<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Report: Das Leben der Anderen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<atom:link href="https://gesichtspunkte.de/category/das-leben-der-anderen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<description>Wohnen, Existieren, Überleben in the #Morefamilyhouse ;-)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 19:08:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/cropped-thomas.01-32x32.gif</url>
	<title>Report: Das Leben der Anderen &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
	<link>https://gesichtspunkte.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 08:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#BranchenBushido]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Weißensee]]></category>
		<category><![CDATA[#Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Alba]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenverlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<category><![CDATA[Textbausteine]]></category>
		<category><![CDATA[Wertstofftonne]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18774</guid>

					<description><![CDATA[Die Wertstofftonne ist kaputt in Berlin-Weißensee. Das meldet der Hausmeister, die Hausverwaltung gibt die Meldung an Alba Berlin weiter. Man könnte auch fragen: &#8222;Warum merken die das denn nicht selbst?&#8220; Aber so ist nun mal der Zeitgeist. Immer mehr wird zentralisiert, optimiert und zusammengezogen. Was folgt? Es folgt die komplette Verschriftlichung des Lebens. Natürlich war ... <a title="2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/" aria-label="Mehr Informationen über 2112-20 &#8211; #Positionen Wie Alba Berlin seine Aufgaben auf Anwohner und Hauswarte auslagert. Die Anderen, das sind wir.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_6342" aria-describedby="caption-attachment-6342" style="width: 612px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-6342" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg" alt="Gelbe Tonne, falsch befüllt" width="622" height="800" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch.jpg 622w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0171_Gelbe.Tonne_.falsch-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 622px) 100vw, 622px" /><figcaption id="caption-attachment-6342" class="wp-caption-text">Gelbe Tonne, falsch befüllt</figcaption></figure>
<p>Die Wertstofftonne ist kaputt in Berlin-Weißensee.</p>
<p>Das meldet der Hausmeister, die Hausverwaltung gibt die Meldung an Alba Berlin weiter. Man könnte auch fragen: &#8222;Warum merken die das denn nicht selbst?&#8220; Aber so ist nun mal der Zeitgeist. Immer mehr wird zentralisiert, optimiert und zusammengezogen. Was folgt?</p>
<p>Es folgt die komplette Verschriftlichung des Lebens.</p>
<p>Natürlich war auch Alba betriebsintern nicht untätig. Man hat so lange nach den passenden Worten gesucht für genau diesen Fall. Inzwischen gibt es allerdings einen Textbaustein, der alles hübsch nach guten, freundlichen Service aussehen lässt. Gleichzeitig sichert er das gefährliche Handeln von Alba ab. Es geht um den Austausch der defekten Tonne. Auf unsere Meldung Wertstofftonne kaputt, bitte austauschen, befassen wir uns am 9. April (zeitversetzt zum 1. April übrigens) mit folgendem Textbaustein, der wohl dann immer an die Grundstückseigentümer geschickt. Ich denke über den Wert der Formulierungen nach.</p>
<p><span id="more-18774"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/fOrUPkPT0y0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
2RAUMWOHNUNG &#8211; Wir sind die anderen (Official Video)</p>
<p>Ein Tausch der defekten Wertstofftonne erfolgt am Mittwoch 15.04.2020. Alba schreibt uns:</p>
<blockquote><p><strong>Bitte beachten Sie: </strong></p>
<p>Bei solchen Angelegenheiten handelt es sich um eine eigens dafür vorgesehene Sondertour. Diese Sondertour verfügt über keinerlei Schlüssel und darf ebenso wenig private Grundstücke betreten. In der Regel sind diese Fahrer von <strong>06:00- 21:00 Uhr</strong> unterwegs um Behälter auszutauschen, neuaufzustellen oder (nur) abzuholen. In diesem Zeitfenster sollte der Zugang zu den Behältern freizugänglich sein. Bei Neuaufstellungen müsste der Behälter durch einen Hauswart an den dafür vorgesehenen Müllplatz zurückgestellt werden. <strong>Behälter, welche ausgetauscht oder abgeholt werden sollen, müssen an die Grundstücksgrenze bereitgestellt und anschließend der neue Behälter wieder zurückgestellt werden.</strong></p></blockquote>
<p>Die kürzestmögliche Antwort auf einen solchen Textbaustein ist denkbar, sie lautet:</p>
<blockquote><p>Wir haben Ihren Text überprüft und als Aufgabenverlagerung und großes Brimborium Ihrerseits empfunden. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie die Tonne einfach austauschen, wie es als Ihre Kernaufgabe seit Einführung der Müllentsorgung gang &amp; gäbe ist. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir die textliche Aufführung von möglichst vielen hausgemachten Bedenken Ihrerseits, woran so ein Alltagsauftrag scheitern könnte, nicht als die Wahrnehmung unserer Kernaufgaben betrachten. Sie handeln. Wir leben. Danke.</p></blockquote>
<p>Das Kopfkino Blogwart geht an und rattert. Was? Stichworte zu Albas Textbaustein an mich.</p>
<ul>
<li>Euer Problem: Ist mir egal, Sondertour hin, her, die Tonne ist wichtig.</li>
<li>Euer Problem: Ihr habt also auf Sondertouren keine Schlüssel. Auch nicht unser Problem. Ist es richtig, das über Sondertouren zu machen? Geht mich nichts an.</li>
<li>Euer Problem: Ihr kündigt mir ein Zeitfenster vom 6 Uhr morgens bis 21 Uhr an. Aha. Muss ich in meinem Büro erreichbar sein? Es ist woanders. Soll ich jemandem Bescheid sagen müssen? Kann ich jemanden verpflichten, in dieser Zeit abrufbereit zu sein und zu helfen?</li>
<li>Der Zugang soll in dieser Zeit freizugänglich sein. Wunderbarer Wunschtraum: Leutz, das wird wohl nicht klappen. Aber klappt es nicht, sind wir dann Schuld? Denn wir wussten ja genau Bescheid.</li>
<li>Unverschämt: Irgend jemand hat sich ausgedacht, dass die Aufgabe, Müll zu entsorgen, von Verwalterhilfskräften erledigt werden muss. Man fasst es nicht. Judith Holofernes hat der Bildzeitung vor ca. 10 Jahren auf die Frage geantwortet, ob sie sich an einer Werbekampagne der Bildzeitung beteiligen will.</li>
</ul>
<p>Sie sagte:</p>
<p><strong>Ich glaub, es hackt.</strong></p>
<p>Das ist abschließend verlinkt.</p>
<p>Mehr fällt mir zu dieser Unverschämtheit, sich die Welt schön gerade zu biegen, auch nicht mehr ein.</p>
<p>Alba Berlin und die Servicefreundlichkeit beim Thema Wertstofftonne.</p>
<p>Immer alles auf die Anderen.</p>
<p><strong>Die Anderen, das sind wir. </strong></p>
<p>Weiterführend</p>
<ul>
<li>Netzpolitik: <a href="https://netzpolitik.org/2011/fur-bild-werben-ich-glaube-es-hackt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie Judith Holofernes (Wir sind Helden) die Bildzeitung bearbeitete</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3261-20-positionen-wie-alba-berlin-seine-aufgaben-auf-anwohner-und-hauswarte-auslagert-die-anderen-das-sind-wir/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 14:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Essen für Eigentümer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen für Eigentümer Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Protokollproll]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Putzfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Skurril]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Knoblauch]]></category>
		<category><![CDATA[Knofi]]></category>
		<category><![CDATA[Küche Emission]]></category>
		<category><![CDATA[Orientexpress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=18301</guid>

					<description><![CDATA[Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel. Das Geruchsprotokoll Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die Geruchsbelästigung durch Knoblauch aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum ... <a title="2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/" aria-label="Mehr Informationen über 2048-18 &#8211; Positionen: Knofi Express &#8211; Das unbegreifliche Fehlverhalten liegt bereits im Schienenverlauf des Orientexpress im Ortskern von Pankow!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18302" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-850x850.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner-144x144.jpg 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Emission_Banner.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px" /></p>
<blockquote><p>Spontan wollte der Berichterstatter denken, da wohnt doch Knofi Annan. Eine Sichtprüfung im Internet ergab jedoch, es gibt bereits Nachrufe auf den hingeschiedenen UNO-Knoblauch-Generalsekretär! Die Sache stinkt jetzt zum Himmel.</p></blockquote>
<h3><strong>Das Geruchsprotokoll<br />
</strong></h3>
<p>Wie abgesprochen kommt hier das von mir geführte Protokoll über die <strong>Geruchsbelästigung durch Knoblauch</strong> aus der Wohnung unter mir (betrifft die Wohnung zum Hof: Schlafzimmer, Bad, Küche und Flur), wenn dort überwiegend mit viel Knoblauch gekocht wird:</p>
<p>Freitag, 31.08.18<br />
Samstag, 01.09.18<br />
Dienstag, 04.09.18<br />
Freitag, 07.09.18<br />
Freitag, 14.09.18<br />
Samstag, 15.09.18<br />
Montag, 17.09.18<br />
Freitag, 21.09.18 &#8211; an diesem Tag hat es besonders stark und auch im Treppenhaus gestunken.</p>
<p>Ab ca. 20.00 oder 21.00 Uhr hat es jeweils begonnen zu stinken.</p>
<p>Der Gestank kommt immer im Flur beginnend in folgende andere Zimmer meiner Wohnung: Schlafzimmer, Bad, Küche.<br />
Trotz stundenlangem Lüften hält sich der Gestank, je nach Intensität, bis nachts oder bis zum nächsten Morgen.</p>
<p>In der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit werde ich auch vom längerem Lüften Abstand nehmen müssen.</p>
<p>(Aus der täglichen Eingangspost)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/3268-18-positionen-knofi-express-das-unbegreifliche-fehlverhalten-liegt-bereits-im-schienenverlauf-des-orientexpress-im-ortskern-von-pankow/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1876-15 &#8211; Video: Markus Fetter singt den Stalker-Song, eine bittere Pille, klasse dargeboten</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/308815-video-markus-fetter-singt-den-stalker-song-eine-bittere-pille-klasse-dargeboten/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/308815-video-markus-fetter-singt-den-stalker-song-eine-bittere-pille-klasse-dargeboten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 12:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswettbewerb Gesang]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Fetter]]></category>
		<category><![CDATA[Rubini Zöllner]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=17140</guid>

					<description><![CDATA[Markus Fetter &#8211; Bundeswettbewerb Gesang 2015, Konzert der Preisträger from Bundeswettbewerb Gesang Berlin on Vimeo. Was man nicht kann, kann man auch nicht verlernen? Nun ja, beispielsweise Empathie mit einem Opfer. Der fiese Stalker, die lächelnde Fratze des Permanentterrors. Das Thema Stalking ist hier verschiedentlich Thema gewesen, eine Artikelsammlung kannst du über diesen Suchlink aufrufen. ... <a title="1876-15 &#8211; Video: Markus Fetter singt den Stalker-Song, eine bittere Pille, klasse dargeboten" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/308815-video-markus-fetter-singt-den-stalker-song-eine-bittere-pille-klasse-dargeboten/" aria-label="Mehr Informationen über 1876-15 &#8211; Video: Markus Fetter singt den Stalker-Song, eine bittere Pille, klasse dargeboten">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/UW01.15_Dieter.Bohlen.Jurymitglied..jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16813" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/UW01.15_Dieter.Bohlen.Jurymitglied..jpg" alt="Was man nicht kann, das kann man auch nicht verlernen. (Dieter Bohlen, Jurymitglied)" width="650" height="327" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/UW01.15_Dieter.Bohlen.Jurymitglied..jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/UW01.15_Dieter.Bohlen.Jurymitglied.-300x151.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/148853534" width="650" height="365" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<blockquote><p><a href="https://vimeo.com/148853534">Markus Fetter &#8211; Bundeswettbewerb Gesang 2015, Konzert der Preisträger</a> from <a href="https://vimeo.com/user5276311">Bundeswettbewerb Gesang Berlin</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p></blockquote>
<p>Was man nicht kann, kann man auch nicht verlernen?</p>
<p>Nun ja, beispielsweise Empathie mit einem Opfer. Der fiese Stalker, die lächelnde Fratze des Permanentterrors. Das Thema Stalking ist hier verschiedentlich Thema gewesen, eine Artikelsammlung kannst du über <a href="https://gesichtspunkte.de/?s=Stalking">diesen Suchlink aufrufen</a>.</p>
<p>Wir wissen, es gibt bereits gesetzliche Grundlagen, um sich gegen Stalking zur Wehr zu setzen, häufiger aber bleiben Stalkingopfer allein und werden gar nicht erst richtig ernstgenommen. Richtig: Von Polizeibeamten, die über fehlende Empathie nicht recht klagen können. Ihnen ist der Begriff an sich schon fremd. Nun haben Sie sich mal nicht so. Oder so ähnlich.</p>
<p>Was Markus Fetter (auf facebook <a href="https://www.facebook.com/markus.fetter.3" target="_blank">hier</a>) sehr gekonnt beim Bundeswettbewerb Gesang 2015 vorgetragen hat, trifft insofern den Nagel auf den Kopf.</p>
<p><span style="color: #999999;">(Danke, Rubini Zöllner)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/308815-video-markus-fetter-singt-den-stalker-song-eine-bittere-pille-klasse-dargeboten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1477-13 &#8211; Video: Ein wichtiges #HowTo von Sarah &#8222;Fashion&#8220; Kuttner zeigt alle wichtigen Kniffs</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/178913-video-ein-wichtiges-howto-von-sarah-fashion-kuttner-zeigt-alle-wichtigen-kniffs/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/178913-video-ein-wichtiges-howto-von-sarah-fashion-kuttner-zeigt-alle-wichtigen-kniffs/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2013 18:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Idee des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Medienecho]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[HowTo]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Kuttner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=14420</guid>

					<description><![CDATA[[iframe_youtube video=&#8220;ATjeK1cIbak&#8220;] Sarahs Fashion Tutorial &#8222;Wie man einen Pullover richtig (rum) anzieht&#8220;(via Youtube) Was Karlchen nicht schafft, lernt Karl nimmermehr. &#8222;Viele Leute finden es verwirrend, wie man einen Pullover anzieht. Das muss nicht sein.&#8220; Sarah Kuttner erklärt kurz die wichtigsten Tipps &#38; Tricks Sarah Kuttner ist umtriebig, das ist bekannt. Und wir sind ratlos. Rastlos. ... <a title="1477-13 &#8211; Video: Ein wichtiges #HowTo von Sarah &#8222;Fashion&#8220; Kuttner zeigt alle wichtigen Kniffs" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/178913-video-ein-wichtiges-howto-von-sarah-fashion-kuttner-zeigt-alle-wichtigen-kniffs/" aria-label="Mehr Informationen über 1477-13 &#8211; Video: Ein wichtiges #HowTo von Sarah &#8222;Fashion&#8220; Kuttner zeigt alle wichtigen Kniffs">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[iframe_youtube video=&#8220;ATjeK1cIbak&#8220;]<br />
Sarahs Fashion Tutorial &#8222;Wie man einen Pullover richtig (rum) anzieht&#8220;(via Youtube)</p>
<blockquote><p>Was Karlchen nicht schafft, lernt Karl nimmermehr. &#8222;Viele Leute finden es verwirrend, wie man einen Pullover anzieht. Das muss nicht sein.&#8220; Sarah Kuttner erklärt kurz die wichtigsten Tipps &amp; Tricks</p></blockquote>
<p>Sarah Kuttner ist umtriebig, das ist bekannt. Und wir sind ratlos. Rastlos. Wir suchen Antwort auf die wichtigen Fragen des Lebens im Internet. Groß im Kurs: Beautytipps vom Youtube-Channel. Sarah Kuttner hatte nun die &#8222;Idee des Monats&#8220;, offenbar nach gründlicher Recherche, wie sie erklärt. Seid bitte diskret: Es liegt ein Quäntchen &#8222;Investigatives&#8220; in diesem Video und postet es nicht zu sehr herum.</p>
<p>Sarah Kuttner hat dankenswerterweise aufgegriffen, was sie immer wieder gefragt wurde und nun den fehlenden &#8222;Thrill&#8220; abgedreht. Wir als Ratgeber fürs betreute Wohnen in Berlin-Brandenburgs Mehrfamilienhäusern können gar nicht anders, als das Video hier den wichtigsten Mehrfamilienhausbewohnern (das seid Ihr!) zur Verfügung zu stellen. Sechs Minuten, die sich rechnen.  Wir warten mit Spannung auf die special edition &#8222;Wie man weiße Tennissocken anzieht&#8220; und gugeln in der Zwischenzeit nach HowTo´s (wie man diese netten, kleinen Gebrauchsanweisungen fürs Leben nennt) für Fingernageldesign. Wir bleiben dran, versprochen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.sarahkuttner.de" target="_blank">Die Berliner Moderatorin, Autorin und Fashionikone Sarah Kuttner</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/178913-video-ein-wichtiges-howto-von-sarah-fashion-kuttner-zeigt-alle-wichtigen-kniffs/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1389-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Vermieter filmt &#8222;junge Mieterinnen&#8220; vom Keller aus #Linktipp</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/170113-das-leben-der-anderen-vermieter-filmt-junge-mieterinnen-vom-keller-aus-linktipp/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/170113-das-leben-der-anderen-vermieter-filmt-junge-mieterinnen-vom-keller-aus-linktipp/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 08:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Landshut]]></category>
		<category><![CDATA[Videoaufzeichnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Videoüberwachung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13801</guid>

					<description><![CDATA[Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: &#8222;Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.&#8220; (Quelle: Link unten) Eine skurrile Geschichte, die sich ... <a title="1389-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Vermieter filmt &#8222;junge Mieterinnen&#8220; vom Keller aus #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/170113-das-leben-der-anderen-vermieter-filmt-junge-mieterinnen-vom-keller-aus-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1389-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Vermieter filmt &#8222;junge Mieterinnen&#8220; vom Keller aus #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" alt="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: &#8222;Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.&#8220;<br />
(Quelle: Link unten)</p></blockquote>
<p>Eine skurrile Geschichte, die sich direkt im Berliner Speckgürtel, Landshut, Bayern, abspielt, ist hier als Linktipp verlinkt. Da bleibt uns nur, rechtsverbindlich zuzusagen: Bei uns darfst Du eine junge Frau sein. Wir garantieren: In unseren Häusern wirst Du niemals heimlich auf dem WC, in der Küche oder im Schlafzimmer gefilmt. Sehr skurrile Geschichte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://de.nachrichten.yahoo.com/frauen-heimlich-gefilmt---staatsanwalt-ermittelt-gegen-vermieter-152123158.html" target="_blank">55-jähriger Vermieter filmt seine &#8222;jungen Mieterinnen&#8220;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/170113-das-leben-der-anderen-vermieter-filmt-junge-mieterinnen-vom-keller-aus-linktipp/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 10:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Award des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Briefe aus dem Untergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Zielfinder]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Award des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Bienchen]]></category>
		<category><![CDATA[Edo Zanki]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfrieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturecke]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[LärmschutzVO]]></category>
		<category><![CDATA[laute Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
		<category><![CDATA[Ulla Meinecke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13741</guid>

					<description><![CDATA[ Ein Bienchen für korrektes &#8222;Lärm melden&#8220; erhält heute eine namentlich ungenannt bleibende Mieterin aus Berlin-Wedding von der Redaktion von gesichtspunkte.de &#8211; Ihr Brief, Ihre Beschwerde schaltet ein erfrischendes Kopfkino an von der Idee, dass es sich lohnen müsste, in Berlin zu leben. Mit all diesen verrückten Schrägheiten, individualistischen Einzelschicksalen und dem gelungenen &#8222;Menschenmix&#8220;, von dem, ... <a title="1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/" aria-label="Mehr Informationen über 1383-13 &#8211; Das Leben der Anderen: Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag&#8230;.. ♪♫♪">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" alt="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<figure id="attachment_5657" aria-describedby="caption-attachment-5657" style="width: 589px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5657 " alt="Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg" width="599" height="449" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G.jpg 999w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/eintagsfliege_8831337_002_G-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5657" class="wp-caption-text">Geschäftsmodell: Eintagsfliege (Foto: Rigo Meyer)</figcaption></figure>
<blockquote><p> Ein Bienchen für korrektes &#8222;Lärm melden&#8220; erhält heute eine namentlich ungenannt bleibende Mieterin aus Berlin-Wedding von der Redaktion von gesichtspunkte.de &#8211; Ihr Brief, Ihre Beschwerde schaltet ein erfrischendes Kopfkino an von der Idee, dass es sich lohnen müsste, in Berlin zu leben. Mit all diesen verrückten Schrägheiten, individualistischen Einzelschicksalen und dem gelungenen &#8222;Menschenmix&#8220;, von dem, wer liest, eine Ahnung bekommen kann&#8230;</p></blockquote>
<p>Zielfinder: Hausfriedensstörung: Wie aber eine Lösung bzw. eine Auflösung finden für eine eingehende Beschwerde über die Störung des Hausfriedens? Ulla Meinecke: &#8222;Am Anfang war ich sicher, dass ich sie nicht mag.&#8220; So weit, Überschrift und Fortsetzung hier links sind aus &#8222;Die Tänzerin&#8220; von <a title="externer Link" href="http://www.ulla-meinecke.de/" target="_blank">Ulla Meinecke</a>, einem Song, den sie gemeinsam mit dem &#8222;deutschen Paten des Soul&#8220; <a title="externer Link" href="http://www.edo-zanki.de/" target="_blank">Edo Zanki</a> in den Achtzigern aufnahm. Sehr sparsam instrumental begleitet, aber mit einer puristischen Großartigkeit, dass es einem schwindlig wird. Kein windiges Ding, ein Song von großartiger Größe, Ausdruck und mit einem Anflug vom &#8222;Stolz italienischer Frauen&#8220; (Albumtitel). Ach, Ulla, Du hast immer so schöne Alben gemacht. Sie &#8222;graue Eminenz der Plattenindustrie&#8220;, immer für mindestens 100 bis 200.000 Plattenverkäufe gut, hatte es geheißen. Aktuell erinnert sich der pflichtbeflissene Hausverwalter musikalisch, wenn es irgendwo in Berlin-Wedding emotional brennt. Auszüge aus einer (redigierten) Email an die Hausverwaltung:</p>
<p><span id="more-13741"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;eaiPCrHOrTU&#8220;]<br />
Die Tänzerin &#8211; Ulla Meinecke (via Youtube) (via Youtube)</p>
<blockquote><p>Mähähhhhhh&#8230;.: Die mit einem (*) gekennzeichneten Details wurden aus &#8222;Tatenschutzgründen&#8220; verändert. Schließlich güldet Tatenschutz in Deutschland ja weltweit. Gemeldet wurden uns die Taten aber nicht vom Tatenschutzbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Schaf.</p></blockquote>
<p>(nachfolgend Zitat aus einer Beschwerdeemail an die Hausverwaltung)</p>
<p>Seit April 2012 wohnt Herr Vom Underberg (*) in der Sansibarstraße 29 (*), im Hinterhaus, 1.OG links. Er ist ein sehr lebendiger Nachbar, welcher gerne laut Musik hört.<br />
Meist ist allerdings nicht die Musik das Problem, sondern der Bass. Durch diesen vibriert mein Fußboden mit meinen Möbelstücken, was sehr belastend ist. Oft erstreckt sich der Lärm über den Tag verteilt, wobei es meist in den Abendstunden bis ca. 1.30 Uhr sehr laut ist (unabhängig von Wochentagen).</p>
<p>An Wochenenden ist dies regelmäßig bei Partys der Fall, welche mitunter bis 6 Uhr gehen.<br />
Anfänglich konnte ich mich persönlich mit ihm einigen und er drehte die Musik leiser bzw. schaltete den Bass aus. Mittlerweile ist dies leider nicht mehr möglich, er begegnet mir mit Ignoranz und abwertigen Blicken.</p>
<blockquote><p>Tse tse, machte die Fliege und schwirrte verächtlich davon&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (die Redaktion)</p></blockquote>
<p>Hinzu kommt, dass seit Mitte Januar 2013 in der Sansibarstraße 29 (*), im Hinterhaus, 3.OG links Frau Lukaschenko (*) wohnt. Sie ist Tänzerin und übt zuhause, meistens am Nachmittag und in den späten Abendstunden. In den letzten Nächten sogar zwischen 3 und 6 Uhr. Als ich sie darauf ansprach meinte sie, es wäre ihr Beruf und sie müsse üben, es ist ihr egal wenn ich für mein Staatsexamen lernen müsse.</p>
<blockquote><p>&#8222;Kind, wie war es denn bei deinem ersten Ausflug in die Menschenwelt?&#8220; fragt interessierte die Mutter Mücke. &#8222;Ach, ganz toll, Mami, ich hab unendlich viel Beifall und Zuspruch bekommen&#8220; antwortet Kind Mücke, überall wo ich hinkam schauten die Leute mich erst an und dann klatschten sie ganz heftig in die Hände.&#8220; Bssssss&#8230;&#8230;.</p></blockquote>
<p>Mir ist durchaus bewusst, dass es sich um ein Altbau &#8211; Haus handelt und es dadurch hellhörig ist. Da ich aber Zuhause aufgrund meines Studiums sehr viel lernen muss, belastet mich diese Situation und der dadurch entstehende Schlafmangel zunehmend.<br />
Daher bitte ich sie, Frau Lukaschenko (*) und Herrn vom Underberg (*), sowie deren Vermieter zu informieren, damit eine friedliche Lösung gefunden werden kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Auszug aus &#8222;Die Tänzerin&#8220;</span> (von Ulla Meinecke/Edo Zanki)</p>
<p>Du bist die Tänzerin im Sturm<br />
Du bist ein Kind auf dünnem Eis<br />
Du wirfst mit Liebe nur so um dich<br />
Und immer triffst du mich</p>
<p>Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag<br />
Inzwischen bin ich sicher, du weißt, daß ich dich mag<br />
Jetzt sitze ich hier neben dir, wir fahren durch die nasse Stadt<br />
Ey, komm, jetzt fahr&#8217;n wir deinen Tank leer!<br />
Bis es ausgeregnet hat</p>
<p>Du bist die Tänzerin im Sturm<br />
Du bist ein Kind auf dünnem Eis<br />
Du wirfst mit Liebe nur so um dich<br />
Und immer triffst du mich</p>
<p>Die Beschwerdeführerin schreibt weiter: Ich habe bereits begonnen ein Lärmprotokoll zu führen, welches ich Ihnen gern monatlich zusende.</p>
<blockquote><p>♪♫ Ich liebte ein Mädchen in Wedding, die wollte immer nur Petting ♪♫ &#8211; Ingo Insterburg in &#8222;Ich liebte ein Mädchen&#8220;</p></blockquote>
<p>Über eine schnelle Bearbeitung und Lösung dieses Problems würde ich mich sehr freuen.<br />
Bei Fragen stehe ich gern per Mail zur Verfügung.</p>
<p>(Ende)</p>
<p>Die Hausverwaltung hat die Beschwerde mit Interesse gelesen. Je genauer ein Beschwerdebuch und umso größer &#8222;insistierende Intension&#8220; in der Beschwerdeführung, desto weniger wirken Beschwerden. Hausverwalter sind keine &#8222;Laienrichter&#8220; mit Parteinahme für ein bestimmtes Beschwerdevorbringen. Erst recht kann in der Lebensführung eines Menschen im Allgemeinen dessen Verwerflichkeit schon genau verortet werden. Hier gilt das hanseatische Prinzip des &#8222;gezielten Understatements&#8220;. Im Kern sind Hausverwalter mit derartigen Beschwerden oft überfordert. Die Abwägung, was wichtiger ist: Hier das Examen oder dort der Tanz der tibetischen Tempeltänzerin im Bereich ihrer daneben liegenden Mietwohnung, kann vom Hausverwalter nicht beurteilt werden. Hausverwalter können nicht tanzen. Dass er in diesen &#8222;Zwist&#8220; hineingezogen werden soll, ist erst einmal nicht naheliegend.</p>
<p>Aus den Schilderungen des Beschwerdeführers zeichnet sich ein Bild von Befindlichkeiten des Beschwerdeführers. In wenigen Fällen ist Beschwerdeführung ein pures Abbild des Tatsächlichen. Es überlagert sich mit Subjektivem, das als schlicht &#8222;unerträglich&#8220; empfunden wird. Ob jemand objektiv gegen die Hausordnung verstößt, ist eine individuelle, rechtliche Einordnungsfrage. Und wo sind die Stimmen der Anderen, die rechts, links, oben und unten neben der Beschwerdeführerin, dichte bei der Tänzerin und unter dem Diskjockey Herrn vom Underberg wohnen? Warum beschweren sich die nicht gleichfalls? Du bist nicht alleine auf der Welt in einem Haus mit als 50 Wohnungen, einem innenliegenden Innenhof und vier Gebäudeteilen, die aufeinander zulaufen. Das ist auch tröstlich: Du bist nicht allein. Oder doch?</p>
<p>Hier werden viele Wohnungen von vielen unterschiedlichen Vermietern verwaltet. Die Vermutung liegt nahe, dass jeder Vermieter unterschiedliche Hausordnungen verwendet. Deren individuelle Durchsetzung obliegt dem Vermieter, in diesem Falle dem vermietenden Wohnungseigentümer. Nicht der Hausverwaltung. Die Beschwerdeführerin ist Mieterin eines (anderen) Eigentümers. Dass sie sich irrtümlich an die Hausverwaltung wendet, ein Fehler. Dass sie sogar die Kommunikation mit ihr &#8222;ausschließlich nur per Email&#8220; zulässt, schließlich ein Indiz dafür, dass sie auch nicht reden will. Sondern schreiben.</p>
<p>Und die Hausverwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaft kann jedes erdenklich goodwill an den Tag legen: Aber schreiben wird sie dieser Beschwerdeführerin definitiv &#8222;nichts&#8220;. Sie ist dafür nicht zuständig.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;oder <a title="Recherchetipp &quot;Essen für den Hausfrieden&quot;" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Essen+f%C3%BCr+den+Hausfrieden">&#8222;Essen für den Hausfrieden&#8220; &#8230;.</a></p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/169513-das-leben-der-anderen-wir-fliegen-beide-durch-die-nachte-segeln-durch-den-tag-%e2%99%aa%e2%99%ab%e2%99%aa/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1292-12 &#8211; Positionen: Das ist gut so! Jawoll, das ist gut so! Vom Umfang der gerichtlichen Betreuung und den dazugehörigen Erwägungen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/163412-positionen-das-ist-gut-so-jawoll-das-ist-gut-so-vom-umfang-der-gerichtlichen-betreuung-und-den-dazugehorigen-erwagungen/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/163412-positionen-das-ist-gut-so-jawoll-das-ist-gut-so-vom-umfang-der-gerichtlichen-betreuung-und-den-dazugehorigen-erwagungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 10:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktenherausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuerausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuter]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Halensee]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Maske]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Lerch]]></category>
		<category><![CDATA[Versäumnisurteil]]></category>
		<category><![CDATA[Vorverwaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13109</guid>

