Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald

2008/14: Positionen: Der Mörder guter Geschäftsbeziehungen ist immer der Gärtner

Positionen

Grün, grün ist die Hoffnung...

In Kürze ist dieses Profil vollständig Dieses Profil ist in Arbeit und wird in den nächsten Tagen vervollständigt. Stand 4.2.2013

Auskunft einer Website am 28.04.14/heute

Nun kommt´s dralle.

Das pralle Leben, wie es wirklich ist. Alle haben gut zu tun. Einige haben so viel zu tun, dass sie schon gar nicht mehr Zeit erübrigen können für Randgedöns. So wie der angesagte Garten- und Landschaftsgärtner aus Berlin-Wilmersdorf, dessen Ruf nun leidet wie ein Hund. Jaul.

Das fängt schon mit der Festnetznummer an. Anruf ohne Anschluss, das Ding wird abgemeldet sein. Und virtuelle Friedhöfe. Der prüfende Kontrollblick auf die Website des Unternehmens ergibt, dass alles viel schöner Schein ist, aber wenn man genauer guckt, so wäre auch hier mal ein Pflegevertrag fällig. Irgendein arbeitsloser Website-Dienstleister könnte ja mal die Provisorien weg retuschieren, damit das Ding wieder aktuell ist.


Reinhard Mey – Der Mörder ist immer der Gärtner

Stichwort Vertragsgestaltung: Bei einem über Monate laufenden Gartenpflegevertrag für Außenanlagen empfiehlt es sich, nicht sofort den gesamten Saisonbetrag zu entrichten. Richtiger dürfte die Aufteilung in signifikante Leistungs-Teilraten sein, nach erbrachter Leistung. Wobei ein Quantum Trost in einer geringeren Vorauszahlung bestehen kann.

Die grünen Seiten der keimenden Hoffnung laden schwerfällig. Vorn drauf ist auch Boris Becker, wir wissen, er hatte mal bessere Zeiten. Bum bum, Boris.

Bum bum, Garten- und Landschaftsbauer.

Dabei ist so vieles stimmig auf den ersten Blick.

Hinter den Kulissen hören wir allerdings, das Team bröckelt. Einer, der wichtig war, ist gegangen, anderswohin. Er hat dort bessere berufliche Chancen versprochen bekommen. Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.

Der Garten- und Landschaftsbauer ist nun eher auf sich gestellt. Sogar seine Auszubildenden listet er schon auf, als Team, als festes Inventar. Mit Geburtsdatum. Damit man zum Geburtstag gratulieren kann.

Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald

Vanitasbild im Geigenbaumuseum Mittenwald

Alles ist weltmännisch, groß, eloquent, und besitzt die edle Gabe der Noblesse.

Nur die Leistung derzeit nicht.

Auf der Website wird unter Team beim Mitarbeiter Torben Kallsenberg (*) ausgeführt, Zitat: “ Torben ist nun schon seit mehr als 5 Jahren Mitarbeiter bei Ambrosius (*) Garten- und Landschaftsbau und nimmt regelmäßig an Seminaren und Fortbildungen teil.“

Todsichere Sache: Würde dieses Blog sich nicht damit begnügen, derartige Erfahrungen nur mit veränderten Namen und Firmenbezeichnungen zu betreiben, sondern mit Echt- und Klarnamenpflicht, käme es aus dem Prozessieren mit den Beschriebenen nicht mehr heraus. Heutzutage ist der Rufmord auch bei Gärtner sogar bipolar –> das Imperium der Kundschaft kann zurückschlagen, wenn es mag. Man muss das nur einmal genauer überlegen.

Geschichtlich ist das interessant. Aktuell stimmt es nicht. Der ist weg. Manuel Hanselmann (*), „Ihre Fachfrau für alle Fragen rund um Bauhausführung.“ ist augenscheinlich inzwischen ein Mann und Bartträger, man ahnt, hier stand mal eine Frau ihren Mann, aber das war früher so. Wer es so schnell geändert hat? Der Chef? Ein Tausendsassa.

Von ihm ist seine Handynummer noch bekannt, vom Chef. Dort geht er seit heute morgen nicht mehr selbst ans Telefon. Oder es ist besetzt. Wahlweise.

Am Mittwoch versprach er, sich umgehend bei Herrn Meier (* Name geändert) in Wilmersdorf „umme Ecke“ zu melden und die neue Beregnungsanlage wieder in Gang zu setzen. Ist noch Garantie drauf. Plus eine unerledigte Zusage, die ungefähr sechs Wochen alt ist. So geht die Zeit ins Land und die Menschen in der Wohnanlage gießen fleißig die Blumen. Sie schleppen Eimer und Gießkannen, wie früher, als sie noch keine Beregnungsanlage hatten. Bevor ihnen der Gartenbauunternehmer eine „edle“, praktisch fast wartungsfreie Beregnungsanlage versprach. „Sie kostet ein paar Euro mehr,“ sagte er, „aber dann haben sie auch was gutes.“ Apropos Beregnungsanlage: Auch die Berechnungsanlage der Firma klemmt.

Von einer Pflegekostenrechnung für das inzwischen im vollen Gange befindliche Abrechnungsjahr keine Rede. Nein, nicht einmal die Rechnung ist pünktlich gekommen. Na, Gott sei Dank.

Domino: Kommt Gärtner nicht, kommt Rechnung nicht, kommt Geld nicht, kommt Einrede der Leistungsbehinderung undsoweiter, man kennt das ja.

Hätten wir doch damals auf Reinhard Mey gehört. Kannte Reinhard Mey diesen Promi-Garten- und Landschaftsgärtner persönlich? Hat er mit ihm gemeinsam schon lyrische Leseabende, untermalt nur mit klimpernder Gitarrenmusik veranstaltet und wusste infolgedessen von allem? Davon, dass dieser Gärtner auch die neueren seiner aktuellen Geschäftsbeziehungen schasst?

Es heißt, er habe eine ganz gute Schreibe. Er veröffentliche regelmäßig Gartenkolumnen in einer süddeutschen Zeitung.

Na ja, wir üben uns in Geduld. Eventuell hält er sich ja promibedingt derzeit bei Boris Becker auf Mallorca auf. Es ist auch sinnlos, ihm emails zu senden oder ihn anzurufen. Und jetzt, wo er weiß, wo der Hase im Pfeffer liegt, geht er nicht einmal mehr ran. Sollte ich ihn mit Rufnummern-Unterdrückung anrufen?

Eines Tages wird er schon kommen.

Wenn nichts dazwischen kommt.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.