<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ping Pong &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<atom:link href="https://gesichtspunkte.de/category/metaebenen/ping-pong/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 19:08:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>

<image>
	<url>https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/cropped-thomas.01-32x32.gif</url>
	<title>Ping Pong &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/185513-positionen-heizkostenabrechnungen-kugelkopfschreibmaschinen-kostenmeldungen-und-techem/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/185513-positionen-heizkostenabrechnungen-kugelkopfschreibmaschinen-kostenmeldungen-und-techem/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2013 06:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[#PrenzlauerBerg]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ping Pong]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenabrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverdunster]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenverteiler]]></category>
		<category><![CDATA[HeizkostenVO]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Techem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=14900</guid>

					<description><![CDATA[Der Mensch ist immer ein individueller. Eventuell ein Guter. Oder auch nicht. Was TECHEM angeht, so nimmt dieser Tage &#8222;die übliche Übung&#8220; der Heizkostenablesungs- und Abrechnungsprofis&#8220; Wunder. Wundersam die dortigen Vorstellungen, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Okay, wir geben zu, dass wir nicht ganz &#8222;die übliche Übung&#8220; veranstalten. Wir machen uns Sorgen um die Richtigkeit von ... <a title="1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185513-positionen-heizkostenabrechnungen-kugelkopfschreibmaschinen-kostenmeldungen-und-techem/" aria-label="Mehr Informationen über 1543-13 &#8211; Positionen: Heizkostenabrechnungen, Kugelkopfschreibmaschinen, Kostenmeldungen und #Techem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14589" aria-describedby="caption-attachment-14589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-14589" alt="Heizkostenabrechnung durch TECHEM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/06/IMG_5604.jpg 1600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14589" class="wp-caption-text">Heizkostenabrechnung durch TECHEM</figcaption></figure>
<p>Der Mensch ist immer ein individueller. Eventuell ein Guter. Oder auch nicht. Was TECHEM angeht, so nimmt dieser Tage &#8222;die übliche Übung&#8220; der Heizkostenablesungs- und Abrechnungsprofis&#8220; Wunder. Wundersam die dortigen Vorstellungen, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Okay, wir geben zu, dass wir nicht ganz &#8222;die übliche Übung&#8220; veranstalten. Wir machen uns Sorgen um die Richtigkeit von &#8222;extern ausgelagerten Abrechnungsaufträgen&#8220;.</p>
<p>Anders als andere Hausverwaltungen haben wir immer die Idee verfochten, selbst &#8222;vollkompetent&#8220; zu handeln und die Heizkosten- und Warmwasserkostenabrechnungen auf der Grundlage der Heizkostenverordnung selbst anzufertigen. Eins ist klar: Das Verteilen von solchen Kosten ist nicht schwieriger, als das Verteilen der im Übrigen angefallenen Wohnkosten eines Wirtschaftsjahres. Man muss ein wenig Fachwissen über die HeizkostenVO besitzen und das war´s.</p>
<p>Was ist anders als in der &#8222;ganzen, üblichen Branche&#8220;?</p>
<p><span id="more-14900"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Richtig: Als die HeizkostenVO eingeführt worden war, bildete sich diese Branche ganz neu und entwickelte ihre Vorstellungen von daten- bzw. rechenzentrengesteuertem Workflow. Der Kunde, die Hausverwaltung, bekam &#8222;Formulare übergeholfen&#8220;, die er auszufüllen hatte. Früher, in den Achtzigern, gab es sie noch, die schöne, alte IBM-Kugelkopfmaschine. Mir ihr wurden solchen Meldungen (mit Durchschlag) ausgefüllt, händisch.</p>
<p>Das ist lange her. Wir sind inzwischen alle &#8222;EDV-affiner&#8220; geworden. Kugelkopfschreibmaschinen hat niemand mehr, oder doch?</p>
<p>Jedenfalls ist dieser Tage eine &#8222;irgendwie lustige Vorstellung&#8220; diejenige, dass TECHEM nun mit einer &#8222;fix und fertigen&#8220; Heizkostenabrechnung (Gesamt) konfrontiert wird und die sonst in Formularen (mit Kugelschreiber?) ausgefüllten Kostenmeldungen nicht erhält. Nicht nur die Kostenmeldungen (Meldung der Ölrechnungen, der Wartung undsoweiter), sondern auch die &#8222;Nutzerlisten&#8220; nicht.</p>
<p>Die Frage, wie man gekonnt eine Fülle von abrechnungsrelevanten Daten austauscht und das, indem man die Seiten vertauscht (Hausverwaltung ist nicht -mehr- Befehlsempfänger der durchorganisierten Heizkostenablesefirma), weil die Hausverwaltung nicht auf Abrechnungen von TECHEM wartet, sondern diese erst einmal selbst anfertigt, um überhaupt halbwegs die Richtigkeit solcher (später eintreffenden) Abrechnungen überprüfen zu können, diese Vorgehensweise wirbelt &#8222;digitalen Staub&#8220; auf. TECHEM schreibt in einer Email doch tatsächlich:</p>