					<description><![CDATA[Wie schlüsselt der Verwalter den Fall eines &#8222;betreuten&#8220; Wohnungseigentümers? Als &#8222;Achtung! Unzurechnungsfähig&#8220;? Das wäre nicht unzurechnungsfähig, sondern unzumutbar und wenig sensibel. Oder als &#8222;Methusalem&#8220;, wie manche ältere Menschen als Methusalems bezeichnet werden, weil sie alt sind und wir doch regelmäßig nachzuschauen hätten, wie es ihnen konkret geht? Fest steht: Man muss sich in den Fall ... <a title="1292-12 &#8211; Positionen: Das ist gut so! Jawoll, das ist gut so! Vom Umfang der gerichtlichen Betreuung und den dazugehörigen Erwägungen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/163412-positionen-das-ist-gut-so-jawoll-das-ist-gut-so-vom-umfang-der-gerichtlichen-betreuung-und-den-dazugehorigen-erwagungen/" aria-label="Mehr Informationen über 1292-12 &#8211; Positionen: Das ist gut so! Jawoll, das ist gut so! Vom Umfang der gerichtlichen Betreuung und den dazugehörigen Erwägungen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Wie schlüsselt der Verwalter den Fall eines &#8222;betreuten&#8220; Wohnungseigentümers? Als &#8222;Achtung! Unzurechnungsfähig&#8220;? Das wäre nicht unzurechnungsfähig, sondern unzumutbar und wenig sensibel. Oder als &#8222;Methusalem&#8220;, wie manche ältere Menschen als Methusalems bezeichnet werden, weil sie alt sind und wir doch regelmäßig nachzuschauen hätten, wie es ihnen konkret geht? Fest steht: Man muss sich in den Fall einfühlen. Was das bedeutet, berichtet der nachfolgende Artikel.</p></blockquote>
<p>Wohnungseigentümer geraten wie andere Menschen auch manchmal in schwierige, persönliche Lebenslagen. So wie Peter Andreas (* Name geändert), Baujahr 1952. Zuweilen bekommt er &#8222;schwere Depressionen&#8220;. Deswegen hat Herr Andreas einen gerichtlich bestellten Betreuer, dessen Betreuungsumfang auch die &#8222;Vermögenssorge&#8220; umfasst. Dessen ungeachtet wendet er sich an die Hausverwaltung.</p>
<p>Er wünscht zu erfahren, ob es einen aktuellen Wirtschaftsplan gibt? Und die Hausverwaltung sagt, nein, aber es gäbe jetzt die Absicht, eine Versammlung durchzuführen und für 2013 einen neuen zu beschließen.</p>
<p><span id="more-13109"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote>
<h5 data-ft="{&quot;type&quot;:1,&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">&#8222;Besser ein Anzug nach Maß als eine Gesinnung von der Stange.&#8220; &#8211; Kurt Tucholsky</h5>
</blockquote>
<p>Die Sache hatte sich hingezogen, denn als die Verwaltung in Berlin-Halensee neu übernommen wurde, ist die alte Hausverwaltung in irgendwelchen schwarzen Löchern versunken und hat keine Rechnungslegung für 2011 abgeliefert. Wozu sie noch verpflichtet war. Das bescheinigt jetzt auch das Amtsgericht Charlottenburg und das Versäumnisurteil gegen die Vorverwalterin enthält bereits die Herausgabeverpflichtung bezügl. dieser Altunterlagen. Durch dieses Verhalten ist das beherzte Zugreifen der neuen Verwaltung etwas ins Stocken geraten. Was auch für den Wirtschaftsplan gilt, der sonst längst aktualisiert worden wäre. Wegen eines guten Kostenüberblicks. Na ja, es hat nicht sollen sein&#8230;..</p>
<p>Herr Andreas ficht die Frage an, warum er den Wirtschaftsplan nicht hat. Doch das Telefonat gerät ein bisschen ungewöhnlich. Nur sehr sensitiv spürt man doch einen gewissen, zumindest ungewöhnlich auffälligen Nachdruck in seinen Äußerungen. Und wenn er sagt, er sei betreut und müsse dies jetzt aber wissen, wird für den &#8222;alten Hasen&#8220; recht schnell deutlich, dass da ein Betreuter wissensmäßig zu verdursten glaubt. Der Grund: Der Betreuer legt dem Betreuten nicht all dasjenige vor, was &#8222;hinter dem vermeintlichen Rücken&#8220; des Betreuten so läuft.</p>
<p>Es laufen all die Basics eines geordneten Zusammenlebens, es gibt Korrespondenz mit dem Betreuer, die das Rahmenfeld des Üblichen nicht übersteigt, sondern absteckt. Der Betreute aber vermutet Arglist hinter alledem. Da ginge etwas &#8222;über seinen Kopf hinweg&#8220; und als Festival aller denkbaren Körperteile auch &#8222;hinter seinem Rücken&#8220;, weswegen er &#8222;so nen Hals&#8220; kriegt und &#8222;hohen Blutdruck&#8220;, mal ganz bildlich gesprochen. Nun liegt es an der Geschicklichkeit und dem sensorischen Feingefühl des Verwalters, den vermeintlich Geschassten zur Beruhigung zu bringen, ihm zu sagen, dass alles mit rechten Dingen zugeht. &#8222;Sie werden sehen, dass die Betreuung die Wohnungssorge nicht mit umfasst&#8220;, sagt der Betreute und schleudert einem das so entgegen. Antwort darauf gibt der amtliche Betreuerausweis. Dort steht auch und u.a. &#8222;Vermögenssorge&#8220;, und Vermögenssorge heißt auch &#8222;Wohnungssorge&#8220;, nämlich die Verwaltung eines immobilen Schleudertraumas namens Eigentumswohnung, mit Wohngeldzahlungsverpflichtung, Wirtschaftsplan, Abrechnung, Beschlussfassung in der Versammlung undsoweiter.</p>
<p>Kurz gesagt ist das der Hebel, mit dem die Verwalterin längst entschieden hat, sämtlichen Schriftverkehr nur noch allein und hochexklusiv mit der Betreuerin zu führen und gerade nicht mit dem Betreuten. Ob der gegen seinen Betreuer einen Auskunftsanspruch hat und ob dieser ihm alles und jedes kurzerhand fast zeitgleich noch zu übersenden hat, steht auf einem ganz anderen Blatt der Betreuungspartitur. In dieses schwierige Rechtsverhältnis mag sich der Verwalter gar nicht einmischen, kann es im Übrigen mangels genauen Wissens nicht und muss die Frage rechtlich bleiben lassen: Muss ich oder muss ich nicht Aktendoppel an den Betreuten übersenden, etwa weil der unzufrieden mit der Betreuung ist? So etwas Machthaftes liegt in seiner Andeutung schon drin: &#8222;Ich habe meinen letzten Betreuer absetzen lassen&#8220;, sagt er und ob das zutrifft oder nicht, ist erstens von keiner Bedeutung und zweitens ungeprüft dahingesagt. Das mag sein, dass Betreuer abgesetzt werden. Die Betreuer kommen und gehen, der Betreute bleibt, wie ein Fels in jener wohnungseigentümlichen Brandung. Uns aber schlägt jeden Tag die schäumende Gischt der Wut über all das ins Gesicht, zumindest telefonisch.</p>
<p>Am Ende ist das Telefonat verabschiedungswürdig und alles wurde hinreichend klar und deutlich gesagt. Eine Spur inneren Bedauerns überwältigt den Mitarbeiter der Hausverwaltung, denn es heißt, die Beherrschung von Menschen vermittels Betreuungsausweis ist in der Tat eine empfindliche Konstruktion, die zutiefst eingreift in Persönlichkeitsrechte. Und mag die Struktur desjenigen auch noch normal erscheinen, sind einem doch die Hände gebunden und man kann und darf als Verwalter hier nicht intervenieren. Am Ende steht fest: Eine Art von Kommunikationssperre mit dem Betreuten ist aufrecht zu erhalten. Ob man das mag oder ob man das innerlich verabscheut. So ist es eben. Ist das gut so?</p>
<p>[iframe_youtube video=&#8220;Xtk_0uHnZU4&#8243;]<br />
<em>Olaf Maske + Tina Lerch &#8211; Das ist gut so&#8230;. (via Youtube)</em></p>
<blockquote><p>Ausschnitt von seinem Solo-Konzert im November 2011 das Olaf Maske nun mehr seit 2006, regelmäßig einmal jährlich im Berliner Kiez rund um den Klausenerplatz gibt. Hier mit einem Song, den er in den frühen 80ern geschrieben hat. Gesanglich wird er dabei von Tina Lerch unterstützt&#8230;</p></blockquote>
<p>Die Betreuerin erhält nach Telefonat mit ihrer Rechtsanwaltskanzlei diese Art &#8222;sachdienliche Hinweise&#8220;, womit die Informationsschnur zwischen Betreuer und Verwalter wieder lotausgerichtet ist und &#8222;auf Zack&#8220;. Sie sagt, immer wenn der Betreute so agiere, gehe es ihm gerade gesundheitlich besonders schlecht und das sei Anlass zur Sorge. Überprüfen kann das der Verwalter nicht. Es übersteigt seine Kompetenzen bei weitem.</p>
<p>Ob das gut so ist oder ob das schlecht ist? Von einem Standpunkt allgemeiner Art und Weise aus ist das gut so. Ja, das ist gut so. Jawoll, das ist gut so. Lieber nicht weiter drüber nachdenken.</p>
<p><span style="color: #888888;"> (EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/163412-positionen-das-ist-gut-so-jawoll-das-ist-gut-so-vom-umfang-der-gerichtlichen-betreuung-und-den-dazugehorigen-erwagungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1291-12 &#8211; Positionen: Skandal findet außerhalb der deutschen Universitäten statt #Unisex</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/133312-positionen-skandal-findet-auserhalb-der-deutschen-universitaten-statt-unisex/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/133312-positionen-skandal-findet-auserhalb-der-deutschen-universitaten-statt-unisex/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 17:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechungstendenz]]></category>
		<category><![CDATA[der große Bohei]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[Unisex]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=13095</guid>

					<description><![CDATA[Unisex &#8211; wichtig zu wissen! Der Europäische Gerichtshof hat die &#8222;Ungleichbehandlung bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen aufgrund des Geschlechts untersagt! Männer und Frauen müssen ab dem 21.Dez.2012 in Versicherungstarifen gleichbehandelt werden; dies wird in der Tarifgeneration &#8222;Unisex&#8220; erfolgen. Dies führt bei allen Neuverträgen zu Beitragssteigerungen für Männer: Rentenversicherung bis zu + 10 % ... <a title="1291-12 &#8211; Positionen: Skandal findet außerhalb der deutschen Universitäten statt #Unisex" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/133312-positionen-skandal-findet-auserhalb-der-deutschen-universitaten-statt-unisex/" aria-label="Mehr Informationen über 1291-12 &#8211; Positionen: Skandal findet außerhalb der deutschen Universitäten statt #Unisex">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p><strong><span style="font-family: Tahoma; font-size: large;">Unisex</span></strong> <strong><span style="font-family: Tahoma; font-size: small;">&#8211; wichtig zu wissen!</span></strong></p>
<p>Der Europäische Gerichtshof hat die &#8222;Ungleichbehandlung bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen aufgrund des Geschlechts untersagt! Männer und Frauen müssen ab dem 21.Dez.2012 in Versicherungstarifen gleichbehandelt werden; dies wird in der Tarifgeneration &#8222;Unisex&#8220; erfolgen. Dies führt bei allen Neuverträgen zu Beitragssteigerungen für Männer:<br />
Rentenversicherung bis zu + 10 %<br />
Krankenversicherung bis zu + 30 %<br />
Berufsunfähigkeitsvorsorge bis zu + 35 %<br />
Pflege-Zusatzversicherung bis zu + 30 %</p>
<p>Es ist also mehr als sinnvoll sich jetzt mit seiner Versorgungssituation zu befassen, und den aktuellen Männerpreisvorteil zu nutzen! (Zitat aus Email eines Versicherers)</p></blockquote>
<p>Was sich der Europäische Gerichtshof an Rechtsprechung zugelegt hat, wurde unsererseits (sicherheitshalber) noch nicht recherchiert. Wie das aber die Versicherungswirtschaft beflügelt, sieht man ja. Der vorstehende Text (Zitat) ist einer Emailsignatur entnommen und wirklich wahr, kein Scherz.</p>
<p>Unisex ist also etwas ganz anderes, als wir auf den ersten &#8230;&#8230;hattest Du schon mal Unisex? Antwort: Nein nein, das gibt´s erst jetzt, wenn die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs umgesetzt ist. Siehste? Bis dahin: Männerpreisvorteil!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/133312-positionen-skandal-findet-auserhalb-der-deutschen-universitaten-statt-unisex/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1066-11 &#8211; Personen: Die Maultaschenverkäuferin, NoGo-Areas &#038; der Alltag in Berlin #Video</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/141011/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/141011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 16:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Speckgürtel]]></category>
		<category><![CDATA[Essen für Eigentümer Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=11013</guid>

					<description><![CDATA[[iframe_vimeo video=&#8220;22933497&#8243;] Joey Steffens &#8211; Die Maultaschenverkäuferin (via Youtube) Joey Steffens wird 1988 in Amsterdam geboren. Der Vater kommt aus Ghana, die Mutter aus Bochum. Ihre Eltern haben sich in Holland kennen gelernt, aber vor Joeys Geburt getrennt. Joey wächst bei ihrer Mutter in Amsterdam auf. Als sie 21 ist, zieht sie nach Berlin. Sie ... <a title="1066-11 &#8211; Personen: Die Maultaschenverkäuferin, NoGo-Areas &#038; der Alltag in Berlin #Video" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/141011/" aria-label="Mehr Informationen über 1066-11 &#8211; Personen: Die Maultaschenverkäuferin, NoGo-Areas &#038; der Alltag in Berlin #Video">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p>[iframe_vimeo video=&#8220;22933497&#8243;]<br />
<em><span style="color: #888888;">Joey Steffens &#8211; Die Maultaschenverkäuferin (via Youtube)</span></em></p>
<blockquote><p>Joey Steffens wird 1988 in Amsterdam geboren. Der Vater kommt aus Ghana, die Mutter aus Bochum. Ihre Eltern haben sich in Holland kennen gelernt, aber vor Joeys Geburt getrennt. Joey wächst bei ihrer Mutter in Amsterdam auf. Als sie 21 ist, zieht sie nach Berlin. Sie wohnt in einer WG in Kreuzberg, studiert Filmregie und macht Musik. Ihren Lebensunterhalt verdient sie, indem sie auf Wochenmärkten Maultaschen verkauft. (Aus dem Klappentext zum Kurzporträt über Joey Steffens)</p></blockquote>
<p><strong>Wie ist das eigentlich, wenn man aus Ghana abstammt</strong> und in Berlin bzw. auch im Berliner Speckgürtel lebt, wohnt, arbeitet oder Freunde besucht? Eine von mehreren denkbaren Antworten gibt dieser Videobeitrag, der Teil einer ganzen Serie der Berliner &#8222;tageszeitung&#8220; -kurz: taz- ist. Es sind noch weitere, ganz hervorragende, erzähldichte und sehr nahe solcher Kurzporträts vorhanden.</p>
<p><strong>Wir können insofern nicht ausschließen</strong>, übrigens nicht leider, dass weitere solcher prägnanten Kurzporträts auf dieser Website erscheinen werden. Wer aber nun vor lauter Neugier platzt und es gar nicht mehr aushält, dem sein der Besuch der weiterführenden Links hier anschließend unbedingt ans Herz gelegt. <strong>Großartig</strong>.</p>
<p><strong>Weniger großartig ist, wenn sie sagt</strong>: &#8222;Ich weiß mittlerweile, dass es bestimmte Ost-Bezirke gibt, die NoGo-Areas sind!&#8220; <strong>Denn dies ist ein Video aus der Stadt Berlin des Jahres 2011</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://blackbirds.tv/?p=5356" target="_blank">Linktipp: Laura Bean &#8211; die Straßenmusikerin</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.berlinfolgen.de/" target="_blank">Linktipp: http://www.berlinfolgen.de</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.taz.de/1/berlin/berlin-folgen/" target="_blank">Linktipp: Berlinfolgen auf taz.de</a></li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.2470media.eu/" target="_blank">Linktipp: Großartige Hersteller solcher Videos</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/141011/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>957-11 &#8211; Berufsethik: Der Hausverwalter in Österreich war für mich jetzt der Größte gleich. #Rechtsprechungstendenzen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/129911/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/129911/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Skurril]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechungstendenz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=10013</guid>

					<description><![CDATA[Der Österreicher an sich ist im Herzen gesund und trägt auch sonst alle inneren Organe am rechten Fleck. Selten dräut ihm das Spital. Öfter als dort sieht man allerdings die Österreicher in Spittal an der Drau. Letztere dräut um Spittal herum mit einer virulenten Wasserhöhe auf Flussniveau und das ist ein offenes Geheimnis. Es gibt ... <a title="957-11 &#8211; Berufsethik: Der Hausverwalter in Österreich war für mich jetzt der Größte gleich. #Rechtsprechungstendenzen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129911/" aria-label="Mehr Informationen über 957-11 &#8211; Berufsethik: Der Hausverwalter in Österreich war für mich jetzt der Größte gleich. #Rechtsprechungstendenzen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<figure id="attachment_10014" aria-describedby="caption-attachment-10014" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/screenshot_Hausverwalter.Menschen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10014 " title="screenshot &quot;Hausverwalter sind auch Menschen!&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/screenshot_Hausverwalter.Menschen.jpg" alt="screenshot &quot;Hausverwalter sind auch Menschen!&quot;" width="450" height="243" /></a><figcaption id="caption-attachment-10014" class="wp-caption-text">screenshot &quot;Hausverwalter sind auch Menschen!&quot;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Der Österreicher an sich ist im Herzen gesund und trägt auch sonst alle inneren Organe am rechten Fleck. Selten <a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/dr%C3%A4uen" target="_blank">dräut</a> ihm das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spital" target="_blank">Spital</a>. Öfter als dort sieht man allerdings die Österreicher in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Spittal_an_der_Drau" target="_blank">Spittal an der Drau</a>. Letztere dräut um Spittal herum mit einer virulenten Wasserhöhe auf Flussniveau und das ist ein offenes Geheimnis. Es gibt so Spitäler und Spittaler in Berlin, dort allerdings dräut gelegentlich Ärger. In Spitälern wegen der Abrechnung von kassenärztlichen Sonderleistungen und mit Spittalern bei Meinungsverschiedenheiten. Spittaler bitten Reinickendorfer um Feuer und Tierkadaverbeseitigung. Aber: Hausverwalter sind auch Menschen. Die wenigsten davon kommen aus Spittal.</p></blockquote>
<p><strong>In diesem Fall</strong> interessiert uns insbesondere die Überschrift, weil sie der <em>geschundenen</em> Seele des Verwalters (+ Berichterstatters) <strong>wohl tut</strong>.</p>
<p><strong>Dass der österreichische Rechtsraum</strong> hingegen dem deutschen gleichgestellt sei, kann nur behaupten, wer es nicht genau weiß.  Wir meinen: Die Ösis haben eigene Gebiete und die sind bei weitem hügeliger als unsere. Dafür genießen sie etwas, was den Deutschen selbst bei im Watt umherwandernden Volljuristen manchmal fehlt: einen unverstellten Weitblick. Man muss schon dort wohnen, um derartiges nachgesagt zu bekommen. <strong>Weil alles andere hier unzulässige Verallgemeinerungen sind</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>News aus Österreich: <a title="externer Link" href="http://www.immobilien-magazin.at/article/OGH%3A_Auch_Hausverwalter_sind_Menschen/864" target="_blank">Hausverwalter sind auch Menschen</a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/129911/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/129311/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/129311/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Fotowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligensee]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Stilblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kartenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Radiohead]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=9957</guid>

