3079/15: Zeitgeschichte: Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)

_banner_Historie

Helmut.Schmidt_1966_Banner


Günter Gaus im Gespräch mit Helmut Schmidt (1966)

Veröffentlicht am 09.09.2014 – Sendung „Zur Person“ vom 10.02.1966.

„Zur Person“ war eine deutsche Fernseh-Sendereihe, in der Günter Gaus Prominente, insbesondere Politiker, interviewte. 1963 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Ab 1965 wurde die Reihe unter der Bezeichnung „Zu Protokoll“ im SWR, ab 1980 im WDR unter „Deutsche“ weitergeführt. 1990 erhielt sie beim DFF wieder den Titel „Zur Person“. Von 1992 bis 2003 wurde sie unter demselben Titel im ORB ausgestrahlt, der 2003 im RBB aufging. In 40 Jahren wurden über 200 Interviews geführt. Günter Gaus zählte zu den bedeutendsten Journalisten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gaus, der durch Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs geprägt war, begegnete nach eigener Aussage jeglichen Ideologien mit Ablehnung, so auch dem Verhalten der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten nach dem 11. September 2001. Nachdem Gerhard Schröder den Amerikanern die „uneingeschränkte Solidarität“ Deutschlands zusicherte, trat Gaus aus der SPD aus. (Quelle: Leonard Dietrich, YouTube-Einsteller, verlinkt)

Aus gegebenem Anlass zeigen wir dieses Gespräch von 1 Zeitstunde hier nochmal.

Nach all dem bunten Bohei und Quotenquatsch, Privatfernsehen und dem großen Bohei eine sehr klare, schwarzweiße, aber nicht farblose Kameraführung von beeindruckender Intensität. Wohltuend.

Das Projekt ‚Stolpersteine‘ braucht noch Sponsoren!

Der in Köln lebende Künstler Günter Demnig schuf das Projekt ‚Stolpersteine‘ und erinnert damit an die Verfolgten, Vertriebenen, Vergasten des Hitler-Regimes (1933-1945) auf eine emotional und persönlich ansprechende Weise. Der erste Stolperstein datiert auf den 16.12.1992. Dabei handelt es sich um einen Steinkubus (Pflasterstein) mit einer Kopfplatte aus Messing. Auf dem ersten Stolperstein waren die ersten Zeilen eines Erlasses des SS-Reichsführers Heinrich Himmler zur bevorstehenden Deportation von ‚Zigeunern‘ (vor dem Kölner Rathaus) zu lesen. Inzwischen sind (Stand Dezember 2008) rund 17.000 Steine in 430 Städten in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt (Quelle: wikipedia.de).

Es sind nicht wirklich Stolpersteine, der Künstler sagt dazu: „Nein, nein man stolpert nicht und fällt hin, man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen“. Die Website gotthal.de hatte früher bereits zu diesem Projekt verlinkt. Beim Relaunch der Website (2007/8) sei das Projekt dann herausgefallen. Aktuell gebe es aber keinen Grund, das Projekt nicht wieder erneut in die Liste nennenswerter Projekte erneut aufzunehmen, teilt die Website heute mit.

Weiterlesen

Google hat früher anders gearbeitet

Google Postkarte
Ja, Leute, das waren noch andere Zeiten. Das Internet gab es noch nicht. Google stellte Postkarten zur Verfügung, die man mit Kugelschreiber (achtung, wischfest) auszufüllen hatte. In das vorformatierte Feld Query schrieb man einfach die gewünschten Suchbegriffe. Dann ab mit der Post und wegschicken nach Amerika. Google selbst benötigte ca. 30 Tage und bat dafür um Erlaubnis, das Ergebnis innerhalb dieser Frist per Post zurücksenden zu dürfen. Ja, es hat sich viel zum Positiven verändert. Da können wir doch von Glück sagen, dass die digitale Revolution tatsächlich stattgefunden hat, oder?

Beton – ein idealer Baustoff?

Kinder, wie die Zeit vergeht. Und die Dinge, die man einstmals machte, die kommen einfach weg, werden unwichtig und verschwinden im Orkus der Geschichte. Doch das muss nicht sein. Denn jetzt gibt es ja das Internet und alles kann auf ewig archiviert werden. Schöne neue Zeit.

Dass die Sanierung von Beton Anfang der 80iger Jahre des vorangegangenen Jahrhunderts ein großes

Weiterlesen