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	<title>#Kreuzberg &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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	<title>#Kreuzberg &#8211; Gesichtspunkte.de by #Bloggwart</title>
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		<title>2138-25 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg, zitternde Pappeln, unbewegliche Sachbearbeiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2025 11:06:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ende Juni wendet sich der Berichterstatter ans Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg. Menschen kann man dort erst einmal nicht ansprechen. Verstecken sich hinter Datenmüll auf der Internetseite berlin.de, die ein Verwaltungs-Wegweiser sein soll. Ist sie allerdings nicht. Man möchte gerade jetzt meinen, dieses Webangebot des Landes Berlin verdiene ordentlich Abmahnungen in puncto Barrierefreiheit. Ohne Zweifel erfüllen diese Textwüsten ... <a title="2138-25 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg, zitternde Pappeln, unbewegliche Sachbearbeiter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3287-25/" aria-label="Mehr Informationen über 2138-25 &#8211; Branchen &#038; Berufe: Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg, zitternde Pappeln, unbewegliche Sachbearbeiter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="1610" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w" sizes="(max-width: 1610px) 100vw, 1610px" /></p>
<p><strong>Ende Juni wendet sich der Berichterstatter ans Umweltamt Friedrichshain-Kreuzberg. Menschen kann man dort erst einmal nicht ansprechen. Verstecken sich hinter Datenmüll auf der Internetseite berlin.de, die ein Verwaltungs-Wegweiser sein soll. Ist sie allerdings nicht. Man möchte gerade jetzt meinen, dieses Webangebot des Landes Berlin verdiene ordentlich Abmahnungen in puncto </strong><strong>Barrierefreiheit. Ohne Zweifel erfüllen diese Textwüsten Kriterien wie diese nicht. Mal sehen, wann es erste Abmahnungen hagelt. </strong></p>
<p>Dem öffentlichen Dienst darf man nicht böse sein. Er tut doch nichts.</p>
<p>Wie auch im jüngsten Beispiel. Der Antrag bezieht sich darauf, eine gebäudehohe Pappel, die bei Starkregen und Unwettern mächtig an die Fassade schlägt, fällen zu dürfen. Die heutige Bewertung mit 1 von 5 möglichen Sternen (5 sehr gut) für das angerufene Umweltamt entspringt folgendem.</p>
<p>Immer noch nicht haben wir auch nur eine benutzbare Antwort.</p>
<p>Überhaupt bekommen wir erstmal Beschwichtigungsschreiben mit Bullshit. Belehrende Sätze, was wir tun und was wir sein lassen müssen. Alles Schwachsinn: Steht alles auf dieser schlecht gemachten Website berlin.de &#8211; Wissen denn die Mitarbeiter das nicht? &#8211; Belehrungen bis zum Abwinken. Kontaktformulare vom Bezirksamt auszufüllen und sinnvoll mit richtigem Content zu bestücken ist nichts für körperlich Versehrte. Barrierefreiheit als Witz. Es sind Barrieren, die dich davon abhalten zu leben. Noch und nöcher. Bloß niemanden direkt ansprechen können beim Bezirksamt FK. Was keine blöde Verallgemeinerun ist (siehe hierzu: Baukammer), siehste, geht doch.</p>
<p>Zuletzt machen wir dem Umweltamt Beine. In einer Parallelsache bei der Baukammer im Bezirksamt ist das Verhalten komplett anders und damit bürgernah. Netter Mann, Termin kein Problem. 5/5 Sternen. Ich schreibe dem Umweltamt, ich komme am selben Tag, eine Stunde später ins Umweltamt, um das Verfahren abschließend zu besprechen. Wieder keine Antwort.</p>
<p>Jetzt mahne ich das fünfte Mal eine Bearbeitung an, es ist Mitte August und ich erweitere den Kreis meiner Emailbezieher auch auf den Amtsleiter. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Unterste Schublade. Be Berlin. Unternehmen Verwaltung. &#8211; Das waren so Sprüche von denen, früher. Harharhar. Gar nichts können wir am besten, ergänze ich in Gedanken.</p>
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		<title>2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 11:23:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das obige Bild wurde uns von der Stadtguerilla (tpa &#8211; tulip press agency) zugespielt Noch kurz vor Redaktionsschluss druckfrisch eingetroffen: Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin (Handbuch 456. Ausgabe). Wer den stolzen Kaufpreis in Höhe von 461,- € für den seit 1989 veröffentlichten Band in 456igster Änderungsausgabe (Stichtag 30.11.23) nicht ... <a title="2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3277-23/" aria-label="Mehr Informationen über 2128-23 &#8211;  #Positionen &#8211; Wichtige Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin &#8211; (Handbuch 456. Ausgabe)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_19143" aria-describedby="caption-attachment-19143" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-19143" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung.png" alt="Customer care - leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung.png 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-650x650.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-768x768.png 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-144x144.png 144w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2023/12/Customer.Care_Umgang.Berliner.Verwaltung-50x50.png 50w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption id="caption-attachment-19143" class="wp-caption-text">Customer care &#8211; leicht gemacht. #RulesOfCommunication #VerwaltungBerlin #TTT #Tulipstagram</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das obige Bild wurde uns von der Stadtguerilla (tpa &#8211; tulip press agency) zugespielt</p></blockquote>
<p>Noch kurz vor Redaktionsschluss druckfrisch eingetroffen: Die 10 wichtigsten Regeln zur Kommunikation mit der Verwaltung in Berlin (Handbuch 456. Ausgabe).</p>
<p>Wer den stolzen Kaufpreis in Höhe von 461,- € für den seit 1989 veröffentlichten Band in 456igster Änderungsausgabe (Stichtag 30.11.23) nicht berappen möchte, kann auf der Website berlin.de die Hilfeseiten besuchen und in ähnlicher Breite, aber mit schlechterer Suchfunktion die neuesten Stände der Hilfedateien (Stichtag 31.07.2004) ansehen, allerdings nicht ohne auf die Gefahr von Aktualisierungsmankos zu stoßen.</p>
<p>2024 bei uns wird besser als der Ruf von Berlin jetzt schon ist. Wir haben vorgesorgt.</p>
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		<title>2100-19 &#8211; Positionen: In bestimmten Situationen verbietet sich die Formulierung die Kuh vom Eis zu holen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3249-19-positionen-in-bestimmten-situationen-verbietet-sich-die-formulierung-die-kuh-vom-eis-zu-holen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 16:34:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Frau Neumann (* Name geändert) ist eine schwierige Frau. Als Beirätin sehr tough (taff) kontrolliert sie die Firmen im Hause streng. Das ist ihr gutes Recht. Nicht immer ist alles, was sie mit gestrengem Blick und Prüfhandschuh (weiß) überprüft, im Sinne des Erfinders. Menschen empfinden unterschiedlich. Die Frage ist aber: Wie kriegt man die Kuh ... <a title="2100-19 &#8211; Positionen: In bestimmten Situationen verbietet sich die Formulierung die Kuh vom Eis zu holen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3249-19-positionen-in-bestimmten-situationen-verbietet-sich-die-formulierung-die-kuh-vom-eis-zu-holen/" aria-label="Mehr Informationen über 2100-19 &#8211; Positionen: In bestimmten Situationen verbietet sich die Formulierung die Kuh vom Eis zu holen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18661" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Stilberatung_Icon.png" alt="" width="125" height="30" /></p>
<figure id="attachment_18662" aria-describedby="caption-attachment-18662" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18662" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Wer.holt_.die_.Kuh_.vom_.Eis_.png" alt="Wer holt die Kuh vom Eis?" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Wer.holt_.die_.Kuh_.vom_.Eis_.png 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/08/Wer.holt_.die_.Kuh_.vom_.Eis_-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-18662" class="wp-caption-text">Wer holt die Kuh vom Eis?</figcaption></figure>
<p>Frau Neumann (* Name geändert) ist eine schwierige Frau. Als Beirätin sehr tough (taff) kontrolliert sie die Firmen im Hause streng. Das ist ihr gutes Recht. Nicht immer ist alles, was sie mit gestrengem Blick und Prüfhandschuh (weiß) überprüft, im Sinne des Erfinders. Menschen empfinden unterschiedlich. Die Frage ist aber: Wie kriegt man die Kuh vom Eis? Frau Neumann will nicht, dass die Rechnung des Handwerkers bezahlt wird. Drei Mann sagen: Gut, das ging nicht besser. Das soll bezahlt werden. Sonst wird aus einer Kleinigkeit ein Rechtstreit. Frau Neumann ist unerbittlich, sie hakt sich ein und lehnt jede Zahlung ab, wie es in einer anderen Redensart heißt: &#8222;Nur über meine Leiche.&#8220;</p>
<p>Schwierig, schwierig. Es gibt Schriftverkehr. Der Verwalter fragt die beiden Anderen vom Verwaltungsbeirat: Wie kriegen wir die Kuh vom Eis? Nun ist die Nachricht raus und die Sache nicht mehr heilbar. Man kann nur hoffen, dass diese Formulierung nicht stiften geht.</p>
<p>Holla, die Waldfee.</p>
<p>Und nochmal: Du kannst die Formulierung verwenden. Aber nicht in dieser Konstellation. Lieber nicht.<br />
Die Geschichte ist vollkommen frei erfunden.</p>
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		<title>2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 12:44:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ideal &#8211; Eiszeit 1982 Seinen Scheitel zu schütteln, also den Kopf, angesichts dessen was gerade in der Bergmannstr. läuft: Bzw. probiert wird. Das Brainstorming hat bereits begonnen. Es sieht zwar nicht gelungen aus, aber dafür erinnert uns jetzt vieles wieder an Geschiebegemergele in Urstromtälern in und um Berlin: Kreuzberg entdeckt den Findling. Das steht doch ... <a title="2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3240-19-linktipp-wenn-worte-meine-sprache-waeren-waere-der-bergmannkiez-weniger-mit-strassenmobiliar-vollgestellt/" aria-label="Mehr Informationen über 2091-19 &#8211; Linktipp: Wenn Worte meine Sprache wären, wäre der Bergmannkiez weniger mit Straßenmobiliar vollgestellt&#8230;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1998" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/icon_linktipp.png" alt="" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7368" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg" alt="Kreuzberg - eine Oase der Beschaulichkeit!" width="450" height="350" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/Kreuzberg.Oase_.der_.Beschaul-300x233.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/XzHpSeWW4EU" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ideal &#8211; Eiszeit 1982</p>
<blockquote><p>Seinen Scheitel zu schütteln, also den Kopf, angesichts dessen was gerade in der Bergmannstr. läuft: Bzw. probiert wird. Das Brainstorming hat bereits begonnen. Es sieht zwar nicht gelungen aus, aber dafür erinnert uns jetzt vieles wieder an Geschiebegemergele in Urstromtälern in und um Berlin: Kreuzberg entdeckt den Findling. Das steht doch schon seit Jahren still. Kein Mensch, mit dem ich reden will. Mit mir beginnt die Eiszeit.</p></blockquote>
<p>Das waren noch Zeiten, als Kreuzberg vom gleichnamigen Bezirksamt eine Oase der Beschaulichkeit genannt wurde. Jetzt ist das anders: Aktuell probiert das Bezirksamt in der Bergmannstr. längs der Automagistrale Bergmannstr., vorbei an der Marheineckehalle, Findlinge aufs Pflaster zu nageln. Ferner gibt es Straßenmobiliar, um Oasen der Betunichtkeit (gibt es das Wort?) zu schaffen. Wenn aber Worte meine Sprache wären, dann hätte ich sogar Lust, meine Meinung dazu zu sagen.</p>
<p>So aber lass ich es dabei, auf ein Blog zu verlinken, das mir persönlich zu viele Worte macht. Wenn man eine Sache so wortreich erklären muss, werde ich die nächsten Misswahlen wohl gewinnen. Die Miss Trauisch steht im September 2019 wieder an. Wohl bekomms.</p>
<p>Panzerschrank aus Diamant: Kombination unbekannt.</p>
<p>Eiszeit, mit mir beginnt die Eiszeit. Minus 90 Grad. Endlich.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<p>* Leiser Bergmannkiez: <a href="http://leiser-bergmannkiez.de/bergmann.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie man das alles erklären könnte, wäre es weniger heiß</a><br />
* Wem es zu warm ist: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xqKLB84CD-o" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cultured Pearls &#8211; Underwater</a></p>
<p><strong>Gedenkkerze für Astrid North, Sängerin, Berlin</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18585" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/06/Trauerkerze_Animated.gif" alt="" width="480" height="480" /></p>
<p>(RIP &#8211; Astrid North &#8211; Cultured Pearls &#8211; Sie starb am 25.06.2019 an Krebs &#8211; <a href="http://blackbirds.tv/?p=14665" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachruf</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 13:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich ... <a title="2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3236-19-positionen-es-muss-jetzt-sein-gleich-keine-zeit-zu-ueberlegen/" aria-label="Mehr Informationen über 2087-19 &#8211; Positionen: Es muss jetzt sein. Gleich. Keine Zeit zu überlegen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_18554" aria-describedby="caption-attachment-18554" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18554" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg" alt="Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Schornsteinfeger.Schwarzer.Peter_-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18554" class="wp-caption-text">Ein, zwei, viele, viele Meter, hast Du flugs den Schwarzen Peter (Aufgepasst) #Sinnbild</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-18553" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png" alt="" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar.png 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/05/Erreichbar-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<blockquote><p>Dass man schreibt: &#8222;Ich habe Sie nicht erreicht&#8220; und daher vorab Bli, Bla und Blub per Email schickt. Und das ist viel. Viel mehr als man in einem Telefonat besprechen kann. Bspw. Baupläne eines Architekten. Nun gut. Erst kommen sie unstrukturiert vom Eigentümer. Man sendet es zurück, sagt: &#8222;Es ist nicht mein Bauvorhaben, ich weiß nicht, warum ich erst Akten anderer Leute ordnen soll, ich bin Mitleser, aber nicht Mitwisser und ich werde auch keiner, wenn das alles durcheinander ist. &#8220; Wie, oder?</p></blockquote>
<p>Nicht wahr? Genau. Jetzt kommen Unterlagen sehr viel später, aber geordnet. Das hatte ich parallel mit dem Architekten verabredet. Wir befinden uns in Gewissensnöten. Nicht nach 12 Uhr (Scherz). Man muss uns ja nicht schreiben, uns nicht erreichen zu können, wenn man es erst gar nicht während der Office Auas (Bürozeiten) probiert. Wir sind gewissermaßen einzigartig und daher stimmt&#8217;s: Wir sind unerreichbar. Erste Kajüte. Meine Güte.</p>
<p>Das sind Gefühle. Der Betreff einer weggeschickten Kurzemail an den Absender ist eindeutig, die Signatur auch: &#8222;Bitte für Anrufwünsche Bürozeiten beachten.&#8220; &#8211; Eine Telefonnummer (Aus Datenschutzgründen geweißelt) und eine WhatsApp-Nummer (Dito). Und dieser kurze Satz aus der Barkasse: &#8222;Danke. Ich bin nämlich in der Erreichbar.&#8220; Prost.</p>
<p>So geht gute Kommunikation. Sie findet in Echt statt. Und nicht mit Chimären, greif zum Hörer und vergreif Dich in einer Email nicht im Ton. Ruf an.</p>
<p>Der Herr hält sich dann wieder nicht an all diese punktgenauen Informationen, versucht eine WhatsApp-Nummer (für WhatsApp) anzurufen, um so ganz schnell anzurufen, wo genau das Gegenteil erbeten ist. &#8222;Ruf mich an,&#8220; sagt die Nachricht, &#8222;nette Boys in Deiner Umgebung.&#8220; Aber halte Dich an die Bürozeiten.</p>
<p>Irgendwann isst jeder Mensch mal Mittag und wischt störende Telefonate weg.<br />
Das wird man ja wohl noch tun dürfen, ohne dass Andere dann wider besseres Handeln behaupten: &#8222;Der Mann ist praktisch nie erreichbar.&#8220;</p>
<p>Hier steht jetzt schriftlich genau das Gegenteil.</p>
<p>Weiterführend</p>
<p>* <b>Ich denk mir: Halt die Fresse!</b> <a href="https://www.20min.ch/digital/news/story/-Sprachnachrichten-auf-WhatsApp-nerven--17570558" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die WhatsApp-Sprachnachricht</a></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3266-18-positionen-vom-trotzkismus-an-der-fleischtheke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 08:05:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei. Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht. Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch ... <a title="2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3266-18-positionen-vom-trotzkismus-an-der-fleischtheke/" aria-label="Mehr Informationen über 2046-18 &#8211; Positionen: Vom Trotzkismus an der Fleischtheke &#8211; Ich als Konquistador mit großem Latinum.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201" aria-describedby="caption-attachment-201" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" alt="" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<blockquote><p>Das liegt klar und deutlich vor uns: Es ist unsere Zukunft. Zurück in die Kuhzunft: Et kütt wie ett kütt aber früher hätt ett noch immer jot jejange. Dit iss vorbei.</p></blockquote>
<p>Im Aufzugsnotruf klappt in Kreuzberg was nicht.</p>
<p>Anruf bei Firma Dordel: Legen Sie noch nicht auf, sagt der Mann zu mir, ich notiere noch Ihre Telefonnummer. &#8211; Haben Sie die denn nicht im System? &#8211; Doch schon, oder erreiche ich Sie besser über Handy? &#8211; Nein, meine Handynummer bekommen Sie nicht. Ich bin Handyfeind. &#8211; Ach?</p>
<p>Viele rufen bei mir an, sage ich, auch vom Supermarkt aus, von der Fleischtheke, 2 Paar Wiener bitte, was? Moment, sagt er, jetzt willse kassieren. Ich leg nur schnell die Sachen auf Band. Richtig: Kundentrenner gibt es schon. Ich leg mal schnell einen drauf. Dann muss sie später wieder anrufen.</p>
<p>Leider habe ich diese Technik hier nicht zur Verfügung. Also Kunden trennen und ihnen einen Termin geben, wo sie mir allein-exklusiv &#8211; zuhören. Das wäre zu schön.<br />
Häufig werden sie auch pampig, weil sie Details nicht erfassen oder im Unterwegs schlecht verstehen. Das Grundrauschen ist größer geworden. Der Lärm von der Leberwursttheke. Oder vom Käse. Lärmende Lebensmittel.</p>
<p><span id="more-18287"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich vermutete einen musikalischen Zusammenhang und das lateinamerikanische Staatsorchester, im letzten Urlaub in Nicaragua. Doch alle meine Mitfahrer waren militärisch grün gekleidet. Da wusste ich: Ich fuhr im Contrabus. &#8211; Na, es war wenigstens kein Sandkasten. Weit und breit keine Spur von Sandinistas. Ich vermutete, die Sache wäre im Eichenfass ausgebaut, barrique. Ich fragte einen Barista und brach eine Beschimpfung vom Zaune: Senhore, haben Sie noch alle Latte Macchiatos am selben?  Es war ein Maschendrahtzaun aus Stabmattengeflecht. Der Hecht.</p></blockquote>
<p>Der Mann bei Dordel sagt, er ist neu hier. Er ist nett. Ich kann ihn gleich gut leiden. Auch wenn ich die Firma Dordel nicht mehr mag. Sie ist auf dem Abflug mit Nevercomeback-Airlines. Gekündigt.</p>
<p>Ja, sagt der Mann am Dordeltresen, der mir nicht Wurst ist sondern nett, und dann stehen sie da und bestellen ihre Wurst und posten es auf Instagram, bei Facebook lästern sie über die Wurstverkäuferin und via Twitter geht noch eine Kurzbewertung für Yelp raus.</p>
<p>Und dann sagt er:</p>
<p>Ich merk schon, wir sind aus dem ähnlichen Holz geschnitzt.</p>
<p>Ich denke: Wenn der wüsste, was ich weiß. Aber Hallo! Nett war er nämlich doch. So.</p>
<p>Das ist Trotzkismus: Trotzdem. Oder vielleicht gerade deswegen.</p>
<p>Am 21. August 1940 erlag Trotzki nach einem Angriff mit Eispickel in seinem Haus Coyoacán in der Avenida Río Churubusco 410 in Mexiko seinen Verletzungen. Obwohl es damals noch gar keine Smartphones gab.</p>
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		<item>
		<title>2033-18 &#8211; Positionen: Was muss der Schornsteinfeger machen, wenn er Gasthermen nach Imissionsschutzgesetz überprüfen will?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3253-18-positionen-was-muss-der-schornsteinfeger-machen-wenn-er-gasthermen-nach-imissionsschutzgesetz-ueberpruefen-will/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 13:47:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Und was nun? Richtig: Er muss die Messungen bei den Bewohnern bzw. Feuerstättenbetreibern therminieren. Kurzer Flachwitz-Dienstag. Weiter arbeiten&#8230;.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-122" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/schornsteinfegerinnung.gif" alt="" width="66" height="66" /></p>
<figure id="attachment_3065" aria-describedby="caption-attachment-3065" style="width: 552px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3065" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg" alt="" width="562" height="126" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg 562w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button-299x67.jpg 299w" sizes="auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px" /><figcaption id="caption-attachment-3065" class="wp-caption-text">Schornsteinfeger-Website mit Usability</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und was nun?</p>
<p>Richtig: Er muss die Messungen bei den Bewohnern bzw. Feuerstättenbetreibern <strong>therminieren</strong>.</p>
<p>Kurzer Flachwitz-Dienstag.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>2024-18 &#8211; Positionen: Hör mal, Rudi, hör mal. Lass es sein mit der Gitarre. Lass es sein. &#8211; Wenn Nachbarn Daten übermitteln! Ein Ende ist in Sicht!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3244-18-positionen-hoer-mal-rudi-hoer-mal-lass-es-sein-mit-der-gitarre-lass-es-sein-wenn-nachbarn-daten-uebermitteln-ein-ende-ist-in-sicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 12:11:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wir sind Helden]]></category>
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					<description><![CDATA[Melanie &#8211; Ruby Tuesday 1975 Sagen Sie mal, haben Sie noch Shit? Meiner ist alle. &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte. (Nachbarn-Türgespräch) Oder Olivenöl: So kann es laufen. Auch brauner bzw. weißer Zucker oder frische Eier. Aus Bodenhaltung, bitte, nur aus Bodenhaltung. Sonst nicht. Oder wie in Kreuzberg vor kurzem. Als die Nachbarin ... <a title="2024-18 &#8211; Positionen: Hör mal, Rudi, hör mal. Lass es sein mit der Gitarre. Lass es sein. &#8211; Wenn Nachbarn Daten übermitteln! Ein Ende ist in Sicht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3244-18-positionen-hoer-mal-rudi-hoer-mal-lass-es-sein-mit-der-gitarre-lass-es-sein-wenn-nachbarn-daten-uebermitteln-ein-ende-ist-in-sicht/" aria-label="Mehr Informationen über 2024-18 &#8211; Positionen: Hör mal, Rudi, hör mal. Lass es sein mit der Gitarre. Lass es sein. &#8211; Wenn Nachbarn Daten übermitteln! Ein Ende ist in Sicht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6806" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg" alt="Report Nachbarn - Banner" width="650" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/Report.Nachbarn.Nachbarn.B-300x230.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/q-sk9abOYQ4?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Melanie &#8211; Ruby Tuesday 1975</p>
<blockquote><p>Sagen Sie mal, haben Sie noch Shit? Meiner ist alle. &#8211; Das kommt mir nicht in die Tüte. (Nachbarn-Türgespräch)</p></blockquote>
<p>Oder Olivenöl: So kann es laufen. Auch brauner bzw. weißer Zucker oder frische Eier. Aus Bodenhaltung, bitte, nur aus Bodenhaltung. Sonst nicht.</p>
<p>Oder wie in Kreuzberg vor kurzem. Als die Nachbarin anfing, der Studentin Suzi Q. das Leben zur Hölle zu machen. Suzi, die mit ihren Kommilitonen immer so laut rummacht. Bis nachts um drei. Das Lauschprotokoll an den Vermieter ist eindeutig. Uhrzeit, Gegenstand der Beschwerde: Aber fällt das ab 25. Mai 2018 endlich weg? Weil doch die Europäer jetzt eine Datenschutz-Grundverordnung haben und man Daten von Dritten nicht ohne deren Einwilligung übermitteln darf? Wir berichteten.</p>
<p>Der Fall von Ruby Tuesday, die immer am Mittwoch mit Sven Biene (* beide Namen geändert) rumsummte. Wie sich deren Leben in Berlin-Wilmersdorf las? Lest.</p>
<p><span id="more-18159"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_18160" aria-describedby="caption-attachment-18160" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18160" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste.jpg" alt="Ausriss aus der Nachbarschaftsbeschwerde gegen Ruby Tuesday in Berlin-Wilmersdorf" width="850" height="627" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste.jpg 960w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste-650x479.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste-768x566.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/05/Nachbarbeschwerden_Liste-850x627.jpg 850w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18160" class="wp-caption-text">Ausriss aus der Nachbarschaftsbeschwerde gegen Ruby Tuesday in Berlin-Wilmersdorf</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VbxGz_r2JfU?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Herwig Mitteregger &#8211; Rudi (1983)</p>
<blockquote><p>Hör mal Rudi, hör mal<br />
Lass es sein!<br />
Du redest wieder wirres Zeug<br />
Haust hier Dinger raus<br />
Die holst du doch im Leben selber nicht mehr ein<br />
Hör mal Rudi, hör mal<br />
Lass es sein!</p>
<p>Hör mal Rudi, hör mal<br />
Wo willst du hin?<br />
Ich komm da grade her<br />
Wasserloses Land<br />
Schau lieber auf das Meer<br />
Weisst du, wenn du so wie ich<br />
Von ganz weit oben kommst<br />
Dann weisst du Alles<br />
Aber glauben kannst du gar nichts mehr<br />
Hör mal Rudi, nimms nicht schwer!</p>
<p>Hör auf mit dem Theater<br />
Hör auf mit dem Protest<br />
Du hast ne Krise<br />
Du weisst nicht was du besser lässt<br />
Hör mal Rudi, hör mal<br />
Lass es sein!</p>
<p>Besser du fährst Auto<br />
Und ein Anderer lenkt<br />
(Hy sweetheart)</p>
<p>Da kam mal einer an und sagte:<br />
Alter bist du nicht<br />
Ich sagte: Nein</p>
<p>Hör mal Rudi, hör mal<br />
Lass es sein!</p>
<p>Hast du deinen Schrott schon Schreibern vorgespielt?<br />
Wahrscheinlich finden sie es funky<br />
Obwohl das gar nicht funky ist<br />
Riesig, Alter riesig<br />
Deine Zeilen sind ein Hieb<br />
Wo kaufst du dein Papier?<br />
(Appreciate your smile)</p>
<p>Guck dir Fritz an<br />
Einer aus den Fifties<br />
War früher selber Nierentisch<br />
Fährt den ganzen Tag lang Fahrrad<br />
Weil das so schön langsam ist<br />
Mokant die Äusserung, mokant<br />
(Appreciate your smile)</p>
<p>Oder Suse<br />
Die ist wie alle schwanger<br />
Wie Karnickel geht das los<br />
Sitzt monatelang zu Hause<br />
Und hofft es wird ein Sohn</p>
<p>Hör mal Rudi, hör mal<br />
Lass es sein!</p>
<p>Du haust hier Dinger raus<br />
Die holst du doch im Leben<br />
Selber<br />
Nicht mehr ein<br />
(Appreciate your smile)</p>
<p>Da kam mal einer an und sagte:<br />
Alter bist du nicht<br />
Ich sagte: Nein</p>
<p>Besser du fährst Auto<br />
Und ein andrer lenkt</p>
<p>Und noch was Rudi, hör mal<br />
Lass es sein mit der Gitarre<br />
Lass es sein!</p>
<p>(Rudi, Text: Herwig Rudi Mitteregger, 1983)</p></blockquote>
<p>So ein Verlaufsprotokoll wie das von Ruby Tuesday und Sven Biene vom vergangenen Mittwoch, beim Vermieter zugegangen am Freitag: Wie Karnickel geht das los.</p>
<p>Ruby liest es und fragt sich: Stimmts? War das so? Oder waren wir gar nicht zuhause? Habe ich gedankenlos in die Geschehnisse gelebt? Wie war das in diesem Film: &#8222;Das Leben der Anderen&#8220;. Saß Frau Schniederpelz, die Nachbarin, in Wirklichkeit eins drüber auf dem Wäscheboden? Mit Richtfunktechnik?</p>
<p>Warum summt Sven immer so laut rum? Das war die Taktik damals, dieses Drüberweg-Summen über die wesentlichen Gesprächsfetzen, die nämlich niemand was angingen. Und was sie sonst noch so gemacht hatten, im Sommer, da im Berliner Altbautrakt in Wilma&#8217;s Dorf. &#8222;Willllmmmaaaa&#8220; rief er immer, Barney Gerölleimer.</p>
<p>Gut, das war 2014.</p>
<p>In unserer beruflichen Welt kommt so etwas tatsächlich häufig vor. Dass sich dann so Fronten verhärten. Es gibt Verhaltenskodexe und Empfehlungen, wie man sich in solchen Fällen verhalten soll. Eins davon ist, den Beschwerdeführer zur Protokollführung zu veranlassen. Aber Hand aufs Herz: Was lesen wir da?</p>
<p>Das ist doch Wahnsinn. Oder wie Wolle Petry sang: Hölle, Hölle, Hölle.</p>
<p>Da kannst du doch eigentlich nur ausziehen. Und sei es wegen der ignoranten Hausverwaltung oder zu furchtbaren Nachbarn.</p>
<p>So wie die Familie Flodder. Oder noch schlimmer.</p>
<p>Die Hausverwaltung hat das alles gründlich durchdacht. Die Sache hat doch jetzt eine bestechend einfache Wendung genommen. Dieses ganze, irgendwie auch nicht ganz so schöne über Nachbarn beschweren. Das ist doch eine Sache, in erster Linie zwischen zwei Parteien. Nachbar 1 und Nachbar 2, nicht wahr? Und dass da jetzt aber, gleichsam Pädagogen oder Psychologen ähnlich, Vermieter, Hausverwalter oder &#8222;Onkelogen&#8220; (Onkels, denen man eine Geschichte von sozialbitterer Connotation erzählen darf)  hinzuziehen sollen dürfte, damit ist ab dem 25.05.2018 endgültig Schluss. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung tritt in Kraft. Wir formen schon den Musterbrief für derartige Fälle.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Beschwerdeführerin, Ihre dezidierten Datenübermittlungen zum Verhalten Ihrer Nachbarn mit Schreiben vom 00.00.00 haben wir erhalten. Nach Maßgabe der seit 25.05. anzuwendenden europäischen Gesetze liegt hier ein Fall von Datenübermittlung vor, der vor Datenübermittlung einer ausdrücklichen Genehmigung durch Ihren Nachbarn bedarf. Bitte reichen Sie uns binnen sieben Tagen die schriftliche Einwilligungserklärung Ihres Nachbarn ein, damit wir uns um die Sache kümmern können. Bis dahin bitten wir, dem direkten gutbarschaftlichen Gespräch mit Ihren Nachbarn über Aspekte deren Verhaltens, die sich mit Ihrer Datenlage schlecht in Übereinstimmung bringen lassen, den Vorzug zu geben. Bis bald. Mit freundlichen Grüßen, Ihre Hausverwaltung.</p></blockquote>
<p>Gedicht zeigen, Gesicht zeigen, Ly-La-Lyrik: Lasst uns ein Wunder sein. Judith Holofernes finde ich, wird immer wichtiger, aber das ist nur meine persönliche Meinung und dafür kann ich nichts. Zitat, was folgt:</p>
<p><strong>Die Wespe</strong></p>
<p>Ich mag ja wirklich jedes Tier,<br />
außer vielleicht dieses hier.<br />
Dieses Brummen, das Gesirre<br />
macht mich irre, macht mir kirre.</p>
<p>Flirrig fliegt der Wesp umher,<br />
man weiß gar nicht, was will denn der.<br />
So schnell kann doch keiner gucken,<br />
wie die hin und weg sich ducken.</p>
<p>Dieses Zucken, dieses Rucken<br />
macht dass mir die Finger jucken.<br />
Mir macht nur die Wespe Spaß,<br />
die man fängt in einem Glas.</p>
<p>Ob es an den Farben liegt?<br />
Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.<br />
Nein, ich mag die Wespe nicht.<br />
Die Wespe sticht, die Wespe sticht!</p>
<p>Ach die Wespen, Ach, die Wespen,<br />
uns pesten, wollen uns testen.<br />
Hetzen uns durchs Eiscafé,<br />
Ach ihr Stich tut wirklich weh.</p>
<p>Was macht die Wespe im Gefüge,<br />
macht‘ es was wenn man sie schlüge?<br />
Ach, ich mag die Wespe nicht,<br />
ich glaub das Tier ist nicht ganz dicht.</p>
<p>Bleiben sie im Honig kleben,<br />
ham‘ sie nicht mehr lang‘ zu leben;<br />
Klebt sie in der Marmelade<br />
schlägt der Flügel lahmer, schade!</p>
<p>Schneidet Löcher in den Schinken<br />
will dann unsere Cola trinken.<br />
Pinkelt in den Obstsalat,<br />
geht dann wenn der Ober naht.</p>
<p>Will nur essen und nicht zahlen,<br />
wäscht den Teller nicht, den kahlen<br />
Und wenn sie nach Hause fliegt,<br />
nimmt sie mehr mit, als sie wiegt.</p>
<p>Wenn sie sich am Brot verheben,<br />
musst du ihnen nichts vergeben.<br />
Sitz‘ daneben, freu‘ dich stille,<br />
es ist der Wespe eigener Wille.</p>
<p>Fliegen sie dir in die Tasse?<br />
Könntest retten – nö, Ach, lasse!<br />
Komm schon, sag’s ihr ins Gesicht:<br />
„Nein, ich mag dich Wespe nicht!“</p>
<p>Ob das an den Farben liegt?<br />
Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.<br />
Nein, ich mag die Wespe nicht.<br />
Die Wespe sticht die Wespe.</p>
<p>Danke, Judith Holofernes, fürs Veröffentlichen. Wir haben den Text hier gerendert. Danke für die Folge 3 von Sing meinen Song, das war groß.</p>
<p>Danke, Ruby und Sven, fürs Veröffentlichen der obigen Schwülstigkeiten, wir haben den Nachbarn hier gegendert.</p>
<p>Mal sehen, was sich ändert?</p>
<p><strong>Weiterführende Empfehlung</strong></p>
<ul>
<li>Mediatek (Vox): <a href="https://www.tvnow.de/vox/sing-meinen-song-das-tauschkonzert/folge-3-judith-holofernes/player" target="_blank" rel="noopener">Folge 3 Sing meinen Song</a> (Songs Judith Holofernes) noch kurze Zeit</li>
<li>Das rockt: <a href="https://www.judith-holofernes.de/" target="_blank" rel="noopener">Das Blog von Judith Holofernes</a></li>
</ul>
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		<title>2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3242-18-history-wie-man-das-spuelwasser-hofclosets-mit-desinfectionsstoffen-schwaengert-geschichte-in-augenblicken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:48:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein ... <a title="2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3242-18-history-wie-man-das-spuelwasser-hofclosets-mit-desinfectionsstoffen-schwaengert-geschichte-in-augenblicken/" aria-label="Mehr Informationen über 2022-18 &#8211; HIStory: Wie man das Spülwasser Hofclosets mit Desinfectionsstoffen schwängert &#8211; Geschichte in Augenblicken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="" width="851" height="462" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></a></p>