<p>&#8222;wir danken für Ihre Email. Die Abrechnung kann jedoch nicht anhand der vor Ihnen eingereichten Unterlagen erstellt werden &#8211; wir bitten Sie, die beigefügte Kostenvordrucke zur Meldung der Abrechnungsdaten auszufüllen. Bitte senden Sie die Formulare unterschrieben an uns zurück. Wir danken für Ihr Verständnis. &#8220;</p>
<p>Halten wir also fest:<br />
Wenn so jemand wie TECHEM eine fertige Heizkostenabrechnung bekommt, dann ist TECHEM nicht in der Lage, diese in ihr System einzupflegen, wenn diese Daten vom Kunden fertig aufbereitet vorgegeben werden. Denn der Kunde schreibt nun als Erwiderung:</p>
<p>Nein, dafür nur wenig Verständnis.</p>
<p>Ich hatte mich mit den &#8222;Datengrundlagen&#8220; von TECHEM sehr eingehend befasst und es mussten auch einige Handhabungsfehler bereinigt werden. Die Folge waren Anpassungen (teils vor allem der abgelesenen Daten), sodass die Verneinung der Verwendungsfähigkeit Ihrerseits darauf hinauslaufen würde, die erarbeiteten Bearbeitungsfortschritte außer<br />
acht zu lassen, wodurch Ihre Abrechnung dann (wieder) abweichen würde von der sachgerechten Handhabung der Sache.</p>
<p>&#8211; Teils musste noch geschätzt werden, weil Sie das nicht gemacht hatten, obwohl es erbeten worden war.<br />
&#8211; Teils wurde abgewichen von Ihrer Handhabung (bspw.) &#8222;eingebauter Heizkörper&#8220;, um eine Vereinheitlichung der Schätzgrundlagen zu erreichen, die nicht allein &#8222;auf EDV-systematische&#8220; Art und Weise erfolgen würde.</p>
<p>Aus dem angehängten Schreiben zu folgendem:<br />
&#8222;Geben Sie dazu unter www.techem.de/portal Ihre Techem Kunden-Nr. und Ihr Passwort ein. Mit einem Klick auf Abrechnung Online gelangen Sie direkt zur Datenerfassung.&#8220; (Zitat aus einem Anhang von TECHEM)</p>
<p>Dazu folgendes:<br />
Soweit Sie bereits ein derartiges &#8222;Kundenkonto&#8220; mit Onlinezugriff vorhalten, bitten wir Sie, dieses zu löschen und mir einen erneuten (erneuerten) Account zur Verfügung zu stellen. Die bislang damit befasste Sachbearbeiterin ist aus der Firma ausgeschieden und demnach nicht mehr zugriffsberechtigt auf Stammdaten-Grundlagen der angesprochenen WEG.</p>
<p>Wir bitten Sie also, sich einmalig in diese Vorgehensweise einzuarbeiten und die Abrechnung (genau so) wie eingereicht anzufertigen, da sie sonst abweichen würde. Vielen Dank.&#8220;<br />
(Zitat Ende)</p>
<p>So ist der Fall vermeintlicher Zusammenarbeit mit den Heizkostenablesern vorliegend gelagert.</p>
<p>Wir alle machen uns Gedanken, wie wir unsere Arbeit maßgeblich vereinfachen können. Weil wir aus gesetzlichen Gründen verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnungen anfertigen müssen, heißt das noch lange nicht, dass wir ohne weiteres dazu berechtigt sind, solche Arbeiten komplett und gegen (zusätzliche) Kostenumlage outzusourcen. Es stellt sich sehr wohl die Frage, ob nicht eine fähige Hausverwaltung das selbst können muss? Also abzurechnen. Unstreitig dürfte sein, dass der Bereich der Montage von Heizkostenverteilern und Wasseruhren von einer Hausverwaltung nicht bewerkstelligt werden kann. Unstreitig aber muss man die Erstellung einer verbrauchsabhängigen Kostenabrechnung nicht herausgeben an Dritte, sondern kann sie als fachlich ausgebildeter Hausverwalter durchaus selbst erledigen.</p>
<p>Dieser Fall wird aber offenbar nicht als Normalfall angesehen in Bundesdeutschland. Deswegen hat sich eine &#8222;fette Branche&#8220; zusätzlicher Servicegebühren verschlingender, internationaler Konzerne gebildet, die nun ihrerseits Systemstandards durchdrücken, wie wir sie hier oben eingangs zutreffend schildern. Hausverwalter als selbstständige Controller von solchen Arbeiten und als &#8222;Wegbereiter&#8220; richtiger Abrechnungen, als Interessenvertreter ihrer Hausbewohner, der Wohnungseigentümer und Mieter, ggü. den Abrechnungsfirmen? Ja, genau, warum nicht? Und Hausverwalter als eigenständige, modern denkende Menschen, die sich von Abrechnungs-Dienstleistern insbesondere nicht vorschreiben lassen, beispielsweise:</p>
<p>&#8211; eine Kostenmeldung nur dann als richtig zu akzeptieren, wenn sie auf einem bestimmten Vordruck der Abrechnungsfirma angefertigt wurde, anstatt &#8222;sogar&#8220; auf einem Briefpapier (alte überkommene Form von Korrespondenz). Richtigerweise muss man sagen, dass das Austauschen von Daten auf der Basis ausgefüllter Kostenvordrucke ein Dinosaurier aus alten Zeiten ist, der längst durch den Kamin der Geschichte gejagt werden müsste. Denn der Kugelkopf (siehe oben) hat ausgedient.</p>
<p>&#8211; Die Bewohnerlisten (wer wohnt in der Wohnung, seit wann?) in handschriftlicher Form auszufüllen, ist absurd, angesichts der modernen Vorhaltung solcher Daten in &#8222;ganz eigenen Systemen&#8220; professioneller Hausverwalter.</p>
<p>Fazit: Wir sind miteinander inkompatibel. TECHEM will nicht arbeiten, wenn seine Vordrucke nicht (hier handschriftlich) ausgefüllt werden. Und die Hausverwaltung will nicht handschriftlich arbeiten. Hinzu kommt auch noch folgendes:</p>
