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	<title>#Schöneberg &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>#Schöneberg &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 13:03:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland funktioniert nicht mehr. Aus und vorbei. Ein Beispiel aus der Gegenwart. Das Müllproblem &#8211; Alle labern Müll &#8211; Besser wird nicht die Müllentsorgung, sondern das Behinderungsmanagement (Mit kleinen Tablets auf den Müllwagen, wo das Personal angewiesen ist, Behinderungen zu dokumentieren, anstatt den Müll zu entsorgen) Ein Systemkritik In Schöneberg am Wartburgplatz parken viele. Immer ... <a title="2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3290-25/" aria-label="Mehr Informationen über 2141-25 &#8211;  #Positionen – Die Abschaffung eines funktionierenden Deutschlands &#8211; heute: BSR Orangen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" alt="" width="100" height="22" /></p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" alt="Die Berliner Orangen! BSR" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p>Deutschland funktioniert nicht mehr. Aus und vorbei. Ein Beispiel aus der Gegenwart.</p>
<p><strong>Das Müllproblem</strong> &#8211; Alle labern Müll &#8211; Besser wird nicht die Müllentsorgung, sondern das Behinderungsmanagement<br />
(Mit kleinen Tablets auf den Müllwagen, wo das Personal angewiesen ist, Behinderungen zu dokumentieren, anstatt den Müll zu entsorgen)</p>
<p><strong>Ein Systemkritik</strong></p>
<p>In Schöneberg am Wartburgplatz parken viele. Immer wieder parken rücksichts- und gedankenlose Menschen Autos in der Grundstückszufahrt, wo der Bürgersteig abgesenkt ist. Parken verboten. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) holt paar Mal den Hausmüll-Großcontainer (1.100 L) nicht ab, genauer: Sie behauptet, die Grundstückszufahrt sei zugeparkt gewesen. Wer die örtlichen Verhältnisse kennt denkt, die haben einen Vogel. Oder mehrere.</p>
<p>Die Wegstrecke zwischen Müllgefäß (im Innenhof) bis zur Bürgersteigkante beträgt rechnerisch 24 Meter. Mitberücksichtigt ist die Wegstrecke von 5 m über den Bürgersteig. Transportgebühr 1. weist aus: &#8222;über 15 bis 30 m Entfernung&#8220;. Dieses ist die vereinbarte Regel. Von ihr wird jahrelang -schon immer- Gebrauch gemacht. Eine Wohnungseigentümerin hat sich an die BSR gewendet, um es telefonisch aufzuklären. Antwort: Wenn Sie erreichen wollen, dass wir Container weiterschieben, muss eine andere Transportgebühr vereinbart werden. Zum Beispiel: Die Transportgebühr 2 &#8222;über 30 bis 50 m Entfernung&#8220;. &#8211; Aha, die Lösung? &#8211; Nein.</p>
<p><span id="more-19294"></span></p>
<p>&#8230;</p>
<figure id="attachment_19300" aria-describedby="caption-attachment-19300" style="width: 978px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png"><img decoding="async" class="size-full wp-image-19300" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png" alt="Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung " width="988" height="1200" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25.png 988w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-535x650.png 535w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-843x1024.png 843w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2025/10/Grundstueckszufahrt.Muellwege_Version_15.10.25-768x933.png 768w" sizes="(max-width: 988px) 100vw, 988px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19300" class="wp-caption-text">Müllweg (Darstellung) Berlin Schöneberg #BSR #Müll #Behinderungsanzeige #Mängelmeldung</figcaption></figure>
<p>Wenn der Weg 24 m beträgt, erspart die BSR ggü. dem härtesten wöchentlich bis zu 6 m &#8211; bezahlt werden bis zu 30 m. Die lassen wir uns jetzt anteilig gutschreiben. Wenn die Lösung darin besteht, weitere Transportwege zu realisieren, ist die Aufstockung Tarifklasse 1 auf 2 (bis zu 50 m) nicht angemessen. Hier ist ggü. den Tarifmodellen am Telefon in Ansatz zu bringen: Gesunder Menschenverstand. Hieran fehlt es immer. Man fragt sich, ob Menschen mit zu vielen Regeln schwachsinnig geworden sind. Regeln ersetzen in Deutschland schon immer das Denken an und für sich.</p>
<p>Wenn die Grundstückszufahrt zugeparkt ist, kann der 24 m-Weg nicht verwendet werden. Dieses wird mit mitgeführten Tablets durch die Mitarbeiter dokumentiert. Was den Tablets fehlt: Gesunder Menschenverstand. Den Mitarbeitern auch. Sie sind vorschriftenbesoffen. Sie wenden die Regeln gegen die Wirklichkeit an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6350" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg" alt="" width="450" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Zitronenhandel.Dienstleist-300x266.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft: Die Aussage ist korrekt: Um Saft aus einer Zitrone zu gewinnen, muss man sie quetschen. Um die Saftausbeute zu erhöhen und Spritzer zu vermeiden, kann man die Zitrone vor dem Auspressen mit leichtem Druck über eine Arbeitsplatte rollen, um die Saftkammern aufzubrechen, oder sie mit einer Gabel einstechen, um den Druck auf die Saftzellen zu reduzieren.</p></blockquote>
<p>Erstens: Wenn ausnahmsweise eine Zufahrt zugeparkt ist, muss man (schon immer) alternative Wege suchen. Das war doch schon immer so. Wirtschaftlich vernünftig denkende Müllmänner fahren ihr Einsatzfahrzeug paar Meter weiter (hier ca. 4 bis 5 Meter). Der Entsorgungsfokus im öffentlichen Straßenland von zwei nebeneinander liegenden Grundstücken ist gemittelt. Die wirtschaftliche Vor- und Nachteile beider Entsorgungskunden ist nutzungsadäquat. Hä?</p>
<p>Die Einfahrt des Nachbarn ist eine Grundstückszufahrt, weil auf dem Grundstück Parkplätze und Garagen stehen. Dort parkt niemand die Zufahrt zu. Der Umweg des Müllmanns von 4 bis 5 m (ausnahmsweise), um unser Grundstück sachgerecht zu entsorgen, ist ohne andere Vereinbarungen zu leisten. Schwierigkeiten des Alltags sind nicht an einzelnen Kunden willkürlich festzumachen. Ausnahmsweise muss dieses hingenommen werden. Rechtshaberei und die Höherstufung auf weitere Regelwege ist nicht angebracht. Der Regelfall ist in unserem Beispiel 24 m, siehe oben.</p>
<p>Die BSR muss Personal in diesem Punkt fortbilden und wieder stärker anweisen, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu verrichten. Dieser Behinderungsscheiß ist abzustellen, er ist eine Ausrede. Einzelne Grundstückseigentümer haben keine Zeche in der Verlagerung von Kostenumlagen auf private Haushalte, wenn die Gründe im öffentlichen Straßenland zu suchen sind. Hierfür müsste -wenn dann- die öffentliche Hand einspringen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts weiß natürlich die Rechtsabteilung, dass da was dran ist.</p>
<p>Nicht nur für Müllmänner gilt: Es ist komplett sinnlos, binär zu denken. Nullen oder Einsen als Ja oder Nein zur Containerabholung sind unfaire, wirklichkeitsfremde, künstlich geschaffene Ausreden. Binäres Denken: Callcenter mit Tarifausreden, anstatt Mülltonnen abzuholen, Tariferhöhungen, weil Müllmänner eine zugeparkte Grundstückszufahrt nicht händeln können, Bullshit.</p>
<p>Unerträgliche Weltschmerzen von Hausverwaltern, sich mit Scheiß auseinanderzusetzen. Vorschriftenabsolutismus kennen wir nur von Entsorgungsunternehmen, die dem Land Berlin gehören. In Frage kommen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (auffällig, absolutistisches Monster) oder Berlin Recycling GmbH (weniger absolut, seltener). Die gesamte Privatwirtschaft kennt sowas gar nicht. Es spielt dort schlicht keine Rolle. Vorschriften, Vorschriften, Vorschriften. Die Kernkompetenz der Orangen lautet Tonnen entsorgen. Punkt.</p>
<p>Labert keinen Müll.</p>
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		<title>2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 11:23:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das obige Bild wurde uns von der Stadtguerilla (tpa &#8211; tulip press agency) zugespielt Noch kurz vor Redaktionsschluss druckfrisch eingetroffen: Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin (Handbuch 456. Ausgabe). Wer den stolzen Kaufpreis in Höhe von 461,- € für den seit 1989 veröffentlichten Band in 456igster Änderungsausgabe (Stichtag 30.11.23) nicht ... <a title="2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3277-23/" aria-label="Mehr Informationen über 2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19143" aria-describedby="caption-attachment-19143" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-19143" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung.png" alt="Customer care - leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-50x50.png 50w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-19143" class="wp-caption-text">Customer care &#8211; leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das obige Bild wurde uns von der Stadtguerilla (tpa &#8211; tulip press agency) zugespielt</p></blockquote>
<p>Noch kurz vor Redaktionsschluss druckfrisch eingetroffen: Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin (Handbuch 456. Ausgabe).</p>
<p>Wer den stolzen Kaufpreis in Höhe von 461,- € für den seit 1989 veröffentlichten Band in 456igster Änderungsausgabe (Stichtag 30.11.23) nicht berappen möchte, kann auf der Website berlin.de die Hilfeseiten besuchen und in ähnlicher Breite, aber mit schlechterer Suchfunktion die neuesten Stände der Hilfedateien (Stichtag 31.07.2004) ansehen, allerdings nicht ohne auf die Gefahr von Aktualisierungsmankos zu stoßen.</p>
<p>2024 bei uns wird besser als der Ruf von Berlin jetzt schon ist. Wir haben vorgesorgt.</p>
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		<title>2115-21 &#8211; #Positionen &#8211; Chris Kurjuhn redet vom Müll</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3264-21-positionen-chris-kurjuhn-redet-vom-muell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 10:39:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Zerkleinern von Kartons an der Papierabfall-Tonne ist meist Aufgabe von mit Weitblick ausgestatteten Männern in den mittleren Jahren. Wenn einem bei dieser Tätigkeit zum ersten Mal Hilfe angeboten wird, weiß man, dass die nächste Generation nunmehr bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Und man selbst begonnen hat, die ersten Meter Richtung Abstellgleis zurückzulegen. &#8230;bemerkt Chris ... <a title="2115-21 &#8211; #Positionen &#8211; Chris Kurjuhn redet vom Müll" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3264-21-positionen-chris-kurjuhn-redet-vom-muell/" aria-label="Mehr Informationen über 2115-21 &#8211; #Positionen &#8211; Chris Kurjuhn redet vom Müll">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18685" aria-describedby="caption-attachment-18685" style="width: 115px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18685" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Icon_Positionen.png" alt="Icon #Positionen" width="125" height="30" /><figcaption id="caption-attachment-18685" class="wp-caption-text">Icon #Positionen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_48" aria-describedby="caption-attachment-48" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-48" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne.jpg" alt="" width="600" height="436" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/muelltonne-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-48" class="wp-caption-text">Mülltonne</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das Zerkleinern von Kartons an der Papierabfall-Tonne ist meist Aufgabe von mit Weitblick ausgestatteten Männern in den mittleren Jahren. Wenn einem bei dieser Tätigkeit zum ersten Mal Hilfe angeboten wird, weiß man, dass die nächste Generation nunmehr bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Und man selbst begonnen hat, die ersten Meter Richtung Abstellgleis zurückzulegen.</p></blockquote>
<p>&#8230;bemerkt <strong>Chris Kurbjuhn</strong> feinsinnig heute, sommersüber in Berlin-Friedenau. Jetzt haben wir den Salat: Das steht jetzt alles im Internet.</p>
<p>Meist übers Wochenende erscheinen Kurbjuhns süffisante Wochenrückblicke in lesbar klar geschriebener Zusammenfassung als Splitterbrötchen.</p>
<p>Im Heavy-Metal-Bereich unverdächtigt, denn dann müsste es wohl heißen: Splatter-Brötchen.</p>
<p>Aber das ist eine andere Geschichte.<br />
Ein andermal.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Hat keine Zeit meistens: <a href="https://www.chris-kurbjuhn.de/" target="_blank" rel="noopener">Splitterbrötchen</a><br />
* Kunst, ein Kerl zu sein: <a href="https://blog.nassrasur.com/" target="_blank" rel="noopener">Nassrasur</a></p>
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		<title>2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 14:31:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn der Aufzug stehen bleibt, wie in Berlin (Schöneberg), ist Eile geboten. Und: Wenn man sich verschreibt, wird aus Sinnbild häufig sinnblind. #nurmalso Ein paar ältere Damen und Herren im Haus sind bewegungsunfähig. Der Aufzug geht nicht. Sie haben an den Beinen Behinderungen. Es schmerzt. Die Treppe hoch geht leichter als runter. &#8222;Da scheuern die ... <a title="2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3247-19-positionen-wenn-der-aufzug-stehen-bleibt/" aria-label="Mehr Informationen über 2098-19 &#8211; Positionen: Wenn der Aufzug stehen bleibt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wenn der Aufzug stehen bleibt, wie in Berlin (Schöneberg), ist Eile geboten. Und: Wenn man sich verschreibt, wird aus Sinnbild häufig sinnblind. <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/nurmalso?source=feed_text&amp;epa=HASHTAG" data-ft="{&quot;type&quot;:104,&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;}"><span class="_5afx"><span class="_58cl _5afz" aria-label="Hashtag">#</span><span class="_58cm">nurmalso</span></span></a></p></blockquote>
<p>Ein paar ältere Damen und Herren im Haus sind bewegungsunfähig. Der Aufzug geht nicht. Sie haben an den Beinen Behinderungen. Es schmerzt. Die Treppe hoch geht leichter als runter. &#8222;Da scheuern die Gelenke&#8220;, sagt Frau Reche (* Name geändert). Dass der Aufzug stehen blieb, ist Folge einer Überhitzung im Aufzugsschacht. Der Aufzug ist ein Fassadengleiter mit Ölhydraulik. Wird es zu warm, wird das Öl weich. Um das zu ändern, hat die Aufzugsfirma ein Angebot geschickt. Es ist schon beauftragt, also freigegeben.</p>
<p>Und keiner will es gewesen sein: Dass der Aufzug heute steht, liegt nicht am mangelnden Kontakt mit dem Auftraggeber, sondern an der Erderwärmung, sagt heute auf Nachfrage der Mitarbeiter der Aufzugsfirma, die immer wenn sie in Seil- und Zugzwang gerät, rechtfertigt warum es ist wie es ist. Weil es auch nicht schneller geht. Weil Personal fehlt, Zeit, zu viele Aufträge, zu wenig Zeit, zu lange Reaktionszeiten. Und deswegen reden wir heute übers Weltklima. Die Firma sagt nicht: Wir haben zu wenig Personal. Die Sache dauert noch. Es geht eine Bestellung auf Reisen. Salvatore Adamo würde es besingen und alle wüssten Bescheid. Stattdessen drumrum Gerede. Alles Wattebäuschchen. Seichtes Palaver, nur nicht zur Sache kommen. Wer den Aufzug so bestellt hat, trägt die Verantwortung für einen in Zeiten wie diesen unvernünftigen Ölhydraulikaufzug? Ja, bitte, wer? Wer hat denn die Entscheidung für den Aufzug getroffen? Solche Probleme sind doch vorhersehbar mit solchen Aufzügen, sagt der Aufzugsmensch. Heutzutage nicht mehr sachgerecht, diese Technik. Wegen der Erderwärmung.</p>
<p>Mensch, jetzt halt aber mal die Klappe, Aufzugsmann: Ich war&#8217;s, damals. Ich hab den Aufzug 1996 bestellt. Da war Erderwärmung noch kein Thema. Wie? Das wussten Sie nicht? Höchste Zeit nachzudenken. Nicht aus einer Mücke (einem Auftrag und wann er abgearbeitet ist) einen Elefanten (schwerwiegendste Fehlentscheidung 1996 und Welt-Klimakatastrophe) ins Feld zu führen. Viele müssen sich derzeit auftragsmäßig übernehmen. Ich muss mich kurz übergeben. Weiter arbeiten&#8230;.das Erdklima ist verlinkt. Klink.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Die <a href="https://www.zeit.de/kultur/2019-07/klimakatastrophe-apokalypse-weltuntergang-hysterie-erderwaermung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erderwärmung</a></p>
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		<title>2096-19 &#8211; Positionen: Milieuschutz in Berlin (Schöneberg) &#8211; Out of the Blue&#8230;. #Schulnoten #Milieuschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 13:58:50 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18403" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/02/Karl.Lagerfeld_Animation.gif" alt="" width="700" height="394" /></p>
<p>Karl L. schüttelt den Kopf, out of the blackbox. Das Wort vom Milieuschutz macht die Runde. Im Grunde: Gar nicht mal so schlecht, die Idee.</p>
<blockquote><p>&#8222;Thema Fensteraustausch: § 172 Abs. 4 Satz 3 Nr 1a BauGB setzt fest, dass die Genehmigung zu erteilen ist, wenn die Änderung einer baulichen Anlage der Herstellung der Anpassung an die baulichen oder anlagentechnischen Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung dient. Bei Fenstern setzt die Energieeinsparverordnung einen Mindest-U-Wert von 1,3 fest. Daher müssen neue Fenster diesen U-Wert haben. &#8222;</p></blockquote>
<p>Was dem Zille sein Milieu, ist heutzutage leitendem Verwaltungspersonal der Berliner Verwaltung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gault-Millau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Gault Millau</a>, aber Nudelsuppe ist passé, Sterneköche kochen keine Buchstabensuppe, sie heißen nicht wie DJ Ötzi oder die österreichische Europaabgeordnete Sarah Wienerle: Das wäre alles zu billig. Mutti (Angela Merkel) reist um die Welt und arbeitet sich wie blöde ab an den ehrgeizigen Klimaschutzzielen Deutschlands. Europa wird jetzt von Leyen geleitet, war gestern zu hören (Abgeordneter Sonneborn, Die Partei, ai wei wei!). Aber der Milieuschutz. Wir die Kasparen (wie ist der Plural von Kaspar) alte Zustände bewahren: Mit 1,3 (kWert). Dabei sind sogar 0,6 zu schaffen, die Hälfte. Aber das Milieu. Au weia.</p>
<p>Was für ein schlechter Wert, jetzt verlangen Behörden, alles wie früher zu machen. Klasse.<br />
Wir kennen das von der EnEV: Ist zu viel Fassade rott, muss die ganze Fassade wärmegedämmt werden.<br />
Also rechnet sich jeder den Prozentanteil artig herunter. War eben weniger kaputt. Who cares?<br />
Der Milieuschutz?</p>
<p>Torfnasenpolitik: Immer nur Pünktchen. Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Milieuschutzgesicht.</p>
<p>Nicht falsch verstehen: Die Idee Milieuschutz ist ja klasse.<br />
Aber die Umsetzung ist nicht mangelhaft (fünf). Sie ist ungenügend.</p>
<p>Zu viele Vorschriften machen die Menschen krank. Sie werden im Kopf ganz kirre. Ich werde mir heute längs gestreifte Bratwürste braten. Denn fiesester Storch ist alle. Schulnotenzeit.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>Milieustudien: Im Suchfenster hier &#8222;Milieuschutz&#8220; eingeben, suchen&#8230;</p>
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		<title>2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 15:42:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand. Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und ... <a title="2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3241-19-positionen-zum-allgemein-vorherrschenden-fachkraeftemangel-dem-milieuschutz-und-zur-honorarordnung-fuer-architekten-und-ingenieure/" aria-label="Mehr Informationen über 2092-19 &#8211; Positionen: Zum allgemein vorherrschenden Fachkräftemangel, dem Milieuschutz und zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18593" aria-describedby="caption-attachment-18593" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18593" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/07/Denkpause.Regierung.gif" alt="Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) - https://gesichtspunkte.de - Hauptsache, man hat welche" width="850" height="850" /><figcaption id="caption-attachment-18593" class="wp-caption-text">Fachkräftemangel #Denkpause (gif/ani) &#8211; https://gesichtspunkte.de &#8211; Hauptsache, man hat welche</figcaption></figure>
<blockquote><p>Deutschland ist ein schwieriges Pflaster. Lauter neue Gesetze und Verordnungen, alles zum Schutz der Bevölkerung. Wirklich schmerzlich deutlich macht sich der so genannte Fachkräftemangel derzeit in der Regierung. #Denkpause</p></blockquote>
<p>Die einen sind nicht mehr bei Verstand. Die Anderen haben nicht genügend davon: Fachverstand.</p>
<p>Deutschland schafft sich ab und steuert mit Regulierungswahn in unwirksamer Art und Weise gegen, wie sich noch zeigt. In Berlin geht im Grunde genommen gar nichts mehr. Überall herrscht (Über-)Regulierung. Das tut der Arbeit nicht gut. Denn die Arbeit ist und bleibt dieselbe. Hinzu kommt, was von unzuständiger Seite (bspw. vom Gesetz- und Verordnungsgeber) zwischen Vertragsparteien zivilrechtlicher Vorgänge hinein gedrückt wird. Inzwischen muss jede Wasseruhr an das Bundesaufsichtsamt für das Eichwesen gemeldet werden. Was das Amt mit den Daten tut? Vermutlich erst mal nichts. Denn Personal dafür fehlt, andererseits. Ach ja, richtig. So weit haben sie jetzt auch nicht gedacht. Wozu auch?</p>
<p>Was ist das überhaupt für ein Milieu?</p>
<p>Ein Wohnungseigentümer in Berlin-Schöneberg beabsichtigt, hinfällige Fenster auszutauschen. Die Alten sind rott. Alte Fenster raus, neue Fenster rein. Ein Hausaushang hängt übers Wochenende: Man werde sich bemühen, Beeinträchtigungen klein zu halten. Beeinträchtigung fängt mit &#8222;B&#8220; an wie z.B. Behörden. Da hat sich (übers Wochenende) ein Bürger ans Amt gewendet, heute ist Montag. Wie schaffen es Bürger, sich übers Wochenende an ein Amt zu wenden und am Montag früh ruft bereits der Sachbearbeiter an? Das funktioniert ja umgekehrt nie. Niemals: Ich kenne in den letzten fünf Jahren keinen Fall von problemlos anrufen auf irgendeiner Dienststelle im Land Berlin. Magical Moments.</p>
<p><span id="more-18594"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_3122" aria-describedby="caption-attachment-3122" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3122" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/klara.kopp.christoph.sinnen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3122" class="wp-caption-text">Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als Stakeholder (dt. „Teilhaber“) wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. In der Betriebswirtschaft wird Stakeholder als Anspruchsgruppe übersetzt. Mit dem Vorgang, im Garten zu grillen, hat also der Stakeholder gar nichts zu tun. Warum stoßen wir auf diese Frage? Sie ist naheliegend, ganz einfach: Inzwischen werden tatsächlich die ersten DWA-geprüften Fachplaner für Starkregenvorsorge geprüft und dann zertifiziert. Kurz gesagt weiß sich die Fachwelt schon zu helfen, wenn der Planet quietscht und eiert.</p></blockquote>
<p>Na, das ging ja schnell, denke ich. Der Mitarbeiter des Stadtplanungsamts sagt was von Milieuschutz und so ein erhaltungsrechtlicher Antrag sei noch nicht da. Welches Milieu schützen wir denn? Ist ja auch egal, Gott sei Dank gibt es Behörden. Die denken für uns mit.</p>
<p>Das Milieu ist das der angestammten Wohnbevölkerung in einem Kiez. Wir ahnen: So werden aus Bewohnern richtige Kiezgrößen, denn jetzt hat jeder Einzelne auch Bedeutung. Klasse.</p>
<p>Auf den ersten Blick klappt das im vorliegenden Fall jedoch eher nicht. Der Eigentümer ist Eigentümer seiner Wohnung und wohnt seit 1994 hier. Er trägt zwar dies Transparent nicht und auch kein T-Shirt mit dem Spruch #WirsinddasMilieu. In Berlin hieße es dann auch Milljöh. Milieuschutz heißt, das weiß ich (jetzt), dass ein Antrag gestellt werden muss. Immer dann wenn Maßnahmen in und um Wohnungen durchgeführt würden, die eine Verdrängungsgefahr für die Bestandsbevölkerung darstellen würden. Der Gesetzgeber unterscheidet nicht zwischen Eigentümern und Mieter, weiß ich nun. Ganz einfach gesagt:</p>
<p>Hast Du Laminat im Wohnzimmer, reiß es lieber nicht raus, ohne vorher beim Amt nachzufragen. Stelle einen Antrag, das neue Holzparkett könnte eine Modernisierung darstellen. Oder die neue Einbauküche, die hochwertiger ist als die alte bzw. viel mehr Wert darstellt als gar keine? Bei Einführung des Milieuschutzes (in Schöneberg im März 2018) wohnte das Bodenpersonal seit mehr als zwanzig Jahren dort. Der Milieuschutz gilt hier auch gegen selbstnutzende Eigentümer, die hier seit 1994 wohnen und nun wegziehen, damit sie endlich nach eigenen Vorstellungen durchrenovieren können? So richtig ätzend ist der Fenstergedanke: Tatsächlich erörtern wir am Telefon, der Mitarbeiter der Stadtplanung und ich, dass Maßnahmen wie diese (Fensteraustausch) &#8222;die Mindestanforderungen an Fenster nicht überschreiten dürfen.&#8220; Das ist mir vollkommen neu und ich wittere sofort Hochverrat: Unsere Kanzlerin Angela Merkel wird verraten und all ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele. Es ist wahr, also es steht jetzt hier schwarz auf weiß: Hat das alte Fenster von 1994 einen (schlechten) k-Wert von 2,1 (Beispiel), so hat ein zeitgemäßes Fenster inzwischen bei Zweifachverglasung leicht 1,1. Ist also fast &#8222;doppelt so gut&#8220;. Nimmt man eine Dreifachverglasung, um noch mehr Energie zu sparen (k-Wert ca. 0,6 &#8211; 0,7), so wäre das nach Ansicht der Milieuschützer im Amt ein KO-Kriterium und abzulehnen. Denn diese Vorgehensweise wäre eine Wertverbesserung und würde die Bevölkerung vertreiben.</p>
<p>Ich bin zwar kein Garten- und Landschaftsbauer, aber im amtlichen Einfriedungszaun suche ich jetzt die Vollständigkeit der Latten zu Fuß unterwegs systematisch ab. Haben die noch alle Latten am Zaun? Gut, für diese Untersuchung werde ich nicht bezahlt.</p>
<p>Au ja, der Spott ist beißend. Sorry.</p>
<p>Selbiges gilt auch für die Klingel-/Gegensprechanlage. Soll die nun anders als bisher künftig eine Videosichtverbindung nach unten ermöglichen, ist das schon wieder auf der Liste der bedrohten vier Arten. Denn dort wird wieder nachhaltig an der Mietenschraube gedreht werden können. Ja, so allgemein klingt das alles prima. Allerdings fragen viele Besorgtbürger auch schon nach, wie denn das Amt diese ganzen Behördenaufgaben stemmen will? Mit welchem Personal denn?</p>
<p>Eine Liste der antragsbedürftigen Maßnahmen dieser Art gibt es tatsächlich nicht (mehr), erfahre ich im Telefonat, und der Sachbearbieter Herr Hoffmann ist freundlich und kann ja auch gar nichts dafür. Er arbeitet ja da nur. Richtig. Es gibt also keine Liste und daher schickt er mir nun was zu, was allgemein als Anforderungsprofil gelten muss. Später telefoniere ich noch mit zwei Architekten, einer davon ist Bauleiter einer Maßnahme wie dieser. Wir kennen uns lange.</p>
<p>Als das Gespräch darauf kommt, erfahre ich noch, dass man in Neukölln auch ganz bewusst nicht sagt, amtlicherseits, was genau die Kriterien sind, wenn man (beispielsweise) einen Balkon anbauen will: Denn dann wüsste man das ja.</p>
<p>Hinzu gesellt sich jetzt der Mietendeckel.</p>
<p>Und noch was, denn heute ist ein ereignisreicher Tag wie kaum ein zweiter ähnlich ereignisreich ist:<br />
Der Europäische Gerichtshof EuGH hat das Architektenrecht teils kassiert und die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in bestimmten Bereichen hinsichtlich der Vergütungsansprüche für unwirksam erklärt.</p>
<p>Es gibt Tage, da wollte ich, ich wär mein Hund.</p>
<p>Wuff.</p>
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		<title>2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 06:54:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.) &#8222;Zu Asche, Zu Staub&#8220; From The Hit Series´ Original Soundtrack: Available Now: https://BMG.lnk.to/BabylonBerlinID Written and composed by Nikko Weidemann, Mario Kamien and Tom Tykwer Produced by Nikko Weidemann and Mario Kamien Performed by Severija Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht. ... <a title="2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3265-18-positionen-unangemeldeter-besuch/" aria-label="Mehr Informationen über 2045-18 &#8211; Positionen: Unangemeldeter Besuch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18284" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch.png" alt="" width="723" height="138" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch.png 723w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/10/Unangemeldeter.Besuch-650x124.png 650w" sizes="auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/uekZpkYf7-E?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Severija &#8211; Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros) – (Official Babylon Berlin O.S.T.)</p>
<blockquote><p>&#8222;Zu Asche, Zu Staub&#8220; From The Hit Series´ Original Soundtrack:<br />
Available Now: https://BMG.lnk.to/BabylonBerlinID<br />
Written and composed by Nikko Weidemann, Mario Kamien and Tom Tykwer<br />
Produced by Nikko Weidemann and Mario Kamien<br />
Performed by Severija</p></blockquote>
<p>Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht. Ein anderer Songtitel von Geier Sturzflug, jener inzwischen fast vergessenen Gruppe Musiker der Achtziger Jahre aus dem Kölner Raum, die mit mehreren Hits und viel Sprachwitz punkteten.</p>
