen Alternative oder Konservative,<br />
gegen Schwarz oder Weiß.<br />
Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.<br />
(Richard von Weizsäcker, Auszug Rede 08. Mai 1985)</p></blockquote>
<p>Anstatt vieler Worte ein kurzes Zitat im Banner und ein weiteres aus dem Ende der Rede des damaligen Bundespräsidenten vom 08. Mai 1985 vor dem Deutschen Bundestag. Seine Bitte in der damaligen Rede an die jungen Menschen erscheint uns heute aktueller denn je. Der Wortlaut der kompletten Rede ist <a title="externer Link" href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Richard-von-Weizsaecker/Reden/1985/05/19850508_Rede.html;jsessionid=4127A31DD07417352E0F9EBAD48F6544.2_cid388" target="_blank">hier nachzulesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1569-13 &#8211; Nachruf: Dieter Hildebrandt ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2013 10:57:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hildebrandt]]></category>
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					<description><![CDATA[Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen. (Dieter Hildebrandt) Er war einer der ganz Großen seines Fachs. Dieter Hildebrandt verstarb im verdienten Alter. Und hinterlässt nun eine schmerzliche Lücke. Jahrgang 1927, meldeten die Zeitungen zuletzt erst soeben, er habe Krebs. In diesem Alter kein sonderlich ... <a title="1569-13 &#8211; Nachruf: Dieter Hildebrandt ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/188113-nachruf-dieter-hildebrandt-ist-tot/" aria-label="Mehr Informationen über 1569-13 &#8211; Nachruf: Dieter Hildebrandt ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<figure style="width: 210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Dieter Hildebrandt (2007, Quelle: Deutsche Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/88/Dieter_hildebrand_20070317.jpg/220px-Dieter_hildebrand_20070317.jpg" width="220" height="188" /><figcaption class="wp-caption-text">Dieter Hildebrandt (2007, Quelle: Deutsche Wikipedia)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen. (Dieter Hildebrandt)</p></blockquote>
<p>Er war einer der ganz Großen seines Fachs. Dieter Hildebrandt verstarb im verdienten Alter. Und hinterlässt nun eine schmerzliche Lücke. Jahrgang 1927, meldeten die Zeitungen zuletzt erst soeben, er habe Krebs. In diesem Alter kein sonderlich großes Problem mehr. Doch es lässt einen kürzer treten. Und so geschah es auch.</p>
<p>&#8222;Noch bin ich nicht tot&#8220;, titelt heute die <a title="externer Link" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/dieter-hildebrandt-schwer-krank-ich-werde-kaempfen-bis-zum-schluss-1.1822887" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> und da meldete <a title="externer Link" href="http://www.zeit.de/kultur/film/2013-11/hildebrandt-tod" target="_blank">Zeit Online um 11:40 Uhr  schon den Tod</a> von Dieter Hildebrandt. Um 10:06 Uhr hat die Zeit Hildebrandt zitiert: &#8222;Ich werde kämpfen bis zum Schluss. Noch bin ich nicht tot.&#8220;</p>
<p>So aktuell ist die Nachrichtenlage in diesem Moment. Fast ein bisschen naseweis möchte man meinen, wenn Hildebrandt der Süddeutschen erklärt haben will, &#8222;bis zum Ende zu kämpfen&#8220;, so ist das allerdings noch die wahrscheinlich bekannteste Seite dieses aufrechten Demokraten und Weltverbesserers. Er hat immer gekämpft. So ist es.</p>
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		<title>1535-13 &#8211; Nachruf: Marcel Reich-Ranicki ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 15:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Reich-Ranicki]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Storck-Riese der Karamelbonbons, das Tempo der Taschentücher, das Nivea der Cremes, bzw. der Papst aller Literaturkritiker: Wer das Wort Literaturkritiker im Schilde führt, sieht wenn er die Augen schließt, unweigerlich Marcel Reich-Ranicki vor sich, ein Unikat, ein ganz besonderer Mensch, der eine Liga seines Berufs schuf. Nun ist er tot. Wir trauern um den ... <a title="1535-13 &#8211; Nachruf: Marcel Reich-Ranicki ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184713-nachruf-marcel-reich-ranicki-ist-tot/" aria-label="Mehr Informationen über 1535-13 &#8211; Nachruf: Marcel Reich-Ranicki ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<figure id="attachment_2866" aria-describedby="caption-attachment-2866" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2866" alt="Der Kritiker - MRR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/der.Kritiker.jpg" width="300" height="207" /><figcaption id="caption-attachment-2866" class="wp-caption-text">Der Kritiker &#8211; MRR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Storck-Riese der Karamelbonbons, das Tempo der Taschentücher, das Nivea der Cremes, bzw. der Papst aller Literaturkritiker: Wer das Wort Literaturkritiker im Schilde führt, sieht wenn er die Augen schließt, unweigerlich Marcel Reich-Ranicki vor sich, ein Unikat, ein ganz besonderer Mensch, der eine Liga seines Berufs schuf. Nun ist er tot. Wir trauern um den Verlust, weil es keinen zweiten wie ihn gibt. Keinen einzigen.</p></blockquote>
<p>Als bestünde der Sinn des Lebens gegenwärtig nur noch darin, auf das Leben der Großen zurück zu blicken, reiht sich momentan ein Tod an den nächsten.</p>
<p>Der größte aller Literaturkritiker, Marcel Reich-Ranicki, der Literaturpapst, ist tot. Niemand war streitbarer, streitlustiger als er. Was in den letzten Lebensjahren deutlich abflachte, er war altersmilder geworden. Außer Dienst gestellt. Er ist &#8222;der Kritiker&#8220; schlechthin gewesen und so nahm es auch nicht Wunder, dass wir selbst immer dann, wenn wir als Kritiker Dinge von gesellschaftlicher Tragweite postulierten (neudeutsch: posten), diese mit dem Emblem &#8222;Der Kritiker&#8220; (siehe oben) mit dem Konterfei des jungen MRR einleiten.</p>
<p>Wir haben vieles von ihm gelesen, einiges von ihm gesehen und immer wieder etwas von ihm gehört. Meldete er sich phonetisch zu Wort, so war schon nach zwei, drei Worten klar: Das ist MRR. Er war &#8222;the one &amp; only&#8220;, unverwechselbar, einzigartig. Ein schräger Kauz, schusselig kein bisschen, sondern stets mit klarem, scharfen Verstand, irrte sich kaum und war so gefürchtet, das Martin Walser ihm den &#8222;Tod des Kritikers&#8220; andichtete. Marcel Reich-Ranicki, wir verneigen uns tief vor diesem unglaublich &#8222;Reich&#8220;en Leben, das an Härte, Schicksal und auch Glücksmomenten nicht arm sondern reich war. Diese Gedenkkerze möge für immer an dich erinnern.</p>
<p>2008 erhielt er hier auf gesichtspunkte.de einen &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=291">Award des Monats</a>&#8222;. Verdamp lang her.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1532-13 &#8211; Nachruf: Otto Sander ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 15:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Sander]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;Lj8iEBuQ4a4&#8243;] Otto Sander im Gespräch (Audio) (via Youtube) Otto Sander, Schauspieler, Vorleser, Engel, Komödiant, Stoiker, Barbesucher, Raucher, gestorben † 12. September 2013 in Berlin mit 72 Jahren Räudige, alte, verblichene Zeit, wo bist du nur geblieben? Otto ist tot. Otto, das Original. Otto, der Ziehvater von Ben und Meret Becker. Otto, der Engel aus ... <a title="1532-13 &#8211; Nachruf: Otto Sander ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184413-nachruf-otto-sander-ist-tot/" aria-label="Mehr Informationen über 1532-13 &#8211; Nachruf: Otto Sander ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Lj8iEBuQ4a4&#8243;]<br />
<em>Otto Sander im Gespräch (Audio) (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Otto Sander, Schauspieler, Vorleser, Engel, Komödiant, Stoiker, Barbesucher, Raucher, gestorben † 12. September 2013 in Berlin mit 72 Jahren</p></blockquote>
<p>Räudige, alte, verblichene Zeit, wo bist du nur geblieben?</p>
<p>Otto ist tot. Otto, das Original. Otto, der Ziehvater von Ben und Meret Becker. Otto, der Engel aus dem &#8222;Himmel über Berlin&#8220;. Er war ein guter Engel, vielleicht einer der besten Engel Berlins, nicht nur seine sonore Stimme ein Alleinstellungsmerkmal. Ein ganz außergewöhnlicher, großer deutscher Schauspieler.</p>
<p>Otto Sander war schon lange sehr, sehr krank und sein Tod kommt spät. Damit gerechnet haben viele schon länger, Menschen, die ihn genauer kannten, auch als Nachbar in Berlin-Wilmersdorf, wo er zuletzt lebte, arzttechnisch schon seit längerem intensivst betreut, gepflegt und sich immer wieder aufraffend, sich den Krankheiten seines Lebens entgegen stemmend. Otto, du wirst uns fehlen.</p>
<p>In unseren Erinnerungen allerdings bleibst du, großartiger Otto Sander. Danke für all deine bewunderungswürdigen schauspielerischen Glanzleistungen, du Berliner Original mit Weltformat.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2013 06:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Eleven]]></category>
		<category><![CDATA[Osama bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerkerze]]></category>
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					<description><![CDATA[Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht ... <a title="1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184313-gedenken-gedanken-nine-eleven/" aria-label="Mehr Informationen über 1531-13 &#8211; Gedenken &#038; Gedanken: Nine Eleven">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8805" alt="Kerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif" width="250" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze.gif 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/Kerze-150x300.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Beträchtliche &#8222;Verdienste&#8220; um die restliche Welt hat er sich erworben: Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk. Ein Tor er: Ein riesiges Eigentor. Man tötet nicht mehr als 3.000 Menschen in einem &#8222;Tower Of Power&#8220;, ohne dafür zu bezahlen. Ein Riesen-Idiot. Ein fatalistischer Architekt einer Zukunft, in der alles und jeder auf Schritt und Tritt überwacht wird. Sicher hatte er ADHS und Ritalin vergessen zu essen. Ein unglücklicher, geschasster Sohn. Wir danken für grenzenloses Misstrauen, Überwachung und Schnüffeln ohne Ende: Dies der Preis für Frieden und Freiheit in der restlichen Welt. So wie Edward Snowdon es entlarvt hat. Snowdon hat´s veröffentlicht, ohne die historische Komponente zu erwähnen. Ist jünger, der Snowdon. Ihn ficht nicht an, warum. Und uns?</p>
