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	<title>§ 35a EStG &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
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	<title>§ 35a EStG &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>1831-15 &#8211; Knorke: Haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 13:37:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8230;wenn Du Dir Gedanken machst über Steuern und Deine Frau sagt: „Ich bin Deine Haushaltsnahe Dienstleistung.“ Knorke.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-16848" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen.jpg" alt="Knorke_HNDLen" width="650" height="454" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen.jpg 1200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen-300x210.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen-1024x715.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Knorke_HNDLen-900x629.jpg 900w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>&#8230;wenn Du Dir Gedanken machst über Steuern und Deine Frau sagt: „Ich bin Deine Haushaltsnahe Dienstleistung.“</p></blockquote>
<p>Knorke.</p>
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		<title>1668-14 &#8211; Positionen: Zum § 35a EStG und praktischem Firlefanz, Bierdeckeln und dem Sinn des Lebens, von #Ulision und #Kollision</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/198014-positionen-zum-%c2%a7-35a-estg-und-praktischem-firlefanz-bierdeckeln-und-dem-sinn-des-lebens-von-ulision-und-kollission/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 15:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[§ 35a EStG]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dienstleister im Fokus einer gerechten, fiskalischen Verteilungswirklichkeit: Von den unsinnigsten aller anzunehmenden Bearbeitungsnotwendigkeiten gehört das richtige, angeblich sachgerechte Erklären von Steuern zu den ganz großen Ausnahmen vom Sinn des Lebens. Der Systemumsturz hat am 31.12. begonnen und wurde dies Jahr in Riesenschritten vollzogen. Denn Brüssel macht uns alle so glücklich. SEPA, jeder hat schon ... <a title="1668-14 &#8211; Positionen: Zum § 35a EStG und praktischem Firlefanz, Bierdeckeln und dem Sinn des Lebens, von #Ulision und #Kollision" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198014-positionen-zum-%c2%a7-35a-estg-und-praktischem-firlefanz-bierdeckeln-und-dem-sinn-des-lebens-von-ulision-und-kollission/" aria-label="Mehr Informationen über 1668-14 &#8211; Positionen: Zum § 35a EStG und praktischem Firlefanz, Bierdeckeln und dem Sinn des Lebens, von #Ulision und #Kollision">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15710" alt="Steuern_uns_Steuern_Banner" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Steuern_uns_Steuern_Banner.jpg" width="650" height="379" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Steuern_uns_Steuern_Banner.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Steuern_uns_Steuern_Banner-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Der Dienstleister im Fokus einer gerechten, fiskalischen Verteilungswirklichkeit: Von den unsinnigsten aller anzunehmenden Bearbeitungsnotwendigkeiten gehört das richtige, angeblich sachgerechte Erklären von Steuern zu den ganz großen Ausnahmen vom Sinn des Lebens.</p></blockquote>
<p>Der Systemumsturz hat am 31.12. begonnen und wurde dies Jahr in Riesenschritten vollzogen. Denn Brüssel macht uns alle so glücklich. SEPA, jeder hat schon viel Post bekommen. Wir auch.</p>
<p>Wir denken über das nach, was wir tun. Eine Hausreinigungsfirma weist für Hausreinigung und Hauswartung in den Rechnungen Lohnkosten und Fahrtkosten nach § 35a EStG aus. Das ist nichts Neues. Das genauere Hinterfragen ergibt eine Überraschung, über die man erst mal nachdenkt, wie über bittere Pillen.</p>
