707/2010: Linktipp: Die BILD-Zeitung hat Messie aufgespürt. Frühjahrsputz!

screenshot BILDZEITUNG Messi

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Das Thema ficht uns immer wieder an: Messies leisten immense Beiträge zur Umweltverschmutzung. Es ist Zeit für den Frühjahrsputz: auch was überholt wirkende Mietverhältnisse angeht. Leute rauswerfen, die ihnen überlassene Wohnungen vergammeln und „versiffen“ lassen. Doch die rechtliche Lage ist prekär: fast nüscht zu machen, derzeit! Die BILD-Zeitung hat mit der Überschrift 176 EURO Pfand einen Fall aus dem Ruhrgebiet aus dem Arsenal denkbarer Berichtsfälle herausgearbeitet und berichtet mit einer eindrucksvollen Fotoserie über den Fall.

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Weil das Thema sozusagen virulent ist, kommen inzwischen auch die ersten Politiker auf den Trip: Es werden erste zärtliche Avancen Richtung Gesetzesänderungen spürbar. Beraten werden eigentlich zwei Fälle, die zunehmend nach Regelungsbedürftigkeit schreien und ggf. auch nach Sonderrechten von Vermietern.

  • Wer eine Wohnung hoffnungslos verkommen lässt und daher als Messie durchgeht, soll mit Sonderkündigungsrecht belegt werden. Ausziehen. Denn die Behörden sind damit überfordert, sich um solche Menschen zu kümmern.
  • Die sogenannten Mietnomaden: Wer seine Miete auf drastische Weise nicht bezahlt und lediglich nur Schaden anrichtet, soll exmittiert werden dürfen, und das Wesentliche ist: Es muss deutlich schneller vor Gericht durchgehen.

In beiden Fällen sind die Schäden, die diese „Mieter“ anrichten, für den Vermieter exorbitant. Bereits die ursprüngliche Anmutung eines „gepflegten Mietvertrages“, das ausgewogene Geben und Nehmen einer Nutzungsüberlassung in „pfleglicher Art und Weise“ zu einem marktgerechten, angemessenen Mietpreis wird von diesen Personengruppen mit den Füssen getreten. Es handelt sich dabei von vornherein um geplanten, oder aber versehentlichen Rechtsbruch. Dass die Gerichte derartige Zusammenhänge immer in den Fokus des sozial Schwächeren, des Mieters, stellen, ist zwar verständlich, im Ergebnis dieser beiden Personengruppen aber auf Dauer inakzeptabel. Und deswegen:

Wir werden die Sache weiter unter Kontrolle behalten (müssen) und, wo wir aktuellere Infos erhalten, darüber angemessen weiter berichten.

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