3/07: Multimedia: Kabelfernseh-Kommunismus ist tot

Die Zeiten der Zwangsverkabelung ganzer Wohnanlagen sollten ein für allemal zu Ende sein. Es lebe der Individualismus. Heutzutage gibt es gute Gründe, sich gegen übergreifende Lösungen, die von oben herab verordnet werden,  zur Wehr zu setzen!

– die Heuschrecken und Globalisierungsfans kaufen und verkaufen die Providergesellschaften, und die müssen die Preise hoch treiben, Teuerungen von bis zu 30% waren in den letzten Jahren immer wieder üblich,

– die gebührenpflichtigen Angebote von Bezahlfernsehen machen nicht alle glücklich, viele Menschen sehen keinen Sinn darin, mehr als dreißig Fernsehprogramme haben zu müssen,

– das Internet wird das Fernsehen immer mehr verdrängen und im Netz sind user-zugeschnittene Spartenfernsehangebote inzwischen stärker individualisierbar, TV on demand, aber bitte nur so viel, wie ich auch wirklich brauche,

– das sogenannten DVB-T (digital video broadcasting television) geht derzeit mit rund 32 Fernsehprogrammen in digitaler Qualität kostenlos über Zimmerantenne auf die Mattscheibe.

Wer immer noch Kabelfernsehen will, soll sich selbst eins bestellen.

– In multikulturellen Wohnanlagen lassen sich die vielfältigen unterschiedlichen Wünsche gar nicht in ein Kabel zwängen, nicht einmal reicht eine Satellitenschüssel aus, zu gross die Unterschiede. Wer Türken und Kurden in einem Haus wohnen hat, weiss davon ein Lied zu singen, auch dort unterschiedliche Satelliten benötigt.

Kurz gefasst: Die Kraft liegt im eigenen Weg…. moderne Verwalter unterstützen die Bewohner bei der Realisierung ihrer Fernsehträume, sorgen aber auch dafür, dass nicht Anarchie und Schüsselwildwuchs Platz greifen.

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