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Eine bestechend einfache, aber treffsichere Idee: KeyStorage – Warum Vollpfosten Schlüssel kennzeichnen
Von Bloggwart | 5.Oktober 2009
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Seit einigen Jahren schießen auch in Berlin die so genannten self storages aus dem Boden. Die Idee ist einfach. Menschen haben Plünnen, Sachen, die sie aktuell nicht benötigen. Und fast jeder trennt sich nur ungern von seinen Sachen. In diese ‘Marktlücke’ (?) haben findige Immobilienmuftis die Idee ganzer Speicherstädte hinein gebaut. Sie bieten, was uns fehlt: Speicher-, Lager-, Kellerraum, wobei der jetzt meist überirdisch daherkommt. Und das nicht als überirdisch im Sinne von oberaffeng… gemeint.
Einer ganz anderen Lösung, die uns vernünftig vorkommt, liegen Beweggründe zugrunde, die sich ebenfalls nicht von der Hand weisen lassen: Informationsaustausch bzgl. Erfahrungen mit unseriösen und überteuerten Schlüsselnotdiensten lässt sich im Internet auch googlen.
Jürgen Steinhäuser von der Puchheimer (Münchner) Firma Key.Storage meint folgendes:
Jeder von uns kennt jemanden, der sich schon einmal ausgesperrt hat und deshalb einen Schlüsselnotdienst rufen musste. Bundesweit sperren sich pro Jahr ca. 2.000.000 Menschen aus. In ca. 700.000 Fällen muss ein Schlüsselnotdienst gerufen werden.” Und weiter (a.a.O.): “KeyStorage kann nicht verhindern, dass Sie Ihre Schlüssel verlieren oder verlegen. Aber wir können etwas dafür tun, dass Sie – wenn es passiert – nicht an einen überteuerten Notöffnungsservice geraten: Wir lagern Ihren Ersatzschlüssel ein und bringen ihn im Bedarfsfall bei Ihnen vorbei.” (Jürgen Steinhäuser, Quellen: XING, Website)
***
Diese Idee klingt richtig und weckt unsere Neugier. Denn wir haben ständig mit Menschen zu tun, die Schlüsselprobleme haben. Für Schlüsselersatz wegen Schlüsselverlust gibt es Textbausteine, die Menschen genehmigen, sich Nachschlüssel zu fertigen. Ob der Schlüssel beim Hochseeangeln ins Mittelmeer gefallen ist oder auf Norderney im Wattenschlick versank, ist hierbei egal. Wichtig ist, dass der Schlüssel nicht mit der Adresse des Verwendungs- und Einsatzortes in Verbindung gebracht werden kann. Hier hat die Sparkassenwerbung eine eher ironische Variante, die befürchtet werden muss. Wenn am Schlüsselbund kleine Beschriftungsschilder hängen, z.B.:
- mein Haus,
- mein Reitschuppen,
- mein Auto,
- mein Tresor
- meine Freundin,
dann besteht ein größeres Problem. All diese Schließkreise müssen unverzüglich ausgetauscht werden. Dieser Fall trifft aber vermutlich nur auf vollkommene Idioten (im süddeutschen Raum auch gern genannt: Vollpfosten). Dass sich Menschen hingegen schlicht aussperren, ist ein viel kleineres Problem. Jedenfalls ist die Idee, einen Schlüssel zur Wohnung bei der Fa. Key.Storage zu deponieren, die diesen im Bedarfsfall dann bundesweit anliefert, keine schlechte, sondern eine richtige, gute und zielführende.
Innerhalb von 30 bis 60 Minuten wird Lieferung versprochen. Momentan kostet das monatlich rund 4,- €, die genauen Konditionen kann man sich auf der Website ansehen.
gesichtspunkte.de findet: das klingt nach einer durchdachten Lösung. Im Grunde ist das ganze nichts anderes als eine vernünftige Art von Versicherung für den Fall der Fälle. Wir empfehlen, die Website einmal zu besuchen und genauer nachzulesen.
Topics: Haustechnik, Linktipp, Versicherung | 1 Kommentar »
Ein Kommentar to “Eine bestechend einfache, aber treffsichere Idee: KeyStorage – Warum Vollpfosten Schlüssel kennzeichnen”
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11.November 2009 at 09:58
[...] und heftig rummachen. Ein Modell für Berlin? Eine schlechtere Idee: Die aus dem Boden gestampften Self Storages in Berlin sind dafür nachweislich weniger geeignet, zumal wer seine Gurkengläschen [...]