<blockquote><p>Am 24. November 1878 wird von der Bauaufsicht moniert, dass die Wasserclosets in den Rinnstein entwässern. “Diese sanitätspolizeilich bedenklichen &#8230; Anlagen können fernerhin<br />
nur noch geduldet werden, wenn alsbald eine Einrichtung geschaffen &#8230; wird, welche das den Closets zufließende Spülwasser von einer Centralstelle des Hauses aus mit Desinfectionsstoffen schwängert und dadurch die in den Rinnstein gelangenden flüssigen Abgänge qu. unschädlich macht.” (Königliches Polizei=Präsidium, 2.11.1878) In einer Frist von vier Wochen hat der Eigentümer einen Nachweis zu erbringen, dass diese Art der Fäkalienentwässerung abgestellt wird, da sonst die “Schließung und Unbrauchbarmachung der Wasserclosets” erfolge. Aus dem Bericht über die Akteneinsichtnahme bei der königlich-preussischen Bauaufsichtskammer zu Berlin-Kreuzberg</p></blockquote>
<p>Und nein, das stimmt so nicht. Akteneinsicht erfolgte 2006 aus beruflichem Interesse der WEG-Verwalterin eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Kreuzberg an sagen wir prominenter Adresse. Aber die Formulierungen sind schon dufte. Apropos dufte: Man möchte sich die dortige Gerüchtequiche nicht wirklich vorstellen. Amüsierendes Amüsemang könnte der Berliner hier ortstypisch dichten, oder aber: Die Sache stinkt zum Himmel. Die Sache ging so aus:</p>
<p>Am 24. Juni 1879 wird der Einbau des Friedrich’schen Patents für Desinfectionsverfahrens mit Central Rührapparat und Staugruben-System aktenkundig. Die Änderung der Ausführung der Closets nimmt die Firma Max Friedrich, Bureau für Desinfectionsanlagen, dann im Juni 1879 vor.</p>
<p>Dass die Firma so noch existiert, steht nicht zu vermuten, die notwendige Anfrage nach der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung wurde daher vorsorglich nicht veranlasst. Aber das Haus steht heute noch. Und wird so gut als möglich verwaltet. Kannste glauben.</p>
<p>Der Innenhofberichterstatter<br />
Blogwart, Hogwarth</p>
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		<title>2012-18 &#8211; Positionen: Man hat&#8217;s nicht leicht, aber leicht hat&#8217;s einen. &#8211; Berlin: Arm. Aber gerächt.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/3234-18-positionen-man-hats-nicht-leicht-aber-leicht-hats-einen-berlin-arm-aber-geraecht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 15:07:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; „Einschränkung im Lesesaal: Ab Montag, dem 13. November 2017 können die Tischsteckdosen im Lesesaal vorübergehend nicht mehr benutzt werden.“ &#8211; Aus: Das Neuste aus dem Landesarchiv Berlin&#8230; www.landesarchiv-berlin.de &#8211; Abfrage am 14.03.18 Diese Meldung ist heute kein Witz. Die Richtigkeit lässt sich nachprüfen. Ansonsten gilt für das Internet die Schuldvermutung. Ein Kritiker/Rezensent schreibt einen ... <a title="2012-18 &#8211; Positionen: Man hat&#8217;s nicht leicht, aber leicht hat&#8217;s einen. &#8211; Berlin: Arm. Aber gerächt." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/3234-18-positionen-man-hats-nicht-leicht-aber-leicht-hats-einen-berlin-arm-aber-geraecht/" aria-label="Mehr Informationen über 2012-18 &#8211; Positionen: Man hat&#8217;s nicht leicht, aber leicht hat&#8217;s einen. &#8211; Berlin: Arm. Aber gerächt.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_18086" aria-describedby="caption-attachment-18086" style="width: 840px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18086" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg" alt="Berlin: Arm. Aber gerächt. - #Landesarchiv" width="850" height="850" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-650x650.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-768x768.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-850x850.jpg 850w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2018/03/01_Berliner.Landesarchiv-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></a><figcaption id="caption-attachment-18086" class="wp-caption-text">Berlin: Arm. Aber gerächt. &#8211; #Landesarchiv</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Einschränkung im Lesesaal: Ab Montag, dem 13. November 2017 können die Tischsteckdosen im Lesesaal vorübergehend nicht mehr benutzt werden.“ &#8211; Aus: Das Neuste aus dem Landesarchiv Berlin&#8230; www.landesarchiv-berlin.de &#8211; Abfrage am 14.03.18</p></blockquote>
<p>Diese Meldung ist heute kein Witz. Die Richtigkeit lässt sich nachprüfen.</p>
<p>Ansonsten gilt für das Internet die Schuldvermutung. Ein Kritiker/Rezensent schreibt einen Verriss über einen Kreuzberger Türken, der an einer bekannten Straßenecke Großbeerenstr./Ecke Yorkstr. eine Bäckerei betreibt mit folgender Kritik auf dem Bewertungsportal Yelp, Zitat:</p>
<p>&#8222;Was soll ich denn zu diesem Laden sagen? Hier sitzen die Überbleibsel des alten Kreuzberg und vegetieren vor sich hin. Leider ist es auch einer der wenigen Läden, die schon früh morgens geöffnet sind und Kaffee verkaufen.</p>
<p>Die Backwaren sind doch alle aus der Fabrik. Für das Standard-Discounter-Supermarkt-Brötchen bezahle ich hier satte 20 Cent. Ihr könnt mir auch gleich den Schlagbohrer an die Schläfe halten, das waren mal schmerzhafte 15 Cent. Zwanzig Cent ist jedenfalls zu viel des Guten. (-1)</p>
<p><span id="more-18085"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="" width="77" height="12" /></p>
<blockquote><p>Bewertungsportal: Eins von fünf Sternen. Vorschlag: Eat Yourself. Auf.  &#8211; Der Öffentliche Dienst, der nicht mehr stattfindet. Und der Ben Becker wird jetzt Persipan-Bäcker und bäckt Persipan-Fladenbrot für Köllsche Döner, vom Höhner.</p></blockquote>
<p>Das Backhaus Stehcafé bekommt auch gleich den Frust für alle anderen gesichtslosen Bäcker an der Kreuzung ab. Ich habe die Nase voll. An jeder Ecke ein mieser Bäcker: Melek Bäckerei, der Laden ohne Namen mit den Sachen vom Vortag zum halben Preis, wo alles ausgetrocknet ist und der Einäugige unter den Blinden &#8211; Backhaus Stehcafé, wo man wenigstens nicht jeden Bissen staubtrockener Weizentortur mit einem Schluck Kaffe einweichen muss.</p>
<p>Halten wir es mal fest: Die Bäcker an Yorck-/Großbeerenstraße sind alle außerordentlich bescheiden und überteuert. Haben Sie eigentlich schon vom Persipan-Hörnchen gehört? Schmeckt bitter! Das ist nämlich ein Marzipanhörnchen mit Marzipan aus Pfirsichkernen, kurz Persipan&#8230; das gab es drüben neben NP und ich werde es nie vergessen!</p>
<p>Zurück zu Backhaus Stehcafé. Die Stammgäste nerven als Normalkunde total ab und die Bedienung hat nichts Besseres zu tun, als mit denen laut auf Türkisch zu quatschen und zu lachen, während sie andere Kunden bedient. Herzlichen Glückwunsch zum Extra-Abzug für den Service-Stern. (-1)</p>
<p>Ansonsten kann man nichts sagen, außer dass es bestenfalls für drei Sterne reichen würde, was hier geboten wird, aber aufgrund der hohen Preise, des schlechten Service, der Atmosphäre aus gescheiterten Existenzen und beschlagenen Fensterscheiben und lauthals lachenden Stammgästen gibt es eigentlich nur einen Grund, diesen Laden überhaupt zu betreten: Alternativlosigkeit.&#8220;</p>
<p>(Zitat, Quelle: Yelp)</p>
<blockquote><p><strong>Und wir sitzen im Atomschutzbunker: Hurra, diese Welt geht unter. (KIZ, Kannibalen in Zivil, Lyrics)</strong></p></blockquote>
<p>Ich fasse mal kurz zusammen:</p>
<p>Ein ganz schwieriger Charakter, dieser Rezensent.</p>
<p>Hier möchte jemand der Welt zeigen: Seht her, ich lebe. Seht her, ich bin schlau. Ich bin schlauer.</p>
<p>Alles nur Verbrecher.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kSYblBKZ75Y?rel=0&amp;showinfo=0" width="850" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Freddy Quinn &#8211; Junge Komm Bald Wieder 1963</p>
<p>Lass Dich einweisen, Junge. Aber komm nie wieder, nie wieder nach Haus.</p>
<p>Das Berliner Landesarchiv wird geschlossen:</p>
<p>Wegen Überalterung.</p>
<p>Und Vorsicht vor den Tischsteckdosen. Jedenfalls letzten November.</p>
<p>Flüchten kannste nicht: Der Flughafen ist noch nicht fertig. Und nach Tegel stehste im Stau.</p>
<p><strong>Prost Mahlzeit.</strong></p>
<p>#gesichtspunkteDE #BloggwartvonHogwarth #berlingerecht</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/321317-positionen-richtig-daemlich-die-kfz-zulassungsstelle-jueterboger-str-ein-ganz-besonderes-erlebnis-deutscher-buerokratie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2017 14:01:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schlechtes Teil. Negativ. Keine Peilung, wie es geht. Überflüssig. Abwickeln. (Nutzer Tommy T. , Facebook) Die in diesem Artikel wieder gegebenen Meinungen spiegeln nicht unbedingt die Auffassung des Berichterstatters wieder. Sie sind vielleicht zu harmlos. Aber sie zu erfahren, halten wir schon für interessant. Eventuell wird diese Behörde mal abgewählt? Nicht auszuschließen, dass sich da ... <a title="1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/321317-positionen-richtig-daemlich-die-kfz-zulassungsstelle-jueterboger-str-ein-ganz-besonderes-erlebnis-deutscher-buerokratie/" aria-label="Mehr Informationen über 1991-17 &#8211; Positionen: Richtig dämlich, die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.? &#8211; Ein ganz besonderes Erlebnis deutscher Bürokratie">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_17932" aria-describedby="caption-attachment-17932" style="width: 710px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17932 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto.jpg" alt="Foto: Mahmut Arslan - Sein Kommentar: Wer soll denn hier durchblicken? - Das Foto zeigt eine ortstypische Türbeschriftung der KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.. (Foto via Facebook)" width="720" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto.jpg 720w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2017/05/KFZ-Zulassungsstelle_Foto-488x650.jpg 488w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption id="caption-attachment-17932" class="wp-caption-text">Foto: Mahmut Arslan &#8211; Sein Kommentar: Wer soll denn hier durchblicken? &#8211; Das Foto zeigt eine ortstypische Türbeschriftung der KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Str.. (Foto via Facebook)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schlechtes Teil. Negativ. Keine Peilung, wie es geht. Überflüssig. Abwickeln. (Nutzer Tommy T. , Facebook)</p></blockquote>
<p>Die in diesem Artikel wieder gegebenen Meinungen spiegeln nicht unbedingt die Auffassung des Berichterstatters wieder. Sie sind vielleicht zu harmlos. Aber sie zu erfahren, halten wir schon für interessant. Eventuell wird diese Behörde mal abgewählt? Nicht auszuschließen, dass sich da was tut. Die Sache kommt in Bewegung.</p>
<p>Auf Facebook ist die Meinung über die Behörde zur Zulassung und Entstempelung von Fahrzeugen eindeutig. Dies System sei grundfalsch, es sei sogar frech, überheblich und beschäftige sich nur mit sich selbst und nicht mit dem Angebot an Hilfe suchende Bürger.</p>
<p>Das nütze nicht die Bohne, ist antiquiert, die Wartezeiten sind unerträglich und überhaupt, ein Ausländer zeigt auf einem Foto (oben) einen unverständlichen kryptischen Schilderwald an der Wand und fragt: Wer soll das verstehen? Richtig: Wir verstehen es nicht. So wie Vera J., die sich im falschen Film wähnt:</p>
<blockquote><p>Fachliche Mitarbeiter sehen anders aus. Es wurde die letzte Zahl des Kennzeichens von einem Mitarbeiter vertauscht. Der Mitarbeiter wollte tatsächlich den Fehler auf mich schieben, dabei saß er am PC und verlangte den Fahrzeugschein zum Abtippen des Kennzeichens. Für seinen Fehler wollte er tatsächlich, dass ich noch einmal die ganze Summe bezahle für eine Neuaustellung. Es sei meine Schuld, hieß e<span class="text_exposed_show">s am Schalter. Null Eingeständnis, Null Respekt. Ich solle für den Fehler zahlen, ich hätte das Kennzeichen schließlich falsch angegeben. Dabei musste ich den Fahrzeugschein abgeben und das Kennzeichen wurde vom Mitarbeiter eingetippt. Was für falsche Angaben? Lesen lernen sollte man schon. Es handelte sich &#8222;glücklicherweise &#8220; um ein Kurzzeitkennzeichen.<wbr /> War mir zu blöde, sah nicht ein für den Fehler eines respektlosen und anscheinend unkompetenten Arbeiters zu bezahlen, weswegen es mir egal war und ich mit den falschen Schildern gegangen bin.</span> (Nutzer Vera J., Facebook)</p></blockquote>
<p>Aber müssen wir solche Gebilde überhaupt verstehen? Gehen sie uns überhaupt etwas an? Die genauere Recherche ergibt tröstliches: Diese Behörde bietet nach dem gedruckten, auslesbaren Text der Homepage auf berlin.de &#8222;Dienstleistungen&#8220; an. Das ist ja schön.</p>
<p><span id="more-17931"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17218" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/01/54ac03037580677066c54152.gif" alt="Seil springen - Dinosaurier (gif)" width="499" height="280" /></p>
<blockquote><p>Jump: Die KFZ Zulassungsstelle im Mittagssport. BE BERLIN. Hyper Hyper!</p></blockquote>
<p>Wer Facebook aufsucht, liest davon aber nichts. Denn auf Facebook sammeln sich Nutzererfahrungen, Bewertungen. Ein paar schöne Zitatfetzen.</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Für Stilllegung gibt es keine Termine, habe an der ersten Schlange gut 20 Min angestanden, um dort gesagt zu bekommen, gehen Sie in den 2ten Stock und warten auf Aufruf -ok- ähmm es sind 72 Personen vor ihnen dran. (Nutzer Sven W. auf Facebook)<br />
</span></span></p></blockquote>
<p>Und vergessen Sie Ihre Platznummer nicht.</p>
<p>Das ist diese Nummer, wo Sie immer vor Wut platzen!</p>
<p>Andreas Pfitzmann schreibt auf Facebook: &#8222;<span id="fbPhotoSnowliftCaption" class="fbPhotosPhotoCaption" tabindex="0" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="hasCaption">Ich liebe es. KVA Kreuzberg. Wie in den 70zigern nur mit Bildschirm.</span></span><span id="fbPhotoSnowliftTagList" class="fbPhotoTagList"></span>&#8220;</p>
<p>Familie Flodder ist heute auf dem Behördentrebe.</p>
<blockquote><p>Zulassungsstelle in Kreuzberg, Jüterboger Str.: Die behandeln einen hier wie den letzten Dreck. Der pure Wahnsinn. Beleidigungen werden ausgesprochen und behaupten, es steht Aussage gegen Aussage&#8230; zur Polizei Anzeige. ..zackig!!! Krankes Pack. (Nutzerin Christina S., Facebook)</p></blockquote>
<p>Wirtschaftlich geht nicht. Pass auf.</p>
<blockquote>
<div id="js_64b" class="_5pbx userContent" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p>Endlich Auto umgemeldet. Bei 6 Fahrzeugen 6 Termine. Hab ich nicht. Habe bei Bemerkungen alles angegeben. Hat wohl keiner gelesen, das Kleingedruckte. Dann stell ich mir gerade vor , ich hätte 6 Termine gemacht. Hätte ich wohl 6 Bearbeiter gehabt! Also leckt mich! Behörden diskutieren lieber stundenlang, als meine Flotte umzumelden. Ich bin Kunde und zahle Geld dafür. Wenn se nicht wollen&#8230; (Dirk K., Facebook)</p>
</div>
</blockquote>
<p>Christian W. weiß auf facebook, wie es anderswo läuft, z.B. in Norwegen:</p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Da lobe ich mir das norwegische System. Schilder bleiben immer dem Fahrzeug treu. Wenn ich nen Wagen kaufe, fülle ich die Rückseite vom Fahrzeugbrief mit meinen Daten aus, schicke es ein, und 1 bis 2 Wochen später bekomme ich die Papiere. Fertig.</span></span></p></blockquote>
<p>Hallo? Sind wir vielleicht in Norwegen? Das ist ja hanebüchen. Schlimm.</p>
<p>In einem ganz anderen Kontext fragt eine junge Lehrerin:</p>
<blockquote><p>Warum Schule so träge auf die Digitalisierung reagiert? Weil sie durch so viele Reformen gewatscht wurde und sich noch die Backe hält.</p></blockquote>
<p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Wir haben eine denkbare Antwort schnell &#8222;auf der Hand&#8220;: </span></span></p>
<blockquote><p><span data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span class="UFICommentBody">Ganz generell ist der öffentliche Dienst und bspw. auch die öffentliche Verwaltung, soweit es um Bürgerdienste geht, digital noch äußerst mäßig aufgestellt und nutzt &#8222;in keinster Weise&#8220; die Möglichkeiten zur Verwaltungsvereinfachung und für mehr Bürgerfreundlichkeit. Das ganze Klima ist noch sehr antiquiert. Ich erfahre es täglich auch in anderen Bereichen. Dass Schule hier Vorreiter sein könnte im Sinne eines Generationenvertrages, haben die öffentlichen Finanziers auch bis heute gar nicht begriffen. Woher auch?</span></span></p></blockquote>
<p>Es gibt einen tollen Film, der heißt: &#8222;Der kleine Horrorladen&#8220;.</p>
<p>Allerdings geht es in dem Film nicht um diese KFZ-Zulassungsstelle<wbr /> in Berlin, die gern etwas hölzern auf ihre Website schreibt &#8222;Dienstleistungen für Bürger&#8220;. Das ist mehr als kafkaesk.</p>
<p>Diese Behörde macht tatsächlich keine Dienstleistung. Sie ergeht sich in Nebensächlichkeiten,<wbr /> am Telefon ist alles aufgeteilt auf Sachgebiete, eins da<span class="text_exposed_show">von heißt Information. Information gibt es dort aber nicht. Hier gibt es nur Desinformation.</span></p>
<p><span class="text_exposed_show">Es sind da richtige Menschen am Telefon, die dumm wie Bohnenstroh auf Fragen antworten. Aktenzeichen? Nein, das brauche ich nicht. Worum es geht? Ich kann Ihnen einen Termin buchen. Ich will aber keinen Termin, ich will eine Auskunft zu einem bestimmten Antrag. Ich kann Ihnen einen Termin buchen. Das ist mehr als Radio GAGA. &#8211; Bei einem Fahrzeugschein-Verlu<wbr />st kannst Du einen neuen beantragen. Momentan beträgt die Wartezeit für diesen Termin VIER WOCHEN.</span></p>
<p>Berlin kann vieles, außer Flughafen und KFZ-Zulassung.</p>
<p>Wer die Möglichkeit besitzt, sollte das Auto besser im Umland zulassen. Freundlich, kurz und knapp, kompetent und ohne Wartezeiten- und Terminregeln. Es heißt BE BERLIN, aber es ist: Alles bullshit.</p>
<p>Das Bürgermeisterbüro von Michael Müller weiß jetzt, dass dort in der Information Menschen arbeiten, die Telefonate einfach durch Auflegen beenden, wenn man sich nicht abwimmeln lässt.</p>
<p>Von allen Vorhaben, die öffentliche Verwaltung in Berlin effizient und erfolgreich und vor allem &#8222;bürgerfreundlich&#8220; zu gestalten, hat die KFZ Zulassungsstelle Jüterboger Straße gar nichts abbekommen. Der ganze Terminmodus dieser öffentlichen Leiche ist hanebüchen und ergebnisneutral. Nur so kommt man zu nichts. In der Überschrift steht hier: &#8222;Öffentliche Dienstleistung&#8220;. Die Worthälfte &#8222;leistung&#8220; ist ein semantischer Fehler.</p>
<p>Wer kann, sollte sein Auto nicht in Berlin zulassen.</p>
<p>Ohnehin steht die Stadt kurz vor einem Kollaps.</p>
<p>Mal ganz abgesehen vom Hype.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1958-16 &#8211; Lied des Tages: Zur ständigen Naherholung kriegen wir jetzt unsere Eigentumswohnung. Christiane Rösinger</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/318016-lied-des-tages-zur-staendigen-naherholung-kriegen-wir-jetzt-unsere-eigentumswohnung-christiane-roesinger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 17:19:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christiane Rösinger &#8211; Eigentumswohnung Sie hat auch schon mal ein Album rausgebracht, das sich &#8222;Songs Of L. And Hate&#8220; (2010) nennt, was für sich genommen schon mal zeitgeistig ist. Vorher war sie mal Gründungsmitglied der Lassie-Singers, die Furore machten. Ganz offiziell ist sie hier erreichbar. Auf der Onlineseite von Spex (hier) wird der Zusammenhang des ... <a title="1958-16 &#8211; Lied des Tages: Zur ständigen Naherholung kriegen wir jetzt unsere Eigentumswohnung. Christiane Rösinger" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/318016-lied-des-tages-zur-staendigen-naherholung-kriegen-wir-jetzt-unsere-eigentumswohnung-christiane-roesinger/" aria-label="Mehr Informationen über 1958-16 &#8211; Lied des Tages: Zur ständigen Naherholung kriegen wir jetzt unsere Eigentumswohnung. Christiane Rösinger">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_6164" aria-describedby="caption-attachment-6164" style="width: 171px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6164" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Bouillon.vom_.schwierigen.Wo_.jpg" alt="Bouillon vom schwierigen Wohnungseigentümer (Quelle: unbekannt)" width="181" height="240" /><figcaption id="caption-attachment-6164" class="wp-caption-text">(Quelle: unbekannt)</figcaption></figure>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ZjG0QexXH8w?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Christiane Rösinger &#8211; Eigentumswohnung</p>
<p>Sie hat auch schon mal ein Album rausgebracht, das sich &#8222;Songs Of L. And Hate&#8220; (2010) nennt, was für sich genommen schon mal zeitgeistig ist. Vorher war sie mal Gründungsmitglied der Lassie-Singers, die Furore machten. Ganz offiziell ist sie <a href="http://www.christiane-roesinger.de/" target="_blank">hier erreichbar</a>.</p>
<p>Auf der Onlineseite von Spex (<a href="http://www.spex.de/2016/11/17/die-gespenster-des-hausverkaufs-christiane-roesingers-eigentumswohnung-in-der-videopremiere/" target="_blank">hier</a>) wird der Zusammenhang des Songs genauer erklärt. Nein, witzig ist das Video gar nicht, wenn man übers bloße Betrachten hinaus denkt. Was uns wg. aktueller Schreibfäule (oder muss es heißen: Faulheit?) wie vom Glauben abfallen lässt, hat Spex eingeordnet. Das Liedchen musste hierhin: Es ist thementreu, es geht um Eigentumswohnungen und Christiane Rösinger hat mit dem trashigen Song doch Sinne geschärft. Vermutlich wollte sie das auch. Wir können den Song aus beruflichen Gründen gut verstehen. <strong>Das Lied des Tages</strong>.</p>
<p>Lieder ohne Leiden heißt das nächste Album von Christiane Rösinger, das am 24. Februar 2017 erscheinen wird.</p>
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		<title>1951-16 &#8211; Positionen: Grenzenloses Plapperlapapp, der Club Of Roam und Ruprecht Polenz (CDU), der für eine Kaste guter Politiker steht!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/317316-positionen-grenzenloses-plapperlapapp-der-club-of-roam-und-ruprecht-polenz-cdu-der-fuer-eine-kaste-guter-politiker-steht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 11:14:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei dieser Gelegenheit: Hiermit ernenne ich Kraft meines Amtes als Gastwirt des Kreuzberger Lokals Yorckschlösschen Herrn Ruprecht Polenz zum Ehrengast. Dies bedeutet freies Essen und Trinken bis zu seinem oder meinem Lebensende. Bisher wurde dem Filmemacher Wim Wenders (in Abwesenheit), dem Gründer und Herausgeber des Stadtmagazin ZITTY Wolfgang Rügner, dem Künstler Peter Blaar, dem Musiker ... <a title="1951-16 &#8211; Positionen: Grenzenloses Plapperlapapp, der Club Of Roam und Ruprecht Polenz (CDU), der für eine Kaste guter Politiker steht!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/317316-positionen-grenzenloses-plapperlapapp-der-club-of-roam-und-ruprecht-polenz-cdu-der-fuer-eine-kaste-guter-politiker-steht/" aria-label="Mehr Informationen über 1951-16 &#8211; Positionen: Grenzenloses Plapperlapapp, der Club Of Roam und Ruprecht Polenz (CDU), der für eine Kaste guter Politiker steht!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_365" aria-describedby="caption-attachment-365" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-365" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/drostefest_-20081115-00004_.jpg" alt="Digitale Aufzeichnung mit Videohandy" width="650" height="435" /><figcaption id="caption-attachment-365" class="wp-caption-text">Digitale Aufzeichnung mit Videohandy</figcaption></figure>
<blockquote>
<div id="js_27" class="_5pbx userContent" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p>Bei dieser Gelegenheit: Hiermit ernenne ich Kraft meines Amtes als Gastwirt des Kreuzberger Lokals Yorckschlösschen Herrn <a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/ruprecht.polenz" data-hovercard="/ajax/hovercard/user.php?id=100000049333757">Ruprecht Polenz</a> zum Ehrengast. Dies bedeutet freies Essen und Trinken bis zu seinem oder meinem Lebensende. Bisher wurde dem Filmemacher Wim Wenders (in Abwesenheit), dem Gründer und Herausgeber des Stadtmagazin ZITTY Wolfgang Rügner, dem Künstler Peter Blaar, dem Musiker Rudy Stevenson und meinem gastronomischer Lehrmeister Jürgen Grage diese Würdigung zuteil. Herr Polenz erfährt diese Würdigung für sein besonderes Engagement zur sachlichen politischen Aufklärung, sein Eintreten für die europäische Idee und seine Verteidigung der parlamentarischen Demokratie.<br />
Besonders dankenswert seine klare Ablehnung aller neonazistischen Umtriebe sowie seine standhafte Verteidigung bürgerlich-liberaler politischer Werte mit überparteilicher Vernunft. Gleichzeitig soll dies in Zeiten allgemeiner Politikerbeschimpfungen als Ermutigung dienen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Herzlichen Dank für Ihre Unermüdlichkeit. Olaf Dähmlow -Yorckschlösschen Berlin, am 18.09.2016</p>
</div>
</blockquote>
<p>Es sind hier zwei Themen angesprochen, doch zunächst: Europaweit soll es mit dem Handy telefonieren und surfen billiger werden. Dem europäischen Gedanken folgend gilt das Vieltelefonieren und Surfen auch im Ausland bald als seligmachend. Verkehrszeichen, Ampeln, Warnhinweise werden künftig auf den Bordstein (tiefer) gelegt, damit Smartphone-User nicht mehr aufgucken müssen.</p>
<p>Wunder Punkt im Besorgnispaket der Herren Oettinger und Junker ist die Besorgnis, Menschen könnten länderübergreifend Verträge abschließen und zu günstigen Gebühren vieltelefonieren, weil beispielsweise in Lettland Tarife besonders billig sind. Motto: &#8222;Locker, preiswert, billig: Will ich.&#8220; Das soll reglementiert werden, damit der wieder verworfene Ansatz einer 90-Tage-Benutzungsgrenze pro Jahr im Ausland endgültig ad acta geworfen wird.</p>
<p><span id="more-17671"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_17672" aria-describedby="caption-attachment-17672" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Club.Of_.Roam_Roamingebuehren.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17672 size-full" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Club.Of_.Roam_Roamingebuehren.png" alt="Bald am Ende: Der Club of Roam - Die Telefongesellschaften Europas! #Banner" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Club.Of_.Roam_Roamingebuehren.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Club.Of_.Roam_Roamingebuehren-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/Club.Of_.Roam_Roamingebuehren-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17672" class="wp-caption-text">Bald am Ende: Der Club of Roam &#8211; Die Telefongesellschaften Europas! #Banner</figcaption></figure>
<blockquote><p>Vom europäischen Standpunkt aus ist in einer funktionierenden, ganzheitlichen Wirtschaftszone kaum sinnvoll zu kritisieren, dass in einigen Mitgliedsländern offenbar die Tarife besonders kundenfreundlich sind. Und jede Verabredung dagegen Protektionismus zugunsten der Global Player. Dabei brauchen diese Damen und Herren in einem freien unverzerrten Wettbewerb nun wirklich nicht den Schutz der europäischen Ausgebeuteten, der Telefonierkunden. Hier von Marktverzerrungen zu sprechen, hat schon eine negative Konnotation. Übrigens.</p></blockquote>
<p>Ich verstehe die Reglementierungswut gar nicht.</p>
<p>Einfach wäre es, nationalen Handykunden in diesem Zusammenhang das Herkunftslandprinzip vorzuschreiben und zur Auflage zu machen, dass Handyverträge nur im Wohnortland abgeschlossen werden, soweit sie bspw. über 90 Tage hinaus Wirkung hätten. Halten wir aber fest: Auch diese letzte protektionistisch gedachte Handelsschranke dürfte in einem wirklichen EU-Kontext langfristig fallen. Sie lässt sich auf Dauer nicht glaubwürdig aufrecht erhalten. Allenfalls einer gewissen Genügsamkeit und Bescheidenheit geschuldet nimmt der roaminggeplagte Endkunde es heute hin, wenigstens nächstes Jahr voraussichtlich sorgenfrei im Ausland kommunizieren zu können, ohne dafür gesonderte Vermögenssparverträge abzuschließen.</p>
<p>Warum wird so viel Kümmernis in diesen lächerlichen Aspekt gesteckt? Weitermachen, Kommissare der EU: Der richtige Weg ist eingeschlagen bereits.</p>
<p>Ein ganz anderes Thema verdient hier ausdrücklich Erwähnung, wie eingangs dieses Artikels bereits thematisch angekündigt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ruprecht Polenz (CDU) sagt: Mit den Kulturkreisen habe ich so mein Problem. Aus meiner Sicht gibt es keine homogenen Zivilisationen. Es gibt nur Hybridkulturen. Jede Gesellschaft ist fremden Einflüssen ausgesetzt, und das macht ja gerade ein lebendiges kulturelles Leben aus, dass man diese aufnimmt und sich nicht abschottet.&#8220; (Aus: Die Zeit, Link unten)</p></blockquote>
<p>Von großer schlagkräftiger und für mich hervorstechender Bedeutung ist die Brillanz des CDU-Politikers Ruprecht Polenz. Ins Auge fällt auch hier der Wegfall von roamingrelevanten Zusatzkosten. Gemeint ist im Falle Polenz der Wegfall von Teilen von Kosten &amp; Logis.</p>
<p>Verweilt Polenz aus Gründen in Berlin, so kann er sich seit kurzem auf die obige Würdigung des Kreuzberger Gastronomiekönigs Olaf Dähmlow (Yorckschlösschen) berufen.</p>
<p>Dähmlow hat ausgelobt, Polenz kostenfrei zu bewirten mit Trank und Speisen, nun muss Polenz Koffer packen und verreisen. Aus Münster nach Berlin, aber das liegt ganz klar auf Polenz regelmäßiger Roadmap. Die Würdigung kommt nicht von ungefähr. Polenz zeichnet verantwortlich für scharfen analytischen Sachverstand, menschlich vorbildliche Beurteilungskraft und fällt an des Messers Spitze der inzwischen verbrämt verrufenen Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin Angela Merkel angenehm und positiv auf. Wir bräuchten ganz offenbar mehr Menschen wie diesen, findet wohl auch Dähmlow, der nur wenigen Menschen ähnliche Ehrungen zuteil werden ließ.</p>
<p>Zu recht.</p>
<p><strong>Weiterführend</strong></p>
<ul>
<li>Alarm: <a href="https://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article158305366/Roaming-Drama-geht-in-die-naechste-Runde.html" target="_blank">Die Roaminggebühren fallen bald weg</a>.</li>
<li>Klarer Verstand: <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/cdu-csu-ruprecht-polenz-angela-merkel/komplettansicht" target="_blank">Ruprecht Polenz &#8211; und Die Zeit</a> (Interview)</li>
<li>And The <a href="http://www.yorckschloesschen.de" target="_blank">Oscar for A good idea goes to Yorckschlösschen</a></li>
</ul>
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		<title>1943-16 &#8211; Instandhaltung: In der Nacht ist das Fenster rausgekracht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 09:17:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestern Nacht hat es Wumms gemacht. Und Krach. Das Fenster fiel einfach raus in Berlin-Kreuzberg. Heute Morgen schickt Sabine Picard (* Name geändert), die französische Eigentümerin, Fotos und meldet den Schaden. In der WEG machen die Wohnungseigentümer ihre Fenster selbst. Nein, die Gebäudeversicherung zahlt da nicht, versichere ich. Das war ja kein Sturm gestern. Dass ... <a title="1943-16 &#8211; Instandhaltung: In der Nacht ist das Fenster rausgekracht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315515-instandhaltung-in-der-nacht-ist-das-fenster-rausgekracht/" aria-label="Mehr Informationen über 1943-16 &#8211; Instandhaltung: In der Nacht ist das Fenster rausgekracht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6732" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg" alt="Banner Report: Instandhaltung" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Instandhaltungsrepo-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<figure id="attachment_17629" aria-describedby="caption-attachment-17629" style="width: 463px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17629" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/09/fotofenster.jpg" alt="Fenster kaputt (Foto: Eigentümerin)" width="473" height="267" /><figcaption id="caption-attachment-17629" class="wp-caption-text">Fenster kaputt (Foto: Eigentümerin)</figcaption></figure>
<p>Gestern Nacht hat es Wumms gemacht. Und Krach. Das Fenster fiel einfach raus in Berlin-Kreuzberg. Heute Morgen schickt Sabine Picard (* Name geändert), die französische Eigentümerin, Fotos und meldet den Schaden. In der WEG machen die Wohnungseigentümer ihre Fenster selbst. Nein, die Gebäudeversicherung zahlt da nicht, versichere ich. Das war ja kein Sturm gestern. Dass ein Fenster mal tschüss sagt, ist nicht so ungewöhnlich. Ungewöhnlich indes das Ereignis insgesamt. Normalerweise sieht der Eigentümer rechtzeitig, ob ein Fenster in sich instabil wird. Ob Ungemach dräut. Fensterwartung macht niemand, obwohl es empfohlen wird. Fensterwartung: Auf den Verfall der Fenster warten. Gott, schon wieder so ein Kalauer.</p>
<p>Sie sagt: &#8222;Lieber Herr Bloggwart, ich dachte, vielleicht es ist ein Wurm?&#8220; &#8211; Ihr französisches Timbre gefällt mir. Der Tischler kann französisch aufgefasst werden, den ich ihr empfehle. Er heißt nicht Daniel Gerard (&#8222;Butterfly&#8220;, ca. 1972), aber Daniel, sein Nachname ist deutscher. Hart und kurz. Fenstersturz. Den Wurm rede ich ihr aus: Von wegen Made in Germany, nein, da sei zwar der Wurm drin, kalauerte Heinz Erhardt früher. 2016 brummt und flutscht die deutsche Wirtschaft. Das Thema Windows steht hoch erfolgreich auf der Agenda. Nicht nur in der IT-Branche.</p>
<p>Das kann ja mal passieren. Bis Juli &#8217;16 war das Update auf Windows 10 kostenlos, hatte es geheißen. Ist aber ein anderes Thema. Weiter arbeiten&#8230;.</p>
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		<item>