<p>Ist lange her. Heute wirbt die alte Dame des Berliner Versicherungsgewerbes, Tante Feuersozietät, früher Pflichtversicherung in den Berliner Mietkasernenbezirken im S-Bahn-Innenring, mit einem Besuch ihrer Homepage www.feuersozietaet.de und behauptet sogar: Wir freuen uns auf ihren Besuch.</p>
<p>Gut, Kaffee und Kuchen wird drin sein, der Kunde ist König.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-18283"></span><br />
&#8230;</p>
<blockquote><p>Wenn früh am Morgen die Werksirene dröhnt<br />
und die Stechuhr beim Stechen lustvoll stöhnt.<br />
In der Montagehalle die Neonuhr strahlt<br />
und die Gabelstaplergabel mit Gabelstapel prahlt,<br />
ja dann wird wieder in die Hände gespuckt,<br />
wir steigern das Bruttosozialprodukt.<br />
(Geier Sturzflug) &#8211; Nur aus der Erinnerung rezitiert, nicht überprüft.</p></blockquote>
<p>Zu Asche, zu Staub, und wenn es brennt: Die Feuersozietät. Dem Licht geraubt. Wunder warten bis zuletzt. Früher saß sie Am Karlsbad. Man war geneigt zu sagen, im. Heute sitzt sie Am Karlsbad. Da hat sich nichts geändert. Sie ist die Konstanz in Berlin am Bodensee. Ha. Wie lustig. Wie ergreifend. Und wie langweilig.</p>
<p>Babylon by Bus, Babylon by BVG:</p>
<p>Dagegen ein kongenialer Parvenüritt von Tom Tykwer, Mario Kamien und Nikko Weidemann. Den dreien ist ein Überraschungshit gelungen, ein unglaublicher Huckepack im Schatten eines Achtteilers namens Babylon Berlin über das Berliner der Zwanziger Jahre, ein Lied von betörender Schönheit und mit großartiger, metrosexueller Grandezza.</p>
<p>Das hat das Nachkriegseuropa seit Conchita Wurst nicht mehr gesehen. Das Bedingungswerk und der Plot musikalischen Erfolgs sind so bitter geheimnisvoll wie unverständlich, ja wie die Allgemeinen Versicherungsbedingungen des feuerversichernden Gewerbes von 1876 (geltend nur für den S-Bahn-Innenring, die Dickdarmschelle und Schlinge). Vorn am Haus klebt ein Emailleschild aus Email. Hä?</p>
<p>Was für eine Diva. Alte Tante Feuersozietät.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;klickt Euch schon mal durchs Menü, Ihre Parvenüs!</p>
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		<title>2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte. Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel ... <a title="2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3249-18-positionen-die-netzgesellschaft-berlin-zieht-ihre-anforderungen-zurueck-aus-zutreffenden-datenschutzgruenden/" aria-label="Mehr Informationen über 2029-18 &#8211; Positionen: Die Netzgesellschaft Berlin zieht ihre Anforderungen zurück, aus zutreffenden Datenschutzgründen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Am 25.05. trat die neue DSGVO in Kraft. Wir berichteten. Man kann die neue Rechtslage auch bedenkenlos anwenden, um Förmeleien und Formalismen standrechtlich zu entgegnen und diese auszuräumen. Ein Tätigkeitsbericht. Eine ganz kleine Erfolgsgeschichte.</p></blockquote>
<p>Nach 10 Jahren stehen die vor 10 Jahren eingeführten Billig-Energieausweise zur Erneuerung an. Wenn Verwalter diesbezüglich keine Kenntnis haben, wie viel Menschen an Heizkosten aufwenden, um ihre Wohnungen zu beheizen, muss der Netzbetreiber diese Daten erheben und dem Verwalter zur Verfügung stellen. Aus Datenschutzgründen anonymisiert. Na klar.</p>
<p>Es heißt aus Datenschutzgründen, es gehe den Verwalter nichts an, wie viel Michael Müller (* Name geändert) in Berlin-Friedenau in seiner Wohnung an Gas verbraucht, um zu kochen (Aha! Was hat das denn damit zu tun?), zu duschen, zu baden und die Wohnung zu beheizen. Dies Sammelsurium schützenswürdiger Daten geht den Verwalter der WEG nichts an. Und richtig: Der Verbrauch findet im Sondereigentum statt. Auch wenn mich Michael Müller deswegen nicht einlädt, um für mich zu kochen: Datenschutz, ich hör Dir tröpfeln.</p>
<p>So eine Verbrauchsdatenanalyse kostet gerundet 60,- €. Das kochen müsste eigentlich herausgerechnet sein.</p>
<p><span id="more-18188"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zusammenfassung in Kurzform: Die Forderung der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, neben der Verwaltervollmacht müsse die Hausverwalterin im Falle einer Verbrauchsanalyse (Gasverbräuche Endkunden, aus Datenschutzgründen anonymisiert) eine schriftliche Eigentümerliste vorlegen, um Auskunft zu erhalten, wurde aus den zutreffenden Gründen des vom Beschwerdeführers und Verwalters G. aus B. nunmehr fallen gelassen. In der Tat ein richtiger Schritt. Datenschutz bei Netzgesellschaft ist nicht anders zu verstehen als gegen sie. Ein doppeltes Lottchen, tausche Eigentümerliste gegen Datenschutz-Verbrauchsanalyse ohne Eigentümerdaten brauche daher nicht weiter untersucht zu werden. (Die DSGVO treibt Früchte. Und Früchtchen.)</p></blockquote>
<p>Nun wendet sich der WEG-Verwalter nach dem 25.05. an die Netzgesellschaft und begehrt die Analyse, denn sie ist Voraussetzung für die Erstellung eines Gebäudeenergieausweises, den jeder Hauseigentümer haben muss. Man kann solche Ausweise bspw. über die in diesem Punkt servicefreundliche Gasag erstellen lassen. Das kostet weitere 60,- €. Oder man nimmt einen externen, anderen Dienstleister. Die verlangen meist mehr und klären ihre Kunden häufig nicht richtig auf oder warnen sogar vor allerhand Brimborium. So lassen sich bessere Preise erzielen.</p>
<p>Es braucht keine besonderen Umstände, das Ding ist ganz einfach.</p>
<p>Die Verwalterin muss bei der Netzgesellschaft dazu eine Verwaltervollmacht vorlegen. Getan.</p>
<p>Sie, die fleißige Mitarbeiterin der Netzgesellschaft, ruft nun aber an und verlangt tatsächlich eine Eigentümerliste.</p>
<p>Da widerspricht das kalt gerührte Verwalterherz. Aha? Ohne Eigentümerliste geht es nicht? Das biegt der professionelle Verwalter am Telefonat ab. Nein, das geht nicht. Und sie, wir nennen Sie Nadine Netz (* Name geändert) kommt auch dagegen schlecht an. Dass das Telefonat eindeutig mit einem Njet unsererseits beendet wurde, russisch für Nein, ficht Nadine Netz nicht an. Sie schickt eine Email hinterher. &#8222;Bitte reichen Sie noch eine Eigentümerliste ein.&#8220;</p>
<p>Und hier wird der Vorgang nun bürokratisch komplex und schriftlich. Aber es geht um 60,- € und eine Verbrauchsdatenanalyse, die dringend erforderlich ist und um eine zusätzliche Eigentümerliste, die gefordert wird, obwohl auf den Texten der Websites der Netzgesellschaft und in den Vordrucken der Netzgesellschaft dafür nichts entsprechend vermerkt ist. Weil Nadine Netz aber telefonisch schon bemerkt hat: Das machen wir bei Eigentümergemeinschaften schon immer so.</p>
<p>Wir fassen uns kurz: Die Forderung ist seit heute weg und aus der Welt. Auf mehrfaches Nachfragen unsererseits.</p>
<p>Zum Schriftverkehr: wir schreiben&#8230;</p>
<p>Ihre Forderung begegnet rechtlichen Bedenken, da Sie die Verwaltervollmacht haben. Die rechtlichen Bedenken sind auch neu und Sie kennen Sie bestimmt aufgrund neuester Nachschulung auch: Die neue Datenschutz-Grundverordnung erlaubt mir nicht mehr wie früher den gedankenlosen Umgang mit Eigentümerdaten. Aktuell haben noch nicht alle Eigentümer eine so genannte Datenschutzerklärung abgegeben und uns zur Weitergabe autorisiert.</p>
<p>Am Telefon haben Sie gesagt, Sie haben viele offene Vorgänge auf dem Schreibtisch und unsere zu schnelle Zahlung, ohne auf Papierpost zu warten, die sie uns nicht per Email schicken können, weil sie das nicht wollen. Mir wäre deswegen unbedingt auch für jeden weiteren Fall sehr wichtig, nicht ständig noch neue, noch komplizierende Anforderungen zu erhalten. Die WEG ist nach inzwischen jahrelang geklärter Rechtsprechung teilsrechtsfähig und wir vertreten den Verband, bzw. das Verwaltungsvermögen kraft Gesetz. Insofern stellt sich die Frage einer unzulässigen, überflüssigen Datenübererhebung?</p>
<p>Die Netzgesellschaft als Tochtergesellschaft namhafter Versorger ist ja ohnehin eng an diese verbunden, sodass die Forderung einer zusätzlich erforderlichen Eigentümerliste möglicherweise vollkommen entbehrlich ist, gerade auch angesichts der gewechselten Rechtslage seit 25.05. – Bitte prüfen Sie das dringend und beseitigen Sie Hindernisse, den gesetzlich erforderlichen Gebäudenergieausweis ohne Inhaltshemmnisse erarbeiten zu dürfen. Langer Schriftverkehr würde dies definitiv verhindern. Wir danken. Schöne Zeit noch, weiterhin.</p>
<p>Die Antwort der Netzgesellschaft ist kurz: &#8222;Wir werden das mit dem neuen Datenschutz ab dem 25.5. bei uns im Hause klären lassen.&#8220;</p>
<p>Da dann wieder fünf-sechs Tage nichts zu hören ist, fassen wir nach:</p>
<p>Sie hatten die Freundlichkeit anzukündigen, dass Sie etwas klären wollen. Da Sie nun nichts mehr von sich hören lassen, nehme ich an, Sie haben sich inzwischen stillschweigend meiner Auffassung angeschlossen. Die Verbrauchsdatenanalyse mit Ihrerseits aus Datenschutzgründen praktiziertem Datenschutz, dem wir nun das genaue Äquivalent entgegensetzen, nämlich unseren Datenschutz – ein richtiges doppeltes Lottchen, was? – Dreifacher Datenschutz, Nichtauskunft über die Erledigung Ihrer Überlegung, sich sachkundig zu machen, darf es aber nicht geben. Hier müsste das Ziel im Fokus bleiben: Wir brauchen die Verbrauchsdatenanalyse. Sagen Sie mir bitte kurzfristig Bescheid? Mein Dank wäre Ihnen nun gewiss.  Es gibt keinen weiteren Grund, die Sache liegen zu lassen. Schöne Woche weiterhin.</p>
<p>Heute Morgen ruft Frollein Netz wieder an und ist ganz herzig.</p>
<p>Ja, nee, iss klar, Sie haben recht.</p>
<p>Ich fasse zusammen:</p>
<p>Die Zusammenfaltung von Umständen, Befindlichkeiten, von hohen Anforderungen, um etwas ganz einfaches zu erreichen, kann auch ein Selbstzweck von Großfirmenbüros sein, um das Anforderungsprofil schneller und verzögerungsfreier Antwort und Stellungnahme ungünstig zu beeinflussen. Die Taktik solcher Firmen lautet immer: Wenn jemand etwas will, mach ihm einfach viel Arbeit, dann wird es gemütlicher für uns. Danach trachtet die Bürokratie in sich selbst. Auf die Idee, dass weniger Anforderungen mehr sein könnten, kommt nicht jeder gleich.</p>
<p>Da muss man manchmal nachdenken.</p>
<p>Man ertappt sich insgeheim selbst dabei, häufig: Man macht sich alles zu kompliziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gott sei Dank. Auch mal einen Punkt getroffen.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2027-18 &#8211; Positionen: Der Schildkrötenkeller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 10:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Haustechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[“Anything that can go wrong will go wrong” „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ Die Mängelmeldung des Tages stammt aus Berlin-Friedenau und wurde im Büro von Blogg Buzzda (hier) bildlich umgesetzt. Die berühmten, weit verbreiteten und überall verbauten Schildkröten. Und wer sie nicht bereits montiert hat, stellt auf sie um. Oder ist Individualist und ... <a title="2027-18 &#8211; Positionen: Der Schildkrötenkeller" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3247-18-positionen-der-schildkroetenkeller/" aria-label="Mehr Informationen über 2027-18 &#8211; Positionen: Der Schildkrötenkeller">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18181" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller.png" alt="" width="850" height="566" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller-650x433.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller-768x512.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/06/18.06.05_Schildkroetenkeller-850x566.png 850w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a></p>
<blockquote><p>“Anything that can go wrong will go wrong”<br />
„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“</p></blockquote>
<p>Die Mängelmeldung des Tages stammt aus Berlin-Friedenau und wurde im Büro von Blogg Buzzda (hier) bildlich umgesetzt.</p>
<p>Die berühmten, weit verbreiteten und überall verbauten Schildkröten. Und wer sie nicht bereits montiert hat, stellt auf sie um. Oder ist Individualist und verwahrt sich gegen das Benützen von Schildkröten an Land, in der Suppe oder am türkischen Badestrand.</p>
<p>Es ist ein Kennertier und hat daher im Keller nichts zum Suchen.</p>
<p>Weiterarbeiten&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2021-18 &#8211; Positionen: Der europäische Datenschutz ist empfindlich berührt. Durch Hausverwaltungen sogar empfindlichst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 10:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschatz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Gemeinschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir werden uns trennen, meine Frau zieht anderswohin. (Telefonat, Alltag) Im Verlaufe eines vernünftig geführten Lebens mit Orientierung auf die Menschenrechte sage ich heute Dank den Alliierten für die Herbeiführung einer gesamtdeutschen Kapitulation, unterzeichnet von Admiral Dönitz als Reichsverwesers eines wegen Feigheit vor dem Feind vorzeitig dahin geschiedenen Österreichers aus Braunau am Inn. Rülps.  Danke, ... <a title="2021-18 &#8211; Positionen: Der europäische Datenschutz ist empfindlich berührt. Durch Hausverwaltungen sogar empfindlichst." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3241-18-positionen-der-europaeische-datenschutz-ist-empfindlich-beruehrt-durch-hausverwaltungen-sogar-empfindlich/" aria-label="Mehr Informationen über 2021-18 &#8211; Positionen: Der europäische Datenschutz ist empfindlich berührt. Durch Hausverwaltungen sogar empfindlichst.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_876-2" aria-describedby="caption-attachment-876-2" style="width: 193px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-876" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/01/_digitalerdetektiv.jpg" alt="" width="203" height="278" /><figcaption id="caption-attachment-876-2" class="wp-caption-text">Der digitale Detektiv</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir werden uns trennen, meine Frau zieht anderswohin. (Telefonat, Alltag)</p></blockquote>
<p>Im Verlaufe eines vernünftig geführten Lebens mit Orientierung auf die Menschenrechte sage ich heute Dank den Alliierten für die Herbeiführung einer gesamtdeutschen Kapitulation, unterzeichnet von Admiral Dönitz als Reichsverwesers eines wegen Feigheit vor dem Feind vorzeitig dahin geschiedenen Österreichers aus Braunau am Inn. Rülps.  Danke, Hitler. Der 8. Mai ist ein vergessener deutscher Feiertag.</p>
<p>Der 30. April ist diesbezüglich nicht in die Geschichte eingegangen. Dafür wird es ein neues Gesetz bis dorthin schaffen, weil die Europäer immer spinnerter sind. Mensch Zuckerberg, Du machst uns noch ganz kirre. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung zieht ihre skurrilen Korn-Kreise, weit über die Kurilen hinaus. Das Telefon klingelt. &#8222;Wie heißen Sie?&#8220; &#8222;Das geht sie gar nichts an, Datenschutz.&#8220; &#8222;Jawoll, Verzeihung, ich vergaß. Ist ja auch egal.&#8220; &#8211; &#8222;Ich kann gerade nicht, darf ich zurückrufen?&#8220; &#8222;Gern, aber meine Nummer geht Sie gar nichts an.&#8220; &#8222;Richtig, deswegen rufen Sie ja auch mit unterdrückter Rufnummer an.&#8220; &#8222;Läuft!&#8220;</p>
<p><span id="more-18140"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_18481" aria-describedby="caption-attachment-18481" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p>Aber im Ernst: &#8222;Mein Frau und ich, wir haben beschlossen uns zu trennen.&#8220; &#8222;Das ist bedauerlich. Schade. Sie haben doch gerade erst kürzlich diese Eigentumswohnung bezogen und noch so schön hergerichtet.&#8220; &#8222;Wir verstehen uns nicht mehr.&#8220; &#8222;Wie wollen wir das künftig handhaben? Sie sind beide grundbuchlich eingetragene Eigentümer.&#8220; &#8222;Das wissen wir auch noch nicht. Ich zahl jetzt erstmal allein das Wohngeld.&#8220; &#8222;Hat Ihre Frau da zugestimmt?&#8220; &#8222;Ja, läuft.&#8220;</p>
<p>Gut. Die Datenlage muss umgeändert werden. Die bisherige Datenschutzerklärung ist dahin. Alles muss überarbeitet werden.</p>
<p>Aus dem früheren, führenden Kontakt seiner Frau mit uns (ich hatte früher immer nur mit Ihrer Frau&#8230;) wird nun ein ständiger Kontakt nur mit ihm.</p>
<p>Dass das eigentlich nach einer weiteren Regelung schreit. Sie muss zustimmen? Ehegatten gelten als wechselseitig bevollmächtigt. Aber nun? Wie verhält sich die Verwaltung richtig?</p>
<p>Und was darf abgespeichert werden?</p>
<p>In der Regel das Notwendige.</p>
<p>Aber nun kommt die Europäischen Datenschutz-Grundverordnung hinzu.</p>
<p>Schon am Telefon müsste ich belehren: Sie, Herr Schniederpelz, ich speicher, was Sie sagen, jetzt heimlich ein. Alles kann ja irgendwann und irgendwo mal wichtig sein.</p>
<p>Tag und Nacht.</p>
<p>So sinngemäß Extrabreit Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts in dem Song Polizisten.</p>
<p>Nein, so richtig gut belehren ist jetzt voll fehl am Platz. Denen brummt der Kopf. Uns auch. Wir müssen die Kontaktdatenlage so überarbeiten, dass jeder im Büro weiß, mit wem er es zu tun hat und was man besser lässt. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Es ist der führende Kontakt des Herrn, weil die Frau auszieht.</p>
<p>Selbstverständlich hat sie als Eigentümerin genau so viel zu sagen, wie ihr Ex. Hoffen, es wird alles glimpflich ablaufen.</p>
<p>Und diese kleine Zusatzinformation in den Stammdaten &#8222;leben zur Zeit in Versuch einer Trennung voneinander&#8220;, ist eigentlich schon über das Ziel hinaus, wo es heißt, dass die Speicherung von Daten anlassentsprechend passen muss.</p>
<p>Wir denken darüber auch nur aus einem Grund nach:<br />
Weil der Europäische Gesetzgeber ziemlichen Stuss mit der Gießkanne über Europa ausgebreitet hat, anstatt die eigentliche Zielgruppe zu treffen, die Facebook, myspace, Twitter, Google und Co. genannten Datensammelkraken.</p>
<p>Von nun an geht&#8217;s bergab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>2017-18 &#8211; Mangelmeldung: Das Wespennest in Schöneberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 16:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[Wat machen se denn? Na..se sind überall. Wo sin..se denn? Mönsch, überall summserum. (Der abgeschlossene Kurzroman) Geht das wieder los. Der Schädlingsbekämpfer ist beauftragt. Dass se nicht mehr rumsumm&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18116" aria-describedby="caption-attachment-18116" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18116" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen.png" alt="Überall summserum #Wespen (Quelle: https://wallscover.com/yellowjacket.html)" width="850" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen-650x459.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Ueberall.summserum_Wespen-768x542.png 768w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-18116" class="wp-caption-text">Überall summserum #Wespen (Quelle: https://wallscover.com/yellowjacket.html)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wat machen se denn?<br />
Na..se sind überall.<br />
Wo sin..se denn?<br />
Mönsch, überall<br />
summserum.<br />
(Der abgeschlossene Kurzroman)</p></blockquote>
<p>Geht das wieder los.</p>
<p>Der Schädlingsbekämpfer ist beauftragt. Dass se nicht mehr rumsumm&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 18:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Bohei]]></category>
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		<category><![CDATA[Formular]]></category>
		<category><![CDATA[Umkehr der Bearbeitungslast]]></category>
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					<description><![CDATA[Natürlich kann ein privater Sprengwasserzähler den Verbrauch von Frischwasser auf einem Grundstück nicht vollkommen regellos machen. Man kann das Gegenteil tun. Mit elektronischer Tatenverarbeitung dreht man den Spieß um und macht Verwaltungsakte draus, weitgehend automatisiert. Das Schreiben ist aus einer Bibliothek: Ich hab da eine Wasseruhr eingebaut. Und nun geht dieser Fall, wie hunderttausende Male ... <a title="2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3235-18-positionen-die-anmeldung-eines-privaten-wasserzaehlers/" aria-label="Mehr Informationen über 2015-18 &#8211; Positionen: Die Anmeldung eines privaten Wasserzählers">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18104" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler.png" alt="" width="850" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler.png 702w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/04/Sprengwasserzaehler-650x263.png 650w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<blockquote><p>Natürlich kann ein privater Sprengwasserzähler den Verbrauch von Frischwasser auf einem Grundstück nicht vollkommen regellos machen. Man kann das Gegenteil tun. Mit elektronischer Tatenverarbeitung dreht man den Spieß um und macht Verwaltungsakte draus, weitgehend automatisiert.</p></blockquote>
<p>Das Schreiben ist aus einer Bibliothek: Ich hab da eine Wasseruhr eingebaut. Und nun geht dieser Fall, wie hunderttausende Male in Berlin jedes Jahr, wieder los. Ordnung: (1) Deutschland, es gibt Antragsformulare. Irgendwie steht nirgends richtig, dass deren Verwendung vorgeschrieben ist. Formlos wäre ja das  Leben. Also muss das Gegenteil beschwerlich sein. (2) ist, um Ordnung zu schaffen und sie permanent zu halten &#8211; kein Scherz, liebe Leser &#8211; der Seitenzahl-Aufwand des per Email gemeldeten Sprengwasserzählers in der Antwort der Berliner Wasserbetriebe 10 (zehn!) Textseiten. Zehn Seiten Texte, Allgemeine Geschwätzbedingungen und ein Formular. Ich richte gedanklich gerade ein Formblatt ein, mit dem ich unter Übersendung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen solchen Unternehmen mitteile, dass das Lesen von unnötigen Texten (wie diesen) bei uns gebührenpflichtig ist und von der Einzahlung eines Zeitstundenhonorars in zunächst geschätzter Höhe abhängig gemacht wird. Im Auftragsfall seien wir gern bereit, auch unnötige Texte zu lesen. Dann wären wir diese Arbeit einfach insgesamt los.</p>
<p><span id="more-18103"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oder man macht eine Art systemgesteuertes AutoReply:</p>
<p>Wir haben eine Nachricht von Ihnen erhalten, die mehr als den erforderlichen Umfang dessen enthält, was zur ordnungsgemäßen Bearbeitung erforderlich ist. Da wir auf Seitenaspekte, nicht zutreffende Automatisierungstexte und Leerphrasen aus Zeitgründen nicht eingehen können, wurde die vorläufige Gebührenpflicht des Vorgangs festgestellt. Bitte beauftragen Sie uns, ggf. nach Zeitaufwand über die Bearbeitung und Einlassung von so genannten Nebenkriegsschauplätzen in die Bearbeitung einzusteigen. Haben Sie weitere Fragen? Wir sind gern für Sie da.</p>
<p>Diese Art Sprache kennt man ja, siehe ganz oben.</p>
<p>Und dann kommt das zwei DIN A Seiten umfassende AutoReply mit eingebundener Grafik und dem Angebot, die Kundenzufriedenheit über ein schwedisches Meinungsforschungsinstitut mit Sitz in Kuala Lumpur kund zu tun. Aber dafür ist keine Zeit, denn das Telefon klingelt. Ein Sprachsekretärsystem ruft automatisiert an und bittet uns, an einem Survey teilzunehmen: Waren Sie zufrieden? Sie gewinnen eventuell eine Freifahrt auf dem Wasserwerfer durch St. Petersburg &#8211; Revolutionieren wie Ilitsch Vladimir Lenin aus Botox.  Rarrr rarrr rarrrr&#8230;.die Geschichtenwickelmaschine spinnt Fäden. &#8211; Diese Art, die Welt zu betrachten, hat übrigens System: Wir nennen derartiges eine Metaebene und die Kategorisierung ist &#8222;der große Bohei&#8220;.</p>
<p>Aus Gründen.</p>
<p>Irgendwie ist man es leid: Was erlauben sich Wasserbetriebe? Der Scheiß hat System. Ich sage jetzt aber nicht, wie es auch kürzer geht.  Was ich ganz, ganz übel finde: So eine Sprache, die Freundlichkeit vorgaukelt, &#8222;wir sind gern für Sie da&#8220;. Nein, den Eindruck habe ich nicht. Zehn Seiten sind neun zu viel. Einfach nur ärgerlich. I have A dream&#8230;. &#8211; das hat Martin Luther King in einem anderen Zusammenhang gesagt.</p>
<p>Möglicherweise muss jemand die Berliner Wasserbetriebe abschaffen? Die Sache wächst sich aus, ich merk das doch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 19:57:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht. Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung ... <a title="2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3233-18-positionen-der-grosse-bohei-von-schadenbearbeitern-fuer-versicherungskonzerne/" aria-label="Mehr Informationen über 2011-18 &#8211; Positionen: Der große Bohei von Auftragsfirmen der Versicherungskonzerne &#8211; Von den Zeichen einer krankmachenden Zeit! #SignOfTheTimes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10455" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/09/zur.Schadenakte-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Ein Auftragsformular der Firma, die den Auftrag bereits erhalten hat. Das wäre eine Dopplung. Überflüssig. Ich habe bereits einen schriftlichen Auftrag erteilt. Das reicht.<br />
Eine Abtretungserklärung: Mit dieser Abtretungserklärung gebe ich lediglich alle Rechte auf Kontrolle und Einflussnahme auf eine korrekte Abwicklung auf bzw. ab. Der Begünstigte (die Firma) kann nun nach Belieben mit der Versicherung abrechnen. Ich bin raus aus der Nummer. Ich aber bin Partner meiner Versicherung. Ich habe ein Interesse daran, dass richtig und ordentlich abgerechnet wird und ich will es nicht zu teuer, also transparent. Einen Vordruck mit der Überschrift: &#8222;Ihre Meinung ist uns wichtig&#8220;, um dann zuzustimmen: &#8222;Erteilung der Anruferlaubnis: Ich bin damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten für eine Kundenbefragung zur Schadenabwicklung (Qualitätssicherung und Zufriedenheit) an das unabhängige Befragungsinstitut &#8222;Trallala&#8220; weitergegeben werden. Ferner bin ich damit einverstanden, dass mich dieser Partner per Telefonanruf zu meiner Zufriedenheit befragt.&#8220;<br />
&#8211; Worum es nämlich nicht geht: Es geht hier nicht um &#8222;viel Lärm um Nichts&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ich habe einen Auftrag erteilt. Schriftlich. Vollständig formuliert. Es sind keine Fehler drin. Und es fehlt auch nichts. Der Auftrag kann abgearbeitet werden. Nun aber meldet sich der tolle Platzhirsch aus Westdeutschland und der betreibt nicht nur eine Niederlassung in Deutschland. Sondern x Niederlassungen.</p>
<p>Irgendwie sind mit Versicherungen zusammenarbeitende große Global Player Mist. Sie haben anstatt eine konkrete Leistung anzubieten, diese korrekt auszuführen und zu berechnen, nichts besseres im Sinn, als erst einmal – und das in jedem Fall und egal ob ein Auftrag ordnungsgemäß erteilt wurde – Unterlagentonnagen auf Auftraggeber zum Zwecke der Maßregelung bis ins Kleinste auszuschütten.</p>
<p>Ich will nicht seitenlang Zeug lesen, sondern schlicht und einfach eine kleine Leckageortung durchführen. Ich will als gewiefter und professioneller Auftraggeber mir nicht „weitweites Gedöns“ aus einer Kreativwerkstatt für zweifelsfreies Auftragsmanagement überhelfen lassen. Dazu habe ich auch gar nicht die Zeit.</p>
<p>Es geht um eine Leckageortung in einem Badezimmer. Ich brauch diese auch nicht abzutreten, als Auftraggeber sind wir mit Sicherheit auch nicht schlechter als die Versicherung. Ich muss das entscheiden. Es muss weitergehen. Und vor allem werde ich nicht zustimmen, und merkt Euch das mal, Freunde: Es ist Ausdruck einer System- bzw. Schweinschwangerschaft, wenn man für jeden noch so kleinen Auftrag bis zu drei Formulare unterschreiben muss und sogar noch einwilligen soll, dass einen danach auch noch andere Unternehmen anrufen. Das ist von einem gesunden Standpunkt aus gesehen krank. Ich glaube, es hackt.</p>
<p>Update &#8211; Was dann geschah&#8230;.</p>
<p><span id="more-18078"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/8EdxM72EZ94?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Prince &#8211; Sign O&#8216; The Times (Official Music Video)</p>
<blockquote><p>Für Mitleser: Ich kann das auch noch updaten. Es ist wirklich unglaublich. Der erste beauftragte Konzern hat jetzt erklärt, auch ohne all die Vordrucke schlicht und ergreifend die Arbeit zu leisten. Zwischendurch hatte ich einen zweiten Konzern angerufen. Der hat dann die Versicherungen beschuldigt, dieses ganze Vordruckwesen eingeführt haben zu sollen. Also habe ich deren Befassung abgelehnt. Der dritte Konzern rief mich kurz darauf an und behauptete, nun den Auftrag von der Versicherung zu haben. Ich verneinte und meinte, Auftraggeber sei hier im Haus immer noch ich. Und ich sei partout nicht bereit, das deutsche Formularwesen glücklich zu machen, njet, nada. Im Gespräch mit zwei weiteren Beteiligten, den hauptleidtragenden Mietern und am Ende dem Versicherungsschadensachbearbeiter arbeitete ich schließlich zu meiner anfänglichen Verwirrung heraus, dass der ganz anfangs beauftragte Konzern nun doch bereit ist, den Auftrag einfach nur auszuführen.</p></blockquote>