<p>Was in üblichen Nutzerlisten (wie diesen) drinsteht, hat die Hausverwaltung gar nicht parat. Denn sie weiß vom Wohnungseigentümer (es ist eine WEG) gar nicht, ob dieser einen Mieterwechsel hatte, wie der aktuelle Mieter heißt und will diese &#8222;Fragen eines vermieteten Sondereigentums&#8220; auch gar nicht (noch zusätzlich) aufklären müssen. Sie ist schlicht dafür gar nicht zuständig.</p>
<p>Als &#8222;Sahne obendrauf&#8220; hat TECHEM jetzt vor geraumer Zeit eine Art eigenen Online-Zugriff für Hausverwalter geschaffen, der dieses lästige Pflichtenprotokoll auf eine (nicht abgesprochene) Art und Weise erleichtern soll. Wie einige andere Dienstleister in diesem Segment von &#8222;Dienstleistung&#8220; (!) muss sich der Kunde hierfür einloggen, um auf eine (ausschließlich für TECHEM) angenehme Art und Weise des Datentransfers dieser Daten via Onlinezugriff zu sorgen.</p>
<p>Halten wir fest:<br />
Jedes der hier beschriebenen Systeme und Vorgehensweisen erleichtert dem Abrechnungsdienstleister TECHEM die Arbeit. Und eben gerade nicht etwa dem die Dienstleistung bezahlenden Dienstleister Hausverwaltung, der seiner Mandantschaft ggü. ganz andere Kriterien anlegt. Diese Art von &#8222;Aufgabenerledigungs-Ping Pong&#8220; (den Ball zwischen zwei Dienstbeflissenen so lange hin und her zuspielen, bis die Aufgabe endlich erledigt ist) stellt einfach nur noch &#8222;Overhead&#8220; dar, eine lästige Dreingabe zusätzlicher Korrespondenz, die überflüssig ist wie ein Kropf.</p>
<p>TECHEM wird nun zu erwidern haben, wie diese ganzen Probleme einwandfrei aufgelöst werden. Jedenfalls nicht mit &#8222;spitzem Bleistift&#8220;, so scheint es zumindest. Mal sehen, wie sich diese Sache weiter entwickelt. Selbiges gilt nicht nur für TECHEM, sondern im Grunde genommen für jede andere, weitere Abrechnungsfirma auf dem Gebiet verbrauchsabhängiger Heiz- und Warmwasserkosten in Deutschland.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/185513-positionen-heizkostenabrechnungen-kugelkopfschreibmaschinen-kostenmeldungen-und-techem/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1342-13 &#8211; Pingpong: Was sehr schön ist und die wenigsten kennen: Büropingpong spielen&#8230;..eine kurze Anleitung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/168413-pingpong-was-sehr-schon-ist-und-die-wenigsten-kennen-buropingpong-spielen-eine-kurze-anleitung/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/168413-pingpong-was-sehr-schon-ist-und-die-wenigsten-kennen-buropingpong-spielen-eine-kurze-anleitung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 22:32:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ping Pong]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Autoreply]]></category>
		<category><![CDATA[Email & Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kabeldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13496</guid>

					<description><![CDATA[Ja, geradezu jeder ist genervt von der vielen Arbeit und wir haben alle viel zu viel zu tun. Dabei liegen die Möglichkeiten zu spielen und kurzweilige Zeitvertreibe anzuzetteln, doch geradezu auf der Hand. Kennt Ihr dieses Spiel: Du schreibst irgendeine Art von Beschwerde -am besten an den Haaren herbeigezogen- an die TELEKOM, Kabeldeutschland oder die ... <a title="1342-13 &#8211; Pingpong: Was sehr schön ist und die wenigsten kennen: Büropingpong spielen&#8230;..eine kurze Anleitung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/168413-pingpong-was-sehr-schon-ist-und-die-wenigsten-kennen-buropingpong-spielen-eine-kurze-anleitung/" aria-label="Mehr Informationen über 1342-13 &#8211; Pingpong: Was sehr schön ist und die wenigsten kennen: Büropingpong spielen&#8230;..eine kurze Anleitung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-471" alt="Ping Pong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_icon_pingpong.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3768" aria-describedby="caption-attachment-3768" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3768" alt="Nichts ist öder ... rettet den Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/10/nichts.ist.oeder-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3768" class="wp-caption-text">Nichts ist öder &#8230; rettet den Alltag</figcaption></figure>
<p>Ja, geradezu jeder ist genervt von der vielen Arbeit und wir haben alle viel zu viel zu tun. Dabei liegen die Möglichkeiten zu spielen und kurzweilige Zeitvertreibe anzuzetteln, doch geradezu auf der Hand. Kennt Ihr dieses Spiel: Du schreibst irgendeine Art von Beschwerde -am besten an den Haaren herbeigezogen- an die TELEKOM, Kabeldeutschland oder die Versicherung Deiner Wahl. Das bitte per Email. Kaum hast Du die Email abgesetzt, erhältst Du einen Autoreply.</p>
<p><span id="more-13496"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5712" aria-describedby="caption-attachment-5712" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5712 " title="Bloggen ist immer echte Handarbeit!" alt="Bloggen ist immer echte Handarbeit!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bloggen.ist_.Handarbeit-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5712" class="wp-caption-text">Bloggen ist immer echte Handarbeit!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bei dieser Art Pingpong-Spiel rennen die Chinesen übrigens gern um den Tisch herum. Das kannst du hier in Deutschland auch tun oder es lassen.</p></blockquote>