<p>Bin Laden dürfen wir dies verdanken und seiner Dummheit, sich mit der Weltmacht USA angelegt zu haben. Barack Obama lässt jetzt dem russischen Vorschlag, Syrien möge seine Chemiewaffen aushändigen und vernichten lassen, den Vortritt vor immer neuen Kriegen in der gefährlichsten Region des Nahen Ostens. Ohne &#8222;nine eleven&#8220; war die alte Welt eine andere, mit ist sie nicht schöner geworden, und bin Laden war der Architekt dieser &#8222;besseren Welt&#8220;. Ein Narr, ein gefährlicher, ein vollkommen untalentierter Weltverbesserer, an den man angesichts dieser Entwicklung der &#8222;freien Welt&#8220; nur mit Abscheu und Ekel denken kann. Den Opfern unser Gedenken, den Hinterbliebenen in New York, Afghanistan, Pakistan, Irak und anderswo unser Mitgefühl. Nine eleven war und ist die Zäsur in der jüngsten Weltgeschichte. Kaum etwas anderes hat ähnliche, durchgreifendere Veränderungen bewirkt, wie dieser untalentierteste aller saudischen Bauunternehmer-Erben.  Dieser &#8222;Sohn aus gutem Haus&#8220; hat keine bessere Welt hinterlassen. Dank &#8222;nine eleven&#8220; nimmt die Katastrophe ihren unweigerlichen Lauf.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1361-13 &#8211; Positionen: Otfried Preußler ist tot, aus dem Neger- wird der Südseekönig und dankbare Menschen sprechen Dinge aus!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/167313-positionen-otfried-preusler-ist-tot-aus-dem-neger-wird-der-sudseekonig-und-dankbare-menschen-sprechen-dinge-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 18:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Jürgen Massaquoi]]></category>
		<category><![CDATA[Neger]]></category>
		<category><![CDATA[Otfried Preußler]]></category>
		<category><![CDATA[Räuber Hotzenplotz]]></category>
		<category><![CDATA[Schornsteinfeger]]></category>
		<category><![CDATA[Schule gegen Rassismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wunderbar. Zylinder ist getauscht und man kommt wieder garantiert rein. An dieser Stelle möchte ich nochmal zumindest für meine Person  sagen, dass ich insgesamt sehr zufrieden damit bin, wie Sie die Dinge angehen. Das ist wirklich kein Vergleich mit der bisherigen &#8222;Verwaltung&#8220;. Ich wollte das nur mal gesagt haben weil man sich ja doch sonst ... <a title="1361-13 &#8211; Positionen: Otfried Preußler ist tot, aus dem Neger- wird der Südseekönig und dankbare Menschen sprechen Dinge aus!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167313-positionen-otfried-preusler-ist-tot-aus-dem-neger-wird-der-sudseekonig-und-dankbare-menschen-sprechen-dinge-aus/" aria-label="Mehr Informationen über 1361-13 &#8211; Positionen: Otfried Preußler ist tot, aus dem Neger- wird der Südseekönig und dankbare Menschen sprechen Dinge aus!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" alt="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" width="124" height="115" /></p>
<blockquote><p>Wunderbar. Zylinder ist getauscht und man kommt wieder garantiert rein. An dieser Stelle möchte ich nochmal zumindest für meine Person  sagen, dass ich insgesamt sehr zufrieden damit bin, wie Sie die Dinge angehen. Das ist wirklich kein Vergleich mit der bisherigen &#8222;Verwaltung&#8220;. Ich wollte das nur mal gesagt haben weil man sich ja doch sonst eher meldet wenn etwas nicht so ist, wie man erwartet. (Email eines &#8222;neuen&#8220; Verwaltungsbeirats und Kunden, Berlin-Lichtenberg)</p></blockquote>
<p>Otfried Preußler hat den &#8222;Räuber Hotzenplotz&#8220; erfunden und &#8222;Die kleine Hexe&#8220; geschrieben. Der uralt gewesene Otfried Preußler ist tot. Gott hab ihn selig. Der Thienemann-Verlag hat das bekanntgemacht, <a title="externer Link" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=645:otfried-preussler-ist-tot&amp;catid=15:news-artikel&amp;Itemid=29" target="_blank">hier</a>.  Preußler, der Dinge beim Namen nannte, in einer alten, teils überkommenen, millionenfach geliebten, verständlichen Sprache für Kinder. Ein großer Teil Deutschlands hat diese Bücher als Kinder vorgelesen bekommen, so wie ein großer Teil der Restwelt, Abermillionen Bücher wurden verkauft. Preußler, der Held guter Geschichten. Ruhe in Frieden. Ob andere nun bessere Bücher schreiben werden? Vielleicht die Angelsachsen? &#8211; Pah. Kaum möglich.</p>
<p>&#8222;Neger, Neger, Schornsteinfeger&#8220;, das ist ein Buch, in dem Hans-Jürgen Massaquoi (gestorben 19.01.13) seine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neger,_Neger,_Schornsteinfeger!" target="_blank">Erinnerungen</a> an das braune &#8222;Dunkeldeutschland&#8220; aufschrieb. Das Buch gehört zu den lesenswerten Büchern über Rassismus in Deutschland.</p>
<p><span id="more-13641"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure style="width: 630px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " alt="Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/33/Schule_ohne_Rassismus.svg/800px-Schule_ohne_Rassismus.svg.png" width="640" height="225" /><figcaption class="wp-caption-text">Schule ohne Rassismus &#8211; Schule mit Courage</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Eines Tages werden die Kinder von heute es sein, denen die Verantwortung der Erwachsenen aufgebürdet ist. Dann werden sie Kraft und Lebensmut brauchen können. Und die Fähigkeit zu lachen. Und Phantasie, Phantasie vor allem, ohne deren Hilfe sich keine Probleme lösen lassen, die kleinen nicht und die großen erst recht nicht.“ (Otfried Preußler, zu Lebzeiten, Quelle: siehe ganz oben, Thienemann Verlag)</p></blockquote>
<p>In Deutschland gibt es jetzt die &#8222;<a title="externer Link" href="http://www.schule-ohne-rassismus.org/" target="_blank">Schulen gegen Rassismus</a>&#8222;. Z.B. in Berlin-Zehlendorf, wo Volker Herz als Rektor die <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16710/" target="_blank">Mühlenau-Grundschule</a> leitet. Schule gegen Rassismus, das ist ein klitzekleiner Banner, der vieles bewirken kann. Man geht gedanklich unter so einem Schild drunter durch oder links bzw. (sogar) &#8222;rechts&#8220; dran vorbei. Man stolpert über sich selbst, denkt einen Moment nach und -schwupps- wird einem ganz warm ums Herz. Richtig. Laut ruft ein Schild ein Versprechen hinaus: &#8222;Wir geben hier Rassismus keine Chance&#8220;. In Deutschland keinen Rassismus mehr.</p>
<figure style="width: 296px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Neger, Neger, Schornsteinfeger (Droemer Knauer Verlag)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51DQV04AHAL._SL500_.jpg" width="306" height="480" /><figcaption class="wp-caption-text">Neger, Neger, Schornsteinfeger (Droemer Knauer Verlag)</figcaption></figure>
<p>Von alten und von neuen Sprachgewohnheiten ist die Rede. Otfried Preußler, Jahrgang 1923, war einer mit &#8222;alter Sprache&#8220;. Seine Geschichten wurden uns in den Sechzigern erzählt und wir prägten uns viele Begrifflichkeiten im Zeichen ihrer Zeit ein. Eine Redewendung wie z.B. &#8222;Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan&#8220;. Das ist heute ein &#8222;no speak&#8220;, ein &#8222;forbidden sprech&#8220;. Auch &#8222;Negerküsse&#8220; gehen gar nicht. Gleichwohl meldet der Thienemann Verlag nicht wenige, sondern heftige Reaktionen aus Teilen der Leserschaft, die teils in Beschimpfungen gegen notwendige Sprachentrümpelungsversuche schwallartig vorgebracht werden. Nüchtern aber stimmt:</p>
<blockquote><p>Sprache beeinflusst das Bewusstsein und wo ein diskriminierender Begriff vermieden werden kann, halten wir es für vernünftig ihn wegzulassen. (Thienemann Verlag, <a title="externer Link" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=632:erklaerung-zur-modernisierung&amp;catid=15:news-artikel&amp;Itemid=29" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Wenn der dienstbeflissene Hausverwalter namens und im Auftrage seiner Wohnungseigentümer (nein, nicht Schäfchen!) tätig wird und sich hier und da von Kunden &#8222;herablassend und unwürdig&#8220; behandelt fühlt, zuckt ein unwillkommener Geistesblitz durch die Gedankengänge. Man denkt, politisch unkorrekt: &#8222;Ich bin doch nicht der Neger der Gemeinschaft.&#8220; &#8211; Diese Art zu sprechen und zu denken ist &#8222;politically incorrect&#8220;, &#8222;out&#8220;,  kurz gesagt nicht mehr zeitgemäß. Am schlimmsten ist nicht das Wort selbst. Der Kontext ist die unerträgliche, leidensvolle Geschichte farbiger Menschen, die von &#8222;Herrenmenschen&#8220; vergangener Zeiten erniedrigt, beleidigt, geschlagen und in Ketten gelegt wurden. In Schiffsrümpfen unter Deck, verschifft nach Westindien (Amerika) ins Land solch &#8222;unbegrenzter Möglichkeiten&#8220;. Sogar das war möglich dort. &#8222;Der Neger der Gemeinschaft&#8220; fasst diese Tradition in nicht mehr zeitgemäßer Ausdrucksweise unzulässig zusammen, banalisiert das Böse. Die Wahrheit ist: Weder Hausverwalter, noch Hauswarte, noch irgendein anderer Dienstleister ist der &#8222;Neger eines Anderen&#8220;. Das ist zu kurz gedachter &#8222;Wohlstands-Wauwau&#8220;: Pfui Deibel. Man wünscht sich hierfür eine zeitgemäßere Benennungsart und -weise. &#8222;Der Sklave von jemand sein&#8220;, nun gut.</p>
<blockquote><p>Diese Art Banalisierung hat System und erfolgt aus einer wohlstandsartigen Infrastruktur, heute las ich, Zitat: &#8222;Aus welcher Position regt man sich hier über eine läppische Falschinformation auf, eine Falschinformation, die niemandem weh tut und niemanden schädigt. Das kann doch nur eine sehr saturierte Situation sein. Es geht nicht darum, einem das Leben überhaupt zu ermöglichen, sondern darum, jenseits aller essentiellen Bedürfnisse im Genießen des Überflusses nicht gestört zu werden. Wer um sein Überleben kämpft, ist froh, sich etwas Essbares leisten zu können.&#8220; (Richard Gleim &#8222;Wir Sesselpupser&#8220;, Düsseldorf, Link- und Lesetipp ganz unten)</p></blockquote>
<p>Die Sache moderner zu führen, hieße derartiges wohl, sich nicht als &#8222;Sklave einer Gemeinschaft&#8220; betätigen bzw. -besser- behandeln zu lassen. Und so entrümpelt auch der Thienemann Verlag als &#8222;soziales Gewissen&#8220; der von ihm herausgegebenen Bücher eines kongenialen Schriftstellers namens Otfried Preußler die Druckwerke sorgfältig, wie nachzulesen ist.</p>
<blockquote><p>Die Kinderbuchklassiker von Michael Ende und Otfried Preußler werden in ihrer Authentizität so bleiben, wie sie bereits Generationen von Kindern kennen. Es geht bei der Modernisierung ausschließlich darum, Begriffe, die nicht mehr zeitgemäß sind, die dem modernen Menschenbild nicht mehr entsprechen und die Kinder der heutigen Zeit, also etwa 50 Jahre nach dem ersten Erscheinen der Bücher, schlicht nicht verstehen, zu ersetzen oder zu streichen. Mit dieser Arbeit sind Fachleute beauftragt und sie wird mit der Familie Preußler abgestimmt. (Thienemann Verlag, <a title="externer Link" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=630:stellungnahme&amp;catid=15:news-artikel&amp;Itemid=29" target="_blank">hier</a>) (Anmerkung: Und der Familie Ende?)</p></blockquote>
<p>Die eingangs erwähnte &#8222;Belobigung&#8220; eines Wohnungseigentümers und Verwaltungsbeirats aus einer Wohnanlage in Berlin-Lichtenberg ist Zeugnis einer anderen Geisteshaltung als derjenigen, in deren Fahrwasser Menschen versuchen, andere zu unterdrücken, etwa weil sie ihnen untergeordnet erscheinen. Think well, be positive. Über eine solche positive Reaktion freut sich der Hausverwalter. Er ist nicht mehr &#8222;Sklave einer bestimmten Menschengruppe&#8220;, oder gar der <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/perfekteverwalter" target="_blank">Perfekte Verwalter</a>. Persifliert, umorientiert, herauskatapultiert. Das Sklaventum gehört abgeschafft.</p>
<p>Im Grunde genommen steht nach diesem kleinen Beispiel sprachlicher Unzulänglichkeiten fest: Der Thienemann Verlag beschreitet einen richtigen, zeitgemäßen Weg, wenn er sich vornimmt, sprachliche &#8222;Nickligkeiten&#8220;, die große Autoren vor 50 Jahren begingen, in Frage zu stellen und eine behutsame, verantwortungsbewusste Korrektur an den Millionensellern vorzunehmen. Otfried Preußler war daran beteiligt. Seine Familie hat das allein zu entscheiden.</p>