		<title>1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/315216-positionen-alles-ist-machbar-herr-nachbar-nur-geklaert-sollte-es-bitte-sein-nu-seien-se-ma-nich-buerokratisch/</link>
					<comments>https://gesichtspunkte.de/315216-positionen-alles-ist-machbar-herr-nachbar-nur-geklaert-sollte-es-bitte-sein-nu-seien-se-ma-nich-buerokratisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 09:17:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie man sich bettet, so fliegt man. Geradeaus. Oder um die Ecke. #Bloggwart von #Hogwarth &#8211; heute Die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg wollen bauen. Sie machen sich den Innenhof (Hinterhof) schön. Dass ein Haus keinen eigenen Hofzugang hat, ist selten. Kam früher vor. Tatsächlich sind die Zuwegungen über das Grundstück der Nachbarn suboptimal. Es gibt fünf ... <a title="1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/315216-positionen-alles-ist-machbar-herr-nachbar-nur-geklaert-sollte-es-bitte-sein-nu-seien-se-ma-nich-buerokratisch/" aria-label="Mehr Informationen über 1940-16 &#8211; Positionen: Alles ist machbar, Herr Nachbar. Nur geklärt sollte es (bitte) sein. &#8218;Nu seien se ma nich bürokratisch.&#8216;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15868" aria-describedby="caption-attachment-15868" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15868" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg" alt="Der Foto-Nachbar © Markus Winninghoff , 2014 http://winninghoff.net" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf-300x199.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Nachbar_Fotograf-900x599.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15868" class="wp-caption-text">Der Foto-Nachbar © Markus Winninghoff , 2014 http://winninghoff.net</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wie man sich bettet, so fliegt man. Geradeaus. Oder um die Ecke. #Bloggwart von #Hogwarth &#8211; heute</p></blockquote>
<p>Die Nachbarn in Berlin-Kreuzberg wollen bauen. Sie machen sich den Innenhof (Hinterhof) schön.</p>
<p>Dass ein Haus keinen eigenen Hofzugang hat, ist selten. Kam früher vor. Tatsächlich sind die Zuwegungen über das Grundstück der Nachbarn suboptimal. Es gibt fünf Stufen rein ins Haus und nach oben und das alte, tolle Treppenhaus und wieder runter fünf Stufen, Tür zum Hof. Mit Baugerät kommen die Bauleute da nicht leichterdings in den Hof, um die Fläche zu entsiegeln und Pflasterung zu verlegen.</p>
<p>Zwei Wohnungseigentümergemeinschaften nebeneinander. Wir vertreten die rechts. Die links haben das Problem.</p>
<p>Manchmal ist zwischen Kollegen der Ton herzlich. Wir ziehen an einem Strang. Häufig allerdings ist der Ton schnippisch, gereizt und bis aufs Blut unfreundlich. Eigentlich will man etwas und legt leicht versöhnliche Kammertons Ahhhh, Na jas und Klar dochs in die Konversation. Es geht darum, den Weg frei zu machen. So passiert es auch, im ersten Telefonat. Die Kollegin fragt freundlich und es wird freundlich geantwortet. Freundlichkeit muss aber ehrlich sein. Auch nachhaltig.</p>
<p>Wie das so ist: Man bespricht etwas einvernehmlich. Denn es wurde nicht geschrieben. Man unterzeichnet geistig ein Memorandum of Understanding. Das Gespräch führt. Der Geist folgt. Nicht umgekehrt.</p>
<p><span id="more-17600"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17601" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU.png" alt="tfA_MOU - Memorandum of Understanding" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/08/tfA_MOU-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Schreiben erzeugt Missvertrauen: Ein guter Spruch, finde ich, ist:</p>
<blockquote><p>Wenn Du noch einmal mein Misstrauen verbrauchst&#8230;.(neulich, ich, Versprecher) #true</p></blockquote>
<p>Das Schreiben per Email (formlos) erzeugt ggü. dem Telefonat Misstrauen und ist vom 20.07.16:</p>
<p>&#8222;wie bereits telefonisch besprochen, möchte die WEG Möckernstr. 73 Arbeiten im Hof ausführen und benötigt hierfür eine Genehmigung zur Nutzung Ihres Durchgangs. Die Firma Blablakeks (* geändert) wird mit der Ausführung beauftragt und möchte mithilfe von einem Kleingerät, z. B. Bobcats, Material in den Hof der Blablakeksstr. 79 -über die Durchführung Ihres Objektes Blablakeksstr. 78 &#8211; verbringen. Die Lasten wurden uns wie folgt mitgeteilt: Die Maschine wiegt ca. 1,5 t max. beladen 2,0 t. Die Baumaßnahme dauert ca. 4-5 Wochen und soll voraussichtlich in der 32./33. Kw begonnen werden.&#8220;</p>
<p>Die Strategie des um Genehmigung bittenden Kollegen ist immer: Fasse dich so kurz als möglich. Zu viel Text schafft Misstrauen.</p>
<p>Allerdings: Zu kurze Texte können auch Fragen aufwerfen.</p>
<p>Zum Beispiel: Woher soll ich denn wissen, ob mein Hofdurchgang diese Last tragen kann? Dazu bin ich definitiv vom Schreibtisch aus nicht in der Lage.</p>
<p>Eine Strategie für Nachbarn gut behandeln gibt es meist nicht: Man fragt häufig zu spät an und erst ganz kurz vor Baubeginn liegt einem die Erkenntnis vor Augen, dass man auf einem bestimmten Grundstück erst noch einen Nachbarn um Hilfe bitten muss. Eine Strategie könnte sein: Kenne dein Objekt und frag rechtzeitig und ohne Zeitdruck. Weil du weißt&#8230;.es ist kompliziert.</p>
<p>Das Leben ist unheimlich anstrengend und anstatt um Lösung bemüht zu sein, delegiert nun Frau Kollegin die Sache. Sie lässt den Bauunternehmer selbst anrufen. Der ruft an, wie ein Irrlicht, er hält sich nicht an Uhrzeiten, ruft vom Handy unterwegs aus an und hat seine Gesprächsführung nicht im Griff, der Verwalter notiert stichwortartig mit, auszugsweise (etwas redigiert, Tatenschutz) und sendet es der lieben Kollegin als Orientierungsplan:</p>
<blockquote><p>&#8222;Herr Kruse, Landschaftsarchitekt, Telefon 0123 456789012, gesprochen und geregelt:<br />
* Herr Kruse (Fa. ABCD) ist beauftragter Architekt, nicht ausführende Firma. (keine Website)<br />
* Macht die Sache als GU, mit Subunternehmern.<br />
* Hopplahogasse 29, 12345 Berlin-Margendorf<br />
* Baubeginn: Ende 34. KW, Baumaßnahme so kurz als möglich<br />
* Problem: Firma ist internetweit nicht zu finden, Geschäftsführer: Peter Aalmann<br />
* Firma ist haftungsbeschränkt (uG)<br />
* Statik kann unsererseits nicht geprüft werden, ist selbstverantwortlich zu klären.<br />
* Nachbarn müssen bei dieser Konstellation direkt einstehen für alle Verbindlichkeiten, die hieraus resultieren.<br />
* Befristung auf vier Wochen möglich? (Und wünschenswert: Keine unendliche Geschichte)<br />
Ich habe nichts gegen die Mitbenutzung, aber das Paket ist so noch nicht ganz transparent und marktgängig nachvollziehbar, liebe Frau Kollegin,&#8220;</p></blockquote>
<p>Keine Frage: Diese Gemengelage ist alles andere als übersichtlich. Das ergab sich in fünf Minuten Telefonat.</p>
<p>Die Frau Kollegin sagt nun vor allem dies: <strong>&#8222;schade, dass es offensichtlich nicht so unbürokratisch über die Bühne geht, wie von Ihnen im Telefonat geäußert.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Aha?</strong> Und noch einiges andere. Nun macht sie ihrem lieben Kollegen auch noch Arbeit und fordert. Sinngemäß: Halt den Mund und genehmige. Wir erwidern freundlich:</p>
<blockquote><p>Es handelt sich hier nicht um Bürokratie, sondern Sorgfalt, liebe Frau Kollegin, diese Punkte sind im Telefonat mit dem Herrn entwickelt worden und haben sich im Gespräch entwickelt, in der Absicht, unbürokratisch mit ihm umzugehen. Der Verabredungspunkt war, ich übersende kurz die Gesichtspunkte unseres Telefonats, ich sende sie an Sie weiter mdB um Vermittlung an den Herrn Unternehmer, der auch seine Emailadresse nicht wusste. Auch seine Handelsregister-Nummer kannte er nicht, und wie die Firma seit wann am Markt ist, war unklar. Dass man bei dieser Gemengelage halbwegs vorsichtig nachfragt, nennt man nicht Bürokratismus, sondern kaufm. Sorgfaltspflicht eines Verwalters. Dafür will man in eigener Sache nicht von einem freundl. Nachbarn gescholten sondern verstanden werden.</p></blockquote>
<p>Sind wir mal ganz ehrlich:<br />
Wir sind häufig überfordert mit dem Alltag. Der ist wirklich unheimlich anstrengend. Und nun auch noch nach Genehmigungen fragen müssen.</p>
<p>Oder solche Anfrage beantworten müssen. Wie anstrengend.</p>
<p>Dann lieber kurz beschimpfen. Das reinigt die Seele auch irgendwie.</p>
<p>Mal sehen, wie die Sache weiter geht.</p>
<p>Für so aufgebauschtes Zeugs hat allerdings wirklich niemand Zeit.</p>
<p>Abwarten. Buddhistische Grundhaltung: Freundlich, dick, verwegen, aber mit Sonne im Herzen.</p>
<p>Andere Lösung:</p>
<p>Okay, Sie haben recht, Frau Kollegin. Ist ja auch sicherer. Lassen Sie von einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens den Entwurf einer Nachbargenehmigung aufsetzen, die alle zutreffenden Gesichtspunkte ganzheitlich erfasst und leiten Sie mir diesen Entwurf zur Genehmigung weiter. Wir werden ihn prüfen und sollte eine Endfassung erarbeitet werden können, wie wir sie unserer Mandantschaft als gut vorlegen können, werden wir das umgehend tun. In diesem Fall halten wir es für erforderlich, dass unsere Bewohner dem Entwurf zustimmen. Es muss eine Eigentümerversammlung mehrheitlich beschließen. Sie wissen das. Wir sind Profis. Auch das wissen Sie: Sobald der Beschluss in Bestandskraft erwächst, werden wir den Vertrag unterzeichnen. Die Versammlung dies Jahr war schon. Sie wird voraussichtlich im Mai 2017 stattfinden. Plus 1 Monat Anfechtungsfrist und einen weiteren, um abzuwarten, ob sich die Gerichtspost verzögert, stellen wir Ihnen unter Berücksichtigung unserer Belange in Aussicht, die Genehmigung bis 31.07.2017 zügig und unbürokratisch zu erteilen.</p>
<p>Oder anders gesagt: So will ja niemand sein. Aber rechtzeitig gefragt werden und so, dass man ohne Sorge für die eigenen Mandantschaft beherzt genehmigen kann, ist die berufliche Bringschuld desjenigen, der um eine Genehmigung bittet. Den Gefragten einen Bürokraten zu nennen, das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
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		<title>1936-16 &#8211; Positionen: Neues Berufsbild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2016 07:44:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich hoffe der Schornsteinpfleger wird jetzt doch die Meckenheimer Str. besuchen!&#8220; #Tagespost #Emails #NeueBerufe (* Straßenname geändert) Im Interesse Aufmerksamkeit erregenden Schreibens zählt die Wortverwechslung zu denjenigen Königsdisziplinen, die für weltweite Einzigarbeit sorgen. So manches neue Wort wurde hier schon geschaffen. Diesmal hat Kommissar Zufall Emailpost von einer französischen, netten ... <a title="1936-16 &#8211; Positionen: Neues Berufsbild" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/314816-positionen-neues-berufsbild/" aria-label="Mehr Informationen über 1936-16 &#8211; Positionen: Neues Berufsbild">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_3065-2" aria-describedby="caption-attachment-3065-2" style="width: 552px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3065" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg" alt="Schornsteinfeger-Website mit Usability" width="562" height="126" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button.jpg 562w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Schornsteinfeger_Button-299x67.jpg 299w" sizes="auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px" /><figcaption id="caption-attachment-3065-2" class="wp-caption-text">Schornsteinfeger-Website mit Usability</figcaption></figure>
<blockquote><p><span data-offset-key="baur6-0-0"><span data-text="true">&#8222;Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich hoffe der Schornsteinpfleger wird jetzt doch die Meckenheimer Str. besuchen!&#8220; #Tagespost #Emails #NeueBerufe (* Straßenname geändert)</span></span></p></blockquote>
<p>Im Interesse Aufmerksamkeit erregenden Schreibens zählt die Wortverwechslung zu denjenigen Königsdisziplinen, die für weltweite Einzigarbeit sorgen. So manches neue Wort wurde hier schon geschaffen. Diesmal hat Kommissar Zufall Emailpost von einer französischen, netten Eigentümerin aus Kreuzberg in den Ufersand des Strandblogs gesichtspunkte.de gespült. Ein neues Berufsbild ist weltweit erstmalig hier entstanden: Der Schornsteinpfleger.</p>
<p>Wie Perseiden geht das los: Perseiden (Laurentiustränen, Tränen des Laurentius) sind ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Wusste ich auch nicht, war mir schnuppe. Bis heute morgen. Jetzt weiß ich es.</p>
<p>Auch ein schönes Wort: Die Erledigungserinnerung. Weiter arbeiten&#8230;.</p>
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		<title>1925-16 &#8211; Onlinebewertungen: Rent A uncritically Critic. Fürs Bewertungsportal #yelp &#8211; Help!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 18:40:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Manfred Schulze]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Beratung war sehr nett und professionell, das schriftliche Angebot auch für mich als Leihen verständlich. (Yelp.de, User Sablev, 23.06.09, hier) Auf dem Empfehlungsportal yelp.de ist immer mal die Hölle los. Was die Fa. M. Schulze in Kreuzberg angeht, verdächtigt ein User Fa. Schulze öffentlich, die durchweg guten Onlinebewertungen selbst geschrieben zu haben. Da lacht ... <a title="1925-16 &#8211; Onlinebewertungen: Rent A uncritically Critic. Fürs Bewertungsportal #yelp &#8211; Help!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313716-onlinebewertungen-rent-a-uncritically-critic-fuers-bewertungsportal-yelp-help/" aria-label="Mehr Informationen über 1925-16 &#8211; Onlinebewertungen: Rent A uncritically Critic. Fürs Bewertungsportal #yelp &#8211; Help!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16571" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen (gross)" width="651" height="194" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross.jpg 1610w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-300x89.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-1024x305.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/1_Stern_von_5_Sternen_gross-900x268.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Beratung war sehr nett und professionell, das schriftliche Angebot auch für mich als Leihen verständlich. (Yelp.de, User Sablev, 23.06.09, <a href="https://www.yelp.de/biz/m-schulze-badezimmer-und-sanit%C3%A4r-berlin?page_src=best_of_yelp" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Auf dem Empfehlungsportal yelp.de ist immer mal die Hölle los.</p>
<p>Was die Fa. M. Schulze in Kreuzberg angeht, verdächtigt ein User Fa. Schulze öffentlich, die durchweg guten Onlinebewertungen selbst geschrieben zu haben. Da lacht das Leserherz. Dabei sind die Bewertungen durchaus stimmig, finden wir. Wir kennen die Firma von früher, setzen sie aber seit vielleicht 15 Jahren nicht mehr ein, warum? Das ist Geschichte. Punkt.  Regelrecht zum laut lachen aber die Idee, wenn man sich genehme Kritiken schreiben ließe, einfach einen Rezensenten zu mieten, zu leihen. Auszuleihen. Nutzer Sablev jedenfalls erfüllt die Voraussetzungen bereits. Auch für ihn als Leihen sind die Zusammenhänge dieser Firma verständlich.</p>
<p><strong>Klasse. Rent A uncritically Critic. Miete einen unkritisch agierenden Kritiker. Geschäftsfelderweiterung. Har. Guckst du yelp?</strong></p>
<p>Diesen Beitrag habe ich beanstandet. Was für ein unfairer, nichtssagender Versuch, jemanden in Verruf zu bringen: Mal sehen, wie yelp mit der Beanstandung umgeht? Ich sage ja immer: Die Amis.</p>
<p><span class="yelp-review" data-review-id="wSE4o6FwaXX51xKGbI1GtA" data-hostname="www.yelp.de">Lies <a href="http://www.yelp.com/user_details?userid=-bfOxrm0N2yctCieutsyEQ" rel="nofollow">joemoe</a>s <a href="http://www.yelp.de/biz/m-schulze-badezimmer-und-sanit%C3%A4r-berlin?hrid=wSE4o6FwaXX51xKGbI1GtA" rel="nofollow">Beitrag</a> zu <a href="http://www.yelp.com/biz/mVnOIQ0MGF56tn99_VE3eg" rel="nofollow">M. Schulze Badezimmer und Sanitär</a> auf <a href="https://www.yelp.de" rel="nofollow">Yelp</a><script src="https://www.yelp.de/embed/widgets.js" async="async" type="text/javascript"></script></span></p>
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		<title>1922-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Man kann die Gerechtigkeit nur eines Arbeitstages nicht mit Messlattenkubikmetern erschlagen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 08:48:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schreibt der Schlüsseldienst: &#8222;wie bestellt so berechnet. Da ein Storno einen erheblichen Aufwand für meine Steuerberaterin im DATEV-Programm darstellt (Storno, neue Rechnung und eine extra Rechnung über 3 Schlüssel) und mir diese Buchung zusätzlich in Rechnung gestellt wird, bitte ich Sie den Betrag für die 3 Schlüssel von dem WEG Konto intern an Herrn Viel ... <a title="1922-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Man kann die Gerechtigkeit nur eines Arbeitstages nicht mit Messlattenkubikmetern erschlagen." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/313416-tueckisch-fuer-anfaenger-man-kann-die-gerechtigkeit-nur-eines-arbeitstages-nicht-mit-messlattenkubikmetern-erschlagen/" aria-label="Mehr Informationen über 1922-16 &#8211; Tückisch für Anfänger: Man kann die Gerechtigkeit nur eines Arbeitstages nicht mit Messlattenkubikmetern erschlagen.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17473" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Buchungsgebuhr.png" alt="tfA_Buchungsgebuhr" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Buchungsgebuhr.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Buchungsgebuhr-150x150.png 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Buchungsgebuhr-300x300.png 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/tfA_Buchungsgebuhr-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<blockquote><p><strong>Schreibt der Schlüsseldienst:</strong><br />
&#8222;wie bestellt so berechnet. Da ein Storno einen erheblichen Aufwand für meine Steuerberaterin im DATEV-Programm darstellt (Storno, neue Rechnung und eine extra Rechnung über 3 Schlüssel) und mir diese Buchung zusätzlich in Rechnung gestellt wird, bitte ich Sie den Betrag für die 3 Schlüssel von dem WEG Konto intern an Herrn Viel (* Name geändert) zu überweisen.&#8220; &#8211; schreibt die Mitarbeiterin vom Schlüsseldienst</p></blockquote>
<p>Und ja, bemerkenswert.</p>
<p>Man lässt das als Hausverwaltung mal so auf sich wirken und fragt sich: &#8222;Wie geht&#8217;s weiter?&#8220;</p>
<p>Ist aber auch richtig: Man kann die Gerechtigkeit nur eines Arbeitstages nicht mit Messlattenkubikmetern erschlagen. Hinzu kommt die Langzeitbeobachtung des Dienstleisters. Wird er in Zukunft ähnlich kleinlich und unpassend auf die Bitte reagieren, 3 Schlüssel in eine andere Rechnung zu packen, die die gesamte Schließanlage eines Hauses betrifft? Von wegen extra Rechnung für 3 Schlüssel. Die Dame hatte wahrscheinlich gerade viel zu tun. Wer nicht?</p>
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		<title>1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 09:19:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier mal ein kleiner Gast-Beitrag zur Berliner Kneipenkultur vergangener Zeiten. Als der Autor H.p. Daniels noch das zweifelhafte Vergnügen hatte, zur literarischen Befruchtung im Beruf des Berliner Taxifahrers zu recherchieren. H.p. Daniels ist ein Berliner Journalist, veröffentlichte viel im Berliner Tagesspiegel, Musiker (teilte mal seinen Proberaum mit Nena in Schöneberg) und begnadeter Nachrufeschreiber, was bleibt? ... <a title="1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/312716-positionen-nundorfen-taxifahrers-mundart-blues-powered-by-berlinerschnauze-gastautor-h-p-daniels/" aria-label="Mehr Informationen über 1915-16 &#8211; Positionen: &#8218;Nundorfen&#8216; &#8211; Taxifahrers Mundart-Blues, powered by #BerlinerSchnauze (Gastautor: H.p. Daniels)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317" aria-describedby="caption-attachment-4317" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="Kneipe - Stampe - Bierlokal" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317" class="wp-caption-text">Kneipe &#8211; Stampe &#8211; Bierlokal</figcaption></figure>
<blockquote><p>Hier mal ein kleiner Gast-Beitrag zur Berliner Kneipenkultur vergangener Zeiten. Als der Autor H.p. Daniels noch das zweifelhafte Vergnügen hatte, zur literarischen Befruchtung im Beruf des Berliner Taxifahrers zu recherchieren. H.p. Daniels ist ein Berliner Journalist, veröffentlichte viel im Berliner Tagesspiegel, Musiker (teilte mal seinen Proberaum mit Nena in Schöneberg) und begnadeter Nachrufeschreiber, was bleibt? Der gutgefasste Nachruf.</p></blockquote>
<p>Es gibt Lokalitäten, um die macht man lieber einen Bogen. Und wenn eine Kneipe schon so einen Namen hat: &#8222;Bierquelle&#8220;, &#8222;Schluckspecht&#8220;, &#8222;Magendoktor&#8220;, &#8222;Tankstelle&#8220;, &#8222;Schnapsdrossel&#8220;, &#8222;Kaffeeklappe&#8220;, &#8222;Abfüllstation&#8220;, &#8222;Narkosestübchen&#8220;, &#8222;Geisterbahn&#8220;&#8230; sowas in der Art &#8230; Läden, wo in den Fenstern giftgrüne, giftrote, giftgelbe, wolkenförmig ausgeschnittenen Pappschilder an Nylonfäden baumeln: Futschi einsfuffzich, Dienstags: Pils nullkommafünf: zwei Mark, Donnerstag vierzehn bis achtzehn Uhr: Happy Hour &#8211; alles halbe Preise!</p>
<p>Am Moritz-Platz hing mal an einer Kneipe mit dem schönen Namen: &#8222;Schultheiss-Mütze&#8220; eine Tafel, auf der geschrieben stand: &#8222;Himmelfahrt ist euer Willen, daher werden wir für euch Grillen&#8220; &#8230; Grillen mit großem G &#8230; große Helden der Lyrik. Aber Dichtkunst hin, Kühnheiten der Grammatik her, wenn der Taxifahrer um seinen inneren Frieden besorgt ist, wird er derartige Etablissements tunlichst meiden.</p>
<p>Einmal, kurz vor Weihnachten, bin ich dann doch reingefallen: als die Funkzentrale mir in Spandau einen Auftrag vermittelte, Klosterstraße 6. Als ich den Auftrag angenommen und bestätigt hatte, kam der Nachklapper: Kloster 6, der Bierbrunnen. Bierbrunnen? Oh jeh. Und das war dann auch so ein Schuppen.</p>
<p><span id="more-17435"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_15636" aria-describedby="caption-attachment-15636" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15636" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n.jpg" alt="Ausprobiert: Kugelsichere Weste!" width="650" height="529" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/03/1964888_615151931873128_842355172_n-300x244.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15636" class="wp-caption-text">Ausprobiert: Kugelsichere Weste!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe rein, rufe: &#8222;Taaxi!&#8220; Sofort reagiert ein junger Mann auf dem Hocker vor dem Tresen, ganz allein, ganz in Leder: &#8222;Jau! Ich!&#8220; &#8230; kippt den Kopf in den Nacken und knallt sich sein fast noch volles Bier hinter die Binde. Bumm. Aber wirklich hinter die Binde. Mit einem Schlag. Daß es ihm seitlich übers Gesicht läuft, nach hinten in den Nacken. Nach Reinickendorf will er und &#8211; &#8222;hoffentlich verliernse mich nich unterwegs &#8230; Mann, bin ick anjeknattert&#8220;, sagt er und erzählt vom Spandauer Weihnachtsmarkt &#8230; &#8222;der beste in Berlin &#8230; und der Glühwein aufm Spandauer Weihnachtsmarkt, ja der Glühwein &#8230; und extra hierhergefahren von Reinickendorf wegen dem Spandauer Weihnachtsmarkt &#8230; berühmt issderja in ganz Berlin&#8220;, sagt der Ledermann, und issja erst Nachmittag, aba ufft Ohr muß er sich trotzdem hauen jetzt &#8230; keene Meinung mehr, echt nich&#8230; Doch dann wird er immer nüchterner während der Fahrt und erweist sich als ganz netter Knabe. Paketzusteller sei er, erfahre ich &#8230; in Pankow, im Osten:</p>
<p>&#8222;Weeßte &#8230; Borsigwalde ladick ein, und denn rüber &#8230;&#8220;, und daß die Leute im Osten viel netter seien, viel freundlicher &#8222;&#8230; die nehm da ooch noch mal n Paket für die Nachbarn ab &#8230; macht ja keener mehr bei uns, &#8230; da nimmt keener mehr watt ab für jemand andret, gloobste ditt &#8230; machn die einfach nich &#8230; nee, im Osten sindse wirklich netter &#8230; aba ditt wird sich ooch noch ändern &#8230; dauert nich mehr lange, sarick dir. Ejal, ick jeh jetz erstmal pennen &#8230; machs jut, Alter.&#8220;</p>
<p>Eine Woche später: wieder Spandau, ungefähr zur selben Zeit. Und wieder ein Funkauftrag, den keiner will; für die Kloster sechs: Bierbrunnen.</p>
<figure id="attachment_4611" aria-describedby="caption-attachment-4611" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4611" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg" alt="Kneipenrauch (Skurril)" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4611" class="wp-caption-text">Kneipenrauch (Skurril)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Nee, dett jehmse mal lieber weiter, Zentralchen!&#8220; sagen die anderen. Prima, denke ich, vielleicht ist es wieder der lederne Paketzusteller, nach Reinickendorf, schöne Fahrt:</p>
<p>&#8222;Ja geben Sie mal her, ich mach das. Prima. Bierbrunnen. Danke!&#8220;</p>
<p>Also ich da wieder rein und brülle: &#8222;Taaxi!&#8220;</p>
<p>&#8211; &#8222;Ja, die kommen gleich&#8220;, sagt der hinterm Tresen. Wieso die? Egal. Ich warte. Und da sitze ich nun in meiner Taxe und warte. Und warte. Und warte. Wie das eben so üblich ist bei solchen Kneipen. Plötzlich knallt die Tür auf von der Kneipe, und da fällt einer raus, wie aus einer Klappe. Oh jeh! Wie wenn er zwei Stufen runtergestolpert kommt. Ich weiß gar nicht, ob der Laden Stufen hat. Aber das ist ein Phänomen bei Besoffenen, die aus Kneipen fallen: hat der Laden Stufen vorm Eingang, treten sie erstmal ins Leere als wären da keine. Gibt es keine Stufen, treten sie auch ins Leere, wie wenn da welche wären.</p>
<p>Als es noch den Taxihalteplatz in der Crellestraße gegeben hatte, fand ich es immer sehr unterhaltsam zu beobachten, wie da an der Ecke Kaiser-Wilhelm-Platz so nach und nach die Leute aus der Kneipe fielen. Zum Globetrotter hieß der Laden. Oder so ähnlich. Die fielen da einfach so raus. Wie der jetzt in Spandau. Oh jeh!</p>
<p>Aber da kommt noch einer hinterher, der Kumpel. Der scheint die Schwerkräfte besser unter Kontrolle zu haben. Und er schiebt den anderen, der blöde glotzend und breitbeinig auf der Stelle wankt, von hinten an beiden Schultern gepackt auf die Taxe zu. Wie Kinder, die Eisenbahn spielen. Dampflok. Solche Geräusche machen die auch. Jedenfalls der vorne. Voll unter Dampf. Und der hinten schiebt ihn durch die Tür. Der andere fällt auf den Rücksitz. Krachend. Schnaubend. Dampfend.</p>
<p>&#8211; &#8222;Sach, wodehinwillst&#8220;, sagt der Schieber, knallt die Türe zu und weg iss er. Ach du Scheiße. Auch das noch. Der, der die Schwerkräfte halbwegs unter Kontrolle hat, haut jetzt auch noch ab. Und der andere sieht gar nicht freundlich aus &#8230; eher gefährlich eigentlich: ein falsches Wort und&#8230;</p>
<p>&#8211; &#8222;Also, wohin soll&#8217;s denn gehen?&#8220;</p>
<p>Keine Reaktion. Nur so ein tiefes Grunzen. Von ganz tief unten. Er muß sich wohl noch sammeln. Dann nochmal die Frage nach dem Fahrtziel. Pause. Grunzen.</p>
<p>&#8211; &#8222;Bwwww &#8230;&#8220;</p>
<p>Nochmal die Frage nach dem Wohin?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17436" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/Himmel.ueber_.Berlin_Otto.Sander.gif" alt="Himmel über Berlin - Otto Sander (gif)" width="491" height="286" /></p>
<blockquote><p>Himmel über Berlin &#8211; Otto Sander (gif)</p></blockquote>
<p>Sein ganzer Oberkörper spannt sich an. Biegt sich hoch. Schlägt er zu? War ihm die Frage zu blöd?</p>
<p>&#8222;Nundorfen!&#8220; brüllt er. Und nochmal:</p>
<p>&#8222;Nundorfen!&#8220; &#8230; diesmal etwas leiser. Jedenfalls verstehe ich das so: Nundorfen &#8230; Nundorfen? Kenn ich nicht. Wohin? Krampfhaft überlege ich, was er meinen könnte. Nundorfen, Nundorfen? Vielleicht ein Ort Richtung Nauen. Irgendwas außerhalb.</p>
<p>&#8222;Tut mir leid&#8220;, sage ich, das kenne ich nicht.</p>
<p>&#8222;Wo soll das sein?</p>
<p>&#8222;Nundorfen, Mensch, Nundorfen&#8220;, brüllt der von hinten und wirkt schon ziemlich ungehalten &#8230;</p>
<p>&#8222;Kennste nüsch Nunndorfen &#8230; Mönschfahfahlosvadammescheiße &#8230; Nundorfenhackjesacht&#8220;.</p>
<p>Nundorfen&#8230; Da kommt mir der rettende Geistesblitz: Neuendorfer Straße. Die Neuendorfer Straße in Spandau. Das isses. Jetzt hab ich&#8217;s, sag ich: Neuendorfer Straße? Sie wollen in die Neuendorfer Straße?</p>
<p>&#8222;Nääh&#8220;, röhrt es vom Rücksitz</p>
<p>&#8222;Nundorfen &#8230; Männschräicknsoundeulisch &#8230; Nundorfenfahlos&#8220;.</p>
<p>&#8222;Aber wenn ich nicht weiß, in welche Richtung, kann ich auch nicht losfahren.&#8220;</p>
<p>Schwerstes Grunzen von hinten. Ein bißchen bedrohlich.</p>
<p>&#8222;Mönsch, dann fährste Majstahtswechhörma!&#8220;</p>
<p>Das hört sich an wie &#8222;Majestätsbeleidigung&#8220;, aber mit einer gewissen Übung läßt sich da gerade noch ein &#8222;Magistratsweg&#8220; herausdestillieren.</p>
<p>&#8222;Magistratsweg?&#8220;</p>
<p>&#8222;Jahmönschjah&#8220;, knattert es von hinten.</p>
<p>&#8222;Majstahsweh kassegleiübabruhsbülla…&#8220;</p>
<p>Alles klar. Endlich. Magistratsweg über Brunsbütteler Damm. Da kommen wir doch der Sache schon näher. Wir fahren. Brunsbütteler Damm. Und der hinten erzählt, beziehungsweise röhrt. Irgendwelches Zeug. Aber das muß ich jetzt nicht mehr verstehen.</p>
<figure id="attachment_17437" aria-describedby="caption-attachment-17437" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17437" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto.jpg" alt="H.p. Daniels (Foto: Peter M. Scheibner, mit Dank)" width="650" height="650" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-300x300.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2016/07/H.p.Daniels_Portraetfoto-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-17437" class="wp-caption-text">H.p. Daniels (Foto: Peter M. Scheibner, mit Dank)</figcaption></figure>
<p>&#8222;Mmh, mmh&#8220;, brummle ich zwischendurch. Daß er denkt, ich höre ihm zu. Dabei versteh ich kein Wort. Laß ihn doch erzählen. Dann schläft er wenigstens nicht ein. Und ich kann ganz ruhig den Brunsbütteler Damm runterfahren. Bis zum Magistratsweg ist es ja noch ein Stück. Und immer geradeaus. Da kann jetzt nichts mehr schiefgehen.</p>
<p>Plötzlich brüllt er wieder:</p>
<p>&#8222;He. He. Bissefalsch. Bissefalsch. Haltann. Drehum. Nundorfen. Mönsch. Nundorfen. He. Haltan. Haltan. Bissefalsch. Willßehin. Bissefalsch.&#8220;</p>
<p>Oh, nein, der macht mich noch wahnsinnig!</p>
<p>&#8222;Nene, das ist schon richtig&#8220;, sag ich ganz ruhig.</p>
<p>&#8222;Wir sind jetzt auf dem Brunsbütteler Damm und bis zum Magistratsweg ist es noch ein Stückchen. Und da wolln Sie doch hin? Ham Sie doch gesagt: Magistratsweg.&#8220;</p>
<p>&#8222;Mönschhaltanmönsch. Majstahtsweg wohnick.&#8220;</p>
<p>&#8222;Na also&#8220;, sage ich, &#8222;Magistratsweg, alles klar.&#8220;</p>
<p>&#8222;Scheiße, Nundorfen &#8230; Nundorfen willick. Haltandrehum. Nundorfen!&#8220;</p>
<p>Da fängt der an zu randalieren da hinten:</p>
<p>&#8222;Haltan! Drehum! Nundorfen!&#8220;</p>
<p>Ich geb&#8217;s auf und fahre rechts ran:</p>
<p>&#8222;Also was jetzt?&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/IlyNq6tUIc4?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
H.P. Daniels &#8211; Polnische Witze (H.P. Daniels am 18.11.2012 im Leuchtturm, Berlin Schöneberg)</p>
<p>&#8222;Drehum! Nundorfen! Umdrehn!&#8220;</p>
<p>Okay, dreh ich um. Mal sehen, was das noch wird. Fahre ich halt wieder zurück. Plötzlich schreit der hinten wieder:</p>
<p>&#8222;Haltanhaltanmönschhaltanhierhierhierhaltan!&#8220;</p>
<p>Da ist eine Kneipe. Da will er jetzt rein. Dann bin ich den endlich los. Mit der Bezahlung geht es erstaunlich zügig, bevor er sich aus der Tür fallen läßt, und dann wankend breitbeinig auf das Lokal zueiert. Den schmeißen sie doch da gleich wieder raus. Also nichts wie weg hier.</p>
<p>Aber jetzt muß ich wirklich lachen. Nicht über den. Über den Namen von der Kneipe. Sie heißt: &#8222;Zum guten Tropfen&#8220; &#8230; Nundorfen. Alles klar.</p>
<p>H.P. Daniels</p>
<p>Weiterführend<br />
<a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000086822391" target="_blank">H.p. Daniels auf facebook</a><br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/daniels-h-p-/4457656.html" target="_blank">H.p. Daniels beim Tagesspiegel</a></p>
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		<title>1897-16 &#8211; Positionen: Wenn man Kunden Zugriff auf Kundencenter gibt, sind vernünftige Bedienungsführungen wichtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 18:29:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn ein Kunde einen richtigen Zählerstand eingibt, weil die BWB (Berliner Wasserbetriebe) einen falschen hoch- bzw. errechnet haben, so wird eine Dropdown-Liste mit Gründen angezeigt, wenn die richtige Eingabe nicht plausibel ist. Natürlich ist die richtige Eingabe des abgelesenen Zählerstands plausibel, und zwar natürlich nicht aus den per scrolldown zur Verfügung stehenden Gründen, sondern aus ... <a title="1897-16 &#8211; Positionen: Wenn man Kunden Zugriff auf Kundencenter gibt, sind vernünftige Bedienungsführungen wichtig" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310916-positionen-wenn-man-kunden-zugriff-auf-kundencenter-gibt-sind-vernuenftige-bedienungsfuehrungen-wichtig/" aria-label="Mehr Informationen über 1897-16 &#8211; Positionen: Wenn man Kunden Zugriff auf Kundencenter gibt, sind vernünftige Bedienungsführungen wichtig">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14664" aria-describedby="caption-attachment-14664" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14664" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Wasseruhr&quot;" width="485" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr.jpg 485w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/07/Wasseruhr-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /><figcaption id="caption-attachment-14664" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Wasseruhr&#8220;</figcaption></figure>
