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	<title>Mobbing &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>Mobbing &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten. Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen ... <a title="1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198914-positionen-politische-diskurse-im-sozialen-netzwerk-klassenclown-und-troll-prollerei-2-0/" aria-label="Mehr Informationen über 1677-14 &#8211; Positionen: Politische Diskurse im sozialen Netzwerk, Klassenclown und Troll-Prollerei 2.0">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_7143" aria-describedby="caption-attachment-7143" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-7143" alt="Post vom Papst, via Facebook" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021.jpg 640w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0021-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-7143" class="wp-caption-text">Post vom Papst, via Facebook</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ist das Trollen in sozialen Netzwerken sogar sinnvoll und erfüllt eine Art Wächterfunktion? Antwort gibt es auf diese Frage von hieraus mit Sicherheit nicht. Allerdings sagenhafte Neuigkeiten aus China. Wir berichten.</p></blockquote>
<p>Zuweilen geht in mir &#8222;ein Narr&#8220; verloren, wenn ich in sozialen Netzwerken rumtümmle. Schon früher wurde ich als &#8222;Klassenclown&#8220; bezeichnet. Gestern Abend nach vielen Jahren einmal mehr. Dabei habe ich die Schule längst verlassen und einen ganzen Sack Leben genossen, Genossen.</p>
<p>Gestern, später Abend: Ein deutsch-italienischer Sängertenor hat zum Thema &#8222;Wer hat was gesagt&#8220; auf facebook etwas gepostet. Larissa, die österreichisch-australische Dschungelkönigin, hat Johann Wolfgang von Goethe falsch zitiert. Goethe habe nicht gesagt, was Larissa zitiert, lautet der Vorwurf. Tausende Likes hat das bekommen. Der Sänger mokiert sich, er echauffiert sich. &#8222;Ein Beispiel für die Verdummblödung des Internets.&#8220;</p>
<p>Das mag zutreffen. Sänger gelten zuweilen als textsicher. Er selbst hat den Text, um den es bei Larissa geht, in seinem Textrepertoire. Der sei von einem Theologen und der Sänger Konstantin Wecker habe ihn aufgeführt. Er weiß es daher besser.</p>
<p><span id="more-15761"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 414px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-4002" alt="Dominostein Facebook-Mr. Wong" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg" width="424" height="85" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook.jpg 424w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/dominostein.facebook-300x60.jpg 300w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Dominostein Facebook-Mr. Wong</figcaption></figure>
<p>Und so ist das ganze soziale Netzwerk gestrickt. Viele wissen einiges, alle wissen was und niemand weiß es ganz genau. Der Rest ist ein Hexenfest wie vom Gerüchtekochen, das daherkommt als das Beschäftigen mit Nichtigkeiten.</p>
<p>Es gibt Dampfplauderecken, Intellektuelle und komplette Blödians. Dort im Netz 2.0 findet jeder irgendwas gut. Oder schlecht. Ansonsten ist alles diese Nuancierung feinster Abstufungen, von &#8222;ganz schwarz&#8220; bis &#8222;ganz weiß&#8220; und lt. Simone de Bouvoir (Vorsicht, sinngemäßes Zitat) ist vieles davon ein Grau, also eine Mischung aus schwarz und weiß. Auf die Auflösung, auf die Zeichendichte kommt es an. Damit es graut. Grauenhaft.</p>