<p>Was wir nicht nur aus diesem Fall lernen, ist doch: Überall herrscht großer Rechtfertigungsdruck und die Absicht, sich vor vermeintlichen lebensgefährlichen Ausfallgefahren hinreichend abzusichern. Das ganze Formularkonstrukt ist das einer papierenen, verwaltenden Branche, die nicht mehr die Arbeit am Objekt in den Vordergrund stellt. Es geht nur noch darum, bestimmte Vordrucke zu platzieren. Wenn sich nun aber niemand traut, dagegen anzustinken, weil sich untergeordnete Mitarbeiter schlicht nicht trauen, das in Frage zu stellen, wird das einfach &#8222;Sign of the Times&#8220;, der Standard, an den sich alle halten, die sich nicht trauen zu leben.</p>
<p>Igitt. Ist das eklig.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 09:31:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlechte Erfahrungen mit Energielieferanten, in diesem Fall Vattenfall. Je intensiver wir uns damit auseinandersetzen, wie man richtig über Strom, Gas und Wasser abrechnet, desto stärker sind die Argumente dafür, sich dem Automatisierungsdruck der Großen zu widersetzen. Hier geht es um den Anruf des Mitarbeiters von Vattenfall, der uns die Welt erklärt, weil wir ihm geschrieben ... <a title="1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321617-positionen-ein-abschlagzahlung-ist-eine-abschlagzahlung-ist-eine-abschlagzahlung-von-vattenfalls-systemproblemen/" aria-label="Mehr Informationen über 1994-17 &#8211; Positionen: Ein Abschlagzahlung ist eine Abschlagzahlung, ist eine Abschlagzahlung&#8230; Von Vattenfall&#8217;s Systemproblemen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9915" aria-describedby="caption-attachment-9915" style="width: 699px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9915" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant.jpg" alt="Aus einer Mücke einen Elefanten machen!" width="709" height="472" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant.jpg 709w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/Muecke.und_.Elefant-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption id="caption-attachment-9915" class="wp-caption-text">Aus einer Mücke einen Elefanten machen!</figcaption></figure>
<p>Schlechte Erfahrungen mit Energielieferanten, in diesem Fall Vattenfall.</p>
<p>Je intensiver wir uns damit auseinandersetzen, wie man richtig über Strom, Gas und Wasser abrechnet, desto stärker sind die Argumente dafür, sich dem Automatisierungsdruck der Großen zu widersetzen. Hier geht es um den Anruf des Mitarbeiters von Vattenfall, der uns die Welt erklärt, weil wir ihm geschrieben haben.</p>
<p>Als Hausverwaltung stimmen wir zum 31.12. eines Jahres aus Gründen einer richtigen Jahresabrechnung die Forderungen und Verbindlichkeiten ab.</p>
<p>Einzugsermächtigungen entziehen wir den Damen und Herren inzwischen gern. Beim Strom für die Hausbeleuchtung schalten wir inzwischen gern auf den Selbstzahlermodus. Im Regelfall werden ca. 11 (bzw. bei höheren Vorauszahlungen fünf) Abschlagzahlungen erfordert. Diese liegen auch mal bei ca. 18,- € je Zahlungsgrund und das ist doch Pille Palle. Hier switchen wir auf Stornierung eines Vorauszahlungsplans und Jahreszahlung. Dann zahlt man einmal 180,- € und gut ist. Was soll der Riesenaufwand?</p>
<p>Die WEG in Schöneberg hat diese Abrechnerei für 2016 hinter sich. Das Problem ist auch folgendes:</p>
<p>Was Vattenfall diesbezüglich das Kundencenter nennt und &#8222;Hurra, hier können Sie Ihre Vorauszahlungen selbst festlegen&#8220;, funktioniert in Wirklichkeit so nicht. Denn das System ist zu starr und unbeweglich. Die große Freiheit Nr. 1, bspw. festzulegen, dass man anstatt 11 Beträge nur einen bezahlen möchte, existiert gar nicht erst. Hömma, da muss die IT aber noch ran, was?</p>
<p><span id="more-17951"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17220" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/Strommasten.gif" alt="Seilspringende Strommasten (gif)" width="320" height="260" /></p>
<p>Genau das haben wir mit den Vorauszahlungen von Vattenfall in 2016 aber so getan. Deswegen haben wir die auch angeschrieben. Der Ratenzahlungsplan hätte weg gemusst.</p>
<p>Mit etwas Glück funktioniert das auch.</p>
<p>Und dann kommt die Automatik ins Spiel.</p>
<p>Im vorliegenden Fall zahlen wir zunächst zwei Raten 2016 wie geheißen. Und schließlich den ermittelten Restbetrag von 945,- € (der, plus die zwei vorherigen Zahlungen ergibt den gewollten Vorauszahlungsbetrag an Vattenfall). Halten wir auch nochmal fest: Vattenfall bekommt also um den April herum bereits den vollständigen Jahresbetrag zur Verfügung gestellt. Und so soll es nun jedes Jahr sein: Eine Jahresvorauszahlung und eine Abrechnung. Das macht zwei, maximal drei Geschäftsvorfälle pro Jahr und nicht -sagen wir- 14 bis 15 Vorgänge.</p>
<p>Rechne man solche Minimierungsversuche zusammen, erspart eine Kundin, wie unsere, leicht hunderte Geschäftsvorfälle pro Haus, wir übrigens auch. Alles ist einfach, glasklar, transparent. Niemandes Rechte werden verletzt.</p>
<p>Nun kommt der Anrufer, ein Mitarbeiter von Vattenfall, ins Gespräch und sagt: &#8222;Nein, Ihre Rechnungsbeanstandung, die können wir nicht bearbeiten. Ich kann Ihnen keine neue Rechnung erstellen.&#8220; Das Problem ist folgendes: Vattenfalls System hat unsere Zahlung von 945,- € (Verwendungszweck: Abschlagzahlungen 2016) anders gebucht. Ein Teil aus diesem Betrag wurde abgezwackt, um eine ältere Rechnung damit auszugleichen.</p>
<p>Das haben wir aber mit der Zahlung nicht gemeint. Wir haben drauf geschrieben &#8222;Abschlag 2016&#8220;. Und das ist ein Verwendungszweck. Ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck. Erst nach langem Hin und Her und einem Telefonat über das Verwenden von Verwendungszwecken kommt Klärung hinein. Nun gibt der Mitarbeiter widerwillig seinen Ansatz auf. Er will jetzt eine neue Rechnung schicken.</p>
<p>Er ist sichtlich beleidigt, geradezu gekränkt über unsere rechthaberische Art.</p>
<p>Unser Problem ist einwandfreie, richtige Buchführung und der Ausweis korrekter Kosten und die nachweisbar richtige Auflösung von Altverbindlichkeiten auf den Cent genau.</p>
<p>Und wir zahlen richtige, berechtigte Rechnungen immer vollständig ohne Abzug. Das ist das Prinzip vollkommener Legalität.</p>
<p>Das System Vattenfall hat damit Probleme. Der Mitarbeiter erklärt das: &#8222;Da guckt niemand drauf, auf diese Zahlung. Das System ist darauf angelegt, offene Posten erst einmal zu befriedigen und dann erst&#8230;.&#8220; &#8211; Und da falle ich ihm wiederholt und bis zum Schluss mehrfach ins Wort, weil ich nicht unhöflich bin, aber weiß, was ich will. Ein Verwendungszweck ist ein Verwendungszweck. Und wenn bei Euch, liebes Vattenfallsystem, systematisch niemand auf die Verwendungszwecke guckt und die beachtet, dann wird es stets zu falschen Rechnungen kommen.</p>
<p>Selbstzahler wissen, was der Vorzug ist, wenn man keine Einzugsermächtigung erteilt. Man kann Rechnungen auf sachliche Richtigkeit prüfen und muss sie nur bezahlen, wenn sie zweifelsfrei richtig aufgestellt sind.</p>
<p>Da helfen dann auch keine Mahngebühren.</p>
<p>Ein anderer Fall: Das Verrechnen mit vermeintlich berechtigten Mahngebühren.</p>
<p>Oh Mann, das hat System.</p>
<blockquote><p>Natürlich muss man jetzt aufpassen: Hat man einen Mitarbeiter von Vattenfall erst einmal davon überzeugen können, dass nicht das System entscheidend ist für eine richtige Abrechnung, sondern ein individueller Verwendungszweck, dann ist natürlich die Frage, ob die zugesagte Korrektur der Rechnung überhaupt jemals eintrifft. Denn das macht jetzt richtig Mühe. Man muss vom System abgehen und richtig buchen: So wie es der Kunde gemeint hat. Und nicht das System.</p></blockquote>
<p><strong>Weiter arbeiten&#8230;.</strong></p>
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		<title>1993-17 &#8211; Verwalterdialoge: Wenn der Verwalter Stimmen hört!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 14:35:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wohnungseigentümer sind gern ganz bei sich selbst. Dass sie auch gern anderen in die Parade fahren, gehört dabei zum Spiel. Durch einen Anruf beim Verwalter. Die Dreiecksbeziehung. Da ist ein Holunder, der stört. Der Verwalter tut, wie ihm aufgetragen. Schreibt die Sondernutzungsberechtigten am Vorgarten im Haus in Berlin-Schöneberg und sagt&#8217;s weiter. Stille Post. Die Berechtigten ... <a title="1993-17 &#8211; Verwalterdialoge: Wenn der Verwalter Stimmen hört!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321517-verwalterdialoge-wenn-der-verwalter-stimmen-hoert/" aria-label="Mehr Informationen über 1993-17 &#8211; Verwalterdialoge: Wenn der Verwalter Stimmen hört!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17948" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/Verwalterdialoge_Stimmen.aus_.dem_.Haus_.png" alt="" width="650" height="400" /></p>
<p>Wohnungseigentümer sind gern ganz bei sich selbst.</p>
<p>Dass sie auch gern anderen in die Parade fahren, gehört dabei zum Spiel. Durch einen Anruf beim Verwalter. Die Dreiecksbeziehung.</p>
<p>Da ist ein Holunder, der stört.</p>
<p>Der Verwalter tut, wie ihm aufgetragen. Schreibt die Sondernutzungsberechtigten am Vorgarten im Haus in Berlin-Schöneberg und sagt&#8217;s weiter. Stille Post.</p>
<p>Die Berechtigten verstehen es auch nicht: Warum werden sie nicht selbst angesprochen. Da hat jemand die Traute nicht. Sagt man so. Ist was dran.</p>
<p>Der Holunder hängt auch heute noch. Jetzt hört der Verwalter keine Stimmen mehr. Reden erleichtert.</p>
<p>Puh.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/317916-historie-rabaeaeaehhh-mein-opa-wird-auf-ebay-versteigert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 15:16:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Palast Orchester &#8211; Unter den Pinien von Argentinien Truxa ist ein Film des Regisseurs Hans H. Zerlett, gedreht im Jahr 1936 im Varieté Wintergarten in Berlin. Er spielt im Artisten- und Varieté-Künstlermilleu. Das Drehbuch schrieb Hans H. Zerlett nach dem Roman Programm mit Truxa von Heinrich Seiler. Die Uraufführung des Films fand am 19. Januar ... <a title="1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317916-historie-rabaeaeaehhh-mein-opa-wird-auf-ebay-versteigert/" aria-label="Mehr Informationen über 1957-16 &#8211; Historie: Rabääähhh! Mein Opa wird auf eBay versteigert!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15736" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg" alt="_banner_Historie" width="650" height="421" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/banner_Historie-300x194.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJPmJRmaMNk?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Palast Orchester &#8211; Unter den Pinien von Argentinien</p>
<blockquote><p>Truxa ist ein Film des Regisseurs Hans H. Zerlett, gedreht im Jahr 1936 im Varieté Wintergarten in Berlin. Er spielt im Artisten- und Varieté-Künstlermilleu. Das Drehbuch schrieb Hans H. Zerlett nach dem Roman Programm mit Truxa von Heinrich Seiler. Die Uraufführung des Films fand am 19. Januar 1937 in Berlin im Alhambra statt. Der Film ist eine Produktion der Tobis-Magna-Filmproduktion GmbH (Berlin), unter der Produktionsleitung von Helmuth Schreiber, der später als der Zauberkünstler Kalanag berühmt geworden ist. Aus. Wikipedia, deutsch</p></blockquote>
<p>1937 erscheint in Deutschland der Film Truxa. Viele verbinden diesen Namen mit einer Schuhfirma. Doch Truxa, das ist eine filmisch erzählte Geschichte aus dem Zirkus- bzw. Artistenleben. Der Hochseilartist Truxa ist berühmt. Im Berliner Wintergarten spielt die Geschichte des Films maßgeblich, von dem ein Replikat heute an der Potsdamer Str. im früheren Quartier Latin exisitiert, das die Berliner Baufirma Arnold Kuthe jetzt erfolgreich betreibt. Truxa verschenkt seinen Künstlernamen.</p>
<p><span id="more-17703"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17702" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png" alt="Edgar Eitner aka Truxa - Hochseilartist der 30iger Jahre, Autogrammkarte" width="650" height="971" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner.png 1071w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-435x650.png 435w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-768x1147.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/11/Truxa_Edgar.Eitner-685x1024.png 685w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>An diese Namen können sich vielleicht noch Menschen erinnern: Der Schauspieler Hans Söhnker spielte in dem Film mit und sang auch das Titellied des Films. Maßgeblich der Regisseur ist Hans Heinz Zerlett, der Großvater des heute aus Funk und Fernsehen bekannten Musikers Helmut Zerlett (u.a. Harald Schmidt Show, Marius Müller Westernhagen u.v.a.)</p></blockquote>
<p>In Wirklichkeit war es geringfügig anders.</p>
<blockquote><p>Auch in fernen Tropenzonen,<br />
da wohnen Millionen,<br />
doch für mich gab&#8217;s dort nur eine,<br />
die ich einst heiß geliebt.<br />
Tango tanzte diese Dame,<br />
so etwas sah ich noch nie.<br />
Marietta war ihr Name,<br />
auf Deutsch heißt sie Marie.</p></blockquote>
<p>Im Film spielt Peter Elsholtz den Artisten Truxa. Der sensationelle, weltberühmte Artist Truxa aber ist in Wirklichkeit, was wir heute den Stuntman nennen würden, der deutsch-englisch stämmige Hochseilartist Edgar Eitner, dessen Vorfahren bis um die vorherige Jahrhundertwende zurück verfolgt verbrieft umhereisende Künstler sind. Die Familie Poncherry, Oma Gramma (von Grandma), ursprünglich aus Sheffield (UK) stirbt später in Hamburg.</p>
<blockquote><p>Unter den Pinien von Argentinien<br />
habe ich mich so in dich verliebt,<br />
und bei den Bananen<br />
begann ich schon zu ahnen,<br />
dass es keine größ&#8217;re Liebe gibt.<br />
Unter den Zypressen hab&#8216; ich mich vergessen,<br />
und ich habe zärtlich dich umfasst,<br />
und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>Edgar Eitner erwirbt nach dem großen Erfolg des Leinwandfilms Truxa die Namensrechte und darf fortan den Namen selbst führen. Der Film hilft ihm dabei und wie heutzutage Rockstars auf Bahnhöfen und Flughäfen eintreffen, sammeln sich immer dann große Menschentrauben und Aufläufe dieser Art, wenn Truxa gastiert. 200, 300 Leute sind keine Seltenheit. Truxa tritt europaweit auf, sogar im Kopenhagener Tivoli.</p>
<blockquote><p>Ach, wer zählt die vielen Damen,<br />
die gingen und kamen,<br />
doch in meinem Herz geblieben<br />
ist Marietta nur.<br />
Täglich wird die Sehnsucht toller,<br />
rast in mir wie ein Zyklon.<br />
Sowas nennt man Tropenkoller.<br />
Ich glaub&#8216;, ich hab&#8216; ihn schon.</p></blockquote>
<p>In den Siebziger Jahren des Jahres 1972 ist Truxa bereits kurz vor dem Ruhestand. Es ist das Jahr der Olympiade in München. Seine Tochter macht mit den Kindern Urlaub in Südtirol in der Nähe von Meran und Bozen. Mit Wucht schmeißt Enkel Thomas die Autotür des Käfers zu und der berühmte Opa Truxa klemmt sich zwischen Fahrertür und Kabine den dicken Daumen ein. Auuuu&#8230;.</p>
<blockquote><p>Unter den Pinien von Argentinien<br />
habe ich mich so in dich verliebt,<br />
und bei den Bananen<br />
begann ich schon zu ahnen,<br />
dass es keine größ&#8217;re Liebe gibt.<br />
Unter den Zypressen hab&#8216; ich mich vergessen,<br />
und ich habe zärtlich dich umfasst,<br />
und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>Einige Male erwacht Großvater Truxa, der zu dieser Zeit schon nicht mehr so heißt, mit einem Fuß im Gesicht. Enkel Thomas hat unruhig geschlafen. Opa hats nicht leicht.</p>
<p>1987 stirbt Edgar Eitner in Berlin-Zehlendorf. Seine Beerdigung findet im Krematorium Wilmersdorf statt. Ein Opernsänger singt &#8222;Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown.&#8220;</p>
<blockquote><p>Und bei den Kakteen ist es dann geschehen,<br />
dass du meinen Kuss erwidert hast.</p></blockquote>
<p>War das ein tolles Leben. Großartiger Oppa. Mal ganz abgesehen davon.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/knXw3Z6-zsw?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Truxa &#8211; Hannes Stelzer, La Jana (1936)</p>
<blockquote><p>Der Film ist Stand heute tatsächlich auf YouTube abrufbar. Ich habe Zweifel, dass dies auf Dauer geht. Denn die Rechte an der Wiederveröffentlichung sind vor einigen Jahren an einen international agierenden Firmverwerter gefallen, von dem ich eine Privatkopie erhielt, weil ich mich dazu dort meldete. Wie auch immer: So lange sich der Film mit diesen einfachen Mitteln ansehen lässt, stelle ich ihn hier gern zur Verfügung. Wie es mich auch freut, dass inzwischen die Einigung zwischen YouTube und den Verwertungsgesellschaften jüngst größere Stücke vorangekommen ist. Dass dieses daher eventuell künftig unproblematisch möglich ist.</p></blockquote>
<p>Heute fand ich per Zufall heraus, dass die oben abgebildete Autogrammkarte meines Großvaters bei eBay versteigert wurde. Ich habe das Werk gespeichert unter gesichtspunkte.de. Dass mir das nicht wegkommt.</p>
<p>Edgar Eitner ruht in Frieden auf einem Friedhof in Berlin-Lichterfelde.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Truxa" target="_blank">Der Film Truxa auf Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.murnau-stiftung.de/movie/897" target="_blank">Murnau-Stifung: Abrufbare Daten zum Film</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WQmr-8dMdik" target="_blank">Das Original: Der Titel Unter den Pinien, gesungen von Hans Söhnker</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/311816-gesagt-ist-gesagt-was-angelika-taschen-alles-weiss-linktipp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 07:49:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen) Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert. ... <a title="1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311816-gesagt-ist-gesagt-was-angelika-taschen-alles-weiss-linktipp/" aria-label="Mehr Informationen über 1906-16 &#8211; Gesagt ist gesagt: Was Angelika Taschen alles weiß&#8230; #Linktipp">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-17384" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png" alt="Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)" width="651" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_.png 1600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC05908_Huerdenlauf_Schlaf.Gold_-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Schlaf ist das neue Gold! (Angelika Taschen)</p></blockquote>
<p>Angelika Taschen (* 14. Juni 1959 in Homberg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Verlegerin. Viele ihrer Bücher gehen weg wie warme Weckerln (anderes Wort für Semmeln). Bzw. Schrippen. Im lesenswert vergnüglich und kurzweiligen Interview mit Die Welt plaudert sie auch Insiderwissen aus, und das macht es besonders lesenswert.</p>
<p>Der #Lesetipp bzw. #Linktipp zum Jazzfrühstück an Montag früh. Im Prenzlauer Berg.</p>
<p>Insiderbesuchstipp: Die Möve in der Akazienstr. in Berlin-Schöneberg. Nur noch bis 2017 läuft der aktuelle Mietvertrag. Ob neu über Verlängerung nachverhandelt wurde, steht nicht öffentlich zu Papier. Bzw. eBook-Reader.</p>
<p>Weiterführend<br />
Das kostet ja nicht die Welt: <a href="http://www.welt.de/icon/article154884242/Wie-viel-Sex-erlebt-man-auf-Berliner-Partys.html" target="_blank">Wie viel Sex erlebt man auf Berliner Partys?</a></p>
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		<title>1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/311716-positionen-mutter-der-mann-mit-dem-koks-war-da/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 May 2016 11:58:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken. Mutter, der Mann mit dem Koks war da. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine ... <a title="1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da.." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/311716-positionen-mutter-der-mann-mit-dem-koks-war-da/" aria-label="Mehr Informationen über 1905-16 &#8211; Positionen: Mutter, der Mann mit dem Koks war da..">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17376" aria-describedby="caption-attachment-17376" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17376" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png" alt="Schatten seiner selbst (DSC06030)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06030_Schatten.seiner.selbst-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17376" class="wp-caption-text">Schatten seiner selbst (DSC06030)</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Welch hässlich Wort ist Gluttermück, wie schön dagegen Mutterglück.&#8220; (Robert Gernhardt) &#8211; Heute ist Muttertag. Ein paar Gedanken.</p></blockquote>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da.</p>
<p>Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich haderte mit der Drogenbestellung. Sollte ich was ordern? Oder sollte ich mich besser auf Deine Werte besinnen? Es waren Deine Werte. Du hast sie uns vorgelebt. Drogen? Das geht gar nicht, hast Du gesagt. Daraufhin habe ich abgelehnt: Keine Macht den Verführungen.</p>
<p>Die Drogen, das sind nicht nur Amphetamine, Speed, LSD, Haschisch, Heroin, Kokains (Koks), das sind auch Falco, der Amadeus gerockt hat. Deep Purple, Led Zeppelin, Iron Butterfly &#8211; In A Gadda da Vida &#8211; und Amy Winehouse, die gegangen ist so wie Brian Jones, der im Swimmingpool ertrank, Gerüchten zufolge wegen unbezahlt gebliebener Rechnungen seines Bauunternehmers. Jimi Hendrix ist tot. Jim Morrison ist tot. Prince ist tot. Alle sind tot. Alles Schöne mausetot</p>
<p>Mutter? Du bist auch schon tot, seit 10 Jahren. Wie schrecklich.</p>
<p><span id="more-17380"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17375" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png" alt="Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06019_Kranichflug-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Kranichflug (DSC06019) im Brandenburgischen</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>An meine Mutter</strong><br />
So gern hätt&#8216; ich ein schönes Lied gemacht<br />
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;<br />
Die Gabe, die für andre immer wacht,<br />
Hätt&#8216; ich so gern geweckt zu deinem Preise.</p>
<p>Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,<br />
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,<br />
Des Herzens Fluten wallten darüber her,<br />
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.</p>
<p>So nimm die einfach schlichte Gabe hin,<br />
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,<br />
Und meine ganze Seele nimm darin:<br />
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.<br />
<strong>Annette von Droste-Hülshoff</strong></p></blockquote>
<p>Du hast uns das Fliegen beigebracht.</p>
<p>Das Leben eine Lusthansa, Vogelfluglinie Berlin-Schöneberg, Flughafen, dann Tegel und Schönefeld. Seit Du weg bist, Mutter, schaffen sie es in Berlin nicht mal mehr, einen funktionierenden Großflughafen hinzustellen. Der Postillon, ein unabhängiges Nachrichtenmagazin, das Du nie gelesen hast, Mutter, hat sogar Einfluss auf die deutsche Sprache genommen. Der feste Vorsatz des Postillon, künftighin nur noch im Futur III vom Großberliner Nichtflughafen zu sprechen, endet in der tragikomischen Behauptung: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ioCY35BSkvY?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Neue Zeitform Futur III für Gespräche über BER eingeführt [Postillon24]</p>
<blockquote><p>Veröffentlicht am 03.01.2015: &#8222;Ich werde nächstes Jahr im Sommer nach Mallorca in den Urlaub geflogen wären gewesen&#8220;: Dieser zunächst ungewöhnlich klingende Satz wird schon bald grammatikalisch völlig korrekt sein, denn Sprachwissenschaftler planen die Einführung der neuen Zeitform Futur III. Sie soll ausschließlich dazu dienen, Gespräche über den geplanten Berliner Flughafen zu ermöglichen, dessen Fertigstellungstermin immer wieder verschoben wird. Die ganze Geschichte: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/08/neue-zeitform-futur-iii-eingefuhrt-um.html" target="_blank">hier</a></p></blockquote>
<p>Mutter, im Futur III: Du wärest dieses Jahr immer Sommer zuhause nach 10 Jahren nun schon in Deinem Zuhause wunderbar leben gewesen.&#8220; So war es aber nicht. Es hat nicht sollen sein.</p>
<p>Das Familienband verbindet und legt Leben von Menschen an Ketten, die sie im Grunde überwiegend als unauflöslich empfinden. Die Familie formt einen und Herkunft macht viel aus. So oder so.</p>
<figure id="attachment_17377" aria-describedby="caption-attachment-17377" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17377" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06098)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06098_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17377" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06098)</figcaption></figure>
<p>Wir sind die Nachgewachsenen und nehmen uns entweder gar nicht viel vor, um zu leben und leben. Oder wir fertigen starre todo-Listen an, um Dinge im Interesse unseres Lebens zu ordnen. Ein solches ist der Vorsatz: Niemals so wie Mutter das macht, ich werde alles besser machen.</p>
<blockquote><p><strong>An die Mutter</strong><br />
O du, die mir die Liebste war,<br />
du schläfst nun schon so manches Jahr.<br />
So manches Jahr, da ich allein,<br />
du gutes Herz, gedenk ich dein.</p>
<p>Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,<br />
so tritt zu mir dein treues Bild.<br />
Dein treues Bild, was ich auch tu,<br />
es winkt mir ab,<br />
es winkt mir zu.</p>
<p>Und scheint mein Wort dir gar zu kühn,<br />
nicht gut mein Tun,<br />
du hast mir einst so oft verziehn,<br />
verzeih auch nun.<br />
<strong>Wilhelm Busch</strong></p></blockquote>
<p>Um Jahre später festzustellen, dass sich die Unerbittlichkeit dieser recht jungen, stürmischen Sichtweise mit den Jahren verwächst. Irgendwann werden wir selbst altersmilder. Später heißt es oft, für viele: Ja, warum eigentlich nicht? So ist im Grunde genommen das ganze Leben. Von in ihrer Zeit liegenden Mutmaßungen und Prioritäten durchzogen, die zu einer späteren Zeit ihre Bedeutung weitgehend verlieren können.</p>
<figure id="attachment_17378" aria-describedby="caption-attachment-17378" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06099)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06099_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17378" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06099)</figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>Mutters Hände</strong></p>
<p>Hast uns Stulln jeschnitten<br />
un Kaffe jekocht<br />
un de Töppe rübajeschohm &#8211;<br />
un jewischt un jenäht<br />
un jemacht un jedreht&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast de Milch zujedeckt,<br />
uns bobongs zujesteckt<br />
un Zeitungen ausjetragen &#8211;<br />
hast die Hemden jezählt<br />
und Kartoffeln jeschält&#8230;<br />
alles mit deine Hände.</p>
<p>Hast uns manches Mal<br />
bei jroßem Schkandal<br />
auch&#8217;n Katzenkopp jejeben.<br />
Hast uns hochjebracht.<br />
Wir wahn Sticker acht,<br />
sechse sind noch am Leben&#8230;<br />
Alles mit deine Hände.</p>
<p>Heiß warn se un kalt.<br />
Nu sind se alt.<br />
Nu bist du bald am Ende.<br />
Da stehn wir nu hier,<br />
und denn komm wir bei dir<br />
und streicheln deine Hände.</p>
<p><strong>Kurt Tucholsky</strong></p></blockquote>
<p>Was bleibt?</p>
<p>Eltern gehabt zu haben, ansprechbare, einem wohl gewogene Eltern, die einen schätzen und bedingungslos lieben, obwohl wir es zuweilen wirklich doll trieben. Mit einem gereiften Sachverstand in Muttermilch-Fragen wie diesen treibt einen die Erinnerung an eine gewesene Mutter auch Jahre nach ihrem Tod gern noch einmal zu der Feststellung:</p>
<p>Mutter, Du fehlst. Ich danke meinen Gedanken an Dich und dass ich Dich heute in dieser durchaus liebevollen, milderen Art und Weise in ehrendem Gedanken halte. Halten kann. Das hast Du Dir zeitlebens redlich verdient.</p>
<p>Mutter, der Mann mit dem Koks war da: Ich hab ihn zum Teufel gejagt. Danke für den Tipp.</p>
<figure id="attachment_17379" aria-describedby="caption-attachment-17379" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17379" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png" alt="Blumenstrauß (DSC06101)" width="650" height="366" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss.png 2200w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-300x169.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-768x432.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/05/DSC06101_Blumenstrauss-1024x576.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17379" class="wp-caption-text">Blumenstrauß (DSC06101)</figcaption></figure>
<p>In Liebe.</p>