<p>Wenn ein Kunde einen richtigen Zählerstand eingibt, weil die BWB (Berliner Wasserbetriebe) einen falschen hoch- bzw. errechnet haben, so wird eine Dropdown-Liste mit Gründen angezeigt, wenn die richtige Eingabe nicht plausibel ist. Natürlich ist die richtige Eingabe des abgelesenen Zählerstands plausibel, und zwar natürlich nicht aus den per scrolldown zur Verfügung stehenden Gründen, sondern aus den richtigen. Das muss man bei den BWB wohl überarbeiten. Denn sie gibt abstruse Abweichgründe vor, die der Realität nicht Rechnung tragen. Der geneigte Kunde nennt also einen xbeliebigen Grund.</p>
<p>Wir haben folgendes notiert: Zählerstand ist geschätzt. Richtigen Zählerstand ermittelt und per 05.01.2016 bei den BWB im Kundencenter hinterlegt, als Abweichgrund &#8222;neuer Swimmingpool&#8220; angegeben, da keine richtige Begründung als Ausweichgrund zur Verfügung steht, die richtige Begründung wäre &#8222;Es liegt eine Verbrauchsschätzung vor.&#8220;</p>
<p>Diese wird hingenommen, Verzicht auf neue Abrechnung, aber Richtigstellung der Verbrauchsangaben ASAP as soon as possible&#8230;.</p>
<p>&#8230;damit die richtige Wasserabrechnung nicht baden geht. In einem virtuellen Swimmingpool.</p>
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		<title>1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/310816-positionen-vom-leben-in-warteschleifen-lilly-was-here/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 14:54:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lilly Was Here]]></category>
		<category><![CDATA[Tageslied]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Kreuzberg soll der alte Gasanbieter rausfliegen. Unsere Liebe ist in die Jahre gekommen, ein neuer Anbieter soll her. Der Preisvergleich ergibt: Es kann ordentlich eingespart werden. Könnte, wenn nicht die Umstände dagegen sprächen. Wie aber wird man ein guter Verwalter, der sich kümmert und seinen Hausbewohnern die Nebenkosten mit sorgfältigem Blick senkt.? Antwort: Es ... <a title="1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310816-positionen-vom-leben-in-warteschleifen-lilly-was-here/" aria-label="Mehr Informationen über 1896-16 &#8211; Positionen: Vom Leben in Warteschleifen &#8211; &#8222;Lilly Was Here&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_11597" aria-describedby="caption-attachment-11597" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" rel="attachment wp-att-11597"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11597" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>In Berlin-Kreuzberg soll der alte Gasanbieter rausfliegen. Unsere Liebe ist in die Jahre gekommen, ein neuer Anbieter soll her. Der Preisvergleich ergibt: Es kann ordentlich eingespart werden. Könnte, wenn nicht die Umstände dagegen sprächen. Wie aber wird man ein guter Verwalter, der sich kümmert und seinen Hausbewohnern die Nebenkosten mit sorgfältigem Blick senkt.? Antwort: Es ist kompliziert. &#8211; Eine Praxisbeschreibung.</p></blockquote>
<p>Manchmal fragen mich Menschen, wie ich es noch <del>schuffte</del> schaffte, auch noch ein Blog wie dies zu schreiben. Wie mit Zwiebeln häuten, dass die Tränen drüsen und mit Texten, die zwiebeln. Relefant: Toröooo! Benjamin Bloggwart lässt grüßen.</p>
<p>Manchmal antworte ich dann: Kein Problem. Ich wechsle den Strom- oder Gasanbieter und dann hat man Zeit. So wie bspw. eine Geschäftsanbahnung mit dem Strom- und Gaslieferanten &#8222;Stromio&#8220;, der sich auch als gas.de bezeichnet. Noch verwirrender ist der ganze Unternehmensauftritt: Es heißt Stromio für Strom, gas.de für Gas und nun kommt&#8217;s. Es heißt Grünwelt, aber es ist Stromio. Boah! Haste nicht gesehen. Nö, erstmal nicht. Es ist offenbar ein großes Marketinggebrüll. Hier nun die Verbraucherbrill.</p>
<p>Die Wechselformalitäten sind was für ausgekochte Logistikexperten. Der Wechsel erfolgt nicht einfach, sondern kompliziert, denn so ist ja auch das Leben. Dabei könnte alles so einfach sein.</p>
<p><span id="more-17313"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_383" aria-describedby="caption-attachment-383" style="width: 415px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-383" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg" alt="Telekom" width="425" height="530" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01.jpg 425w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/0526-telekom_01-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption id="caption-attachment-383" class="wp-caption-text">Telekom</figcaption></figure>
<p>Vertragspartner des Stromanbieters soll die WEG Soundsostraße Nr. 2, 19.999 Berlin (* Angaben geändert) werden.  Diese wird vertreten durch eine Hausverwaltung. Erstes Problem: Der Strom- und Gasanbieter hat kein Feld &#8222;Auftraggeber&#8220;, sondern nur Vor- und Zuname und Anschrift. Dass es Auftraggeber gibt, die mehr als Vor- und Zunamen haben, existiert nicht. Erst ganz viel später wird deutlich: Hier geht es um gnadenlos billig. Doch der Reihe nach.</p>
<p>Die Idee, es könnte eine GbR Strom oder Gas bestellen oder sogar eine WEG, kommt nicht vor. Der Vergleichsanbieter Verivox empfiehlt, mit dem Anbieter in die Klärung einzutreten, ob auch WEGs Kunden werden können. Das gestaltet sich schwieriger als vorgesehen. Im Telefonkontakt sind Warteschleifen und Nummern drücken angesagt und Wartezeiten, die wie Querflöten und Saxophone (Nina Hagen) auf der grünen Wiese wachsen. Er will ein Fisch im Wasser sein, blub blub.</p>
<p>Zu allem Überfluss bläst durch den Hörer Candy Dulfer &#8222;Lilly Was Here&#8220; (mit Dave Stewart) ins Ohr, minutenlang. Bald brüllt der eventuelle Neukunde: <strong>&#8222;Ja, bitt schön, wo issen se? Die Strom-Lilly, die Gas-Lilly, ich will keine Musik, ich will einen Gesprächspartner.&#8220; &#8211;</strong> Lilly <span style="text-decoration: underline;">was</span> here, not <span style="text-decoration: underline;">is</span> here.<strong><br />
</strong></p>
<p>Elektronisch per Email bleibt eine Anfrage an Stromio ohne jede menschliche Antwort.</p>
<p>Beim fünften Versuch, dann telefonisch nachzufragen, erklärt sich Stromio für unzuständig und verweist auf gas.de (selbes Unternehmen, Weiterleitung nicht).</p>
<p>Besonders hübsch: Beide Anbieter reagieren auf die Email übermittelte Anfrage für ein Mehrfamilienhaus mit einem bemerkenswerten Textbaustein, den man sich einmal auf der Zunge zergehen lässt. Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie die angehängte Nachricht und geben Sie uns schnellstmöglich Ihr Angebot. Wir haben uns vorher bei Verivox umgesehen und Sie in Erwägung gezogen. (Anlage: PDF-Datei mit gezielter Angebotsanfrage)</p></blockquote>
<p>Und nun antwortet erst Stromio automatisch wie folgt, Zitat:</p>
<blockquote><p>Lieber Stromio-Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht vom (Datum). Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können, benötigen wir eine Vertragskontonummer oder andere eindeutige Identifikationsmerkmale. Leider konnten wir Ihre Mitteilung keinem Vertragskonto zuordnen. Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.</p></blockquote>
<p>Dies ist ein automatischer Antworttext aus dem Stromiosystem. &#8211; Und nun?</p>
<p>Die Email wird automatisch gelesen, verstehen wir. Nur die Email. Und dort fehlt das noch nicht existierende Vertragskonto. Was die Anlage betrifft, ist man technisch nicht richtig up to date: &#8222;Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.&#8220; &#8211; Das ist harter Tobak.</p>
<p>Genau dasselbe wiederholt sich bei gas.de vorgangsidentisch.</p>
<p>Die Ursprungsanfrage vom 04.02.16 wurde nicht bearbeitet, heute, vier Wochen später am 08.03.16 hat ein gas.de die Email erhalten auf Hinweis von Stromio, aber nicht durch Stromio (selbes Unternehmen), sondern durch den Berichterstatter und wieder identisch geantwortet, wieder Stromio mit dem gleichen Textbaustein, vorangestellt nur &#8222;Lieber Gas.de-Kunde&#8220;.</p>
<blockquote><p>Lieber gas.de-Kunde, vielen Dank für Ihre Nachricht vom (Datum). Um Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten zu können, benötigen wir eine Vertragskontonummer oder andere eindeutige Identifikationsmerkmale. Leider konnten wir Ihre Mitteilung keinem Vertragskonto zuordnen. Angehängte Dateien können aus technischen Gründen nicht in die automatische Überprüfung einbezogen werden.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/oJbETMGDeDo?rel=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Candy Dulfer Lily was here ( LIVE, HD )</p>
<p>Unter solchen Umständen ist es gar nicht mal so leicht, Kunde dort zu werden, merken wir uns. Und arbeiten mit Beharrlichkeit daran.</p>
<blockquote><p>Während ich zwischen den Telefoncallcentern der verschiedenen Anbieter herumlaviere, um einfach nur das zu erhalten, was mir versprochen wurde, habe ich jede Menge Zeit, solche Artikel nebenbei zu schreiben. Die Abrechnungen des Vorjahres aber werden deswegen nicht fertig. Deutlich wird: Hausverwalter müssen an ungünstigeren Altverträgen festhalten, um ihre Arbeit zu schaffen, denn jeder Versuch, redlich und im Kundeninteresse zu wechseln, zieht den Verlust der eigenen Existenz nach sich. <strong>Energielieferanten liefern nicht nur Energie, sie klauen sie vor allem anderen.</strong></p></blockquote>
<p>Wir denken an einen anderen Skandal: Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück. Hier lockt der nussige Schokoriegel.</p>
<p>Ein nochmaliger Anruf: Hallo? Geht´s noch? Bzw.: Warum geht nichts? Wir haben hier Geld, das möchten wir Ihnen geben und Energie bestellen, problemlos bezahlen? Haben Sie eigentlich Lust, Geld zu verdienen?</p>
<p>Das Gespräch wechselt vom Mitarbeiter mit starkem Akzent, vielleicht ein Callcenter, das beauftragt ist -modern nennt man das Outsourcing- zum leitenden Mitarbeiter: Ah ja, eine WEG ist das, es erfolgen ausführliche Erläuterungen, wie man arbeitet, das sei alles online, ein Angebot gibt es nicht. Eigentlich habe ich gar keine Zeit, aber ich habe auch noch keinen Vertrag. Ich kann das Gespräch nicht zu Ende bringen, denn mitten im Gespräch fliege ich aus der Leitung. Ist das Absicht? War dem Mann unser Telefonat zu nervig und er hat einfach aufgelegt? Er ruft auch nicht 10 Minuten später nochmal an und entschuldigt sich: Uh, wir sind unterbrochen worden. Nein, er ist das Gespräch endlich los.</p>
<p>Nochmal anrufen? Ich?</p>
<p>Pah, die können mich mal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9828" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg" alt="Max Liebermann - Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!" width="450" height="125" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/06/banner.Childwatch-300x83.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Ich bin fuchsteufelswild. Aus Umfangsgründen kann ich schlicht nicht auch noch erzählen, wie es einem beim Wechsel des Stromanbieters Extraenerrgie zum Auslauftermin 31.12.15 ergeht, wenn der Netzbetreiber edis, der Altanbeiter Extraenergie und der Neuanbieter Stromio was jeweils unterschiedliches machen, nur nichts, was im Auftrag klar und deutlich schriftlich drinsteht.</p>
<p>Hier gilt Max Liebermanns obiges goldenes Wort. (Bild) Ich habe das gern getan. Auf den Tisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1890-16 &#8211; Positionen: Mit einer Freikarte ins Kopfkino, zur Berlinale, zu Frühsammers und ins Yorckschlösschen nach Kreuzberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 17:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[#Positionslicht]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[Joelle Meissner und Olaf Dähmlow sitzen für ein gemeinsames Foto getrennt sitzend in einer Kneipe namens Yorckschlösschen. Das Foto folgt auf Seite 2, die nachfolgende Geschichte hat sich genau so zugetragen. Vielleicht war sie auch ganz anders. Hier wurde eine Eintrittskarte ins Kopfkino gelöst. Es ist noch recht still, heimlich und leise auf der Yorckstr. ... <a title="1890-16 &#8211; Positionen: Mit einer Freikarte ins Kopfkino, zur Berlinale, zu Frühsammers und ins Yorckschlösschen nach Kreuzberg" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/310216-positionen-mit-einer-freikarte-ins-kopfkino-zur-berlinale-zu-fruehsammers-und-ins-yorckschloesschen-nach-kreuzberg/" aria-label="Mehr Informationen über 1890-16 &#8211; Positionen: Mit einer Freikarte ins Kopfkino, zur Berlinale, zu Frühsammers und ins Yorckschlösschen nach Kreuzberg">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-14175" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg" alt="Freikarte.Kopfkino." width="250" height="175" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino..jpg 591w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/04/Freikarte.Kopfkino.-300x209.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<figure id="attachment_16965" aria-describedby="caption-attachment-16965" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg" rel="attachment wp-att-16965"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16965" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg" alt="Olaf Dähmlow, Yorckschlösschen" width="650" height="493" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg 1013w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen-900x682.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16965" class="wp-caption-text">Olaf Dähmlow, Yorckschlösschen</figcaption></figure>
<blockquote><p>Joelle Meissner und Olaf Dähmlow sitzen für ein gemeinsames Foto getrennt sitzend in einer Kneipe namens Yorckschlösschen. Das Foto folgt auf Seite 2, die nachfolgende Geschichte hat sich genau so zugetragen. Vielleicht war sie auch ganz anders. Hier wurde eine Eintrittskarte ins Kopfkino gelöst.</p></blockquote>
<p>Es ist noch recht still, heimlich und leise auf der Yorckstr. in Berlin-Kreuzberg. Irgendwo Anna Ecke ist dort das Yorckschlösschen. Nur zwei Menschen sitzen im Gastraum und warten auf Verköstigung. Sie und er. Dame, <b>Flaneur</b>.</p>
<p>Wie pasteurisiert ist der Moment, Hitzewallung inklusive. Es sind die Wechseljahre. Hitze die Währung, dies zur Erklärung.</p>
<p>Queen Mum trug Hüte und wurde über 100. Elisabeth von England eifert Muttern jetzt nach. Ob sie´s schafft? Wer weiß das schon.</p>
<p>Peter Frühsammer sagt, er sagt sonst nie, wer bei ihm und Frau Sonja Frühsammer zum Essen da war. Aber jetzt war Merryl Streep da. Verstehst Du? Die Streep.</p>
<p>Da kann man mal eine Ausnahme machen. Er hat auch wirklich gut lachen, Peterle, Göttinnengatte, gut geht’s Geschäftle. Fleißiges Ehepaar, Sterneköche, Powerpaar (Berliner Morgenpost), Tennisclub-<a href="http://fruehsammers-restaurant.jimdo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sternerestaurant</a>.</p>
<p><span id="more-17236"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote>
<figure id="attachment_18481" aria-describedby="caption-attachment-18481" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p>Vögel aus Zigarettenpapier<br />
landen auf deiner Haut<br />
Ich ruf&#8216; uns &#8217;n Taxi<br />
und schick es nach Bier<br />
Im Kühlschrank brennt Licht<br />
Wo bin ich denn hier<br />
(Silly, Schlohweißer Tag, 1986)</p></blockquote>
<p>Wir sehen im Foto oben vom Yorckschlösschen zwei Kommissionäre mit verschiedenen Botschaften. Protagonisten aus einer längst verflogenen Zeit. Verflogene Währungsreform: Als Groschenromane noch Usus waren, niemand hat den Begriff nach der Euro-Umstellung nachgepflegt. Centroman klänge zu billig. Dass eine Sache keinen Centime wert ist, geringfügig,.</p>
<p>Auf facebook hat ein Kommentier gebellt, es hieße „Geschichten aus dem Y´schlößchen, wo ist sie denn?“ Die Geschichte? Nennen wir die Fragestellerin Margot.</p>
<p>Ich bin nicht gefragt worden, aber es juckt mich zu antworten. Ich werde dem Foto eine eigene, frei ausgedachte Geschichte widmen. Schwarze Witwe. Gott, ist das einfach.</p>
<p>Deniz ist ein gutes Foto fürs Kopfkino. Sagt zumindest Gülerdag, der muss es wissen. Er mag anders heißen. Er&#8217;s guter Junge. Effendem.</p>
<blockquote><p>Schiffe aus Zigarettenpapier<br />
kentern auf deiner Haut<br />
Du öffnest dir &#8217;ne Dose Kompott</p>
<p>Der Saft läuft auf das Laken</p>
<p>Mein Gott<br />
(Aus: Schlohweißer Tag, siehe oben)</p></blockquote>
<p>Das Foto trägt den vorläufigen Namen: &#8222;The Story Behind&#8220;. Ist denn das so schwer zu verstehen? Ich sehe hier gleich einen ganzen Roman. Aus der Zeit vor der Währungsumstellung. Damals wurde mit Groschen gezahlt. Und wer plapperte, sollte die Goschen halten. Ich schweife ab. Das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Es ist ein Bild mit Stille. Niemand parliert hier. Es geht nicht um Flüchtlinge, um Notunterkünfte. Es geht nicht um Stau auf den Straßen von Berlin, nicht um Baulückenschließung oder Haute Volaute. Obwohl. Bzw. gleichwohl:</p>
<p>Der Zaun- bzw. Zaumgast hinten rechts äugt interessiert auf die Dame. Sie aber ist -was sich auf den ersten Blick erkennen lässt- total reserviert. Ein Blick wie eine innere Kündigung. Davon zeugt auch der Pappaufsteller vor ihr, mittig Tisch. Der Wirt vom Yorckschlösschen hat „Reserviert“ auf gestellt. Nicht die Papperlapappaufsteller, die ungebremste Sprechfreude auslösen, wie sonst immer, wenn im Yorckschlösschen die Zootiere steppen, der Bluestrain schnieft und rödelt oder irgendein Jazzkamikaze ein Stompin´at the Savoy aufführt.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/247185411&amp;auto_play=false&amp;hide_related=true&amp;show_comments=false&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;visual=true" width="100%" height="300" frameborder="no" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Die Berlinale tobt, hat sie sich hier verlaufen?</p>
<p>Sie schaut gelangweilt in die Gegend. Sie ist bestimmt eine ganz berühmte Konifere der Berliner Fashionszene, darüber lässt ihr durchdachtes Outfit kaum Zweifel aufkommen. Habe ich sie nicht irgendwo schon mal gesehen? Vermutlich im Yorckschlösschen.</p>
<p>Sie trägt das perfekte Styling, mit Hut. Auch sonst nichts lässt mich zweifeln.</p>
<p>Nicht im Bild zu sehen kommt hier die TV-Serie &#8222;Rauchende Colts&#8220; gar nicht vor, obwohl es durchaus Anlass gäbe, derartiges zu vermuten. Hier will uns der Fotograf thematisch aufs Glatteis bringen, bzw. einseifen. Nebelbomben aus Trockeneis, it´s Showtime. Bowling for Yorckschlösslein. An den Wänden hängt Musikgeschichte. Geschichte at it´s best, keine Räuberpistole: Carlos Santana ist hier schon aufgetreten.</p>
<p>Samba Party.</p>
<p>White Magic Woman.</p>
<p>Beide qualmen.</p>
<p>Er ist aber auch heißer als heiß, verrucht, verraucht, im besten Sinne ein räuchernd-lauschiges Stück Berliner Gastronomieoriginal, hat schon den Blues gerochen und vom Jazzigen genippt, eine Batida dellas Musicantos genossen, Genossen, und vom Kreuzberg ein lokalpatriotisches Bier ausgeschenkt. Er lässt gar den <a href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/06/foto-podcast-der-tisch-des-grauens-und-der-konig-von-kreuzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Groove überwachen</a>. Und andere machen.</p>
<p>Sie ist aber auch weißer als weiß, ganz und im besten Sinne wie fluffig-lauschiges Stück Cocos, umhüllt mit einem smarten Mantel von weißer Trüffelschokolade. Der Protagonist hinten rechts hätte sie vermutlich gern auf seinem Yorckschösschen.</p>
<blockquote>
<figure id="attachment_18481-2" aria-describedby="caption-attachment-18481-2" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481-2" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p>Sie sind derzeit unterwegs auf der Berlinale und fotografieren alles und jeden in 3 D: Joelle Meissner und <a href="https://gesichtspunkte.de/?s=%23Flurbereinigung&amp;submit=Suchen">#Flurbereinigung</a>. Der entsprechende Drucker ist bestellt #Printinale</p></blockquote>
<p>Berlins bester New Orleans-Drummer Bootsie „<a href="http://www.roger-evolution.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Hootsie</a>“ Nightingale gilt hinterm Schlagzeug singend sitzend als „drummende Nachtigall“, dabei erinnert sein Name an die großen Confiserien der Welt, an die Pralinenedelmarke Rocher und den verblichenen Feuilletonist, Essayist und Romancier Fritz J. Raddatz.</p>
<blockquote><p>Eins bleibt für immer bestehen: Der Beat aus New Orleans.<br />
Diesen hat Roger Radatz einst speziell von Drummer-Legende Freddie Kohlman beigebracht bekommen. Er ist der Stamm des Baumes der New Orleans Music, der immer wieder neue Äste und Blüten treibt. Doch so gut manche Gerichte auch schmecken &#8211; keiner will ständig dasselbe essen. Es gibt halt nicht nur Jambalaya oder Red Beans &amp; Rice, sondern auch Crawfish Ettoufée oder Poulet fricassée &amp; Yama Yama. (Quelle: <a href="http://www.roger-evolution.de/deutsch/dieband.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Eines Tages wird das Farbfernsehen einziehen in Deutschland und es wird ein Buzzer gedrückt werden und es wird, was jetzt noch schwarz weiß dann farbig daherkommen und alle werden vor der Bühne stehen und am Tresen im Yorckschlösschen und kulturtrunken der Sonne entgegen sehen.</p>
<p>Und George und Amal Ramzi Alamuddin Coolney werden durch die Tür hereinkommen und das Deutschland im vierten Quartal 2015 für die Weltöffentlichkeit loben. Sie werden mit Merill Streep hinein kommen und Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik loben und zum Dank die berühmte Kanzerlinnenraute geben.</p>
<p>Die beiden Protagonisten vom Foto werden sie herzlich begrüßen. Und wir schröben wieder einen berühmtberüchtigten Plot, wie es gewesen ist, Notizen aus der Provinz, G-Schichten über berühmte Koniferen und den Berliner Kneipenadel. In Farbfernsehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/pA9VZydTpNA?rel=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Der Startschuss zum deutschen Farbfernsehen</p>
<p>Trotz Flüchtlingen oder gerade deswegen ließe sich Walter Momper, roter Schal, zitieren: „Wir Berliner sind jetzt das glücklichste Volk der Welt.“ – Deswegen.</p>
<figure id="attachment_18481-3" aria-describedby="caption-attachment-18481-3" style="width: 390px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18481" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png" alt="Roter Stern: #Flurbereinigung" width="400" height="400" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung.png 400w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2019/04/Roter.Stern_Flurbereinigung-144x144.png 144w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-18481-3" class="wp-caption-text">Roter Stern: #Flurbereinigung</figcaption></figure>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" alt="Weblotse" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Ein Besuch: <a href="http://www.yelp.de/biz/frühsammers-berlin?hrid=1l1xEihGYwrkcWSE5Zu45A" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frühsammers Restaurant</a></li>
</ul>
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		<title>1849-15 &#8211; Lokalwissen: Von Ochsentouren, Ochsenblut, Gespenstern, Samen-Udo und den gern gesehenen Gästen #Rudiments</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2015 14:55:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im nachfolgenden Beitrag geht es immer nur um Rudi. Um den Musiker Rudi Nielson und um Rudolf Otto Böhne, den dahin geschiedenen Rumpel-Rudi, den sie &#8222;das Gespenst&#8220; nannten. Der Berliner Musiker Rudy Nielson plant in Kürze die Veröffentlichung einer Platte. Davon wird man noch hören. Zur Zeit aber befasst er sich mit Renovierungsplänen in seiner ... <a title="1849-15 &#8211; Lokalwissen: Von Ochsentouren, Ochsenblut, Gespenstern, Samen-Udo und den gern gesehenen Gästen #Rudiments" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/306115-lokalwissen-von-ochsentouren-ochsenblut-gespenstern-samen-udo-und-den-gern-gesehenen-gaesten-rudiments/" aria-label="Mehr Informationen über 1849-15 &#8211; Lokalwissen: Von Ochsentouren, Ochsenblut, Gespenstern, Samen-Udo und den gern gesehenen Gästen #Rudiments">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4317-2" aria-describedby="caption-attachment-4317-2" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4317" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg" alt="Kneipe - Stampe - Bierlokal" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/12/00_Kneipe-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4317-2" class="wp-caption-text">Kneipe &#8211; Stampe &#8211; Bierlokal</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im nachfolgenden Beitrag geht es immer nur um Rudi. Um den Musiker Rudi Nielson und um Rudolf Otto Böhne, den dahin geschiedenen Rumpel-Rudi, den sie &#8222;das Gespenst&#8220; nannten.</p></blockquote>
<p>Der Berliner Musiker Rudy Nielson plant in Kürze die Veröffentlichung einer Platte. Davon wird man noch hören. Zur Zeit aber befasst er sich mit Renovierungsplänen in seiner Kreuzberger Wohnung. Es geht um die Veredlung der Fußböden. Eine Ochsentour.</p>
<p>Denn die Ochsentour folgt, in geschichtlich korrekt wiedergegebener Reihenfolge erzählt, dem Ochsenblut. Nielson erinnert an das häufig verwendete <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ochsenblut" target="_blank">Ochsenblut</a> und sagt als Frühsechziger (Gegenteil von Alt-Achtundsechziger), er könne beschwören, in diesem Leben nicht noch ein weiteres Mal Arbeiten wie diese anzufassen.</p>
<p><span id="more-16963"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Yorckschloesschen_Kultkarte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16964" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Yorckschloesschen_Kultkarte.jpg" alt="Yorckschloesschen_Kultkarte" width="676" height="960" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Yorckschloesschen_Kultkarte.jpg 676w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Yorckschloesschen_Kultkarte-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px" /></a></p>
<blockquote><p>Digitaler Ausriss aus dem Who´s Who des Yorckschlosses aus 30 Jahren Kneipenbetrieb mit Spitznamen von Gern Gesehenen Gästen #GGG</p></blockquote>
<p>Apropos Lang- und Kurzzeitgedächtnis, steht beides doch nicht im Widerspruch zum Vorhaben der Menschheit, sich in Ausschankgeschäften zu treffen, um den Gang der Welt miteinander gedeihlich zu besprechen. So ist es seit Hunderten von Jahren Usus in Berlin und so wird es noch eine Weile bleiben.</p>
<p>Bis die Kneipenkultur sterben wird, weil niemand noch Sehnsucht hat nach Teppich, Tand und Ledersofa. Wer sich keine App herunterladen will, um gesellig beieinander zu sitzen, dem wird auch das gesellige in Erinnerungen schwelgen verleidet, mit der Zeit.</p>
<p>Diesen unaufhaltsamen Trend digitaler Menschüberwältigung stoppt eine kleine kulturbeflissene Papierdreingabe, ein in die Speisekarte eingehängter Appendix mit häufig gesehenen, alten Stammgästen und ihren virtuellen Nomenklaturen.</p>
<p>Wir kennen solche Personen: Whisky-Willy (Willy Brandt), der &#8222;schöne Rolf&#8220; (Eden). Aber wissen wir auch, wer &#8222;das Gespenst&#8220; war und warum er so hieß? &#8211; Das Gespenst hieß früher Rudolf &#8222;Rudi&#8220; Otto Böhne und ist schon lange tot. Früher lebte er in der Gustav-Müller-Str. in Schöneberg und betrieb dort ein kleines sozialistisch angehauchtes Ladengeschäft. Drucksachen, Werbung, Schrifttum, Bücher und beispielsweise ROCK CITY, das Jahrbuch der Berliner Musikszene, wurden von hieraus berlinweit vermarktet. Mit Durchschreibeanzeigenaufträgen, eine Durchschrift für den Kunden, ein weitere für die Agentur (als Provisionsnachweis), das Original zum Verlag.</p>
<figure id="attachment_16965-2" aria-describedby="caption-attachment-16965-2" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16965" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg" alt="Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen" width="650" height="493" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen.jpg 1013w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen-300x227.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/07/Olaf.Daehmlow_Yorckschloesschen-900x682.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16965-2" class="wp-caption-text">Foto: mit freundlicher Genehmigung von Carmen Jasmyn Hoffmann, Fotografin</figcaption></figure>
<blockquote><p>Er macht Unmögliches möglich: Er ist der einzige Berliner Gastronom, bei dem schon mal Carlos Santana persönlich auftrat. (<a href="http://blackbirds.tv/?p=9986" target="_blank">Link</a>)</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7351" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/banner.FotoCredits.jpg" alt="Banner Fotocredits" width="163" height="32" /><a href="http://www.cjhoffmann.de/" target="_blank">Homepage der Fotografin</a></p>
<p>Die Geschäftsführung war zuweilen etwas chaotisch, vieles wurde auf Zettel geschrieben, nicht wenige blieben später unbearbeitet und die Agentur nannte sich Rumpel Press. Demzufolge strich Inhaber Rudi zunächst den Nicknamen Rumpel-Rudi ein, bevor er Jahre später umzog und in der Yorckstr. im Eckhaus eins über dem Berliner Szenelokal Yorckschlösschen von Olaf Dämlow Platz nahm.</p>
<blockquote><p>Das Gespenst ist eine Tarnkappenmarkierung für einen Gast, der regelmäßig mit zu wenig Geld in Schankräume geht, um reichlich Kaltgetränke zu sich zu nehmen. Die gute Tradition, die Nachbarschaft im Hilfsgepäck, lässt es die Zeche gerne anschreiben auf gewissenhaft geführten Getränkelisten. #GGG</p></blockquote>
<p>Die Gespenstisierung (neues Wort) ist nun die Metamorphose vom gut sichtbaren, leicht angesäuselten, regelmäßigen Tresengast, im dschumm. Chamäleongleich wechselt zum Monatswechsel Farbe und Aggregatszustand des häufig gesehenen Gastes, metamorphos transzendent transluzierend bis hin zum durchsichtig Gearteten, unsichtbar.</p>
<figure id="attachment_4611-2" aria-describedby="caption-attachment-4611-2" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4611" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg" alt="Kneipenrauch (Skurril)" width="500" height="500" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch.jpg 500w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/01/skurril_Kneipenrauch-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-4611-2" class="wp-caption-text">Kneipenrauch (Skurril)</figcaption></figure>
<blockquote><p>Im Yorckschlösschen ist die Raucherlounge vor der Tür auf dem Trottoir, mit Zelten eingehauste Außentische, darunter auch der <a href="http://www.mugshooting.de/blog/2010/06/foto-podcast-der-tisch-des-grauens-und-der-konig-von-kreuzberg/" target="_blank">Tisch des Grauens</a>.</p></blockquote>
<p>Dieser Zustand ist allerdings nicht zufällig, sondern leicht herbeiführbar. Je nach Auszahlungszeitpunkt der öffentlichen Hilfen (heute &#8222;Hartz IV&#8220;) berühmt sich der gern gedankenvolle Gastronom #GGG, die Spicklisten mit unbezahlt gebliebenen Kaltgetränken aufzutischen. Just in jedem Augenblick ist Rumpel-Rudi durchsichtbar. Es ist wie von Gespensterhand geschehen, sogar mehrmals, es existieren viele Augenzeugen.</p>
<p>Hier wurde aus Rumpel Rudi &#8222;das Gespenst&#8220; und wie wir erfahren, wurde er wegen seines krummen Rückens und in Verbindung mit seinem ebenfalls auftauchenden Bruder mit &#8222;die Buckligen&#8220; geführt. So wie man Hui Bu das Schlossgespenst nennt, sind alle Tarnnamen mittlerweile deutschlandweit zu Ehren geführt, mit Ernest Hemingway in Verbindung gebracht und letztlich damit zu einem guten Ziel geführt worden.</p>
<blockquote><p>Schon beim ersten Überfliegen ploppen Gedanken auf, verbinden sich zu Assoziationsketten, bilden Szenen. Der Heizungsknopf-Starrer bewegt minutenlang den Kopf nicht, bis die Tür aufgerissen wird und Der Fremde mit klackenden Absätzen zu Küchen-Heike an die Theke tritt: Ist Halbohr zu sprechen? Vor mir liegt eine ganze Kurzgeschichtensammlung in 200 Wörtern. Wobei es keine fertigen Geschichten sind, sondern deren Atome, Bausteine des Lebens, ein vierspaltiges Periodensystem, dessen Elemente sich untereinander zu neuen Werkstoffen legieren lassen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Aber diese Worte hier malen mehr als tausend Bilder.(Philipp Reinartz, Süddeutsche Zeitung, Link folgend)</p></blockquote>
<p>Wir sind wieder beim Rudimenten, beim zauberhaft Geahnten: Was bleibt uns anderes als Erinnerung?</p>
<p>Wir wollen, dass alles besser wird. Und das endlich was passiert&#8230; &#8211; die Geschichte hat die Süddeutsche Zeitung gerade nochmal aufgeschrieben &#8211; <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/43302" target="_blank">bitte hier entlang</a>&#8230;. #Lesetipp</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1845-15 &#8211; Vorgangsticker: Der geschädigte Fahrzeuginhaber</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 07:18:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tatort: Berlin-Kreuzberg, Mehrfamilienhaus, Eckhaus, Innenhof Elektronisch per Website gemeldet/Emailformular: &#62; Ich bin Mieter &#62; WHG-Nr.: &#62; Vorgang: aussen &#62; &#62; Was willst Du melden? &#62; Sehr geehrte Damen und Herren, &#62; &#62; mein Wagen, VW California, B-XYZ 123 (*), wurde am Wochenende durch &#62; herabfallendes Mauerwerk verursacht durch das Sanieren der Fenster zum &#62; Parkplatz ... <a title="1845-15 &#8211; Vorgangsticker: Der geschädigte Fahrzeuginhaber" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/305715-vorgangsticker-der-geschaedigte-fahrzeuginhaber/" aria-label="Mehr Informationen über 1845-15 &#8211; Vorgangsticker: Der geschädigte Fahrzeuginhaber">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16944" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vorgangsticker.Alltag.png" alt="Vorgangsticker.Alltag" width="450" height="34" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vorgangsticker.Alltag.png 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/06/Vorgangsticker.Alltag-300x23.png 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Tatort: Berlin-Kreuzberg, Mehrfamilienhaus, Eckhaus, Innenhof<br />