<p><span id="more-15709"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6279" alt="UW_Flaschenbiergeschaeft" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg" width="450" height="288" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/UW_Flaschenbiergeschaeft-300x192.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>In vielen anderen Themen gibt es Maßgeblichkeitsgrenzen und Abwägungsgrenzen, Einkommens- und Progressionsstufen. Wann aber fängt es an, Blödsinn zu werden, sich mit dem Thema des § 35a EStG auseinanderzusetzen? Wo liegt hier die Maßgeblichkeitsgrenze? #Antworten gesucht</p></blockquote>
<p>Als hätte in den Vorjahren niemand nachgedacht, fällt uns folgendes auf.</p>
<p>Die Hausreinigung ist der Kostenbetrag Eins, der in Rechnung gestellt wird. Die genauere Recherche ergibt, dass die Reinigungsfirma kalkuliert hat und unterstellt, dass von diesen Kosten 99,44% Lohnkosten und 0,66% Materialkosten sind.</p>
<blockquote><p><strong>Ulision und Kollision:</strong> Es ist etwas anderes, ob jemand 130 Millionen Euro in die Schweiz transferiert und zockt, bis der Kanaldeckel klappert. <strong>#Ulision</strong> &#8211; Oder ob steuerehrliche Normalbürger sich mit der Frage auseinandersetzen, wo genau die Wirtschaftlichkeitsgrenze steuerlicher Gesetzgebung liegt? Was genau man zu tun verpflichtet sei, um fiskalischen Ansprüchen zu genügen bzw. was man zu unterlassen hätte, um stattdessen einen schönen Nachmittagskaffee zu trinken oder ein gutes Buch zu  lesen? <strong>#Kollision</strong></p></blockquote>
<p>Die inhaltlich in derselben Rechnung berechneten Kosten für die Hauswartung (alles was über die Hausreinigung hinaus separat noch wahrzunehmen ist) fällt mit 100% ins Gewicht. Lieschen Müller rechnet nach.</p>
<p>Wenn die Hausreinigung bspw. zwei Drittel ausmacht und die Hauswartung ein Drittel, dann liegt also der Satz von 99,44% auf Hausreinigung in einem mathematisch zu berechnenden &#8222;Gewichtel&#8220; (das sind kleine Zwerge) von -sagen wir es ruhig einfach- deutlich unter 0,66%. Sagen wir mal 0,45%, nur mal schätzungsweise.</p>
<p>Hier wird deutlich, dass der Gesetzgeber an manchen Stellen gutes bezweckt, im Interesse der Steuerehrlichkeit aber regelrecht &#8222;mit dem Klammerbeutel&#8220; gepudert ist, wenn man nachrechnet.</p>
<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" alt="Kneipe - Stampe - Bierlokal" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe &#8211; Stampe &#8211; Bierlokal</figcaption></figure>
<p>Das Beispiel rechnet sich so:</p>
<p>Hausreinigung pro Jahr (Beispiel)   5.000,- EUR (davon sind 0,66% = 33,- EUR) Materialkosten</p>
<p>Hauswartung pro Jahr (Beispiel)  2.500,- EUR (0,- EUR Materialkosten)</p>
<p>oder 0,45% von 7.500,-, das machte 33,75 EUR.</p>
<p>Wer wegen dieser Zahlen eine &#8222;Vereinfachungsregel&#8220; anwendet, die es offenbar noch nicht gibt, errechnet eine steuerliche Ungerechtigkeit bei &#8222;Vereinfachung&#8220;, indem er auf 33,75 EUR (zu Unrecht) 20% als Steuervorteil einheimst, das sind betragsmäßig 6,75 EUR für ein Jahr. Dies ist der Betrag, der in der Verwaltung eines Mehrfamilienhauses durch vollen Ansatz der Hausreinigungs- und Hauswartungskosten zu viel beim Finanzamt geltend gemacht wird. Wenn in einem Haus mit 30 Wohnungen 6,75 auf ca. 1.500 m² Wohnfläche verteilt werden und eine Durchschnittswohnung ca. 75 m² hat, errechnet sich hierbei ein Steuervorteil von 0,3375 € für diese Wohnung.</p>
<p>Der Steuerpflichtige hat einen Steuervorteil von 0,3375 € auf Wischmop, Politur, Meister Proper und Spüli fürs Wischwasser eingestrichen.</p>
<p>Normal ist das nicht. Das Wort #Ulision gab es bis gerade eben noch nicht. Es wurde von mir neu in den deutschen Sprachschatz eingeführt. Man kann es auch als Kofferwort begreifen aus einem CD-Titel hergeleitet, der heißt: &#8222;Use Your Illusion.&#8220; Auf diese Weise wäre das Wort auch weg vom Hoeneß. Die genaue Definition findet man sicher bald in der deutschen Wikipedia. Oder auch nicht.</p>
