1402/11: Internationale Fragen: Der Karriereberater in mir rät mir zum Berufswechsel, Vorstand einer Bad Bank wäre nicht schlecht

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Klara-Kopp-Weg (Quelle: Christoph Sinnen)

Das ist doch eigentlich ein Beruf mit gewissen Risiken: Wie wird man eigentlich Vorstandsmitglied einer Bad Bank? Ist das ein Karriere- oder am Ende eher eine Art Hammelsprung? Und was, wenn man sich mal verrechnet, zu Gunsten oder besser zu Ungunsten der eigenen (Bad) Bank: Z.B. um 55 Milliarden Euro! Was passiert dann? Rutscht man dann die Karriereleiter weiter hoch, weil es im Wesen einer Bad Bank liegt, schlechte Zahlen zu schreiben?

 

(EP)

Gründung einer ‚bad bank‘ erneut abgelehnt.

In diesen Tagen ist wieder deutlich zu lesen. Peer Steinbrück (Finanzminister der Bundesregierung) lehnt allen Vorschlägen zum Trotz die Neugründung einer ‚bad bank‘ ab. In Krisenzeiten ist das ein Konzept zur Sanierung von Banken, indem notleidende Kredite der zu sanierenden Banken in ein gesondertes (eventuell neues) Kreditinstitut überführt werden. Der Staat, ein Einlagensicherungsfonds oder eine Bankengruppe übernimmt folgend die Haftung für die faulen Kredite.

Wie wäre es aber, wenn man diese innovative Idee der Gründung von ‚bad banks‘ in die Branche der Haus- & Grundstücksverwalter überträgt. Nun gut, die  Bad Company gab es bereits in den Siebzigern. Vorreiter dieser Idee war gewiss auch nicht Michael Jackson, dessen Album  ‚Bad‘ sich nicht so gut verkaufte wie  ‚Thriller‘. Aber eine ‚bad Hausverwaltung‘, die sozusagen die schlecht verwalteten WEGs und Miethaus-Besitztümer Deutschlands unter einem Dach vereint? Das wäre doch die Idee? Oder gibt es sogar mehrere solcher, sehr großen Firmen schon? Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Branchen Bank und Hausverwaltung liegt bekanntlich oft in der unterschiedlichen Größenordnung. Doch eins ist sicher: Beide können Geld vernichten! Darüber nochmals nachdenken. Für heute nur so eine fixe Idee…