Elektronisch per Website gemeldet/Emailformular:</p>
<p>&gt; Ich bin <strong>Mieter</strong><br />
&gt; WHG-Nr.:<br />
&gt; Vorgang: <strong>aussen</strong><br />
&gt;<br />
&gt; Was willst Du melden?<br />
<strong>&gt; Sehr geehrte Damen und Herren,</strong><br />
<strong> &gt;</strong><br />
<strong> &gt; mein Wagen, VW California, B-XYZ 123 (*), wurde am Wochenende durch</strong><br />
<strong> &gt; herabfallendes Mauerwerk verursacht durch das Sanieren der Fenster zum</strong><br />
<strong> &gt; Parkplatz im Innenhof an der Motorhaube beschädigt.</strong><br />
<strong> &gt; Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt mit mir auf.</strong><br />
<strong> &gt; Eine Anzeige behalte ich mir vor.</strong></p>
<p>Kurzmitteilung<br />
<strong>Bitte rufen Sie mich vormittags kurz an: 030 8181830 &#8211; und folgende Fragen:</strong><br />
<strong> 1. Warum waren Sie mit dem Auto auf dem Hof? Haben Sie einen Mietvertrag? Mit wem?</strong><br />
<strong> 2. Wer hat Fenster saniert? Auf wessen Veranlassung hin? Wer war der konkrete Störer?</strong></p>
<p><strong>Ob Sie eine Anzeige machen oder nicht, können wir nicht beeinflussen. Das müssen Sie schon selbst entscheiden.</strong></p>
<p>Wie heißt dieser Vogel? Kiebig? Jedenfalls nicht Rohrsänger.</p>
<p>(*) geändert</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1841-15 &#8211; Positionen: Wie groß ist die Kulanz bei denkbaren Ablesefehlern an den Wasseruhren? Antwort: Ziemlich hoch</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/305315-positionen-wie-gross-ist-die-kulanz-bei-denkbaren-ablesefehlern-an-den-wasseruhren-antwort-ziemlich-hoch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2015 17:29:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider hat sich bei der KW-Abrechnung ein Übertragungsfehler beim Kaltwasserzählerstand eingestellt. Abgerechnet wurden der Nutzerin 146,845 m² statt richtig nur 46,845 m². Es ist wohl niemandem aufgefallen, da die Plausibilität erst ab 150 m³ Wasserverbrauch greift. In der Wohnung ist ein neuer Kaltwasserzähler angebracht. Uns fällt der u.E. zu hohe Verbrauch dieser Uhr auf. Der ... <a title="1841-15 &#8211; Positionen: Wie groß ist die Kulanz bei denkbaren Ablesefehlern an den Wasseruhren? Antwort: Ziemlich hoch" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/305315-positionen-wie-gross-ist-die-kulanz-bei-denkbaren-ablesefehlern-an-den-wasseruhren-antwort-ziemlich-hoch/" aria-label="Mehr Informationen über 1841-15 &#8211; Positionen: Wie groß ist die Kulanz bei denkbaren Ablesefehlern an den Wasseruhren? Antwort: Ziemlich hoch">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11597-2" aria-describedby="caption-attachment-11597-2" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11597" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg" alt="Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &quot;QN 10&quot;" width="650" height="867" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0148-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11597-2" class="wp-caption-text">Im Verdacht: Haupt-Hauszähler-Wasseruhr! &#8222;QN 10&#8220;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Leider hat sich bei der KW-Abrechnung ein Übertragungsfehler beim Kaltwasserzählerstand eingestellt. Abgerechnet wurden der Nutzerin 146,845 m² statt richtig nur 46,845 m². Es ist wohl niemandem aufgefallen, da die Plausibilität erst ab 150 m³ Wasserverbrauch greift.</p></blockquote>
<p>In der Wohnung ist ein neuer Kaltwasserzähler angebracht. Uns fällt der u.E. zu hohe Verbrauch dieser Uhr auf. Der Eigentümer weist uns ebenfalls darauf hin. Wir fragen die Ableser, die sind Profis. Sie müssen für die Richtigkeit ihrer Arbeit einstehen. Die Antwort überrascht. Die Plausibilität greift? Wann greift eigentlich Plausibilität? Antwort: Wenn das Denken einsetzt. Und nicht die Software.</p>
<p>Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine kleine 1-Zimmer-Wohnung. Und ehrlich gesagt empfindet man eine Kulanz von 150 m³ doch als reichlich hoch. Als viel zu hoch. Selten, ein solcher Verbrauch in einer 1-Zimmer-Wohnung. Aber gut zu wissen. Misstraue den Daten des Ablesers erst einmal grundsätzlich. Selbst die urdeutschesten aller Ablesewerte können zuweilen spanisch daherkommen oder zumindest so aufgefasst werden. Es war eben kein Leben im Saus unter der Dauer-Brause, sprich Dusche.</p>
<p>Die Mieterin erhält eine Dusch-Gutschrift.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1824-15 &#8211; News: Sturm über Deutschland &#8211; Der Wind hat mir ein Lied erzählt, bzw. mehrere</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/303615-news-sturm-ueber-deutschland-der-wind-hat-mir-ein-lied-erzaehlt-bzw-mehrere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 07:06:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zarah Leander]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem Krisenmanagement gestern Abend (Sturm über Deutschland):&#8220;Lieber Herr Gotthal, die Glassschärben sind entfernt. Fenster ist angeklebt.&#8220; (Email eines Wohnungseigentümers nach unserer Meldung &#8222;Fahr da hin, dein Wohnungsfenster ist rausgefallen und bildet eine Verletzungsgefahr für vorbeilaufende Passanten) ‪#‎Provisoriensprängel‬ Gestern Abend war was los über Deutschland und in Berlin ist sowieso immer was los. Wetter, Wetter, ... <a title="1824-15 &#8211; News: Sturm über Deutschland &#8211; Der Wind hat mir ein Lied erzählt, bzw. mehrere" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/303615-news-sturm-ueber-deutschland-der-wind-hat-mir-ein-lied-erzaehlt-bzw-mehrere/" aria-label="Mehr Informationen über 1824-15 &#8211; News: Sturm über Deutschland &#8211; Der Wind hat mir ein Lied erzählt, bzw. mehrere">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8043" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter.jpg" alt="Banner Wetter" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/12/Banner.Wetter-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Aus dem Krisenmanagement gestern Abend (Sturm über Deutschland):&#8220;Lieber Herr Gotthal, die Glassschärben sind entfernt. Fenster ist angeklebt.&#8220; (Email eines Wohnungseigentümers nach unserer Meldung &#8222;Fahr da hin, dein Wohnungsfenster ist rausgefallen und bildet eine Verletzungsgefahr für vorbeilaufende Passanten) <a class="_58cn" href="https://www.facebook.com/hashtag/provisorienspr%C3%A4ngel?source=feed_text&amp;story_id=10205963470508540" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;*N&quot;,&quot;type&quot;:104}"><span class="_58cl">‪#‎</span><span class="_58cm">Provisoriensprängel‬</span></a></p></blockquote>
<p>Gestern Abend war was los über Deutschland und in Berlin ist sowieso immer was los. Wetter, Wetter, Wetter. In Kreuzberg an der Straßenecke fliegt die provisorisch geklebte Fensterscheibe der leerstehenden Wohnung raus. Der Sturm drückt die Scheibe raus. Sie fällt in großen Stücken auf den Bürgersteig. Der Cateringservice aus dem Nachbarhaus (EG) ruft netterweise um 17:30 Uhr an und meldet das. Die Hausverwaltung ruft nach Ermittlung, welche Wohnung genau betroffen ist, den Wohnungseigentümer an, dessen Sondereigentum solche Gefahren absondert. Der ist in Spandau.</p>
<p>Die Email oben ist lustig zu lesen, aber sie erfüllt ihren Zweck. Wir wissen Bescheid. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Es wurde unverzüglich gehandelt.</p>
<p><span id="more-16795"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>

<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_02.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_02-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_02-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a href='https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_01.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_01-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/04/Sturmschaden_31.03.15_01-144x144.jpg 144w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>An einer anderen Ecke in Kreuzberg meldet der Wohnungseigentümer Samuel A. nachts um 23 Uhr herabgefallene Regenfallrohre durch Sturmeinwirkung. Er hat sie gegen weiteres Herunterfallen mit &#8222;Gaffa-Tape&#8220; (Klebegewebeband) abgesichert. Das Foto ist oben eingefügt. Musiker benutzen Gaffa für Havarien jeglicher Art als Krisenmanagement. Wohl gehandelt.</p>
<p>Noch nachts wird die Email an den Dachdecker des Vertrauens weitergeleitet. Der kümmert sich drum.</p>
<p>Sturm über Deutschland:<br />
Der Wind hat mir nicht ein Lied erzählt.</p>
<p>Es waren mehrere. Und es musste sofort gehandelt werden.</p>
<p>Wir denken gern an Zarah Leander. Hach.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/rpDVfVOEtXQ?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Zarah Leander /Der Wind hat mir ein Lied erzählt, Sag mir nicht Adieu</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/302515-positionen-wenn-die-oeffentliche-verwaltung-etwas-tut/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 20:28:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Fällantrag]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Natur- + Grünflächenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Pappel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Natur- und Grünflächenämter von Berlin sind keine einfache Nuss. Und wer wollte sie auch knacken? Dort geht es ums Stadtgrün, die Kartographierung von Bäumen, den Erhalt derselben und die lieben Verwaltungsvorschriften. Dies ist reichlich kompliziert. Inzwischen geriert sich die öffentliche als Dienstleistungsverwaltung, das sieht gerecht aus. Eine feine Tabelle mit erbrachter Leistung in Zeit und ... <a title="1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/302515-positionen-wenn-die-oeffentliche-verwaltung-etwas-tut/" aria-label="Mehr Informationen über 1813-15 &#8211; Positionen: Wenn die öffentliche Verwaltung etwas tut&#8230; &#8211; Das Natur- + Grünflächenamt">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" alt="Positionen" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7024" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg" alt="Grün, grün ist die Hoffnung..." width="250" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_.jpg 250w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/06/banner.Gruen_.Gruen_.ist_.die_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Die Natur- und Grünflächenämter von Berlin sind keine einfache Nuss. Und wer wollte sie auch knacken? Dort geht es ums Stadtgrün, die Kartographierung von Bäumen, den Erhalt derselben und die lieben Verwaltungsvorschriften.</p>
<p>Dies ist reichlich kompliziert.</p>
<p>Inzwischen geriert sich die öffentliche als Dienstleistungsverwaltung, das sieht gerecht aus. Eine feine Tabelle mit erbrachter Leistung in Zeit und mit Stundensatz (um die 38,- €/Stunde Bescheid ausfertigen, ja!) ist beigefügt. Denn das kostet.</p>
<p>Die zwei Pappeln in Kreuzberg stehen auf dem Grundstück so nahe am Haus vom Nachbarn, dass dessen Fundament nach mehr als vierzig/fünfzig Jahren Schaden nimmt. Die Wurzeln breiten sich aus.</p>
<p><span id="more-16733"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16737" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg" alt="Die Würde des Menschen als Bodenplatte im Einkaufszentrum!" width="651" height="488" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290-300x225.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2015/02/IMG_0290-900x675.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 651px) 100vw, 651px" /></a></p>
<blockquote><p>Die Würde des Menschen als Bodenplatte im Einkaufszentrum! In Berlin-Mitte, an der Voßstr., ist diese Bodenplatte in den Fußboden eingelassen. Da latschen nun Hinz und Kuntz täglich drüber. Dieser Platz, das sind jedenfalls keine Stolpersteine: Wir hielten an, stolperten über die Bürde der Würde und fotografierten diese Platte. Ein paar Meter weiter ist Barack Obama mit irgendeinem Singsang in eine andere Bodenplatte eingemeißelt, mit Worten, die offenbar schon zu Lebzeiten würdevoll zu gelten haben. Und wo wir gerade beim Grundgesetz und bei Präsident Obama sind&#8230;da denken wir uns angesichts der großen Abhöre unseren Teil. Ja, insofern macht die Bodenplatte Eins (Grundgesetz) Sinn.</p></blockquote>
<p>Schon früher einmal hat die Verwalterin einen Fällantrag gestellt. Das war ein großes Brimborium. Denn die Wurzeln hatten den Verkehrsweg hinter dem Haus zur Eckstraße angehoben und die Asphaltdecke aufgerissen.</p>
<p>Damals hatte die Verwalterin die &#8222;Flucht nach vorn&#8220; angetreten.</p>
<p>Weil der freche, monatelang nicht bearbeitete Bescheid Anhörung, Erörterung der bestehenden Möglichkeiten und dergleichen vermissen ließ, entschied sie sich, der Verwaltung ein Schnippchen zu schreiben. Nein, die Bäume würden eben gerade nicht gefällt werden, stattdessen werde nun der Weg aufgerissen, offenporig und elastisch gemacht, das Gelände modelliert. Dann könnten die Wurzeln eben da bleiben, Mutter Natur wird es danken.</p>
<p>Das berühmte Hornberger Schießen.</p>
<p>Jetzt hat sich an der damaligen Sachlage von 2011 eigentlich wenig verändert. Der einzige Unterschied: Die Nachbarn sagen, dass die Wurzeln ihr Fundament beschädigen.</p>
<p>Und siehe da.</p>
<p>Auf einmal ist alles vollkommen unkompliziert. Der Bescheid braucht nicht einmal 14 Tage, er ist auflagenfrei, und das ist eigentlich eine kleine Sensation. Natürlich vermutet die Verwalterin harsche Auflagen, die man zum Beispiel &#8222;Ersatzpflanzungen&#8220; nennt. 2011 war das noch so, da wurde für Tausende Euro (im Volksmund &#8222;Teuro&#8220;) Ersatz verlangt. Das gab den Ausschlag, sich dem zu verweigern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5094" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg" alt="Kopfnuss" width="401" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss.jpg 401w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/kopfnuss-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /></p>
<p>Denn eine Ersatzpflanzung braucht nun mal Raum und den gibt es dort nicht. Bzw. es gibt ihn schon, aber wenn an derselben Stelle ein nun kleinerer, neuer Baum gepflanzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder von vorn losgeht.</p>
<p>2015 ist eine andere Zeit.</p>
<p>Allerdings kommt der Bescheid &#8222;per Postzustellungsurkunde&#8220; nicht an. Der Grund: Die Verwaltung in Berlin benutzt einen Billigpostdienstleister mit schlechtem Personal, dessen Namen wir hier nicht sagen, der uns aber entfernt an unsere Bankverbindung und Zugangsdaten zum Online-Banking erinnert. Man braucht Pin und Tan, das weiß man ja.</p>
<p>Die wechseln ständig ihr Personal aus und die Behelfszusteller sind zu dämlich, derartig wichtige Briefe mit Rechtsfolgen zuzustellen. Sie finden nämlich nicht den Briefkasten. Aha. Die Sache hat einen Bart und ist alt. Viele Beschwerden halfen nichts. Es geschieht einfach immer wieder.</p>
<p>Dafür schickt Frau Natur- und Grünflächenamt den Bescheid nun per Email: Es ist ein Worddokument (Microsoft). Das Dokument ist technisch fehlerhaft und verweist auf Links, die außerhalb vom Server liegen. Es gibt beim Öffnen schwerste Sicherheitsabbrüche, die Officeinstallation muss mehrfach &#8222;nachrepariert&#8220; werden. Und dann der Trick: Mit Open Office lässt sich der Bescheid fehlerfrei öffnen. Und in ein harmloses pdf verwandeln, aha. Nun ist der Bescheid lesbar.</p>
<p>Der Bescheid weist leicht zehn bis fünfzehn textliche Fehler auf, und das geht so: Die Behörde hat eine Textvorlage, die sie immer benutzt. Nun müsste der Bescheid sorgfältig durchredigiert werden. Widersprüche im Text müssten entfernt werden.</p>
<p>Das passiert aber nicht. So enthält der Bescheid einen Hinweis darauf, dass derlei Arbeiten auf gar keinen Fall ab dem 01. März erfolgen dürfen, aufgrund des Artenschutzes. Später findet sich allerdings ein Satz, der darauf hinweist, dass dieses Verbot aufgrund dieses Bescheids hinfällig ist. Auf die Idee, den beanstandungswürdigen, falschen Satz einfach komplett zu streichen, kommt keiner.</p>
<p>Großartig auch die geforderte Vollzugsmeldung. Ein vorgedruckter Entwurf eines Schreibens, den der Bescheidempfänger auszufüllen hat, indem er die Fällung der Bäume und die vorgenommene Ersatzpflanzung (en detail beschrieben) bestätigt. Der Haken ist nur: Es gibt gar keine Forderung nach einer Ersatzbepflanzung.</p>
<p>Die Verwalterin bearbeitet den gesamten Bescheid mit vielen Seiten und streicht alle falschen Passagen rot durch. Die relevanten individuell zutreffenden Passagen werden gelb eingefärbt. Am Ende entsteht doch ein Stück &#8222;Bescheidauslegung&#8220;, wie der Bürger Otto Normalverbraucher solche Bescheide nach bestem Wissen und Gewissen verstehen würde. Natürlich kann man sich dabei auch irren. Wir sind alle nur Menschen.</p>
<p>Also bekommt die Behörde den geänderten, jetzt zutreffenden Bescheid nach Abschluss der Anhörung des Betroffenen zurück und muss abermals ran: Stimmt wirklich alles so, wie der Bürger den Bescheid &#8222;subsummiert&#8220;, also auf den Punkt gebracht hat?</p>
<p>Der Bürger hat den Fällauftrag schon erteilt. Fehler, die durch Liegenlassen bei der Behörde, jetzt erst verspätet bemerkt werden würden, gingen zu Lasten des Verwenders, in diesem Fall der Behörde.</p>
<p>Es ist ein Graus. Horst Schlämmer bekam an dieser Stelle immer Hals. Wir bedauern sein konsequentes Fernbleiben aus der Öffentlichkeit Sollten wir die Presse einschalten? Das Grevenbroichener Tageblatt würde denen sicherlich ordentlich auf den Keks gehen.</p>
<p>Skandal.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 07:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag ... <a title="1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/209414-konfuzius-spricht-von-textbausteinmonstern-callcentern-sprachsekretaer-systemen-und-email-auto-replies-techem/" aria-label="Mehr Informationen über 1782-14 &#8211; Konfuzius spricht: Von Textbausteinmonstern, Callcentern, Sprachsekretär-Systemen und Email-Auto-Replies #techem">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16442" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg" alt="_Konfuzius_Textbausteinmonster" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Textbausteinmonster-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten.<br />
Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Der Text kommt freundlich daher. Doch das ist ein Irrtum. Denn der Text sagt: Du bist zu doof, verständliche Daten anzugeben, wenn Du uns eine Email schickst. Hast Du noch Fragen? Dann ruf an. Ist doch einfach.</p>
<p>Was die Fa. TECHEM schreibt, stimmt so nicht und ist ein Textbausteinmonster. Denn der &#8222;beanstandeten Email&#8220; ging folgendes voraus, im Interesse der Vollständigkeit.</p>
<p>Was Konfuzius, der nickelige chinesische Philosoph ebenfalls beanstandet, war passiert: Der Kunde hatte zuerst angerufen&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-16441"></span><br />
&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16443" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg" alt="_Konfuzius_Callcenter" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Callcenter-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16446" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/stars1.png" alt="Bewertung: 1 von 5 Sternen" width="77" height="12" /></p>
<blockquote><p>Bewertung: 1 von 5 Sternen +++++ <span style="color: #999999;">verdient?</span> +++++</p>
<p>Damit eins klar ist: Auch wenn sich die Bewertung von Plätzen, Firmen und Einrichtungen im Internet überwiegend durchgesetzt hat als System mit 1 bis 5 Sternen, sagt das noch lange nichts über die einigermaßen zufriedenstellende Qualität aus, wenn bewertete Plätze 1 Stern einheimsen. Der Fehler ist ein Programmierfehler: Um einen Platz bewerten zu dürfen, muss man mindestens einen Stern vergeben. Weil die Programmierer nicht verstehen, dass auch mit 0 Sternen bewertete Plätze ihre Berechtigung hätten. Das ist der Fatalismus an der ganzen Angelegenheit.</p></blockquote>
<p>Denn eins, Techem, ist klar.</p>
<p>Vieles ist per Anruf besser zu erledigen. Wenn die Rahmenbedingungen, das Umfeld und die Absicht, Kundenanliegen ernst zu nehmen, stimmt.</p>
<p>In diesem Fall: Eine eingebaute Kaltwasseruhr in einem Objekt in Kreuzberg. Seit 2009 hängt sie da in der Wohnung einer Wohnungseigentümerin. Die wird allerdings wie jedes Jahr auch 2013 wieder ohne jeden Zählerstand gemeldet und ergo mit Schätzungen abgerechnet. Das hat die Verwalterin endgültig erzürnt. Denn seit Jahren&#8230;.</p>
<p>Eine Handwerksfirma war beauftragt: &#8222;Finde den Fehler&#8220;. Und hat ihn gefunden: Kein Fehler, eine Uhr ist vorschriftsmäßig eingebaut. Aber eben nicht protokolliert. Zeit für ein klärendes Gespräch mit Techem. Warum hast Du nicht?</p>
<p>Und dann das: Ein Callcenter.</p>
<p>Das alles wäre nicht so schlimm, wenn es nicht automatisch heißen würde: Im Moment haben wir viele Anrufe, es kann dauern, bis Sie durchgestellt werden. Das Sprachsekretärsystem kann &#8222;flexibel&#8220; entscheiden, was es Anrufern erzählt. Das kostet nichts extra. Es ist ein Feature des schönen Systems.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16444" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg" alt="_Konfuzius_Sprachsekretaer" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_Sprachsekretaer-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Wenn zur selben Zeit zu viele Anrufer auftreffen, hat Techem ein Problem. Es heißt: Zu viele Kunden oder zu wenige Mitarbeiter. In diesem Fall tritt Plan B ein. Der Modus flexibily ist gut gedacht. Anders als auf Never reach anybody-Modus bietet Techem´s Modusmaschine noch Alternativen: Nach einer Wartezeit von &#8222;default&#8220; (vermutlich) 5 Minuten mit hässlicher Warteschleifenmusik wird vorgeschlagen: &#8222;Sie können jetzt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, wir rufen Sie zurück.&#8220;</p>
<p>Das passiert dann allerdings nicht.</p>
<p>Parallel schreibt ein Mitarbeiter von Techem eine Email an die Hausverwaltung. Diese antwortet binnen 30 Minuten mit &#8222;Antworten&#8220; und schickt die Email beantwortet an Techem zurück. Was nun folgt?</p>
<p>Eine prozessgesteuerte Eingangsbestätigung. Danke schön, sagt das System.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16445" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg" alt="_Konfuzius_AutoReplies" width="650" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/12/Konfuzius_AutoReplies-300x138.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<p>Das sind diese kleinen Nervenkekse, die einem binnen 1 Minute als Antwort geschickt werden. Wer mit Konzernen wie diesen arbeitet, weiß es nicht zu schätzen. Sie sind einfach nur überflüssig. Ablegen zum Vorgang geht nicht, das verdoppelt den Umfang der Vorgangsverwaltung, macht Akten voll und ist unübersichtlich. Zu viel Nullcontent. Außer vielleicht die Gewissheit: Die können später nicht lügen. Sie haben es bekommen.</p>
<p>Ich hatte es ihnen gegeben.</p>
<p>Wunderbar am Ende folgendes Textbausteinmonster, denn das Techem mir eine vorläufige Antwort schickte, die ich einfach nur mit &#8222;Antworten&#8220; beantwortete, löst doch tatsächlich diesen Texttechem aus:</p>
<blockquote><p>Vielen Dank für Ihre Anfrage. Um Ihnen eine Auskunft erteilen zu können, benötigen wir noch Ihre Liegenschafts- oder Kundennummer. Nur so ist es uns möglich, Ihre Anfrage schnellstmöglich zu bearbeiten. <strong>Alternativ können Sie uns auch die vollständige Anschrift der Liegenschaft nennen. </strong>Vielen Dank. Haben Sie noch Fragen? Unsere Kundenbetreuung steht Ihnen von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr gerne persönlich zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Im Jahresbericht für die Shareholder der Aktiengesellschaft liest sich das so: &#8222;Um unsere Ansprechbarkeit und Zuverlässigkeit für die Kunden zu verbessern, haben wir viel in Sachen Orga getan. Kunden mit Anliegen erhalten komplett prozessgesteuerte, hilfreiche Zwischenantworten, die fast wie ein Aufgabentracking bis hin zur Auflösung von dargelegten Einzelproblemen transparent den jeweiligen Sach- und Aufgabenerfüllungstand deutlich machen.&#8220;</p>
<p>Oder so ähnlich. Am Ende: Alles Quatsch.</p>
<p>Das Problem ist nach wie vor nicht gelöst. Dafür hat man bis zu fünf Emails anstatt einer, auf die eine zweite, nämlich die Antwort folgt. Und inzwischen rund 45 bis 60 Minuten eigener Arbeitszeit verschwendet. Der kleine Anruf zwischendurch? Pah.</p>
<p>Techem hat noch nichts gemacht. Ich schon.</p>
<p>So ist das System nämlich angelegt.</p>
<p>Nun beckmessert mal nicht auf Techem rum, blöde Blogger. Die Telekom ist kein Stück besser. Und Vattenfall. Bzw. 1 &amp; 1 Internet AG. Bzw. &#8230;ach, das ist heute lls &#8211; low level standard &#8211; und was Led Zeppelin viel früher als &#8222;Communication breakdown&#8220; bezeichnete. Da gab es Techem noch gar nicht.</p>
<p>Hätten sie mal auf Led Zeppelin gehört.</p>
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		<title>1775-14 &#8211; Video: Rauchhaus &#8211; Das ist unser Haus (WDR-Dokumentation)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 15:52:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Krankenhaus Bethanien]]></category>
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					<description><![CDATA[Rauchhaus- Das ist unser Haus Ein anderer Schnipsel Zeitgeschichte: 1971/72 Berlin-Kreuzberg: Die Doku geht u.a. der wichtigen Frage nach, was ein Trebegänger ist. Alle auf Trebe, damals. Andere Zeiten, andere Sitten. Kalendarium zurückgedreht, bisschen 1971 zurückerinnert, ein Song: &#8220; Ton, Steine, Scherben&#8220; Lied &#8222;Das ist unser Haus! Ihr kriegt uns hier nicht raus!&#8220; Die Sache ... <a title="1775-14 &#8211; Video: Rauchhaus &#8211; Das ist unser Haus (WDR-Dokumentation)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208714-video-rauchhaus-das-ist-unser-haus-wdr-dokumentation/" aria-label="Mehr Informationen über 1775-14 &#8211; Video: Rauchhaus &#8211; Das ist unser Haus (WDR-Dokumentation)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="650" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16399" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Filmschnipsel_Georg.von_.Rauchhaus.jpg" alt="Filmschnipsel_Georg.von.Rauchhaus" width="450" height="316" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Filmschnipsel_Georg.von_.Rauchhaus.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Filmschnipsel_Georg.von_.Rauchhaus-300x210.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/FZRm6RkI3PE?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Rauchhaus- Das ist unser Haus</p>
<blockquote><p>Ein anderer Schnipsel Zeitgeschichte: 1971/72 Berlin-Kreuzberg: Die Doku geht u.a. der wichtigen Frage nach, was ein Trebegänger ist. Alle auf Trebe, damals.</p></blockquote>
<p>Andere Zeiten, andere Sitten. Kalendarium zurückgedreht, bisschen 1971 zurückerinnert, ein Song: &#8220; Ton, Steine, Scherben&#8220; Lied &#8222;Das ist unser Haus! Ihr kriegt uns hier nicht raus!&#8220; Die Sache selbst polarisiert wie nur irgendwas. Die Geschichte der Hausbesetzungen dauert 20 weitere Jahre, andernorts länger.</p>
<p>Der öffentlich rechtliche Fernsehfunk versucht, sich der Sache zu nähern. Man bemüht sich um Darlegung, was passiert. Die öffentliche Meinung war gegen den &#8222;linken Mob&#8220; gerichtet, nicht wenige waren am linken Rand in den Untergrund abgedriftet. Niemand hatte vernünftige Konzepte für eine sinnvolle Deeskalation. Der Song von Ton, Steine, Scherben ist <a title="externer Link" href="https://www.youtube.com/watch?v=cgKncnjKefo" target="_blank">hier abrufbar&#8230;</a></p>
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		<title>1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 10:56:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Bauausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtsanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des ... <a title="1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/208514-video-menschen-haeuser-eine-dokumentation-von-peter-mueller/" aria-label="Mehr Informationen über 1773-14 &#8211; Video: &#8222;Menschen, Häuser&#8220; &#8211; Eine Dokumentation von Peter Müller">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-260" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconhistorie_100x22.jpg" alt="Historie" width="100" height="22" /></p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16394" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg" alt="_Banner_Stadtgeschichten" width="650" height="353" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten.jpg 1280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-300x162.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-1024x556.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/11/Banner_Stadtgeschichten-900x488.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/_8uUA1j3-Bs?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="650" height="366" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&#8222;Menschen, Häuser&#8220;</p>
<blockquote><p>&#8222;Menschen, Häuser&#8220; ist ein Dokumentarfilm, der im Jahre 1983 als Auftragsarbeit entstand. Peter Mueller versucht einen Eindruck zu geben in die Situation der behutsamen Stadterneuerung der frühen 80er Jahre in Berlin-Kreuzberg. Er portraitiert die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Kreuzberg, zeigt die Häuser in denen sie wohnen und macht einen Abstecher in die Geschichte des Stadtteils. (Beschreibung auf Youtube)</p></blockquote>
<p>Gingen die Architekten früher davon aus, man müsse es einem Haus auch ansehen, dass an ihm gearbeitet wurde, so setzte sich später die Erkenntnis der &#8222;behutsamen Stadtsanierung&#8220; durch. Beispiel Fenster: Alle raus, neue rein? Oder Reparatur und behutsame, resourcenschonende Instandsetzung der alten Kastendoppelfenster. Wir haben etliche andere, vergleichbare Filme &#8222;gesammelt&#8220; und hier wiederveröffentlicht. Ziel der digitalen Sammlung ist die Bündelung von solchen Stadtansichten früherer Jahre aus dem &#8222;alten Berlin&#8220;. Denn so geht Geschichte: Wir sind, was wir sind, weil wir was erlebt haben. U.a. das, was wir hier sehen. Das hat uns geprägt. Für die Jüngeren eventuell interessant, für die Älteren auf jeden Fall. Hier im West-Berliner Kreuzberger Fokus: Der städtebauliche Urknall der Stadtsanierung.</p>
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		<title>1760-14 &#8211; Video: Berlin-Kreuzberg (1979) im Filmüberblick &#8211; Und über: Das Bloggen an sich.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/207214-video-berlin-kreuzberg-1979-im-filmueberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 15:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin-Kreuzberg, 1979 from BERLIN GRAFFITI on Vimeo. Schlesisches Tor und Umgebung: Das Bildmaterial ist der Dokumentation &#8222;Spreeufer Süd-Ost&#8220; aus der Reihe &#8222;Berlinische Berichte&#8220; von Ingeborg Euler entnommen. Musik: Brian Eno &#8211; &#8222;Dunwich Beach, Autumn 1960&#8220; aus &#8222;Ambient 4 &#8211; On Land&#8220; Montage: Falko Brocksieper Jemand sagt: &#8222;Der bloggt, das ist nicht seriös.&#8220; Bzw. jemand blökt: ... <a title="1760-14 &#8211; Video: Berlin-Kreuzberg (1979) im Filmüberblick &#8211; Und über: Das Bloggen an sich." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/207214-video-berlin-kreuzberg-1979-im-filmueberblick/" aria-label="Mehr Informationen über 1760-14 &#8211; Video: Berlin-Kreuzberg (1979) im Filmüberblick &#8211; Und über: Das Bloggen an sich.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="//player.vimeo.com/video/15403526" width="650" height="488" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/15403526">Berlin-Kreuzberg, 1979</a> from <a href="http://vimeo.com/berlingraffiti">BERLIN GRAFFITI</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<blockquote><p>Schlesisches Tor und Umgebung: Das Bildmaterial ist der Dokumentation &#8222;Spreeufer Süd-Ost&#8220; aus der Reihe &#8222;Berlinische Berichte&#8220; von Ingeborg Euler entnommen. Musik: Brian Eno &#8211; &#8222;Dunwich Beach, Autumn 1960&#8220; aus &#8222;Ambient 4 &#8211; On Land&#8220; Montage: Falko Brocksieper</p></blockquote>
<p>Jemand sagt: &#8222;Der bloggt, das ist nicht seriös.&#8220; Bzw. jemand blökt: &#8222;Der bloggt.&#8220; Von einem Blog kann man auch auf einen Menschen schließen. Ach? &#8211; Ich z.B. schreibe auf, was mir passiert. So eine Art Tagebuch meines beruflichen Lebens. Manchmal auch diese Grenze überschreitend. Ich bin nicht en passant einfach nur thementreu und Zweckblogger, um mit Texten berufliche Karrieren zu fördern. Viele, viele Geschichten wären niemals erzählt worden ohne Blogger. Beispielsweise.</p>