<p>Aber es ist steuergerecht, mit jedem Cent zu rechnen, centgenau. Während der Hoeneß &#8230;.. Kranke Republik.</p>
<p>Friedrich Merz (CDU) beschwor die Bierdeckel-Steuererklärung. <strong>Prost.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Download: <a title="externer Link" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/2014-01-10-BMF-Paragraf-35a.pdf" target="_blank">Das Anwendungsschreiben zu § 35a EStG vom 10. Januar 2014</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>23-09 &#8211; Glosse: Die Baubranche soll sich mal paar Dinge merken: Wie man Aufträge bekommt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/die-baubranche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Baubranche soll sich einmal hinter die Ohren schreiben, wie man Aufträge und lang andauernde, zufriedene Geschäftskontakte generiert. gesichtspunkte.de hat zwar nicht die Weisheit &#8222;mit Löffeln gefressen&#8220;, aber heute mal ein paar überdenkenswerte Anregungen dazu. Gut sind immer wieder Beispiele aus dem konkreten Alltag. Die Malerfirma ist wirklich lieb und nett am Telefon. Der erste Kontakt ... <a title="23-09 &#8211; Glosse: Die Baubranche soll sich mal paar Dinge merken: Wie man Aufträge bekommt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/die-baubranche/" aria-label="Mehr Informationen über 23-09 &#8211; Glosse: Die Baubranche soll sich mal paar Dinge merken: Wie man Aufträge bekommt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-458" title="biggest bohei" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/12/_iconbiggestbohei.png" alt="biggest bohei" width="80" height="15" /></p>
<p>Die Baubranche soll sich einmal hinter die Ohren schreiben, wie man Aufträge und lang andauernde, zufriedene Geschäftskontakte generiert. <strong>gesichtspunkte.de </strong>hat zwar nicht die Weisheit &#8222;mit Löffeln gefressen&#8220;, aber heute mal ein paar überdenkenswerte Anregungen dazu. Gut sind immer wieder Beispiele aus dem konkreten Alltag.</p>
<p><strong>Die Malerfirma ist wirklich lieb und nett am Telefon.</strong> Der erste Kontakt kam zustande auf Vermittlung einer Architektin in Kreuzberg, die gute Erfahrungen mit dieser &#8222;Malerbude&#8220; gemacht habe. Solche &#8222;guten Referenzen&#8220; von &#8222;guten, langjährigen Kontakten&#8220; übernimmt ein Verwalter gern und er versucht daher, im Namen und im Auftrag seiner Mandantschaft gute, preiswerte Firmen zu finden. Andere jedoch lieber nicht, denn oft genug versuchen Menschen im Kontakt mit einer Verwalterin, Firmenvorschläge zu unterbreiten, die nicht au f guter Leistung beruhen, sondern auf dem persönlichen Kennen (des Sohns mit wenig Aufträgen, des Schwagers mit guten Kontakten, des unschlagbar guten Onkels). Menschen, die allein aufgrund sozialer Kontakte beauftragt werden, sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie berufen sich bei Qualitätsmängeln sehr schnell auf eine Art nicht verabredete, scheinbare &#8222;soziale Komponente&#8220; ihrer Geschäftsbeziehung, die sich in Wahrheit als nichts anderes als Vorteilsnahme darstellt. Gute Verwalter bemühen sich daher zu wohldosierter Distanz zu Firmen, die Auftragsleistungen zu erbringen haben. Erst wenn jemand viele Jahre und im andauernden Vergleich mit anderen zweifellos gute Leistungen</p>
<p><img decoding="async" title="Weiterlesen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-2772"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object></p>