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		<title>1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/310516-skurril-von-der-lebensdauer-eines-wohngebaeudes/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 18:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug &#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau. Worauf sie eben kein Copyright besitzt. ... <a title="1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310516-skurril-von-der-lebensdauer-eines-wohngebaeudes/" aria-label="Mehr Informationen über 1893-16 &#8211; Skurril: Von der Lebensdauer eines Wohngebäudes">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4223" aria-describedby="caption-attachment-4223" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4223" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg" alt="Skurril: Ideen verwirklichen" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/11/Skuril_Ideen.verwirklichen-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4223" class="wp-caption-text">Skurril: Ideen verwirklichen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die durchschnittliche wirtschaftliche ·Gesamtnutzungsdauer für Mehrfamilienhäuser als Mietwohngebäude beträgt nach WertR 2006, Anlage 4: 60 &#8211; 80 Jahre, sachverständig eingeschätzt<br />
werden 80 Jahre. Das Alter des Bewertungsobjektes beträgt zum Bewertungsstichtag 124 Jahre. #Gutachtenauszug</p></blockquote>
<p>&#8230;schreibt die Sachverständige für die Bewertung von Eigentumswohnungen im Gutachten zum Verkehrswert einer Wohnung in Berlin-Friedenau.</p>
<p>Worauf sie eben kein Copyright besitzt. Deswegen wird es hier veröffentlicht. Wenn sich der Wert nach der Nutzungsdauer einer Immobilie bemisst, werden 80 Jahre als sachverständig eingeschätzt. Das Haus steht nun 124 Jahre. Infolgedessen dürfte es eigentlich gar nichts mehr wert sein. Der Verkehrswert der 136 m² großen Wohnung in Berlin-Friedenau beträgt allerdings 323.000,- €. Es ist diese Art menschlicher Logik, weswegen wir Sachverständige brauchen. Skurril.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1865-15 &#8211; Positionen: Verstehen Sie Spaß? Der Guido kanns.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 08:19:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verstehen Sie Spaß? Guido Cantz ist ein Nachfahre von Kaspar Kantz, dem Verfasser der ersten bekannten evangelischen Gottesdienstordnung. Über die Abstammung von Kaspar Kantz ergeben sich weitere Verwandtschaften: Cantz ist mit dem ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss verwandt, dessen Enkel Ludwig ist sein Cousin 7. Grades; die Familienlinien trennten sich im Jahr 1808. Ein Vorfahre ... <a title="1865-15 &#8211; Positionen: Verstehen Sie Spaß? Der Guido kanns." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307715-positionen-verstehen-sie-spass-der-guido-kanns/" aria-label="Mehr Informationen über 1865-15 &#8211; Positionen: Verstehen Sie Spaß? Der Guido kanns.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></a></p>
<blockquote><p>Verstehen Sie Spaß? Guido Cantz ist ein Nachfahre von Kaspar Kantz, dem Verfasser der ersten bekannten evangelischen Gottesdienstordnung. Über die Abstammung von Kaspar Kantz ergeben sich weitere Verwandtschaften: Cantz ist mit dem ersten deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss verwandt, dessen Enkel Ludwig ist sein Cousin 7. Grades; die Familienlinien trennten sich im Jahr 1808. Ein Vorfahre namens Carl Maier (* 1863) wanderte im 19. Jahrhundert in die USA aus; dessen Tochter Margret (* 1899) heiratete John B. Kelly senior, den Vater von Grace Kelly. Über diese verwandtschaftliche Beziehung ergibt sich, dass Fürst Albert II. von Monaco ein Neffe 10. Grades von Guido Cantz ist. (Aus Wikipedia)</p></blockquote>
<p>Gestern Abend bei Günter Jauch kam Guido Westerwelle (endlich) zu Wort. Ich war nicht vorbereitet, hatte ein paar Tage zuvor gegugelt, in der Art, wie man sich für Menschen interessiert, von denen man Aktuelles vermisst. Es gab erste Hinweise auf eine beginnende, neue Normalität im Leben von Guido W., dem Leukämie bescheinigt worden war und der sich in ernsthafter, das Leben rettender Sonderbehandlung befand. Nein, das war kein Spaß. Im Schöneberger Gasometer besteht aufrichtiges Interesse und man spürt Sympathie und Anteilnahme bei den Zuschauern.</p>
<p>Da saß nun Guido W., an der Seite einer weiteren Krebspatientin, die Mutter geworden ist während der Chemo. Wir sehen Guido W., bescheiden, etwas gläsern, wachsweich, viel leiser als man ihn kennt. Sichtlich gelitten. Das hat nicht zu übersehende Spuren hinterlassen, am deutlichsten sieht man es an bleistiftdünnen Beinen des vormaligen deutschen Außenministers. Pläne hat er keine, sagt er, er ist ja noch gar nicht aus dem Gröbsten raus. Vielleicht aus dem Gröbsten, aber noch lange nicht wiederhergestellt. Überhaupt wird man nie wieder so wie vorher, ist das Resümee. Nun aber sagen wir von hieraus: Alles Gute, Guido Westerwelle, für deinen weiteren Lebensweg. Der Optimist in Westerwelle: Der Guido kanns. Das Leben ist manchmal kein Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2015 11:48:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los. Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das ... <a title="1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307415-positionen-ein-uebellauniger-italiener-dem-sein-vormaliger-besitz-in-berlin-die-gute-laune-verdirbt/" aria-label="Mehr Informationen über 1862-15 &#8211; Positionen: Ein übellauniger Italiener, dem sein vormaliger Besitz in Berlin die gute Laune verdirbt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17056" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png" alt="Aus.der.Redaktion_Banner" width="650" height="834" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/11/Aus.der_.Redaktion_Banner-234x300.png 234w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Heute Morgen hat der Wahlitaliener Ronaldo Pastrini (* Name geändert) schlechte Laune. Morgens, lange vor Bürobeginn ruft er an und hinterlässt auf dem Anrufbeantworter, er zahle jetzt kein Wohngeld mehr. Er hat verkauft und nun ist er die Sache los.</p>
<p>Um 5 nach 9 Uhr ruft er nochmals an, erkundigt sich nervös, ob wir das Band schon abgehört haben. Naja, Bänder gibt&#8217;s schon lange nicht mehr.</p>
<p>Dass er noch weiter Wohngeld zahlen müsse, habe er sich schlau gemacht, habe sein Anwalt ihm abgeraten.</p>
<p>Wie auch immer: Man streitet nicht lange. Zahlt die Erwerberin freiwillig das Wohngeld, gibt es kein Problem. Eine Rechtsgrundlage dafür gibt es nicht. Dem Herrn Italiener werden wir das heute am Telefon nicht dezidiert auseinander nehmen. Die Erkältung verweigert eine vernünftige Sprachführung. Und die Stimmung des Veräußerers sowieso.</p>
<p>Er könnte <a href="http://www.gotthal.de/weg-kfm-eigentumerwechel-was-eine-verwaltung-alles-tun-muss" target="_blank">hier nachlesen</a>, aber wer will diesen Quatsch schon lesen? Er nicht.</p>
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		<title>1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 06:53:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft. Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben. Die Mitglieder im Verein zur ... <a title="1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/307315-positionen-der-verein-zur-verzoegerung-der-zeit-verpflichtet-sich-zum-innehalten/" aria-label="Mehr Informationen über 1861-15 &#8211; Positionen: Der Verein zur Verzögerung der Zeit verpflichtet sich zum Innehalten&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17048" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg" alt="Schneckenpost" width="650" height="325" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Schneckenpost-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie schnell ist das richtige Tempo einer Sache? &#8211; Das Problem: Von vornherein ist die Sache nicht klar. Erst mit der Zeit wird klar: Ein Rechtsanwalt wird den Anforderungen einer Sache einfach nicht gerecht. Das Mandat muss entzogen werden. Die Zeit läuft.</p></blockquote>
<p>Über einem Hauseingang in Berlin-Friedenau steht Salve geschrieben.</p>
<p>Die Mitglieder im Verein zur Verzögerung der Zeit, der seinen Mitgliedern den brieflichen Kontakt per Schneckenpost empfiehlt, sind im österreichischen Klagenfurt. Hart an der Grenze nach drüben. Die Schnecke, als Symbol des Langsamen, hinterlässt eine Schleimspur.  Sehr gefährlich wird es für die Anwaltsschnecke, wenn ihr beim Überqueren der Mandatenwiese die Grashalme wie Raketengeschosse entgegen wachsen. Diese Art Halma kann dich umbringen. Zu schnell, zu viele Anforderungen, zu viel selbstverständlich Vorausgesetztes. Ein Schafott der täglichen Aufgabeneritis.</p>
<p><span id="more-17047"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_12176" aria-describedby="caption-attachment-12176" style="width: 306px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12176" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg" alt="Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst..." width="316" height="482" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht.jpg 316w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/03/12.01.18_iPhone.andichgedacht-196x300.jpg 196w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption id="caption-attachment-12176" class="wp-caption-text">Moderne Zeiten: Ich rede, was Du gerne hörst&#8230;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hyperaktiv, multikanalfähig oder irre?</p></blockquote>
<p>In Berlin geht es jedoch nicht um Vereinsstatuten von österreichischen Zeitverzögerern. In Berlin nennen wir jene Typen Rechtsanwälte, die so verlangsamt arbeiten, dass mit der Hälfte ihrer gemessenen Aktivität kein klares Ergebnis herauskommt. Oder immer nur zu wenig. Man steckt etwas rein, aber es kommt kaum was raus. Das Prinzip eines  Durchlauferhitzers hat einen Hitze-, Unterlagen- und Erledigungsstau.</p>
<p>&#8222;Wenn es jetzt bald kein Fleisch mehr gibt,&#8220; räsoniert Hagen Rether bitter (<a href="https://www.facebook.com/veganfreundlich/videos/1638067509781919/" target="_blank">hier</a>), &#8222;esse ich halt Veganer.&#8220; Und macht sich Sorgen über den Zustand der Welt und die Ausbeute von Schweinefarmern, Geflügelzüchtern und Milchkuhhaltern. Eine Ausbeute von gerade mal 1 Kilo Rindfleisch pro 15.000 Liter Wasser, das sei nicht effektiv.</p>
<p>Mit Anwaltsschreiben ist es umgekehrt. 100 Briefe pro angefangenes Mandat, das weise auf eine erstaunliche Eloquenz des Herrn Rechtsvertreters hin. Die Aussage ist Quatsch. Es kommt wie immer auf den Einzelfall an. Es geht um Eloquenz, Stringenz, ums Tempo der Sache und um ihren inneren Takt. Was am Ende rauskommt. Es muss für den Mandanten genug herausspringen. Die Anwaltspost nimmt niemand gern in Kauf, der nicht unbedingt muss. Niemand sagt auch: Das ist die Anwaltspost, die lass liegen. Nicht so wichtig. Niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17050" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/10/Animierte_Uhr.gif" alt="Animierte_Uhr" width="200" height="260" /></p>
<p>Fische fangen vom Kopf an zu stinken, sagt man, aber auch, die Ente sei am Ende fett. Wir sehen schon, das Gerippe dieses Textes schwappt immer hin und her zwischen Fauna (Tierwelt) und Menschheit. Aber der beauftragte Anwalt, das war ein ganz fauler Hund.</p>
<p>Der war so verlangsamt.</p>
<p>Das Problem nur: Das sagt er dir nicht. Er gibt es auch nicht zu. Zur Berufsverschwiegenheit verpflichtet.</p>
<p>Doch als du ihn endlich anschreibst, weil dir der Kragen vor Wut platzt, und immer wieder geschieht nichts, da wehrt er sich. Er lebt ja noch.</p>
<p>Zu spät.</p>
<p>Mandat ist weg. Mandant ist weg. Mandant on the run&#8230;</p>
<p>In <a href="http://www.zeitverein.com" target="_blank">Klagenfurt übrigens&#8230;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 11:37:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem Minimaxprinzip? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider. In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine ... <a title="1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/304915-positionen-hausmuell-bauschutt-falschbefuellung-textbrief-serien-nichterfuellung-viel-rauch-um-nichts/" aria-label="Mehr Informationen über 1837-15 &#8211; Positionen: Hausmüll, Bauschutt, Falschbefüllung. Textbrief, Serien, Nichterfüllung. Viel Rauch um Nichts.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16881" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg" alt="Zeitgeist: Viel Rauch um Nichts!" width="650" height="322" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Zeitgeist_Viel.Rauch_.um_.Nichts-300x149.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Wie funktioniert gute Kommunikation? Aufgabengerechte Abwicklung nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konomisches_Prinzip" target="_blank">Minimaxprinzip</a>? &#8211; Antwort: Zunehmend prozessgesteuert, flach und effektiv, aber: Immer nur für den Initiator. Egal wie es beim Empfänger ankommt. Das ist das Gegenteil von ganzheitlichem Denken. Leider.</p></blockquote>
<p>In Berlin-Friedenau wurde die Hausmülltonne falsch befüllt. Wie sich heute durch Recherche und Telefonate herausstellt, hat ein Hausbewohner seine Wohnung renoviert. Dabei wurde in den Hausmüll geworfen, was überwiegend ganz in Ordnung ist. Wir sind nicht staatlich geprüfte Abfallexperten. Sondern Ottos namens Normalverbraucher. Die Grenzziehung ist mitunter scharf. Sie wird schärfer mit den Jahren, in denen wir uns eine bessere Welt versprechen durch Regulierung und mehr, weil gewissenhaft getrennt wird. Noch gewissenhafter. Soweit zum Zeitgeist der Hausmüllentsorgung.</p>
<p>Was zu beanstanden war, sagt ein Hausbewohner: Es waren ein oder zwei Ytong-Steine. Die BSR sieht hierin eine Falschbefüllung mit Bauschutt und wenn man sich das einmal kritisch zur Brust nimmt, bleibt von dem Vorwurf soviel gar nicht übrig. Im Grunde genommen bis zu zwei Ytong-Steine. Wann liegt eine Falschbefüllung mit Bauschutt vor? Ab eins? Ab zwei? Kann nicht ein (oder zwei) davon <a href="http://www.abfälle.de/ytongstein" target="_blank">Restmüll</a> sein? &#8211; Na ja.</p>
<blockquote><p>Damit sind wir schon im herrlichsten Streit über Rechtsansichten oder anders ausgedrückt: Erstickt von lauter unwesentlichen Gesichtspunkten des täglichen Lebens. Denn wesentlich alleine ist: Wir wollen problemlos leben. Und nicht Probleme hin und her schieben.</p></blockquote>
<p>Von Bedeutung ist nicht der Routinevorgang, sondern die Art und Weise, wie das Wellen schlägt. Hier sprechen wir wieder vom Zeitgeist, von unternehmerischen Überlegungen und Lösungen, die tragen sollen, aber nicht tragen werden. Weil sie schlicht versanden.</p>
<p><span id="more-16880"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16882" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg" alt="BSR-Schreiben &quot;Falschbefüllung&quot;" width="650" height="900" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung.jpg 867w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-217x300.jpg 217w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/BSR_Falschbefuellung-740x1024.jpg 740w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<blockquote><p>Darf nicht fehlen: &#8222;Leistungsausfälle auf Grund von falschen Befüllungen der Behälter führen nicht zur Minderung unserer Entgeltforderung.&#8220; (Credo Falschbefüllungsbrief #BSR) &#8211; Ganz anderes Thema, gleicher Brief: &#8222;Bei der Information der Nutzer über die korrekten Wertstofftrennung unterstützen wir Sie gern mit entgeltfreien Info-Materialien.&#8220; (Themenunschärfe einer notwendigen Mitteilung durch Ausweitung und Verwässerung)</p></blockquote>
<p>Es gibt dazu den Vordruck eines Textbausteins. Wie das so ist mit Textbausteinen: Sie sollen jeden denkbaren Fall vollumfänglich treffen. Deswegen bewegen sich inzwischen viele Textbausteine an der Verständnis- und Kommunikationsburnout-Grenze der Nichtverständlichkeit. Schauen wir uns das abgebildete Schreiben einmal genauer an.</p>
<blockquote><p>Die Meldung des Vorgangs wäre sachgerecht so: &#8222;1 Stck. Hausmüll nicht entleert, Grund: Bauschutt (2 Ytongsteine) &#8211; Punkt. Fertig. (Der Rest des zweiseitigen Schreibens ist unerwünschte Ablenkung vom wesentlichen Gesichtspunkt dieser fragwürdigen Initiative.)</p></blockquote>
<p>Dass die Abfallentsorgung am <strong>21. Januar</strong> nicht geklappt haben will und am <strong>23. April</strong> drei Monate später ein Schreiben erforderlich wurde, lässt sich wegdenken. Es wird der 21. April gemeint sein. Das per Naturalpost versendete Schreiben geht an eine Hausverwaltung, die aus beruflichen Gründen viele Grundstücke verwaltet. Wie die BSR, so machen es im Grunde genommen inzwischen alle. Irgendwelche Unternehmensrevisoren regeln Arbeitsabläufe, Workflows, in den großen Unternehmen. Dabei kommen solche Briefe heraus: Aus grundsätzlichen Erwägungen. Das Ziel: Man schreibt, um erfolgreich in Ruhe gelassen zu werden.</p>
<blockquote><p>Merke: Wenn eins anzusprechen ist, spreche nicht fünf Gesichtspunkte an. Fasse Dich kurz. Sonst wirst Du nicht beachtet. Keine Zeit, Freund. Es gibt Wichtigeres.</p></blockquote>
<p>Deutlich feststellen lässt sich, dass immer mehr Unternehmen auf Textbausteinbibliotheken gehen. Das Problem dabei: Diese müssen jeden Gesichtspunkt erschlagen, so global als möglich:</p>
<p>1. Den Mangel an sich. Darum geht es. Ist der Mangel kurz, siehe oben, ändert das nichts an der blümeranten Ausdehnung auf weitere, wesentlich erscheinende Gesichtspunkte. Zum Beispiel:<br />
2. Den rechtsrelevanten Hinweis auf eine Vertragsstörung.<br />
3. Die Drohung, sich -bitte- in Zukunft vertragstreu verhalten zu sollen.<br />
4. Einen Anschein von Kundenfreundlichkeit, genannt Tipps &amp; Tricks. Beliebte Redewendung inzwischen: Weitere Infos finden Sie auch &#8230;..</p>
<p>Alles in allem kommt selten etwas Treffsicheres heraus. Meist erzeugen solche Sachen Nebel, eine Art Themencloud, ein unerwünschtes Brainstorming, die Ablenkung vom Wesentlichen, kurz SPAM. Also das Gegenteil: Desinformation.</p>
<p>So liegt hier die Sache.</p>
<blockquote><p>Das wesentliche an dieser fundamentalen Systemkritik ist, dass die Systematik von zu verständnisfernen Problemlösern entwickelt wird. Dass Menschen in Zentralen des Handelns sitzen und darüber nachdenken, wie man Problemfälle effizient löst. Die Zentrale ihres Handelns ist das Büro, ihre Waffe ist die elektronische Tatenverarbeitung: So werden immer mehr Textbausteinmonster kreiert, die kein Mensch mehr versteht. Die Nachricht ist einfach: &#8222;Du? Tonne voll falsch voll.&#8220; Das war´s. Dafür gibt´s jetzt eloquentes Brimborium. Schade.</p></blockquote>
<p>Dem Absender geht es darum, den relevanten Hinweis zu kanalisieren auf eine für ihn angenehme, bequeme Art und Weise. Er ist die Sache los. Nun muss der Empfänger sich den Kopf machen. Was fang ich an mit diesem Brief?</p>
<p>Wir fassen zusammen, um die Sache abzukürzen:<br />
&#8211; Im Zeitpunkt des Eintreffens des Briefs war die Angelegenheit selbst längst erledigt. Das hat ein Telefonat mit einem Ortskundigen, einem Hausbewohner ergeben. Dies Schreiben hätte so nie verschickt werden müssen.<br />
&#8211; Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation der Berliner Stadtreinigung blieb inhaltlich auf der Strecke. Denn als der Brief beim angeblich Kommunikationsempfänger (der Hausverwaltung) eintraf, war er inhaltlich überholt. Ein anderer wacher Hausbewohner hatte die Nichtabholung bemerkt und gehandelt. Entscheidend und von Bedeutung ist, dass die eigentlich notwendigen Kommunikationsempfänger (die Hausbewohner, die sich falsch verhalten haben) von diesem Vorgang mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals erfahren werden. Aha.</p>
<blockquote><p>Alba (Der Grüne Punkt), ein anderer Dienstleister im Bereich Entsorgung: Man hat einen passenden Aufkleber auf dem Wagen parat, der am Ort der Leistungsbehinderung auf die Tonnen geklebt wird. Da steht sinngemäß drauf: Wir haben das nicht abgeholt, weil es unsachgemäß befüllt ist. Man kann noch was draufschreiben: Zum Beispiel &#8222;wegen Bauschutt&#8220;. Ist das eine großartige Idee? Antwort: Nein, das war früher so, das war früher richtig, wird aber heute von bestimmten Unternehmen so nicht mehr praktiziert. In diesem Fall von der Berliner Stadtreinigung. Sie wird dafür ausschlaggebende Gründe ins Feld führen. Die hat bestimmt auch die Rechtsabteilung geprüft.</p></blockquote>
<p>Tatortfern agiert Vattenfall, das Stromunternehmen. Wir berichteten eingehend über (automatisierte) Versuche des Stromriesen, die Hausverwaltung abrechnungstechnisch für unaufgeklärt gebliebene Wohnungsstromzähler zahlungspflichtig zu machen. Heute können wir aktualisieren, dass unsere regelmäßigen Beschwerdebriefe und unsere Kontaktaufnahme mit der Pressestelle des Unternehmens zu einer Änderung der Handhabung geführt hat. Sie war nämlich falsch.</p>
<p>Tatortfern die Berliner Wasserbetriebe. &#8222;Aus Rechtsgründen&#8220;, so heißt es, werde davon Abstand genommen, Wassersperrungen im Haus direkt anzukündigen wie früher. Ansprechpartner sei die Hausverwaltung. Alle, ob Vattenfall, Berliner Wasserbetriebe oder Berliner Müllabfuhr, fokussieren in zunehmendem Maß die Hausverwaltung für die ortsnahen Aufgabenerledigungen. Die Hausverwaltung muss reagieren, ob sie will oder nicht. Sie wird zum Hilfssheriff, der verantwortlich ist, solche Maßnahmen fremder Unternehmen rechtzeitig den Hausbewohnern gegenüber zu kommunizieren.</p>
<p>Dies nennen wir den Zeitgeist.</p>
<p>Fazit:<br />
Derartige Briefe, mit denen konkret vom Erforderlichen abgelenkt wird, weil die Informationen die Hausbewohner nicht (mehr) direkt erreichen, wirken wie Wattepackungen in puncto Unzuverlässigkeit. Der Hausverwaltung ist es nicht möglich, die Information schnell umzuschlagen, sie umzuverteilen an den richtigen Ort, die Wohnanlage. Es tut Hausbewohnern weh, wenn Hausmülltonnen nicht rechtzeitig geleert werden. Ein Unding.</p>
<p>Höchste Zeit, über solche Gesichtspunkte einmal intensiver nachzudenken.</p>
<p>Dass es wieder einen anderen Zeitgeist gibt. Offene Direktheit. Brüllen, dass sich was ändert.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2015 13:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen wollen Balkone an ihre Gartenhaus-Südseite anbringen. Schon lange. Bisher hat es nicht geklappt. Die Gründe sind &#8222;das Leben&#8220;. Sie sind sich alle nicht einig. Einige lehnen es auch ab. Ein Konsens ist noch nicht gefunden. Ein Paar ist inzwischen ausgezogen, woanders hin. Die Parameter des Lebens haben sich geändert. Nur weg. Die Balkone sind ... <a title="1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/303515-recht-niessbrauch-baulast-verdinglichung/" aria-label="Mehr Informationen über 1823-15 &#8211; Recht: Nießbrauch, Baulast, Verdinglichung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-57" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/11/rechtsanwalt.jpg" alt="Rechtliches" width="194" height="250" /></p>
<p>Menschen wollen Balkone an ihre Gartenhaus-Südseite anbringen. Schon lange. Bisher hat es nicht geklappt. Die Gründe sind &#8222;das Leben&#8220;. Sie sind sich alle nicht einig. Einige lehnen es auch ab. Ein Konsens ist noch nicht gefunden.</p>
<p>Ein Paar ist inzwischen ausgezogen, woanders hin. Die Parameter des Lebens haben sich geändert. Nur weg. Die Balkone sind auch unwichtiger geworden. Allein durch Zeitablauf. Ob noch welche angebaut werden, steht nicht mal bei der Bauaufsicht, sondern in den Sternen.</p>
<p><span id="more-16790"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/GqsypSBq4rs?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Nero Brandenburg &#8211; Dingeling (My Ding-A-Ling Cover in German)</p>
<p>Die Nachbarin muss nicht so viel abstimmen. Sie wohnt in München. Ihr gehört das ganze Nachbarhaus. Sie ist Herr im Haus, nur ist sie eine Frau von bestimmt fünfundsiebzig Jahren. Allerdings topfit. Sie reist herum, baut Teehäuschen im Garten des Schöneberger Mehrfamilienhauses, die Strafgefangene zuvor hergestellt haben in Zinkblech und hat auch sonst ein ganz geschicktes Händchen. Sie wohnt in München, verbringt aber viel Zeit bei ihren Mietern im Berliner Miezkiez (Mietshauskiez, Kofferwort).</p>
<p>Miez miez.</p>
<p>Sie hat bereits einen Bauantrag bei der Bauverwaltung gestellt. Der wurde genehmigt. Dafür brauchte sie die Zustimmung des Grundstücksnachbarn. Warum nicht?</p>
<p>Im Gegenzug hat sie Balkonen auf dem Nachbargrundstück, bei der WEG, zugestimmt. Warum nicht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16791" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s.jpg" alt="nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s" width="400" height="396" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-300x297.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/03/nero_brandenburg-bimmel-bammel-bommelchen_s-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Das Baurecht ist kompliziert.</p>
<p>Das Antragsverfahren erst recht.</p>
<p>Jetzt geht es um Nießbrauch, Baulast und Gestattung für jeden Fall einer Abänderung von persönlichen Verhältnissen, es geht um Verdinglichung. Das Wort nehmen Notare gern in den Mund, wenn sie sachenrechtlich Wichtiges erzählen. Das Nachforschen, bspw. über das Internet gibt allerdings auch nichts Schlaues zurück. Denn Verdinglichung, so heißt es schnell, das hat was mit Entfremdung zu tun und mit Karl Murx, dem Vorzeigekommunisten der ersten Stunde.</p>
<p>Gemeint ist aber die sachenrechtliche Absicherung von Rechten, losgelöst von der Frage, wem die Sache gehört. Eigentlich ganz einfach.</p>
<p>Ob es dazu kommt, steht derzeit noch nicht einmal im Grundbuch, wo es hingehört. Sondern ebenfalls in den Sternen. Womit wir wieder im Wolkenkuckucksheim der Fantasien sind.</p>
<p>Abzuwarten bleibt, ob Nießbrauch oder Nieswurz, dingliches Recht oder Ding-a-ling-a-ling wahrscheinlicher ist. König Nero von Brandenburg, früherer Radiomoderator, hat´s ja schon besungen. Und Ärger dafür eingeheimst. Wir erinnern uns gern.</p>
<p>Wir alle haben ein&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202014-lied-des-tages-die-spencer-david-group-und-det-war-in-schoeneberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 15:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Spencer Davis Group]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[Spencer Davis Group &#8211; Det war in Schöneberg Das Lied passt in zweierlei Hinsicht. Es ist noch Mai. Schöneberg ist &#8222;umme Ecke&#8220;. Hat sich auch ganz schön was verändert, seit die Spencer Davis Group das Lied aufnahm. Es ist also ein Gerücht und damit widerlegt: Niemand sagt in diesem Stadtteil &#8222;Beautymountain&#8220; zum Bezirk. Auch David ... <a title="1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202014-lied-des-tages-die-spencer-david-group-und-det-war-in-schoeneberg/" aria-label="Mehr Informationen über 1708-14 &#8211; Lied des Tages: Die &#8222;Spencer David Group&#8220; und &#8222;Det war in Schöneberg&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4768" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/icon.Tageslied.png" alt="_icon Tageslied/Lied des Tages" width="80" height="15" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/60eEyqOi-kI?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>Spencer Davis Group &#8211; Det war in Schöneberg</p>
<p>Das Lied passt in zweierlei Hinsicht.</p>
<p>Es ist noch Mai. Schöneberg ist &#8222;umme Ecke&#8220;. Hat sich auch ganz schön was verändert, seit die Spencer Davis Group das Lied aufnahm. Es ist also ein Gerücht und damit widerlegt: Niemand sagt in diesem Stadtteil &#8222;Beautymountain&#8220; zum Bezirk. Auch David Bowie hat´s nicht gesagt, jedenfalls gibt es kein einziges offizielles Dokument darüber, er könnte es in Verwendung gebracht haben.<br />
Wir könnten Romy Haag fragen, ob sie sich aber an diese Kleinigkeit erinnert?<br />
Ach egal, schön war´s damals, in Schöneberg.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/199614-kontoabstimmung-marodierende-krimtartaren-nebel-des-grauens-von-herden-huerden-horden-und-kleinkriminellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 08:28:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In einer Friedenauer Seitenstraße wohnt eine Frau, die Schwierigkeiten mit ihren Wohngeldzahlungen hat. Das eröffnet der Hausverwaltung Tür &#38; Tor und macht rechtsanwaltliche Bearbeitung erforderlich. Forderungsmanagement. Es geht um das Beitreiben der offenen Wohngelder. Inzwischen sind fünf (!) Verfahrensakten entstanden. Fein säuberlich war die Sache angedacht. Was ist eigentlich das Problem, wenn man solche &#8222;Kunden&#8220; ... <a title="1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199614-kontoabstimmung-marodierende-krimtartaren-nebel-des-grauens-von-herden-huerden-horden-und-kleinkriminellen/" aria-label="Mehr Informationen über 1684-14 &#8211; Kontoabstimmung: Marodierende Krimtartaren, Nebel des Grauens, von Herden, Hürden, Horden und Kleinkriminellen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15826" alt="Kontoabstimmung_klein" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein.jpg" width="350" height="137" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein.jpg 350w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Kontoabstimmung_klein-300x117.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></p>