<p>Dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Was soll denn daran unseriös sein? Blogger machen sich Gedanken über die Welt wie sie ist. Wie sie mal war. Manchmal auch darüber, was man besser machen könnte. Oder sie halten einfach nur die Gegenwart fest. Ich find &#8222;bloggen&#8220; prima. Das bewegt was. Den Rest kann man gar nicht richtig aufklären. Ist es &#8222;oberflächliches Gesülze&#8220;? An den Haaren herbeigezogener <del>Mist</del> Ersatz für eine Aussage: &#8222;Den mag ich nicht.&#8220; &#8211; Weil: &#8222;Der bloggt sogar.&#8220; Tut mir leid. Tut ench amun. Schöner Film, oben, finde ich. Deswegen habe ich ihn reingestellt. Wer bloggt, teilt auch. Es ist besser, Wissen zu teilen, als Kopfhörer aufzusetzen und mp3-Playlisten rauf und runter zu hören. Genug davon. Für heute.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/202214-foto-des-tages-spreeblick-zur-oberbaumbruecke-universal-stadtentwicklungssenator-volksbegehren-und-aerosole-wider-willen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2014 14:05:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein unverschämter Stadtentwicklungssenator bedauert nach dem Volksbegehren, nun doch keine billigen, dringend benötigen Wohnungen bauen zu dürfen, findet Johnny Häusler (spreeblick.com, verlinkt) #Lesetipps Es heißt &#8222;Sundown&#8220;, es ist aber auch ein &#8222;Spreeblick&#8220;. Fotos von Markus Winninghoff sind oft &#8222;berlinaffin&#8220; und zeigen seinen Blick auf die deutsche Hauptstadt Berlin. Bonn hat ausgedient, der Alte in Rhöndorf ... <a title="1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/202214-foto-des-tages-spreeblick-zur-oberbaumbruecke-universal-stadtentwicklungssenator-volksbegehren-und-aerosole-wider-willen/" aria-label="Mehr Informationen über 1710-14 &#8211; Foto des Tages: Spreeblick zur Oberbaumbrücke, Universal, Stadtentwicklungssenator, Volksbegehren und Aerosole wider Willen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" alt="Icon fotowelt" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15986" aria-describedby="caption-attachment-15986" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15986" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg" alt="&quot;Sundown&quot; © Markus Winninghoff 2014" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown-300x199.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/sundown-900x599.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15986" class="wp-caption-text">&#8222;Sundown&#8220; © Markus Winninghoff 2014</figcaption></figure>
<blockquote><p>Ein unverschämter Stadtentwicklungssenator bedauert nach dem Volksbegehren, nun doch keine billigen, dringend benötigen Wohnungen bauen zu dürfen, findet Johnny Häusler (spreeblick.com, <a title="externer Link" href="http://www.spreeblick.com/2014/05/26/als-ginge-es-nur-um-das-tempelhofer-feld/" target="_blank">verlinkt</a>) #Lesetipps</p></blockquote>
<p>Es heißt &#8222;Sundown&#8220;, es ist aber auch ein &#8222;Spreeblick&#8220;. Fotos von Markus Winninghoff sind oft &#8222;berlinaffin&#8220; und zeigen seinen Blick auf die deutsche Hauptstadt Berlin. Bonn hat ausgedient, der Alte in Rhöndorf züchtete Rosen. Hier in Berlin, und das ist was hervorzuheben sich anbietet, ist die Skyline am Abend &#8222;fluggastfrei&#8220;. Ein Fluchhafen macht nicht auf, der andere bleibt, birgt aber keine Fluggastgefahren. In Tegel gibt es den Knast sowie das alte Fluchhafengelände wider Willen. &#8222;Als ginge es nur um das Tempelhofer Feld&#8220;, titelt der obige Artikel zutreffend.</p>
<p>Richtig: Es geht um ganz Berlin. Es geht auch um Zehlendorf an der Clayallee/Ecke Argentinische Allee, die &#8222;Zehlendorfer Welle&#8220; und allerhand andere Unglücksgriffe bornierter Stadtplaner und Investoren. Es ist nicht alles amber, was glänzt. Besonderen Reiz, das zeigt das Foto, gibt allein schon alles Existierende her.</p>
<p><span id="more-15985"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/zUeWPQHzycg?rel=0" width="640" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Sayonara Japanese Good Bye</p>
<blockquote><p>Sayonara, Japanese goodbye<br />
Whisper sayonara but you mustn&#8217;t cry<br />
Sayonara, if it must be so<br />
Whisper sayonara, smiling as we go<br />
No more we stop to see pretty cherry blossoms<br />
No more we &#8217;neath the tree looking at the sky<br />
Sayonara, sayonara<br />
Goodbye</p></blockquote>
<p>Zwischen Fluchfeldern drapiert sich das nettere Berlin. Im Norden schlagen Flugzeuge Schneisen in die Aerosole, während mit Blick auf die in amber getauchte Oberbaumbrücke die Welt in Ordnung ist. Wie sie ist ohne unser Zutun.</p>
<p>Fast bei <a title="externer Link" href="http://www.universal-music.de" target="_blank">Universal Music Group</a>, dem Musikgigant, sitzt man auf dem Schoße, während Berlin der Dunkelheit entgegenfiebert. Dem Quatsch mit Soße des geschäftigen Treibens.</p>
<p>Die noch im DDR-Altwohnungsbestand wohnen, denken nicht alle nur gern über ihren Platten-Vertrag nach. Manch lebenskünstlerisch geschlossener Mietvertrag erweist sich als allzu platter.</p>
<p>Man erinnert sich hie und da ans Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger Jahre in Berlin-West, an Stadtsanierung, kommunale, staatliche und stattliche Bauvorhaben ungeahnten Ausmaßes. Das größte Sanierungs- bzw. Stadterneuerungsgebiet in Berlin-Wedding, die Brunnenstr. und ihre Seitenstraßen, rund um den Gesundbrunnen: Ganze Gegenden wurden vom Gesund- zum Jungbrunnen der Stadtgestaltung auserkoren.</p>
<p>Oder auch in Kreuzberg. In Schöneberg schuf man den Sozialpalast und riss den alten Sportpalast ab. Kühner Investitionstraum, furchtbares Lebenstrauma der Menschheit. Und sage bitte keiner, das hätte was. Was denn?</p>
<p>All diese Gegenden gehören heute nach Jahren bemühter Urbanisierung zu den so genannten Quartiersmanagement-Gegenden, denen die Politik zumindest grundsätzlich erhöhten Beratungsbedarf zuerkannt hat.</p>
<figure id="attachment_15993" aria-describedby="caption-attachment-15993" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15993" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo.jpg" alt="Micky Beisenherz - Giovanni di Lorenzo #Netzgeplapper" width="650" height="344" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Micky.Beisenherz_Giovanni.di_.Lorenzo-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15993" class="wp-caption-text">Micky Beisenherz &#8211; Giovanni di Lorenzo</figcaption></figure>
<blockquote><p>Warum dürfen eigentlich Staatsanwälte Fernsehen gucken? Menschen mit Migrantenhintergründen muss man hier beraten: Giovanni di Lorenzo saß im Gasometer bei Günter Jauch. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil di Lorenzo zweimal gewählt hat, einmal als Italiener, einmal als Deutscher. Ist das nicht skurril?</p></blockquote>
<p>Man hat die Gegenden zuvor vergessen zu plausibilisieren, weil durch schachbrettartige Planungen das Leben an sich durchgefallen ist. Planungen, die keinen Mikroblick haben. Wie denn auch?</p>
<p>Es blieb im Rinnstein liegen, heute braucht es Stadtteil-Streetworker, Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter.</p>
<p>Nein, schön, organisch, melissenhaft und natürlich war das alles nicht gewachsen.</p>
<p>Sondern mit der Brechstange der Anmaßung durch Stadtplaner, die die Musikszene killen, weil nebenan plötzlich Wohnungen gebaut werden, für die die Standortbedingungen im Verdrängungswettbewerb von Menschen egalisiert werden.</p>
<p>Ausgeglichen durch Schließung störender Einflüsse. Nach sechzig Jahren verlangte man in Berlin unerfüllbare Umweltgeräuschpegel als Betriebsgeräusch vom Knaak-Club, <a title="interner Link" href="http://blackbirds.tv/?p=3065" target="_blank">siehste</a>?</p>
<p>Hinterher sind alle klüger.</p>
<p>Schön gemacht, Markus Winninghoff, und danke für das Bild. Es ist hier gut aufgehoben und wird in Ehren gehalten werden.</p>
<p>Sayonara!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 08:03:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de) Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit. Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung. Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. ... <a title="1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/201014-positionen-also-lautet-ein-beschluss-dass-der-mensch-was-lernen-muss-wilhelm-busch-fuer-hausverwalter/" aria-label="Mehr Informationen über 1698-14 &#8211; Positionen: Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss! Wilhelm Busch für Hausverwalter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15924" aria-describedby="caption-attachment-15924" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15924" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg" alt="Wilhelm Busch: Architekten über Statiker" width="650" height="433" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/05/Architekten.ueber_.Statiker-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-15924" class="wp-caption-text">Wilhelm Busch: Architekten über Statikern &amp;</figcaption></figure>
<blockquote><p>Wir sorgen dafür, dass das, was dem Architekten schönes einfällt, nicht einfällt. (gesehen auf birmele-statik.de)</p></blockquote>
<p>Der Spruch ist weit verbreitetes Allgemeingut und daher nicht wortgeschützt. In ihm verbirgt sich ein statisch nachrechenbarer Kern wie ein Bolide der Rechtschaffenheit.</p>
<p>Nein, das ist wirklich auch Lebenserfahrung.</p>
<p>Macht ein Wohnungseigentümer etwas oder lässt er einen anderen gewähren, z.B. seinen Gewerbemieter in Berlin-Kreuzberg, so ist beizeiten, wenn dies bemerkt wird, die Aufregung manch Maß groß. Um so bemühter ist man schnell bei der Hand flüchtig beim gesprochenen Wort zu versprechen, dass das zwar nicht in Ordnung war, aber erstens nicht zu ändern und zweitens könne man das auch heilen.</p>
<p><span id="more-15923"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Oft haben derartige Vorkommnisse irreversiblen Charakter, weil etwas zerstört wird. Erst die Bausubstanz und dann das Vertrauen.</p>
<p>Manche rechnen sich allerdings mit Absicht aus, diesen Weg zu beschreiten.</p>
<p>Frag nichts, sonst bekommst du Antworten, die dir nicht gefallen.</p>
<p>Der Gewerbemieter hat zwei Punkte auf dem Kerbholz. Er hat erstens eine Wand rausgerissen und diese höchst provisorisch gegen statische Bedenken abgestützt, indem er sie mit einem Gerüstständer abgestützt hat. Das nennt man ein Provisorium.</p>
<p>Zweitens gab es eine Rohrverstopfung und warum es die gab, hat der Rohrreinigungsfritze berichtet. Es gab eine sagen wir etwas südländische, abenteuerliche Abflusskonstruktion, weil der Weg einer fachgerechten Sanitärinstallation doch etwas zu teuer erschien.</p>
<p>Gegen den Beginn einer Erosion des Vertrauens gab der Gewerbemieter auch, nett wie er nun mal ist, einen großartig gebrühten südlich anmutenden Cappucino aus eigener Herstellung aus, mit aufgeschäumter Milch.</p>
<p>Doch seit dem blieb all das unerledigt, was vor fünf Monaten dazu klipp und klar besprochen wurde.</p>
<p>Nun hat das ganze mit Südländern und so gar nichts zu tun, denn der Deutsche ist in diesen Fragen seinem südländischen Kollegen mit Migrantenhintergrund in keinster Weise unähnlich. Es ist sogar erschreckend, wie ähnlich die Menschencharakterzüge sich in diesem Punkt &#8222;inhaltlich überlagern&#8220;.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf hat gestern Morgen früh ein Bautrupp das Fenster rausgeprügelt und den Ausschnitt ziemlich vergrößert, um in der EG-Wohnung eine Balkontür nach draußen einzubauen. Gesagt, getan. Der Bauleiter, der die ganze Zeit im Auftrag des Eigentümers vor Ort war und bereits Bescheid wusste, ist bei Anruf der Hausverwaltung um 08:30 Uhr nicht ans Handy gegangen.</p>
<p>Jetzt haben zwei Menschen Emails erhalten und wurden aufgefordert, die Bauarbeiten einzustellen, eine Klage wegen Rückbau sei gerichtlich sofort von jedem der betroffenen, hier wohnenden Eigentümer rechtlich zulässig und so werde es auch geschehen. Um 9 Uhr morgens waren die Bauarbeiten allerdings dann auch schon fertig. Man kam ja wegen des Baulärms eben nicht ans Telefon.</p>
<p>Das wird kosten, Freunde. Auch Vertrauen.</p>
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		<title>1682-14 &#8211; Alltag: Von Fraßstationen, Tilgungsbescheinigungen, Pasta al dente und Rattenkragen! Die Rechnungsprüfung.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 10:45:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die veröffentliche Rechnungsprüfungs-Besprechung in Textform. Einen Moment unaufmerksam beim Verschlagworten dieses Artikels: Aus Berlin &#38; seine Bezirke wird unaufmerksam &#8222;Berlin &#38; seine Probleme&#8220;. Eine Art freudsche Glanzleistung meinerseits. Den Ratten in Berlin-Kreuzberg ging es an den Kragen. Auf dem Hof des Mehrfamilienhauses sind nun Befälle nicht mehr feststellbar. Es gab eine Art Luxusphase, die hintertücksch ... <a title="1682-14 &#8211; Alltag: Von Fraßstationen, Tilgungsbescheinigungen, Pasta al dente und Rattenkragen! Die Rechnungsprüfung." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/199414-alltag-von-frassstationen-tilgungsbescheinigungen-pasta-al-dente-und-rattenkragen-die-rechnungspruefung/" aria-label="Mehr Informationen über 1682-14 &#8211; Alltag: Von Fraßstationen, Tilgungsbescheinigungen, Pasta al dente und Rattenkragen! Die Rechnungsprüfung.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-267" alt="Alltag" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/10/_iconalltag_100x22.jpg" width="100" height="22" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7336" alt="Banner Schädlingsbekämpfung - Ratte sich, wer kann!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/09/banner.Schaedlingsbekaempf-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Die veröffentliche Rechnungsprüfungs-Besprechung in Textform.</p></blockquote>
<p>Einen Moment unaufmerksam beim Verschlagworten dieses Artikels: Aus Berlin &amp; seine Bezirke wird unaufmerksam &#8222;Berlin &amp; seine Probleme&#8220;. Eine Art freudsche Glanzleistung meinerseits.</p>
<p>Den Ratten in Berlin-Kreuzberg ging es an den Kragen. Auf dem Hof des Mehrfamilienhauses sind nun Befälle nicht mehr feststellbar. Es gab eine Art Luxusphase, die hintertücksch gewählt war: Es wurden Rattenköderstationen aufgestellt.</p>
<p><span id="more-15807"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15808" alt="Rattenkoederstation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Rattenkoederstation.jpg" width="392" height="227" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Rattenkoederstation.jpg 392w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Rattenkoederstation-300x173.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 392px) 100vw, 392px" /></p>
<p>(Auszug Handwerkerrechnung)</p>
<blockquote><p>In allen Geschichtchen des Lebens sind jene von besonderer Schönheit, an deren Schwanz man zu ziehen in der Lage ist. Denn das Ziehen weckt nun mal eine gewisse Aufmerksamkeit.</p></blockquote>
<p>Wie ein Werbeslogan liest sich der Rechnungstext. Was dahinter steckt, nennt sich Warenwirtschaftsprogramm. Im Grunde könnte hier auch stehen: Rattengift, extrem giftig, mit vernichtender Durchschlagskraft. Das wäre wohl zu ehrlich.</p>
<p>So verspricht uns der Rechnungstext &#8222;höchste Attraktivität und schnelle Köderaufnahme&#8220;, für Kinder aber gilt: Bitte den Ratten nicht nachmachen. Sonst wird´s eng für die Gesundheit, Herzilein.</p>
<p>Anderer Gedanke.</p>
<p>Die Speisekarte für unsere Ratten trug einen Hauch italienisch in sich, es gab Pasta.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15809" alt="Murin dife Pasta" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Murin.de_.Pasta_Ratten.jpg" width="437" height="129" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Murin.de_.Pasta_Ratten.jpg 437w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/04/Murin.de_.Pasta_Ratten-300x88.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px" /></p>
<p>(Auszug Handwerkerrechnung)</p>
<blockquote><p>Murin dife pasta &#8211; Keine Tagliatelle Verde, sondern hochgiftig, wie das Datenblatt zeigt, Zitat: &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rodentizid" target="_blank">Rodentizide</a> Köderformulierung für den professionellen Einsatz und Hausgebrauch&#8220;</p></blockquote>
<p>Mit Bärlauch-Tartufo? Oder ohne. Klingt irgendwie lecker.</p>
<p>Ist aber tödlich. Leider.</p>
<p>Sind nicht auch Blogs immer mit so einem widerlichen Teaser behaftet, einem Einleitungsteil, in dem etwas ganz besonders lesenswertes steht, warum ein Artikel überhaupt gelesen werden soll? Ist das auch eine Köderformulierung?</p>
<p>Und dann der amtliche Teil der Rechnung. Im Anhang befindet sich eine &#8222;Bescheinigung gemäß § 4 Schädling VO über den Abschluss von Rattenbekämpfungsmaßnahmen&#8220;. Diese Bescheinigung nennen die Schädlingsbekämpfer eine Tilgungsbescheinigung.</p>
<p>In uns wird der Kontext nun vollends deutlich. Es handelt sich um getilgtes, gelöschtes, ja ausgelöschtes Leben und darüber wird in Deutschland eine Bescheinigung erstellt. Diese wird der Rechnung angehängt und ist dem zuständigen Gesundheitsamt einzureichen.</p>
<p>Ob das Gesundheitsamt davon wusste? Nein, es wusste von der Maßnahme nicht. Sie ging zurück auf einen Mieter, der im Hof eine fette Ratte gesichtet haben will. Die Hausverwaltung hat auch nicht zurückgefragt, ob er damit den Nachbarn meinte oder ein widerliches Nagetier mit geringeltem Schwanz und &#8222;Rattenschwanzproblemen&#8220; der Art, wie wir sie hier schon anderweitig dargestellt hatten.</p>
<p>In Berlin-Wilmersdorf haben wir kürzlich Rattenkragen eingebaut, das sind edelstahl-angefertigte Rohrzwischenstücke, die das Durchsteigen von Ratten im Abwassersystem verhindern, weil die Tiere im Rohrstück plötzlich keinen Halt finden. Sie rutschen immer wieder nach unten.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/rattengift.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-49" alt="Rattengift - behördliches Kauderwelsch" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/rattengift.jpg" width="280" height="509" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/rattengift.jpg 280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2007/10/rattengift-165x300.jpg 165w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a></p>
<p>Das erscheint uns human.</p>
<p>Mit der Tilgungsbescheinigung allerdings haben wir auch ein Kopfproblem. Wir mögen das deutsche Bescheinigungswesen nicht sonderlich und verabscheuen die Idee, man müsse den Vollzug in Todeslisten wirksam verbürokratisieren.</p>
<p>Ohne eine solche Bescheinigung funktioniert die Welt eher besser als schlechter, denken wir, während wir wissen: Diese Frage wird heute nicht mehr von alltagsentscheidender Bedeutung sein. Wenn wir nur aufpassen, so wird sie es auch niemals mehr.</p>
<p>Das ist allerdings ein ganz entscheidender Gedanke.</p>
<p>Bleibt uns noch, dem Leser die Suche nach dem längsten Rattenschwanz <a title="interner Suchlink nach &quot;Rattenschwanz&quot;" href="https://gesichtspunkte.de/?s=Rattenschwanz">hier vorzuschlagen&#8230; &#8211; au weia&#8230;</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>1659-14 &#8211; Video: Eine Dokumentation über einen Mann, den die Bräute gerne küssen!</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/197114-video-eine-dokumentation-ueber-einen-mann-den-die-braeute-gerne-kuessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2014 16:41:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(Logo der Schornsteinfegerinnung!) Manch Schornsteinfeger irrt. Mancher ist verwirrt. Frei sind sie jetzt alle.  Einer für alle, alle für einen. Haben das die Toten Hosen für die Schornsteinfeger geschrieben? Eine Auftragsarbeit? Im Mai 2010 wurde von einer sehr netten Französin diese Dokumentation über den Alltag eines Berliner Schornsteinfegermeisters ins Netz gestellt. Schornsteinfeger Skrobek sagt das. ... <a title="1659-14 &#8211; Video: Eine Dokumentation über einen Mann, den die Bräute gerne küssen!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/197114-video-eine-dokumentation-ueber-einen-mann-den-die-braeute-gerne-kuessen/" aria-label="Mehr Informationen über 1659-14 &#8211; Video: Eine Dokumentation über einen Mann, den die Bräute gerne küssen!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6665" alt="_personen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/05/personen.jpg" width="188" height="48" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-122" alt="Logo der Schornsteinfegerinnung" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/04/schornsteinfegerinnung.gif" width="66" height="66" /></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #c0c0c0;">(Logo der Schornsteinfegerinnung!)</span></p>
<p>Manch Schornsteinfeger irrt. Mancher ist verwirrt. Frei sind sie jetzt alle.  Einer für alle, alle für einen. Haben das die Toten Hosen für die Schornsteinfeger geschrieben? Eine Auftragsarbeit?</p>
<p>Im Mai 2010 wurde von einer sehr netten Französin diese Dokumentation über den Alltag eines Berliner Schornsteinfegermeisters ins Netz gestellt. Schornsteinfeger Skrobek sagt das. Dass sie sehr nett gewesen sei. Einer für alle, alle für einen. Diese Tradition sei auch ein Stück Lebenswirklichkeit, sagt Norbert Skrobek, der Kreuzberger. Schön gemachtes, kurzweiliges Video über den Berufsalltag oben auf´m Dach.</p>
<p><span id="more-15644"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://youtu.be/80NaFoYzgME<br />
<em><span style="color: #c0c0c0;">Norbert Skrobek, Schornsteinfeger</span></em></p>
<blockquote><p>Nach Aufhebung des Monopols für Schornsteinfeger kommen diese allerdings üblicherweise auch weiterhin nicht am Samstag. Von folgenden <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14994">Ausnahmen abgesehen&#8230;</a></p></blockquote>
<p>Was die Europäische Gemeinschaft über die Abschaffung des Schornsteinfeger-Monopols sagt, erklärt Skrobek. Die Änderung ist inzwischen durchgeführt. Innungsvorstand Heiko Kirmis sagte uns dazu vor längerem, die Schornsteinfeger bevorzugten es auch weiterhin, in ihren angestammten Bezirken tätig werden zu wollen. Da es da allerorten gibt, dass die Chemie zwischen Schwarzkittel Schornsteinfeger und Mandant (Grundstückseigentümer) mal nicht so ist, wie wir es uns wünschen, ist jetzt aber auch in besonderen Fällen der Wechsel möglich.</p>
<p>Von dieser Handhabung haben wir Gebrauch gemacht und alles beim alten belassen, Aufträge geschrieben und Betreuung widerruflich den bisherigen Schornsteinfegern übertragen. Und falls es mit einem mal nicht klappt. Dann halb so schlimm.</p>
<p>Männer im Schornstein? Dick &amp; Doof waren kürzlich da.</p>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=MHH4dHm4jMQ<br />
Dick und Doof &#8211; Männer im Schornstein IN FARBE</p>
<blockquote><p>Dick &amp; Doof als Schornsteinfeger, das ganze koloriert in Farbe. Hurra! Endlich.</p></blockquote>
<p>Die siebenminütige Kurzdoku ist schön anzusehen. Und erinnert uns auch musikalisch schon ein bisschen, wie es Weihnachten war&#8230;.Dick &amp; Doof hingegen ist beträchtlich länger. Für alle diejenigen, die zu viel Zeit haben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>1652-14 &#8211; Wald- &#038; Wiesenrecht: Frau Kurze von der Berliner Polizei ist eine richtige Gewitterziege!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2014 13:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeipräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Wald- & Wiesenrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Fakt: Es ist egal, ob du Recht hast oder Unrecht. Entscheidend ist, ob Du Unrecht innerhalb einer bestimmten Notfrist bekämpfst. Dies gilt vor allem für &#8222;öffentliches Recht&#8220;, weil dort das so genannte Klopfkopfrecht betoniert ist in Kaltschalen, aus denen zu essen nach Ablauf Würgereiz verursachen kann. In einem Kinderlied heißt es: &#8222;Auf der Mauer, auf ... <a title="1652-14 &#8211; Wald- &#038; Wiesenrecht: Frau Kurze von der Berliner Polizei ist eine richtige Gewitterziege!" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/196414-wald-wiesenrecht-frau-kurze-von-der-berliner-polizei-ist-eine-richtige-gewitterziege/" aria-label="Mehr Informationen über 1652-14 &#8211; Wald- &#038; Wiesenrecht: Frau Kurze von der Berliner Polizei ist eine richtige Gewitterziege!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8573" alt="Banner Wald &amp; Wiesenrecht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/02/banner.Wald_.und_.Wiesenrech-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Fakt: Es ist egal, ob du Recht hast oder Unrecht. Entscheidend ist, ob Du Unrecht innerhalb einer bestimmten Notfrist bekämpfst. Dies gilt vor allem für &#8222;öffentliches Recht&#8220;, weil dort das so genannte Klopfkopfrecht betoniert ist in Kaltschalen, aus denen zu essen nach Ablauf Würgereiz verursachen kann. In einem Kinderlied heißt es: &#8222;Auf der Mauer, auf der Lauer liegt ne kleine Wanze&#8230;.&#8220;</p></blockquote>
<p>Der Ton macht die Musik: Roswithe Kurze (* Name geändert) arbeitet bei der Berliner Polizei und ist eine richtige, rechthaberische Gewitterziege. Die ganze Art, wie sie ihren Beruf ausübt, hat was mit Recht haben zu tun. Sie hat das &#8222;öffentliche Recht&#8220; in sich und trägt es nach außen. Und das geht so:</p>
<p>Am 05. September 2013 gegen 12:30 Uhr kommt es in Berlin-Kreuzberg im 6. OG eines Mehrfamilienhauses zu einem Wasserschaden an Wohnräumen. Das ist ein Donnerstag. Der Mieter dort ist durcheinander. Anstatt die Hausverwaltung anzurufen bzw. den für solche Fälle bekanntermaßen beauftragten Hauswartsdienst (ist ausgehängt), wendet sich der Mieter an die Berliner Polizei. Diese rückt an und beseitigt einen Zustand einer &#8222;Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung&#8220;.</p>
<p><span id="more-15607"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_7676" aria-describedby="caption-attachment-7676" style="width: 364px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7676" alt="Häufig anzutreffende Tierarten: Gewitterziege" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gewitterziege.jpg" width="374" height="657" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gewitterziege.jpg 374w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/10/Gewitterziege-170x300.jpg 170w" sizes="auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px" /><figcaption id="caption-attachment-7676" class="wp-caption-text">Häufig anzutreffende Tierarten: Gewitterziege</figcaption></figure>
<blockquote><p>Was Du tust und was Du nicht tust: Bedenke stets die Rechtsfolgen. &#8211; Und was die Polizeimitarbeiter angeht: Nu sei doch nicht so. Sie machen doch nur ihre Arbeit. &#8211; Genau, das ist ja das Problem: Nicht dass sie es machen. Sondern wie sie es machen.</p></blockquote>
<p>Es trifft kurze Zeit später auch der zuständige Hauswart dort ein. Alles ist schon gelaufen. Am 29.11.13 schreibt Roswitha Kurze (*) einen Brief an die Hausverwaltung und bezichtigt diese der Kostenschuldnerschaft für die entstandenen Kosten in Höhe von 119,66 EUR. Wie sich diese Kosten aufgliedern? Es handelt sich um 17,79 EUR (!!) Kosten für 23 Minuten (ergebnislose) Anfahrt des Mitarbeiters Herr Dickmann (*) einer Tischlereifirma &#8222;Morena&#8220; (*) (Stempelaufdruck: &#8222;Duplikat nicht bezahlen&#8220;). Und um weitere 101,87 EUR Verwaltungsgebühren für das Schreiben.</p>
<p>Als Kostenschuldner bezeichnet die Polizei die Hausverwaltung.</p>
<blockquote><p>Frau Kurze, das war kurz gesagt Scheiße, was Sie da geschickt haben. Es lässt sich daraus nichts vernünftig entnehmen: Weder steht dort, wo genau sie was auf wessen Veranlassung hin unternommen haben. Noch ist ersichtlich, wer dafür gerade zu stehen hat. Fest steht im Moment nur eins: Wir sind es nicht.</p></blockquote>
<p>Die Hausverwaltung ist nun ganz sicher nicht der Kostenschuldner. Sie trifft an diesem Vorgang überhaupt keine Schuldnerschaft. Das kann ja mal passieren.</p>
<p>Wenn überhaupt, trifft die Kostenschuldnerschaft den Hauseigentümer selbst. Es handelt sich bei dem Mehrfamilienhaus um eine in Wohnungseigentum aufgeteilte Wohnungseigentümergemeinschaft mit 32 Wohnungseigentümern.</p>
<p>In der WEG wird unterschieden in Sonder- und Gemeinschaftseigentum. Vorliegend war der Grund ein Rohrbruch und &#8222;Gefahr im Verzug&#8220;, weil in einer Waschküche Wasser lief (im Dach) in die Wohnung eins drunter.</p>
<blockquote><p>Kennst du das, Frau Kurze, du bekommst einen Brief von einer Behörde und da steht nur Schmarrn drin? Dann legst du das hin und sagst dir, da steht nur Schmarrn drin, da werde ich mal nachfragen, was das soll. Wenn ich Zeit dafür habe. Und jetzt bitte du, Frau Kurze, du alte Gewitterziege: Mähähhhh, was denn nun? Sag mal, &#8230;.</p></blockquote>
<p>Zuständig für diese Waschküche ist allein der zur alleinigen Sondernutzung berechtigte Miteigentümer aus Berlin-Lichtenrade, dessen Telefonnummer im Hause auch bekannt ist, weil sie unten ans Hoftor angeschlagen ist. Frau Kurze echauffiert sich am Telefon, weil ich mehrfach genau nachfrage. Ich sage: &#8222;Ich muss wissen, was vorgefallen ist.&#8220; Sie sagt auf Nachfragen, sie will mir dazu nichts schreiben. Ach so ist das also? Sie schicken dir einfach einen Kostenbescheid und begründen müssen sie es auch nicht näher. Frau Kurze, du bist doof.</p>
<p>Es werfen sich viele Fragen auf. Besonders ärgerlich sind auszugsweise folgende Punkte, die erfahrungsgemäß auftreten, wenn die öffentliche Verwaltung versucht zu denken und zu handeln. Weil das so gut wie nie wirtschaftlich ist. Denn sie allein ist in der Lage, die Dinge so zu drehen, dass ein Schuh draus wird. Mit Rechtsbehelfsfristen.</p>
<p>* Wer denkt sich aus, einen Bürger wegen Gebühren von 17,- EUR Verwaltungskosten von mehr als 100,- EUR aufzuerlegen? Krasses Missverhältnis von Aufwand und Nutzen. Dürfte man im übrigen nicht von einer mit einem &#8222;Mantelvertrag&#8220; gebundenen Firma wie der Morena GmbH erwarten, dass sie Kosten von 17,- EUR überhaupt erst gar nicht in Rechnung stellt?</p>
<p>Aber nein, hier geht alles ganz gerecht zu, was getan wird, liegt im öffentlichen Interesse. Dass nun die Verwaltung des Landes Berlin versucht, auch noch halbwegs kostendeckende Gebühren weiter zu belasten, ist um so verwerflicher, als niemand nachgedacht hat. Rechnungsprüfung: Es wäre ein leichtes gewesen, der Firma die Rechnung beanstandet zurückzusenden und drauf zu schreiben &#8222;Bitte auf Kulanz ausbuchen&#8220;. Aber nein, es muss alles richtig korrekt zugehen! So ist der gesamte Vorgang angelegt: Die Kosten dieses Schwachsinns werden einfach weiter belastet.</p>
<p>Eine Mindestbetragsklausel im Rahmenvertrag? Ach so, hat niemand dran gedacht für solche Fälle. Deswegen muss das &#8222;bad underständing&#8220; dieses Wasserkopfs von öffentlicher Verwaltung natürlich der Bürger bezahlen. Man kann einfach nur wütend darüber sein.</p>
<p>* Und dann noch mangelhafte Arbeit. Sich aufs Hören sagen verlassen, im Treppenhaus eines Mehrfamilienhaueses aufzuschnappen, Rechnungen müsste die Verwaltung desselben verantworten und bei Nichtzahlung sogar im Vollstreckungswege ausgleichen, na klar. Für Hirnis wie in diesem Fall gilt:</p>
<p>Sie dürfen über 100,- EUR Verwaltungskosten abkassieren, müssen aber noch nicht einmal sauber recherchieren, wer Grundstückseigentümer ist. Sie sind so schlecht ausgebildet und &#8222;grottig&#8220; mit Wissen ausgestattet, dass ihre Bescheide auch nicht den Empfänger &#8222;An den Eigentümer des Grundstücks, diesen vertreten durch&#8230;..(z.B. Hausverwaltung)&#8220; tragen. Nein nein, das muss die Matrone nicht bedenken, die freche Matrone Roswitha Kurze, die in ihrem öffentlich gepuderten Sessel sitzt und den Hausverwalter am Telefon belehrt: &#8222;Da hätten´se ja mal was sagen können.&#8220;</p>
<p>Nein, so ist das nämlich, oder anders herum ausgedrückt:</p>
<blockquote><p>Die Umkehr der Unschuldsvermutung: Bei Behördenschriftsätzen mit denkbaren Rechtsfolgen tritt selbige ein, ohne dass ein besonderes Zutun des Empfängers, in der Regel eines Bürgers, erforderlich ist. Der kann sich wehren. Und muss es auch tun. Binnen Rechtsbehelfsfrist. Unterlässt der zu Unrecht in Anspruch genommene Bürger das Rechtsmittel, so treten die angedrohten Rechtsfolgen ein.</p></blockquote>
<p>Ach so, sagte ich schon, dass Roswitha Kurze in Wirklichkeit ganz anders heißt und eine richtige, dämliche Gewitterziege ist? Falls nein, dann habe ich es jetzt hier Gott sei Dank nicht noch vergessen zu erwähnen. Die ganze Geschichte trägt einen streng fiktiven Erzählcharakter. Genau so, wie die Berliner Polizei Zentrale Aufgaben in ihrem Stabsbereich 0815 (Nummer geändert) in Berlin Zehlendorf bewerkstelligt.</p>
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		<title>1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 09:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, ... <a title="1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/194714-positionen-was-man-ueber-das-zusammenzurren-von-gekonnten-argumentationslinien-zu-sagen-pflegt-bzw-denkt-zitate/" aria-label="Mehr Informationen über 1635-14 &#8211; Positionen: Was man über das Zusammenzurren von gekonnten Argumentationslinien zu sagen pflegt, bzw. denkt! #Zitate">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-15517" alt="Dietrich Brüggemann - Das Sortieren von Argumenten!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg" width="650" height="604" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten.jpg 650w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/Dietrich.Brueggemann_Sortieren.von_.Argumenten-300x278.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></p>
<blockquote><p>Das Sortieren von Argumentationslinien sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Argumenten wird vom selben<br />
Denkapparat geleistet wie das Sortieren von Sätzen sowie deren Zusammensetzung aus einzelnen Wörtern und wiederum deren Zusammensetzung aus Buchstaben. Wer schon letzteres nicht schafft, der wird bei ersterem auch nicht viel zustandebringen. Das ist ein extrem simpler Indikator, ob es sich lohnt, einen Beitrag überhaupt zu lesen, und er funktioniert eigentlich immer.</p></blockquote>