<p>erbringt, also kontinuierlich im unbeanstandeten Geschäftskontakt, wird er zu einem wirklichen &#8222;Geschäfts<strong>freund</strong>&#8222;. Aber auch der Geschäftsfreund ist <em>kein privater</em> Freund und hat daher lediglich ein Quantum mehr an Vorschussvertrauen zu erwarten, als es ein kompletter Frischling voraussetzen darf.  Im Gegensatz zum Geschäftsfreund muss der private Freund keine ständige Nachkontrolle, kein wachsames Auge und keine häufig gestellten Fragen nach der Berechtigung von Rechnungspositionen, Angebotsvorschlägen und dergleichen erwarten.</p>
<figure id="attachment_1317" aria-describedby="caption-attachment-1317" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1317 " title="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/dergebauchpinsel-150x150.jpg" alt="Sehr praktisch: der Gebauchpinsel" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-1317" class="wp-caption-text">Sehr praktisch: der Gebauchpinsel</figcaption></figure>
<p>Wer seine Firma im Internet darstellt, ist präsent. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er auch ein guter Handwerker ist. Dies gilt übrigens auch für alle anderen Branchen. <strong>Die Webseite der Malerfirma ist auch ganz gut gemacht</strong>, ein kleines Plus im Vergleich zu anderen. Zeitgemäße Korrespondenzwege sind für Hausverwalter wichtig, um erledigte Aufgaben schnell und zielstrebig loszuwerden. Dazu gehört allerdings auch, dass beispielsweise Emails von einem Handwerker regelmäßig abgeholt, gelesen und beantwortet werden. Klappt dies nicht, nützt die schönste Website nichts.</p>
<p>Der Kontakt muss &#8222;brutal offen&#8220;, unerbittlich schnell und zielpunktorientiert sein. Schlimm sind Emailkontakte mit Menschen, die ein fleißiges Ping-Pong mit ihrem Emailpartner führen, also Frage, Antwort, Frage, Antwort, Frage, Antwort aber nie: Lösung, Auftragsbestätigung, Klärung. Wer also täglich Emails beantwortet, um in Ruhe gelassen zu werden, wird bald endgültig in Ruhe gelassen. Oder die Weltreise von Emails mit einer im Internet sehr bekannten Fluglinie: wer Emails an Handwerker schickt, die mit &#8222;Never Comeback Airlines&#8220; befördert werden, erhält als Verwalter niemals Antwort auf &#8222;häufig gestellte Fragen&#8220; an seine Handwerker.</p>
<p>Unser heutiges Beispiel an Malerfirma leitet das übersendete Angebot &#8222;mit der aufrichtigen Bitte um Entschuldigung der zu langen Wartezeit&#8220; ein. Es geht um ein paar Kleinigkeiten, die -sagen wir mal- geschätzt 1.000,- EUR oder ähnlich kosten dürften. Allerdings soll ein Angebot her, um die Preiswürdigkeit im Vorhinein zu kennen. Das Angebot muss auch richtig strukturiert sein, vorbei sind angesichts von § 35a EStG (steuerlicher Abzug von Handwerkerdienstleistungen) diese ganz knackigen, kurzgefaßten Angebote, beispielsweise mit folgendem Angebotstext: &#8222;1 Stück Treppenhaus malermäßig renovieren, pauschal 15.000,- EUR&#8220;. Niemand kann erraten, welche Leistungen der Handwerker damit meint.</p>
<p>Das extreme Gegenteil dessen ist infolge der Einführung von elektronischer Datenverarbeitung allerdings inzwischen zu befürchten. Es gibt etliche Software für &#8222;Malerbuden&#8220;, die diesen helfen soll, das leidige Angebote schreiben effizient zu gestalten. Und da ein Angebot auch die Visitenkarte eines Unternehmens ist, stellt sich die Frage: Wie viel <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4liminarien" target="_blank">Präliminarien</a> darf ein solches Angebot enthalten? Ein schwieriges Fremdwort: es bedeutet sinngemäß &#8222;Vorgeplänkel&#8220;, gemeint ist unsererseits aber Vor- und Nachgeplänkel, Brimborium, Lametta, schmückendes Beiwerk, wir nennen es auch gern &#8222;the <strong>biggest bohei</strong>&#8222;.</p>
<p>Das eingetroffene Angebot umfasst insgesamt acht Textseiten, wenigstens als pdf-Angebot generiert und damit papierlos.</p>
<p>1 Seite einleitendes Schreiben (Begleitschreiben, keine Malersoftware, oder doch? egal)</p>
