1339/11: Schilder: Tierhalter setzen immer eigene Prioritäten, manche Schilder gibt´s nicht vorgedruckt! #Cats

Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf
Achtung Katzen! Berlin-Zehlendorf

 
Angelika Milster im Katzenkostüm ‚Erinnerung‘ ZDF-Hitparade 1984 (via Youtube)

Nach einem Ausflug in die Welt des Kabaretts am Düsseldorfer Kom(m)ödchen spielt sie dann 1983 die Rolle, die ihr Leben nachhaltig verändert: In der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolgs „Cats“ in Wien übernimmt sie den Part der Grizabella. „Erinnerung“ wird zu ihrem Erkennungslied und macht Angelika Milster zum Musicalstar Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. (Biografie, Angelika Milster, Homepage, Link unten)

Also, wie gesagt, nicht „flach auf den Boden legen“ und „Hilfe vom Hundehalter abwarten“, sondern Hunde bitte weg. Schildunikat, vermutlich, gesehen in Berlin-Zehlendorf: Oder kennt jemand das als vorgedrucktes Schild? Worüber die Leute sich bei google+ mit Abstand am meisten hin- und herposten, hat Sascha Lobo neulich veröffentlicht: über Katzen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass nun unsere Zugriffszahlen mit Sicherheit explodieren werden. Oder? Sex sells? So´nen Quatsch: „Cat sells“! Miau!

 Weblotse

1219/11: FotoPodcast: Hunde

Schild "Hunde"

Schild "Hunde"

Die Message ist eindeutig: Was Hunde in der Wohnanlage in Berlin-Neukölln nicht tun dürfen, können sie lesen. Ob sie sich dran halten, hängt eher von den Hundehaltern ab! Und von „Hundeerziehung“ derselben, ausgeübt von ihren Herrchen und Frauchen! Wenn´s nicht klappt, so sagt der Berliner „isses Kacke“. Das sagt allerdings nur der Berliner, dem eine Art „Kodderschnauze“ nachgesagt wird. Alle anderen würden das Wort niemals in den Mund…

782/2010: Tierhaltung: In Kreuzberg sind die Hunde los…aber Frauchen weiß es jetzt

Hund Oskar

Anruf aus Berlin-Kreuzberg soeben:

Bei Frau Dr. …..(Name unwichtig)… steht jetzt die Tür auf. Die beiden Hunde sind schon unterwegs, sie laufen jetzt im Kiez rum. Wahrscheinlich haben sie die Wohnungstür aufgemacht.

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Linktipp: Prinz Rupi – Hilfe, meine Pupse stinken nach Salami

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Hund Oskar

Hund Oskar

Zitat Um mal eine Zahl zu nennen: Die rund 100.000 in Berlin gemeldeten Hunde produzieren nach Senatsangaben von 2008 jährlich 960 Tonnen Kot.“ (Wilhelm Ruprecht Frieling, Blogger)

Wenn Oskar pupst, bedauere, dann riecht es leider nicht nach Salami. Weder nach luftgetrockneter, das wäre sogar angenehm, noch nach geräucherter.

Ein lustiges Lesevergnügen hat unter obiger Überschrift Prinz Rupi aus Berlin als Ode an die braune Freude verfasst. gesichtspunkte.de hat sich bereits des Öfteren mit den Problemen der Haustierhalter beschäftigt und auch auf der Homepage des Büro Gotthal ist das Thema Hundehaltung angerissen. Um die Leser hier nicht thematisch im Regen stehen zu lassen, ist daher nur konsequent, wenn wir auf den äußerst lustigen Artikel von Prinz Rupi hinweisen und ihn empfehlen. Wobei: Ganz am Ende nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung und wird daher sogar ein bisschen politisch. Aber selbst lesen.  Fiel Fergnügen.

Am Ende noch eine Korrektur einer Lesermeinung aus dem zuvor genannten Blogg. Wenn dort einer schreibt: „Und da meine Nachbarin Hände ringend nach einem Hund sucht nachdem der ihre… , …“, so müsste man wohl richtigerweise schreiben, …Hunde ringend nach einem Hemd sucht, nachdem …..

Weiterführendes zu Haustierhaltung

gesichtspunkte.de – Hundekackfreie Zone

gesichtspunkte.de – Langzeitbeobachtung

gotthal.de – Hundehaltung

gotthal.de – Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin

Soziales Netzwerk für Hunde (nicht -halter)

Hundekackefreie Zone – sanfte Revolution der Hausbewohner

Hundekackverbot

Hundekackverbot

Hundekacke

Das Thema ist ‚eklig‘, ‚widerwärtig‘ und in hohem Maße emotional besetzt. Und doch muss es immer wieder angesprochen werden. Der Mensch verdrängt unangenehme Wahrheiten. Inwiefern ist es aber eine berufliche Aufgabe von professionellen Haus- und & Grundstücksverwaltern, Menschen in dieser Art und Weise an derartige Banalfragen des täglichen Zusammenlebens zu erinnern? Fest steht: der allgemein in Verwendung befindliche ‚erhobene Zeigefinger‘ verfehlt oft seine Wirkung. Denn ein Zeigefinger hat keine Vorbildwirkung. Auch der Stinkefinger übrigens nicht. Die Forderung danach, nun mach doch mal einen Hausaushang zu dem Thema, die kommt manchmal einfach so daher. Und dann müssen wir uns fragen, ob ein Aushang dafür eigentlich der richtige Weg ist? – Denn lieber einen pädagogischen Fingerzeig weniger, als einen zu viel. Derartiges darf nämlich niemals oberflächlich, spießbürgerlich, arrogant oder piefig daherkommen. Die Aufforderung, den Liebsten (den Hund) im Zaume zu halten, ist so überflüssig wie unsinnig. Kann ein kleiner, neu errichteter Schilderwald in einer Wohnanlage (siehe Abbildung) ‚beschissene Gebiete‘ strukturell zurückverwandeln in Wohnanlagen von erquicklicher Schönheit und Lebensqualität? – Antwort: Es kommt auf die Wohnanlage an, was in der einen gut ankommt, gilt in der anderen als unzulässiger Bevormundungsversuch.

Wir müssen uns dem Thema daher also gefühlig nähern und müssen berücksichtigen, dass Ying und Yang aufeinandertreffen: Die Haltung eines Hundes ist auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit. Die sich verströmende ‚vollkommene Freiheit von Regeln, Anstand und Normen‘ im bewohnten Großstadt-Miteinander ist aber schlichtweg nicht erlaubt. Aufforderungen zur wechselseitigen Rücksichtnahme richten sich zu Recht an den Erziehungsberechtigten des Hundes. Erziehungsberechtigte sind Erziehungsverpflichtete.

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