<blockquote><p>In einer Friedenauer Seitenstraße wohnt eine Frau, die Schwierigkeiten mit ihren Wohngeldzahlungen hat. Das eröffnet der Hausverwaltung Tür &amp; Tor und macht rechtsanwaltliche Bearbeitung erforderlich. Forderungsmanagement.</p></blockquote>
<p>Es geht um das Beitreiben der offenen Wohngelder. Inzwischen sind fünf (!) Verfahrensakten entstanden. Fein säuberlich war die Sache angedacht.</p>
<p>Was ist eigentlich das Problem, wenn man solche &#8222;Kunden&#8220; hat? &#8211; Die Forderungen wachsen kontinuierlich an und die Verwaltung hätte gern Kontrolle darüber, in welcher Höhe (genau) &#8222;aus genau welchem Grund&#8220; Forderungen bereits &#8222;ausgelagert&#8220; wurden zu einem könnerischen Rechtsanwalt. Sagen wir: &#8222;Die Kundin hat 5.300,- EUR Schulden bei der WEG und welcher Betrag davon wurde wann bereits geltend gemacht mit rechtsanwaltlicher Forderungseinziehung? &#8211; So in etwa lautet die Grundfrage dieses Artikels. Antwort darauf nicht.</p>
<p><span id="more-15825"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15827" alt="Siegessäule - Goldelse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-1024x775.jpg" width="640" height="484" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-1024x775.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule-900x681.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_1151_Siegesaeule.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<blockquote><p>Wer den Überblick sucht, ist nur zu faul zu vermuten. #Lebenserkenntnisse meinerseits</p></blockquote>
<p>Die Grundeinstellung bricht sich Bahn in organisatorischen Erwägungen. Eine davon lautet Buchhaltung. Auch Laien wissen, Buchhaltung muss stimmen. Auf den Cent genau. Wer Buchhaltung beherrscht, hat Recht. Oder zumindest den Überblick.</p>
<p>Kann jemand alles drei nicht, Buchhaltung, Recht und Überblick, wird´s schon schwierig.</p>
<p>Das Problem: Die Forderungen verändern sich jeden Tag. Es gibt auch gesetzliche Erwägungen, wenn der Schuldner zahlt, wie zu verrechnen ist. Die Antwort: Es gibt Forderungskonten.</p>
<p>Die Hausverwaltung hat welche und spielt Mandant. Mandant zahlt (zu viel) Geld für Rechtsanwalt und der &#8222;soll tun&#8220;, gefälligst. Sie bucht Forderungen dieser Art in genauen Teilbeträgen auf spezielle Forderungskonten. Sie sagen uns: In exakt dieser Höhe haben wir die Sache dem Anwalt die Forderungen zwecks Titulierung übertragen. Das war Kunst, das konnte schon mal weg. Zum Anwalt.</p>
<p>Dann bekommt der Anwalt Geld (Honorar), dass er sich kümmert. Dies Geld stellt eine Art &#8222;verauslagte Kosten&#8220; dar, mit der Folge, dass die Zahlung vorläufig geleistet wird und  richtig erfasst werden muss. Also auf das richtige Forderungskonto. Nicht auf irgendeins. Später wird der Schuldner Zahlung auf eine &#8222;kumulierte Gesamtforderung&#8220; leisten und die Salden ausgleichen. Jedes dieser Konten hungert nach Auflösung. Wenn du wirklich Glück hast, schreibt der Anwalt einen Brief an den Schuldner und der zahlt die brieflich geltend gemachte Forderung mit Überweisung des Gesamtbetrages. Noch mehr Glück? Der Anwalt weiß sogar, wie hoch genau die Forderung tatsächlich ist und das Anwaltsschreiben stimmt sogar mit deiner Forderungsbuchhaltung überein. Ach Quatsch, das ist nun wirklich zu viel verlangt. Es ist der Rest, vor dem mir bangt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15828" alt="Präzision &amp; Konfusion - The Fog, Nebel des Grauens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg" width="650" height="461" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Banner_The.Fog_Nebel.des_.Grauens-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Herr Rechtsanwalt führt Forderungskonten &#8222;wie nüscht anderes&#8220;, derartige Aufstellungen gehen bei Anwalts Kanzlei wie &#8222;geschnitten Brot&#8220;. Sie sind beruflich gestrickt und berücksichtigen im Rechtsanwaltsprogramm weitgehende Gesichtspunkte, Punkt DE. Wie z.B. die Frage der Zinsenberechnung auf aufgelaufene, fällig gewesene Hauptforderungen. Mit korrektem &#8222;Zinsfuß&#8220;, Fälligkeitsdatum und Erbsenzählung für Kleinstbeträge, plus minus Halleluja.</p>
<p>Mit der Zeit kommen ganz erkleckliche Gesamt-Beträge zusammen, die sich aufaddieren aus einer Vielzahl von verschiedenen Forderungsgesichtspunkten, diese umfassen wesentlich mehr als vergleichsweise zu geringe Zinsen, auszugsweise diese:</p>
<p>&#8211; eine Hauptforderung, bestehend aus Wohngeld für konkrete Monate und Jahre, wobei Hausverwaltungen zum Jahresende einen Buchhaltungsschnitt machen müssen aus Gründen der richtigen Jahresabrechnung,</p>
<p>&#8211; Nebenkosten wie Rechtsanwaltsgebühren, Gerichtskosten, Sachverständigenkosten, Zinsen und sonstigen Forderungen,</p>
<p>&#8211; zu zahlenden Sonderhonoraren für die Hausverwaltung, die Forderungen honorarpflichtig mit Zusatzkosten beitreibt.</p>
<p>Dieses alles ist forderungsmäßig zu bearbeiten und &#8222;auf Null&#8220; zu bringen durch Zahlung oder durch Ausbuchung, wenn die Zahlung nicht durchgesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Wie eine Herde Krimtartaren</strong> (Überschrift) stellen sich vielerlei Gesichtspunkte solchen Forderungsmanagements als &#8222;marodierende <strong>Horden</strong>&#8220; bzw. <strong>Hürden</strong> dar. Es sind die Klein-, Kleinst-, <strong>kriminelle</strong> und Großbeträge von Forderungsbeträgen, die sich kumulieren zu etwas grässlichem, modrig riechenden Fäulnisgeruch, Verwesung, Schlamm und Sumpf.</p>
<p>Als Gesamtforderungen stehen sie wie Boliden in ihrer Zeit. Wird gezahlt, erledigen sie sich wie dunkle Schemen aus dem Nichts. Wie in &#8222;The Fog&#8220;, im <strong>Nebel des Grauens</strong>, stehen die Forderungen da und erwarten ihre endgültige Erlösung, um nach dem Verstreichen der Geisterstunde einfach weg zu sein. Die Geisterstunde gipfelt in ihrem Klimax, den man Zahlung nennt. Alle fruchtlosen Geisterstunden nennt man auch mal Wertberichtigung. Außer Spesen nüscht gewesen. Sternstunden der Göttin Debitoria, bei den Italienern: Ripianificazione debitoria &#8211; Umschuldung von finanzieller auf moralische Verantwortung, Schuld und Sülze.</p>
<blockquote><p>In unermesslichem Schöpfungsgeist haben wir zwei Göttergattinnen als Götterspeise unsererseits in Erwägung gezogen. Beide sind äußerst schön anzusehen, italienisch statt griechisch, voll Unschuld und Sülze und <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontradiktion" target="_blank">Kontradiktorinnen</a> des internationalen Finanzgeflechts: Wir nennen sie Debitoria und Kreditoria, sie sind die zur Vermählung zur Verfügung stehenden hübschen Töchter von Creditus, dem Übervater der Hochfinanz.</p></blockquote>
<p>Kontradiktorisch ist zuweilen auch die Buchführung des verfahrensführenden Rechtsanwalts. Auf immer wieder frappante Art und Weise bewahrheitet sich immer wieder das Vorurteil: &#8222;Juristen haben von Zahlen keine Ahnung.&#8220; Jedenfalls so ähnlich. Oder auch ganz anders.</p>
<p>Das Problem ist die richtige Zuordnung von Geschäftsvorfällen. Der Rechtsanwalt wird so zum Forderungsmanager, zum spiritus rector. Er leitet den Verwalter als Mandanten an, die weitere Entwicklung der Forderungen bis zu ihrer Auflösung gebührend bzw. Gebühren auslösend zu begleiten.</p>
<p>Und dann die große Rechtsanwaltskanzlei und die &#8222;x Akten&#8220;. Im vorliegenden Fall sind es fünf Verfahrensakten. Das heitere &#8222;Wir raten einen Geschäftsvorfall&#8220; kommt jetzt zum tragen, Mandant bekommt Schreiben und Nachricht. &#8222;Zu obigem Geschäftszeichen&#8220; (sein Aktenzeichen/mein Aktenzeichen) möchte er mir mitteilen, dass &#8222;Bli bla blub&#8220;. Undsoweiter.</p>
<p>Zahlung hat er weitergeleitet.</p>
<p>Das Problem. Alles ist summa summarum richtig. Aber die RENO-Gehilfin nimmt auch schon mal die falsche Vorlage und pflegt das falsche Aktenzeichen ein. Und dann bekommt die Sache einen komplett anderen Sinn. Dann zahlt jemand auf eine Forderung, die in den Himmel wächst bzw. aus ihm herausplumpst, weil die Forderung in dieser Höhe gar nicht existiert. Im Rahmen der einen Akte ist die Zwangsversteigerung beantragt worden und &#8222;aus diesem Rechtsgrund&#8220; sind Sachverständigenkosten in dieser Akte &#8222;tituliert&#8220; und bevorrechtigte Forderungen. Ihre Erstattung kann ohne gesonderten Gerichtszug verlangt werden. Der Rechtsanwalt aber teilt mit, dass der Sachverständigenvorschuss anstatt zur Akte Nr. 01 zur Akte Nr. 04 auszuzahlen ist. Später meldet die Rechtsanwaltskanzlei in der Akte Nr. 05 &#8222;zur obigen Sache&#8220; eine Zahlung der Justizkasse zur Rückzahlung nicht verbrauchter Sachverständigenkosten.</p>
<p>In Akte 01 (Konto) wurden die Kosten nicht ausgezahlt, sondern in Akte 04 (anderes Konto). Die Rückzahlung derselben Forderung zu Gunsten der Akte Nr. 05 (anderes Konto) macht nun spätestens hier auch jedem Laien verständlich: Das ist eine Horde marodierender Krimtartaren, diese kleinen Forderungsbiester, ein Nebel des Grauens und nebenbei gesagt &#8222;Kraut &amp; Rüben&#8220;.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lustige.Krimtartaren.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15829" alt="Lustige Krimtartaren" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Lustige.Krimtartaren.jpg" width="650" height="465" /></a></p>
<p>Damit befasst sich der Verwalter einen ganzen Abend lang, um endlich zu verstehen: Geschlampt hast du nicht, aber was jetzt hier als Gesamtgemengelage eingetreten ist, das wünscht du selbst der Schuldnerin nicht. Es besteht jetzt, nach all der intensiven Bearbeitung, ein fehlende Vermutung von Richtigkeit.</p>
<p>Wer hat hier die Ar&#8230;.karte gezogen?</p>
<p>Im momentum (latein) hat der Herr Rechtsanwalt ein paar Fragen vorliegen, die er wahrscheinlich für verrückt hält, die sind überschrieben mit</p>
<table width="271" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<colgroup>
<col width="61" />
<col width="130" />
<col width="80" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td colspan="3" width="271" height="17">Forderungsabstimmung Sache Müller-Lüdenscheid (* Name geändert)</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" height="17">auf den 31.12.12 und den 31.12.13</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" height="17">Alle Verfahrensakten, ein Überblick</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Mar 2014 13:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[beauty mountain]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenauer Schreibstube]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Woche den nächsten Schritt auf dem Weg zur Vergreisung getan. Die werte Frau Kaltmamsell hat ein Plakat, dass ich als Student noch in der Münchner U-Bahn hab hängen sehen, als “archäologisch” bezeichnet. Und beim Betrachten des Musikvideos einer Band, die laut Spex der nächste hot shit ist, hab ich “Aber das ist doch nur ... <a title="1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/198514-zitatfilter-alfredo-hitchhike-ueber-kaltmamselln-und-das-aelter-werden/" aria-label="Mehr Informationen über 1673-14 &#8211; Zitatfilter: Alfredo Hitchhike über Kaltmamselln und das älter werden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Alfredo_Chris.Kurbjuhn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15741" alt="Alfredo_Chris.Kurbjuhn" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/Alfredo_Chris.Kurbjuhn.jpg" width="650" height="529" /></a></p>
<blockquote><p>In dieser Woche den nächsten Schritt auf dem Weg zur Vergreisung getan. Die werte Frau Kaltmamsell hat ein Plakat, dass ich als Student noch in der Münchner U-Bahn hab hängen sehen, als “archäologisch” bezeichnet. Und beim Betrachten des Musikvideos einer Band, die laut Spex der nächste hot shit ist, hab ich “Aber das ist doch nur Krach…” gedacht, bevor ich es verhindern konnte. Das Endspiel hat begonnen.</p></blockquote>
<p>sagt Chris Kurbjuhn, Splitterbrötchen-Verehrer (das Splitterbrötchen = engl.: splinter bin), Friedenauer Schreibstil, Schöneberg (für Amis: beauty mountain) <a title="externer Link" href="http://www.chris-kurbjuhn.de/?p=2661" target="_blank">hier lesenswert&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 15:03:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Chris Kurbjuhn]]></category>
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		<category><![CDATA[Ornithologe]]></category>
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					<description><![CDATA[Chris Kurbjuhn sagt: Machen wir uns nichts vor: Das Semikolon ist de facto tot. Ich weiß nicht mehr, wann ich es zuletzt benutzt habe. Ich kann mich an kein aktuelles Buch erinnern, in dem es mir in den letzten Jahren entgegengekommen wäre. Wo er das sagt? Hier. Das ist in Friedenau, Berlin-Schöneberg, dort sind die ... <a title="1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196214-zitate-von-satzzeichen-und-ihrem-halben-tod-voegeln-speck-und-friedenauer-schreibstuben/" aria-label="Mehr Informationen über 1650-14 &#8211; Zitate: Von Satzzeichen und ihrem halben Tod, Vögeln, Speck und Friedenauer Schreibstuben">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10151" alt="Icon Zitatfilter, Zitate" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/08/icon.Zitatfilter.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8658" alt="Der schräge Vogel!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/der.schraege.Vogel_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Chris Kurbjuhn sagt:</p>
<blockquote><p>Machen wir uns nichts vor: Das Semikolon ist de facto tot. Ich weiß nicht mehr, wann ich es zuletzt benutzt habe. Ich kann mich an kein aktuelles Buch erinnern, in dem es mir in den letzten Jahren entgegengekommen wäre.</p></blockquote>
<p>Wo er das sagt? <a title="externer Link" href="http://mystory-verlag.de/blog/%E2%80%A0/" target="_blank">Hier</a>. Das ist in Friedenau, Berlin-Schöneberg, dort sind die &#8222;Friedenauer Schreibstuben&#8220;. Ihre Aufgabe u.a.: Die genaue Überwachung der Satzzeichen! Während die einen &#8222;gut zu Vögeln sind&#8220; (Ornithologen), ist Kurbjuhn in Orthographie gut. Bemerkt den halbwegs eingetreten Tod der Satzzeichen, der Semikoliken. Und ich in Geo: Ich weiß, Friedenau liegt nicht im Speckgürtel. Siehste.</p>
<p>Es sei nicht zu bedauern. Wir denken nochmal drüber nach. Halten aber die Tendenz als konsensfähig fest<span style="color: #800000;"><strong>;</strong></span> das Gegenteil muss uns erst einmal irgendwer beweisen<span style="color: #800000;">;</span> woher sollten wir sonst wissen, was nicht mehr zu ändern ist&#8230;?</p>
<p>Bei der Gelegenheit zur Nummer dieses Artikels: 1962 war ein ausgezeichnetes Jahr.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/189713-positionen-das-homoerotische-studio/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 02:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder einer Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Emerson Lake & Palmer]]></category>
		<category><![CDATA[Krokodil]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem &#8222;Laden&#8220; zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen &#8222;den Rest der Welt&#8220;. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas. Für alles gibt es eine Erklärung. Auch für ... <a title="1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/189713-positionen-das-homoerotische-studio/" aria-label="Mehr Informationen über 1585-13 &#8211; Positionen: Das homoerotische Studio">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13999" aria-describedby="caption-attachment-13999" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13999" alt="Einladung zur Eigentümerversammlung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_2799.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-13999" class="wp-caption-text">Einladung zur Eigentümerversammlung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Eigentümerversammlung in Berlin-Schöneberg: Und die Frage, was ein Wohnungseigentümer unter einem &#8222;Laden&#8220; zu verstehen hat, bzw. wie man einen Laden zu nutzen berechtigt ist als Eigentümer im Verbund mit den übrigen, dort wohnenden Miteigentümern. Oder gegen &#8222;den Rest der Welt&#8220;. Ein paar Plädoyerversuche für oder gegen Milchglas.</p></blockquote>
<p>Für alles gibt es eine Erklärung.</p>
<p>Auch für dies? Das ebenerdige Gewerbe an der Hauptstr. in Berlin-Schöneberg ist ein Laden mit Schaufenster. Vor eineinhalb Jahren wurde das Gewerbe zwangsversteigert. Dann stand es eine Weile leer. Der neue Eigentümer ist ein Arzt. Er hat die Einheit als Kapitalanlage gekauft und entwickelt, einen neuen Mieter gefunden. Von außen sieht das Gewerbe jetzt gut aus. Es wurden neue Schaufenster eingebaut. Bzw. das Gegenteil von Schaufenstern. Also Fenster, durch die man nicht (mehr) schauen <del>kann</del> soll.</p>
<p><span id="more-15164"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=y7WeP-Aa5EI<br />
Emerson, Lake &amp; Palmer &#8211; Pictures At An Exibition</p>
<blockquote><p>&#8218;Pictures at an Exhibition&#8216; ist ein Album der britischen Progressive Rock Band Emerson, Lake &amp; Palmer, aus dem Jahre 1971, ein Live Album, nochmals neu erschienen 2001 &#8218;remastered edition&#8216; (Komponist der klassischen Vorlage ist Modest Mussorgsky´s Stück &#8218;Bilder einer Ausstellung&#8216;. Das originale Livealbum von ELP wurde in der Newcastle City Hall aufgenommen.</p></blockquote>
<p>Jetzt auf der Eigentümerversammlung spricht Frau Leiserfluß (* Name geändert) dies Gewerbe nochmals an. Der Punkt steht nicht auf der Tagesordnung. Man muss auch mal Klartext sprechen. Sie sagt, sie hätte gehört&#8230;..  &#8211; was sie gehört habe, in dem Gewerbe sei jetzt so eine Art von &#8222;homoerotischem Filmstudio&#8220;. Bitte was?</p>
<p>Sie hätten doch immer auf Nachfrage gesagt, es ist eine Galerie geworden. Eine Galerie, das ist so was mit &#8222;Bilder ausstellen&#8220;, Bilder einer Ausstellung &#8211; Pictures At An Exibition. Wobei jetzt aber der Kopf &#8222;Uhu&#8220; macht, welche Bilder würden denn da jetzt ausgestellt? Wenn überhaupt welche ausgestellt würden, dann doch bitte nicht&#8230;.uhhhh.</p>
<p>Die Schaufensterscheiben vorn sind jetzt aus Milchglas. Man kann nicht hineinsehen. Das Milchglas verhindert das. Ausgerechnet Milchglas.</p>
<p>Es entspinnt sich die Frage, ob man gegen diese Art Gewerbebetrieb in diesem Erdgeschossladen etwas unternehmen könne? Einige machen Anmerkungen, alle sind unterschiedlicher Meinung.</p>
<p>Herr Hintermann (*), Vorderhauseigentümer, hat eine ganz bestechende Idee, die sogleich das &#8222;große Kopfkino&#8220; im Kopf des Verwalters anwirft, der Countdown läuft: &#8222;Das ist vielleicht der Dreh- und Angelpunkt.&#8220; Wenn man schon gegen den Betrieb an sich nichts unternehmen könne, dann doch eventuell gegen die Milchverglasung. Diese sei ja schließlich vom vermietenden Eigentümer mit den übrigen Eigentümern der Straßenfassade nicht abgesprochen.</p>
<p>Die Eigentümergemeinschaft hätte einen Beseitigungsanspruch? Sie fordert: Klarglas!</p>
<p>Das aber löst nun ein allzu heftiges Kopfkino aus und die irgendwie abstruse Vorstellung von der &#8222;Freien Sicht für freie Bürger.&#8220; Hat die Eigentümergemeinschaft einen Anspruch darauf, in &#8222;Schaufenster&#8220; schauen zu dürfen: Wikipedia gibt uns Hinweise dazu:</p>
<blockquote><p>Als <b>Schaufenster</b> bezeichnet man meist großflächige Durchsichtfenster eines Handelsbetriebs oder einer Einrichtung, hinter denen Waren von außen sichtbar zur Schau gestellt werden oder auf Dienstleistungen hingewiesen wird. Die Waren bzw. Hinweise sind in der Regel attraktiv dekoriert („Visual Merchandising“). Eine veraltete Bezeichnung für die Auslage hinter einem Schaufenster ist der aus dem Französischen stammende Begriff  <i>Etalage</i>. Schaufenster zählen für den stationären Einzelhandel, namentlich für den Fachhandel und Warenhäuser, zu den wirksamsten Werbemitteln. Vom Informations- und Unterhaltungswert der Schaufensterauslagen leitet sich auch der Begriff <i>window shopping</i> ab. Damit wird das ohne Kaufabsicht erfolgende Flanieren vor Schaufenstern in Geschäftsstraßen oder Einkaufszentren bezeichnet.(Aus Wikipedia: Schaufenster)</p></blockquote>
<p>An diesem Punkt dieser &#8222;short story&#8220; about business ist der Gesamtwitz nicht mehr von der Hand zu weisen. Hatte Walter Ulbricht noch versichert: &#8222;Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten&#8220;, so wünschte man sich doch in diesem Zusammenhang bei erfolgversprechender, klageweise Geltendmachung des Milchglases am Fenster zur Verhinderung wirklicher Einblicke womöglich eine große Sichtschutzmauer um das Straßenschaufenster herum?</p>
<p>Gut. Also Filme, wo es Männer miteinander machen. Auf einem Drehteller, ausgeschlagen mit Fell. Scheinwerfer drumrum. Aber Klarglas? Wohl besser nicht.</p>
<p>Der Gedanke wird letzten Endes nicht weiter verfolgt&#8230;..gut so…..es war nur so ein Gedanke. Man wird ja mal nachdenken dürfen. Wozu auch gehört, einigermaßen abstruse Lösungsansätze für Probleme wie diese zwar lustig zu finden, aber &#8222;wenig zielführend&#8220;.</p>
<p>Im Zusammenhang mit dieser besser insgesamt zu verwerfenden Gedankenstrategie nimmt sich in derselben Kategorie die Frage, ob ein Gewerbe im Erdgeschoss des Vorderhauses zur Straßenseite ein überlebensgroßes Krokodil als &#8222;Eyecatcher&#8220; über die dort neu entstandene &#8222;Erlebnisgastronomie&#8220; hängen darf, als Abwägung ernst. Schon, um von einer Klarverglasung des auf der anderen Seite des Hauses liegenden homoerotischen Filmstudios abzulenken? Albert Einstein lässt grüßen: Alles ist relativ.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1510">Schildkröten und Krokodile</a></li>
<li>Eigentümerversammlung: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13251">Irgendwo in Schöneberg suchen sie jetzt einen neuen Verwalter</a></li>
<li>Historie: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14274">Herr oder Frau Bellerbaum hat Regeln an die Wand genagelt, da stehen sie noch heute</a></li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<item>
		<title>1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:00:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst: Etwas mit Argusaugen beobachten bedeutet: etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten, etwas nicht aus den Augen zu lassen. Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen ... <a title="1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187313-mythologie-etwas-mit-argusaugen-beobachten/" aria-label="Mehr Informationen über 1561-13 &#8211; Mythologie: Etwas mit Argusaugen beobachten!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3510" aria-describedby="caption-attachment-3510" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3510 " alt="Das Mehraugenprinzip" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg" width="640" height="491" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner.jpg 800w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Mehraugenprinzip_Banner-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3510" class="wp-caption-text">Das Mehraugenprinzip</figcaption></figure>
<p>Zur Mythologie des Misstrauens bzw. Vertrauens, stärker noch des &#8222;Gottvertrauens&#8220;. Notiz an mich selbst:</p>
<p>Etwas mit <b>Argusaugen</b> beobachten bedeutet:</p>
<ul>
<li>etwas unaufhörlich und unermüdlich zu beobachten,</li>
<li>etwas nicht aus den Augen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Eine Redensart aus der griechischen Mythologie: Die Göttin Hera ließ Io, die in eine Kuh verwandelte Geliebte ihres Göttergatten Zeus, von dem Riesen Argos (latinisiert <i>Argus</i>) bewachen. Sie wollte so verhindern, dass es zu Schäferstündchen zwischen Zeus und Io kam. Argus hatte hundert Augen, von denen jeweils ein Teil schlief, während der Rest wachte. So konnte er Io immer im Auge behalten. Auf Befehl des Zeus schläferte der Götterbote Hermes Argus ein und tötete ihn. Seine hundert Augen überführte Hera in das Federkleid des Pfaus.</p>
<p>(Vollständig zitiert aus Wikipedia, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argusaugen" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Watch! Etwas mit Argusaugen zu beobachten, gefällt mir als Idee. Allerdings auch nicht in einem &#8222;argwöhnischen Sinne&#8220;, das strengt an. Mit einem lachenden und zwei weinenden? Oder umgekehrt? Für den Moment unwichtig, ich überlege es mir noch. Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1560-13 &#8211; Aushang: Wenn Du mal richtig nerven willst, frage vorher die Mitbewohner!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187213-aushang-wenn-du-mal-richtig-nerven-willst-frage-vorher-die-mitbewohner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 07:16:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum hier]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4750" alt="Aktion: Aushang für die Ewigkeit" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg" width="450" height="67" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/Aktion.Aushang.fuer_.Ewigkei-300x44.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Aktion: Aushang für die Ewigkeit</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15005" aria-describedby="caption-attachment-15005" style="width: 606px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15005" alt="Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg" width="616" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr.jpg 616w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Bewohnerumfrage.aus_.der_.luetzowstr-192x300.jpg 192w" sizes="auto, (max-width: 616px) 100vw, 616px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15005" class="wp-caption-text">Bewohnerumfrage Lützowstr., Schöneberg</figcaption></figure>
<blockquote><p>Übrigens: Rein mietrechtlich unterscheiden die Volljuristen durchaus zwischen Hausmusik einerseits und Housemusic andererseits. Das eine kann der &#8222;freien Lebensentfaltung&#8220; dienen und ein Grundrecht darstellen. Das andere kann als Lärmbelästigung verurteilt werden.  #nurmalso</p></blockquote>
<p>Gesehen in Berlin-Schöneberg, Lützowstr. von Klaus Schelzig, via facebook</p>
<p>Weitere skurrile Aushänge im öffentlichen Raum <a title="externer Link" href="http://www.notesofberlin.com/" target="_blank">hier</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 16:47:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach Zusendung der emailadresse, nehme ich Dich/Sie gerne in unsere mail-Verteiler für Paartanz- und/oder Kreistanztermine auf! (Signaturangabe einer Email an die Hausverwaltung) Das Anliegen war ja noch gut gewählt. Die Antwort unsererseits dauerte Sekunden, auch am Abend zufällig noch am Arbeitsplatz. Die Ursprungsmail war -richtigerweise- eher kurz und privat gehalten. Als dann aber sofort die ... <a title="1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/186113-alltag-in-der-eingangspost-der-haus-und-grundstuecksverwaltung-geht-ein-gar-lustig-treiben-vonstatten-gestatten/" aria-label="Mehr Informationen über 1549-13 &#8211; Alltag: In der Eingangspost der Haus- und Grundstücksverwaltung geht ein gar lustig Treiben vonstatten! Gestatten?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13611" aria-describedby="caption-attachment-13611" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13611" alt="Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Lehrer.Laempel_Goethe-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13611" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Die neuen Leiden des jungen W.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Nach Zusendung der emailadresse, nehme ich Dich/Sie gerne in unsere mail-Verteiler für Paartanz- und/oder Kreistanztermine auf! (Signaturangabe einer Email an die Hausverwaltung)</p></blockquote>
<p>Das Anliegen war ja noch gut gewählt. Die Antwort unsererseits dauerte Sekunden, auch am Abend zufällig noch am Arbeitsplatz. Die Ursprungsmail war -richtigerweise- eher kurz und privat gehalten. Als dann aber sofort die Antwort geschossen kam, freute sich die Empfängerin der schnellen Antwort und drückte auf Antworten. Dabei wird automatisch die vorkonfigurierte Signatur im Antwortmodus mit eingerückt. Und da steht es nun: Das beste, was Füße jetzt tun können, ist tanzen.</p>
<p>Nur ja nicht jetzt eine Email schreiben und Aufnahme in  den newsletter&#8230;. &#8211; Halten wir so kurz als möglich fest: Es lebe der Gesellschaftstanz! &#8211; Ich muss weg: Die nächsten Tanzschritte abstimmen, vorwärts, rückwärts, seit und ran&#8230;.</p>