<p>Die das kritisieren, wehren sich gegen die Erkenntnis, dass das Leben ein Fluss von kaum wahrnehmbaren Veränderungen ist, die unterm Strich notwendig sind. Modernes Leben führte zu jeder Zeit zu Anpassungen: Das merken wir spielerisch, wenn wir uns heute Fernsehsendungen von 1978 ansehen, wie DISCO (mit Ilja Richter), Dalli Dalli (mit Hans Rosenthal) und 50iger-Jahre Kochbücher lesen, wie das von Hedwig Maria Stuber, das in den fünfziger Jahren bei Hochzeiten jedem deutschen Gründungshaushalt gegeben wurde. Wer nur einmal dies bemerkenswerte Kochbuch (als Reprint neu vor einigen Jahren erschienen) durchblättert, wird bestätigen können, viele der dortigen Allgemeinwissen-Aussagen sind regelrecht &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haneb%C3%BCchen" target="_blank">hanebüchen</a>&#8222;. Wer sagt heutzutage schon noch &#8222;hanebüchen&#8220;, ohne nachzugugeln, was dies Wort eigentlich bedeutet?</p>
<figure style="width: 214px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" alt="Hedwig Maria Stuber: Ich helf Dich kochen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ich_helf_dir_kochen.jpg" width="224" height="316" /><figcaption class="wp-caption-text">Hedwig Maria Stuber: Ich helf Dich kochen!</figcaption></figure>
<blockquote><p>So witzig wir das Blättern in alten Büchern von &#8222;anno dunnemals&#8220; auch empfinden mögen, so ist doch der Humor dessen zugleich oft auch die Erkenntnis, dass wir uns entwickelt haben. Vielleicht zu wenig. Das mag sein. Unterm Strich bleibt es dabei: Heute ist vieles nicht mehr witzig, was einstmals zu Papier gebracht, auf Zelluloid gebannt wurde oder in Reden für &#8222;modern&#8220; gehalten wurde. Alles Vergangene hatte seine Zeit. Unsere Erinnerung wird mit der Zeit unschärfer. Unpräzise und teils auch unsachlich.  Was jetzt geblieben ist? Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe und eine großartige Erinnerung an Otfried Preußler, der uns seinerzeit verstand, eine zulässige Vorstellung von der Welt zu vermitteln, wie sie war. Otfried Preußler musste nie als B-Promi ins Dschungelcamp, um nur ein Beispiel zu bringen. Ein großer Autor, dessen Lebenswerk wir zu Dank verpflichtet sein können.</p></blockquote>
<p>Otfried Preußler hätte am 20. Oktober 2013 seinen 90. Geburtstag begangen. Es hat nicht sollen sein. Schade. Aber nicht zu ändern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Vertiefung: <a title="externer Link" href="http://cms.thienemann.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=642:klaus-willberg-zu-den-reaktionen-auf-die-sprachliche-modernisierung&amp;catid=15:news-artikel&amp;Itemid=29" target="_blank">Was Klaus Willberg, Verleger von Otfried Preußlers Werken zu den Versuchen sagt, die Bücher sprachlich auf den neuesten Stand zu bringen</a></li>
<li>Kritisch: <a title="externer Link" href="http://www.zeit.de/2013/04/Kinderbuch-Sprache-Politisch-Korrekt" target="_blank">Ist die Sprache immer kontaminiert mit ihren Zeitumständen?</a></li>
<li>Was ganz anderes: <a title="externer Link" href="http://gnogongo.de/wir-sesselpupser/" target="_blank">Wir Sesselpupser von Richard Gleim aus Düsseldorf</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1045-11 &#8211; Nachruf: Steve Jobs (Apple) ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 00:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Evelyn Hamann]]></category>
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		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;FaDPF1S6HtU&#8220;] &#8222;Na warte!&#8220; &#8211; RIP Vicco von Bülow und Evelyn Hamann Da ist jemand aufgestiegen in den &#8222;Rock´n Roll-Himmel&#8220;, da wo Elvis und Buddy Holly schon gemeinsam jammen. Miles Davis spielt mit. Und John Lennon hört zu. Egal: Wie immer es da oben jetzt ist, wird sich der Himmel jetzt verändern. Von den Kindern ... <a title="1045-11 &#8211; Nachruf: Steve Jobs (Apple) ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/138911/" aria-label="Mehr Informationen über 1045-11 &#8211; Nachruf: Steve Jobs (Apple) ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;FaDPF1S6HtU&#8220;]<br />
<em><span style="color: #888888;">&#8222;Na warte!&#8220; &#8211; RIP Vicco von Bülow und Evelyn Hamann</span></em></p>
<blockquote><p>Da ist jemand aufgestiegen in den &#8222;Rock´n Roll-Himmel&#8220;, da wo Elvis und Buddy Holly schon gemeinsam jammen. Miles Davis spielt mit. Und John Lennon hört zu. Egal: Wie immer es da oben jetzt ist, wird sich der Himmel jetzt verändern. Von den Kindern kennen wir diese Himmelsbeobachtung: Wenn der Himmel sich glutrot färbt, arbeiten die Engel fleißig, especially before Weihnachten.  Nein, nichts wird da oben jetzt so bleiben, wie es einstmals war: Steve Jobs ist im Außendienst, da oben und schaut nach, was man besser machen kann. Wie es Loriot über Evelyn Hamann einst sagte: Dieser vorzeitige Himmelsritt, das war nicht abgesprochen. Loriot sagte es über Evelyn Hamann und es gilt auch für Steve Jobs: &#8222;Na warte!&#8220; &#8211; #Timing</p></blockquote>
<p><strong>Er hat Computern eine handhabbare Oberfläche gegeben</strong>, ein Betriebssystem, das man zwar nicht verstehen muss, aber bedienen kann: Steve Jobs. Wie tagesschau.de soeben meldet, ist Steve Jobs gestorben. Diese Nachricht ist wahrscheinlich richtig, offiziell überprüft und damit eine seriöse Quelle. <strong>Was bleibt</strong>?</p>
<ul>
<li>Apple stehen jetzt die schwierigsten Zeiten in der gesamten Zeit der Firmengeschichte bevor.</li>
<li>Steve Jobs ist tot, weg. Er hinterlässt ohne jeden Zweifel eine große, schmerzliche Lücke in einer Welt, in der viele Innovationen nachweislich von ihm selbst stammten.</li>
<li>Die Geschichte des Personalcomputer ist längst aufgeschrieben, darin hat er seinen Platz in der Geschichte, und das für die Ewigkeit.</li>
<li>Da wenige so &#8222;genial&#8220; sind, wie Steve Jobs es war, ist wohl auch die Frage, ob Apple weiterhin so &#8222;platzgreifend&#8220; im Geschäft bleibt. Das heute zu beurteilen, ist schlicht unmöglich.</li>
<li>Steve Jobs war ein guter Soldat: Pflichterfüllung bis zum Ende, und hier zum bitteren&#8230;.</li>
</ul>
<p><strong>Nein, die Geschichte wird ab morgen nicht umgeschrieben</strong>. Die jetzt Nachrufe verfassen werden, wissen die Verdienste und die Lebensleistung des Masterminds von Apple richtig einzuschätzen, soviel ist sicher. Er wird der modernen Welt von heute, morgen und übermorgen ebenso fehlen, wie der Welt, die wir in Erinnerung behalten. Großartiger Unternehmer, kein Zweifel. Deshalb diese Kerze. <strong>Sie gebührt ihm allein</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Eilmeldung:<a title="externer Link" href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank"> Die Tagesschau meldet: Steve Jobs ist tot.</a></li>
<li>Tendenzen: <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=_5Z7eal4uXI&amp;feature=results_main&amp;playnext=1&amp;list=PL9763A35BE11D07CB" target="_blank">Bill Gates &amp; Steve Jobs zusammen im Interview</a> (Video-Sammlung)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1013-11 &#8211; Historie: Remember 9/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Nine Eleven]]></category>
		<category><![CDATA[World Trade Center]]></category>
		<category><![CDATA[WTC]]></category>
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					<description><![CDATA[Für den Moment ohne Worte. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10520" title="Remember 9/11 - 'The falling man' " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/remember_nine.eleven.jpg" alt="Remember 9/11 - 'The falling man' " width="450" height="560" /></a></p>
<p>Für den Moment ohne Worte.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 10:28:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
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					<description><![CDATA[Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, ist  Montagnacht, am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche gestorben. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. (Website diogenes-Verlag hier) Der Diogenes Verlag teilt das auf seiner Website mit. Loriot ist tot, wie schmerzlich. Ein großartiger ... <a title="997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/134011/" aria-label="Mehr Informationen über 997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<blockquote><p>Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, ist  Montagnacht, am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche gestorben. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. (Website diogenes-Verlag <a title="externer Link" href="http://www.diogenes.ch/leser/aktuell/news/709" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Der Diogenes Verlag teilt das auf seiner Website mit</strong>.</p>
<p><strong>Loriot ist tot, wie schmerzlich</strong>. Ein großartiger Mensch, ein Herzensbrecher, Held, Satiriker, Kritiker spießbürgerlicher Normen und rundherum ein <strong>Vorbild</strong>. Wie oft in meinem Leben wünschte ich mir, eine Sache ähnlich der Herangehensweise von dir, Loriot, zu <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antichambrieren" target="_blank">antichambrieren</a>, um sie der Lächerlichkeit preis zu geben und den Nachweis zu führen, dass die Welt vollkommen irre geworden ist? <strong>Oder war sie eigentlich schon immer</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10362"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>O.K., das war abzusehen</strong>: er will seine lebenslange Partnerin, die Evelyn, jetzt mal sehen, zu deren zu frühem Abtritt er seinerzeit bereits eine äußerst launige Bemerkung machte, die die Presse in die Irre führen sollte über seine schmerzlichen Gefühle. Was wir haben, ist längst deutsches Kulturgut für alle Zeiten und immerdar geworden. Was wir nicht haben: unseren Loriot, Deutschlands Volksheld Nummer 1. <strong>Es ist zum Heulen, nicht komisch, du wirst uns wirklich fehlen, ganz ernsthaft und sehr traurig, großer Vogel Loriot</strong>!</p>
<p><strong>Wenigstens ist das, was du uns gegeben hast</strong>, für immer unsterblich! Ziehe fern, müder Vogel und zu anderen Ufern der Erleichterung. <strong>Chapeau! Ich ziehe meinen Hut!</strong></p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
<p><strong>Update, Nachlese</strong></p>
<p>Der SPIEGEL titelt &#8222;Du dödl di&#8220; und &#8222;Weshalb Vicco von Bülow alias Loriot der größte deutsche Künstler der Gegenwart war&#8220;. Der Versuch eines angemessenen Nachrufs fällt mehr als angemessen aus.</p>
<figure id="attachment_10515" aria-describedby="caption-attachment-10515" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10515  " title="Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg" alt="Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10515" class="wp-caption-text">Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL</figcaption></figure>
<figure id="attachment_10516" aria-describedby="caption-attachment-10516" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10516  " title="Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg" alt="Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" width="432" height="324" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10516" class="wp-caption-text">Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL</figcaption></figure>