<p>7 Seiten Angebot, wobei kaum eine der Angebotsseiten mehr als geschätzt 30% Druckdichte aufweist</p>
<p>Bei Software kann man kaum einwenden, dass die Angebotstexte nicht irgendwie sinnvoll erscheinen. Oft sind Leistungen Textbausteine aus einer Bibliothek, wobei man noch ergänzen und hinzufügen oder wegstreichen kann.</p>
<p>Kurz gefasst schätzen wir den Bedarf für ein derartiges Angebot auf gar keinen Fall über mehr als zwei Textseiten, übliche Beschriftungsdichte, ein.  Die überaus klar gefasste Positionierung der Malerleistungen (Beispiel: (1) Fahrtstuhltüren, (2) Hof- und Kellertüren, (3) Bearbeitung eines Wasserschadens) erscheint uns gut gemeint, und mündet auch noch in edv-mäßig vorgenommenen Titelauswertungen mit Subgruppen von Preisen &#8211; hier ist vollständige Transparenz für den Kunden gemeint, die aber aufgrund der nur geringen Auftragshöhe weit über das Ziel hinausschießt. Anfrage &#8211; Angebot &#8211; Prüfung &#8211; Auftrag: so lautet unser Ziel. Möglichst ohne Geplänkel. Keine mehrfachen Telefonate, um noch zusätzlich zu erfahren, die Frau des Malers mache gerade diese und jenes, und deswegen komme das Angebot bestimmt bald, und im übrigen, wie war der Urlaub? Wichtiger als ein Angebot erst nach sieben bis acht Wochen und drei Nachfragen zu erhalten, wäre eine rasche Beantwortung im Rahmen einer Woche und der gesamte Vorgang wäre schon erledigt, entsprechend straffe, gute Kalkulation vorausgesetzt. Er wäre ausgeführt und würde künftig die eigene Lebenserwartung eines durchschnittlichen Hausverwalters in Berlin nicht weiter belasten, denn angesichts einer jeden Lebenserwartung von Menschen sind diejenigen Aufgaben, die nun schon erledigt sind, eine Art Restschuldbefreiung für ein künftig unbeschwertes Leben mit neuen Aufgaben und Anforderungen.</p>
<p>Damit dieser beispielhafte Vorgang, bzw. dessen Schilderung im Internet nun aber nicht länger wird, als das Angebot, das wir beschreiben, belassen wir es für heute bei diesen Gesichtspunkten und fassen zusammen: In der Kürze liegt die Würze, in der Schnelle gibt es Knete, und in der Erledigung von Anliegen liegt die Kraft. Maler aller Stadtteile, prüfet Eure Begehren und richtet das Verhalten kundenorientierter aus, strafft es, kürzt Wege ab und professionalisiert Eure Büroarbeit, wir wissen, sie ist nicht das &#8222;Kerngeschäft&#8220;.</p>
<p>Maler verteilen -jedenfalls ganz überwiegend- lieber Pigmente, als das sie Angebote schreiben möchten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 17:23:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine Art Generalkritik an die Gruppe der Handwerker, weil es uns einfach zu lange dauert, bis wir &#8222;in die Puschen kommen&#8220; können. Wir sind als Verwalter fremden Vermögens in erster Linie daran interessiert, dass es schnelle, funktionierende Problemlösungen gibt. Und in diese Kategorie &#8222;schnelle Problemlöser&#8220; kommen auf unserer geheimen Datenkartei &#8222;Handwerker&#8220; nur solche Handwerker, die ... <a title="102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/handwerkerangebote/" aria-label="Mehr Informationen über 102-09 &#8211; Handwerker: Wie man transparente, richtige Angebote schreibt und Leerlauf vermeidet!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-62" title="So muss man sich nicht behandeln lassen!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg" alt="So muss man sich nicht behandeln lassen!" width="180" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/stinkefinger_web-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a></p>
