1406/11: Feiertage: Seit 2000 ist der heutige Tag, der 03. November, der „Weltmännertag“, heute ist ein denkwürdiger Tag!

Nackte Männer (Quelle: lustich.de)

Nackte Männer (Quelle: lustich.de)

Heute ist „Weltmännertag“. Der Mann wird heute zelebriert und fast wäre es uns entgangen. Dabei ist der Schirmherr ein Großer der Weltgeschichte: Mihail Gorbatschow. Ansonsten bleibt uns noch etwas nachzudenken über Männer im Allgemeinen und ihre Bedeutung für das Weltkulturerbe.  Und wieder hilft uns „Mutter google“ (oder ist google unser Übervater?). Bei Wikipedia wird die Formel sichtbar: „Dieser Artikel behandelt Mann im Sinn von „Mensch männlichen Geschlechts“. Für weitere Bedeutungen siehe unter Mann (Begriffsklärung). Genau: Die Begriffe zu klären erscheint nicht gänzlich unvernünftig. Wichtig: „Das geschlechtliche Gegenstück ist die Frau.“ Nur heute gilt: Es geht einmal nicht um sie.

Ein erwachsener Mann mit Tattoo auf der Brust und an den Armen
Ein erwachsener Mann mit Tattoo auf der Brust und an den Armen

Banner FotocreditsBenutzer http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Digitalfotografie mit herzlichem Dank

Will man den Mann als Mensch begreifen, so ist zu berücksichtigen, dass er als gleichsam „typischer Vertreter“ seiner Gattung zumindest eine Tätowierung trägt, unrasiert ist und sein Geschlecht stolz wie ein Gewehr präsentiert, wie die deutsche Wikipedia dieses als „repräsentativ“ für den Mann an sich erläutert. (Fotoquelle: Deutsche Wikipedia „Mann“)

Männer sind auch ätzende Zeitgenossen, zuweilen. Sie treten gern in Rudeln auf, einige von ihnen reden laut und bedrohlich, meist um in Ruhe gelassen zu werden. Der Mann an sich redet nicht gern über seine Gefühle, innere Stimmen, Sterndeutung und soziale Aspekte seiner eigenen Rolle. Selbstreflexion ist wenigen zu eigen. Männer sind wie Frauen: in großen Teilen festgelegt auf ihre Rolle, sie sind eine Nomenklatur, eine Kaste, eine Gattung, mit hervorhebenswerten Vor- und Nachteilen. Das Einzige, was sie mit den Frauen verbindet, ist die Zugehörigkeit zu einer Spezies namens „Mensch“. Ansonsten kann alles, was ich vorher schrieb, nicht nur für, sondern auch gegen den Mann verwendet werden. Denn Männer sind verwundbar.

Das macht ihnen Angst. Sie leben gemeinhin kürzer als Frauen und sind mental weniger in der Lage, ihre Hybris, ihre Gesundheit und ihren Zustand zu schützen und in Sorge um sich selbst wertzuschätzen. In Teilen sind die daher rücksichtslos, laut und zuweilen sogar rüpelhaft. Manche sind schlecht rasiert.

Aus molekularbiologischer Sicht unterscheidet sich der Mann von der Frau durch die Paarung XY (siehe jedoch auch XX-Mann) in den Geschlechtschromosomen (statt XX bei der Frau, siehe aber auch XY-Frau). (Quelle: Deutsche Wikipedia „Mann“) – Hinzuzufügen ist: Dass die Frau dem Mann ein „X“ für ein „U“ vormachen will, ist hiermit eindeutig wiederlegt. Richtig ist es wohl zu sagen, dass Frauen Männern daher im Regelfall ein „XX“ vormachen, seltener ein „XY“ und umgekehrt. Regelrecht begeistert aber reagieren nicht wenige Männer auf den Versuch einer Frau, ihm „XXX“ zu suggerieren, da liegen regelrechte „artmustertypische“ Verhaltensweisen vor, die von der Wissenschaft inzwischen hinreichend aufgeklärt und erforscht sind. Von Ausnahmen abgesehen ist eine solche Verallgemeinerung als regelrecht „typenkonform“ zu beschreiben.