<p>Diese automatisch generierte Email verspricht Dir, die Sache hat jetzt eine Bearbeitungsnummer und wird bald bearbeitet. Sehr lustig: Bei der TELEKOM ist jetzt schon seit längerem der Text aufgedruckt, man müsse derzeit aufgrund des erhöhten Emailaufkommens mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen. Diese Mitteilung unbedingt zur Akte nehmen. Und nun geht das Spiel los: Lege Dir dafür einen festen Textbaustein an, z.B.: &#8222;Vielen Dank für Ihre automatisch generierte Nachricht. Ich bestätige den Eingang und verspreche baldige Bearbeitung. MfG Müller.&#8220; (Achtung: Bitte den eigenen Namen nutzen.)</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;KW_6Lzr47iU&#8220;]<br />
<em>Best Ping Pong point ever!&#8230;(via Youtube)</em></p>
<p>Diesen Text dann auf die Autoreply des Korrespondenzpartners als Antwort schicken. Kurze Zeit später erhältst Du eine neue Email mit einer weiteren Bearbeitungsnummer, die wieder verspricht, das Problem zu lösen, sobald das erhöhte Emailaufkommen abgeklungen ist. Und nun einfach nochmal senden, so lange und so oft Du dazu Lust hast. Du wirst sehen: Am Ende hast Du ganz viele hübsche Bearbeitungsnummern und die Wichtigkeit Deiner Probleme steigt. Nach mehr als tausend derartigen Vorstößen solltest Du eventuell über eine Pause nachdenken. Denn nun könnte der Spamfilter des Unternehmens greifen. Bis dahin aber spiele lustig und heiter Ping Pong, so oft Du es für richtig hältst.</p>
<p>Na. Das ist eine feine Sache. Viel Spaß dabei.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/168413-pingpong-was-sehr-schon-ist-und-die-wenigsten-kennen-buropingpong-spielen-eine-kurze-anleitung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6522010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6522010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eierkopf Award]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Ping Pong]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahn]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klima-Katastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftfahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Rußpartikelfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltzone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5318</guid>

					<description><![CDATA[Überholt:  Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren ... <a title="306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6522010/" aria-label="Mehr Informationen über 306-10 &#8211; Eierkopf Award 01.2010: And the Award goes to &#8230;the öffentliche Verwaltung of Berlin!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5319" aria-describedby="caption-attachment-5319" style="width: 234px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5319" title="Eierkopf Award" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg" alt="Eierkopf Award" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Eierkopf.Award_.gross_.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5319" class="wp-caption-text">Eierkopf Award</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Überholt</strong>: <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> <span style="text-decoration: line-through;">Zuständig für die verwaltungstechnische Abwicklung des Förderprogramms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Anträge auf einen Zuschuss können vom 1. September 2009 bis zum 15. Februar 2010 online beim BAFA unter www.pmsf.bafa.de gestellt werden. Das BAFA stellt im Internet unter www.bafa.de auch weitergehende Informationen und Erläuterungen in einem Flyer (pdf) zum Antragsverfahren zur Verfügung. Auch eine Telefon-Hotline (030-3464-65480) wurde eingerichtet.&#8220; (Quelle: berlin.de, </span><a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank"><span style="text-decoration: line-through;">hier</span></a><span style="text-decoration: line-through;">) &#8211; Stichwort: Zuschuss für Nachrüstung, Recherche 11.02.2010 (<span style="color: #800000;">Achtung, Fristablauf! &#8211; 15.02.2010</span>)</span></p>
<p>(Nach telefonischer Auskunft der obigen Hotline (Anruf 11.02.10) ist dort weder bekannt, dass beispielsweise Berlin sagt, es <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">fördert auch 2010</a> (wer fördert? wohin muss man sich wenden? Hat Berlin denn aus eigenen Mitteln 2009 bereits gefördert? Fördern Land und Bund? Gibt das doppelt Geld?) den Einbau von Rußpartikelfiltern. Die Bundesbehörde (bafa.de) hat derzeit ein Entscheidungsvakuum und rechnet dortigen Angaben zufolge erst Ende April mit einer Entscheidung 2010 betreffend.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong> ***</strong></p>