<p>Eine Art <strong>Generalkritik an die Gruppe der Handwerker</strong>, weil es uns einfach <em>zu lange dauert</em>, bis wir &#8222;in die Puschen kommen&#8220; können. Wir sind als Verwalter fremden Vermögens in erster Linie daran interessiert, dass es schnelle, funktionierende Problemlösungen gibt. Und in diese Kategorie &#8222;schnelle Problemlöser&#8220; kommen auf unserer geheimen Datenkartei &#8222;Handwerker&#8220; nur solche Handwerker, die nachhaltig unter Beweis stellen, dass sie gut organisiert sind und ergebnisorientiert denken. Langfristig denken und am Ball bleiben.</p>
<div class="mceTemp">
<blockquote>
<dl id="attachment_2517" class="wp-caption alignright" style="width: 155px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2517 " title="Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/00_Hauswart.jpg" alt="Handwerker - Umstandswauwau oder Problemlöser?" width="145" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Handwerker &#8211; Umstandswauwau oder Problemlöser?</dd>
</dl>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> Bietet dem Kunden, was ihm gefällt, eine gute Leistung, für wenig Geld.&#8220; (alte deutsche Redensart)</p></blockquote>
</div>
<p>Immer wieder superärgerlich sind<strong> &#8218;dahin geschlunzte&#8216; Kostenvoranschläge</strong>, die gedankenlos abgefasst, unvollständig aufgestellt und mangelnd transparent nachgewiesen werden. Es gibt (leider) wenige Handwerker, die große Lust haben, <strong>gut verständliche Angebote</strong> zu schreiben. Das wird seine Gründe haben. <strong>Handwerker wollen verdienen. Und das sollen sie auch.</strong> Wir würden nur gern verstehen, ob wir über &#8222;den Löffel balbiert&#8220; werden, oder ob es sich um ein Angebot handelt, dessen Kalkulation einsichtig ist? Gleich zwei Firmen gehen uns heute damit gehörig auf den Wecker. Und beiden Fällen liegt -natürlich- auch der widerliche Handlungsdruck zugrunde, den Störungen der Haustechnik nach sich ziehen. Hier muss nämlich rasch gehandelt werden. Und -bei genauerem Nachdenken- fallen heute drei Handwerksfirmen dadurch auf, dass sie einfach unprofessionell mit uns professionellem Auftraggeber umgehen, umzugehen versuchen!</p>
<p><strong>Im ersten Fall geht es um die Lüftungsanlage einer Tiefgarage.</strong> Ärgerlich genug schon, derartige Sachen bleiben oft länger als nötig liegen, weil die Handwerker schon ihre Bürotage so begrenzt als möglich halten. Am Schreibtisch lässt sich zu wenig Geld verdienen? Das Angebot ist längst angekündigt und es kommt einfach nicht. Erst wegen der Nachfrage eines Wohnungseigentümers der Anlage in Berlin-Zehlendorf erfahren wir, frisch aus dem Urlaub zurück, das Angebot sei ihm versprochen worden. Schon da schlechte Kommunikation. Was hindert eigentlich einen Handwerker daran, eine Kurzmitteilung an die auftragsdurchführende Verwalterin abzusetzen: &#8222;Die Sache wurde angesehen, der besichtigte Schaden bedarf eines Kostenvoranschlags, der kommt am &#8230;..(bitte eintragen)&#8230;.&#8216;. Das ist gute Kommunikation, an der man niemals sparen darf. Weil sie nützlich ist. Eine Kleinigkeit, die die Verlässlichkeit stark hochsetzt. Häufig ist es aber umgekehrt, wie oben geschildert. Wir beauftragen eine Firma mit der Störungsbeseitigung. Die findet heraus, dass sie eine größere Leistung anbieten muss, sagen wir für ca. 800,- EUR, und das soll -richtigerweise- in einem Kostenvoranschlag dargelegt werden. Die Firma sagt das im Gespräch mit unserem Kunden vor Ort so dahin und hält sich wegen der Kosten aber gänzlich bedeckt. Handwerker schaffen sich gern Freiräume, wenn sie Gefahr laufen, in verbindliche Angaben wie Preise, Leistung, Qualität und Überprüfbarkeit zu geraten. Genau das aber macht den guten Handwerkerkontakt im täglichen professionellen Betrieb einer Hausverwaltung aus, die sich durchaus als großer Auftraggeber verstehen kann.</p>