					<description><![CDATA[Merke: Die Attitüde und die Verkleidung eines Menschen mit bestimmten stilbildenden Ausdrucksmitteln ist das eine. Ob das, was du darunter verstehst, also die Message, auch richtig ausgedeutet ist, ist damit noch nicht gesagt. So ertappt sich der nachdenkliche Mensch eigentlich andauernd wieder dabei, dass er etwas sieht, dass er in einen ihm bekannten Zusammenhang (Kontext) ... <a title="951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/129311/" aria-label="Mehr Informationen über 951-11 &#8211; FotoPodcast: Wie man aus Kleidung, Frisur &#038; der Attitüde leicht zu schlußfolgern weiß und sich irrt!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" title="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Merke: Die Attitüde und die Verkleidung eines Menschen mit bestimmten stilbildenden Ausdrucksmitteln ist das eine. Ob das, was du darunter verstehst, also die Message, auch richtig ausgedeutet ist, ist damit noch nicht gesagt. So ertappt sich der nachdenkliche Mensch eigentlich andauernd wieder dabei, dass er etwas sieht, dass er in einen ihm bekannten Zusammenhang (Kontext) stellt: Und wenn sich der Stilbildner bzw. Mensch umdreht und den Mund aufmacht, ist man eigentlich nur noch überrascht. Alle vorherigen Vermutungen brechen justamente in sich zusammen, wie ein <strong>Kartenhaus</strong>. Der Stilbildner-Beratungsmodus in unserem Kopf macht &#8222;huch&#8220; und wir erkennen eine Stilblüte, in voller Blüte.</p></blockquote>
<p><strong>Wir wollen stark sein und unabhängig</strong>, individuell und anders als die Anderen.</p>
<p><strong>Und dann werden wir beobachtet</strong> und was andere an uns beobachten, gefällt uns eventuell gar nicht. Wir werden es allerdings auch eventuell nie erfahren. Es sind nur Gedanken. Niemand sagt uns seine Gedanken, wenn keine Veranlassung dazu besteht. Bei denjenigen, die Sachen aufschreiben und veröffentlichen, ist das allerdings anders. Das erfahren wir mit etwas Glück. Und dann denken wir, es kam hinterrücks. So wie die starken Gedanken und Emotionen, die der Mann mit dem Irokesenschnitt und dem T-Shirt auslöste. <strong>Nein, nicht Sascha Lobo, Blogger und Oftfernsehgast in Deutschland´s quälenden Talkshowterias</strong>.</p>
<p><span id="more-9957"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;8nTFjVm9sTQ&#8220;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Radiohead &#8211; House of Cards (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>Früher gab es die Bedeutung von festen Zeichen</strong>, die sich Menschen als Ausdruck einer bestimmten Einstellung hart erarbeiten mussten: und es gab den Inhalt, für den die Zeichen standen infolgedessen. Diese Zeit ist längst vorbei, wir dürfen also gar nicht konservativ die Welt betrachten, <strong>sondern müssen sie progressiv sehen</strong>.</p>
<figure id="attachment_9960" aria-describedby="caption-attachment-9960" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9960" title="David Gilmour (Pink Floyd)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour.gif" alt="David Gilmour (Pink Floyd)" width="170" height="170" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour.gif 170w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/David.Gilmour-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px" /><figcaption id="caption-attachment-9960" class="wp-caption-text">David Gilmour (Pink Floyd)</figcaption></figure>
<p><strong>1967, 1968 undsoweiter, da wuchsen die Haarlängen der Männer</strong>. Dann zogen sich plötzlich alle aus und zusammen feierte man &#8222;nackicht&#8220;, Ruprecht Frieling erzählt in seinem Buch vom &#8222;Rudelbumsen&#8220; der 68iger, es ging um &#8222;APO, Rock´n Roll, Sex&#8220; und dies alles <a title="externer Link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/05/16510/" target="_blank">wurde uns in Gegenwart einer Eule im Spreestern in Kreuzberg erzählt, interessant</a>. Immer mehr Superbands kamen auf den Plan, die Haare immer länger: Deep Purple, Black Sabbath, Led Zeppelin, dann Genesis, Pink Floyd. Niemand konnte diesen Bands das Wasser reichen und irgendwann machte es &#8222;ratsch&#8220; und die Jugendlichen waren dessen überdrüssig. Also schnitten sie sich die Haare ab, ganz kurz und stachen sich Sicherheitsnadeln durch die Ohren und Lippen, ins Gesicht und sie rempelten sich an und skandierten, die Königin von England möge sich bitte rasieren: &#8222;God shave the Queen&#8220;. Hoho, was war das komisch. Die Punks gerieten ebenso schnell wieder in Vergessenheit: Was wollte man auch aus drei Akkorden eine bessere Welt stricken? <strong>So nen Quatsch</strong>.</p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 230px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1804" title="Es ist ausgesprochen tückisch, ..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg" alt="" width="240" height="148" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wer heute nach &#8222;APO&#8220;, &#8222;Sex&#8220; und &#8222;Rock´n Roll googlelt, wird schnell fündig, besonders der zweite Suchbegriff ist äußerst populär. Allerdings gründen die wilden 68iger von einst jetzt so genannte Alters-WGs (Wohngemeinschaften) und ein Schmargendorfer Makler witzelte nach einer Besichtigung durch fünf angehende Senioren, die eine Eigentumswohnung erwerben wollen, die sie sich als Senioren teilen: Wahrscheinlich haben die früher alle miteinander gepoppt. Diese These haben wir nicht überprüft und zu fragen geziemte sich nicht. Es waren ausnahmslos nette, freundliche Leute mit Sonnenstrahlen von Güte im Gesicht und ihr Gesicht war voller Lebenslinien!</p></blockquote>
<p><strong>Popper, Punks und ähnliche stiltechnische Pirouetten</strong>, Beatnicks, Mods, Rods (Was wollen wir trinken), AntiAKW-Bewegung, Öko, Nico, Schuh des Manitou: all das sind Etiketten aus einer anderen Zeit, in der einige von uns das Deutschen von Zeichen erlernten. Die Zeichen sollten zeigen: Wir sind anders! <strong>Anders als die Anderen</strong>.</p>
<blockquote><p>Man tut solche Dinge, um sich von anderen abzugrenzen: Dahinter steckt oft wenig Selbstbewußtsein.</p></blockquote>
<p><strong>Und jetzt</strong>? Simplify your life? Trivialisieren?</p>
<p> <em>[iframe_youtube video=&#8220;oQVAy_wR1d0&#8243;]</em><br />
<span style="color: #888888;"><em>Kollektive Intelligenz (via Youtube)</em></span></p>
<blockquote><p>Wie aber können wir Menschen bewerten und in für uns passende Schubladen stecken? Mit Intuition? Intuition bedeutet, dass mein Gehirn Musterbildungen gelernt hat, die jenseits meines rationalen Verstehens hilfreich sind. Wenn die Welt sich zwischendurch geändert hat, dann sind meine Intuitionen, die sich gestern ausgebildet haben, heute noch immer genau so sicher wie früher, nur leider völlig daneben, weil die Rahmenbedingungen nicht mehr die sind, unter denen ich sie heute anwenden möchte. In meinem Gehirn habe ich immer das Gefühl, richtig zu sein.&#8220; (Zitat aus dem Video &#8222;Kollektive Intelligenz&#8220;) </p></blockquote>
<p><strong>Jetzt ist alles durchkommerzialisiert bis ins Letzte</strong>. Aus jedem denkbaren, neuen Mist hat man Geschäft generiert, entwickelt und Geld eingesackt und als alles abgegrast gewesen zu sein schien, besannen sich die Kommerzialisten auf die Vergangenheit: Nun wird die Erinnerung an die Beatles in Form von WII-Konsolen-Spielen verkauft. Jeder noch so inspirierende Vergangenheits-Straßenfeger in musikalischer oder cineastsischer Hinsicht wurde neu durch den kommerziellen Quark gezogen: nun haben wir Musicals wie &#8222;Falco&#8220;, &#8222;We will rock you&#8220; (Queen) oder zuletzt &#8222;Rocky Horror Show&#8220; (ohne &#8222;Picture&#8220; in der Mitte). Das Unerklärliche daran: Wer sieht eigentlich so einen Mist an? Es ist ja nichts anderes als ein Zitat einer längst verflossenen Zeit? Etwas das schon da gewesen ist, nur besser, originaler und -damals- einzigartig. Heute ist es neu, arrangiert, orchestriert und abweichend vom Original, nur schlechter, einfältiger, billiger und irgendwie auch dämlicher. <strong>Es ist eine schlechte Kopie</strong>.</p>
<p><strong>Und so erscheint es uns auch, was die Mode angeht</strong>, sich auf bestimmte Art und Weise zu &#8222;hübschen&#8220;, zu &#8222;designen&#8220; und zu kleiden. Wir sind auf einem Pferdereitturnier, das ist etwas zutiefst Bürgerliches. Es ist im besten Sinne spießbürgerlich. Alles ist hübsch gekleidet, auf eine schreckliche Weise uniform. Man sieht kleine und größere, ganz kleine, größere und ältere Mädchen in Berlin-Heiligensee auf dem Reiterturnier. Es sind hier diejenigen hingekommen, die es sich leisten können, neben den &#8222;costs of living&#8220;, wie Miete, Strom und Gas wenigstens einen Mittelklassewagen oder ein gehobenes Gefährt zu erwerben, stark genug, um den dahinter angekoppelten Pferdeanhänger zu ziehen, samt Pferd. <strong>Pferde zu unterhalten, das ist immer noch nicht &#8222;ganz billig&#8220;</strong>.</p>
<p><strong>Unter den Zaungästen ist auch das Pärchen</strong>, dessen Outfit uns auffällt. Er sieht aus wie ein Punk von früher. Er trägt einen Irokesenschnitt und das T-Shirt zu Karottenhose und Springerstiefeln trägt diesen Aufdruck (siehe Foto, unten). Sie hat ihre längeren Haare seitlich auch wegrasiert, das ist etwas Clubartiges, willkommen im Club der Teilrasuren. Sie stellen sich an für Fleisch, Grillwurst und Kaffee, Kuchen, Gummibärchen. Er hält die Tasche seiner Freundin, die ähnlich frisiert ist. Sie ist kariert, die Tasche, eine Handtasche, so wie Handtaschen eben so sind. Handtaschen, das sind eigentlich Accessoires für Gutbürgerliche, man trägt sie über den Knick am hoch getragenen linken Arm geschlungen, hat Feuerzeug, Handy und Lippenstift drin. Handtaschenpunks, gutbürgerlich. Am Ende ist Punk nur noch eine hohle Mode ohne jeden Inhalt, und wir sollten nicht vergessen zu erinnern: längst sind die Bedeutungen selbst in die Geschichte eingegangen und was die Menschen heute davon noch hinübergerettet haben, hat längst lediglich noch null Bedeutung. Es ist einfach nur eine Mode, von der Karl Lagerfeld behauptete: Mode ist so hässlich, dass man sie alle halbe Jahre ändern muss. <strong>Unsere beiden Wohlstandspunks haben den Satz überhört</strong>.</p>
<figure id="attachment_9958" aria-describedby="caption-attachment-9958" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4356.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9958  " title="Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4356.jpg" alt="Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!" width="450" height="594" /></a><figcaption id="caption-attachment-9958" class="wp-caption-text">Zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig!</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/129311/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/120011/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/120011/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 07:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=9251</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Im Bundesrat ist eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verabschiedet worden. Es definiert mit einem neu eingefügten Absatz erstmals, dass &#8222;Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen wie beispielsweise Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, [&#8230;] im Regelfall keine schädliche Umwelteinwirkung [sind].&#8220;  (Zitat aus Spiegel, Link unten) Eigentlich sollte uns dieses Gesetz zutiefst beschämen, findet Frank Pantalong ... <a title="858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/120011/" aria-label="Mehr Informationen über 858-11 &#8211; Linktipp: Kokereien, Kläranlagen und Kinder sind Emmissionsbeispiele, deren Regelung Gesetz wurde&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Im Bundesrat ist eine Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verabschiedet worden. Es definiert mit einem neu eingefügten Absatz erstmals, dass &#8222;Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und ähnlichen Einrichtungen wie beispielsweise Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, [&#8230;] im Regelfall keine schädliche Umwelteinwirkung [sind].&#8220;  (Zitat aus Spiegel, Link unten)</p></blockquote>
<p><strong>Eigentlich sollte uns dieses Gesetz zutiefst beschämen</strong>, findet <strong>Frank Pantalong </strong>im Spiegel.</p>
<p><strong>Ein zeitloses Thema</strong>: Wir sehen Kinder, die sich in Anwesenheit ihrer Eltern schlecht benehmen und ihre Umgebung drangsalieren. Die Kernfrage: Dürfen wir eingreifen? Nein, behauptet Autor Frank Pantalong im SPIEGEL, das sei eine inzwischen weit verbreitete Ansicht. Kindeserziehung darf stets nur an den eigenen Kindern erfolgen. Ein afrikanisches Sprichwort hingegen sagt: &#8222;Zur Erziehung eines Kindes bedarf es eines ganzen Dorfes.&#8220; Einiges spricht dafür, dass die Ansicht der sozial vereinsamten Kindeseltern ohne Rückgriff der Gesellschaft falsch ist. Der Artikel spricht ein Tabu an und legt offen, was viele von uns bereits denken, wenn wir im Supermarkt einzukaufen versuchen, während irgendwelche &#8222;Blagen&#8220; uns den Einkauf bereits unmöglich machen. Und das Schlimmste: Die Eltern greifen nicht ein, lassen &#8222;kleine Terroristen&#8220; gewähren, weil diese sich ausleben dürfen müssen. <strong>Lesenswerter Artikel</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Der Spiegel: <a title="externer Link" href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,756703,00.html" target="_blank">Die Monster anderer Eltern</a> (von Frank Pantalong)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/120011/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>764-11 &#8211; Video: Berlinale-Gästebetreuung, Roger Willemsen, das afghanische Talibanklo &#038; Toilettenpapier!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/110711/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/110711/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 11:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#PrenzlauerBerg]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewelt]]></category>
		<category><![CDATA[#Berlinale]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Kosslick]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Dufour-Feronce]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriele Heidecker]]></category>
		<category><![CDATA[Hyatt Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[shit happens]]></category>
		<category><![CDATA[VIP-Lounge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8626</guid>

					<description><![CDATA[Ein gutgemachter, kurzweiliger, durchaus diskreter Einblick in die Notwendigkeiten am Rande der Berlinale: Was alles passiert, damit &#8222;hinter der Fassade&#8220; der Berlinale alles wie am Schnürchen klappt, verrät Florian Dufour-Feronce mit einem gutgemachten Video der Fa. Red Eye FX.  Es ist nicht das ganz große Kino, das Dufour-Feronce vorführt, sondern die Begleitumstände dessen, was Berlinalechef ... <a title="764-11 &#8211; Video: Berlinale-Gästebetreuung, Roger Willemsen, das afghanische Talibanklo &#038; Toilettenpapier!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/110711/" aria-label="Mehr Informationen über 764-11 &#8211; Video: Berlinale-Gästebetreuung, Roger Willemsen, das afghanische Talibanklo &#038; Toilettenpapier!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" title="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" alt="" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Ein gutgemachter, kurzweiliger, durchaus diskreter Einblick in die Notwendigkeiten am Rande der Berlinale: Was alles passiert, damit &#8222;hinter der Fassade&#8220; der Berlinale alles wie am Schnürchen klappt, verrät <strong>Florian Dufour-Feronce</strong> mit einem gutgemachten Video der Fa. Red Eye FX.  Es ist nicht das ganz große Kino, das Dufour-Feronce vorführt, sondern die Begleitumstände dessen, was Berlinalechef <strong>Dieter Kosslick</strong> herbeikomplimentiert, damit das ganze Festival eine Art rühmlichen Weltruf beibehält.</p></blockquote>
<p><strong>Florian Dufour-Feronce</strong> von der Fa. <strong>Red Eye FX</strong> hat das Video erstellt, das mit 3:55 Minuten eine &#8222;kurze Ode an die Gästebetreuung&#8220; der Berlinale ist. Wenn man mit Gästen unterwegs ist, hat man dran zu denken, dass der Schnee zwar bildschön aussieht, aber darunter ist Eis. Mit der &#8222;attitude&#8220; des Gästebetreuers steht und fällt, ob es funktioniert oder nicht zwischen Gästebetreuer und Berlinale-Gast. VIP-Lounge, Hyatt Hotel, ein sehr privater Rahmen? <strong>Na gut. </strong></p>
<figure id="attachment_8628" aria-describedby="caption-attachment-8628" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8628 " title="Florian Dufour-Feronce" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Florian.Dufour-Feronce.jpg" alt="Florian Dufour-Feronce" width="450" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Florian.Dufour-Feronce.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/Florian.Dufour-Feronce-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8628" class="wp-caption-text">Florian Dufour-Feronce (Quelle: Privatarchiv)</figcaption></figure>
<p>Richtig: die Stars, nicht die Sternchen und auch nicht die &#8222;Teppichluder&#8220;, die nicht einmal <strong>am Rand des roten Teppichs stehen dürfen</strong>. <strong>Nein, das wär &#8222;scheiße&#8220;. Scheiße übrigens&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-8626"></span><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="449" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Gj8gAkWr1EU?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="449" height="283" src="http://www.youtube.com/v/Gj8gAkWr1EU?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Gästebetreuung Berlinale &#8211; Ein Film vom Red Eye FX (via Youtube)</em></span></p>
<p><strong>&#8230;fand auch Roger Willemsen</strong> seine Situation, als er mit herunter gelassenen Hosen auf dem Talibanklo steht, bereit sich zu setzen. Es pocht extrem laut an die Klotür, er zieht schnell noch die Hose wieder hoch und betet gedanklich so was wie ein &#8222;Das war´s &#8211; Hosianna&#8220; herunter, unfähig noch eine Hostie und einen Schluck Rotwein aus dem Reisegepäck zu ergooglen. Aber das wird er unten selbst erzählen. <strong>Klasse gemacht</strong>.</p>
<blockquote><p>Roger Willemsen auf dem Talibanklo oder Gabriele Heidecker von der Berlinale-Gästebetreuung: beide müssen fest damit rechnen, dass &#8222;shit nunmal happened&#8220;. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt der Geschichte sind: Aus der Situation das Beste machen, das eint beide wieder. In Wirklichkeit aber eint Willemsen und Heidecker einzig und allein nur, dass die von Florian Dufour-Feronce die Kamera &#8222;face to face&#8220; verhört worden sind, und allerdings nicht im Mielkeschen Hohenschönhausenjargon, sondern angenehm, kurzweilig und mit einer Prise Berliner Provenienz. Gut gemacht.</p></blockquote>
<p><strong>Nein, Gabriele Heidecker</strong> von der Berlinale-Gästebetreuung hat ganz feste Vorstellungen, was die freundlichen &#8222;sidemen&#8220; und &#8222;sidewomen&#8220; für Aufgaben, Anforderungen und Ansprüche erfüllen müssen. Sie kann ins Detail gehen und aus &#8222;dem Nähkästchen&#8220; plaudern.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1401" title="shit happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/shithappens.jpg" alt="" width="450" height="312" /></a></p>
<p><strong>Die Fa. Red Eye FX</strong> hat erst kürzlich die neuen Geschäftsräume in Berlin-Prenzlauer Berg bezogen. Auch die Homepage ist neu. Sieht alles noch ganz frisch aus, sozusagen Gründungsphase. Gleichwohl sind sie schon gefragt: zu ihren Kunden zählen Rechtsanwälte, Freiberufler, Musiker, Kulturschaffende und viele andere mehr. Immer wenn ein paar sehr professionelle, bewegte Bilder benötigt werden, ist <strong>Florian Dufour-Feronce</strong> schnell zur Stelle. Es ist seine Zielstrebigkeit, ein äußerst professioneller Umgang mit dem Aufgabenprofil und dann die Lieferung &#8211; <strong>schnell, umsichtig und zuverlässig</strong>.</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Ich verschanze mich im Klo. Wie sollst du hier rauskommen? Am besten, du gehst aufs Klo, bevor du vor deinen Schöpfer trittst, denn du wirst hier nicht rauskommen! #Roger Willemsen, Interview</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="368" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pirIKJj1lvw?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="368" src="http://www.youtube.com/v/pirIKJj1lvw?fs=1&amp;hl=de_DE" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;"><em>Interview: Roger Willemsen und das Talibanklo (via Youtube) </em></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Professioneller Webauftritt: <a title="externer Link" href="http://www.red-eye-fx.com/" target="_blank">Homepage der Fa. Red Eye FX</a></li>
<li>Shit happens: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/begehungsprotokoll-shit-happens/" target="_self">&#8230;und ein Quantum Glück</a></li>
<li>Gute Büroorganisation: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7122010/" target="_self">Klick auf FERTIG und dann schwupps weiter&#8230;</a></li>
<li>Historische Sprüche: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/03/7642010/" target="_self">Hundehaltung &#8211; von Johann Wolfgang von Goethe</a></li>
<li>Kommunikation: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/12/102810/" target="_self">&#8230;es ist schwierig, alles Menschen</a>!</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/110711/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>750-11 &#8211; Positionen: Der Firmensitz von Google-Deutschland ist verdächtig neutral, an der ABC-Str. in Hamburg!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/109311/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/109311/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 10:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[google cake view]]></category>
		<category><![CDATA[google street view]]></category>
		<category><![CDATA[google/maps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8545</guid>

					<description><![CDATA[Der Deutschlandsitz der Fa. Google in einem &#8222;transparent erscheinenden&#8220; Glasbürogebäude an der ABC-Straße in Hamburg ist zwar offensiv in google Streetview zu betrachten. Bei genauerer Recherche fällt allerdings auf, dass die Fa. Google wohl eher in den rückwärtig, von der Straßenseite abgewandten Büros sitzt. Absicht oder Zufall? #Sinnfragen Per Google-Classic-Postkarte habe ich heute die Suchanfrage ... <a title="750-11 &#8211; Positionen: Der Firmensitz von Google-Deutschland ist verdächtig neutral, an der ABC-Str. in Hamburg!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/109311/" aria-label="Mehr Informationen über 750-11 &#8211; Positionen: Der Firmensitz von Google-Deutschland ist verdächtig neutral, an der ABC-Str. in Hamburg!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>Der Deutschlandsitz der Fa. Google in einem &#8222;transparent erscheinenden&#8220; Glasbürogebäude an der ABC-Straße in Hamburg ist zwar offensiv in google Streetview zu betrachten. Bei genauerer Recherche fällt allerdings auf, dass die Fa. Google wohl eher in den rückwärtig, von der Straßenseite abgewandten Büros sitzt. Absicht oder Zufall? #Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Per Google-Classic-Postkarte</strong> habe ich heute die Suchanfrage zu Google-Streetview abgeschickt: Ich will wissen, ob das Firmengelände von Google Germany GmbH (Deutschland) in Hamburg verpixelt wurde und wenn ja, auf wessen Veranlassung? Denn der Konzern hat einiges an Erfolgsgeheimnissen zu <span style="text-decoration: line-through;">verheimnissen</span> verheimlichen. Deshalb decken sich die Firmeninteressen von Google an ihrem Werksgelände in Deutschland möglicherweise mit Kontinenz in Kongruenz. <strong>Oder auch so ähnlich</strong>.</p>
<p><strong>Die Google-Classic-Postkarte</strong> wird unfrei versandt. Ja, das ist schon ein verdächtiges Wortspiel. Unfrei, weil man selbst zurzeit (noch) kein Internet hat. Man wählt den analogen, den nicht-digitalen Postweg. Zwar ist Post bekanntlich gelb, <strong>aber das ficht das Retrodesign der Postkarte in &#8222;kartonbeige&#8220; nicht an</strong>.</p>
<p><span id="more-8545"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<figure id="attachment_4284" aria-describedby="caption-attachment-4284" style="width: 439px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4284 " title="google-Classics Postkarte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte.jpg" alt="google-Classics Postkarte" width="449" height="320" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte.jpg 499w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/google.classics.Postkarte-300x213.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4284" class="wp-caption-text">google-Classics Postkarte</figcaption></figure>
<blockquote><p>Irgendwie haben sich alle etwas größeren Firmen der Welt darauf verständigt, wie man zu viele Menschen von zu wenigen eigenen Mitarbeitern gezielt abhält. Mit Qualitätsmanagement: Rufst du bei Vattenfall-Strom an und willst den sagen, sie hätten das Schreiben vom 09. Dezember 2010 immer noch nicht bearbeitet und würden nun infolgedessen immer noch dem unschuldigen Altkunden Rechnungen schicken, anstatt uns als neue Korrespondenzpartner zu akzeptieren, lautet das Credo wie für den Privatkunden in Berlin-Marzahn: Eine halbe Stunde Warteschleife mit zig Hinweisen, es doch möglichst anderweitig, per Email, Fax, Website und so weiter abzulassen, nur ja nicht anzurufen! Zwischendurch Musikterror mit übler Musik, die nicht einmal selbst ausgewählt werden kann. Qualitätsmanagement auch bei der Hamburger Firma Lichtblick: Jede Email bekommt eine TicketNr., selbst wenn sie denselben Vorgang betrifft. Vier von fünf Ticketnummern kann ich eigentlich löschen und muss sie mir nicht merken. Lichtblick, laut Aufdruck &#8222;das kundenfreundlichste Unternehmen 2010&#8220; &#8211; har har har. Und google? Da gibt&#8217;s auch nen Ticket. Man kann nur hoffen, es ist kein &#8222;Jagdschein&#8220;. Bekommst du Ticketnummern anstatt Antworten!</p></blockquote>
<p><strong>Im Wohnungseigentum ist der Mensch so flügge</strong>, wie als &#8222;Mietling&#8220; (Hausverwalter-Szenejargon für Mieter). Die Rechte sind weit gestreut. Wer einen Mietvertrag besitzt und sich zu Recht in einem Mehrfamilienhaus aufhält, darf Widerspruch aus datenschutzrechtlichen Erwägungen anmelden. Rechtsgrundlage hierfür ist <a title="externer Link" href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/35.html" target="_blank">§ 35, Absatz 5, Bundesdatenschutzgesetz</a>.</p>
<p><strong>Google-Streetview vermittelt nicht automatisch</strong> &#8222;ein komplettes Abbild&#8220; der Wirklichkeit im Straßenzug, sondern auch trotz unterlassener Verpixelung einzelner Gebäude nur Unvollständigkeit. &#8222;Die beste Droge ist ein klarer Kopf&#8220;, hat Udo Lindenberg damals gesagt. &#8222;Nichts ersetzt das menschliche Gespräch, face to face,&#8220; sagten andere. Und &#8222;nichts ersetzt die persönliche Kontaktnahme mit der angesprochenen Umgebung&#8220;, könnte man jetzt wohl für weißgesichtige, zu dicke Computernerds hinzufügen, die anstatt sich auf den Weg zu machen, die Welt im Preview-Modus anschauen und bestaunen möchten. Due Dilligence, das Suchen nach K.O.-Kriterien für ganze Gegenden via Mausklick? Mitnichten funktioniert das. <strong>Unsinn</strong>.</p>
<blockquote><p>Ist das Gegenteil von Datenschutz automatisch Datenschmutz? #ungelöste Sinnfragen</p></blockquote>
<p><strong>Allerdings treibt der Datenschutz</strong> wie das Gegenteil davon doch seltsame Blüten: Sascha Lobo hat schon <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/11/101210/" target="_self">seine streetview-Postkarten vorgestellt</a>. Hinzu kommt ein Paradoxon: Der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/90710/" target="_self">Widerspruch zum Widerspruch</a>. Der gesamte Bereich ist gesetzlich nicht geregelt und einigermaßen &#8222;Eierkarton&#8220;, unklare Gefühls-, Sach- und Rechtslage. Dass Lieschen Müller im vierten und Hugo Egon Balder im fünften unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was google streetview zeigen soll/kann/darf, ist ein Kuriosum. Es gibt sie schon: die google Streetbombs. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/8982010/" target="_self">Guckst du</a>? Und auch was ein google-Streicheltier ist, ist dank unserer <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/8072010-screenshot-des-tages-die-rechtschreibprufung-weiss-schon-alles-uber-google-streetview/" target="_self">permanenten Berichterstattung eingehend bekannt</a>. Wie sich Wohnungseigentümer mit streetview auseinandersetzten, <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/05/7922010/" target="_self">darüber berichteten wir hier</a>.</p>
<p><strong>Man kann es also zusammenfassen</strong>: Die Aufregung ist schon merklich abgeklungen, das Thema ist nicht mehr virulent in deutschen Medien.</p>
<p><strong>Und als der Datenerfassungswagen bei Google vorbeigefahren ist</strong>, war mächtig was los: Die Mitarbeiter begrüßten den Wagen, feierten, skandierten und hatten eine gute Zeit. <a title="externer Link" href="http://maps.google.de/maps?q=ABC+Str.+19,+20354+Hamburg&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=ABC-Stra%C3%9Fe+19,+D-20354+Hamburg&amp;gl=de&amp;ei=WxRRTd7sFoGcOvjb4MwH&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;ved=0CBgQ8gEwAA" target="_blank">Schaut</a>!</p>
<p><strong>Interessant auch diese Erfahrung</strong>: Eine schriftliche Antwort von google-Deutschland, die Beschwerde sei eingegangen und abschließend bearbeitet, dem Anliegen sei entsprochen worden, haben wir in keinem einzigen Fall eines unserer Widersprüche bekommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Neue Produkte aus dem Hamburger Hause: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/08/9012010/" target="_self">Google Cake View, Google Home View</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/109311/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>726-11 &#8211; Video: To Whom It May Concern, Rainer Langhans, APO-Opa, Sept. 2007, Dschungel-Fieber!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/106911/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/106911/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 10:05:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunarde]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Langhans]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=8398</guid>