<blockquote><p>Jener Sänger geht gegen &#8222;die Braunen&#8220; vor und hat hierbei eine Härte und &#8222;moralische Integrität&#8220;, die an bestimmten Eckpfeilern seiner Sichtweise keinen Widerspruch duldet. Das macht ihn zu einem konsequenten Typen, einem mit &#8222;Ecken und Kanten&#8220;, wie wir gern sagen. Der hat Eier. Hier und da nennen wir es &#8222;anstrengend&#8220;. Selbst das ist eine Lobbezichtigung, denn pistolenartig erwidert der: &#8222;Ich bin anstrengend, weil ich konsequent eintrete.&#8220; Wir fragen: Trittst du für eine Sache um ihrer selbst willen ein? Oder um dich mit dir selbst besser zu fühlen?</p></blockquote>
<p>Das nach außen ins Öffentliche gewendete Engagement, wofür ist es gut? Mit der Zahl der ins Land gegangenen Lebensjahre legt sich diese &#8222;Neue deutsche Härte&#8220; doch etwas. Das Gegenteil die &#8222;neue deutsche Gemächlichkeit&#8220;, bzw das nachdenkliche mehr &#8222;sich selbst leben&#8220; und nicht diese äußere Sache der (Lippen)Bekenntnisse. In vielen Fällen, die mir bekannt sind, ist größte moralische Härte Ausdruck von Seelenverletzungen, die teils zurückgehen bis in die früheste Kindheit und ihren Ursprung ganz woanders haben. Ist die persönliche Härte ein Kompensationsgeschäft?</p>
<p>Ich gebe zu, ich habe bereits seit geraumer Zeit die Lust an öffentlichem Diskursen in sozialen Netzwerken verloren, wo es um Politik, die allgemeine Meinung und um Fragen wie Umweltschutz, Politik, Fleischverzehr, Fleischeslust und dies und jenes geht. Wozu öffentlich? Wen geht das an? Und was ändert es, wenn ich mich daran beteilige? Es sind meine persönlichen Sichtweisen.</p>
<p>Manchmal geht die Ratio auf Grundeis und der zivile Ungehorsam mit mir durch und wenn ich etwas bescheuert finde, kommentiere ich bewusst kontrovers zum &#8222;Pinnwandmonolog&#8220; von dreißig <del>Meinungsriesen</del> Armleuchtern.</p>
<p>Diesen Vorgang nennt man netzkonform die &#8222;Trollerei&#8220;. Das Netz hält Wikipediaeinträge bereit, die man zum Zeichen entlarvender Überlegenheit verlinkt. Ich als Armleuchter unterlasse das. Ein guter Link bedient eines der großartigsten Videos dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="in-china-faellt-ein-sack-reis-um       www.stoneart-behre.de" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/DR4vTk6UVNs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Reissäcke sind nicht banal. Jemand warnt uns lyrisch: &#8222;Alle sagen China, China. Der Chinese überholt uns noch.&#8220; (Rainald Grebe) &#8211; Ching chong, wir sind schon da.</p></blockquote>
<p>Mir kommen viele Auseinandersetzungen im Netz lächerlich vor. Das ist mein Problem. &#8222;Hättest du geschwiegen, so wärest du ein Philosoph geblieben.&#8220; Gestern Abend zu später Stunde konnte ich nicht anders. Ich nutzte die Gunst der Stunde und trollte die bereits ausgeführten, wichtigen Meinungen mit Nonstop Nonsens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" alt="220px-DoNotFeedTroll.svg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png" width="220" height="220" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_.png 220w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/220px-DoNotFeedTroll.svg_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /></p>
<blockquote><p>Bitte nicht füttern: der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14302">Troll</a></p></blockquote>
<p>Ich fühlte wie ein Existentialist.</p>
<p>Ein hochnotverbildeter Mann mit einem Profilbild voll Gesichtsbart hat sinngemäß ausgeführt, die anwesend gewesenen Mitdiskutanten hätten so oder so zur Sache geredet. Ich aber beziehe mich auf Larissa, die blonde österreichische Versuchung vom Weimarer Geheimrat und poste, das seien Diskotanten. Nicht Mitdiskutanten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="In China ist ein Sack Reis umgefallen" width="825" height="619" src="https://www.youtube.com/embed/-45P6UbmfoI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Weil aber das so vielschichtig ist, gibt es mehr als ein Video über die Wahrheit. Das weitere Video zeigt dies Problem noch einmal aus einer vollkommen neuen und unverfrorenen Perspektive. So sind die menschlichen Meinungen: Jeder findet was anderes wichtig. Ich allerdings bin konsequent: Ich nicht.</p></blockquote>