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		<title>968-11 &#8211; Nachruf: Das Leben von Stan Laurel hatte tragikomische Seiten, wie auch sein Begräbnis!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 14:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hardy]]></category>
		<category><![CDATA[Stan Laurel]]></category>
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					<description><![CDATA[Stan Laurel war mit seinem Partner Oliver Hardy sozusagen &#8222;Master of Comedy&#8220;, wie der Grabstein zutreffend ausweist. In der deutschen Wikipedia sind zwei Absätze Text enthalten, die in diesem Zusammenhang zumindest der hervorgehobenen Erwähnung würdig sind. Dort heißt es -wie gesagt auszugweise!- wie folgt: Stan Laurel war fünfmal verheiratet. Von 1926 bis 1935 lebte er ... <a title="968-11 &#8211; Nachruf: Das Leben von Stan Laurel hatte tragikomische Seiten, wie auch sein Begräbnis!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/131111/" aria-label="Mehr Informationen über 968-11 &#8211; Nachruf: Das Leben von Stan Laurel hatte tragikomische Seiten, wie auch sein Begräbnis!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_10101" aria-describedby="caption-attachment-10101" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10101 " title="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Grave_of_Stan_Laurel.jpg" alt="Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)" width="450" height="273" /></a><figcaption id="caption-attachment-10101" class="wp-caption-text">Grab von Stan Laurel (Foto: Alan Light, mit Dank)</figcaption></figure>
<p><strong>Stan Laurel</strong> war mit seinem Partner Oliver Hardy sozusagen &#8222;Master of Comedy&#8220;, wie der Grabstein zutreffend ausweist. In der deutschen Wikipedia sind zwei Absätze Text enthalten, die in diesem Zusammenhang zumindest der hervorgehobenen Erwähnung würdig sind. Dort heißt es -wie gesagt auszugweise!- wie folgt:</p>
<blockquote><p>Stan Laurel war fünfmal verheiratet. Von 1926 bis 1935 lebte er mit Lois Neilson zusammen. Sie bekamen zwei Kinder, Lois jr. (* 1927) und Robert Stanley, der kurz nach seiner Geburt 1930 starb. Daraufhin wurde Laurel Alkoholiker. Wenig später starb Laurels Bruder Edward nach einer Zahnbehandlung an einer Überdosis Lachgas.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ferner heißt es:</p>
<blockquote><p>Stan Laurel starb 1965 nach einem Herzinfarkt im Alter von 74 Jahren. Sein Grab befindet sich in den <em>Gardens of Heritage</em> auf dem Forest-Lawn-Friedhof in den Hollywood Hills. An der Trauerfeier am 26. Februar 1965 nahmen viele Komiker teil.</p></blockquote>
<p>Womit wir -hoffentlich- das <strong>Tragikomische</strong> aus dem Eintrag zutreffend herausgearbeitet haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Doof, aber nicht dick: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stan_Laurel" target="_blank">Stan Laurel</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 15:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Der Spruch „Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung – Hauptsache sie ist rhythmisch“ wurde angeblich vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker gehört, der sich beim Sender beschwerte. Damit hatte RIAS Berlin einen Grund, dem schon lange unliebsamen Mitarbeiter Lord Knud fristlos zu kündigen. Richard von Weizsäcker hat das später dementiert. (Quelle: Wikipedia über Lord ... <a title="958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/130011/" aria-label="Mehr Informationen über 958-11 &#8211; Historie: Früher hörten wir alle &#8222;Schlager der Woche&#8220; auf der HiFi-Truhe mit dem grünen Auge! Oki doki, sagte Lord Knut!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<figure id="attachment_18481" aria-describedby="caption-attachment-18481" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p>Der Spruch „Ich habe nichts gegen die Frauenbewegung – Hauptsache sie ist rhythmisch“ wurde angeblich vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker gehört, der sich beim Sender beschwerte. Damit hatte RIAS Berlin einen Grund, dem schon lange unliebsamen Mitarbeiter Lord Knud fristlos zu kündigen. Richard von Weizsäcker hat das später dementiert. (Quelle: Wikipedia über Lord Knut, Link unten)</p></blockquote>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/?s=%23Flurbereinigung&amp;submit=Suchen">#Flurbereinigung</a> stellt das Foto zur Verfügung und wir haben uns aus gegebenem Anlass gern erinnert: an &#8222;Schlager der Woche&#8220;, Lord Knut, auf dem RIAS, Ausstrahlung wöchentlich abends um zwanzig Uhr. Wenn wir schon schlafen sollten, wie uns die Eltern befohlen, schalteten wir die Radiotruhe aus den Fünfzigern (die mit dem 10-er-Plattenwechsel) heimlich ein und ganz leise. Das Ohr am Lautsprecher. Das Radiodisplay war erleuchtet und unnötigerweise hatten diese Röhrenradios ein &#8222;grünes&#8220;, hell leuchtendes Auge, verräterisch. Kamen die Eltern noch einmal herein, klack, schaltete man das Radio ganz schnell aus. <strong>Dieses dämliche Nachleuchten, es war teils nicht schnell genug aus. Dann gab es Ärger</strong>.</p>
<p><strong><span id="more-10017"></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/5pcnMSfGzBg" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe><br />
<span style="color: #888888;"><em>Nero Brandenburg, Berliner Journalistenurgestein, zelebriert seinen Hit von 1972 &#8222;Mein Dingeling&#8220; (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Nero Brandenburg: Sein größter Erfolg als Sänger war die Coverversion <em>Dingeling</em> des Liedes <em>My Ding-A-Ling</em> von Chuck Berry, die trotz Abspielverbots im Radio über 150.000 mal als Single verkauft wurde. Es folgten etwa 20 weitere Tonträger, darunter die <em>Laubenpieper Polka</em> über die Berliner Kleingartenkultur.</p></blockquote>
<p><strong>Historisch ist das Bild nicht ganz korrekt</strong>: Denn Amy Winehouse war damals noch gar nicht geboren. Im nachhinein allerdings erscheint uns die Erinnerung an eine der großartigsten Künstlerinnen der letzten zehn Jahre jedoch immerhin als so angebracht, dass wir uns erlaubt haben, ein bisschen Geschichte zu klittern. &#8222;Okey dokey&#8220; bzw. &#8222;Oki doki&#8220; (Schreibweise überprüft) lautete die Duftmarke, die uns Lord Knut bescherte, um bei seinen Hörern im Gedächtnis zu bleiben. <strong>Bis heute, übrigens, allein die Duftmarke &#8222;Oki doki&#8220; ist vielen noch heute bekannt, wenn auch Einige inzwischen die Herkunft nicht mehr erinnern</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hMddte6yD2w" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Chuck Berry . My Ding-A-Ling (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Eines nachts, kurz nach dem die Mauer gefallen war, saß Lord Knud besoffen in seinem Wohnzimmer und blickte in sein Whiskeyglas. Vielleicht, niemand weiß das so genau und er selbst am wenigsten, sah er in diesem Moment zwischen den schmelzenden Eiswürfeln sein Leben vorbeischwimmen. Schamoni, Weizsäcker und die Lords, langbeinige Models, Ossis und Adlige, Intendanten und Fans tanzten ausgelassen In Jack Danleis. Und er saß wieder mal draußen, trunken und allein. Lord Knud warf das Glas wütend an die Wand. Am nächsten Morgen sah er den bläßlichbraunen Fleck auf der Tapete. Lord Knud bastelte eine Collage aus alten Zeitungsausschnitten, die seine Mutter in all den Jahren über ihn gesammelt harte, und rahmte das Werk ein. Damit hing er den Fleck zu. (Alexander Osang, Berliner Zeitung, Onlinearchiv, 15. Oktober 1994 (<a title="externer Link" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1994/1015/magazinamwochenende/0003/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>)</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Herber Verlust: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4637" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amy Winehouse starb mit 27 Jahren den vorhersehbaren Heldentod</a></li>
<li>Früher war alles wie früher: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlager_der_Woche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlager der Woche, Informationen zur Sendung</a></li>
<li>Zur Institution geworden: <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lord_Knud" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lord Knut, deutscher Beatmusiker, DJ und Radiomoderator</a></li>
<li>Querverweis: <a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=4567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nero Brandenburg erklärt in Folge 9 &#8222;Duftmarken&#8220;</a></li>
</ul>
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		<title>737-11 &#8211; Nachgedacht: Ich habe über das #Dschungelcamp nachgedacht, mit gutem Ergebnis! #Linktipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 07:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen gewissenhaften Nachdenkens ist mir u.a. aufgefallen: Ich bin für den australischen Dschungel nicht geeignet, so wenig wie Sarah Knappik, die blonde Zicke, Rainer Langhans, der grauhaarige Alt-Kommunarde oder alle die vorherigen &#8222;Verlierer&#8220; des langen, gewissenhaften Brütens in der australischen Einöde. Sind am Ende die Verlierer eigentlich die Gewinner? Die Sache ist mir zu telegen, ... <a title="737-11 &#8211; Nachgedacht: Ich habe über das #Dschungelcamp nachgedacht, mit gutem Ergebnis! #Linktipps" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/108011/" aria-label="Mehr Informationen über 737-11 &#8211; Nachgedacht: Ich habe über das #Dschungelcamp nachgedacht, mit gutem Ergebnis! #Linktipps">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8462" title="_banner.Nachgedacht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht.jpg" alt="" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/banner.Nachgedacht-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Im Rahmen gewissenhaften Nachdenkens</strong> ist mir u.a. aufgefallen:</p>
<blockquote><p>Ich bin für den australischen Dschungel nicht geeignet, so wenig wie Sarah Knappik, die blonde Zicke, Rainer Langhans, der grauhaarige Alt-Kommunarde oder alle die vorherigen &#8222;Verlierer&#8220; des langen, gewissenhaften Brütens in der australischen Einöde. Sind am Ende die Verlierer eigentlich die Gewinner? Die Sache ist mir zu telegen, TV-affin und überhaupt, Mann: Ich schaff mir solchen Quatsch nicht an! Australiens Dschungel oder Großstadtdschungel Berlin? Die Antwort ist klar, eindeutig. Wichtig ist nicht, ob es eine weitere Staffel geben wird. Wichtig ist, dass Deutschland gerade den größten Filmemacher Nachkriegsdeutschlands verloren hat, zu früh: <strong>Bernd Eichinger! R.I.P.!</strong></p></blockquote>
