1092/11: Linktipp: Auf stern.de ist anhand von Peer Kusmagk, Dschungelkönig, das Privatfernsehen entlarvt!


(Andere Art Dschungel: Satellitendschungel)


Im Privatfernsehen ist Zeit Geld: Der Song „In The Jungle“ wird daher aus kommerziellen Gründen gestrafft (via youtube)

Es gefällt uns stets gut, wenn das private Unbezahlt-Fernsehen, dessen Amortisierung sich über lüsternen Kommerz refinanziert, in guten, treffenden Sätzen zur Sprache gebracht wird. Wie z.B. hier auf Stern.de, dort heißt es wörtlich:

So sieht man Kusmagk in den kommenden Tagen im „Promidinner“, beim „Hundetrainer“ und auf Fastenkur. Diese Ausdauer muss belohnt werden, eigentlich gebührt ihm eine eigene Unterhaltungssendung. Nur welche? Die Kindersendung „Eins, zwei oder drei“ ist ja bereits an Elton vergeben … (verlinkt)

Gut gebrüllt, Löwe, haha! Ich lach mir schlapp….. (berolinisch für sich ausgießen vor lachen)….

Weblotse

Furioses Kabelfernsehen! Und Tütensuppe forever!

(kostenloser) Servicehinweise (bitte klick)

(kostenloser) Servicehinweis (klick)

Wir haben ab 01. Januar des Jahres in Berlin-Schöneberg einen neuen Kabelfernsehvertrag für die Wohnanlage. Die Dauer des Vertrages beläuft sich auf zwei Jahre. Wir reden über eine Größenordnung von rund 30 Einheiten. Unser Alter Ego Pop/Rock denkt heute an Marius Müller-Westernhagen. Der sang in dem Lied ‚Freiheit‘ folgende Textzeile:

‚Die Verträge sind gemacht, und es wurde viel gelacht, und was süßes zum Dessert!‘

Die Hausanlage wurde 1994 von einem vorherigen Verwalter auf den elektrotechnisch neuesten Stand (Sternverkabelung) gebracht. Jetzt haben wir 2009 (15 Jahre). Seit 1994 auch Kabelfernsehen. Die Politik der Kabelfernsehbetreiber, in den zurückliegenden Jahren Preissprünge von ‚bis zu 30%‘ einseitig durch Preisänderungsankündigungen durchzuboxen, haben wir vor etwas mehr als zwei Jahren nicht mehr mitgemacht und ‚einseitig empfangsbedürftige Willenserklärungen‘ -Kündigungen- ausgebracht. Wir wechselten von Hinz (alter) zu Kunz (neuer) als Kabelnetzbetreiber. Und nach zwei Jahren, also zum 01.01.09 wechselten wir zurück von Kunz zu Hinz, und bei Hinz sind wir jetzt wieder. – ‚Ein ganz ungutes Gefühl‘, sagt uns heute Morgen unser Wohnungseigentümer Herr N. (* s.u.), mit dem wir über den Fall sprechen, habe er, ‚mit diesen Kabelbetreibern.‘ Es geht um Vertragsgestaltung und die klammheimliche Abschöpfung von Mehrwerten. Die wollen jetzt Geld verdienen, also muss ‚Leben in die Bude‘.

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Die vereinbarte Erweiterung eines Kabelvertrages!!

Das Schreiben klingt freundlich. Am 05.11.08 teilt uns Kabeldeutschland zu einem Haus in Lichtenrade (WEG) mit:

‚vielen Dank für die vereinbarte Erweiterung des Kabelanschlussvertrages….‘ (usw. usw. usw.). Das Schreiben weckt das Misstrauen einer Mitarbeiterin, sie fragt: ‚Thomas, hast Du mit denen telefoniert?‘ – Ich sage: ‚Nein, so telefoniere ich doch nie mit denen, das weißt Du doch!‘ Schließe niemals Verträge am Telefon. Mache alles schriftlich. Wer schreibt, der bleibt. Punkt, Komma, Strich.

Demgegenüber erwerben wir hier per Bestätigungsschreiben einen aufgeblähten Fieselschweif, ein unfassbares Service-Paket. Direkthilfe, Unterstützung in allen technischen Fragen unseres Hausnetzes (das klingt gut, ist aber inhaltsleer). Wir profitieren z.B. von

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Vom Pfadfindern : jeden Tag eine gute Tat…oder auch zwei?