<p><strong>Die Verleihung von wichtigen Awards gehört zu den emotional</strong> spannendsten und betörenden Augenblicken des Lebens. Die Academy of &#8218;the Eggheads-Awards&#8216; hat getagt, das Ergebnis steht nun fest und der Laudator -hübsch gekleidet und nett anzusehen- zuppelt am Briefumschlag, der den Preis enthält. Hinterher wird dem Geehrten Gelegenheit gegeben, eine Dankesrede zu halten. Wem der Geehrte für alles dankt, und so weiter. Nach langer Prüfung und genauer Überlegung hat <strong>gesichtspunkte.de</strong> den <strong>Eierkopf Award 01.2010</strong> erstmalig heute verliehen. Verdient gewonnen hat ihn die öffentliche Verwaltung von Berlin für die praktikabel ausgestaltete Umsetzung einer europäischen Richtlinie über den erforderlichen Einbau von Rußpartikelfiltern in Autos mit Dieselmotoren (Feinstaub-Vermeidung), die Schaffung von innerstädtischen Umweltzonen und das gesamte begleitende <strong>Antrags- und Genehmigungsszenario</strong>.</p>
<p><strong>Begründung der Jury im Detail</strong>:</p>
<p><span id="more-5318"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 110px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" " title="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg/200px-Umweltzone_rot%2C_gelb%2C_gr%C3%BCn_frei.svg.png" alt="Umweltzone (Quelle: Wikipedia)" width="120" height="187" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Umweltzone (Quelle: Wikipedia)</figcaption></figure>
<p><strong>Mit der zu begrüßenden Einführung von Umweltzonen</strong> in innerstädtischen Ballungsräumen verfolgt der Gesetzgeber die Absicht, die Emission mit Feinstaub stark zu reduzieren. Die dafür eingeführten verschiedenen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zum_Erlass_und_zur_%C3%84nderung_von_Vorschriften_%C3%BCber_die_Kennzeichnung_emissionsarmer_Kraftfahrzeuge" target="_blank">Ampel-Plaketten</a> (rot, gelb, grün) sind verständlich gestaltet und tragen zum Outfit gerade älterer Autos (ab Baujahr 2003) positiv bei. Sprichwörtlich werden <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_2.svg&amp;filetimestamp=20070331210238" target="_blank">rote Plaketten</a> zu einem gefühlten Dorn im Auge. Dasselbe gilt seit 01. Januar 2010 auch für <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Feinstaubplakette_Gruppe_3.svg&amp;filetimestamp=20070331210202" target="_blank">eidottergelbe</a> (nomen est omen) Plaketten. Denn: Grün ist die <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCn" target="_blank">Farbe der Hoffnung</a>, ergo ist in der Umweltzone das zarte Pflänzchen Hoffnung aufgegangen. Falls noch nicht, dann einmal deswegen, weil die Witterung dies derzeit nicht zulässt und zweitens, weil Hoffnung bei vielen Menschen vor allem teils zwar jetzt aufkeimt, aber dann nachweislich erst in der fernen Zukunft liegt. <strong>Hoffnung (jetzt) auf bessere Zeiten später, (noch nicht jetzt) beispielsweise</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> I am the eggman, I am the eggman.&#8220; (zu deutsch: Ich bin der Eiermann, Bestandteil von &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/I_Am_the_Walrus" target="_blank">I am the walrus</a>&#8220; &#8211; The Beatles)</p></blockquote>
<p><strong>Dass die Industrie Lieferschwierigkeiten hat und dass viele Menschen</strong>, auch aus finanziellen Gründen, den nachträglichen Einbau von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieselru%C3%9Fpartikelfilter" target="_blank">Rußpartikelfiltern</a> soweit als möglich nach hinten geschoben haben, ist bekannt und bedarf keiner besonderen Erwähnung. Erst recht ist die bei Neueinführung kostenintensiver Gesetze und Verordnungen nicht als Gegenargument in Anwendung zu bringen. Gesetze und Verordnungen, insbesondere aber deren Handlanger, haben sich vielmehr nach den Bedürfnissen der Menschen zu richten, die mit ihnen leben müssen. Dass dies in Berlin so ist, begegnet einigen Bedenken insbesondere in der Phase der erstmaligen Einführung. Allerdings hat sich auch hier das Abwarten (never chance a running system &#8211; alte EDV-Anwender-Redensart) für die Betroffenen im Wesentlichen gelohnt. Interessant ist hier auch das Preisgefälle zwischen Hersteller-Vertragswerkstätten und freien Werkstätten: Unterschiede von teils über 50% bei Erstausrüstung keine Seltenheit. Zum einen wird bereits bekannt, dass die Umsetzung der Richtlinie <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub#Reduktion" target="_blank">viel weniger Effekt bringen</a> wird, als zunächst angenommen. Allerdings war da das System schon in der Welt und es konnte kaum noch erfolgversprechend darauf reagiert werden. <strong>Vielerlei ist in den letzten Wochen bekanntgeworden, das der normale Mensch nur als abartig begreift, und nicht als sinnvolles administratives Verwaltungshandeln</strong>.</p>
<p><strong>Auszüge</strong>:</p>
<ul>
<li>Wer sich den Filter im Dezember/Januar/Februar einbauen ließ/lässt, bekommt erst ab 01.04.2010 den staatlichen Zuschuss und muss daher die gesamte Summe erst einmal vorfinanzieren.</li>
<li>Da die Industrie Lieferschwierigkeiten hat, hatte, galt eine Galgenfrist bis 31.01.2010, bis zu der der entsprechende Filter eingebaut sein musste.</li>
