1701/13: Das Leben der Anderen: Vermieter filmt „junge Mieterinnen“ vom Keller aus #Linktipp

Das Leben der anderen...

Die versteckten Minikameras waren in Schlaf- und Badezimmern von vier Mietwohnungen in Landau installiert. Als Mieter suchte sich der Mann vorzugsweise junge Frauen aus, darunter Studentinnen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beobachtete er sie von einem Kellerraum aus: „Da standen Speichergeräte und Computer. Das war eine Art Regie-Raum.“
(Quelle: Link unten)

Eine skurrile Geschichte, die sich direkt im Berliner Speckgürtel, Landshut, Bayern, abspielt, ist hier als Linktipp verlinkt. Da bleibt uns nur, rechtsverbindlich zuzusagen: Bei uns darfst Du eine junge Frau sein. Wir garantieren: In unseren Häusern wirst Du niemals heimlich auf dem WC, in der Küche oder im Schlafzimmer gefilmt. Sehr skurrile Geschichte.

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Foto des Tages: Eine Allianz der Hirnlosen bildet gefährliche Banden im Süden Berlins – von Videotie

Stalking Joe Mc Donald

Stalking Joe Mc Donald

„Er ist auch ausgezogen, aber nur, um ungezogen zu sein.“ (Erkenntnis)

Es ist eine ‚Allianz der vollkommen Hirnlosen‘, hat einer gesagt. Eine andere nannte ihn den Wurm. Wieder ein anderer sagte, er sei eine Zecke. Er habe sich einen Wirt gesucht, wie das Parasiten so machen. Und den saugt er jetzt aus.

Nicht alles trifft die Sache richtig gut. Richtig ist aber folgendes: er macht Psychoterror, hält sich selbst für einen bewegten Linken, aber achtet die Menschenwürde anderer Menschen nicht, sondern tritt sie mit Füssen. Seit Monaten macht er dieses Spiel mit den Videokameras. Ob er eine angeschlossen hat oder nicht, darüber streitet er nicht. Wenn man ihn danach befragt, dann weicht er nebulös aus, obwohl es alle gesehen haben. Die hier abgebildete Kamera ist in einem Dachgeschoss montiert auf einem Stativ. Das ‚magische Auge‘ zeigt aus dem Küchenfenster der Büroeinheit und schielt zwischen den Lamellen einer heruntergelassenen Jalousie hindurch. Die Kamera ist auf einen privaten Garten gerichtet. Er ist weiterhin ‚der Wurm‘, und einer nennt ihn jetzt auch Stalking Joe Mc Donald.

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Idee des Monats: Aufzeichnungen bei Eigentümerversammlungen

Idee des Monats

Eine (werdende) Wohnungseigentümerin kennt die Wohnanlage schon ganz lange. Neulich war sie schon auf einer Versammlung, hat gesehen, wie es dort abläuft. Nun kommt ihr die Idee, sie möchte eine solche Versammlung einmal videotechnisch insgesamt aufzeichnen. Das dürfte zwar rechtlich unzulässig sein, wenn nicht sämtliche Wohnungseigentümer, und zwar ohne eine Ausnahme, dem auch zustimmen. Aber es dient einem interessanten Ziel

Das Video davon kann man sich später ansehen. Man kann es auswerten. Gruppendynamische Prozesse sichtbar machen. Wir kennen derartiges bereits aufgrund unserer Mobilfunkverträge. Eingangs unseres Anrufs erfolgt eine computerbasierte Aufklärung: ‚Wir zeichnen unsere Telefonate zu Übungs- bzw. Trainingszwecken audiotechnisch auf. Sollten Sie etwas dagegen haben, sagen Sie das bitte am Anfang Ihres Telefonats mit uns.‘ Diesem Vorhaben haben wir als Mobilfunkkunde stets zugestimmt. Wir hoffen nämlich, dass die nachträgliche Auswertung von derlei Telefonaten, die beschwerdeführend erfolgten, dem Ziel dient, die Qualität der angebotenen Dienstleistungen selbstkritisch zu reflektieren und ergo auch zu verbessern. Dass aber eine Wohnungseigentümerin nun den Antrag stellen möchte, ‚videotische‘ Aufzeichnungen herzustellen, hat folgenden Hintergrund.

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Im Altbau häufig zugange: Die Steinlaus!

 


Loriot – Die Steinlaus (via Youtube)

In unserer Reihe ‚Insta-Tipps für jeden Eigentümer‘ stellen wir auch gern den bereits etwas älteren Beitrag eines gewissen Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, dessen französisch klingender Künstlername uns gerade nicht zur Hand ist, vor, denn es geht um ein ernstes Thema: die Steinlaus. Doch schau selbst. Indem wir den Beitrag noch einmal aus den bereits verstaubten Archiven hochholten, sind wir damit zugleich auch Kritiker wider einen trendigen Zeitgeist, in dem solch historisch bedeutsame Fanale wider die Vernichtung ganzer Tiergattungen zu sehen sind. Der Beitrag ist selbsterklärend.

Die Versammlung ist nicht öffentlich

Digitale Aufzeichnung mit Videohandy

Digitale Aufzeichnung mit Videohandy

Entgegen landläufiger Meinung hat sich ‚die unerträgliche Leichtigkeit des Seins‘ allein wegen der nunmehr zur Verfügung stehenden (digitalen) Mittel noch nicht durchgesetzt. Situationen wie Versammlungen (WEG) sind demnach nach wie vor Orte des Vertrauens, der Verschwiegenheit und der persönlichen Anwesenheit. Wollen auch zunehmend Teilnehmer solcher Sitzungen während dieser persönlich erreichbar bleiben, so darf der Versammlungsleiter doch fordern, dass für die Zeit der Versammlung abgeschaltet wird. Ein Wohnungseigentümer muss während einer Versammlung nicht anderweitig erreichbar sein. Vielmehr gehört ihm die ‚Magie des Augenblicks‘ allein mit den übrigen Teilnehmern, denen er nun bedächtig lauschen kann. Auch das Einbringen eigener Wortbeiträge wird nicht als negativ angesehen, denn es herrscht Meinungsfreiheit.

Auch das Fertigen von digitalen Erinnerungsmatrizen, Tonaufzeichnungen, Videomitschnitt, sind verpönt und gehören sich auch aus Rechtsgründen nicht. Etwas anderes gilt nur, wenn sämtliche Wohnungseigentümer vorher zugestimmt haben. Es reicht demzufolge aus, wenn einer der Anwesenden widerspricht. Der Aufnahmeprozess darf auch nicht in Gang gesetzt werden, ohne vorher ausdrücklich darauf hinzuweisen. Es ist unabdingbar erforderlich, dass der Versammlungsteilnehmer einen derartigen Wunsch zuvor, z.B. unter dem TOP ‚Formalia‘ ausdrücklich zur vorherigen Genehmigung stellt.