					<description><![CDATA[In dem verlinkten Videobeitrag reflektiert Alt-Kommunarde Rainer Langhans Sinn und Unsinn des Feldexperiments &#8222;Dschungel Camp&#8220;. Was man in dieser Gruppenchose lernen kann, was daran Bösartigkeit ist oder Weiterentwicklung, bzw. wann diese regelrecht durch Art und Weise der Aufnahmen konterkariert werden, darüber macht sich Langhans in dem 3 minütigen  Videospot Gedanken. Die nun teils aktuelle Fragen ... <a title="726-11 &#8211; Video: To Whom It May Concern, Rainer Langhans, APO-Opa, Sept. 2007, Dschungel-Fieber!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/106911/" aria-label="Mehr Informationen über 726-11 &#8211; Video: To Whom It May Concern, Rainer Langhans, APO-Opa, Sept. 2007, Dschungel-Fieber!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<blockquote><p>In dem verlinkten Videobeitrag reflektiert Alt-Kommunarde Rainer Langhans Sinn und Unsinn des Feldexperiments &#8222;Dschungel Camp&#8220;. Was man in dieser Gruppenchose lernen kann, was daran Bösartigkeit ist oder Weiterentwicklung, bzw. wann diese regelrecht durch Art und Weise der Aufnahmen konterkariert werden, darüber macht sich Langhans in dem 3 minütigen  Videospot Gedanken. Die nun teils aktuelle Fragen an ihn beantworten, finden wir! Deshalb die Verlinkung</p></blockquote>
<p><strong>Rainer Langhans steht für die ersten anders gearteten Wohnexperimente Deutschlands</strong> nach dem Krieg in Richtung auf die Aufweichung der bürgerlichen Wohnkonventionen. Die Kommune I in Berlin, die heute wie eine ehemalige Popgöttin verehrte Uschi Obermaier und die inzwischen mehreren Verfilmungen der damaligen Zeit stehen für eine inzwischen etwas mildere Sichtweise der &#8222;bürgerlichen Mitte&#8220; auf die Alt-Achtundsechsziger. Diese 68-er sind inzwischen selbst 68, 79, Eltern, ja Großeltern und erzählen ihren bürgerlichen Nachfahren, wie sie versucht hatten, weniger bürgerlich zu sein. Was diese Geschichten betrifft, war die Welt doch wieder zu einer Scheibe geworden: zu einer Art Drehteller und aktuell ist, was 68 begann, inzwischen wieder im Großbürgerlichen angekommen, zumindest überwiegend. <strong>Das Experiment 68 dürfte sich nicht sehr durchgesetzt haben, wenn man das mal vorsichtig festhalten darf</strong>.</p>
<p><span id="more-8398"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5539" title="_seitentrenner Flugzeug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/seitentrenner.Flugzeug.gif" alt="_seitentrenner Flugzeug" width="43" height="15" /></p>
<blockquote><p>Er liegt mit 30.000 Kakerlaken in einem gläsernen Sarg und hält es für eine &#8222;raffinierte Massage&#8220; – Rainer Langhans meditiert sich locker durch seine Dschungelprüfung. So viel Ausgeglichenheit würde man auch Topmodel-Mitläuferin Sarah Knappik wünschen. (stern.de <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/kultur/tv/rtl-dschungelcamp-2011-tag-2-oberzicke-sarah-braucht-die-langhans-therapie-1643472.html" target="_blank">hier über das Experiment</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Eine gewohnte Schiene bzw. Bahn</strong>, in der zu denken dieser Tage offenbar verbreitet zu sein scheint, ist die Vorwurfshaltung gegen den Verräter Rainer Langhans. Dem Alt-Kommunarden aus der 68-er-Zeit wird Verrat an der Sache vorgeworfen, wenn er sich, wie aktuell der Fall, in Australien in den Dschungel einsperren lässt und dort als Teilnehmer sinniert. Es ist vielleicht nicht jedem bekannt, dass die Sache einen etwas längeren Vorlauf hat. Was Rainer Langhans im September 2007 auf seinem Blog veranlasste, einen Videobeitrag auf focus zu posten, <strong>kann heute ja jeder nachsehen</strong>.</p>
<p><strong>Einfach mal den Link besuchen</strong>, der Rest ist dann selbsterklärend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" title="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://rainerlanghans.de/?p=28" target="_blank">Post für Langhans, Folge 24: Anfrage vom Dschungelcamp</a> (Sept. 2007)</li>
<li>Wer? <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Langhans" target="_blank">Rainer Langhans, enzyklopädisch erklärt auf wikipedia</a></li>
<li>Für Hartgesottene: <a title="externer Link" href="http://www.stern.de/panorama/sommerschule/die-sommerschule-apo-uschi-und-die-raf-633925.html" target="_blank">Apo, Uschi und die RAF </a>(14 Fragen Selbsttest)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/106911/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>532-10 &#8211; Video des Tages: Ich bin absolut anderer Meinung und protestiere entschieden, sehr entschieden!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/8772010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/8772010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=7063</guid>

					<description><![CDATA[Netzfundstück: Schwarz wie Milch &#8211; Via Youtube Ohne Worte. Selbsterklärend! Gute Arbeit. Gleichwohl: Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich schon aus Selbsterhaltungstrieb nicht mit ihm konform gehen! Man gönnt sich ja sonst nichts&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<figure id="attachment_3188" aria-describedby="caption-attachment-3188" style="width: 365px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3188" title="Netzfundstück Internetgebühren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/netzfundstueck.internetgebuehren.jpg" alt="" width="375" height="224" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/netzfundstueck.internetgebuehren.jpg 375w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/netzfundstueck.internetgebuehren-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px" /><figcaption id="caption-attachment-3188" class="wp-caption-text">Netzfundstück Internetgebühren</figcaption></figure>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="365" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LNeZYWoXml4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="365" src="http://www.youtube.com/v/LNeZYWoXml4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Netzfundstück: Schwarz wie Milch &#8211; Via Youtube</span></p>
<p><strong>Ohne Worte</strong>. Selbsterklärend! Gute Arbeit.</p>
<p><strong>Gleichwohl</strong>: Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich schon aus Selbsterhaltungstrieb <strong>nicht mit ihm konform gehen</strong>! Man gönnt sich ja sonst nichts&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/8772010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6682010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6682010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Haus & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Hausreinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Notfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Psychowelt]]></category>
		<category><![CDATA[Putzfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[#Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[#HausundGarten]]></category>
		<category><![CDATA[Lankwitz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5451</guid>

					<description><![CDATA[Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben und Kröten schlucken, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters ... <a title="324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6682010/" aria-label="Mehr Informationen über 324-10 &#8211; Der Hausmeisterjob: Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5452" title="Ein Freund, ein.guter Freund" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg" alt="Ein Freund, ein.guter Freund" width="450" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Ein.Freund.ein_.guter_.Freund-300x116.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/u8h8ca5zn5Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Ein Freund, ein guter Freund &#8211; Die Drei von der Tankstelle (1930) via Youtube</span></p>
<p><strong>Auch ein Verwalter von Wohnungseigentümern muss manchmal sachlich bleiben</strong> und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/03/schildkroten-und-krokodile/" target="_self">Kröten schlucken</a>, die zu schlucken er gar nicht beabsichtigte. Im Verhältnis zu seiner Kundschaft ist der Verwalter deren Berater und zuständig für eine Vielzahl von Dingen. Zu den Kernaufgaben des Verwalters gehört es, einen Hausmeister zu &#8222;beschaffen&#8220;, bzw. diesen anzustellen, bzw. <strong>eine geeignete Firma zu beauftragen</strong>.</p>
<p><span id="more-5451"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text">Das Leben der anderen...</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><strong>Zu den weiteren wesentlichen Obliegenheiten muss unbestreitbar auch gehören</strong>, Szenarien voraus zu bedenken, die im &#8222;Falle eine Falles&#8220; anstehen, wenn ein Rohr platzt oder ein Dach undicht ist. Kurz muss für Notfälle vorgesorgt werden.  Denn alles andere hatten wir hier schon: beispielsweise <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/die-neue-hauseigentumerin-entdeckt-eine-leiche/" target="_self">Leichen im Keller</a>. Geschichten, die dies Leben schrieb. Der Verwalter ist der Organisator eines besseren Wohnens und damit dieses sichergestellt ist, <strong>sind eine Vielzahl von Fragen zu berücksichtigen</strong>.</p>
<p><strong>Für die Sicherstellung guter Objektbetreuung muss der Verwalter</strong> verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Leistungskataloge sind aufzustellen, Kriterien sind nicht nur zu benennen, sondern es muss auch deren Einhaltung überwacht werden.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Und dann ist da noch dieser Freund des einen Eigentümers</strong>, der sich <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/05/prognose-wohnungseigentum/" target="_self">in Hartz IV befindet</a>. Die beiden kommen vor einer gewissen Zeit auf die Idee, ihn selbständig zu machen, zu dieser Zeit nennt man das eine Ich-AG. Das Vorhaben ist denkbar einfach. Er macht sich selbständig als <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/telefonterror-die-gebaudereinigungsfirma-lasst-anrufen-von-notlugen/" target="_self">Hauswartservice</a>, für Gartenpflege, Kleinreparaturen und dergleichen. Und der Wohnungseigentümer, der auch Verwaltungsbeirat ist, verspricht ihm &#8222;als Deckungsstock&#8220; des neu zu gründenden Unternehmens die Wohnanlage Xy-Straße (* Name geändert) in Berlin-Steglitz, Ortsteil Lankwitz.</p>
<figure id="attachment_43" aria-describedby="caption-attachment-43" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-43" title="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" alt="" width="200" height="195" /></a><figcaption id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text">Psycho-Logik</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Beauftragung des guten Freundes</strong> schon mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Zuerst wird dem Verwalter gesagt, er möge die bis dahin untadelig arbeitende Gebäudereinigungsfirma kündigen. Schon das gefällt einigen im Haus nicht. Die Firma hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Währenddessen muss der Verwalter einen umfassenden Leistungskatalog schriftlich entwerfen, bzw. aufstellen. Auch das ist schon im Ansatz ungewöhnlich. Denn was an Leistung abzufragen gewöhnlich gefragt ist, das gehört schlicht bei jedem anderen Unternehmen zum Portfolio eigener Leistungsbeschreibungen, Angebotstexte und muss attraktiv sein. Ist es nicht lesbar, ist es unverständlich, wird die angebotene Leistung nicht transparent, bekommt ein &#8222;Hauswartsfritze&#8220; schlicht den Auftrag nicht. <strong>Der Bessere ist immer der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Hinzu kommt ein &#8222;permanenter Wille&#8220;, mit Leichtigkeit jederzeit wieder wechseln zu können</strong>. Kurze Kündigungsfristen und bei beanstandungswürdiger Leistung schlicht der Vollzug. Der Verwalter ist zwar nicht mehr wie früher als &#8222;des Teufels General&#8220; unterwegs, im Gepäck immer weiße Glaceehandschuhe, die zu Testfahrten mit den Fingern auf dem angestaubten Treppengeländer genutzt werden. <strong>Aber theoretisch ist natürlich auch das denkbar</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings nicht im hier dargestellten Fall</strong>.</p>
<p><strong>Hier kommt weder das unternehmerische Konzept vom Auftragnehmer</strong>, der eine nüchtern zu bewertende Dienstleistung anbietet, gut oder schlecht, preiswert, billig oder auch das Gegenteil davon. Die Unternehmensgründung erfolgt durch den unfreiwillige Amtshilfe leistenden Verwalter der Wohnanlage. In den ersten zwei Jahren hat es damit sein Bewenden. Zwar ist die Leistung im Vergleich zu vorher definitiv nicht besser geworden, aber man kann vieles hinnehmen. Dazu gehört auch das Beschwerdemanagement. Insbesondere in den Bereichen, in denen turnusmäßige Intervalle in längeren Zeitabschnitten anstehen, kommt es schon zu Beanstandungen. Die Eigentümer besprechen auf einer Versammlung, ihn nicht hinauszuwerfen. Zwar ergeben zwischenzeitlich eingeholte Alternativangebote, dass der Mann nicht mehr <em>wenigstens</em> preiswerter ist. Denn er hat inzwischen Fuß gefasst. Das Finanzamt hat ihn inzwischen auch mehrwertsteuerpflichtig gemacht. Die Wohnungseigentümer zahlen inzwischen 19% mehr für dieselbe Leistung. Ein Einsparpotenzial, das ursprünglich bestand, die Steuerlast des Neugründers, ist dahin geschmolzen &#8222;in alle Üblichkeit&#8220; und im Vergleich zu anderen Mitbewerbern.</p>
<p><strong>Er soll jetzt Rapporte entwickeln, berichten, dass er den halbjährigen Turnus</strong> am &#8230;.. um &#8230;.. Uhr eingehalten hat und die Leistungsnachweise Herrn &#8230;.(egal)&#8230;. zur Abzeichnung vorlegen, bzw. den Leistungsnachweis der Rechnung beifügen.</p>
<p><strong>In der letzten Woche kommt es zu folgendem Fall</strong>:</p>
<figure id="attachment_5456" aria-describedby="caption-attachment-5456" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5456 " title="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg" alt="Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher" width="300" height="84" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche-300x84.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot.Schmiergeldsuche.jpg 447w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5456" class="wp-caption-text">Erfolglose Schmiergeldsuche auf gesichtspunkte.de - bisher</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Mieter eines Wohnungseigentümers ist verstorben</strong>. In dessen Wohnung lässt die Schwester Helfershelfer gehen, die sie leer räumen. Zeitgleich ist im Haus das Wasser abgesperrt worden, damit ein Rohrbruch beseitigt werden kann. Die Helfershelfer oben in der Wohnung wollen offenbar Wasser trinken. Einer dreht den Wasserhahn ganz auf, scheitert bei der Wasserentnahme und vergisst, den Wasserhahn wieder zuzudrehen. Als die Helfershelfer weg sind, strömt das inzwischen wieder angestellte Wasser in Strömen ins Ausgussbecken und dann auch deutlich hörbar auf den Badfußboden. Es droht ein kollateraler Wasserschaden. Niemand weiß, wo die Schlüssel zu der Wohnung sind. Nach längerem Hin und Her beschließt der unmittelbar darunter wohnende Wohnungseigentümer, einen Schlüsseldienst zu holen, der die leergeräumte Wohnung notöffnet. <strong>Der Wasserhahn wird abgedreht</strong>.</p>
<p><strong>Im Zeitpunkt seiner Entscheidungsfindung im Hause erreicht er gegen 16:30-16.45 Uhr den Verwalter nicht</strong> auf dessen Durchwahl, da dieser im Außendienst anderswo ist. Es entspinnt sich eine Art Vorwurfshaltung gegenüber der Verwaltung, die nicht erreichbar gewesen sei, wenn sie dringlich gebraucht worden wäre. Die Verwalterin weist höflich darauf hin, dass sie keinen 24-Stunden-Erreichbarkeits-Notdienst habe und dass man das ggf. mit dem Hauswart besprechen sollte. Ersatzweise sollten sich in der Wohnanlage ein/zwei Personen bereiterklären, eine Art <a title="externer Link" href="http://www.gotthal.de/notfall" target="_blank">Notdienstliste</a> in Verwahrung zu nehmen, <strong>um in solchen Notfällen handeln zu können</strong>.</p>
<p><strong>Das bringt wieder und zum wiederholten Mal den Verwaltungsbeirat</strong> und Freund Herrn Wichtig (* Name geändert) auf den Plan. Er wähnt einen neuerlichen Angriff auf seinen Freund, den inzwischen langjährigen Unternehmensneugründer Herrn Erheblich (* Name geändert).</p>
<p><strong>Der Vergleich allerdings zeigt: Es liegen vergleichbare Angebote vor</strong>, und eine Mitbewerberfirma, die unter gewöhnlichen, vergleichbaren Umständen den Auftrag bekommen hätte, hätte für dasselbe Salär, dass der Freund, der gute Freund, erhält, auch einen 24-Stunden-Notdienst &#8222;inklusive&#8220;, mit technischen Hausbetreuern, die in Notfällen binnen dreißig Minuten persönlich in der Wohnanlage eintreffen. <strong>Der Bessere ist der Feind des Guten</strong>.</p>
<p><strong>Die Sache befindet sich jetzt in offener Diskussion</strong>. Die Verwalterin fühlt sich angegriffen aus irrationalen Gründen, die allein und ausschließlich auf sachfremden Erwägungen wie Freundschaft, Protektionismus und Schirmherrschaft für eine insgesamt nicht stimmige Betreuungsleistung des Freundes und Hauswarts Herrn Erheblich beruhen. Da man sich aber grundsätzlich mag, auch die Verwalterin mag die jahrelang ans Herz gewachsenen zwei Verwaltungsbeiräte der Wohnanlage in Lankwitz sehr und versteht sich sonst mit diesen gut. Unter diesen Umständen spricht man die Dinge nicht aus, man nennt sie nicht beim Namen. Die richtige Entscheidung wäre es jetzt, den Hausbesorger entweder zu absolut vergleichbarer Leistung und einer neuen Leistungsbeschreibung zu verpflichten, wie am Markt tätigen Mitbewerber, oder ihn zu verabschieden und einen &#8222;Besseren&#8220; zu nehmen. Richtig ist nur das: eine unbestechliche Auswahl des geeigneten, nicht befreundeten Bewerbers um einen fachlich-sachlich guten Bewerber, der unter vergleichenden Kriterien jeder Überprüfung standhält. Das Geschäftsmodell Eintagsfliege beerdigen, das Modell Langfristigkeit lebe hoch. Unbestechlichkeit ist ein guter Berater. <strong>Zum Modell Freundschaft gehört sogar u.U. sogar, den eigenen Freund niemals in diesen geschäftlichen Dingen entgeltpflichtig zu beschäftigen. Mit Absicht! Wir arbeiten an diesem Gedankengang weiter</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Ein Freund, ein guter Freund: zu unserer Überraschung stellt sich im Vergleich der Aufnahme von 1930 zu 2006 (unten) heraus, dass der Begriff Freundschaft auch heute noch unverändert dargestellt wird. Den größten Schatz, den&#8217;s gibt, mit anderen weniger befreundeten Menschen zu teilen, käme hiernach wohl gar nicht in Frage. Und ein freundschaftlicher Rat: Hände weg von Vorzugshandlungen einem persönlichen Freund gegenüber, der allein dadurch dann in eine ernstliche Bredouille käme. Mit anderen, die weniger befreundet sind und anstatt Freundschaft zu sagen, echte Leistung meinen! Die Anderen.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="315" src="http://www.youtube.com/v/4aDKhcsJNJA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Max Rabe, Peter Lohmeier, Heino Ferch &#8211; Berliner Waldbühne &#8211; via Youtube</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>***</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Weiterführend</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">Kommt schon mal vor: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Freundschaft" target="_self">Freundschaft auf gesichtspunkte.de</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Kommt leider auch vor und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/compliance-ein-schickes-fremdwort/" target="_self">wird mit Compliance bekämpft</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Keine Eintagsfliege: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2010/01/6052010/" target="_self">Die Fa. Soundblocker in Neukölln im Kampf gegen Lärm</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Recherche <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Gesch%C3%A4ftsmodell" target="_self">zu Geschäftsmodellen</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6682010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>289-10 &#8211; Lied des Tages: Pete Wyoming Bender &#8211; Du bist nicht wie die andern&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6352010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6352010/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Du bist nicht wie die andern]]></category>
		<category><![CDATA[Pete Wyoming Bender]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5168</guid>

