688/2010: Petersilie als untrügliches Symbol für funktionierende Bindungen – Grün ist die Hoffnung!

Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit

Petersilie - Geschäftsmodell: Langfristigkeit

„Nach zwölf und ein halb Ehejahren
verlangt die Lieb nach neuer Kraft,
um der Gemeinschaft Fortbestand zu wahren.
Hier empfiehlt sich Petersiliensaft.
Man braucht ein kräft’ges Exemplar
dessen Wurzel man dann flugs entsandet,
zärtlich schält, ganz wunderbar,
bevor es im Entsafter landet.“

Grün ist die Hoffnung! Hoffentlich nicht das Gesicht! Geschäftsmodell: Langfristigkeit? Die neue Erkenntnis dieses Tages: Nach 12,5 Jahren Ehe feiert man die sogenannte Petersilienhochzeit. Wer jetzt sagt, das sei noch nichts, irrt. 12,5 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Allerdings nicht in jedermanns Augen.

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Unbekannte Weisheiten von Goethe aufgetaucht

Goethe Gedicht

Goethe Gedicht

Dieses Gedicht war gesichtspunkte.de bis heute tatsächlich unbekannt. Gefunden wurde es auf folgender Website, für deren Inhalt wir nichts können, die wir daher aber zur Lektüre empfehlen. Empfohlen wird die Seite mit dem Gedicht, welches wir gelesen haben, und weil der Kontext tatsächlich bei uns in die Rubrik ‚gut zu wissen‘ einsortiert wird. Gut zu wissen, was Goethe offenbar schon lange wusste.

Unnützes Wissen: gerichtliche Streitigkeiten…

Unnützes Wissen

Unnützes Wissen

Ein langjähriger Verwaltungsbeirats-Vorsitzender hat Geburtstag. Ich rufe ihn an, um zu gratulieren. Wir schwadronieren über Menschen. Wir werden älter. Alle werden älter. Jüngst war ein weiterer Todesfall. Die damaligen Erwerber werden jetzt alt, einige sterben schon. Länger als 30 Jahre gibt es die Anlage schon.

Einige, die nicht unbedingt sehr gesund sind, führen Prozesse mit der Gemeinschaft. Und immer wieder neue. Aber was ist das Wesentliche? Gemeinschaft oder Alleinschaft? – Da fällt dieser Satz (*links*) in einen Moment der Stille hinein. Der ist gut, denke ich, den schreib ich mir auf. – Soll der Satz am Ende sagen: ‚All diese Streitigkeiten, die sind Selbstläufer.‘ Dazu kann ein berufserfahrener Verwalter sagen: Ab einem bestimmten Zeitpunkt sind massiv auftretende Differenzen und Rechtsstreitigkeiten immer Selbstläufer. Es geht in ihnen kaum (noch) ‚um die Sache‘, sondern es geht um Macht, Druck ausüben, um Herabsetzung (der anderen) und Erhöhung (des eigenen). Ich kenne ein Wohnungseigentümer-Pärchen, die mussten sogar ausziehen, um sich nicht zu Tode zu ärgern. Nun wohnen und ärgern die erwachsenen Kinder sich dort, auch über ihr eigenes aufgehetzt sein durch die nörgelnden Eltern.

Nicht ‚die Sache‘ ist ‚das Problem‘, sondern dieser Mensch wird ‚zum Problem‘, und das keineswegs ’sachlich‘, so vermuten Betroffene und müssen hilflos partizipieren, denn gemeinschaftliche Streitigkeiten sind gemeinschaftliche Verwaltung. Es geht immer um ‚alles‘, auch um den Gemeinschaftsfrieden. Und was ist die Lösung? – Eventuell die ‚Kohllösung‘, als solche wurde sie bekannt: Aussitzen… warten bis St. Nimmerlein.