<p>Es ist politisch nicht korrekt und rücksichtslos von mir, trifft aber den Nagel auf den Kopf, wenn ich das Bliblablub von Menschen, die nichts Wesentliches sagen, in einen großen Keramiktopf werfe, heftig herumrühre und Larissa und Goethe als Diskotanten bezeichne.</p>
<p>Bereits Goethe wusste meiner Erinnerung nach, es sei einerlei, ob &#8222;ich nun Erbsen zähle oder Linsen&#8220;, wer sich um anderer Menschen Achtung, um Geld und Ruhm abmühe, sei &#8222;immer ein Narr&#8220;. Wir sagen im öffentlich erreichbaren sozialen Netzwerk schließlich nicht unsere Meinung um ihrer selbst willen und &#8222;bar jeder Absicht&#8220;, sondern um zu gefallen, geliked zu werden. Barprinzip: Viele sagen allerdings vieles &#8222;bar jeder Vernunft&#8220;. Genug davon.</p>
<p>So ist es gerade mit vielen &#8222;Promiprofilen&#8220; auf facebook. Dort ist ein Ort, wo man als unprominenter &#8222;Klassenclown&#8220; auf dadaistische Art und Weise auf die Sinnfrage zurückgreifen kann. Ich muss die Frage in den Raum stellen: Wozu das alles? Das soziale Netzwerk ist nichts anderes als &#8222;A Class Of Clowns&#8220;. Charlie Rivel, wir gedenken deiner!</p>
<p>Wozu schwachsinnige Diskussionen über die &#8222;Kultur- und Herzensbildung&#8220; der Deutschen an sich? Wozu die Frage nutzlos erörtern, ob Goethe was gesagt hat oder Heinrich Heine. &#8222;Schon Nikolaus Kopernikus führte schließlich wörtlich aus, dass man bei Zitaten im Internet nie wüsste, ob sie wahr seien.&#8220; Ähnlich hat es damals nachweislich Gallileo Galliläi gesagt. Und John F. Kennedy, nachweislich.</p>
<figure id="attachment_7636" aria-describedby="caption-attachment-7636" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7636" alt="Reissack-Theorie wackelt!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg" width="450" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Reissack-Theorie.China_-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-7636" class="wp-caption-text">Reissack-Theorie wackelt!</figcaption></figure>
<p>Jesus von Nazareth wusste: Traue keiner unchristlichen Suchmaschine aus Übersee.</p>
<p>Praxistipp: In den Asiamärkten lassen sich Exemplare Sackreis in Gebinden von 20 kg kaufen zu Preisen, die Uncle Bens &amp; Konsorten im klassischen, deutschen Supermarkt nicht unterbieten. Gehet hin und kauft Reissäcke und lasset sie umfallen. Paff.</p>
<p>So ist es: Politische, weltbürgerlich geprägte Spießbürger-Debattierzirkel, die sich &#8222;um des Kaiser´s Bart&#8220; stritten bzw. &#8222;neue Kleider&#8220; und ob Angela Merkel in Bayreuth einen Schweißfleck unter den Achseln hatte, wen kümmert´s?</p>
<p>Sinnlos wie jeder Versuch, auf facebook mit Menschen über politische Ansichten zu streiten. Allenfalls dienen solche Art von Diskursen als eitles Imponiergehabe.</p>
<p>Solche Diskussionen sind unerträglich. Soziale Netzwerke sind nicht gemacht für sinnvollen Zeitvertreib mit Mehrwert. Sie eignen sich für nutzlosen Zeitvertreib aus kommerziellen Gründen. In wirtschaftlicher Hinsicht für deren Betreiber, die darüber Werbeeinnahmen generieren und sich die Taschen vollstopfen. Die User sind ein Beuteschema für &#8222;sponsored ads&#8220;. Ihre Meinungsströme und ihr Suchverhalten selbst außerhalb von facebook wird gezielt ausgeforscht, heimlich bespitzelt und dazu genutzt, Menschen in spießbürgerliche oder marktwirtschaftliche &#8222;Profilkategorien&#8220; einzuteilen, denen es nicht auffallen darf, wie sie systematisch ausgebeutet werden. Suche ein außergewöhnliches populäres Plattencover einer CD mit google und logge dich bei facebook gleichzeitig ein. Betrete facebook erneut und achte auf die rechts eingeblendeten Werbebanner. Es ist erstaunlich: Diese decken sich mit den letzten Suchanfragen. Genau das ist der Sinn dieser Art von Freizeittötung.</p>