					<description><![CDATA[Pete Wyoming Bender &#8211; Du bist nicht wie die andern&#8230;. Pete Wyoming Bender (Jahrgang 1943, geboren in Frankreich) hat indianische Wurzeln und verlebte seine Kindheit in den USA. 1962 kam er im Alter von 19 Jahren nach Deutschland und lebt seit 1974 in Berlin. Hier tritt er regelmäßig auf. Inzwischen lebt er in der Prignitz, ... <a title="289-10 &#8211; Lied des Tages: Pete Wyoming Bender &#8211; Du bist nicht wie die andern&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6352010/" aria-label="Mehr Informationen über 289-10 &#8211; Lied des Tages: Pete Wyoming Bender &#8211; Du bist nicht wie die andern&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="204" height="204" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/shZk0j1uzzo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="285" src="http://www.youtube.com/v/shZk0j1uzzo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
Pete Wyoming Bender &#8211; Du bist nicht wie die andern&#8230;.</p>
<p><strong>Pete Wyoming Bender (Jahrgang 1943, geboren in Frankreich) hat indianische Wurzeln</strong> und verlebte seine Kindheit in den USA. 1962 kam er im Alter von 19 Jahren nach Deutschland und lebt seit 1974 in Berlin. Hier tritt er regelmäßig auf. Inzwischen lebt er in der Prignitz, aber Auftritte, zu denen man sehr gut hingehen kann, sind immer noch regelmäßig zu verfolgen. Pete Wyoming Bender ist ein perpetuum mobile und beileibe kein Schlagersänger. Wem das zuerst in den Kopf kommt, weil er frühere Werke in deutscher Sprache wie das heutige hört, dem sei geraten, das Schaffenswerk des Herrn ein bisschen weitgehender zu verfolgen.</p>
<p><strong>In unserer Serie</strong> &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/das-leben-der-anderen/" target="_self">Das Leben der Anderen</a>&#8220; berichten wir über uns und die anderen, und das aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven. Darunter auch Menschen, die nicht wie die Anderen sind. Menschen, die eindimensional sehen, sind perspektivlos. Pete Wyoming Bender ist nicht wie die anderen. Er ist ein Individualist, ein leiser Poet und ein Mensch, der das Texten in Deutsch durchaus sprachgewaltig versteht. <strong>Man möchte vielen Menschen ein bisschen von der leisen Nachdenklichkeit eines Pete Wyoming Bender wünschen</strong>. <strong>Von Verletzlichkeit, Bescheidenheit und der Fähigkeit zuzuhören</strong>.</p>
<p><span id="more-5168"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<figure style="width: 178px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" title="Quelle: Homepage" src="http://www.pete-wyoming-bender.de/bilder/img/pete1.jpg" alt="Quelle: Homepage" width="188" height="215" /><figcaption class="wp-caption-text">Quelle: Homepage</figcaption></figure>
<p><strong>&#8222;Du bist nicht wie die andern, die nur sich selber sehen</strong>&#8222;, singt Pete Wyoming Bender, &#8222;weil du stark und auch schwach bist, können wir überleben &#8211; Du und ich!&#8220; Neben und unter all den Nachbarn, darunter auch ätzenden.</p>
<p><strong>Im Grunde genommen hat der Mann eine Vita</strong>, die in ihren Anfängen in die Zeit der ersten Erfolge der Beatles -noch in Hamburg- zurückreicht. Pete Wyoming Bender ist gleichaltrig, aber John Lennon und George Harrison sind schon &#8218;in the sky with diamonds&#8216;, während Bender unermüdlich auftritt, singt und musiziert. Er spielte mit dem Godfather of Blues <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_Korner" target="_blank">Alexis Korner</a> und tourte mit <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Sheridan" target="_blank">Tony Sheridan</a>, einem der frühen Wegbegleiter der &#8218;Silver Beatles&#8216; aus Starclub-Zeiten durch Deutschland.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> begegnet Pete Wyoming Bender mit Hochachtung und Respekt und ruft dem Ausnahmekünstler mit festem Koffer in Berlin <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chapeau!" target="_blank">Chapeau</a> zu!</p>
<figure id="attachment_5169" aria-describedby="caption-attachment-5169" style="width: 191px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5169" title="Chapeau! Demnächst!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg" alt="Chapeau! Demnächst!" width="201" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_-201x300.jpg 201w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Chapeau.Ich.ziehe_.meinen.Hu_.jpg 324w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5169" class="wp-caption-text">Chapeau! Demnächst!</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.pete-wyoming-bender.de/" target="_blank">Pete Wyoming Bender</a> (Homepage)</p>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pete_Wyoming_Bender" target="_blank">Pete Wyoming Bender</a> (wikipedia)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6352010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/6342010/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/6342010/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob Hausverwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Inga Humpe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Eckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=5154</guid>

					<description><![CDATA[2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)  Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz. Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ... <a title="288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/6342010/" aria-label="Mehr Informationen über 288-10 &#8211; Lied des Tages: 2raumwohnung &#8211; Das Pflichtkulturprogramm der Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" title="_icon Tageslied/Lied des Tages" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/fOrUPkPT0y0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">2raumwohnung &#8211; Wir sind die anderen (via Youtube)</span></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="204" height="204" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px" /></a></p>
<blockquote><p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> </strong>Das hat auch etwas leicht Abfälliges: „Wohlfühlmusik“ &#8211; wir sind ja kein Handtuch, und auch kein Badezusatz.<br />
Ich glaube, unsere Musik ist eine energetische Musik. Eher eine Aromatherapie. Naja, mir ist das ehrlich gesagt wurscht, sollen die Leute unsere Musik nennen, wie sie wollen. Hauptsache es tut ihnen gut, sie können etwas damit anfangen und es passiert irgendwas. Es geht eigentlich nur darum, das etwas hin- und hergeht. Das ist ja das Interessante am Musikmachen: Man sendet etwas raus und dann kommt irgendwann eine Welle zurück, eine Wand von Reaktionen.&#8220; (Inga Humpe, <a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 05.03.2007</a>-planet-interview.de)<strong> <br />
</strong></p></blockquote>
<p><strong>Das Leben der Anderen, das hat auf dieser Website eine gewisse Tradition</strong>. Und ebenso vertraut, sozusagen aus beruflichen Gründen, ist Deutschlands Hausverwaltern das Berliner Pop- und Hitkombinat Humpe &amp; Eckart, besser bekannt als <strong>2raumwohnung</strong>.  Ein Hausverwalter aus ganzem Herzen: der hört da was schwingen, etwas von Interesse. Der Song, der heute Lied des Tages ist, erblickte das Licht der Welt bereits 2005. Also schon bevor wir über <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/category/das-leben-der-anderen/" target="_self">das Leben der Anderen</a> berichteten. Nein, inspiriert war der Titel unserer Fortsetzungsserie aus dem Film &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_der_Anderen" target="_blank">Das Leben der Anderen</a>&#8222;. Und doch passen Lied des Tages, Film und unsere Serie irgendwie sehr gut zusammen.</p>
<p><span id="more-5154"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Denn wir sind die anderen, nein, die Anderen</strong>. Die Gruppe 2raumwohnung ist ein West-nach-Ost-Export. Inga Humpe (Jahrgang 1956) kommt von Geburts wegen aus Herdecke, Landkreis Ennepe-Ruhr (ach so!), vermutlich in den 50igern der Nabel dieser Welt. Heute nicht mehr, deswegen ist der Ort unverlinkt. Sie ist die sechs Jahre jüngere Schwester von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Humpe" target="_blank">Annette Humpe</a>. Die ist relevanter als Herdecke und deshalb verlinkt. Seit 1976 lebt sie in Berlin, zunächst im West-Teil der Stadt, von wo aus sie schon sehr kurz nach der Maueröffnung umzog nach <strong>Berlin-Mitte</strong>. Ihr Lebenspartner und auch ihr musikalischer ist Tommi Eckardt, Jahrgang 1963 (geb. in Berlin). Beide bilden das derzeit sehr erfolgreiche Popduo 2raumwohnung. Tommi Eckart kann eine ganz beachtliche Diskografie (<a title="externer Link" href="http://www.discogs.com/artist/Tommi+Eckart" target="_blank">schau hier</a>) vorweisen. Inga Humpe sagt über Berlin-Mitte:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir müssen Berlin-Mitte mittlerweile ja regelrecht verteidigen. Die ganze Zeit wird da draufge<span style="text-decoration: line-through;">kackt</span>hackt (Änderung: die Redaktion/Abt. Zensur) &#8211; um es mal deutlich zu sagen. Alle beschweren sich über zu viele Touristen, den einen ist es zu chic, die anderen stören die dicken Autos, die Wohnungen sind alle renoviert&#8230; Natürlich ist es teurer geworden, die Galerien verkaufen jetzt auch alle besser als früher – aber es ist immer noch ein unheimlich schönes Viertel. In Paris oder in London würde jeder dieses Viertel lieben. Aber dann muss man jetzt eben mal eine Weile darüber meckern&#8230;&#8220; (Quelle: Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Die anderen, das sind wir</strong>. Dass <span style="text-decoration: line-through;">die Band</span> das Paar lediglich eine 2raumwohnung bewohnt, können wir uns nicht recht vorstellen. Es wird eine Altbauwohnung sein, in Berlin-Mitte, mit Parkett oder Landhausdiele, oder wahlweise auch ein ausgebautes, riesiges Dachgeschoss. Man stellt sich unter 2raumwohnung so eine Fertigteilwohnung &#8222;auf Platte&#8220; nach sozialistischen Normmaßen (nähere Infos u.a. <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/P2_(Plattenbautyp)" target="_blank">hier</a>, jedenfalls zur Platte Typ P2) vor. Also hat der Name etwas von einer Koketterie, auch von Understatement. Inga Humpe geht es immer wieder und zuallererst um die Frage, ob ihre Musik da draußen eine Chance hätte? Und zwar auch dann, wenn niemand gewusst hätte, dass sie selbst dahintersteckt. Das ergab eines Tages die Idee, das Projekt ostig zu benennen und keineswegs nach draußen dringen zu lassen, dass hier wieder eine von zwei Humpes dabei ist, mit einem nicht nur netten, sondern einem richtigen Riechkolben (berolinisch für Näschen). Sie selbst allerdings meint:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="" width="18" height="18" /> Wir wollten genau damit spielen und eine Berlinverbindung aufbauen. Wenn man als Westberliner nach Ostberlin geht und es dort mag, treibt man das eben gern auf die Spitze. Wir sind absolute Ostfans. Ich würde zum Beispiel gern in einem Plattenbau wohnen, Platte finde ich geil. Und &#8222;2Raumwohnung&#8220; klingt natürlich viel besser als &#8222;Zweizimmerwohnung&#8220; (Interview planet-interview.de)</p></blockquote>
<p><strong>Der Erfolg macht dich zu einer anderen</strong>. Und es tut dich nerven tun (berolinisch&#8230;), dass die Leute alles, was du tust, <span style="text-decoration: line-through;">verschlingen</span>kaufen. Eine Art Identitätskrise ist am lustwandeln. Ähnlich hat es Paul McCartney empfunden. McCartney schrieb einige Stücke unter frei erfundenen Pseudonymen, immer um auszutesten, ob es nun Beatlemania wäre, dass die Menschen seine Musik so mochten oder was denn? So u.a. 1977 unter dem Pseudonym Percy Thrillington, 1998 als Fireman oder 2005 unter dem Pseudonym Twin Freaks.</p>
<figure id="attachment_5155" aria-describedby="caption-attachment-5155" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5155" title="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/screenshot_Inga.Humpe.BAMS_-150x150.jpg" alt="screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen" width="150" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-5155" class="wp-caption-text">screenshot BamS - Inga Humpe &amp; die Briefkästen</figcaption></figure>
<p><strong>Inga Humpe geht es immer nur um die Musik</strong>. <strong>Ob sie läuft, ob sie in Ordnung geht, ob sie eine Geschichte erzählt, ob man nach ihr tanzen kann? Es geht ihr selten nur um sich selbst oder darum, auf den Titelmagazinen als nationale Berühmtheit gehandelt zu werden. Sehr bescheiden, sehr klar in der Analyse und zuweilen auch ein bisschen bissig auf dämliche Fragen reagiert die jüngere junggebliebene, attraktive Schwester, ganz und gar nicht gefühltes, zweites Rad am Wagen der Humpe-Familie. Sie ist ein echter Eigenständler. Sie sagt, sie kann sich auch in einen Briefkasten verlieben. Womit wir wieder am Anfang dieser Geschichte sind: Hausverwalter müssen Inga Humpe lieben.</strong> <strong>Nicht nur, weil Hausverwalter Briefkästen lieben, aber das wird jetzt zu kompliziert.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Eine attraktive 2raumwohnung fügen wir bei, leider nicht in einer &#8222;Platte&#8220;. Inga, bitte melde dich!</span></strong></p>
<figure id="attachment_5158" aria-describedby="caption-attachment-5158" style="width: 221px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5158" title="Attraktiv: 2raumwohnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg" alt="Attraktiv: 2raumwohnung" width="231" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung-231x300.jpg 231w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/2raumwohnung.jpg 770w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5158" class="wp-caption-text">Attraktiv: 2raumwohnung</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a title="externer Link" href="http://www.planet-interview.de/2raumwohnung-05032007.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2007)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://planet-interview.de/2raumwohnung-30052005.html" target="_blank">Interview 2raumwohnung</a>(auf planet-interview.de, 2005)</li>
<li>BamS: <a title="externer Link" href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2009/07/19/inga-humpe/die-saengerin-von-2raumwohnung-im-bams-interview.html" target="_blank">Wie bleibt man mit über 50 jung</a>? (Interview)</li>
<li><a title="externer Link" href="http://www.iemb.de/img/grundrisse/p2-11_hoyerswerda.pdf" target="_blank">Bestandsgrundriss einer typischen Plattenbausiedlung</a> in Hoyerwerda</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/6342010/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 12:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen ist Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[Repor: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Rhabarber]]></category>
		<category><![CDATA[Rhabarberbarbara]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4359</guid>

					<description><![CDATA[Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: ... <a title="250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/" aria-label="Mehr Informationen über 250-10 &#8211; Rhabarber: Prozesse von Querulanten vor Gericht enden immer: Wir werden alle sterben! Palim, Palim!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" title="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></strong></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="" width="179" height="179" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px" /></strong></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/nQAM2KTGNeE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Im Gefängnis: Bald wieder Zeit für kultige Spiele (Dieter Hallervorden, Nonstop Nonsens, Fernsehserie 1975-1980) via Youtube</span></p>
<p><strong>Es gibt, immer wenn Gerichtsdinge anstehen, diese Art Verfahren, die komplett überflüssig sind. Sie haben überhaupt keine Aussicht auf Erfolg oder kosten lediglich nur Zeit und Geld, verfolgen aber kaum lohnenswerte Ziele. Manchmal ist selbst das nicht zu erkennen: das Ziel. In denen es um etwas geht, was von einem menschlichen Standpunkt aus zweitrangig ist. Entscheidender erscheint uns, dass wir gesund sind und unsere begrenzte Lebenszeit nützlichen, schönen Dingen zugewendet ist, besonders wenn wir glauben, dass die Lebenszeit von vornherein begrenzt ist. Die inzwischen aufgelöste, etwas schräge Berliner Band </strong><a title="externer Link" href="http://www.knorkator.de" target="_blank"><strong>Knorkator</strong></a><strong> (1994-2008) hat das sehr gut auf den Punkt gebracht: Wir werden alle sterben! Den Kopf frei bekommen von Zwängen und wirtschaftlichen Sorgen, dass es uns gut geht. Und doch streiten manche wie die Kesselflicker vor Gericht. Das sind oft Menschen, denen etwas abhanden gekommen ist: Lebensglück</strong>.</p>
<p><span id="more-4359"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><strong>Sie sind passiv und aktiv an Gerichtsklagen beteiligt und das macht ihnen nicht einmal Angst</strong>. Einmal weil sie etwas wollen, das sie freiwillig nicht von den Anderen bekommen, weil ihnen menschliche Größe fehlt. Rechtschaffenheit, ein reines Herz und Integrität sind Voraussetzung für Akzeptanz. Sie aber werden nicht akzeptiert, und das wurmt sie. Sie gelten in diesen Bereichen als äußerst ungelenk, ja untalentiert. Kläger klagen manchmal nicht nur sich selbst an, ohne es zu merken, sondern im Zweifel Beklagte als Stellvertreter ihres eigenen, verlustig gegangenen Lebensgefühls. Mit der ins Feld geführten Klage wollen sie ihren Schmerz über die Sinnlosigkeit ihrer Existenz und ihre innere Leere bekämpfen, wofür sie Stellvertreter benötigen. Den zerren sie vor Gericht und nötigen ihm damit Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Gusto auf. Endlich werden sie wahrgenommen. Das ist eine persönliche Grenzüberschreitung frei von Achtung, Respekt und sozialverträglichem Miteinander. <strong>Eine Kommunikationsstörung</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/U7-60tyLQhA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">Knorkator &#8218;Wir werden alle sterben&#8216; (via youtube)</span></p>
<p><strong>Grenzüberschreitungen, Quälereien, ständige Perfidie</strong>: Solche Menschen müssen manchmal (aktiv) verklagt werden, als Beklagte, weil sie in die Rechte anderer (zu) empfindlich eingreifen. Sie sind verantwortungslos in einem sozialen Kontext, weil sie es ablehnen, Verantwortung für ein friedliches Miteinander zu übernehmen und beherzt dafür Position beziehen. Sie überschreiten (teils ständig) <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/stop-stalking-nachbarn/" target="_self">Benimmgrenzen</a> und lassen imaginäre Muskeln spielen. Sie verkennen dabei, dass Gerichte Probleme <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/interview-mit-einem-stalkingopfer-teil1/" target="_self">niemals lösen</a> und dass selbst gewonnene Rechtsstreite niemals etwas Sinnvolles folgen lassen. Dass nämlich Gesetze im Wesentlichen Lücken aufweisen, darüber wurde <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/11/weg-rechtsnovelle-mehr-probleme-geschaffen/" target="_self">hier auch schon mal berichtet</a>. Sie denken als Kriegsherr in den Kategorien von Obsiegen, Niedermachen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/01/verfahrensbericht/" target="_self">Machtausübung</a>. Allerdings ist der Mächtige in den Persönlichkeitsgrenzen der Anderen kaum dazu berechtigt und daher müssen die Gerichte Stellvertretergefechte ertragen, die der Regent ins Feld führt, um den Gegner niederzukämpfen. Dass sie die Gerichte anrufen, ist ein Zeugnis ihrer eigenen Unfähigkeit, sich zur rechten Zeit zu artikulieren, Dinge ins Gespräch zu nehmen und einen Konsens zu finden, der auf Gemeinsamkeit beruht. <strong>Manche reden nicht mit anderen, weil ihr Selbstwertgefühl beschränkt ist</strong>.</p>
<p><strong>Von einem Kläger können wir bspw. berichten</strong>, der ergeht sich inzwischen -soweit Anwaltslosigkeit noch erlaubt ist-  in seinen ausufernden Schriftsätzen immer in Dubletten von Wörtern, Begriffen und Argumenten einer prozessualen Scheinwelt, die er andernorts, in anderen Zusammenhängen, aufgeschnappt hat. Aber es sind und es bleiben Kopien aus anderen Zusammenhängen und das man fremde Sachverhalte aus anderen rechtlichen Welten schablonenhaft auf jeden weiteren rechtlichen Vorgang übertragen kann, liegt nicht auf der Hand. Durch die Verwendung von Begriffen will er sich zeigen, männlich, und darlegen, dass er niemals aufgeben wird, auch wenn weitere Verfahren noch so nutzlos sind. Er ist schon vor Jahren auf ein Pferd aufgesprungen, und er hat nun Angst, dass es ihn irgendwann einfach abwerfen wird. Dagegen kann er sich nur schützen, wenn er seinen Gegnern beweist, wie fest er im Sattel sitzt. &#8218;Gestern noch waren wir dicht am Abgrund, heute, da sind wir schon einen Schritt weiter&#8216;, frohlockt der Reiter, und weil er zurückschaut und nicht nach vorn, <strong>reitet er gegen die Wand</strong>.</p>
<p><strong>Kopien von rechtlich gehörten Argumentationsketten lassen sich nicht</strong> auf jeden x-beliebigen Sachverhalt nochmals in ähnlicher Weise übertragen. Niemals lässt die bloße Wiederholung von Fachbegriffen und hintergründigen Wortkonstrukten auf eine besondere Intelligenz oder Eloquenz des Verwenders schließen. Das Gegenteil ist der Fall. Wer abkupfert, ohne sich eigenes Wissen zu erarbeiten und dieses (richtig) anzuwenden, mutiert zum Clown und gibt sich der Lächerlichkeit preis. Denn die rechtliche Argumentation muss richtig auf den Sachverhalt angewendet werden, wenn sie Aussicht auf Erfolg haben will. Das Gegenteil davon, das sind lediglich &#8218;Lippenbekenntnisse&#8216;, die sich der Erwidernde argumentatorisch aneignet. Mangels eigener tiefsitzender Bildung glaubt er oberflächlich an ein Gewinnenkönnen durch bloßes Kopieren von Textfragmenten, die andere Menschen (in anderen Zusammenhängen) entworfen haben.</p>
<p><strong>Das Abkupfern fing er zunächst grafisch an</strong>: er kopierte die Briefbögen einer Anwaltskanzlei in Stil, Art und Aufbau und individualisierte sie mit seinen eigenen Lebensdaten. Er fand das lustig. Kein anderer hat darüber gelacht. Die Anderen wussten seit dem, dass er ein Idiot sein muss. Später tauchte ein Briefbogen von ihm als &#8218;Verwaltungsbeirat a.D.&#8216; auf, angelehnt an den Briefbogen des amtierenden Verwaltungsbeirats, und auf dem gefälschten Rechtsanwaltsbogen -Tätigkeitsschwerpunkt: Wohnungseigentumsrecht- schrieb er  Architekturstudent mit Tätigkeitsschwerpunkt Wohnungseigentumsrecht. Warum aber, so fragt man sich im Nachhinein, hat er dann alle Prozesse immer verloren? Richtig: es war ein juristischer Dadaismus, den er pflegte, eine menschliche Katastrophe und auch eine offensichtliche Lüge. Seine Kenntnisse vom Recht waren nicht einmal marginal. Er hatte sich noch niemals in seinem Leben Mühe gegeben, etwas von Grund auf zu erarbeiten, weder das abgebrochene Architekturstudium, noch der ins Feld geführte Tätigkeitsschwerpunkt, denn von beidem hat der Mann zu wenig Ahnung. <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2007/09/die-ausfrierung-des-wohngeldschuldners-teil-01/" target="_self">Gefährliches Halbwissen</a>. Aber auch: <strong>Nonstop Nonsens</strong>, in Anlehnung an eine <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nonstop_Nonsens" target="_blank">Fernsehserie</a> der Siebziger. Seit Dieter Hallervorden in Berlin-Steglitz <a title="externer Link" href="http://www.schlossparktheater.de/" target="_blank">ein Theater</a> führt, könnte er sich Hoffnung auf einen Platz in seinem Ensemble machen. Doch Hallervorden soll streng sieben, wenn&#8217;s ums Personal geht. Noch etwas anderes spricht gegen diese Idee: Hallervordens Nonsens hatte Kultcharakter und humorige Qualitäten. <strong>Das spricht gegen die Idee, unseren Protagonisten dorthin zu vermitteln</strong>.</p>
<p><strong>Aktuell fertigt er ellenlange Doktorarbeiten an</strong>, über mehrere Rechtsfragen, und dem äußeren Anschein nach, auch über die Frage, warum seit mehr als zehn Jahren <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/02/josef-lieber-josef-mein/" target="_self">kein Wohngeld</a> für die Eigentumswohnung zu entrichten sei. Rechtliches Gedöns seitenlang: es heißt zur Überzeugung für ein hohes Gericht in Berlin, der Bundesgerichtshof habe schon früher entschieden, dass <a title="externer Link" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=WEG+%22zehn+Jahre+kein+Wohgeld+bezahlt%22&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">kein Wohngeld zu zahlen sei</a>, aus diesen oder jenen Gründen. Wohngeldbefreiungen allerdings kennt das Wohnungseigentumsrecht allerdings nicht für gutgelegene Eigentumswohnungen mit mehr 100 m² Wohnfläche, Heizungs- und Wasseranschluss und vielen weiteren Ausstattungsstandards. Er sagt, wenn seine Einheit zwangsverwaltet ist, dann zahlt ja der Zwangsverwalter das Wohngeld und <em>doppelt</em> will er nicht zur Kasse gebeten werden.</p>
<figure id="attachment_4836" aria-describedby="caption-attachment-4836" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4836" title="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg" alt="Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht...." width="300" height="146" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld-300x146.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/screenshot.google.Abfrage.Wohngeld.jpg 644w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4836" class="wp-caption-text">Keine Suchergebnisse: Gibt´s nicht....</figcaption></figure>
<p><strong>Allerdings ist die Kasse von ihm auch nicht gefüllt worden</strong>. Der Zwangsverwalter zahlt das Wohngeld, weil der betreibende Gläubiger (in diesem Fall: die WEG) an den Zwangsverwalter Gläubigervorschüsse zahlt. Aus diesen Vorschüssen zahlt der Zwangsverwalter das monatliche Wohngeld. Und er -der betreffende Wohnungseigentümer- will jetzt dem Gericht beweisen, dass er selbst daher kein Wohngeld zahlen muss. Wozu <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/praxisbericht-der-schuldner-hat-die-haft-abgesessen-nun-droht-erneut-verhaftung/" target="_self">das führen kann</a>. Unfreiwillig erinnert uns diese Argumentation an Hütchenspieler aus dem Kosovo, die es immer schaffen, das Geldstück unter diejenige Blechtüte zu zaubern, auf die man auf gar keinen Fall tippen würde. Nicht nur ein bisschen ist das Hütchenspiel sein Steckenpferd. Oder sind es Taschenspielertricks? Von einem anderen Rechtsanwalt und aus Blogartikeln im Internet hat er &#8218;gelernt&#8216;, was das Wort <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/zitat-des-tages-rabulistisch-ist-die-auffassung-des-beklagten-rabulistisch-klarungsbedarf/" target="_self">Rabulistik</a> inhaltlich bedeuten soll. Das wirft er jetzt dem Rechtsanwalt vor, der die offenen Wohngelder gegen ihn einklagt. Rabulistisch ist die Zahlungsklage <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/gewusst-wie-gewusst-warum/" target="_self">nun wirklich nicht</a>, wenn Wohnungseigentümer bereits seit mehr als zehn Jahren kein Wohngeld bezahlen und nichts unversucht lassen, den durch ihre Nichtzahlung entstandenen Schaden noch zu vergrößern.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/Nb1-YYOIId4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"/></object><br />
<span style="color: #888888;">(Berühmtes Rhabarbergedicht via Youtube)</span></p>
<p><strong>Eine andere Art von rechtlichem Rhabarber</strong> ist sein ständiges Lamento, die Schuld- und Sündenbocktheorie. Er wird die Welt nicht umdrehen: er ist und bleibt das schwarze Schaf, gleich wie viel er noch -in querulatorischer Weise- Juristen versucht, vor seinen Wagen prozessualer Dialektik zu zerren. Rabulistik meint ja genau das: in einem vollkommen abwegig und aussichtslos erscheinenden Punkt Recht behalten zu wollen.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-67" title="Wissen ist Macht!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender.gif 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/wim_gesellschaftender-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
<strong>Vor kurzem hatte er eine Koalition der Gleichgesinnten gegründet</strong>, mit einem alten Mann, der kaum noch laufen kann, aber gerne streitet. Der alte Mann und das Meer, ein Sargassosee von Prozessen, Verfahren, Vorgängen, und zwei beauftragte Rechtsanwaltsbüros im Auftrag ihres Herrn: Der eine der zwei Anwälte spricht davon, dass die Verfahren des Alten schon einen ganzen Schrank mit Akten füllen. Was er nicht sagt: er hat sehr gut dran verdient. Der Alte hat Moos und jetzt auch diesen törichten Helfershelfer. Schuld an allem, so sagen die zwei unabhängig voneinander tätigen Rechtsanwälte des Alten, ist immer der Ehemann der (beklagten bzw. klagenden) Ehefrau und Wohnungseigentümerin, von dem sie inzwischen manchmal fälschlich behaupten, er sei der Stiefsohn seines Vaters, eines weiteren Eigentümers. Der sei ein <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/09/spiritus-rector/" target="_self">spiritus rector</a>, schalte und walte, obwohl nicht Miteigentümer, immer ganz allein und im eigenen Belieben gegen die Interessen aller anderen Parteien, auch der Ehefrau und des <span style="text-decoration: line-through;">Stief</span>vaters. <strong>Eins ist klar: Wenn Anwälte solchen Käse schreiben</strong>,<strong> haben sie zur Sache zu wenig zu sagen</strong>.</p>
<p><strong>Es ist ein Mangel an Argumenten inhaltlicher Art</strong>, es sind Rechtsstreitigkeiten in einem ominösen Gedankengebirge mit Sündenbock-Aspekten und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/10/erbittertes-freund-feindenken-ist-im-anwaltsberuf-ein-schlechter-berater/" target="_self">Stellvertreter-Theorien</a>. Der Sündenbock hält als Stellvertreter dafür her, dass den zwei Anwälten gute Argumente wohnungseigentumsrechtlicher Art fehlen. Dass ihre Klagen abstrus sind, merkt der Alte nicht, und so verdienen beide Anwälte weiterhin gut. Und der Pferdereitsportler oben reitet mit auf dieser Welle und wildert in <span style="text-decoration: line-through;">Feuchtgebieten</span> Sümpfen. Beteiligt sind an Rechtstreitigkeiten immer die Parteien selbst, und Sündenböcke, das können Ehemänner oder Ehefrauen sein, Strohmänner, Strohfrauen, Habenichte, pleite gegangene Pleitiers und so weiter und so fort.  Indem der Sündenbock als Stellvertreter herhalten muss, wird den eigentlichen Beteiligten die eigene Lebensgrundlage aberkannt. Sie geraten in die Rolle von Marionetten aus der Augsburger Puppenkiste. An den Fäden zieht der Drahtzieher, <a title="externer Link" href="http://www.das-schwarze-schaf.com/html/schwarzes_schaf_melden.html" target="_blank">das schwarze Schaf</a>, der Sündenbock.</p>
<p>Wikipedia bringt es sehr gut auf den Punkt, vor allem im letzten Halbsatz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Als <strong>Sündenbock</strong> wird ein Mensch bezeichnet, dem man die Schuld für Fehler, Misserfolge oder sonstiges Konfliktpotential zuschiebt. <strong>Tatsächliche Schuld spielt dabei keine Rolle</strong>.&#8220; (ergänzende Informationen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p><strong>Was für Dummköpfe</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/querulanten-vor-gericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltungsrücklage]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=4158</guid>