<p><strong>Aber kein Problem, es ist eine Sache der Toleranz</strong>: Sollen bitte weiterhin B-Promis (2. Güteklasse) dorthin entschwinden, das gibt ja auch ca. 50.000,- € auf die Hand. Viel Spaß, Jungens und Mädels. Ich bleib lieber hier und lass diesbezüglich auch den Fernseher ausgeschaltet. Mit mir lass ich das nicht machen! Soll das internationale Terrortum der &#8222;Radikalen Terror Liga&#8220; (RTL) doch Menschen gefangen nehmen und brüten lassen. Der große Mann des deutschen Nachkriegsfilms Bernd Eichinger starb jetzt mit 61 Jahren in Los Angeles. Es wird seinen Grund gehabt haben, dass Eichinger zeitlebens das Dschungelcamp nicht verfilmte. Er erwog es nicht einmal. Und niemand hatte einen besseren Riecher als er, sagt Til Schweiger. Ach, stürbe doch das Dschungelcamp endlich! Mir würde es nicht bangen. Was für Bernd Eichinger nicht gilt: Ein herber Verlust und der Satz &#8222;Es wird eine Lücke reißen&#8220; liegt mir wieder auf der Zunge. <strong>Mit mir macht RTL nichts in Richtung Australien</strong>. <strong>Australien säuft bald ab, wenn das so weiter geht, darum sollen die sich kümmern</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra2891.html" target="_blank">Geiseln im Dschungel-TV</a> (Die Radikale Terror Liga RTL hat 11 Deutsche  in Geiselhaft)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/kultur/kino/article12352484/Bernd-Eichinger-Die-coolste-Sau-von-allen.html" target="_blank">Bernd Eichinger? Die coolste Sau von allen</a> (Nachruf von Til Schweiger)</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/106511/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama Cass]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum&#8220; &#8211; Motto des Blogs &#8222;Balu auf Reisen&#8220; des verschollenen Weltumseglers Bodo Rufenach. &#8211; Dream A Little Dream! (Mama Cass) Nein, einen Nachruf auf einen Unbekannten zu schreiben, dessen Tod noch gar nicht festgestellt ist, gehört sich nicht. Und gesichtspunkte.de ist ein &#8222;Fachmagazin&#8220; für den bewohnten Mehrfamilienhauskomplex. Hingegen ... <a title="722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/106511/" aria-label="Mehr Informationen über 722-11 &#8211; Linktipp: Weltumseglung findet jähes Ende, der deutsche Skipper ist verschollen, weg &#038; vermutlich tot!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-27" title="Globale Fragen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/screen_25.gif" alt="" width="101" height="100" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Träume nicht Dein Leben sondern lebe Deinen Traum&#8220; &#8211; Motto des Blogs &#8222;Balu auf Reisen&#8220; des verschollenen Weltumseglers Bodo Rufenach. &#8211; Dream A Little Dream! (Mama Cass)</p></blockquote>
<p><strong>Nein, einen Nachruf auf einen Unbekannten zu schreiben</strong>, dessen Tod noch gar nicht festgestellt ist, gehört sich nicht. Und gesichtspunkte.de ist ein &#8222;Fachmagazin&#8220; für den bewohnten Mehrfamilienhauskomplex. Hingegen ist Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch, ein Schiff auf Weltumsegelung und dessen Kapitän ist nun sehr wahrscheinlich tot, von Bord gegangen, mitten in der Karibik. <strong>Unglaublich interessant ist sein Blog zu lesen</strong>.</p>
<p><span id="more-8365"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vZPmZ64m3_4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="345" src="http://www.youtube.com/v/vZPmZ64m3_4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<em><span style="color: #888888;">Mama Cass Elliot &#8211; Dream A Little Dream (via youtube)</span> </em></p>
<p><strong>Und wer es dennoch &#8222;heimeliger&#8220; zuhause findet</strong>, als auf hoher See, dem sei die Weltblogumsegelung virtuell angeraten: in der Scheinwelt des Internet.</p>
<p><strong>Viel Spaß und danke an den verschollenen Blogger</strong>, dessen Tagebuch nun jäh endete und von seinem Bruder in Deutschland nur noch mit &#8222;additional infos&#8220; über den Kenntnisstand der Nachforschungen aktualisiert wird. Wer auch immer die Scheinwelt des Internet beklagt, mag sich vor Augen halten, wie gutgemachtes Internet die Wirklichkeit komplett abbildet. <strong>Mit zum Teil erschreckender, sehr naher Präzision und Erlebnisdichte</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Aufregend: <a title="externer Link" href="http://www.balu-auf-reisen.de" target="_blank">Das Blog &#8222;Balu auf Reisen&#8220;</a> (Startseite)</li>
<li>Beängstigend: <a title="externer Link" href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12089438/Die-verzweifelte-Suche-nach-Segler-Bodo-Rufenach.html?wtmc=yahoo.lo&amp;nopopunder" target="_blank">Die Welt meldet &#8222;In der Karibik verschollen&#8220;&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>717-11 &#8211; Nachruf: Eva Strittmatter &#8211; *1930 +2011 verstarb mit 80 Jahren, kein Nachruf, ein Gedicht #R.I.P.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/106011/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/106011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 15:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Strittmatter]]></category>
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					<description><![CDATA[ (Danke, Heinz!)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_8320" aria-describedby="caption-attachment-8320" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8320" title="Eva Strittmatter (1930-2010)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Eva.Strittmatter.jpg" alt="Eva Strittmatter (1930-2010)" width="450" height="750" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Eva.Strittmatter.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/01/Eva.Strittmatter-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8320" class="wp-caption-text">Eva Strittmatter (1930-2010)</figcaption></figure>
<p> <span style="color: #888888;">(Danke, Heinz!)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>632-10 &#8211; Trauer: Deutschland trägt heute Trauer, titelt Bild und hat sogar Recht damit #Loki Schmidt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:17:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Helmut Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Loki Schmidt]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Kerze für Loki Schmidt und die Gedanken bei Helmut Schmidt. Die BILD-Zeitung überträgt einen Livestream der gerade laufenden Beerdigung.  Wir schweigen! Kondolenz auf gesichtspunkte.de]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<p><strong>Eine Kerze für Loki Schmidt</strong> und die Gedanken bei Helmut Schmidt. Die BILD-Zeitung überträgt einen Livestream der gerade laufenden Beerdigung.  <strong>Wir schweigen</strong>!</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/?p=7640">Kondolenz auf gesichtspunkte.de</a></p>
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		<title>536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 10:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, den 03. Juli 2010: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: &#8222;Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!&#8220;. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, ... <a title="536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/536-10/" aria-label="Mehr Informationen über 536-10 &#8211; Kampagnen: Die Berlin-Zehlendorfer Waltraudstr. bekam jetzt -endlich!- ihren ersten Stolperstein">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-236" title="Kampagnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/kampagnen.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_1961" aria-describedby="caption-attachment-1961" style="width: 215px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1961 " title="Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09.jpg 375w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/verlegebeispielgross09-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-1961" class="wp-caption-text">Verlegebeispiel (Quelle: stolpersteine)</figcaption></figure>
<p><strong>Am Samstag, den 03. Juli 2010</strong>: Es ist richtig heiß in Berlin-Zehlendorf, 33,5 ° Celsius zeigt das Thermometer um 14:05 Uhr an. Michael Rohrmann, Projektbeauftragter für den Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf, ruft bei Thomas Gotthal an: &#8222;Wir sind jetzt am Wilden Eber, gerade fertig, in fünfzehn Minuten sind wir da!&#8220;. Um 14:25 Uhr trifft Rohrmann zuerst ein, wenig später folgt ihm ein metallicroter, kleiner Kastenwagen, an Bord Günter Demnig, Projektinitiator des Projekts Stolpersteine. Um 16 Uhr wird in Südafrika das Fußballspiel Deutschland:Argentinien beginnen. &#8222;Say No To Racism&#8220; werden die Spieler eingangs auf einem großen, blauen Transparent vor sich hochhalten, sie werden es alle hoch halten, um damit ein <strong>klares Nein zu jeder Form von Rassismus zu bekennen</strong>! <strong>Wer das vor Fußballpublikum auf der ganzen Welt sagt, der wird wahrgenommen!</strong></p>
<p><span id="more-7082"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object width="450" height="370" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/DicZ7P1hK84&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="370" src="http://www.youtube.com/v/DicZ7P1hK84&amp;hl=de&amp;fs=1" allowfullscreen="allowfullscreen" allowscriptaccess="always" /></object><br />
<span style="color: #888888;">Stolpersteinverlegung 03.07.2010 &#8211; Waltraudstr. 27, 14169 Berlin-Zehlendorf (via Youtube)</span></p>
<p><strong>14:25 Uhr: Günter Demnig trifft ein</strong>. Es ist der xte Stolperstein heute, doch auch wenn es &#8222;affenheiß&#8220; ist, sein Arbeitsprogramm hat nichts mit den Rolling Stones zu tun. Stolpersteine heißt das Projekt. <strong>gesichtspunkte.de</strong> hat hierüber immer wieder berichtet. Heute geht ein lange gehegter Wunsch von Thomas Gotthal vom Büro Gotthal in der Waltraudstr. 26 in Erfüllung. Sie haben das Projekt Stolpersteine letztes Jahr angefangen, immer wieder auf Wohnungseigentümerversammlungen ins Gespräch zu rücken. Unter TOP 03 werden Verwaltungsmaßnahmen und -beschlüsse abgehandelt. Mal die Verwalterbestellung, mal die Beschlussfassung darüber, dass der Schnee- und Eisbeseitigungsdienstleister gefeuert wird. Oder aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die WEGs erschüttert oder auch deren Verwalter.</p>
<p><strong>Nach ersten Versuchen</strong>, bei Wohnungseigentümern dafür zu werben, Stolpersteine stadtweit dort zu verlegen, wo Opfer des NS-Terrorregimes zuletzt wohnten, fanden sich inzwischen einige Wohnungseigentümer, die einen solchen Stein finanzieren mochten. In selteneren Fällen äußerten Wohnungseigentümerversammlungen als Ganzes die Absicht, auf Kosten der WEG einen solchen Stein zu finanzieren, wenn -so die Bedingung- durch Recherche aufgeklärt würde, dass <strong>an derselben Adresse ein Verfolgter des NS-Regimes gewohnt hätte</strong>.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></strong></p>
<blockquote><p>Nachruf für Edith Müller, geborene Wertheim, zuletzt: Waltraudstr. 27, 14169 Berlin-Zehlendorf, Jahrgang 1898, deportiert: 28.10.1943, ermordet in Ausschwitz</p></blockquote>
<p><strong>Um 14:25 Uhr heute.</strong> Das Büro Gotthal hat schon längere Zeit vorher recherchiert, dass dies im Hause Waltraudstr. 26 nicht der Fall war. Das kann man Glück nennen oder &#8222;weniger Erblast&#8220;, ändert aber nichts daran, dass eventuell in der Nachbarschaft? In Waltraudstr. 27 (auf der gegenüberliegenden Straßenseite) ist ein Opfer verzeichnet. Das Büro Gotthal hat Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen, Ausdrucke bereitgestellt und eine Bitte, den Stein zu übernehmen. Warum keine Antwort kam, ist unergründlich und wurde niemals besprochen. Also hat das Büro Gotthal den Stein finanziert. Es sind 95,- € einmalig, die ein Stück weit jedenfalls diese &#8222;klein Zehlendorfer Welt&#8220; verändern. Es kann der morgendliche Schulweg der Kinder sein, der Abendspaziergang mit dem Hund, oder die Joggingstrecke zum Fischtal.</p>