<li>Wer eine Ausnahmegenehmigung beantragen will, weil der Filter nicht lieferbar ist, darf Gebühren von zwischen 80,- und 100,- €/Monat dafür berappen. Bemerkenswert.</li>
<li>Eine Ausnahmegenehmigung indiziert einen Antrag indiziert <strong>einen Behördengang</strong>. Dafür sind kraft Arbeitsanweisung die Bürgerämter zuständig. Wer sich nun auf den Weg macht, eine derartige Genehmigung zu beantragen, wird sich in nicht wenigen Fällen vollkommen sinnloserweise auf den Weg machen. Solche Anträge nimmt nicht jedes Bürgeramt (was für ein Name) entgegen, sondern nur diejenigen Bürgerämter, die in einer sogenannten Umweltzone liegen. Bingo. Dies macht erstens besonders viel Sinn, weil man dort mit einem unzulässig gewordenen Fahrzeug nicht mehr hinfahren darf, ohne Punkte, Abmahnung und lange Diskussionen zu riskieren. Jeder Bewohner außerhalb der Umweltzonen kennt sich in den Rathäusern anderer Bezirke auch besonders gut aus. So entstehen ganze Bevölkerungsströme irrlichtender <span style="text-decoration: line-through;">Antrag</span>Bittsteller auf fremden Fluren, angereist mit der bereits in Teilen zusammengebrochenen S-Bahn, die in Berlin die Umweltzone ringförmig im Würgegriff hält. Gut im Trend liegen Busreisen.</li>
<li>Wenn der Rußpartikelfilter eingebaut ist, hat es damit aber nicht etwa sein Bewenden. Denn die Plakette, die von den Werkstätten zuvor selbst in Fahrzeuge geklebt wurden, dürfen nach dem Einbau von Partikelfiltern nicht durch die zugelassenen Service-Werkstätten ausgetauscht werden, bspw. von gelb zu grün. Dies würde die öffentliche Verwaltung spürbar zu stark entlasten, geschweige denn den Bürger noch nachträglich bestrafen. Prompt nach dem Einbau bekommt der Fahrzeughalter die Bedienungsanleitung und die Typenzulassung und vor allem die Rechnung zur Bezahlung ausgehändigt. Der frohe Mut des Gewissenhaften wird jedoch schnell durchbrochen, weil sich dann herausstellt, dass der Fahrzeughalter sich <strong>noch einmal zur Kraftfahrzeugzulassungsbehörde hinbewegen</strong> muss. Warum das, ist schnell erklärt. Es ist eine Änderung im Fahrzeugschein erforderlich, das kostet nochmal zusätzlich. Auch hier ist die Anreise mit dem Auto nicht zu empfehlen, denn nach hiesigen Informationen liegen diese Behörden ebenfalls in der Umweltzone. Hier sind wieder die durch Schlagzeilen bekannten S-Bahn-Verbindungen gefragt oder der große Gelbe (Bus). Die Wartezeiten eingeschlossen, verbringt der Bürger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen halben Arbeitstag auf den Behördengängen, um zu erreichen, dass der eingebaute, ordnungsgemäß arbeitende Rußpartikelfilter tatsächlich auch betrieben werden kann.</li>
<li>Dass zwischen Einbau und Gewährung des staatlichen Zuschusses mehr als drei Monate liegen, ist ein dicker Hund. Auch hier <strong>wieder extra Behördengang</strong>: ausgezahlt wird in bar. Gedacht hat niemand an die Möglichkeit der Abtretung des Zuschusses und die effizientere Direktvergütung über die Werkstatt.</li>
<li>Besonders hervorhebenswert: Das Informationsszenario zur Förderung, siehe ganz oben.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5334" title="Augenzwinkern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Augenzwinkern.gif" alt="" width="50" height="40" /><br />
<strong>Die von Fachleuten befürchteten Nullsummenspiele wegen Einführung der Umweltzonen</strong> kann nun ganz klar als erfolgreich nachgewiesen werden. Denn nachdem die Rußpartikelfilter für Dieselkraftfahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben sind, weiten sich die Bevölkerungsströme und damit auch das nachweisbare CO2-Mehraufkommen erheblich aus und die Umwelt nimmt schweren Schaden. Da hiervon allerdings ein Ende nach Beantragung eines Antrags auf Erteilung eines Antragsformulars (und dessen Genehmigung) abzusehen ist, kann hinterher nun ohne nachweislich größere Schwierigkeiten der Beweis für die Wirksamkeit der Umweltzonen angetreten werden. Mit Ausgabe und Genehmigungssättigung über alle Bezirke Berlins, auch die Außenbezirke, wird die CO2-Emmission, ergo die Schadstoffbelastung der Innenstadt spürbar zusammenbrechen. Dies war, was die Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung damit bezweckt hatten. <strong>Soviel Gewitztheit und auch ein gewisser Schalk im Nacken: Kompliment und ein Augenzwinkern</strong>.</p>
<p><strong>Die ganz besonders liebenswürdige und gewissenhafte Art und Weise</strong>, wie die öffentliche Verwaltung bei der Inszenierung dieser Antrags- und Genehmigungsszenarien auch an alle anderen Beteiligten gedacht hat, rechtfertigt nach Meinung der Jury die Vergabe des begehrten, ganz neuen Eierkopf-Awards. Gedacht wurde an den öffentlichen Dienst, der dadurch was zu tun hat. Polizisten können Autofahrer anhalten, die zwar einen Filter, aber noch keine Plakette haben. Das spült Geld in die Kassen und Punkte aufs Konto in Flensburg. Durch die notwendigen Abwesenheitstage der arbeitenden Autofahrer bei ihrem Arbeitgeber werden zusätzliche Stellen frei, die -zumindest vertretungshalber/vorübergehend- anderweitig besetzt werden können. Eine echte Chance für den fünften Arbeitsmarkt (das ist die entsprechend nummerierte Kolonne&#8230;einer ausländischen Großstadt im Osten von Berlin). Durch die Verlegung von bürgernahen Aufgaben (vergleiche Definition Bürgeramt mit Realität) an bürgerferne Stellen entstehen bezirkliche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/02/der-anachronismus-des-buroalltags/" target="_self">Win-Win-Situationen</a> und durch die Notwendigkeit, nach längeren Bus- und Bahnreisen etwas zu essen oder zu trinken, wird der darbenden Gastronomie eine Belohnung des Himmels geschenkt. Längere An- und Abreisen lassen sich bequem im mehrwertsteuerermäßigten Hotel verschlafen, dafür danken wir der FDP.</p>