					<description><![CDATA[Am Freitagabend treffen sich die Wohnungseigentümer einer Anlage aus Berlin-Neukölln in einer Neuköllner Kneipe in der Donaustr.. Die Tagesordnung ist recht umfassend angelegt. Sie wirkt so ein bisschen wie gewollt, aber die Frage ist, ob sie auch gekonnt ist? Das ist sie auf den ersten Blick schon. Denn eine umfassende Agenda zu behandelnder Gesprächspunkte (TOPe) ... <a title="164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/" aria-label="Mehr Informationen über 164-09 &#8211; In Berlin-Neukölln soll endlich ganzheitlich gedacht werden &#8211; Versammlung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></strong></p>
<p><strong>Am Freitagabend treffen sich die Wohnungseigentümer</strong> einer Anlage aus Berlin-Neukölln in einer Neuköllner Kneipe in der Donaustr.. Die Tagesordnung ist recht umfassend angelegt. Sie wirkt so ein bisschen wie gewollt, aber die Frage ist, ob sie auch gekonnt ist? Das ist sie auf den ersten Blick schon. Denn eine umfassende Agenda zu behandelnder Gesprächspunkte (TOPe) lässt einen bemühten Eindruck der Verwalterin erahnen, umfassend zu verhandeln. Die Sachen, um die es geht, sind im Wesentlichen im TOP 04 (Instandhaltung und Instandsetzung) untergebracht, aber besonders dieser TOP ist sehr lang, er hat viele Unterpunkte. Die kosten alle Geld. So viel Geld wie benötigt wird, ist nicht da. Also ist die Frage, ob man Prioritäten setzen will und wenn ja, welche?</p>
<p><strong>Schon unter TOP 01 (Formalia)</strong> müssen eine ganze Reihe von Ausnahmen besprochen werden. Es hat sich was bewegt, mehrere Wohnungseigentümer haben ihre Wohnungen verkauft. Es sind jede Menge neuer Wohnungseigentümer da. Von den insgesamt 47 Wohnungen wurden rund fünf seit der letzten Versammlung verkauft. &#8218;Zeit, dass sich was dreht&#8216;, könnte man den &#8218;Kaufrausch&#8216; neuer Wohnungseigentümer zusammenfassen. Erleichterung für die Alteigentümer, die jetzt in die Jahre gekommen sind. Die Kinder sind flügge geworden, aus den einstmals angeschafften Wohnungen ausgezogen. Sie haben nun keine Verwendung mehr für die Wohnungen.</p>
<p><span id="more-4158"></span></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p><strong>Hinsichtlich formeller Fragen wie Teilnahmeberechtigung</strong> sind die anwesenden Wohnungseigentümer großzügig und frei von formellen Einengungen. In anderer Hinsicht eher weniger. Aber: Was soll&#8217;s, dass die Teilungserklärung der Wohnanlage nur bestimmte Personen berechtigt, an Versammlungen teilzunehmen: Familienangehörige dürfen bevollmächtigt werden, andere Wohnungseigentümer oder die Verwalterin. Ein Erwerber ist daher noch nicht teilnahmeberechtigt. Er steht noch nicht einmal im Grundbuch, ist daher &#8218;ein Dritter&#8216;. Die Rechtsprechung verlangt nicht das sture Festhalten an solchen Vertretungsbeschränkungen. Sie verlangt, die Anwesenden gleich eingangs der Versammlung zu befragen, ob sie die Nichteinhaltung solcher Regeln ausnahmsweise für den heutigen Abend gestatten möchten? Dann ist dieser Punkt nicht mehr ein solcher, den ein später anfechtender Wohnungseigentümer rügen darf. So sagt es die Rechtsprechung. Und so funktioniert es auch häufig so, dass die Anwesenden diese Frage für zweitrangig halten. Man will einen guten Geist guter Gemeinsamkeit beweisen, und lässt auch solche Nichtberechtigten zur Teilnahme zu.</p>
<p><strong>Herr Röhm (* Name geändert) ist hier ein mächtiger</strong> Eigentümer. Er hat zwar nur zwei von 47 Wohnungen, aber die zweite der von ihm erworbenen Wohnungen hat eine Sonderstellung in dieser WEG. Sie gehört damals bis zuletzt dem seinerzeitigen Umwandler. An diese Wohnung, die im Altbau hinten rechts Erdgeschoss liegt, sind so genannte Sondernutzungsrechte über die gesamten Außenflächen des Grundstücks mit Ausnahme der Gehwege angedockt. Grundbuchlich ist vereinbart, dass die gesamten Außenflächen zur Wohnung von Herrn Röhm gehören. Das gibt ihm eine Ausnahmestellung. Er kann auf die Gestaltung der Außenanlagen maßgeblichen Einfluss nehmen. Zudem hat er dort zehn Außenstellplätze auf einer unbefestigten, sandigen Wüstenflora namens Innenhof. Nachdem er die Sondernutzungsrechte übernommen hatte im Wege einer Zwangsversteigerung, fordern nun die übrigen Eigentümer von Herrn Röhm, dass er sich bitte &#8218;Mühe&#8216; mit diesen Flächen geben möge. Er solle die unbefestigte, sandige Wüstenflora mit Rasengittersteinen oder ähnlichem befestigen als ebene, pflegliche Außenfläche, die als Parkplätze vermietbar sind. Herr Röhm hat derartiges vor, sagt er, und noch einiges anderes. Was genau, sagt er uns nicht. Weder der Verwalterin, noch den übrigen Eigentümern. Vor kurzem hat sich Herr Röhm Fachfirmen geholt, damit sie ihm Kostenangebote dafür machen. Als das die Verwalterin erfahren hat, hat sie brieflich noch ein weiteres Mal nachgehakt. Was genau nun geplant werde? Es gibt weder Zeichnungen, noch will sich Herr Röhm bspw. vertraglich festlegen. Er darf machen, was er will. Die anderen werden es schon sehen.</p>
<figure id="attachment_1804-2" aria-describedby="caption-attachment-1804-2" style="width: 230px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1804" title="Es ist ausgesprochen tückisch, ..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/frielingtuecke.jpg" alt="Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger" width="240" height="148" /></a><figcaption id="caption-attachment-1804-2" class="wp-caption-text">Wilhelm R. Frieling, Verleger, Autor, Weblogger</figcaption></figure>
<p>Im Gespräch sind auch Carports, also überirdische bauliche Anlagen. Für eine Anzahl von auch nur zwei oder mehr Carports auf diesem Hof schreibt die <a title="externer Link" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/20070607_bauobln.pdf" target="_blank">Bauordnung Berlin</a> die Einreichung von Bauanträgen vor. Solche gibt es noch nicht. Die Verwalterin findet, dass Herr Röhm <em>möglicherweise</em> dazu berechtigt ist, Carports zu bauen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Zu unterscheiden ist: es gibt öffentlich-rechtliche Vorschriften (BauO Bln) und wir haben hier ja auch noch eine WEG, das sind Menschen, die gefragt werden müssen. Eine Frage der WEG dürfte sein, dass die <a title="externer Link" href="http://www.gesetze-im-internet.de/woeigg/__22.html" target="_blank">&#8218;bauliche Veränderung</a>&#8218;, die damit gegenüber dem jetzigen Status Quo entsteht, seitens der WEG geprüft werden muss und mit einem Beschluss (nach neuem WEG-Recht) genehmigt wird. Das nervt Herrn Röhm.</p>
<p><strong>Mit ihm gemeinsam hat sich Herr Driest</strong> (* Name geändert) in den letzten Wochen sehr stark betätigt. Herr Röhm meint, dass sich die Verwalterin  zu viel einmischt in seine eigenen Angelegenheiten. Deshalb haben die beiden sich jetzt zusammengetan, um auf eklatante Missstände bei der gemeinschaftlichen Verwaltung hinzuweisen. Schon 2006 hat er die Verwalterin für eine Vielzahl von Bautätigkeiten der letzten Jahre gescholten und kritisiert. Er regt sich über Stückwerk auf, wenn eine Strangsanierung durchgeführt wird, die im Keller an der Kellerverteilung endet, und wenn von dort (Kellerverteilung) bis hin zum Außenbereich (Hinterhaus, Leitungen zum straßenseitigen Vorderhaus, dies alles erneuern) die Verwalterin &#8218;piano, piano&#8216; sagt. Beschlüsse der Wohnungseigentümer betreffen ganz bestimmte, festgelegte Abschnitte, Strecken, es sind angesichts nicht unendlich sprudelnder Geldquellen langfristige Salamitaktiken. Stück für Stück kommt man einem vernünftigen Instandhaltungszustand näher. Herr Röhm hat wenig Verständnis dafür, er findet, es ist dumm, wenn man eine Strangsanierung zunächst nur vertikal (nach oben) durchführt, im Keller aber die Horizontale nicht gleich mit macht. Dies gilt auch für vier Altbaubalkone zum ersten Innenhof, während weitere fünf Altbaubalkone zum zweiten Innenhof (nach ganz hinten raus) nicht mitgemacht würden.</p>
<p><strong>Herr Driest hat sich vor einem Jahr als Verwaltungsbeirat</strong> mit Schwerpunkt &#8218;Technik&#8216; wählen lassen. Er sagte, die in den zwei Neubauten (Baujahr 1960) vorgelagerten Laubengänge, die würde man oberflächentechnisch anschleifen und dann mit einer rutschfesten Beschichtung versehen. Ein Jahr lang ist nichts passiert. Dann hat die Verwalterin im August Herrn Driest angeschrieben und aktiv gefordert, dass dieses Vorhaben nun wie versprochen mit seiner Hilfe in die Wege geleitet werden müsse. Daraus ist nichts geworden. Etwas ganz verrücktes ist passiert: Herr Driest hat nun plötzlich behauptet, die 1999 (vor zehn Jahren) durchgeführten Arbeiten an der Beschichtung der Laubengänge seien mängelbehaftet ausgeführt worden. Es fehle ein Gefälle und an den Seiten seien diese als Spritzschutz nicht, wie vorgeschrieben, 15 cm hochgeführt worden. Dafür will er jemanden haftbar machen, wen, weiß er noch nicht so genau. Die Verwalterin denkt, das geht in eine vollkommen andere Richtung, sie muss Obacht geben, dass die Beschlüsse der letzten Versammlung umgesetzt würden. Mit einer derartigen Änderung der Bearbeitung ist dieses Ziel nicht zu realisieren.</p>
<p><strong>Bereits dieser offene Dissens führt nun zu ersten</strong> brieflichen Auseinandersetzungen, da die Verwalterin dieses grob fehlerhaft findet und das Ziel weiterverfolgen will. Herr Driest fühlt sich pikiert, bloßgestellt ggü. den übrigen Wohnungseigentümern. Die Verwalterin hat nunmehr vorgeschlagen, den alten Verwaltungsbeirat gegen einen neuen, zusammengesetzt aus anderen Wohnungseigentümern zu ersetzen. Und so geschieht es auch. Es sind nun ein leitender Fachbeamter der Senatsverwaltung und ein Architekt aus Westdeutschland neu im Verwaltungsbeirat, für Kontinuität sorgt der Dritte im Bunde, ein Hamburger, der schon seit Jahren im Beirat ist. Das neue Team wird konstruktiver sein, als das alte, was insbesondere den Verwaltungsbeirat Technik betrifft, dessen Ambitionen sich als nicht erfolgreich für eine Strategie erwiesen haben, Probleme zu beseitigen.</p>
<p><strong>Und doch hat Herr Driest Recht.</strong> Wenn er nun auch nicht mehr Verwaltungsbeirat, Schwerpunkt Technik, ist. Er fordert die Wohnungseigentümer auf, ganzheitlich zu denken und Korrekturen in der Instandhaltungspraxis zu machen. Das greift die Verwalterin sogleich auf und rügt bei der Diskussion um den Wirtschaftsplan für 2010, dass die eingestellten Mittel von 15.000,- EUR für so eine Wohnanlage verschwindend gering sind. Die Eigentümer erwärmen sich für eine Abänderung auf nunmehr 22.500,- EUR als Zeichen ihres guten Willens, als Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p><strong>Die Verwalterin hofft nun inständig</strong>, dass der neugewählte Verwaltungsbeirat der Instandsetzungsplanung im Hause eine positive, sachverständigere Wendung gibt. Dass es vorwärts geht und nicht zurückgeschaut wird, auf einen Bauablauf, wie er in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat. Denn &#8218;unterm Strich zähl ich&#8216;, sagte der Instandhaltungszustand der Anlage, der <em>tatsächlich neue Impulse braucht</em> nach all den Jahren.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/in-berlin-neukolln-soll-endlich-ganzheitlich-gedacht-werden-versammlung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>24-09 &#8211; Linktipp: Ist unser Parlament ein &#8222;Kessel Buntes&#8220;? Und was ist ein Kollateralerfolg?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/linktipp-ist-unser-parlament-ein-kessel-buntes-und-was-ist-ein-kollaralerfolg/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/linktipp-ist-unser-parlament-ein-kessel-buntes-und-was-ist-ein-kollaralerfolg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[#Linktipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2784</guid>

					<description><![CDATA[Sind unsere Volksvertreter &#8222;die Anderen&#8220;? Wissen wir überhaupt, was die treiben? Ist der Bundestag am Ende &#8222;ein Kessel Buntes&#8220;? Was ist ein &#8222;Kollateralerfolg&#8220;, wie Jerzy Montag (Bündnis 90/Gründe) soeben behauptet, was ist ein &#8222;14-Punkte-Papier&#8220; und welcher von diesen 14 Punkten war falsch? Wichtige Fragen, Antwort darauf können nur die Abgeordneten erteilen, wenn sie in spritzigen ... <a title="24-09 &#8211; Linktipp: Ist unser Parlament ein &#8222;Kessel Buntes&#8220;? Und was ist ein Kollateralerfolg?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/linktipp-ist-unser-parlament-ein-kessel-buntes-und-was-ist-ein-kollaralerfolg/" aria-label="Mehr Informationen über 24-09 &#8211; Linktipp: Ist unser Parlament ein &#8222;Kessel Buntes&#8220;? Und was ist ein Kollateralerfolg?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1998 alignnone" title="icon_linktipp" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="icon_linktipp" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<figure id="attachment_2785" aria-describedby="caption-attachment-2785" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2785  " title="Screenshot parlamentsfernsehen.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg" alt="Screenshot parlamentsferien.de" width="300" height="192" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen-300x192.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/parlamentsfernsehen.jpg 542w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2785" class="wp-caption-text">Screenshot parlamentsfernsehen.de</figcaption></figure>
<p>Sind unsere Volksvertreter &#8222;die Anderen&#8220;? Wissen wir überhaupt, was die treiben? Ist der Bundestag am Ende &#8222;ein Kessel Buntes&#8220;? Was ist ein &#8222;Kollateralerfolg&#8220;, wie Jerzy Montag (Bündnis 90/Gründe) soeben behauptet, was ist ein &#8222;14-Punkte-Papier&#8220; und welcher von diesen 14 Punkten war falsch? Wichtige Fragen, Antwort darauf können nur die Abgeordneten erteilen, wenn sie in spritzigen Dialogen die deutsche Wirklichkeit versuchen, angemessen zu regeln.</p>
<p>Wen das bunte Treiben unserer Bundestagsabgeordneten interessiert, der kann es via Internet live mit verfolgen. Ganz einfach: Man tippt in seinen Browser lediglich &#8222;parlamentsfernsehen.de&#8220; ein und schwupps ist man mitten in einer gerade laufenden Bundestagsdebatte. Die Qualität ist hervorragend, sehr gutes Angebot der Bundesregierung. Glasnost.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer Link" href="http://www.parlamentsfernsehen.de" target="_blank">Link zum parlamentsfernsehen.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/linktipp-ist-unser-parlament-ein-kessel-buntes-und-was-ist-ein-kollaralerfolg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>16-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Neulich im Tennisclub (Berlin ist ein Dorf)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/neulich-im-tennisclub/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/neulich-im-tennisclub/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 16:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2679</guid>

					<description><![CDATA[Unterhalten sich drei im Tennisclub, egal in welchem. &#8218;Mensch,&#8216; sagt der eine, &#8218;der war doch eigentlich immer ein ganz patenter Mann.&#8216; Sie reden über einen, der nur noch äußerst selten kommt, eigentlich fast gar nicht mehr. &#8218;Richtig&#8216;, sagt der andere, &#8218;aber es ist auch schon eine Ewigkeit her. Der soll starke Gesundheitsprobleme inzwischen haben.&#8216; Der ... <a title="16-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Neulich im Tennisclub (Berlin ist ein Dorf)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/neulich-im-tennisclub/" aria-label="Mehr Informationen über 16-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Neulich im Tennisclub (Berlin ist ein Dorf)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p>Unterhalten sich drei im Tennisclub, egal in welchem. &#8218;Mensch,&#8216; sagt der eine, &#8218;der war doch eigentlich immer ein ganz patenter Mann.&#8216; Sie reden über einen, der nur noch äußerst selten kommt, eigentlich fast gar nicht mehr. &#8218;Richtig&#8216;, sagt der andere, &#8218;aber es ist auch schon eine Ewigkeit her. Der soll starke Gesundheitsprobleme inzwischen haben.&#8216; Der dritte Mann wendet ein: &#8218;Nein, nein, der ist eigentlich äußerst agil, ich würde sagen, ein rüstiger Rentner.&#8216; &#8218;Bist Du sicher?&#8216;, fragt Mann Numero Zwo zurück. &#8218;100%-ig sicher&#8216;, sagt Mann Numero Drei. Er ist Arzt und kann sich die Mitgliedschaft in einem exklusiven Tennisclub problemlos leisten. Er sagt, er hört da schon seit Jahren immer wieder was aus der Nachbarschaft, da gibt es ein Hauen und Stechen. &#8218;Wer hätte das gedacht?, sagt Numero Eins. &#8218;Gut, wir wussten immer, dass er ein harter Brocken ist!&#8216; Es haftet ihm so ein Stallgeruch an, von wegen unerbittlicher Unternehmer &#8222;vom alten Schlage&#8220;. Was wohl darunter zu verstehen ist? &#8218;Gut zu wissen&#8216;, sagen die anderen beiden schließlich. Sie werden es auch anderen erzählen, was vorgefallen war. Es ist gar nicht mal so schlecht, dass man mal so informell miteinander gesprochen hat. Nun aber ab zum Training und hinterher noch in die vereinseigene Schwimmhalle. Vom Schwimmen kennt man sich, vom regelmäßigen Schwimmen. Aber wenn sie ihn mal wieder sehen, dann werden sie nichts davon sagen. Sie tauschen es nur informell mit den Anderen aus, denn irgendwie ist es &#8222;Das Leben der Anderen&#8220;, und geht sie nichts an. Aber das sie es nun wissen, ist gar nicht mal so schlecht.</p>
<p>Zwei der drei Gesprächspartner an diesem sonnigen Nachmittag sind stolze Hausbesitzer und haben jeweils mehr als zweihundertfünfzig Quadratmeter zur Verfügung. Der vierte Mann, ihr Informant, der hat wenigstens einen schönen Garten. Auch nicht schlecht.</p>
<p>In Berlin leben dreieinhalb Millionen Menschen, und doch &#8222;kennt man sich&#8220;. Gut zu wissen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/neulich-im-tennisclub/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 11:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Ausnahmerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Querulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsvollstreckung]]></category>
		<category><![CDATA[#Hausordnung]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[#Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[GewaltschutzG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2624</guid>