<p><strong>Ab heute wird niemand</strong> einfach so frei von Gedanken an die Geschichte seines Weges gehen.</p>
<p><strong>16:30 Uhr: In der Waldsiedlung Krumme Lanke</strong> haben sich mehrere Anwohner einer Sackgasse dort zum gemeinsamen Fußball gucken verabredet. Gesichter, Beine, Körper, alles ist &#8222;deutsch&#8220; koloriert. Der Berichterstatter versteht heute zum ersten Mal, warum es einen 4. Stern geben soll. Zu wenig Ahnung von Fußball. Die Waldsiedlung Krumme Lanke hat Geschichte. Sie hieß früher SS-Kameradschaftssiedlung und wurde &#8222;unter Adolf&#8220; erbaut. Wer hier wohnte? Sagt doch schon der Name. Heute haben sich die Zeiten komplett geändert. Jetzt wohnen da junge Familien, vielleicht maximal zwei Kinder, denn die Häuser sind nicht gerade groß. Die Häuser wurden gebaut für &#8222;deutsche Familien&#8220; als (national-)&#8220;sozialistisches&#8220; Kleinod in fußläufiger Nähe zur Krumme Lanke. Viele Familien haben ihre Häuser &#8222;sehr entkernt&#8220;, beispielsweise um die Küche in einen angrenzenden Essbereich mit Austritt zur Terrasse umzuwandeln. Die Waldsiedlung Krumme Lanke kann als &#8222;stolpersteinfrei&#8220; gelten, hier wohnte früher niemand, den man heraus trieb, um ihn zu ermorden. Aber vielleicht wohnt dort ja jemand, der gerade deswegen Lust hat, einen Stolperstein anderswo in Berlin zu finanzieren? <strong>Das kann man einen zulässigen, zumindest nicht abwegigen Gedanken nennen</strong>. <strong>Bitte einfach melden: Wir vermitteln gern</strong>!</p>
<p><strong>Alles ist deutschtrunken, deutsche Farben</strong>, südafrikanische Tröten, Vuvuzelas, selbst die in Trikolor Deutsch. Keiner der Fußballgucker via Leinwand und Beamer käme hier auch nur ansatzweise auf die Idee, den hässlichen Deutschen zu geben! Die Gesamtlage ist ausgesprochen freundlich, die Sonne scheint, der Grill wird angeworfen! Ein Spanier und seine Ehefrau in &#8222;spanisch-rot&#8220; dazwischen. Später gibt es noch das 1:0 von Spanien über Paraguay. Die SS-Kameradschaftssiedlung von früher ist heute die Waldsiedlung Krumme Lanke und ein Wohnort von internationalem, jungen Kleinfamilien, über Gartenzäune hinweg und dieser Tage ein bisschen mit einem nationalistischen, aber unangestrengten Anstrich von &#8222;wir sind Weltmeister&#8220; <strong>oder werden es zumindest, eventuell, oder doch nicht</strong>?</p>
<p><strong>14:30 Uhr: Günter Demnig trifft rasch</strong> erste Vorbereitungen, um den Stolperstein für Edith Müller, geborene Wertheim (!), im Kopf- bzw. Berliner Katzensteinpflaster zu versenken. Er hat schnell abbindenden Zement dabei, der schon fast zur Neige geht. Das Tiefbauamt hat vorher Bescheid bekommen, denn die Fußwege sind öffentliches Straßenland. Die gesamte Verlegung des Stolpersteins dauert etwa fünf Minuten. Wir haben das Zeremoniell im Video festgehalten, um das zeigen. Zeigt man etwas, was einem auch trotzdem so nebensächlich erscheinen mag, so hat man wenigstens Gelegenheit, darüber einmal nachzudenken. <strong>Jetzt liegt dieser Stein da und ist ein fester Bestandteil der Zehlendorfer Geschichte</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>23.00 Uhr: Ein anstrengender, aufregender Tag geht zu Ende. Deutschland musste gewinnen, im Fernsehen hatte jemand gewitzelt, er bestelle sich eine Pizza Maradona, die hätte &#8222;nichts drauf&#8220;.  Die Spanier haben sehr korrektes Übungsteamplay gezeigt, eher korrekt, als aufregend, aber ausreichend, um Paraguay mit gerade mal einem Tor nach Hause zu schicken. Wer weiß schon, wo Günter Demnig jetzt ist? Wie auch immer die Menschen jetzt über diesen Tag denken: Es war ein ganz großer Tag in jeglicher Hinsicht. Und auch für Edith Müller, geborene Wertheim, umgebracht 1943 in Auschwitz.</strong></p>
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		<title>484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung ... <a title="484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/8292010/" aria-label="Mehr Informationen über 484-10 &#8211; Nachruf: Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz ist verstorben &#8211; Versuch eines Nachrufs">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1249 alignright" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<figure id="attachment_6766" aria-describedby="caption-attachment-6766" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6766 " title="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Todesanzeige.Hermann.Hesse_.jpg" alt="Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse" width="450" height="194" /></a><figcaption id="caption-attachment-6766" class="wp-caption-text">Ausriss aus Todesanzeige - Herrmann Hesse</figcaption></figure>
<p><strong>Berlin-Lankwitz ist ein alt gutbürgerliches Bollwerk</strong> gegen zu viel Modernität, südlich von Steglitz gelegen. Vor kurzem verstarb hier die Politikerin Hanna Renata Laurien, in ehrwürdigem Alter. An einem Tod zu diesem späten Zeitpunkt eines gelebten Lebens hat man nichts auszusetzen. Der Tod kann einem passieren. Unter ganz bestimmten Umständen mag der Tod sogar die Befreiung von einer großen Last, einer Bürde sein, die man zeitlebens oder auch nur abschnittsweise zu tragen hat. Dies gilt im Besonderen auch für Irmgard V. aus Berlin-Lankwitz, geboren 1924 und <strong>verstorben am 4.6.2010</strong>.</p>
<p><span id="more-6765"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>Sie hatte ein langes Leben gelebt</strong>. Es war intensiv, aber harmonisch und ihre Aura, das war so ein gewisser Anschein von &#8222;grande dame&#8220;. Sie besaß eine würdevolle Ausstrahlung, war voller Wissen um das Leben und seine Abgründe und immer eine gute Zuhörerin. Jetzt wurde sie nach langer Krankheit erlöst und zu ihrem vor Jahren im Alter von über 90 Jahren verstorbenen Ehemann &#8222;abgeholt&#8220;. Endlich sehen sie sich wieder.</p>
<p><strong>Sie hatten noch vor kurzem geheiratet</strong>. Ich kenne sie seit 1994 und so lange betreute ich schon die Wohnanlage, in der sie bis zuletzt wohnte. Nur wenige Wochen vor ihrem Tod war sie ein Rundum-Pflegefall geworden. Das ist jetzt vorbei.</p>
<p><strong>Sie hatte ihre Not</strong> mit ein paar Nachbarn, die als gerichtsbekannte Querulanten &#8222;Gott und die Welt&#8220; verklagten, auch in Wohnungseigentumsdingen. Diese Querulanten, die kannte jeder, der in Berlin mit Gerichten ab und zu zutun hat. Ein Oberverwaltungsrichter erinnert die Querulantin noch, wie sie als Lehrerin über ihre Bezüge mit dem Land Berlin stritt. Irmgard V. hat das verabscheut, dieses stete Recht haben wollen. Irgendwann verbat sie sich Anrufe von ihren querulatorischen Nachbarn. Das Querulanten-Ehepaar wurde nach §§ 18, 19 WEG mit der gerichtlichen Entziehung des Eigentums erfolgreich verklagt. Auch das Gericht befand, diese Querulanten seien der WEG nicht zuzumuten.</p>
<p><strong>Einen solchen Prozess</strong> führte ich seinerzeit das erste Mal, und gleich erfolgreich.</p>
<p><strong>Nach all den Jahren</strong> der Aufregung vor Gericht und &#8222;auf hoher See&#8220; waren die Querulanten erfolgreich heraus geklagt worden. Nun war endlich Ruhe in der Wohnanlage. Ein verdienter, aber hart erkämpfter Sieg in Richtung Gemeinschaftsbefriedung. Die Querulantin verstarb unerwartet und just, als der erzwungene Verkauf der Wohnung erfolgreich durchgesetzt worden war. Ein Zufall?</p>
<p><strong>Im Nachhinein ist tröstlich zu wissen</strong>, dass damit die letzten fünf, sechs Jahre für Frau Irmgard V. ruhiger verliefen. Kein Stress mehr mit marodierenden, ketzerischen Rundschreiben, keine Prozesse mehr, die Altakten konnten verbrannt werden. Ob sie verbrannt wurden, wissen wir nicht. Aber es war Ruhe. Richtig Ruhe. So wie in Lankwitz Ruhe ist, wenn Ruhe ist. Wenigstens die letzten Jahre ihres am Ende gesundheitlich angeschlagenen Lebens hat Irmgard V., die würdige, honorige, alte Dame in Ruhe verleben dürfen. Es war nur noch wenig von ihr zu hören.</p>
<p><strong>Sie hatte sich aufs Altenteil zurückgezogen</strong>. Ruhe in Frieden, Irmgard V., wir von der Hausverwaltung <strong>haben sie immer besonders gern gehabt</strong>! Und ein Stück weit sind wir heute auch berührt, ihr diese &#8222;verdiente Ruhe&#8220; der letzten Jahre mit einem überaus großen Engagement ermöglicht zu haben. <strong>Haben wir gern gemacht</strong>!</p>
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		<title>431-10 &#8211; Jahrestag: Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde/wird in Berlin unbeachtet begangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[Über die Berliner umgekommenen Juden während der Naziherrschaft (1933-1945) ist offenbar genau Buch geführt worden. Allerdings ist wahrscheinlicher, dass auch noch welche nicht erfasst sind. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein. Am 12. April ist der Holocaustgedenktag der Juden. Diese Feier setzte gestern in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf ein ... <a title="431-10 &#8211; Jahrestag: Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde/wird in Berlin unbeachtet begangen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/7752010/" aria-label="Mehr Informationen über 431-10 &#8211; Jahrestag: Der 12. April 2010 als Gedenktag wurde/wird in Berlin unbeachtet begangen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" title="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6410" title="55696 ermordete Berliner Juden" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/55696.ermordete.Berliner.Ju_.jpg" alt="55696 ermordete Berliner Juden" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/55696.ermordete.Berliner.Ju_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/04/55696.ermordete.Berliner.Ju_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Über die Berliner</strong> umgekommenen Juden während der Naziherrschaft (1933-1945) ist offenbar genau Buch geführt worden. Allerdings ist wahrscheinlicher, dass auch noch welche nicht erfasst sind. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein. Am 12. April ist der Holocaustgedenktag der Juden. Diese Feier setzte gestern in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf ein und dauert noch fort: Es werden jetzt die Namen der 55.696 erfassten, ermordeten Juden <strong>aus dem Buch vorgelesen</strong>.</p>
<p><span id="more-6409"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="71" height="25" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wNWYx4oapCw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="405" src="http://www.youtube.com/v/wNWYx4oapCw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Berlin-Wilmersdorf, Jüdische Gemeinde Berlin &#8211; 12. April 2010 (via Youtube)</span></p>
<p><strong>In der Berliner Fasanenstr</strong>. war es gestern Nachmittag relativ bescheiden gefüllt. Ein Rabbi sang Lieder, in denen die Worte Ausschwitz, Buchenwald, Treblinka fallen. Es wird der Opfer gedacht, die die Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten &#8222;bearbeitet&#8220; hat, gewissenhaft, perfekt und deutsch.</p>
<p><strong>Wer sich vor Augen führt</strong>, dass es näherungsweise 55.700 bis unklar mehr Juden waren, die infolge des Nationalsozialismus umgekommen sind, dem wir spätestens jetzt klar, dass die Anzahl der in Berliner bislang verlegten Stolpersteine mit dieser Opferzahl noch nicht korrespondiert.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></strong></p>