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		<title>1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 10:41:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Frauen riechen besser als Männer, sie merken schneller, wenn etwas stinkt. Das ist wissenschaftlich erwiesen.&#8220; (zur Trinkwasseraufbereitungsanlage in Berlin-Schöneberg) &#8211; Anruf einer Eigentümerin Die Eigentümerin wendet sich beschwerdeführend an die Verwalterin. Was der Wasserinstallateur der Fa. Sünder (* Name geändert) da schrieb, kann nicht sein. Er schrieb: &#8220; bezüglich des Wasserproblems wird es an den ... <a title="1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184913-positionen-die-neue-deutsche-haerte-im-kaltwasser-aerosole-legionellen-und-geschmaecker-vom-trinkwasser/" aria-label="Mehr Informationen über 1537-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;neue deutsche Härte&#8220; im Kaltwasser, Aerosole, Legionellen und Geschmäcker vom Trinkwasser">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9264" aria-describedby="caption-attachment-9264" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9264" alt="Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-1024x687.jpg" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04934.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9264" class="wp-caption-text">Wasserprüfeinrichtung GESAMTHÄRTE</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Frauen riechen besser als Männer, sie merken schneller, wenn etwas stinkt. Das ist wissenschaftlich erwiesen.&#8220; (zur Trinkwasseraufbereitungsanlage in Berlin-Schöneberg) &#8211; Anruf einer Eigentümerin</p></blockquote>
<p>Die Eigentümerin wendet sich beschwerdeführend an die Verwalterin. Was der Wasserinstallateur der Fa. Sünder (* Name geändert) da schrieb, kann nicht sein. Er schrieb: &#8220; bezüglich des Wasserproblems wird es an den verbauten Rohren bzw. sonstigen Materialien bei Frau Lecker (* Name geändert) liegen. Wenn es die Enthärtungsanlage wäre hätten alle Bewohner dieses Geruchsproblem. Die Wartung der Enthärtungsanlage erfolgt in Kürze direkt durch die Fa. Grünbeck&#8220;.</p>
<p>Das offene Emailen von Meinungen und Gegenstatements ist eine gefährliche Sache. Denn allzu schnell kommt es aufgrund von ungeschickten, psychologisch angreifbaren Formulierungen zu Verärgerungen. Wie in diesem Fall.</p>
<p><span id="more-14856"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_9265" aria-describedby="caption-attachment-9265" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9265" alt="Wasserschlauchanbindung am Hausanschluss" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-1024x687.jpg" width="640" height="429" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-1024x687.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927-300x201.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/04/DSC04927.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9265" class="wp-caption-text">Wasserschlauchanbindung am Hausanschluss</figcaption></figure>
<blockquote><p>Es sind Wasserleitungen schon immer im Haus, seit dem es dort steht. Es ist ca. 1910 gebaut worden. Teils sind noch alte Leitungen da, signifikante Teile des Rohrsystems wurden erneuert. Unten im Keller steht seit 2010 die neue Enthärtungsanlage von Grünbeck, einem der Marktführer auf dem Gebiet der Trinkwasseraufbereitung. Klar ist: Die alten Rohrsysteme waschen in den Jahren nach Einbau der Enthärtungsanlage auch Kalk aus. Neuere Kalkablagerungen sind indes nicht zu befürchten, bzw. in geringerem Umfang.</p></blockquote>
<p>Jetzt steht die Wartungsqualität der Firma auf dem Prüfstand. Sie habe sich bei den weiteren Hausbewohnern erkundigt, sagt die Anruferin. Nicht nur bei ihr schmeckt das Wasser komisch. Überhaupt: Es schmeckt gar nicht mehr so richtig. Aha.</p>
<blockquote><p>Seit wann schmeckt Berliner Leitungswasser? Weswegen schmeckt es besonders gut? Was sagen die Berliner Wasserbetriebe dazu?</p></blockquote>
<p>Die Wasserhärte wird in &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%A4rte" target="_blank">Grad deutscher Härte</a>&#8220; angegeben und liegt üblicherweise bei ca. 20-22 in Berlin. Rammstein lässt grüßen.</p>
<p>Restkalk muss im enthärteten Wasser verbleiben, man entkalkt auf 4-8 herunter, Restkalk (Resthärte) ist aber notwendig, bspw. um beim Hände waschen die Seife wieder von den Händen zu bekommen. Selbiges gilt für den Kopfwaschvorgang.</p>
<blockquote><p><i>Weiches Wasser</i> ist günstiger für alle Anwendungen, bei denen das Wasser erhitzt wird, zum Waschen, zum Gießen von Zimmerpflanzen etc. Nachteilig sind jedoch die starke Schaumbildung bei Waschmitteln und die schlechte Entfernbarkeit von Seife z. B. beim Händewaschen. Weiches Wasser steht in Kristallin-Regionen mit Granit, Gneis und Basalt-Gesteinen zur Verfügung. Auch Regenwasser ist weich.(schreibt Wikipedia zu &#8222;Wasserhärte&#8220;)</p></blockquote>
<p>Auch in Kaltwasserleitungen können sich <strong>Legionellen</strong> bilden. &#8222;Überall sind Legionellen&#8220;, sagt ein befreundeter Wasserinstallateur zu mir. Das Problem sind nicht die Legionellen, sondern ihre ungebremste Vermehrung. Wenn sie sozusagen zu einer &#8222;kritischen Masse&#8220; ansteigen. Dies begünstigt die Erwärmung (Temperaturen) von Trinkwasser, deshalb hat der Gesetzgeber die Prüfung für verbundene Heizungsanlagen (mit Warmwasserbereitung) ab 2013 vorgeschrieben. Legionellen fühlen sich zwischen 35 und 50 Grad wohl, bei höheren Temperaturen sterben sie.</p>
<figure id="attachment_14859" aria-describedby="caption-attachment-14859" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14859" alt="Aerosole im Zaume halten" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg" width="650" height="675" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Aerosole_Bild-288x300.jpg 288w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14859" class="wp-caption-text">Aerosole im Zaume halten</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wet speak: Wenn der Feuchtigkeitsgehalt direkter, persönlicher Ansprache den Legionelleneintrag begünstigt&#8230;. &#8211; kurz und trocken bemerken!</p></blockquote>
<p><a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aerosol" target="_blank">Aerosole</a> beim Duschen und im Bereich von Spritzwasser einzuatmen ist gefährlich. Wir stellen fest: Das Thema ist diffizil, komplex betrachtet ist der &#8222;Grad deutscher Härte&#8220; in musikalischer Hinsicht der eines Rammstein-Konzertbesuchs, aber beim Trinkwasser überwiegt das Interesse der hausverwaltenden Systemsteuerer mit der Tendenz zu softstorno-gesteuerten Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Ganz vorsichtig, weich und eloquent wird dem Trinkwasser die gesamtdeutsche Härte genommen.</p>
<p>Höchste Zeit, sagt sich der Verwalter selbstkritisch nach einigem Nachdenken über das Problem, eine gute Anlage zu besitzen und andererseits Bewohnermeldungen zu erhalten, die &#8222;stinkendes Wasser&#8220;, Kalkablagerungen melden, eine Art Qualitätsmanagement einzuführen, zumindest sporadisch.</p>
<blockquote><p>Berliner Wasser hat immer sehr gut geschmeckt, das ist ja allgemein bekannt. (sagt die Wohnungseigentümerin) &#8211; Der Tagesspiegel schreibt: &#8222;Vor Jahren haben die Wasserbetriebe ausrechnen lassen, dass der Umstieg aller Berliner von Flaschen- auf Leitungswasser jährlich fast 100 000 Tonnen CO2 vermeiden würde, weil für Leitungswasser keine Flaschen hergestellt und gereinigt werden und keine Lastwagen durch halb Europa fahren müssen. Aber Wasser kauft man eben auch mit dem Bauch.&#8220; (Link unten)</p></blockquote>
<p>Es geht nun um die <em>sporadische</em> Überprüfung, ob die Qualität des kalten Wassers gut ist? Dass es auch geschmacklich auf der Höhe sein soll, weil Berliner Trinkwasser bekanntlich gut schmeckt, der Geschmack aber seit Einbau der Anlage nachgelassen hat, also sich negativ verändert hat? Eins steht schon jetzt fest: <strong>Wasser ist nass</strong>.</p>
<p><strong>Allerdings: Die Ente bleibt draußen&#8230;.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/geschmacksprobe-am-alexanderplatz-in-berlin-berliner-leitungswasser-gegen-mineralwasser/8517264.html" target="_blank">Geschmackstest: Berliner Leitungswasser</a> (Tagesspiegel)</li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2013/0730/005_trinken.jsp" target="_blank">Wie gut schmeckt Leitungswasser?</a> (WDR)</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 08:05:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kickerbälle, das ist so ein Thema. Es gibt Harte, wie Stahleier so hart und so laut. Aber die sind glibschig. Man kann mit ihnen nicht recht dribbeln. Es gibt Weiche, die sind federleicht und nach einer Weile sehen sie aus wie krümelndes Brot, die Lackschicht löst sich langsam ab und auf und sind nicht seriös. ... <a title="1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184013-positionen-vom-tischkickern-eigentoren-und-der-spielmannsucht-von-maennern/" aria-label="Mehr Informationen über 1528-13 &#8211; Positionen: Vom Tischkickern, Eigentoren und der Spielmannssucht von Männern">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-14799" alt="Tischkicker" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-1024x775.jpg" width="640" height="484" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-1024x775.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/IMG_7287_Tischkicker.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Kickerbälle, das ist so ein Thema.</p>
<p>Es gibt Harte, wie Stahleier so hart und so laut. Aber die sind glibschig. Man kann mit ihnen nicht recht dribbeln.</p>
<p>Es gibt Weiche, die sind federleicht und nach einer Weile sehen sie aus wie krümelndes Brot, die Lackschicht löst sich langsam ab und auf und sind nicht seriös.</p>
<p>Die Richtigen haben eine gewisse Schwere, sind hart, aber lassen sich mit Kickerfiguren fassen, dribbeln und von Figur zu Figur jonglieren, weiter schnalzen und fest greifen, bevor -aus dem Handgelenk- der unerbittliche Toreintrag erfolgt.</p>
<p>Solche will ich haben.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14798"></span><br />
&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14800" alt="_tipp-Kickerinnen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen.jpg" width="650" height="394" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/tipp-Kickerinnen-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Manche Männer spielen gern an Tischfussballgeräten. Andere am anderen Geschlecht. Wieder andere am Heizkreislauf der Wohnanlage. So unterschiedlich ist nun mal das Leben. Dass dies alles irgendwie zusammen gehört und letztlich ein großes Ganzes ist, wer hätte das gedacht&#8230;?</p></blockquote>
<p>In der Wohnungseigentümergemeinschaft geht es jetzt hoch her. Nachdem einer der Eigentümer maßgeblich voran geprescht ist und den Anderen seitenlang erläutert hat, wie man in der richtigen Reihenfolge &#8222;bauliche Veränderungen&#8220; erst anmeldet, sie dann durch Versammlungsbeschluss genehmigen lässt, um sodann zur Tat zu schreiten, im Marschgepäck eine allstimmige Mehrheit mit Einigkeit und Recht und Freiheit, die Dinge zu tun, die man begehrt.</p>
<p>Doch jetzt kommt raus, dass der Schriftführer der &#8222;Theoretischen Schriften zum Wohnungseigentumsgesetz&#8220; selbst gegen die Vorschrift verstoßen haben soll. Er wird verdächtigt, an der gemeinschaftlichen Heizungsanlage manipuliert zu haben und so die anderen um abgezweigte Heizwerte zu betrügen, die wo sie abgenommen werden, nicht mal gemessen werden. Vorteilsnahme ohne Amt und Eintrag ins Gemeinschaftswissen?</p>
<blockquote><p>Bei haustechnischen Installationen für Wasser, Energie etc. handelt es sich um geschlossene Anlagen, deren eigenmächtige Veränderung Auswirkungen auf die Gesamtanlage haben kann. Heizleitungen der Fußbodenheizung können in diesem Zusammenhang auch innerhalb des Sondereigentums Bestandteil des <b>Gemeinschaftseigentums</b> sein. (BayObLG, Beschluss v. 8.9.1988, BReg 2 Z 55/87; KG Berlin, Beschluss v. 14.11.1988, 24 W 2933/88; weitergehend Müller, Praktische Fragen des Wohnungseigentums, 4. Auflage, Rn. 81)</p></blockquote>
<p>Wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, muss aufpassen: Manchmal wird auch Moralaposteln hinterher der Kopf ab&#8230;., mit einem praktischen TippKick alles kein Problem: Hier wird sanfter, ruckartiger Druck auf den Kopf ausgeübt und schwupps schießt man ein Tor. Das Runde muss ins Eckige.</p>
<p>Mal sehen.</p>
<p>Wie einer in den Wald, so schallt es oft auch hinaus&#8230;</p>
<p>Ein Fortsetzungsroman auf allerhöchstem kriminaltechnischen Niveau.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/183913-positionen-vom-im-sinne-der-gemeinschaft-handeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 11:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Erfahrungshorizont]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungshorizonte]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin nicht anstrengend, ich handele nur im Sinne der Gemeinschaft. #Selbsteinschätzung In Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es häufig Lager mit unterschiedlichen Blockbildungen. Es geht um Themen, die allgemein diskutiert werden, die teils zu Zuständen außerordentlicher Hocherregung führen. So will einer den erst kürzlich von ihm herbeigeschafften Verwalter wieder loswerden und redet den Anderen gegenüber in kämpferischen ... <a title="1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183913-positionen-vom-im-sinne-der-gemeinschaft-handeln/" aria-label="Mehr Informationen über 1527-13 &#8211; Positionen: Vom &#8222;Im Sinne der Gemeinschaft handeln&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Ich bin nicht anstrengend, ich handele nur im Sinne der Gemeinschaft. #Selbsteinschätzung</p></blockquote>
<p>In Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es häufig Lager mit unterschiedlichen Blockbildungen. Es geht um Themen, die allgemein diskutiert werden, die teils zu Zuständen außerordentlicher Hocherregung führen. So will einer den erst kürzlich von ihm herbeigeschafften Verwalter wieder loswerden und redet den Anderen gegenüber in kämpferischen Emails das Rüstzeug dafür. Die Anderen aber stellen zunehmend in Frage, ob das überhaupt berechtigt ist? Schon hat sich der Kämpfer geoutet und gesagt, er habe rein private Gründe dafür. Ein bisschen war das schon ehrlich. Jedenfalls kann es jeder nachlesen. Muss eine solche Emailliste aller Eigentümer und des Verwalters &#8222;unselig&#8220; sein und möglichst bald geschlossen werden, nur um nicht noch mehr Schaden anzurichten?</p>
<p>Ist die Person des Verwalters geeignet? Ist er gar &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; tätig? Oder nur &#8222;in eigener Sache&#8220;? Sich seine Pfründe sichernd. Nun, diese Frage ist nicht so schwer zu durchleuchten. In den häufigsten Fallgestaltungen wie diesen muss man sich den Gegenwert einer Verwaltertätigkeit einmal realistisch vor Augen führen, um zu richtigen Antworten zu kommen. Zunächst einmal kann ein professioneller Hausverwalter nicht von ein, zwei Häusern, die er verwaltet, leben. Dazu reicht einfach die Bezahlung nicht aus.</p>
<p><span id="more-14794"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9421" alt="Kritiker.der.Elche" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/Kritiker.der_.Elche_-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Mit besten Grüßen&#8220; &#8211; Verwendete Grußformel eines Wohnungseigentümers in einem Emailschriftverkehr einer Mailingliste, in der es um den baldmöglichsten Verwalterwechsel geht</p></blockquote>
<p>Ein Mehrfamilienhaus in Berlin mit rund 30 Einheiten bringt einem Verwalter so ca. 630,- EURO. Davon muss er selbst leben. Zuvor muss er seine fixen Kosten abziehen. Angestellte, Büroraummiete, Sozialversicherungsbeiträge seiner Angestellten, eine Alterssicherung für sich selbst, Papier, Porto, EDV-Kosten undsoweiter.</p>
<p>Die Basis der Ertragskraft eines Hausverwaltungsunternehmens ist die Anzahl der Verwaltungseinheiten (z.B. Wohnungen). Ein Satz von vielleicht 21,- EUR/je verwaltete Wohnung indiziert schon, was ein Hausverwalter bräuchte, um wenigstens sich selbst auskömmlich zu finanzieren. Um bei 21,- EUR(Durchschnitt, ein guter Wert übrigens) bspw. nur 3.000,- EUR/Monat übrig zu haben, müsste ein Verwalter -wie sich nachrechnen lässt- mindestens 310 Wohnungen verwalten. Dieses ergäbe ungefähr 6.500,- EUR Honorarumsatz (netto) pro Monat. Aufgeteilt auf eine Durchschnittsgröße von vielleicht 25 Wohnungen/Haus, sind das schon 12 Häuser, die ein Mensch &#8222;allein&#8220; verwalten muss, um davon zu leben.</p>
<p>Damit ist relativ rasch die Frage beantwortet, ob ein Hausverwalter Häuser &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; verwaltet. Er tut es nicht. Er verwaltet diese Anzahl Wohnungen bzw. Häuser, um zu überleben und ist dabei noch nicht einmal im Vergleich mit dem bezahlt, was eine solch stattliche Anzahl von Häusern/Wohnungen an &#8222;Verkehrswert&#8220; auf die Goldwaage bringt. Sagen wir, eine Durchschnittswohnung in diesem Verwaltungsbestand hat 50 m² Wohnfläche und wird für (vergleichsweise geringe) 1.000,-  EUR am freien Markt verkäuflich handelbar, so hat dieser Verwaltungsbestand bereits einen Verkaufswert von ca. 15.500.000 EUR (berechnet: 50 m² X 310 Wohnungen X 1.000,- EUR/m²). Ein Betrag von 6.500,- EUR (Honorarumsatz) ist, gemessen an dem verwalteten Gegenwert, ein Salär von 0,04%, ziemlich preiswert, oder?</p>
<p>Diese (nicht gerade üppige) Bezahlung der sachgerechten Verwaltung von Haus- und Grundbesitz steht unter dem Eindruck einer &#8222;unberechenbaren Bewohnerklientel&#8220;. Ist alles gut und die Beziehungen zu den Kunden sind auskömmlich, gut und alle sind zufrieden, lässt sich damit leben. Kommt es allerdings zu &#8222;Stress&#8220; mit einzelnen Bewohnern, etwa weil diese anfangen, psychologische Verwaltungskriege zu inszenieren um richtige oder falsche Verwaltung, stürzt das Gebäude der Rentabilität von Verwaltungsleistungen schnell in sich zusammen.</p>
<blockquote><p>Ich bitte darum, Ihre privaten Kleinkriege auch tatsächlich privat zu führen.„Shitstorms“ mögen vielleicht zur „Facebook“-Etikette und deren Niveau gehören, aber dieses hier ist ein elektronischer Postverteiler. (sagt eine Wohnungseigentümerin dem Angreifer per email)</p></blockquote>
<p>Ein solcher Stress ist es beispielsweise, wenn ein Bewohner sich in  einer Art &#8222;wahnhaftem Rachefeldzug&#8220; gegen die Hausverwaltung wähnt, aus privaten Gründen. Beispielsweise ein solcher, Zitat aus einer Email eines Wohnungseigentümers im Rahmen einer Emailliste an eine weitere Wohnungseigentümerin:</p>
<blockquote><p>Ich führe hier keinen privaten Kleinkrieg, sondern handle <strong>im Sinne der Gemeinschaft</strong> und zwar dahingehend, dass in dieser nicht jeder machen kann, was er will, und hierfür brauche ich weder einen Beschluss noch irgendeinen Auftrag! (sagt der insoweit angegriffene Angreifer)</p></blockquote>
<p>Diese Aussage an sich ist eindeutig. Und falsch.</p>
<p>Merke: Ein jeder Auftrag, zu handeln &#8222;im Sinne einer Gemeinschaft&#8220; bedürfte eben gerade doch eines Beschlusses bzw. eines Auftrages eben jener Gemeinschaft, für die ein jener welcher vorgibt handeln zu müssen. Niemand ist aus sich heraus &#8222;Verfechter des Gemeinschaftsgedankens&#8220;, insbesondere eben ohne die Gemeinschaft selbst zu fragen, was sie denn wünsche. Eine vollkommen absurde Selbstüberschätzung.</p>
<p>Fazit: Während einer der schönsten Immobilienwitze jene Bauernregel ist &#8222;Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie&#8220; (tetsche), ist es in Hausverwaltungszusammenhängen genau anders herum: Hier verderben zu viele Hobbyköche den Brei, insbesondere dann, wenn sie sich als Verfechter echter Gemeinschaft aus dem Fenster lehnen, ohne die Gemeinschaft auch nur zu befragen. In diesem Fall gerät die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung von Verwaltung vollkommen aus den Fugen und <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14789">Hui Buh</a>, das Schlossgespenst muss andernorts zur Verwaltung kommen.</p>
<p>Nein, &#8222;im Sinne der Gemeinschaft&#8220; handeln zu wollen, bedeutet ganz anderes. Es bedeutet, die sensible Masse Mensch, die sich dahinter verbirgt, nicht zu düpieren, ihre Gefühle nicht zu verletzen und deutlich zu unterscheiden zwischen &#8222;ich&#8220; und &#8222;wir&#8220;, mag sein, für sich zu sprechen, aber niemals unabgestimmt &#8222;für uns&#8220;, denn wer sind wir denn, dass wir nicht selbst &#8222;die schweigende&#8220;, aber fassungslose Mehrheit sind?</p>
<p>In diesem Sinne muss sich der Verfechter vermeintlicher Gemeinschaft stets fragen lassen, ob er am Ende ein hausgemachtes, ganz eigenes Problem hat? Überflüssig noch zu überlegen, ob gar eine schwierige Kindheit, ein zu großes Überlegenheitsgefühl oder schlicht eine vollkommene Verkennung der Sachlage.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
<table width="640" border="0" frame="VOID" rules="NONE" cellspacing="0">
<colgroup>
<col width="86" /></colgroup>
</table>
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		<title>1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 20:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim) Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit ... <a title="1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/183813-positionen-der-buhmann-im-blickwinkel-der-selbstkasteiung/" aria-label="Mehr Informationen über 1526-13 &#8211; Positionen: Der Buhmann im Blickwinkel der Selbstkasteiung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13482" aria-describedby="caption-attachment-13482" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13482" alt="Lehrer Lämpel: Keine Atempause...." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/01/Lehrer.Laempel_Keine.Atempa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13482" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: Keine Atempause&#8230;.</figcaption></figure>
<blockquote><p>Alle schauen auf dieses Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus! (Kinderreim)</p></blockquote>
<p>Die Redewendung &#8222;Ich lass mich nicht zum Buhmann machen&#8220; kann das Gegenteil des Gesagten heißen: Dass man es bereits ist. Sehr ichbezogen, fällt auf als &#8222;floskolöse Ausflucht mit Nullinhalt&#8220;. Eher: Ich wünsche nicht, dazu gemacht zu werden. Ich bin es schon. Oder mit Gewalt: Wer mich zum Buhmann macht, bekommt es mit mir zu tun. Hui Buh, das <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hui_Buh" target="_blank">Schlossgespenst</a>, weiß: sich zum Buhmann zu machen, ist ganz einfach. Sich als Buhmann zu fühlen, ist die erste Form von <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kasteiung" target="_blank">Kasteiung</a>.</p>
<p>Buhmann sein, ein Ich-Gefühl, nicht ein Du-machst-mich-zum-&#8230; Etwas ganz persönliches, das einem niemand angedeihen lässt, außer man sich selbst. In Amerika hieße er &#8222;booman&#8220; vielleicht, und Quasimodo fühlt sich so in Paris. Kants <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">kategorischer Aperativ</a>, vorm Essen: <b>„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“</b></p>
<p>Sich als Buhmann zu fühlen, ist eine Art irreversible Umschreibung dafür, &#8222;ein schlechtes Gewissen&#8220; zu haben, mit sich nicht im Reinen zu sein, etwas ausgefressen zu haben und dafür bei Anderen &#8222;um Schonung zu bitten&#8220;, um bitte nicht allzu harte, gar vernichtende Kritik einstecken zu wollen. Erst wenn es ausgesprochen, das Pulver verraucht ist und man einen Moment inne hält, merkt man: Ich bin nicht perfekt. Ich kann noch besser werden. Tröstlich, wer dieses von sich selbst empfinden kann. Er hat alle Chancen, zu ganz anderen Ufern aufzubrechen. Und wenn man von was mal gar keine Ahnung hat, einfach <a title="externer Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA" target="_blank">mal die Klappe halten</a>&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP) </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1513-13 &#8211; Fotowelt: Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!  #Foto des Tages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 10:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen für Eigentümer Mieter & Verwalter]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich Herrn Yang am Kassiertresen frage, gibt er mir bereitwillig Auskunft. Drei Stück gibt es in Berlin, sagt er. Und beeilt sich hinzuzufügen: &#8222;Aber der hier ist der Beste.&#8220; Nun ja. Fest steht eins: Der einstige Vorzeigemulti Vinh Loi mit ebenfalls drei Filialen in Berlin bekommt Konkurrenz. Ja, das kann man schon so sehen. ... <a title="1513-13 &#8211; Fotowelt: Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!  #Foto des Tages" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182513-fotowelt-stellenanzeige-des-tages-yin-gesucht-von-yang-foto-des-tages/" aria-label="Mehr Informationen über 1513-13 &#8211; Fotowelt: Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!  #Foto des Tages">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" alt="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_14691" aria-describedby="caption-attachment-14691" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6344.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14691" alt="Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang! " src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6344-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6344-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6344-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6344.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14691" class="wp-caption-text">Stellenanzeige des Tages: Yin, gesucht von Yang!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Als ich Herrn Yang am Kassiertresen frage, gibt er mir bereitwillig Auskunft. Drei Stück gibt es in Berlin, sagt er. Und beeilt sich hinzuzufügen: &#8222;Aber der hier ist der Beste.&#8220; Nun ja. Fest steht eins: Der einstige Vorzeigemulti Vinh Loi mit ebenfalls drei Filialen in Berlin bekommt Konkurrenz. Ja, das kann man schon so sehen.</p></blockquote>
<p>Go Asia, das ist eine relativ neue Supermarktkette in Berlin. Drei Filialen gibt es. Eine in der Kantstr., Ecke Stuttgarter Platz, eine in der Turmstr. in Berlin-Moabit und diese hier, in der Hauptstr. 132 in Berlin-Schöneberg. Während noch vor kurzem ein namentlich ungenannter Anrainer (gegenüberliegend) beklagte, der alte kleine Tante Asia-Laden habe schließen müssen und bei den Großen kaufe er nicht ein, boomt der Verkauf von asiatischem Food in Berlin. Herr Yang sucht Mitarbeiter: Yin, gesucht von Yang. Mit unvergleichlich schönen Suchanzeigen.</p>
<p><span id="more-14690"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14693" aria-describedby="caption-attachment-14693" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6346.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14693" alt="Thai Food - David Thompson (Collection Rolf Heyne)" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6346-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6346-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6346-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/IMG_6346.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14693" class="wp-caption-text">Thai Food &#8211; David Thompson (Collection Rolf Heyne)</figcaption></figure>
<blockquote><p> Operation Muttermilch: Als ich dort einkaufe, überlege ich wieder mal gewissenhaft. Garnelen oder lieber nicht? Die Dinger sind oft schadstoffgeschwängert. Zwei hübsche Asiatinnen nesteln neben mir an der Seafood-Tiefkühltruhe herum. Beherzt frage ich: Sind diese Garnelen aus Aquakulturen? Kannst Du das lesen? Die Schrift ist echt klein. Sie schaut genau drauf: Gefangen im Ostpazifik, ach, ist sowieso aus Aquakultur. Wie jetzt? Na gut, ich nehm´s.</p></blockquote>
<p>Gewusst wo gesucht wird. Hier findest du!</p>
<p>Gewusst wie? Dafür gibt es gute Lektüre, so wie etwa das nicht ganz billige Thaiküche-Kompendium von David Thompson, das man getrost als Brockhaus der Thaiküche bezeichnen darf. Hier wird erklärt, wie. Wo, das sagte ich ja schon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>GoAsia. <a title="externer Link" href="http://goasia.net/" target="_blank">Die Homepage</a></li>
<li>GoQype. <a title="externer Link" href="http://www.qype.com/place/1603103-GoAsia-Supermarkt-Berlin-Schoeneberg-Berlin" target="_blank">Der Supermarkt in der Hauptstr., Schöneberg</a></li>
</ul>
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		<title>1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 13:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[John F. Kennedy]]></category>
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					<description><![CDATA[Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin ... <a title="1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181213-historie-eine-interaktive-analyse-der-kennedy-rede-ich-bin-ein-berliner/" aria-label="Mehr Informationen über 1500-13 &#8211; Historie: Eine &#8222;Interaktive Analyse&#8220; der Kennedy-Rede &#8222;Ich bin ein Berliner!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" alt="Historie" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10008" alt="Goldbroiler" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg" width="400" height="289" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler.jpg 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/07/Goldbroiler-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Als John F. Kennedy die Berliner glückstrunken machte, sagte er weit mehr, als noch in den Erinnerungen überliefert ist. Eine Analyse ist hier verlinkt. Von weit weniger Gewicht ist die kürzlich gehaltene von Präsident Obama. Eine andere Zeit. Ein anderes Zeitgefühl. Und heute eine andere Erinnerung an diese Tage. Zuviel ist zwischenzeitlich bekannt geworden und Bundeskanzlerin Merkel hat genug damit zu tun, den eingetretenen Vertrauensschaden zu begrenzen. So wenig Zeit nach der letzten präsidialen Rede eines amerikanischen Präsidenten verstrichen ist: Ja, das Internet macht die Welt schneller drehend. Wo jetzt die bunten Fahnen wehen. Ahoi, Seemann! Und Bundespräsident Gauck sagt: &#8222;Das mit dem Kadavergehorsam in Deutschland gibt es jetzt so nicht mehr.&#8220; Ja, er war gerührt, der Bundespräsident, als Obama ihn besuchte. Das sah man. Gerührt, nicht geschüttelt.</p>