					<description><![CDATA[Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also &#8222;zu Hause&#8220; statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche ... <a title="10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/" aria-label="Mehr Informationen über 10-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen&#8230; häusliche Gewalt &#8211; Es gibt klare rechtliche Grundlagen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p><strong>Die Bundesjustizministerin hat die Sache klar dargestellt</strong>. Sie sagt, häusliche Gewalt in körperlicher oder seelischer Form findet überwiegend im engen sozialen Nahraum, also &#8222;zu Hause&#8220; statt. Für viele Opfer gehört sie zum bedauerlichen Alltag. Sie kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Dort, wo die Polizei eigene Datenerhebungen anstellt, trifft die Polizei fast ausschließlich auf männliche Täter. In einer Berliner Erhebung waren 86,4% der Tatverdächtigen Männer. Nicht zu Unrecht titelte daher auch der Spiegel (Ausgabe 2/2008) daher &#8222;<a title="externer Link" href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=55294591&amp;aref=image036/2008/01/05/ROSP200800200010001.PDF&amp;thumb=false" target="_blank">Junge Männer – Die gefährlichste Spezies der Welt</a>&#8222;. Doch das Unterthema &#8222;Junge Männer&#8220; ist in Wirklichkeit zu ergänzen durch Gruppe aller übrigen Täter, die in allen Lebensalters-Abschnitten daherkommen.</p>
<p><strong>Der Schutz der Betroffenen war bislang wenig gewährleistet</strong>, gesteht die Ministerin denn auch ein. Wenig Vertrauen in staatliche Institutionen kommt hinzu. Wer Strafanzeigen stellt, muss sich fragen lassen: &#8218;Was hat der Täter getan?&#8216; Die Polizei hat hier und da Stalking-Spezialisten, die sich mit nichts anderem beschäftigen, aber in entscheidenden Augenblicken im Urlaub sind. Eine Vertretung steht nicht zur Verfügung. Man habe sich an die Polizeiwache zu wenden, und auch diese stellt in solchen Situationen gern auf Berliner Mundart die Frage: &#8218;Und, wat hat er jetan?&#8216; &#8211; Anwälte, Rechtspfleger und Sachverständige empfehlen, in solchen Situationen vor allem eins zu tun: Öffentlichkeit herstellen, andere informieren. <strong>gesichtspunkte.de</strong> stellt zu diesem Randbereich Öffentlichkeit durch regelmäßige Informationen her.</p>
<p><span id="more-2624"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p><strong>Die Leidtragenden von Partnergewalt </strong>(Verhältnis Mann/Frau), von Nachstellungen (Fachbegriff: Stalking) scheuen bei diffizilen, psychologischen Drohvorgängen, sich ans Gericht zu wenden. Denn wie will man psychologische Einschüchterung, Drohungen mit empfindlichen Übeln beweisen. Diese finden schließlich fast immer nur verbal statt. Wer geschlagen wird, kann zur Polizei gehen und eine Anzeige ausbringen. Die Polizei kann eine Person, von der eine Gefahr ausgeht, außerdem sofort aus der Wohnung und der unmittelbaren Umgebung der gefährdeten Person verweisen. Solche Platzverweise werden in einigen Bundesländern auch für mehrere Tage ausgesprochen, damit Opfer in dieser Zeit Beratung in Anspruch nehmen können und ggf. zivilrechtliche Schritte einleiten können.</p>
<p><strong>Mit so genannten Schutzanordnungen</strong> kann der Kontakt des Täters/der Täterin zum Opfer unterbunden werden. Dies ist auch dringend notwendig, um einen in Gang gekommenen Gewaltkreislauf wirksam zu unterbinden. Das Gericht kann dem Täter insbesondere Folgendes verbieten:</p>
<ul>
<li>sich der Wohnung des Opfers bis auf einen vom Gericht festzusetzenden Umkreis zu nähern,</li>
<li>sich an Orten aufzuhalten, an denen sich das Opfer regelmäßig aufhält (dazu gehören der Arbeitsplatz, der Kindergarten oder die Schule der Kinder des Opfers, aber auch Freizeiteinrichtungen, die das Opfer nutzt),</li>
<li>Kontakt zur verletzten Person aufzunehmen (dies gilt für alle Arten des Kontakts, sei es über Telefon, Telefax, Briefe oder Emails),</li>
<li>Zusammentreffen mit dem Opfer herbeizuführen (sollte es dennoch dazu kommen, hat sich der Täter oder die Täterin umgehend zu entfernen).</li>
</ul>
<p>Diese Aufstellung ist nicht vollständig, je nach Einzelfall können auch andere Schutzanordnungen beantragt und angeordnet werden. Sie müssen ihrem Zweck nach so ausgestaltet werden, dass die den vielfältigen Gefährdungs- und Bedrohungssituationen der jeweiligen Opfer gerecht werden.</p>
<p>Im Hauptsacheverfahren (im Unterschied zum Eilverfahren, das nur vorläufigen Charakter hat) ist der so genannte Vollbeweis zu führen. Im Unterschied zum Hauptverfahren ist im so genannten Eilverfahren einiges besonders: Denn im Eilverfahren kann in dringenden Fällen davon abgesehen werden, den mutmaßlichen Täter/die mutmaßliche Täterin, der in diesem Verfahren der &#8218;Antragsgegner&#8216; ist, zu hören.</p>
<p>Bei Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz ist eine Vertretung durch den Rechtsanwalt nicht vorgeschrieben.</p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> wird weitere relevante Informationen zu diesem (neuen) Gebiet bei passender Gelegenheit veröffentlichen. Beachte als Leser, dass rechtlich richtige, verbindliche Informationen zu einzelnen Fällen in der Regel mit vorheriger Beratung durch einen geeigneten Rechtsanwalt geprüft werden müssen. Wir können nur allgemeine Hinweise geben, die sich nicht auf konkrete Einzelfälle beziehen.</p>
<p>(Quellen: Ratgeber des Bundesjustizministeriums)</p>
<p><strong>Download</strong></p>
<p><a title="pdf Dokument downloaden" href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/MERKBLATT_Stalking.pdf" target="_blank">Merkblatt der Polizei zum Thema Stalking</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong>Updatehinweise</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">19. 08.2009 &#8211; Erstveröffentlichung</p>
<p style="text-align: left;">26.11.09 &#8211; Aktualisierung Download (eine ältere Fassung des Merkblatts der Polizei führte zu unauffindbarem Ratgeber, diesen durch die aktuelle Fassung ersetzt (künftig: eigenes downloadangebot)</p>
<p style="text-align: left;"><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/hausliche-gewalt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1-09 &#8211; Twitter reagiert schnell und wirft OmaSilva990 raus&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/twitter-reagiert-schnell/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/twitter-reagiert-schnell/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 09:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Account suspended]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2565</guid>

					<description><![CDATA[          gesichtspunkte.de hatte an dieser Stelle über die Userin OmaSilva990 berichtet, die binnen weniger Stunden 500 Leute verfolgte, um auf wunderbare Internetseiten hinzuweisen. Eine Kontrolle über den Erfolg unserer Berichterstattung zeitigt nun die Erkenntnis: OmaSilva990 ist raus aus twitter. Der Account wurde gesperrt. Richtig so. Und weiter so, twitter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1955" title="Update" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/_icon_update.png" alt="Update" width="80" height="15" /></a></p>
<div><strong> </strong></div>
<p> </p>
<div><strong></strong></div>
<p> </p>
<p><strong></p>
<figure id="attachment_2566" aria-describedby="caption-attachment-2566" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_accountsuspended.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2566" title="twitter - Account suspended" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_accountsuspended-300x180.jpg" alt="twitter - Account suspended" width="300" height="180" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_accountsuspended-300x180.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_accountsuspended.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2566" class="wp-caption-text">twitter - Account suspended</figcaption></figure>
<p> </p>
<p> </p>
<p></strong></p>
<p><strong>gesichtspunkte.de</strong> hatte <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/08/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/" target="_self">an dieser Stelle über die Userin OmaSilva990</a> berichtet, die binnen weniger Stunden 500 Leute verfolgte, um auf wunderbare Internetseiten hinzuweisen. Eine Kontrolle über den Erfolg unserer Berichterstattung zeitigt nun die Erkenntnis: <strong>OmaSilva990 ist raus aus twitter</strong>. Der Account wurde gesperrt. Richtig so. Und weiter so, twitter.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/twitter-reagiert-schnell/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fake Spots]]></category>
		<category><![CDATA[Internet & Email]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[#Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Hattitten]]></category>
		<category><![CDATA[OmaSilva]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2542</guid>

					<description><![CDATA[Der Kurzzeichen-Dienst Twitter hat viele nützliche Aspekte und wird auch von uns genutzt. U.a. eröffnet er uns Blogschreibern die Möglichkeit, unsere Texte per Kurznachricht an eine weltweit in Frage kommende Gemeinde von möglichen Interessenten zu zwitschern. Eine Kurzzeit-Beobachtung von gesichtspunkte.de während der letzten vier Wochen zeitigt aber auch eine ganz nervige Geißel moderner Digitalwelten. Die ... <a title="104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/" aria-label="Mehr Informationen über 104-09 &#8211; Report: Das Leben der anderen &#8211; Nach Claudia Hattitten nun Angriff von OmaSilva @Twitter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></a></p>
<figure id="attachment_1545" aria-describedby="caption-attachment-1545" style="width: 90px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1545 " title="follow me" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/twitter.png" alt="follow me" width="100" height="100" /></a><figcaption id="caption-attachment-1545" class="wp-caption-text">follow me</figcaption></figure>
<p>Der Kurzzeichen-Dienst <a title="externer link" href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a> hat viele nützliche Aspekte und wird auch von uns genutzt. U.a. eröffnet er uns Blogschreibern die Möglichkeit, unsere Texte per Kurznachricht an eine weltweit in Frage kommende Gemeinde von möglichen Interessenten zu zwitschern. Eine Kurzzeit-Beobachtung von <strong>gesichtspunkte.de</strong> während der letzten vier Wochen zeitigt aber auch eine ganz <em>nervige</em> Geißel moderner Digitalwelten. Die Nutzer von Twitter sind Folgende und Verfolgte zugleich und am Verhältnis der einen zu den anderen kann man auch den Sinn oder den Unsinn eines solchen Accounts -manchmal erst auf den zweiten Blick- erkennen. Die Beobachtung, dass unserem Account in den letzten vier Wochen zunehmend &#8222;digitale Leute&#8220; folgen (followen), die selber gar nichts zu sagen haben, interessiert uns aber doch. Denn wer nichts zu sagen hat, selbst aber beispielsweise 550 Menschen auf der ganzen Welt folgt, ist doch einigermaßen verwunderlich. Sind das isolierte, vereinsamte Menschen, die auf diese Weise wenigstens marginal am Leben anderer partizipieren möchten? Das vielleicht auch manchmal. Regelmäßig aber verfolgen derartige Accounts ganz andere Ziele.</p>
<p>Ein Beispiel von vielen ist die Twitternutzerin (lieber nicht anklicken) <a title="externer Link" href="http://twitter.com/omasilva990" target="_blank">&#8218;OmaSilva&#8216;</a>, aber sie ist gewiss nicht repräsentativ für alle übrigen, ähnlich einseitig betriebenen Accounts bei Twitter. OmaSilva verfolgt  seit heute unseren Twitteraccount. Sie sieht so aus und sie hat bislang lediglich eine Nachricht gezwitschert: &#8218;Das ist mein Problem. Ich bin süchtig nach Sex! Aber mein letzter Boyfriend war so tight, das wir keinerlei Sex hatten.&#8216; Und dann ein Link zum draufklicken.</p>
<figure id="attachment_2543" aria-describedby="caption-attachment-2543" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2543" title="Twítter User OmaSilva990" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990-300x185.jpg" alt="Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex" width="300" height="185" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990-300x185.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/08/twitter_OmaSilva990.jpg 453w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2543" class="wp-caption-text">Twitter User OmaSilva990 - Screenshot 12.08.09 - addicted to sex***493 Menschen werden von OmaSilva verfolgt!</figcaption></figure>
<p><span id="more-2542"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>***</strong></p>
<p>Die weitere Befassung mit OmaSilva, die alles andere als eine Oma zu sein scheint, jedenfalls dem Bild nach zu urteilen, ergibt denn auch eine recht heterogene Benutzung dieses Accounts durch den Rest der Welt. Rrricchttigg: Der Rest der Welt benutzt OmaSilva gar nicht, denn <strong>Null</strong> Menschen folgen OmaSilva. Das liegt wohl auch daran, dass Oma ihren Account erst seit heute betreibt. Ein neuer Account, erfahren wir in den Twitter-Stammdaten. Dass OmaSilva ihren Account lediglich dazu benutzt, derzeit 493 Menschen (Männer?) darauf hinzuweisen, sie habe bislang zu wenig Sex gehabt, führt bei uns zu der Überlegung, dass wir ihr weder welchen anbieten möchten, noch künftig &#8218;follower&#8216; werden wollen, etwa um neugierig zu schauen, ob OmaSilva ihr Liebesleben demnächst erfolgreich verändern kann? Oder sei es auch nur, um neugierig weiter zu beobachten, ob sie noch mehr schlüpfrige Details zum Besten gibt. OmaSilva ist nur einer von vielen derartig <em>einseitig betriebenen</em> Accounts. Twitter hat aber das Prinzip der Zweiseitigkeit zu recht als Maxime eingeführt: Wer etwas zu sagen hat, dem darf auch etwas gesagt werden. Es gibt etliche mehr, und es lässt sich deutlich festhalten, dass selbstverständlich gar nicht alle derartigen Accounts nur als plumpe Anmache betrieben werden. Nein, OmaSilva ist schon recht konkret, und wer den mitgelieferten Shortlink anklickt, bekommt zwar nicht OmaSilva zu sehen, also nähere Informationen, wie Sex mit ihr wäre, sondern gleich ein ganzes Arsenal heißer &#8218;teaser&#8216; (Anreißer-Fotos) auf der Website XXXBLACKBOOK (die wir hier absichtlich nicht verlinken). Hier können wir dann auch nach Herzenslust in Oslo eine schicke Blondine oder in Austin, Texas, eine verträumt schauende Brünette oder in London, Canada, einen nackten Oberkörper ohne Kopf und Unterkörper mit dem Namen &#8222;loveit&#8220; (Alle: &#8222;I am online&#8220;) direkt kontakten.</p>
<p>OmaSilva will nicht Sex mit <strong>gesichtspunkte.de</strong> oder 492 anderen Männern auf der ganzen Welt anfangen, sondern lediglich eine Art digitaler Vermittler werden. Nun haben wir verstanden, warum OmaSilva mit uns Kontakt aufgenommen hat. Sie möchte regelmäßig wertvolle Textbeiträge auf unserer Website <strong>gesichtspunkte.de</strong> lesen, um sich schließlich erfolgreich von ihrer Sexsucht zu befreien? Das ist des Pudels Kern, die Auflösung dieser kleinen Geschichte. Eventuell auch nicht.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-2208" style="margin: 20px;" title="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" alt="SPAM" width="130" height="45" /></a>Das Problem ist nur: Wir halten unsere Beiträge für gänzlich ungeeignet, um OmaSilva erfolgreich kurieren zu können. Und wir wollen von sexsüchtigen Mädchen mit unbekanntem Aufenthaltsort grundsätzlich nicht verfolgt, profiliert und damit benützbar gemacht werden. Dafür hat Twitter auch vorgesorgt, und Verfolgten (des Twitter-Regimes auf der ganzen Welt) die Möglichkeit angeboten, derart unliebsame Verfolger zu blockieren. So wie wir <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/https://gesichtspunkte.de/2009/07/claudia-hattitten/" target="_self">kürzlich über Claudia Hattitten</a> berichteten, die uns verfolgte per <a title="externer Link" href="http://www.icq.com" target="_blank">ICQ</a>. Die Wege des Herrn sind mannigfaltig, und wer sich in der digitalen Welt an stöpselt, kann keineswegs damit rechnen, nur interessante, weiterführende Kontakte zu erhalten. Ein Gutteil der aufgedrängten Kontakte verfolgt aber andere Ziele, die nicht unbedingt hehre Ziele sein müssen. Ein Bodensatz von Spammern versucht so regelmäßig an neue Kontaktdaten zu gelangen oder schlichtweg dumme Nutzer auf dümmere Webseiten zu locken. Auch soziale Schnüffelei kann ein Ziel sein. Twitter-Benutzer sollten sich nur von solchen weiteren Twitter-Nutzern &#8222;verfolgen&#8220; lassen, die erkennbar eigenen, seriösen Content in die Weltöffentlichkeit hinaus zwitschern. Ein gesundes Verhältnis eines Twitter-Benutzers zwischen der Anzahl der Follower und der Followings und eine erkennbare Anzahl bisher bereits veröffentlichter, sinnstiftender Kurz-Tweets sollte ein neuer Verfolger schon aufweisen können, um ihn nun seinerseits zu einem Verfolgten zu machen. <strong>Alle anderen sollte man konsequent weglöschen, bzw. blockieren, um zu verhindern, dass aus Verfolgern welche werden, denen nach hiesigen rechtlichen Maßstäben nur äußerst schwer beizukommen ist. Twitter ist ein toller Dienst, der es nicht verdient, von solchen Leuten missbraucht zu werden.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/twitter-verfolgt-uns-ohne-ende/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>89-09 &#8211; Ein starker Gegenwind zur richtigen Kostenverteilung in Spandau.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/altlasten/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/altlasten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 22:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2367</guid>

					<description><![CDATA[  Die Versammlung in Berlin-Spandau ist sich fast einig. Die Jahresabrechnung datiert vom 30.04.09 und heute soll über ihre Genehmigung beschlossen werden. Herr Mupfinger (* Name geändert) ist extra aus Frankfurt/Main angereist, ICE, Bahnhof Spandau, ab zur Versammlung. Er ist pünktlich angekommen. Der Verwalter nicht. Die Straßen von Berlin sind entlang der Anreisetrasse verstopft gewesen.  ... <a title="89-09 &#8211; Ein starker Gegenwind zur richtigen Kostenverteilung in Spandau." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/altlasten/" aria-label="Mehr Informationen über 89-09 &#8211; Ein starker Gegenwind zur richtigen Kostenverteilung in Spandau.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></a></p>
<figure style="width: 249px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.mugshooting.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/dsc08334_1200x803.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" style="margin: 10px;" title="Spandauer Bahnhof (Quelle: mugshooting.de)" src="http://www.mugshooting.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/dsc08334_1200x803.jpg" alt="Spandauer Bahnhof (Quelle: mugshooting.de)" width="259" height="173" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Spandauer Bahnhof (Quelle: mugshooting.de)</figcaption></figure>
<p><a href="http://www.gotthal.de/kostenverteilung"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2290" title="querverweis.auf.gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/querverweis.auf.gotthal.de.jpg" alt="querverweis.auf.gotthal.de" width="300" height="30" /></a></p>
<p> </p>
<p>Die Versammlung in Berlin-<a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Spandau" target="_self">Spandau</a> ist sich fast einig. Die Jahresabrechnung datiert vom 30.04.09 und heute soll über ihre Genehmigung beschlossen werden. Herr Mupfinger (* Name geändert) ist extra aus Frankfurt/Main angereist, ICE, <a title="externer link" href="http://www.mugshooting.de/blog/2008/04/spandauer-bahnhof/" target="_blank">Bahnhof Spandau</a>, ab zur Versammlung. Er ist pünktlich angekommen. Der Verwalter nicht. Die Straßen von Berlin sind entlang der Anreisetrasse verstopft gewesen.  Doch nun ist -etwas verspätet, uhrzeittechnisch- die Jahresabrechnung 2008 auf der Agenda. Der Wohnungseigentümer Seins (*) meldet sich zu Wort und &#8218;ich habe da mal eine Frage.&#8216; Er fragt: &#8218;Ist der Verwaltung eigentlich bekannt, dass der Wohnungseigentümer Salli (*) seine Heizung aus dem vierten Obergeschoß in das fünfte (Dach-)Geschoss hinein verlängert hat. Die Heizkostenabrechnung sei daher falsch, denn die Heizfläche habe sich erhöht und auch die beiden neuen Heizkörper im Dachgeschoß seien sicherlich noch nicht mit Heizkostenverteilern ausgestattet. Die Verwalterin fragt noch einmal genauer nach: Es stellt sich heraus, es seien dort tatsächlich zwei neue Heizkörper installiert worden und die Heizfläche habe sich den physikalischen Gesetzen über Ausdehnung von Wärme entsprechend vergrößert. Das sei so Ende September passiert.</p>
<p>Die Verwalterin weist darauf hin, dass die Jahresabrechnung hierdurch nicht berührt sei. Denn die Änderung von Verteilungsschlüsseln sei ein Projekt Zukunft. Richtig. Man müsse sehr wohl dieses im Protokoll erfassen und bearbeiten. Es sei jetzt nachzuhaken. Dem Wortführer Herrn Seins gegenüber äußert die Verwalterin, er möge nun seinerseits den Zutritt zu seiner Wohnung gewähren, denn das geforderte Aufmaß von fünf Dachgeschoßwohnungen, die seit ca. 1990 ausgebaut worden seien, liege nur seinerseits noch nicht vor, obwohl längst alle Fristen verstrichen seien. Die WEG genehmigt erst einmal die Jahresabrechnungen. Das Thema &#8218;Vermessung von Wohnungen zur Abänderung von Verteilungsschlüsseln&#8216; stehe etwas später, erst unter TOP 03 auf der Agenda der heutigen harmlosen Tagesordnungspunkte.</p>
<p><span id="more-2367"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Unter TOP 03 schließlich raucht es ein wenig, trotz Rauchverbot in der Berliner Gastronomie: Die Emotionen kochen hoch. Herr Seins fühlt sich sehr angegriffen, zu seiner Verteidigung muss er aufstehen und bittet um eine Redezeit, diese betrage auch nur drei Minuten. Die Gemeinschaft gewährt ihm Gehör. Das flammende Plädoyer seinerseits endet schließlich mit der Feststellung, nun möge die Eigentümergemeinschaft beschließen, ob sie ihrem Nachbarn die Wohnung aufbrechen möchte, um seine Wohnung zu vermessen. Im Vorfeld dieser Maßnahme hat es rechtsanwaltlichen Schriftverkehr gegeben. Man merkt deutlich, hier redet einer an dem anderen gezielt vorbei. Es geht um Standpunkte und um die Frage, wer in diesem Verfahren die Hosen anhat? Der Verwalter? Der darf sie nicht tragen. Der Wohnungseigentümer Seins? Der soll sie nicht anhaben. Es geht darum, objektivierbare Feststellungen über die Größe einer Dachgeschoßeinheit zu erlangen. Derartiges kann nur der Verwalter, indem er sich anmeldet, seine Architektin hinzuzieht und vor Ort ein Aufmaß erstellt. Ersatzweise kann ihm auch ein bereits gefertigtes Aufmaß gegeben werden, aber das ersetzt nicht die örtliche Überprüfung derselben auf richtige Erfassung. Herr Seins verweigert die Zusammenarbeit hartnäckig. Er könne doch nicht verpflichtet werden, andere Leute in seine Wohnung zu lassen. Und das die WEG bei ihm einbrechen soll, das sei schließlich durch das Grundgesetz (Unverletzlichkeit der Wohnung) nicht gedeckt. Die WEG beschließt zu einem etwas später gelegenen Zeitpunkt, die weitere Diskussion aus dem Versammlungslokal direkt in die angrenzende &#8218;Freiheit&#8216; und den daran angrenzenden Wiesendamm in Berlin-Spandau zu jagen: dort ist die Müllverbrennungsanlage Ruhleben. Müllverbrennungsanlage plus Gewerbegrundstücke in der direkten Verlängerung. Antrag auf Ende der Diskussion.</p>
<figure id="attachment_136" aria-describedby="caption-attachment-136" style="width: 140px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-136" title="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif" alt="Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)" width="150" height="150" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300-150x150.gif 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/architekt_300.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-136" class="wp-caption-text">Banner Bau nie ohne Architekt! (Herkunft unbekannt)</figcaption></figure>
<p>Die Gemeinschaft beschließt, was die Gemeinschaft ohnehin zu beschließen beabsichtigt hat. Sie beschließt, den Wohnungseigentümer notfalls gerichtlich auf Zutritt zu seiner Wohnung in Anspruch zu nehmen, um die Wohnflächen seiner Wohnung auf messen zu können. Soll doch der gegnerische Rechtsanwalt weiter sein Zeugs schreiben, das alles ändert nichts am Kerninteresse der WEG, ordnungsgemäße Verwaltung durchzusetzen.  Die Versammlung hat die Faxen dicke.</p>
<p>Weitere Tagesordnungspunkte flutschen recht schnell durch und es ist eine Ausnahme, aber während die Verwalterin Richtung Heimat abfährt, scheint noch die Sonne, und die Versammlung hatte um 18 Uhr angefangen. Auch konfliktträchtige Versammlungen können in den wesentlichen Konfliktpunkten rasch beendet werden, wenn die aus Parteiinteressen heraus geführte Diskussion beliebig ausfranst, sich auf Nebenkriegsschauplätze abschweift und daher nicht zur Behandlung ansteht. Die ordnende Hand des Verwalters verwaist die Diskussionsfreudigkeit des wehrhaften Wohnungseigentümers mit dem Grundgesetz an den Rand eines Antrags auf Ende der Diskussion. Entscheidungen ergehen, den Rest und alles was nun folgt, wird andere beschäftigen, aber nicht mehr die Teilnehmer dieser Sitzung.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/altlasten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>85-09 &#8211; Die Bandbreite zwischen 52.000,- und 303.000,- EUR im Ermessen von Wohnungseigentümern</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/in-kreuzberg-bandbreiten/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/in-kreuzberg-bandbreiten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 00:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2319</guid>