<p><strong>Dazu heißt es</strong> bei Wikipedia (und durch uns überprüft) auszugsweise derzeit:</p>
<blockquote><p> &#8222;Bis Januar 2010 hat Gunter Demnig über 23.000 Steine in etwa 550 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Polen, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt. Erste Stolpersteine in Norwegen und Dänemark sind im Jahr 2010 geplant.&#8220; (Wikipedia, Stichwort Stolpersteine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine" target="_blank">hier</a>, telefonisch noch erfragt bei der Projektkoordinatorin Uta Franke)</p></blockquote>
<p><strong>2.704 (Stand März 2010)</strong> <strong>Stolpersteine</strong> sind lt. Auskunft von Carola Weinholz von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin verlegt. Es wird deutlich: da fehlen noch rund 53.000 Stolpersteine (Zahl gerundet) allein für die Berliner Juden, und ganz zu schweigen von der weitaus größeren Anzahl weiterer Opfer aus allen gesellschaftlichen Schichten der Zeit von 1933 bis 1945. Dass diese Zahl mindestens sechsstellig ist, aber nicht genau nachrechenbar, stört vielleicht die Buchhalter, lässt aber die Vermutung zu, dass wir noch lange nicht alles getan haben, um derer zu erinnern, deren Gedenken wir in einem guten Sinne im Schilde führen sollten.</p>
<p><strong>Klar ist</strong>: es gibt nur noch sehr wenige Überlebende des Holocaust und die es noch gibt, werden bald eines natürlichen Todes sterben. Sich der Gestorbenen bis 1945 zu erinnern, heißt, die Geschichte wachzuhalten. Und dazu besteht auch hinreichender Anlass. Nur weil die Jahre ins Land gegangen sind, wird die Erinnerung daran nicht unwichtiger. Das öffentlich rechtliche Fernsehen strahlte Anfang dieser Woche eine lange Dokumentation über den Genozid an den Armeniern (1916) aus, die in der Türkei auf einen langen Todesmarsch geschickt wurden. Über die Ära Stalin in der nachrevolutionären UdSSR ist inzwischen viel bekannt. Das letzte Jahrhundert war noch bis zur Jahrtausendwende eines der Massenmörder, überall auf der Welt, u.a. in Ruanda.</p>
<p><strong>Wer angesichts dessen</strong> sagt, das sei Vergangenheit und die müsse man ruhen lassen, <strong>irrt</strong>. <strong>Wir könnten noch viel mehr tun, wenn es uns nur bewusst wäre&#8230;</strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/stolpersteine" target="_blank">Projekt Stolpersteine</a> (auf gotthal.de)</li>
<li><a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=stolpersteine" target="_self">Projekt Stolpersteine</a> (auf gesichtspunkte.de)</li>
</ul>
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		<title>3-09 &#8211; Nachruf zu Lebzeiten eines Beirats durch den Verwalter: Für Klaus W. aus N. und eine gute Zusammenarbeit</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/nachruf-eines-verwalters/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 10:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus W.]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele sagen, dass Gefühle nicht in ein Weblog hineingehören. Sich zu sehr zu äußern, menschlich nachvollziehbar, sei angesichts elektronischer Nachvollziehbarkeit etwas Schlechtes. Das wird hier nur zum Teil so gesehen. Wer seinen Alltag mehr oder minder tagesaktuell beschreibt, der hat gute und schlechte Momente. Menschen, die finden, dass man derartiges nicht erzählen dürfe, sollen das ... <a title="3-09 &#8211; Nachruf zu Lebzeiten eines Beirats durch den Verwalter: Für Klaus W. aus N. und eine gute Zusammenarbeit" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/nachruf-eines-verwalters/" aria-label="Mehr Informationen über 3-09 &#8211; Nachruf zu Lebzeiten eines Beirats durch den Verwalter: Für Klaus W. aus N. und eine gute Zusammenarbeit">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele sagen, dass Gefühle nicht in ein Weblog hineingehören. Sich zu sehr zu äußern, menschlich nachvollziehbar, sei angesichts elektronischer Nachvollziehbarkeit etwas Schlechtes. Das wird hier nur zum Teil so gesehen. Wer seinen Alltag mehr oder minder tagesaktuell beschreibt, der hat gute und schlechte Momente. Menschen, die finden, dass man derartiges nicht erzählen dürfe, sollen das mit sich selbst ausmachen. Wer damit kein Problem hat, äußert sich auch weiterhin tagesaktuell.</p>
<p><strong>Ein Verwaltungsbeirat macht &#8222;die Fliege&#8220;.</strong> Er verkauft seine Wohnungen. Wir schauen zurück auf eine Zusammenarbeit mit Klaus W. aus N., nicht aus B. (Berlin). Klaus W. aus N. hat als &#8222;westdeutscher Eigentümer&#8220; im Verlaufe der 80iger und 90iger mehrere Wohnungen in Berlin erworben. Der Vertriebskanal, über den er Wohnungen erworben hat, ist mittlerweile nicht mehr existent. Der Vertriebskanal ist pleite, insolvent. Unsere Wege trafen sich erstmals <strong>1997</strong>. Ein (anderer) Wohnungseigentümer hatte den Wohnungseigentümern einer Wohnanlage in Berlin-N. (* Bezirk) empfohlen, die dramatischen Zustände ihrer derzeitigen WEG-Verwalterin mit Hilfe eines beherzten (neuen) Verwalters zu ordnen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit begann. Die Wohnanlage wurde verwaltungsmäßig übernommen, eine Vielzahl von ungelösten Problemen aus Missmanagement, unsauberer Geschäftsführung und dergleichen trat zutage. Eine &#8222;zupackende Art&#8220; versprach sich die Wohnungseigentümergemeinschaft.</p>
<p><span id="more-2831"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Weil Klaus W. aus N. aber auch im Beirat einer anderen Wohnanlage in Berlin-W. saß, wurde der beherzte (neue) Verwalter der Wohnanlage in Berlin-N. gefragt, ob er auch die ebenfalls von der C-Unternehmensgruppe zuvor verwaltete Wohnanlage übernehmen könne? Dies bejahte der &#8218;zupackende&#8216; Verwalter. Auch in dieser ordnete er die vorgefundenen, dramatischen Zustände dieser WEG. Währenddessen fragte eine weitere, andere Wohnungseigentümerin, Gertrude G. aus H., bei dem beherzten (neuen) Verwalter der Wohnanlage in Berlin-N. an, ob er nicht auch die Wohnanlage in Berlin-K. übernehmen könne, bei der die Verwaltung durch C-Unternehmensgruppe gerade dramatisch wackele. Der neue Verwalter bejahte auch dies. In den Jahren 1998/9 wechselten daher drei Gemeinschaften, die zuvor bei der C-Unternehmensgruppe in drohende Zahlungsunfähigkeit gerieten, die Verwalterin. Und der packte zu. </p>
<p>Eine weitere Wohnanlage in Berlin-K. entschied sich gegen diese Verwalterin. Sie kam allerdings mit zwei Jahren Verspätung dann doch zu uns, weil auch der ehemalige Angestellte der C-Unternehmensgruppe, den diese WEG zunächst billig einkaufte und als neuen Verwalter bestellte, binnen kurzer Zeit unter der Last seines Amtes zusammengebrochen war. Von diesen vier Wohnanlagen mit einer Struktur von durchweg norddeutschen Eigentümern war in dreien der Wohnungseigentümer Klaus W. Mitglied des Verwaltungsbeirats. Die von ihm seinerzeit gekauften Eigentumswohnungen, alle zu vergleichbaren Preisen und nach einem vergleichbaren System erworben, waren in diesen Jahren nicht mehr ähnlich werthaltig. Ein Verkauf erschien schwer. Später gelingt es ihm, eine der Wohnungen zu veräußern. Aktuell folgte eine zweite Wohnung. <strong>Zeit für eine Liebeserklärung an die gemeinsame Zusammenarbeit, die zurückliegt, denn mit dem Verkauf einer Wohnung endet auch ein Amt als Verwaltungsbeirat einer Wohnanlage.</strong></p>
<p>Das Besondere an der Zusammenarbeit: sehr guter persönlicher Kontakt, über all die Jahre bis heute, ein stetiges Geben und Nehmen, gewachsenes Vertrauen und das wechselseitige Zuhören können. Miteinander beratschlagen, Vorschläge, Ideen sondieren, gemeinsam eine Lösung entwickeln, handeln. Dann dies Handeln später vor Versammlungen vertreten, sich an das Zustandekommen derartiger Verabredungen genau erinnern, es deckungsgleich zu vertreten und auf Schelte anderer Wohnungseigentümer deren Detailkritik sauber und unter Achtung der schlechter informierten Person argumentativ auszuräumen, das waren besonders erwähnenswerte Gaben des Klaus W. aus N. .</p>
<p>Die Zusammenarbeit wuchs kontinuierlich. Mit der Fülle der neuen Aufgaben, die zur Neuordnung maroder Verwaltungszustände erforderlich sind, teilen sich mit der Zeit die eigenen Erinnerungen in die Zeit des Aufarbeitens, der Altlasten, der Vorverwaltungs-Bereinigung und in die folgende Normalisierungsphase. In einer Phase der Neuordnung maroder Wohnanlagen mag der Anteil der insgesamt vorhandenen Dankbarkeit ggü. einem neuen Verwalter noch groß sein. Dies muss aber nicht Jahre andauern. Wenn die schwierigen Zeiten erfolgreich abgearbeitet sind, treten neue Probleme auf und an zum Teil sehr geringfügigen Problemen entzündet sich Dissens. In diesen &#8222;neuen&#8220; Zeiten hat der Verwaltungsbeirat Klaus W. stets eine hervorragende Mittlerrolle eingenommen, um auf Wesentliches hinzuweisen und Unwesentliches als Kleinprobleme darzustellen und in die richtigen Dimensionen zu überführen. All diese Zusammenarbeit existiert daher bis heute auf gutem Fundament und daran hat einen ganz wesentlichen Anteil die sehr gute Informationsvermittlung durch Herrn Klaus W., auch wenn nörgelnde Einzelpersonen wieder etwas auszusetzen hatten.</p>
<p>Und dafür sind wir Klaus W. aus N. sehr dankbar, und wünschen ihm und seiner Frau weiterhin alles Gute. Klaus W. ist, was man zu Recht einen langjährigen Geschäfts<strong>freund</strong> nennt.</p>
<p>Danke, Klaus W. aus N. für die sehr, sehr gute Zusammenarbeit mit uns. Wir haben es geschafft, aus maroden Verhältnissen bessere zu entwickeln und Wohnanlagen voran zu bringen, damit diese heute attraktiver sind, und Wohnungen sogar verkäuflich, wenn auch die Preise für Immobilien in den letzten Jahren arg gelitten haben. Es gibt zwei wesentliche Ziele für Menschen, die Eigentum erwerben. Es optimal zu verwalten oder es gewinnbringend zu veräußern.</p>
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		<title>25-09 &#8211; Nachruf: Senator Edward Kennedy (77) ist tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 13:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Edward Kennedy]]></category>
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					<description><![CDATA[Senator Edward &#8222;Teddy&#8220; Kennedy (*22.02.1932, + 25.08.2009) ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren an einem Gehirntumor und war der letzte Überlebende der zweiten Generation der Kennedys. Wir erhalten einen Anruf aus New York von jemand, der ihn persönlich kannte, und reden ausführlich über das Leben dieses großen, westlichen Politikers. Kennedy hat viel durchgemacht in seinem ... <a title="25-09 &#8211; Nachruf: Senator Edward Kennedy (77) ist tot" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/nachruf-senator-kennedy/" aria-label="Mehr Informationen über 25-09 &#8211; Nachruf: Senator Edward Kennedy (77) ist tot">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p>Senator <strong>Edward &#8222;Teddy&#8220; Kennedy</strong> (*22.02.1932, + 25.08.2009) ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren an einem Gehirntumor und war der letzte Überlebende der zweiten Generation der Kennedys. Wir erhalten einen Anruf aus New York von jemand, der ihn persönlich kannte, und reden ausführlich über das Leben dieses großen, westlichen Politikers. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Kennedy" target="_blank">Kennedy</a> hat viel durchgemacht in seinem Leben, und gehörte zweifelsohne zu den wichtigsten, einflussreichen Amerikanern. Jemand, der ihn kannte und den mit ihm eine Freundschaft verband, sagt uns sinngemäß: Teddy war eine Seele von Mensch. &#8211; Seine Liebe zu den Menschen, seine Aufopferung für sein Land und seine kontinuierliche Neugier, die Menschen betreffend, sein stetiges, aufmerksames Nachfragen bei Menschen, um ihre individuellen Gedanken zu erfahren, und auch nächtelange Gespräche gehörten zu freundschaftlichen Empfindungen, die Menschen aus seinem Umfeld schätzten und liebten. Sehr intensive Gespräche, Nähe, Anwesenheit.</p>