<p>Beide Reden gern nochmal gesehen. Präsidial. Gute Idee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/50-jahre-jfk-berlin/article117317814/Interaktive-Analyse-der-JFK-Rede-in-Berlin.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der historischen Kennedy-Rede</a></li>
<li>Linktipp: <a title="externer Link" href="http://www.morgenpost.de/politik/article117125948/Die-interaktive-Analyse-der-Berlin-Rede-von-Obama.html" target="_blank">Eine Interaktive Analyse der Rede von Barack Obama vor dem Brandenburger Tor (nicht der Bundeskanzlerin)</a></li>
</ul>
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		<title>1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 07:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Berliner Wasserbetriebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich ... <a title="1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181013-positionen-klare-korrespondenz-einfachstes-auftragsrecht-und-die-folgen-von-globalisierung-der-sprache/" aria-label="Mehr Informationen über 1498-13 &#8211; Positionen: Klare Korrespondenz, einfachstes Auftragsrecht und die Folgen von Globalisierung der Sprache">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<blockquote><p>Indem sich die Menschen organisieren, um ihre eigenen Probleme zu lösen, legen sie Standardtexte an, die die Arbeit erledigen sollen, die ihnen zu viel geworden ist. Das Ergebnis sind von den Einzelfällen losgelöste Texte. Diese erschlagen gleich alle Fliegen, die zutreffen könnten. Aber nicht mehr den konkreten Einzelfall. Das ist das Problem. Man will sich derartiges nicht mehr durchlesen.</p></blockquote>
<p>Klar kennst du das, Leser dieses Artikels.</p>
<p>Du willst einen einfachen Lebenssachverhalt bewerkstelligen und gerätst in eine Mühle gefährlicher Missverständnisse und Verstrickungen in tiefsten Abgründen von Sachbearbeitung.</p>
<p>Diejenigen, die Aufträge entgegen nehmen oder welche absenden, sind gemeint. Sie möchten Gestaltungsvorteile herausschlagen, eine Sache auf eine vermeintliche einzig richtige, federführende Art und Weise auf den Weg bringen.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-14594"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-13883" alt="Rhabarbern" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern.jpg" width="650" height="450" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Rhabarbern-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Die Weiterleitung eine Chatgesprächs per Email an einen Dritten ist Spam</p>
<p>So wie der Wohnungseigentümer, der vor längerem einen Wasserschaden hatte. Was genau für einen, sagt er allerdings nicht. Er parliert per Email mit dem einstigen (Vor)Verwalter der Wohnanlage. Es geht um dies und das.</p>
<p>An irgendeiner Stelle des Mailpingpongs wird ihm klar: jetzt muss der neue Verwalter ins Boot. Beide -Vorverwalter und er- haben eine Zeit lang &#8222;gechattet&#8220; übers Leben, es ging am Rande auch um den Wasserschaden. Beide wussten, was sie gemeinsam teilen. Die Erinnerung an etwas Altbekanntes.</p>
<p>In dem Moment, als sich der Eigentümer entscheidet, auf den neuen Verwalter umzuswitchen, verfährt er nun einfach so: Er leitet die wolkige Emailkorrespondenz an den neuen Verwalter weiter (mit &#8222;Weiterleiten&#8220;) und bittet diesen um Stellungnahme.</p>
<p>Ein kursorischer, kritischer Gesamtblick beim neuen Verwalter sagt: &#8222;Ich kann hier gar nicht erkennen, worum es in dieser Sache im Kern geht.&#8220; Er schickt die unzutreffende Korrespondenzkopie zurück und stellt zwei, drei aufklärerische Fragen. Wenige Minuten später schickt der Eigentümer die Email wieder zurück, und er bittet doch tatsächlich, weiter unten dazu zu lesen.</p>
<p>Da steht aber die Antwort auf die Fragen nicht drin. Nur andere Sachen stehen da.</p>
<p>Wir sehen: Solche Korrespondenz erfüllt nicht das Erfordernis, einen Sachverhalt klar und präzise zu umreißen und zu sagen, was genau der Empfänger der Nachricht zu prüfen hätte. Sehr unangenehm.</p>
<p>Im Fall der Berliner Wasserbetriebe wird gestern folgendes klar. Es gibt in Berlin-Kreuzberg ein Eckhaus mit zwei Frischwasseruhren-Anschlüssen, wovon der Hausverwalter einen endgültig außer Betrieb zu nehmen gedenkt, um künftig Gebühren zu sparen. Die Konditionen sind telefonisch umfassend erörtert worden, alles ist gesagt worden und am Ende gibt es einen Auftrag per Email, der das ganze Vorhaben auf der Basis der besprochenen Konditionen klar umreißt.</p>
<p>Gegen den Versuch der Berliner Wasserbetriebe, den Vorgang zu normen, widersetzt sich der Hausverwalter. Nein, ich will keine Texte downloaden, Formulare ausfüllen, in die Wohnanlage fahren und die Anzahl von Wasserzapfstellen nachzählen. Alles &#8222;bullshit&#8220;. Ich will einen Auftrag erteilen, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>Gestern geht das auch so durch. Der Hausverwalter hat sich erfolgreich dagegen zur Wehr gesetzt. Er hat noch extra in den Auftrag reingeschrieben: Nein, wir wollen auch kein Angebot in Textform mehr haben, wenn wir bestätigen ja in Form der Erteilung des Auftrags bereits, was Sie uns nur noch einmal zusätzlich anbieten möchten. Ein Auftrag ist doch eine Schaukelung von xbeliebig vielen Pingpongen, um am Ende eventuell einen Auftrag zu schreiben. Viel zu umständlich.</p>
<p>Heute Morgen in aller Herrgottsfrühe haben die Berliner Wasserbetriebe aber schon wieder nachgedacht. Sie schicken jetzt den Standardformbrief &#8222;Vorübergehende Stilllegung eines Wasserzählers&#8220;. Was folgt ist im Wesentlichen &#8222;Textrhabarber&#8220;, der den gestern betreffenden Auftrag eben nicht abbildet und bestätigt, sondern zusätzlichen Zinnober einführt. Wie z.B. den, dass nach 6 Monaten vorübergehender Sperrung eine Entkeimung des Wasseranschlusses erfolgen müsse.</p>
<p>Das alles will der Hausverwalter gar nicht wissen, hat es nie bestellt. Und fragt sich allen Ernstes, warum jeder glasklare Vorgang von nicht genügend mitdenkenden anderen Menschen nicht in den gottgegebenen Grenzen gelassen wird, sondern nachträglich wieder zusätzlich aufgeplustert wird. Ja, jeder hat seine Art Vorgänge zu lösen.</p>
<p>Die beste Art aber ist, Vorgänge punktgenau und präzise zu lösen. Ohne jeden Rhabarber.</p>
<p>Wir schreiben:</p>
<p>(Anfang Zitat)</p>
<p>Guten Tag, Herr Hoffmann! (* Name geändert)</p>
<p>Ich bin -muss ich gestehen- zunehmend genervt davon, dass Schriftverkehr von (größeren) Unternehmen in Textbausteinform daher kommt und klare Lebenssachverhalte nicht mehr trifft.</p>
<p>Um das zu vermeiden, hatte ich gestern einen eindeutigen, auf den Sachverhalt abgestimmten Auftrag erteilt. Diesen hatte ich zuvor mit Herrn Stöber (*) abgesprochen. Alle Komponenten waren klar und unmissverständlich auf der schriftl. Ebene niedergelegt.</p>
<p>Ihr Formschreiben verwässert den klaren Sachverhalt wieder. Erstens muss ich lauter weitere Ausführungen lesen, die den Sachverhalt eben nicht treffen. Ich will nichts vorübergehend lösen, sondern ich habe gestern alles endgültig gelöst, was zu lösen geplant war. Ich will mich nicht der Gefahr aussetzen, dass auf einer rein schriftlichen Ebene etwas ausgeführt ist, das Sie nun veranlasst, ohne mit mir gesprochen zu haben, bspw. in sechs Monaten eine Wiedervorlage mit weiteren, ebenfalls nervigen Rückfragen auszulösen. Denn das hätte ich ja dann nicht klar gesagt.</p>
<p>Nein, wir brauchen den Anhang von Ihnen nicht mehr. Wir sind endgültig damit einverstanden, so zu verfahren, wie wir es gestern endgültig festgelegt haben. Das war´s auch schon.</p>
<p>Und so nervig war es ja auch gestern schon im ersten Entwurf. Wir sollten uns wieder was downloaden, was ausfüllen, in Wohnanlagen fahren, etwas prüfen, Anschlüsse zählen, brumm brumm brumm. Genau dagegen wehren wir uns: Wir wollen nicht &#8222;Rhabarber&#8220;, wenn wir einfaches Apfelkompott bestellen wollten. Es gilt einfachstes Auftragsrecht.</p>
<p>Wenn Ihr Lückenschluss lediglich nur noch sein sollte, dass Sie beabsichtigen, rund 100,- EUR für die endgültige Stilllegung des weitere Hauptwasseranschlusses zu berappen, bitte schön: Damit sind wir dann auch jetzt, nach ungefährer Kenntnis Ihres Schreibens, ausdrücklich namens und in Vollmacht unserer Auftraggeber einverstanden.</p>
<p>Mehr muss gerade nicht zusätzl. schriftlich niedergelegt werden.</p>
<p>(Ende Zitat)</p>
<p>Mehr wollten wir im Grunde genommen gar nicht sagen. Manchmal muss man ein bisschen ausholen, um jemandem anderen deutlich zu machen: Das war´s auch schon, was ich zu sagen hätte. Hör doch mal zu.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 09:14:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben ... <a title="1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180813-psychowelt-menschlicher-anstand-im-ausnahmezustand-fremdscham-patriarchatsstrukturen-und-rote-faden/" aria-label="Mehr Informationen über 1496-13 &#8211; Psychowelt: Menschlicher Anstand im Ausnahmezustand, #Fremdscham, Patriarchatsstrukturen und rote Fäden!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43" alt="Psycho-Logik" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/psychologik.jpg" width="200" height="195" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Menschlicher Anstand&#8220; ist wie eine Mistkrake mit Tentakeln und Saugnäpfen, wenn es im menschlichen Kontakt darum geht zu eruieren, was vom Benehmen eines Anderen Freundlichkeit darstellt? Was die &#8222;geschuldete Leistung&#8220; des dienstbeflissenen Verwalters angeht und dessen Gutwilligkeit oder Missliebigkeit, einem verwalterischen Vorgang gegenüber, den man durch Auslegung objektivieren muss, ist eine Frage persönlicher Perspektiven vom Wollen, Streben und sich durchsetzen wollen.</p></blockquote>
<p>Im konkreten Fall geht es um die Sanierung eines Teilwasserstrangs in Berlin-Schönberg und um auftretende Zwistigkeiten, die man bei objektiver Auslegung als &#8222;Da liegen die Nerven der Betroffenen blank&#8220; versuchen kann <del>ab zu tun</del> zu begreifen.</p>
<p><span id="more-14574"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3323" alt="roter.Skorpion" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg" width="300" height="327" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/roter.Skorpion-275x300.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote><p>Menschen ziehen zur Erreichung ihrer eigenen Ziele Register. Diejenigen, die sich als durchsetzungsstark verinnerlicht haben, ziehen gern sämtliche Register, um am Ende zu siegen. Eine zutiefst archaische, maskuline Verhaltensweise. Es wird gezetert, manipuliert und &#8230;.dem Anderen vorgeworfen, dieses selbst zu tun. Indessen ist ein derartiger Ausnahmezustand auch ein Moment des tiefen Erfahrens: Dass einem so einer künftig nicht mehr näher zu kommen berechtigt sein wird und dass Distanz zu persönlichen Naturellen wie diesen sogar überlebensnotwendig ist, versteht sich von selbst.</p></blockquote>
<p>Wie die Betroffenen mit dem Verwalter umgehen, der nichts unversucht lässt, zu einem unbürokratisch geraden, ja kurzfristigen Ende des Missstandes zu gelangen, zeigt uns indessen die ganze Palette menschlicher Erscheinungsformen.</p>
<p>Ist ein Verwalter ein &#8222;freundlicher Dienstleister&#8220;? Oder ist er ein Lakai? Heute ist der Begriff &#8222;Lakai&#8220; eine abwertende Bezeichnung für eine übertrieben unterwürfige Person, insbesondere für einen unterwürfigen Untergebenen. Das setzt allerdings voraus, dass dem Lakai eine besonders &#8222;übergebene Person&#8220; übergeordnet ist, bildhaft gesprochen. Die im Vergleich höher angesiedelte Person ist übergeben. Oder sie übergibt sich. Dem Lakaien gegenüber. Nur so können wir zutreffend einordnen, was &#8222;der Übergebene&#8220; (Gegenteil vom Untergebenen) sich vorstellt als richtigen Umgang mit dem weisungsgebundenen Befehlsempfänger, <del>dem Lakaien</del> dem Verwalter. Es handelt dieser Gedanke nicht vom Team, vom berechtigten Miteinander auf selber Augenhöhe.</p>
<blockquote><p>Dem modern denkenden Menschen sind solche Patriarchatsstrukturen als &#8222;überkommene&#8220;, gewesene, frühere Strukturen fremd. Er kann Autorität ausstrahlen aus Festigkeit, Kompetenz und dem Wissen um die Richtigkeit wesentlicher menschlicher Zusammenwirkungsgrundlagen, die auf anderem Gedankengut basieren als Anschiss, Niedermachen und totalem Kasernenhofton. Freundlich wird die Welt&#8230;.regiert, sagte der Whistleblower und pfiff sich eins, auf dem Weg von Moskau nach Ecuador. Wenn ihn da nur keiner abfängt irgendwo in den internationalen Lufträumen der Welt. Abwarten.</p></blockquote>
<p>Im Kontakt bleibt nichts aus von dem, was man menschlich &#8222;darstellen&#8220; kann: Wut, Aggression, Verunglimpfung, Unterstellung unredlichen Verhaltens. Die Kunst des richtigen Verwaltens als gezieltes immer wieder &#8222;herunterkochen&#8220; solcher &#8222;Ablenkmanöver&#8220;. Sich verwalterisch selbst eigene Schneisen ins struppige Dickicht emotionaler Anwürfe, Beschuldigungen schlagen, lautet immer wieder aufs Neue die Hauptaufgabe.</p>
<blockquote><p>Rot ist die Farbe der Wut, rot ist auch die Farbe der Liebe: &#8222;In mir drin ist alles rot, und Du bist ein Idiot&#8220;, singt die Band Silly auf dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 2010. Sehr gekonnt. Die Texte der Band Silly besitzen Ausnahmequalität. Dafür ist der Texter Werner Karma verantwortlich. Er ist ein Ausnahmetexter! Er stülpt Texten &#8222;gutes Karma&#8220; über.</p></blockquote>
<p>Beim roten Faden dessen zu bleiben, was es ist: Es ist ein Problem seit fünf Jahren und nun soll es unter neuer Verwaltung binnen sechs Monaten komplett gelöst sein. Das allein wäre gute Verwaltung. Weil es das wesentliche Ergebnis verfolgt, allen menschlichen Abgründen zum Trotz. #Fremdschämen</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/180413-positionen-nicht-jedes-problem-kann-mit-emails-wirkungsvoll-erschlagen-werden-howto-kill-a-ameisenhaufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 11:05:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum&#8230;.let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe&#8230;. Es ist schon was los. Ein ... <a title="1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/180413-positionen-nicht-jedes-problem-kann-mit-emails-wirkungsvoll-erschlagen-werden-howto-kill-a-ameisenhaufen/" aria-label="Mehr Informationen über 1492-13 &#8211; Positionen: Nicht jedes Problem kann mit Emails wirkungsvoll erschlagen werden #HowTo kill a Ameisenhaufen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2007" alt="Ameise" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise.gif" width="499" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise.gif 499w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/ameise-300x240.gif 300w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></p>
<blockquote><p>Dass wer viel schreibt bleibt, ist unbewiesen. Dass wer viel schreibt, nicht immer Antwort bekommt, auch. Dass einen das Schreiben von elektronischen Nachrichten vom Leben abhalten kann, wiederum&#8230;.let´s talk about that, Baby! Let´s talk about You and me, let´s talk about all the good and bad things, that maybe&#8230;.</p></blockquote>
<p>Es ist schon was los. Ein Wimmeln, ein Wieseln. Wie ein Ameisenhaufen sieht der Mailverkehr inzwischen aus. Die Tendenz ist deutlich: Einzelne Emails werden immer unwichtiger. Stattdessen schaut man sich nur noch Betreffzeilen an und wertet aus: Wichtig, weniger wichtig, unwichtig. Das Problem ist auch, dass Probleme heute oft den Umweg über die verstandgesteuerte Tatstatur laufen. Mit der Tastatur die Dinge des Lebens zu regeln&#8230;, also nicht mehr zupacken.</p>
<p>Wie die Frage aus Berlin-Friedenau. Wie beschrifte ich mein Namensschild? Die Antwort ist einfach: Selbst. Aber ordentlich. Was macht die WEG gegen Ameisen? Antwort: Gar nichts, selbst etwas tun.</p>
<p>Das stellt nicht zufrieden, ist kurz angebunden. Schlechter Dienstleister, wer da nicht den passenden Textbaustein hat, der in aller Ausführlichkeit &#8230;..<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13881">rhabarbert</a>. Und verschleiert, was wirklich ist: Nämlich dass nicht jeder Mist per Email zu lösen ist. Früher sprachen die Menschen miteinander. Heute schicken sie sich fünf Emails hin und her, stattdessen. Ist auch wirklich warm heute. Stimmt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Zielführend: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13948">Warum Johnny Häusler (spreeblick) Emails nicht mag&#8230;</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Historie]]></category>
		<category><![CDATA[#Schöneberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff. Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ... <a title="1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/177113-historie-herr-oder-frau-bellerbaum-in-berlin-schoneberg-hat-regeln-an-die-wand-genagelt-da-stehen-sie-noch-heute/" aria-label="Mehr Informationen über 1459-13 &#8211; Historie: Herr oder Frau Bellerbaum in Berlin-Schöneberg hat Regeln an die Wand genagelt! Da stehen sie noch heute!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14275" alt="Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_4323.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">Chimäre ihrer Zeit: Die Bellerbaum-Beschriftung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Die Schrift &#8222;Sütterlin&#8220; ist eine alte deutsche Schreibschrift, die Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt und dann ca. 1942 offiziell wieder abgeschafft wurde. Zeitzeugnisse dieser Zeit sind Schriften, die wir nur noch höchst selten antreffen. Manchmal in einem Kellergang. Dann sind wir baff.</p></blockquote>
<p>Es gibt Handwerker, die sind Tischler und sie haben eine Art erotisches Phantasma ihrer Arbeit. Manche streicheln alte, gestrichene Fensterflügel, doch der Lack ist ab. Sie sagen: &#8222;Ich liebe Holzfenster.&#8220; Das sind keine Perversen, sondern Handwerker mit Liebe zum Detail. Eben etwas Ähnliches kann man von Hausverwaltern sagen, die eine spürbare Affinität zum historischen Diskurs verspüren. Ein altes Haus beherbergt lustwandlerische Tendenzen, der Hausverwalter streift durch die Kellergänge und wird eines Schildes gewahr, das da hängt. Es ist uralt und handbeschriftet, und drauf steht in Sütterlin:</p>
<p><span id="more-14274"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F90898934" height="166" width="100%" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Achtung! Das Abstellen von Fahrrädern und Gegenständen jeglicher Art in den Kellergängen, ist wegen Behinderung zu den einzelnen Mieterkellern, nicht gestattet. Im Auftrag Bellerbaum</strong></span></p></blockquote>
<p>In rot, aber nicht in Fettdruck. Aber hübsch unterstrichen, sozusagen &#8222;mit Rädern unten dran&#8220;. Es waren ganz andere Zeiten, jene Jahre, als dieses Schild entstand. Das Kopfkino macht &#8222;plopp&#8220; und schon gehen uns die Gedanken durch, wie wilde Pferde.</p>
<p>&#8222;Die die wo keine Ahnung haben&#8220; von Rechtschreibung, über die soll man nicht ulken. In jedem eigenen, selbstverfassten Text findet der Korrekteur Rechtschreibfehler. Nobody ist perfekt. Jedem kann ein Lapsus passieren. Hier sind es gleich mehrere. Sütterlin ist eine altdeutsche Handschrift. Wir kennen sie auch von Feldpostkarten aus dem Russlandfeldzug, die ihren Liebsten heimatliche Grüße von der Ostfront übersandten.</p>
<p>Man lernte diese Schrift zu lesen, in der Grundschule, als der Berichterstatter zur Grundschule ging. Das war so 1968/69. Gleich eingangs.</p>
<p>Wieder aufgefrischt wurden jene verblichenen Erkenntnisse im Berufsschulturnus der Berufsausbildung. Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft lernten Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts (nicht Jahrtausends) &#8222;Sütterlin&#8220; aus beruflichem Grunde. Aus gutem: Bspw. alte Grundbücher sind noch häufig in dieser Schrift abgefasst gewesen. In jener Zeit reifte auch im nachwachsenden Erwachsenen (das bin ich!) der Entschluss, fortan in Sütterlin zu signieren, Unterschriften in &#8222;altdeutsch&#8220; zu geben, die in den späteren Jahren zu &#8222;Kryptolin&#8220; verrotteten, angesichts zunehmender &#8222;Handschreibfäule&#8220;. Bei inzwischen einsetzender Digitalisierung verfaulte das Handgeschriebene. Es verweste als persönlicher Vorzug und stank wie moderne Blaufäule. Man schreibt heute handschriftlich viel weniger. Handschrift ist Luxus. Büttenpapier ist handgeschöpft, hat sich als Trendpapier aber inzwischen erschöpft. So wie Büttenpapier ist inzwischen auch Handschriftliches: total erschöpft. Die lahme Hand.</p>
<p>Inzwischen gibt es elektronische Grundbücher und die Steuerverwaltung verlangt elektronische Steuererklärungen, maschinenlesbar, doch das nur am Rande.</p>
<p>Sütterlin ist eine Chimäre seiner Zeit. Die liegt weit zurück. Wir können die offizielle Gesetzeslage nachgooglen und erfahren was von 1915 und 1942, NSDAP-Befehlshaber Martin Bormann verbot die Schrift wieder. Gehalten hat sie sich noch länger. Wenn wir im Kellergang lustwandeln und uns vergegenwärtigen, dass Herr oder Frau Bellermann mit apostolischem Getue Verordnungen gegen die Wand nagelte, so wissen wir nun zumindest, in welcher jener deutschen Stilepochen so kunstvollendete Kulturdiktate ausgesprochen wurden. Genagelt übrigens mit Dachpappennägeln.</p>
<p>Die Kommasetzung ist tollkühn und dass &#8222;die Behinderung zu den einzelnen Kellergängen anzunehmen wäre&#8220;, eine stilistische Noblesse besonderer Art. Denn irgendeinen Grund muss jenes Verdikt gehabt haben. Es wurde angefertigt &#8222;Im Auftrage&#8220; eines Herrn. Verbote und Verordnungen wurden stets &#8222;Im Auftrag&#8220; angefertigt. Zu befolgen aber hatte die der Mob, das gemeine Volk, auch und sogar im Hauskeller, pflichtbeflissen.</p>
<p>Frauen hatten zu jener Zeit noch nicht so viel beizutragen, nicht einmal in Kellergängen. Das Ganze auf Blech, mit ordentlich handverzogenen Schreibe-Hilfslinien und rostrot eingerahmt. Jedoch vermutlich später, denn niemand wäre so beknackt gewesen, das eigene Geschriebene mit rostrotem Touch zu überpinseln. Mit Sütterlin hatte man noch Achtung vor dem &#8222;geschriebenen Wort&#8220;. Erst später verfochten Schlendriane und kaufmännische Ehrenleute  das &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; wieder. Deutschland hatte einen Kaiser, der wurde verjagt. &#8222;Der Untertan&#8220; wurde geschrieben und es begann eine Zeit ketzerischer Verbrämungen. Widerstand hatte Fuß und Hand in den Wirren der Weimarer Republik, Philipp Scheidemann wurde ins Ausland abgeschoben.  Stresemann wünschte man &#8222;verwese man&#8220;. Wäre da nicht jemand in Berlin-Schöneberg gewesen, wie Herr oder Frau Bellerbaum, die wichtige, handgeschriebene Verbotsschilder aufschrieben. Im Auftrag. Im Auftrag wessen?</p>
<p>War es &#8222;Onkel Fritz aus Neuruppin&#8220;? Gut möglich. Das ist nicht überliefert. Wahrscheinlich war es nicht Zicken-Schulze aus Bernau, der hatte den Kopf voll mit anderen, wichtigeren Dingen.</p>
<p>Für all dieses kann heute niemand mehr ein Urheberrecht geltend machen. Es gilt als sicher, dass Herr oder Frau Bellerbaum längst verstorben sind. Die Erinnerung bleibt. Das Schild hängt nach wie vor da im Jahre 2013 im Keller des mehrteiligen Mehrfamilienhauses in Berlin-Schöneberg, Gartenhaus, Keller, Gang links, hinten an der Wand.</p>
<p>Auf dem Schild fehlt für heutige Verhältnisse ein Button &#8222;Newsletter bestellen&#8220; und ein weiterer &#8222;Newsletter abbestellen&#8220;. Niemand misst dem Schild heute noch Aktualität zu und die wenigsten glauben, dass noch Neues von Herrn oder Frau Bellerbaum zu erwarten ist. Die ganz unverfrorene Wahrheit lautet daher: Ein solches Schild braucht solche Buttons gar nicht. Sie wären vollkommen überflüssig.</p>
<p>Im Übrigen liegt am Schild nachweislich kein DSL-Anschluss an. Das wäre ja auch noch schöner.</p>
<p> <span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 09:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapester Str., gestern um die Mittagszeit: Microsoft hat eine Gerüstfassade für eine Flanierwerbung präpariert. Der Autoverkehr ist stockend und als die Gedanken mit Blicken auf den verhangenen Fassadenflächen verweilen, blitzen kühne Gedanken im eigenen Kopfkino auf. Es sind unerwünschte Gedanken, geht es nach den Absichten der Werbestrategen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. #Kopfkino ... <a title="1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175513-fotowelt-was-microsoft-outlook-uns-sagen-will-und-was-es-uns-sagt-werbung/" aria-label="Mehr Informationen über 1443-13 &#8211; Fotowelt: Was Microsoft Outlook uns sagen will und was es uns sagt&#8230; #Werbung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" alt="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46" alt="Kopflos geht die Welt zu Grunde!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/1471209185_s.gif" width="68" height="176" /></p>
<figure id="attachment_14170" aria-describedby="caption-attachment-14170" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14170 " alt="Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3709-001.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14170" class="wp-caption-text">Microsoft Outlook-Werbung bis zum 3. OG.: Danach versagt Outlook!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Budapester Str., gestern um die Mittagszeit: Microsoft hat eine Gerüstfassade für eine Flanierwerbung präpariert. Der Autoverkehr ist stockend und als die Gedanken mit Blicken auf den verhangenen Fassadenflächen verweilen, blitzen kühne Gedanken im eigenen Kopfkino auf. Es sind unerwünschte Gedanken, geht es nach den Absichten der Werbestrategen. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. #Kopfkino</p></blockquote>
<p>Der Gedanke zu dieser Werbung ist richtig und kühn umgesetzt. Im Kopf des Betrachters allerdings ist ein &#8222;i-Tüpfelchen&#8220; von weiterentwickelten Gedanken dazu. An der Budapester Straße, Schöneberg, gegenüber vom Elefantentor des Berliner Zoos hängt jetzt aktuell diese &#8222;ausgerollte Werbung&#8220; von Microsoft. Eine Rüstung an der hohen Straßenfassade trägt sie. Während wir vorbeifahren und die Werbung betrachten, kommt uns in den Sinn, ob Outlook tatsächlich die hier ausgerollten Ansprüche von EDV-Anwendern gerecht und zukunftsweisend händeln kann? &#8211; Der Fehler:</p>
<p><span id="more-14171"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_14172" aria-describedby="caption-attachment-14172" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14172" alt="Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-1024x768.jpg" width="640" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-1024x768.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_3710-001.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14172" class="wp-caption-text">Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich</figcaption></figure>
<blockquote><p>Anderer Fall, Potsdamer Str., Berlin-Schöneberg, gestern: &#8222;Suche Aushilfskraft mit Erfahrung Weiblich Männlich&#8220; &#8211; Die professionelle Anfrage an die Öffentlichkeit nimmt uns sofort gefangen! Wir überlegen noch einen Moment: Sind wir hier als Aushilfskraft (passiv) gefragt? Oder als Führungskraft? Erfahrungen können wir selbst eher &#8222;mit weiblich&#8220; versprechen. Ein Bewerbungs-Initiativgespräch in dem Imbiß an der Ecke Nollendorffstr. würde es schnell auf den Punkt bringen. Wir würden als Aushilfskraft mit mehr Erfahrung &#8222;weiblich&#8220; etwas taugen, als Führungskraft &#8222;männlich&#8220; unsere Rolle definieren, aber als Verführungskraft nicht einmal angestellt werden. Das Leben ist kompliziert und birgt jede Menge sozialen Sprengstoff.</p></blockquote>
<p>Die Fassadenbanderole an der Budapester Str. in Berlin-Schöneberg hört mittendrin auf. Die Worte &#8222;und anfügen&#8220; enden abrupt. Hier wird inszeniert, dass der Download großer Dateianhänge mittendrin abgebrochen wurde. Und genau das fürchtet jeder kundige Attachment-Verwalter wie der Teufel das Weihwasser. Einen Moment überlegt man noch, ob Outlook überhaupt das richtige Tool für Filetransfer sein kann? Längst gibt es andere, kundige Angebote. Wer die Software Tobit benutzt, weiß was von &#8222;postlagernden Anhängen&#8220;, die beim Sender verbleiben, bis der Empfänger sich den mitgeschickten Link anklickt, um dann einen http-Filetransfer zu beginnen und erfolgreich abzuschließen.</p>