<p><strong>Alles in allem ist das Antrags- und Genehmigungsszenario beim Rußpartikelfilter speziell in Berlin preiswürdig und hat daher andere ernsthafte Mitbewerber um den begehrten neuen Preis stimmenmäßig weit abgeschlagen. Wir gratulieren von ganzem Herzen</strong>. <strong>Bevor der Preisträger noch Platz und Raum bekommt, sich für den zuerkannten Preis zu bedanken,</strong> <strong>ein Tusch</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Reinhard Mey, Berliner, Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars (via Youtube)</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Aha: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/news-und-zubehoer/1055920-44850-4b3a06cf.html" target="_blank">Auch 2010 noch Förderung</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Hmmh: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/special/auto-und-motor/adressen-und-service/605948-605935-4af97fde.html" target="_blank">Informationsangebot zur Umweltzone in Berlin</a> (berlin.de)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ähem: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan/umweltzone_foerderung.shtml" target="_blank">Nachrüstung/Förderung/Finanzierungsmöglichkeiten</a> (berlin.de) (Achtung: Die dortigen Angaben sind bereits überholt wg. Fristablauf!)</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Das ist ja einfach: <a title="externer Link /pdf Formular" href="http://www.berlin.de/formularserver/formular.php?148303" target="_blank">Auftrag</a> über die Bestellung eines Rußpartikelfilters (berlin.de)</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6522010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>83-09 &#8211; Ping Pong: Extensions &#8211; Haarverlängerungen, Dateinamen und quälende Prozesse</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/extensions-sind-kunstlich-haarverlangerungen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/extensions-sind-kunstlich-haarverlangerungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Ping Pong]]></category>
		<category><![CDATA[Dateiendung]]></category>
		<category><![CDATA[Endungen]]></category>
		<category><![CDATA[Extensions]]></category>
		<category><![CDATA[fruchtlose Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[Haarverlängerung]]></category>
		<category><![CDATA[Rauswurf]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsversteigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=3499</guid>

					<description><![CDATA[Von künstlichen Verlängerungen ist hier die Rede, von Dateinamen und von quälenden Prozessen. Als Extensions bezeichnet man künstliche Haarverlängerungen. Bei den Dateinamen (zumindest im Windows-Bereich) nennt man die drei Buchstaben hinter dem Punkt im Dateinamen &#8222;Extension&#8220;, oder auf Deutsch Endung. Die Dateiendung gehört zu einer bestimmten Programmanwendung und wenn diese Klasse registriert ist, weiß ein ... <a title="83-09 &#8211; Ping Pong: Extensions &#8211; Haarverlängerungen, Dateinamen und quälende Prozesse" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/extensions-sind-kunstlich-haarverlangerungen/" aria-label="Mehr Informationen über 83-09 &#8211; Ping Pong: Extensions &#8211; Haarverlängerungen, Dateinamen und quälende Prozesse">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-471" title="Ping Pong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_icon_pingpong.png" alt="Ping Pong" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3500" aria-describedby="caption-attachment-3500" style="width: 140px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/haarverlaengerungen.extensi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-3500" title="Extensions" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/haarverlaengerungen.extensi-150x150.jpg" alt="Extensions" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-3500" class="wp-caption-text">Extensions</figcaption></figure>
<p>Von künstlichen Verlängerungen ist hier die Rede, von Dateinamen und von quälenden Prozessen.</p>
<p>Als Extensions bezeichnet man <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haarverl%C3%A4ngerung" target="_blank">künstliche Haarverlängerungen</a>.</p>