<p>Sie, die Nutzer, sollen derlei aber nicht als Kommerzialisierung ihrer Lebensinhalte sehen sondern als eine Art persönlichen Zugewinn an Freiheit. Endlich hört mir jemand zu.</p>
<p>Der Clown in mir sagt: So nicht. Und tatsächlich sollte ich besser den Mund halten und mich an aberwitzigen Diskussionskonstrukten nicht beteiligen. Der Clown in mir sagt: Mach den Anderen klar, wie lächerlich es ist, derlei zu &#8222;diskotieren&#8220;. Die Gebildeten und Intellektuellen werden es bemerken. Zum Schluss eine Online-Petition: Schluss mit der Clownerie im Internet. Wo unterzeichnen?</p>
<p>Sind beide abwesend, die Gebildeten und die Intellektuellen, wird alles noch viel schlimmer. Dann bleibt der Versuch, den langweiligen, spießbürgerlichen Gleichsinn zu stören, unentdeckt. Und dann troll dich. Mach dich vom Acker.</p>
<p><strong>Farewell</strong>.</p>
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		<title>1064-11 &#8211; Vorverwalter: Der ehemalige Verwalter ist (immer) an allem schuld! &#8211; Oder trügt uns hier die Erinnerung?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/140811/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:14:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wohnungseigentümer bleiben! Die Verwalter kommen und gehen! (Quelle: ich selbst, Vorlage: Die Deutschen bleiben! Die Hitler kommen und gehen! Joseph Stalin) &#8211; Aber was bleibt von einem früheren Verwalter nach vielen Jahren als Erinnerung an ihn wirklich noch hängen ? Würde es eine gute Erinnerung sein? Die Antwort ist recht einfach: wohl kaum. Aus ... <a title="1064-11 &#8211; Vorverwalter: Der ehemalige Verwalter ist (immer) an allem schuld! &#8211; Oder trügt uns hier die Erinnerung?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/140811/" aria-label="Mehr Informationen über 1064-11 &#8211; Vorverwalter: Der ehemalige Verwalter ist (immer) an allem schuld! &#8211; Oder trügt uns hier die Erinnerung?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-805" title="Vorverwalter" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_iconvorverwalter.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-143" title="Verwalter werden ist nicht schwer, Verwalter bleiben dagegen sehr!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/verwalterwerdenistnichtschwer.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/verwalterwerdenistnichtschwer.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/verwalterwerdenistnichtschwer-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/05/verwalterwerdenistnichtschwer-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p>Die Wohnungseigentümer bleiben! Die Verwalter kommen und gehen! (Quelle: ich selbst, Vorlage: Die Deutschen bleiben! Die Hitler kommen und gehen! Joseph Stalin) &#8211; Aber was bleibt von einem früheren Verwalter nach vielen Jahren als Erinnerung an ihn wirklich noch hängen ? Würde es eine gute Erinnerung sein? Die Antwort ist recht einfach: wohl kaum. Aus welchen Gründen auch immer ein Verwalter gegen einen neuen ausgetauscht wird, im Wesentlichen ist es der dringende Wunsch nach Veränderung, von wem auch immer.</p></blockquote>