Logo der Pfadfinder

Heute verläuft die Erkenntniskette ausgesprochen positiv. Kurz vor dem Urlaub häufeln sich einer Chaostheorie zufolge noch die unvermeidlichen Ereignisse. So, als würden alle anderen auch noch schnell ihren Schreibtisch leerräumen wollen. Also beginne ein Hausverwalter einen jeden Vorgang so rechtzeitig, als das er noch geräumig vor drohenden Jahresurlauben zu beendigen geeignet wäre. Dies trifft nun heute vollkommen unerwartet für zwei eklige Vorgänge zu, die in einer Wohnanlage in Berlin-Wilmersdorf vor uns hergeschoben werden, seit langem. Warum Hausverwalter auch als Pfadfinder fühlen können, lies weiter…

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Mit Kanonen auf Spatzen schießen? Oder: Sich Beachtung verschaffen….auf einem Dach!

Mit Kanonen auf Spatzen schiessen
Der Vorgang ist dreist, nein: frech! Im roten Wedding, unweit der Rehberge, ist die Blockrandbebauung noch Usus. Jeder  Grundstückseigentümer hat einen Vier-Seiten-Hof, also ein Vorderhaus, einen linken und einen rechten Seitenflügel und ein Quergebäude (Gartenhaus). Round about „fuffzich“ Wohnungen je Objekt. Da kann einem schon mal was durch die Lappen gehen. Neulich erhalten wir den Anruf des Dachdeckermeisters und der wohnt im ausgebauten Dachgeschoss und wir verwalten das Haus. Er führt Beschwerde: da seien zwei komische Gestalten auf dem Dach herumgekrabbelt. Hätten eine Satellitenschüssel angebaut. ‚Nein, selbstverständlich, das sei alles mit uns abgesprochen!‘ Ja, klar, sang einst Sabrina Setlur, deutsch-indische Vorzeigerapperin, und daran fühlen wir uns erinnert. Nüscht ist. Von wegen. Keine Absprache. Wir fragen näher zurück? Wie sind denn die da hoch gekommen, aufs Dach?

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3/07: Multimedia: Kabelfernseh-Kommunismus ist tot

Die Zeiten der Zwangsverkabelung ganzer Wohnanlagen sollten ein für allemal zu Ende sein. Es lebe der Individualismus. Heutzutage gibt es gute Gründe, sich gegen übergreifende Lösungen, die von oben herab verordnet werden,  zur Wehr zu setzen!

– die Heuschrecken und Globalisierungsfans kaufen und verkaufen die Providergesellschaften, und die müssen die Preise hoch treiben, Teuerungen von bis zu 30% waren in den letzten Jahren immer wieder üblich,

– die gebührenpflichtigen Angebote von Bezahlfernsehen machen nicht alle glücklich, viele Menschen sehen keinen Sinn darin, mehr als dreißig Fernsehprogramme haben zu müssen,

– das Internet wird das Fernsehen immer mehr verdrängen und im Netz sind user-zugeschnittene Spartenfernsehangebote inzwischen stärker individualisierbar, TV on demand, aber bitte nur so viel, wie ich auch wirklich brauche,

– das sogenannten DVB-T (digital video broadcasting television) geht derzeit mit rund 32 Fernsehprogrammen in digitaler Qualität kostenlos über Zimmerantenne auf die Mattscheibe.

Wer immer noch Kabelfernsehen will, soll sich selbst eins bestellen.

– In multikulturellen Wohnanlagen lassen sich die vielfältigen unterschiedlichen Wünsche gar nicht in ein Kabel zwängen, nicht einmal reicht eine Satellitenschüssel aus, zu gross die Unterschiede. Wer Türken und Kurden in einem Haus wohnen hat, weiss davon ein Lied zu singen, auch dort unterschiedliche Satelliten benötigt.

Kurz gefasst: Die Kraft liegt im eigenen Weg…. moderne Verwalter unterstützen die Bewohner bei der Realisierung ihrer Fernsehträume, sorgen aber auch dafür, dass nicht Anarchie und Schüsselwildwuchs Platz greifen.