<p>Mit Verlaub: Es sind die ganz großen Themen, die berühren. Der Filmemacher Dietrich Brüggemann hat das gesagt. Womit er Recht hat. Dietrich Brüggemann lebt in <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann" target="_blank">Berlin-Kreuzberg</a> und manchmal in Berlin-Schöneberg, wenn Berlinale ist. Also manchmal. Was Brüggemann sagt, betrifft diejenigen, die sich zu Wort melden, indem sie Text versuchen zu ordnen. Das kann &#8222;das gesagte Wort&#8220; sein, manchmal muss es aber nicht sein: Also besser nicht. Sagt Brüggemann. Siehste.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1615-14 &#8211; Fotowelt: Hat Berlin einen an der Waffel? Oder der Hotelchef? Ein Merkblatt für den Hotelgast zur Übernachtungssteuer! #ÜnStG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2014 17:02:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=-Xaq-Mp2YZg Ausdruck der Berliner Politik, hier am Platz der Luftbrücke: Der Wackeldackel! Echtes Berliner Aushängeschild, Zitat: &#8222;Um zu verhindern, dass von der Steuer freizustellende Übernachtungsleistungen zu Unrecht der Besteuerung unterworfen werden, sind die Betreiber der Beherbergungsbetriebe in die Prüfung der besteuerungsrelevanten Voraussetzungen eingebunden.&#8220; Tatsächlich: Als sei Berlin &#8222;psychisch gestört&#8220;, werfen wir versehentlich einen Blick auf ... <a title="1615-14 &#8211; Fotowelt: Hat Berlin einen an der Waffel? Oder der Hotelchef? Ein Merkblatt für den Hotelgast zur Übernachtungssteuer! #ÜnStG" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/192714-fotowelt-hat-berlin-einen-an-der-waffel-oder-der-hotelchef-ein-merkblatt-fuer-den-hotelgast-zur-uebernachtungssteuer-uenstg/" aria-label="Mehr Informationen über 1615-14 &#8211; Fotowelt: Hat Berlin einen an der Waffel? Oder der Hotelchef? Ein Merkblatt für den Hotelgast zur Übernachtungssteuer! #ÜnStG">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-232" alt="Icon fotowelt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/09/fotowelt.png" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_15371" aria-describedby="caption-attachment-15371" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15371 " title="Merkblatt für den Übernachtungsgast" alt="Merkblatt für den Übernachtungsgast" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b-900x1200.jpg 900w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2014/02/2014-01-30-18.41.23-7_Uenst1b.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15371" class="wp-caption-text">Merkblatt für den Übernachtungsgast</figcaption></figure>
<p>http://www.youtube.com/watch?v=-Xaq-Mp2YZg<br />
Ausdruck der Berliner Politik, hier am Platz der Luftbrücke: Der Wackeldackel!</p>
<blockquote><p>Echtes Berliner Aushängeschild, Zitat: &#8222;Um zu verhindern, dass von der Steuer freizustellende Übernachtungsleistungen zu Unrecht der Besteuerung unterworfen werden, sind die Betreiber der Beherbergungsbetriebe in die Prüfung der besteuerungsrelevanten Voraussetzungen eingebunden.&#8220;</p></blockquote>
<p>Tatsächlich: Als sei Berlin &#8222;psychisch gestört&#8220;, werfen wir versehentlich einen Blick auf dieses Merkblatt. Das ist doch echt krank. Der genaue Wortlaut ist verlinkt unten.</p>
<p>Wie auf einer Hutablage im Auto der Wackeldackel, so schauen wir fassungslos auf den Tresen eines in die Jahre gekommenen Hotels am Platz der Luftbrücke und trauen unseren Augen nicht. Das Pamphlet kommt uns zuerst wie ein Witz vor, aber unbestreitbar liegt es dort auf dem Tresen aufgeklebt, damit es auch jeder sehen kann. Hat der Hotelchef einen an der Waffel? Oder Berlin?</p>
<p>Tante Google hat das Ding auch als pdf zum download gefunden. Lest Euch das mal durch und stellt Euch vor, Ihr seid Berlingast und übernachtet heute Nacht hier in Berlin. Normal ist das wirklich nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Widerliches Schriftstück: <a title="externer Link" href="http://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/downloads/__bernachtungsteuer_merkblatt_gast.pdf" target="_blank">Pamphlet der Senatsverwaltung für Finanzen</a></li>
<li>Schon besser: <a title="externer Link" href="http://plazaa.de/berlin/restaurants/karagiosis-taverna/" target="_blank">Die &#8222;Taverne Karagiosis&#8220; am Klausner Platz, Charlottenburg</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/192014-alltag-aus-der-korrespondenz-ueber-einen-neuen-graffitischutzvertrag-wer-darf-neue-stoerfaelleangriffe-auf-die-fassade-melden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 08:02:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Albumtitel von 1990 von Prince: Graffiti Bridge! Aus der Korrespondenz zum (neuen) Graffitischutzvertrag in Kreuzberg: &#8222;Federführend hierbei soll -zweckmäßigerweise- die Zahnarztpraxis sein, &#8222;da sie mit Abstand am dichtesten dran&#8220; ist, an der Sache.&#8220; &#8211; &#8230; mit Abstand am dichtesten dran sein&#8230;..? Hä? Komische Formulierung. Es geht um die Frage, wer von den in Frage kommenden ... <a title="1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/192014-alltag-aus-der-korrespondenz-ueber-einen-neuen-graffitischutzvertrag-wer-darf-neue-stoerfaelleangriffe-auf-die-fassade-melden/" aria-label="Mehr Informationen über 1608-14 &#8211; Alltag: Aus der Korrespondenz über einen neuen Graffitischutzvertrag. Wer darf neue Störfälle/Angriffe auf die Fassade melden?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6256" alt="_banner.Kommunikation" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg" width="450" height="250" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/banner.Kommunikation-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<blockquote><p>Albumtitel von 1990 von Prince: <strong>Graffiti Bridge!</strong></p></blockquote>
<blockquote><p>Aus der Korrespondenz zum (neuen) Graffitischutzvertrag in Kreuzberg: &#8222;Federführend hierbei soll -zweckmäßigerweise- die Zahnarztpraxis sein, &#8222;da sie mit Abstand am dichtesten dran&#8220; ist, an der Sache.&#8220; &#8211; &#8230; mit Abstand am dichtesten dran sein&#8230;..? Hä? Komische Formulierung.</p></blockquote>
<p>Es geht um die Frage, wer von den in Frage kommenden Personen/Menschen ist berechtigt, neue &#8222;Tags&#8220; an der Straßenfassade an den Dienstleister zu melden? Fest steht: Es sind mehr als eins Personen. Bahn frei für alle in Frage kommenden &#8222;Kontaktpersonen&#8220;, es sind, nach längerem Überlegen, die örtlich ansässige Zahnarztpraxis, sie sitzt im Hochparterre. Es ist die Hausverwaltung latürnich. Und es ist selbst verfreilich auch die Hauswartsfirma.</p>
<p><span id="more-15327"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>http://youtu.be/jjpiBm2Q-gc<br />
PRINCE. LIVE AT THE ALADDIN LAS VEGAS. THE RIDE.</p>
<p>Das zu regeln, schreit nach schriftlicher Fixierung. Aber &#8222;mit Abstand am dichtesten dran&#8220; zu sein, eine solch &#8222;wilde&#8220; Formulierung, das hätte sich doch niemand im Traume auszudenken gewagt? &#8211; Aber Kosten dafür umzulegen, dass regelmäßig die Hinterlassenschaften von Sprayern entfernt werden, die man ja so nie bestellt hatte? An denen man eben &#8222;mit Abstand&#8220; am dichtesten dran sitzt, ohne das je gewollt zu haben. So wie die Gitarre von Prince hier oben, so sind dann auch die Gefühle, überbordend. Prince übrigens, um das noch zu sagen, sagt im Abspann: To Secure The Rights Of Furture Experience &#8230;und bittet dann um Beitritt zu seiner Fancommunity, in der für Kultur wie diese bezahlt wird&#8230;.so ungefähr muss man sich auch einen Graffitischutzvertrag vorstellen, nur übertragen gedacht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/187613-positionen-das-fuehrungslose-schiff-die-wohnanlage-und-die-abwesenheit-des-beirats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 09:59:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Verwalter tut seine Arbeit pflichtschuldigst. In Berlin-Kreuzberg ist unter einem Laden im Keller ein Stempel gestellt worden, der aus statischen Gründen die Decke hält. Das habe eine Statiker nachgerechnet, weiß der vermietende Eigentümer, dessen Mieter einen Spätkauf betreibt. Die Verwaltung möchte das wenigstens einmal persönlich besichtigt haben. Besteht Grund zur Beunruhigung? Oder ist das ... <a title="1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187613-positionen-das-fuehrungslose-schiff-die-wohnanlage-und-die-abwesenheit-des-beirats/" aria-label="Mehr Informationen über 1564-13 &#8211; Positionen: Das führungslose Schiff, die Wohnanlage und die Abwesenheit des Beirats">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2208" alt="SPAM" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/07/spam.gif" width="130" height="45" /></p>
<p>Der Verwalter tut seine Arbeit pflichtschuldigst.</p>
<p>In Berlin-Kreuzberg ist unter einem Laden im Keller ein Stempel gestellt worden, der aus statischen Gründen die Decke hält. Das habe eine Statiker nachgerechnet, weiß der vermietende Eigentümer, dessen Mieter einen Spätkauf betreibt.</p>
<p>Die Verwaltung möchte das wenigstens einmal persönlich besichtigt haben. Besteht Grund zur Beunruhigung? Oder ist das &#8222;as usual&#8220;, also langweiliger Routinemist?</p>
<p>Um die Beteiligten zu einem Ortstermin zu laden, wozu auch der Verwaltungsbeirat der Anlage gehört, lädt der Verwalter diese ein, mit einer Email. Die Antworten haben es wiederum in sich.</p>
<p><span id="more-15023"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Ein Autoresponder meldet: &#8222;Bis zum 25.11. bin ich nur über Email erreichbar, Unterschrift&#8220;</p></blockquote>
<p>Aha, da ist jemand in Urlaub.</p>
<p>Urlaubsanträge (;-)) haben nicht vorgelegen. Okay, Verwaltungsbeiräte sind ehrenamtlich tätig. Am besten aber ist der &#8222;mailer daemon&#8220;, der eine weitere Email an einen Versicherungskonzern abweist, und der folgendes mitteilt:</p>
<blockquote><p>This message was created automatically by mail delivery software. A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. The following addresses failed:</p>
<p>&lt;vorname.nachname@versicherung.de&gt; (* geändert)</p>
<p>SMTP error from remote server after transfer of mail text:<br />
host mx10.htp-mailer.de[ip-nummer]:<br />
554 5.7.1 Message refused by DNSBL check. dnsbl.sorbs.net / ip-nummer This email has been rejected. <span style="color: #ff0000;">The email message was detected as spam</span>.</p></blockquote>
<p>Insgeheim beschimpfen wir umgehend die herabwürdigende Mitteilung der Versicherung. Wir sind doch keine Spammer.</p>
<p>Das ist nicht nett, liebe Versicherung.</p>
<p>Kurzfristig erscheint einem die Meldung der Versicherung wie eine Erlösung: Endlich nicht mehr arbeiten müssen. Jede Mühe ist für die Katz. Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht zeigen, ein albanisches Sprichwort. Doch langfristig gedacht, droht eine Kundenverschlechterung. Der Verwaltungsbeirat bezeichnet den Verwalter als amtsmüde, als faul und es bewege sich schon seit geraumer Zeit nichts mehr. Man hört schlicht von diesem Verwalter nichts mehr. Zeit vielleicht, ein paar Emails weniger zu schreiben und anstatt welche abzusondern als digitalen Sondermüll, einfach mal -wie früher- raus gehen an die Front, zu den Leuten hin. Crossmedia, so heißt jetzt das Zauberwort: Sich bei der Kundin telefonisch melden und fragen: Weißt Du eigentlich&#8230;.?</p>
<p>Die Wohnungseigentümerin ist Mitarbeiterin dieser Versicherung und empfängt im ausdrücklichen Einverständnis mit uns seit mindestens zehn Jahren (ich habe nicht genau nachgeschaut) unsere Emails stets unbeanstandet.</p>
<p>Oder sollte uns tatsächlich eine schlechte Benimmse zugeschrieben worden sein, nachträglich im unternehmensinternen Spamfilter der angesehenen Versicherung? Wir wissen nicht, ob ein Update daran schuld ist oder warum neuerdings, also seit heute, unsere Nachrichten dorthin als Spam &#8222;geflagged&#8220; werden.</p>
<p>Aber das gefällt uns nicht. Wir wollen doch nur arbeiten.</p>
<p>Die Wohnanlage ist nun vorläufig ein führerloses Schiff. Zeit für Veränderungen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1562-13 &#8211; Positionen: Sie liebten und sie trennten sich. Vom Umgang mit erkalteten Kontakten.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 19:51:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alles hat seine Zeit. Und ist dann abgelaufen. Irgendwann. So ist es auch mit Handwerker- bzw. Lieferantenadressen. Man nimmt welche auf und nennt seinen Datenbestand eine &#8222;gute Recherchebasis&#8220; für wertvolle Handwerkerkontakte. Der Dachdecker, der das von sich zu sagen weiß, kann vermuten, irgendwann zu einer wertvollen Auftragsanfrage befragt zu werden. Wer erst einmal in einen ... <a title="1562-13 &#8211; Positionen: Sie liebten und sie trennten sich. Vom Umgang mit erkalteten Kontakten." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/187413-positionen-sie-liebten-und-sie-trennten-sich-vom-umgang-mit-erkalteten-kontakten/" aria-label="Mehr Informationen über 1562-13 &#8211; Positionen: Sie liebten und sie trennten sich. Vom Umgang mit erkalteten Kontakten.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15010" aria-describedby="caption-attachment-15010" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Lieferantenadresse.gelöscht.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15010 " title="Lieferantenadresse gelöscht" alt="Lieferantenadresse gelöscht" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/11/Lieferantenadresse.gelöscht.jpg" width="650" height="254" /></a><figcaption id="caption-attachment-15010" class="wp-caption-text">Lieferantenadresse gelöscht</figcaption></figure>
<p>Alles hat seine Zeit. Und ist dann abgelaufen. Irgendwann.</p>
<p>So ist es auch mit Handwerker- bzw. Lieferantenadressen. Man nimmt welche auf und nennt seinen Datenbestand eine &#8222;gute Recherchebasis&#8220; für wertvolle Handwerkerkontakte. Der Dachdecker, der das von sich zu sagen weiß, kann vermuten, irgendwann zu einer wertvollen Auftragsanfrage befragt zu werden. Wer erst einmal in einen Pool vermeintlicher Anbieter hinzugeraten, ist drin. Drin sein kann ganz einfach sein.</p>
<p>Schwieriger ist es, wieder raus zu kommen aus solchen Datenbanken. Doch auch das tut not und ist dringend von Zeit zu Zeit erforderlich. Denn was nützt beiden Seiten Nullkommunikation?</p>
<p><span id="more-15009"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<p>Der Handwerker bekommt aus aktuellem Anlass eine Angebotsanfrage von uns. Er ist einer von sieben Dachdeckern. In Berlin-Kreuzberg soll ein Dach auf einem Mehrfamilienhaus grundlegend durchrepariert werden. Das ist kein Kleinauftrag.</p>
<p>Eine Architektin zeigt gern alles. Am Ende sollen gekonnte Angebote dabei herauskommen und die WEG will auf einer Versammlung über den Zuschlag an Firma XY aufgrund diesen Angebots entscheiden.</p>
<p>Das Baugewerbe ächzt und stöhnt derzeit. Zu viel haben sie zu tun, alle. Sagen sie auch. Von einem von sieben kommt daher binnen 10 Minuten bereits die Antwort.</p>
<blockquote><p>Leider können wir keine weiteren Angebote in den nächsten Wochen erstellen. Wir sind bereits mit mehreren Angebotserstellungen im Verzug und müssen diese erst mal abarbeiten.</p></blockquote>
<p>Recht so. Das ist sympathisch und ehrlich. Man muss auch mal &#8222;nein&#8220; sagen können. Er ist uns als Netter in Erinnerung. Die Recherche ergibt, dass wir seine Firma seit 2007 im Datenbestand in Frage kommender Dachdeckerfirmen haben.</p>
<p>Wir überlegen einen Moment. Im Grunde haben wir nicht in einem Fall eine größere, sinnvolle Zusammenarbeit gemacht, in den letzten fünf Jahren. Die Arbeit, die er 2007 für uns gemacht hat, war okay, gut, preiswert, sauber gearbeitet, das gab Punkte.</p>
<p>Aber dann? Still ruhte der See.</p>
<p>In diesem Moment ist klar: Eine Adresse wie diese kann Ballast für uns sein. Und Ballast für ihn. Wir mailen ihn immer wieder an und bitten um Angebote und er sagt immer wieder, nein, jetzt hat er gerade keine Zeit dafür.</p>
<p>Dann ist es ehrlicher, sich ganz voneinander zu trennen, so schade das auch ist. Der Sticker, der eingangs gezeigt wird (oben), sagt alles aus, was notwendig ist, um die Löschung des Datensatzes einzuleiten und so aktiv dafür zu sorgen, dass wir diesen Dachdecker nicht mehr neu belästigen.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1545-13 &#8211; Shift happens: 1 Mülltonne abbestellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2013 14:41:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alba]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Eric Schweitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die &#8222;Wertstofftonne&#8220; muss weg. Seit dem 01. Januar 2013 hat sich ALBA Berlin mit der BSR aufgeteilt. Was die einen nicht machen, lassen die anderen liegen. Oder stehen. Die 240 L-Tonne soll weg. Stattdessen soll zusätzlich eine 240 L-Papiertonne hin. Am 07. August geht der Auftrag raus. Ein Autoreply von ALBA, Angelika Broichganz (* geändert) lässt ausrichten, ... <a title="1545-13 &#8211; Shift happens: 1 Mülltonne abbestellen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185713-shift-happens-1-muelltonne-abbestellen/" aria-label="Mehr Informationen über 1545-13 &#8211; Shift happens: 1 Mülltonne abbestellen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Shift.happens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14911" alt="Shift.happens" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Shift.happens.jpg" width="280" height="280" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Shift.happens.jpg 280w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/03/Shift.happens-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a></p>
<p>Die &#8222;Wertstofftonne&#8220; muss weg. Seit dem 01. Januar 2013 hat <span style="line-height: 24px;">sich </span>ALBA Berlin mit der BSR aufgeteilt. Was die einen nicht machen, lassen die anderen liegen. Oder stehen.</p>
<p>Die 240 L-Tonne soll weg. Stattdessen soll zusätzlich eine 240 L-Papiertonne hin. Am 07. August geht der Auftrag raus. Ein Autoreply von ALBA, Angelika Broichganz (* geändert) lässt ausrichten, sie liest keine Emails, sie würden auch nicht beantwortet. So eine Autoreply schaffe ich mir auch an. Ist auch gemütlicher.</p>
<p>Am 16.10. steht die Wertstofftonne immer noch. Frau Broichganz ist inzwischen ausgeschieden bei ALBA. Wieder habe ich die vier ALBA-Gesellschaften adresstechnisch am Wickel, die für mich wichtig sind. Zwei fliegen heute raus. Es gibt sie nicht mehr. Zwei andere heißen jetzt nicht mehr Deutschland GmbH und Consulting GmbH. Sie heißen jetzt plötzlich Alba Berlin GmbH. Im Westen nichts neues: Dr. Schweitzer, ALBA-Vorstand, hat wieder Unternehmensmonopoly gespielt. Einmal im Jahr ändern alle diese Gesellschaften ihre Namen und Zuständigkeiten. Fünf Telefonate, drei Emails und zwei weitere, die zurückkommen, obwohl sie lediglich zurückgeschickt wurden mit dem Hinweis: Bitte antworten Sie nicht auf diese Email. Na, dann eben nicht.</p>
<p>Guten Tag weiterhin.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1541-13 &#8211; Korrekturhilfen: Das Officeprogramm bietet einem im Leben manch vergnügliche Wortalternative #Maklerklausel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:19:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sagten wir schon, dass eine derartige Sammlung vergnüglicher Alternativvorschläge auf facebook dokumentarisch immer wieder ergänzt und zur Vergnügung gestellt wird? Falls nicht, jetzt ja. Das ist schon ganz schön schräg, was einem Officeprogramme so anbieten, wenn man einen Text mit der Rechtschreibprüfung durchforsten lässt. Es ist ein Software-Algodingsbums, nicht mehr, nicht weniger. Aber vergnüglich. Ist ... <a title="1541-13 &#8211; Korrekturhilfen: Das Officeprogramm bietet einem im Leben manch vergnügliche Wortalternative #Maklerklausel" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/185313-korrekturhilfen-das-officeprogramm-bietet-einem-im-leben-manch-vergnuegliche-wortalternative-maklerklausel/" aria-label="Mehr Informationen über 1541-13 &#8211; Korrekturhilfen: Das Officeprogramm bietet einem im Leben manch vergnügliche Wortalternative #Maklerklausel">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14891" aria-describedby="caption-attachment-14891" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Maklerklausel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14891 " title="Korrekturhilfe zu &quot;Maklerklausel&quot;" alt="Korrekturhilfe zu &quot;Maklerklausel&quot;" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/09/Maklerklausel.jpg" width="650" height="435" /></a><figcaption id="caption-attachment-14891" class="wp-caption-text">Korrekturhilfe zu &#8222;Maklerklausel&#8220;</figcaption></figure>
<p>Sagten wir schon, dass eine derartige Sammlung vergnüglicher Alternativvorschläge auf facebook dokumentarisch immer wieder ergänzt und zur Vergnügung gestellt wird? Falls nicht, jetzt ja. Das ist schon ganz schön schräg, was einem Officeprogramme so anbieten, wenn man einen Text mit der Rechtschreibprüfung durchforsten lässt. Es ist ein Software-Algodingsbums, nicht mehr, nicht weniger. Aber vergnüglich.</p>
<p>Ist eine &#8222;Maklerklausel&#8220; im Versicherungsvertrag im Grunde eine &#8222;Mauerkelle&#8220;. Ja, genau, warum eigentlich nicht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5511" alt="Weblotse" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/weblotse_banner.jpg" width="200" height="100" /></p>
<ul>
<li>Link mit eigenem facebook-Account: <a title="externer Link (facebook-Account benötigt)" href="https://www.facebook.com/thomas.gotthal/media_set?set=a.3958907853799.166389.1313356867&amp;type=3" target="_blank">Das Fotoalbum &#8222;Korrekturhilfen&#8220; vom Bloggwart</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 08:40:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war hier angerissen. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt: Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten. ist es falsch, eine &#8222;Telefon-Durchwahl&#8220; 657988000 anzugeben ... <a title="1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/184813-positionen-das-erbsen-stromzaehler-zaehlen-mit-vattenfall-geht-weiter-eine-fortsetzungsgeschichte/" aria-label="Mehr Informationen über 1536-13 &#8211; Positionen: Das Erbsen  (Stromzähler) zählen mit Vattenfall geht weiter (eine Fortsetzungsgeschichte)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12876" alt="Erbsenzähler: Die Öffentliche Anfrage!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg" width="480" height="480" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler.jpg 480w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-150x150.jpg 150w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/08/Erbsenzaehler-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>Erbsen zählen mit Vattenfall und worum es geht, war <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14808">hier angerissen</a>. Wenn Vattenfall nun auf Veranlassung des Unternehmens-Pressesprechers &#8222;besondere Teams für Vertragsfragen&#8220; einsetzt und schreibt:</p>
<blockquote><p>Als spezielles Team im Kundenservice von Vattenfall wurden wir beauftragt, Ihre Fragen aus fachlicher Sicht und unter Berücksichtigung der rechtlichen Grundlagen zu beantworten.</p></blockquote>
<p>ist es falsch, eine &#8222;Telefon-<strong>Durchwahl</strong>&#8220; 657988000 anzugeben für Rückfragen. Dies ist Irreführung. Wer dort anruft, befindet sich in der normalen Warteschlange für Null-Acht-Fünfzehn-Stromverbrauchskunden. Man muss per Sprachsekretär Fragen beantworten, wie z.B. &#8220; Geht es um eine Vertragsklärung?&#8220; Man sagt &#8222;JA&#8220;, obwohl es darum nicht geht. In Sachen Unternehmenskommunikation ist diese Art, Kunden zu schreiben, eine Beleidigung. Während wir uns in der Warteschlange befinden, sagt uns mit Pausenmusik Vattenfall so lange Sachen von vollkommener Irrelevanz, dass wir währenddessen ganze Artikel für die Öffentlichkeit verfassen. Das fragen sich viele: Wie kann ein Hausverwalter bloggen, wenn er zu tun hat? Die Antwort ist einfach: Man bloggt aus bzw. dank  der Warteschlange von Unternehmen wie TELEKOM oder VATTENFALL. Die wesentliche Wissensvermittlung: Rufe nie ein solches Unternehmen an, mach alles schriftlich. Weil einen die Erkenntnis treibt, dass digitaler Schriftmüll (Emails) wirkliche Problemklärung verhindert, ruft man dennoch an. Denn auch und gerade auf dem Schriftweg finden Probleme kaum noch Lösungen.</p>
<p><span id="more-14843"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_11589" aria-describedby="caption-attachment-11589" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11589" alt="Grüne Erbsen mit Wasabi" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg" width="640" height="853" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-768x1024.jpg 768w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074-225x300.jpg 225w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0074.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11589" class="wp-caption-text">Grüne Erbsen mit Wasabi</figcaption></figure>
<blockquote><p>Bitte bleiben Sie in der Leitung, wir verbinden Sie mit dem nächsten frei werdenden Kundenberater.</p></blockquote>
<p>Zwischenbescheide haben sie auch fest vorgedruckt &#8211; Texte wie diese sind <strong>zwei Briefseiten</strong> lang und beinhalten nichts von Wert, ein paar Zitate wie diese sind beispielsweise</p>
<blockquote><p>Auf Grund eines unerwartet hohen Postaufkommens sind wir momentan leider nicht in der Lage, unsere selbst gesetzten Qualitätsstandards, bezüglich der Beantwortungszeiten<br />
von Kundenanfragen, zu realisieren.</p></blockquote>
<p>So wird textautomatisiert von &#8222;unerwartet hohen&#8220; Postaufkommen geschwafelt, fest eingedruckt als systematische Mitteilung inhaltlicher Überforderung. Dasselbe gilt für die unerwartet hohe Anzahl von Anrufern, die zu lange Warteschleifen rechtfertigen. Inhaltlich ist das nichts anderes als das Eingeständnis, am Unternehmensservice zu massiv eingespart zu haben. Punkt.</p>
<p>Oder so</p>
<blockquote><p>Dies trifft uns ganz besonders, da wir auf eine zeitnahe Bearbeitung unserer Kundenanliegen größten Wert legen.</p></blockquote>
<p>Hier lachen ja die Hühner.</p>
<p>Und dann</p>
<blockquote><p>Zunächst möchten wir Ihnen versichern, dass wir den von Ihnen geschilderten Umstand und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten bedauern.</p></blockquote>
<p>Solche Texte setzen offenbar geschulte Psychologen auf, es handelt sich um &#8222;Besänftigungssprech&#8220;, ohne auf das Problem an sich einzugehen. Es wird &#8222;persönliche Betroffenheit&#8220; suggeriert. Oder der Kunde für dumm verkauft.</p>
<p>Eine Teillösung für eine untreffend der Verwalterin übergeholfene Zähleranlage einer leerstehenden Wohnung deutet sich hier versteckt an zwischen lauter Paraphrasen der Besänftigung.</p>
<blockquote><p>Was die genannte Lieferstelle betrifft, so akzeptieren wir selbstverständlich Ihren Widerspruch. Die in unserem Datensystem gespeicherten Informationen haben<br />
wir entsprechend ergänzt.</p></blockquote>
<p>Im Versuch, auf ein solches Schreiben Antwort zu geben und praktisch zum Hörer zu greifen aber scheitert der Mensch (in diesem Fall der Hausverwalter), weil es für &#8222;Beschwerdemanagement&#8220; ganz offensichtlich keinen Team-Workflow gibt, der folgendes besagen müsste:</p>
<p>&#8211; Die Benennung eines festen Aktenzeichens für eine Beschwerdeführung.</p>
<p>&#8211; Die klare Nennung einer Frist, innerhalb derer die Beschwerde voraussichtlich abgearbeitet werden würde.</p>
<p>&#8211; Die klare Zuweisung des Vorgangs an einen Unternehmens-Kompetenzträger mit persönlichen Kontaktdaten, wie Telefon-Durchwahl (echte &#8222;Durchwahl&#8220;) und persönlicher Emailadresse, um überhaupt erst einmal &#8222;menschlich persönliche Betroffenheit&#8220; zu erwecken und für das Scheitern von Lösungsversuchen jemanden persönlich dingfest machen zu können.</p>
<p>Es handelt sich um ein menschliches Versagen mit technischen Ausflüchten.</p>
<p>Schlimm.</p>
<p>Im &#8222;worst case&#8220; wird Vattenfall daher die Hausverwaltung, ggf. die WEG gerichtlich verklagen inzwischen auf Zahlung von Stromzählermieten, obwohl es drei bis fünf Erwiderungen und Widersprüche gibt, die rechtlich zweifelsfrei richtig abgesetzt sind, in der Absicht, den Verband der Wohnungseigentümer vor gerichtlichen Inanspruchnahmen zu schützen.</p>
<p>Die Lösung für dies alles stellt nicht Vattenfall bereit. Wir haben die Lösung längst gefunden. Darüber wollten wir mit Vattenfall sprechen. Dieses Ansinnen ist aber vollkommen zwecklos und nicht zu erreichen. Wir bleiben dran.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 08:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Roberto di Grioia]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt &#8222;der Sohn&#8220; wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr&#8230;. &#8211; Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. ... <a title="1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182713-positionen-wenn-der-elektriker-einen-kurzen-hat-eigenmacht/" aria-label="Mehr Informationen über 1515-13 &#8211; Positionen: Wenn der Elektriker einen Kurzen hat&#8230; #Eigenmacht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_13436" aria-describedby="caption-attachment-13436" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13436" alt="Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13436" class="wp-caption-text">Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister</figcaption></figure>
<blockquote><p>Schon sein ganzer Anfangston eingangs des Anrufs ist spöttisch, in Zweifel ziehend. Ob ich denn jetzt &#8222;der Sohn&#8220; wäre? Ja, manchmal bin ich Sohn, zuweilen sogar Vater. Komm zur Sache, grrrr&#8230;. &#8211; Die Sache selbst ist schnell geklärt: Elektriker läuft im Hause rum und repariert mal schnell noch Sachen, für die er keinen Auftrag besitzt. Er ist &#8222;das Gute an sich&#8220;, das wird schnell deutlich. Es geht um unerlaubte #Eigenmacht.</p></blockquote>
<p>Über diesen Anruf muss man nochmal reflektieren. Ist das Gute das Schlechte? Der Ton macht die Musik. Irgendein Irrer ruft an und sagt, er ist Elektriker und war in Berlin-Kreuzberg. Hat was repariert. Und dann noch das hier:</p>
<p>&#8222;Ich habe im Auftrag von (Name eines Gewerbetreibenden dort) in der Soundsostr. 72 (* geändert) Elektroarbeiten verrichtet. Bei der Gelegenheit hat mich ein anderer Mieter des Hauses angesprochen und auf einen Fehler der Sprechanlage hingewiesen.</p>
<p>Ich habe den Fehler gefunden und ihn beseitigt. Ich möchte nun dafür eine kleine Rechnung stellen.&#8220;</p>
<p>Dazu erwidere ich: &#8222;Nein. Da müssen Sie sich an den Auftraggeber wenden.&#8220;</p>
<p><span id="more-14698"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_5264" aria-describedby="caption-attachment-5264" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5264" alt="Emailregeln 04.2010" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Emailregeln_04.2010-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5264" class="wp-caption-text">Emailregeln 04.2010</figcaption></figure>
<blockquote><p>Stimmt es eigentlich, dass nur Elektriker werden kann, wer einen Kurzen in der Hose&#8230;.? #Berufswitz, schon älter</p></blockquote>
<p>Er erwidert nun, relativ aufgebracht:<br />
&#8222;Dann werde ich wieder dorthin fahren und den Fehler wieder einbauen.&#8220;</p>
<p>Darauf ich:<br />
&#8222;Das werden Sie schön unterlassen. Sie haben an der Anlage der Gemeinschaft nichts zu suchen. Dies entscheidet allein die Hausverwaltung.&#8220;</p>
<p>Sein Nachteil: Die Rufnummer wurde übertragen. Die Internetrecherche ergibt nun, um wen es sich handelt, was er beruflich macht und dass er bei Rammstein im Konzert war, mit Sohnematz. Auch dass er gern Rastalocken-Perücken trägt und südamerikanische Sympathien hegt. Niemand hat was zu verbergen? Stimmt. Danke, danke, danke. Wir wissen: Es gibt ihn und sollte erneut an der Anlage gearbeitet werden, gibt es Schadenersatzansprüche. Halleluja. Grässlich.</p>
<p>Der eine ist Elektriker, und er arbeitet ohne Auftrag auf fremden Terrain, möchte das auch noch bezahlt haben. Der andere fasst seine Arbeit teils auch auf als &#8222;Elektrischer Reporter&#8220; (in Anlehnung an die gleichnamige Sendung mit Mario Sixtus, ZDF).  Er berichtet darüber. Und um gleich nochmal Tacheles zu reden:</p>
<p>Aufträge an gemeinschaftlichen Anlagen einer Wohnungseigentümergemeinschaft sind diffizile Lernbrötchen, deren Berechtigung sich stets tief in den Fängen der Verwalterin zu verankern hat, bevor es zu einem Auftrag kommt. Gerade die Frage: &#8222;Wer muss überhaupt bei einer Störung der Klingelanlage Aufträge auslösen, zu wessen Kostenlast&#8220;, ist so diffizil, als dass es nachgerade eine Riesenschweinerei wäre, einen Dritten, hier die WEG-Verwalterin, mit den Kosten und der zutreffenden Beitreibung von derlei Maßnahmen zu geißeln. Wohnungseigentümer werden sich daher stets zuerst an den Verwalter wenden und das ist auch gut so. Erst wenn klar gezogen ist, dass es sich zweifelsfrei um eine &#8222;gemeinschaftsbezogene Arbeit&#8220; handelt, wird die Verwalterin zur Kostenlast des gemeinschaftlichen Vermögens Aufträge auslösen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.facebook.com/video/embed?video_id=517343238337142" height="300" width="400" frameborder="0"></iframe><br />
Wigald Boning &amp; Roberto di Gioia zelebrieren &#8222;Flipper&#8220; (Filmmusik aus einer berühmten Fernsehserie) &#8211; Musik ist ihr Hobby!</p>
<blockquote><p>Wigald Boning und Roberto di Gioia bereiten gerade ihre intensive Welttournee vor. Musik ist Hobby, Tiefsinn ihre Berufung.</p></blockquote>
<p>Und -das geht gar nicht- hierüber darf sich auch ein nicht einmal zuvor beauftragter Handwerker hinweg setzen. Der dann auch noch pampig wird. Der hat tatsächlich einen Kurzen. Aber im Kopf. Zu kurz gedacht, Freund. Richtig darüber nachzudenken hat in erster Linie die Verwalterin. Denn die hält das Geld der WEG zusammen!</p>
<p>Auch das ist eine ehrvolle Aufgabe. Denn die WEG hat Geld, weil sie es nur ausgibt, wenn es dazu ein notwendiges Ermessen gab. Wir Fachidioten nennen das &#8222;ordnungsgemäße Verwaltung&#8220;. Mit den anderen Idioten zusammen: Den Juristen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1511-13 &#8211; Positionen: Dieser Weg wird kein leichter sein. Ich weiß, was diesen Sommer zu tun ist. Sag´s mit Popmusik und Filmtiteln.</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/182313-positionen-dieser-weg-wird-kein-leichter-sein-ich-weis-was-diesen-sommer-zu-tun-ist-sags-mit-popmusik-und-filmtiteln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 08:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Metaebenen]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Stadtreinigung]]></category>
		<category><![CDATA[BSR]]></category>
