
Heute entwerfe ich ein Formular, das zum Amtsgericht hingeschickt wird, wenn ein Mensch verstorben ist und wir wissen müssen, ob der Verblichene Erben hat? Denn derartiges ist regelungsbedürftig für uns. Wir müssen diese Dinge beherzt angehen. Ein Vordruck, also noch ein Vordruck, und hoffentlich ist der dann mal so gut, dass er nicht immer wieder umfassend neugefasst werden muss, weil er doch den angesprochenen Fall schlecht abdeckt und dann ist es doch wieder viel zu viel Arbeit und macht derartiges doch lieber formlos. Formlos, wissen wir, geht die Welt zu Grunde. Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare.
Ich habe mir aber was Schelmisches ausgedacht. Weil auch Amtsgerichtsmitarbeiter, wie z.B. Rechtspfleger einen schwierigen Beruf voller staubtrockener Aktendeckel haben, denke ich gleich für die mit: Unten drauf montiere ich einen Abschnitt zum Ausfüllen mit dem Kuli, das hat nämlich was Sinnliches. Noch heute arbeiten diese Menschen überwiegend ‘händisch’, die EDV ist noch nicht total eingeführt. Nach dem Ausfüllen kann man uns das Ding einfach komplett zurückfaxen und schwupps, schon ist die Anfrage von uns erledigt. Das ist gut und macht Sinn.
Ein derartiges Dings zum Abschneiden oder Dran lassen nennt man auch ‘Coupon’. Das habe ich jetzt einfach umbenannt, bei mir heißt es ‘Kuhpong’. Mal sehen, wie das Feedback auf unser neues Formular ist? Wir werden sehen. Kleine Dinge erheitern uns das Leben!

Pingback: 816/10: Schädlingsbekämpfung: In Berlin-Wedding ist der Hof vollkommen von Rattengängen durchzogen! | gesichtspunkte.de – Hier bloggt der Verwalter…