<p><strong>Die beruflichen Jahre ziehen dahin</strong>. Wir schauen zurück auf eine berufliche Tätigkeit seit ihrem Anbeginn im September 1980. Wir schauen zurück auf eine Vielzahl von Jahren. Sie haben uns geschliffen. Wir waren jung, wir waren (fast) schön, wir sollten neue, bedeutende Wege gehen. Doch jetzt sind diese Jahre alle dahin, verstrichen. In unseren Erinnerungen sind schon viele Menschen verblichen. Oder zumindest weniger konturenscharf, unscharf, verschwommen. Wir leben ganz im Hier und Jetzt. Was sich spinnert esoterisch anhört, ist aber so nicht gemeint. Wir schauen nicht im Wesentlichen zurück zum Anfang von allem, sondern nach vorn: in die Zukunft. Die gestalten wir kreativ, wir wenden möglichst viel zum Besseren. Interessant ist aber die Erinnerung an damals doch. <strong>Hiervon handelt die nachfolgende Geschichte und sie erzählt zwei unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dieselbe Erinnerung</strong>.</p>
<p><span id="more-10996"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_10849" aria-describedby="caption-attachment-10849" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrekturvorschlag_Verwalterwechsel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10849" title="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrekturvorschlag_Verwalterwechsel.jpg" alt="Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;" width="450" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-10849" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe &quot;Verwalterwechsel&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Verwalterwechsel ist zugleich auch ein Paradigmenwechsel: Was vorher jahrelang gut war, ist nun schlecht. Was schlecht war, wird nun hoffentlich besser. Vom Regen in die Traufe, oder, wie Wolf Biermann einst sagte, &#8222;vom Regen in die Jauche&#8220; zu kommen, wünscht sich niemand. Vielleicht tröstlich: wenn die Gegenwart als angenehmer empfunden wird, als die Vergangenheit. Jedenfalls ist sie schon mal nicht schlechter, als die Vergangenheit.</p></blockquote>
<p><strong>Ich bin mit Wolfgang</strong> (* Name nicht geändert) durchaus per &#8222;Du&#8220; seit gefühlten hundertzwanzig Jahren. Als ich gestern mit ihm telefoniere, kommen wir auf die alten Zeiten. Ich schätze, es war so 1986/87. Ein ehemaliger Berufskollege meines Vaters, ein hoher Polizeidirektor, rief meinen Vater (einen Polizei-Hauptkommissar im Ruhestand) an und bat ihn um Hilfe! &#8222;Dein Sohn ist doch Hausverwalter&#8220;, fing er das Gespräch an. <strong>Daraus wurde eine Geschäftsbeziehung</strong>. <strong>Sie fußte auf persönlichem Vertrauen, wir kannten uns von meinen Kindesbeinen an</strong>.</p>
<p><strong>In B-Steglitz hatten er und seine Frau eine Eigentumswohnung erworben</strong>, die sie nicht selbst bewohnten, sondern vermieteten. Verwalter der Wohnanlage war seinerzeit eine Firma namens TFB-Universal Immobilien GmbH, die es heute nicht mehr gibt, da die Firma später abgewickelt werden musste. Der Inhaber dieser Firma, Thomas F. (* vollständiger Name hier aus rechtlichen Gründen unzulässig), wurde in der Berliner Immobilienszene &#8222;der einarmige Bandit&#8220; genannt, aufgrund von zwei Umständen: einerseits hatte er eine Behinderung und daher nur einen funktionsfähigen Arm. Andererseits stand er im Geruch &#8222;zu klauen&#8220;. Und das ging so: In einer ganzen Reihe von nicht gerade wenigen seinerzeit gegründeten Wohnungseigentümergemeinschaften wurde diese Firma aufgrund guter Kontakte zu den damaligen Initiatoren Verwalter nach dem WoEigG (Wohnungseigentumsgesetz). <strong>Dieser Verwalter war der neugegründeten WEG übergestülpt worden</strong>.</p>
<p><strong>In nicht gerade wenige solcher Gemeinschaften</strong> verschwand u.a. auch die Instandhaltungsrücklage, die die Eigentümer ansparten. Offensichtlich wurde das vor allem angesichts von einsetzenden Verwalterwechseln, denn zunehmend wendeten sich Eigentümer gegen diese Verwalterin, bei der es aus allen möglichen Gründen immer wieder Ärger und Unzufriedenheit gab, was so detailliert nun auch wieder nichts zur Sache der Geschichte an sich beiträgt.</p>