<p><span id="more-2804"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 178px" class="wp-caption alignright"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Kennedy"><img loading="lazy" decoding="async" class="   " title="Edward Kennedy, Senator (Quelle: wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/13/Ted_Kennedy%2C_official_photo_portrait.jpg" alt="Edward Kennedy, Senator (Quelle: wikipedia)" width="188" height="194" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Edward Kennedy, Senator (Quelle: wikipedia)</figcaption></figure>
<p>Teddy Kennedy, Mitglied der Kennedy-Familie, zu der inzwischen auch <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Schwarzenegger" target="_blank">Arnold Schwarzenegger</a> gehört, war mehrmals verheiratet und hinterlässt mehrere erwachsende Kinder. Die zweite Generation der Kennedys, einer in Afrika verschwunden, einer als Präsident abgeknallt, ein weiterer als Politiker ebenfalls, auch ungeklärte Flugzeugabstürze, Teddy war nicht bestimmt eines vergleichbaren Todes zu sterben. Für seine Verhältnisse hat er am längsten durchgehalten und ist eines weitgehend natürlichen Todes gestorben. Menschen zu ehren und zu achten, auch über ihren Tod hinaus, das sei jetzt ein wichtiger Gedanke. Sagt unser Anrufer. Und das glauben wir ihm.  </p>
<p><strong>R.I.P. &#8211; Senator Edward Kennedy</strong></p>
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		<title>67-09 &#8211; Michael Jackson ist tot. Ruhe in Frieden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 08:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Jackson ist tot und die Nachrichten dazu sind heute nirgends  zu überhören. Zwei wichtige Personen der Musikgeschichte sagen, neben vielen anderen, Dinge, die uns die Rolle des Ausnahmemusikers Michael Jackson in Erinnerung rufen. Die lebende Musikerlegende Quincy Jones, Produzent mehrerer Alben und selbst überaus erfolgreicher Musiker in vielen denkbaren Kategorien von Orchester- und Jazzmusik, ... <a title="67-09 &#8211; Michael Jackson ist tot. Ruhe in Frieden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/michael-jackson-ist-tot/" aria-label="Mehr Informationen über 67-09 &#8211; Michael Jackson ist tot. Ruhe in Frieden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/rip_mj_final2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2124" title="Ruhe in Frieden, Michael Jackson" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/rip_mj_final2.jpg" alt="Ruhe in Frieden, Michael Jackson" width="215" height="35" /></a></p>
<p><strong>Michael Jackson ist tot und die Nachrichten dazu sind heute nirgends  zu überhören</strong>. Zwei wichtige Personen der Musikgeschichte sagen, neben vielen anderen, Dinge, die uns die Rolle des Ausnahmemusikers Michael Jackson in Erinnerung rufen. Die lebende Musikerlegende Quincy Jones, Produzent mehrerer Alben und selbst überaus erfolgreicher Musiker in vielen denkbaren Kategorien von Orchester- und Jazzmusik, sagte zum Tod von Jackson:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Ich bin tief erschüttert, ich habe meinen kleinen Bruder verloren &#8211; und ein Teil meiner Seele ist mit ihm gegangen.&#8220; (Quincy Jones, Musikproduzent)</p></blockquote>
<p>Die Popikone Madonna sagte:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> &#8222;Ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich habe Michael Jackson immer verehrt. Die Welt hat einen seiner größten Künstler verloren, aber seine Musik wird für immer bleiben.&#8220; (Madonna)</p></blockquote>
<p><strong>Wenige andere Menschen und ihr Ableben führen bei Suchmaschinen wie Google</strong>, google news, zum koordinierten Überlaufen und Abschalten der Kapazitäten. Google News ging aufgrund der explosionsartigen Anfragen aus der weltweiten Fangemeinde in die Knie und schaltet sich ab. Die Systemadministratoren gingen von einem <a title="externer link" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,632695,00.html" target="_blank">koordinierten Hackerangriff</a> aus. Doch weit gefehlt: Es ist nur Michael Jackson gestorben, weltweit. Die Sängerin Celine Dion sagte:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> &#8222;Ich fühle mich wie beim Tod John F. Kennedys.&#8220; (Céline Dion, Sängerin)</p></blockquote>
<p>(Quellen: tmz.com, spiegel.de)</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> befasst sich redaktionell nur in Ausnahmefällen mit dem Weltkulturerbe, und selbst wenn Dresden gestern die Einstufung als solches verloren hat, weil die Dresdner eine Brücke brauchen, gehört doch das vorzeitige, viel zu frühe Ableben von Michael Jackson zu den noch erschütterlichen, tragischen Momenten, die wir erinnerungshalber wenigstens streifen und erwähnen wollen. Einen weiteren Berliner Nachruf auf den Tod des &#8218;King of Pop&#8216; fand gesichtspunkte.de <a title="externer link" href="http://blackbirds.tv" target="_blank">heute Morgen bereits auf dieser Website</a>.</p>
<p><strong>R.I.P. &#8211; Rest in Peace, Michael.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.youtube.com/v/bJTNUIuassY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bJTNUIuassY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/bJTNUIuassY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" data="http://www.youtube.com/v/bJTNUIuassY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1"/></object></p>
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		<title>62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/untergehende-sonnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 14:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Gastrotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>
		<category><![CDATA[Kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind in Berlin im &#8218;Land der untergehenden Sonnen&#8216;. Wie das woanders ist, dazu fehlt mir der ausreichende Horizont. Als Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften spüren wir (bereits telefonisch) einem Trend nach, den wir anderswo ebenso vermuten. Es geht darum, dass es für uns zunehmend schwieriger wird, geeignete Versammlungslokale für unsere Eigentümerversammlungen zu finden. In Berlin hingen ... <a title="62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/untergehende-sonnen/" aria-label="Mehr Informationen über 62-09 &#8211; Nachruf: Im Land der untergehenden Sonnen &#8211; vom Kneipensterben in Berlin">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-352" title="Prognosen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconprognosen.png" alt="Prognosen" width="80" height="15" /></p>
<figure style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Quelle: gotthal.de" src="http://www.gotthal.de/images/stories/gotthal_img/DSC04803_web01.jpg" alt="Schultheiss - typisch Berlin!" width="200" height="302" /><figcaption class="wp-caption-text">Schultheiss - typisch Berlin!</figcaption></figure>
<p>Wir sind in Berlin im &#8218;Land der untergehenden Sonnen&#8216;. Wie das woanders ist, dazu fehlt mir der ausreichende Horizont. Als Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften spüren wir (bereits telefonisch) einem Trend nach, den wir anderswo ebenso vermuten. Es geht darum, dass es für uns zunehmend schwieriger wird, geeignete Versammlungslokale für unsere Eigentümerversammlungen zu finden. In Berlin hingen früher überall &#8218;Biersonnen&#8216;, wie etwa die vom Wimpel des <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flaschenturm" target="_blank">Charlottenburger Pilsner</a>. &#8218;Engelhardt macht Stängel hart&#8216;, lautete die witzig bemühte Losung von pubertierenden Jungs in den Siebzigern. Oder die Wimpel der <a title="externer Link" href="http://www.schultheiss.de" target="_blank">Schultheiss-Brauerei</a>, remember?</p>
<p>Sie hießen Sonnen, weil ihre Form an die einer Sonne erinnerte, und für viele engagierte Trinker verhieß diese Assoziation auch in der Tat nur gutes und vielversprechendes. Solche Art Hoffnung weckten die bunten Wimpel, die über vielen Türen hingen. Im Brauereimarkt hat ein riesiger Fusionenkampf angefangen und längst sind viele der vormals berühmten Lokalkolorite untergegangen, verschmolzen und irreversibel ersäuft worden. Selbiges gilt auch für die Berliner Eckstampe. Diese darbt nun besonders nach dem Zick-Zack-Kurs des Berliner Senats ums Rauchverbot und inzwischen fanden Lockerungen statt, wonach Räumlichkeiten unter 75 m², die inhabergeführt sind, rauchen lassen dürfen, alle anderen jedoch nicht.</p>
<p>So absurde Erscheinungen gibt es, dass zum Beispiel in Berlin-Spandau ein Wirt einen Gastraum mit einer dicken Wand hochmauert, um unter die 75 m²-Marke zu springen und in den Genuss der Befreiung vom Rauchverbot zu kommen. Einen anderen, in der Spandauer Bismarckstr. rufen wir heute an. Wir haben dort des Öfteren getagt. Nö, sagt er, das geht nicht mehr. Ich: Wieso? Er: Den Versammlungsraum musste ich abgeben! Ich wusste bislang auch als Immobilienverwalter gar nicht, dass man Kneipen filettieren kann und in einzelne Scheiben geschnitten abgeben, zurückgeben kann. Ja, ja, das Rauchverbot macht&#8217;s möglich. Er bestätigt, es ist die eingangs bereits erwähnte Maßnahme. Ein völlig absurder Zustand: Aber es ist Realität.  Wir werden unsere Versammlungen künftig wohl eher in edlen, schicken Hotels veranstalten.</p>
<figure style="width: 152px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.schultheiss.de"><img loading="lazy" decoding="async" title="Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de" src="http://www.schultheiss.de/standard/img/sh_logo_web.gif" alt="Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de" width="162" height="151" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Markenzeichen Schultheiss-Brauerei - Quelle schultheiss.de</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>35-09 &#8211; R.I.P. &#8211; Monica Bleibtreu ist tot</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/monica-bleibtreu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 14:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
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					<description><![CDATA[  Eine großartige Schauspielerin ist tot. Ruhe in Frieden, Monica Bleibtreu. Ohne große Worte unsererseits. Einfach nur in ehrendem Andenken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="Trauerkerze" width="124" height="115" /></p>
<p>Eine großartige Schauspielerin ist tot. Ruhe in Frieden, Monica Bleibtreu. Ohne große Worte unsererseits. Einfach nur in ehrendem Andenken.</p>
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