3246/19: Korrekturhilfen: Von schiitischen Schiffbrüchigen, Alt-Bundespräsidenten und der internationalen Seenotrettung

#Glück #Lachs #Fisch #Bär (Sinnbild)

#Glück #Lachs #Fisch #Bär (Sinnbild)

#Korrekturhilfe zu #schriftlich

#Korrekturhilfe zu #schriftlich

Im Armageddon des Berufs steht die Wohngebäudeversicherung in schriftlicher Form in einem Protokoll. Ich lasse die Korrekturhilfe des Programms über den Wortlaut streifen, um Fehler auszusondern, zu überprüfen, ob, was ich schreibe sinnvoll ist. Allerdings lasse ich mich ablenken. Alle Broiler gehen mit mir durch. Während ich prüfe, inwieweit Neuverhandlung mit der Wohngebäudeversicherung sinnvoll ist, lese ich von Schiiten, die schiffbrüchig sind. Schiitische Schiffbrüchige (im Mittelmeer), Frau Rackete unterwegs, auf hoher See Menschen aufnehmen, die zu ertrinken drohen. In welchem Heimathafen Frau Rackete die Lande-, Lade-, Löscherlaubnis für ihre Fracht erhält, ist in Teamabsprachen nicht gedeckt, bedauert auch Heiko Maas. Das machen wir nächstes Jahr. Gluck gluck. Lügenpresse, Lügenpresse.

Apropos Gluckgluck: Altbundespräsident Gauck (79) hat dieser Tage vor der Ostseeküste (Berliner Speckgürtel) im kalten Boddengewässer das Kentern seiner Bemühungen festgestellt. Die Seenotrettung hat ihn wieder hochgezogen. Hier liegt die Verwegenheit im rauen Wetter der Gedanken, selbst wer Gauck mag. Niemand kann ihm jetzt noch das Wasser reichen, soviel ist klar. Verkneifen kann sich niemand Gedankengänge, die nicht in Indien am Ende des Gedanken-Ganges geboren. Es ist dieser eine Satz, der die absurde Gesamtsituation vollkommen begreiflich macht:

„Im Moment verhandelt eine Konferenz der baltischen Staaten darüber, wer das Schiff der Seenotrettung mit dem gekenterten Altbundespräsidenten aufzunehmen gedenkt.“ Gescheiter Gedanke, der alte Bunderpräsident wohlauf, nicht gescheitert in schäumender Gischt im windumspülten Bodden. Denn dass die Aida im Hafen von Rostock-Warnemünde mit großem Trara auslief, lautstark, halbstark und zu groß für ein Micro-Meer wie die Ostsee, war nicht vom Bodden betroffen. Geschützte Offenseekante.

Ich muss noch das Protokoll zu Ende geschrieben haben werden. Mein Cocktail: Plusquam perfekt mit einem Schuss Futur II. Nicht Futur III.

Weiterführend

1582/12: Foto des Tages: Der Fensterbeschlag des Tages wurde an der Ostsee meisterhaft festgehalten… #Sommersynonyme

Foto und Fensterbeschlag des Tages (Innenansicht - © Poison, Bu Gatti 2012)

Foto und Fensterbeschlag des Tages (Innenansicht – © Poison, Bu Gatti 2012)

Ist dieses Foto „🙁“ oder „🙂“ – was meinst Du? Für mich wird es in der Hand größer. Klickst Du drauf, tun sich (nämlich) nochmals Welten auf. #Das Foto

Sie hat eine kühle, spröde Schönheit, hinter der sie sich nicht verstecken muss: Die Ostsee. Nordsee ist Mordsee, Udo Lindenberg, aber Ostsee? Mitnichten, Ihr Randfichten! Die Ostsee ist irgendwie „Berliner Speckgürtel“.

Was ficht die Menschen in diesen Tagen an? Richtig: Der wie als Kollateralschaden empfundene, entgangene Lustsommer 2012, triefend nass herumhängend in traurigen Gedanken. In denen wir versunken, wie in Hongkong in schwankend schiffenden Dschunken! Oder versanken? Wie in Altberlin-Weddinger Panken? S´gibt was auf die Pranken!

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1336/11: Linktipp: Das ist doch mal ne gute Sache: Angela Merkel darum bitten, die Überfischung der Meere zu stoppen! #Fische

Mehr Fisch essen....

 
 Aquabella – Fisch im Wasser (a cappella) – Original: Nina Hagen (via Youtube)

Was die Fischerei angeht, so können wir uns nur dringend wünschen, dass Fische, Krebse, Krabben und anderes Meeresgetier hoffentlich bald nicht mehr „unter menschlichen Bedingungen“ aufzuwachsen beabsichtigen. Denn das wäre wohl ihr sicherer Tod! Wir müssen für die maritime Weltbevölkerung „ein paar Blasen blubbern“ lassen. Küstenfischer bekommen bald alle „FISCH4“, das ist das maritime Gegenstück zum Lebensunterhalt „HARTZIV“. Einerseits. Andererseits können wir unsere Eingangsempfehlung, mehr Fisch zu essen, guten Gewissens kaum noch empfehlen! Denn: (Zitat) „die europäischen Meere steuern auf eine Katastrophe zu. Die Mehrheit der Fischbestände ist überfischt. Wir subventionieren die fischvernichtenden industriellen Fischereiboote und einfache traditionelle Fischer können ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Wenn sich nicht bald etwas ändert, werden unsere Kinder den Fisch nur noch aus Geschichtsbüchern kennen.“ (Ende Zitat, Link zur Erklärung hier)

Auch wenn Fisch ohne jeden Zweifel, gesund aufgewachsen vorausgesetzt, nur positive Ernährungs-Rahmeneckdaten bildet, könnte er bald der Vergangenheit angehören. Da wir uns jüngst an der Ostsee aufhielten und „die trübe Brühe“, durchsetzt mit Algenteppichen, Menschenmüll und stinkendem Hafenbecken (in Dänemark)  Eindruck hinterließ, waren wir umso erfreuter, heute eine Website „zu fischen“, die Angela Merkel an „Lohn & Brot“ von Küstenfischern, traditionellen Fangmethoden und einst gegebene Versprechen erinnert. Nun, Schnitt, Berlin, Weigandufer: Meine Damen und Herren, es geht auch anders! Vollkommen bedenkenlose Binnenfischerei listet zum Zwecke der Beweisführung das kurzweilige, lustige und spannende Projekt „notes of berlin“ auf der Fotoblog-Website auf.

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