Männer weinen heimlich und brauchen viel Zärtlichkeit. Sie sind angelegt, sich zu verschwenden und ihr Spermium zum Zwecke der Fortpflanzung auf möglichst viele, geeignete Personen (geeignet aus technischen Gründen hier: weiblichen Geschlechts) fortzuverteilen, in der Hoffnung, dass in den besten davon sich die Menschheit selbst erhält. Sie besitzen eine Libido, die dieses fördern soll. Denen das „sich verteilen“ zum Zwecke der Fortpflanzung unwichtig erscheint, leben als sexuelle Freidenker losgelöst vom Triebe, den weiblichen Teil der Menschheit zu „begatten“. Solche „freestyle“-Männer tun es bi oder homosexuell, also vollkommen losgelöst von Geschlechterzugehörigkeiten, einfach nur weil das ihrer persönlichen Freiheit sehr, sehr nahe kommt. Es gibt eben Männer, die keine Lust auf Frauen haben, um sich mit ihnen körperlich zu vereinigen. Was noch nichts über die mögliche spirituelle Vereinigung mit einer Frau aussagt und diese keineswegs ausschließt. Für alle anderen ist nämlich Sex mit andersgeschlechtlichen Partnern auch Pflichterfüllung im Dienste der Menschheit. So zumindest wird es uns von Kindesbeinen an erklärt.


Herbie Hancock, G.Phillinganes and K.Train – Don’t Give Up (Live at Nobel Peace Prize Concert 2010) (via Youtube) 

Don´t give up: Bitte gebt nicht auf, noch sind  Hopfen und Malz nicht verloren!

Als männliche Mehrfamilienhausbewohner leben die Jüngeren von ihnen oft mit vergleichsweise leerem Kühlschrank. Ernährungstechnisch unterversorgt, immer auf etwas Flaschenpfand sitzend und bei vollen Aschenbechern. Wärme, Herzensbildung und savoir vivre ziehen erst mit der ersten festeren Orientierung als Partner im Verbund von Mann-Mann und Mann-Frau ein. Andere Konstellationen sind kaum denkbar. Wenige gehen Ersatzbeziehungen ein, wie z.B. Mann-Hund, Mann-Katze oder Mann-Vogelspinne. Inzwischen hat die technische Revolution weltweit die Ersatzbefriedigung Mann-PC als weitere Paarspezies hinzugefügt, wobei „PC“ gleichsam als Kopplung „PC-Internet“ zu verstehen ist. Dort schaut Mann gern bunte Seiten mit flimmernden Inhalten an, vorzugsweise welche, die sich bewegen und beim Abspielen illustrer Videodarbietungen sogar zu stöhnen in der Lage sind. Dies gilt allerdings nur für diejenigen unter den Männern, die den PC mit Lautsprechern verkabelt haben.

Man merkt schon recht schnell, dass eins ins andere führt und alles wieder zurück zu seinem Ursprung.

Als Branchen-Fachwissen können wir vielleicht hilfreich noch dies hinzufügen: Erfahrungsgemäß stört der Mann die Hausordnung öfter als die Frau. Häufig aber ist die Frau Anlass und Auslöser für die erlittene Hausfriendens-Störung. Ein Beziehungs- bzw. Ehestreit, ja sogar regelrechte Beziehungstaten führen nicht selten zu ausufernden, teils bis ins Treppenhaus mäandernden Vokal- und Korpusgefechten, bei denen negativ die teils vorhandene, körperliche Überlegenheit an Kraft hinzukommt. Nicht selten sind Frauen daher auch Opfer von Männern.

Jeder Versuch, Männer gleichsam zu kategorisieren, muss unbefriedigend erscheinen angesichts der Vielzahl der falltypischen Einzelfallverästelungen, so wie sie allein aufgrund dieses unzulänglich bleibenden Kurztextes meinerseits in praktisch immer neue Unterfallgruppen zu führen scheinen. Nein, es ist zwecklos: Wann ist der Mann ein Mann? Vielleicht ist die einfachste Antwort darauf tatsächlich: „Wenn er keine Frau ist oder sich wie eine benimmt.“ – Alles andere kann warten.

Zusammenfassend kann man aber durchaus verallgemeinernd behaupten: Das Wesen des Manns ist aus heutiger Sicht ein noch unvollkommenes, dessen ständige Überarbeitung und Veränderung gesellschaftspolitisch wünschenswert ist. Hier können noch viele „unbeackerte Felder und Wiesen“ begangen werden, hier muss in erzieherischer, pädagogischer und gesellschaftspolitischer Sicht ständig nachgebessert werden. Interessant sind internationale Erfahrungen, wonach die teils fehlende Domestizierung von Männern zu schlimmen Auswüchsen führen kann, Beispiel Kriegszeiten. Wer das Wesen des Mannes insgesamt zu verstehen versucht, der weiß, dass Männer nicht alleingelassen werden dürfen. Was übrigens auch für Frauen gilt.

Ja, wir fühlen, es war Zeit für eine solche Festschrift. Wenn sie auch allenfalls nur ein erster zarter Versuch sein wird.

(EP)

 

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