<p><span id="more-2515"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #800000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<figure id="attachment_2518" aria-describedby="caption-attachment-2518" style="width: 176px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2518" title="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Grrr_Banner_186X300.jpg" alt="Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!" width="186" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-2518" class="wp-caption-text">Grrrrr..... etwas ungehalten darüber!</figcaption></figure>
<p><strong>Beispiel Kleinstauftrag</strong></p>
<p>Ein weiterer Handwerker hat für einen Klitzekleinauftrag in Berlin-Wedding (Reparatur Treppendurchgang, Malerarbeiten) ein Angebot für 195,- EUR schriftlich aufgesetzt. Schon darauf wartete der Bearbeiter erst einmal vier Wochen. Dann erfolgte eine massive telefonische Beschwerde: &#8218;Mann, ich will dieses Dings loswerden!&#8216; Der Handwerker überreagiert vor dem Urlaub des Sachbearbeiters und verspricht Besserung. &#8222;Ich fahre da gleich hin!&#8216; &#8211; Der Bearbeiter bei der Hausverwaltung sagte deutlich, er fahre jetzt in Urlaub. Was passiert? Der Handwerker schickt ein Angebot für 195,- EUR und wartet erneut vier Wochen auf die Freigabe, die nun heute -allerdings ärgerlich- erfolgt. In den Auftragsbedingungen regelmäßig für die Verwalterin arbeitender Firmen steht deutlich drin: &#8218;Ein derartiger Kleinauftrag gilt als erteilt zur sofortigen Durchführung, wenn <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/kleinauftraege" target="_blank">die Kosten voraussichtlich 300,- EUR nicht überschreiten</a>. Das hat der Handwerker sicherlich <em>noch nie gelesen</em>. Wenn er im Geschäft bleiben will, sollte er das aber, denn merke: &#8218;Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.&#8216; Will er künftig keine Aufträge mehr, weil er aus jedem Kleinstvorgang einen großen Bohei mit viel Verwaltungsaufwand macht?</p>
<p><strong>Zurück zur gestörten Lüftung</strong> einer Tiefgarage in Berlin-Zehlendorf. In einem Satz erfolgt nun heute auf die telefonische Nachfrage eine Faxsendung eines Angebots mit einem Preis von pauschal 842,- EUR. Das Angebot beinhaltet die Auswechslung eines Abluftventilators. Wir fragen uns sofort, welchen Ventilator wird er denn einsetzen? Richtig, er mag ein Fachmann sein, aber dass er uns jegliche Information darüber vorenthält, welches Fabrikat er einsetzen möchte, macht die gesamte Sache insgesamt undurchschaubar, ja, zwielichtig. Jeder weiß, beim Einkauf der entsprechenden (Billig-)Fabrikate lässt sich Geld sparen. Und auch künftige Auftragsbestände akquirieren. Ist der Ventilator beispielsweise für den Dauerlastbetrieb in dieser Tiefgarage ungeeignet, wird er schon ganz kurz nach Auslauf der Hersteller-Gewährleistung erneut in die Binsen gehen. Wir haken daher sofort per Fax nach, die Aufteilung und die genaue Beschreibung des eingebauten Artikels fehlen. Überhaupt: Es fehlt auch die Aufteilung in Material, Lohn und Fahrtkosten, wie sie durch den neugeschaffenen § 35a EStG (Handwerker- und haushaltsnahe Dienstleistungen) nunmehr zum Pflichtbestandteil von Angeboten werden, die für Hausverwaltungen von Wohnungseigentümergemeinschaften verbindlich gewachsen sind. Oft hört man dann den Spruch: &#8218;Ach, die Aufteilung, ach ja, na das machen wir dann bei der Rechnungslegung, okay?&#8216; Nix da. Wir wollen von vornherein <span style="color: #008000;">reinen Wein eingeschenkt bekommen</span>.</p>
<figure id="attachment_2523" aria-describedby="caption-attachment-2523" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2523" title="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg" alt="Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de" width="240" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken-240x300.jpg 240w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/reinen.Wein.einschenken.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2523" class="wp-caption-text">Reinen Wein einschenken - gesichtspunkte.de</figcaption></figure>