<p><strong>Mit unserer Hilfe hat die Gemeinschaft</strong> diesen Verwalter seinerzeit rausgeworfen. Es folgte die Konsolidierung der zerrütteten Finanzen, Abrechnungen wurden erstellt, alles in Ordnung gebracht. Binnen zwei Jahren war die Gemeinschaft buchungstechnisch und auch inhaltlich auf dem Laufenden. Ein weitgehender Rechtsstreit mit Nachbarn führte sodann zum erstmaligen Einbau einer eigenen Heizungsanlage. Die Gemeinschaft war bis dahin von den Nachbarn mitversorgt worden, die unter der Fuchtel der &#8222;anrüchigen Vorverwaltung&#8220; stand. Dann wurde mit viel Geld das Dach neu gedeckt. Ein ganz vorzüglicher Dachdecker und Sachverständiger, der hinterher noch für viele Jahre unsere Dächer auch anderswo betreute, wurde auf Vermittlung durch den dortigen Dachgeschoss-Miteigentümer gefunden. <strong>Gute Arbeit, nachprüfbar preiswert. Alles gut</strong>.</p>
<p><strong>Die Jahre gingen dahin</strong>. Viel änderte sich in der Gemeinschaft. Alte Eigentümer schieden aus, neue kamen hinzu. Irgendwann kam auch Rechtsanwalt Pufe (* Name geändert) als Eigentümer hinzu. Pufe war ein stets etwas zu lauter &#8222;Stänkerer&#8220;, vielleicht müssen Rechtsanwälte auch mal so sein. Irgendwann war der Punkt erreicht, da ging es nicht mehr weiter in dieser Konstellation. Man trennte sich. In gutem Einvernehmen. <strong>Wir besorgten der Wohnungseigentümergemeinschaft noch eine neue Verwalterin, die wir für eine gute Alternative hielten</strong>.</p>
<p><strong>Soweit zur Vergangenheit</strong>. Schnitt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11006" title="FaktenFaktenFakten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/FaktenFaktenFakten.jpg" alt="" width="450" height="238" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/FaktenFaktenFakten.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/11/FaktenFaktenFakten-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><strong>Gegenwart: Das Telefonat mit Wolfgang</strong> erfolgt im Grunde genommen gestern nach einer Vielzahl von Jahren, die inzwischen verstrichen sind. Aber es macht uns hellhörig, was wir hören und wir finden es interessant, es einmal wirklich auch festzuhalten. Wolfgang sagt, &#8222;Die hassen Dich jetzt alle&#8220; und ich sage: &#8222;Ups, warum das denn?&#8220; &#8211; &#8222;Erinnerst Du dich noch an die Gabi, die Architektin?&#8220; fragt er. &#8222;Ja, schwach, aber ihr Gesicht sehe ich nicht mehr exakt vor mir!&#8220; sage ich. &#8222;Ach,&#8220; sagt er, &#8222;alle wissen, wie es wirklich war! Der Verwalter damals, der Verwaltungsbeirat, die haben doch alle linke Tasche, rechte Tasche!&#8220; &#8222;Ich?&#8220; Ich bin total erstaunt. &#8222;Ich hab doch den Laden aufgeräumt,&#8220; sage ich, &#8222;komisch, ich habe eine vollkommen andere Erinnerung!&#8220; Wie die so was über mich sagen könnten, frage ich Wolfgang noch. Er sagt, er hat gefeixt, als sie gesagt hätten: &#8222;Der hat sich doch 5% in die Tasche gesteckt!&#8220; <strong>Nein, er entgegnet denen: &#8222;Quatsch, mindestens 20%&#8220;. Ironie.</strong></p>
<p><strong>Mir ist wichtig, ihm zu sagen</strong>: Das habe ich niemals gemacht. Es ist ungerecht. Was ist das für eine Erinnerungsgabe der Menschen, die du früher aus ihrem eigenen &#8222;hausgebackenen Unglück&#8220; herausgeführt hast, dass sie sich nicht daran erinnern, sondern an etwas anderes, dass niemals im Gespräch war zwischen uns?  Regelrecht ehrverletzend empfinde ich das, denke ich nach kurzem Nachdenken. Was denen einfällt? Irgendwo in Berlin sitzen solche &#8222;Ehemaligen&#8220; von dir und behaupten wüstes Zeugs über dich und du selbst kannst eigentlich nichts dagegen unternehmen. Du musst es schlucken, hinnehmen, akzeptieren: Du bist raus aus dem Geschäft! Und das ist auch gut so. Damit es auch gut ist für die, haben sie sich einfach eine komplett andere Erinnerung verschafft. An Sachen, die nie gewesen sind. <strong>Fast wird mir jetzt ein bisschen schlecht</strong>.</p>