					<description><![CDATA[Die Versammlung hatte heute vieles vor. Allein die Vorbereitungen zu einer gut vorbereiteten Versammlung zogen sich mehr hin, als zu erwarten war. Es ging um ein paar Gretchenfragen. Die Verwaltung hat vor 10 Jahren gewechselt, zu uns. Seinerzeit war eine -sagen wir- zerrüttete, unprofessionelle Verwaltung durch den teilenden (Mehrheits-)Eigentümer abgelöst worden. Der teilende Eigentümer hatte ... <a title="85-09 &#8211; Die Bandbreite zwischen 52.000,- und 303.000,- EUR im Ermessen von Wohnungseigentümern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/in-kreuzberg-bandbreiten/" aria-label="Mehr Informationen über 85-09 &#8211; Die Bandbreite zwischen 52.000,- und 303.000,- EUR im Ermessen von Wohnungseigentümern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="153" height="153" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px" /></p>
<p>Die Versammlung hatte heute vieles vor. Allein die Vorbereitungen zu einer gut vorbereiteten Versammlung zogen sich mehr hin, als zu erwarten war. Es ging um ein paar Gretchenfragen. Die Verwaltung hat vor 10 Jahren gewechselt, zu uns. Seinerzeit war eine -sagen wir- zerrüttete, unprofessionelle Verwaltung durch den teilenden (Mehrheits-)Eigentümer abgelöst worden. Der teilende Eigentümer hatte seine Mehrheit schon verloren, das erleichterte den Wechsel erheblich. Gut ist: Mit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes wurde auch dieser Missstand beseitigt. Teilende Eigentümer dürfen eine ihren Interessen sehr genehme, eventuell personengleiche Verwaltung nicht mehr für fünf Jahre einsetzen. Der erste Verwalter, vom teilenden Eigentümer in der Teilungserklärung eingesetzt, darf nur noch auf die Dauer von (ersten) drei Amtsjahren eingesetzt werden. Das war damals noch nicht so.</p>
<p><span id="more-2319"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Es folgten Jahre der kaufmännischen Neuorientierung. Das Objekt musste erst wieder &#8218;in Schuss&#8216; gebracht werden. Mit allem, was dazu gehört. Heute ist die WEG in Schuss. Und im Unterschied zu früher hat sie -über einen nachvollziehbaren Zeitraum von jetzt zehn Jahren- einiges bewerkstelligt. Jedes Jahr wurden konsequent Instandhaltungsmaßnahmen vorangetrieben. Die (neue) Verwalterin teilte sich den Sachverstand von vornherein mit Miteigentümern der Anlage auf, die in &#8217;nützlichen Berufsgruppen&#8216; tätig sind: Darunter auch Architekten. Die Dachgeschoss-Ausbauten waren fertiggestellt. Sie wurden auch gewährleistungstechnisch in die Obhut der WEG überbürdet. Denn mit der Abnahme fließen auch die Dachinstandsetzungsmaßnahmen einer Ausbaumaßnahme in die Zuständigkeit der WEG hinüber. Es ist &#8218;zwingendes Gemeinschaftseigentum&#8216;, auch sogar, wenn beispielsweise aus einer &#8218;ollen Flachdachfläche&#8216; eine begrünte Grasdachfläche wird. Heute erzählt einer der damaligen Ausbauer noch mit witzigem Unterton davon, dass Herr Caldoni (* Name geändert), der italienische Mieter aus dem Seitenflügel, die Bauarbeiten seinerzeit immer behindert habe. Er sei &#8218;1,50 groß, 1,50 m breit und von vorn (Bauch) bis hinten (Rücken) gemessen, messe er ebenfalls 1,50 m&#8216;. Das können wir uns bildlich vorstellen. Morgens um 09 Uhr haben die Bauarbeiten am Dach angefangen, und nun war das Dach offen, und während die Bauarbeiter schwitzen, kommt der &#8218;italienische Stier&#8216; Herr Caldoni, in Schlafanzugshosen, aufs Dach gestapft. Voll emotionaler Anteilnahme schimpft er darüber, dass es so nun wirklich nicht ginge. Das Kabel seiner privaten Satellitenschüssel, die illegal über Dach geführt ist, wurde von den Bauarbeitern abgetrennt. Die ausbauenden Dachgeschoss-Neueigentümer lenken ein und sagen zu Herrn Caldoni, er solle sich beruhigen. Sie empfehlen ihm, wieder ins Bett zu gehen. Mittlerweile ist es 10:30 Uhr morgens. Ja, das sind Erinnerungen.</p>
<p>Heute ist die WEG eine solche, die praktische Bestandsverwaltung betreibt, und die funktioniert auch recht gut. Herr Hägers (* Name geändert) hat in seiner Hofremise an einen multikulturellen, südamerikanischen Kulturverein vermietet und sagt irgendwann während der Versammlung, das Wohngeld soll nun endlich, wie versprochen, massiv abgesenkt werden. Die anderen widersprechen ihm.</p>
<p>Zu viele noch unerledigte Punkte stehen noch unerledigt auf der Agenda der &#8218;demnächst erforderlichen Schritte&#8216;: Eine Strangsanierung ist mit ca. 28.000,- EUR kalkuliert worden. Verschoben. Und gerade eben hat die WEG nach ausführlicher Beratung beschlossen, die Fassade des Vorderhauses straßenseitig instandzusetzen. Die Bandbreite denkbarer Entscheidungsmöglichkeiten ist weit gefächert und eine solche Tragweite hat auch Auswirkungen auf die Teilnahme an der Versammlung. Es kommen sehr viele Eigentümer heute Abend. Nein, die Bandbreite ist wirklich erschreckend. Für die Fassade, Einfachverputz mit malermäßigem Anstrich, sind vom Architekten 52.000,- EUR angesetzt worden . Daneben gibt es die Überlegung, die Fassade, die massive Kriegsschäden (nach 1945) hatte, historisch korrekt nachzubauen nach alten Plänen. Stuck soll (wieder) ran. Eine Miteigentümerin hat ein Schwarzweiß-Foto einer historisch absolut vergleichbaren Fassade mitgebracht. Es ist aber ein anderes Haus, das nur sehr ähnlich gestrickt ist. Der Architekt hat einen &#8218;imitierten Stuck&#8216; aus Fertigelementen, die man heutzutage kaufen kann, vorgeschlagen. Die Elemente sind aus Styrodur, und einige sagen nun, das sei die &#8218;Plastiklösung&#8216;. Statt geschätzten 11.000,- EUR mehr für eine derartige &#8218;Plastiklösung&#8216; solle doch bitte der Architekt sagen, was eine richtige Lösung koste? Aber was ist eine richtige Lösung? Die Antwort: &#8218;richtiger Stuck&#8216;, ganz so wie früher. Gut, aber bei richtigem Stuck muss auch, im Unterschied zur &#8218;Plastiklösung&#8216; eine ordnungsgemäße, zusätzliche Verblechung der Stuckelemente erfolgen. Das kostet extra. Es wabern noch 20.000,- und 30.000 EUR durch den Raum, aber diese Zahlen sind insgesamt unüberprüft. Wir sind erst bei 52.000,- EUR (einfache Variante), dann rechnen wir geschätzte Mehrkosten von 11.000,- EUR für einen einfachen Stuck aus &#8218;Plastikvariante&#8216; hinzu, und nun kommt die WEG überein, es solle eine &#8218;Gestaltungskommission&#8216; beauftragt werden. Diese dürfe -aufgerundet- 15.000,- EUR für solche Art &#8218;Kunst am Bau&#8216; begründeter weise freigeben. Das findet schließlich die Mehrheit.</p>
<p>Doch bis dahin ist der Weg steinig. Schon runden einige gedanklich auf 70.000,- EUR auf, aber nun wird klar, dass diese Summe nicht insgesamt zur Verfügung steht, ohne eine extra Sonderumlage bilden zu wollen. Das missfällt den anderen, und auch der Remisenvermieter Herr Hägers hatte ja schon gesagt, er könne sein Geld schließlich viel besser verwalten, als irgendeine &#8218;tumbe&#8216; Hausverwaltung. Die Hausverwaltung sagt, wie zur Entschuldigung, in den letzten zehn Jahren sei das Geld aber nicht so schlecht verwaltet worden. Allgemeine Zustimmung. Ein dicker Hammer ist die weitergehende Frage nach Effekten, Wirkungen und Varianten von kompletten Wärmedämm-Maßnahmen. In dieser ausführlichsten aller denkbaren Varianten redet die Gemeinschaft nicht mehr über 70.000,-. Hier geht es nun um 303.000,- EUR und auch wenn man die 70.000,- EUR abziehe, die man ohnehin benötige, sei das ein ganz dicker Stiefel. Die Verwalterin berichtet eingehend von Recherchen über die Behäbigkeit der deutschen Förderungskultur. Und noch heute -ohne Spaß- hören wir im Radio, Minister zu Gutenberg fordere wegen der Ausnahmesituation im deutschen Kreditgewerbe, die Kreditanstalt wenigstens vorübergehend vom &#8218;Geschäftsbankenmodell&#8216; zu befreien. Das bedeutet, dass die KfW nun die Kredite direkt ausreichen soll, und dies nicht wie bisher stets über Geschäftsbanken forcieren möchte. Das wiederum ist so eklatant deckungsgleich mit Vorstellungen der Website <strong>gesichtspunkte.de</strong>, dass einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft.</p>
<p>Am 10. Juni 2009 hatte die Website der regelrechten Finanzierungsverweigerung des deutschen Kreditgewerbes <a title="externer link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/06/stimme-der-kritik-2/" target="_self">einen ersten ausführlicheren Artikel</a> gewidmet.</p>
<p>Die Sache mit den 303.000,- EUR läuft insgesamt nicht. Erstens ist sie unfinanzierbar, obwohl die gebäudeenergetische Bilanz des Hauses -trotz dicker Mauern von 45 cm Stärke- hundsmiserabel ist. Denn aus eigenem Geld kann die WEG das nicht leisten. Und Kredite wird sie aller Voraussicht nach nicht erhalten, WEGs sind unfinanzierbar.</p>
<p>Die Versammlung war insgesamt eine Reise durch Länder von 1.000 verschiedenen Möglichkeiten. Deren grundsätzliche Klärung war unendlich aufwendig und vielschichtig. Einiges davon wurde hier angesprochen. Vieles davon nicht. Fest steht jetzt aber: Die WEG wird ihre Fassade instandsetzen, aber nur zu ca. 30% einer ursprünglichen (Gesamt)Fassadenfläche. Sie wird nicht, wie vom Gesetzgeber ausdrücklich gewünscht, eine Wärmedämm-Maßnahme durchführen. Sie hat wegen der Unfinanzierbarkeit der Maßnahme durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau keine Lust, sich mit Sonderumlage in gleicher Höhe auseinander zu setzen. Hinzu kommt ein unverputzter Giebel, der eine Sollbruchstelle des Wärmeabflusses darstellt und der zu allem Überfluss zu einem Nachbarn hin zeigt. Es droht eine Überbauung des nachbarschaftlichen Grundstücks. Mit welchen Schwierigkeiten dabei (allein) zu rechnen ist, haben <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de" target="_self">gesichtspunkte.de</a> und <a title="externer link" href="http://gotthal.de" target="_blank">gotthal.de</a> u.a. <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/01/enev/" target="_self">hier</a> und <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2008/10/bruno/" target="_self">dort</a> und <a title="interner link" href="https://gesichtspunkte.de/2009/02/petitionsausschuss/" target="_self">da</a> und <a title="externer link" href="http://www.gotthal.de/infoformationsflut" target="_blank">dort</a> (hier: Stellungnahme des Petitionsausschusses Land Berlin vom 25.02.09 und auch -weiter unten- Stellungnahme Petitionsausschuss Deutscher Bundestag vom 04.06.08) sehr deutlich dokumentiert.</p>
<p>Eine Eigentümerin, die mittlerweile in Kiel Wohnsitz genommen hat, bedankt sich bei der Verwaltung. Sie fühlt sich durch die Art, wie die Wissens- und Informationsvermittlung durch das Büro Gotthal erfolge, gerade auch Außerhäusige, äußerst gut informiert und dafür wolle sie sich einfach mal bedanken. Die Verwalterin nimmt es aufmerksam entgegen und freut sich über wohlmeinende Anerkennung. Diese Versammlung war essentiell und hat Entscheidungen von großer Tragweite getroffen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/in-kreuzberg-bandbreiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Das Leben der Anderen]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Methusalem Kompott]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[#Wohnungseigentümer]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptmieter]]></category>
		<category><![CDATA[Komune 1]]></category>
		<category><![CDATA[Methusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Pinkeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Langhans]]></category>
		<category><![CDATA[Sauna]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>
		<category><![CDATA[Single]]></category>
		<category><![CDATA[Single-Haushalte]]></category>
		<category><![CDATA[Untermieter]]></category>
		<category><![CDATA[Uschi Obermaier]]></category>
		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>
		<category><![CDATA[WEG]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gesichtspunkte.de/?p=2235</guid>

					<description><![CDATA[  &#8218;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!&#8216; &#8211; Wohngemeinschaften: Sie waren zunächst Feldversuche menschlichen Zusammenlebens und gründeten sich aus den Wehen der wilden Sechziger Jahre. Ihre erste offizielle nannte sich denn auch Kommune I und befand sich in Berlin-Schöneberg. Das war zunächst spektakulär und medienwirksam. Die Alt-Kommunarden Rainer Langhans und Uschi Obermaier haben bis heute ... <a title="80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/" aria-label="Mehr Informationen über 80-09 &#8211; Reportagen: Das Leben der anderen &#124; Wohngemeinschaften">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1199" title="Das Leben der anderen..." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif" alt="Das Leben der anderen..." width="255" height="255" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen.gif 255w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/03/_daslebenderanderen-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>
<p><a href="http://www.gotthal.de/wohngemeinschaften"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2290" title="querverweis.auf.gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/05/querverweis.auf.gotthal.de.jpg" alt="querverweis.auf.gotthal.de" width="300" height="30" /></a></p>
<p> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/npusTmtiWI8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/npusTmtiWI8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"/></object></p>
<p><strong>&#8218;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!&#8216;</strong> &#8211;</p>
<p><strong>Wohngemeinschaften:</strong> Sie waren zunächst Feldversuche menschlichen Zusammenlebens und gründeten sich aus den Wehen der wilden Sechziger Jahre. Ihre erste offizielle nannte sich denn auch <a title="externer link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommune_I" target="_blank">Kommune I und befand sich in Berlin-Schöneberg</a>. Das war zunächst spektakulär und medienwirksam. Die Alt-Kommunarden Rainer Langhans und Uschi Obermaier haben bis heute Popstar-Status, vor allem unter &#8218;altgewordenen 68-ern&#8216;. Noch heute probt Rainer Langhans das Zusammenleben lieber im Quartett, wovon er den männlichen Part gibt, während drei Frauen seine Liebesobjekte sind, mit denen er Bett, Stuhl und Küche teilt. Wir haben nicht erfahren, ob die eine der drei Frauen eher für das Kulturelle zuständig ist, während die andere besser kocht, und ob etwa die dritte Frau diejenige ist, mit der die körperliche Ertüchtigung besonders vorzüglich klappt. Das tut für uns heute, aufgeklärterweise, auch nicht mehr unbedingt viel zur Sache. Sie verstanden sich als soziale Revolutionäre, und das waren sie auch. Ihre Experimente, das bürgerliche Wohnen und das Institut der Ehe als langweilige Form einer Art menschlicher Verhaftung zu entlarven, haben auch bei Architekten und Stadtplanern zu anderen Entwürfen für Wohnungen und Reihenhäuser geführt. Unter dem Dach der evangelischen Kirche entstand so beispielsweise 1976 in Berlin-Zehlendorf eine Reihenhausanlage, in der den Menschen ein ganzes Dorf zur gemeinschaftlichen Nutzung angedient wurde. Es gibt die Rückzugsstätten für das bürgerliche (oder freie) Leben, die Einfamilienhäuser, die in ihrer Ausstattung den förderungsfähigen Wohnflächen und Standards im sozialen Wohnungsbau entsprechen. Doch darüber hinaus gibt es den gemeinschaftlichen Dorfplatz, und noch heute laufen dort morgens (inzwischen älter gewordene) Menschen im Bademantel und mit Latschen herum. Sie sind auf dem Weg ins gemeinsame Schwimmbad. Neben dem Schwimmbad bewirtschaften die Wohnungseigentümer auch eine gemeinschaftliche Sauna und ein Gemeinschaftshaus steht den Menschen zur Nutzung zur Verfügung. Dort veranstalten einige auch Bauchtanzseminare. Es ist zusammengefasst ein ganz liebreizendes, gut gedachtes Modell vom Zusammenwohnen, das sich hier abspielt. Im Unterschied zur Kommune I in Berlin-Schöneberg, die am 1. Januar 1967 gegründet wurde, ist aber die beschriebene Wohnanlage 1976 schon mit einer Vielzahl von durchdachten Anpassungen entwickelt worden. Und das Ganze hat sich -rückblickend betrachtet- durchaus bewährt und seine Berechtigung bewiesen, allen anderslautenden Unkenrufen zum Trotz.</p>
<p><span id="more-2235"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>*<span style="color: #ff0000;">*</span>*</strong></p>
<p>Die Bewohner sind zu großen Teilen aus dem beamteten Universitätsbereich, in kirchlichen Dingen hoch engagiert und auch gesellschaftlich-politisch &#8218;wilde Gesellen&#8216;, deren Demokratieverständnis äußerst tiefgehend ist und teils auch durch &#8218;ausdrücklich erwünschte Basisdemokratie&#8216; vertieft wird. Das kann nervig sein, wenn wieder eine Eigentümerversammlung ansteht. Es kann nämlich sein, dass allein schon der Tagesordnungspunkt &#8218;Formalia&#8216; ausladend und tiefgehend diskutiert wird. Zeitfenster: mindestens eine halbe Stunde. Oder länger. Aber das macht nichts. Manchmal ist Atmosphäre dann einfach gut, weil solche Tagesordnungs-Diskussionen häufig auch &#8218;reinigenden Charakter&#8216; haben (können, nicht müssen). Es kommt auf die Stimmung an diesem einen Tag der Versammlung an.</p>
<p><strong>Wohngemeinschaft ist das allerdings nicht.</strong> Denn Wohngemeinschaft bezeichnet inzwischen, als Begriff längst in die Jahre gekommen, nichts Politisches, gesellschaftlich Welt bewegendes. Vielmehr ist Wohngemeinschaft heute in erster Linie eine Frage der wirtschaftlichen Ersparnisse, der Pragmatik, sich Lebensräume, wie Wohnungen aufzuteilen, zu etwa vergleichbaren, gerechten Bedingungen. Die Rahmenbedingungen einer Wohngemeinschaft müssen grundlegend geklärt sein:</p>
<p>&#8211; Wer darf, und wer darf auf gar keinen Fall in die Wohngemeinschaft (WG) mit einziehen?</p>
<p>&#8211; Wer ist &#8218;Chef&#8216; (Hauptmieter) und wer ist &#8218;Zugereister&#8216; (Untermieter)?</p>
<p>&#8211; Wie wird die anteilige Fläche finanziell gerecht abgegolten?</p>
<p>&#8211; Wie ist die Nutzung der gemeinschaftlichen Bereiche (Flur, Küche, Klo, Keller) inhaltlich geregelt?</p>
<p>&#8211; Darf im Stehen gepinkelt werden? (siehe Video ganz oben)</p>
<p>&#8211; Müssen bestimmte Tageszeiten als Ruhezonen oder zur Ausübung eigener Religionen eingeräumt werden?</p>
<figure id="attachment_2237" aria-describedby="caption-attachment-2237" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2237" title="Bitte im Sitzen pinkeln!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln-300x194.jpg" alt="Bitte im Sitzen pinkeln!" width="300" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln-300x194.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/bitteimsitzenpinkeln.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2237" class="wp-caption-text">Bitte im Sitzen pinkeln!</figcaption></figure>
<p>Die heutige Praxis, in Wohngemeinschaften miteinander zu wohnen, ist unspektakulär, pragmatisch und orientiert sich nicht mehr an politischen Zielvorstellungen, ist also unideologisch geworden. Ein allgemeiner, gesellschaftlicher Trend bei deutschen Hausverwaltungen, etwa problemlos Wohngemeinschaften vertraglich zu konstruieren, dürfte auch heute noch eher die Ausnahme als die Regel sein. Denn eine Wohngemeinschaft &#8218;aus Betreiben eines Hausverwalters&#8216; auszugründen und vertraglich mit ganzheitlich, gleich strukturierten Rechten aller WG-Mitbewohner ist ein ständiges ToDo in der täglichen Hausverwalterpraxis. Susi geht und Peter kommt, Max zieht nach München und Vanessa zieht mit ihrem Liebsten zusammen. Oder Vanessas Liebling zieht einfach mit ein und die anderen sind genervt. Er frisst immer den Kühlschrank leer, ohne auf die fest verabredete Realteilung der Kühlschrankfächer zu achten. Und, was viel schlimmer ist: Er macht sich lustig über das Schild &#8218;Bitte im Sitzen pinkeln&#8216;. Er hat so ein zweites davon aufgehängt, das hat die anderen sehr geärgert.</p>
<p>Schließt die Hausverwaltung -ausnahmsweise- doch selbst die jeweiligen Mietverträge im Rahmen einer solchen Wohngemeinschaft, ist das ganze Konstrukt verwalterisch mächtig in Bewegung. Denn es werden immer selbständige Hauptmietverträge ausgestaltet und abgeschlossen. Herr über das Ganze ist die Hausverwaltung. Die Bewohner haben nur wenige gemeinsame, rechtliche Berührungspunkte und können sich untereinander kaum auf Rechte in Anspruch nehmen. Wenn was viel häufiger der Fall ist, einer der &#8217;spiritus rector&#8216; (Hauptmieter) ist, sieht die Sache anders aus. Dann schließt jener Untermietverträge. Einem deutschen Rechtsgrundsatz folgend, darf dieser dann nicht mehr Rechte einräumen, als ihm nach den Buchstaben seines Hauptmietvertrages zusteht. Denn im Verhältnis zum Vermieter haftet der Hauptmieter einer Wohnung seinem Vermieter gegenüber für das Verschulden seiner Untermieter. Derartige Untervermietungen dürfen auch nicht ohne jegliches Mitwissen des Vermieters abgeschlossen werden. Der Vermieter hat Anspruch auf Kenntnis der Personalien des Untermieters, denn er darf wissen, wer in seinem Haus ständigen Wohnsitz nimmt. Der Vermieter darf auch einen angemessenen Untermietzuschlag fordern. Während sich einerseits in der großen Mehrzahl Wohngemeinschaften vornehmlich mit jüngeren Menschen bilden, die sich ihre finanziellen Rahmenbedingungen für das Wohnen erträglich gestalten möchten, tritt in letzter Zeit auch immer mehr das gemeinschaftliche Wohnen von alleinstehenden, älteren Menschen hinzu. Sie wünschen sich, nicht mehr so allein zu wohnen und lediglich nur die Gardinensäume anzustarren. Das nimmt in letzter Zeit zu. Viel zu viele alte Menschen sind mutterseelen allein, weshalb auch das Büro Gotthal dieses ein &#8218;Methusalem Kompott&#8216; nennt und <a title="externer link" href="http://www.gotthal.de/methusalem" target="_blank">zur Wahrnehmung von sozialen Patenschaften hier aufruft</a>. Derartiges wäre wohl nicht notwendig, wenn sich mehr alte Menschen dazu entschließen würden, mit anderen Gleichaltrigen (oder jüngeren) zusammen zu wohnen.</p>
<p>Die besonders große Zahl von Single-Haushalten in Berlin hat ihren Ursprung in der zunehmenden elektronischen Vergesellschaftung und Vernetzung von Menschen, die -anstatt sich gut zu vertragen- immer größere Rückzugsgebiete und Ersatzleben in den elektronischen Weiten von Internet, Privatfernsehen und anderen Massenmedien finden. Hier wird ihnen vorgegaukelt, dass alle Menschen schön sind und auch hässliche Entlein leicht einen Erpel finden. Auf der Suche nach Zweisamkeit vergessen Menschen, auf die Straße zu gehen und andere Menschen kennen zu lernen, sie lediglich einfach nur anzusprechen und sich zu verabreden. Denn auf der Straße kommen die Menschen immer schwieriger ins Gespräch. Sie sind zu sehr abgelenkt, auch von Mobiltelefonen, die sie sogar in der U-Bahn gedankenlos nutzen, um vermeintlich nahen Freunden mitzuteilen, sie befänden sich jetzt gerade hier in der U-Bahn. Wie unwichtig.</p>
<figure id="attachment_2089" aria-describedby="caption-attachment-2089" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2089" title="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg" alt="Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de" width="244" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo-244x300.jpg 244w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/altemenschenlogo.jpg 408w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2089" class="wp-caption-text">Alte Menschen (Kampagne) Quelle gotthal.de</figcaption></figure>
<p>Je älter die Menschen werden, vereinsamen sie zunehmend, denn es fällt ihnen immer schwerer, noch Kompromisse einzugehen und sich Partner auszusuchen, die ihren hohen Standards das Wasser reichen können. Insofern wäre es daher nicht schlecht, wenn sich jetzt mehr und mehr neue Wohngemeinschaften bilden, in denen Menschen wieder mehr lernen, anstatt ein Single-Dasein zu fristen, die Kompromisse gemeinsamer Lebensführung auszuhalten. Wegen der starken und immer mehr zunehmenden, ausgesprochen ausgeglichenen Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt stehen gerade für ein solches Vorhaben die Chancen sehr gut. Denn ein großes Angebot an bezahlbaren Wohnungen, deren Vermieter lernen müssen, weitere Zugeständnisse zu machen, um ihre &#8218;Hütten&#8216; überhaupt noch vermieten zu können, ist auch eine große Chance für die Gründung von (neuen) Wohngemeinschaften. Daneben gibt es noch andere, ganz reizvolle, neue Formen künftigen Zusammenlebens. <strong>gesichtspunkte.de</strong> wurde kürzlich beispielsweise auf das Projekt eines Mehrgenerationenhauses in der Schönholzer Str. in Berlin-Mitte aufmerksam, dass durchaus als Modellcharakter bezeichnet werden kann. Das Bauvorhaben <a title="externer link" href="http://www.luu-berlin.de" target="_blank">kann hier virtuell besucht werden</a>. In der Objektbeschreibung heißt es wie folgt:</p>
<blockquote><p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-180" title="Zitat" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/06/_quotezeichen30x30.jpg" alt="Zitat" width="18" height="18" /> <strong>Objektbeschreibung:</strong> Mehrgenerationenwohnen in Passivhausbauweise, generationsübergreifend, sozial gemischt, nachbarschaftlich orientiert. Das Projekt besteht aus jungen und älteren Menschen, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern. Im EG steht eine Einheit für eine wohnungsverträgliche gewerbliche Nutzung zur Vermietung.&#8220; (Zitat Website)</p></blockquote>
<p>Das Objekt ist als Eigentumswohnanlage konzipiert. Und da sich die Projektanten ausgedacht haben, dass tatsächlich mehrere Generationen, ja Opa und Oma, Mutter, Vater und Kind dort unter einem Dach leben sollen, wurden deren besondere Belange im Angesicht individueller Bedürfnisse mitgeschnitten. So wird beispielsweise dem Umstand Tribut gezollt, dass ältere Menschen möglicherweise nicht mehr so viel Interesse haben, noch Eigentum zu erwerben und damit Kapital zu binden. Für diese Gruppe von wünschenswerten Bewohnern gründeten die Gesellschafter auch eine Genossenschaft, an der diese Menschen Anteile erwerben wollen. Solche innovativen Projekte kann man daher durchaus als Modelle für künftiges Wohnen begreifen.</p>
<p>Weiterführende Links</p>
<p><a title="externer link" href="http://www.luu-berlin.de" target="_blank">LUU &#8211; Living in Urban Units</a></p>
<p><a title="externer link" href="http://luu-berlin.blogspot.com" target="_blank">Weblog des Wohnprojekts Schönholzer Str.</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://gesichtspunkte.de/wohngemeinschaften/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