		<category><![CDATA[Di Matteo]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Xavier Naidoo]]></category>
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					<description><![CDATA[Zeig mir deine Tonne und ich sage dir, was du frisst! #Lebensweisheiten Dass ich gerne schreibe, ist vermutlich bekannt da draußen. Nicht alle finden das gut. Manchmal wird mir vorgeworfen, mein Stil sei &#8211; besonders im beruflichen Leben &#8211; zu stilblütenartig. Ich weiß, dass das stimmt. Ich mag es nur nicht ändern. Ich nenne es ... <a title="1511-13 &#8211; Positionen: Dieser Weg wird kein leichter sein. Ich weiß, was diesen Sommer zu tun ist. Sag´s mit Popmusik und Filmtiteln." class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/182313-positionen-dieser-weg-wird-kein-leichter-sein-ich-weis-was-diesen-sommer-zu-tun-ist-sags-mit-popmusik-und-filmtiteln/" aria-label="Mehr Informationen über 1511-13 &#8211; Positionen: Dieser Weg wird kein leichter sein. Ich weiß, was diesen Sommer zu tun ist. Sag´s mit Popmusik und Filmtiteln.">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_8865" aria-describedby="caption-attachment-8865" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8865" alt="Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/red.keinen.Muell_.wirf_.ihn_.h-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-8865" class="wp-caption-text">Red keinen Müll, wirf ihn hier rein!</figcaption></figure>
<blockquote><p>Zeig mir deine Tonne und ich sage dir, was du frisst! #Lebensweisheiten</p></blockquote>
<p>Dass ich gerne schreibe, ist vermutlich bekannt da draußen. Nicht alle finden das gut. Manchmal wird mir vorgeworfen, mein Stil sei &#8211; besonders im beruflichen Leben &#8211; zu stilblütenartig. Ich weiß, dass das stimmt.</p>
<p>Ich mag es nur nicht ändern. Ich nenne es &#8222;<a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=12390">ätherisches Schreiben</a>&#8222;. Die Formulierungen meinerseits müssen/sollen assoziativ <del>würgen</del> wirken. So sind in der Rock- und Popmusik übrigens auch die besten Texte. Dass sich der Hörer in was hineindenken kann und es mit eigener &#8222;Imagination&#8220; ausfüllen kann. So beteilige ich gerade heute Morgen bis zu elf verschiedene Firmen, Nachbarn, Hausverwalter, Verwaltungsbeiräte, an den kleinen Planungen allen gedeihlichen Zusammenlebens. Bestimmt bekomme ich dafür keinen Ritterschlag. Und hoffentlich keinen Nackenschlag.</p>
<p><span id="more-14677"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<blockquote><p>Die Fa. Di Matteo Limited &amp; Co. KG bietet via facebook Hausmüllverdichter an. Die facebook-Seite ist <a title="externer Link" href="https://www.facebook.com/muellpresse" target="_blank">hier</a>. Damit ließe sich erheblich einsparen an Müllentsorgungskosten. Allerdings ist das zumindest in Berlin Quatsch: Die Verdichtung von Mülltonneninhalten mittels hierfür geeigneter Pressen ist nach den Entsorgungsbedingungen der Berliner Stadtreinigung unzulässig. Wer verdichtete Tonnage zur Verfügung stellt, muss mit einer Sondergebühr in Höhe von bis zu 200% des normalen Preises rechnen. Da geht die Werbung <a title="externer Link" href="http://www.dimatteo.ch/Hausmuellverdichter-Muellpresse-Windelpresse/" target="_blank">dieser Firma</a> aber leicht nach hinten los und bedarf inhaltlicher Überarbeitung.</p></blockquote>
<p>Ich schrie, schra, schrub eine wichtige Bearbeitungsnotiz, die alle wesentlichen Gesichtspunkte meines Kunstschaffens in beruflicher Hinsicht wie folgt enthält:</p>
<p>(Quelle: Bearbeitungsnotiz zur &#8222;Verlegung eines Müllplatzes&#8220;)</p>
<p>&#8222;Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird staubig und schwer.:-)<br />
• Unsere Asphaltdecke wird aufgebrochen. Es entsteht eine offen poröse (nicht versiegelte)<br />
Wegefläche (Einsparung: Niederschlagswasser?) mit natürlicher Geländemodulation<br />
(Kostenkalkulation Christian Renft*) – und dann gibt es eine „sichtbare Geländekante“ der Wegstrecke des Asphalts zum Kollegen hin (Hausverwaltung Müller *) (Hinweis: Die vorhandenen Kantensteine bleiben gesetzt als „Anfüllhilfe“ für offenporiges Material. (Idee: Nachbarn können sich bei Interesse mitbeteiligen und wir könnten die ganze Wegstrecke aufreißen (müssen wir aber nicht, mir egal)<br />
• Der Weg unsererseits (zur Lücherstr. * hin) erhält (neu! Achtung!) einen Knickpfahl, der es PKW-Durchquerern unmöglich machen wird, über unser Grundstück zur Lücherstr. * raus zu fahren. (Frage an die Nachbarn: Bedenken? Welche? Ideen? Welche?)<br />
Gern hab ich die Möglichkeiten eruiert.<br />
Über Zuspruch und konstruktive Kritik freue ich mich.<br />
Ablehnungsgründe bitte ich mir begründet aufzugeben.<br />
Umsetzung: Kurzfristig. Ich weiß, was wir diesen Sommer zu tun haben.&#8220;</p>
<p>* Namen und Ortsfakten abgeändert, Tatenschutz</p>
<p>Es geht mir um gute Kommunikation. Worum es mir selbst geht, habe ich gesagt. Ob ich auch so verstanden werde, wie ich es beabsichtige? Also, indem ich Lust darauf bereite, sich auf eine Sache einzulassen, die eine fremde ist?</p>
<p>Die Menschen filtern den &#8222;Mist&#8220;, den sie bekommen, mit Sicherheit aus und trichtern sich vor ihrem geistigen Auge die Frage ein: &#8222;Was will mir der Verfasser dieser Zeilen in Wirklichkeit sagen?&#8220; &#8211; Ja, ich müsste nüchtern sagen, was ich will. Vielleicht stichpunktartig. Aber dann hinterlasse ich weniger &#8222;bleibenden Eindruck&#8220;. Der beste Eindruck ist ein sich verflüchtigender, Stichwort wieder &#8222;ätherisch&#8220;? Ich glaube nicht.</p>
<p>Genau weiß ich es nicht. Ich bin doch nicht Gott. Ich bin Gotthal. (Gern benützte Redewendung meinerseits, auch wieder so was überflüssiges.) Ja, so bin ich. Entschuldigung.</p>
<figure id="attachment_5352" aria-describedby="caption-attachment-5352" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5352" alt="Die Berliner Orangen! BSR" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg" width="300" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2010/02/Berliner.Stadtreinigung.Ora_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5352" class="wp-caption-text">Die Berliner Orangen! BSR</figcaption></figure>
<p>Weiter oben in derselben Notiz schreibe ich, wieder Zitat:</p>
<p>&#8222;Zu diesem Vorhaben sind anzuhören:<br />
• Die BSR hinsichtlich Eignung. Die übrigen Entsorger werden sich der orangen Meinung<br />
anschließen, schätze ich ein. Orange ist die Hauptfarbe in Berlin.&#8220;</p>
<blockquote><p>Komprimierter Müll: Vielleicht ist allerdings der Müllplatz am Orte der Wohnanlage derjenige Platz, an dem wir mit großer Gelassenheit Müll reden können. Denn dort lässt er sich auch gleich, praktisch, entsorgen.</p></blockquote>
<p>Das könnte man natürlich auch weglassen. Will ich aber nicht. Ich erkläre mich damit. Warum ich Andere nicht beteilige, sondern nur die &#8222;Orangen&#8220;.</p>
<p>Nicht die Gelben (Der Grüne Punkt), nicht die Blauen (Recycling Papier). Ohnehin ist seit kurzem in Berlin die Farbwelt durcheinander geraten: Die Gelben wurden jetzt orange und in die Wertstofftonnen re-integriert. Dazu arbeiten die Orangen (BSR) jetzt mit dem Entsorgermultimufti ALBA (blau, Basketballer) Dr. Schweitzer zusammen. Verwirrung total.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" alt="Banner Baum der Erkenntnis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Weiter unten in derselben Notiz schreibe ich, Zitat:</p>
<p>&#8222;Das Vermessungsamt Kreuzberg hat auch <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14210">nicht alle Latten am Zaun</a> und hat auf<br />
mehrfache Nachfrage die Sachanfrage regelrecht verneint, uns einen amtl. Plan der Grundstücke zueinander auszuhändigen. Das wäre wohl zu vermessen. Spaß beiseite, die Nachbarin hat hinter ihrem Grundstück schon einen Holzpflock (farblich) stehen, der die ungefähre Grundstücksgrenze kennzeichnet. Es besteht noch Bedarf, die tatsächlichen Grundstücksgrenzen einmal gemeinsam unstreitig zu stellen. Wobei Streit nicht besteht.&#8220;</p>
<p>Ja, das entspricht tatsächlich meiner Meinung. Ich möchte es nicht weglassen.</p>
<p>Weil es sich so gehört, meiner Meinung nach. Wir müssen &#8222;normal bleiben&#8220; im Kopf und wenn &#8222;der öffentliche Dienst&#8220; nicht mehr alle Latten am Zaun hat, gehört sich das gesagt, sich selbst gegenüber durchaus wiederholend, um es nicht zu vergessen. Und sogar den Anderen: Denn <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=5154">die Anderen, das sind wir</a>.</p>
<p>Die Bürger.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 11:17:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer. Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher. Damit soll jetzt Schluss ... <a title="1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/181913-positionen-was-bei-abschluss-vollwartungsvertrag-mit-integrierter-rufbereitschaft-der-aufzugsfirma-beachtet-werden-wollte/" aria-label="Mehr Informationen über 1507-13 &#8211; Positionen: Was bei Abschluss Vollwartungsvertrag mit integrierter Rufbereitschaft der Aufzugsfirma beachtet werden sollte">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_201-2" aria-describedby="caption-attachment-201-2" style="width: 190px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-201" alt="Aufzug" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/07/aufzugsfoto.jpg" width="200" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-201-2" class="wp-caption-text">Aufzug</figcaption></figure>
<p>Schluck, Angst. Eingeschlossen sein. Gefangen sein. Im Aufzug. Oder in verhedderten Vertragskonstellationen. Wie auch immer.</p>
<p>Das ist alles gar nicht so leicht in Berlin-Schöneberg. Jedes Jahr mehr Kosten für die zwei nachträglich von uns angebauten Fassadengleiter (Aufzüge Haushahn-Aufzüge). Sie sind schon in die Jahre gekommen, der Reparaturkostenanteil geht zuletzt immer höher.</p>
<p>Damit soll jetzt Schluss sein. Die wirtschaftliche Abwägung hat ergeben: Sonst Feind, bin ich hier ein Freund gesamtwirtschaftlicher Erwägungen und ziehe in Betracht, das Kostenrisiko ständiger Aufzugsreparaturen erfolgreich zu minimieren. Das wird zwar auch nicht billiger, aber vorhersehbarer. Insofern also &#8222;preiswerter&#8220;. Nach oben hin erfolgt eine &#8222;Deckelung&#8220;, es ist alles inklusive. Das ist der Charme einer solchen Lösung.</p>
<p><span id="more-14640"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_2149" aria-describedby="caption-attachment-2149" style="width: 246px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2149" alt="Der springende Punkt" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif" width="256" height="256" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt.gif 256w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/06/der_springende_punkt-150x150.gif 150w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption id="caption-attachment-2149" class="wp-caption-text">Der springende Punkt</figcaption></figure>
<p>Mit der Firma Engler &amp; Haring-Aufzüge haben wir´s getan. Getan, was wir zu tun gedachten. Die Firma ist uns aus den alten Kreuzberger Tagen gut bekannt. Der Seniorchef war ein Ehrenmann &#8222;vor dem Herrn&#8220;. Mit ihm klappte oft, was wir heute noch als &#8222;Handschlaggeschäft&#8220; erinnern. Ich kann nur Gutes sagen. Aus der Erinnerung.</p>
<p>Inzwischen ist die Firma &#8222;aus Altersgründen&#8220; wegverkauft worden an die Firma Loedige Aufzüge in Westdeutschland. Die bemüht sich nun, den Berliner Aufzugsmarkt zu beackern. Der ist ein wüstes, mühevolles Feld, doch das nur am Rande.</p>
<p>Nach einigem Hin und Her finden die Maßnahmen zur Grundinstandsetzung beider Aufzugsanlagen ab dem März 2013 mit leichter Verspätung statt. Im Ergebnis kann die Abnahme dieser Leistungen jedoch Ende Juni endlich erfolgen. Nun stehen Vertragsverhandlungen über die anschließende Vollwartung an.</p>
<p>Dabei geht es nicht mehr um große Details, geheimnisvolles Insiderwissen. Die Entscheidung, die Fa. Engler und Haring zu beauftragen, ist bereits Ende September letzten Jahres nach Einholung von verschiedenen Angeboten gefallen. Das Eingemachte wird jetzt verhackstückt. Kleinigkeiten, die uns helfen, die Welt als richtig oder falsch zu begreifen, sind der &#8222;Casus Knackus&#8220;, der springende Punkt.</p>
<p>Es gibt Leerläufe im Schriftlichen, das haben wir schon überall erlebt. Menschen tauschen Dokumente miteinander aus. In einem Krieg der Formate. Die Geschäftsleitung der Aufzugsfirma weist an, keine Word-Dateien zu versenden mit Vertragsvorschlägen. Es gibt die Anweisung &#8222;nur pdf&#8220;.</p>
<p>Allerdings bin ich nicht gänzlich untalentiert. Ich verwende den Adobe Acrobat in der Vollversion und kann Texte ergänzen, abändern und bearbeiten, ohne den pdf-Status zu verlassen. Damit haben sie wohl nicht gerechnet, haha..</p>
<p>Das tue ich auch. Weil es Vertragsparteien heißt und nicht &#8222;Befehlsempfänger&#8220;. Ja, Hausverwalter können selbstbewusst sein. Und ihre Rolle proaktiv wahrnehmen.</p>
<p>Das Rundum-Sorglospaket von Engler &amp; Haring unterliegt eigenen Kriterien, die für diese Aufzugsfirma wurscht sind, für uns aber wichtig.</p>
<p>1. Bei einem Vollwartungsvertrag ist nach herrschender Rechtslage zumindest einmalig deutlich zu ermitteln bzw. zu klären, wie hoch derjenige Anteil in den Kosten ist, der kalkulatorisch für &#8222;Instandhaltung&#8220; beinhaltet ist. Es gibt Ansätze von 20% üblichem Anteil und bis zu 50%, das kommt auf den Einzelfall an. In diesem Einzelfall <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> entscheiden wir uns für 20% Anteil. Dieser Anteil wird als &#8222;notwendige Instandhaltungskosten&#8220; verbucht. Diesen Hinweis muss man auf Nachfrage oder ungefragt den Kunden, den Wohnungseigentümern bekanntgeben, damit sie keine falschen Betriebskostenabrechnungen machen. Erledigt.</p>
<p>2. Nach § 35 a EStG (Einkommenssteuergesetz) werden diejenigen Anteile des Gesamtbetrages im Rahmen steuerlicher Erklärung des Wohnungseigentümers geltend gemacht, die für die Lohnkosten und Fahrtkosten von Handwerkern bei der Erbringung von Handwerkerdienstleistungen in Ansatz gebracht werden. Das ist bares Geld oder wie wir lächelnd parodieren könnten, eine &#8222;kickback-Finanzierung&#8220; durch Vater bzw. Mutter Staat. Die kriegt der Eigentümer wieder, anteilig, bis zu einem Höchstbetrag.</p>
<p>3. Rechnungen werden so zu einer mathematisch hochwissenschaftlichen Arbeit. Die Bezahlung solcher Rechnungen erst recht. Im Zeitpunkt der Bezahlung ist es bereits kompliziert. Der Verwalter will ausweisen,</p>
<p>&#8211; was entfällt auf &#8222;Vollwartung&#8220;, wovon ein Anteil für Instandhaltung drauf geht.</p>
<p>&#8211; Was entfällt auf Rufbereitschaft und ist daher komplett Lohn und Fahrtkosten, weil kein Arbeitsmaterial abgerechnet wird.</p>
<p>Ist darin auch wirklich die Notbereitschaft eines weiteren, externen Dienstleisters, der Fa. Securitas (Wachschutzunternehmen) enthalten? Ja, ist. Gesagt hat es niemand. Aber der Verwalter hat aufgepasst. Damit nicht hinterher diese Kosten noch &#8222;oben druff&#8220;.</p>
<p>Man sieht, der Teufel steckt im Detail.</p>
<p>Wird der Rechnungsbetrag später abgebucht, muss gleich von vorn herein alles klar sein. Denn Abbuchungen kommen schneller als Buchungsbelege, auf die erst später zurückgegriffen werden kann. Also müssen Lohnanteile von vornherein klar sein. Undsoweiter und so fort.</p>
<p>Am Ende ist der Vertrag endlich unterschrieben. Leicht war das nicht. Aber jetzt ist es erledigt. Man hofft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit in Zukunft. Warten, dass sich was bewegt. Der Aufzug.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1449-13 &#8211; Fotowelt: Gebrochene Treppentralje</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 16:41:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
		<category><![CDATA[#Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Report: Instandhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin-Kreuzberg ist eine Treppentralje kaputt gegangen. Das kann ja mal passieren. Der Tischler ist unterwegs. Die Reparatur ist eingeleitet. Hat jemand noch Zweifel? Genau, Hausverwaltungen erledigen ständig solche Aufträge. Möglichst gleich, allen Unkenrufen zum Trotz. Damit sich niemand &#8222;den Nuschel&#8220; bricht. Wie die Berliner sagen. Wenn sie zu sowas was sagen. Weiter arbeiten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_14232" aria-describedby="caption-attachment-14232" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Treppentralje.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-14232 " alt="Treppentralje" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Treppentralje.jpg" width="600" height="463" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Treppentralje.jpg 1000w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2013/05/Treppentralje-300x231.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14232" class="wp-caption-text">Treppentralje</figcaption></figure>
<p>In Berlin-Kreuzberg ist eine Treppentralje kaputt gegangen. Das kann ja mal passieren. Der Tischler ist unterwegs. Die Reparatur ist eingeleitet.</p>
<p>Hat jemand noch Zweifel? Genau, Hausverwaltungen erledigen ständig solche Aufträge. Möglichst gleich, allen Unkenrufen zum Trotz. Damit sich niemand &#8222;den Nuschel&#8220; bricht. Wie die Berliner sagen. Wenn sie zu sowas was sagen.</p>
<p>Weiter arbeiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1447-13 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Von der Gefahr, sich zu vermessen oder gar das Vermessungsamt um eine Vermessungsskizze zu fragen</title>
		<link>https://gesichtspunkte.de/175913-offentliche-verwaltung-von-der-gefahr-sich-zu-vermessen-oder-gar-das-vermessungsamt-um-eine-vermessungsskizze-zu-fragen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 11:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[öffentliche Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermessungsamt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie gut sind wir eigentlich ausgebildet? Können wir tatsächlich ein Maßband halten zwischen zwei Messpunkten? So in einer Art wie eine Messlatte unseres eigenen Unvermögens? Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat einen weiteren überzeugenden Grund gefunden, warum es auf Nachfrage eines Haus- und Grundstücksverwalters lieber nichts tun muss. Es sind die besonderen Umstände des Einzelfalls. Dieser Fall ... <a title="1447-13 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Von der Gefahr, sich zu vermessen oder gar das Vermessungsamt um eine Vermessungsskizze zu fragen" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175913-offentliche-verwaltung-von-der-gefahr-sich-zu-vermessen-oder-gar-das-vermessungsamt-um-eine-vermessungsskizze-zu-fragen/" aria-label="Mehr Informationen über 1447-13 &#8211; Öffentliche Verwaltung: Von der Gefahr, sich zu vermessen oder gar das Vermessungsamt um eine Vermessungsskizze zu fragen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-378" alt="Positionen" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2008/11/_iconpositionen.jpg" width="80" height="15" /></p>
<figure id="attachment_9534" aria-describedby="caption-attachment-9534" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9534 " alt="Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998-687x1024.jpg" width="640" height="953" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998-687x1024.jpg 687w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998-201x300.jpg 201w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/05/DSC05998.jpg 806w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9534" class="wp-caption-text">Maßband des Öffentlich Bestellen Vermessungsingenieurs</figcaption></figure>
<p>Wie gut sind wir eigentlich ausgebildet? Können wir tatsächlich ein Maßband halten zwischen zwei Messpunkten? So in einer Art wie eine Messlatte unseres eigenen Unvermögens? Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat einen weiteren überzeugenden Grund gefunden, warum es auf Nachfrage eines Haus- und Grundstücksverwalters lieber nichts tun muss. Es sind die besonderen Umstände des Einzelfalls. Dieser Fall ist sehr kompliziert.</p>
<p><span id="more-14210"></span></p>
<p style="text-align: center;">&#8230;</p>
<figure id="attachment_13436-2" aria-describedby="caption-attachment-13436-2" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-13436" alt="Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg" width="640" height="360" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-1024x576.jpg 1024w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960-300x168.jpg 300w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2012/12/DSC08960.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13436-2" class="wp-caption-text">Handwerkerkasten von Bob, dem Baumeister</figcaption></figure>
<blockquote><p>Angaben aus dem Vermessungszahlenwerk der Landesvermessung (beispielsweise Vermessungsrisse) dürfen grundsätzlich nur für die Erledigung vermessungstechnischer Arbeiten im Einzelfall abgegeben werden, wenn insbesondere die Gewähr für eine sachverständige Verwendung gegeben ist (§ 7 Abs. 2 Satz 2 des Gesetzes über das Vermessungswesen in Berlin). Die Gewähr für eine sachverständige Verwendung ist bei vermessungstechnisch ausgebildeten Personen anzunehmen. (aus einer Email des Rathauses Friedrichshain-Kreuzberg)</p></blockquote>
<p>Ja, das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen. Der (ausgebildete) Hausverwalter denkt nach, was das jetzt wieder heißt:</p>
<p>Ich persönlich schätze ja dieses &#8222;Problem&#8220; wie folgt ein, Zitat:</p>
<p>&gt; nur für die Erledigung vermessungstechnischer Arbeiten im Einzelfall abgegeben<br />
&gt; werden, wenn insbesondere die Gewähr für eine sachverständige Verwendung gegeben &gt; ist</p>
<p>(Ausgebildete) Hausverwalter mit Berufserfahrung von im Zeitpunkt der Antragstellung ungefähr 32 Jahren sind hinreichend sachverständig, mit Vermessungsdaten sachgerecht, verständig und fachlich richtig umzugehen. Was allerdings eine unbewiesene Behauptung ist, im Sinne des Gesetzes.</p>
<p>So schauen Hausverwalter erst in die Röhre und nun tendenziell abstrakt auf das Nachkriegsberlin der Fünfziger/Sechziger-Jahre an diesem &#8222;städtebaulichen Ort der Beschaulichkeit&#8220; (Zitat, Stadtplanung zur Frage, ob hier Außenwerbung an Fassadenflächen erfolgen kann). Irgendwie &#8222;anheimelnd&#8220;, ja romantisch.</p>
<p>Aber, bitte, zuallererst die Hausverwaltervollmacht einreichen. Sagt das Vermessungsamt. Uns fällt dazu ein: Eine Art Zuständigkeits- und Kompetenzregister, wer Grundstücke im Bezirk verwaltet, ist das Amt nicht in der Lage zu führen. Die wechseln ja auch dauernd, nur die Besten bleiben. So wie beim Vermessungsamt: Dort ändert sich nichts, also ist, was Amt tut, per se gut, bzw. großartig. Das Führen von Verwalterkarteien, ob auch Pappkarten oder als EDV-Datei, macht dem Amt Arbeit. Es stellt auch nichts im &#8222;öffentlichen Interesse&#8220; dar, etwa als gut organisiertes Schnittmengenszenario der öffentlichen Verwaltung. Full compentence &#8222;öffentliche Verwaltung&#8220;: Wir könnten schon. Wir können aber nicht. Jaja, das wenige Personal.</p>
<p>Und doch wird deutlich:<br />
&#8211; Die Gruppenleiterin hat die Email vom Sachbearbeiter in Cc. bekommen. Das macht schon mal zwei Mitarbeiter. Dabei ist dieser Vorgang mainstream, langweilig, er ergibt sich von selbst aus dem Gesetz. Sagt der federführende Verwaltungs-Horst.<br />
&#8211; Aus dem mitübersandten Email-Ursprungsvorgang wird weiter deutlich: Die Gruppenleiterin hält diese &#8222;CC.&#8220; ihres Kollegen an sie für einen Irrläufer. Drei Minuten später leitet sie die Email (nochmal) an uns weiter. Ohne Kommentar: weiterleiten! Weg damit. Ist Müll. Fehlinterpretation der Gruppenleiterin, wie sie häufig vorkommt, wenn Leute Emails gar nicht verstehen, die sie erhalten haben.</p>
<p><a href="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8908" alt="Banner Baum der Erkenntnis" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg" width="450" height="300" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis.jpg 450w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2011/03/banner.Baum_.der_.Erkenntnis-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p>Wir sehen die &#8222;amtsinternen Verteiler&#8220; im Hin und Her dieser äußerst schwierigen Anfrage von uns nach Vermessungsrealität und Fakten. Es sind wirklich, kein Scherz, drei Sachbearbeiter (neben der Gruppenleiterin) damit befasst gewesen, die nun zur Klärung ihrer persönlichen, elektronischen Aktenlage &#8222;CCs&#8220; erhalten haben. Das ist Sachbearbeitung auf <del>ganz hohem Niveau</del> Weltniveau. Zu dem, was das Vermessungsamt amtlich zu verweigern beabsichtigt, weil das Ausbildungsniveau der Hausverwaltung nicht hoch genug sei, Vermessungspläne sachverständig zu lesen, ist folgendes wörtlich gesagt, und wir vermuten eine vorherige Gruppenbesprechung zum Grundsatzproblem &#8222;Mensch will Auskunft über Grundstücksgrenzen&#8220;, Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich kann Ihnen aus diesem Grund einen Auszug aus der Flurkarte im Maßstab 1:1000 mit den eingetragenen Grenzlängen zusenden. Dieser Auszug ist mit folgendem Hinweis versehen: „Die Maßzahlen sind Ergebnisse einer früheren Vermessung. Die Übereinstimmung mit den heutigen örtlichen Verhältnissen wurde aktuell nicht geprüft. Aussagen zur Lage von Flurstücksgrenzen mit Bezug zur Örtlichkeit sind den Vermessungsstellen nach § 2 des Gesetzes über das Vermessungswesen in Berlin vorbehalten.“</p></blockquote>
<p>Dies ist schon der hilfreiche Hinweis an sich. Nicht mehr mitgeteilt wird, was im Telefonat noch Gegenstand der fachlichen Belustigung war. Ich darf dorthin, Einsicht nehmen. Ich kann mir die Risse &#8222;abzeichnen&#8220;, sagte Verwaltungs-Horst. Ich hab gelacht, gefragt: &#8222;Mit Stullenpapier, ja?&#8220; Er fand das nicht lustig. Es war eben zu flach gefragt. Ich hab gesagt: &#8222;Es gibt doch die vermessungsamtlichen Auskunftsdatenbanken im Internet, ja?&#8220; Das wusste er nicht so genau. Da ging er nicht drauf ein. Ich hab gesagt, ich &#8222;fotografier dann einfach mit meiner hochauflösenden Kamera die Dinger ab.&#8220; Er hat gesagt, &#8222;nein, das geht nicht, weil ich das nicht darf&#8220;. Judith Holofernes, Wir sind Helden, hat die Bildzeitung brieflich beschimpft, Zitat: &#8222;Ich glaube, es hackt.&#8220; Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<blockquote><p>Je besser das eigene Fachwissen wird, umso unerträglicher wird die ganze Ausbremserei Anderer, die einem nichts als Steine in den Weg legen, anstatt einfach das zu tun, was es ist: Dienst an der Öffentlichkeit. Für diese Sichtweise muss niemand sonderlich ausgebildet sein, pardon verbildet.</p></blockquote>
<p>Natürlich ist die Sichtweise richtig, dass alles, was gewesen ist, schon längere Zeit zurückliegt. Inzwischen könnten die hier an jeder Ecke befindlichen Wanderdünen ein Stück des Weges weiter gezogen sein. Dann ist die ganze Vermessung von anno dunnemals &#8222;für die Katz&#8220;. Jedes Grundstück ist schon aufgrund der von Alfred Wegener bewiesenen Kontinentalplattentektonik ein Stück weitergewandert, hat sich gedehnt und gestreckt. Im Winter sind die Grundstücke kleiner, weil es kalt ist. Im Sommer dehnen sie sich aus: Wir wollen Platz für unsere Campingstühle und grillen. Binsenweisheiten sind das.</p>
<p>Wegen einer solchen läppischen Anfrage des aktuellen Hausverwalters wird auch niemand in den Außendienst gehen, um die Gesamtfaltung der Erdoberfläche an diesem Ort noch einmal kurzerhand nachzumessen. Dieser Ort ist amtlich überprüft eine Oase der <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=7366">städtebaulichen Beschaulichkeit</a>. Das wissen wir. Und dabei bleibt es nun für immer. Bzw. bis jemand die städtebauliche Beschaulichkeit der ganzen Gegend in Frage stellt und behördlich entscheidet: &#8222;Das war einmal ein Ort der &#8230;..&#8220;.  Der letzte, in dieser Weise bekanntgewordene Umstand war die gerichtliche Entfernung des Stempels &#8222;Berlin ist ein Gebiet mit erhöhtem Wohnbedarf&#8220;, der die gesamte ZweckentfremdungsverbotsVO kippte. Jetzt ist es deswegen möglicherweise auch mit der Beschaulichkeit insgesamt vorbei: Nicht zuletzt schießen überall wilde Freiheitsabenteurer ins Kraut und lassen Eigentumswohnungen als &#8222;Ferien- und Gästewohnungen&#8220; möblieren. Heavy Metal, Sauerkraut und Treppenhausraucher, Pubertätspickel, Turnschuhtouristen und der Mief von tausend Jahren stehen auf dem <a title="externer Link" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larmoyanz" target="_blank">Prüfstand gesellschaftlicher Larmoyanz</a>. Über all dies wacht die piefige öffentliche Verwaltung.</p>
<p>Kein Personal, keine Zeit, und keine Zeit, einem Grundstückseigentümer oder dessen beauftragten Verwalter Auskunft über die amtliche Vermessungssituation zu geben. Das wäre ja auch noch schöner. Das Gegenteil von öffentlicher Verwaltung heißt übrigens &#8222;<a title="externer Link" href="http://de.wiktionary.org/wiki/flamboyant" target="_blank">flamboyant</a>&#8220; zu sein. Jaja, und ich bin der Kaiser von China. Guter Witz.</p>
<p>Das Vermessungsamt ist eine Perle der öffentlichen Verwaltungskultur. Wir fassen zusammen: Das Vermessungsamt zu fragen, wie die Grundstücksgrenzen konkret sind, kann &#8222;vermessen&#8220; erscheinen. Schon gar nicht darf man Antwort auf eine solche Frage erwarten. Sie stört die öffentliche Verwaltung in ihrer Larmoyanz. Dies aber ist &#8222;amtsbekannt&#8220; und so lautet auch die offizielle Argumentation für die Abwehr unlauterer Anfragen nach &#8222;richtigen Grenzen&#8220; eines Grundstücks: Man selbst ist dafür zu wenig sachverständig. Das hatten wir ja auch schon <a title="interner Link" href="https://gesichtspunkte.de/?p=14117">in dem Telefonat</a> mit dem Sachbearbeiter. Wir sind aufgeklärte Haus- und Grundstücksverwalter. Wir wissen, wir sind dafür nicht autorisiert, das zu fragen. Auch das hörten wir im ersten Telefonat. Das alles kann im Telefonat kurzerhand geklärt werden. Nun haben wir es zusätzlich noch schriftlich.</p>
<p>Heute ist Walpurgisnacht und alles scheint wie verhext. Abrakadabra, wir zaubern uns eine Idee davon, wir könnten Grundstücksgrenzen klären. Ersatzweise können wir wegen des schönen Wetters auch ein Eis lutschen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(EP)</span></p>
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		<title>1446-13 &#8211; Protokollsprech: Vom Hinterkopf, dem proaktivem Betreiben und dem aus den Augen verlieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bloggwart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BerlinUndSeineBezirke]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Fragen]]></category>
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		<category><![CDATA[Protokoll]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwyzerdütsch isch ä Sommelbezeichnig fyr diejenige alemannische Dialekt, wu in dr Schwyyz un im Liechtestai gsproche wärre. In sinem Buech Was isch eigentli Schwyzerdütsch? (Originaltitel: Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?) definiärt dr Arthur Baur scho im erschte Satz, dass Schwyzerdütsch d&#8217;Umgangssproch sig, wo im alemannische Teil vo dr Schwiizerische Eidgenosseschaft allgemein gültig sig. Es sig die ... <a title="1446-13 &#8211; Protokollsprech: Vom Hinterkopf, dem proaktivem Betreiben und dem aus den Augen verlieren" class="read-more" href="https://gesichtspunkte.de/175813-protokollsprech-vom-hinterkopf-dem-proaktivem-betreiben-und-dem-aus-den-augen-verlieren/" aria-label="Mehr Informationen über 1446-13 &#8211; Protokollsprech: Vom Hinterkopf, dem proaktivem Betreiben und dem aus den Augen verlieren">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3207" aria-describedby="caption-attachment-3207" style="width: 581px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3207" alt="Begehungsprotokoll" src="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r.jpg" width="591" height="420" srcset="https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r.jpg 591w, https://gesichtspunkte.de/wp-content/uploads/2009/09/Begehungsprotokoll_Header_r-300x213.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /><figcaption id="caption-attachment-3207" class="wp-caption-text">Begehungsprotokoll</figcaption></figure>
<blockquote><p><b>Schwyzerdütsch</b> isch ä Sommelbezeichnig fyr diejenige alemannische Dialekt, wu in dr Schwyyz un im Liechtestai gsproche wärre. In sinem Buech <i>Was isch eigentli Schwyzerdütsch?</i> (Originaltitel: <i>Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?</i>) definiärt dr Arthur Baur scho im erschte Satz, dass Schwyzerdütsch d&#8217;Umgangssproch sig, wo im alemannische Teil vo dr Schwiizerische Eidgenosseschaft allgemein gültig sig. Es sig die diräkti Fortsetzig vom Idiom, wo die alemannische Iiwanderer mit sich brocht heige, wo sii sich in dr Schwiiz niidergloo heige. (Schwyzerdütsch, <a title="externer Link" href="http://als.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>&#8222;Protokollsprech&#8220; ist auch &#8222;Protokolldütsch&#8220;: Jörg Kachelmann gibt Wetterprognosen auch gern mal auf Schwyzerdütsch. Das klingt umwerfend. Eines Tages wird Schwyzerdütsch in der Meteorologie als Amtssprache eingeführt. Scherz.</p>
<p>Das Begehungsprotokoll enthält die Fußabdrücke mit den Notizen der Gehenden. Das Versammlungsprotoll enthält u.a. folgende Passage in Protokolldütsch: &#8222;Die &#8222;Entsendevertreter&#8220; der WEG in die Vertreterversammlung werden gebeten, diesen Punkt bei passender Gelegenheit im Hinterkopf zu behalten. Ob er proaktiv geklärt werden muss, ist fraglich. Eventuell lässt man ihn einfach auf sich beruhen?&#8220;</p>
<p>So weit, so klar. So unklar, unverbindlich, aber immerhin: Notiert ist notiert. Ja, so wird das gehandhabt. Weiter arbeiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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