<p><strong>Summa summarum zwei Scheiben unterschiedlicher Erinnerungen</strong> an eine gemeinsame Zeit. Für mich eine erfolgreiche Zeit des Bewährens in schwierigen Ausnahmesituationen, in denen eine WEG regelrecht &#8222;an die Wand gefahren&#8220; ist, in maßgeblichen Schwierigkeiten steckt. Dann eine Phase des Aufräumens und des Sorgens für rechtssichere Abrechnungen, Wirtschaftspläne, Beschlüsse, der Sanierungen und Instandsetzung. Dann eine kurze Ruhephase, Entzweiung und Differenz, es folgt die Trennung. <strong>Und nun dies</strong>.</p>
<blockquote><p>Das muss man sich auch mal deutlich machen: Die Qualität von solchen Treppenhaus-Gesprächen, von vereinfachenden Rationalisierungen, also von &#8222;zu einfachen Wahrheiten&#8220;, ist immer suboptimal. Wenn man auch in Frage stellen muss, wie Leute dazu kommen, solch einen &#8222;Kappes&#8220; zu reden. Normal ist das nicht.</p></blockquote>
<p><strong>Bei denen eine Erinnerung</strong> an eine &#8222;korrupte Vorverwalterin&#8220; damals, die mit dem Verwaltungsbeirat &#8222;linke Tasche, rechte Tasche&#8220; macht, sich ungerechtfertigt an ihnen bereichert hat. Davon weiß ich nach vielleicht fünfzehn Jahren gestern das erste Mal, davon, dass da Menschen &#8222;so reden&#8220;, wie ich es hier beschreibe. Ich bin darüber innerlich in einem gewissen Zorn, würde am liebsten da hinfahren und klingeln und sagen: &#8222;Was Sie über mich sagen?&#8220; Und ich würde fragen: &#8222;Wollen Sie mir das bitte noch einmal ins Gesicht sagen?&#8220; &#8211; Nein, das werde ich nicht tun. Ich muss es verarbeiten, mir bleibt keine andere Wahl. Man hat auch einen Ruf zu verlieren, er besteht auch darin, besonders zuverlässig zu sein und darüber unbeanstandet Rechenschaft abzulegen. In Jahresabrechnungen, die man ganzheitlich verstehen kann, wo klar ist, wo jeder Cent steht und wie er da hingekommen ist, wo er steht. <strong>Dass das gerade eine Stärke unserer Arbeit war</strong>. </p>
<p><strong>Was uns das lehrt</strong>?</p>
<p><strong>Dass man die Aussagen von Menschen</strong> mit Vorsicht genießen muss. Vielleicht. Ein bitterer Nachgeschmack aber bleibt. Man fühlt sich ungerecht behandelt. <strong>Nach vielen, vielen Jahren</strong>. Es gibt weitere Geschichten wie diese. Ob man so was aufschreiben darf? Warum nicht? <strong>Es hat sich doch so zugetragen</strong>. <strong>Eine andere Stärke von Menschen ist Ehrlichkeit</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 10:28:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Personen]]></category>
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					<description><![CDATA[Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, ist  Montagnacht, am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche gestorben. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. (Website diogenes-Verlag hier) Der Diogenes Verlag teilt das auf seiner Website mit. Loriot ist tot, wie schmerzlich. Ein großartiger ... <a title="997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/134011/" aria-label="Mehr Informationen über 997-11 &#8211; Nachruf: Vicco von Bülow alias Loriot ist tot!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1248" title="Nachrufe" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_iconnachrufe_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1249" title="Trauerkerze" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/trauerkerze.gif" alt="" width="124" height="115" /></p>