<p>Werbung, die beeindruckend ist, muss stimmig sein und darf nicht oberflächlich sein. Zu ihr gehört mindestens auch immer ein großes Paket inhaltlicher Kenntnis des beworbenen Produkts. So würde Werbung für einen besonders kundigen Livemusikclub an die Gruppe der Hobby- und Laienmusiker fehlgehen, die ihnen verspricht, eines Tages selbst auf dieser angesagten Bühne spielen zu dürfen. Denn der besonders kundige Livemusikclub wird nur deswegen gut besucht, wenn er besonders gut bebucht ist: Mit Musikern, die Ahnung haben, von dem was deren Zuschauer erwarten. Eine Art besondere Qualitätsmusik, die unvergleichlich ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14175" alt="Freikarte.Kopfkino." src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg" width="591" height="413" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg 591w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino.-300x209.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<p>So ist das auch mit Emails. Diejenigen, die den &#8222;Benutzeridioten&#8220; die EDV einrichten, sagen diese Art von Banderolenwerbungen zu wenig, denn sie wissen, was für Tücken Emails und ihre Anhänge haben. Wichtiger als große Dateianhänge endlos mitschicken zu dürfen, sind erstens die Empfänger, die sie bekommen und insofern ist die Outlook-Werbung ein strategischer Fehler. Sie geht nur vom &#8222;Ich&#8220; aus und nicht vom &#8222;Wir&#8220;. Dass Outlook-Nutzer &#8222;unter sich&#8220; weniger Schwierigkeiten haben sollen, ist schön. Dass Outlook-Nutzer aber anderen die Benutzung von Outlook dringend raten müssen, ist zu hoch angesetzt. Und wird in der Praxis nicht klappen.</p>
<p>Auch hier, im dargebotenen Foto, endet die Nutzung von Outook sehr abrupt. Ungefähr im dritten Stockwerk des Gebäudes unterbricht das Plakat &#8222;und anhängen&#8220;. Mit übrigens großartigen Folgen für die Nutzer der unteren Etagen: Hier bricht sich noch die Sonne Bahn und es ist deutlich heller dort. Und freundlicher.</p>
<p>Werbung muss sehr durchdacht sein, will sie Interessenten fesseln. Werbung ist die Kommunikation mit einer unerwartet hohen Zahl von unterschiedlich intelligenten Sendeempfängern, bei denen Werbung auf unterschiedliche Art und Weise ankommt. Jeder versteht sie anders. Bevor Werbung sich den Weg nach draußen bricht, sollte ein Elchtest immer noch einmal abklopfen, ob man sie nicht falsch verstehen kann. Werbung, bei der zu kurz gedacht wurde, geht nach hinten los. Sie bewirkt genau das Gegenteil.</p>
<p>Man wird ja wohl nochmal laut drüber nachdenken dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS: Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!) Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ... <a title="1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175313-positionen-wer-wird-in-einem-gutverwalteten-haus-glucklich-der-verwalter-oder-die-wohnungseigentumer/" aria-label="Mehr Informationen über 1441-13 &#8211; Positionen: Wer wird gutverwaltet glücklich? Der Verwalter? Die Wohnungseigentümer?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_5719" aria-describedby="caption-attachment-5719" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5719" alt="Messerscharfer Verstand - Beim Bloggen nicht hinderlich!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Messerscharfer.Verstand-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5719" class="wp-caption-text">Messerscharfer Verstand &#8211; Beim Bloggen nicht hinderlich!</figcaption></figure>
<p>Ein Wohnungseigentümer schreibt eine SMS:</p>
<blockquote><p>Sie werden in diesem Haus nicht mehr glücklich. Sie geldgeiler Armleuchter (* Formulierung geringfügig öffentlichkeitsgerecht abgeändert, wir bitten um Verständnis!)</p></blockquote>
<p>Dann hat er damit einem Verwalter gesagt, wo´s jetzt &#8211; ab sofort &#8211; lang geht. Langzugehen hat. Der kann &#8211; ab sofort &#8211; nichts mehr richtig machen, was er tut, ist zwecklos. Es ist ein Gelübde. Losgelöst von persönlicher Zuspitzung: In einem gut verwalteten Haus werden Wohnungseigentümer glücklich. Nicht Verwalter. Die wohnen dort. Nicht der. Eine Wohnanlage mit ca. 30 Wohnungen bringt ca. 650,- EUR pro Monat. Schreibt man für 500,- EUR Briefe + Emails zur Konfliktbefriedigung auf psychologisch anspruchsvollem Niveau, rechnet sich das nicht.</p>
<p>Der Verwalter hat einen Glücksgriff mit gedeihlicher Verwaltung und verständigen Wohnungseigentümern. Es gibt WEGs, die gelten als schwierig. Erst wenn der letzte Punkt aufgearbeitet ist, sind Eigentümer glücklich. Vielleicht sind sie glücklich, dass ihnen dabei jemand half, der ein geschicktes Händchen für sie führte. Eventuell sind sie undankbar. Oder sie verschleißen Verwalter wie andere Frühstücksbrötchen. Mit Schrot und Korn. Manche Prophezeiung aus dem Wutbürger-Evangelium ist für Atheisten in Wohnungseigentumssachen wortsprachlich falsch. Es erreicht einen nicht, klingt vom Verstand fern. Man muss erst mal frei vom Glauben sein. Dann flutscht es. Oder nie.</p>
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		<title>1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder ... <a title="1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175213-positionen-bleiben-sie-dran-ich-pfeif-auf-sie-zwei-stuhle-eine-meinung-von-cleverle-bruderle/" aria-label="Mehr Informationen über 1440-13 &#8211; Positionen: &#8222;Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!&#8220; (Zwei Stühle, eine Meinung) &#8211; Von Cleverle &#038; Brüderle">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14152" aria-describedby="caption-attachment-14152" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14152" alt="Zwei Stühle eine Meinung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg" width="650" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Zwei.Stuehle.eine_.Meinung-300x184.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14152" class="wp-caption-text">Zwei Stühle eine Meinung</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie im wirklichen Leben: Menschen halten sich für irgendetwas, das sie sein möchten und nach dem sie trachten. Alles was sie sind, wirkt sich auf sie aus und auf den zwischenmenschlichen Kontakt. Wie jemand seine Miteigentümer einschätzt, hört man oft. Manchmal ausdrücklich und manchmal zwischen den Zeilen weltbewegender Mitteilungen. Was den Menschen anficht, ist entweder &#8222;Sturm im Wasserglas&#8220; oder wirklich weltbewegend. So genau weiß das heute Morgen niemand.</p></blockquote>
<p>Ein Wohnungseigentümer macht &#8222;einen <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ballyhoo" target="_blank">Ballyhoo</a>&#8222;. Er möchte Rückstände zahlen, beschäftigt Gott und die Welt mit Aufstellungen, die er sich selbst anfertigen kann. Ist ganz einfach, zusammenrechnen, bezahlen.</p>
<p>Und, andere Wohnanlage heute Morgen: Sind Wohnungseigentümer &#8222;gute Demokraten&#8220;? Oder &#8222;manipuliertes Stimmvieh&#8220;? Beide Meinungen über Wohnungseigentümer existieren in der für real gehaltenen, subjektiven Welt von Miteigentümern. Jeden Tag meint einer, er habe Meinungen anderer im persönlichen Zugriff. Niemand sei clever genug, das zu durchschauen. Dieser Jemand heißt Cleverle.</p>
<p>Wohnungseigentümer haben durchaus eigenes Kalkül. Manche wollen sich vertragen miteinander und manche können es gar nicht. Nur auf Versammlungen müssen sie einander wie Bruder und Schwester achten und einander Aufwartung erweisen. Der Nachteil: Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Auch wenn Cleverle auf Versammlungen geht. S´Brüderle ist schon da. Mit eigener Meinung.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:19:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220; Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist ... <a title="1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/174713-foto-beatlemania-in-der-hausverwaltung-we-can-work-it-out-but-loud-zielfinder/" aria-label="Mehr Informationen über 1435-13 &#8211; Foto: Beatlemania in der Hausverwaltung &#8222;We Can Work It Out&#8220;, but loud! #Zielfinder">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14094" aria-describedby="caption-attachment-14094" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14094" alt="Beatlemania: We Can Work It Out!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg" width="650" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/We.Can_.Work_.It_.Out_-300x161.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-14094" class="wp-caption-text">Beatlemania: We Can Work It Out!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Life is very short and there´s no time for fussing and fighting, my friend, singen die Beatles in &#8222;We can work it out&#8220;</p></blockquote>
<p>Gemeinsam können wir es erarbeiten. Die Lösung. Der Wohnungseigentümer mit der Hausverwaltung und umgekehrt. Es müssen weitere einbezogen werden. Jemand in Berlin-Schöneberg will durch die Wohnung verlaufende Gasrohre &#8222;umlegen&#8220;. Die Leitung ist alt. Es werden Undichtigkeiten erfahrungsgemäß entstehen. Dann muss die ganze Leitung erneuert werden. Das kostet. Darf das jemand? Es geht darum, den Anderen (Eigentümern) zu vermitteln, dass das keine Frage der Beschlussfassung ist, sondern notwendige Instandhaltung, auch wenn´s mehr kostet. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p>Jemand anderes in Schöneberg anderswo, kann kaum duschen. Bis warmes Wasser kommt, dauert es ewig. Dann ist es brühend heiß, weil Kaltwasser nicht nachrutscht. Das sieht aus, als müsse der Wasserstrang erneuert werden, ergibt die Recherche. Muss dafür eine Versammlung sein? Oder könnte das &#8222;lfd. Instandhaltung&#8220; sein? Bewusstsein schärfen. In Berlin-Kreuzberg wünscht sich ein anderer Eigentümer, wir sollten &#8222;bewusst pro aktiv informieren&#8220;. Leicht gesagt. Wann denn? Irgendwas ist immer.  Und doch. <strong>We can work it out</strong>.</p>
<p><strong>Das Leben ist zu kurz, um seine Freunde (die Kunden) zu ärgern</strong>. Lösungen müssen her. <strong>We can work it out</strong>. Loud. Damit es bewusst wahrgenommen wird und niemand sich hintergangen fühlt, wenn wir unternehmerisch tätig waren und nicht wie Verwalter. Verwalten ist pro aktiv und nicht, nichts zu tun. <strong>We can work it out</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 19:35:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den ... <a title="1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169113-positionen-der-lehrer-lampel-zur-frage-wieviel-muhe-es-macht/" aria-label="Mehr Informationen über 1379-13 &#8211; Positionen: Der Lehrer Lämpel zur Frage, wieviel Mühe es macht&#8230;.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_13727" aria-describedby="caption-attachment-13727" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13727" alt="Lehrer Lämpel: &quot;Der Hausverwaltheur&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg" width="600" height="600" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth.jpg 600w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/03/Lehrer.Laempel_Hausverwalth-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13727" class="wp-caption-text">Lehrer Lämpel: &#8222;Der Hausverwaltheur&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Mathematisch ist korrekt: 12/12-tel ergeben ein Ganzes. In Hausverwaltungssprech ist es bei uns so: 11 Monatsabrechnungen werden an Verwaltungsbeirate als Periodika verschickt, zwischendurch. Dann kommt die Zwölf: Das ist die Zusammenfassung der Monate 01-12 des Jahres. Dieses ergibt ein Ganzes. Doch bei der Belegprüfung kann man als Prüfer schon mal auf die Idee kommen, den Monat Dezember nochmal so für sich betrachten zu wollen. Davon erzählt diese kurze Geschichte.</p></blockquote>
<p>Auf der Suche nach neuen, innovativen Wortschöpfungen kommt einem der Alltag zuweilen entgegen. Die besorgte Frage eines Verwaltungsbeirats, der dieser Tage in Berlin-Friedenau eine Belegprüfung veranstalten will, lautet: &#8222;Macht es wohl Mühe?&#8220; Eine Abrechnung nur für den Monat Dezember 2012 zur Prüfung zuzustellen. Darauf antwortet der Hausverwaltheur: Nein, nichts ist zu schwör. Jedes für sich genommen ist ganz leicht. Allein die Summe dessen, was ein Hausverwaltheur gewöhnlich als Claqueur guter Verwaltung zu tun verpflichtet und imstande zu sein hat, kann schwör sein. Saisonal. Emotional. Radikal. Aber jeder gibt sein bestes. Die Wohnungseigentümer Honorare. Der Hausverwaltheur Leistungen, bis die Balken sich biegen.</p>
<p>Jetzt aber kann der Verwaltungsbeirat prüfen. Er hat die Abrechnung erhalten. Sie rundet jetzt das Prüfobjekt ab. Viel Spaß dabei.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/169013-positionen-die-stamokap-betriebe-und-ihr-servicelevel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 10:10:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leute, die beim Telefonieren mit &#8222;Kunden&#8220; nicht knarzen, sind seltener anzutreffen bei Stamokap-Betrieben oder solchen, die zwar moderne Umgangsformen trainieren, aber inhaltlich im gesegneten, sicheren öffentlichen Dienst verhaftet sind. Hier zählt allein das recht haben&#8230;.und behalten Allerdings haben diese Betriebe inzwischen auch &#8222;Service&#8220;-, &#8222;Kunden-&#8220; und sogar &#8222;Abfallberater&#8220;. Und das sind oft sehr nette, sehr verbindliche, ... <a title="1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/169013-positionen-die-stamokap-betriebe-und-ihr-servicelevel/" aria-label="Mehr Informationen über 1378-13 &#8211; Positionen: Die &#8222;Stamokap&#8220;-Betriebe und ihr Servicelevel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5352-2" aria-describedby="caption-attachment-5352-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" alt="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5352-2" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leute, die beim Telefonieren mit &#8222;Kunden&#8220; nicht knarzen, sind seltener anzutreffen bei Stamokap-Betrieben oder solchen, die zwar moderne Umgangsformen trainieren, aber inhaltlich im gesegneten, sicheren öffentlichen Dienst verhaftet sind. Hier zählt allein das recht haben&#8230;.und behalten</p></blockquote>
<p>Allerdings haben diese Betriebe inzwischen auch &#8222;Service&#8220;-, &#8222;Kunden-&#8220; und sogar &#8222;Abfallberater&#8220;. Und das sind oft sehr nette, sehr verbindliche, tolle Menschen, die das Ohr &#8222;als Frontschwein&#8220; am Kunden haben. „Nicht das reaktionär gewordene Ideal der Wiederherstellung der freien Konkurrenz, sondern völlige Aufhebung der Konkurrenz durch Überwindung des Kapitalismus kann jetzt allein das Ziel proletarischer Politik sein.“ (Quelle: Rudolf Hilferding, <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsmonopolistischer_Kapitalismus" target="_blank">hier</a>) &#8211; Die Aufhebung der Konkurrenz ist in Berlin orange, zumindest in &#8222;signifikanten Bereichen&#8220;. Okay okay, ich red jetzt hier nicht weiter Müll.</p>
<p>Merke: Nicht jeder ist ein Buchhalter. Mancher ist auch ein Löwenbändiger, selbst in den Stamokap-Betrieben. Was das überhaupt für eine Ausdruck ist? Kurz gesagt, eine Frechheit. Meinerseits. Man sieht: Die Sache ist politisch! Weiter arbeiten&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Vom Flag weg: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=13627">Ich wollte immer Löwenbändiger werden&#8230;</a></li>
</ul>
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		<title>1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 09:31:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten ... <a title="1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167713-positionen-erfahrungen-mit-der-fa-ista-deutschland/" aria-label="Mehr Informationen über 1365-13 &#8211; Positionen: Erfahrungen mit der Fa. ISTA Deutschland&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11897" aria-describedby="caption-attachment-11897" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11897 " title="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" alt="Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0415.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11897" class="wp-caption-text">Elektronischer Heizkostenverteiler Qundis</figcaption></figure>
<blockquote><p>Immer wenn die Heizkostenverteiler abgelesen werden müssen, setzt ein ziemlich fürchterliches Gesamtszenario ein. Dass sich die Heizkostenableser &#8222;organisieren&#8220;, gut. Wie sie aber tun: oft nicht gut. Ganz schlecht: Die Hausverwaltung wird mit kryptischen Serienbriefen überschüttet, in denen inhaltsleere Verhinderungsgründe angegeben werden, warum eine Ablesung nicht erfolgen konnte. Darauf folgt eine gewisse Sorgfaltspflicht für die &#8222;zugeschalteten Hausverwalter&#8220;: Doch die könnten auch sagen, wir bezahlen das schließlich, also meldet mir nicht Eure Mißerfolge, sondern die Ablesezahlen. Es findet eine Kompetenzverlagerung statt: Anstatt für die gelungene oder mißlungene Mitarbeit von externen Subunternehmern gerade zu stehen, überbürden die Ableser deren suboptimale Arbeitsweise auf überforderte Hausverwalter. Deren einziges Interesse: rechtzeitig mit den Kunden abrechnen, wie es die HeizkostenVO vorschreibt. Dafür zahlen sie an Unternehmen, die die Verantwortlichkeit dafür wieder an ihre Auftraggeber zurückgeben, anstatt durch richtiges Management hohe Erfolgsquoten einzufahren. Und somit die Daseinsberechtigung jedes Jahr aufs Neue zu legitimieren.</p></blockquote>
<p>Es wird bestimmt bald wärmer: Heute wurde schon der erste Kranich gesehen, der mit der Fluglinie &#8222;Ever come back-Airlines&#8220; aus Afrika zurückgeflogen ist. Er hat sich nicht übergeben, sondern wartete am Feldesrand auf besseres Wetter. Kraniche haben das Wetter im Urin. Das läßt hoffen.</p>
<p>Nicht hoffen lassen einen die immer wieder gleichen Probleme, die man höchstpersönlich abarbeiten muss, ohne im Kern für sie verantwortlich zu sein. Andere machen ihre Arbeit nicht richtig, ist der Eindruck und oft, fast immer, ist an einer vorgebrachten Kritik ein wahrer Kern dessen. In diesem Fall, wir haben Heizkostenverteilerablesungszeit und hier und jetzt sind es nur noch die Nachwehen, die über Heizkostendeutschland wehen. Ärgerlich genug, es gibt wieder Anlass, große Beschwerdebriefe zu schreiben.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-13661"></span>&#8230;</p>
<figure id="attachment_13663" aria-describedby="caption-attachment-13663" style="width: 518px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13663" alt="Ergebnisloser Brummkreisel" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg" width="528" height="543" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel.jpg 528w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/02/Brummkreisel-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /><figcaption id="caption-attachment-13663" class="wp-caption-text">Ergebnisloser Brummkreisel</figcaption></figure>
<blockquote><p>&#8222;Wissen Sie, was ich an Ihnen so schätze?&#8220; &#8222;Nein&#8220; &#8211; &#8222;Gar nichts.&#8220;</p></blockquote>
<p>An die Firma ISTA schreibt heute die (neue) WEG-Verwalterin einer Anlage in Berlin-Schöneberg und trägt sich mit ersten, noch zarten Wechselgedanken: &#8222;Oh, Ista, bloß weg!&#8220; Eine Art Grunddenkmuster. Zuviel ist früher schon mit dieser Firma gegen jede Wand gelaufen. Ich hatte mal einen <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=1990">Brief von der Geschäftsleitung von ISTA</a>: &#8222;Mit Ihnen arbeiten wir nicht zusammen.&#8220; (sinngemäss). Was klopfte ich mir auf die Schenkel und dachte damals: &#8222;Ja, genau. Ich auch nicht.&#8220; Das ist eine alte Geschichte. Die neue handelt von der Erblast der Vorverwaltung, die die Firma schon länger im Objekt beschäftigt zwecks Ablesungen.</p>
<p>Auszüge aus einer Email, aus Datenschutzgründen redigiert:</p>
<p>&#8222;Hallo, ISTA Deutschland!</p>
<p>Bestimmt bekommen wir auch für diese Email eine Eingangsbestätigung. (Anmerkung der Redaktion: Richtig, die kam umgehend!) Eine Art &#8222;Generalkritik&#8220; an Ihrer Arbeitsweise, die ich auch aus anderen Objekten kenne, ist folgende:</p>
<p>* Kostenpflichtige Zusatzanfahrten</p>
<p>Bereits auf erstes Nachfragen bei den Hausbewohnern, hier im Seiten-<br />
flügel, werden Meldungen laut:<br />
&#8211; Ich wohne hier seit 2004.<br />
&#8211; Einen Aushang gab es nicht.<br />
&#8211; Einen Zweittermin gab es auch nicht.<br />
&#8211; Warum soll ich jetzt zusatzkostenpflichtig&#8230;.?</p>
<blockquote><p>Anruf von Kabeldeutschland, zwischendurch: &#8222;Sie haben damals ja in der Hmmm Hmmm-Straße in Prenzlauer Berg zu außerordentlich guten Konditionen Kabelfernsehen bestellt. Wir müssen das jetzt erhöhen um 0,62 €/Einheit&#8230;Stille&#8230;Stille&#8230; Stille&#8230;&#8220; &#8211; Ich durchbreche die Stille und sage: &#8222;Ja? Ich frag mich gerade, warum Sie mich anrufen dazu?&#8220; &#8222;Ja, wir verschicken das auch noch schriftlich. Wir haben nur die Erfahrung gemacht, dass dies oft als Werbung mißinterpretiert wird und im Papierkorb landet.&#8220; Ich sage: &#8222;Das stimmt. Ich gebe Ihnen folgenden Tipp: Verwenden Sie blümerantenfreies Korrespondenzdeutsch und belassen Sie es bei: Die Gebühren steigen! Das wird niemand als Werbung mißinterpretieren.&#8220; Sie bedankt sich, höflich, aber irgendwie verdutzt. Ruft jetzt hier jeder an und teilt noch zusätzlich telefonisch mit, was er brieflich mitzuteilen gedenkt?</p></blockquote>
<p>* Wir sagen dem vermietenden Eigentümer, hier Tim Robel (* Name geändert)<br />
&#8211; Die vier Leute im Seitenflügel haben den Zutritt nicht gewährt.<br />
&#8211; Er gibt die Ablesung jetzt frei, liegt uns vor.<br />
&#8211; Die Mieter sagen, es habe keinen Aushang gegeben.</p>
<p>* Was noch nerviger ist<br />
&#8211; Wir sind Verwalter des Gemeinschaftseigentums, moderieren gern, wenn<br />
es stimmt, was Sie schreiben, Zusatzablesungen, Ziel: HKVO erfüllen!<br />
&#8211; Dann schreiben wir alle an. Die Mieter melden sich dann bei Ihnen.<br />
&#8211; Dann sagen Sie wieder: Das darf alles nur und ausschl. über die HV<br />
laufen. Nein, eben nicht.<br />
&#8211; Wir haben Ihnen ggü. glasklar mitgeteilt, wie die Faktenlage ist.<br />
Wir tragen auch keine Kosten. Zusatzkosten, wenn sie berechtigt sind,<br />
müsste der vermietende Eigentümer tragen und an seine Mieter weitergeben.<br />
Wir nicht. Der Sondereigentümer will diese auch nur zahlen, wenn sie<br />
berechtigt sind und er sie sich wiederholen kann.<br />
&#8211; Sie schalten aber immer wieder die WEG-Verwaltung vor. Hallo? Das hat<br />
was von einem Brummkreisel, der sich dreht.</p>
<blockquote><p>Erhebliches Mißfallen bei der Hausverwaltung erzeugt derzeit dieses &#8222;Ticketsystem&#8220; jeden beliebigen Großunternehmens. Die Taktik: jede Email bekommt eine Remail. In der steht nichts sinnvolles drin, aber eventuell eine Ticketnummer. So wird der Empfänger gar gekocht. Er wird aufgefordert, die Ticketnummer bereitzuhalten, falls in der Zwischenzeit eine Frage auftauche. Da lachen ja die Hühner: Die Dinger werden alle gelöscht. Das ist nichts anderes als Spam, besonders wenn signifikante Teile der Korrespondenz über Email laufen. Die Erfahrungen aber zeigen insbesondere folgendes: Die wenigsten Kernanliegen werden überhaupt noch bearbeitet geschweige denn beantwortet. Sehr groß im Trend: Anstatt zu bearbeiten, sagen Hotlines gern: Schicken Sie das schriftlich. Dann folgt nichts mehr. &#8211; Dies alles legt sich über die eigentlichen Kernanliegen und deren schlichte Erledigung.</p></blockquote>
<p><strong>(Einschub) Einen Moment denken wir: Wir werden mit einem &#8222;garantiert ticketfreien Beschwerdesystem&#8220; für unsere Arbeit werben und versprechen, anstatt Ticketnummern einfach die Beschwerden selbst gleich bearbeiten. Nein, wir haben keine Hotline, kein Callcenter und arbeiten auch sonst gern lieber an der Sache selbst.</strong></p>
<p>Und dann noch diese Detailmeldung von einer Mieterin, die ich erneut<br />
weitergebe, weil sie es nicht schafft, mit Ihnen einen Termin zu<br />
vereinbaren, obwohl Sie ja von mir instruiert wurden, es hätte seine<br />
Richtigkeit:</p>
<p>* 13, Marinelli, Isadora, Spagettarini, Manuelo, Tel.: XXXXXXXXXXXXXX<br />
wohnt dort seit 2004 (*  Daten geändert)</p>
<p>Und, ISTA, das ist nicht in Ordnung. Das Ergebnis ist nur und immer wieder:</p>
<p>&#8211; Die Abrechnung kann nicht fertiggestellt werden.<br />
&#8211; Die WEG-Verwalterin soll ständig für Dritte Kostenübernahmen akzeptieren.<br />
Die Richtigkeit kann sie nicht mehr nachprüfen.<br />
&#8211; Die Mieter rufen bei der WEG-Verwaltung an, obwohl die WEG-Verwaltung<br />
gar nicht mit Mietern verhandeln darf.</p>
<p>Können Sie das bitte sofort ändern? Sehr zu Dank verbunden: Tim Robel, ein<br />
Kollege, den ich sehr schätze, werde ich mitinformieren. Hasta la vista.</p>
<p>(Ende)</p>
<blockquote><p>Kollegentipp: Frag doch den Heikostenableser, den du beabsichtigst zu beauftragen: &#8222;Sagen Sie mal, können Sie auch Wohnungseigentum?&#8220; &#8211; Er sagt bestimmt: &#8222;Ja, klar, wieso?&#8220; Na, weil Wohnungseigentum diffizile Bearbeitungsebenen besitzt: Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum. Vermietung, Nutzungsüberlassung, Mieter, Wohnungseigentümer&#8230;.wer zahlt was? Wer muss was beauftragen? &#8211; Recherchiert das mal. Was die wirklich wissen&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Doch Schluß mit dem ganzen Negativismus: Man hat sich so seine eigene Meinung über jemanden gebildet und dann wartet man den Rest seines Lebens lauernd wie ein Schwarzfußindianer auf seine &#8222;negativen Bestätigungen&#8220; dessen. So funktioniert nun mal das eigene Erleben, die Erfahrung sucht nach Bestätigung. Einen Moment denkt man noch, man hätte so gern eine bessere Erfahrung gemacht. Doch zu spät: Schon wieder steht eine negative im eigenen Gebetsbuch, hier gesichtspunkte.de. Es ist vielleicht wirklich an der Zeit, auch in diesem Fall den übernommenen Vertragspartner auszuwechseln.</strong> <strong>Man tauscht hierdurch ganz zwangsläufig das eigene psychologische Betriebssystem gänzlich aus: Aus &#8222;alt&#8220; wird &#8222;neu&#8220; und aus &#8222;schlecht&#8220; wird &#8222;besser&#8220;, ich sage ganz bewußt nicht &#8222;gut&#8220;. Denn ein gewisser Zweckpessimismus hat sich für Hausverwalter als Grundeinstellung &#8222;default&#8220; bewährt.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Recherchetipp: <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Ista+Deutschland">Suchergebnisse für ISTA Deutschland auf dieser Website</a></li>
</ul>
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		<title>1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 11:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk. Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, ... <a title="1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/167513-erfahrungshorizonte-die-geltendmachung-die-loschung-von-rechten-positionen/" aria-label="Mehr Informationen über 1363-13 &#8211; Erfahrungshorizonte: Die Geltendmachung &#038; die Löschung von Rechten #Positionen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12682" alt="Erfahrungshorizonte" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg" width="342" height="50" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte.jpg 342w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/07/Erfahrungshorizonte-300x43.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /></p>
<blockquote><p>Rrringg&#8230;&#8220;Ja, hier ist Mutter. Ich komm hier gerade aus der Operation.&#8220; &#8222;Ja, sie sind falsch verbunden. Rufen Sie bitte nochmal die richtige Nummer an.&#8220; &#8222;Wat?&#8220; &#8222;Sie sind falsch verbunden, ich bin nicht Ihr Sohn.&#8220; &#8222;Na, iss jut.&#8220; Krrrk.</p></blockquote>
<p>Das gibt es in Deutschland gegen harte Währung. Für &#8222;die Löschung eines Rechts&#8220; werden 170,- € fällig, zahlbar an die Kosteneinziehungsstelle der Justiz. Ab dann gilt -nach fristgemäßer Zahlung- das Recht als erloschen. Man ist rechtlich rechtlos. Jedenfalls in Bezug auf das bis dahin eingetragene Recht.</p>
<p>Rechtlos, weil das Recht zur Löschung gebracht wird. Ganz einfach. Währenddessen verlangt ein Wohnungseigentümer ohne &#8222;Löschungsantrag&#8220; wegen Staub in seiner Wohnung sein Recht vom Verwalter. Der es ihm allerdings nicht abspricht. Der zuhört. Unter ihm arbeiten im Erdgeschoss Handwerker und der Staub ist oben in der Wohnung äußerst ärgerlich. Die Handwerker arbeiten im Auftrag des Erdgeschoss-Eigentümers. Der Verwalter ist eigentlich nicht zu involvieren. Aber das Recht, sich diesbezüglich an den Verwalter zu wenden, wurde noch nicht zur Löschung gebracht. &#8211; In Berlin-Kreuzberg haben die Handwerker im Auftrag der Hausverwaltung Kellerleitungen saniert. Dabei wurde gesägt: Staub in den Einrichtungsgegenständen, die im Keller lagern. Es sind auch handbemalte Gläser darunter. Sehr ärgerlich. Yin und Yang des Verwalterlebens. Weiter arbeiten&#8230;</p>
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