<p>Wir wollen wissen, welches Material genau verbaut werden soll, wie es wiederauffindbar heißt, und wie sich Lohn, Fahrtkosten und Materialkosten zueinander verhalten?  Zwei Stunden später ist nun ein Ergänzungsangebot da. Nun ist es wie folgt aufgegliedert:</p>
<figure id="attachment_2516" aria-describedby="caption-attachment-2516" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2516 " title="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg" alt="Ausschnittskopie.Handwerkerangebot" width="300" height="86" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot-300x86.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/Ausschnittskopie.Handwerkerangebot.jpg 593w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2516" class="wp-caption-text">Ausschnittskopie.Handwerkerangebot</figcaption></figure>
<p><strong>Wieder keine Fakten:</strong> Jeder Hobby-Modellbauer, jeder Camper, jeder Wohnwagenfetischist in privater Mission unterwegs lässt sich niemals mit derartig oberflächlichem mainstream abspeisen. Der Kunde möchte gern wissen, welche genauen Bauteile der Profi-Lüftungsfritze einzubauen gedenkt. Nicht nur, um beispielsweise die Angemessenheit der Kalkulation des Einkaufs- und des Verkaufspreises überprüfen zu können, sondern auch, weil Fabrikate auch Philosophien haben, unterschiedliche Qualitäten. Die bewusste Vorenthaltung von derartigen Informationen kann nicht anders als äußerst negativ bewertet werden. Die Firma wird das mitgeteilt bekommen müssen.</p>
<p><strong>Beispiel Notstromanlage in Mittenwalde</strong> Der dritte Fall betrifft eine ausgefallene Notstromanlage, und die eingebauten Bleiakkus werden mit 18 Stück zu einem jeweils mit 85,- EUR veranschlagten Preis angeboten. Wieder keine klare Kostentrennung, keine klare Material- und Artikelbezeichnung. Auch hier die telefonisch geführte Beschwerde. Die Sache wird wie die vorher erwähnte Lüftung als Störfall angesehen und eine rasche Bearbeitung kann nur dann erfolgen, wenn alle verfügbaren Informationen von selbst fließen. Und dann dieser Elektriker, der das angeboten hat. Es gibt einen Anruf, wir sagen der Dame am Telefon klar, was uns fehlt, sie will es ihrem Chef ausrichten. Der ruft um 18 Uhr zurück auf unserem Anrufbeantworter, hinterlässt seine Handynummer und bittet erneut um Rückruf, allerdings, ohne uns die dringend erbetenen Angaben zu geben. Die Angaben kommen einfach nicht. Angebote müssen selbstverständlich solche nachprüfbaren Informationen beinhalten. Auch dafür, dass hinterher Wohnungseigentümer Belege zu Kosten durchgeführter Maßnahmen überprüfen können und sich so ein Bild über die Arbeitsqualität, das Kostenbewusstsein der Hausverwalterin und dergleichen machen zu können.</p>
<p>Das Vorenthalten solcher wichtigen Informationen stellt eine nicht akzeptable Arbeitsverweigerung im Vorlauf einer Auftragserteilung dar. Gleich aus welchen Gründen dieses passiert: Mag es die Nachlässigkeit des Handwerkers sein, ein fehlendes Problembewusstsein oder mag es eine ausgekochte Raffinesse des Handwerkers sein.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #800000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> meint: Firmen, die diese einfachen Grundregeln nicht beherrschen, sollten nach mehrmaligem Hinweis für künftige Beauftragungen durchaus in eine Art Ranking geraten, in dem sie aufgrund derartiger, ärgerlicher Negativmerkmale ausscheiden. Wie in jeder anderen Wirtschaftsbranche müssen Handwerker, ob sie wollen oder nicht, mitdenken, fair und offen mit Kunden umgehen, zumal mit Großkunden, wie Immobilienverwaltungen, die sich derartige Frechheiten nicht gefallen lassen sollten.</p>
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