<blockquote><p>Loriot alias Vicco von Bülow, geboren am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, ist  Montagnacht, am 22. August 2011 in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche gestorben. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. (Website diogenes-Verlag <a title="externer Link" href="http://www.diogenes.ch/leser/aktuell/news/709" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Der Diogenes Verlag teilt das auf seiner Website mit</strong>.</p>
<p><strong>Loriot ist tot, wie schmerzlich</strong>. Ein großartiger Mensch, ein Herzensbrecher, Held, Satiriker, Kritiker spießbürgerlicher Normen und rundherum ein <strong>Vorbild</strong>. Wie oft in meinem Leben wünschte ich mir, eine Sache ähnlich der Herangehensweise von dir, Loriot, zu <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antichambrieren" target="_blank">antichambrieren</a>, um sie der Lächerlichkeit preis zu geben und den Nachweis zu führen, dass die Welt vollkommen irre geworden ist? <strong>Oder war sie eigentlich schon immer</strong>?</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-10362"></span><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><strong>O.K., das war abzusehen</strong>: er will seine lebenslange Partnerin, die Evelyn, jetzt mal sehen, zu deren zu frühem Abtritt er seinerzeit bereits eine äußerst launige Bemerkung machte, die die Presse in die Irre führen sollte über seine schmerzlichen Gefühle. Was wir haben, ist längst deutsches Kulturgut für alle Zeiten und immerdar geworden. Was wir nicht haben: unseren Loriot, Deutschlands Volksheld Nummer 1. <strong>Es ist zum Heulen, nicht komisch, du wirst uns wirklich fehlen, ganz ernsthaft und sehr traurig, großer Vogel Loriot</strong>!</p>
<p><strong>Wenigstens ist das, was du uns gegeben hast</strong>, für immer unsterblich! Ziehe fern, müder Vogel und zu anderen Ufern der Erleichterung. <strong>Chapeau! Ich ziehe meinen Hut!</strong></p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 314px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5169" title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="324" height="483" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w" sizes="auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px" /><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
<p><strong>Update, Nachlese</strong></p>
<p>Der SPIEGEL titelt &#8222;Du dödl di&#8220; und &#8222;Weshalb Vicco von Bülow alias Loriot der größte deutsche Künstler der Gegenwart war&#8220;. Der Versuch eines angemessenen Nachrufs fällt mehr als angemessen aus.</p>
<figure id="attachment_10515" aria-describedby="caption-attachment-10515" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10515  " title="Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg" alt="Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" width="432" height="576" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5327-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10515" class="wp-caption-text">Teaser zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL</figcaption></figure>
<figure id="attachment_10516" aria-describedby="caption-attachment-10516" style="width: 422px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10516  " title="Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg" alt="Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL" width="432" height="324" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5326-1-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10516" class="wp-caption-text">Titel- und Unterschlagzeile zu: Du dödl di! Loriot Nachruf DER SPIEGEL</figcaption></figure>
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