<p>Bei den Dateinamen (zumindest im Windows-Bereich) nennt man die drei Buchstaben hinter dem Punkt im Dateinamen &#8222;Extension&#8220;, oder auf Deutsch Endung. Die Dateiendung gehört zu einer bestimmten Programmanwendung und wenn diese Klasse registriert ist, weiß ein PC, mit welchem Programm er das öffnen kann. Eine interessante Website zur Klärung ist <a title="externer Link" href="http://www.endungen.de" target="_blank">übrigens die hier</a>. Heute schickt uns jemand drei Dateien, die sehen bei uns so aus, als Anlage zu einer Email:</p>
<figure id="attachment_3501" aria-describedby="caption-attachment-3501" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Dateien.ohne.Extension.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3501" title="Dateien ohne Extension" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Dateien.ohne.Extension-300x59.jpg" alt="Dateien ohne Extension" width="300" height="59" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Dateien.ohne.Extension-300x59.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Dateien.ohne.Extension.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3501" class="wp-caption-text">Dateien ohne Extension</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><span id="more-3499"></span><strong>***</strong></p>
<p>Der gewissenhafte Verwalter antwortet unverzögerlich wie folgt:</p>
<figure id="attachment_3502" aria-describedby="caption-attachment-3502" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/extensions.fehlen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3502" title="Extensions fehlen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/extensions.fehlen-300x72.jpg" alt="Extensions fehlen" width="300" height="72" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/extensions.fehlen-300x72.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/extensions.fehlen.jpg 444w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3502" class="wp-caption-text">Extensions fehlen</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Hier kann der Emailempfänger <em>nicht </em>anfangen zu raten, was das sein soll. Derartiges sollte man sicherheitshalber nicht umbenennen, um es passend zu machen. Ein anderer Emailversender schickt uns drei Emails identischen Inhalts. Als Anlage einen gerichtlichen Zuschlagsbeschluss aus 2008. Die Datei heißt <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>UNKNOWN_PARAMETER_VALUE. </strong></p>
<p>Vermutlich ein <a title="externer Link" href="http://www.macianer.de" target="_blank">Macianer</a>, der sich kaum auskennt. Was jetzt kein Automatismus sein soll. Auch viele WindowsUser haben Macs als Notebook und umgekehrt. Auch viele WindowsUser sind win<strong>doof</strong>, was derartige Kenntnisse angeht. Eigentlich sollten doch Betriebssysteme so gestrickt sein, dass wir uns mit derartigen Fragen gar nicht erst auseinandersetzen müssen. Kann doch technisch auch genauso gut sein, dass der Absender unschuldig ist, aber die Reise durchs Netz erfolgte über eine Vielzahl unbekannter Server, die so was gern als <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multipurpose_Internet_Mail_Extensions" target="_blank">MIME codieren</a>, wodurch es 30% aufgebläht wird.</p>
<p>Fehlende Extensions wie diese vermitteln uns einen Eindruck vom &#8222;bestehenden <strong>Krieg der (Datei-)Formate</strong>&#8222;. S0 berichten uns Profis, es wäre besser, nur durchgängig weltweit vorhandene und eindeutige Formate zu besitzen. Wer derartiges nicht bekommt, sondern so was, kann sich entweder entscheiden, eine Art &#8222;digitaler Bastelstunde&#8220; zu veranstalten. Was würde eigentlich passieren, wenn ich die Datei umbenenne in Blattgruen.pdf oder Blattgruen.xls oder Blattgruen.doc (paar gängige Vorschläge).  Wer viel emailt, ist gut beraten, derartige Emails einfach zurückzuweisen, weil das Erraten fremdverwendeter Formate vollkommen beliebig und auch nicht ganz ungefährlich ist. Allein mit der Klärung von Formatfragen ist ein nutzloser Ping Pong verbunden, ein Hin und Her von Emails, die nichts bewirken.</p>
<p><strong>Drittens </strong>sind Extensions auch die Verlängerung von unhaltbaren Zuständen, die anhalten und nicht enden wollen, obwohl das Ende doch rasch herbeigesehnt wird. In einer Störung des Hausfriedens durch den niemals müden &#8222;Obermieter&#8220; besteht eine Art Extension darin, dass dieser jeden weiteren Abend Punkmusik hört, während man selbst eher der Klassik zuneigt. Oder in einer jahrelang verlaufenden Zwangsversteigerungssituation, in der der Schuldner meint, schlauer als die übrigen Wohnungseigentümer oder der Verwalter zu sein und sich fintenreich der regulären Zwangsvollstreckung entzieht.  Zumindest bei zwei von drei hier aufgelisteten Beispiele kann gelten: derartige Extensions sind künstlich und daher niemals von langer Dauer. Die Haare brechen ab und fallen runter, deshalb sind Extensions ein Dauerauftrag. Und der Zwangsvollstreckungsschuldner, der sich nicht mit den weiteren Wohnungseigentümern einigt,  wird schon bald sehen, dass die anderen doch schlauer sind als er. Und dann fliegt er endlich raus. <strong>Ratz fatz. </strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/extensions-sind-kunstlich-haarverlangerungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
