1969/14: Positionen: Von rücksichtslosen Nachbarn, John & Yoko, nicht Joko und der Tendenz, jemanden nicht zu mögen!

Annahme auch ohne Terminvereinbarung: Hauptsache, es kommt wer!

Ich nehm alles an, auch ohne Vereinbarung: Solange überhaupt jemand kommt, ist scho Recht. Oder?

An der Sachlage hat sich nichts geändert. Der Grundstücks-Nachbar ist Vertreter, Geschäftsführer der Eigentümer im Afrikanischen Viertel, CDU-Abgeordneter im Abgeordnetenhaus Berlin. Alle seine Schrägen, die Gesellschafter, müssen sich bitte an die erforderliche Sorgfalt „unter Nachbarn“ rechtsverbindlich halten. Sie sollen für etwas einstehen wie normale Bürger und nicht, bspw. gegenüber der amtlichen Bauaufsicht, wahrheitswidrig behaupten, ihre Instandsetzungsverpflichtung für die Giebelwandseite am gemeinsam belegenen Lichthof scheitere an der „mangelnden Mitwirkungsbereitschaft der Nachbarn“, also uns.

Frechheit, Rücksichtslosigkeit und Unwahrheit. Christliche Partei Deutschlands: Niemand, auch Deine Abgeordneten nicht, sollen falsch Zeugnis reden wider ihren Nächsten. So, das hätten wir jetzt?

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Ping Pong: Nachbarstreit an Giebelfassade

‚Du hast mir meine Schaufel weggenommen, ätsch, dafür hab ich Dein Eimerchen!‘ So oder ähnlich könnte man die konkurrierende Haltung zweier Nachbarn beschreiben, die gegeneinander anschreiben. Sie schreiben und also existieren sie. Die eine, das ist die Dame aus Köln, der gehört das Haus (Familienbesitz), der andere, das ist ein WEG-Verwalter aus Berlin, also ein ganz armes Würstchen, buckelnder Diener einer furiosen Eigentümergemeinschaft. Beide eint das Interesse an der optimalen Verwaltung des von Ihnen betreuten Grundbesitzes: sie, es ist ihr Eigentum, und er, es ist sein(e) Beruf(ung).

Sie hat ein Miethaus (nicht Miezhaus) am Wickel und er die WEG. Als wäre das nicht schon Strafe genug: Der Ort des Gefechts ist Berlin-Schöneberg. Beide haben gemeinsame Grenzlinien, sie hat ein Gartenhaus mit einer unverputzten Brandwand, die rohen Klinker zeigen zum hinteren zweiten Gartengrundstück der WEG. Seit jeher ist dieser hässliche Giebel verwaist, denn wer hat schon Interesse an der Schönheit seines unsichtbaren hinteren Giebels. Und deshalb rankt seit jeher wilder Wein (und früher auch Knöterich, der inzwischen weg ist) und verdeckt die öde Tristesse wenigstens rudimentär.

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EnEV – Die EnergieeinsparVO hat erhebliche gedankliche Lücken!

(11.01.08: erstes Erscheinen bei uns, zeitgleich Einreichung beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Heute, 27.02.08, kann festgehalten werden,  weder eine Eingangsbestätigung, noch sonst eine Reaktion!)

Wir haben sie seit kurzem: Die Energieeinspar VO, kurz: EneV. Sie schreibt Hauseigentümern, Grundbesitzern, Verwaltern, Wohnungseigentümern vor, energiewirtschaftlich gesamtvernünftiges Verhalten zum festen Bestandteil von Sanierungs- bzw. Investitionsentscheidungen zu machen. Vereinfacht gesagt ist schon bei einer Fassadeninstandsetzung ins Kalkül zu ziehen, dass dies auch immer eine Wärmedämm-Maßnahme mit sich bringt. Am Markt erhältlich sind sogenannte Wärmedämm-Verbundsysteme, die aus Polystyrol-Hartschaumplatten (z.B. 8 cm dick oder anders) bestehen. Sodann wird ein Gewebe eingelegt und das ganze verputzt. Dadurch lassen sich erhebliche Energieeinsparungen erzielen. Wir Berliner haben hier das Problem der mietskasernenartigen Bebauung. Der typische Altbau-Hinterhof, aber auch ein Großteil von Neubauten steht an Grundstücksgrenzen. Die allermeisten Grundstückseigentümer besitzen Immobiliares in engen Eigentumsgrenzen.

Auf der folgenden Abbildung wird dies deutlich (Abbildung 1)

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